^ 299. Mittwoch au'. 3l. Dezemlier l862 Die ^Laibach« Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Vonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt dm Veilagtn im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-jährig 6 fi. 50 tr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., hlübj. 6 fl. FUr die Zustellung iu's Haus sind haibj. ü0 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., uum Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., haloj. ? ft- 50 lr. Insertionsgclliilir ränumerationspreis vom Ianuer bis Dezember 5863 betragt Im Comptoir offcn..... »2 fi. — kr. Im Comptoir untcr Convert . . R2 « — „ Für Laibach, ins Hans zngestellt »» ., — « Mit Post. unter Kreuzband . . »5 „ — ., Vom Jänner bis Ende Juni t86:i: Im Comptoir abgeholt.... 5 st. ä<> kr. Im Comptoir unter Convert . . U , — „ In Laibach, inS Hans zugestellt. tt « — „ Mit Post. nnter Kreuzband . . 7 « Htt „ Die Herren Abnehmer werden eingeladen, zur Sickev«,»^ t»5" v„n-s^nd.g^« Zusendung das A bonne ment sogleich zu erneuern, da fnr Abonnements, welche nach dem T. Jänner hier eintreffen, die Zusendung vollständiger Exemplare nicht zugesichert werden kann. Die ausführliche Pränumera tions-Anküttdignng war im Intelligenzblatte wiederholt eingeschaltet. Laibach Ende Dezember RtzOI. Jg. u. Mnnmyr k F. Vambcrg. Amtlicher Thril. De. k. k. Apostolische Majestät babcn mit Aller, liöchster Entschließung von, 19. Dezember d.). die bci dclnVaiioesgerichteillTricsterledigtcPlasloentenstclie dem Präsidenten des Handels- und Seegerichtes, zugleich Vize-Präsidenten demselben Landcsgerichtes, Dr. Anton Zima. und gleichzeitig die dadurch erledigte Stelle des Präsidenten des Handels« und Scegerichtcs nnd zugleich Vize-Präsidenten des Üandcsgcrichtes in Trieft dem Kreisgerichls leihen geruht. Se. k, k, Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung vom 18, Dezember d. I. aus Anlaß des Uebertrittcö des Landesgerichtsratbls in Venedig. Iol,a„,i Nubile Falier.'in den bleiben» den Ruhestand demssil'rn oic Allerhöchste Unfrieden-heit mit seinen uieljährigen eifrigen nnd treuen Dien-sten allergnäoigst zu bezeigen geruht. Das Staatsmlnisserium bat im Einvernehmen mit den bethcili^tcn Ministerien dem Grund« und stabriksbesipcr Wenzel Drabokonpil dic Bewilli« gung i»r Gründnng eines Vereines unter t^m Titel: ^Unler.Vnticer Rübenzucker « Fabriks - Afticnvcrein" ertheilt. Am 28. Dezember 1802 wurde in der k. k. Hofund Slaatsdruckcrci in Wien das XI.V. Stück des Reichs« Geseh'Vlattcs ausgegeben und versendet. Dasselbe cntbäit unter Nr. 162 die Verordnung des Finanzministerinms v. 20. Dczeinber 1802 — wirksam fnr das ganze Neich — womit die zur Vollziehung des Geseftcs vom 13. Dezember 1862. enthaltend einige Acn< dcrnngcn der Gesetze vom 9. Fcbrnar und 2. Au» gust 18Ü0 erforderlichen Bestimmungen erlassen werden. Wien. 29. Dezember 1862. Vom k. k. Nedattionsburcau dcs Rcichs-Geseh-Vlattes. Uichtllmtlichel Theil. Korrespondenz. Wien, 29. Dezember. -ll. Die heute erschienenen Morgenblätter bests? tigen cinstimnug meine Meldung von gestern bezüglich der Vanlfragc. Wenn die Rücknahme des bekannten Antrages von Seile der Banldircktorcn auf den bcntigcn Stand der Vanlaktien keinen merkliche« die Börse dieses Ercigniß bereits in den lepten Ta« gen eökomptirtc. Mit Vczng ans die lehten Vörscwochen machen die „Neuesten Nachrichten", ein Vlatt, das man des ServilismnS gewiß nicht beschuldigen kann. die ganz richtige Vemerknng: wie sich die Vorliebe der Känfer von den Spiel- nnd Indnstricpapieren immer mehr ab, uno den Staatspapicven zuwende. Diese einfache Notiz ist mithin die glänzendste Sylvestcrrede. welche man dem eben ablaufenden Jahre halten kann, Diese Tbals.iche. welche das »geliobene Verlrauen" sc» trefflich illnstrirt. spricht lauter als alle Deklamationen, nnl? es gehört wirklich uiel Muth dazu, wenn dieser Erscheinung gegenüber dic Landtage ci^ nigcr Provinzen daranf beuchen. das Vorgehen ihrer Mitglieder in dem Reichörathc bezüglich der finanzielle» Debatten zum Gegenstände einer Art von Inter, pcllation zu macben. Es wird dieß von Galizieu nnd Böhmen, sowie von Mähren und Schlesien aemcl> det. Doch guter Rath kommt über Nacht. Vor Allen dürfte dic nationale Frallion Mährens und Schle» sicnö sich die Sache zwci Mal überlegen. Das herannahende Ncnjahr hat eine Menge von Hoffnuugen und Erwartnngcn angeregt. Unter diesen steht dic Publikation des Preßgesehes in erster ^inir, Herr Dr. Hcin. welcher hcntc' noch vo» Troppan hier erwarict wird. dürf,c schon morgen oder übermorgen den Eid als Minister in die Hände Sr. Majcslät ablagen. Sodann dürfte die Untcrbrci» tung dcs Prcßgese'pes einer der ersten Akte seiner Wirksamkeit sein. Die Vorarbeiten hierfür liegen bereits vollendet im Ministerium. Ob anch die Hoffnung anf eine Amnestie für die nach dem alten Prej3> gesepe Verurlbeilten in ErfüIInng gehen werde, dar-über wagt bier Niemand eine Vermullnüig. So sehr anch die Ionrnalc die Reise des Herrn Staalsmimsters v, Schnicriing als eine nur in Fa» milienaiigelegenbeileli nnternoinmenc darstellen, so vermochte» sie es doch nicht, die einmal vorgesagte Meinung einer politischen Tendenz vollkommen zn zerstreuen. Die Pnblikation der nenen politischen Or« gmusalion für das Vcnetianischc wird in Folge dessen ebenfalls in den ersten Tagen des Jahres er-wartet. Eines dürfte wohl schon hier in bestimmter Weise wi^ersprochei, Mrdrn: man hat bei d,eser Ge> legenheit Herrn Dr. Giskra als deslgnirteu lais, Kom« missär für das Venelianischc genannt. Dr. Giskra lebt in Vrünn, versieht seine zahlreichen Advokaturs« Geschäfte uno ist mit den Vorarbeiten für den ^ani" tag beschäftiget. Von einem kaiserl. Kommissariate scheint Dr. Giskra nichts zu wissen. Oesterreich. Iyien. Der «Wanderer" dementirt mit aller Entschiedenheit die zncrst von der ,,O. «D. P ' ge« brachte Nachricht, daß Dr. Smolka sein Mandat als Neichsraths- und Landtagsabgeordnetcr niedcr< gelegt habe, — Demselben Vlattc wird ans War« schan geschrieben, daß es der russischen Regierung gelnngen sei. am 23. d. Mts. die Druckerei der ge< Heimen Flugschrift «Nuch« (c>ic Vewegnng) in dem Augenblicke zu entdecken, als eben die zehnte Nummer des Blattes gedruckt wnrde. Die Flugschrift gilt als Organ der Rcvol.itionspartei. Sämmtliche in der Druckerei angetroffenen Personen wurden verhaftet. — Die «Gazzetta di Vcnezia" versichert, daß wenn auch der Herr Staatsmmister auf seiner gegen« wärtigen Reise nach Verona, Venedig nicht besuchen sollte, er dafür ein nächstes Mal im ^'anfe dcs Win-ters eigens von Wien nach der Lagunenstadt kom> men werde, um mehrere Tage daselbst znznbringen. Deutschland. Verlin, 27. Dezember. Mehrcrc Vlätler mel» den von eine»» fast fcindscligeu Notenwechsel zwischen Verlin und Wicn. Nach dem „Mainzer Journal" soll vor Kurzem eine scbr entschiedene Note von Preußen an Oesterreich abgegangen sein, in welcher der Oberbefehl über das PundeShcer mit Allem, was slch daran knüpft, also z, V. auch dem ansschlicßlichcn Vcsapungsrccht in Mainz, verlangt, u»o dabei noch andere Wünsche ausgesprochen werden, «die wenig« stens von dcr tiefen Verstimmung zen^en, welche in Berlin gegen die Mittelstaaten bcrrscht." Am Ende soll Preußen, wenn diesen Wünschen nicht willfahrt wird, mit seinem Austritt aus dem Bunde drohen und für dicscu Fall bestimmte Reklamationen an das Bundcscigcnthum in Aussicht slellcu. Eine ähnliche Mittheilung der «National«Zeitung" siebt die Spißc der preußischen Forderungen gegen Oesterreich gc« richtet, das Dentschlano dem preußischen Einftnß allcill zu überlassen aufgefordert wird. Die Abreise dcs Gesandlcn des Königs von Italien am hiesigen Hofe, Grafen dc Lannay, macht hier in allen Kreisen großes Aufsehen. Der Gesandte scheint diesen Entschluß sehr plöplich gefaßt zn haben, oa vorher von einem solchen nichtö bekannt geworden war. Dieß mnß umsomehr anffallen, als derselbe von seiner Oemalin begleitet nach Turin geht. Zwar heiß! es, der Gesandte werde schon im nächsten Monat wieder hierher znrückkehrcn. doch hält man eine Per-sonaländcrnng in der hiesigen italienischen Gesandt« schaft für wahrscheinlicher. Italienische Staaten „Iil'IN)N«0 l, III l llt! 111. !ll<':l'«'" betitelt sich eine eben uutcr der Presse besinnliche in« lercssantc Brochure, deren Verfasser, CbeoaÜer Voll. beim von Frascnna. in dcr deutschen Schriflsteller. weit sowohl seiner Kenntniß politischer Fragen, als seines klaren und präcisen Styles wca/n eine» vor« thcilbaflen Rnf genießt. Die Brochure imirde bereits im Oktober geschrieben, ibre Vcröffentlichling aber aus verschiedenen Ursachen verzögert. Auffalle»? ist die Gleichartigkeit oer Anschauungen. »velchc in rieser Hchvift Ansdruck geflinden. mit jener, welche ein unbekannter Verfasser in einer in den lenten Tagen zn Paris unter dem Titel: ,,1/im«»! ilülKN»," vcröf« fcntlichten Brochure vertritt. Wir können das erst« genannte, ebenso geistreiche als belehrende Werkchcn nicht nnr dem Pnblilnm im Allgemeinen, sondern speziell anch dcr diplomatischen Welt empfeblen. Dasselbe enthält fünf Vorschläge, welche nach dcr Mci- R594 n»»g des Verfassers am geeig»etstc» wäre». die Schwierigkeite» der italieilische» Frage zu löse». Es slnd folgende: 1. Die italic»ischc Konfödcratio» , gebildet durch die Negicruugen. welche sich derzeit im faliische» Be-sipe des iiaüemschlil Territoriums bssinde» mid jene, welche in Folgc allgrnieincr Zustiminilng zunickte» rnfcn würde», 2. Diese KoiU'ödcratio» bestünde iiil Norde» ans den Staate» des Königs Viktor Ema»ucl (Pieiuont, Iüscl Sardiilic» und die »cuerworbeiie» Bänder, »nit Aufnahme der Markcil u»d U>»bric»s) n»d aus de»> lombardisch-ve»stianische>i Königreiche — in Mittel, italicn aus den päpstliche» Staate» — im Süden ans de>» Königreiche beider Sizilien; die Hänpter der Konföderalion waren demnnch Viktor Emailnel, Kaiser Frau; Josef, der Papst und der König vo» Neapel. Sollte die französische Negier»»g ihre Sicherheit durch diese Konföderation und hauptsächlich durch den Ein« fi»ß Oesterreichs für qcfährdet halten, so stände es dem Kaiser Napoleon frei, Savoye», Nizza und die Insel Korsika ;n reilalie»isire» und somit unter dem Titel eines italienischen Soiweräns in den Vnnd cinzutreten lj. Die Konföderation würde durch jedes Mit-glild derselben garaulirt werde». <>. Jeder der kouföderirten Staate» ware in seinen inneren Angelegenheiten unabhängig, die all« gemeine Nsgiernngsform jedoch eine loiislilutionelle, Ein italicnischcs Parlament aus zwei Kammern bc< stehend, würde seinen Sin i» Nom babe», dieses demnach zur Hauptstadt Italiens erhoben werden-der Papst wäre der beständige Präsldcut des Par^ lament'", !>. Liberale Verfassung, parlamentarische Einheit mit Bezug auf die inneren fragen. diplo>»alischc Ein-heit in Rücksicht auf ciußcre Augelegeuheiten, Einheit der Ilisliz, der Geldzeichen, des Zoll- und Militär, wcssns (Ictttere natüllich »lit den nöthigen Blschrän» knngen in Bezlig auf jene Bundesmitglicder, die anch außeritalienischc Staaten beherrschen). Das wäre beiläufig der wesentliche Inbalt der Brochure, welche noch im Laufe der nächste» Woche <» der Gerhard'schen Bllchhandlling in Leipzig er< scheint. Schließlich können wir unseren Lesern mit' theilen, daß Herr v. Vollheim soeben »lit der Bol« Ilndung ciller neue» Brochure: „Ueber die römische Frage" beschäftigt ist. und es ist von den» Talente und den» Scharfsinne des Verfassers zu rrwartcn. daß er auch in dieser Frage viel zur Klärung und endli« chcu Lösung beitragen wird. (W. P.) Die „N, Nachrichten" veröffentlichen eine» pi» sauten Brief nu? Paris, dem nnr folgende Stellen entnrbmen: «Was die Gesnudheit des Kaisers betrifft, so läßt dieselbe nichts zu wünsche» übrig. Mc Nachrichten, daß der Kaiser au Nückeuinark. Erweichung leide, daß er sich bereits im dritten Stadium einer ander» v-el selteneren Krankheit (l>ill,>»>< llullilu-,) befinde, und deßbalb nicht? als Flcischspeise» gsnieße. sino vollständig munden. Napoleon ll>. hat Ursache, »>it seinen: leiblichen Wohlbefinden zufrieden zn scin. nur neigt er etwas mehr zum Ombayoial, als für seine schwache» Beine gut ist. nnd dall dieselben nicht mehr so willig ihre Dienste leiste», wie in den Tagen von Straßbnrg und Boulogne, das lau» mau drm Kaiser ansehe», wenn er lmn ^,l<> m<>l ^l>> einige Zeit zn stehen gezwungen ist. — Zwischen Kaiser und Kaiserin bestebt das Beste, man könnte fast sagen herzlichste Einvernehmen. Dic Kaiserin hängt mit Schwärmerei an Kirche und Papst, und was diese Neigung unglinein begünstigt, ist die mütterliche Liebe, Es ist eine sonderbare Geoankeiiverketlung, welche sie glaubeu macht, daß das Glück ihres Sohnes durch den Fortbestand der Papstmacht bedungen sei. Die Kaiserin zittert täglich für das Leben ihres Gatten nnd Kindes und sie bat dazu bessere nno zahlreichere Gründe, als die Polizei, die Tagrspresse und die 'öffentliche Meinung zugibt. Nicht aus La»»e wurdr >dic Boulevardsieier von einem Tag auf den ander» verschoben, man wußte grnau. daß eine neue Ver schwörnng gegen das Lcbeu Napoleons im Werke sei. mnßte sich indeß begnügen, die Ausführung zu rer< eitcln, ohne die Urheber aufgreife» zu könue», Dcr Kaiser zweifelt nicht, daß er eiuem menchclmördcrischen Stoß oder Schuß zum Opfer fallen kann; er weiß aber anch, daß ibn keine Volkserhebung verdrängen wird; nm das Lljmrc ,;» verhindern, sind die Prä-loriancr deF Palastes zn wohl geschnlt. Die i» Paris anwesenden Truppen ließe» sich für den Kaiser i» Stücke haue», und Attentate wehrt dic geheime Polizei nach Möglichkeit lü'." Nttftlaud. Aus St. Petersburg wird unterm 20. Dez, geschrieben: Die längere Anwesenheit des Leibarztes des Großfürsten Konstantin in Petersburg gab Ver< aulassnug zu dem sehr weit verbreiteten Gerüchte, daß der erstere hierher gefommc» sei. um höchsten Ortes das Gesuch des Großfürsten, um Enlhcbnng von dessen gegenwärtiger Stsllnng als Statthalter im Königreiche Polen ans Gcsnnohrilsrncksichle» zn »nterslüyen, Alls sicherer Quelle kann ich Ihnen oie Mittheilung »lache», daß dieses coursirende Gerücht lcder Begründung entbehrt. Der großfürstliche Leib-arzt l?at sich allerdings mehrfach dahin ausgesprochen, daß Großfürst Konstant!» durch seine gegenwärtige Stellung mannigfache» körperliche« und geistigen An> streuguuge» auügeseht sei. uichtSdestowenigcr gedenkt aber derselbe seinc übtrnommcnc Aufgabe durchzuführen nnd seine Stellung vor dcr Hand uicht aufzugeben. Der gflunntte ^cii^rzt hat dc» Auftrag erhalte», den Sohn drs Großfmslcn. der semcr ^lnöl'üc'nii^ ws^r». dic er im Vereine mit den Söhnlü des Kaisers bis» her genossen, hier in Petersburg weilte, »u» »ach Warschau zu Iieglcitc». weil der Großfürst seinen Sohn bei sich zu behalten wünscht. Dieß darf wohl als eiu sicheres Zeichen angesehen werde», daß das Gerücht uo» dcr Abbernsllng des Großfürsten von Warschau ein unbegründetes ist. Douaufiirstellthlinler. Wie aus Bukarest geschrieben wird. soll alle Aussicht vorhanden sei», daß die serbische Waffentrans« port' Angelegenheit eine gütliche Erledigung findeil oürflc. Wie der Korrespondent der „G. C." wissen will, soll die Pforte nicht abgeneigt sein, als Ans° kuüftsmittcl zur Beilegung der Augelegeuheit de» Vor-schlag mmrhmeu zu wolle», daß die serbische Regie. r»»g die Höbe der von ihr aufzustellc»de>i Miliz ge< nau bestimme, für welche Höbe dann auch die Pforte den Transport der erforderlichen Waffe» zugestebe» werdc. Griechenland. Aus Athen, 2N. Dezember, wird einem Wiener Blatte gemeldet: «I» der Stadt wurde beute an den Straßenecken eine Depesche ans London folgenden Inl'altes angeschlagen: «Die Abtretung i>^ ionische» Inseln wird uur statthaben unter der Vedingnng, daß Griechenland die in der ersten Proklamation der provi« sorischen Regierung enthaltenen Verpfiichtnngrn hm, sichts Alifrechtbaltung der Verträge erfülle, nnd daß Griechenland ei»e» Ihrer britische» Majcstät an^e« ileluuen Kandidaten wäble." — Das detaillirtc Wahl« ergebniß in Athen ist folgendes: Abgegeben wurde» l0 107 Stimmen, davo» fisl^il l)98«i alif den Prinzen Alfred, 9l) anf Alfred oder Republik, >2 Alfred oder Tod, 1 Alfred oder Garibaldi, l Alfred oder Herzog ' Amadeo, l Alfred orer Abd < el-Kader. 7 anf die Nepnblik, ^ anf de» Herzog von Lelichtenberg. 3 anf den Grafen von Flandern, l auf den Sulta». l auf de» Marschall Mae-Mabo»,- 3t a ch t r a g. Wien, 2!). Dez Die Sit)u»g des Bankaus« schusses datierte von halb 7 bis halb l i Uhr Abends. Der Bankausschuß beschließt die unbedingte und vollständige Ann ah ine des Ucbereinkolllmens zwischen dem Staate und der Bauk. sowie der Statuten und oes Neglements, wie sclbc vom Rcich^rall) l.',schlösse» wnrdcn — wird init li6 Stimmen gegen 18 a u» g c u o m in e », In Bezug cnif die Erlläruug, welche die Finanz« Verwalluug über die Art der Ausführung der Bank« Akte in einer Note an die Bank gegeben hatte, wnrdc einstimmig der Beschluß gefaßt, daß dieselbe zur Kenntniß geiwmmen werde. Ei» anderer Antrag, welcher die Direktion er» »lächtigt. »>it der Fiua»zverwaltung iu Verhandlung zu treten, damit dieselbe dem Neichsrath einen Ab« ändcrnngsvorschlag zur Banlaktc in den, Sinne vorlege, daß die bedingte Panschalsnmme von Einer Million in ei» Fixum vo» jährlich KU(».0UU ft. verwandelt werde, wurde auf die Bemerkung des Dr. Nlnmann. daß mit dem obige» Veschlnsse der St<> nncil ei» „cuev Äliöschliß demnächst znsamntentrcten inerte, und der gegcnwäviig ^>n vt.ixve sci„es Al'n». dates stehend Alisschuß lem nlucn '.'orgreifc» würde, von dem Antragsteller unter dcr Zustimmung der ganzen Versammlung zurückgezogen. Rcurstc Nachrichten und TelMMlue. Berlin, 29. Dezember. Der heutige „Staats-anzeiger" bringt eine königliche Ordre vom 22. d. M., wodnrch die Kamnler» für dcn l4. Jänner l8l!3 einberufen werde». Bertin, 29. Dez.. !l Ul,r 30 Min. Abends Die «Nord. Allg. Ztg." demeulirt«in offiziöser Wri,c die )lachricht des „Mainzer Journal", der zufolge Prcußcn eine energische Note a» Oesterreich gerichtet hätte, worin Preußcn dcn Oberbefehl übcr eas Blin» /enillrtül!. Gitto Schiller-Neliquio. ( Schl u ß.) Das Echiller'schc Scherzgedicht bat nämlich Ol)ri< stian Gottfried Körner (den Bater des Sängers von «Veirr und Sclovert") zu», Mittelpunkte, einen Mau», dessl-n Name mit Schiller's Gedächtniß immerdar ver< bunde» sein wird. Körner, der seit 1783 als Konsi-siorialrath in Dresde» lebte, war mit Mi»»a Stock, der Tochter eines Kupferstechers, verheiratet. (5ine jüngere Schwester seiner Frau. Dorothea, war mit dem Sohne drs durch semr Ucbersepunge» aus den, Deutscheu iu's Französische bekannte» »»o verdie»ten Huber so gut wie verlebt. Dieser kleme Kreis ver< ebrtc Schiller's Dichtungen und vereinigte sich. dem Dichter, welcher damals i» sehr mißliche» Berhält« nissen zu Mannheim leble, zu danken und zu l?u>di< gc». Minna stickte eine Brieftasche. Dora zeichnete sich und die drei Anderen. Körner stptc ein Lied aus de» „Näuberu" in Musik, und er und Huber beglei. teleu dies? freundlichen Gaben, dic sie im In»i 1784 »ach Mannheim absandte», mit Briefe» voll Wärme und Leidenschaft für den Dichter und seinc Schriften. Schüler wieerfuhr mit dieser Sendung die herrlichste Ueberraschung von der Welt. D5 deshccr und das alleinige Vesayungsrccht in den Vnndesfestungcn verlangt hatte. Turin 27 Dezember. Die ^Sta,npa" uer< öffentlich! zwei Zirkulare des Ministeriums des Innern worin das eine die Provinzialräthc beauftragt. In< wektorn für die Nalionalgardc zu crüenncn, und das andere die Präfeltcn anweist. LokaLBataillone gegen den Vrigantaggio zu errichten und zu nwl'Iisircn Turin, 28. Dezember. 5 Uhr ^0 Mlnutcn. Dic von der «Ind. bclge' gebracht.- Mllthcilnng betreffs Spaltnngcn <»' italienischen MiMNennm hin« sichtlich der römischen Frage sind vollständig falsch. Das Ministerinn, hat in dieser Frage vom ersten Auacnblickc an bis jetzt eine zuwartende Stellung buchtet. Dcß^Icichen ist die Nachricht falsch, daß oer französische Gesandte Sartiges vom Ministerinn, die Rückerstattung der bourbonischen Familicngüter verlangt hätte, und daß die dießbczüglichcn Ansichten des Ministerinms getheilt sind. E^ ist nnr ,o viel wahr. wie von offiziöser Seite verlautet, daß die Nück> z eckat'tnng der seaueslnrten Mitgift der im Auslande verheirateten bourbonischen Pril,zessinncu Gegeustand von Verhandlungen sind, mit denen sich daS Finanz Ministerium allein beschäftigt. Paris, 28. Dezember, (4 Uhr 40 Min. Früh.) Der Bericht über den Budget-Entwurf pr. 1864 ist dem Staatsrathe vorgelegt worden. Der Finanz, minister Fonld sagt. daß die mexikanische ExpcdUlon für das Jahr 1863 einen viel größern Anfwand in Anspruch nehmen werde als im Vorjahre. Die anßer. ordentlichen Ausgaben werden sich für das Iabr 1804 auf die Summe der bereits bedeckten !04 Millionen reouzircn. Der Vericht des Ministers drückt ferner da« Vertrauen aus. daß die Situation jeden Gedanken der Nothwendigkeit einer Kreditopcration ausschließe. Paris, 29, Dezember. Man versichert, der Zusammentritt einer Konferenz in London znr Rege-lung der Angelegenheit wegen der Mischen Inseln sei bereits entscl'icden. Briefe aus Madrid propbc< zeihen ministerielle Modifikationen. Der Erzbischof. Kardinal Morlot ist gestorben. „France" meldet: Der Präsident der vereinigten Staaten. Lincoln, babe nach der Niederlage Burn, sice's cine lange Konferenz mit dem französischen Gesandten gehabt. Die Friedenspartci betrachte diesen Schritt als dem Frieden günstig. — Der Ankunft des preußischen Gesandten Grafen v, d. Golh in Pa» liö wird Anfangs Jänner entgegengesehn. Paris, 2!1. Dezember (2 Uhr 4.'i Min, Mit. tags) Den jünastcu w«^r, Oktober !. I. nunmehr fcslgc« stellt, daß anläßlich des im kommenden Früdjalm t»0l.;>l»!<'h"><'«t'«'>> ^j,>,,<<->» d<-6 Spital«, liüa6 Versprochene lief später ein und fiel weil magerer aus als erwartet wordeu. obwohl, was einlief, stctö willkommen und besondere so weit es aus rcproduk< jiver Kritik bestand, auch tüchtig und gediegeu war. Stellte der Dichter den Frennd über dicscu Mißsland zur Rede. zog er ihn mit seinem Nichtsvorsichbringen auf. so wandte dieser wohl die vielen Störungen vor. die Familie. Amt und Verbällnisse ibm unvermeidlich bercilcn. Wenn Schiller einmal, während einer Abwesenheit Körner's in dessen Wobnung bausend, an ihn schreibt: «Auf Deinem Zimmer — welches zn Deiner Schaudc gesagt sei — läßt sich's tresslich arbeiten", fo sehen wir/ wie Körner sich oft beklagt haben mag. anf seiuem Studierzimmer nicht ungc< stört arbeiten zu können. Allein es wird Niemand leicht gestört, der nicht eben leicht zu stören ist; es wird Keiner fortwäbrend überlaufen, der sich nicht mit den UeberlaufrndlN niebr als i,il/ig einläßt, und einer Nalnr. welche wie die Kölner's, zwischen dem Geschäftsmann und dem Literals,,, dem Staatsbeam« Ml und dem Poeten schwankt, einer so dilettantischen j,l,v scherdieß so milden uud wohlwollenden Natur fel>it !c>cht mich j,n Leben die herbe Entschiedenheit. die erforderlich ist. wenn man nicht mißbraucht wer« dcu will. Abc, eine liebenswürdige Schwachheit ist dieß gewiß: und in dieser Schwachheit bat Schiller den Freund in diesem Schwanke in Szene geseht. Die übrigen Figuren: Die Frauen, Hubcr. die an« dringenden Bekannten und Nebenpersonen, sind nur mit wenigen Striche»,, doch dem eingeweihten Kreise, und bis zu einer gewissen Grenze auch uns noch, verständlich genug gezeichnet. Die Ouvertüre — und zwar eine von Peetho» uen'scher Länge — ist zu Ende. der Vorbaxg kann sich heben, der Schwank beginnen. In diesem ent« scheidenden Augenblick befinren wir nns aber gleich dem Vorredner und dem Einleiter in einer gelinden Vcrlegenbeit. Wir befürchten mit einigem Grund, daß selbst nach der Lektüre des dramatischen Scherzes diejenigen Philosophen dentscher Nation, welche Ab« bandlungen über „Schiller als Komiker" schreiben, sich auch fürderhin werden lächerlich machen, lind daß Aesthctiler. wllchc in dein belrcffenden Gelegenheils' stückchen etwa eine Bemahrheitung des von Plato an, Schluß seines Gaslmablü »itter lanter Betrunkene flüchtig hingeivorfenen Worte? : ein und derselbe Mann müsse Komödien und Tragödien zn dichlcn verstehen, und der echte und rechte Tragödicndichtcr sei anch Komödiendichler — die also die Bcwahrhcitnng dieses Sapcs snchen. werden sich ganz m,d gar tänschen Der dramatische Scherz von Schiller hat durchaus keine literarische oder künstlerische Bedeutung, nnb selbst als Gelegenheitswerk hätte er nicht den minde» sten Wertb. wäre er nicht von Schiller nnd bezöge er sich nicht auf Körner. In Beziehung auf Schiller bewährt er eiuzi,i das auch von einen, der Herans« gcber angezogene Göthe'schc Wort: wie bequem gesellig den hohen Mann der gute Tag gezeigt. Das ganze Scherzspiel füllt fünf nnd zwanzig splendid gedrncktc Seiten, lind sein Inbalt ist lein anderer, als daß der gute Körner, im Begriff, sich rasiren zu lassen und sich anzukleiden, um einer Sihnng des Konsistorinms beiznwodnen. von deu verschiedensten Bcsnchen dermaßen bingrhallen wird. daß er die Sipnng schwänzen muß. «Es schlägt ein Ubr. Herr Doktor." sagt Körner's Diener. Körner: «Da ist's zu spät in's Konsistorium! Lauf' Er hinein, Gott« lieb! Ich lasse mich entschuldige,,." Dorchcn. Minua. Schiller. Huber. ^-,' «Aber lieber Gott! Wie hast Du den gemzru Vormittag hingebracht?" Körner (in wichtiger Stellung): «Ich habe mich rasiren lassen!" (der Vorhang fällt.) Von hervorstechenden Details ist etwa anzumerken, daß Minna, Körner's beherzte El'ehälfte, nnsern theuern Schiller einmal einen Hanswurst, und den mnthmaßlichcn Schwager Huber gar einen Esel schilt. Die heiterste Wirkung vom Ganzen macht das Erscheinen eines Kandidaten der Theologie, welcher gerade in dem Aligenblicke, wo Körner anf's Höchste gereizt ist. in die Stnbc tritt, lim den, Herrn Kon-sistorialrath eine Dissertation l)l! 'l'l-<>»5>u!)5!li!>l!<>iw demüthig zu überreiche». Körner weist dem Unwill' kommenen die Thür mit jener aus Gölhe's „Göl)" bekannten, tief gcmanischen Einladung, welcher, un« sere« Wissens, noch nie und nirgends nachgekommen worden. Gleichfalls bciler wirkt Körner'ü Schwä« gerin, Inngfer Dorchen. welche mit dem Ausruf: „O Himmel und Eroe!" aus den Schlußvcrsen deö Don Carlos entsept abstürzt, als sic in die Stube tritt, während Körner seine Beinkleider anzieht. Schließlich ein Wort über die Art und Weise, wie man Schiller's dramatischen Scherz getauft liat. «Eincn Titel", sagt der Verfasser der Einlciluna.. .halte der Dichter seinem Schwank nicht gegeben; den Inhalt würde allenfalls «Ein verlorener Vormit« tag", ooer «Ein Vormittag" schlechtweg, nicht übel bezeichnet haben. Doch näher boten sich am Ende die drastischen Schlnßworlc im Mnnde Körner's dar," Wir sind mit der Schöpfung dieses Titels, welcher liach den widerwärtigsten Ausgeburten des deutschen Lnslspiels duftet, nicht einverstanden; der derbste, ja schlechteste Titel wäre. nach unserem Dafürhalten, noch immer besser gewesen, als dieser gemeine. Man ist nicht berechtigt. Schiller's Namen in Verbindung mit Richtungen zu bringen, die seiner hohen Natur zeitlebens fremd gewesen. (D. Z.) Drückt Verlag von Ignaz v. Kleiumayr ^ Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Anhang zur Laibacher Zeitung. ^Nsll»NlN'Nslis Wie», 29, D.'^ml'er. sMittag^ 1'/. I!l)l.) -, Zt.^ ?It,d!'l) Die Tt!,!,,nm!g c»tsch,.d.>, gi'iüstig, Ilnscr"'V.ilüla al'lrmals >I,N sin P,r>lsln1ic>i P,i>'ilV>' ss^iii, Aauf ^ und Ki^dit - Asticn «»».'er^ndtlt, Kredit - ^!o!>, Danlpsschiff - ll»d P.irc>»l'!hsi^ A.lic» bcff^r l',zc>h!t. Osli^ flusss.l ' ^ l^effeiltliche Hclnllo. ^, dce 3liii,le» (siir 1<»tt st.» I» ^Ncll-. W.ihniiil', . i» 5)'/, 0«.5,0 <;«.!)0 ü'/„ -'l">sl>. u. 1^1 mit Ru.-tz ».III' l'>ül ?tt'sc»»,lt 1«6'^ . Ü^.80 ^>4,— ?i.itil'»,'l.' '''lulf!'ci> mil Iä»M'r-(«l'»pl'ii« . „ 5°/. 81 ä<) 85! — !)lc,tio»al »Äülcht» », „ 75.70 75,dl) dcllo mit wiai'Cvul,'. „5„ 75.W 76 10 b.lt!,'.....„ 4,^„ <;4,^5 04 75 mit ^cill'siün, u, Tl.ilüc 1839 1'1«;,50 14? l^54 <^4 ^5 V4 75 .. ., 1«60 zu 500 f!, . s!2!'0 93 ~ „ j»100sl 94.80 !)5, <^l,',»>' - A.ülci,,^. ^, 42 l,.„i!,ll'. 18 — Iv.^5 U dcr Krl'!llä„^cr (siir 100 fi ) ^ülüt'liiü^llungölOt'Il^itioüsli. 9lie>.-r-O>!jrl!.!.i> . . ^ 5°/, 87 50 88- Ob. - Ocst. uud Salzb. zu 5'/, 84 .^) 85. - Bull»!,» ..... 5 ., 8'^— 8^ 88" Mälix'tt l>. EchleslN! 5 „ 87," 88 — ll,!^iri, ..... 5 „ 74,5^» 75..'5 Tn». Van , Kn', u Slav. 5 . 73,25 73 75 ^alizini..... 5„ 73.50 ?4 — Eicl'cut'. u. Aulliw. . . 5 ., 72.25 72 75 Vsiutianischts Aul. 1859 5 ., --.— l>l.- Aktien (pr, Stück), '.'latimuilbanl......8W,— 812,- Kr.dil^.'Ini^ll -'cl',ü -G.s z, 500 sl, ö W, »!48 — ^50 — .tt. sscvd -Nordb,z. 1000 fl. ^M. 18^5, - 1^3Ü — Staats-liis.-Gss. zu 200 fl. 6M. ^dt>. 500 <5r......232.50 233,- ,Nais. ('il.s.-V^»! ^u200fl EH'. 15< 50 I5/>. Siid^uorvd.lklld.-A.AW., „ 130 50 130 70 Sül». SttuUs^. lllNlb, vln. n. (§cnir. ital. (5is, 200 fl. 5. W 500 ,N', m I80fl. ,90"/.) ^inzal'luna 274.-- 2/5. O^i<,.sso!l-ellsw,-V^l>» z. 200 fl. (^2'i. m. 180 sl.(90°,) «ii,z. 2<'3 25 223 75 Oci'l. Dl'!,.'D>,,»:',!c!)-^ls. «^^, 424— 425 — Oc!iti'le,ch. ^'loyd in Trml ^ ^ 235.— 237,— Witiict D.i»w!m.-'.>lf!.-tz)ls. ^V 390. - 395 — Pcl'lcr .«stllül>nlckc!! . . ^ . 4>)8,— 412 — W!,m. W.'cill?g'.',5 .. 85 50 85 70 üof.' (pcr Stück.) Ülld.-Nüüalt si,r H^ür,,'! u Glw. zu 100 fl. ö,!. W. , . . 132.- 132 25 Dl.'»,-Dn!M'!!,-(5>. zn IM fl, (iM 95,— 95 25 Gtaelgem. Osli, „ 40 „ 6, !i)l. 34 25 34 5'^ (iu.ihazu ., 40„ „ 95x50 96 50 3c!0 War, 'l'als?'! j» 40 fl. (5^. . 37.- 37 50 ^l>n„ „40.. „ . ^75 34.25 Et, 0'l,tt'!6 „40.. ., . ^5^) A?. _ W,»d!,c<'^^ ..20..... .^)5^) 20 75 Wa!5,ls,» „ 20 „ ^ <^i 7s) ^,.) l>5 .«ca.!n'ich .. 10 , „ ' 1575 ^ .. Wechsel. 3 Monats. ^eld Vlicft ?bl,rl, für 100 fl. südd. W. 97,25 «,750 ssranlsurt a. M. dttto 97,50 97^70 Haml'ütl, siir 100 Ä'arf Va»so 8', 40 8>.',00 ^'l'iidmi ,iu 10 H>. Stclliü., . 115,30 115 5) 'l D»sats« 5 fl, 53 sr. 5 sl, 55 >.'llr. Kll'ii.n . . . , I»i „ — .. Kl., 10 „ '.»tapl'lli'ü.zd'c'r . . 9 „ 24 „ 9 „ 26 !1i»ss. ^nntlin!« . 9 „ 52 , 9 „ 55 „ ^sreiiisthaler . . 1 „ 72 ,. 1 „ 73 „ Zü^r-'.'l^io , ,114 .. 50 ., 114 .. 75 ^ Effekten- und Wechsel - Knrse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien. Effekten. , Wechsel. 5°/. M^alli^iicö 7i!.45 ! Silber.....114 5«.'.'lat ifaft,sn . , 809 , K.l. Dukaten , . 5 5') «r.dit.Utiln . . 223. ! Dei. 2!). Dezeml'sr «802. Hr. Mlssl'r. 5tauflii»i>n>. uon Hnyt'a. — Hr. Donilisch. Schliüll'lcs. voi» St. Marli» bei ^itl.ii. — H>. (5l,'cchi. Mlü'i^llicl'sslysl. uo» Alxinimis^lf. Oililntlllllg jill' PnmliilmüM Keilschrift für praclische Aerzte, Ull'l lfJBcMjiuifct|-d|itnrgisd)e 3Um)f%au." iVIonnfsciirist i'ih' practisciie Heilkunde des In- und Auslandes. 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JK*r* Pi'Uuumerfitionspreis: "^>fl „jMffciriimMiaUi!" . . . . is«i"jsi.riBj«6fl »,s '"*,, ^. . -n i • •»•» vri ,i l" "•• eiilsnreclieiKl ^^^ijnnsÜI-rljtrUrg. UuuilslljrtU" liaUj_ '„. vierteljahrig. Bureau der „Wiener ffledicinal-Halle": Pruterstrasse Nr. 31. Z. 2525. (2) ,,. ^ WMMWDWDWDWIDDDDMUW W Honcu W VF.WerlyeimHMch'D W W W Ersten österreichischm M W Feuer « und einbruchsicherer Kassen. >^ >N Wie >l, 14. Dumber 18«2. »l W, In der Nacht von, Samstaa am 1:;. 5W »-« d. M. zum Tvnutaa. draussen Dieb? in U M liiein (^oulfttoir ci», erbrachen sämmtliche W W, Tchreibpllltc „nd versuchten die a»^l Ihrer 5--, «« Fabrik vvr snns Ial)reu erkanftc z?assc lM M ttcloaltsam zu ^nuel». An« d^n znrnck„e- M ,^j l'liebrncn Spllrcil liisit sich vevinntdcn, das; f^ U--Ä rassinirto Diebe dab>.'l mit allen Austrcn- W W qlln^c» tlxitiss gewesen sei» musitcu, ohne W W ihren Zweck zn erreichen. ^ i^-ä Nachdem mir durch dcn Vesiiz dieser M M .^afse dcr Inhalt erhalten wurden ist, M jAl brinqo ich mit frendi^cn« Gefühl? dirs? 2-, U.'^ Thatsache d?r Ocffel'tlichkcit zur 5lennt- ^ W uisl, damit sich neucrdinstö daS arosir Ver- M ZZ traiuu zu Ihre» Fabrirate» thatsächlich ^, ^. rechtfertigt. Mj W HochachNüigöuoll sD lI Efportclir. ^ MWUNRNUMUWUWWMWNN Z. 2520. (5) ^ Das Tpiel u 3 Gulden, ><^^ wobei uuch H» >^».. silv Tlmipcl, zur 3^^ womit nian Min gewinnen kann: ^H5^l unch grschlichrr Vorschrift miö^fsrtigt, ist ;n hubi'!! bei l^- fcrti^tcin. Vri dies«- Orllsssiihlit erlandt sich d»r (^rfcrti^tl' ftiür P. T. Knudrii nusinerkslun ;n mnchl», das;, ^ifolsst (fesches ddo. 7. November l^<'-, dii' Angabe uuil Prüüicsftn Erstattet, N'rim dn'sl'ldm mit linrin ^n ,^rsii;sr St^upcl vcr-sl'hni. der Trxt dcr Vorschrift mlspnchl, und dc» ga»y'» Wortlaut dcs (^csctzc^ ;ur Krunluisz und ^aiiachachliiuq dcö Pnbliluini« eulhält; im cut^gsUssrsrhlcu ssall<- ist scorohl dn' Vn'tinifcr als dcr Käufer strafbar, uud kann auä, sodanu, umfomfljr, bn ber Sag bor 3iel)iimj erst um 2. -Jänner J8(Ü]/ ber asljöUigc ©ciuimi uüu beut Fünfer Jiidjt geforbtrt »uevben. 5)er ©efevtißtc (jnt mm osicinpfot;scnr *|3vomcffenfrf)cinc (jattj 1111b gar bem ©ffr^c ciitfprccfjenb angefertigt, mdd)e gar feinem Anstaube liiitcdicgeit, mib labet jiim Ansaufe ein. — 2)a|ellifi finb ami) $££:* Originat-Credit-Isose **£$& genau nad) bem 'Xagcöfuifc ju Ijabcn. Joh. G. Sotlion in Wien, (:>r0|j|aiiMfr mti> ÖJf^kr, StnM, nut jßjttf 420. Jk4£f S3ci geucigtfit au^uiärtigcit ^luftvägeit mirb um gefädige fransirtc (Sinfenbuiig bcö (^elbbctrage^, mib um Uri--fiijlirßiiug uou !iO Wfr. für .*^nfeubitntj ber 3'e')llll9^|Mtc fcintvjett erfurijt. (5)cfdjäft^frcitubc, mcfrfjc sirs) mit betn 33cr[d)täfj befassen, crijaltcu 10°0 ^rouifiou. 5T»cvtci S|3voinc[fcit stub, mit -ber Unterschrift betf obigen (#rojH)anbtuiißi?« l)slitfctf ncr[c()cii, 51t I)nbcn in Vaibad) bei Apcvrn ^aj. &tifdE>er. Z. 2548. (y Vom 1. Jänner 18l)Z erscheint in Wicn jeden Mittwoch: Zentrallllglln sür das gesäumte Versicheinngswesen, ^jalldes, ^jlllXlstrie, lliseuliahnell. Ln d- uill) ^lirstmirlsischnsl, üülllst uiltz ^ilerulur. Vierteljährig siir die Prouiliz mit Polioersellllun^ l st. 30 kr. öst. W. Da die Redaktion Sorge getragen hat, in ,,«t«>i- .^«««»3<.«,««««?." .D«'^^«»lni<» '^l» vt^sil'<^«'!,i und fiir die einzelnen Zweige dic tö««'l,titz'5i 8^^<>"li^« hat, so wie von einigen der >><»«««',«»«,» t<»5l,:''«i> HIntij<>,ln!i»l^<>°,<»»ttl^t des In- nnd An^lande^ nntcrstntzt ist, so wird „die Nsscknranz" im Stande sein, stets das w<'«2<>«'»z' nnd ^«»t^züC'le^tl» ;n bringen. Mau alwnmrt auf <,t»ie Assekuranz" bei äer Ileä2ktian in ^Vien, 8t2ät, Ltock im lizen Kr. 023. 3 2413 o) Approbirter Brust-Syrnp (regen Brustschmerzen, langjährige Heiserkeit, Halsbeschwerden, Verschleimung der Lungen, i-in Mittel, welches nocli nie, und zwar in zahlreichen Füllen, ohne d«s liofricnd.slo Rosultal in An-wcnduni)- pehriicht worden ist. Dieser Synip wirkt nldch nach dein ersten Gel>n»uch aulialleiid wohl-lliiitii*1, zumal hei Knunpf- und KeuehhustiMi, heforderl den Aufwurf des zähen, .stockenden .Schleims, mildert sofort den Reiz im Kehlkopl'o und hi'SL'iligl in kurzer Ziit jeden noch so heftigen, selbst (Jen «chlimmrn Schwindsuchlshusten und das ßlulspeien. Für Lnibnch habe ich Herrn C. J. Grill die alleinige Niederlage übergeben. G. A. W. Mayer i„ Breslau. ^Hch I>s;eiige hiermit der Wahrheit gemäli, das; der weiße Brust-Syruft aui> der Fabril dci! Her'rn G. Ä. N. Vtayer ii: Brcelan nnch von meinem heftigen Keuchhusten iu kurier Zeit gänzlich befreite. Ich lauu denselben Iedermaun aufg Beste empfehlen. Ki,w!göl!erg, den 18. Nlärz ltt0. (>^ ^.) Müller, Pastor. Ich bezeuge, daß der Mayer'sche weiße Vnlst^yruP mich vou lueiuer einjährigen .^rhltovi - E,";ü'!d»ng gänzlich bencit hat. daher ich denselben jedem an derart Krantheit leidende» aufs Beste anempfehlen laim. ^.'aibach, den l. Ottober 1^.2. Oltotar K lcrr, Vuchhaildluug - CounmS, ^2eit vier Monateit litt ich au emem l^eftigeu Keuchhusten uul, starler Heiserkeit und schou schien men, yan;cr Körper dem Siechlhum nahe zu sein. Nachdem ich nun zwei Virrtelflascken dcö uou dem Kanfüiaun Henir Dalchow hicrselbst gesiihrleu Brci'lancr Brust ^ -3yr»p^ aus dcr fibril voll O. A. W. Mayer ;>i meiucr Heilung versuchte, bin ich ;,l meiuer Ve« N'uudernug nnd grüßen Freude N'ider gan; gesund geworden, welche? ich hierin'it der Wahrheit gemäß dankend ancrlcnue. Charlüttcubura lici Vcrliu, dcu 6. März 1800- . Acrtha Schmidt, Rcntiire. Preis für Oesterreich: Die V2 Kl. n 2 fl. 60 kr. Die ',; Kl. ä 1 il. 30 kr. Zu au.swärligen Bestellungen isl die Einliallage-Gebühr von 10 kr. pr. Flasche zuzusenden.