p»»t» oin 2»—! 7S.Z«K?S»NS »te. 2«70> «o«»« V«IW»IW»9 «>< 0««I»6k«Im»I ch NIlDkVöOttIo« k» 71. « l? sog MMorer Lonntay. 6ON S Huou»^iS3S » K^OMWWIlA-KlMOlMlO IM ^4«ssld»k! ^UsStH«,« «. « (V»5»»IvINg> >«>9«PI»t>O: ^olA^ moimU. s oin. 24 VIn. "»«Wt». ZS kkf ^ lldktg« mo««tl SS 0t» ^lisstnvmw«^ ? dt» ? Vi» «Wsw »lOk, Mm Dle wlMchaftltche Äufam-menorbeU der 5^leinm Sntente politijche Zusammenarbeit der Staa-ten der -.Neinen Entente ist heule außer Frage. Sil? hat sich schon so oft glänzend bewährt. das^ mit ihr aus allen Eeiten alÄ mit einer ernst zu nehmenden Machtemheit in Europa gerechnet wird. Die verbündeten Sts-aten streben aber auch eine Solidarität in der wirtschastlichen Betätigung an und arbeiten da^lernd an der weitgehendsten Aii^^gestaltung ihrer gegenseitigen Wirtschafts, und Handelsbeziehungen. Als das Wort von der wirtschaftlichen Kleinen Entente geprägt wurde, haben nanlhafte Wirt-schaftskritikcr eine ersprießliche Zusammenarbeit der drei Staaten auf diesem Gebiete mit viel Skepsis beurteilt und Zweifel dar-über geäussert, das; für eine weitgehende Gemeinsamkeit die notwendigen Vorbedingungen gegeben wären. Äuf Seiten der Kleinen Entente haben wieder gewiegte Fachleute die geäufzerten Bedenken schon mehrfach widerlegt, und es hat sich im Laufe einer kur-zen Zeit ein beträchtliches Publizistisches Material angesanimelt, welches diese fiir uns lebenswichtige Frage allseitig beleu^et. Unlängst hat die dem tschechoslowakischen Politiker Minister Dr. K r o f t a nahestehen de Monatsschrift „Prager Rundschau" eine Ueberstckt der wichtigsten Daten, welche die wirtschaftliche Arbeit der drei verbündeten Staaten betreffen, veröffentlicht und wlr glauben, daß eine kleine Ueberflcht über die Voranssetzungen der wirtschaftlichen Beziehungen der Kleinen Entente auch für unseren Loserkreis willkommen sein dürfte. Unter Anlehnung an die Daten der Prager Zeitschrift lasfen wir daher die nachstehende gedrängte DarsteNung folgen. Die Staaten der Meinen Entente umfassen ein Gebiet von W4.000 Quadratkilometer mit einer Einwohnerzahl von 46.7 Millionen. Die räumliche Ausdehnung übertrifft jene Frankreichs, die Bevölkerungszahl komutt jener Großbritanniens gleich und ist höher als in Frankreich und in Italien. Zwischen allen drei Staaten bestehen, feit sie in ihrer heutigen Gestalt entstanden sind, lebhafte politische und auch wirtschaftliche Beziehungen, deren Pflege und Ausbau sich die berufenen Faktoren mit Eifer angelegen sein lassen. Schon die Bukarester Konferenz in Jahre lW befaßte sich mit den gemeinsamen wirtschaftlichen Fragen, die Konferenz, welche im nächstfolgenden Jahre in Strbske Pleso stattfand, galt bereits der Organisation der wirtschaftlichen Mitarbeit, der bedeutsamste Schritt auf diesem Gebiete wurde aber durch den Organisationspokt der stleiiien Entente vom 16. Febnmr getan, welcher einen gemeinschaftlichen Wirt-schastsrnt inS Leben rief, dessen Aufgabe die stufenweise Ausgleichung der wirtschaftlichen Interessen der beteiligten Staaten bildet. Die wichtigste Voraussetzung für ein ersprieß Die Festwoche eröffnet Der Verlauf der Eröffnungsfeier der Mariborer Festwoche M a r i b o r, 5. August. Die Mariborer Festwoche hat heute um ll Uhr ihre Pforten geöffnet, nachdem die Beranftaltung eine Stunde vorher im Veisein der Vertreter der Zivil- und Militärbehörden sowie verschiedener Korpo. rationen von Biirgermeister Dr. Lipold für eröffnet erklärt worden war. Der Er-vffnuusjBfeier wohnten u. a. bei die Herren vizebanus Dr. P i r k m a j e r, Fürst bischof Dr. T o m a z i e, die VezirtS-Hauptleute Dr. Genetovie und M a. r a r, in Vertretung des Brigadiers Oberst Popadi^, die Abgeordneten Direktor K r e j e i und T p i n d l e r und Bürgermeister I e r ö e aus Ptuj. Naähidem Bürgermeister Dr. L i p o l d mit einer kurzen Ansprache die Mariborer Festwoche fiir eröffnet erklärt und die Ab-fendung einer HuldigungSdepefche an Seine Majestät den König beantragt hatte, ergriff Wzebanus Dr. P i r ? m a j e r zu einer tiefgrlindigen Rede das Wort, in er die Sendung des heutigen Menschen und Gtaatsbiirgers besprach. Die gegenwärtige materialistifche Epoche miisfe endlich ihr Ende finden. Die Ethik des Menschen müsse gehoben werden. Der Mensch müffe sich eMich bewufit werden, daß et auch Pflichten gegenüber feinen Mitmenschen habe. Da« vemeinfchaftsgefühl fei zum höchsten Leitmotiv menfiPfik^n Handelns zu erheben, da der Mensch nur in der Gemeinschaft mit feinen Mitmenschen seinen vollen Wert erhalte. Von dieser Perspektive aus betrachte er auch die Ma-riborer Festwoche als einen paffenden Weg zur notwendigen ethischen und ino-ralifch«n Wiedergeburt des Menschen sowie gleichzeitig als Mittel zum wirtschttft-lichen Wiederausstieg der Stadt Marlbor nnd ihrer Umgebung. Fürstbischof Dr. L o m a t i L erklärte in feiner B^rüdungSansprache, dafl sich die Kirche stets um eine gesunde Entwick-lung und ^n Fortschritt der Menschheit bemühe, weshalb eS ihm eine umso größere Freude bereite, die Eröffnung der Mariborer Festwoche begrüßen zu dürfen. Nun machten die Fejtgäste einen Rundgang durch die einzelnen Ausstellungsräume. Sic waren voll des Lobs über das Gesehene, insbesondere aber über den gewaltigen Fortslhritt, den die heurige Fest wache gegenüber der Veranstaltung vom Vorjahre zu verzeichnen hat. Biel berechtigtes Aufsehen erregte ^uptsächlich die grosse und mit viel Umsicht und Gachkennt ni» arrangierte JagdauSstellung, di« wirklich eine Perle der heurigen Mariborer Festwoche darstellt. Am Eingange der Jagdausstellung wurden die Festgäste vom Präses der Mariborer Jagdver-einSsiliale Bankdirektor PogaLnik (in Anwesenheit des Filialausschusses sowie des Obmannes der Zentrale in Ljubljana Dr. Lovrenöit) willkommen geheifjen. Direktor Pogaönik wandte sich in seiner Ansprache insbesondere an den Herrn Bi-zebanuS Dr. P ir k m a j e r, dem er den innigsten Dank unserer Jägerschast für die allseitige Förderung des Jagdwesens seitens der Vanalverwaltung zum Ausdruck brachte. Um U Uhr öffnet« die Mariborer Festwoche ihre Tore für die Oeffentlichleit. Bereits in den ersten Stunden war ein lebhafter Verkehr zu beobachten und man geht nicht fehl in der Annahme, daß der Besuch der heurigen Festwoche den Fremdenzustrom der vorjährigen Veranstaltung beiweitem übertresfen wird. nität Frankreich, Engluiid und Italien beschlossen hätten, leinen gemeinsamen Schritt in Berlin zu unternehmen. Es bleibt jeder Regierung vorbehnltkn, ihre eigenen freund-jcl)aftlichen Schritte in Berlin zu unternel)-' men. B e r l i n, 5. August. Wie in Kreisen, die der NSDAP nahestehen, verlautet, sind die deutschen Negierungs stellen über einen etwaigen Schritt der lie-freundeten und der Signatarmächte des Viererpaltes in keinerlei Weise besorgt. Die ?!'SD')lP denkt nicht im mindesten daran, ihren Propagandafeldzug gegen das Regime Dollfuß einznstellen. BemerkenÄvert in diesem Zttsamiu'.»nba?sg ist der heutige Kommentar der „Frankfurter Zeitung", die sich darüber wie folgt ausläßt: „Wir haben schon wiederholt darauf hingewiesen, daß die völkerrechtliche Situation Oesterreich'^ durch die FriedenSveruäge genau umschrieben ist. Eö liegt keinerlei Ver letzung dieser Verträge durch die NeichSr<^ gierung vor. Die von der Agenee angedeuteten Schritte entbehren also nicht nikr einer ausreichenden Begrs'indnng, sie tmgen allck' die Gesas,r in sich, das; sie einer bestimm teil Politik dienen sollen, die selbst nicht ganzliche Uneigennützigfeit ^^uschreiben und daher umso iveniger von ??nlnl sein kannte." Gettennte Schritte in Berlin P a r i s, 5. August. Das Blatt „Le Rempart" glaubt zu .vis--sen, daß in der Angelegenheit der deutsclien Einmischung in die Asterreichische Soliverä- vom s. dis 1S. 1S3Ä I.? versciiieäene ^usstelluneen. darunter kür l'remljenverkebr. Isxd unä f^orstvesen (äic: kriwie unV«In«»»»tolIun». QrolZe ffrvIIleiitsuttiilirunLen »m I^attisusplstz: — Kc»n?erte ^ Volks lieäerllkeni^e — Vene^ianisclle diacdt sul äer perle cier l^ruu (iroke Ksiart. unä 'surnverankitAltunxen — Oroltsriieer Verxliukli»?!;-parlc am ^usstollunLSlreliincle — ^usilÜL^ in . August. Da in der irischen /?)auptstadt eine Ala'.'in» Nachricht die anderi» jagt,, wonach ein Attentat auf de Äalera von seilen der irischen ^a-s6)isten zu erwarten sei, wurde d-rs Parlament und andere Gebäude durch Militär be-seyt. N ewn o r k. 5. Augusts Auf die Börse wurde ein Tränengasattentat oerübt, welches aber glücklicherweise keine „Opfer" forderte. Unbekannte Täter warfen in die Lilftungsanlage des (Gebäudes Tränengasbombeu, deren Inhalt dann in allen ^)iäninen gleichnläs^ig verteilt wurde. Es entstand eine Panit, in der uian einen allgemeinen Eingriff befürchtete. Nachdeu? die ?^euerwehr die Lilftungsanlage durchgcbla-sen hatte, konnte die Biirse den Betrieb wieder anfnehmen. Zürich, August. Der ise n : Pariß London l7.I<), )icwnork.'i78. Mailand' SV.lfi, Prag l5,..'^>.'', Wien 5>8, Berlin 1:Z3.3ZV ZMzter üvillii. I»5ter Veli. ll« lum!»i»!«Vurber«! Äil tterr5ckaktiicker >Veiniie!Ier Vurderx. liclieS wirtschaftliches Zufanimenwirken ist gegeben, wenn das gemeinsame Wirtschasts--gebiet dem gemeinsamen Bedarf aufzubringen iutstande ift, das; der wirtschaftliche (5bara?ter der verbiindeten Cinzelstaaten eine gegenseitige Ergänzung in dem Sinne gestattet, daß der einzelne Staat den Abgang seines Bedarfes beim Bundesgenossen decken kann, während der tteberschuß seiner Produktion bei den anderen Bertragsteilen jei-trcn Absatz findet. In dieser Beziehnng kann festgestellt werden, das^ der Bodenreichtuni, die Naturschätze sowie die Produktion der werktätigen Bevölkerung im Rahmen der Kleinen Entente eine glückliche wechselseitig«» Ergänzung findet, welche eine Deckung des gemeinsanu'n Bedarfes durch den gemeinsa-ttien Ertrag zuni gros;teu Teile gestattet. Die Tschechoslon'akei ist in lwhem Maße industriell entunilelt, liat jedoch auch eine Iiochstchende Laudwirtschast und hält sich die UliMrülil lüIlM ll. Ii. empkielilt »ieil rar )^i,kerti?uox silmtlielier Dniellsrkeiten r« Dreisen. .Mariborer Zeiwng- Nummer 208. Sonntag, den 6. August 1VAZ. kandbauende und die industrielle Bevölkerung so ziemlich die Waage, Jugoslawien u. Rumättictl sind vorwiegend Agrarländer, zeigen aber auch vielversprechende Ansätze einer industriellen Entwicklung. Die landbau-treibende Bevölkerung beträgt bei unS 82 bis 85^'», in Rumänien sogar bis zu 00?Z der Gcsanübevölkerung. Es liegt auf der Hand, daß die tschechoslowakische Industrie in den beiden agrarischen Staaten ein gutes Absatzc^ebiet findet, während es seinen Mehrbedarf an landwirtschaftlichen Produkten durch Einfuhr auS Rumänien und Jugoslawien zum größten Teile decken kann. Jugoslawien und Rumänien sind besonders in der Produktion von Weizen und Mais, während die tschechoslowakische Landwirtschaft gerade in dieser Richtung dem Ei-genbedarfe nicht genügt nnd auf Einfuhr angewiesen ist. So betrug der tschechoslowakische Import im Jahre tt«0 an Weizen 2.9 Millionen Zentner Weizen im Werte von ltZiZ.L Millionen W, und an Mais2.8 Millionen Zentner um den Betrag von 253.K Millionen Äö. Sowohl in Jugoslawien als in Rumänien ist der Ertrag an Tabak sehr bedeutend, während die Tschechoslowakei daran Mangel leidet. Nur an Gerste und .Hafer hat dieser Staat einen Ueberschuß, von den Industriepflanzen gilt dies für die Zuk-kerrübe und für den .Hopfen. Groß ist für Jl>goslawien die Ausfuhrmöglichkeit an Obst und grünem Gemüse, hinsichtlich deren die Tschechoslowakei auf Einfuhr angewiesen ist. Auch der Ertrag der Viehzucht gestattet eine gegenseitige Ergänzung. Da die Schafzucht in beiden Agrarländern auf hoher Stufe steht, sind grof;e Möglichkeiten einer Ausfuhr von Wolle in die Tschechoslowakei gegeben. Auch die Pferdezucht in Jugoslawien nnd Runiänien hat gnte Aussichten auf dem tschechoslowakischen Markte. In der Bienenzucht ist Rnmäilien führend, während die jugoslawische Seidenraupenzucht gut entwik-kelt ist. Allch an den niineralischen Bodenschätzen zeigen sich gute gegenseitige Ergänzungsmöglichkeiten. Die Tsc^choslowakei ist ein hochbedeutendes Kohlenland. Die Produktion von Schwarz- und Braunkol)le mus; sich auswärtige Absatzgebiete suchen, während bei uns und in Rumänien der eigene Ertrag kauttl genügt und nanientlich die hochwertige Schwarzkohle eingeführt weri>en muß. Bekannt ist der tschechoslowakische Reichtum an Uranerzen, hierin steht die Tschechoslowakei in Europa an erster Stelle, ungenügend aber ist die Gewinnung von Blei, Silber, Mangan u. a. Unser Staat besitzt bedeutende Lager voll Blei, Aluminium und Eh romerzen. Hervorgehoben muß aber werden, daß die Erzgewinnung bei uns sowohl wie in Rumänien'technisch noch unvollkommen ist und noch einer großen Entwicklung entgegensieht. Freilich nmß mit der Vervoll-konunnung der technischen Einrichtung auch der Ausbau der Transport- und Berkehrs-Nlittel .Hand in Hand gehen. Auf dem Gebiete der Industrie steht die Tschechoslowakei obenan. Einzelne Produktionszweige sind besonders hoch entwickelt, in der Fabrikation von Textilwaren, in der Metall- nnd Maschinenindustrie genießen die tsc!?echoslowakischen Waren einen hohen Ruf. Die Zuckerfabrikation ist eine der solidesten Grundlagen der tschechoslowakischen Wirtschaft. Im Ganzen gab es im Jahre in der Tschechoslowakei größere Fabriksbetricbe mit rund Arbeits- kräften. Die Aktiengesellschaften nnd die Gesellschaften mit beschränkter Haftung arbeiteten mit einem ^?apital von Millionen KL. Gegenüber diesen Zahlen sind die Daten aus Jugoslawien nur bescheiden, wiewohl die industriellen Anfänge bei uns vielversprechend sind. Nach einer Statistik vom Jahre 1927 arbeiteten in Jngoslawien in 5974 Fabriksanlagen 137.000 Arbeiter bei einer Investition von t!I7.!» Millionen Dinar. In Runiänicn hat nur die Petrolenmindnstrie eine grl'ßere Bedentnng. Aus diesen einzelnen Beispielen, deren Znsammenstellung natürlich auf Vollständigkeit keinen Anspruch erheben kann, ist zu ersehen, daß in der wirtschaftlichen Struktur der einzelnen verbündeten Staaten wesentliche Unterschiede bestehen, daß aber gerade dadnrch eine gedeihliche Zusammenarbeit sür alle Teile die günstigsten Aussichten bietet. Die gegenseitige Ergänzung gewährleistet bei zweckdienlicher Organisation allen drei Staaten die größten Vorteile und sichert ihnen als eng-verbundener Wirtschastsgrnppe eine günsti« und einflußreiche Position in der Wirt-schaftswelt. Die wirtschaftliche skleine En- Die Frage der Demarche Keine Einigung zwischm Paris, London und Rom / Mussolini soll die fteundschaftliche Vermittlung übernehmen / Ablehnung durch die deutsche Presse L o n d o n, 4. August. Der Gedankenaustausch zwischen den StaatSkanzleien in London, Paris und Slam bezüglich einer gemeinsamen Intervention in Berlin in der Frage der deutschen propagandistischen Uebergriffe auf österreichischem Boden werden wohl nach wie vor fort gesetzt, doch ist bis zur Swnde eine Einigung nicht erzielt worden. Der „Morning Post" zufolge soll die Initiative in London gegeben worden sein. Die Verhandlungen beziehen sich konkret auf die Ueberfliegung österreichischen Bundesgebietes durch natio» nalsozialistische Propagandaflugzeuge, auf die Propaganda gegen die Regierung Dollfuß sowie auf die Rundfunkkampagne gegen die österreichische Regierung. Ueber die Fonn des Schrittes ist man sich völlig uneinig, da Deutschland auf Grund des Viererpaktes gleichberechtigte Großmacht ist und daher die größte Zurückhaltung insbesondere eng-lischerseitS anempfohlen wird. Die englische Presse empfiehlt der Regierung in dieser Angelegenheit die größte Vorsicht und Rücksicht, damit die Lage nicht noch mehr verschärft werde. In hiesigen Kreisen ist nlan überzeugt, daß Italien sich schwerlich zu einer Aktion überreden liesse, die gegen Hitler gerichtete wäre. Einige Blätter sprechen die Meinung dahin aus, daß es am besten wäre, den Gedanken einer gemeinsamen Demarche in Berlin zu unterlassen. In diesem Falle müßte Mussolini mit der Mission beauftragt werden, auf Hitler dahin Einfluß zu nehmen, er möge künfttghin solche Aktionen gegen Oesterreichs Unabhängigkeit unterlassen. In englischen Politischen Kreisen tritt man auch für eine neutrale Haltung Englands im deutsch-österreichischen Konflikt ein, und zwar mit dem Hinweis darauf, daß England durch diesen Streitfall nicht direkt tangiert sei. Berlin, 4. August. Die deutsche Presse lehnt einen Schritt der Großmächte in der Frage des Streitfalles mit dem Regime Dollfuß kathegorisch ab. Die „Frankfurter Zeitung" schreibt: „Die deutsch-österreichischen Beziehungen sind keine internationalen Angelegenheiten. Sollten die Großmächte an die deutsche Regierung eine Note richten, dann wird die Lage dadurch nur verschlechtert, keinesfalls aber gebessert." StMe vor dem Sturm Im Herbst Entscheidung in Oesterreich / Die Minen des Nationalsozialismus find gelegt / Die Bnndeslönder im Zeichen des Hakenkreuzes / DollMb verliert immer mehr den Boden denl Oesterreicher jetzt derart in Fleisch ulrd Blut übergegangen, daß er für das Ringen der Regierung um „Oesterreichs Selbständigkeit" nichts mehr übrig hat. Alle Strafen, die von den (^richten wegen Uebertre-tung der gesetzlichen Vorschriften in bezug auf die verbotenen Politischen Parteien verhängt lvevden, können die Bevölkerung nicht abhalten, noch fefter auf der Linie des Nationalsozialismus zu verharre». Bezeichnend für die Lage ist die Tatsache, daß sich nicht nur Studenten mit Stolz als „Hochverräter" bezeichnen, sondern solide j^f-leute, Fabrikanten, Gewerbetreibende und Bauern, ganz abgesehen von zahlrei6)en altösterreichischen Offizieren, die für die einstige Tradition auch keinen Sinn mchr aufzubringen vermögen. Im Bundesheer geht eine starke Propaganda um und es verlautet in diesem Zusammenhange, daß selbst d.ort zahlreiche Offiziere offen mit dem Nationalsozialismus kokettieren. Die Militärgerichte sprechen Tag für Tag ihre Urteile, auf Grund derell Offiziere, Unteroffiziere u. Soldaten ivegen ihrer Zngehörigkeit zum Nationalsozialismus aus der Armee entlassen werden. Im ganzen Lande herrscht augenblicklich eine relative Stille, die man die Stille ^.lor dein Sturm nennen kann. Die Nationalsozialisten habeil eine starke moralische Ttiltze iln Reich. Durch den Rundfunk, geheini über die Grenze ges:!^ffte Druckschriften Geld etr. wird der Kampf gegen die „nndeutsche" Re-gierung Dr. Dollfuß mit erhöhten, Druck fortgesetzt. Die Natiolialfozialisten drohen bereits, im .Herbst mit einer en?euten Aktion vorzustoßen, daß der Jnnenkampf noch schär fere Formen annehmen wird und sogar in einen Bürgerkrieg münden könnte. Wien, 4. August. Die Polizei hat ein geheimes nationalso-zialistis<^s Aktionskoniitee mit den» Zahn- W i e n, 4. August. Die gesamte Aufnlerksamkeit des Auslandes gilt jetzt der Frage, ob und inwieweit die Regierung des Bundeskanzlers Dr. Doll fuß mit den Nationalsozialisten fertig geworden ist. Die Partei ist verbotell, die Braunen Häuser sind gesperrt, man sieht feine Braunhemden mehr, die Mandate stich annulliert und die geringste Surogat-Bewe-gung wird von der Polizei im Kei», zertreten. Die österreichis«!^ Frage spiegelt schon längst nicht mehr die wirkliche Lage und die Empfindungen des Volkes, da die Regierung durch eine Reihe von preßgesetzlichen Notverordnungen die Presse vollkommen lnundtot gemacht hat. Und dennoch ist die Lage nach einmütigen Urteilen aller Kenner des Landes heute für die Regierung trostloser denn je. Der Nationalsozialismus ist zwar formell, nicht aber ideologisch und aus dem Eillpfinden des Volkes ausgetilgt wzr-dell. Es ist den Nationalsozialisten gelungen, der Landbevölkerung in den Bundesländern Herr zu werden. Dort, wo die chrvstlichsozia-le Partei früher uneingeschränkt schalten und walten konnte, herrscht ^ute die Partei des .Hakenkreuzes und wartete nur auf den gilnstigen Moment der Machtüberuahuie. Die Behörden stehen niachtlos vor Tatsachen, die nicht abzuändern sind. In Tirol werden die höchsten FelÄvände mit riesigen .Hakenkreuzen, dem Symbol Hitlers, beinalt. Das Hakenkreuz ziert die Wagenschuppen, Dreschtennen, Baiierngehöfte auf dem flachen Laiide, uiid in den Städten vergeht keine Nacht, t^ß das Symbol des Dritten Reiches auf den Trottoirs, den Wänden von Amtsgebäuden usiv. hundertfach und hundertfach betroffen wird. Fünfzehn Jahre hindurch haben alle Parteien dem Oester-reicher einzureden versucht, sein Heil liege nur im Anschluß, da Oesterreich selbständig nicht existieren könne. Diese Auffassung ist tente ist daher kein inhaltleeres Schlagwort, ^ angepaßte Handelsverträge und Zollkonven sondern bedeutet einen sehr reellen Begriff. Der Ausbau der gegenseitigen Beziehungen ist freilich noch im Werden, allein es bestehen schon für die nächste Zeit konkrete Pläne, welche eine wesentliche Besserung versprechen. Die nächste Sorge gilt dem Transport- und Verkehrswesen. Eine Vervollkommnung der Eisenbahnverbindnngen und Wasserstraßen, Verbesserungen im Bereiche des Post-, Telegraphen- und Telephon Verkehrs sind in Aussicht genommen. Schon seht bestehen gemeinsame Handelskammern, welche sich vortrefflich bewähren, zu einem engeren ZufammenslMuß sollen künftig zu schließende, der Zujammenarbeit tionen dienen. Eine gemeinsaine freund schastliche Behandlung der Wirtschasts- und Handelsfragen wird nicht nur den Staaten der Kleinen Entente selbst Vorteile bieten, sondern wird auch der Anbahnung guter Beziehungen zu den aiideren Nachbarstaaten dienen ilnd zur Gesundung der heutigen schweren Lage in Mitteleuropa beitragen. Wir sind überzeugt, daß die Kleine Entente, die schon jetzt in der europäischen Politik einen nicht zu überschätzenden Faktor darstellt, auch in der internationalen Wirtschast ihre große Bedeutung zur Geltung bringen wird. arzt Dr. Herbert S ch n e i d e r an der Spitze in der Inneren Stadt ausgehoben. Bei Dr. Schneider meldeten sich täglich bis zu 200 Personen in seiner „Ordination", in Wirklichkeit ivaren es Kuriere der natio« nalsozialistischen Partei. In diesem Zusammenhange wurde auch der Rechtsanwalt Dr. W ä ch t e r und der zahnärztliche Assistent Dr. D i e tz verhaftet. Die Zahl der in dieser Verbinduirg verhafteten Pei^onen be-läuft sich auf SS. Au^rdem wurde der Wiener Korrespondent des Scherl-Verlages. S ch o e p k y, und der Berichterstatter K ö n i g von der „Münchner Zeitung" festgenommen. Gleichzeitig wurden auch die beiden reich^dentschen Journalisten Egon K o t t und Wilhslm Riedel (Mitarbeiter der Berliner „Germania") rerhaftet. Die deutsche Gesandtschaft hat wegen der Verhaftung der reichsdeutschen Journalisten im Bundeskanzleramt Protost eingelegt. B er li n, 4. August. Die deutsche Regierung hat die Verhaftung reichsdeutscher Journalisten in Wien mit der Verhaftung des Berliner Korrespon denten der „Neuen Freien Prette" Dr. ^Zaiil Goldmann, beantwortet. In diesem Zusammenhange wurden in Deutschland zahlreiche österreichische Pressevertreter verhaftet uird über die ^enze geschafft Start am t0. August Heimkehr de» Vav«.«esch«ader» wer LiffO-ts«. ShoalHarbour (Neufundlaich), 4. August. General B a l b o gibt heute offiziell bekannt, daß er den Plan, von Shoal Harbour nach dem irischen Jnselhafen Ba-lentia zu fliegen, aufgegeben habe. Die im Atlantik kreuMden italienifchVa»»er. penZlao vill. Sl)—. «0.—. I'Är lSneervo entbslt verlsnireo Sie SpeÄslottert. Z8l9 Entbindung nach Erwachen vom Scheintod Beograd, 4. August. In der bosnischen Ortschaft Kla^ri ist vor einigen Tagen die junge Gattin des Landwirtes Mat-chias Jogari^ plötzlich verschieden. Der Leichnam wurde aufgebahrt. Als sich der Vater über seine Tochter begte, bemerkte er Plötzlich, daß ihr Herz noch schlug. Die „Verstorbene" wurde aus dem Sarg gcholt und ist nach Anwendung von Wieder-belebungsmittoln nach einiger Zeit zu sich gekommen. Eine Stunde nach der Wied^-auferstehung aus dem Scheintod schenkte sie einem gesunden Knaben daS Leben. Es stellte sich heraus, daß der Scheintod durch Geburtskrämpfe verursacht wurde. Die Frau siel in tiefe Ohnmacht, die man allgemein für die Totenstarre hielt. « Abgesehen von Sarggeburten, die nicht gerade zu den Seltenheiten gehören, bei denen wirklich nach dem Tode die Entbindung erfolgt, handelt es sich in Fällen, wie in dem vorliegenden, offenbar um einen Starr-krainpf, um eiiie Lethargie, um eiiie scheintotähnliche Aenderung der Lebensbedingungen, welche selbswerständlich bei einer mangelhaften Totenbeschau zu einem Lebendig-^grabenwerden flihren könnte. In Orten mit fachmännischer Totenbeschau ist selbst-v<'l ständlich ein ähnlicher Borgallg undenkbar. GonWfg, M ?. UMst ^Marl5or?r Zesküng^ Nummer SVS. Korinth in Mammm 400 Häuser bereits edigeSschert Die Stadt Korinth, die im Jahre 1929 von einer furchtbaren Erdbebenkatastrophe heimgesucht worden ist, ist nun daS Opftr eines Riesenfeuers geworden. Die Stadt ist seit 2 Uhr früh in Flammen. Bis jejst find 400 Häuser ein Raub der Flammen geworden. Der Brand wird durch den Mnd vom Meere geschürt. Sämtliche Feuerwehren auS Athen und der Umgebung find bereits in Korinth eingelangt, um sich an den LSsch- A t h e n, 4. Augustt. arbeiten zu beteUigen. Ministerpräsident TsaldariS und mehrere Mitglieder der Regierung find bereits in Korinch ein-getroffen. Der Brandherd wird jedoch w-folge der furchtbaren Dürre, die hier geherrscht hat, immer größer. Ein großer Stadtteil ist vollkommen eingeäschert. Viele Hunderte und Hunderte von Menschen find obdachlos geworden., Die Zahl der durch Brandwunden Verletzten ist ganz erheblich. Modemer Anachoret Mn Geisteskranker, der schon seit zwei Monaten auf einem Baum lebt / „Die Erde sticht mich!" Aus ZajeLar wird gemeldet: In einem Walde bei dem Dorfe Cubre im Bezirk Negotin wurde dieser Tage ein halbver-wildeter Mensch aufgefunden, der bereits seit zwei Monaten auf einem hohen Baume lebt, von dem ihn bis jetzt niemand herabholen konnte, da der Baum sehr hoch und der Ort nur schwer zugänglich ist. Äeser ungewöhnliche Mensch, der mit seinem wild verwachsenen Bart und seiner spärlichen und gänzlich zerfetzten Kleidung einem Schimpansen ähnlicher fieht als einem Menschen, heißt Milan S t a n i s a v l j e v i 6 und war früher ein fleißiger und braver Landwirt. Er ist Bater zweier Kinder; seine Frau ist vor einiger Zeit gestorben. Stanisavljeviö verschwand vor ungefähr zwei Monaten aus i^m Dorfe. Alle Versuche, ihn zu finden, waren vergeblich, so daß ,nan annahm, daß ihm ein Unglück zugestoßen sei. Man dachte auch an Selbstmord, da Stanisavljeviö in der letzten Zeit vor seinen! Verschwinden menschenscheu war und den Eindruck eines Tiefsinnigen machte. Die Bauern erzählten, daß ihm die Bücher zu Kopfe gestiegen seien, denn er galt in dem Dorf als der gescheiteste und belesenste Mann. Stanisavljeviö hatte seiize ganze freie Zeit mit dem Lesen von Büchern verbracht. Nach den Erzählungen der Bauern las er auck) in verschiedenen geheimnisvollen Büchern, deren Inhalt fie nicht verstehen konnten, obgleich er ihnen daraus vorlas und ihnen ihren Inhalt zu erklären versuchte. Vor einigen Tagen haben nun Hirten Stanisavljeviö zufällig auf einem Baume im dichtesten Teil des Waldes entdeckt. Bon seinem wilden Aussehen erschreckt, eilten sie in das Dorf zurück und meldeten, daß aus einem Baume im Walde ein wilder Mensch lebe, der nicht sprechen könne, sondern bloß den Mnnd bewege und unverständliche Laute ausstosie. Die erschreckten Bauern bewaffneten sich nlit Aexten und Knütteln und be-gaben sich an den von den Hirten bezeichneten Ort. Zu ihrer großen Ueberraschung erkannten sie in dem wilden Menschen ihren Dorfgenossen Milan Stanisavljeviö, der tatsächlich nlehr einem Ungeheuer als einem Menschen ähnlich sah. Auf ihre Fragen, was er da mache und auf ihre Aufforderung, von denl Baum herunterzukommen, antwortete Stanisavljeviü nicht. Er saß unbewegt auf einem Ast, hielt sich nlit einer Hand in der Krone des BanmeS fest, während er mit der anderen seinen verwilderten Bart zupf-te. Alle Versuche, ilin von dem Baume her-uMerzuholen, waren vergeblich. Stanisavljeviö antwortete niäit und blickte bloß stumpfsinnig von seinem hohen Sitz herab. Selbst als seine Mutter eintraf und ihn flehentlich bat, herunterzusteigen, rtihrte fich Äanisavljevi6 nicht. Auf ihr langes Flehen, er solle doch etwas sagen, gab der sonderbare Mensch mit kaum l^rständlicher Stinime eine Antwort, auS der man mit Miche die Worte l)eraushören konnte: „Die Erde sticht mich!" Das war alles, was von ihm heraus« zubringen war. Er blieb weiter stumm und bewegungslos auf dem Baum sitzen. Selbst Droblttigen machten keinen Eindruck auf ihn. Um ihn zu erschrecken, begannen die Banern den Baum nlit Aexten abzuhacken. Sie hackten den Baum bis zur Hälfte durch, doch auch dies verniochte Stanisavljevi6 nicht zu bewegen, seinen Platz zu verlassen. Als die Banern schließlich einsahen, daß fie ihn nicht ljerunterbringen konnten, beschlossen sie, ihin auf irgend eine Weile Nah- rungsmittel zu reichen. Stanisavljeviö hatte die ganze Zeit offenbar nichts gegessen, denn er war bis auf die Haut und Knochen abge magert und drohte jeden Augenblick infolge Entkräftung von dem hohen Baum herab zuftürzen. Bon einein benachbarten Baum reichten sie ihm mit Hilfe von Stangen Nah rungsmittel und Wasser. Anfangs lehnte er jede Nahrung ab, nach längerem Bemühen gelang es aber fchließlich, ihn zur Aimahme von Nahrung zu bewegen. Die Bauern versammeln sich nun täglich unter dem Baum und versuchen auf verschiedene Weise, ihn zum Sprechen und zum Verlassen deS Baumes zu bewegen. Seine alte Mutter fitzt den ganzen Tag weinend unter dem Baum und auch seine Kinder flehen ihren Bater ununterbrochen an, endlich herabzusteigen. Doch all dies war bis jetzt vergeblich. Stanisavljeviö ist allem Anschew nach fest entschlossen, die Erde, die ihn, wie er sagt, sticht, nicht mehr zu betreten. Was mit dem anscheinend geisteskranken Menschen werden soll, kann man vorläufig nicht sagen, denn er bleibt auch weiter hartnäckig u"d stumm auf seinem Ast sitzen, auf dem er nun schon zwei Monate Tag und Nacht, unge» achtet der Hitze und der Witterungsuubil-den, verbracht hat. Sterbende Mutter gebiert Furchtbare Familientragödie in Mecheln. B r ü js e l, 5. August. Ein eigenartiges, in seinen Folgen außerordentlich tragisches Unglück ereignete sich in Mecheln. Eine ZSjährige Frau, die sich mit ihrem eineinhalbjährigen Kind an der .'Hand in ein Geschäft begeben wollte, wnrde vmi einem um die Ecke biegenden Lastauto ilkierfahren. Da es dein Chauffeur nicht gelang, das Auto zum Stehen zu bringen, wnr de die Frau mit dem Kinde von dem Wagen mehr als 40 Meter weit mitgeschleift. Ihr Knabe wurde sofort getötet. Äe Frau,'die ihrer Niederkunft entgegensah, wurde init furchtbaren Kopfverletzungen unter deni Wa ?ÄMS tÄnnön Lis Icauksn -absr nickt lllrs ejAsnsnl ßilvretGr IlHeGr TNKns! Vom loknHtOin di» rvm oit nur Oln »o g»fükslick (ise ouck i»t »o Gr kür lmmOr »n»fOfn«n, Olnkock mit Korg's In ren ist, wurde nlier die Stadt Managua das L^riegsrecht und über das ge-samte Gebiet von Nicaragua der Belagerungszustand verhängt. »«»«.Vlliooouxi bvlledte» famlliendn^ .in äer Öderen mit »ciivnen ^trnncZ-^nkseen: Inn?« l)terorc>me uscken mit liorrlicliem l'ark. Kr8tlrla8ülke lio tels. ponsions unci MlxjLrns Villen. liebes VV.'lsser unl^ elLktrl5(.'I,L l^clsuclUunu 'sSTllcli >u5fliiee 7,i iincl 1'l'n. nisplst^. »uscebreltotor Sclivvimm- uni^ »etlsretsport. üTZt „MarWorer Muny^ Nummer S0S. 4 ^Lomifag, ven e. August lvIZ Neue Vwsver«« «m Äel««n des „»laum Mit»»" oo oU« ^^iräsrdcltt Noosevelt rief die gesamte Bevöl« kcrung der Vereinigten Staaten auf, zur Erhöhung der Löhne, Vermehrung der Arleits plähe wie der Kaufkrast und zur Rückkehr der Prospcritiit seinem großen nationalen Plan beizutreten. Das Zeichen, in dem die (National Recovery Administration) siegen n'ill, ist der „Blaue Adler", der in den ürallen als Symbole der Arbeit ein Maschinenrad und ein Bitndel Blitze lElek-trizität) trägt. Dieses. Schild an Haus, Auto oder im Knopfloch kennzeichnet die Mitglieder smeinbers) der NRA., die sich daurch zur Mitarbeit verpflichten, wie die Worte .Wc do our Part" (Wir tragen un^er TeU bei) zum Ausdruck bringen. Wandelnde Sparbüchsen ^ute, die ihr Vermögen bei sich tragen. — Gewlirzneltentops und Stiefelabsatz als Sparkassen. Wenn sich irgend jemand von uns Geld erspart, dann wird er sicherlich von der segensreichen (Einrichtung der Sparkassen Gebrauch machen, weil er weis,, daß sein Geld sicher aufgehoben ist und obendrein noch Nuhen trägt. (5s gibt aber doch noch recht viel Sonderlinge, die entweder aus unbegründetem Mißtrauen oder aus reinem Eigensinn ihr ganzes Äermögeu bei sich tragen oder zu Hause in irgend eine versteckte Lade tun. in den sonst unbenützten Gewürznelkentopf, der so zur Sparbüchse erhoben nnrd, oder gar, wie oft ift das schon vorge-koinnien — in den Ofen, um dann meist gerade noch zurecht zu kommen, wenn im Herbst das erste Feuer lustig darin prasselt. In Dublin hat kürzlich die Polizei einen hernmirrenden alten Mann im Zustande äußerster (Erschöpfung aufgegriffen. Auf der Polizeiwache ergab sich davn bei näherer Untersuchung der Kleidung des alten Mannes, daß darin nicht weniger und nicht mehr als zehntausend englische Pfund in gültigen Noten eingenäht waren. Darüber befragt, wie er zu eineul so ansehnlichen Vermögen komme und warum er es denn bei sich trage, erzählte der alte Mann, dessen Papiere sonst übrigens völlig in Ordnung waren, daß er vor einigen Tagen nach 4Kjähriger Abwesenheit aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrt» sei. Da er nie Vertrauen zu Banken und Sparkassen gehabt habe, sei er nie von dem Grundsatz abgewichen, jedes ersparte Pfund in seine Kleidung einzunähen, die er infolgedessen auch seit seiner Auswanderung nie gewechselt habe. Der Mann wurde natürlich auf freien Fuß gesetzt, denn es gibt kein (besetz, das jemand verbietet, seine eigene Sparkasse zu sein. Weit trauriger endete der Fall eines Kat-towitzer Metzgermeisters aus dem (5nde des vorigen Jahrhunderts. Dieser gute Mann hatte, wie so mancher Sonderling, ein unüberwindliches Mßtrauen gegen Banken und Sparkassen und ließ sich das auch von ?liemand ausreden. Jedermann wußte, daß er im Laufe seines Lebens einen ganz anständigen Batzen erspart haben mußte, aber keiner wußte, wo. ?lls der gute Mann schon im recht betagten Alter war und seines Asthmas wegen eine kleine Badereise antreten mußte, geschah das Unglück. Es gescl>ah einfach in der Form, daß seine nicht nlinder betagte Ehehälfte, in gutem Glauben natürlich, einen alten, völlig zerschlissenen nnd baufälligen Lehnstilbl der Müllabfuhr übergab. Als der gute Metzgermeister nach einigen Wochen von seiner kleimn Badereise zu^ rückkehrte und seinen Lehnsessel vermißte, erlitt er auf der Stelle einen Schlaganfall. ES stallte sich heraus, daß w dem malten Lehn-^ sesiel nicht weni^r als 4v.lXX> Mark versteh gewesen waren, die Ersparnisse seines Lebens. Der Sessel war trotz großer Suche nie wieder aufzufinden und der alte Mann starb wenige Monate darauf an der erlittenen Aufregung. — Der Borfall in Berlin-Tempelhof, bei dem die Erspaimisse im Haus-väterlich Stiefelabsatz steckten und nüt den alten Stiefeln weggegeben »ourden, ist noch in frischer Erinnerung. Z^rwegener Banditeniiberfal ««f ein Stadt in SanfaS., Newyork, 4. August. Ueber einen selbst für amerikanische Verhältnisse außerordentlich verwegenen Ueberfall auf ein Bankhaus in der Stadt Weir in Kansas berichten die Blätter: In den frühen Morgenswnden des Mittwoch drangen mit Maschinengewehren und Revolvern ausgerüstete Banditen in die Stadt Weir ein, überfielen zunächst den Gefängnisdirektor Bennett, den sie gefangen nahmen, und eilten hinauf in die Telephon zentrale, wo sie sämtliche Kabel durchschnitten. Dann drangen sie'in die StadtVank ein und raubten den zwei Tonnen schweren Geldschrank. Hierauf sperrten sie 22 Personen, die sie im Laufe ihre s^ldzuges festgehalten hatten, in das (^fängnis und entkamen mit ihrer Beute, welche sich auf 300.000 Dollar Bargeld und eine noch nicht festgestellte Summe in Wertpapieren beläuft. Die Mutter eines Bankangestellten entdeckte, als sie telephonieren wollte, daß das Telephon nicht funktionierte. Da die von ihr verständigten ?!achbarn daS gleiche konstatierten, fuhr sie im Automobil zur nächsten Stadt und alarmierte die Behörden. Gegenwärtig ist die gesamte Polizei und Gendar-lerie von Weir und Umgebung mit der Verfolgung der Banditen beschäftigt, die aber bereits einen beträchtlichen Borsprung gewonnen haben. Aus Vwi p. Parkwnzerte. Bon kommender Woche an wird bis auf weiteres jeden Mittwoch um 20 Uhr im Staötpark ein Konzert mit reichhaltigem Programm abgehalten. p. StraßenanSschUUitzmtg. Donn^'rsta?, den 10. d. findet aui Stadtmagistrat eine or-dentlic!^ Sitzung des Bezirksstraßenaus-fchusies statt. P. Geringer Weinertrag in Aussicht. Nach richten aus den Weingegenden zufolge ist Heuer infolge des Auftretens von Rebschädlingen mit einer unbefriedigenden Weinernte zu rechnen. Um das Uebel soweit als mög lich zu verringern, ist die Bespritzung der Rebstöcke dringend zu empfehlen. Aus dem gleichen Grunde sind auch bei Obst Vorkehrungen zu treffen, um den Schaden zu verringern. Auch hier wäre das Bespritzen der angefallenen Bäume sehr am Platze. p. Waldbrand. In den Waldungen des Pfarrers B r a t a n i e in Majsperk ent-sta?,d aus bisher unbekannter Ursache ein Brand, ivodurch etwa ein halbes Jocki Baum und Gebüschwerk vernichtet wurde, ^m raschen Eingreifen der Feuenvehr aus MajZ-perk ist es zu verdanken, daß der Brand lo-kaldsiert und so iveiterer Schaden verhütet wurde. P. Unfälle. In Sv. Ana bei Sv. AndraZ (Haloze) stürzte der 45jährige arbeitslose Johann Peeek vom .Heuschober, wobei er einen Bruch des linken Beines erlitt. ^ Der beschäftigungslose Schuhmachergehilfe Milan First fuhr mit einem Fuhrinann gegen Ptuj. Plötzlich wurden die Pferde vor einem entgegenkommenden Auto scheu. Hiebei stürz te First vom Wagen und zog sich am ganzen Körper erhebliche Verletzungen zu. — Beide Verunglückte wurde» ins Krankenhaus überführt. p. Apotheknnachtdienst. Bis einschließlich 11. d. versteht die obere Apotheke „^um Mohren" (Mag. Rildolf Molitor) den Nacht dienst. P. Kino. Samstag, den 5. und Sonntag, den 6. d. geht der herrliche Schlager „F ö r-ster stch r i ft l" mit Irene Eisinger und Paul Richter in den Hauptrollen Über die Leinwand. Außerdem Fox-Wochenschau. p. FreiwMige Feuerwehr. Don Sonntag, den bis Sonntag, den I.?. d. vergeht die dritte Rotte des zweiten Zuges mit Braud- metster Brezntk und Rottführer Fritz D!a-chatz den BereitfchaftSdienst. — Rettungsdienst: Chauffeur Penteker, Zeugwart Paul Ma'l^tsch, Mannschaft: Kühar und KorZe. Aus Selje r. Mir die Familien der arbeitslosen Berg arbeiter hat der Sokolgau l5elje außer den schon gemeldeten 30.000 Dinar, die schon ver teilt wurden, noch 17.079 Dinar einge'ain-melt. Der Sokolvevband wird dazu noch 5000 Dinar beisteuern. Diese Beträge weliden in den nächsten Tagen zur VerteUung gelangen. Die Älmmelaktion wird fortgesetzt. e. Versammwng der Hausbesitzer. Der Verein der Hausbesitzer für Celje und Umgebung veranstaltet Mittlvoch, den 9. d. unl 20.30 Uhr im Hotel „Post" eine Versammlung, in der der Obmann des HauSbesiyer-verbandes Herr F r e l i y aus Ljubljana über «die Besteuerung der eigenen Wohnungen und Lokale sprechen wird. e. Zwei «urse des Sokolgaues. In der Zeit vom 13. bis 15. August veranstaltet der Sokolgau einen Aulturkurs, an dem verschiedene bekannte Arbeiter auf dem Gebiete des Kulturwesens i^ber Theater, Rhetorik, soziale Fragen usw. vortragen werden. Vom 7. bis 13. August findet ein LeichtathletikturS statt. t. Sin Tag dex Veranstaltungen in Selje. Sonntag, den 6. d. wird es in Celje drei große Veranstaltungen geben, die viele Frem de in die Stadt locken dürften. Um 10.17 Uhr kommt ein Extrazug aus Zagreb, der die Mitglieder des Zagreber „Merkur" und die Mannschaft des Zagreber ^ams bringt. Die Bevölkerung, besonders aber das Sportpublikum möge sich an diesem Enchfang in großer Zahl beteiligen. Vormittags wird im Stadtpark die Hundeausstellung eröffnet, die der Klub der Hundeliebhaber veranstaltet. Ebendort findet nachmittags eine Produltion von dresiierten Hun!"n statt. Um iü Uhr beginnt d^s Fest der Bauernjugend und wird sich vom Gasthaus „Zur grünen Wiese" durch die Stadt ein Umzug bewegen, den berittene Bauernburschen eröffnen; ihnen folgen Radfahrer, Schnitter und Schnitterin nen mit Änfen und Rechen. In Gaberje findet auf der Wiese des .Herrn Fuchs ein Wettmähen statt, hierauf ein Radrennen der Bauernburschen auf der Strecke Celje—Voj-nik—Celje. ^n Abschluß bildet ein Volksfest. Um 17 Uhr beginnt auf dem Svortplatz beim Felsenikeller das große Fußball.i>ett-spiel zwischen dem Zagreber und dem Eeljer Team. Nach dem Wettspiel Gesellschaftsabend in der Restauration Stegu in Zagrad. Am gleichen Tage findet auck» d^e SenioratSta-gung der evangelischen Gemeinden aus dem Draubanat statt, und kommt außer zahlreichen anderen Gästen au:b der B's'^'.of Herr Dr. P o p P nach (selse. Man sieht, daß auck» Ce^ie seine kleine Festwoche hat, wenn diese auch nur einen Tai dauert. c. Parkkonzert der rufiischen KriegSiuva« liden. Der Verband der rusiischen Kriegsinvaliden in Maribor veranstaltet Sonntag, den 20. d. M von 10.30 Uhr im Stadt-Parke ein Konzert, desien Reinertrag den rus sischen Kriegsinvaliden zufließt. e. Aagreber, Team—Celjer Team. Sonntag den 6. d. um 17 Uhr findet auf dem Sportplatz beim Felsenkeller das Fußballivettspiel zwischen einem Zagreber und dem Celjer Team statt. Das Celjer Team tritt in folgen-er Aufstellung an: Hilinger (SK. Celle), KonSan (Ath'etiker), MikuS ((5). Zupanc ((!), Hojnik (Athl.), Prosinger 2 (C), KoZeli (A.), MariL (C), Rajll0viL s.^. Inf.-Rgt.), Ziran (30. Inf.), Reserven: Orel, KoprivSek, Stoi-kovie, as^ der Bürgermeister wiederholt sck)lichtend eingreifen inns;te. Er teilte mit, die Gemeinde behandle ihre Bediei,steten nicht nach ihrer politischen Färbung, sondern nur nach ihren Fähigkeiten. Im Dienst habe man sich aussclilief^lich der Aintssprache zu bedienen, niaS seines Wissens auch befolgt werde. Jedenfalls werde er eine Unterfuchnng einleiten und eventuelle Miszstände unverziiglich lind enerbittlirs» beheben. Auch die «übrigen vorgebrachten Beschwerden werde er eingehend prüfen und dafür Sorge tragen, das; künstighiit kein Grund für derartige Klagen vorliegen werde, falls tatsächlicki etnias Wahres daran sein sollte, was er jedoch bezweifle. In der Frage der Gen'innung neuer N 0 t» m 0 httnnge ll, die durch die sich »lehren^ den Zwaitgsräumnngen unbedingt gelöst werden muß, erklärte der Bürgermeister, die Gemeinde sei mit der Firma Scherbaum unlängst abernials in Fühlung getreten und fei zu hoffen, daß ein Arrangement getroffen tnerde. Es handle sich daruni, daß die große Knnstntühle in der KoPaliSka nlica, die schon längere Zeit stillstehe, zur Errich-tutlg von Notwohnungen herangezogen werde. Die Verhandlungen bewegen sich in der Richtung, daß die Gemeinde die ni^tigen Adaptierungen auf eigene Kosten vorninlmt, worauf dieselben nach einer bestimnlten Zeit kostenlos in den Besitz der Firina übergehen. Jedenfalls sei der Mietzins so niedrig als möglich zu bemessen, mn anch den Unbenlit-telten ein menschenwürdiges Wohiten zu ermöglichen. Die Genieinde werde übrigens danach trachten, noch andere Objekte aussilt-dlg zu tnachetl, die für den bedachten Zweck itt Betracht kommen könnten. Die Angelegenheit sei dringend, da der Herbst vor der Tür stehe. Es folgten die Berichte der A n s s ch ü f-se. Für den zweiten Ausschuß besprach dessen Referent, Bizebürgermeister G 0 l 0 u h, eingeliend die Sozialpolitik der Stadtgeniein de nnd die Grnndsätze, von denen sie sich hiebet leiten lasse. Das Kuratoriunr des städtischen I ti g e lt d h e i in e S stellte in seiner letzten Sitzung fest, daß die Anstalt geradezu vorbildlich geleitet uierde. Gegenwärtig seien dortselbst!)9 Kinder nnter gebracht, für die in einer Weise gesorgt werde, daß sich sogar ausländische Fachleute, die die Institution besichtigten, voll Lobes über die Einrichtungen ausspraclien. Obwohl für die Pfleglinge in jeder Hinsicht geforiit n>er-de, konnten von der veranschlagten Sunilns Ersparnisse in der Höhe von mehr als Dinar erzielt werden Der Ansschufl jei der Ansicht, das; ein Teil dieser Suulme für die Ansgestaltnug iui Bolksgarten hinter dein Notstandsarbeitcn anzusehen. Die Bedeckung wird in den Mitteln sür die kommende Winterhilfe gesunden. Da die Not der Arbeitslosen auch im Sommer sehr groß ist, darf mit der Ausnahme der Arbeiten nicht geziert werden. Z^oreells kreuze am gportliebeu 'trainiuL 5-». 0^ I l^reme ie Errichtung von neuen Straßen beizutragen haben. Den Grund hierfir erblickt der Gemeinderat daritt, daß allenthalben an der Peripherie .Häuser mitten im Feld errichtet werden, wodurch der Gemeinde, die für die Anlegung der Straßenverbindung bis zum Neubau sorgen tnuß, Kosten entstehen, die ost das Mehrfache des Wertes des neuen Gebäudes ausmachen. Durch die Beisteuerung zu den Kosten für den Straßenban werden die Bauherren sich gezwnngen sehen, ihre Gebäude im Anschluß an bereits bestehende Häuserzeilen aufzufilh-reu. Dadurch entstehen für die Kommune geringere Kosten, aber auch für den Hausbesitzer, da nnr die Ausgaben für eine kurze Verlängeruttg der bereits bestehenden Verkehrswege in Frage kommen. Werden niehrere Bauten in einer Gruppe weitab von bestehenden Verkehrswegeit aufgeführt, dann verringert sich naturgeinäß die auf den einzelnen Bauherrn entfallende Summe. Bei dett Berichten des vierten AusschuffeS rt V0'M ö. bis lS. d. Die auswärtigen Besucher lSsen aus der .^''infahrt die gairze Fahrkarte, behalten jedoch diese, da sie für die Rückfahrt benötigt wird. Die m der AuSsteNunqskasse und in der Kanzlei des Festausschnsse^ im Palais der Banalsparkasse zum Preise von 20 Diu. erhältlichen Ausweise, die u. a. zum beliebigen Betreten der AuSstellungsräunie berechtigen. isind init der Bestätigunc, zu versehen, das; dereil Besitzer tatsächlich die Festwc»Ä)e lesucht hat, worauf mit de,n Ausweis und der mlf der Fahrt nach Maribor gelösti'n Klarte die Nücksahrt unentgeltlich erfolgt. erstkl»88lxer AM IN »« M Lsmsisx unä Lonatsx «Zi Die erste BisamraNe in Äugoslawien Bor wenigen Tagen, anl Sij. Juli, fand am Bachern im Revier der Herrschaft Bik-»ringhof eine Iac^d auf Rehe statt. Eine»» der Zchiltzen, den, in Ztudenci wohnhaften ^^errn Brhovee, kam auf einem Waldweg növdlich llnd unterl)alH der Bacheru-warte im Tannenh«i>wald in einer Seehöhe von ettva lOlX» Meter all Stelle des er-lj^ften RehlwckeS ein ihm volltomnien unbekanntes braunes Tier angewackelt. Durch einen Fußtritt gereizt, ging es zum Angrisf über, lttmrde abn augenblicklich durch einen wohlgezieltm §knü>ppelhieb auf den Schiidel erledigt. Da vVN allen Tellnehnlern an der Jagd niemand ew solches Tier gesehen hatte, ilnir-de es Mcklicheriveise schl^»n llx'geu seiner ausfallend lschSnen BH^arung Herrn 5^riuanll Wntte zur weiteren Behandlung ilberqe-ben, indem es voll ihm in gewllgener Weise wnserviert und aus^stellt lmirde. <5s ist, auf den ersten Blick erkennbar, eine ausge-liach-sene Bisamratte ((l^ibes ^iiietliieu«^, obwochl diesem Exen,plar leider von fri'lher 'der «^rakteristisc^, nicht rullde, sondern handsSrmige, beiläufig M cnl lange Ratten, schwänz offenbar durch einen illnfall vollkvin men abhaichen kdm. diesem FM handelt eS fich um ein al-ies Weibchen mit gefüllten Mib.-Hdrlisen, die ans eine zahlreiche, in der Nähe besindliche Pachkommellschast Mießell lassen. Der Magen war mit Manzenrostell und Gräsern geMt, ähnlich wie beim Rehwild. Länge ohne Schwanz 40 cm. Ts sei daran erinnert, daß Bisamratte in ^nada einheimisch ist unld wegen ihres h«rl>geschätztell, obersetts glänzend dunkelbraunen Pelzes 19« vom Für^ ^ef Tollvredo-Mannsfeld b?i sildlich von Prag einx^Vürgert wurde. Bei ihrer geradezu unheimlichen Vermehrung breitete isie sich rasch nach allen Rich tlmgen sdrahlenfö«nifl aus. Einerseits beschädigte fie durch die gute Verwertung ihres michsam angelegte Dämme, andererseits ent-chädigte sie durch die gute Perwertutiq ihres Felles. ^ Mi?nten bisher fehlend, find ihre Fmtdort« in Steiermark: Hieflau, Kapft)n-Devg, Diemlach bei Bruck a. M. iilld der SAwsee l'vi Pernegy. Vmsv iUvrrasrl^ender ist alsi' der ji'ingste Nachweis ihres Vordringens nach ^üdeii am Bachern und überdies in solcher Höheil-läge. TS darf wohl angenommen lverden, daß das Tier die Drau aufwärts und dann den Limbuser Bach bis in sein Ouellgebiet entlang wanderte. Otmar Reiftr. m. Ver«M«>G. Heute limvde in <)akovee der bekannte Mariborer Rechtsalrivalt und öffenlli-che Arbeiter Herr Dr. Milo-; Bau h-n i f mit Fräulein Stefanie R e i b e r, einer Stieftochter des Schileidermeisters >>c?rn Miheli6, getraut. Deln neuvermählten Paar unsere herzlichsten Gliickwiiiyche! ni. Des MagistratSdirektsrß letzte Fahrt. Samstag uln K Uhr voriuittags fand in der Kapelle des alteli städtischen Friedhofes ill der Strvßmayerjeva ullca die feierliche Ciil-segnung des verstorbenen Magistratsdirek-wrs i. R., Herrn Alois ASchler statt. Der Trauerfeier wohnten u. a. Bürgermeister Dr. L i p o l d mit Bizebürgerineister Direktor Golouh und dm Mitgliederil des Gemeinderates, die Altbürgcrmeister GrLar, Dr. Leskovar u. Dr. Iu v a ni, Polizeichef Dr. .Ha ein, Bedienstete aller Gemeindeämter und -Betriebe usw. bei. Da der Verblichene Reserveoffizier war, war ein Ehrenzug mit der Militärkapelle aufgestellt. Nach der Einsegnung wurde der Sarg auf das Autofurgon der Leichenbestattungsanstalt gehobelt, worauf sich der Trauerzug in Bewegung setzte. An der Stadtgrenze löste sich der Trauerzug auf. Das Militär leistete die letzte Ehrenbezeugung, worauf die Leiche nach Ljubljana überführt wurde, wo die Beisetzung erfolgt. m. Festbeslagiping. Die Stadtgenieinde hat zu Ehrm der Gäste, die die Mariborer Festwoche besuchen, sowie der Teilllehmer am Jugoslawischen Gas- und Wasserwerk-1!ongreß ihre Gebäude festlich beflaggt. Die Bevölkerung wird ersucht, auch ihrerseits die Häuser zu beflaggen. m. Her»Orrai>eiche Teilnehmer des Gas-und Saffermerle-AOngreffeS. Unter den Teil nehiuern des in unserer Stadt abgchaltenen 3. Jugoslawischen Gas- und Wasserwerke-kongresses liefinden sich auch der Leiter des Warschauer Wasierwerkes und Aana!liesie-rullgsanltes Dir. Wladimir R a b s z e w-s k i, ferner der Vertreter des Deutschen GaswerkeverbandeS auS Breslau Illg. Kirchne r, der Vertreter des österreichi-fcheu Gas- und WassenoerkeverVandes Ing. SPri n z l, der Vorsitzende der tschechoslowakischen Fachvereinigung Ing. Karl Ledl und der Vorsitzende des Jugoslawischen Ver" bandes Ing. B a r t l, der Äiter des Gaswerkes in Ljubljana. IN. VPerrmiß de» GtegS a« Tonntaß. Der Sportklub Studeilci veranstaltet Sonll-tag, den 6. d. uln v Uhr im Rahmen der Mariborer Festwoche eine Ruderregatta aus der Drau, wobei das KÄser-Bad als Ziel in Aussicht genomlnen ist. Deshalb bleibt der Steg von 8 bis 11 Uhr für den Verkehr gesperrt, uin Unglücksfälle zu verineiden. nl. Re«e «»it»ftr«tzeiikarte. Dieser Tage ist cine neue Karte der Autoiuobilstraßen Jugoslawiens im Maßstab erschienell. Die Karte ist im Bierfarbendruck hergestellt und zeigt Terrain, Wasserläufe, -^rkehrs-lvege (auch deren Zustmld) und Elltfernuil-gen auf. Sie ist zusaimnelilegbar und besitzt ein handliches Taschensorinat. Die Mitglieder des Autoklubs erhalten die Karte zuni Preise von Iv Dillar bei der zustäildigen Sektion. Die Karte ist auch fiir Nichtulitglie-der zum Preise von Diilar erhältlich, in Maribor in der Buchhandluilg Weirl. Nl. Die Heilquellen von RogaSka Slatina ki^unen auf ihre wundevwirkende ,?rnlt in einem Sonderpavillon alis dem AuSstvllungS geländer der Mariborer Feistu oche von ie-^rmann gepl?üft werden. Me Kurver^val-timg ließ es fich nicht llehmen, isich ebenfalls an den Veranstaltungen zu beteiligen. Das Mineralivasser der Ouelleil ..Tenipel", ..Sty-ria- und „Donati" wird nn Interesseliteu unentgeltlich verabreicht. Iedeiinann ^ann sich überzeugen, daß die allgenlcin lu'kaiütte Heilwirkung dieses Wassers bei Ctöllln>ien der Verdauungsorgane, ?eber- und??le7eil-krank!heit«n leslv. nicht zu i'il'<'rbic'te,l ist. m. Heu- und Gtro^arkt. Maribor, 5,. d. Ae Zufuhren beliefe,l sich auf w Wa-iou Heu, 2 H^gen l^uinmet, K Wagen Strnl) ulid l Magen Nee. Heu imirde z» bi? .W, Grunliiiet zu 3b, Stroh zu N) bis und Klee zu 5K Dinar ^r 100 kg gehandelt. m. Tchweiuemarkt. Mari b o r, d. Aufgetvieben wlirden L72 Stink; die Kniif» lujt war nicht sonderlich groß. Es lloticrtcu v—tt Wochen alte Jungschweine 111)—150, 7—v Wochen Ä10—250, ."^4 Monate ."^00 —350, 5—Monate 400—550, 8-^10 Monate gk0—680, ewjährige PV0—750 Dinar; das Kilo Lebendgewicht 7—8 und Schlachtgewicht 10.5^0—11 Dinar. m Der bisherige Erfolg: 57.80V Dinar. Die Sainlnelaktion der Antituberkulosenliga filr deil Folld znr Errichtung eines Asyls fiir Tuberkulose in Mnibor hat mit Ende des vergangenen Moilntes das schiene Resultat voll 5>7.500 Dinar gezeitigt. Aken edlen Spelrdern, die zur stattlicheli Suinine bei getragen haben, sei hiemit der lvttrmste Dank ausgesprochen. Die gelMtzten Hallsbesitzer uud Mieter »Verden aber gebeten, der Aktion auch in Hillkunft treu zu bleibeil, dalnit das menschenfrenlldliche Ziel sobald als inöglich erreicht lr>erdell kann. m. Um die Meisterschaft des DraubanatS kämpseiß unsere Meisterringer heute Samstag und morgen, Gonntag in der Veranda der Brauerei „Union". Die Sämpse beginnen a« beiden Abenden um 20 Uhr. m. Die Bahnhofwechselstube siedelt. Die auf dem Perroll in einenl Kiosk nnterge-brachte Wechselstube übersiedelt in das neue Zollpostgebäude, u. ztvar in deil Warteraum für Auslandreisende. m. Die Z!iriedh»fuer«altung, die bislang denl Stadtrat als der Aufsichtsbehörde der städtischen Leichelchestattullgsallstalt unterstellt »var, ist nunmehr in die städti-schen Un-ternehnlungen einbezogen ll>oi^den. Nl. Halsbrecherische ReiterkuuststiiSe der Kuban-Kosaken. Die Gruppe der Kuball-Kosaken, die sich schon mehrere Tage in Maribor aushält, veranstaltet Sonntag, den 6. d. um 20..W Uhr am Spielplatz des SK. Maribor iln Bolksgarten halsbrecherische Reiterkunststilcke und verschiedene Kampfspiele, besonders die sogenailnte „DZigitovka", die ilberall die größte Bewunderung auslöst. m. „St. Wolsgaug am Bacher«" betitelt lsich eille iln Selbstverlage vol? Herrn Doktor Othluar Reiser in Pekre bei Maribor versasjte topographische Beschreibung, die fich lllcht nur init der Geschichte des Ortes, sonder,l vorilehnllich auch lnit dein St. Wolf gaug-Kirchlein ulid seine,i baustilistischen Eigenheiteil befaßt. Zuui erstell Male wird hier das Innere des Kirchleills, die Altäre, Bilder usw. detailliert geschildert als wichtiger Beitrag fiir deil lokalen Kulisthistoriker. Tvr Verfasser si'ihrt uns sodanil durch die Fallna uild Flora der Unlgebung voil Sv. Bolfenk, kurz und gut, dieses Schriftchen, defsell aparte Unlschkagzeichnullg von Erika Reiser stainlnt, diirfte jedem Bergfreunde »villkolnlnen seill, der sich über diesen Herr lichell Pullkt unseres Bachern in jeder Be-ziehullj^ orientieren will. „l. Danksagung. Die Antituberkulosenliga in Maribor dankt auf diesem Wege dem Ber-eill der Stadtangestellten sowie dem Fische-reivereil« für die Beiträge von Din 100.— bzlv. Dill lX).— für den Fond zl»r Errichtung eines Aslils für Tuberkulose. ln. «m Leben verzweifelt. Die 26jährige Franziska T. ncihnl gestern eine größere Mon ge Ll)sol ein. Ihr Vorhaben »vurde jedoch rechtzeitig erlaunt. Die RettllngSabtc.lnug überführte die aul Leben i^^erzweifelte iiiS 'trankenhaus, wo ihr der Magen auSge-pulnpt,vurde. ,n. Die Vorbereitungen zur großen Wohltätigkeitstombola der Freiw. »^euerivehr und deren Rettungsabteilung in Maribor, welche ain g. August IVZjI abgehalten wird si,id in vollenl Gange. Wie alljährlich, l)aben sich auch diesnial Belvolinerschaft und insbesondere Industrie lind .^kanfinaliuschnft dein Un-ternehinen unserer Wehr sehr entgegenko,n-mend gezeigt, so daß die Tokubola ,nit einer Fülle von wertvoll<'n ?^esten ausgestattet sein lvird. Der (^ewiustplnn verzeichnet luie' ver l0 Toiubolngelninfte, vou d<'ne,l die beiden ersten Bnrbelviige in der HiÜie von lilld Dinlir sind. Die lneilercn ? Toulbo« la siild ebensnlks sehr niertooll, und zivar Herrensahirad, Il>M Tin in l'avenl, eiile komplette Waschgarllitnr, 1 ü^rupo,! Sohlenleder, 4 Viulienscheits,olz, 8 Meter Seldeiistosf, I Boxliaut und ! gegerbtes Schaffell, l Pholoapparat. Aufierdem gela,,-geil ni-ch hnnderie kleinere lverwolle Treffer znr '.'luSlosllng. Die ^^^este sind in der Auslage der Firiua Mintiu s^)^ii^el ail der ReichSbriicke nnters?all' der Velika kavarnn Msgestellt. liedaif wolil keiner besi^lide ?PI! ''?lllflIII,I!l^'! !NU1 i>ils' '.Iii terschied sich die Toinbolatarten, l»ie ^uul Sonntag, den August Preise vonDinar bei ailell Feuer,vehr» mitgliederu und im Fenerloehrdepot erliält-sich find, nilschafft, uttl dadurch unsere ivaslere Wehr ulld ihre aufopfernde, sell>strose tuugSabteiluilg in jeuein Mas^e zn uiller-stülpen, luie sie es jederzeit verdient. Iii. Unfall beim Spielen. Unter der NeichS-brücle besitzt der Tischlerineister Herr Pasc eine Meilge Bretter, die zu einein Tunn aufgestapelt und mit einenl hohen Zauil Uliige-beil silld. (Gestern gegeil Abeiid spielten niin in der Nähe mehrere Kinder, darunter aur>> die Brüder Viktor und Willibald Z ie k iin ?Ilter von 0 uil>d l'i Iahren. Die Buben kletterten über den Zaun uild hüpften auf denl Bretterstapel llnlhet^. Plö^Uich stürzte dieser ein uli'd begrub die beit^en Jungen unter sich. Die stürzenden Bretter fügten den beiden erhebliche Verletzungen mn Kopfe zu. Die RettungSabteilllng überführte die Kinder ins Krankenhaus. m. Wetterbericht voin si. d., 8 Uhr: Feuch-tigfeitslnesser Barometerstand 741, Tem peratur ->21, Windrichtung NW, Beivöl-kung teilweise, Niederschlag —. m. Uustelle eines ttranzeS für die verstor« bene Restaurateursgattin Frau EmerZiS, spendete die Mariborer Bäckervereinigung 100 Dinar der Antituberkulosenliga. — Zur Nachahmllng empfohlen! * Handelskurs Legat, Maribor. Beginn 9. September. Einschreibmlg SlovenSka uli-ea 7. SM» » Velika kavarua Gamittag Blumeumarkt, Sonntag Opernadend mit Tanz. Y45S * Warnung! Hüte dich vor Motten und verkaufe abgelegte Kleider, Schuhe usw. in der Grajska starinarna, Trg svobode 1, die am besten zahlt. VNI * Alle Besucher der Mariborer V»ch<" haben iill Trpi n-B a z a r^ Betrinjska ul. 15, günstigen Nachlaß. 9335 Wohlbeleibte Menschen können durch gevill«-haftm Gebrauch deS nMrlichen BitterwafserS auSgiebigen Stuhlgang ohne An-strengunfl erzielen. Zahlreiche sachärztltche Berichte bestätig, daß auch Skleren- und Gicht-leidcnde, Rheumatiker. Stein- und Zuckerkranke uiit der Wirkun« deS Fraut-Neß^WasserD schr zufrieden sind. Das „Franz>Josef".Bitterwasser W w Apothekn, Drogerlen und Spezel^ihandk»-gen erhältlich. * Hauptvertreter fiir MaribOr sucht alße VevsicherungSgesellschaft. Interessenten, welche in Maribor ein kailfmänn. od. Geschäfts-büro haben uild welche bereits mehrere Jahre in Maribor leben, haben Borzug. Offerten an die Berw. unter MaribOrSki za^P-Nik". 94« * „GraiSka klet" K o n z ö r k znr Zeit der Mariborer Festwoche jedeit SamStag «. Sonntag sowie an Feiertagen mit Tanzge-legenheit. 9^174 » Restaurant Achtig TrSaSka eosta. Garten tonzert. Tanzgelegenheit. ^ Die SchAnherr-Kapelle konzertiert Sonn tag, den 0. d. bei der „S i n d e* sAnderle) Priula Pekerer Weine, Backhü^ner, Tanz' gelegenhelt. Vl^i' ^ Gostilna Sunko (Pschunder)^ Zg. Nad vcinje. Bilckhühllerschmans, Priiila '^serer^ lveine, Konzert. 9467 » Solintag, 0. Augllst Ausflug des lom» pletten Eisenbahner-Musikvereines untei persönttcher Leitung des Kapellmeisters H. ÄchSnherr ins Gasthaus Weber, !^rez!ie. Tanzgelegenheit, billige Bo. d. Ulli 10 Ul>r gegen. T?K. Maribor aiu Maribor-Plai^e in folgender '.'Infstelluug: ."^eglitsch. Binder, Schniarz, ^.'l^schuigg, Mühleiseii, ^sleiiler, I)aln»ier i^iid Marciulo. Konntag, AiMst WU. .Marilwres ?tllNlmr'7 Wirtschaftliche Rundschau Kaufmann und Krlft —0— Ueber die Lage der Kaufmannschaft wird sehr geklagt. Allgemein macht man den großen Nückgang der Kaufkraft fiir die schleckite lZitluitioil ini Klein< und Mittel Handel dcrantwortlich. Ihr Korrespondent wandte sich au einen der größten Kaufleute Illq^^slnwiens, der sich zur Lage wie folgt äußerte: „Die Lage der Kaufmannschaft hat sich dnruin verschlechtert, weil das Publikum nicht nlehr die nötigen Mittel befitzt, um seinen Bedarf zu decken. DaS heißt, daß das Einkonlttlen nicht mehr die Höhe erreicht, die die Aufrechterhaltung dcS früheren Lebensstandards ermöglicht. Man muß hier Mischen Bedarf und Rachfrage unterschei« den. Der Bedarf ist da, die Nachfrage fehlt jedoch. Langsam entsteht eine Anpassung des Publikums an die Verhältnisse. Der Lebensstandard sinkt. Die Folge davon ist der schlech tere Geschäftsgang beim Kaufmann. Die LAsttNfl würde darin liegen, daß sich der Kaufniann den neuen Bedingungen eben falls anpaßt. Das geht aber nicht so rasch. Die Grunde hiefeür sind leicht zusamnlenzn-fassen. Die festen Spesen haben sich nicht nennenstvert verringert. Steuern, AuSgabeil für Licht, Krankenkasse, Miete usw. find ge-l-lieben, sie niachen jetzt einen bedeutend höheren Prozentsatz des Umsatzes aus als früher. Man half sich durch Abbau deS Personals nlld durä) Verringerung des Geschäfts-nmfanges. Paralisiert konnte der Al»Sfall an Geschäften nicht werden. Der zweite Grund liegt in den a l t e n Verpflichtungen. Jede Ware kostet steigende Zinsen. Der Berdienstzuschlag einer Ware ist dagegen stabil bezw. fallend. Ich nlöchte ein Beispiel anführen. Eine Ware, deren Selbstkostenpreis 100 Dinar beträgt, kostet, wenn fie ein Jahr lang liegt oder niäit bezahlt wird, infolge Zinsenzuschlag wenigstens lVS Dinar. Die gleiche Ware kann im Anfang wohl um — nehmen wir an — I IV Dinar verkauft werden, nach einen, Jahre wertet sie aber bedeutend weniger als !00 Dinar. Den Unterschied muß der .vfanfmann aus dem Kapital decken. Die alten Verpflichtungen, deren Ziffern in unserer Wirtschaft außerordentlich hoch sind, nagen demnach anl Kapital, sofern es vorhanden ist, oder aber — was in zahlreichen Tlällen leii>er geschieht an der Ware selbst. So konmlt es, daß in vielen Fällen bei Bilanzierungen einer Riesenpassiva nnr eine ganz minimale Aktiva entgegengestellt werden kann. Der dritte und schwerste Grund liegt iit den Außenständen. Fast jeder Kaus-man hat in den letzten drei Jahren kreditieren müssen. Die.Höhe dieser !^edite ist nicht zu erfassen, sie dürfte aber über alle Erwartungen hoch sein, da ja sonst das Bauernschuldengesetz nicht geschaffen worden wäre. Diese Außenstände sind heute gar nicht oder nur sehr schwer hereinznbrintieii. Der abgebaute Beamte kann nicht bezahlen, der Bauer, dessen Getreide einen Untcrpreis besitzt, ebenfalls nicht und der Festbesoldete vns;isein verringert und dannt eine demoralisierende Wirtuinl auf dem ganzen Stand ausgeübt. Der «lewij-senhaste alte nnd pslichtbewus;te Kausinann braucht kein Vrrgleichsverfahrei,. Er ist sich dessen bewußt, daß er seinen Verpflichtungen nachzukonunen liät und er lveis;, das^ ein Ausspringen ans diesen Verpflichtuuqen deu Verlust des gnten ^tansniannSnamenS oedeutet. Er trägt die Konsequenzen der Lage und er will gar nicht seine Vorpflichttin-gen auf die Weise liisei», das; er joinenl Lieferanten einen Vergleich anbietet, der diesen! einen immer größeren Verlust und Schaden zufügt. Unter anderen nornialen Umstanden n'äte das Vergleichsverfahren eine Wohltat. >>eii-te aber ist die Zahl der ni6)t auf Tradition aufgebauten kaufmännischen Unternehmen s" groß, daß die Zahl der gute,i, alten unk soliden Unternehmen mit ihren Gewohichei-ten und Prinzipien neben ihnen verschwindet. In der lelUen Zeit ist eine leichte Besserung der Lage eingetreten, die Unisäke wei. sen eine leicht steigende Tendenz auf. Na« «In« k^IIIIon (7. Fortsetzung.) Vin Teil von dem früher verlorenen Geld zurückgewonnen. Die Scheine häufen sich vor ihm. Ganz leicht ist ihm jetzt uniS .Herz. „Aufhören!" denkt er. Aber wieder setzt und goivinnt er. „Man muß diese wunderbare Chanc? ausnutzen", überlegt er. Da fühlt er ».»on hinten seine Hand umklammert. P^ndet sich unn'illig. Sieht in Tamaras zloiirgeniX' dunkle Augen, hört ihre leise Stimuie beinahe befehlend: „Mfhalten, Ch^ri! Nicht da? Schicksal versuchen! Wnlin, laß uns ein Glas Sekt trinken!" Er ist ungehalten über die Stiirnng ?ll'?r der Zauber dieser Frau ülvr !lni 'st sehr groß. „^ch komme gleich!- „Mer nicht n,ehr spielen!" ..Nein, nur noch ivenige Augenblicke zu. sehen!" Ein Freund des Hauses tritt zu der kv.rä-fin nnd bittet sie, ihn in die Bar zn v.'gleiten. Carlo merkt kaum, daß sie gel>t. vertieft ist er in das Spiel. ^'lnch als Beobachter hier zu nt^en ist niis-kelnd. Er liiit seinen ,'^weck ereicht. gewonnen. Die furchtl'aie Last ist Ul'n is,!,, <'l'-gesallon. '-'ll)er es ist d^'ch zu schade, iu ei. Stoma« von Lola Stein tRochdrult verboten.) ner Glückssträhne aufzuhalten, sie nicht l>is zur letzten Möglichkeit anSzunutzeu. In Gedanken setzt er »veiter. Die Cien auf seiner Stirn. Jetzt, iin allerletzten Angenblick, iinicht er seinen (5insat.'>. ?il'er diesnial kommt die Neun heraus. Er hat verloren. Er ist bestürzt. Ganz sicher hat er uiit dieseui l^en'inn gerechnet. Er muß das -'ben Verl^nx'iu' >;nrückholen. Verdoppelt lieiin näsl'steil -»'iel sein''n Einsatz. Wieder ist eö die Neun, die gewinnt. Als nnn Carlo auf Hie Nenn setzt, tonunt die Sieben heraus. Es ist, als wolle das Glück ihn narren. Nun hat er jede kühle Ueberlegnng, jcd^ Vorsicht lx?rgessen. Er leteiligt sich an iedenl Spiel mit zäher, verbissener Leidenschaft. Sehr schnell ist der Platz vor ihni leer. Er hat seinen ganzen Gewinn verspielt. Al'er noch immer komnn er nicht zur '.1'eruuuft. Jetzt aufhalten? In dieser Stiniuinng das Hans »erlassen? Dazn ist er nicht jiekvin-Nleu. Wie es ihn« schon eiinnal in dieser Nacht mi^^glich war, das Mück zn zivingen, so iiniß eS ilnn wieder gelingen. Er schreibt kleine Zettelchcn, die er statt baren Geldes oder Spielmarken al>^ Einsatz gibt. Konstantin Ewertschkow tennr seine Gäste. Von den jungen Haiichlir>ier kattflelit''n, die er selir sieru an seinem Tisch sieht, nimm» er sie ebenso rulng wie l'^ines l^ield. Er seilest verkanit Die Forderung stets nvch in derselben Na.ht aii diei.'nigen seiner Gäste, die Wert ans diese Art der (^lich'ifte legen. Wie sie ani nächsten Tati ihre Aü'5-stände eintreiben, einlassiereu. interessiert den Hansherrn nicht, ^^hiu lieti« daran, sich nil^glichst zurückzuhalten. Earlo Detlefsens Geuchl ist >el>r l'Ias;. 'ier. bennnnngsil's^' Lei denschaft zu dieser ipäi.ii uä^stlichen '^liinde, die anch ihn ge^>arlt halieil. Er iveiß jetzt kannl nvch, n'as er tut. Will lpwinnen. M n ß geivinnl'il^ Nni jeden Preis Aber er verliert '^>iele Male liiniereiii-ander llnd un'nn ihm ein ^n- Mt, so jetzt L».' jogleia^ die i>o^>^eUc Sunl- me, in der Hoffnung, je(tt wieder in eine Glilcksträhne geraten zn sein, llnd verliert von neuem. Nach einer langen Weile blickt er iik jäl»em Sclsreck, in jäher Ernüchterung ans das Blatt Papier, ans Sen? er seine Eintragungen geniacht hat. Addiert die Summe. Fühlt einen Eisstronr dnrch seine Glieder jagen. Sein .Herz in schnkerzhaften: Krampf sich znsainnienziehen. Als er sich erhebt, tannielt er. Sein Gesicht sieht inertwürdig verwüstet aus. Die Augen blicken gläsern. Earlo Detlessen hat in dieser Nach! daS Dreifache seiner bisherigen Schulden ver« lvren. Der Plan. EarloS .Giehle ist wie anSgedvrrt. So mvs^ einem beiiuihe Verdursteten zn Mute sein. Er geht in die Bar. Die Spieltische in den l'eiden Rmimen, die er durchschreitet, sind jeltt fast leer. Mr einige Unentivegte lmrren norl) ans. Der Mirer, ein jnnger hübscher Mensch, hol'kt init verschlafenem 'Ansdrnck ans feinem Stnhl. 7^n einigen lieqnenlen Sesseln in dein inlimen. niit raffinierter Eleganz anSgestatteten )1iaiiiii lehnen nbernmdete Gestallen vl)r ilireii Evcktails, In der E^le siM Tainara Alerandromna norli inil deiü l'^Zasl, der sie vorhin bal, mit ihin zn lriiilen, Earla kennt den Mann nicht, al'er er has;l sein selbstzufriedenes sattes Gesicht. s'ie t^iraiin sieht iniit^er iiiik' abge-s>'ai!"U'r als d'arla sie je Kilver in'sehe, hat. Eiil getiuulier ^ng ist niii ihren Miind ..'^AtariVorer Geltung' ?ki,nmttr , Mhrend die l^e-samtausfuhr Fr. tt8,432.i^ö1 beträgt. Iugc>-jlawien ist demnach an der schweizeriickAii l5infuhr mit 0.7?^ und an der Ausfuhr nut 0.8?e beteiligt und steht dabei im 21. bzw. 4. Ranfl von 54 Staaten, seine «oandelsln-lanz verbessert sich durch den Aarenverkehr mit der Schweiz pro Monat Inni 1W.? um Fr. 4i:j.7«6. Der auswärtige Handel der Zchn'ciz bc-länft si6) im ersten .Halbjahr 10:^^: Einfuhr Fr. 7S4M:^.4<^ gegenüber ^r. im ersten .'oalbjahr Ausfuhr: Fr. 4I7,Ä4Ä.6V0 gegenüber Fr. 416,465.240 im .«^lbschr 1«3L. 5P0«7 Sporttage in Xezno Trabfahren, Motorrad- und Radrennen Sonntag, und am Feiertag, 15. August Während der Mariborer Feftwockie veran« stallet der Trcibremwerein in Maribvr mit dem Nad- und Motozyklistenklub „Perun" ein Trabsahren sowie ein Motorrad- und Radren,lcn. Es gelaugen an jedem Neiliita-gc je 2 Motorradrennen, Radrennen, ^ Einspänner-Trabfahren nnd ein Zlvcispän-ner-Trabfahren zur Austragung. Von den Trabfahren gelangt ani ersteil Neniitage der Preis des DrauSanats zur l5ntscheidttng und werden sich in diesem Rennen unsere schnellsteil Traber vorstellen; es ist eiu spannender Endkanlpf zu erwarten. Als zweites Rennen wird der Preis der Etadt Maribor ausgetragen. In dieseni Ren! nen werden sich einige zmisie Traber versuchen und dürfte die Beteiligung an diesem Rennen sehr stark werden. Den Abschluß des ersten Renntages bildet das Frij.^ Skoberne-Gedenkrennen, benannt nach einen« unserer größten Pferdesportlente nnd Ansschußmit-glied des Mariborer Tralnennvereines. Dieses Rennen ist ein Doppelspännerfahren und dürfte sehr stark bestritten werden, da bereits im Training verschiedene Gespanne versuöit werden. Genauere Borschatlmitteilungen bringen wir im Laufe der nächsten Woche, bis sämtliche Nennungen für diese Veranstaltung eingelangt sind. Dom Endkampf um den Davis Vokal X Stand der Rationaldant von 31. Iitli sin Millionen Dinar, in Aammern der Unterschied gegenüber der Vorwoche). A k t i-v a: Mvtalldeckung 18i>4.19 (—3.4), davon in «Gold 1797.3 Wechselporteseuil- !e 1934.8 (>2), Lombarddarlehen 317.1 alte Staatsschuld 1815.« 0.3). -Passiva: Bantnotenmnlaus 4305.6 < 40), Verbindlichkeiten gegen Eicht 76K), davon Forderungen des Staates 'i.0 <--7), verschiedene Verbindlichkeiten in Giro 3VL.8 (—'«.8) und anderen Rechnungen Links: Kampf zwischen Austin rechts: Kampf zwischen Perry England (vorn) gegen Merlin-Frankreich (hinten); England (vorn) gegen Eochet'Frankreich (hinten). Nach den großen Känipfen zivischeu den 'Franzosen Coclict und Merlin und den Engländern Perry und Austin, in «denen die ^ilg länder den Sieg davontrugen, fanden ant Sonntag die Tavis-Pokaltagc in Paris mit der feierlich<'n Netergabe der Trophäe an die neue Sieger-Nation England ihren Abschluß. : Der Weltrekord im Z,oeistunden-Lauf verbesserte der in Anierita lebende ^inne Nomonen bei einer Veranstaltung in Toronto auf 33.243 Meter. Die bisherige Bestleistung wurde vor 20 Iahreu vou dem Eng länder Green nut 3.j.05s> Meter aufgestellt. : Weltmeister Baer suspendiert. Die ?la- tionale Boxing Association liat de» Weltlnei ster Mar V a e r, seinen Manager Ancil .^1 o s s IN n u n nnd Jack Denipsey in seiner Funktion als Proniotor snspendiert. Die Sperre erfolgte fi^r ein bereits längere ^jeit zurüttliegendes Perc^etn'n, die ^.'tichle?.,-lialtung eines Schanlanipf-.^tonlraite'^' niit Babe.^'»linl in .^lansai?. : Einen neuen Weltrekord im Schwimmen über 1lX)0 ''^>ard stellt in Portland Medica mit 11:37,1 auf. Tie alte A^ellliestleiskuniZ hielt Arne Bord niit I. : Die amerikanischen Leichtathleten giiijstli in M a l ul an den ^tart. ^'al'vrde waef den Diskus 4!1,0I Meter. sprang t,05 Zickenfelle, .^>'ilkränter nnd nvch einige andere Bodeiiprodnkte. Die nieisten Adressen der polnischen Iniportelire können beiui Polnisch-jugoslawischen Wirtschaftstoinitee ii, Beograd, Kraljev trg 5, in Erfahrung gebracht werden. X Zwöls Millionen Dollar Gold nach Europa. Neivtiors, 4. August. Gold ini Uerte von zu'ölf Millionen Dolliu- uiurde gestern auf v<'rschiedenen Dainpfern nach Enropa verickiifft. Etnm die.^^lfte des Goldes ist für die Bank von Frantreich be-stittunt, während die andere Hälfte nach Prag geht. Die Goldverfchiffnng geht auf Rechnung der Bank von England und steht im Zusaittiueuhaug mit Transaktionen des englischen Währungsausgleichsfonds. Meter l)och, während Metcalfe 100 Meter in 0:10,3 und Meter in 0:21,1 lief. Das .'i^ürdenlailfelt über 110 Meter gewan Äioris in 0:14,8. : Der Damenweltrekord im Diskuswerfen wird von der Polin Weiß ständig verbessert. Der voll ihr aufgoft-ellte tlnd vom Jnterua-tioualeii ^'eichtatl)lttifverl'aud registrierte Me Lebergabe des Davtt-Pokal« an die englische Mannschaft ^'ophae des Teuuissvo Die größte Trophäe des Teuuissports kehrt durch deir englischen 3::Z-Sieg über Frankreich nach vieljäliriger Pause wieder naä) England zlirnck. Weltrekord beträgt 12.13 Meter, doch liat Fräulein B!^iß in der letzten Zeit diese Ma'> ke auf 42.ät» Meter mid dann auf 43.80 Meter verbessert. Nuu hat die Polin iu Bialn-stock wieder eine» neuen Weltrekord ausgestellt; sie warf die Scheibe 44.6 Meter. Auch illl ^tugelstoßen ging Fräulein Weiß au dcn Start und siegte ulit 11.3 Meter. : Jnternatio»ales Tennisturnier in Bel. den. Das Veldenec Tennisturnier findet heti er vont 6. bis 12. August vor d. Pörtschacher Turnier statt. Die Wiener Klasse wird vollzählig vertreten sein. Aus dein Ausland haben der jugoslawische Meister ^ u k n l j e-v i e, die tschechische Meisterin Frau Deutsch, Cesnra (Italieti) und die italienische Jugend meisteritl Victoria Tonolli zugesagt. Das Turnier erweckt sowohl im In- als auch im Ausland großes Interesse. BÄcherscha« b. JugoslovenSki Lurista. Juniheft 1933. Bibliotheka „Jadran", SuZak. Im Jahresbezug Diu. 100.—. Ausführliche bebilderte Aufsätze über die Schönheiten unserer Badeorte uttd Sommerfrischen. b. Iioto Revija. Augustheft 1033. Jnteref-ante Texte und Bilder, viel Lehrreiches für Anfällger ulld Fortgeschrittene. Verwaltung in Zagreb, Dalmatinska nlica 6. Jahresbezug Din. 50.—. b. Cinema revija. Augustheft 1S33. Aus-gezeichitete Reproduktionen in Kupfertiesdruck und luftige Texte. Einzelnummer Din. 8.—. Verwaltung in Zagreb, Gundulieeva ulica 2. b. Türkennot 1683. Erzählt von Dr. Hubert .^Mlvel. Verlag „Styria", Graz. Kart. 1.20 Sch. Ein Büchlein zur Erinnerung an die vor Jahren erfolgte Befreiung Wieils aus schwerer .^riegsnot. b Deutsche Frauenkultm. Augusthest 19.33. Verlag Beyer, Leipzig. Zeitschrist für die gesamten Fraueninteressen. b. Deutsche Rnndscha«. Augustheft 1933. Beachtenswerte Abhandlungen der ständigen Mitarbeiter, literarische und politische Rund schau. Im Jahresbezug Mk. w.—. Verlag Berlin SW-68. b. Wiener «itche. Augustheft 1933. Jnter-essairtes sür jede Hausfrau. Allerlei Kochrezepte, Fehlerecke usw. Einzelnummer 1.20 S. Ruhm-Verlag, Wien 18. b. Funkmagazi«. Augustheft 1933. Besonders hervorzuheben die Abhandlung über Photozelle ilnd Bramt'sche Röhre. Biel Ms« scliswertes für jeden Radio-Amateur und Z^astler. Einzelnummer Dill. 16.—. Ver Landwirt Ve Hiihnsr. ober «OGet«Me. Zu -den liäsdtgistell Parasiten unsvcer HAH- lter gehört die Bogel- oder .HÄHnermilbe, auch rote Milbe oder Blutlaus gxnannt. Sie hält sich tagsüber unter den Citzistangen oder in den Ritzen des Stalles auf uitd befällt erst zur Nachtzeit die Tiere und saugt ihnen Blut aus. Äe Tiere kommen da^rch Ulli ihre Nachtruhe, niagern ab unid stellen bei stärkerem Be^ll die Legetätigkeit ein; ja, sogar der T»d der 5'>nhner kann durch diese Milbeit erfolgen. Auch kann die Milbe Sencheit übertragen. Beiuerlt lnan in der Nacht öfters Unruhe in. Stalle, so kann man auf das Vorhaltdenseiu dieser schädlichen Milbe schließen. Eilie Bokäuipfuug kann n'ir durch eine gründliche Reinigung der Sitzstangen nitld des ganzen Stalles erfolgen. Aln besten wird eine Sttbliniatlösung in der Mischuug 1:10l>0 angewendet. Es müssen dainit alle Wände, Sit^stangen, N^ter nnd G,>räte im .s^iihuerst'all inehrulals liestrichen werden, die Fliissigkeit iu alle Ritzen nnd ',ntgelt gespritzt werden. Da Subliutat als QueMlberpräparat giftig ist, wird eS cmp-fehlcuswert sein, die >>>ihllcr etwa zwet Tage des desinfizierten Ttall fern zu halten. Es wird lnich enlpfohlen, Wände. Decke nnd Geräte de, .'^Hühnerställe uiit heißein Masser tücsilig ali^;nn>aschen und dann init Wasserglas im ^'Zit.'lhältuis vou 2 Teilen Wasser nnd 1 Teil Wasserglas zu bespritzen oder zu beslreirl^'n, anch frisch gelöschter Kalk N'ird dazu verwenidet. WMie ÄWMtlllk »u bereits reclu-Äerken preisen seklilW Wellillll Eosposlea Z Uli« Slmnfas, den v. August lM. IVIocisscksu BorbllSe für die kommende Wintermode Bon unserer jüngsten Modeschau können wir Folgendes erzählen: Die Mode dieses Winters ist farbenfroh und phantastisch, fast, als ob sie uns von vorneherein mit der Eintönigkeit einer grauen Jahreszeit versöhnen wollte. Der Phantasiereichtum der Mode hat sich hauptsächlich auf den oberen Teil des Kleides und ganz besonders auf die Schulter gelegt. Im übrigen ist die Umrißliuie des Tageskleides fast unverändert geblieben, bei einigen Nachmittagskleidern bemerkte man die Neigung zuui etwas kiirzeren Nl)ck, was wohl damit zu erklären ist, daß erstens einfache Nachmittagskleider auch als Tagekleider zu tragen sind und zweitens, das; sie dann nicht unter dem Mantel hervorschauen können. Und nun zuin Aermel! Wer hätte es wohl gewagt, in den vergangenen, auf Sachlichkeit eingestellten Jahren solche Aermel zu tragen, wie sie uns die Mode jet)t vorschreibt? Das rüscht und rollt sich, bauscht und pufft. Hier erinnern geschlitzte Aermel mit abstechend gefütterten Tüten an alte i Trachten verganjjener Jahrhunderte, gepaspelte s^albeln an die Biedermeierzeit; plissierte seidene Epaulettes mit hochstehendem, Köpfchen erinnern an einen Tambourmajor, l Das zweite Lieblingskind der Mode ist die Schleife, sie wiederholt sich immer wieder! andes, aber immer schneiderisch verarbeitet^ an unzähligen Kleidern. Oft hängen Schlei-! fen und Schlupfen als Garnitur über die Armkugel, gehen, fein ausgeklügelt verarbeitet, in den Stoff dos Aermels über oder sind, vorn anl Halsausschnitt angebracht, so breit, das^ sie zur Verbreiterung der Schul-terlinie beitragen. Ein dunkler Samtärmel ist z. B. einem kurzärmeligen Wollkleidchcn aufgeknöpft und kann nach Belieben abgenommen werden. Viele von diesen kleinen Nichtigkeiten sind im Grunde sehr einfach aus Stoffrestchen herzustellen und lassen sich gut zum Modernisieren verwenden. So kann man auch diese reich garnierte Mode praktisch ausnutzen. Einer wieder neuen Kleiderart begegnen wir in der Kasaksorm. An manchen Kleidern ist der Kasak nur durch ein kleines, kanni abstehendes Seitenschößchen angedeutet, andere wirken ausgesprochen zweiteilig, ohne es zu sein. Doch hat man natürlich auch hier die praktische Möglichkeit, Rock und Kasak getrennt zu arbeiten, um dni Rock, der meist gerade ist und wieder ein Paar Aalten aufweist, auch als Blusenrock zu verwenden. Eine Kasak in Dreiviertelrocklänge, vorn gespalten, wirkt jugendlich und elegant, besonders, wenn edle Stoffe wie Seide und Samt dazu genommen werden. Als weitere Entwicklung der Kasak ist die Schürze zu betrachten, die dem hüftlangen Leibchen, in Quetschfalten gelegt, vorn angesetzt ist — eine Mode, wie wir sie vor drei Jahren etwa an dem sogenannten Mantelkleid hatten. Beliebte Garnituren sind nach außen genähte, auch über Schnur genähte Biesen, dunkler, gleichfarbiger Samt zum farbigen Wollkleid, schwarzer Breitschwanzplüsch oder Rippensamt zum schwarzen Tages- oder Jäckchenkleid. Dann helle Kragen und Stulpen, die znm Aufknöpfen (sichtbar) eingerichtet sind, und sehr hübsch sind die schlichten Westeneinsätze und hochgebundenen Hals-schleifen aus zartfarbiger glänzender Seide im Direktoirestil. Diese Einsätze sind für sich gearbeitet und werden nur in den Ausschnitt eines Kleides geschoben. Sehr viel trägt man auch eine kleine, leicht verschlungene Krawattenschleife lose um den .Hals bei einenl spitz ausgeschnittenen Kleid. Diese Garnituren sind sehr kleidsanl und können einzeln fast zu jedem Kleid hergestellt werden. Eine ausgesprochene Modefarbe gibt es nicht, eS wurde viel Schwarz, Brailn, ein sattes Grün, ein neues warmes Rot — Buchenrot — und ein rötliches Blau gezeigt. Ferner gab es schöne Färbungen in Veilchen-, ilnd kornblumenblau, sowohl in Woll-wie in Seidenstoffen. Neu sind die Zusammenstellung der Farben, besonders bei den Pastellfarbigen Garnituren der Kleider: Dammmvden für dm Sport Bein: Davispokal trugen zwei elegante Pariserinnen diese vielbeachteten Sportkostüme, die der Sonne ungehinderten Zugang gewähren. blaßblau zu marin- oder taubenblau, apfelgrün zu tiefbraun, zartrosa zu Pflaumen-blau, bläulichrosa zu schwarz, Perlmutt zu braun. Die einfarbige Mode behauptet diesen Winter das Feld. Im nächsten Modebericht soll eingehend über die neuen Modestoffe erzählt werden. Mit Kranz und Schleier Das Brautkleid, das für den schönsten Tag der Frau bestimmt ist, wird mit besonderer Liebe ausgesucht. Es sei so schlicht, so würdig wie möglich. Man wählt ein weichfallendes, nicht zu dünnes Material, Seide oder Kunstseide, wenn das Kleid mit Schleppe gearbeitet werden soll, dagegen Taft oder einen mit Kunstseide gemischten Stoff, wenn die Borlage eine leicht abstehende Form zeigt. Das Brautkleid hat ja formalen Charakter, es wirkt fchön und kostbar durch einen etwaS starren Stoff von edler Beschaffenheit, in Mnz einfacher Machart, wie sie diese moder nen Stoffe erfordern. Lieblich und von Poe sie umgeben ist das Brautkleid aus durch sichtigen Stoffen wie Tüll und Organdy, paßt es aber sehr in unsere bescheidene, allem Pomphaften abgeneigte Zeit? Deshalb sind auch scholl im Hinblick auf spätere Ber wendbarkeit für dieses .Hochzeitskleid solidere Stoffe vorzuziehen, als da sind die verschiede nen seidenen Kreppgewebe, unter deneii Matt krepp jetzt besonders anzuempfehlen ist. der als zweiseitiges Gewebe genau wie Krepp Satin auf beiden Seiten tragbar ist. Also der Stoff selbst ergibt izsn einfachsten gegie genen Auspui.^^. !db man eine Schleppe an schneidet, ist Geschulacksache, modern ist sie. Man kann deshalb auch den Sanm des Nok-kes ringsum gleichmäßig lang schneiden und eine Schleppenbahn für sich arbeiten und in Gürtellinie befestigen. Den Aermel arbeitet man lang und anschließend, am schimsten nlit Spitze auf die Hand tretend, aber auch der jetzt beliebte Pnffännel stört nicht, da er jungen Menschenkindern besonders gut steht. Man kann den langen Aermel dann zunl Abnehnien für später einrichten, ebenso, wenn das Leibchen breite angeschnittene?lch selteile hat. läßt sich der zur Feier Passendere lange Tlermel unter der Achselkappe ansetzen. Ein kleiner runder Ausschnitt ist immer hübsch und jugendlich, ebenso ein kra-genartiger Fichuteil. — Den» hier und da auftauchenden Versuch, dem Brautkleid eine andere Farbe als das überlieferte Weiß zu gebeu, wird mit Recht von allen jungen Bräuten Widerstand geleistet. So wählt man denn ganz nach Ueidsanikeit das Weiß von reinem Blauweiß herunter bis zuin Ei-erschalen- oder Pcrgameutton und nimmt genau in dent gleichen Ton den Schleier, ebenso die Schuhe und die Handschuhe. Nach Da< ewig unvollendete BNd Von Bruuo Brehm. In der schwedischen Galerie hängt ein großes, „Der Lebensbaum" benanntes Bild, das eine mächtige Esche darstellt, in deren Krone die Birgel des Waldes horsten und nisten und deren Schatten das Tiergewimmel der Erde aufnimmt. Der Galeriedirektor hatte sich dareingefunden, daß sich der N!aler, der vor Jahren, durch Armut genötigt, dieses Bild schwe ren Herzens veräußert hatte, an Tagen, da die Galerie deni allgemeinen Besuche gesperrt war, vor seinem Werke mit Pinsel ^ und Palette einfand und liier an einem Blümchen, dort an einem Federchen her-umänderte. Als er aber eines Tages dcn alten 5:,errn dabei traf, wie dieser ein.n mächtigen, am Fuße des Baumes gelagerten Tiger in einen Elefanten unizulvan-deln im Begriffe war, da riß ihm die Geduld, und er gab dem Maler zn verstehen, daß er seiner unmaßgeblichen Meinung nach der älteren Fassung deS Bildes entschieden den Vorzug gäbe, vb er das wirklich finde, fragte der alte Maler, sich anf seinem Klapp stnhl nmdrehend, ob er denn nicht versteh-.'n könne, daß ihm. deni Schöpfer eines im Gruude friedlichen, ja idyllisch gedachten Bildes, ein so bltttdürstiger Tiger unter all dem friedlichen Getier den Schlaf rauben müsse? Mit dreißig Jahren glaube nmn an das Paradies, da pinsle man ruhig ein sanftes Reh neben solch einen bunten Rälkber hin, aber als alter Mann lasse man sich alle Sachen ein wenig durch deu Kopf geh-eu. Wenn jedoch der Direktor auf dem Tiger bestehe, dann nlüsse er auch erlaubeil, daß all die Hirsche, Rehe und Gazellen, die Hasen, Rinder nnd Giraffen, ja selbst die Affen oben im Geäst und die Vögel in der Krone vor diesem Räuber sliehend dargestellt würden. Ueber diesen Plali erschrack der Galariedirektor so, daß er mit aufgehobenen Händen den Maler bi^schwor, in drei Teufels Nanlon den Tiger in einen Elefanten zu verwan-und dann aber endlich ein für allemal Ruhe zu gebeil. Hoch und heilig versprach es der alte Herr, übermalte die sein Idyll störende Bestie nnd ließ sich ein ganzes Jahr nicht mehr bei denl Galeriedirektor sehen. Da aber auf diesem Bilde Vögel und Vierfüßler nach wie vor die Plätze tauschten, stellte der Direktor den alten Herr''n einmal auf der Straße zur Rede. Mit Blick und Gebärde alles leugnend, wich der Maler aus und ging, trotzigen, ja verstockten Blickes seiner Wege. Eines Abends, da der Direktor spät auS einer Gesellschaft heimkehrte, sah er oben im Museum Licht. Er läutete deu verschlafenen Torwart heraus, der ihn durch die schweigenden Säle führen mußte. Vor dem Lebensbaum saß beiin Lichte einer Blendlaterne der Maler und war gerade dabei, einen Adler in einen Auerhahn zu verwandeln. „Nun habe ich Sie! Und den Torwart haben Sie wohl auch bestochen! Dem Mann kann das die Stelle kosten!" frohlockte der Direktor. „Der Adler", klagte der Maler, „ hat mir den Frieden der Vögel gestört!" „So! Und warum haben Sie den Reiher aus der Krone des Vauuies auf den Rük« ken des verdammten Elefanten flattern lassen?" „Der große graue Fleck yat nach Farbe geschrien! Bedenken Sie, wie bunt vorher der Tiger war! Es gibt doch nicht nnr Gesetze der Moral, es gibt auch Gesetze der Schönheit!" „Aber das Bild gehört doch nicht mehr Ihnen", erwiderte der Direktor, „das Bild gehört docki der Galerie, Ihr Anrecht darauf haben Sie um bares Geld dem Staat, den« Volk, der Mit- und wenn Sie nichts mehr daran herumändern, vielleicht sogar der Nachwelt abgetreten." Aber i^icht einmal der Hinweis anf den Nachruhm verfing bei dem alten Herrn, dem der Äedlmke^ Bogel, der mm vsme Mari6orer ,^ci?nng^ Nummer alter Sitte trägt die Braut einen geschlossenen blühenden Myrtenkranz und den weißen Tüllschleier, der eutweder wie eiil Häubchen gesteckt oder zusammengerafft am Hinterkopf befestigt wird. Bei langem Haar läßt er sich leicht mit Locknndeln befestigen während man für kurzes Haar ein Hilfsmittel braucht, ein Gummiband wird mit eineni Seidenband verbunden m,d unter dem Schleier über den Kopf gefpannt. Das Guulmiband näht man in eine schmale Tüllrüsche und befestigt den Schleier mit leichten Sticheil vorn au^ dem Seidenband. Sdepaare „Aber Liebste, erlaube nlir k,ur zu sagen..* „Nicht nötig. Ich weiß, was du sagen willst, und ich kanil dir gleich belveisen, daß du unrecht hast.^' « „Warunl versöhileil sich Herbert und Nora nicht wieder?" „Sie möchten schon, aber unglücklicherweise haben sie vergesse,l, weswegeli sie sich gezankt haben." M Radio Sonntag, k. August. Ljiubljana, 8.30 Uhr Gymnastik. S.30 Kirchenmusik. u Konzertmatinee. ^ 12 Mittagsmusik. 15 .Heitere Stunde. ^ 16 Uebertragung aus Bayreuth: Wagners Oper „Meistevsinger". — 22.20 Abendmu^ik. ^ Beograb, A).20 Cellovortrag. _ 21.K) Volts lieder. ^ S2.30 Zigeunermusik. — Wien, 11 Sylnphoniekonzert. 17.40 Blasmusik. ^ 19 Konzert. — 20.30 Jalzburger Festspiele: Rossinis Oratorium „Stabat Mater". —^ 22.40 Abendmusik. ^ Heilsberg, Uebertragung aus Bayreuth. — 20^05 Tonfilmfahrt durch Jugoslawien. ^ 20.30 Ueber tragung aus Bayreuth. — 33 Nachtmusik. — Breslau, Iv Uetertraguug aus Bayreuth._ 22.50 Tanzmusik. Pvfte Parifien, 20.30 Konzert. — 21.15 Abendmusik. — London- Regional, 21.05 Orchesterkonzert. _ Miihl- acker, 16 Uebertragung aus Bayreuth. 2:; Nachtmusik. Leipzig, 16 Uebertragung aus Bayreuth. ^ 23 Johaml Strauß-Wal-zer. — Bukarest, 20.20 Konzert. — 22.5l» RunlSnifche Volksmusik. Rom, 20?0 Mozarts Oper „Don Juan". ^ ,Pirich, 20.30 Uebertragung aus Salzburg. ^ Langenberg, 16 Uebertragung aus Bayreuth. — 22.45 Nachtmusik. __ Prag, Promenadekonzert. — 21 Abendmusik. — 22.tS Leichte Musik. — Oberitalien, 20L0 Mozarts Oper „Don Juan". München, 16 Nebertragnng aus Bayreuth. _ 23 Nacht- nlusik. Z^dapest, 19..^^ Martos-Has-^kas Operette „Gül Baba"._2.'^ Nachtmusik. ^ Warschau, 20 V«>kaltonzert. — 21 Bnnte Stunde. — 22 Tanzmusik. _ Daventry- Rational, 21.0s» Kammermusik. „ Deutsl!^ lanbfender lKonigswusterhausen), 16 Uebertragung alis Bayreuth. — 23 Tmlzmustk. ein Auerhahn und hinten ein Adler war, in die Welt gesetzt zu haben, den Schlaf zu rauben drohte. Er müsse nach seinem Tode wiederkonlmen, beteuerte er fast unter Tränen, der Direktor möge nur ew Fünkchen Mitleid habeil. Mit ZMHe nur wahrte der Direktor den Ernst, erlaubte dem alten Mann diese Aen-derung noch durchzuführen, und nahm ihm das Versprechen ab, von dieser nächtlichen Begegnung nichts verlauten zu lassen, da sonst alle Maler herbeikämeil, um an ihren Bildern herumzupatzen. Auf die Frage des Malers, wann er den wiederkommen dürfe, bestimmte der Direktor einen Tag deS Jahres, an dem der alte Herr geschlagene drei Stunden an seinenl Bilde herumpinseln dürfe. „Denn lasse ich Sie öfter herein, so übernlalen Sie das ganze Bild, und man wird mich beschnldigen, Ihre gute Mannesarbeit veräus^rt ulld gegen ein lahmeS Al-terswerk ausgetauscht zu haben". Jährlich an seinem Geburtstag kam der Alte, saß drei Stunden vor seinenl Bild, erbettelte sich z>vei weitere Stnnden und wurde nach Ablauf dieser Frist voin Direk tor selbst sanft aber nachdrücklich hiilausge leitet. „Auf diese Weise", rief der alte Maler an seinem dreiundsiebzigsten Geburtstage, „zwingen Sie mich, hundert Jahre alt zu werden!" NüMWr'?VS Tonnrag, den s. August 1933. Kleiner /^nieiser tziMMnHWVich Änö I0I»»r in vfiÄ-^ mAt«« doisBegNi,^alx!i», mach^'N wir aufmcrklsam, dok in der ..Planiirka" und „NuSka koöa" noch einige Zimmer zur Äer« füi^niiq stchen. Die qcin^e ^anisieren iibernmnmen. Bil ttge Preise. Professor bietet Mittelischuleli» Wohuunq, Berpflequna ffründ-klchi! Nclct>hllfe, sicwissent).'la Aajcva ulica Y45K gMNilieicha«», großer Sorten, zu verkaufen bei Gruber, Ävz-dm» 2.__9^ ^ufe H«« nrit schönem Garten in ver Nähe Maribors, mlch mit Sparbuch „Narodni Dom". Zuschrrften an B. Fraß. Bet-imvs?« costa 136. S1H8 Erstklassige Wiese in Mdvanje, 4 Joch gros;, an Bar.^ahler giin stiq zu verkaufen. Auskünste an Tiremäufer im Geschäfte Jos. Krendpl, Ag. Rakvanse 68. v^lX» miicil. verviektet s»mt öruti Ssißksii üml. Gebrauchte Gegenstände, wie al« te Automobile. Automänt^l, al, lerlxtivd Metalle, Eisen n. Gnh, lmdst und verlaust zu den besten Tagespreisen Justin Güstin öiö, Tattenl'achova ul. 14. 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