Drgan der V erfass ungsp artet in Kram. Nr. 252 Abonneinentr-Bedingnisse: Hanzjäbrig: Für Laibach fl. Mit Post fl. S.— HllbjShri,: . . . 2 — . . . 2.SV Vierteljälirl,: . . . I.— . . . 1.2S Für Zustellung in'S Haus: LierteljLhrig 10 kr. Zur Wahl im GrosMimdbtschr. Wie bereits in den Blättern zu lesen war, bat Graf Hohenwart ror einiger Zeit an das verfassungstreue Wahlcomitö dcs krainischen Großgrundbesitzes ein Schreiben gerichtet, worin ein Eompro-mißvorschlag zur Wahl gemeinsamer Candidaten gemacht wurde. Das verfassungstreue Wahlcomite antwortete hierauf, daß cs den Ecmpromißvorschlag der am 4 d. M- stattfindenden Wählerversammlung zur definitiven Entscheidung verlegen werde. Im Resultate der bezüglichen Berathung wurde sodann von Seite des verfassungstreuen Wahlcomitö's dcs Großgrundbesitzes an das nationalclerikale Wahl-cvmitä zu Händen des Grasen Hohenwart folgendes Schreiben gerichtet: Das Comitö der verfassungstreuen Wähler des krainischen Großgrundbesitzes hat den Vorschlag, den Euer Excellenz im Namen dcs konservativen Wakilccmitö's am 7. v. M. in Betreff einer Ver-Nndiaung über die Wahl der zwei Neichsraths--baeordneten des krainischen Großgrundbesitzes an den Obmann dieses Eomitö's, Freih. Otto v. Apfaltrern, aeleitet haben, der Erwägung und Entscheidung der heute versammelten verfassungstreuen Wähler dieser Eurie unterbreitet. Der gemachte Vorschlag ist reiflich erwogen und die Gefertigten sind durch den einhelligen Bc- Feuillelmi. Mmergriilicr bei Billichberg in Unterkrain. Den 18- v. M. wurden drei römische Gräber vom Bauer Johann Hirschel aus Kopriunik, Marre Billichberg, im Gcrichtsbezirk Littai, bei An-laae eines Neubruchcs ober seinem Äcker an der Cüdwestseite des Schpcgabergcs aufgedeckt. Die gerannte Ortschaft, aus vier Häusern bestehend, liegt aus einem rauhcn Gcbirgsplateau von geringer Fruchtbarkeit; man gelangt dahin von der Eisenbahnstation Sava an der Südbahn in zwei guten Weqstunden, indem man. die daselbst befindliche veberfuhr benützend, aus das rechte Saveufer übersetzt und die längs der Save angelegte Billichbergcr ««irksstraße erschlägt, welche, in die Paßjekschlucht «inbieaend, zum genannten Pfarrorte ziemlich steil antteiat- von Billichberg ist Kopriunik nur eine Viertelstunde entfernt. rrwei der aufgedcckten Gräber waren ohne einsatz mit schwarzer Erde, Leichenbrand und Wesäkscherben vollgesüllt; im zweiten Grabe kamen ^ schlecht erhaltene Kupfermünzen vor, ein Äntoninus Pius und zwei Marc Aurels. Im untersten Grabe bestanden die Seitenwände aus Stein-obne Mörtel und lag darüber eine große Stein-tte. In der mit schwarzer Erde ausgesüllten AuS-!"Kluna standen am Boden mehrere mit Leichenbrand gefüllte größere Lhongefäße, und zwar sechs Schüsseln, Samstag den 6. Jimi. Insertion?» Preile: Einspaltige Petit-Zeile ^ 4 kr., bei Wiederholungen L 3 kr. — Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Reboction, Administration u.Expedition! Herrengasse Nr. 12. 1885. Muß der versammelten Gesinnungsgenossen ermächtigt und ersucht worden, Euer Exccllenz die Gründe darzulegen, welche den verfassungstreuen Wählern des krainischen Großgrundbesitzes, zu ihrem Bedauern, die Annahme dieses Vorschlages unter den gegebenen Verhältnissen nicht empfehlen könnten. Uns Allen erscheint als Voraussetzung der Möglichkeit einer Verständigung die Uebereinstim-mung in jenen principiellen politischen Anschauungen unerläßlich, durch welche nach unserer Auffassung ebenso die Erhaltung der Einheit und Macht des Reiches, als die Förderung der wahren Interessen des Landes bedingt ist. Diese Grundsätze erblicken wir in dem Festhalten an dcm einheitlichen innigen Verbände der sämmtlichen Länder der Krone Oesterreichs, in der Erhaltung und entsprechenden Entwicklung aller Einrichtungen, die diesen Verband begründen, und in der Wahrung und dem Schutze der freiheitlichen, durch die Verfassung gewährleisteten Institutionen. An diesen konservativen Principien haben die Wähler des krainischen Großgrundbesitzes, allen extremen Richtungen abhold, seit dem Bestände der Verfassung treu und unentwegt festgehalten und sie betrachten es als ihre heilige Pflicht gegen Kaiser und Reich, diese Traditionen unter allen und auch den ungünstigsten Verhältnissen gewissenhast zu hüten und zu üben. drei rothe und drei schwarze, und zwei schwarze Töpfe, die jedoch beim unvorsichtigen Ausheben in Brüche gingen; eine noch zur Hälfte erhaltene rothe Schüssel trägt am Umfange ein fein strichulirtes breites Band als Vernerung und stimmt im Charakter ganz mit jenen Schüsseln überein, die im Vorjahre in großer Menge in den römischen Gräberstätten von Neviodunum bei Dernovo nächst Gurkfeld aus-gehoben wurden und sich im Landesmuseum in Laibach befinden. Die einzigen, aus dcm dritten Grabe her-rührenden, gut erhaltenen Thongefäße sind etliche zehn Grablampcn, sie tragen die Stempelmarken 1.'0K'1'I8. eiiL86L8, VIME. lauter Namen, die auch auf den sonst in Kram vorkommenden römischen Thonlampen nicht selten sind. An Schmuckgegenftänven wurden Fragmente eines Armbandes und einer Fibel, beide aus Bronze, gesunden. Wahrscheinlich sind auf dem mit Wintersaat bestellten unteren Theile des AckerS roch römische Gräber vorhanden, zu deren weiterer Erforschung sich der Eigenthümer des Grundes erst nach beendeter Ernte herbeilassen will. Dieser antiquarische Fund ist insoferne von Wichtigkeit, als hicmit eine bestandene römische Ansiedlung auf dem den Lauf der Save im Süden begleitenden Gebirgszuge constatirt wird. Bekanntlich hat schon in vorrömischcn Zeiten und auch während der Römerherrschast ein sehr reger Schiffsverkehr auf diesem Flusse stattgefunden, der auch durch die späteren Jahrhunderte bis zur In den Bestrebungen jener Parteien, welche die nationalen Sonderinteressen allen übrigen Anforderungen des Staates voranstellen und welche, offen oder geheim, föderalistischen Grundsätzen huldigen, nach denen der bestehende staatliche Organismus geändert werden soll, erblicken wir eine ernste Gefahr für den Staat und für unser Heimatland. Die politischen Kämpfe der letzten Jahre, die unter dem Deckmantel der Versöhnung nur eine Verschärfung und Verbitterung der nationalen Gegensätze darstellen und die in einzelnen gemischtsprachigen Ländern das friedliche Nebenein-anderlebcn ihrer Bewohner ernstlich gefährden, sowie die dadurch bedingte Sterilität der Thätig-keit des Reichsrathes, die einen bedauerlichen Stillstand in dem Fortschritte unserer kulturellen und wirthschaftlichen Entwicklung kennzeichnet, sind die Folgen dieser Bestrebungen, für welche die herrschende Partei allein die Verantwortung trägt. Wenn wir auch gerne zugestehen, daß unsere verehrten Gegner in der Wählerclasse des krainischen Großgrundbesitzes diese den stattlichen Interessen und dcm Wohle des Landes abträglichen Bestrebungen nicht theilen, so können wir doch nicht übersehen, daß die hervorragendsten Mitglieder dieser Fraction durch ihre Haltung im Neichsrathe diesen Tendenzen tatsächlich stets den kräftigsten Vorschub geleistet haben. Eröffnung der Südbahn betrieben wurde und an dem sich die Bewohner der umliegenden Gebirgs-höhen durch Beistellung von Zugvieh für die Schiffszüge bei der Fahrt stromaufwärts sehr lebhaft betheiligten, wodurch viel Verdienst in die vom sonstigen Verkehr völlig abgeschlossenen Gegenden kam. Schon Strabo erwähnt, daß die Waaren von Aquileja nach Nauportus, dem heutigen Oberlaibach, über den Okraberg, den jetzigen Birnbaumerwald, als den niedrigsten Zug der julischen Alpen zu Land befördert wurden, um dort verschifft und auf dem Nauportus, Savus und Jster nach Segisticum (Sissek) und weiter nach Pannonien verfrachtet zu werden. Die längs dcs Laufcs der Save in Kram aufgefundenen Römer steine in Wernek nächst Hötitsch, bei Snudörfl. gegenüber dem Stationsplatze Hrastnik, und in Ratschach bezeichnen die Lage der am Saveufer bestandenen römischen Schisferftationen. Von den das enge Savethal beiderseits einschließenden Gebirgshöhen ist bisher in Kram nur ein einziger Römerstcin im Dorfe Mateza an der nördlichen Abdachung des Kumberges, zur ziemlich hoch gelegenen Pfarre Dobrutz gehörig, bekannt geworden, nunmehr hat sich auch die Umgebung von Billichberg als klassischer Boden erwiesen. Hoffentlich dürften sich bei genauerer antiquarischer Durchforschung d, ^ Gebirgshöhen längs der Save noch weitere Splj einstiger römischer Ansiedlungen auffinden la^en,--zumal in den zahlreichen Grabhügeln, die in Mi»' Und in dem Wahlaufrufe des Comitä's dieser Fraktion, in dessen Ausführungen wir zu unserem Bedauern auch nicht eine Spur des Geistes der darin betonten Versöhnlichkeit entdecken können und dessen unbegründete Ausfälle wir nach dem Gesagten noch weiter zurückzuwcisen uns wohl versagen dürfen, wird unverblümt der Anschluß des Großgrundbesitzes an eins Partei gefordert, die nur exclusiv-nationalen Bestrebungen huldigt. Diesem Postulate gegenüber müssen wir einerseits hervorheben und entschieden betonen, daß wir uns mit den berechtigten nationalen Ansprüchen unserer Landsleute in keinem Widerspruche befinden, daß wir uns aber andererseits unter den gegenwärtigen Verhältnissen der Illusion nicht hinzugeben vermöchten, die Wählerclasse des krainischen Großgrundbesitzes könne heute durch die Unterwerfung unter das Dictat einer ausschließlich nationalen Fraktion den in Aussicht gestellten leitenden und mäßigenden Einfluß gewinnen. Wir sind vielmehr überzeugt, daß der krainische Großgrundbesitz durch den Bruch mit den bewährten Traditionen dieser Curie weder das Wohl des Landes und das Interesse des Staates irgendwie zu fördern, noch der verfassungsmäßigen Stellung dieser Wählerclasse gebührend Rechnung zu tragen im Stande wäre. Unter diesen Umständen können wir nicht annehmen, in den leitenden Kreisen unserer Gegner heute jener Übereinstimmung der principiellen politischen Anschauungen zu begegnen, die uns als Voraussetzung einer Verständigung unbedingt notwendig erscheint. Wenn die Gefertigten daher im Aufträge und im Namen ihrer Gesinnungsgenossen das aufrichtige Bedauern der verfassungstreuen Wähler des krainischen Großgrundbesitzes aussprechen, den von Euer Excellenz übermittelten Vorschlag aus den angeführten Gründen nicht annehmen zu können, so erlauben sie sich zum Schlüsse nur noch dem Wunsche und der Hoffnung Ausdruck zu geben, daß es dem klärenden Einflüsse einer nahen Zukunft gelingen möge, die Einigkeit unter den Wählern des krainischen Großgrundbesitzes, wie sie früher ungetrübt bestanden hat, unter der Aegide jener verfassungstreuen politischen Anschauungen wieder herzustellen, die wir als die kostbarste Tradition unserer Curie unwandelbar Hoch-Halten und bewahren. Gebirgsgegend Vorkommen, uns die Reste der vor-römischen Bevölkerung, die bei der geringen Fruchtbarkeit des Bodens ihren Haupterwerb aus der Saveschifffahrt zog, erhalten geblieben sind. Wenn man auf der Südbahn nach Steinbrück fährt, so gewahrt man in der Strecke zwischen Sava und Sagor vor der schmälsten Einengung des Save-thales, wo die in der Felswand am rechten Saveufer ausgesprengten Aushöhlungen die Neste des einst dort bestandenen Treppelweges bezeichnen, ober dem malerisch an der Save gelegenen Fischerdörfchen Renke eine tief eingerissene Engschlucht zwischen den Bergen Schamboch und Ostresch, durch welche der Schumnikbach fließt, im Hintergründe dieser Landschaft ist die hoch gelegene Ortschaft Billichberg mit der Pfarrkirche sichtbar, hinter welcher sich der mit Nadelholz bewachsene Schpegaberg erhebt, an dessen rückwärtigem Abhange die eingangs erwähnten Funde gemacht wurden. Der kürzeste Abstieg von Billichberg zur Save ist auf dem steilen Gebirgs-pfade durch die Engschlucht längs des Schumnikbaches nach Renke. Zweifelsohne mochten schon in Nömer-zeiten die Bewohner jener Gebirgshöhen diese bis zur Eröffnung der Südbahn sehr belebte Passage benützt haben, um sich bei den Schiffüzügen einen Erwerb zu verdienen, den ihnen der kärgliche Boden der von ihnen bewohnten Höhen zu liefern nicht vermochte, und dürfte damals an der Stelle deS nunmehr ganz außer CurS gekommenen Dorfes Renke eine Schifferstation bestanden haben. 0. V. Genehmigen rc. den Ausdruck unserer ausgezeichneten Hochachtung. Laibach, am 4. Juni 1885. Baron O. Apfaltrern. Graf Leo Auersperg. Baron C. Wurzbach. Ritt. v. Gutmannsthal. Baron K. Apfaltrern." politische Wochenübersicht. Ein großer Theil der Reichsrathswahlen ist bereits vollzogen. Es mangelt uns der Raum, um sämmtliche Wahlresultate auch nur übersichtlich hier zusammenzustellen. Im Großen und Ganzen ist der deutschliberalen Partei bisher gelungen, trotz der so enorm ungünstigen Verhältnisse ihre Position zu behaupten, nur bei den Wahlen in Wien ist die bedauerliche Thatsache zu verzeichnen, daß vier Can-didaten der deutschliberalen Partei unterlagen, an deren Stelle theils Antisemiten, theils Pseudodemokraten gewählt wurden; diesem Verluste gegenüber darf erwähnt werden, daß in Oberösterreich die Minister Pino und Falkenhayn durchfielen und daß in Tirol und Steiermark je ein Mandat der klerikalen Partei abgenommen wurde. In der nächsten Woche werden die Wahlen vollständig beendet sein Mehrfach wird gemeldet, daß die Verhandlungen über die Erneuerung des Ausgleiches zwischen Oesterreich und Ungarn nach Beendigung der Wahlcampagne eröffnet werden. Wie verlautet, wird zuerst über das Zoll- und Handelsbündniß verhandelt werden, dann soll die Bankfrage an die Reihe kommen. Zunächst soll zwischen beiden Regierungen eine Verständigung über das neu zu ertheilende Bankprivilegium erzielt und sodann aus Grundlage dieser Verständigung mit der österreichisch-ungarischen Bank verhandelt werden. Diese Art des Vorgehens wurde auch bei den letzten Ausgleichsverhandlungen beobachtet. Am 1. d. M. hat der österreichische Gesandte in Bukarest der rumänischen Regierung die Kündigung des beiderseits bestandenen Handelsvertrages überreicht. Wiener Blätter berichten, daß die Stellung des Handelsministers Baron Pino erschüttert sei; die Affaire der galizischen Transversalbahn, die Angelegenheit der Prag-Duxer Bahn, die beabsichtigte Verwendung der Gelder des Pensionsfondes der Westbahn zur Vermehrung des Fahrparkes der Eisenbahnen im Staatsbetriebe und Irrst not loast die Nordbahnfrage mit dem bekannten Zwischenfalle Zapfl sollen hiezu Anlaß gegeben haben. So begründet eine solche Nachricht an jsich sein könnte, wird selbe unter den heutigen Verhältnissen doch nur mit dein größten Vorbehalt aufzunehmen sein und sich, wie ähnliche vorangegangenen, wahrscheinlich derzeit noch nicht erwahren. Wie die Regierung derzeit das Losungswort „Ueber den Parteien" auffaßt, wird seitens des „Innsbrucker Tagbl." durch nachstehende Mittheilung illustrirt: „Wie man zuverläßlich erfährt, wurden die Vorsteher sämmmtlicher hiesigen landesfürstlichen Behörden und Aemter, ja sogar der Lehranstalten in die Statthalterei berufen und wurde ihnen dort zur weiteren mündlichen und vertraulichen Bekanntgabe an die unter ihnen stehenden Funktionäre der Inhalt eines Schreibens des Herrn Ministerpräsidenten Grafen Taaffe mitgetheilt, des Inhalts, die Negierung gedenke zwar nicht, daS verfassungsmäßig freie Wahlrecht der Staatsbeamten zu schmälern, sie würde es aber höchst unanständig finden, wenn Negierungsbeamte ihre Stimme für den Reichs rath einem Candidaten geben würden, von welchem man weiß, daß er der Negierung Opposition macht oder gar sie zu stürzen bemüht ist." Das ist ein weiterer Beitrag zu vielen ähnlichen vorausgegangenen! I» der Zeit vom 1. Jänner 1873 bis Ende Deeember 1884 sind 1,016.706 Personen aus Deutschland und 138.056 Personen aus Oesterreich in die Bereinigten Staaten ringewandert. Am 21. v. M. constituirte sich in Görz eine Frauenortsgruppe des Deutschen Schulvereines, die bereits 90 Mitglieder zählt. „Daily News" erfahre», daß die afghanische Frage einer befriedigenden Lösung entgegengeht. Merutschak und Zulfikar bleiben im Besitze des Emirs; das Werk der Grenzcommission werde sich nur auf Feststellung von Details beschränken. Die Hauptpunkte der Grenzberichtigung seien jetzt endgiltig sixirt. Die Unterhandlungen wurden beiderseits in freundlichstem und versöhnlichstem Geiste gepflogen, der dem gegenseitigen Wunsche entsprang, die Lösung dieser einst drohenden Frage zu bewerkstelligen. Die italienische Negierung läßt eine zweite Mission an den Negus von Abyssinien abgehen. Ein deutsches Geschwader wird sich an den Küsten von Zanzibar vereinigen, um den durch das Sultanat verletzten Rechten deutscher Colonisten Achtung zu verschaffen. Wochen-Chronik. Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth hat sich zu einem mehrtägigen Aufenthalt nach Regensburg begeben. Fürst Thurn und Taxis, Neffe Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth, ist in Regensburg und Fürst v. Hohenzollcrn in Sigmciringeir gestorben. j Erzherzog Karl Ludwig, der Protector der ^ Kärntner Landesausstellung, wird laut seiner an die Ausstellungscommission eingelangten Zusage die Ausstellung am 25. Juli d. I. in Klagensurt persönlich eröffnen. Der Neichsfinanzminister Herr v. Kallay hat eine Jnspectionsreise nach Bosnien und der Herzegowina angetreten. Die in auswärtigen Journalen circulirenden Gerüchte von einer nahe bevorstehenden Entrevue der drei Kaiser sind jedenfalls verfrüht. Es ist eine Thatsache, daß Kaiser Alexander IH. den Besuch des Kaisers Franz Josef im Laufe des Sommers oder des Herbstes erwidern wird; es ist jedoch weder in Betreff des Ortes noch in Betreff des Zeitpunktes der Zusammenkunft bisher irgend etwas Definitives vereinbart. Die eventuelle Begegnung ^ der drei Monarchen scheint in erster Linie von den Umständen abzuhängen. Die österreichische Gesellschaft vom rothen Kreuze besteht aus 53.556 Mitgliedern und besitzt ein Stammvermögen von 3'^ Millionen Gulden. Bei der am 28. v. M. in Wien stattgefundenen Verhandlung des Verwaltungsgerichtshofes über die Beschwerde gegen die Prager Stadtgemeinde wollte deren Vertreter czechisch sprechen. Der Vorsitzende, Gras Belcredi, erklärte, an den Beschluß des Verwaltungsgerichtshoses gebunden zu sein, wonach als Verhandlungssprache lediglich die deutsche anzusehen sei. Nachdem der Antrag des Kriegsministeriums betreffs der Neactivirung der Jo sefs-Ak adew'e in Folge deS Widerstandes der ungarischen Negierung fallen gelassen wurde, so beabsichtigt die Knegs-verwaltung, zum Zwecke der Vermehrung der Militärärzte die Zahl der militärärztlichen Stipendien bedeutend zu vermehren und eine dießbezügliche Credit-vorlage in den Delegationen einzubringen. Der bekannte Dichter und Schriftsteller Alfred Meißner ist am 29. v. M. in Bregenz gestorben. In Klagensurt steht die Gründung emer Frauen-Ortsgruppe des Deutschen Schulvereines in nächster Aussicht. In dem niedcrösterrcichischcn Städtchen Pöchlarn ist in Folge Blitzschlages ein Schadenfeuer auSgcbrochen, welches 60 Häuser verzehrte. In Valencia (Spanien) ist die Cholera neuerlich auSgebrochen. Kaiser Wilhelm ist noch immer etwas leidend. Victor Hugo's Leichenfeier fiel imposant vus' derselben wohnten die höchsten Civil- und Militär-Autoritäten, Deputirte von 50 verschiedenen Gesellschaften, 141 Gemeinden, 141 Syndicaten, 59 Turn-, 72 Assecuranz-, 161 Künstler-, 48 Schützen-, 122 wissenschaftlichen, 61 Freidenker-, 40 Freimaurer-, 59 politischen und 69 Cerclevereinen bei- ____________ Provinz- und Local-Nachrichten. (Se. kaiserlicheHoheitErzherzog Rainer), Obercommandant der österr. Landwehr, hat am 30. v- M. in Laibach die Jnspicirung der zwei krainischen Landwehr-Schützen-Bataillone vorgenommen. (L a nd e s g esetze.) Die „Wiener Zeit." vom 30. v. M. publicirte das Gesetz betreffs der Zustimmung zu dem Beschlüsse des krainischen Landtages bezüglich der für den k r ai n i s ch en G run d-entlastungsfond in den Jahren 1885 und 1886 einzuhebenden Zuschläge zu den directen Steuern und das Gesetz betreffs der Abänderung der §§ 2 und 6 des Gesetzes vom 14. Juni 1868. — (DieErgeb nisse derReichsraths-wahlen in den Landgemeinden Krains) haben wir bereits in der letzten Nummer mitgetheilt. Das einzige bemerkcnswerthe Moment hiebei bilvete die Niederlage des in den Mittelkrainer Bezirken (Gotlschee, Treffen, Seisenberg, Ratschach, Nassensuß) vom nationalen Wahlcomitä aufgestellt gewesenen Fürsten Wmdischgrätz, an dessen Stelle Landes-gerichtsrath Hren, der auf eigene Faust candidirt batte, gewählt wurde. Fürst Windischgrätz unterlag hauptsächlich deshalb, weil von Seite des nationalen Wahlcomitö's die Agitation für ihn verspätet und lässig betrieben worden war, während Hren — ihm rur Seite sein Bruder, ein bekannter Holzhändler — nicht nur selbst eine sehr rege und nachdrückliche Thätiakeit entfaltete, sondern auch in mehreren Be-zirksrichtern seines Wahlbezirkes außerordentlich rührige Freunde besaß. Oder hat am Ende gar Hren seinen Sieg dem von ihm erlassenen Wahlaufrufe zu verdanken, der neben einer Menge nichtssagender und hergebrachter Phrasen und Versprechungen auch einige, zumal im Munde eines höheren Mitgliedes des Richterstandes ganz eigen-Ihümliche Wendungen enthielt. Hren versprach nämlich, im Falle seiner Wahl aus dem Staatsdienste kmsrutreten und sich in Laibach als Advocat niedcr-zulasien, wo „seine Wohnung und sein Herz (!) den Wählern stets geöffnet sein werden". Doch bei dieser gefchmack- und gefühlvollen Wendung ließ cs Hren Nicht bewenden, sondern er fügte des größeren Effectes halber noch Folgendes bei: „Ich erkläre Md verspreche hier öffentlich, daß ich jedem meiner Wähler in jeder Angelegenheit und stets ohne Bezahlung Z» Hilfe eilen und Jedem gerne Umsonst guten Rath und Unterweisung geben werde." Man muß zugeben, das ist starker Tabak und Aehn-liches ist uns in den vielen Dutzenden von Wahlprogrammen, die wir in der letzten Zeit gelesen, Nicht vorgekommen. Indessen: Herr Hren scheint seine Leute gekannt zu haben und vorläufig mindestens war der Erfolg auf seiner Seite. Warten Wir nun ab, wie sich die Wühler in Zukunft bei der unentgeltlichen Hilfeleistung und Nathsertheilung 4>cs jetzt zu erhoffenden neuen Laibacher Advoeaten Lesinden werden. Für Fürst Windischgrätz soll, wenn Praf Hohenwart, wie cs das nationale Wahlcomitö don ihm verlangt, für Laibach optirt, in den Ober-kramer Landgemeinden Trost und Mandat geschaffen Herden; doch wird dieser bePieme Wahlbezirk auch Nack von anderen nationalen Größen umworben. ^ (Die NeichsrathSwahl ii, den dnterkrainer Städten und Märkten) steht dießn,«l entschieden im Vordergründe der ganzen Wahlcampagne in Krain. Bekanntlich wurde hier vom nationalen Wahlcomite der bisherige Abgeordnete Graf Albin Margheri als Candidat aufgestellt, ibm trat unter officiösen Auspicien Prof. Franz Schukle als zweiter nationaler Candidat entgegen, während von der liberalen Wählerschaft Dr. Julius von Wurzbach candidirt wurde. Bei der am 2. d. M. durchgeführten Wahl war das ziffermäßige Resultat folgendes: in Rudolfswerth erhielt Herr Graf Albin Margheri 45, Herr Prof. Franz Schukle 35 und Herr Julius Wurzbach 35 Stimmen: in Weixelburg: Schukle 16, Margheri 10 Stimmen; in Gurkfeld: Margheri 39, Schukle 18 Stimmen; in Landstraß: Margheri 24, Schukle 11 Stimmen; in Tschernembl: Schukle 75, Margheri 15 Stimmen; in Möttling: Schukle 110, Margheri 5 Stimmen; in Gottschee: Wurzbach 69, Schukle 14, Margheri 8 Stimmen; in Reifnitz: Margheri 50, Schukle 9 Stimmen; es erhielten somit Prof. Schukle 288, Graf Margheri 196 und Dr. Julius von Wurzbach die unter den heutigen Verhältnissen gewiß sehr ansehnliche Zahl von 104 Stimmen. Nach dem angegebenen Stimmenverhältnisse hatte kein Candidat die absolute Mehrheit und es war sonach eine engere Wahl zwischen Margheri und Schukle nothwendig, die auf den 5. d. M. angeoidnet wurde. Das Resultat derselben bringen wir in der nächsten Nummer. Aus den Gründen, die wir schon mehrfach zu erörtern Gelegenheit hatten, vor Allem vermöge des ganz für ihn geltend gemachten Einflusses der Localregierung stehen die Chancen für Schukle auch bei der engeren Wahl günstig, da jedoch zu vermuthen ist, daß die liberalen Wähler nach dem auch im politischen Leben empfehlenswerten Grundsätze, daß man von zwei Uebeln das kleinere wählen muß, möglicherweise nunmehr für Margheri eintreten werden, ist der Sieg des Letzteren nicht ausgeschlossen. Wie immer jedoch die Wahl ausfallen möge, wird dieselbe ein Unicum in den parlamentarischen Kämpfen Oesterreichs und wahrscheinlich aller Länder bilden, ein Unicum nämlich insoserne, als es wohl noch nie und nirgens vorgekommen ist, daß ein der Regierung unbedingt ergebener und von der officiellen Vertretung seiner — der Regierungspartei candidirter Abgeordneter, wie es Graf Margheri ist, bei den Negierungsorganen des Landes nicht nur keine Unterstützung, wohl aber die Candidatur seines Gegners eine unerhörte Förderung findet. Was in dieser Richtung uns selbst aus Unterkrain gemeldet wird und was auch in nationalen Blättern berichtet wird, grenzt schon an's Unglaubliche und die nähere Erörterung Alles dessen wird eine der interessantesten Episoden in den Wahlverisieationsdebatten des kommenden Reichsrathes bilden. Auch die Haltung des slovenischen amtlichen Blattes darf als eine einzig dastehende bezeichnet werden; dasselbe existirt seit Wochen nur mehr zu dem Zwecke, um die Candidatur Schukle's mit einem wahren Feuereifer und in allen Tonarten zu verherrlichen — Schukle's, des Gegners des Grasen Margheri, eines der treuesten Anhänger des Grafen Taaffe und seines Systems. Wir haben schon oft Gelegenheit gehabt, darauf hinzuweisen, daß man unter der Verwaltung des Herrn von Winkler in Krain Dinge erlebt, wie sie in anderen Provinzen niemals vorgekommen sind und auch heute nicht Vorkommen; die Candidatur Schukle's ist aber jedenfalls die seltsamste Blüthe, welche die Aera Winkler in Krain bisher gezeitigt hat. — (Zur NeichsrathSwahl inLaibach.) Wie recht wir hatten, die Aufstellung des Grafen Hohenwart als slovenischen nationalen Candidaten für Laibach vom ersten Momente an als eine reine Verlegenheitscandidatur zu bezeichnen, das bewies der Verlauf der Wahlbewegung in den letzten Tagen vor der Wahl. Nachdem Graf Hohenwart in seinem bisherigen Bezirke, den Oberkrainer Landgemeinden, factisch wiedergewählt war, schien selbst das natio- nale Wahlcomite die Ungereimtheit zu fühlen, daß es seinerseits dieselbe Persönlichkeit zweimal candidirt, und es fanden nun neuerliche langwierige Berathungen statt, um, wenn möglich, einen anderen Candidaten für die Landeshauptstadt ausfindig zu machen ; allein alle Bemühungen waren umsonst, alle vorgeschlagenen Persönlichkeiten mußten als ungeeignet wieder fallen gelassen werden und es erübrigte nichts Anderes, als bei Hohenwart zu verbleiben, ungeachtet es sich immer mehr herausstellte, daß dessen Candidatur im Kreise der Wähler, zumal jener aus der Bürgerschaft, durchaus keinen Anhang fand. Wie begründet diese Vermuthung war, zeigte auch der thatsächliche Verlauf der Wahl. Von 1255 Wählern vermochte Graf Hohenwart nur 415 Stimmen, also nicht einmal ein Drittel, auf sich zu vereinen. Von den sonst noch abgegebenen Stimmen erhielt 42 Baurath Pototschnik, ein Stimmzettel enthielt den Namen des Grafen Wurmbrand, sechs waren leer. Unter den Wählern, die für Hohenwart ihre Stimmen abgegeben, waren, wie vorauszusehen, die Kreise der eigentlichen Bürgerschaft nur schwach vertreten, wohl aber wurden Beamte aller Branchen entboten, um das Wahlresultat nicht als ein allzu klägliches erscheinen zu lassen. Was in dieser Richtung dießmal von der Regierung prakticirt wurde, übersteigt noch das Maß ihrer schon bei früheren Wahlen gebotenen, wahrlich ganz respectabel gewesenen Leistungen, doch können wir uns unmöglich denken, daß cs für einen Mann wie Graf Hohenwart ein erhebendes Bewußtsein bilden kann, seine Laibacher Wahl nur einer Anzahl von Wählern zu verdanken, die unter einem für sie völlig unabwendbaren Hochdrucke ihre langjährig? ehrliche Ueberzeugung zu seinen Gunsten im Stiche lassen mußten. Unsere Preßverhältnisse machen es selbstverständlich unmöglich, diese Action der Regierung vollständig und detaillirt zu beleuchten, ungeachtet dessen behalten wir uns vor, innerhalb der engen unserer Erörterung gezogenen Grenzen auf die Sache noch zurückzukommen. Graf Hohenwart wird sich nun für eines der beiden Mandate — Oberkrainer Landgemeinden oder Stadt Laibach — zu entscheiden haben. Ohne jeden Zweifel würde er am liebsten sein bisheriges behalten, allein dem Drängen seiner hiesigen Protectoren Dr. VoSnjak, Dr. Tavüar und Consorten nachgebend, wird er sich vielleicht trotzdem für Laibach entscheiden. — (In den Städten und Märkten Ober- und Jnnerkrains) wurde der bisherige Abgeordnete Dr. Poklukar wiedergewählt. Derselbe erfreut sich zwar in einem großen Theile seines Wahlbezirkes durchaus keiner besonderen Beliebtheit, auch war seine fast vollständige Unthätigkeit im Reichsrathe nichtsweniger als erbauend, allein es war eben kein anderer Candidat aufgetreten und so wickelte sich die Sache einfach ab. Die Betheiligung war übrigens an den meisten Wahlplätzen eine sehr geringe. — (Ein unberufener Wahlagitator.) Die Wahlagitation im krainischen Großgrundbesitze und insbesondere die bei diesem Anlasse durch das conservative Wahlcomitv aufgeworfene Compromiß-frage, worauf wir noch zurückkommen, haben in der letzten Stunde durch eine Proclamation des Landeshauptmannes Grafen Thurn eine interessante Illustration erfahren. Der Herr Landeshauptmann im Herzogthume Krain hat es für angemessen erachtet, am 31. Mai einen Ausruf an die Wähler des krainischen Großgrundbesitzes zu erlassen, worin der Wahlaufruf des verfassungstreuen Wahlcomitö's in uiigualisicirbarer Weise verurtheilt wird und in dem er erklärt, daß nach seiner Ansicht die Reichsrathswahl in der Classe des Großgrundbesitzes nur auf Grund eines Compromisses in befriedigender Weise gelöst werden könne. Nun, wir wollen hier mit dem Grafen Thurn über seine Ansichten nicht streiten, ' wollen auch nicht > prüfen, an welcher Stelle der Ursprung dieser Manifestation zu suchen sei, obwohl darüber Niemand, dem der Styl des grauen Hauses am Auerspergplatze etwas geläufig ist, lange im Zweifel sein kann; wir möchten hier nur die Frage aufwerfen, wie denn gerade Graf Thurn dazugekommen sei, dieses Schlachtroß mit solchem Aplomb zu besteigen? Graf Eustach Thurn, — der Landeshauptmann in Krain! Wie findet es denn der Herr Landeshauptmann mit dieser seiner Stellung vereinbar, in der Angelegenheit der Wrhlen für den Neichsrath eine so prononcirte Haltung einzunehmen? Der Präsident eines Vertretungskörpers, dessen erste und oberste Pflicht die Unparteilichkeit sein sollte, will seinen College» im Großgrundbesitze Lectionen darüber ertheilen, wen sie zu wählen haben. Wer seine oberste Pflicht der Unparteilichkeit so gering achtet, wie der Herr Landeshauptmann in Krain, wer die Grenzen seiner streng umschriebenen Competenz so wenig zu kennen scheint, wie der Präsident des krainischen Landtages, dem steht es wahrlich nicht zu, seine Standesgenossen über konstitutionelle Pflichten belehren zu wollen. Uns ist in der parlamentarischen Geschichte Oesterreichs noch kein Fall bekannt, daß sich irgend einer der Collegen des Herrn Landeshauptmannes in irgend einem anderen Kronlande, trotz der größten Zuvorkommenheit für die Regierung, je zu einer gleichen Taktlosigkeit hätte verleiten lassen. Wenn sich der Herr Landeshauptmann mitsammt seiner Egeria die Sache reiflich überlegen, so dürfte vielleicht selbst ihnen beim Studium der amtlichen Blätter, in denen dieser Cursus über Wahlrecht an hervorragender Stelle abgedruckt ist, ein gewisses Bedenken darüber aufsteigen, welche Antwort sie ertheilen würden, wenn sie von competenter Seite über ihr, gelinde gesagt, ganz unbegreifliches Vorgehen interpellirt werden sollten. Graf Thurn, der Großgrundbesitzer, — wenn er nicht die Prätension hätte, in einem ganz ungehörigen Falle als Landeshauptmann aufzutreten — kann zwar sagen, was er will, aber Graf Thurn, der ehemalige liberale Reichs-rathsabzeocdnete, derselbe Gcaf Thurn, der seinerzeit durch die verfassungstreue Partei in den Landtag berufen und auf diesem Wege zu seiner gegenwärtigen Stellung poussict worden ist, — ist Gcaf Thurn als Privatmann nach diesen Präcedenzen die richtige Persönlichkeit, eine» Ausgleich anzubahnea, ja überhaupt nur ein Compromiß vorzuschlagen? Muß man nicht annehmen, daß Diejenigen, die ihn zu dieser Manifestation veranlaßt haben, überhaupt nur dergleichen thun, als suchten sie die Versöhnung, während sie aber gleichzeitig nur solche Wege einschlagen, die unmöglich dazu führen können. Die erbittertsten Gegner können Frieden schließen, einen ehrlichen, offenen Frieden; aber wir haben noch nie gehört, daß sie zur Einleitung des Friedensschlusses sich der Vermittlung der Ueberläufer bedienen. Nein, Herr Landeshauptmann Graf Thurn und du seine holvselige Egeria: si taeuissotis, — eS wäre besser für euch gewesen! — (Unterbliebene Polemik.) Es ist allgemein aufgefallen, daß der Officiosus der „Laibacher Zeitung", entgegen seiner mehrjährigen Uebung im Polemisiren, gegen den Wahlaufruf des Wahl-comitü's der deutschliberalen Wähler des krainischen Großgrundbesitzes auch nicht mit einem Worte zu Felde zog. Mit anerkennenswerther Offenheit wurden in diesem Aufrufe die panslavistischen Bestrebungen gewisser nationaler Kreise dargelegt, nicht minder aber die einseitige Haltung der Negierung hervorgehoben und zum Beweise dessen unter Anderem aus die Art, wie dieselbe in Krain im Jahre 1883 die Landtagswahlliste des Großgrundbesitzes zurichtete, hingewiesen. Man ist sonst hohen Orts bei viel geringfügigeren Anlässen aus dem grauen Häuschen gerathen, und die unbedeutendste Bemerkung von Seite unserer Abgeordneten oder der liberalen Presse genügte oft, um dis langathmigsten Lamentationen des Offieiosus über die Nichtigkeit und Böswilligkeit der gegen die Slovenen und ihre Regierung gerichteten Ausführungen hervorzurufen. Warum nun Letztere gerade den Großgrundbesitzern gegenüber schwiegen? Wir sind wohl berechtigt, uns dieses Stillschweigen dahin zu erklären, daß man gegen die Richtigkeit der fraglichen Wahlproclamation eben nichts einzuwenden vermochte. Ein Pendant zu der Wahllistenzusammenstellung des Jahres 1833 bildet übrigens auch der neueste Vorgang des Landespräsidiums, welches in die für die jetzige Reichsrathswahl aufgelegte erste Liste mehrere Großgrundbesitzer nicht aufnahm, wiewohl dieselben Jahre lang das Wahlrecht ausübten, in die Wahllisten der Jahre 1883 und 1884 ausgenommen waren und obwohl sich inzwischen weder nach dem land-täflichen Besitzstände, noch sonst irgend eine Aenderung ergab, deren Eliminirung also aus der Liste ganz unverständlich war. Diese ausgelassenen Wahlberechtigten gehören selbstverständlich nur der deutsch-liberalen Partei an und sie waren auf den Weg der Reklamation angewiesen, um sich ihr seit Jahren ausgeübtes Wahlrecht zu sichern. Solche Vorgänge können mit Nichten etwa auf den Amtsschlendrian zurückgeführt werden, sondern sie sind bezeichnend für die Tendenz, die bei der Zusammenstellung der Wahllisten obwaltete. — (Einst und jetzt.) Anläßlich der Can-didatur des Grafen Hohenwart haben wir unsere Verwunderung darüber ausgesprochen, daß Dr. Voänjak es war, der dieselbe in einer begeisterten Rede befürwortete. Wie berechtigt dieses unser Erstaunen war, beweist der Rückolick auf die im Jahre 1874 erschienene, voa Dr. VoZnjak herrührende Broschüre über das Wirken der nationalen Reichsrathsabgeordneten in der Session 18 73/74. Dort führt Ersterer über Gcaf Hohenwart eine ganz andere Sprache als in der Laibacher Wthlerverfammlung. Ec beklagt, daß Letzterer lediglich nur hohe Politik treibe und daß ihn die slove nische Sache gerade so viel interessire wie „den Bauer der vorjährige Schnee"; ja, Dr. Voänjak fügt bei, daß das Ministerium Giskra den Slovenen gerechter war als Graf Hohen-w a r t. — So dachte und sprach Dr. VoZnjak über Letzteren im Jrhre 1874; wie er ihn in der fraglichen Wa'ilerversammlung gepriesen, ist unseren Lesern gewiß noch in Erinnerung. Es fragt sich nun, wer seit dem Jahre 1874 sich geändert hat, Graf Hohenwart oder Dr. Vosnjak? Die beiden würdigen Freunde mögen dieß unter sich ausmachen. — (To oesfall.) Am 1. d. M. verschied in Laibach der Reservelieutenant Herr Eduard Detter im Alter von 21 Jahren, seinerzeit einer der talentirtesten und fleißigsten Eleven der Mahr'schen Handelsschule. — (Kaiserliche Auszeichnung.) Dem Bezirksrichier in Krainburg, Herrn Io se s Potrato, wurde aus Anlaß der von ihm angesuchten Versetzung in den bleibenden Ruhestand der Titel und Charakter eines Landesgerichtsrathes verliehen. — (Goldene Hochzeit) Am 3. d. M. beging Herr Valentin Zeschko und seine Frau Gemahlin Anna geb. Heermann die seltene Feier der goldenen Hochzeit. Zuerst wurde das Jubelehepaar in früher Vormittagsstunde von seinen Kindern, Schwiegerkindern und Enkeln begrüßt, ein stattlicher Kreis von mehr als 50 Angehörigen, die den geliebten und verehrten Eltern, beziehungsweise Großeltern in der rührendsten und herzlichsten Weise ihre Glückwünsche darbrachten. Die Söhne und Töchter überreichten eine nach einer Photographie in der Wiener Kunstanstalt von A- F. Czihak in Oel-farben ausgeführte große Porträtgruppe, die Schwiegersöhne und Schwiegertöchter eine vom Kunstgraveur Joh. Schwerdtner in Wien ausgeführte goldene Erinnerungsmedaille, auf der einen Seite mit dem Bildnisse des Jubelpaares, auf der anderen mit der Inschrift: „Gott segne das Jubelpaar" und Emblemen im Renaissancestyle geschmückt. Frau Josefine Terpinz, die Schwester des Herrn Zeschko, brachte als Widmung zum Feste einen goldenen Myrthen-kranz dar, sämmtliche Enkel und Enkelinnen spendeten reiche Blumengaben. Bald nach der Begrüßung durch die Familie erschien der Herr Landespräsisent Baron Winkler und machte die freudige Eröffnung, daß Se. Majestät Herrn Zeschko das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens verliehen habe, hierauf folgte eine ans den Herren Kuschar, Horak und Petriöiä bestehende Deputation der Handels- und Gewerbe-kammer, der sich dann eine große Zahl von Gratulanten aus den verschiedensten Ständen und Gesellschaftskreisen anschloß. Selbstverständlich fehlte es auch nicht an einer Menge von schriftlichen und telegraphischen Glückwünschen für den Jubilar, der zu den geachtetsten Mitbürgern unserer Stadt zählt und sich in den weitesten Kreisen der aufrichtigsten Verehrung erfreut. Herr Valentin Zeschko, 1807 in Laibach als Sohn eines Handelsmannes geboren, fand seine kaufmännische Ausbildung in Laibach, Wien und Prag; er übernahm dann zunächst das Geschäft seines Vaters, aber ein reger Unternehmungsgeist und große Schaffenskraft führten ihn bald dahin, theils allein, theils im Vereine mit seinem Schwager, Herrn Fidelis Terpinz, und Hsrrrr Franz Galls eine Reihe größerer, noch heute blühender industrieller Etablissements in's Leben zu rufen, so die Papierfabriken in Josefsthal und Zwischenwäss rn, die Tuchsabrik in Uvmit, die Kunstivollfabrik in Birndorf u. a. Hiedurch erwarb sich Zeschko ein hecoorragendes und dauerndes Verdienst sowohl um die Hebung der Industrie im Lande überhaupt, als insbesondere auch der materiellen Wohlfahrt der Bevölkerung in den bezüglichen Gegenden und er darf an seinem Jubeltage mit Stolz und Befriedigung auf ein ebenso thätiges als erfolgreiches Leben zurückblicken. Mögen ihm und seiner verehrten Gattin noch lange Jahre der Gesundheit und deS Glückes beschieden sein,! —'(Deutscher Schulvsrein.) Der hiesigen Frauen-Octsgruppe kam eine Spende von 5 fl. 50 kr. zu, als Ergebniß einer Sammlung, die in der letzten v-im Laibacher deutschen Turnvereine abgehaltenen Kaeipe veranstaltet worden war. — Der Centralausschuß spendete der Schülerlade am Gymnasium zu Gottschee einen Beitrag zur Unterstützung mittelloser deutscher Schüler. — (Prüfungen.) An der hiesigen Lehcer-und Lehrerinnenbildungsanstalt beginnen die schriftlichen M ituritätsprüfungen am 8. d. M ; die mündlichen Prüfungen werden an der Lehrerbildungsanstalt vom 1. Juli und an der Lehrerinnenbildungsanstalt vom 13. Juli ab vorgenommen werden. — (Der hiesige B i c yc l e - C l u b) veranstaltet jeden Dienstag und Donnerstag von 7 bis 9 Uhr AöendS und Sonntag Vormittags von 10 bis 12 Uhr im Clublocale (großer Coliseumsaal) ein Schulsahren. — (A del! S b e rg er Grotte.) Die Grotten -Verwaltung hat über mehrseitig von den Fremden geäußerten Wunsch, den gemeinschaftlichen Besuch der Grotte bei elektrischer Beleuchtung gegen das Entree von 2'/^ Gulden per Person auf eine Zeit zu verlegen, daß man die Weiterreise noch bei Tag fortsetzen könne, die fixe Beleuchtung auf täglich 10 Uhr Morgens (statt der bisherigen Stunde um 4 Uhr Nachmittags) festgesetzt. Hiedurch wird an der Einrichtung, daß die Ärotte auch zu jeder Stunde bei Tag oder Nacht das ganze Jahr gegen einen Eintrittspreis von 1 fl. aufwärts, je nach der selbstgewählten Beleuchtungsart (Grubenlampen, Kerzen oder elektrisches Licht), besehen werden nichrs geändert. — Nachträglich theilen wir noch -mit daß in den abgelaufenen Pfingftfeiertagen mit den verschiedenen Zügen der Südbahn 4500 Personen die Station Adelsberg passirten. , (Krainische Sparkasse.) Am 2. d. M. sand eine außerordentliche Versammlung der Vereins-mitqlieder statt. Der erste Gegenstand der Tagesordnung war die Beschlußfassung über das Anerbieten des Deutschen Schulvereines wegen Errichtung einer Knabenvolksschule in Laibach. Es wurde beschlossen, dem Vereine zwei Lehrzimmer im Nealschulgebäude 4ur Verfügung zu stellen und für die Anschaffung ^an Lehrmitteln und zur Erhaltung der Schule, und zwar^ vorläufig für die Jahre 1885 und 1886, «ine angemessene Subvention zu bewilligen. — Sohin wurde über Vorschlag der Direction die Besetzung der aus geschrieenen vier Beamtenstellen vorgenommen. Dieselbe erfolgte im Wege der graduellen Vorrückung der bereits angestelltcn Beamten, und die hiedurch irei aewordenen vier Kanzlistenposten wurden den Herren Karl Achtschin, Alois Dzimski, Victor von Schrey und Ludwig Tschada verliehen. Hieraus beschloß die Versammlung die Auszahlung einer eaduc erklärten Einlage, und zwar im Falle der Ausweisung des ursprünglichen Einlegers oder seiner Erben im vollen Betrage, sonst aber zu zwei Dritttheilen. sBei der krai nischen Sparcasse) wurden im Lause des Monats Mai l. I. von 2l14 Parteien 509.528 fl. eingelegt und an 2388 Interessenten 377.167 fl. rückbezahlt. (^ur Naturkunde Thessaliens.) XII Jahrgang der „Jahibücher der deutschen Ai.ssak- Malakologische Ergebnisse auf Streisr'üqen inThessalien" , geschildert von Stussiner, systematisch bearbeitet von Dr. O Boettger. Diese 72 Druckseiten umfassende Arbeit qliedert sich in einen allgemeinen und einen systematischen Theil. In Ersterem schildert uns Stussiner in formgewandter Weise seine Reiseerlebnisse in Thessalien, worüber unser geschätzter Landsmann, dessen entomologische und conchyliolo-aische Forschungen m wissenschaftlichen Kreisen die verdiente Anerkennung gefunden haben^in einer der beuriaen Monatsversammlungen der Section Krain ^utsck-österr. Alpenvereines einen vorläufigen B-rickit erstattet hatte- Die thessalitische Landschaft Erde von ihm von Volo aus über Larissa bis zum Gipfel des über 6000' hohen Ossa-Gebirges durchstreift. Ueberall erhalten wir höchst interessante Nachrichten über Land und Leute, über die Art des Eisens über die meist recht primitive Unterkunft u dal ' Recht glücklich sind bei dieser Gelegenheit n^bicktliche Begebenheiten, welche sich auf diesem Eschen Boden, der Wiege der alten Hellenen, ere aneten, herangezogen worden. Doch wird stets der eigentliche Zweck des Unternehmens im Auge behalten- es werden demgemäß die charakteristischen Weichthierformen namhaft gemacht und in zahlreichen Bällen auf deren Verbreitung in den Nachbarländern ?inae,vielen. Alles recht harmonisch ineinandergrei-send und mit wachsendem Interesse zu lesen. Im Eiten Theile hat Dr. Bo et tg e r Stussiner's Aus-Heute an Conchylien in gründlicher Weise bearbeitet, und bei den 52 besprochenen Arten eingehende Mitthei-lunaen über Vorkommen, Verbreitung, Variation rc. Die nun anfgefundcnen Arten «darunter «ine Cläusilia Stufsineri) sind aus einer Tafel in >m,Ilich ,ch°»» «-i,° w°-d-n Di- Arb-i. ^ beiden genannten Herren ist als schatzbarer Bei- . Naturkunde eines sehr wenig bekannten Gebietes deö europäischen Ostens mit Freude zu tz üben und deren erster Theil recht geeignet, Steren Reisenden zur Orientirung zu dienen, hateren l, Raucher!) Vom 15. d. M. ab „eue Special-Cigaretten-Sorte (mit Ä!und-aus lichtem Virginier«Tabak unter der Be-tze'chnung: „Nichmond Cigarette" um den Preis von 1 fl. pr. Carton zu 50 Stück und 23 Kreuzern per Büchse zu 10 Stück in Betrieb gesetzt werden. — (Statistisches.) In Krain bestanden zu Ende des Jahres 1884 184 Vereine. — (Postve rkehr.) Vom 1. Juni l. I. angefangen wurde das Maximalgewicht für Fahrpostsendungen im Localverkehre von 2^ bis 5 Kilogramm unter Beibehaltung des Gewichtsporto's von 12 kr. und Belassung der Werthtaxe von 3 kr. für je 150 fl. erhöht. — (Freiwilligenjahr.) Laut Erlaß des Reichs-Kriegsministeriums sind die absolvirten Schüler der Staats-Gewerbeschulen, wofern sie ein Reise-zeugniß erhalten, zum Einjährig-Freiwilligenjahre berechtigt. Mit Bezug auf diesen Erlaß hat das Reichs-Kriegsministerium die Militärcommanden verständigt, daß nur die Schüler der höheren Staats-Gewerbeschulen und Fachlehranstalten, welche ein sogenanntes, auf Grund einer besonderen Prüfung erworbenes Zeugniß besitzen, das Recht auf das Freiwilligenjahr haben. Zeugnisse über das letzte Studienjahr geben diesen Anspruch nicht. — (Zollzahlungen in Silber.) Laut Verordnung des Finanzministeriums wird im Vernehmen mit dem ungarischen Finanzministerium für den Monat Juni 1885 festgesetzt, daß in denjenigen Fällen, in welchen bei Zahlung von Zöllen und Nebengebühren, dann bei Sicherstellung von Zöllen statt des Goldes Silbermünzen zur Verwendung kommen, ein Aufgeld von 24 Percent in Silber zu entrichten ist. Letzte Po K. Die Großgrundbesitzerwahl für Krain fand heute unter sehr reger Betheiligung statt; eS wurden die bisherigen liberalen Abgeordneten Baron I. Schwegel mit achtundfünfzig und Baron B. Taufferer mit sechsundfünfzig Stimmen gegen Fürst Windischgrätz (vierunddreißig) und Seunig (zweiunddreißig Stimmen) wiedergewählt. Am 27. Mai. Johann Breskvar, Hausbesitzer, 70 I.» Colesiagasse Nr. 24, Apoplexia. — Josef Mnlhir, Schuhmacher, 30 I., Floriansgasse Nr. 36, Lungentnberkulose. — Andreas Legee, Schuhmacher, 42 I., Kuhthal Nr. II, Tuberkulose. Am 28. Mai. Emil Juvau, Schriftsetzer, 26 I., Gradaschzagasse Nr. 8, Auszehrung. Am 31. Mai. Johann Lochkar, Hausbesitzers - Sohn, 19 I., Deutscher Platz Nr. 5, Lungenschwindsucht. — Rudolf Gerdina, Heitzers - Sohu, II Mon., Martinsstraße Nr. 7, Bronchitis. Am 1. Juni. Eduard Detter, k. k. Reserve-Lieutenant, 21 I., Alter Markt Nr. 3, eitrige Hirnhautentzündung. — Antonia Preskar, Schneiders-Tochter, 1 I., Jakobsquai 81, Fraisen. — Anton Velkaverh, Arbeiter, 64 I., PeterSstraße Nr. 44, Marasmus. 3 m C iv i l s p i t a le. Am 22. Mai. Helena Rebolj, Arbeiters-Gattin, 42 3.1 Vicinm eoräis. — Elisabeth Jerebec, Inwohnerin, 74 I., Lmph^ernL pulmonum. — Am 23. Mai. Elisabeth Brener, Inwohnerin, 80 I., Apoplexie. — Magdalena Tanke, Hausbesitzers-Gattin, 87 I., Krebskachexie. — Am 24. Mai. Simon Skobee, Arbeiter, 55 I., Kepkrili intest. »ent. Os.t. VS8I0LS. — Francisco Pajk, Arbeiterin, 19 I., Tuberkulose. — Am 26. Mai. Johann Jndihar, Inwohner, 76 I., LIk-rs.8mus senilis. — Am 27. Mai. Franz Florjanöiö, Bergknappe, 83 I., Lungen- und Darmtuberkulose. — Am 31. Mai. Joses Glanes, Kllner, 85 I., klsuritis seutn.. WitlerunqSbulletin aus Laibach. ruiidrm'. jlinMitli-! > Metern auf I» ! N reducirt Thermometer nach teiüu« Taget- ^ Tage«- Mari- Mini-mittel Mittel mum ! mum 73« 7 738 5 73L'S 2V' 2»'!> 21'1 Nieder- I ^Milli-" Witterungs-Charakter Mill, Metern 2« 0 13 5 2K0i 135 27 0 I. 1, 736 5 ! 2 737 5 3 :40I 152! 2V'l» lii'I 18« 12 5 O'O 0 0 Heiterer Tag. Schöne« Wetter anhaltend. Tagsüber heiter, Abends bewölkt, Wetterleuchten. „„.7 ! Regen von 3Uhr Morgen» ^ bis 7 Uhr Abends. Morgennebei, 0 0 ! dann ziemlich heiter, kühl. 1S'3 17 3 7'41 0 0 ! -i" 710^5 !; 15 1 20 1 7 0! 0 0 Heiter. windig, kühl^ Wolkenloser Tag. Grngrftttdet. Verehrliche Redaction! In der letzten Zeit sind wiederholt Fälle vor-gckommen, daß von ganz unberechtigten Individuen, die sich als arme Studirende ausgaben, von edlen Menschenfreunden Unterstützungsbeiträge herausgelockt wurden. Es erscheint daher dringend geboten, beim Vorkommen eines ähnlichen Ansinnens nur dann eine Gabe zu spenden, wenn nicht nur das Schulzeugnis;, welches sich derlei Schwindler manchmal leihweise oder wohl gar auf ganz unlautere Art zu verschaffen wissen, sondern zugleich eine speeielle Bestätigung des Classenlehrers beigebracht wird. Bei dieser Gelegenheit sei es zugleich gestattet, daran zu erinnern, daß an alle» drei hiesigen Mittelschulen Schulunterstützungsvereine bestehen und daß es daher am allerzweckinäßigsten wäre, Spenden für arme Studirende, welche diese gewiß in reichem Maße brauchen und verdienen, unmittelbar an die betreffende VereinSleitung gelangen zu lassen. Hochachtungsvoll ein Schulfreund. Verstorbene in Laibach. Am 2l> Mai. Katharina Zore, Arbeiterins-Tochter, 21 T., Knhthal Nr. 17, Fraisen. — Johann GorSiv, SchuhmachcrS-Sohn. 2 I., Krakaneidamm Nr. lN, Keuchhusten. Am 22. Mai. Josef Nebl, Taglöhner, 42 I-, Polana-danun Nr. 50, Lniigenliiberkttlosc. — Paula Miheliü, Schnh-macherS-Tochter, 1l Mon, Vegagasse Nr. 12, Kenchlinstcn. Am 28. Mai. Maria Rozinan, SchuhmacherS-Tochtcr, 6 Mon., Rosengasse Nr. 8, Fraisen. Am 2>. Mm. Johanna Zajie, ArbeiterS-Tochtcr, 8 I., Knhthal Nr. 22, Urnneliiils enpillaris. Am ^5. M»i. Frankieca Volta, SchuhmachcrS-Tochter, 1'/, I.. Herrengasse Nr. 8, Tuberkulose. Am 26. Mai. Marku« Bartel, Lehrer, 26 I., ZoiSstraße Nr. 2, Lungen- nnd Darmtuberknlose. Im Monat Mai war das Ta>',eSmittel der Temperatur l3'3", das Marimum 27 0« den 31., das Minimum 1'2° den 20., der E>e-sammtniedtrschlag an 21 Regentagen l80'3 Millimeter. Eine belliinlhigcude Krankheit, an welcher zahlreiche Classen leiden. Die Krankheit fängt mit nnbcdeutendcn Magenbeschwerden an, breitet sich aber, wenn vernachlässigt, über den ganzen Körper ans, ergreift Nieren, Leber, Brustdrüse, in der That daS ganze Drüsenshstem, so daß der davon Betroffene eine traurige Existenz hinschleppt, bis der Tod ihn von seinen Leiden erlöst. Die Krankheit wird häufig mit andere» Krankheiten verwechselt ; men» aber der Leser sich die folgende» Fragen vorlegt, so wird er im Stande sein, zu entscheiden, ob er an einer solchen Krankheit leide: Fühle ich naäi dem Essen Beschwerden, Schmerzen, oder Schwierigkeit im Athnien? lleberkonimt mich ein dumpfes, druckendes Gefühl, begleitet von Schläfrigkeit? Sind die Aujsen gelblich? Sammelt sich Morgens an Ganmen und Zähnen eiu dicker, klebriger Schleim an, begleitet von einem schlechten Geschmack im Munde ? Ist die Zunge belegt ? Ist die rechte Seite aufgeblasen, als wenn die Leber anschwöllc? Ist Verstopfung vorhanden? Werde ich schwindlig, wenn ich mich plötzlich aus liegender Lage erhebe? Siud die Nierenabsonde-ruiigen spärlich nnd dunkel gefärbt, nnd lasse» sie, nachdem sie etwas gestanden, einen Niederschlag zurück? Gäl>rt das Essen im Magen bald »ach dem Gennb, nnd entstehen Blähungen oder häufiges Ausstößen? Ist hänfiges Herzklopfen vorhanden? Diese verschiedene» Sl>mptome trete» zwar vielleicht nicht zusammen auf, der Kranke leidet aber an ihnen nacheinander, >e nachdem die schreckliche Krankheit fortschreitet. Ist da« Leiden ein altes, so tritt ein kurzer, trockener Husten ein, der später vonAnS-ivürfen begleitet wird. Im stark fortgeschrittenen Stadmm der Krankheit nimmt die Haut ein schmnviges, bräunliches AnS-sehen au, nnd Hände nnd Fiisie sind mit kalicm, klebrigem Schweib bedeckt. Mit dem Fortschritt der Erkrankung der Leber und Niereu stellen sich rheumatische Schmerzen ein, bei denen die gewöhnliche Behandlung gänzlich erfolglos ist. Diese« Leideu entsteht au» Unverdaut,chkeit oder Dyspepsie, die mau durch da» Eiunchme» einer kleinen Dose einer geeigneten Arznei beseitigen kann, wenn man sie gleich beim ersten Erscheinen der Krankheit gebraucht. Es ist daher äußerst wichtig, daß die Krankheit sofort bei ihrem erste» Auftreten richtig behandelt wird, da eine kleine Arzneidose dann noch genügt, das Nebel zu heilen', selbst wenn die Krankheit schon Wurzel gefaßt hat, sollte man mit dein Gebranch der richtigen Arznei so lange fort-fahren, bis die letzte Spnr des Nebels anSgcrottet ist. der Appetit wieder zurückkehrt nnd die BerdannngSorgane wieder gänzlich hergestellt sind. Das sicherste nnd wirksamste Mittel gegen diese Rrankheit ist unstreitig der „Shäker-Ertract", ein vegetab'- UscheS Präparat, welches hei allen untenstehend angegebenen Apothekern zu haben ist. Dieser kxtraet greift dicÄrankheit in der Wurzel an und entfernt sie mit Ltulnpf uud Stiel ändern Körper. Persouru, welche an Verstopfung leiden, beuötbigen „S e i g e l's Abführ-Pillen" in Verbindung rnii dein,,Shäker-Extrael". Seigel's Abführ-Pillen heilen Verstopfung, banne» Fieber und Erkältuu, en, befreien von Kopfweh und unterdrücke» Gallsucht. Sie find die sicherste», angenehmste» »nd zugleich die vollkommensten Pillen, die dir jetzt augefertigi worden sind. Wer dieselben einmal versucht hat, und gewiß mit deren Gebrauch fortfohre». Sie wirke» allinälig »nd ohne Schmerzen zu verursachen. Preis: 1 Flasche Shäker-Ertract fl. 1.25, 1 Schachtel „S e i g e l'S Abführ-Pillen" 50 kr. Eigenthüiner des ,,Shäker-Erttaet": A. I. 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(1719) »,1>lkM«!8kll«! slMW, IimslM Bk I^cMie Se Ms, a^ant ^us^n'L jiresent enseign^ ka lüngne m»tkrnvllö svec 8»cct!8, 8? prvposk äs 6onner 6«« le^ons »u eom-mkncsmknr la iwuvellft Liin^s 8ui ont I'intentinn >Ii! ilev^nir ses elevi-s äs 4—1 Vn^ti <>»>>!.- Ie» 1I:>N>I>-I xk! >->>«-! « ol.te »eei«> de Instkleil-Pullirr »n»n1Inn» ^ I*U 2ur ^ie^ivrvn u. voII«1ünäi^pn ^usrottvn^ u. V^rrielilunrr In86kt«n, wie. ^ »ULC». I^IÜNE,^Ol«HV»1r<'v. ILtt-ision. !<'? «><«'«1. s »t «InLix »III«! ,»n« r»» >««» Vien, ^ennslz, »gupt8i5L886 !."Mkü )36N L 20, 40, 60, 80 Kr., st. I.—, l.50. (1471) 52-4« LmvrlkL-k's.IirkLrtvii lei i«n, I , Die Reise ül-er Antwerpen ist um l5 Tage kürzer a>» über Triest. — Auskunft gratis. ElNk Aortp iln Alle, welche an de, Llirr riUllk. , Iugcnd, heilt (auch brieflich) 136S »r. Z«,»« »,. AT I« ,,, Praterstrasir Nr. 4 2. „ ^ iünden, nervöser Schwäche, Ent!rästl> lung.Berlustder ManneSkrastic.leiden, ^ l ^nbe ich kostensre, ein Recepl,d.ste kurirt > Dies.große Heilmittel wurde vrin.Mi»- > sionärin Slid-Anierika entdectt. Schicki ein adrelstrt.Couvert an «<>v.Iosepb T.gnman,Sla»o»VNewqorILiItzv8L. (l»28) 18-22 ^«8 vk8tv» IINNl! Brunner Tuch- und Schafwollwaaren für Anzüge, Hofen, Rock, lleberzicher, Damemegenmäutel, Jacken -r. :c. Directe Bezugsquelle für Jedermann z» billigst festgesetzten Fabrikspreisen. Bortheilhaft "für Wiederverkäufer, Schneider nnd Private Preise per 3 Meter lO Cen fl. 4.7 6.60 timeter vollkommen Ifl. 9.80 genügend für einen lfl. I l.50 ganzen /fl.I3.— Herren-Anzng. fl. 14 60 mittelfeine Schafwolle oder Kainingarn, hochfeine Schafwolle, Streichgarn und Kammgarn, allerfeinste Schasivollstoffe, . Seidenkainin ani ».Streichgarn, geschmackvolle Dessins, dauerhafte Qualität. Auch per Meter jedes heliebige Maß von fl. 1.20 bis fl. 4.80. Muster gegen Bersprecheu deren Nücksendnng versende ich franco, kann ich ?edcrmnnn anf dag Beste empsehlen, die Wahl des StosteS mir;» überlassen, da ails den kleine» Milstern der Stoff ohnehin nicht genügend ersichtlich , ferner der Versandt ohne Zeitverfäumniß erfolgt und überdies der gewählte Delfin mittlerweile leichtauSverkauft feinkann, währendbeilleberlafsnng der Wahl die i-«»«'»»«!« »^«>1«'»,,,,^ für mich Haupt-aufgabe ist i e- genugl Angabe der gewünschien Farbe (ob glatt gestreift oder carrirtl nnd der Prc'S, Jedermann muß zufrieden fein, La «11«^ reell, solid 5—1 »nd preiSwürdig sind. (1786) Der Versandt erfolgt prompt gegen vorherige Einsendung des Betrages oder per Nachnahme dnrch das Tuch- und Schnfwollwanrcu-Export-Haus rsrälllLllä vraull, Brünn, Blihnring Nr. 12. Chronischer Magen u.DiMlikatilrrli, auch De: schleiilillug der Perda»ungso>'ga»e »nd die so zahlreichell Neben- »nd Folgeleiden, als: Appetit- und Schlafmangel, belegte Znnge, »rampf, Drnck nnd Voll-hcitSgefühl in der Magengegend, kolikartige Schmerzen, Blähungc», stichartigeSchinerzen, Brechreiz und Erbrechen, unrcgelinnhige Stühle, kalte Hände nnd Füße, LehenS-überdrusi,c. trotten bisher allen Heilversnchen, selbst den Karlsbader Thermen', bereite» den ariilen Leidendeli ein freudenloses und langsam dahinsicchendeS Lebe». Diese Leiden, selbst langjährigster Dauer, sind durch I. I, F. Popp's einfache nnd bewährte Heilmethode zu beseitige». Prrfpccte »nd eine belehrende Broschüre versendet gratis I''. >'«»»»!»'»« »»«»»,-iLlInili in .Heide (Holstein». ll->67> K. lrilekUl? Ser Loüler^ewl empfiehlt a»S der Kk-suei-b! llkn 6eb>-. ll2 nur echt türkische Schafdürme liochprima. verschickt daS Stück zu It» fl. It. W i c n, Neu - Aüiifhans. Offerte »o„ juiiize» Schinken sind crivünscht. 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I ««s.«»««. in VII. aber auf event. >1 8i ee N »«»»,«»<»,». «»«,«»«» etc. ete. Oie nä«I>8ts üe^vinnriiöliung erster Olasse äieser Zrossen, vom Ltaate girrantirten 6e16 - Verlosung ist itinllil I> I68tge8tel1t nnck t!»,li-t 8vK0N LM 10. Ü. StLtr Ninl liostet Iner^n 1 esnres Origillktl-Oos nnr tl. 3.50 Irr. ö. 1 Kalbes „ ^ ^ l 75 „ ^ 1 viertel „ ^ »— 90 , ^ >IIe ^utträge werden 8vlort gegen LiosenäunZ, kostünwei nnA octer üelinnkiiie clesLetrsges mitäer xrösstev 8orgkslt ansgokukrt nnä erkält ^eäer-mLnn von uns die mit dem LtLatsvsppen versekenen 0 ri ßlv »1-O o s e selbst in Händen. ven öestellnnßen werden die ertorderlicken klvit-licken kläne grstl» deigeMßt, aus weleden sowokl die Lintkeilung der Oewinne snk die ver8ckiedenen OlLssenriekungen, als inicl, die betreffenden kinlage-betrüge ?u erseken 8i„d »nd senden wir nacb ^sclsr Xisknng unseren Interessenten unaufgefordert kiut-Ucke Oiste». ^uf Verlangen versenden wir den amtlieken klan franco im Voraus nur I^insicktnalime und erklären uns ferner bereit, bei ^iickt - Oonvenien? die 1^088 gegen Kiielcriallluvg ds8 Oetrages vor der Liekung ünriicköunekmen. Oie ^nsrrablting der Oewinne erfolgt planmassig promnt unter 8taats-6arautie. Onsere Oollecte war stets vom OlUclcv besonders begünstigt und baben wir unseren Interessenten ott-mals die grüssten Treffer »usbe^aklt.u. a, solcke von Nark S««» «»««» I«»«» «»«»«», 8«» «»«» » «»,» «»«»«», ^«» «»«»«»etc Vorauijsicliilidi kann bei einem solchen auf der gegründeten Onteiueluue» überall auf eine sekr rege Oetkvilrgung init 8e-stimmtbeit gereclinet werden, man beliebe dader 8cl>on >1er alle /^nl- tiäge ^u > lebten au 1715 «v Nauli-uuil V,-,Ii8eI-nebaucen ru überrvtigen welcko die8v Verlosungen bieten. IV.GD. Den Betrag erl»>i>! Jeder sofort zurück, t'ei dein mein sicher wirkende» It,>t»>->»»Ii,,»> (Nn, . ohne Erfolg l'leil't. Tl>enso sicher wirkend bei K„l>l. käpfi>,kcit,H»„r. anSfall, Schup-pcnbildnng und t5i-jzra»c„ der Haare. Erfolg bei Kein R i» t o I» I I» »» > ! mehrmaligem tüch' ligen Einreibe» garantirl. Versandt in Original - AlaschkN ä l ft. Sl> kr. »nd Probe-«las»'» !> I ft. durch, «inoi.it» >» Npiio». Depot in mir dei Herrn t) d. Mabr. Schwindel! 8M'j Meilü! 0^») 12-« xM MgM! Da» Roborautii»» wurde gleichfalls mit de» befriedigendste» Erfolge» bei Gedächtnis,schwäche und IVopflchnierze» angewendet. >>l Dort ist auch zu baben: ,><'»>'>»-. °rikn,al>,ch" Sch>°-nl>eiti>n,ittrl, er-eugi nalürliilie Zartheit, Weike u»d u r ppinkcit der .-sori»e», entserni Sl'»i»icr,pro»«n und Veberfteikc. -Preis «2 kr. varoli Kei-ittkuM 8»-.-»'»»-"'?' E,.? ,., «telüen. ,Igmn> l>'oi(>< °, ^rn>X^ leläen » b°> liutarrdou iii-^eu»upt einen. kc;7»uft»7>M L^ue^i^unn Laci^Äliem > Iran - I.IHiIon - 88u«rU»^". Ist. ^oi-tsoliriits- >1» «eüsille 1873. Die wei Fahrstunden von Laibach rsir» icizcnd gelegene, mit rincm k. k Post' »«d Telegrascnainte verschenk AaslerßeiL'ankalL i«SLr»ß» Lat ihren Sommereiirs am 15. Mai wieder eröfsnet. Die iLvtH»'«!"»""6 wird in Nerbindnng mil undstreng wMmchastlich nach dem Systeinc dl-S Prof. Winter-Aitz betrieben und cs führt die ärztliche Leitung der Uly ocirr^ dezirksarzt Herr vr Villtvr. öräktiaende Alpcn- und Waldluft, freundliche Zimmer in aefnnder ^.'agc, gute, nahrhafte Kost, forg rältine Lehandlnng nud Lediennng bei bliligcn Preisen nebstbei für Freunde dcs Fischerei- und HaHtes aüustige Gelegenheit znr Ansiil»„ig empfehlen die erst feit wenige« Jahren ^ bestehende nnd besuchte Anstalt. P r«ccte werden nach Verlangen franco nnd ^ aratiS prompt eingcschickt. (,732,2-2 200000000Ü OOOOOÖOO 0 Vor Schabenfraß schützt einzig und allein LsolLSr! S Moti6nx»n1v6r.ö > ">»r '" Originalslasche» mit ylamen j «nd ScliuSmarkc. Lu habe» bei ttauflenten, » wo dicöbezüglichc Plakate in der Auslage ! hättgen. (1479) ^WE^ELE^i».» ge'chäfrUchen oder auci) vrivaten, üe1i< (Kommission durch das Gesterr.Intrrurntiono-Dnrenu, Mirn, VL., k »8t, c>s:8) ro-l« für tM-U.Hllllt- Krankheiten. als ?l»sialien der Haare. Kahlheit, frühes Ergrau«», Schuvren. Finnen. Flechten, Geschwüre, Warzen. Sommersprossen, Leder- u. SchwangerschastSfiecken. Pustel», Mitesser, juckende und alle sonstige Ausschläge u. s. w. AVI«»», IH Ordinirt von 1-4 Uhr. an Eonn-und Feiertagen von !0—12 Uhr. lI6»7) 50—IZ oOOOOOOOO HIi'iSieiisisrÄ«!' BL«S»8« t>cr l. k. Pcrs»ch»stnÜon fiir Wn»c m jUvslcincu nach Ana^ic ».« 1,^ ^»»<« »^ « « I»<« »^ !7I«I,,«», ,,i-r»nrl!,acndcs S«ärknng!>»iittcl fnr Schwächliche^ <,>xco»valckcenten, Kinder rc., gcgcn Blnt> ^ra»rr» ^»„acnsct'wäche vo» vonüglichsic, Wirlung armuth >" Flasche» >»w unter gesetzlich depo- 2n ./, u»d '/, '-"»„irter Schn 2.51^ "ud st» I,!iO« ^Äc l,ock)feine Anoländer-Weine niEriainal-Mn" divclse i Pt-cisen; z» l>>il,c» in >.,»>- flaschen > > S Jos. Svoboda, Apoll,e?c^ und.^. 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Dieselbe Ivird den Bestimmungen der Plane« gnnäb, von einer besonder» diersstr eingesetzten «eneriil Dirietion gelcilet und das ganze Unternehmen vom Staate überwacht. Lm vMoaiiUtelivr Vorrvx cllsrer Vslcklottsrts dosi«Iit Ir» üsr xitnsUinso Lütrli-dlaulL. üL«s »Us VO.VOO Kevlvvo sedoii tu vsirlxsn «iKt rv».r Io 8t«bsii OlasiSQ «loLsr rur LntsoLeia>l2L L«1LQ«VL. Der Hauptgewinn der ersten Llasse beträgt bO.VOO ISarlc, steigert sich in der -weilen EXrjse aus so.vvy, drillen?0,kt(iv, vierten 80.000, fünften WF00. lech-te» 100.000 und siebte» auscvent.b00,000,sprciell aber Siw.000 200.000L!ktrlr!c. Mit dem Beriaus der OriginaUoosc dieser Geldlotterie ist nnt^tr«<-iolAnote, KL»i.^n»,betraut und belieben alle Diejciugen. welche sich durch «niaus von Originallooscn betbeili«»,, wolle», bie Bestellungen an bar-selbe direct zu richten. Die geehrten Besteller werden ersucht, dle entsallendcn BetrSye in vsstorr LsuLilorsn odsr kostmarLsn der Bestellung beizuschließen. Auch kann die Einsendung der Beider ÄrrreL k^stLnvcIsunx geschehen, aus Wunsch weiden Ordre« auch per kokl>ri.s.cdu»Lins ausgcsührt. Zu der Gewinnziehung erstrr Elaste kostet I LanirvsVrrxinalloosüMS.LVK. L!»»Ibv8 tti-!FinuIIo«»8l>F ü 1.75K. 1 v1er<«L<-r»8!naH««8ÖIÜtz>.VOIik erhält Jeder die mit dem Staatswappen versehenen o^rpsUvoLv ,n Händen mib zu gleicher Zeit den «.md-IlcllS!» Vsrloosmrxspl-ut, aus welchem alles Nähere, w.e Sew,»ncmthc,lm,g Ziehungsdata »nd Einlage» derber-scknedeuen Elassen Zu ersehen ist. Sofort nach Aiehnng erhält icder Thcütiehiner dle amtliche, mit dem Staatswappen ver-leyene Oovliuiltsis welche deuttich dieGewinnc und die resp. Rnm»!ern angiebt, die gewonnen haben, vis LtlSLLltlluiL ävr ÜO^vlitns LvkelilHül vlLtUtiüaelU prompt unter StLLtsLsrkUiris. Solltr wider Erwarten einem Eiupsänger der lvecloosungsplan nicht eonvenire», so sind wir gerne bereit, die nicht eonvenireoden Loose vor Ziehung wieder zurückznnehinen und den dajir erhaltenen Betrag -urückzu. erstatte». Aus Wunsch werden amtliche Berloolungspläne zur Einsichtnahme im Borau« gratis versandt. Die BetheiUgung a» dieser neuesir» grvtzen Geldlotterie wird voraussichtlich eine sehr rege sein und bitte» Ivir daher, um alle Bestellungen mit Torgsalt a»»s»hreri zu können, dieselbea dLlÄniüo?11aknt. ievenfallk aber vor »W »M »» » 188Ä sknW5 6iUenvva556f vsk-isngen 8cii we i re>- ^uk ^Il6l!i«e!i8t6n kefe!,! silier HD !<. im,! !i. ^>o8toIi8eI>6ii Reich ausgestattete von der k. k. Lotto-GefSlls.Direction garautirte für Civil-Wohlthatigkeitszwecke der diesseitigen Reichshälfte. 12.203 (»6>vimr8teii!ili68!lMilI>«!liil^ voll 20-1.200 kuilltzll und zwar: 1 Haupttreffer mit 60.000 fl., 1 Haupttreffer mit 15.000 fl., 1 Haupttreffer mit 10.000 fl., 1 Haupttreffer zu 5000 fl. 5 o/, steuerfreie Noteureute, mit 14 Vor- und Nachtreffern, dann 5 Treffern zu 10V0 fl. und 15 Treffern zu 200 si. 5«/v stcuirsreie Notenrente, endlich Baargewinuste zu 100 fl,, 80 fl,, «0 fl., 40 fl„ 20 fi-, 10 fl, 8 fl. und <> fl, im Gesammtbetraqe von 104.800 fl. Die Ziehung erfolgt unwiderruflich am 9. Juni 1885. Vb Lt» I «« S N. «». HV. 7VV Die näheren Bestimmungen enthält der Spielplan, welcher mit den Losen bei der Abtheilung für Staats-Lotterien, Stadt, Riemergaffe 7, 2, Stock, im Jakoberhofe, sowie bei den zahlreichen Absatzorganen unentgeltlich zu bekommen ist. -^7-srÄ.s». x-srisLrsi Lvi.Z'SSSN.LE-t:. >>-», am 15. März 1885. „n, «-8 ^on der k. k. Lotto-Gefiills-Directioil) Rbtheilung der Staatslotterie. ' «U3 övr k'sdrik Xoliler L k^ils (Kolivveiri.) (Vö^rLnäet 1SM.) l.,8,öM8M W IL.LMM18 xsrsjodllst mit LlsäLiUsQ I. Olassfi Hirüli IW. Lussvr kroi». bsvordnvx Uitxliöä äor ^-il- IMM.M WS7- <»>»«« diese gesej,lich ^eponirte Schutzmarke ist jeder Gichtgeist nach Dr. Mali« sofort als Falsificat zurück-___________________zuweilen. "ILSI ______ Lebensversicherungs-Gesellschaft in London- Filiale für Oesterreich: i Filiale für Ungarn: IVIM, Ci«elii8trn«R« »r. I, im BlTIMrEST.I'rHiizJoKefsiilAtz Hause der Gesellschaft. | Sr. 5 u. 6, im Hause der Gesellschaft. Activa der Gesellschaft................................Frcs. 87,284.420’— Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen am 3(K Juni 1883 . . ". „ 17,134.226'05 Auszahlungen für Versicherungs- u. Rentenverträge u. für Rückkäufe etc. seit Bestehen der Gesellschaft (1848) mehr als „ 149,8 00.000’— In der letzten zwölfmonatlichen Geschäftsperiode wurden bei der Gesellschaft für.................................... n 03,992.275’— neue Anträge eingereicht, wodurch der Gesammtbetrag der seit Bestehen der Gesellschaft eingereichten Anträge sich auf............................................ n 1.324,770.129’55- stellt. — Prospecte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt durch die General-Agentur ln Tjailiaclt, Triesterstrasse Nr. 3, 2. Stook, bei Valentin Xcscliko. asso) 12-6 I'iiin/ .I<»8epli-vu«I I UIiil t i 11krin »rk. i ch t zu verwechseln mit Nömrrbad.) Südbahn-Station ^ IN»^t li.ir. — Heiße Thermen 38'/ Vrad Eelflu«, gleichwirkend wie Bastei», Dsäffer« in d. Schweiz, Böhni,-Tevlitz. gegen Gicht, Rheuniati»nien, Gelenks- «n» Nervenleiden, Frauenkrankheiten >c. 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Liobig’s Gutachten : „Der Gehalt Uolesohott’« Qutaohten: „Seit un- des Hunyadi Jänos-Wassers an . -v gefähr 10 Jahren verordneich das Bittersalz und Glaubersalz über- ^ if^I $C »Hunyadi Janos“-Wasser,, wenn i trifft den aller anderen bekannten ^ ^ ein Abführmittol von prompter, Bitterquellen, und ist es nicht zu 3 /MM » sicherer und gemessener Wir- : bezweifeln, dass dessen Wirksam- ^ ^ kung erforderlich isV* keit damit im Yerhältniss steht.“ Mai 1884. durch medic. Eapacitäten empfohlen, wird in den meisten Staaten Europa'; mit glänzendem Erfolge ange wendet gegen »Lvl-LllssvkILzo Liier Lrt, insbesondere gegen chronische und Schuvpenflechten, Krätze, Grind und Parasitäre Ausschiäge, sowie gegen Kupfernase, Frostbeulen. Schweijifüxe, Kopf- und Bartschupven, — Berger's Thcerseife enthält 4V°/« Holzthecr und unterscheidet sich wesentlich von allen übrigen Theerseisen des Handels, — Zur Verhütung von Täuschungen begehre man ausdrücklich Berger's Thcerseife und achte auf die bekannte Cchutzxiarke. Bei hartnäckigen Hautleiden wird an Stelle der Theerseife mit Erfolg 8 «»eil. vfelseiko, angewendet, nur beliebe man, wenn diese vorgezogen werden sollte, nur die Berger'sche Theer-Schwesel-seif« zu verlangen, da die ausländischen Imitationen wirkungslose Erzeugnisse sind. Als mildere Theerseife zur Beseitigung aller Unreinheiten des Teints, gegen Haut- und KopfauSfchläge der Kinder, sowie als unübertreffliche kosmetische Wasch- und Bade-seife für den täglichen Bedarf dient die 3S°/« Glycerin enthält und fein parfnmirt ist. Preis Per Stück jeder Sorte 35 kr. sammt Broschüre. Fabrik und Hauptversandt: G. Hell Hs Comp., Troppau. Prämiirt mit dem Ehrendiplom auf der internationalen pharmacentischen Ausstellung, Wien 1883. VSZ»«t8 r ^1. V. Vri»lL«vLA , 48. L. ferner in -en meisten Apotheken in Krain. Kiesv) 18-8