Nr. 79. Donnerstag am 3. (dctover 1878. III. Jahrgang. Cillier Jdtmig. Prcnuirerations-Bedingungen. Aür (ViUi: —.56 1*. »natNch ? urlcli«t»ng . . I.M) fiWBi. * > » — P»an,jahr»^ Mit Post-Versendung: vi-rteljiihriq . . l.BO S.it> 0.40 WM, tonimf .KuflcOtino (finzrlnr Nummern 7 fr. Erscheint jeden Donnerstag und .Äonnlng Morgens. Inserate werden angenommen M d«? artxbilion bn „Stlliei ^cil» ri y. £«. iciga>f< fit. » (t>ulitiT»tori von »oSnui Mofnhfl). ■«um!« »cdm<» Oiferm« fit tie „äiSi« »»: 8t. V)«ffc in JbifB, uitd allen dtbnllen»«» Stab!«* » »4»*ti«n.\ J«f. «im-tcidi in ame Feinde, die Aberdieß noch fanatisirt waren, sind der Opfer nicht so viele gefallen, als dieß bei so vielen anderen Gefechten geschehen. Ein Zeichen mehr, daß Iovanoviö nicht so leicht dran und drauf geh», benor erzurgrößt-möglichste Schounung de« Lebens und der Ge-sundheit seiner Eoldat?« nicht das Entsprechende vorbereitet Hot. Der ausgezeichnete General ließ daher auch tüsmal ein wirksame« Artillerieseuer auf die schon von Natur au« so furchtbaren und vertheidignngSfähigen Positionen de» Feinde« er« öffnen und erst dann, al« de« letzteren Befestigungen arg gelitten hatten und den Feind durch die schreckliche Wirkung der österreichischen Kanonen ein panischer Schrecke., ergriffen hat, schritt er zum Angriff, der der Infurrection in der Herzegowina voraussichtlich einende gemacht hubt» dürft«. Nur einer solchen Taktik war e« möglich, baß ein so mörderischer Kampf nicht mehr Opfer unsererseits erforderte, als eben gefallen sind. Damit soll aber nicht gesagt sein, daß wir diese Opfer nicht be-dauern, wir bedauern sie schon deshalb, weil die Gefallenen unsere Landeskinder sind, nnd weil wi'' noch immer in der Ungewießheit schweben, warum, zu welchem Zweckt sie fallen mußten. &« wäre denn doch schon an der Zeit, daß der Bevölkerung Oesterreich« hierüber Aufklärung gegeben würde, dieselbe wird denn doch mehr Rücksicht verdienen, als Oesterreich« übelwollende Freunde. Solche be-sitzt Oesterreich Ungarn, da« ist nicht zu leugnen, wurde ja doch der Ausstand von der Türkei selbst geschiert und sollen sich ja auch bei den Insurgenten türkische, selbst italienische uns auch Offiziere anderer Staaten befunden haben oder sich noch befinden. — Warum verstärkt denen Italien seine Alpenjäger und Berfagliere an den Grenzen Oesterreich«? Und hängen nicht die Veneiianer-Demonstrationen und die Ausschreitungen in Trieft mit der plötzlich in ganz Italien erregten Stimmung gegen Oesterreich im Zusammenhangt? Ferner« fragt e« sich, wird die italienische Re* gierung be>n Drängen seine« Volke« für die Zeit wol wieterstehen können? Gewieß nicht! Doch dürfte sich Italien dermalen ir^en; e« wird den Kampf gegen Oesterreich allein au«zufechten haben, der für dasselbe ein verhängnisvoller werden könnte, da nicht der österreichische Soldat allein, sondern das gefammte österreichische Volk ein« Züchtigung und Demüthigung de« ewig unzufriedenen italienischen Geiste» herbeiwünscht. Wol wird auch Oesterreich im Kampfe gegen Italien allein stehen, doch, alle Achtung vor den soldatischen Tugenden de» Italieners, ist der Erfolg und die Seite, auf welcher der Erfolg fein »ird, leicht vorherzufagen. Wie nun der Infurrection in der Herze-gowina der Todesstoß versetzt wurde, so wird der-selben auch in Bosnien scharf auf den Leib ge> gangen, so daß sie bereit» in den letzten Zügen liegen dürft.'. Schon haben sich Zwornik, Petro-vac, Kule» Vakuf und Bjelai unterworsen, schon ist Livno gefallen und wurde die Entwaffnung in Rogalica durchgeführt, welchen Ersolgen wol auch noch bald andere nachkommen werden, womit noch »or Einbruch de« Winters die Hauptaufgabe für unsere braven Truppen vollendet sein wird. Wa» nun die einzelnen Iosurgenbanden betrifft, welche sich in die Gebirge und Wälder zurückgezogen haben, um von dort au» gegen die österreich» ungarischen Truppen einen Guerillakrieg zu führen, so werden sich diese Wilden wol auch bedeutend verrechnen, die Strenge de« Winter», der Mangel an Proviant und Munition werden sie wol au» ihren Felsennestern hinausjagen und in die Ebene herabtmben, woselbst sie ihr sich selbst bereitete« Geschick ereilen wird. Auch der albanesischen Liga, den wilden Arnauten ist das Furchtbare schon genommen worden, seit bekannt wurde, daß e» mit der Einigkeit unter diesem kriegerischen Volke nicht zum Besten stehe, doch wird höchit wahrscheinlich in diesem Jahre kein Bormarsch mehr gegen Novi-Bazar stattfinden, außer eS würden Provoca-tionen von Seite der Mohamedaner erfolgen, di: die Sicherheit der von un« bereit« occupirten Länder gefährden könnten. Doch zur Niederwerfung de« arnautifcheu Ausstände« ist ja Osman Pa cha, der Löwe von Plevna bestimmt, der mit einer bedeu-tenden Macht aus Eonstantinopel herbeieilt. Wenn nur nicht wieder dahinter eines jener Doppelspiele liegt, wie solche bi«her die Pforte so oft und so gerne gespielt hat; es wird sich ja bald weisen, ob dic Pforte biefesmal ehrlich vorgeht. Wenn nun, wie voraussichtlich zu erwarten steht, in BoS-nen und der Herzegowina Oester» reich« Hauptaufgabe gelöst und eine leidliche Ruhe hergestellt sein wird, so steht weiter zu erwarten, Feuilleton. Reise- und Aade-Skizzen. von Eduard Saroa Grutschreibrr. < Schluß. Dort gab e» wenigsten» einen gemüthlichen Spaß; Eaffee und Zucker wurde mit-genommen und die dicke .Himmelwirthin" an-gegangen un» einen Eaffee zu brauen. Sie hätte jedoch ebensogut Hottentoten al« un« ver-standen, wenigsten« antwortete sie un« in einem so entsetzliche« Jargon, daß wir e« eher für holten« totiisch al« deutsch hielten. Zum Glück fiel ich auf ein Au«kunft«mittel, da« sich prächtig be-währte: ich begann nämlich im wärmsten Ober-steirisch ihr unsere Wünsche klarzulegen, wa« auch zum großen Gaudium der Gesellschaft, welche diesen Dialekt gewiß noch nicht gehört halte, sehr gut verstanden wurde. Schon einige Tage vorher halte ich die Be-kanntschaft eine« jungen Manne« gemacht, denn ich hier Böttner nennen will. Derselbe wußte sich recht angenehm zu machen und war in der Gesell» schast vermöge seine« guten Humor« gern gesehen. Wie man überhaupt bei Badebekanutschasten weniger panibel ist, und ein guter Stock und angenehme« Exterieur ein genügender Empfehlungsbrief ist, so kümmerte sich auch hier Niemand, wer und wa« er weiter sei. Auch im „Himmel" entfaltete er seine besten Talente und al« wir im Ubermuthe de« a contre-baiide j,e» offen, n Eaffee« den Handschuh von Schiller aufführten, erregte er al« Ritter die all-gemeine Heiterkeit. Ich selbst bemühte mich übri-gen« al« Löwe ein möglichst naturgemäße« Brüllen auSzustoßen, wa» mir auch mit Gefahr einer Lungen» berftung bestens gelang. Die« war übrigens der Höhepunkt meines Wafferberger Aufenthaltes, und höchst aufgeräumt verließe» wir den lustigen Himmel. Noch an dem-selben Abend war wieder große Kegelparthit und als nach rinigtr Zeit Herr Böttner sich mir näherte und mir lachend erklärte er habe heute miserables Pech und obtiidrein seine Gtldbörst zu Hause liegen lassen, da half ich ihm ebenfall« lachend au« seiner Verlegenheit. De« anderen Tage« wurde «inr große Land-parlhie unter Führung dt« Herrn Böttner unter-nommen, wobei ausgemacht ward, es sollte bei der Heimkehr da» Städtchen Waldthal berührt werden. Dort wollte man in jenem Gasthause, wo ich logirtc, zu Nacht speisen und dann nach Wasserberg zurückkehre«. Ich schloß mich jedoch der Gestllschast nicht an, sondern verlebte inzwischen gemüthlicht Stunden im Kreise meintr Verwandten l und ging spät Abend» nach Waldthal hinunter, wo ich die ganze Landparthie noch auzutreffen hofftt. Dieselbt war jedoch kurz vor meiner Ankunft aufgebrochen und auf einem anderen Wege nach Haust gegangen. Gar nicht unzufrieden mit diesrm Faktum, da ich ermüdet war, ging ich zu Bett. De« andtrtn Morgen« wurde ich in aller Früh au« dem süßesten aller Schlummer geweckt. E« träumte mir nämlich geradt, daß — doch da« gehört ja nicht hierher. Ich wurde, wie gesagt um 5 Uhr durch ein heftiges Klopfen an der Stuben» thür wachgerüttelt. Da ich nun schon gewöhal war, daß jeden Tag um diese Zeit der Hausknecht um meine Stiefeln hereinkam, so wachte ich e« auch heute wie immer, d. h. ich sprang au« dem Bette zur Thüre, schloß diese aus und saltomor-tirte dann mit einem Satze unter die Bettdecke zurück, damit die Schamhaftigkeit de« eintretende» Burschen sowie die metnige durchau« nicht beleidigt wurde. Wie gewöhnlich drehte ich meinen Kopf sogleich gegen die Wand, um meinen unterbrochenen Schlummer wieder fortzusetzen, al« ein in den tiefsten Tönen ausgesprochene« „Guten Morgen" mich schleunigst wieder herumfahren machte. Ich rieb mir die Augen und erkannte endlich in der vor meinem Bette hingepflanzten langen Gestalt Herrn Böttner. Voller Erstaunen rief ich: daß auch diejenigen Truppen. darunter vorzüglich die Reserven. baldigst in ihre Heimat cntCoffen werden, welche bisher durch Krankheiten kost dejimirt wurdrn und unter Strapazen und fürchterlichen Entbehrungen '.>on Gefecht zu Gefecht den Wasfeuiiihm Oesterreichs so inutdig und glänzend aus's Reue zur Geltung gebrocht und das europäische Mandat Andraffy'« todeskühn ausführen geholfen haben. Den Braven geniert dieses schon aus zweierlei Rücksichten; für's Erste, daß sie fich von ihren Leiden in der Heimat er-holen können und für'S zweite, daß sie ihren Familien wieder gegeben werden, welche so lange ihrer Väter und Brüder unter Angst und Sorgen, ihrer Ernährer entbehren mußten. Geschieht dieses, dann wird wol der Unmuth. welcher gegen diese kriegerische Occupstiou vorgeherrscht hat, ziemlich schwinden. Die Entlassung der so hart hergenommenen Truppen in it;re Heimat ist gewieß nur ein billiger Wunsch, den die Völker Oesterreich« hegen, und es wird mit Hoffnung der baldigsten Erfüllung desselben entgegcngeseden. Politische Rundschau. Lilli, 2. Lctober, Der „Pester meldet: Der Finanz- minister S z e l l gab vergangenen Donnerstag seine Demission; das gefaminte Ministerium schloß sich diesem schritte an. Einer Meldung 5eS „Ellenör" zu Folge, degt auch die österreichische und gemeinsame Regierung den Wunsch, die financiellen Forderungen für die Occupation möglichst einzuschränken. Hierüber schweben Verhandlungen wie bei der Feststellung jede» Budgets. Es sei übrigens ju berücksichtigen, daß die überraschend schnelle Be-wülligung des bosnischen AufstandeS die Bedürf« nisfe herabmindern w.rden. Ltvno ist gefallen und zwar nach einer kaum zweitägigen Beschießung. Am 26. September wurde die Eernirung durch die unter F.Z.M. Herzog von Württemberg stehenden Truppen »ach einem beschwerlichen Marsche ausgeführt. Am selben Tage machte der Gegner einen erfolglose» Versuch, nach Glamas zu entkommen. Am 27. September wurde der Eernirungskreis vollkommen geschlossen, mit der Beschießung begonnen und die feindlichen Vortruppen allseits nach einem kurzem Kampfe in ihre Befestigungen und in die Stadt zurügeworfen. In Folge der mörderischen Wirkung des Artillerie- „Ja, wie zum Teufel, das heißt, Pardon — wie in aller Welt konimen denn Sie in aller Früh hierher?" «Ha. ha. ha ! per pedes A postalorum." „3a, sind cie denn nicht gestern erst in aller Späte »ach Wasserberg hinauf?" .Allerdings, allerdings ! aber, hm — die Sache ist nämlich die —" Notabene! hier bemerkte ich an Herrn Böt« ners Wesen, der i» einem eleganten Reiseanzug stock, eine gewiße leise Verlegenheit. Indessen fuhr er fort: »Vor Allem bitte ich Sie um Entschuldigung, daß ich Ihren Schlummer gestört habe, doch im Vertrauen auf ihre große Nachsicht und Güte. — (hier versuchte ich unter der Bettdecke eine Ver« beugung zu machen) — komme ich, Sie um eine Gefälligkeit zu bitten. Gestern Abend nämlich fand ich oben in Wasserbeig ein Telegramm vor. Mein Schwager auifirt mich, daß er mit dem heutigen Frühzuge in H . . . ankommt, wo ich ihn mit einer Gelegenheit erwarten soll, da er die Cur hier gebrauche» will. Ich eile also mit Tages-anbruch hierher und wie ich zur Post will, um Extrapost nach H ... zu nehmen, bemerke ich erst, daß ich meine Brieftasche oben in Wasserberg habe liegen lassen. Nun ist e« doch etwa» an-strengenv »och einmal den Berg hinauf zu laufen, und so wollte ich Sie denn bitten mir bis Mittags mit X st. auSzuhelfen. Wollen Sie so gut sein?" „O, bitte Kleinigkeit das; mit größtem Vergnügen." „Bei der table d'böt« scheu wir uuS dann wieder und ich werde meine Schuld mit größtem Danke abstatten. Auch werde ich mir das Vergnügen machen, Ihnen meinen Schwager vorzu-stellen.' feuerS und Gewinnung naher Positionen zur Be-schießung erschien eine Deputation mit der Aner« bietung zur E'pitulation. U-n 9 Uhr Vormittags wurde auf dem Thurme deS oberen EastellS die kaiserliche Flagge aufgehißt. Die Trophäen sin» bedeutend, die Verluste sehr gering. „Nach der „Polit. Corresp." ließ der Kai-makan von Groß-Zwornik dem kaiserlichen Truppen-commando schriftlich die Unterwerfung der Stadt anzeigen. Die rortigen Einwohner legten die Waffen nieder, welche sammt den Geschützen von den dortigen Christen bewacht werden. In der oberen Festung werden die Geschütze gleichfalls durch dortige Christen bewacht. Der F.M.8. Iovanovie meldete von der Trednijicabrückc, 28. «september, Abends: Klobuk, der letzte Hort der herzegowiner Insurgenten wurde nach verzweifeltem Widerstände in Folge einer fünftägigen heftigen Beschießung heute Bor-mittags von den kaiserlichen Truppen besetze und die Zerstörung der Felsenfeste sofort begonnen. Zwei Kanon.n, viel Munition und Gewehre wurden erbeutet. Tausendzweihundert Korjeciner hatten die gegen Trebinje anrückende Division am 1#. September in einem Hinterhalte bei Iasen erwartet, zogen sich aber, aus diesem ver-trieben, in ihre» unwegsamen Distrikt zurück uud besetzten auch Klobuk. Vor der anrückenden Divi-sion flüchteten sehr viele Iusurgenten räch Mon-tenegro. Nur die Besatzung von Klobuk hielt die Beschießung mit großer Bravour au« und hißte erst heute früh die weiße gähne auf. Die Ver-luste der Besatzung sind groß. Unsere Verluste, und zwar beim Regime»« Belgien sind: vier Officiere und fünf Mann todt und verwundet. Die Haltung der Truppen war musterhaft. All« seitS lierrscht eine gehobene Stimmung. Die bei Klobuk zur Flucht gezwungenen Korjenicer Insurgenten sind durchwegs Mohame-dauer. Sie wurden in Montenegro entwaffnet. Die Demolirung der Felsenfeste erfolgte, weil deren Besetzung wcge., Wassermangel« unmöglich ist. Auch soll eventuellen AufstandSversuche» ei» Stützpunkt entzogen werden. Steiermärkischer Landtag. Den Vorsitz der Sitzung vom 27. September führte der Landeshauptmann v. K a i f e r s f e l d. Am RegierungStische war der Sta>,thalter Freiherr v. K ü b e ck anwesend. Aufgelegt wurden: Da« stenographische Pro-tokoll über die erste Sitzung. Berichte Über Straßen« „Soll mich freuen! Bitte reichen Sie mir meine Brieftasche her. sie liegt dort im Tischladl." Heu Böttner beeilte sich dies zu thun und ich händigte ihm noch immer im Bette liegend den gewünschten Betrag in Zehnern ein. Noch vielen nochmaligen Entschuldigungen empfahl er sich endlich, und ich drehte mich abermals zur Wand mit dem feste» Vorsatz meine» schönen Traum von vorhin zu Ende zu bringe». Aber die« wollte mir durchaus nicht gelinge»; allerhand dumme Gedanken schwirrten mir durch den Kopf, die, so albern und ungereimt sie auch waren, sich doch nicht verscheuchen ließen. Erstens dachte ich daran, daß Herr Böttner eigentlich kaum den dritten Theil der verlangtet: Summe zur Be« streitung der Extrapost nach H . . . benöthige; nachher fiel mir auch ein, daß e« doch sonderbar fei, daß er bereit« vorgestern seine Börse zu Hause vergessen und die meinige zur Bezahlung seiner Kegclschulden in Anspruch genommen — bis jetzt jedoch zurückzuzahlen vergessen hatte? „Ach wa«. Dummheiten" rief ich „wie kann ich mir nur mit solchem Unsinn den Kops zerbrechen." Aber mit dem Schlafen wollte e» doch nicht mehr gehen, und so stand ich auf. kleidete mich rasch an und trat mit schwerem Herzen den wol-bekannten Fußweg nach Wasserberg an. Ja I mit schwerem Herzen, denn heute sollte ich zum letzten Male aus demselben wandeln; für mich waren die schönen Tage von Aranjuez vsrüber und das eiserne „Muß!" hatt« mir meincm Hiersein ein Ziel gesteckt. Aber wenigstens wollte ich jede irgend mögliche Minute ausnützen und diesen Ort der Freube erst im allerletzten Augenblicke ver-lassen. Bevor ich daher in'» Bad hinauf ging, begab ich mich zur Post, wo ich für Mitternacht Postpserde bestellte, die mich trotz Nacht uud aller« Einreihungen, Trennung einer Ortsgemeinde, Ouinquinalziilage für den Director der Landes« weinbouichule und über die Einhevung höherer Gemcinveunlogen für mehrere Gemeinden, jrrner« der Antrag wegen thcilweiser Reorganisiern, de» LandeSb»uamteS. der Rechnungsabschluß des steierm. Landesfondes pro 1S77 und der B richt des Lande» Ausschusses wegen dessen Ermächri>ung zur Genehmigung einer von der Stadtgemcinl>e Graz beschlossenen Veräußerung eine« Gemein)equte». Der Statthalter theilte die kaiserliche Sanction für da« Gesetz bezüglich de» Ersatzes von I,gd-und Wildschäden mit. Der Abgeordnete Dr. N e ck e r m a n n leistete die Angelobung, und der Abg. Freiherr v. Hammmer-Purgstall brachte eine» Antrag gegen den häufigen Wechsel der Schulbücher ein. Dem Vorsitzenden wurden zahlreiche Petitionen um Subventionen übergeben, welche an denPetitionSansschuz gewiesen worden find. Die zur Erledigung bestimmtem Gegenstände betrafen den Bau der GenSd'armerie.Easscrne in Messendorf, die Berichte des Lanses-Ansschusse» betreffend die Mehrforderuug dc» Beitrages zur Sannregu>irung und über Petition,» von Gemeinden in Straßeaangelegeoheiteu, über Sichen« Anstalten und über die Besteuerung von Hunden. Zum Schlüsse der Sitzung couftatirte sich der GemeindeauSschuß uud wählte den Abg. Baron Z s ch o ck zum Oimanne und den Abg. Baron Hammer zum ObmannSstelloertreter. Kleine Chronik. Cilli. 2. tober. Kaiserlicher spende.) Der Kaiser hat der Gemelnve S > e r n st e i n im Bezirke Cilli zur Tilgung der für die Anschaffung von Kirchenglocken contrahirten Schuld den Betrag von l fl. gespendet. (Parlamentarisches. Der ungarische Reichstag wird am l7. October mit einer Thron» rede eröffnet, welche de» Pester Berichten zu Folge las gesummte detaillirte Arbeitspro^ramm der ganzen nächsten ReichStagSpe.ioZe enthält. Zteiermarkischer Landtag.) Die für Dienstag anberaumt gewesene Siyung de« steiermärkische» Landtages ko.'nte wegen Erlraukung des Landeshauptmanne» Dr. Moriz von Kaisers« feld und wegen Verreisung des Landeshaupt« manne«-Stellvertreters Dr. I. v. Neupauer nicht stattfinde». Die Sitzung wurde auf heute vertagt. Hand unheimlichen Geschichten, mit denen man mich abzuschrecken versuchte, wieder über den Bergpaß zur Bahnstation H . .. bringen seilten. Ich hätte nämlich ausgerechnet, wenn ich in H . . . zum Frühzug zurechtkäme, dann in Wien vom Nord-sogleich zum Südbahnhof führe, wäre es möglich der heutigen Reunion in Wasserberg bis 11 Uhr Nachts beizuwohnen. Nachdem ich die Extrapost besorgt hatte, eilte ich hinauf in'« Bad, dessen Annehmlichkeiten mir nie einleichtender schienen, al« heute, wo ich in meiner Nachsicht sogar jeter confiscirten Physiognomie Geschmack abzugewinnen suchte. — Bei der table d'hdte, wer nicht erschien, da« war Herr Böttner mit dem fabelhaften Schwager. Doch die» beunruhiqte mich nicht im Minsesten, denn im Laufe de» Nachmittages mußte er jedenfalls erscheinen — besonder« heute, da er al» flotter Tänzer die Reunion keinesfalls oer« säumen konnte. Später begab ich mich in die Kegelbahn, die wie immer sehr besucht war. Hier war sonst auch Herr Böttner ein regelmäßiger Gast und so erregte e» denn hin und wieder einiges Erstaunen, daß er heute fehlte, wenigsten» hörte ich Bemerkungen, die mir Sehnliches anzu-deuten schienen. Ich beeilte mich nun mitzutheilen, daß der Abwesende in aller Früh bei mir gew.sen und Abschied genommen habe, da er seinen Schwager in H . . . abhole» wolle und daß er zur Reunion wieder zurück sein werde. Bei meiner Eröffnung glaubte ich in den Zügen einiger Herren eine kleine Ueberraschung wahrzunehmen und kurz darauf nahm mich einer derselben bei Seite und srug mich, warum denn Herr Böttner vor seiner Ab« reife eigentlich bei mir gewesen sei. Ich antwortete ihm. daß er wohl keinen auderea Grund gehabt habe, als fich eben bei mir zu verabschieden. (Itegional-Ausstellung ' Da« Fistprogramm ist folgende» : S a m S t o g ö e n 5. October: Morgens 7 Uhr: Tagrevrille. Vormittags 9 Uhr: Eröffnung dcr Ausstellung. Nachmittags 3 Uhr: Preisvertheilung für Pferde. NaclimittagS 5 Uhr: 1. Sitzung der I. Wander-Versammlung der stcirischen.Landwirlhe im Casino-Saale. Sonntag den 6. Oktobern Morgens 7 Uhr: Tagrtveillt. Pormittags 10 Uhr: 2. Sitzung der I. Wandtr-Bersammlung der stcirischen Landwirtht im Cafino> Saale. Rachmit-tags 3 Uhr: Preisoertheilung filr Rindvieh k. Abends 8 Uhr: Concert. Montag den 7. October: Morgens 7 Uhr: Tagreveille. Mit-tags I Uhr: Bankett. Nachmittag« 3 Uhr: Preis-vertbeilung für londwirthschaftliche und industrielle AuSstellungS-Objecle. Eintrittspreis in die Aus-stellung 10 kr. i Wichtig für Aussteller.» Wir bringen hiermit sämmtlichen Ausstellern zur Kenntniß, daß für dieseiben Freikarten im Bureau der hiesigen Regiornl-Aiisstelluog ausgegeben werden. Die AusteUer wollen sich daher rechzeitig mit ein.r solchen Karte versehen, da von Freitag Nachmittag an keine Karte mehr ausgegeben wird. Heldentod) Unter den Offizieren, welche vor Klobuk in dcr Herzegowina den Heldentod starben, befand sich auch Herr Oberlieutenaot Vieior Wagner de» Infanterie Regimentes König der Belgier. Derselbe ist ein Bruder des hiesigen k. k. StaatSanwalt>Substituten H»rrn Georg Wagner. i/Kochwässer.) Durch die am 26. und 27. staitgcfundenen heftigen Regengüsse sind auch die am Nordabhange des Bacher-GebirgeS in die Drau mündenden Bäche, als dcr Volks- der Nidel- und Lobnitzbach zu Hochwäfsern angeschwollen und haben alle an denselben befindlichen Wasserwehren und Brücken zerstört, wie auch die Bezirksstrassen nach St. Lorenzen und Reisnig an mehreren Stellen beschädiget. («Hundesteuer.) Der steierm. Landtag hat der Marktgemeinde T ü f f e r die Bewilligung zur Einhebung einer Auflage von zwei Gulden für den Besitz ein;« Hunde» ertheilt. Aus dem Gcrichwsaale. iGescbworenenliste.) Bei der deute in öffentlicher Sitzung stallgefundenen Auslosung der Geschwornen für die bei nein hiesigen k. f. Kreis „Hm, hm!" machte der A> dere „sonverbar, sonderbar." Damit ließ er mich einigermassen verblüfft stehen und ich sah, wie er mit 2 oder 3 Herren in eine Fenstereckt trat, wo sie sich eifrig unter-hielten uud dabei öfter» nach mir hinblickun. Die» wurde mir endlich scl»r unbehaglich und ich ging vom 4. bis 3. October 1873. Am 4. Geirach, Bez. Tüffer, Jahr« und Viehmarkt; St. Leonhard in W. B. Jahr- und Viehmarkt; Sachsen feld. Bez. Cilli, Jahr- und Biehmarkt; Am 5. Artit'ch, Bez. Rarn, Jahr- und Viehmarkt; Kostreinitz Bez. Rohitsch. Jahr- und Viehmarkt. Am 6. Pischätz, Bez. Rann, Jahr- nnd Viehmarkt. Am 7. Marburg. Viehmarkt; Doberna, Bez. Cilli, Jahr« und Biehmarkt; Helena, Bez. St. Martin, Iahr-und Viehmarkt. Fremden - Verzeichniß. Vom 25. September bis 2. October. Hotel Erzherzog Johann Dr. L Neumann. t. k. Hofrall, s. Familie, Dr. Adols Schiff, Advolat und I. Granwald, Kaufmann Wien. Dr. Joses Kopa?. Advokat Agram. - Anton Blumauer, Seereiär, Dr. Alexander Blumauer, Badearzt Tobelbad. Johann Kosten Privat Linz. — Dr. Moritz Miller, k. k. Gerichtsadjunkl Korneubu.g. — Ludwig v. Ratzesberg, GulSbesiver Lichlernoald — Demeter Kalin, Professor Esieg Hotel Elephant. .Heinrich Sträub. Kaufmann Creuz. Juliu« Oefter-reicher, Holzbändler, Mathilde Äneufe, JnfpectorSwillwe Wien. — Johann Mulovics, Lehrer Trisail. Theresia Schmeli?, Beamtensgaltin Zridau- Hot« l goldenen Löwen. Jgnaz Rauter, Bergvrrwalter Pöltschach. Hotel goldenen Krone. Hugo Hosbauer, Kaufmann, Julius Berderber, Beamter, Budapest. — Moritz Ldwy, Kaufmann Simon Friedmann, Reisender Wien. — Michael Tschcri, Ober-lehrer Lberburg. Hotel Ochs« n. Gras Lotki, Privat s. Gemahlin, Josef Schwarz, Geschäftsmann und Victor Edler v. Riebenfeld, f. t. Adjunkt Graz. — Eduard 8611, Redender Charles Baumann, Prival Wien. — Anton Bitfit», f. k. Lieutenant i. P. Laibach. — Carl Mur mayer, Reisender Marburg. Gasthof Stadt Wien. Joses Mikusch. Realitätenbesitzer Oberburg. — Anton Kintzki, I. k. BezirkSrichler a. D. Graz. — Johann Log er, Realitätenbefitzer Trisail. stens wurde mir vorhin vom Curdoklor mitgetheilt, der charmante junge Mann sei wirklich und nach allen Regeln der Kunst durchgebrannt, nachdem er ihm als Souvenier seine ganzen unbezahlten Curkosten zurückzulassen und auch diverse andere Kltinigkrittn in drr Eile der Abreise vergessen hatte." „Wir wollten," fuhr abermals Nr. 2 fort, „die Sache für un« behalten, nachdem wir aber gesehen, daß da« Bind gemeinschaftlichen „Auf-geseßensein?" un« Alle umschlingt, so sind Sie nun auch Mitwisser der ganzen Affaire geworden." „Sintenmalen Sie", endigte Nr. 3, „ein höchst anständige« Lehrgeld bezahlt haben und überdies noch Gott danken könne» um einen mäßigen Preis zu einer hübschen Erfahrung ge-kommen zu sein." Und da» ist auch das Beste von der Ge« schichte. Dieser saure Trost war mir so vollkom-men einleuchtend, daß ich sofort meine gute Lanne wiederfand. Abend» nach der sehr animirten Reunion vereinigten wir Leidensgefährten un» in einem kleinen Seilengemach und feierten bei Pilsener Flaschenbier die kostspielige, aber glückliche Er-rungenschaft einer nm ein gute« Stück erweiterten Menschenkcnntniß. Wir ließen Herrn Böttner bei dem leider erst in der letzten Stunde entdeckte« naßen Schatz hoch leben, wünschten ihm und dem erbeuteten Gelde da« Beste und schüttelten un« beim Glockenschlag elf zum Abschied die Hände. Nun kam noch der Abschied von den kaum wiedergefundenen lieben Verwandten, der mir trotz des genossenen Sorgenbrechers herb genag ankam. — Dann ging'« ventro ä terrc bei dichtester pechschwarzer Finsterniß den Berg hinunter nach Waldthal. Dort warf ich eiligst die Balltoiletten Kourse der Wiener Aörle vom 2. October 187«. ^'oldiente...........72.— Einhcitlickie Staatsschuld in Noten. . 6105 B „in Silber . 62.85 186otr Siaa'.«-Anlehtn«lose .... 111.— itknfaciirn...........790.— Errditaclien...........232.25 London............116.35 Sildtr ............99.85 Natciconb'or.......... 9.32'/, l f. Münzdufatcn........ 5.52 100 Reichsmark.........57.60 Hnkimlt lind cttifuljrt dcr Eilen-»aknjügc in tSifft- Wien-Triest: Ankunft Abfahrt ^ostzua..................11.26 11 .«4 Mittag echmllzug............... 3.34 3.40 Rachmit, («eimfditrt Zug........... 5.23 6.32 Abends ^ostjug..................11.59 12.07 RachtS Triest» Wien : ..................6.29 6.37 Früh. <«em»chtcr Zug ......................8.55 9.03 Bonnilt. tAneDjug ............... l — 1.06 Nachm. ^sf',»g ..................................4.31 4.38 .. Mit I. Oet. 1878 begann ein neues Slbon« lument auf die wöchentlich zweimal erscheinende „KiMer Zeitung" und zwar kostet dieselbe: Für Eilli mit Zustellung ins Haus: Monatlich st. —.55 Bierteljährig „ 1.50 Halbjährig „ 3.— Ganzjährig „ 6.— Mit Postverfendung (Inland): vierteljährig fl. 1.60 Haldjährig v 3.20 Ganzjährig „ 6.40 .?ene^P. T. Abonnenten, deren Äbonnement n: t ;so. Sept. d. I. ;u Ende ging, ersuchen wir :u.i cfortige Erneuerung, damit in der Zusendung lrmc Unterbrechung eintrete. Administration dcr „Cillier Zeitung." IN den Koffer, staute alle unnützen larmoyante G»danken in den innersten Winkel meine« ceutner-. p^roon 50 Kilogramm schweren Herzens zurück und sprang Punkt Mitternacht in die mit 2 dcnpfcndti, Roxen bespannte Extrapost. — Was Joli ich Ihnen von meiner Rückreise ci jählcn? iöoU ich Ihnen erzählen, wie angenehm die Fahrt ohne Laternen bei der kohlschwarzen Nacht war? Wie schrecklich ich unterwegs fingt« «eicht wurde und wie jämmerlich ich über den ^-r^paß fror? Nein! dazu besitzen Sie zu viel M itoefühl und außerdem nehmen sich blaue Wangen und eine rothe Nase gar nicht schön aus. Kurz, ich kam rechzeitig nach H ..., bestieg dort bit «ahn und fuhr direkt «ach Wien, wo ich Abend« anlangte. Dort ließ ich mich sofort zum Südvahnhof üvenübren. wo ich die Halde Stunde vor dem Abgang de« Nachlzuges deniitzte, um im;« Lebensgeister mit einem wunderbar kleinen Schnitzel und 3 Ä?cheibchen Erdäpfel zu erfrischen. Eine höchst weise Einrichtung der «ahnrestauration^ du die Passagiere für größere Portionen ja doch keine Zeit haben. Der nächste Lot mittag sah mich wieder in EiUt« Mauern. Auf der Heimfahrt hatte ich jio.1) einen unbeschreiblich schönen Anblick: Al« ich an# Cilli hinausfuhr war der Himmel mit einer gleichmäßigen düsteren Wolkenschichte bebeckt, nur genau über den Sannthaler Alpen hatte sich ein halbkreisförmige«, wolkenfreie« Segment gebildet dos in der blendendsten Lichtfülle strahlte und darurch die bizarren Eonturen dieser Bergtitanen auf eine wunderbar scharfe Weife abgrenzte. Und im Hinblick auf diese« Xon plus ultra ur. crcr heimischen GebirgSnatur will ich diese harmlosen Skizzen schließen. Kleine Anzeigen. Jfd« in diese Rubrik eingeschaltete Annonce bii zu 3 Zeilen Raum wird mit 15 kr. berechnet. \uskilnftc werden in der Expedition dieses Blattes bereitwilligst und unentgeltlich ertheilt t> werden alle Gattungen Damenhttte tarn ™ modernisieren angenommen, sowie auch neue schnellstens verfertigt bei Stefanie Parser. Cilli. Hcn-engasse Hr. 119. 440 9 "SÄIöwekeS bester Qualität, vom Jahre 1877, ist zu verkaufen. Herrengasse 122. 423 l 141 2 Zu verkaufen mehrere Wägen ein- und zweigpännige auch ganz geschlossene bei Carl Pühl, Sattler Wienewtrass*. Ein geschlossener Glaswagen ist staunend billig zu verkaufen. Anch sind 2 Wohnungen im I- Stock zu vermit-then. Anfrage beim Eigenthümer /imiiiak. 442 3 Ein schöner Grundbesitz im Kayon der Stadt Cilli gelegen und eben deshalb durch viele Jahre sehr vortheilhast zur Milchwirtschaft verwendet, bestehend aus: Ober 6 Joch Acker-, über 3 Joch Wiesengrnnd, Garten, alles von bester Bodenbeschassenheit und vollkommen arrondirt, Wohn-, und Wirtschaftsgebäuden, ist zu verkaufen, hin grosser Theil des Complexes eignet sich zu schönen Bauplätzen. Nähere Auskunft wird ertheilt in der Advokaturskäuzlei des Herrn Dr. J. Semec in (Mi. 424 i Reparaturen von Gold- nnd Siltjergepnstäiideii. sowie Angcnglaser- und ZwickerfaeiMtsgen, werden vom Gefertigten auf das be»te und billigste verfertiget. Annahme der Reparaturen in der Wienerstrasse Nr. 8, I. Stoek (zum Hirschen) oder auch aus Gefälligkeit in der Zuckerbäcker«) (äabnhofgassc). 434 1 Wilhelm Petriöek, Uold- o. Silberarbeiter. Bauholz (Tannen) im Winter geschlagen, vollkommen trocken und bebauen, bestehend in 39 Stin k von 2° 3' bis 8® Länge, 12' J\2" stark, sowie verschiedenes schwächeres, behauenes und unbehauenes Holz von 6 bis 7" Durchmesser, ist bei der Stadtgemeinde Cilli im Ossertwege zu verkaufen. _Der Bürgermeister. 480 I Anzeige. MchiiiMkwillo per IOO Kilo WO lir. verkaust, so lange der Vorrath ausreicht, 427—1 zum Lstwen. BEGIONAL-AÖSSTELLÜNG IN CILLI. ate für den -^-o.sstslluLng's-Oa.taJ.cg- werden angenommen in der Vuchdruckcrei »0» IoVann Aaknsch IN CILLI. .fW. «»» Fichten- u. Lerchenpflanzen aus den städtischen Waldungen zwei- und dreijährige zur Herbstcultur. Erstere per Mille fl. 3 letztere fl. 4. franco Bahnstation Cilli. gut verpackt sind zu beziehen durch die Stadtgemeinde Cilli. 2_vef Bürgermeister. Einzelne Nummern örr „TtMspM" sind zn haben bei Mlahuxvh in (HU. - ' Die tn'Mten und * * ^Firniss-Farbeni: ► zum sogleichen Anstrich geeignet sind Z " * * zu den billigsten Preisen nur bei " - Josef Costa in Cilli :: zu haben. SA- - - Mahiersarben in erössser Ama! :: ............... ftr Wiener- u. Provinzblätter» slberhaupt fQr die gesammte Presse des !n-und Auslandes besorgt am billigten Rudolf JIommc, Annoncen-Expedition. _WIEN, l. Beller» tAtte Nr. 2. Das Districts-Commissariat der t, fc. pri?. wecüsfiis. Grazer Brandscliaden-Ver-sicHernn^s-Aiistalt befindet sich in Cilli. Herrengasse 125. 3 i~E 5 il-ii C lä 3'S>_ ®!H]i el ■* f s a o J?3.| z -c 2=33 jm*J - ■ yssss-slii«-; ,Ääfsr&l |a|»s £ öljllj • JUilä I 84!=-»= 2 . f* J • *"M - 23 • wä c ■ • J 2 32 « J I-I'8 I 33 Jg||taa t. ||si^£ Kill ® e 45 5 c * * U z *>— £ o v>a ows® a :ii 1Z4 im «ii j l|s s I s. s!,2c» -s 5a sJ * i E | i*5 0*»5 C k. o o | ® S g=5| JP °mn Jilii a> S-r 71? -s z u ;^II :,t «s (dtf «jL»? ä • y® j ? fl I -- H » m ä* ? ■" "1 S -S - 8 5.? S « 5 — L* "2 - • 2 m 63 73 • = se1'£1<- it U < ! - — CO 5 Eilll«! «l»is • e f- 5 S =5 ilU i-ühs* e|5jl "i 5l!|j]|w ■* tVh tt 5 S!i ijll 5 -s ä lll I i s»i III,-jl sjäMU a > S f'a s si SJ- iii hi 121 fc uS In •a I Eigenthum, verantwortlich« Redaction, l>rnck und Vertag von Johann iUknxh in Cilli.