poštnina platana v gotovini. Nr. 31. Erscheint jeden 1., 10. und 20. 7. (22.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Deutschen. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 25 Din, halbjährig 12'50 Din. D.-Oefterreick: ganzjährig 40 Din, halbjährig 20 —Din. Amerika: 2 — Dollar. — Einzelne Nummern 1 Dinar Dienstag, den 20. Oktober 1925. Briefe ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestellt. — Berichte sind an die Schriftleitung zu senden. — Anzeigen-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje Die katholische Kirche und die natio¬ nale Frage. Aus Anlaß des im heurigen Sommer in Stuttgart abgehaltenen 64. deutschen Katholiken¬ tages veröffentlichte Dr. I. Straubinger einen Aufsatz, worin er klar und übersichtlich die Stel¬ lung der katholischen Kirche zur nationalen Frage behandelt und zum Schluffe gelangt, daß man den Standpunkt der Kirche hinsichtlich der na¬ tionalen Frage als richtig anerkennen müsse. Seine Ausführungen sind umso lesenswerter, als über Kirche und Nation bei Laien oft recht schiefe An¬ sichten laut werden. Dr. Straubinger schreibt: In den Ländern der ehemaligen Donau-Dop¬ pelmonarchie regt sich überall, bis in die halb- verschütteten deutschen Sprachinseln hinein, der nationale Gedanke. Ja, selbst in Amerika, das man als das Grab der Deutschen bezeichnen könnte, hat von den 30 Millionen Menschen, die deutsches Blut in ihren Adern haben, ein wenn auch kleiner Teil nach Überwindung der Kriegs- pspchose den Weg zum Bekenntnis des Deutsch¬ tums zurückgefunden. So steht das Weltdeutsch¬ tum heule trotz vielfacher Unterdrückung doch mit 100 Millionen Inland-und Auslanddeutschen unter den Völkern der Erde da, fest gewillt, seine Rechte als Volk zu wahren und sich zu der nationalen Geltung zu bringen, die ihm gebührt. Es dürfte für viele wissenswert sein, zu erfahren, wie die katholische Kirche das Ringen eines Volkes um Wahrung seiner nationalen Selbständigkeit bewertet und wie sie sich überhaupt zu der nationalen Frage stellt. Es liegt in der Idee der katholischen Welt¬ kirche, daß sie übernational ist. Wollte sie sich in den engen Rahmen eirnr bestimmten Nation ein¬ spannen und deren Interessen zu den ihrigen machen, so würde sie sich nicht nur die Gegner¬ schaft aller anderen Nationen zuziehen, sondern rasch zu einer Nationalkircke einschrumpfen und aufhören, Weltkirche zu sein. Ihrem übernatio- nalen Charakter hat die Kirche es zu verdanken, wenn sie trotz der sprachlichen und völkischen Ver¬ schiedenheiten ihrer Mitglieder noch nie Sprachen¬ kämpfe größeren Stils in ihrem Schoß auszu¬ fechten hatte. Sie hat zudem den Vorteil, eine Sprache zu besitzen, die von keinem Volke ge¬ sprochen, aber von allen geehrt wird, die latei¬ nische. In dieser Sprache gibt sie ihr Amtsblatt heraus, die Acta Apostolicae Sedis. Alle Be¬ mühungen der französischen Sprachimperialisten, das Französische wie in der Diplomatie so auch in der Kirche zur internationalen Verkehrssprache zu machen, scheitern an dem Felsen der lateini¬ schen Sprache. Trotzdem kann sich die Kirche den Kämpfen zwischen Volk und Volk nicht ganz entziehen. Manchmal schlagen eben die Wogen des natio¬ nalen Streites bis in das Gotteshaus hinein und umbranden zwar nicht den Altar, denn er ist sa¬ krosankt durch die lateinische Liturgiesprache, aber um so heftiger Kanzel und Orgel. So muß sich die Kirche wohl oder übel mit dem Nationalitäten¬ problem befassen. Auch hier geht sie eigene Wege. Sie rückt das nationale Problem an zweite Stelle und ordnet es dem höheren Gebiet der Religion unter. Wo das religiöse Band fest und lebendig ist, vermag die Kirche ohne allzugroße Schwierig- keit einen gerechten Ausgleich zwischen verschieden¬ sprachigen Völkern herzustellen, liegt es doch im Wesen der Religion, jedem das Seine zu geben, keinen wegen seiner Muttersprache zu knechten und das Wort Gottes in allen Sprachen zu ver¬ künden, die die Gläubigen sprechen. In der Tat findet man aus dem weiten Erdenrund eine große Anz«chl §Mn gemischtsprachigen Orten, wo die Gottesdienste für die verschiedenen Nationalitäten schiedlich-friedlich in derselben Kirche abgehalten werden. Wer z. B. dieses Jahr nach Rom ge¬ kommen ist, hat gestaunt, mit welcher Toleranz und vornehmer gegenseitiger Rücksichtnahme sich die Pilger der verschiedenen Nationen behandelten, wie da jede Sprache zu ihrer Geltung kam und oftmals in der Begeisterung alle zu einem Ak¬ korde zusammenbrausten. Könnte es anders sein unter Menschen von gleicher geistiger Richtung und .gleicher religiöser Struktur? Die Achtung vor der Muttersprache ist unter solchen Menschen etwas Selbstverständliches und es bedarf keines besonderen kirchlichen Erlasses, um den Gebrauch der Sprache innerhalb der Kirche zu regeln. Ob¬ wohl es in manchen Staaten Spracherlässe regnet und bis zum Nachtwächter herunter Sprachschnüf¬ felei getrieben wird, hat es doch keiner dieser Staaten? bisher gewagt, seine Spracherlässe auf das kirchliche Gebiet auszudehnen. Sie wissen zu gut, daß die Kirche auf ihrem Recht, die Mutter¬ sprache im Religionsunterricht und in der Pre¬ digt zu gebrauchen, bestehen bleibt. So flüchtet sich vielerorts die verfolgte deutsche Sptache hinter Kirchenmauern und wartet dort auf bessere Tage. In Amerika haben die deutschen Kirchen, nicht nur die evangelischen, sondern auch die katholischen, ein Stück Heimat und Muttersprache bewahrt. Neben dem Recht auf Muttersprache verteidigt die Kirche eine Lieblingsidee, die nicht minder ge¬ eignet ist, unterdrückte Völker zu schützen. Es ist das der Gedanke der Völkergemeinschaft. Wenn es nach ihr ginge, dann gebe es eine große Völker- familie, wobei das Wort „Familie" zu betonen ist. Wie die Mitglieder der Familie trotz ihrer organischen Verbundenheit Einzelwesen bleiben und ihre-Eigenart bewahren, so könnten die Völker trotz sprachlicher und kultureller Eigenart doch sich als Familie fühlen. Die Kirche pflegt darum stets den Gedanken der Völkerfamilie, das Ge¬ meinschaftsgefühl und die Idee der organischen Verbundenheit. Sie hat in ihrer Liturgie und ihren Festen gemeinschaftsbildende Elemente von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Ängstliche Gemüter befürchten allerdings dadurch ein Ver¬ wischen der nationälen Grenzen und Schwinden der völkischen Eigenart. Ganz abgesehen davon, daß eine Minderung der nationalen Gegensätze kein Unglück bedeutet, sei doch darauf hingewiesen, daß die Kirche jedem Volk seine Eigenart beläßt. Ist es etwa Zufall, daß gerade die katholischen Völker sich durch eine besonders ausgeprägte Va¬ terlandsliebe auszeichnen? Eine Vaterlandsliebe, von der wir Deutsche noch manches lernen könnten? Jedem Volke seine Eigenart, seine Sprache, seine Sitte, aber alle Völker geeint in der Völker¬ familie l Die Stellung der Kirche zur nationalen Frage läßt sich daher zusammenfaffen in die beiden Worte: Schutz der Muttersprache und Pflege der Völker¬ gemeinschaft. Es entspricht diese Stellung genau dem Naturrecht, das ja die Kirche mit besonderer Wärme hütet. Mit den Tafeln des Naturrechles tritt sie den Tyrannen Staatsallmacht und Staats- intereffe entgegen. Wir dürfen der Kirche dafür dankbar sein. Sie ist uns ein wertvoller Bundes¬ genosse im Kampf ums Recht. Wir dürfen auf sie zählen, denn der Kampf gegen Staatswillkür und Staatsallmacht liegt auch in ihrer Linie, nur mit dem Unterschied, daß sie diesen Kampf schon oft geführt hat, während wir erst langsam an ihn gewöhnt werden müssen und teilweise noch glauben, der Weg der Gewalt sei für uns der gegebene. Wir könnten von der Kirche manches lernen, zum mindesten die Ruhe und die Geduld, die man bei jedem Kampfe haben muß. Möge einmal der Tag erscheinen, wo wir, unbeschadet der religiösen Anschauungen des einzelnen, die Kirche werten als das, was sie ist: eine starke Schützerin der Rechte der Minderheiten. Aus ^tadt und Land. KoLevje. (Konferenz.) Die Pastoralkon- fer-nz der Gottscheer Dekanatsgeistlichkeit findet Mittwoch den 21. Oktober um 10 Uhr vormit¬ tags statt. — (Von der Schule.) Frl. Helena Krainer, die im Sommer von der Mitterdorfer Schule nach TrrisLe als Lehrerin versetzt wurde, ist von dort jetzt in den höheren pädagogischen Kurs in Zagreb ausgenommen worden. — (Ein nachahmenswertes V^r- gehen.) In CeljL" hat der Gemeinderat be¬ schlossen, dem „Verein der deutschen studierenden Jugend" als dem Nachfolger des aufgelösten Vereines „Deutsches Studentenheim" in Celje, die seinerzeit vom letzteren der Gemeinde geborgte Beite 2. Summe von 43.000 Kronen mit 5Vs°/o Zinsen für drei Jahre zurückzuerstatten. Gehet hin und tuet desgleichen, möchten wir da jenen übrigen zurufeu, die gleichfalls deutsches Hab und Gut rückzuerstatten haben. — (Die Entwässerungsarbeiten im Ri n s e t a I.) Die Borarbeiten sind schon seit einem Jahre im Gange und zu ihrer Fortsetzung hat Abgeordneter äkulj, dem die ganze Aktion zu ver- danken ist, jetzt neuerdings einen Beitrag seitens der Regierung erwirkt. Die Verwirklichung ist umso eher zu erwarten, als auch die Belgrader Regierung in ihren Arbeitsplan für die nächste Zukunft die Entwässerung versumpfter Gebiete ein¬ gestellt hat. Die in Betracht kommenden Gott- scheer Landgemeinden haben von Anfang an der Sache Interesse entgegengebracht. Teilnahmslos zeigte sich bisher nur die Stadtgemeinde. Wie wir hören, hat sich jetzt auch der Stadtbürger¬ meister der Aktion des Abg. äkulj angeschlossen und dies am letzten Markttage der Öffentlichkeit milgeteilt. — (Der letzte krainische Landes¬ hauptmann) Dr. I. äustersiö ist am 7. Ok¬ tober in Ljubljana gestorben. Ganz Krain ist jetzt darin einig, daß er einer seiner verdientesten Männer war, der in zäher Ausdauer als Reichs¬ rats- und Landtagsabgeordneter, als Parteiobmann und Landeshauptmann Krain zu jener wirtschaft¬ lichen Blüte brachte, deren sich das Land vor dem Kriege erfreute. Den Anliegen der Gottscheer gegenüber erwies er sich stets entgegenkommend und hätte ihnen vor allem zur Wasserleitung verhalfen, doch die Gemeinden lehnten damals das Anerbieten, unverständlicherweise ab. — (Der erste Schnee.) In der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober heulte der Sturm, blitzte und donnerte es ununterbrochen und am Morgen trug die ganze Landschaft eine Schnee- decke. So wurde der kommende Winter ange¬ kündigt. Der Schnee ist wohl wieder verschwunden, die Kälte aber geblieben. — (Die Steuerschraube bleibt an¬ gezogen.) Dieser Tage hatte der Finanzaus¬ schuß Sitzung. Dabei fragte der Abgeordnete der Volkspartei Dri Kulovec den Finanzminister, welchen Standpunkt er gegen den krainischen Finanzdelegaten äavnik einzunehmen gedenkt, der in einem Rundschreiben die Steuerorgane angewiesen habe, bei der Eintreibung der Steu¬ ern bis an die äußerste Grenze des Erlaubten zu gehen. Auf diese Anfrage antwortete der Fi¬ nanzminister, daß er selbst dem Delegaten in Ljubljana aufgetragen habe, bei der Eintreibung der Steuern strenger vorzugehen, weil aus Slo¬ wenien in letzterer Zeit etwas weniger an Steu¬ ern eingelausen ist als früher, Slowenien aber voller Fabriken, Banken und anderer Unternehm mungen sei, deswegen auch mehr zahlen müsse als andere Gegenden. Diese Antwort des Fi¬ nanzministers ist für die Steuerträger eher alles als ermutigend. — (Trauung.) Am 12. d. M. wurde in der Stadtpfarrkirche Herr Heinrich Petsche, Sohn des hiesigen Bürgers, Großkaufmannes, Haus¬ und Realitätenbesitzers Herrn Peter Petsche, mit Fräulein Magdalena Tschinkel, Tochter des Gro߬ industriellen Matthias Tschinkel aus GrLarice, getraut. Somit hat der beliebteste Junggeselle in unserer Stadt „Heinrich der Finkler" oder „der Frauenkenner", wie er sich selbst zu benennen pflegte, sein Junggesellenleben abgeschlossen. Als Kavalier, wie er als Junggeselle gelebt, ist er nach einer pompösen Trauung in den heil. Ehe¬ stand getreten. Dem neuvermählten Paare un¬ seren herzlichsten Glückwunsch. — (Die Gesetzvorlagen der RadiLi- aner,) mit denen sie jetzt vor das Parlament kommen wollen, sind ein neues für den ganzen Staat geltendes Gemeindcgesetz, ein Straßen¬ gesetz und ein Gesetz über die Agrarreform. Diese Anträge müßten, so erklärt Radiä, als dringlich behandelt werden. Der Wirkungskreis der Gemeinde bleibt im Sinne dieses Gesetzentwurfes unberührt. Beson¬ ders bezüglich der Zuständigkeit für kulturelle und Beamtenfragen. Laut diesem Vorschläge werden alle Gemeindebeamten auf Grund eines Konkurses ernannt. Die Ausschreibung der Kon- kurse und die Verleihung der Stellen bleibt aus¬ schließliches Recht der Gemeinde. Man hofft,- daß dieser Gesetzentwurf noch vor Weihnachten zum Gesetz werden wird. Was die Straßen anbelangt, habe die Lei¬ tung der kroatischen Bauernpartei sofort nach ihrem Eintritte in die Regierung einen genauen Gottscheer Zeitung — Nr. 31. Plan über die Ausbesserung der Straßen aus¬ gearbeitet. Ebenso sei auch ein Kostenvoranschlag für diese Arbeiten ausgestellt worden, laut welchem die Ausbesserung der Straßen in Kroatien auf 64 Millionen und in Slowenien auf 14 Milli¬ onen Dinar zu stehen kämen unter der Voraus- sctzung, daß bei der Herstellung der Straßen die Bauernschaft und das Militär mitwirken und das Forstministerium zum Bau der Brücken das nötige Bauholz zur Verfügung stellen würde. Auf ihrer Reise nach Topola hätten die Führer der Partei auch den vernachlässigten Zustand der Straßen in Serbien gesehen, daher habe die Leitung der kroatischen Bauernpartei beschlossen, auch für Serbien einen solchen Entwurf für die Ausbesserung der Straßen auszuarbeiten. In dem Aufsatze wird der Antrag gestellt, daß die Stra¬ ßen gemeinsam von den Bauern und Soldaten instandgesetzt werden, da auch die allen Römer ihre Straßen durch Soldaten er¬ bauen ließen. Sodann wird dargelegt, auf welche Art und Weise zur Wiederherstellung der alten und zum Baue neuer Straßen die erforderlichen Geldmittel aufgebracht werden könnten. Unverzüglich seien dann Schritte zu tun, um den Amerikanern das Heimkehren zu ermöglichen. Von den drei Punkten ist die Herstellung von Straßen gewiß sehr dringlich und die Mitwirkung des Militärs bei Straßenbauten etwas, womit man einverstanden sein kann, wenn es Herrn RadiL gelingt, dies durchzusetzen. Mit seinem Verlangen nach der Kulukarbeit der Bauern wird er aber selbst bei den Kroaten kaum Anklang finden. Straßenumlagen zahlen und dann noch robotten, ist des Guten zuviel. Ein neues Ge¬ meindegesetz können wir ohne Schaden noch ent¬ behren und den Amerikanern das Heimkehren ruhig überlassen. — (Die Verladezeit bei den Bahnen.) Mit der jüngsten Verordnung des Vcrkehrsmini- sters wird die freie Verladezeit von 24 auf 6 Arbeitsstunden herabgesetzt. Nach Ablauf dieser Frist sind für die weiteren sechs Stunden für jede Stunde 10 Din zu zahlen, für die folgenden sechs Stunden von jeder Arbeitsstunde 20 Din und für jede weitere Stunde 30 Dinar beim Waggon. Ausgeladen und verladen dürfen die Waggone von sieben bis zwölf Uhr vormittags und von eins bis sechs Uhr nachmittags werden. Die Bestellgebühr für einen Waggon ist auf 150 Diyar erhöht worden. Diese Verordnung hat nur provisorischen Charakter. — (Der Minderheitenkongreß in Genf) ist am 14. Oktober eröffnet worden und hat, ohne auf Einzelheiten einzugehen, nur folgende vier Anträge zu erörtern und anzunehmen: 1. Die kulturelle Freiheit eines Volkes ist ebenso wichtig wie die Freiheit des Glaubensbe¬ kenntnisses. 2. Jeder Staat soll den nationalen Minder¬ heiten die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen und ihnen die unverkürzten staats¬ bürgerlichen Rechte gewährleisten. 3. Jede nationale Minderheit, die eines selb- ständigen kulturellen Lebens fähig ist, hat das Recht, sich in eigenen öffentlichen Vereinigungen zu entfalten. 4. Der Schutz der Rechte der nationalen Min¬ derheiten soll die erste Pflicht des Völkerbundes sein. — (Wieviel Menschen sprechen deutsch?) Über den Anteil, der auf die einzelnen Kultur¬ sprachen der Welt entfällt, wurde eine neue Sta¬ tistik aufgestellt, die sich auf die letzten Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung stützt. Nach dieser Statistik nimmt die deutsche Sprache unter allen Sprachen der Welt die zweite Stelle ein, da jetzt ungefähr 100 Mill. Menschen deutsch sprechen. Die verbreitetste Sprache ist die englische, der sich ungefähr 130 Millionen zum Ausdruck ihrer Gedanken bedienen. Der Hauptanteil der deutschsprechenden Menschen wird natürlich von Deutschland gestellt, wo 60'5 Millionen Deutsch, sprechende vorhanden sind. Überhaupt ist die deutsche Sprache in ganz Mitteleuropa am ver- breitetsten, da auf Mitteleuropa allein ungefähr 85 Millionen Deutschredende entfallen. Österreich. Ungarn stellt zu ihrer Gesamtzahl 13 Millionen, die Schweiz drei Millionen. England weist rund eine halbe Million Deutschredende auf. Frankreich hat dagegen wenig Deutschredende, da außer der Bevölkerung Elsaß-Lothringens kaum 10.000 Deutschredende vorhanden sein dürften. Vor dem Kriege dagegen lebten in Frankreich fast 700.000 Deutsche. Paris wurde vielleicht nicht mit Unrecht eine deutsche Großstadt genannt. Nimmt man noch VII ' ' r - a. Luxemburg, Italien und einige Balkanstaaten hiezu, dann kommt man auf ungefähr 85 Millionen deulschredende Europäer. Der Rest, der noch zu den 100 Millionen fehlt, wohnt eigenartigerweise in Amerika; nicht umsonst wi d auch Newyork eine deuftche Großstadt genannt. In Amerika wohnen zwar nicht alle 15 Millionen, oie zu den 100 Millionen noch fehlen, da auch Australien und Afrika sowie einige Teile von Asien (z. B. China und Japan) rund ein Million Deulschre¬ dende auszuweisen haben. In Nordamerika allein sind fast 12 Millionen Deutsche gezählt worden. Die deutsche Sprache hat also eigentlich jetzt auf dem Wege ihrer Entwicklung einen denkwürdigen Abschnitt vollendet, da sie die ersten 100 Millionen erreicht hat. In diesem Wachstum der Sprache ist vielleicht eines der stärksten Anzeichen für die wachsende Bedeutung Deutschlands auf wirtschaft¬ lichem und geistigem Gebiete zu erkennen. Die politischen Fragen spielen hiebei nur eine unter- geordnete Rolle, da eine Sprache ihre Werbekraft hauptsächlich in ihrem geistigen Gehalte besitzt. Geschäftliche Verbindungen aller Art, die über die ganze Welt reichen, sind auch ein vorzüglicher Werbcfaktor für die Sprache. Politische Verhält¬ nisse haben naturgemäß auch daraus einen Ein¬ fluß. Er reicht aber nicht so weil, wie man an¬ zunehmen geneigt ist. Es ist von Interesse, im Anschluß daran zu erwähnen, daß die dritte Stelle unter den Kultursprachen die französische einnimmt, die nach der Statistik der englischen Wochenschrift über ein Verbreitungsgebiet von 52 Millionen Menschen verfügt. Es handelt sich hier immer nur um Kultursprachen, da in Auen ganz andere Zahlen für Sprachenverbreitung in Betracht kom¬ men. Aber bei der Bedeutung, die einer Sprache zukommt, spielt die weite Verbreitung nur dann eine Rolle, wenn es sich um eine Verbreitung in Kulturgebieten handelt. Darum ist die deutsche Sprache trotz alledem die größte Kultursprache der Welt. — (40 000 jähriger M e n s ch e n s ch ä d el.) Wie aus Erfurt gemeldet wird, wurde im Stein¬ bergwerk bei Ehringsdors ein menschlicher Schädel gefunden, dessen Alter auf 40.000 Jahre geschätzt wurde. — (Wieder eine deutsche Erfindung.) Wie aus Berlin gemeldet wird, hat dort Pro¬ fessor Bergins ein Verfahren erfunden, durch das aus Kohle Benzin und Öl gewonnen werden kann. Eine Entdeckung, die von weitesttragender Bedeutung ist und eine ganze Umwälzung im Wirtschaftsleben Deutschlands Hervorrufen dürfte. — (Verdeutschung des Unterrichts in der deutschen Wolga-Republik.) Über die „rusftfizierten Deutschen" spricht ein Mitar¬ beiter in den „Pokrowsker Nachricbten": Er be¬ tont, daß die Zarenregierung ihre Rusftfizierungs- politik der deutschen Intelligenz gegenüber durch¬ geführt habe; die Sowjelregierung jedoch gegen¬ über allen Staaten der Welt in nationalen Fragen eine Sonderstellung einnehme. Die Deutschen an der Wolga müßten mit voller Entschiedenheit fest¬ stellen, daß Sowjetrußland seinen nationalen Minderheiten weitgehende Zugeständnisse mache und der Verdeutschung nicht den geringsten Wi¬ derstand entgegensetze. Am weitesten fortgeschritten sei die Verdeutschungsarbeit im pädagogischen Technikum in Marxstadt, wo, ebenso wie in der technischen Schule, der Unterricht in allen Fächern deutsch geführt werde und ebenso in den Schulen mit siebenjährigem Lehrkursus, wo jetzt in allen Fächern außer der russischen Sprache deutsch unterrichtet werde. Wenn die Verdeutschungsar¬ beiten in dem Maße wie bisher fortschreiten, wird die Wolgarepublik einer deutschen Republik immer ähnlicher werden. — (Eine Verordnung bezüglich der Arbeitspflicht derBeamtenan den Fei¬ ertagen.) Das Innenministerium erließ eine Verordnung, die die Arbeitspflicht der Beamten nn den verschiedenen Feiertagen regelt. Beamte grie¬ chisch-orientalischen Glaubensbekenntnisses können am Tage Sveti Sava, Maria Himmelfahrt, am eigenen Hauspatronsfeste und an je zwei Weih- nachts-, Oster- und Pfingstfeiertagen nicht zur Dienstleistung herangezogen werden. Desgleichen halten katholische Beamte am Allerheiligentage, Frohnleichnamstage und an je zwei Weihnachts-, Oster- und Pfingsttagen keinen Dienst. — (Der deutsche Reichspräsident Hindenburg) feierte am 2. Oktober seinen 78. Geburtstag. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch unterblieben sämtliche geplanten öffentlichen Kund¬ gebungen, um keinen Anlaß zu neuerlichen po¬ litischen Auseinandersetzungen zu geben. VII. Jahrgang. Gottscheer Zeitung — Nr. 31. Seite 3. Stara cerkev. (Schnelles Ende.) Der 74 Jahre alte Mitterdorfer Besitzer und pensio¬ nierte Eisenbahner Franz Kromar ist vorigen Mittwoch abends vom Schlage getroffen worden und bald darauf verschieden, nachdem ihm noch die HI. Ölung erteilt worden mar. Am Tage hatte er noch gearbeitet und abends ohne Anzei¬ chen einer Krankheit mit der Familie genachtmahlt. Es tut allen leid um den fleißigen, friedliebenden und kernkatholischen Mann. Die ganze Nach- barschaft und viele Auswärtige erwiesen ihm die letzte Ehre. Er ruhe in Frieden! Wem8ka koka. (Doppelhochzeit.) Nach langer Zeit doch wieder einmal eine Hochzeit in der Au und noch dazu eine Doppelhochzeit; und zwar erstes Paar Fräulein Kathie Rosmann und Herr Johann Schutte, Brezovic, zweites Paar Fräulein Johanna Rosmann und - Herr Kurt Jaklitsch, Nemßka loka 29. Die beiden Schwestern sind im Monate Mai aus Amerika gekommen. Viel Glück beiden Paaren. Spodnji log. (Todesfall.) Am 25. v. M. starb der Unterlager Paul Kurre Nr. 38 in seinem 86. Lebensjahre. Der Verstorbene war ein aus- richtiger, ehrlicher und guter Mann. Er ruhe in Frieden I Akron. (Die Weihe des neuen Heims) der seit 70 Jahren bestehenden Akroner Lieder- täfel fand am 6. und 7. September unter äu¬ ßerst zahlreicher Beteiligung der deutschen Gesang¬ vereine aus dem Staate Ohio mit sehr reich¬ haltigem Programme statt. Von den vielen An¬ sprachen bei der Feier sei besonders die Festrede unseres verehrten Landsmannes Johann Kraker erwähnt, der seit 1915 Präsident der genannten Liedertafel ist. Sie lantete: Meine lieben Sangesbrüder! Der heutige Tag, an welchem wir die Weihe unseres prächtigen neuen Heims vornehmen, bildet einen neuen Markstein in der Geschichte unseres Vereins. Uns allen, ganz besonders uns Sän¬ gern, ist es heute warm ums Herz; das Gefühl der Zusammengehörigkeit und die Liebe zur alten Heimat werden bei diesem feierlichen Weiheakte aufs neue belebt und gewiß auch gefestigt. Wir haben treu dem Vorbilde unserer Väter und dem Ziele der Gründer dieses Gesangvereins das deutsche Lied und den deutschen Männergesang, das schönste und das herrlichste Kleinod, das wir aus dem alten Vaterlande mit herübergebracht haben, gepflegt und versucht, diese heilige und hehre Aufgabe, das Erbstück unserer Väter, nach unseren besten Kräften zu erfüllen. Mit berech¬ tigtem Stolze können wir Sänger auf die Er- rungenschaften auf dem Gebiete des deutschen Ge¬ sanges, die wir in unserer alten Halle, die uns nun klein vorkommt und doch in der herrlichen, gesunden Entwickelung unseres Vereins eine so große Rolle gespielt hat, zu verzeichnen gehabt haben, stolz sein. Die Liebe zur alten Heimat und ihren Idealen, die Pflege deutscher Art im neuen Vaterlande und die wunderbare Quelle für die Erfrischung des Herzens und des Ge¬ mütes, welche das deutsche Lied und der deutsche Gesang bilden, daß wir treu zusammenhielten und stets dasselbe Ziel im Auge habend in wahrer Harmonie gleich einer großen Familie Hand ans Werk legten, hat es uns möglich gemacht, uns dieses neue Heim zu schaffen, auf welches wir mit vollem Rechte stolz sein können. Möge in dieser neuen Halle, wie auch in der alten ein Geist der engen Zusammengehörigkeit heute seinen Einzug halten und eine bleibende Heimstätte finden! Mögen Heiterkeit, Glück, Frieden und ein gegenseitiges Verständnis unter uns Mitglie¬ dern der Akron Liedertafel und ganz besonders unter uns Sängern in dieser neuen Halle stets das Zepter schwingen, so daß unsere Nachkommen, wenn man uns schon längst das Abschiedslicd gesungen hat, auf unser Werk ebenso stolz sein können, wie wir an dem heutigen Tage mit einem Gefühle der ehrlichen Dankbarkeit und der geradezu kindlichen Verehrung der Väter dieser echt deutschen Schöpfung, der Akron Liedertafel, gedenken; denn Altes wahrend, Neues schaffend, bleiben des deutschen Namens wir wert. Landwirtschaftliches. Die he urige Weinernte. Die diesjährige Weinlese hat sich im ganzen Lande wegen des häufigen Regens und der allgemeinen kühlen Witte¬ rung stark verspätet und ihr Ertrag wird schätzungs¬ weise bedeutend hinter dem vorjährigen zurück¬ bleiben. In Dalmatien begann die Lese in der Mitte vorigen Monates und wurde stellenweise erst dieser Tage beendet, im mittleren Dalmatien begann ste gar erst am 1. Oktober. Auch in der Qualität werden die Weine infolge der Witte¬ rungsverhältnisse bedeutend schwächer ausfallen als im Vorjahre. Die Gesamtproduktion Dalma¬ tiens wird um 12 bis 15 Prozent weniger ge- schätzt als die letzte. In Serbien hat die Lese gleichfalls begonnen und man erwartet gute Er¬ gebnisse. Stellenweise einen um 60 Prozent bes¬ seren Erfolg als im Vorjahre, dafür sind die Aussichten im Negotiner und Semendriaer Ge¬ biete geringer. In der Umgebung von Werschetz waren gute Ergebnisse. In Kroatien-Slawonien erwartet man im allgemeinen einen Rückfall in der Quantität von 15 bis 30 Prozent und auch die Qualität wird gegen voriges Jahr zurück¬ stehen. In der Herzegowina rechnet man dieses Jahr auf gute Qualität, wohingegen die Quan¬ tität schwach bleiben dürfte. Die Weingärten rund um Mostar haben 50 Prozent weniger getragen als im Vorjahre. Auch in Slowenien brachte die Lese um 15 bis 20 Prozent weniger als im Vor¬ jahre, trotzdem die Weingärten sich in der letzten Zeit etwas gebessert hatten. Die Lage auf dem Weinmarkte ist etwas lebhafter geworden, der Handel ist jedoch größtenteils lokalen Charakters. In Kroatien notiert Most im Großhandel Dinar vier bis sechs. Im Banate kostet Weißwein Din 5'5 bis 6 und roter Dinar 4 bis 5. Briefkasten. E. in M. Um für die Renovierung der Win- dischdorfer Brücke staatliche Subvention zu bekom¬ men, muß von einem konzessionierten Maurer eine Skizze samt dem Kostenvoranschlag angefertigt und das Gesuch von der Gemeinde durch die Bau¬ direktion in Ljubljana an das Bautenministerium gerichtet werden. S. in M. Um Kastanien aus Italien (Tirol) bestellen zu können, ist keine Importbewilligung nötig. Wohl aber muß der Einfuhrzölle mit ein Dinar zehn Para per Kilogramm gezahlt werden. I. in L. Klar ist vorderhand nur, daß für solche, die in der Gottscheer oder in der Loitscher Bezirkshauptmannschaft daheim sind, der Hausier- handel mit selbsterzeugten Holzindustrieartikeln in ganz Österreich gestattet ist. Ob auch jedes an¬ dere Hausieren (mit Südfrüchten, Galanterie, Schnittware) im früheren Umfange erlaubt sein wird, ist von den demnächst stattfindenden Ver¬ handlungen zwischen Wien und Belgrad abhängig. K. in K. Was die Regulierung der Rinse betrifft, hat das Ministerium über Intervention des Abg. ökulj der hydrotechnischen Abteilung in Ljubljana eine weitere Subvention zur Fortsez- zung der Arbeiten und Ausfertigung der. Pläne dewilligt. Ist dies geschehen, geht es an die Gründung der Wassergenossenschaften. Die Aktion umfaßt das ganze Gebiet von Rakitnica bis an die Mösler Grenze. Allerlei. Der Zweikampf zwischen Wolf und Bauer. In der Nähe der Stadt Mostar in der Herzegowina hat in letzter Zeit ein Wolf aus dem Stalle eines dortigen Bauern ein Lamm nach dem anderen geraubt. Bei dem letzten Raubzuge geriet der Wolf dem Bauern in die Hände und der ließ nicht locker, bis er den Wolf erwürgt hatte. Dies erinnert uns an den Malgcrer Franz Högler, der im Jahre 1880 als 18 jähriger Bursche ein gleiches vollbrachte. Das Geschlecht der Gottscheer Recken ist noch nicht ausgcstorben, hieß es damals in den Zeitungen. Ein Beitrag zur Armenhaus frage. Aus Osilnitz wird berichtet, daß gegenwärtig dort ein fünf Monate altes, verlassenes Kind „zu Scbei- ben" geht, das heißt, man trägt es zur Pflege jeden Tag in ein anderes Haus. An gekündigtes Erdbeben. Der Leiter der italienischen geologischen wissenschaftlichen Ge¬ sellschaft, Bandandi, gab eine interessante Erklä¬ rung ab, wonach in der nächsten Zukunft ein rie¬ siges Erdbeben, wie es in der neueren Geschichte noch nicht verspürt wurde, den europäischen Kon¬ tinent erschüttern wird. Der Herd des Erdbebens wird im Mittelländischen Meere liegen und vor¬ aussichtlich wird Süditalien am meisten davon betroffen werden. Herausgeber u Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev Schriftleiter: Carl Erker, Kočevje. Buchdruckerei Josef Pavlicek in Kočevje. Sotttctmi- Mntkr M tlar Mr iyrs ist erschienen und kann in der Buchhandlung Matthias Rom in Kočevje bezogen werden. Bestellungen sind an Alois Kresse, Kaufmann in KoLevje zu richten. Den geehrten nach Ljubljana reisenden Gottscheern wird das günstig gelegene hotel Miklič gegenüöer dem KauptSahnhofe bestens empfohlen. — Fremdenzimmer, bekannt gute, bürgerliche Küche, große Auswahl bester Weine, stets frisches Bier, schöner Garten, Kegelbahn, Telephon, Tramwaystation. — Billige Preise. 6—5 Eine Werlheimkasse mittlerer Größe ist preiswert zu verkaufen. Anzufragen bei der Verwaltung des Blattes. Einlagenstand am 1. Jänner 1925: Din 15,198.193 87. Zinsfuß für Einlagen (ohne Abzug der Rentensteuer) 6 °/o. I Zinsfuß für Hypotheken 8°/o. Zinsfuß für Wechsel 12°/o. Amtstage jeden Montag und Donnerstag von 8 bis 11 Uhr und an allen Jahrmarktlagen von 8 bis 12 Uhr vormittags. k 1.8flgl!(gM lies Das Amtslokal der Sparkasse der Stadt Koäevje be¬ findet sich im Schloßgebäude am Aucrspergplatz. I E I » mit grossem Obstgarten, gut arronäierten Xokern, sobönen R I I W E. - - äiobten IValäungen in 8alkavas bei Loöevjs rvirä preis- U 1 II WM o» I I11 11 U 11 I »1 ID rvert verkauft. Vas IVobnbaus ist neu renoviert, mit Tie- JUlIIII I H I 1 I Akin geäeokt. Lbenso ist ckas IVirtsebaktsgebäuäs neuein- J J ^1 J ^I^I geäeokt unä »ekr gut erkalten. Auskunft aus Oekälligkeit bei Llois Lresse oäer Aattbias Lom in Lovevie. Geile 4. Gottscheer Zeitunq — Nr. 31. imr vex klevL8^Ldt k:Xk*Kk:88 0^!N??LirdI «l^c» v V^kkMIOI^N 8^^k:^ V. ^Qkv^^lriiL^ okLM/vl. vvöcttLttn.icn < vor^ LttLKLOVKO - -M7WLKPLN N-Vivi8inro - rivLknooc. 8cknell8te VerbinclunA nsck allen Orlen lisnslla8 u. ci. Ver. Slasten. nönoen -lvbKl^lrunoen SL- rvoi-icn KLI8L, i--lnir?lrei8L wie ^vcn oei^/xves^ o-vi'e^ vbi^lrokidt- ovbio ^ücnno^k ?el.v-vlr8enek ävk- DMll^ xprein-r «O8redii.O8 v^»^0I^«l P^VI^IV 108. rio^k, ovbi^8ii^ c.41 2/voirek, k>enrmi8kä vl.ic^ 40. i 2 . .. rssss Iverkamilbank«« Kočevje « filiale kibnica. ^ktienkapitäl .... Din 3,000.000 — k?s8erven „ 609.362 50 LiniäZen8t3ncl 3I.XII. 924 „ 16,244.202 85 Verriiislllis: K°j» (clie Kenten- un6 Inv3li6en8teuer r3klt clie Lsnk 3U8 Eignem) SOI öuekeinlagn O 0 Orössere 8elrs§e auk Künclixunx iverUen nsvk Vensinksnung --- kökei» venrinsl. beks88t 8lcti mil sämllicken kankoperalionen. ein l^E>.n ow mcuoc iLNKNK ilir ilk iDilir !Ml.i«l.iÄiru. I-Lul HrlLS8 äe8 1924 rum ^ml88lunclen kür üen psrleienverketir: 7äxlick von kalb 9 Okr vor¬ mittag di8 12 Okr mittag un6 von 3 d>8 5 Okr nsckmittsg. Hnsurilliiiisterium», Oensig.liiisxeIrtorLt 1. X. 14.554 ääto. 4. ^.ir- unmusekrLüLtsll DsvisenIiÄnäsI uuä rur Lus§»de von Lxport- dk8olieiLiArliiAeL (Uversnls) dsvollwLoktiAt. Kräutein, vorzügliche Köchin tüchtig, fleißig, sparsam, anständig und ehrenhast sucht dauernde stelbständige Stelle. Jahreszeugnisse! Fräulein Mulej, bei Familie Stare, Djakovo, Slawonien. Oie Lank ksutt be8len8 Dollar und 8ON8lig Valuten uncl rum kinveieksn liri Svv» ^er wsscNs TVQ^^lce Ll.^70N0S dl^iSON fiolel „Zlacll LrieN" in Nocevje empfiehlt sich der geehrten Wcvölkerung und versichert stets gute un) reelle Bedienung. 12—5 I. ÄkemenLiL. ///7E/l?/76/7 //s/E^M//-7 / UW rufklM^ttm i^e« swlMc« voii Iki 6ss neue ^sp^spwciukk emulsioniVt Oe!e, k^ks, kiv/eisskÖrpel-, lösk ^ecten Lekmutr, msciü 6ie ZciiweisZ- steiien uncl klu^Iecksn wesseklöslicli unc! sus^gLLkbst. run kMkictW 1Kl-8