Amtsilaü MrAmkllcherIeitnng. .....—...... _ ^—^— Hr. Ä»7. Mittwoch den 3» Dezember R»Z>7. Z. 774. . (3) Nr. ,570. Kund m a ch un g. Mit Beginn des Schuljahre" li^^/^ ist die! von Maria I^mnia im Achamenlc ddo. Fellach! 9. September I85l, ^ 2l, a-i^coldnele Stu^ dentenstiftung, im dermaliqen Iahreseitrage von sieden und vierzig Gulden zu besetzen. Zum Genusse dieser Stiftung sind belufen uut ncfittetc und gut studierende Jünglinge ans der ?lliver» lvandtschafl, in deren Ermanglung auö der Pfarre Preska, sodann auä der PfarleZay^r,— indessen Abgang einer aus der Pfane Flödnig oder St, Martin bei GroßgaUcnbcrg. Der Oenuß dicler Stiftung ist al>f kein? Studienadtheilung beschränkt, und sollten sich unter den Bewerbern um oviqcs Stipendium zwei Studierende finden, die beide fleißig sind, zu der Stifterin ader >m gleichen Verwandtschaftsgrade stehen, so ist diese Stiftung zu theilen und jeder derselben bekommt die Hälfte davon. Das Prasentationslecht steht dem iwchwür digen fü'rstbischöft. Ordinariate in Laibach zu. Studierende, welche sich um dieses Stipendium bewerben wollen, haben ihre mit dem Tauf' scheine, dem Armuths- und Impfungb'Zeugnisse, dann mit dem Schulzeugniffe von den beiden Semestern des verflossenen Studienjahres 3857, und wenn sie das Ctipciloium aus dem Titcl der Verwandtschaft in Anspruch nehmen, mit dem legalen Stammbaume uno andern Dokumenten beleßttn Gesuche im Wege der vorgesetzten Studien > Direktion bis 30. Jänner 1658 beim hiesigen f. b, Ordinariate zu überreichen. K. k. Landesregierung für Httain. ^mdach am !0, Dezember 1857. ^ 77». «^2) N.7 2^7« Konkurs Kundmachung Bei der k. k. Komicatsbehörd.» Fiume ist die Beidenbau ' InspcktorsstrUc mit dcm Jahres^ gehalte von ^ höng dokumcntirten Gesuche unter Nachwcisung der allgemeine.' Orfoi o stm "mn^.?^^^' ^'^kf'onsü^ietc verwandt oder verschwägert sind. im Wege ihM' vorgesetzten Behörde biö 2U Ianncr l85« bei der k. k. Finanz-Bezirks Direktion in Wörz einzudringen. K. k. Finanz^ Canoes ^Direktion Graz am 19. Dezember 1857. Z. 783. :, (l) Nr. 2ll^. Pr. l äu besetzen sind dic Einnehmers« zugleich! Hafen- und Seesanitatö^AgsntensteUen tei den! k. k. Nebcnzollamtern ll. Klasse, zugleich Ha« fen« und Seesanitötsamtcrn ln Iie«og und Vgl (li !u,l-e in der X, Diätcnklasse, mit dem Gehalte jährlicher 4lw fl. nebst freier Wohnung oder dem systemmäßi^en Quartiergelbe und mit der Vctvindlichkcit zum Erlag einer Kaution im Ge-haltsdetrage. Bewerber um diese Stelle habcn ihre ge- j hörig dokumentirtcn Gesuche unter Nachweisung der allgemeinen Erfordernisse, der bisherigen Dienst- ! leistung, der Kenntnisse im Gefälls-, Kasse- und ^ Rechnungswesen, der Kenntniß der deutschen und ^ italienischm, dann wo möglich einer slavischen' Sprache, der aus dem neuen Zollverfahren und! der Warenkunde, dann aus den Stesanitätsl Vorschriften mit gutem Erfolge abgelegten Prüfung oder der Befreiung von derselben, endlich der Kautionsfahigkeit und unter Angabe, ob und in welchem Grade sie mit Finanz-Beam« ten im Bereiche dieser Finanz ° Landes-Direktion verwandt oder verschwägert sind. im Wege ihrer vorgesetzten Behörde bis l5. Jänner 1858 bei der Finanz-Bezirks-Direktion i„ Eapooistria einzubringen, K. k, Finanz - Landes - Direktion Vra; am l5. Dezember l857. Z. 2222."(2) ^Nr?WI»^ G d i k t Von dem k. k. Landesgttichle in Laibach wird hiemit bekannt gcmacht, daß die öffentliche Versteigerung der in die Georg Raufet'scke Kon-kursmassa gehöligen Fährnisse, bestehend in Aiasche, Kleidung, Einrichtungsstücken, Büchern, Thon-waren, Fabriksrequisiten und sonstigen Utensilien, am 8. Jänner 1858 Vormittags von » diß 12 Uhr und Nachmittags von 3 bis 6 Uhr, so wie nöthigen Falles in den folgenden Tagen ln dem zur gedachten Konkursmasse gehöligen Fabriks - Gebäude in der Tlrnau - Vorstadt Nr. !2 Statt finden werde. ^.'aibach am 19. Dezember 1857, 2"« 2 Einladung " "°" zur Pränumeration für den Jahrgang l858 der Wiener Ieitnng. Vom 1 Jänner ,858 an erscheint die Wiener geitunst in Verändertem Verlage NNd nnt Veränderter Pränumeration Die hohe Staatsverwaltung hat nämlich Druck und Verlag der Zeituna an die k k ^-^ ^antsdruckorei übertrage» und dafür gesorgt, daß sich dieß Unternehmen, unter möglichst gun ngen Verhaltn.ssen, von nun an kräftig heven und den strengeren Anford runaen der gegcnwartlgen B.ldungsperwde entsprechen könne. Es ist Sorgc getraqen daß dies s älteste aller Bl tter der kaiserlich-österreichischen Haupt- und Residenzstadt Wen von nun a« m somem Inhalte reicher, mannigfaltiger und anziehender werde. Zu diesem Ende ssnd a..z gezeichnete Mitarbeiter dcs In- und Auslandes gewonnen, welche ihre aeistiaen Kräfte ^ Liebe und Sorgfalt unserm neu emporstrebenden Institute widmen werden. Die nene Ansftattnng der Ieitnng wird mit den Typender k k Mf. «nd Staatsdruckerei iü würdiger Weise erfolgen. ^ Mit dem Hauptdlatte bleibt wie bisher, das Amts., dann das IntelliaeNH. und das Abendblatt vereint. - Das Hauptblatt, aus einem ganzen Boqen bestehend erscheint mit dem Amts- und Intelligenzblatte täglich, mit Ausnahme der auf einen Son,/ oder Feiertag folgenden Werktage. Das Abendblatt, aus einem halben Bogen in gleichem Formate bestehend erscheint taglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. ' ",u^l" Pränumerationsp reis (mit Rücksicht auf die zu erwartende größere Verbreitung und Auflage der Zeituna) fur Wien: Früh-, Intelligenz- und Abendblatt zusammen, ohne Amtsblatt: ganzjährig »2 fi , halbjährig « fi., vierteljährig 3 fi. Mit dem Amtsblatte: i ganzjährig »K ft,, halbjährig Afi,, viertcljädrig 4 ft. Auf das Amtsblatt allein, ebenso auch auf das Abendblatt allein, wirü keine Prannmeration angenommen. für auswärtige Abonnenten: bei Zusendung an die betreffende k. k. Poststation: Ohne Amtsblatt: ganzj. >S fi , halbj. Vfi., uiertrlj. 4 fi. 3V kr. Mit dem Amtsblatte: ganzj. 2» fi, balbj. « » fi>, viertelj. 5 fi 3O kr, Wcr dic besondere, schnellere Zusendung des Abend, blattes durch die k. f. Post wünscht, bezahlt nebst dem Mon-ncmentprclsc noch ganzj- 6 fi., halhj. g fl., viertelj. I fi. 30 kr» Um keinerlei Störung in der Zusendung eintreten zu lassen, werden die auSwär-ttgen Abonnenten besonders darauf aufmerksam gemacht, ihre gefälligen Bestellunaen ungesäumt machen zu wollen. » > u ^^ullgrn Die Pränumerationögclder in den obigen vollen Beträgen werden >,an den Aerartal. Verlast der k. k. Hof- «nd Staatsdruck.rei in Wien cinqesendtt und d e Herren Pranumcranten emgeladen, Namen, Wohnort, Kronland und Post oder die dem Wohn-orte zunächst gelegcnc k k. Poststation deutlich geschrieben anzugeben. ^. Auswärtige können bei den betreffenden k. k. Postamtern pränumenren. "uvwnl u Dei Erneuerung der Pränumeratian und bei Deklamationen ersucht man um gefällige Fustndung der Adressen schleift oder genauen Hdrejje. Endlich wollc das verchr'.iche Publikum die bei größerer Auflage der Zeitung steigenden Worthelle ^der Ankündigungen in der Wiener Zeitung geneigtest berücksichtigen. Für svleye Inserate in das Intelligenz- oder auf die letzten Beilen des Hauptblat-teö wird die einspaltige Petitzeile fär einmal mit 4 kr., für zweimal mit 6 kr. und für dreimal mit 8 kr. berechnet, unbeschadet der Begünstigungen, die in besondern Fällen bewilligt werden können. (Einzelne Blatter der Wiener Zeitung kosten lN kr.) Von der k. k. Hof- und Staatsdruckerei-Direktion. Wien, im Dezember 1867. 986 Z. 77!, it (3) Nr lN773. Edikt. Von dem gefertigten k. k, Bezirksgerichte wird hiemit bekannt gemacht, daß bei demselben nachstehende Gegenstände, welche von verschiedenen Straffallen herrühren und unbekannten Eigenthum mern angehören, erliegen, als: «l l qoldene Broche mit Email, l Paar c^anz gleiche Ohrgehänge, 1 silberner Kaffehlöffel lstark verbogen), 2 eiserne Wagcnketten, i eiselne Wagenschleife, l Handkörbel, z niederer schwarzer Filzhut, l weiße« Sacktuch, l schwarzer Bauernst rohhut, l in 2 Thcile gel'rochene, 4 zackige Aabel au5 Silber, gravirt mit den Buchsta- den ^Vl. L., ! Weihwasserkessel aus Silbe», 1 Klumpen geschmolzenen BilderS, » Kaffehlöffel aus Silber, 2 Ellen Madrapolan, «'/2 Ellen blauer Cambrigh, ^3 /^ » » » 4 Ellen Madrapolan, 5 » blauer Cambrigh, mehrere Stücke Madrapolan, zu 3 Hem- den geschnitten, l großes Vortuch aus Cambrigh, l kleines » » » 1 langer Männerpelz, T Paar Bauernstiefel, 2 roth geblümte Baumwolltü'cheln Die unbekannten Berechtigten werden demnach im Sinne des §. 356 der Strafprozeßordnung aufgefordert, daß sie binnen Jahresfrist, vom Tage der dritten Einschaltung in diese Regierungs-Zeitung, sich zu melden und ihr Recht auf die Sache nachzuweisen haben, widrigenö die beschriebenen Gegenstände veräußert und der cvzieltc Meistbot bei dem gefertigten k. k. Bezirksgerichte aufbewahtt und rücksichtlich im Sinne des § 358 St. P. O. an die Stadlkasse abgegeben werden wird. K. k. städt. deleg) Bezirksgericht Laibach am l(1. Dezember 1857. 3. 2218. (2) Nr. 3420. Edikt. Von dem k. k. Landesgerichte zu Klagenfurt, theilweise im eigenen Wirkungskreise und lheilweise als mit Verordnung des hohen k. k. Oberlandes» gericktts Graz vom 20. Dezember 1854, 3. 4075. delegirten Gerichte wild hiemit bekannt gemacht: Es sei die exekutive Feilbietung der nachstehenden, dem Kasimir Grafen v. Esterhazy gehörigen, im Lande Kärnten gelegenen Besitzungen und Sachen bewilliget worden, und zwar- 1) Der Herrschaft Federaun und Tarvis, mit Ausschluß des Grundentlassungs - Capitals, dewerthet auf 629.596 fi. !5 kr. C.M.; 2) der Schwemmgeiechligkeit und Objekte i„ Nötsch sammt damit in Verbindung stehenden Rechten, bewerthet auf 227! fi. 2l kr. C.M ; 3) der Dampfsage bei Feistritz, lücksichtlich des »ür diese Dampfsäge erworbenen Supersiziairechtes, sammt Gebäuden, Maschinen, Maschinenbestandthnlen und sonstigen Beweglichkeiten, endlich eines Dampfkessels, geschätzt auf 9,76 fi 40 kr, 857, Nr. 4490, wird bekannt gemacht, daß zu der in der Oxetutionssache der Frau Maric, Tauzher in Laibach wider Gregor Moll von Ruppa, pew. 500 ft., auf den l l. d. M. angeordneten zwei> ten Feilbietung dcr, dem Letztern gehörigen, im Grund' buche des Gutes Thurn unter Neuburg «„Ii Urd. Nr, »49 vorkommenden Realität sich kein Kauf lustiger gemeldet habe, daher zu der aus dcn >3. Ian^ ner >858 angeordneten dritten Feildietungstagfat' zung ßeschritlcn weiden wird. K. k. Bezirksamt Krainburg, als Gericht, am »l. Dezember 1857.__________________ I. 220,. (2) Nr, 4854. Edikt, Mit Bezug auf das dießseitige Edikt vom l3. November I. I., Nr. 4Zl7, wird bekannt gemacht, daß zu der in der Erekutionssache des Johann Suppan von Strohein wider Johann Graschitsch von dort, Mo 150 fl. auf den 12 d. M angeordneten zwei ten Flilbietung der dem ^etztern gehörigen, im Grund buche Gallenfels «nl» Urb. Nr. ^4 vorkommenden Realität sich keine Kauflustigen gemeldet haben, daher zu der am »2. Jänner 1858 angeordneten dritten Feilbietungstagsatzung geschritten werden wird K. k. Bezirksamt Krainburg, als Gericht, am 12. Dezember!857. __________ Z. 2203. (2) Nr. ,9688. Edikt, Das k. k. stadt. deleg. Bezirksgericht zu i?ai-bach macht bekannt! Es habc Johann Gregoritscb und Valentin Tomz, als freiwilliger Vcrtrctungsleister des Ersteren von Laibach, wider einen, dem unbekannt wo befind^ lichen Stelan Ieutz und seine,« gleichfalls unbe. kannten Erben, aufzustellenden Kurator dic Klage auf Hueikennung des Eigenthums des im Grund buche des hiesigen Stadtmagistrates ««il, Urv. Nr. 826 und 829 , vorkommenden Uconlandackers und Wiestcrrains xg »glino c«8la, oder „ovina genannt, aus dem Titel der Ersitzung eingebracht, won'ibcr zur Verhandlung die Tagsatzung auj den l ö. März k. I, Vormittag 9 Uhr hiergclichts unter den Folgen des z. 29 G. O. anberaumt worden ist. Weil der Aufenthalt des Geklagten und dessen Rechtsnachfolger unbekannt ist, so hat man ihnen auf ihre Gefahr und Kosten den Herrn Dr. Rudolf in Laibach als Kurator aufgestellt, mit welchem dieRechtssache nachhierlands bestehender GcrichtSord nung durchgeführt und entschieden wcrden wird. Dcssen werden dieselben zu dem Ende verständiget, daß sie allci'faUs zur Verhandlung salbst erscheinen, oder dem aufgeltellten Kurator ihre Recvtsbehelfe mittheilen , odcr diesem Gerichte einen anderen Sachwalter namhaft machen , widrigens sic die Folgen ihrer Velsäumniß sich selbst zuzuschreiben hätten. K. k. stadt. drleg. Bczirtögelicht Laibach am l>. Dezember 1857. Z. 22,2. (2) ^.'ir. 3789. E d i k t. Von dem k^ k. Beznksamte Litt.ii, als Gericht, wird mit B^zicbung auf das Edikt ddo. 5 Oktobkr 1857, Z. «850, bekannt gemacht, daß ,s über ^insch,eitcn der Fr. Mari.ma Hauptmann, als Exe. kulionssührerin, von der 3 Urb. Nr. 155 vorkommenden, zu Iderscheg gelegenen, vnl^n Birnzer Realität, im gerichtlich erhobene» Schätzungs-werthe von 2400 fi. EM. gewilliget und zur Vor» „ahme derselben die einzige Feildietliügstagsatzung auf den 29. Dezember 1857, jedesmal Vormittags um 9 Uhr am Orte der Realität mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Rea«-lität auch unter dlM Scha'tzungswettk- ^n den Meistbietenden hintangegcben werde. Das Schätzungsprotokoll, der Grulidbuchsertrakt und die Llzttationsvedlngmsse können bei diesem Ge. richte m den gewohnlichen Amtsstunden eingesehen werden, ^ K. k. Bezirksamt Idria, als Gericht am 8 Dezember ,857.