?o81nins pIsLsna v xolovini. Nr. 22. Erlcheint jeden 1., 10. und 20. 8. (23.) Äahr ang. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 30 Din, halbjährig 15-—Din. D.-Oesterreick: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Einzelne Nummern 1'— Dinar Sonntag, den 1. Äugust 1926. Organ der Gottschcer Deutschen. Briefe ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestellt. — Berichte sind an die Schriftleitung zu senden. — Anzeigen-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje. Das neue Steuergesctz. Von Abg. Vlad. PuZcnjak. Die Aufmerksamkeit aller Wirtschaftskreise und der breitesten Öffentlichkeit wird dem neuen Steuer¬ gesetze zugewendet, das endlich aus wiederholtes Drängen der Abgeordneten aus Gegenden außer¬ halb Serbiens und Montenegros dem Parla¬ mente vorgelegt wurde und im Ausschüsse be¬ raten wird. Das Gesetz wurde mit gemischten Gefühlen empfangen, das ganze Parlament ohne Rücksicht der Parteien hat sich in drei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe bilden der Stärke nach Abge¬ ordnete aus Serbien und Montenegro, denen das Gesetz unwillkommen ist, die noch fernerhin Steuerprivilegien, wie bisher, genießen wollen; die zweite Gruppe bilden Abgeordnete aus den Gebieten der einstigen österr.-ungarischen Mon¬ archie mit Ausnahme der Radiö-Partei, die auf¬ richtig die Ausgleichung der Steuergesetze wünschen, aber mit Mißtrauen das neue Gesetz empfangen, da es weder die Steuerausgleichung noch eine Milderung der Steuerlasten bringt; die dritte Gruppe besteht aus Abgeordneten der Radiä- Partei, die wahrscheinlich das Gesetz nicht kennen und gewillt sind, für das Gesetz ohne jegliche Abänderung zu stimmen, und allen Abgeordneten, die eine gründliche Beratung und bedeutende Abänderungen wünschen, dies Übelnehmen. Welchen Standpunkt nehmen die Abgeord¬ neten aus Slowenien ein? Mehr als Abgeord¬ nete anderer Gebiete wünschen wir die baldige Ausgleichung der Steuerlasten, welche, wenn sie tatsächlich eintritt, unbedingt die Milderung der unerträglichen Steuerlasten in Slowenien bringen muß. (Da der Gesetzentwurf weder die Aus¬ gleichung der Steuern, noch die Milderung der Steuerlasten verbürgt, verlangen wir, daß das Gesetz gründlich umgeändert wird.) Als weißer Rabe steht nur der Abg. J. Pucelj aus Velrke Lasöe da, der für das Steuergesetz im „Kmetski List" eintritt, der dasselbe schleunigst verabschiedet wissen will und die Steuerzahler mit Hinweise tröstet, daß es eine Spielerei sei, eine Abände¬ rung des Gesetzes zu erzielen. Herr Pucelj scheint nicht zu wissen, wie schwer es bei uns zur Vorlage eines Gesetzes kommt, scheint nicht zu wissen, daß wegen der unerquicklichen Partei- verhältnisse an eine Revision der Gesetze bei uns nicht zu denken ist, scheint nicht zu wissen, daß wegen der für den Staatshaushalt und dje Steuerträger erforderlichen Kontinuität der Steuer¬ vorschriften Steuergesetze für Dezennien geschaffen werden. In knappen Zügen wollen wir die Licht- sowie die Schattenseiten des Gesetzentwurfes erörtern. Vorzüge des Projektes. Der größte Vorzug des Gesetzentwurfes ist die Bestimmung, daß die Grundsteuer auf Grund des Katasterreinertrages bemessen wird. Von Bedeutung ist die Tatsache, daß die Vermögens¬ steuer, welche im ersten und zweiten Gesetzent¬ würfe — der in Beratung stehende Gesetzentwurf ist bereits der vierte — neben der Einkommen¬ steuer enthalten war, nun ausgeschieden wurde. Einen bedeutenden Fortschritt bedeutet die Zu¬ sammensetzung der Steuer- und Reklamations¬ ausschüsse. Die bisherigen staatlichen Umlagen (150°/« und 500°/«) werden abgeschafft, zu be¬ grüßen ist die Bestimmung, daß das Steuerbüchel wieder zur Geltung kommt, in dasselbe die Steuervorschreibung sowie die Steuerzahlung ein¬ getragen wird. Schattenseiten des Projektes. Den wenigen Vorzügen des Projektes stehen große Fehler gegenüber. Zuerst muß hervorge¬ hoben werden, daß das Gesetz Lücken aufweist, daß sehr wichtige Bestimmungen der Regelung durch den Minister vorbehalten werden, anstatt durch das Gesetz geregelt zu werden. Die Steuer¬ sätze sind zu hoch, wie wir durch einige Bei¬ spiele erläutern werden, die Strafen für Steuer¬ delikte usw. zu hoch. Unannehmbar sind für uns die Bestimmungen, daß die Gemeindefunktionäre bei der Einhebung der Steuern mitwirken und daß sie alljährlich bis Ende Februar die Beschreibung der Steuerzahler (auch derjenigen, die der Einkommensteuer unterliegen) vornehmen sollten. Sollte es zur wirklichen Sleueraus- gleichung kommen, so müßte zugleich mit dem Steuergesetz auch das Gesetz bitreffend die Ein¬ führung des Katgsters und das Gesetz betreffend die Ausgleichung der Steuerbehörden sowie der Steuervorschreibung und Steuereinhebung einge¬ bracht weroen. Allgemeine Entrüstung erregt der 8 157, wel¬ cher den Finanzminister ermächtigt, daß er, falls die Steuervorschreibung nach dem neuen Gesetze nicht die gewünschten Resultate liefert, für alle Steuern oder für einzelne Arten Umlagen vor¬ schreiben kann. Diese Bestimmung steht im Wider¬ spruche mit der Verfassung, gleicht einer Steuer¬ diktatur und muß aus dem Gesetze verschwinden. Das Existenzminimum bei der Einkommen¬ steuer, welches bisher 5000 Dinar betrug, wurde auf 3600 Dinar herabgesetzt. Nach dem bisher geltenden österr. Steuergesetze genossen landwirt¬ schaftliche Genossenschaften namhafte Begünsti¬ gungen, welche im neuen Gesetze fehlen oder sehr beschränkt wurden. Das Gesetz nimmt nicht Rücksicht auf den Umstand, daß die Valuta nicht stabil ist und wir Preisstürze und Preisrückgänge hinsichtlich der landwirtschaftlichen Produkte zu gewärtigen haben. Die Bestimmungen betreffend die Ermitt¬ lung des Katasterreinertrages sind deshalb un¬ annehmbar. Es kann nicht gebilligt werden, daß Steuern, wie die Jnvalidensteuer, Geschäftsumsatzsteuer und die Remontabgabe noch beibehalten werden, da sie nur als vorübergehende Steuern bis zur Er¬ ledigung der Steuerreform eingeführt wurden. Einige Beispiele der Besteuerung nach dem neuen Projekte. 1. Der Katastralreinertrag für ein Joch Acker in Kram betrug durchschnittlich 8'56 X und wurde im Budget 1924/25 in Dinar umgewandelt; die Grundsteuer mit 150°/o Staatszuschlag und 500°/° außerordentliche Umlage betrug bisher 12'83 Din. Vor dem Kriege zahlte man 1'71 X, die Grund¬ steuer ist 30mal größer als vor dem Kriege. Nach dem Projekte soll der Katastralreinertrag insoferne geändert werden, daß er den mittleren^ wirtschaftlichen Verhältnissen in der Zeit vom 1. Juli 1925 bis 30. Juni 1926 entsprechen würde. Sehr allgemein gehalten ist diese Bestim¬ mung, der Finanzminister hat ein breites Feld für die Festsetzung des Katastralreinertrages. Fach¬ leute sind der Meinung, daß nach dem angeführten Texte der Katastralreinertrag mit 555 Din be¬ messen werden könnte, wovon man 20°/o als Grundsteuer, das heißt 111 Din zahlen müßte. 2. Die Gebäudesteuer betrug bisher bei Ge¬ bäuden mit einem Zimmer 3'82 Din, mit zwei Zimmern 5'10 Din, mit drei Zimmern 6'37 Din, mit vier Zimmern 12'75 Din, mit fünf Zimmern 14'02 Din, während nach dem Projekte 20 Din pro Zimmer festgesetzt wird, also für zwei Zim¬ mer 40 Din, für drei Zimmer 60 Din, für vier Zimmer 80 Din usw. 3. Die Einkommensteuer betrug nach der No¬ velle vom Jahre 1914 bei 4000 X Einkommen 1'53°/°, bei 6000 X 187°/°, bei 10.000 X 2 34°/°, bei 20.000 X 3'21°/°, bei 40.000 X 3'90°/° des ermittelten Einkommens. Das Pro¬ jekt sieht die Steuer folgendermaßen vor: bei Einkommen von 5.000 Din 2'5°/° „ „ „ 20.000 „ 4°/° „ 40.000 „ 5'5°/° obwohl der Wert der Goldkrone bei weitem größer war als der Wert des jetzigen Papierdinars. 4. Die allgemeine Erwerbsteuer war bisher kontingentiert und betrug bei Handwerkern und kleinen Gewerbetreibenden 1 bis 2°/° des Rein¬ gewinnes, nach dem neuen Gesetze beträgt sie 8°/o des Reingewinnes. 5. Die Rcntensteuer mit Kriegszuschlag be¬ trug bisher 3 bis 6°/o, uach dem neuen Gesetze Seite 2. Gottscheer Zeitung — Nr. 22 VIU. Jahrgang. beträgt sie bei Zinsen der Spareinlagen 10°/o, bei den übrigen Zinsen und Renten 15°/o. Unser Standpunkt. Da wir die Ausgleichung der Steuern und zugleich die Milderung der Steuerlasten für Slo¬ wenien anstreben, verlangen wir eine umfassende Abänderung des in Beratung stehenden Gesetzes, welches in der vorgelegten Fassung die Erhöhung fast aller Steuern beinhaltet. Namentlich müssen einer gründlichen Revision die Bestimmungen be¬ treffend die Grundsteuer unterworfen werden, da die meisten Steuerzahler diese Art der Steuern zahlen und da die Höhe anderer Steuerarten von der Höhe der Grundsteuer abhängt. Bei der Ein¬ kommensteuer muß die wahre Progression durch¬ geführt werden und müssen die Steuersätze bei geringerem Einkommen gering sein. Als Existenz¬ minimum, das den Vorkriegsverhältnissen einiger¬ maßen entspricht, sollen 15.000 Din festgesetzt werden. Wir haben nach mündlichen Beratungen mit Fachleuten und nach genauem Studium der An¬ träge der Wirtschaftsvereinigungen eine ganze Reihe von Anträgen ausgearbeitet, in denen wir Abänderungen der einzelnen Paragraphen, Er¬ gänzung der unklaren Bestimmungen, Streichung verschiedener unzweckmäßiger Bestimmungen for¬ dern. Auch Abgeordnete aller anderen Gruppen, außer den Abgeordneten der Radicpartei, bemühen sich, eine Verbesferung des unannehmbaren Ge¬ setzes zu erzielen; es finden im Steuerausschusfe lange Debatten statt, die Arbeit geht langsam vonstatten, es ist zuversichtliche Hoffnung vor¬ handen, daß das Gesetz bedeutend verbessert den Ausschuß verlassen wird. Aus Studi und Lund. KoLevje. (Sängerausflug.) Hatte der ganze Monat Juli ein finsteres und regnerisches Gesicht gezeigt, so konnte er am 18. Juli doch nicht umhin, sich von seiner schönsten und liebens¬ würdigsten Seite zu zeigen, veranstaltete doch der , Gesangverein einen Ausflug nach Slovenska vas. Der erste schöne Julitag lockte daher alle ins Freie und in Hellen Scharen strömten sowohl die Sänger, Turner und Turnerinnen, als auch die übrigen Gäste dem Ausflugsorte zu. Um 3 Uhr nachmittags war der große, schattige Garten des Gasthauses Siegmund vollbesetzt — es mochten über 200 Personen anwesend gewesen sein — und frohe Stimmung und Heiterkeit beseelte alle Teilnehmer. Unter der Leitung des Sangwartes Herrn Dr. Hans Arko sang sohin der Männer¬ chor zwei Chöre, ebenso auch der gemischte Chor. Alle zu Gehör gebrachten Lieder fanden infolge ihrer klangschönen Durchführung reichlichen Bei¬ fall. Die Stamm- und Zöglingsriege unter der Leitung des Vorturners Pepsle Hönigmann voll- sührte am Reck Übungen, die durch ihre form¬ vollendeten Ausführungen ausfielen und auch dem¬ entsprechenden reichlichen Beifall hervorriefen. Be¬ sonders zeichnete sich in dieser Hinsicht der kleinste Zögling Jonke aus, dessen Kniewellenübungen stürmisch beklatscht wurden. Großen Beifall fand auch die Mädchenriege, die unter der Leitung des Turnwartstellvertreters Herrn Albert Hönigmann anschließend an das Reckturnen Freiübungen mit Keulenschwingen zur Aufführung brachte. Der Männerchor brachte noch mehrere Lieder zu Ge¬ hör, worauf der offizielle Teil des Ausfluges seinen Abschluß fand. Alles in allem war der Ausflug für alle Teilnehmer eine angenehme Ab¬ wechslung und dürfte denselben noch lange in Erinnerung bleiben. Wie wir hören, will der Gesangverein im Monate August den Klindorfern einen Besuch abstatten, was nur zu begrüßen .ist. — (Sterbefall.) Die Sattlersgattin Ro¬ salia Kunaver geborene Perz ist am 19. Juli gestorben. Sie ruhe in Frieden. — (Berichtigung.) Wir erhielten fol¬ gende Zuschrift: Mil Rücksicht auf die Notiz „Die Realitätenwerte", welche unter der Auf¬ schrift „Aus Stadt und Land" in der „Gott- scheer Zeitung" am 20. Juli 1926 Nr. 21 auf der Seite 2, Kolonne 2 und 3, mit der Über¬ schrift „Der Fall Schober-Sparkasse-Turzansky" erschienen ist, werden Sie hiemit im Sinne der Artikel 26 und 27 des Preßgesetzes ersucht, fol¬ gende Berichtigung zu bringen: „Es ist nicht wahr, daß die städtische Spar¬ kasse über den Wert der Gottscheer Huben zwei¬ erlei Ansichten Hal und daß die Gottscheer Huben nichts wert seien, wenn ein bedrängter Besitzer um Geld ansucht, vielmehr ist wahr, daß die Sparkasse der Stadt Kočevje alle Ansucher und Gesuche gleichmäßig behandelt. Infolgedessen kann kein krasses Beispiel für die Behauptungen der ange¬ führten Notiz die Abweisung des Gesuches eines Besitzers bilden, der angeblich nm 10.000 Din Darlehen bei der städtischen Sparkasse angesucht haben soll. Es ist wahr, daß einige Gesuche, welche das Sekretariat der Bauernpartei verfaßt hat, abgewiesen worden sind, der Grund der Ab¬ weisung lag aber nicht bei den Ansuchern oder in ihren Realitätenwerten, sondern derselbe stützte sich darauf, daß einige Gesuche, welche das Se¬ kretariat der Bauernpartei verfaßt hatte, so mangel¬ haft und vorschriftswidrig verfaßt und ausgefüllt waren, daß diese Gesuche aus Mangelhaftigkeit und Vorschriftswidrigkeit abgewiesen werden mußten." „Es ist nicht wahr, daß die städtische Spar¬ kasse das Haus Schober ausschließlich zu dem Zwecke kaufte, um sich dort niederzulassen, welche Behauptung aus der Notiz der Gottscheer Zeitung zu entnehmen ist, vielmehr ist wahr, daß das Schobersche Haus nur für den Eventualfall zu diesem Zwecke in Aussicht genommen worden ist. Es ist nicht unerfindlich, daß man das Haus des Herrn Turzansky in Karlovac zwecks Umtausch mit dem Schoberschen Hause besichtigt hat, viel¬ mehr ist das sehr verständlich, dies aber aus folgenden Gründen: Das Schobersche Haus ist stark reparaturbedürftig und die diesbezüglichen Reparaturskosten belaufen sich nach den Berech¬ nungen der Sachverständigen auf etwa 300.000 Kronen. Außerdem, war das Haus einschließlich der Zinsen mit einer Schuld von 420.000 Din be¬ lastet. Da das Haus nicht steuerfrei ist, kann der Nettoertrag des Hauses jährlich auf höchstens 20 000 Din veranschlagt werden, weshalb die Verzinsung des hineingelegten Kapitales kaum etwas über 4°/o betragen würde. Das bedeutet aber für die Sparkasse mit Rücksicht auf die Ver¬ zinsung der hineingelegten Gelder und Regiekosten einen Verlust von jährlich 3°/o an Zinsen. Außer¬ dem ist jedes Haus jedes Jahr weniger wert, was für die Sparkasse bedeutet, daß das hinein¬ gelegte Kapital jährlich zusammenschrumpft. Das Haus Schober bedeutet also für. die Sparkasse als Eigentum einen doppelten Verlustposten, und zwar sowohl in bezug auf die Zinsen, als auch aus das Kapital. Das waren die Gründe, welche die Verwaltung der Sparkasse auf den Gedanken des Weiterverkaufes notwendig gedrängt haben. Das Haus Turzansky in Karlovac ist ein neues Haus mit einem noch weiteren Bauplatz, zwölf Jahre noch steuerfrei und wirst jährlich an Miet¬ zins über 60.000 Din netto ab. Der Tausch des Schoberschen Hauses mit dem Hause Turzansky in Karlovac bedeutet also für die Sparkasse die Rückerstattung des Kapitales samt Zinsen, das in Form einer Hypothek auf dem Schoberschen Hause haftet in guten sechs Jahren, worauf das Haus Turzansky in Karlovac der Sparkasse um¬ sonst zufällt. Es ist also wohl verständlich und nicht unerfindlich, daß sich zu einem solchen Ge¬ schäfte auch ein Gottscheer Kaufmann hergegeben hat. Es ist nicht wahr, daß der Ausschuß der städtischen Sparkasse diesen Pakt genehmigen mußte und daß gegen die Genehmigung alle Gottscheer bis auf einen protestiert hätten, viel¬ mehr ist wahr, daß für die Genehmigung dieses Tausches die in der Sitzung dargelegten und mit Ziffern und Dokumenten belegten Gründe ma߬ gebend waren und daß nur zwei Gottscheer da¬ gegen protestiert haben, dies aber mehr aus hei¬ mischen, als aber aus wirtschaftlichen Gründen. Es ist auch nicht wahr, daß der Verwaltungs¬ ausschuß der Sparkasse nach den nationalen Gründen zusammengesetzt wäre, wie dies aus Ihrer Bemerkung, daß die Gottscheer darin in der Minderheit sind, zu entnehmen ist, vielmehr ist wahr, daß der Verwaltungsausschuß aus den besten Vertretern aller Wirtschaftskreise, die sich für das Gedeihen der Sparkasse interessieren, zusammengesetzt ist, weshalb die nationalen oder Parteimotwe keine Rolle spielen und der Ver¬ waltungsausschuß alle Interessen der Bevölke¬ rung gleichmäßig wahrt. Die Gewährung der Hypothek von Din 260.000 und nicht 1,100.000 K, wie die Gottscheer Zeitung behauptet, auf die neuen Besitzer Turzansky respektive auf das Scho¬ bersche Haus bedeutet also nach dem oben Dar¬ gelegten eine Verminderung der früheren Hypo¬ thek von Din 420.000 auf Din 260.000 und das Abstößen des Risikos von der städtischen Sparkasse auf die neuen Besitzer, wobei aber der Einfluß der städtischen Sparkasse auf das Schobersche Haus infolge dieser neuen Hypothek noch immer primär aufrecht bleibt. Es ist nicht wahr, daß die städtische Sparkasse die Besitze nur bis zu einem Drittel des Wertes belehnt, vielmehr ist wahr, daß diese Belehnung bis zur Hälfte des Schätzwertes stattfindet. Es ist nicht wahr, daß irgendwo ein Mißbrauch Platzgreifen könnte oder platzgreist. Vielmehr ist wahr, daß man in der Sparkasse nach bestem Wissen und Gewissen handelt, wes¬ halb die Herren, die im Ausschuß sitzen, für ihre Handlungen bereit sind, jederzeit die Verantwor¬ tung zu übernehmen und dieselbe auch tatsächlich tragen, speziell aber tragen solche auch für das Tauschgeschäft Turzansky, da dasselbe für die Sparkasse tatsächlich einen großen Erfolg be¬ deutet". Koäevje, am 28. Juli 1926. Sparkasse der Stadt KoLevje in Koäevje. — (Die heurige Stellung) für den Gottscheer Gerichtsbezirk mit Ausnahme der Tu¬ chener und Obergraser Gemeinde wird am 12., 13-, 14. und 15. August in der Brauerei Union abgehalten werden. Am 12. August findet die Assentierung für die Graflindner, Korschner, Unterdeutschauer, Ba¬ njaluka, Morobitzer, Fara, Göttenitzer und Nessel¬ taler Gemeinde; am 13. August für die Lienfelder, Schwar- zenbacher, Mitterdorfer, Mösler, Malgerer, Alt¬ lager, Rieger und Tiefenbacher Gemeinde; am 14. August für die Gottscheer, Seeler, Hinterberger, Unterlager, Ebentaler und Osilnicer Gemeinde statt. Beginn jedesmal um halb 7 Uhr früh. Am 15. August aber haben alle Militärpflich¬ tigen der Jahrgänge 1876—1900, welche den Treueid noch nicht geleistet haben, um 10 Uhr vormittags im Schloßhofe diesen Eid zu leisten. — (Herabsetzung der Beamtengehäl¬ ter) ist in unserem Ministerrate kürzlich beschlossen worden. Vom Minister bis zum letzten Beamten sollen alle um 5 bis 50°/o ihrer Teuerungszu¬ lagen verkürzt werden, und zwar schon vom 1. August an. Doch soll diese Herabsetzung nur ei¬ nige Zeit dauern. Anlaß hiezu hätte der gewal¬ tige Schaden gegeben, den die letzten Überschwem¬ mungen im ganzen Reiche angerichtet haben. Da müsse alles mithelfen, um die Not der vom Un¬ glück Getroffenen zu lindern. — (Bauern, aufgepaßt!) Es ist von großer Wichtigkeit, daß zum Obmann des neuen VIII. Jahrgang Gottscheer Zeitung — Nr. -^2. Seite 3. Bezirksstraßenausschusses ein Vertreter der Land¬ gemeinden einig gewählt wird, denn sonst wird für die Landgemeinden wieder nichts übrig bleiben. Sind ja schon Leute an der Arbeit, die den Alt- bacherern zureden, sie sollten vom bisherigen schon ausgearbeiteten Projekte abstehen und eine neue Straße über die Klindorfer Hutweide verlangen. Das heißt soviel, als das Sichere gegen das gänzlich Unsichere eintauschen. — (Neuwahl in die Handels- und Gewerbekammer.) Für diese Wahl liegen die Wählerlisten vom 26. Juli bis 10. August bei jedem Steueramte auf. Jedermann steht es frei, während der Amtsstunden in die Liste Einsicht zu nehmen. Reklamationen gegen die Listen müssen bei der Wahlkommisston der Kammer in Ljub¬ ljana bis spätestens 24. August eingereicht werden. — (Die Viehpreise) gehen herunter und zwar vor allem wegen Stillstandes in der Aus¬ fuhr. Am letzten Markte in Ljubljana wurden Ochsen mit 7—8'50 Din, Kühe mit 3—7 Din, Kälber mit 9—11 Din bezahlt, Pferde mit 1000 bis 5000 das Stück, Zuchtschweine mir 400 bis 600 Din. — (Die Orjuna in Slowenien auf¬ gelöst.) Die Regierung geht nun daran, in ganz Slowenien diese Gesellschaft aufzulösen. — (VernichtendeWasserschäden) haben das ganze Reich getroffen. In der Cillier Ge¬ gend, in Store, Sagor gab es Überschwemmungen, die einen großen Teil der Felder zerstörten; in Bosnien und Dalmatien trug das Wasser Brücken fort, bei Valjevo in Altserbien hat ein Wolken¬ bruch zwei Dörfer vollständig zerstört. In Mon¬ tenegro sind bei der Überschwemmung 40 Arbeiter, die gerade bei einem Straßenbau beschäftigt waren, ums Leben gekommen; desgleichen sind 2000 Schafe durch Hagel getötet worden. Am schlimmsten steht es aber um die Wojwodina. Obwohl die dortige Bevölkerung Tag und Nacht an der Befestigung der Donaudämme arbeitete und Tausende von Soldaten mithalfen, konnte der Dammdurchbruch nicht verhindert werden. Mit furchtbarer Gewalt drangen die Wassermassen durch die Dämme und überschwemmten das frucht¬ bare Ackerland bei Apatin, Sonti und Neusatz. 100.000 Joch Feldes würden auf diese Weise vernichtet. Hunderte von Häusern wurden unter Wasser gesetzt und viel Vieh ertrank. Der-Ge¬ samtschaden im Reiche wird heute auf mehrere hundert Millionen Dinar geschätzt und es wird lange Jahre brauchen, bis sich die heimgesuchte Bevölkerung wieder einigermaßen erholt haben wird. Angesichts solchen Unglückes müssen wir unserem Herrgott danken, daß wir bis heute vor Ähnlichem noch verschont geblieben sind und es stünde uns schlecht an, wenn wir wegen der paar Gabeln voll HAi, das etwa einem Bauer am Felde verfault ist, gar zuviel lamentieren wollten. Überdies möge an den zu Gunsten der Heim¬ gesuchten angekündigten Sammlungen jeder sein Scherflein beitragen. — (AstrometeorologischeWettervor. her sage) für den Monat August 1926: Das Juliwetter verlief genau nach der astrometeorolo- gischen Vorhersage, sommerlich schön, mit viel Niederschlägen und heftigen Gewittern und hat damit auch in diesem Monat die Richtigkeit der astrometeorologischen Vorhersage bestätigt. Vor¬ hersage für August: Ein sommerlich schöner Monat, in der ersten Hälfte mit wiederholten Schwan¬ kungen zwischen Schön- und Schlechtwetter, um die Mitte des Monates, wahrscheinlich am 17. und 18. August Regen und Temperaturfall, dann anhaltend Schönwetter bis ans Ende des Monates, nur durch Gewitter gestört. Dvrchschnittstempe- ratur mittel. Für den Urlaub: Mußten wir die beiden letzten Monate für die Zwecke des Urlaubes mit „nicht sehr zu empfehlen" für Juni und mit nur „verhältnismäßig günstig" für Juli charak¬ terisieren, so können wir den Monat August endlich im großen und ganzen als einen schönen, günstigen Urlaubsmonat bezeichnen und empfehlen. Josef Schäffler, Oberwölz. Stara cerkev. (Eheschließungen.) In der Clevelander Dreifaltigkeitskirche sind am 1. Mai Johann Kikel und Elisabeth Hönigmann, beide Malgerer der Abstammung nach; am 11. Juli aber in der Allerheiligenkirche zu Brooklyn Josef Siegmund und die Windischdorferin Anna Tschinkel getraut worden. — (Sterbefälle.) Am 9. Juli ist die verwitwete Windischdorfer Auszüglerin Maria Nag- lilsch, 68 Jahre alt; am 22. Juli der verehelichte Ortrer Besitzer Josef Perz nach kurzer Krankheit und Empfang der hl. Sakramente im Alter von 67 Jahren verschieden. Eine große Zahl von Trauergästen gab ihm das letzte Geleite. — (Der Ausflug des Gottscheer Ge¬ sang- und Sportvereines) am 18. Juli war den Windischdorfern bestimmt und hat sie und die vielen Teilnehmer aus den anderen Ortschaften so befriedigt, daß alles voll Lobes über die Leistungen der beiden Vereine war. Die Turner und Turnerinnen haben besonders gefallen. — (Der Tanz und sein Ende.) Ohne Tanz kein Vergnügen, meinen die einen; ohne Tanz kein Verdienst, behaupten die anderen. Und doch kommt es dabei zumeist anders. Davon erzählen jetzt auch die Kerndorfer. Bei ihnen wurde am vergangenen Sonntag schon vormittags zum Tanze aufgespielt und das Ende des Ver¬ gnügens war eine nächtliche wüste Rauferei in einem der Gasthäuser. Einem der Burschen wurde durch Messerstiche so übekmitgespielt, daß er vom Platze geführt werden mußte. Starikog. (Der A ltb a ch e rer A ntwort.) Die „Wirtschaftliche Rundschau" hat sich in ihrer ersten Nummer auch mit unserer projektierten Straße befaßt und dies in einer Weise getan, die befremdend wirkt. Für den Neubau der Straße Neubacher — Obrer Kreuz setzt sich die in Be¬ tracht kommende Bevölkerung doch schon seit mehr als 20 Jahren ein. Im Jahre 1913 wurde diese Strecke trassiert und genehmigt und nur der Be¬ ginn des Krieges verhinderte die sofortige Inan¬ griffnahme des Baues. Nach Kriegsschluß wurde vom Bezirksstraßenausschusse der Bau der Straße nach dem alten Projekte neuerdings beschlossen und dieser Beschluß der Baudirektion in Ljubljana vorgelegt. Nun kommt die Wirtschaftliche Rund¬ schau und tritt für die Führung der Straße über die Klindorfer Hutweide gegen die Stadt zu ein. Damit kann nichts anderes bezweckt sein, als die Angelegenheit wieder hinauszuschieben und uns zwischen zwei Stühlen durchfallen zu lassen. Ge« gen die Führung der Straße über die Klindorfer Hutweide sprechen gewichtige Gründe. Abgesehen davon, daß mit dem neuen Baue die Ortschaften Riegel und Grintowitz weiter abseits liegen blieben, würde auch der Bau des neuen Projektes die Straße um sechs Kilometer verlängern und statt 8 km — 14 km betragen und zudem eine Straße darstellen, deren Untergrund lehmig und sumpfig ist. Die Bau- und Erhaltungskosten wären darum auch bedeutend größer als beim alten bis ins kleinste schon ausgearbeiteten Plane. Gotenica. (Nach Kanada) abgereist ist vor kurzem von hier Franz Gruber Nr. 63, Obmann- stellverlreter der hiesigen Feuerwehr. Der Genannte war vor 2 Jahren vom Militärdienste aus Te¬ tovo, Mazedonien, zurückgekehrt, halte eine be¬ sondere .Vorliebe für militärische Übungen und führte deshalb an Sonntagen nachmittags mit Vorliebe die JunZmannschaft der Feuerwehr auf irgend eine Wiese, wo er mit ihr das serbische Kommando, Exerzieren u. dgl. einübte. Gruber ist die sechste Person, die von hier nach Kanada abreiste. Mali HUgel. (Zur Anschaffung einer Glocke) für die arme Kleinriegler Kirche spen¬ deten in Amerika Mary Samida, Marr; und Johann Stängel je 5 Doll; Rosi Luscher, Ur¬ sula Pitelko, Johann Samida, Rudolf Grill, Felix und Theresia Matzelle, Theresia Kobe, Mary Stängel je 2 Doll; Emma Juran, Johann Grill, Johann Stalzer, Johann Troje, Johann Maußer, Mary Eppich, Mers Slemschik je 1 Doll. Summe 31 Doll. Allen Spendern und Samm¬ lern sprechen herzlichen Dank aus die Ortsin¬ sassen. Gnek. (Eine Subvention von 2000 Din) hat die hiesige freiwillige Feuerwehr von der Gemeinde Zeljne zur Vornahme von Repa¬ raturen usw. erhalten, wofür ihr vom Wehraus- schusse der beste Dank ausgesprochen wird. Wröovec. (Die Wallfahrt zu den Tie¬ fentalern) findet wie. alljährlich auch Heuer am Donnerstag den 5. August (Maria Schnee) statt. Nebst der Prozession der Mitterdorfer er¬ hofft man auch andere benachbarte Pfarren be¬ grüßen zu können. Kočevska reka. (Goldene Hochzeit.) Johann und Ursula Wittine feierten in altem Stile nur durch Besuch des Gottesdienstes am 20. Juni ihre goldene Hochzeit und das 75. Lebensjahr. Da sich deren Kinder in Ame¬ rika befinden, wurde keine Festlichkeit abgehalten. Livold. (Zur Anschaffung neuer Kir- chenglocken) spendeten unsere Landsleute in Brooklyn und New Jork folgende Beträge: Maria Schweiger, Sophie Poje, John und Alois Krisch, Gertrud Peitler, (Pauli, Hilda und Resi) Schleimer je 5 Dollar; John Krauland, Karl Stalzer, Philippa Schager, Alois Trocha, Alois Perz, Leni Poje, Steffi Marn, Familie John Belai je 2 Dollar; Lina Lafetsch, John Duzzi, Maria Zekoll, Lina Trocha. Lina Racker, Maria Michitsch, Josef Kump, John Juray, Mary Kump, Mayd Geschwind, Alois und Therese Herbsfi Frank Stiene, Matthias Meditz, Julia Michitsch, Ernst Schneller, Adolf Sterbenz, Artur Trainposch, Frank Schaffer, John Gasparitsch, Ernst Stalzer, Frank Erker, Wed. W. Goas, Lina Wittreich, John Kraker, John Sturm, Rosina Stalzer, Ernst Stiene, John Putre, Lina - ?OSONI_dUe^ in _ 2 N. - unck ^8X^88^ - r. 6. m. u. 14. im I-Iauss c>68 sušnim fijötiiZmsun - ZEZsuOdst' Zsm k^08t- amts - ltbstmimmi ZsZsri ZlM8ti§6 Vsn^m- 8tmZ, Zswäfftt tmcl S0^Q8O>-I^I^1'8O^^- - 8owis KOIVIff-OXOsir- bei Stit8pt-6cfisticisi- 3iefi6t'8t6lIuriZ imtsi" Zen Kuistits8l6n LscüiiZtMZSti. I^si-tsisiivsrksfft' lÄZIioff vcm ffslb 9 bi8 Imü) 12 Ofin. Seite 4. Gottscheer Zeituug — Nr. 21. Jahrgang VIII, Poje, Josef Hutter, Loisi Gramer, Josef Koschier, Fanny Koschier je 1 Dollar. Summe 74 Dollar. Hiefür sagen innigsten Dank allen Spendern und den Sammlerinnen Mary Trocha, geborene Schweiger, und Sophie Krisch, geborene Poje, die Ortsinsassen. — (Zur Anschaffung von Lösch re- quisiten) für die Lienfelder Feuerwehr wurden in Cleveland folgende Beträge gespendet: Frank Kren 5 Dollar; Heinrich Lampeter und John Perz je 3 Dollar; Fred Wolf und Josef Jonke je 2 Dollar; Maria Lampeter, Josef Kren. Sofi Tschinkel, Mmy Bauer, Pau¬ line Erker, Karolina Kramer, Louis Wolf, John Herbst, Frank Hoge, John Schauer, Rudolf Erker, Josef Schauer, John Wittine, Frank Tscherne, Ferdinand Hirsch, Josef Hönigmann, John Schmuck, Richaro Jonke, Frank Zuri und Georg Perz je 1 Dollar; Mary Venchiarutti, John Kresse, Frank Sedlar, Louis Stine. John Stonitsch, Alois Jaklitsch, Paul Hönigmann, Josef Fink, John Fink, Fred Maußer, Frank Sterbenz, Martin Bukowitz, Frank Petsche, N. N. und N. N. je 50 Cent; Frank Flak, Louis Ruppe, Josef Schauer, Louis Petsche, Anton Verderber, Louis Jonke, Joses König, John Repinz, Joe Primosch, Josef Janesch, Fred Sterbevtz und Matthias Sterbentz je 25 Cent. Summe 45 Dollar 50 Cent. In Dinar umge- rechnet, mittels Geldbrief durch die Bank den Betrag von 2500 Dinar erhalten. Allen Spendern und Sammlern, besonders aber dem Herrn Frank Kren, dankt innigst der Wehrausschuß. Maria Zell. (Sein 40jähriges Pr te¬ st erjubilöum feierte) der aus der Mitter- dorfer Pfarre stammende hochw. Herr Alois Lackner, gegenwärtig Kuratbenefiziat in Kindberg, Steier¬ mark, am 22. Juli in der Wallfahrtskirche Maria Zell. Unfern Glückwunsch. Mitteilung -er Verwaltung. Diejenigen Abnehmer, die nns im k. Jahre noch keinen Betrag überwiesen haben, werden höflichst ersucht, ehestens fürs erste Kalbjahr die Mezugsgebühr einzuzahlen. Herausgeber u. Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev. Schriftleiter: Carl Erker, Kočevje. Buchdruckerei Josef Pavlicek in Kočevje. Hin wundervolles Oefcbenl^ iü jeder ldauslrau die lrildli duftende, blüten- weibe ^Välcbe, die das gute, felblltäti^e „kerlil" ilir immer wieder ldiallt Verkaufe Haus mit zwei Zimmern, Küche, Vorhaus, Speise, Keller, Stall, Obstgarten und Waldparzelle. Besitz liegt in Ober- mösel. Preis 500 Dollax. Anfragen bei Josefine Koenig, 5629 S. Maplewood Ave, Chicago, oder bei Franz Primec in Obermösel. Danksagung. Allen lieben Verwandten, Freunden und Nachbarn, welche unseren guten Vater in der Krankheit heimgesucht, und allen, die ihm das Geleite gegeben haben, dankt innigst Isamilie Wer;, Hrt Mr. 8. LOKIS Lkk in KOöLV^L A6Aenüder äsr Liroko, Haus kotor ketsoko tübrt alte in ckss raknteckniscks kack einsLklägiZen Arbeiten solick unck sorg- kältiZ aus. — Oeökknet jecken Werktag von 8 bis 12 Ukr unck von 2 bis 5 blkr, an Sonntagen von 8 bis 12 Ubr 6o1ä-, Silber-, koraoUan nnä 2ementx1om- den, Ooläbrüoksn nnä -Lronsn, künsUioko Oebisso, 2aknrsiniAnn§ nnä -Lskestigung. 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Alle Auskünfte unentgeltlich bei der Vertre¬ tung der Osnsclian Pacific psilivszr Lr>. ^08ip Ääar-, Ljubljana, DunaMs cesls 31 Kautschukaßsähe und Sohlen sollten Sie bei jedem Wetter tragen. „Palma" sind kein Luxus, weil sie einen angenehmen, elastischen Gang geben, vielmehr für jeden sparsamen und praktischen Menschen unentbehrlich, weil sie viel haltbarer Und bil¬ liger als Leder sind. 6—6 Ein Versuch wird Sie rasch überzeugen. Sie werden dann keine Schuhe ohne „Palma" mehr tragen wollen. ernenn mit mit ^iir-seliseife scliout die ^Väsebe und rnaebt sie wirlcliLb tadellos sauber. MUMM 51° 8Mg88ö likl 8tglII Koekvjs Einlagenstand am 1. Jänner 1926: Din 19,117.539 23. Zinsfuß für Einlagen lohne Abzug der Rentensteuer) 5°/o. Zinsfuß für Hypotheken 8°/o. Zinsfuß für Wechsel 12"/o. Das Amtslokal der Sparkasse der Stadt Kočevje be- findet sich im Schloßgebäude am Auerspergplatz. Amtstage jeden Montag und Donnerstag von 8 bis 11 Uhr und an allen Jahrmarkttagen von 8 bis 12 Uhr vormittags.