prÄ» vkn 1'So ZSsHfySIHg ^s»cNsii»t «^ciLu^u iicu sOV^»MOt ^RKM^MS lt«f ^siortsgs). scNsi^oitung t loi. dltk 2S7M. V«n^»itung u. öuekäructrarai (sot. 2024» ^»ridor. ^u5Sit»v» ulics 4. ^»nu»ksipt« w«nt«ki niokt >- /^nif»a«n k^üokporio t>«ileg«n. dir. 2?S W^oes^. 6«n 1^. ()1. ö«7Ugspfeizs^ /^dkoion monst!. 23 l)In, ?u»<«!ten 24 Din, riui-ek k^osl monstl' 23 VIn, tüs ij», /^uslsnci monstllvk 2S vin. Qinzsinumms' ^ SO unct 2 l)in. Mribonr settulm s' > » lWMMüAM Albion hat Mück Mil d<'r Crneunttuti des scitherigeil >trk'lis-uiillistcre! Keucral Ltoiidylis zum Ministcr-ptäsid^nileii und den Donncrstas^-Abstim-nlunjieil ltt dir griechischen ^iationalvcr-snininliiiiq. dnrch die die Abschaffung^ der rc-piililiflini'chc'n ^iaatsforln beschlossen iMlrd<'. ist eine ^^vel-lnnfl zuin Abschluß l^elans^t, tie mindestens schon seit drei I>aliren t^riech'^'n-lniid n?it Unrnhe erfüllt. Öl>ne dl<' ansjen-volitische Zchirlslilesrnste. die n'ülirend drs Weltkvie^ies nn da«) ^'and gerichtet wnrdo^ t ' die Alliierten stellen den Widerstand des '^iliiiig? .slonltlintin die >trieqserllnrnn!i on !>''e Mitlelincichte nerlnns^ten, wäre d-.^' Ueber-!ianq .zur Republik vielleicht ül>^'chnupt nicht ennlgt. l^leichni<'l, N'elche VeweDnuide den ^stv'ter '^'eni^V'li.'.^ lx'stiinnlten, für den /^ln-l^Ui'ch'nland(i an die Alliierten .zn 'Nl'rbün und, d.^ er ihn ans anders' Weise n!M dur?l>set'.en konnte, den Tturz des .^ö-niiilinn.? berl'^'i^ufnfirel, es nmr aus jeden ^>isl eine l^nischeidnnft. die nnter eineui stcir-leii annenvolitischen Drink crf»lqtc. T'N'? ?chicksnl der qriechtschen 'lieyublik n'ar <'iu WetlM'lvolles. !^köniq !^toustfintin ist l^l'kailntlich Ni^'ch einnial fiir knrze ^"^eit ?,n-ri'lckqekesnt, aber ain Mis^erfoli^ im .^^anipfe sieqen die nene Türkei nnl di<' kleina-sit,tische ^'ilste dann endsiilltiq stescheitert. Die repu-l'likani'ch!'!? Relii'.'runqen. die ilnn folgten, n!id in delU'n lansie ,^eit der vcrschlnj^ene reter '^eni^^eli.'») die masisiebeude Nolle !Pi<'I-te. haben ulis'.enpolitisch nicht schle.lit l>pe-rii'rt. 5ie haben nach der Niederlage Nl -ileiuai'ien dnc' ^^tlinyte getan, was sie'tun I^^nnten, liaben sich mit Airkara uerstiindiat. '.'iien arvs^zi'uiigen Vevösr<'runasaustan>ch wische,1 den kleinen ula'/'doiiischen Tinnen dlirchgcfl'lhrt, nui >ie s^e'iibren eiiu'r ^^rredenta ank l>eiden ^<'!t.'n zu l>es.eiligen, nnd hab<'n schliesslich >eiu einstigell >triegsgegner iui '^'ertr^g^' nom SeUtenlber lM'i die .<>ind znin V'üidnis ^ereicht^ dao dann inl Valkanpalt voin 'ni>iir nnter (^'inbe.^i'hung Runläniens l"d ".ni'o'lan'ieils noch unterstrichen und b<'-'c'ti'N wikrde. Di,, offene ^rage war. wie sich bei dieser t'lililischen s^irnndrichlung denlzelo? bat iinuier grosteu Wert auf die 'vr.'nn^i'-s'.ist n'!^ )1''onl gelegt^ l^ie ränutliche A'äbe der beiden !.'änder. die norherrlch.'nde 5tesi!'iii der italieiiisch.'n ^-lotte ini i^stlichen '^ittellN!'er. d?r l^>riechenlaud eine gl^ich'e ''>l'iichl nicht entgegen'stelien koniNe. lies^en l'!'? in eikiein gewissen ^'^n^de benreisli.s) er-s.lieiiien Aber voui griechischen ist di-e rroitalienische .'!^>altnng der oeui.^elisti'chen ^^ieaierungen iniiner nnt sehr geteilt.'!, t^ie-si^s len ansgenontuien ivorden. Man N'rrnag nichl .^li vergessen, das; Italien sich luit l^^e-ilxilt !n den Vesin des norwi<'siend von l^irie-ch.'n b<'n?os'nten Dodekanes setzte nnd leii,e Stellung dort dauernd befestigt hat. nicht -lilelu übrioens in den letzten Monaten, nm i^l'r niöglichenveise notwendig werd.'nden Au!?.'inander>"iuing niit (5ngland willen. x^talien hat in Athen inimer gegen den 'ttgli'^lien (5infl,is', anzukäinpfen gehabt. Vritennolk 'ühlt si h seil den Tagen des griechischen ?^reih<'itsrainwes und Lo^'d V'.irons ein nx'nig als der Veschüh<'r nnd vielleicht sogar der Vonnund der k^'riechen Das mag stkuiinnugsniäs^ig in einer gewissen Sentimentalität begründet sein, hat Politisch «b«r Kriegswirtschaftlicher Zustand in Italien Schärfste Maßnal>men zur Bekämpfung der Warenverknappung und Spekulation / Rapider Schwund der Goldreferven und Ansteiflen des Banknotenumlaufs L ond o n, l.'^. Oktober. Der römische ttorrespondent der „Times" meldet, dasj in ganz Italien die Anzeichen des kricgwirtschastlichen Zustandes zu merken seien. Die Preise sltr alle Produkte seien derart in die Hithe geschnellt wie nicht einmal am lKnde des Weltkrieges. PermögendL Leute decken sich aus Angst mit Lebensmitteln, .Kleidern, Seife und anderen Waren ein, die im ttriege nicht oder nur sehr schwer zu haben snld. Die Kaufleute versuchen, wo es nur geht, ihre Lager iibermäßig auszu« stillen, um ftir die Spekulation gewappnet zu sein. Die Regierung hat aus diesem Grun de die Spekulationskiiuse der Kaufleute mit schwerster Bestrafung bedroht Mldstrnse, Kerker und Konsiskation der Ware). Durch das soeben eingesiihrte Kohlenm0' nopol werden die Brennstoffpreise im allge^ meineu noch tief gehalten, doch ift Kohle nur bei den Bahnbehiirden gegen Borweis einer Zuleilnngskarte erhältlich. Die Hotels und Resiaurants erhielten nur ein Viertel der sonst benijtigten Kohle. Die Regierung hat eine Reihe von Mah-naljmen ergrisssn, um die Sauktionsmatz-nabmen in ihrer Auswirkung abzubiegen. ?lus sinanziellem Gebiete fiirch^et man kei. neswegs die Sanktionen. Die Regierung ift sest entschlossen, alle in.Händen italienischer Staatsbürger befindlichen Auslaudspapiere ,^u mobilisieren, um sich die erforderlichen T:visen zu vcrschnssen. Tie Ware, die Italien von nun an im Ausland kaust, wird in bareni bezahlt werten. Einige Staaten habe» dieser neuen Lage bernts Rechnung getra-aen und entsprechend auch ihre Devisenvorschriften abgeändert. o IN, Oktober. Der Ausweis der Banca d'Jtalia vom :^1. September ift der letzte Ariedensausmeis. da am 1. Oktober bereits praktisch der Kriegs zustand mit Abeffinien eingetreten ist. Dieser Ausweis zeigt, wie gewaltige Anstrengun gen die italienisch Regierung macht, um die Lasten des Krieges tragen zu können. Die (Goldreserve ist seit dem 2ll. September d. I. um Millionen Lire auf 42.';l Millionen Lire gesunken, d. i. um 45.? Millionen Lire weniger als im Juli. Wenn dieses Tempo nicht zum Stillstand kommt, dann sind ^e italienischen Goldreserven in acht Monaten ausgezehrt. Der Banknotenumlaus von 15.2 Milliarden hat sich demgegenüber um Z.5 Milliarden Lire erhitht. Nock, mehr Anf'merksamkeit zu schenken. Wir werdcn nicht nMe werden, iu den iut.'rnn' tionalen Zusammenkünften um Verständigung für i>ie Vervollstant>igung unserer Lan «t^si^rteidilgimg zu iver^en. Wir »Vierden «uch nicht zi^ern, di«» nötigen Mas'.nalnnen zu treffen, falls wir uns vor einer nnevwar. teten ^'age selx'il sollten." Ungerechts^rtigte Anfst vor der Requiriertulg srem^r Ware in Italien. Die italienische amtliche Mclnichten.^g-'ii-tur Ttefani nieldet: Viele Exportelire der verschiedenen Länder fürchten, die italienische Regierung klnntte Waren, die sür Ausländer bestimint sind und die über italienische »der ans italienisch^'n Zchisici, geliefert werden, iin Bedarfssalle regiiirie-rett und vernleiden es dc^her, die Weiren ülier die italietliscli'en .^lüfen oder au? italieni^lk^en 'Zchisfen transportieren e.u lassen. Ti' na-lienisÄie Negierung erklärt aiicdrncklick. ,>aii solche Vefürchtnn^jen volllonnnen nnb^i'.ün-det seien utvd das; leine Airsicl?^ ilalienij.lier' seits bestilud?. Waren zu regniricr.'n, und zwar tveder snr Waren, die fi'ir 7^tali^'n, noch nienist^'r aber für Waren, lien transrtiereu nnd ohne .'liiulsichl d>i'-.^ns, ob solche '^i^ren nliltels italienijcs^er frenider Z-chiffer tranc-iportiert luerden. Vrln,regem Vaul, Vrinzefsin Oiga und Atlrft Arsen ins Ausland abgereist B eo gr a d, 15). Oktober. S. königl. Hoheit PrZnzregent Paul, Ihre köuigl. Hoheir Prinzessin Olga und G. königl. .Hoheit Z^lirst Arsen sind nach Paris abgereist. Ihre königl. .Hoheit Prinzessin Olga reist von dort nach London weiter, um an der Tanse des ersten Kindes des Herzogs von Kent tcilzunehmen. Der Kriegsminister erkrankt B e o g r a d, 15». Oktober, .^triegsnlinifter General Peter i v k a-v i c ist au (Grippe erkrankt und tnns', über ''.'lnordiiung der Aerzte das Bett hüten. t^^estertt enipfing der Kriegsnlinister eine T<'pntation ans.^tniaxevac, die ihul den Ch-renb.irgerbrief überreichte. Acgiipten künftiges Mitglied des Völker-bundes? L o n d o n 11. Oktober. Zwischen Acgtip-teil und der englischen Regierting wird über ein neues, definitives Abkoutnlen verhan- delt, laut tvelcheni Aegtipten intt den Vorbehalten wie der Irak d. Oktober. Zur Tariianellenfrage gab der stellvertretende türtische Ausjeniuiitister in der Natio-nalversaiunllnng auf di..' Anfrage eines Abgeordneten folgende Erklärung ab: „Die geg.'nwärtige Lage in den Darda-nelleit, ^'o N'ie sie sich ans (^rund der Meer-eltgenloiiventioit gestaltet hat, stellt eine Beeinträchtigung der Berteildigungsmöglichkei-ten des Landes iin Allgeineinen und der der Dardanellen in« besonderen dar. Die nnru--hig-.' internationale Lage verpflichtet uns alle den Teilett des Landes, die schwach oder intvollständig verteidigt nvrden ki.^nnon, Preisanstieg sür Lebensmittel in Wien. Iu letzter Zeit sind die Prc'ise für Lebens-ntittel in Wien aberinalci ganz n'eientlich Miegen. Diese Preiaer?)vhnttgen sind den Angstkäufen znznichreibelt. die erfolgten, weil das Publiklun !>lriegs- nnd andere '>ton-flrkte lx'fürchtet. Insbesondere ^ett lpt eine»! ganz erheblichen Prei')!?eite ivird folgende Dagesorandel..-Verträgen auf deui Prinzipe grvs^!nnia!!.1'>er Vestiln'stigungen. (5insühriing lozialer Be-günsticinngen iul geg.'n seit igen >'^>andel. l. Organisation einer Zollunion der statten, 5,. Abschllch von lonristilch.'ii chungen. Z n r i ch, 15). Oktober. Devisen: . 7, '!l>aris London l5>.i>.'>, '.ic'enniorl Mailand Prag 1i.'.7l, Wien 5>7, B-.r' lin l2.'i.5)(). viel ernstere V^intergründe. Dieses Land uüt seiner buchtenreicheil, zerkNfteten Küfte, d,e n>ie geschaffen dafür ilst, SGllpflvinkel flir Marinesti-eitkräfte abzugebeil, Hai init Rücksicht auf die englische' Stell-uilg in Aegypten nnd ain Suezkanal, (Griechenland auf der anderen Seite des Mitte^lmecrs gegeilüber-liegend. in Londou innller stark inteveffiert. Seitdem der kolouiale Ehrgeiz Italiens in Nordafrita Nlld ilUliniehr allck, in Ostafrika fo auffällige Formen allnimmt^ ist man in Ellgland aber nm die Sicl)erung der eigenen Zeeix.'rbindNll'gell durch das Miche Mittel-uleer l'^'foiiders besorgt, ilnd ganz vo-n selbst rückte dainit (Griechenland wieder in oeit Vordergrund der politischen Ueberlegnngen. Wir wissen nicht. n>ic weit ein Roman der ('»erzen mitspielte, als vor Jahresfrist ein englissl?<'r ikönigssobii. der -'^.X'rzog von ^lent. die Prinzesfiil Mariila von (^ki^xhenland hei- ratete. Der Bnlld lMt auf fedell ^all eiliei: politischen '^^igl?schlil'ack, nnd mail konnte feststellen, daf^ die englisch« Oeffetttlichk>:it seit jeiler Zeit an den Restanrationsibeftre-bullgeil in (^riechell-Iand, die ja schon seit 'Jährten spielen, eitlen lebliasten Anteil nahm. Phantastische Uoinbinatil0nen wurden airge-stellt, so die. das; der griechische Thron sincs Tages dent ^^erzog von ^eilt zusaNeil solle. Ct^ern sollte die Moi^gengabe sein. Davoil ist es still geworden. Aber der einstige Köllig c^^'org von (^riecln'illand lebt in Lolldoll in Exil. Man wird oil>ne weiteres glaubi'n dürfen, dajz die griechische Dtinastie, deul engl-ischeil Kl^nigshalrse dnrch .^^eirat sv eilig l>erbundell und in der Person ihi'es Obechanptes in so langer persönlicher ?^l)h-lnilg mit den pollitisch kül^rendeu' Männern des britischen Neick^es. in Athen keine anti-bl'itisjche Politik tretl»en lvivd. Die Mclberu- fulrg (^^>orlss n?^ir schon seit längerer !ut z»i erirxlrten. Die Erfahrungen b^riech.'ii--lallds lnit der Deuiokratie und einer h.ni-mnngslosen Parterloirtschaft sink, schleelite ae uvseu. Troli des Lärmen.:^ der Reonl'Iita-ner. die noch kürzlich in Saloniki ein^^ geräuschvolle Demollstration veranstalteten. I^at das Volk in seiner Mesirheit Verlanaen iiacl, einer über den Parteien stehenden'Autorität. Aber die Dinge hätten sich nornialer-weise nmHrschoinlich etn>as langianier ab^^^'-spielt, als es seht geschehen ist. Die überstürzte ultimative ^^-ordernltg der Generäje auf sofort'igl' ^'larstellnna der nttnlarchi'chen '^rage fäNt znfainulen mit der '^''erlchärsnng der politifchen Sitnation iin 'Vc'ittx'lineer durch den von England in l^^enf herbeige-fi'ch^-ten Sonktioilsbeschllns^ «l^'gen Italien. Allisen bat s^'/lück. .Mar?b und v. wntgl. Hode« Vrtnz TomMav treter eMären liehen, daß sie trotz ihrer grundsätzlichen Zulstimmung zu SmrMsnen gegen Italien nicht auf die wirtschaftlichen orteile verzichten könnten, die ihnen auS Lieferungen an Italien erwachsen. Insbe« ndere Ruhlanid als Hauptlieferant fiir .«zphta würde dnrch das Inkrafttreten von Sanktionen einen großen Teil seiner Dem« soneingäng<' verlieren. Es schweben auc;>:n-blicilich zwischen England einerseits und den genannten vier Staaten Verhandlungen zwecks Beseitigung der Schwierigkeiten. Paris, 14. Oktober. Wie a.us London berichtet wird, will England die Blockade Italiens schml in dieser Woche im Zinne der Genfer Beschlüsse in Angriff nehmen. Wie der „Jntrasigsant" enf. Oktobcr. Dcr Unterausschuß für Sanktionen finan dann die Vorschläge der Finanzexperten i'n» genommen. Sendungen von Geld und Material für daö ttalienische Note '^reuz 'allen nicht in den Bereich der Sanitionen. Paris, 14. Oktober. Wie „^our" erfäln't. seien mue Hind^'r-nisse der C^nfer Aanttion?politik -u über' winden, da die Sowjetunion, Rllmänien, Griechenland und die Türlei durch ihre Ber« A?fum gefallen? Rom, 14. Oktober. Die Agenc« Havas berichtet: Nach bislang eingelangten Meldungen ist als sicher anzunehmen, daß die italienischen Truppen Alsum eingenommen haben. Amtlich ist die Nachricht noch nicht bestiätigt. Sicher ist, das', bei Akfum seit einigen Tagen heftige Kämpfe im Gange sind. 27 gegen A Die Ztrsamwenstellung des memelländischen Landtags. — Nur 5 Litauer. Memel, 14. Oktober. Die oberste Wahlbommission hat l'.e^te das dcflnltiue Resultat der Wahl vom 29. tembcr zum memelländiq'chen Landtag vor« c.ffet?tlicht. (gewählt wurden 27 Teul^sche der deutschen Einheitsliste und 5 Vertreter aller litanisckien Parteien. Damit ist der eind^iutig deutsche Ehara^kt-r des Atenic'lgebiets ttschen ^^ie<^ierllirg jeder Aus^ndkredit verrammelt n>erden soll, auch die Emission ita1ienijcht.r Allstanidan!.eiheit soll unmögjlich gemacht werben, darüber hinaus aber jeglic^r «'^inanz-nerkehr zwischen dem Ausland und den 'la-lie Ii i scl) on Pri val pc rfoi»en. Auch himichtlich der wirtschaft^olitischen sanlftionen wurde in d^'n Besprechungen zwischen Lawl und Eden die erforderliche Ein-nmtigkeit bezi'rglich d?s weiteren Verfahrens innc^hall' des Ächtzchnera-u'z'chusses erziclt. ?!ttf diesem l^obiete lourden die ?^ragen der ^"'unx'ort- und Erpor!sperre, k»ezn>. Beschrän-knn^ g.'vrüft. Ein bosond-rer Aiieschus; l.'llte mit !>em Studiuni der Frage der gog'.'nscitl-gen Hilke d^'r an den Sanktie.nen k^teiligten Zlanlen gebildet werden, unt> Mar auf s^>rund des Abschnittes des Art. IL des Völ-k.'rl.nndpoftes. Man spricht sos,ar von nner !'t5>ntf!ensationSkasse, und es ist nicht zu be-,--''iseln. das; lim die Beteiligun-g an diesem I-i-'untee ein schan.'r Kampf entbrennen wird. Der llnteransichus; für siil^anzielle Senk-.'>at in seiner SitUtng di.e ^cstst^'llung gt'me.cht, daß Italien nun no.l> über sieben iwilliarden fran.iösi'cher Franken ail Auo-?at?^evis'?n verfügt, wovon drei Milliarden ne.m unau'>genüi.tt sind. Diele drei Milliarden wären I'l'i der Wirtschadtst»ltxkad^ Italiens l'erücksichtigen, ^erncr wurd.» die Bildung von zn'ei neuen Nnteranslchitssen grundsat'li^) in Erwägung gebogen. D^'r erstcre soll d'l' "^'.'ichrnnkungen des Imports unk des vorts bestimmen, ivnhrend der zweite schlag über iina.' mit den .-anltion.'n gen ,'^iülien g^iclzädigt n'.erden n'iirden. Ui: nnd''r?n toinmen hier nor alletn Ilu^tislaw'. !lnd >!>linäitieit in 7nac^'. Man nnnlnt c»?' d>s; i-inten andere Staaten cinen Teil 'ln''. Al?j^N-ntärkle abtreten werden, ans denen 1'! !>?:'»slan'.iichi^' und ulmäniicri..' Artik'l dmnini.' r-'n. Paris, l!. Oktob."-. Da>' Acht':ek?nerkvnlite.' ist, wie 5Uls iisril tet innrd, unter dcm Vors»!^ «ron Z^acsc"'.-seltos lmlte vormittag zusammengetreten, nin 'eilten bten^pnnkt zinn Bericht t^es <>lnan-'rL.'rt'nnnterkomitees St''slliiig .»n n/'l'U! .'ind di? am S-ametag abgebrecsienc> D'b^it scher die Wirt^^aft/sani^t-icinvn sertzu^izen Es wnvdl.' l'^fchlossen, einen ^>ermanenk;n! Ent lu-ereiiantes ''vild nein ltatlenischeii auplat^ in Abessinien. Man sieht Gc- zn bikdc^. der ^ finanziellen und neral de Bono, den italienischen Oberkotninatldierenden in Ertiträa bei einer Ansprache wirsf.lasl'lichen Zmiktlonen zu überwi^f^n I an d« Swrinlruppen, in der er sie znm restlosen Einsatz für ihr Vaterland auffordert. M>t kt-e^ten idorrvitvveil wuij>eit ts» i.Schcrl-e.ö>ildcrdieitstsM Ansprache des General« de Bono an die italienischen Gturmtruppen Ätollen trM n«cht au« dem VVIIerbund Um sein Recht bester verttldtgen zu ISune«. R am, 14. Oktober. In hiasigen politischen Kreisen nnrd betont, Italien wende auS dem Völkerbund nicht austreten, damit inan nicht sm^n ki^n-ne, eS fürchte die Folgen seines Vorgehens-Italien bleibe auch weiterhin im Völkerbund, um nachweisen zu können, dah seme Sache in Afrika gerecht sei. Es wird hervorgehoben, daß Italien nach detn Beispiele Japans hätte anStreten können, um die Verpflichtungen abzuschütteln, so aber wolle Italien den Nacst^veis erbringen, das; es int Re6?te sei und hoffe, daß Genf dies üegr?'-fen und richtig würdigen werde. Dernichtmdes Urteil aber die Itepubllk Worte des Regenten Kondylis an die Offi« ziere in Galamis. — Me Griechenland geschwächt worden war. A t h e n, 14. Oktober. Regent, und Ministerpräsident General K o n d Y l i s hielt in Salamis an die Of-fiziiere, Soldaten und Matrosen eine Ansprache, in der er u. a. auf das tiefe Niveau des griechi-schen Staates zur Zeit der Repu' blik hilnmes. Es sei gar nicht nötig, auf die verschiedentlichen Verschwörungen zur Zeit der griechischen Republik Hinzuwersen, eS genüge nur Z^r .Hinweis darauf, daß in Griechenland ein leerer Streit um die Fra« ge ging, ob das Land einen Präsidenten oder einen König brauche. Man müsse kein Prophet fein, um nachzuweisen, diaß ^ch Griechenland als Republik im Falle von Ver Wicklungen in einer tragischen Situatwn befinden würde. Am w. Oktober sei keine Revolution getvesen, sondern «in Aufstand der Offiziere, der bewaffneten Macht und des Volkes gegen die Ui^chlüssigkeit der Politiker. Das Volk habe begriffen, das^ cs jetzt eine Regierung hat, die leden Staatsbürger zu schützen wisse. Die Rede .^ondnlis wurde mtt Beifall und Ovationen für König tln^ Regierung aufgenoinmen. Gesandter Dincl erlranN A d d i s A b e b a, 14. Oktober. Der italienische Gesandte Vinci ist schwer erkrankt, so das; sein Zustand Besorgnisse tn abessinischen Regierungskreisen ausgelöst hat. Der Kaiser hat alles Erforderliche angeordnet, uln dent Gesandten die Gesundung zu ermöglichen. Den Gesandten darf jedoch nieinand, au6i kein Mitglied des diplomatischen Korps, besuchen. Die italienische Gesandtschaft ist scharf bewacht. Die Verköstigung deS eingeschlossenen Gesandte»^ übernahm ein griechisc^r Hotelier. EnalifcheArltgsschlffe erwidern italienische« Slaggengrub nicht R o in, 14. Oktober. Das Blatt „II Voce d'Italia" lehnt die B^leuerult.g^n Edens von der Freundschaft Englands sür Italien ab. „In Italien", schrerbt das Blatt, „wirken derartige Erklärungen tomisch." Es sei in den lelUen Tag^^n einige Male vorgckomtnen. das; englische Ariegss-chisfe den italienischen Flaggen^riiß unbeantwortet liesjen. Der obessiniscki-italieni. sch? .Kolonialkrieg sei zu citt<'r Ä^cltfrnge geworden, weil cine regelrechte Bewei^ung gegen Italien in Szetlc ges>^tzt worden ist Es gehe unt die Vernichtung Italiens nur des-hc'lb, weil cs das Ben'.ns;tiein seiner t^r-i't'' nnd Rechte erlaitgt habe. Ankl^sunsi aller Areimaut^erloften in Frankreich. P a r l s, 1l. Oktober. Die Regierung l)at ge>t''rn die Auflösung aller Freimatirerlogen angeordi'et. Dl,' Gn-l^'r der Logeit ivurden vont Staat kons'?' 'iert. Reve Eindfrusl'nxen in I^elicn. Rom, 1^. Oltc'b>.l. In Italien werden ncue Einbcrnfiing. n d'r ^^rie.gsd!en-stpflichtig.^n verz.'ichnet. ^^,n-nächst will man die schon ausgebildeten Re-krnten des Iahrgang.'s lill l noch N'elter :>n-!er den Falinen blihalten, oinnohl sie i<'ht zu entlassen wären. Di.? Fliegerabw^'hrtrnppen der Iahr^nge Islll) und 1!>!^j werden ein« bernfen. Aus;erkem werden im gallzeit !?au-de die Pk^otograplien uiid Elektrotechuiker d r Ia-Hrgälbge 191s) und l!>11 ein- berufen. DUO». D«e Schwleri-ikeiten beginnen erst. . Das Urteil eines eyfllischen MilitSlfachmannes in „The News the World" / Ein wichtifleres italienisches Ziel als die l'rrobernng Abessinicns? o n d v li, l.'i. Oklobcr. anlichlnen lüjzt. Ein Pvlillalich i>l d<'r lej^uell Numill.r der ^iroßen enfl-^ ^ornmtiolieii ist auf di'n Äci' llscheu Wochelizeitschlift „T h c ,T h c N c N' ? l? s t l) e W r I d", die iil einer Aufla-^c -i.i'» Millioneil ^.i^eniplarell crschcillt, jetU iireclellsqespenst fiir '^!v!lisi^'rte Auilee bilden,-dabei tU>el' !ien ill^chiierade id'.'iilen Bl>dcn fi'ir die l^lie-lilliitlietifi'lhrilll>i al>ql^bctt. '.'ll.z ^'e.ld N ap le r UDr rllnd 7f1 7uih-n'ii die c5-n!lläll<)er illich Magdala si'ihlte. nllls'.te s<'ine i>)tailili:rcn. niil d'.'lc' ,'^ie! zu erreichen. N>ipier auch nach!riiVilich ^^il. das? er ^'iivc 'Xäederlaj^c le erleben lmiilen, lueilil die Alx'ssiilier l)all'-ll'e.liö ittit (^)en'?lir<',l alio>n'nlst?t llild eilii«, lU'lvesen iviireil. ^nin ('»lucl st^es; er auf keinen ltelvafill'teil Wid.'rstand, i>eil»l der Ne-T li e l) d 0 r '.vu'.de vnil.den Linsten des ^^aildes nicht llntersti'liU illld die Verln-ste waren ledi^ilich t>en tliillatischeli Verhäl'--niüen nlld den Beichwerlichkeiteil bes Mar-'ch<'<' ^n^^nschr^'iliell. Zeit Napiers (Seiten dinften sich di.' Abessillier lvoli'l lnit (Gewehren alissieri'istet hal'en . . . Solche Waffen IN d^'n .^^änden nun einsieli^nellen sel>i'ii.u'll, die sich a'lf ihre Noiltine bei der (5rl'^'t1ttill^ ^>er ^uiffdbenlc nertassell, lv-^'rden einei»' ^chn eren >>iilderilis fiir jeden Eindrinqltnq. n'^nil dieser ein^z'.'ln abslefall.'n, Mailn l^inter Mann, durch eiljie Zchlnchten llnd lar^^e <'iraöPsa'X' nc>r>t^>s;eil »lns?. i si'l'l nlehr al'Z sünf Milliollen inänu» ücher ''llü'ssiiuer, dnrnllter eiile Million Mani,. die den tapserst.'n Wiiderstand qcqen jede 7uivaslon zil bieten nernli'^qen. Ied-l'r lwn diesen ^t'rieqern weist, das; llicht illir di.' (^ristell^z deo Cinzelikcn, sondern allch sed.' 5)ofs>llillsi ans die ^nfllnft von ihv.'ln Aide: s'ai'd abhäiliiiq ist. e.nts^'richt d.'r Tatsache, dast die Ita-lieiler ^ln(idlättcr ablverseu nlit deln Appell: „?lel?i!it die italienische ?srelllldschaft ail vd-('r sterbet!" 7u'denfallc« ^virft diesem Vor gel,!',! ein lnertil'illdifl<'s Licht auf die Art der italienischen )lllffassttnq der Lage. ^i^l'an stelle sich ilnr vor die Aufgabe eiller ^toloilne lliäbrend eine? nöchtsi6,el, Ausellt-balle^A iiil DschniltX'l. w.'iln die ?ra;itlere l'eini '^?itteril d.'r danil ansbriNlelldeil Raub liere >ich lo^^reisien und sliichteli. Man denke nur a'.i die f>is;tranke>i ^'^taliener, ^^ilsainnlell aeosercht n>n die ?a'.ierfell.'r. ill v-.'rd"rbl!-cher ^^'achtlnst, als bequein's ,^!el si'ir die iin Dnntlell verl'or>^enel, abessinischen >5chi'lt^en. ^.'lnch voni Ztalldvunkt der psivsisch.'n Ans' daller iniis', niail sich krast.'n, lvelch'.' die schn'^'r ail'^'^ierilsteten, in der nerdiuinten >'!^echss'k'ir^1'?llist nnr s6?M'r atinelldell Italiener stallen koilileil »lesteni'iber den (5inqe-t'^'r-^'il'.'n, di? ^ sich ledis^kich oon rolieni fleisch, ')'eeren nnd Wurz^^^n nährend — nnr lnit l^^eioelir nnd Mlinitivn lK'Iastet sind? 5a Niel steht fest, das; sich sil^'ich liach denl '^'erlassell der (5beile llnd nachdeiil Vordrin-sien ins .^>ochlalld das Marschtelnpo dcr Ita Ii<'>ler llin die .?>älfte qeiielltU'.'r ^t'nein r,!?: 'liilqeboreilen ve'rillgern wird. Uild doch lielit die eiilzi^ie öhanee eiiK'o italiellischeil ^ie'ies in d't^'r t^i-eschwilldigk^it der vordriil-Inenden TrllP^^ien! l5s ist natürlich eine sehr eiillache ^liechnnilq, dast die italleilist1)<'ll T^lie qer i'iber die Ver^ie .ziehen und Addis Ab.'ba init Vonllu'n beleihen. Mail ver^iesse al>er nicht, dast n il r in a rsch i ere nd c Trnvp'.'ll Plätze b e s e t^ e n. ihro Verpfle-jlllllq herailschaffen lind die Perbindunt^s-ülnieil ailfrechterbalten kl^nueil^ Wäre dies alles eille so eilisache Zache, so hätte inanches iililitärische l^^elli.' dieie Aufgabe schou lall-sle u o r I) e r gelinst. Die italienischeil !tlalonnen kstnln'n Addis ?sb<'l'a nnr aii' Ninwegeil erreichen. T'ie (^lltserllullg ist eilu' viel grössere, sten der vollkomineil ausgeschlosseil. Selbstverständlich kbnllie cin groster 5tra lege lnit der ^^eit Strassen anlefjcn nnd Ans?ellyost^'n mlsstellen. nnl Abessillie'l wie jedes andere ^^and .^n erabern. Di kt nt o r c n haben ftdoch li i ch t di<' e-duld der Z t r n t e g? II. .'^hre A ni-b l t i 9 n Inns', sofort l'e'risdiit werden. Darnin Hai inail Trlibpen nach hnilderttan-sendeil nild Berg.' von ^sriegsinaterial an der Os-'tiiste roi, Afrika a:lf^iel)änft ill der Alllsicht, nlii diesen kiebrig 'ie!rof?eneii Mastnahmen das erreichen zn töiluen in entl?- chen Wechen, lvozu jeder vorsichtige Stratege Jahre benötigen tl'i'irde. Mehrere ausländische Militäraltocl»eS halben in Rmn probellx'ise Ansragen gemacht darüber, welche Vorkehrulb^ien von Seite der italicnis.'sen: Man r'.chiie nicht init einein erllsten Wider-stnltd llud die Abesslllier lvl'irden sich bedill-gnngslos ergeben, sobald sie si6i ihr.'r Macht sesls'sest gegeli'lil^er der italienischeil Lnft-iraffe bcivnstt seien. Ob sich dariil der ita-lienische t^eneralstab oder Mnsselini tän schcil. darüber sind die-Meiniiila.'n der ans-"ändssi^l-en Attn6'ees gNeilt. ^n inllitärisch.'n reiseil g-.'iviniit man iittin^'r iliehr nnd mehr die Ueberzeugllng, das; die Italiener bei iv.'ilein gewichtigere Absichten bei diesein ihrem Vorstof; habeil als lediglich div' l!sroberilllg Abess'niens. Man ist iiber^v.'ngt, das; Abessiilien lNlr eine ',Voi stufe .zn lueiteren lwn d'.'n ^^talienern ^ beabsichti^lten (5^roberniig^'n ist." Als l^riechen'lmld daml nilter V!.'>li.^7l»z^ ir dell Weltkrieg au! '.'iieii d?r Alliierten 'in-tritt, holt sich ^ondyli'ö «uii den dern Ma^etioniens ll<-iten ^ri.gsrnhni, -d ,^»n: ^'^»?rsten l'e'örd<'rt, tälnpft niit b'^'.'^un» Roofevelt wUhte das „WelNvunder des 20. Äadr- bunderts" HM' KonbyNS d<'ruilflswl''>rdicser ^lübicheii ge'X'n die schewiken iil der Ukraiiie uuo siU.c! iein '>'e. gllnent unter Zurmlnxlsnug aller Angriin naä) (^>ri.echeil1aild .zuri'ick. kur»/.' .^jllvisllens'picl .'»ionstanlins mi,' d<'in Thron znniigt .'iondntl'> uir '.ach .'^ionstantinoi.x'l. Aber als der .>t5nig siiir.zt ist er nneder l^ei den Anssländisc!)en, die>:na' iiil 'liallge eine.^ l'').'nerallilaiolx>. Tie gesinlt! Militärgewalt riilit in s'iner .''>iiid^ '>.5r sUil V d<'n Tittator "^iailgatos. At>^'r lioch iinnie'- ij. er Pilblilaner, soe.ar repnbl'iaiii>ch'r T''-pntierter ilild Ailliäns,er ucn 'ö'.'ni' . ,'.ni lllerdill lehrt iini scille polilis-li^' ''la'''? d<''' Uillil^gliä e de^ d"Ulii!reitl'ch'!l ii l>)ric.ben!aild, ohne led.' Ai'! ^ iä! "li'r ^ i' Part.ieil. Alc >>'lii^-^'!o>-' iiu lievs, in^ieii >1. !!>V)si^ in>r>^ .i" ,'^^al,r einen v.'rsl^-s'l il'l'ndei i'itb cndn'iltig ',u den :Vt'on>n.l',isl.n. ^ einer ili'er ^»i-^d'faliie» und l at jei-l ^erderung der solertigen 'lu' ni^i (Georgs den Zinr; l>e.? .^laoin^ . dari'5 veranlasti. IN' 7^il Nevada iil Aiuerika ilnirde soebeil durch deii Präsideuteii ^lioosevelt der Boiilder-danlill feierlich eiugeiveiht. Tas gewaltige NieseiNl'erk, an dein eine ^livil)<' voil 7u^hl^'ll gearbeitet »vurde, schützt ganze Provillzeli vor fllrchtbareu lleberschil'enliiluutien. die alljährlich eiil.^iltreten Pflegten. (^Ueiehzeitig ivird ein gros;er Teil des ^'andes Niininehv lUit Slroni versorgt. Tie AnierifalX'r ueiliien das in der Tat gigantische Bauwerk das ..Weltwullder des '.?<>. ^^ahrhulldert". Man sieht hier Präsidellt )>ioosevelt bei der Be« sichtigllng des ^taulverks. ('5cherl-''^^ilderdiellst M) Von Srikchen-anS 'I? !^ne ler-.^ aber nlx'r.zengler Allliällgrr der Meiiar-^Ine iiiid sol'slir einer ihrer beioilder»^ ^'nertii-selieil Perfechter, ist i»! Zuge der jüngst.'n g r ieel i s eil abi11ctI trisi s > l i ist e r p rä si de i i t l>">verdeii. nnd nachdein die Natinmllver-swabe, alc- die Ureter sich t?l'qe,i di,-Tlifkenherrsch.vt el'''?or'<'il. (5S Wlt i^'n uieht iin .^>an»e seines Vaters (.^r v^tszt heiullich aus ilnd läszt sich iil die ^reisckviren, die die Tl-ltpl>en d<'s ?illtans voil der ^n^el vertrei. l>en, eillreihell. (5in ^abr daranf steht er als geiileiner Seldat iiii grie-s'isch.'n nnd als die zieht lega^l ill d<'n Türkeltkrieg. Auf denl Schlacht'elde brillgt er e>) bi-? .znul Uilt.'ros siziel'. I'.'r ^sried'.'ll, ehn'nvoll für sein ^-'ai'd, li'st .zwar (^!eilugtuu>lg ill slinl aiic'. aber er läs;t il"i. der eiile Allfj^alx' bralicht. di^' de<> .>t.i»ipse<' n .rt ist, llvr. So l'ehr er nach dein Balf.'.n, il'o .zwischen griechisctxil ulid biilga-ris.lien Baild-'n jelie bernchlil^teii >toiuitak^schi (^^nerillakäiilpse iliii Ma^zedoiliell stattsiiiden. (5r siiiirt eine der gr!<'chischen ^reischareil. Wied<'r I?at er dalnit ans ei^geil-e ^.lust l'nr der Pelitisehell Elltwieslnilg vorg<'grirf'n. Uin was die .^toiilitadschi laillien, kämpft inaii in, Baltlinkriege ofri.zjell oon .zu 5^eer ^oii dt?lis il'ird ^'eutnaiit. wird .'i.'>allptiilanil nnd nlail l'i'lllNlt iibln llach. das; er eiller der Tal'. fel-iten Nild Aiaqenliitigstx'n ist. Alvr es scheint, t>as; ibn der Mrdnele Mitilärdieilst nicht laiige .zu fesseln lwriuag. Der '!^aiideirkrieg iist seiil l^'leluent. t.s'r desertiert Uild käinpft iu den ilvstlichen (Gebirgen' 0Uina kaln es zlvischeii denl ^'andmirt La.za I Vladimir l5dler von Helper-5z'^:iskl gestorben. Aus seinen» ^chlos; in '^aie^zda ist der (''^rostgrnlldb'.'sitier 'i^ladiniir d'dler von a l P e r - S z i g e l s l i iui beljen Alt^'r voll Iabreii gestorbell. Ter <>evn n ^iene. der sich urspri'inqlich dein Ziudiiuii der jn ristiseli.'li Wissenschaften geundinet I,a. iiber nahul sehr srnh.zeitig die Beivirischaniine seiller liiiisanlireichen C'^üter iiild loar langc Jahre hindurch Mitglied der Tiretii^iii de^ Auffiehtsrates nnd d'>? ü!ier>volll!iig>?ratec der (.Arsten ^kvoatisriwii Zparta'se. Mn il,n' scheidet eine inarlanle l^eslalt des troati schen Adels, lvie sie etilia in den '!!'inane'' eines ^aildor l^jalsti alisleben, ni^- k' rab. i Aus der Inqoslaiuisch-dcutschen l^iesell-schaft in Beograd. Aln Iii. d. spricht in d.'n Näulnen der !^ngoslailnsch dentscheil <'''>e>ell schalt ill Beograd, Presteloiia'^l^diliun' trg 22, linl 1.^.15» .s^err Otto M n ller e n d 0 r f über das Thenla „Was tlii ni!s Men ssl;en not':'". Ter 'i!iortrag teilt sich Nl i^ie linterfrageil: Masse Meiijch. Te>"..i!ie nn^ geistige Führung. Tie Menschtieii iiocti iin ^äilglillgsaltcr. Tie vernnitaltete (5rdenw!e ge. Tie (Erkenntnis der v!"n'i'ilegi'chen (^rlliidgeselie nnd das AB«^' der ^^'et»en'>s'!)ii INilg lislv. i Zoo von Mtttsittnr reizte der Tier inärler eiileii iiidischen A^l>.' .<>ir'el) so lange, bis dieser schen iviirdo uild iii N'i!d"ni ^enl''.'^ iilehrere Barrielen ilbersprang. bi'.' er iiiit geborsteilein Schädel vor eineill .v^iiidernis toi liegen bli<'b. Ten 5'chaden noii T' iiar il'ird der Maiiii zu erseNen Iiaben. i Moslimische s^raucn zum ersten Vlale bei einem Begräbnis. 7^11 ^araievo gab es grosi<' Sensalioll. (5s starl» die christlieize "vmn eines hoheil Veanlteli. Tie Taine iinterstiilUe ivt'l)rend des .^triegeo viele Atnie. ^^iini er steil Male t^1el>ah e»), das; inosliinisclie tveanen auf d<'ln Friedhof erftl)ieiie»l. liiil der Be' fetulllg der Wohltäteriii bei.znivolnieil. i Vin Mörder .zlvcier Brjjdcr tuordet s?i, uen Schwiegersohn, i^ilvzaperoniea i^ei des ^.!^alfall>? gc'gen die Altiailier Daiiu koullnt der Weltkrieg, i'ii.nlig !>^UilileiI der Alliierten gezwuiigeil .;ii w'r deil. ^eiil grosser lind gefährlick-er l^^egnn' ersteht ihill in dem fra>izosellfreuildlich<'ll ?e- N 0 sa n 0 v ic und seiller ^^ebeii'Zgesäi)rtiii Milka Bud i e lviederliolt .zu eiiieni streit ill dessell Vnlailf Nesanovi^- die Mutter der (^ellallnieil zn Beden luarf. Plötso,ldtills. d'.'r Peni^zelos voi, de,l ^re- ^ ladilng in die Schs^e. Sodann stnr.ztell sich tischen ^sänipfen her iiech liah^stel't. eiit'^i Milka nir^ 5tefan alfc' ''^iater lind det sich für ihn llnd plltscht csegeil d<'ll !'>önig.' Tochter, tmf den »'^n'letzden I^sanovi^) u-nd .MarVover Zeitung^ lpummer 235 K« N. »MM Uvi^ zcrfetzten seinen ganzen Körper zu emem unförmlichen Fleisch- und Blutllumpen. Tie beiden Bestien in Menschengestalt sind bereits verhaftet worden. Der alte Audi, erschlug vor 14 Jahren seilte beiden lelbli chen Brüder unt» kam erst vor zwei Jahren aus dem Zuchthause. i Totschlag ohne jede« Gnmd. In Mar ku.^evac ereignete sich ein furchtbares Ber brechen. Der 24jährige Arbiter der Zagre lcr Telecsraphensektion Johann Miklee lie.sUchte seinen lösten Freund, den löjähri-qcn Vauernsohn Johann B i n c e k in ^s-sen (.^ltcrnhause. Die beiden Burschen saßen sri^hlich bei ejn<'m Glase Wein. Plötzlich zog Miklec ein Messer aus der Tasch« und rannte cs seinem besten freund wortlos ins Herz ?)iiklec slilchtcte dann und wurde in dem Moment in Zagreb verhaftet, als er siä) selbst stellen wollte. Mklcc erklärt, er wisfe nicht, warum er das Furchtbare getan habe. Er habe sich nur einen „Spaß" leisten wol« len .. . Und darin liegt das Furchtbare . . . i Ein Boxer ausgeplündert. Ein unbekannter Einbrecher drang in die Wohnung des vorüberFehend in Zagreb weilent>en Borers Carlo (5 u l i a t t i ein und trug seine ganze Gardero^be im Werte von 4lX><) Dinar mit. Trab- und Salovvrennen Äj->on fiir den vcrMngenen Sonntag wur-in Ftttinc bei Ljubl^iana ein grosses Trnti- und Galopprennen angesagt, das nlzer wollen unMnstigcr Witterung abgehalten werden konnte. Das R::nnell wurd^ llun dicien 3?nntag bci etwas gimstigcrcm '^i^^ctrcr bestritten, obgleich auch diesnial der 'liez^n die '^Veranstaltung etwas behinderte. ^nl Relinen der >Ztadt ^'juk-ljana auf einer ^lrccie uon !!z(X) Metern lvar „Ustot l!" lt^ranz :>^vd>00trennen dt!r Etadt Ljubl-jana wieder „Us?ök !!" Kodela). Dc'i'.' Cinspänmrrenneu des Draubanats auf Meter gewann ..Tiz-aus Är^ko) und daS Petsr-Mozc:rt>5?andicap „'^il.ginica" ((irtomir Di-'cir). (^ro^e? Interesse herrschte unter den -VOl» Zuschauern für das Galopprennen auf M^ter, das „D'vno" (.^^apitön !^)iob>7) knl praclituollen ^-inish gewann. Im '^^ur-d^nreunen auf Meter ging „Pervn" iPollzeidireklor in i^juliljana) als ^riter durch das Ziel, Lippitt-'Kennen fiir Zri?eisvänni:r aus 289I Meter siegte das Pain-„(5gon"-„P5ljilni" (Ivan Äruöii?), obwohl es :'.'?gcn der halben Quali'frkation eine Strecke '.'(Nl M?t?r zu durchlaufeu hatte. L5s Obt'rtrainer Banernrennon auf i'tter Strecke von Metern, das l-om Eu'g'r in l.18 Minuten 1 ri sp? r. von ^ ippjtt, Dr. L u ck-w a n n, ,'Julius N 0 v >a k. M^dimir a n u-> i^^anlo 0 c iija n, ^'^>osef Lenar5. ie. Äleis P avIi n, Dr. B e b le, Josef T u r k und Mar Sever. Ter Totalilator hatt^' volle >>älid^' iu tun. um ^'^eitw^ise den An-dr.-rng der Wellluslii^n zu bewältigen. ^ jtack Mttt idWseti-s Dlenstoli, d«i ts. Olwber tS3S Fliegerbomben auf Maribor... Der erste „LustongrtV^^ auf dle Draustadt und die erfolgreiche „Abwehr" / »efrievigenver technlfcher Verlauf der Luftschutzwuno in. Todesfall. In .'orastnik ist der Grofs-.srunddesitzer, ,'>le>schhaucr und .'^^otelier Loge r im Alter von 5»4 Jahren «N'stort'en. lu. Am Apcllolionsgerichtshos in ljublsa-«la oeltei; ab 15). i?. an Werktagen migiZlcilte ?smtMunden, d. h. von 7.:D bis 1 l Uht?. lu. In Med nnrd eln Polizeikommissariat ^rrichles, das in den Taisonmonaten den Sicl^evlieitsdienst versehen wird. Dortselbst wird auch eine automatische Telephonzen-trale eingerichtet, die in Bvhins, Jesenice, lmd Mdovljica Unterzentralen besitzen ir^ird. ' lu. Sin st^undheitsheim tvird in .?önig Aleran-der b'.'rianut n^erden. . lu. Mafsenandrang z« d»n Ztigen. Per-Mngcnen SanlÄtag na6)mittags, besoudevs aber Sennlag frlih, l)errs6)tc ain .v^MPt--b«ch«lwf ltt ^'sulil>aua ein riesiger Andrang t>en Schaltern. Tiesn^al war nicht Mer-kva« der hauvt-hlichite Äzi»ziehungstzunlt, Mr die gchri^c^e erste Luiftabwehrübtlng in Maril?.or machte sich unter dein Publikum und namentlich unter den Strahenpassanten schoi: gleich nach I.Uir das größte Interesse bemerkbar. Der Gesprächsstoff war all« gemein der in z^eitliche Nähe gerückte „Angriff" einer „feindlichen Estadrille" aus der ^Itichtung Sildast. Im Feuerivehrdepot, 'm Polizeikommissariat, bei den militärischen Kommandost>crlcn urvd auch bejni stvdtisch^'u Militäramt herrschte reger Telefonbetricb, Oasmasken wurden ausprobiert, die letzten Anordnungen getroffen. Punlkt 14 -- die lekten Echläg-? d-'r Turmuhr Ovaren noch kaunt vevhalli — feuerte ein Offizier d^s auf dem Don«türm postierten Luftatbwehrslabcs drei grün-c .^ia-teten ab, als Zeichen, das^ die (^fahr elnos Luftangriffes joden Moment zu erwarten sti. In der Tat. die aus sechs Jagdflugzeuj^en bestchende Estadri5<: flog niajsstätilsch in ^er Richtung auf die Stadt zu: nun begann die eigentlich:! markierte Luftabwehr. Mit einer kleinen Verspätung allerdings setzten die Fa-l'rikssirenell ein, >denn inzwischen waren die ersten drei i^luMuge der Eizkadrillc bürcitS in.8l)t) bis IM) Meter Höhe über d'cm Bahnhof und würfen die ersten „Gasbom-beil" auf diesen 'Stadtteil ab. Dis Eskadrille avarf dann iroch, indeni sii? eine elegante schleife nber den Norden der Stadt in der Richtung auf den Siidabhang des Bachern -zog, einige Brand- und 3prenzbomb.:n ob. wobüi sie von den marlicrten „Zl:,lbatt«rien" und ^>?^schinengcwehren am Ptjranüd.nl^ und Äalvarienl^erg „erfolgreich" beschossen worden ivar. Unt?r dem 5IeuI^n der Zl^re-nen krachten an den (!^inichsa^^si!?llen P^'tar-den zum Zeichen d<'r (üinischliige, die '^et-tuniz-inannschaften eilli?» mit Gasmasü n zu den gefährdtten Stellen, uin „t^asrergifteje" aufzulösen, di<.' Autobusse des !)ioten .Frenzes besorgten die „Bergifl^ten- und Per-«^ ivundetentrans^parte", kurz und l^ut, man m<^rkt? e'^- die Abwel)r war auf voller Vom Domturm au'^, wo sich ^ladtkiim« Mandant (General a d ^ i ö, l^arnisons« konmtandant Oberst Nik 0 li ^tadtpräsi-dent Dr. J u va n, der Piäii^'^^iu d:!r Einwilligen Feuerwvlir Tir. PogaiZnik ?ind Wehrhauptmann N a in < a k mit den Mit-gliederil dec. ^'ilfi!!'«iu^''''iniie'^.> e'.>g?iuiid^?n hatten, tonnten au6> die ^.^'ertrcter der Presse denl li^eor^.'lisch Mar iri!'dllet)en, in ^der Praxis aber grausigen 'Spiel l^'iir^rhnen. Bc^^ld darauf ers6?ienen schoil die Iveuer.vehreii an den Brandpliit.'>en. währen-d andere ,'^.'ucr-löschgcräto nn der Zrrstäubuuq des „'^^ist-gales" deteiligl waren. Vejonders fielen aiich die ^^iallstanliitreuer nlit l^a>ilnaöteit auf, die in den Ztraßei^ der Stadt «'ez^eit das „Alst-gas" ailkäinpften. lV^ar nmuch^u von den Zus6iai,ern schien dieses Schaiiipiol nur eine „grosze gnvesen zu seiii, in >'«irtlich-keit verhält sich jedoch die anders. Di«se Uobungen sollen deiil nicht unterrich- sondern Unterkrain, da dort die Traubenlese sich inl vollen Gc?ngc besindet. Nach Ober-krain wurden gec^en 1.^W, naäi Unterlrain aber c^'gen 6000 Äusfliigler abgesertigt. Auch die übrigen Züge ivaren gut besetzt, ein Zeichen, wie sel)r die Bevölkerung die Einmhrung der Äochenendtarten begrüßt. lu. Schadenfeuer. In inblick auf den Verkehr wirklich stillgelegt war, wieder ihr normale^^ Brl'd gstvann. Das Llrteil eines Ausland-Fachmannes Von H. P. A a t a sch, ehem. Juftruktton« offizi-r für Luftschutz im grieck,. «ri-gsmi- «isterium. Hausboden («infolge ihrer Schwere burck?^« Es war ein glücklicher Zufall, daß lch gerade Marlbor als Kurort für meinen Europaurlaub wählte und so als unlieteiligter Zuschauer mir ein Bild von dem Stand des sugoslawischen Luftischutzes machen lonn te. Vorweg gesagt war ich als Fachmann für Fragen des zivilen Lufischutzes überrascht, wie gut die Mariborer Luftschutz-Übung klappte und wie vorgeschritten bereits die OMnisation ni Ausübung der Abwehrtaktik arbeitete. Wenn hier als Maßstab geniessen mit der deutschen Luftschutzorga-nisatisn, die in Fachkreisen als die bestgerüstete der Welt angössen wird, es nock) vieles zu tun gibt (Bau von öffentlichen Luftschutzkellern, Hausfeuerwehren usw.), so wirkte doch die Energie und Sorgfalt inlponterend, mit der die lugoslawische Regierung im Ber ein mit Behörden und Zivilorganisationen an diese schwierige Aufgabe herangegangen ist. „Aufklärung der Zivilbevölkerung ist oi«rstes Gebot für einen wirksamen Luftschutz" heißt es, uird wenn auch neben mir einige kichernde Mädchen sich ob dieses interessanten Schauspiels scheinbar köstlich amüsierten, so zeigten mir doch au6> anderer seits nachdenkliche und angstvolle Mienen lin Publikum, daß sie den Schrecken des kommenden Luftkrieges ahnten. Leider war es mir nicht Ml)gli6i, allen um mich herumstehenden Leutchell zu erzählen- was jede ^lünzelne Aktion bedeute und wie wichtig ini Ernstsallc die primitiv anmutenden Eand-kistchen und .liialktotnien sind. Nur sei an dieser Si>elle dem alten Mütterchen gesagt, das naiv den Nachbar fragte, tvaruni inan die brennenden Bomben mit .^ialkwasser begieße, daß es sich hier nicht um Brand- oder Sprengbomben hai,dle, soirdcrn uin chemische Bombeil. Dicse sind scheinbar l)armlose Behälter, die ans dem St rasten Pflaster platzen und aus denen eine w^'iße Flüssigkeit fließt, die bald die Straßen nnt kleinen Tülnpeln bcdcctt. Aber dies^ scheinbar harmlosen Bl'inbeil sind lvahre Teuselseier, das Teuslischste, nias Menschenhirne erdenken konnten. Ein Spritzer, ja nur ein Tropfen dieser ^lijssigteit genügt, unl eine>l Menschen unter qualvollen Schnierzen unrettbar sterbeu zu lassen. Dieser Tropfen dringt durch die feftefte Kleidung, durch die dicksten Lederstiefel augenblicklich auf die Haut und gelangt von dort in die Blutbahn, um den l^ör^nsr iii kurzer Zeit zll vergiften und kein Arzt der Welt kann danll mehr dem Armen helfen, der unter gräßlichen Schmerzen zugrunde geht. — Das einzige Mittel gegen diese Bomben bildet eben nur Kalk, der von besonderen sogenannten Entgiftungstrupps (d-te Schutzanzüj^e von ASbest und Gumini tragen) auf diese Bomben und Gifttünlpel gestreut wird, llnd Sand wird hauptsächlich zur Unschädlichmachun'g der sogeuannten l!lcktron- und Dermitbouiben vern'endet. Diese sind Brandbomben, deren Juhalt an der Luft eine Hitze bis zu 7(W0 Grad enttviiLÄt und nicht init Wasser gelöscht werdeil kann, im Gegenteil, Wasser wirkt hier ähnliä) wie Oel ini Feuer. Diese Boiiiben ki>nnen aber verhältnismässig leicht von sedeul Bürger unschädlich geinacht iver-den, da sie nlir dicht mit Sand bestrent iver-deii iiiiisseii, dainit keiile Luft an sie heran-lritl. FMt eine derartige Bonlbe auf den schlägt sie glatt das Dach!), so ist dringende Hilfe^ not. Auf einer Eisenschaufel, die init einer Sandschicht bedeckt sein inuß, da das Elektron oder Termit sofort die Schaufel durchschmelzen würde, nimmt inan die Bon: be vorsichtig auf, bedeckt sie dann vollends mit Sand und trägt sie auf den Hof, wo man sie sofort vergräbt. In Deutschland z. B. ist durch Gesetz jeder Hausbesitzer verpflichtet, auf dem Hausboden deshalb eine Kiste mit Sand und Schaufeln zu halten und im Falle eines Luftalarms hat ein .^^usbewohner dort ständig Wache zu halten. In feinem eigensten Interesse inöchte ich deshalb sÄ)on jetzt jedein Mariborer Haus besitzer empfi?hlen, diese wenig kostspielige Schutzmaßnahme zu treffen, zumal die Feuervellicherungen im Kriegsfall jede Haf^ lung ablehnen. (Erfreulich war eS auch für mich, zu sehen, mit welchein Eifer die freiwilligen jungen Heiser (wahrscheinlicki Schn-ler!) bei der Sache ivaren. Nur iver jemals eine Gasmaske ausg?' habt hat, lveiß, wie anstrengend die geringste körperliche Bewegung ist und ich habe mich ivahrlich gefreut, wie tapfer trotz sichte barer Atemnot diese braven Kerlchen gelaufen sind und der Versuchung wi'derstan« den, die Maske abzureißen. Eiii Sonderlob diesen' braven Helfen,! ^schließend kaim in. E. gesagt werdeii» ds.^' diese Uebung ihren Zweck erfüllt hat, ,so daß.die Kriegsgeißel, die wie «in drohendes Ungewitter am politischen Horizont ails zieht, !^s tapfere jugoslawische Volk nicht schutzlos und unvorbereitet finden wird. Was Gott verhüten möge! Das Wettschießen von Ljttbljana Das groß>: Schützentrefsen in Ljublj.ina stand, wie bereits berichtet, im Zeichen lie's;-ninstrittener Zch:cßivetbbe>lvcrbe. Als Konkurrenten traten die bekaiintesten Schützen von fern und nah auf, u. a. fanden sich auch die Meisterschützen GorAp aus Zagr'b. ^^at'l aus .Karlovac, Hajnrihar und Dr. .'»Kaiser aus Ljublsana sowie die beiden Mariborer Meister Sprager und Bukmanik! nn. Die Ver-anstaltuiig, die auf der Militärschießstätte in Ljubljana stattfand, uinlaßte die Meisterschaften des Slowenischen Jagdvereines, der Schützen-vereine und des S<^rsschjit,enklubs. Die schwierigsten Anforderungen stellten die k^mrpl'-'erten vcrs6)windeniden Jagdfiguren an die Wettbewerber, die eine besondere Wertigkeit voraussetzten. Diese .Konkurrenz 'i>ar sowoihl für Mitglieder des Jagdvereines, c-ls auch für die Mitglieder des Scharsschiitzeii-klubs iind der Schützenvereiire ausgoschriel^.-u. Mchstehend die Ergebnisse in deii eii>zielnen ^fategorien: Schießen auf den stehenden Rehbock laus einer Eiitsernung von 150 Meter): I. l'.j o« ruP (Zagreb) 46 von ö0 erreichbaren Punk, len. BafaröiL jun. (Ljubljana) i.'», Va-taröi^ sei». (Ljubljana) 4ü, t. .'^>ajnrlhar (Ljubljana) l?. 5. Sprager (Maribor) 42. L. Bukimdniö (>Maribor) 41 Punkte. .Mittwoch, d«n 1«. Oktober lWS »Mar?bo«r Schieben auf den Gemsbock (Ziebenkreis. scheide), aus l?iner Entfernunq von 22.') Meter: 1. Buk man i ji (Markbor) 54 von 70 err<'ichüflren Punkten. 2. st^orup .'.0, ."?akir Mürlonac) t. Nvkari'it'jun. w, 5. .?>c„'nrihci'' s^sublsuna) W, iV ^piaqer sMaritwr) ZI Punkte. Tonloubcns^iehen: 1. Tpr-^ger (Maribor) 19 von 20 erreichbaren Punkten cus 23 3Wssen. ?. Iakil lÄarlr'v.il.') IN mit 2k SchiUscn. li. Pukmanii< <^'^)uiiif'!^ji) !<) mit 2^ -ckiülsl^n, -1. .c-'ajnribcir (!^'jul>Ijana) 18 mit Schüssen, ?chi''fci<'r si?iukljana) 1.'» mit .^1 Zchi'lssen. <1. Tr. Äsiiier N mit 27 ?cki'is-sen. Schiehen auf den fliichtenden Htsen: Zehn .Nasen in ciner Lnlfc'rnung von 35 Meter hintevAilander inl Abstand von l, M^ter: 1. Bukmani," (Maribor) 10 von 10 erreichbaren Punkten, 2. Hajnrihar (Ljnl^ljan.^) .^. Iafil f?^'knrlmiac) 0, 1. Ba'karLiti snn. (Liubljaiia) 5. Schifferer sLjttbljana) 9, <'». Tprai^er fMaribor) 7 Punkte. Auf obiger (Zrgcbniss.^ weist die M'isterschcrft des Tlomünischen I a c; d ii c r-cines folgende Ziegerliste aus: 1. P u kman iL (Märifilir) 153, 2. Hajnrihax lLjubljana) 13l?. A Gorup (Zagreb) 1'Z8. l. ^Präger (Maribor) 125, ^^aki«! (Karlouac) 12t, K. Nakareiö jun. 104 Punkte. Anschließend daran wurden dir' Meisl'?r-chaften des. S ch a r f s ch ü k e n k 1 u b.? und d-es Ljnbljana-r .>trei-auslü?ussc.^ der Sch ü t. zenv >? rei n e a^isgetmsten. T^ilnahntsbe-rechtifst waren die '^.lk'itfflieder obc^enannter ^erciniiqungen sowie jene Mitglicder des slowenischen. Iagdv-ereines. die nicht den schükenvereinicinngl'n in )Mribor oder oi'lje anaesiliedcrt sind. Die Ergebnisse waren: ZW Mcter.Tchieszen: I. l^oliL fLjublja-na 25 von s)0 erreich^ren Punkten. 2. ?r Kaiser (Ljubljana) 23. 3. Tjpt>nann P l'r (Lji'.f'llana) 1^0 von 300 Punkten, 2. l>;c.rup (Zagrel>) 17?, 3. Locni^rar (Ärani) Ils0. ^ «oltsscheibe „VttgaS": 1. Djapiö lLiub. lsüna) III von lÄ) erreichbaren Punkten 2. jckostanjevec (Ljubljana) 102. 3 5:>aupt-'ilann Per (Ljublfana) 07 Punkte. Pistolenschießen eus die Gchr?be „Rono mcsio": 1. .'j^auptmann Per (^^jub'janz) 8-'' von 1A) erreicb.baren Punkt?n. 2. Hauptmann ^ eretit! (Ljublsana) 51, 3. Dertai (I^fublia-!ia) '.'9 Punkte. Tamen-Kteinkaliberschiefle« auf die Scheite ,Dom?ole": 1. ,'^rau Derüaj (Ljublsona» 11! von 200 erreichbaren '.».iunkten -> i^rau .^rlbar (Ljubljana) l'0 3. ?^.au Milic'(Liub-liana) 50 Punkte. Iugend-Kleinkalibecschiehen ouf die Schei. ^ „Gokovec": 1. Logar (Lu!^!l?ik-.a) 87 oon 100 erreichbaren Punkten. 2. .«tichnik (Luka-vlca)^3, 3. l^ernivee (Tam^ale) 83. 4. Äap-ner iDomZale) 81 Punkte Kleinkaliberschießen avs die Tchcil»? „Liub: ljana": 1. ??rau Deriiaj 2W von 3t)0 cr^ reichbaren Punkten, 2. Koftanjelx'c (L?iublja-na) 210, 3. Zmolcj (Krans) 107 Punkte. Schnellschieften auf die Schcibe „ttranj": . .)auptinautt Tcrcti<^ (^'lublsana) von Wl» erreichbaren Punkten. 2. Dertai 5!i -> t^orilv 57 'l'unf,.? ' ' Seneroi Äu»u< Eu .«n Aeingattcn «inschliekcnt'en ^ ^ Sinlerliolt ein ''"ll-l un>> ihm Mi. "^''"lgatt-nhauc »lehrerc wuchtioe Schlag nuf den Kopf oerscdte. Kovacek, der 7^' lruhmorgens oufgcsnnden wnr- de, lru-, hiebe, einen Schädelbasisbruch sowie e>n° chi:^>r« Gel.irnerschat.erung davon' In l^n'usj,losen, ."»„stand schaff,« ,„ai, ,hn ins ^>ar,borer ilranlenhanz. wo er n,il den. ^ode nnq«. Nach dc,n unbela,inten Angrei-'er fiN)ndet die Aendarnieric. Apothekeflnachtdienft Dienstar,: Köni;^ und Minatik. Mittwock): Pidmar und Zirak. Am 5. Oktober verschied in Innsbruck nach kurzem Krankenlager Generalmajor a. D. Julius C u S c o l e c a. Einer Kärntner Familie entstammend, hat er seine Jugend--und Studienzeit im Elternhause in Klagcn-furt verbracht und wuvde im Jahre 1892 als s^ähnrich zunl 7. Feldjägerbataillon in Tarvis ausgemustert. Im Jahre 1897 wurde er als Leutnant für seil? mutiges Verhalten anläsjlick) der Hockiwassertl^tastrophe, die damals die Alpenländer heimsuchte, besonders ausqezeiÄ>net. Nach Absolvierung der Kriegsschule kain er zum 3. Kaiserjägeriegiment und zog 1014 als Gencralstabsmajor in den Krieg. Fast eineit^halb Jahre stand er an der russisäM Front, zeitweise der deutschen Armee Linsingen zugeteilt. Dann war Cuscoleca <^e-neralquartiermeister beini Arnteekommando der Südfrout (Boroevie), woselbst er hervorragenden Anteil an den Vorbereitungen zum Durchbruche der Isonzofront hatte. Nach dem Umsturz 1l)18 wurden die Fä« higkeitcn dieses ansge^z-eichneten Offiziers brachgelegt. Cr lieft sich in Innsbruck nieder, nichi alvr unl untätig zu ruhen, sondern UN, sich weiterhin fiir Heimat, Boll und Vaterland zu betätigen, schuf, organisierte und leitete in vorbildlicher Weise die tect,Nische Nothilse für Tirol, er über-tlahn, die Zeitung der Berq-Isel-Stiftung, rettete diese für jed<'.n Alpenländer geheiligte Stätte vor dem Verfall und gestaltete sie mustergültig zu einer Erbauungs- und (5r-innerilUgDätte deutstl)er Geschichte und treuer Heimatliebe auS, die s>eutc auch einen hervorragenden Anziehungspunkt fiir den Fremdenverkehr bildet. Trotz einer derartig vielseitigen Inan« spruchnahnie fand d^r Vereinigte noch Zeit, der Bewirtschaftung des seit über 100 Iahren im Pesit^ der Fainilie befindlichen Weingutes in )«itoznos bei Slov. Vistrica seine besondere Sorgfalt zuzuwenden.Dank außer gewöl?nlicj) grütl^dlicher F-achkenntniS und un,sich!!i?'.r Tatkraft gelang es ihm, am Süd ostabhang tles Bachern einen Musterweingarten erstehen zu lassen nnd durch sein edles, stets Inlfsbereites Wesen die Achtnng und das Pe-trauen der Landbevölkermtg zu errins^en, ^ie iin allzu früh Heiingegange-nen einen väterlichen Freund betrauert. ' Mit General Cuscoleca ift ein selten hervorragender !)ffizier und vo-rnehmer Charakter, ein lieber, herzensguter Mensch und ein aufrechter, wahrhaft deutscher Mann dahingigongen, den alle, die mi: ihm in Berührung kamen, ins Herz geschlossen hatten. (5r ruht ouf dem stillen, freundlichen Berg-friedhof von Müt?lau bei Innsürurk. Seinen Angehörigen, nor allem seiner Witwe, Frau Clse geb. Zpieft. und seinem Bruder, .<>'rrn Bergrat Dipl. Ing. Emil Euscoleea in Wien, wendet sich eine allgemeine, herzliche Teilnah,ne zu. Ehre seillem Angedenken! UO«0?svI». ^ GM t vvuOuQL » r MM voppslspirsl» z»wp«Q^» V L» »o? — 51» LGdsv vLvl w»^r l-Lod^ ua6 v«r. drsuodsa vlok^ »skr Zhrow. V«r s« — 7U^»sod». Zlusregmder Ätvifchmsall Im Stodtzentmm (.Gestern nachmittags kurz vor 17 Uhr spielte sich in der Tattenbactiova ulica ein aufregender '^'vischenfall ab, in dessen ?)!it-telpunkt ein Bäuerlein aus der Hingebung und ein hiesiger Handelsreisender standen. Der Besitzer Vinzenz Neuwirt auS Sn. Pete,, der gerade vom Marktplas^ mit sei-iiem Wagen, heimkehrte, stürzte sich plötzlich auf einen ihm entgegcutommenden Mann und schrie wie besessen um die Wache. Im Nu stanten sich die Leute um die beiden rin-gendei, Männer und erst der Wachmann bereitete dem Tumult ein Ende. Der Wachmann nahm d«n unbekannten Mann, der sich als Handelsreisender ausgab, mit, wor. auf sich auf der Polizei zwischen beiden ausS neue ein Disput entwickelte. Der Bauev hielt dein Neis^'nden vor, vor nicht allzu lan ger Zeit in Sv. Peter Bestellungen für Schau sein entgegengenonimen und auch die beträchtliche Einzahlung einkassiert zu haben, dock) lMtten tveder er noch die übrigen eine Schaufel je gesehen. Der Handelsreifende be. stätigte schließlich die Angaben Neuwirts, verantivortete sich alx?r damit, daß damals sein Kourpagnon erkrankt sei und er später auf die Veftellungen und selbstverständlich auch auf die Anzahlungen ganz vergessen l>abe. m. Vermählung. In Eelj<: wurde gestern der Beainte der hiesigeii Textilfabrik Mautner Herr Julius V i d ic niit Frau Bili B ajec geb. Prelog getraut. Wir gratulieren! tn Reuer Polizeichef in Maribor. Wie inan erfährt, wurde der Banalrat der Ba-natsverwaltung in Split Herr Dr. Alois T r st setrussischc Nornüerungskomite^' Esperanto verwendet, ^s^ in Oesterreich Es;ieranto in die Handels-sciiulen cingefichrt wird usw.? Mr über Nperanto genauer unterrichtet sein will, komnde Mittwoch, den. 1K. d. um 20 Ut:r zutn Vortrag, den der Mariborer Eljperan-to-Verein im Saale der ArHi.'iterkammer, 2. Stock, veranstaltet. Botragsnder Prof. ^a-ku5a. Eintritt frei. Anmeldurdgen für die Borträge ^Verden im Geschäft Manjßek am >>aiuptp!atz entgegengenommen. ui. Der Ortsausschuß der penfionierten iDffiziere und Militätbeamwi ladet jene Militärruheftändler^Gagisten, die von der erfolgten Reduktion der Pensionsbezügc betroffen wurden, zu der am Donnerstag, den 17. d. um 17 Uhr in der Kegelbahnstube des Burg-Tonkinos stattfindend<'n Ausschuß-sitzung zur Durchberatung der einzelnen Fälle ein. >n Fünfjähriges Mnd am Hauptplatz verschwunden. Die Greislerin Johanna N o v a k erftattete gestern die Anzeige^ daß Kreits vor fünf Tagen ihr fünfiähriges söhnchen Felix I a k o l i L am 5)auptplatz tierschwunden und seit dieser ^srt unauffind- Nottonoltheatir t« Ma»tbor Uepertoire: Dieustag, dsn 15. Oktober um S0 Uhr: „Verrat bei Rovara". M. C. Mittwoch, den 16. Oktober: Gkfchlo^n. Donnerstag, den 17. Ottolber um Ä) Uhr: „Der Tartuffe". Ab. A. bar sei. Etwaige Anhaltspunkte über den Ausenthalt des Buben mögen der Polizei bekanntgegeben werden. m. Eine qeue Pesuiea-Brücke ist b?im <^i-loineterstein 142 projektiert. Die Baukosten sind auf 8ö.W3 Anar veranschlagt. n,. Die GebSudtsteuer für das ^ahr iM, ist in der Zeit vom 16. d. bis 14. Nooe^nber beim zuständigen Steueramt einzubekennen. Die ausführlichen Bestimmungen sind miS der Anlschlagstafel der Steuerämter «nd des Stadtmagistrats ersichtlich. m. Alle ehemalig»« „17-er" werden eingeladen, an der M it t w v ch, den 16. d. um 20 Uhr im Hotel „Orel" stattfindenden Zusammenkunst teilzunehmen. Es handelt jlch um die Aussprache über eine eventuelle gemeinsame Teilnahme an der Einsegnung der Gedächtniskapelle in Iudenburg, die am ?7. d. zuln Andenken an die in Iundcnburg verstorbenen Regimentsangehörigen vorgenommen werden lvird. * «ertauf auf Teilzahluugen von U^?n. Goldwaren. Il«»r-Zev sln. 5Y77 m. Sin Damensahrrad gefunden, ^^m Graben nördlich der Tom.^iöeva ulica fand gestern der Strafhausaufseher Stefan Po-toönik ein guterhalienss Damenfahrrad, Marke Apollo, mit der Evidenznummer 101.330 vor. Die Eigentüinerin kann da? Rad bei der Polizei abholen. m. »n der VolkSunioerfität spricht Fre, tag, den 18. d. der Obmann der hiesigen Pädagogischen Zentrale Prof. Gustav K ili b über die pädagogischen Reformen lm Dritten Reich. m. Die „Masbeua Matiea^^ teilt mit, da»; Donnerstag, den 17. d. eine BoNprobe de5 Orchesters stattfindet. Um vollzähliges und pünktliches Erscheinen wird gebeten! Der Ausschuß. 10847 IN. Arecher Sinbruchsdiebstahl. In Slo. venjgradec erhielt der Bäckermeister Augu't Un ger nachts, während er vm Nsben^ räum beschäftigt war, einen höchst unliebsamen Besuch. Ein mit den lokalen Berbäft, nissen gut vertrauter Langfinger drang in das Geschäft ein und entwendete einc eiserne Kassette mit 4000 Dinar Bargeld sowie eine Taschenuhr. Vom Täter fehlt bisl>er jsde Spur m. Die Mnger der rechten Haud »erw-ren. Die in einer lhiesigcn Fabri.k beschäftigte '?3jährige Marie Ro^kar kan: mit der rechten Hand derart unglücklich zwisch?,l die Zahnräder einer Matfckiilw. das^ sie an den Fing?rn schwere Quetschungen erlitt, sodaß fÄr die gan.ze Hand gröf^te Gefahr bc^'t^ht. Man brachte sie ins Kmnkenhaus. m. Selbftmordverfuch oder — AomSdje im Raufch? Ein aufsehenerregender Borfall, der eine große Menschenansammlung zur Folge hatte, spielte sick gestern vormittags gegen halb 10 Uhr bei der Bahnübersetzung am Magdalenenpark ab. Ein junger Bur-sche — dem Lsrnehmen nach ein arbeitsilo- „Mariborer. Zeitung" Ninnm«r^ 23^ st-r OandelsÄngestellte».der etwatZ ang«'-licitert ipar, set^^te ilch dort neben dem (^e-bilsch auf das Valingleis u»l.d tvarte^e an-^ scheinend auf oino der dort häufig verkehrenden Lokonlotiven, in der Absicht, sich übersah reu zu !nss<'n. Passanten zur Rede ge-stellt, linszerte er sich pessimlstisch über den Wert des Lebens.'Bor dem Miesslich her-lieiqerusenen Wachnmnn luihm er aber Neiß ans und n'nndte sich gegen den sogenannten (sinschnltt. Der ZHnchmann stellt? ihn "aber dennoch. Da stch der Bnrst!^ der Berhaf-tllnq lx'ftisi wldersrhte, gelang es erst mit . in die Waedacht. GvM« l4 llhr erti.inten plötzlich in den Fabriken uild auch izl (Lijeich^chnwerkstätte ^sirene^chgnale. die dehr raste zum Bahnhof, u>o ein augenom-moifer Brand auci^gebrochen.>uar und mach'tij sich sofort an die Be^utpsung desselben. Perivllndete ll. Pergiftete lonrden au^g^'lesen und zur RettnniiGation'gel>racht. "'wo Dr^ Bre6?o die Arbeit leitete. Die Verunglückten n>urdeu sodann, jn das l^Ymnasml-^ebände überführt, wo .stch Dr. ^Stu^ec iil>rer gleichfalls nnt ^grl^f^ter Anfopferuttg annahm. Die gakize Nebu^lg tmhul einen glatten T^erwuf nnd ivurde von' der Beoölkt.'rung init grostenl ,'^nteresse verfolgt. Es wäre 'D wilnsch<'n. das; bei dell fc^l^^enden UchunF^n; Nl der die '^wiölkernng im Selbstschutz vor deir Gasaligl'iffen unteriuiescn nürd, . der Alarni vonl gros^eil. .^l irchturul -imrtutlgs^oi-ler gegeli'n luerdi', da er die^ii-al viol zu ichirach anvfiel. p. Eine Schulpolytlinit in Pt«j. Diese di<' iails,e nin suhl, loilrd:^ dieser Tage wieder' aufgegriffen nnd sieht nn7k ihrer ^ndgiiltigen. .Lösnng entgegen. Dse.ser Tage 'ielten.sich der Leiter aieneinstitilt.^ i^r. P', r ä anS Ljiibljana lind der Leiter de,, l^iesnildheitcheimes Dir. r-t e e ans Maribor in Ptlij nlis und-kon-ieri''l!en nnt den nmsigebenden Stellen. Die Erhaltungskosten fiir die Schulpoltiklinik sollen ans den Dotationen lx'r Etadtl^e>neinde und der Landgerirei'nden bestritten tM'rden. . P. Abgängig ist seit denl uergangenen MittN'och der i^'^jährige Besii;erssolin Antou B'n d i g n m, der sich init denr An- und Ver t.allf von (5delinetallen befas,t. Alle ')?achfor-schungen narli seinem Verbleib blieben bisher erfolglos, ,'^niettt soll Bndigam in Cv. Barbara geseheit worden sein Der nlte-AilaS. Der tieinc l,at se1i,en Al^as vettegt. ^ie all^e Dante will ihnl den ihrigen liv-i len. Da ttieint^rit,^ ,,Aber, Dailte, ist denn d<, ailch.schon Aiiirrlta d'ranf?" Ersuti-. „Warn.!!, heiraten >^ie eigeiillich nichi, ?i'ränlein Elje'^" „Ach, n'issen lZie, ttn'ine Ärei ^iere ers.'tu'n mir. voNkvnniien den '.^.^l'ann: der .'^"inii^ knurtt den l^anzen Tag; der Papaciei slncht. von früh bis abends nnd die ^ta!)e tomnU lein^' '^«acht nach .'i^ause!" Wenn . . . Cr, als der gerade al>gefaf>ren ist, zn it/e: Siebst dn, wenn dn mich nicht so ge l)äl1<'st, tirauchlen n'ir nicht so lang. M. »ntchjM Zug, womtisn !" ' e. Zum Ehes der GtadtPoKzOi von Celje lvurde der §t^omi^issar der Polizit in Snöak Herr Stefan T r n e r ernannt. c. Personalnachricht. Oberst ^so Neöak, -Gelntfe des Kommandanten des 39. Infanterieregimentes in Celje, ist zum Komman-d^ten des Regimentes ernannt worden. c. Todesfall. In Hrastnik ist der Fabriks--cl)emi?er i. R. H?rr Johann Barachini iili 70. Lebensjahr gestorben. Er war über ^,0 Jahre in der chemischen Fabrik in Hrastnik tätig. Sein Sohn Friedrich war vor einigen Jahren beim Anschlag auf den WneNzug in der Nähe der Station Bidenl-KrKko tödlich verungll'ickt. ^. e. Traverfeier. Die Trauerseier für den ti>dlich verunglückten prawoslawischen Pfarrer in Celje, Prota Manoflo Ondiö, nahin einen erhe^nden Verlauf. Bei einer Beteiligung von liber 200 Personen sang der VÄnnerchor „Bratstvo" unter Führung seines Sangwartes C. Pregel „Die Heide klagt" von Prelovc und das Liehliugslicd dos Entschlafenen „i^itesskose more". Die Herren Dr. Ierina aus Laöko und.Oberstleutnant StojkoviL gaben in eindrucksvollen Gedächtnisworten ein Lebensbild des schaf-fensfr»hen, biederen Mannes, der sich hohen Ansehens erfreut^'. Die Trauerfoier lieschlok der Vorstand'des Vereines der Prawoslawi-schen Slowenen in. Celje, Herr Drago Z^ab-! kar, mit einer kurzen Ansprache und iniligen Worten des Trostes und der Erinnerung. e. Vom akad. Klub „Brazda". Da ans der letzten allgemeinen Versammlung der Berein jugoslawischer A'kadomiker in Celje seinen nvs'prj'lnglichen Charakter aufgegeben und (auch schon rein äuszerlich durch die Abänderung des ??amens in akadeniischer K'lüb^ „Brazda") ein kulturell-politischer Nub geworden ist, sahen sich folgen!^' Mitglieder veranlaßt, aus dem Berein auszutreten: Marian Fink, Miran Peear, Johann Sak-sida, Boris Mlan, Nat»a Radi«^, Sav^ Vladinnr Leban, Johann Marek, Nesti Hillinger, Nada Delakorda, Boris Krajnc, Bornt MarinLek, Branko Mikuletie, Boris Pik, Daliilo jtostanjSek, Esa Sernec, Albin '^unier. Karl Vengust, 7.arko Pesfcv?ek, Mi-lica Vranjek, Drago Krals, Othmar Bixinct, Guido Sernes, Teka Sparhatel, Niko Ier-tiino^ü^, Milena OraZeni, Ferdo Hubert, Tugoiner Prek)lir?»k nnd Milan Oro/.en. c. Der Ursulamarkt, der alljährlich - in Celle als Vieh- und.^rämernmrkt abgeljal-ten wird, findet auch Heuer und zwar ain Montag, den Sl. Oktober, statt. c. Aus dem Gastgewerbe. Die Zweigstdlkt Celje des Genfer Verbalrdes der ^kasfee-, Gasthaus- und Hotela^ngestLllten ist, wie wir Nun hiiren, nicht auSeinal,dergegangen, sow dern beginnt nenerdings nnt ihrer nmfang-reichen Tätigkeit. In der Nacht von Donnerstag ans Freitag (17. zum 18. Oktober) findet NM iZ llhr niorgens im Gasthans Jan '/.el (Zakresiso) eine auszorordeiitliche Versammlung statt, bei der ein nener Vorstand gewählt werden soll. Der bisherige Ansschnsz bittet NM zahlreiches.Erscheinen. . c. Bor Fahrraddieben wird gewarnt! Die ?!ahrradd;ebe hier bei uns'sind so emsig an der Arbeit nne noch nie. I-n den lettten vierzehn Tagen sind im Stadtgebiete Celje 1-^ ?^ahrräder gestohlen worden, von denen einige von'der Polizei aufgefunden nnd in Vernmhrnng übernommen wnrden. Bestoh--lene Nadeigentijmer.wollen sich bei der Po-lizeidirektion Celj-' einfinden, nw die ausgeforschten Nä^lir besichtigt werd'.il können. t. Stierkörung in^Celjje. Die Ltörung von Ztieren in Celje, die alle ^Zpriingtiere aus-znschliesien suckit, die nicht bestinnnten, im 7^nteresse der Zucht aufgestellten Voransset-znngen genügen, findet ain ll». Oktober um 8 Uhr niorgens kluf den» hiesigen Viehniarkt statt. Es mi'lssen alle über l'» Monate alte Ilnigstierc herbeigebracht werden. Die Be-nntnlng nicht angeki^rter niannlicher Tiere znr Zucht wird niit empfindlichen Geldstrafen bedroht. Man b'.'achle. die diesben'igliche Verlautbariing ans den? schwarzen Brett der Ztadthanptmannschast ii? Eelse. c. Familienabend des Stitlubs. Der Sti-klnb Celje veranstaltete a»i Sonnabend in seinem Mnbzrnkmer nnd ini Saale „,^nr grt'lnen Wiese" einen Fainilienabend nnt Tan; dessen ^^^esuch zn n>i>i>'ch 'n iibri^i lies?. Der rührige Aiisschns^ gali sich alle Mühe, den Besuchern die ^tultdeii angenehni zii matellnerin und Bedienerin. c. Ratselhaster Unffliickssall. Mben dsm Bahnniadukt in Tremerje bei Celje »vurde der k)?jährige, bei der Sannregnlierung beschäftigt gewesene Arbeiter Josef G r i l M't einem schiveren Schädelbruch bewußtlos aufgefunden. Er ivurde unverzüglich ins Krankenhaus liberftlhrt, doch erlag er bald der schweren Berlehung. Bisher konnte n!cht festc7?stellt werden, wie das Unglück geschehen war. ' c. Schon beendet. Entgegen der Mitteilung in unserer „Lokalchronik" vom Sonntag ersucht uns die ZweigM'll'.: Celje des Slowenischen Alpenvereines öekannt zu geben, das; das Kocbek-f^eim auf der jikorok^ica in den Äanntaler Alpen l'ereifs seinen Zuban erhalten hat und s0'nnt unt das Doppelte ver-grofiert wurde. Alle Bauarbeiten sind bereits abgeschlossen, so dasj das erweiterte Heim schon nnt der koNnuenden Wintersaison denl i.>ffentlichen Verkehr übergeben werden kann. e. Celjeer Radsport. Der ^lub der slo-wenifchen Radfahrer in Celje, der an, Tevtember das 00..Eilometer«Fahren nm die Nnbmeistt'rschast durchgeführt hat, erklärte das Rennen ,veg^en der Nnznlänglich-keiten am Ziele für nngültig und schritt am vergangenen Sonntag zur Nenanstragnng der Wlbmeisterschaft. Das Nennen ging auch diesmal wieder.i'iber den l^0-Kilometer-kurs Celje — Gioblje — Frankolovo — Celse lnid brachte folgendes Ergebnis: 1. Stanko Po/enel 2:0-1.10; ?. Wilbelm Trat-nik S:M.11; l^/Slnlvko Lampret 2:01.1?; Anton Ko^ec 2:00.^; 5. Anton ilsoSik' 2:17.12. c. Wichtiger Termin. Von der stadthaupt inannschaft Celje wird uns nntgeteilt, daß die gesetzlich festgesetzte Frist zur Einzahlung des Zinshellers (für die.Zeit vonl I. Oktober bis 21. Dezember 1.9^5,) sowie der Was-ser- und Kanalegbühren (für die Zeit vo^> 1..Iuli bis M. September 10.'^')) am .'il. Ok tober 1V.'> abläuft. Wer sich vor Schaden liewahren ivill. entrichte seine Zahlungen sofort bei dep' Stadtkasse, da lvkanntlich die verspätete Einzahlung niit Geldstrase bedroht ist. t. llnsälle. In der Ienkova nlica ereignete sich ein Unfall. Die Bedienerin Josefa Mirt alls 5p Hndinja hieb sich beini >^^olzhncken den linken Dannn'n ab. — Ani gleichen Tage erlitt der 17jährige Besitzerssohn Mart'n .^knkoviö aus Razbolle bei Kkosja vas beim ?lachlc'gen eines überhitzten Ofens schwere '^Brandwunden an .^lopf, Brust nnd Händen. Die beiden Verunglückten fanden im hiesi-g'n lisrankenhans Aufnahme. c. Ein Kind vom Zug ilberführt. Bei Ktore wnrde das vierjährige Bl'sitzerssöhn-chen Franz ^ t a n fe aus Prokin. daS ohne Aussicht auf den, Bahndamin stand und den herannahenden Z'llg nicht bemerkt hatte, von der Lokoniotive erfas^t und schrecklich ^^lgerichtet. Das Kind erlag bald daranf seinen furchtbaren Verletzungen. ?«ayea«ß<«i Mittwoch, l«. Oktober. L jnbl lj a n a 12 Sckiallplatten. 18 .<>?,n-derstnnde. 10 ??achrichten. 19.!i0 Stunde der Nation. 20 'Sinfonicchonzert. Mrigent Talich. — B e o g r a d 11 Schassplattvn. 10 Fnnl-orck>ester. l0 Nachricl)iten. 10.-V Stunde drr Station. 20 Cellokonzert. 20.5i^ Aus Ljnblja-na. — W i e n 7.2!'i Schallplatten. 12 Fnnk-orchest^r. 10.0 Tchallplatten. 1ii.ü0 Ivür den Erzieher. 17.05» Konzertstunde. 20.0.^) Ope-rettens^nnde. 2?.l<) Bach. — Berlin 20.4.'> Unterhaltungskonzert. .. B e r o m ü n-st e r Ans O).x'rn nnd Operetten. 2l .Winzerfest. — B n d aPe st 20 Lustspiel. Mttwoch, den 10. Oktober .ZS.10 Opernorchester. — D ro itwlch 21.lü Sinsoniekollzert. — F rankfu c t 20.4» dachender Funk. — ö l n 2(^.1^ Hcu degeu und Schnauzbarte. — L c i p ^ i g 2i Weinlesefeist. — 'M-a i l a n d 20.^')0 2tabat Mater.. — M ü u che n 17 Buuter Nachmittag. 20.45 Orchesterlonzert. — P r a g 20.05 Sinfoniekonzert niit Iarinila Novotna — ?si o m 21 Weinlesefest. — 2 t r a b u r g 22 S-infonickonzert. — 2 t n t t^ g a r t 21 ZMnlesefest. — T onlo n se 20.20 Talonorcl)-ester. 22 ^unksantasie. — W a rscha u 18.4!) Gitta Alpar nnd '''' chard Tauiger singen. 2^1 Chopin. Union-Tontino. Nur zwei Tage, Dienstag und Mittwoch die Reprise t)es erstklassigen Lustspiels „Amor an dn Leine" uut Magda Ähneider und Wolf Albach Retty. In Vorbereitung die Schlageroperette „Tie blonde Carmen" mit Martha Eggerth, Wolf gang Liebeneiuer, Leo Slezak nnd Ida Wüst. Mit strahlender Stiittn,e und bewund.'rns-werter Technik meistert Martha Eggerth da> Musikalische, nlit glänzender Spiellaune unk reizendem Huuior das Darstellerische, vereinigt die Grazie ihr<'s geschmeidigen .^tör-pers mit tänzerisckMi Temperament n,'^ Gesangskuust zu Hinreistender Wirkung. Burg-Tonkino. Nur bis einschliesilirti Mittwoch der grösite Erfolg, der je in Maribor ge<^'igt wurde, „Bengali". (5in ,vun-derbarer deutschsprachiger ^ilm von .^tanie« rad'chast, Heldentaten uud Vaterlandsliebe. Unser nächster Filn,, dessen Prenliere am Donnerstag stattfindet, ist die weltbernhin-te, lustige Operette „Zigeunerbaron". D'c Hauptrolle in diesenl Schlager spielt der Frauenliebling Adolf Wohlbrücl. .Herrliche Pusta-Szeiren, melodiöse Musik nach den Motiven von Johann Stranst nnd eine ten: peranientvolle, schnlissige .'ciandllnlg inach^'n den Film zum neuerlichen, grosjen Erfolg^ Achtuug! Wir haben den aktuellsten alle? Filine „Abesfinien 193!»" erworben nni' bringen ihn demnächst zur Anfführung „Abesslnien" ein Filin der Ufa, deren jng'.' jlaivischer Repräsentant Herr Inlius G n st i n ist, läuft gegenU'ärtig in Zagreb un^ ln Beograd uiit unerliörtein Erfolg. Ab 2 Oktober sind in Zagreb nnd ab 7. Oktober an in Beograd sämtliche Vorstellungen verkauft. Wer spielt am nächsten Sonntag? ^ie «^us;ballmeisterschast der Gruppe Mari bor—<)akom'c bringt nächsten Sonntag inir eni Match und z,var tressen in öakovec der dortige Sportklub und „^eleznii?ar" an' einander. Der Ausgang des Spieles ist von umso griifierer Bedeutnug, als ln'reits dieses Spiel entscheiden ivivd, lveiclie zniei Mannschaften unsere Meisterjcl>aflsgruppe in den Fnialkämpfen der Meisterschaft des vertrc'ten iverden. Ebenso geht anch in der zil>eiten Klasse nur ein Match iu Szene und z.oar stos;en „Ptuj" und „Drava" aufeinan« der. Das „Derbv" von Ptuj wird ebenfall-die erste Entscheidnug der .'^'^erbstserie der Spiele bringen. Das zweite für Sonnta.1 ausgeloste Spiel „Maribor"—^,Viktor!a^' entfällt, da die 5tatutengonehmignng „Vik-toriaS" necl, iinu,er nicht erfolgt ist. Anstal: dessen plant niau ein Freundschastsspiel nnd zwar wird „Rapid" gegen einen ans N'ärtigen Gegm'r antreten, inn den le^tter Probeqalopp für die ^lXn,pfe gegen .,?.elez-niöar" am 27. d. inld gegen „^akovec" a," Noveinler zu absolvieren. : SK. Rapid. Heute, Dienstag, inn 2«^ Uhr wichtige Sitznng des Hauptauuchusses Olaubwiirdig. „Huh, huh," janlmerte die n'artend.' t^jattin, „jetzt ist es fimf Uhr, nnd du ,ooi!-test gestern al>end nur einen Brief in den .^tasten werfen!" — „„Ja, siehst du, ich wollte mich überzeugen, ob er nicl>t irgendn'e festkleinint, und da habe ich bis hente m>>'' gen auf den Bliefkastenleerer gewartet!" Wenn zwei das Gleiche tun . . . Für die Uebergangszeit vom Zmnnie: zu», Winter branchen Unsere st^ind.'r Prakti-iche i'tleider und An,',ii^ie ans Wollstoff, dic wir ihnen gern selbist schneidern. Mttwo», den t«. ONoSer MV Die BauemfOMdtN v^- Auirsbl^atte für das Königreich ^''^uffaslawien (TluZbene Novim) vom 8. Oktober 1!)35 Nr. 2AA/l^V!I ist Ä<'rl>rdnung über den Baucrnschutz ers6)ien<'n. Durch diese Verordnung scheint nun die' FrÄs^e der Vauernschulden endcsillig gcrckzelt zu sein. Demzufolgk' unterscheidet sie sich auch nicht luuvesentlich von allen bisher erschi-enenen BeriirdnunFött und Gesej^en über den Bau-ernschutz. !. Wer steht unter Bauernschutz? Diesbezüglich sagt die Verordnung, dab >ich des Äauornschu^s diejenigen bedienen können, die mit oinem anitlichen Ausweise nachweisen, daß sie Landwirte sind und .znr Zeit der Verschuldung Landwirte w a» rc n. Die bisherigen Verordnungen betonten nur den letzteren Umstand, die Praxis jstand jedoch stets auf dem Standpunkte, dak auch für die Gegenwart die Eigenschaft als Lani>wirt feststehen muß. Als Bauer ist jede Person (Hau^enossen-schaften kommen für unsere Verhältnisse nicht in Betracht, weswegen wir sie in unseren writeren Ausführungen außeracht lassen können) zu betrachten, die nicht über 75 ha b-'stellbares Land besitzt und dasselbe selbst mit ihren t^amil^enangehörigen und nur ausnahmsweise (infolge Krankheit. Minderjährigkeit, .Andrang von Saisonsarbeiten) mit gedungenen Aribeits'krästen bestellt. Die Verordnung betont zwar nicht ausdrücklich, das, uner „bestellbares Land" Weiden .,nd Wälder nicht gehören, wie dies im Gesetz üb^r den Bauernschutz vom 19. April lW der ^all ivar, doch ist anzunehmen, das; auch die neue Verordnung auf demselben Standpunkte steht. In obiges Maximum wird aber ndcht nur das dem Bauer gehörige Land gezählt, sondern auch jenes Land, lvelchcs seiner Frau und seinen Kindern gehört^ sofern letztere mit ihm im gemeinsamen Haus-l>alt(? leben. Die mit ihrem Manne im c«-meinsanien Haushalte lebende Fvau hat Eigenschaft des Bauern luir. wenn sie p e r-sönlich die Voraussetzuirgen für den Bauern-jchutz erMt und ihx und ihves A^imes ge-nlcinsaines Eiir^ommen aus der Landwirtschaft stammt. Der ^rau kommt also nicht wie bisher — schon dann der Bauernschutz zu. wenn ihr Mann unter Bauern-I6)utz steht. Ein weiteres Erfordernis für die Bauern, c^genschaft ist. daß die Landwirtschast die ^Hauptbeschäftigung der betveffenden Person ist und iHr gesamtes besteuertes Einkommen vorwiegend aus der Landwirtschaft (Weinbau, Obstbau, Viehzucht usw.) stammt. Dar. aus geht hervor, daß es nicht notwendig ist, daß die Grundsteuer von allen Steuern, die jemand zahllt, die größte sein mus;. Für Landwirte. ,velche sich in der Nähe von Städten, Märkten usw befinden und ^hre yäirser der Hauszinssteuer untettvorsen sind, bestimmt die Verordnung, daß die Grund-!age für die Bemessung der .Hauszinssteuer 'ücht über 10.0M Diu betragen darf. ?lls Bauern sind ferner diejenigen zu betrachten. welche allein oder mit ihren ;'^a-inrlienangehörigen fremdes Land beibauen und mißer der Dienftstcuer keine anderen Steuern zahlen, s^erner Fruchtirißex. Pächs ter und Pächter.zur dalfte der ffrüchte, sosern das Nutzungsland oder geipachtetes Llind nicht das Maximum von 75 ha übersteigt und allen diesen Personen die Landwirtschast HauptbeschÄstigunq ist. ferner disjslri-len. N)elche «5s ^milicnihauptcr verschie-^'enon ^'Beschäftigungen, als .Haussierer, Fiaker usw. nachstehen, um ihren Familien c'n vsseres ??ortkommen zu verschaffen, jedoch sille Eigensckaften des Landwirtes beibehalten hcibon. Dorfgowerbetreibende. Dorfgast. Wirte und Dorshc^teliere. sofern ihr besteuer. ies Ein-komme,! vorwiegend von der Landwirtschaft I^errnhrt. Letztere Bestimmung ist nen. Es wurde auch schon jetzt in der Pra. vielfach ausgesprochen, daß auch ein Dorf ^'^nfmann mtter Banernschutz zu kommen 'Mt sofern sein besteuertes Ankommen Haupt Wirte der Bauernschutz zukommt, nicht die Größe der einzelnen Steuern maßgeb-nd sein, sondern das Vsrhältnis des Einkommens aus der Landwirtschaft zum Einkommen aus dem betreffenden Gewerbe. Die amtlichen AuÄveise, ob jemandem die Eigenschaft als Landw«irt zukommt oder nicht, haben die zuständigen Mmeindeämter auszugöben, und zwar binnen 14 Tagen. Die AuÄveise müssen alle notwendigen Tatbestände enthalten, aus denen hervorgeht, ob lemand als Landwirt zu betrachten ist oder nicht. Zu diesem Zivecke haben sie sich auch die nötigen Stsuerdaten von den Mstän digcn Steuerbeihörden zu verschaffen. Will ein Gemeindeamt die Bestätigung nicht herausgeben, kann sich der Landwirt an das zuständige Beziri^richt äsenden, welches sodann das Gemeindeamt zur Herausgabe und Einsendung des Zeugnisses an das Gerickit aufsordert. Nach den bisherigen Verordnungen war das Gericht an die von den Gemeinden ausgegebenen Auswerse gebunden. Die Gegenpartei hat die Beschwerde an dix zuständige Bezirkshauptmannschaft, gegen deren Entscheidung an die Banatsverwaltung. gegen deren Entscheidung sogar an den ^Ärwal-tungsgerichtshos^ Nunmehr überprüfen die Ausweise die Bezirksgerichte, nötigenfalls nach gepflogenen Erhebungen. Gegen den Beschluß des Bezirksgerichtes ist der Rolurs an d«s zuständigst KreiSgevicht zulassig. Dieses entscheidet endgültig. Die bisherigen rechtskräftigen Ausweise, d. h. solche, die uivbestritten geblieben sind', oder wenn sie inl ordentlichen administrativen Wege .flvar bestritten wurden, aber die Beschwerden endgültig verwors'^n wurden, bleiben auch tveiterhin in .'?raft, jedoch liat 'l:de interessierte Partei das Recht, voin Gerichte die Ueberprü'sung bzw. Ergänzung im Sin» n^ der neuen Verordnung zu verlangen. (Forts, folgt.) Krieg und Wirtschaft Auf den Rvhstoffmärkten ist die Hausse-freudigkeit momentan etwas gedäinpft. In den Händen der Spekulation scheinen gewal-tige Mengen konzentriert zu sein, an deren Realisierung sie bereits denkt. Dies um so mehr, als die RestrittionsmaßnaHlnen, na-.......... mentlich in Kupser. Zinn. Zink. Baumwolle, j nommen. In diesem Unternehmen sind fle- Aolle und Äautschuk recht jchwanlend gelvor-den sind. In allen diesen Artikeln bestehen noch gmvaltige Weltvorräte. Eine Änapp^it besteht nur in Blei, dessen Preis in den letzten Monaten um nicht weniger als angezogen hat. Das rührt daher, daß die Bleigewinnung in Europa in Mclbildung begriffen ist. weil die Ursprungsländer chre Erze selbst verhütten, während die curopaische Pro duktion auf die Erzanssuhr angewiesen ist. Dazu kommt der gesteigerte Bleibedarf der rüswngsinteressierten Staaten. Deutschland allein, nebenbei bemerkt das stärkste europäisch« Bleiproduktionsland, importierte in den Monaten Juli u. August 1l.2Z0 gegen äAW Tonnen in derselben Vorj^hrÄz?!t. Auch Äer Bleiimport Italiens hat ganz er'.h'cblich zugenommen. Im übrigen scheint auf dem Metallmarkt schon etwas Windstille zu herrschen. Die Gerüchte über einen amerikanischen Warentri-dit an Italien basieren wahrscheinlich aus dem Bestreben der italienischen .Negierur.g, die in ihren Händen befindlichen, aus Dc-l-lar lautenden Werte z>u veräußern, dsren Kurswert etwa 25 Millionen Dollar umfassen dürfte. Im ülbrigen haben sich dix metallverarbeitenden Konzerne Amerikas gegen einen Kredit an Valien ausgespro^n. Die Cloaringfpitze Italiens mit Rumänien von ungefähr SlX) Millionen Lire soll durch Baumwoll- und Flugzeuglieferungen abgetragen werden. Gegenwärtig wird an einer Abänderung der Lieferungsartitel gearbeitet. X Am Hopfenmarkt im Tanntal ist die Lage mehr oder weniger unverändert. Die Tendenz ist weiterhin fest. Unverkauft dürften noch etwa 8000 Zentner sein. X Aatenoertauf der Kriegsschadenobliga« tionen. Die Postsparkasse teilt mit, daß die monatliche Rate für den Ankauf der il^riegZ schuldenobligationen 80 Dinar pro Stück beträgt. Dre Geisuche um Antauf der Obligationen behandelt der Anfsichtsrat. Die Kupons Nr. 14 und 15 fallen der Postspar» lasse zu. Die übrigen Bedingungen bl^ben bis auf »veiteres unverändert. X Im jugoslawisch.de«tschen Güter«r> kehr tntt am 15. d. für die N u ß a u s-fuhr ein neuer Tarif (Tanfpost 84) in Kraft. X Sine maderne Hanfsahrik in Vaöki «re ftovae. Die Firma Krebs, Kühn u. Co. in Brestovac hat in ihrer neuen Fabrik zur Verarbeitung !>on .^nf den Betrieb aufge Wenn König Georg der Zweite in den er sten Dezembertagen nach Athen zurückkehrt, um den Thron wieder M besteigen, den er bereits einmal besessen !^t, werden in ihm vielleicht Erinnerungen an den 1v. D^m^r 1920 wieder lebendig ^Verden. Das war der Tag, an dem schon einmal ein vertriebener griechischer .Wnig unter unendlichem Jubel der Bevölkerung u. großartigen Huldigungen heimkehrte in sein Land. In jenen Tagen war .^önig Ä'onisdantin. der Vater König GeorgS. in Wahrheit der Nationalheros der Griechen. Und doch... und doch.. . Zwei Jahre später mußte derseilbe König sein Land wie-der verlassen und auf den Tchvon verzichten. In Griechenland Wnig jp, sein, ist weder eine ruhige noch ungetvü'bte Augel^^nhert. Volksgunst ist stets ivandelbar. in den !üdsi. chen Ländern aber gan^z besonders. König Georg 2. hat in den dreizehn Jahren seines Exils genügend Zeit zum Nochdenfen gerade darü!bcr gehabt. Man rühmt ihm starke geistige Neigun^n zun, Stndiim, d^ G^chichte und der Philosophie nach. Er wird an den Lehren der Philos-aphie sich selbst genügend geschult hoben, um nicht zn wissen, daß der neue Aufstieg des Micksburger Sternes in ^ ^ ^ ........Griechenland ein Glücksfall ist. Ä s Landwirtschast fließt je- Andererseits kann Georg S. .or den Grie. strittet Frage immer ^el^r be- chen darauf hwwei-sen, daß er in Mrklichkeit ^ geborener griechischer .il^nig ist. Die bei. Frage, ob einem Dorfkaufmann oder Gast- " . Äum zweiten Mal König Georg I!. Aus dem LeVm des fünften und sechsten griechischen Königs den ersten KHnige waren in Augen der Griechen geschen Fremdlinge. Der erste stammte aus Bayern, der zweite aus Dänemark. Erst seine Sohrre «sind in Griechenlan.d g's' r-^n und haben sich als nationale und Kvnio lien durchzuführen. ^IVsgen Miaterialmaugel? mutzten eiwge Sägewerke in Italien bereits jetzt die Arbeit einstellen. Die Prsise für Für nierbalken sind in stetem Steigen begriffen. X Gründung ewer EMortbonk in Polen In Polen befaßt man sich mit dem Gedanken, eine Großbank zu gründen, welche dix? (Exportgeschäfte zu finanzieren hätte. Der gierung wurde bereits «in Plan .;ur Gründung einer solchen Bank vorgelegt un^ es besteht viel AuMcht, daß dieser l^dank^ in Balde verwirklicht werdm wird. heiratet. Die Ehe ist bis jetzt kinderlos Ükn. Uebrigens besteht noch eine zweite familiäre Verbindung Mischen der grlechifch.'n und der rumänischen ^naistie, denn Georgs 'Achlwester Helene iist die geschiedene Gemaylin König Carols. Beider Sohn ist der rumänische Kronprinz Mchael. der schon einmal eine Zeitlang.König war. Der nächste Thr!.>n-awwärter ist der Bruder des Königs Prinz Paul, der in Athen am 1. Dezember lW1 geboren wurde. Die im vergangenen Ial?re und jetzt wieder in den letzten Tag?n vi<'l ge-nalmrte Prinzessin Ntanna, die Gattin Herzogs von Kent. des vierten Sohnes englischen Königs, entstammt einer Linidie ihren Ausgang von eimm Bruder !iiönig Konstantins nimmt, dem Prinzen N'kolaus. der also zu König Georg im Verhältms eme^ Vetters steht. Das erste KKnjigtum Georg 2. war nur »urz. Auch stand sS im Zeichen des furch!!»-ren nationalen UngVücks. das durch ^ie ?l?e. derlage der Griechen in Kleinasien l^rb.'ige-fShrt worden war. Am W. September I52Z dankte König Ko?rstantin Mgnnsten s?'nes Sohnes Georg ab. A^ber schön End^ mußte ^rg das Land verlassen, da B?ni-zeloS die Macht an sich gerissen hatte. Am März 1924 wurde die Republik Griechen^nd errichtet, die nAn kurch den Beschluß der Nationalversamnüung vom 10. ONobet wi^r abgoschl^ft worden ist. ^önig Georg hat in der Zwis»vlln»ekte ?u e»1vcjic?an. Veneliieileiill Kelt!innt«sdv! Herr ^uliu^ liclx^uuLllu. tlaiitiel^reiseill^t.'l'. i>it iiit^Iit lnelir kercLlitiLt kür »l^u^lK^jcln«. trtiovinll / po-kliciiilni »klLkainI. iattvoliu-clwva ulicit, ^uribor, ^ultrü-«e enttie^cnilunLlimen iKicli InliU88j XU Kosorkeki. I<>k?5» v^rlelien! d>uLlie 15. lX'-/omber /iur ^bd.t:lttu^« i)urIvai''iL müljj-tiuli ^insl'uL Dnl LiLsc» ^iilirliclie ^I?xulillln.^ v<^>i Iii!» 10.0W. ev. iuicli ^icliiiiie VVlill-iiniiL mit ()l?!;t' un.v. »iilrtLN in /^Iireciiiuiiix!. .^iitrü-uiiler »Vttllkttmmenc Li-clieriit(.'lluii«« uii äie Vcrvval-tun»;. Vermittler uu8j;e?ielilc,8' 'ieiu_10^34 I:i?!erlie z?u^;ammenl»re, Xi'lcier- nnU e>lkii8^Ite kiiivn-betten, Druiiteinüütz^e, 8lili(te5t Iiei I^ovuk, Korttäiis 8, Vetrinj» .''Ixu 7. _WZf'ü l'el^vsren. /V^üntei. .lacken u. i^eierinen iassnniert naeli äer iieuetiten l^uriser unci Wiener für t^ie fllt^Iiteciini^elie /^>i>ifül!rlln>: liNl.1 5c)Iilje l'rcj^e ^'.iruiitiert I^eter Kür^elnier, iV^uribor. .''Ic .?7. sltd5'? lleslililtFi ttesiueilt >vn l I?ik>. NtttiL 45.lX>0 l)in lZarxaiilunj!. Seliriftlicllv ^n-fragen unter clmn« an clie Ver^'. IWZ9 ?«limle» M>«l >>te» iZol«!. Sillzerlcra-nen, tslsctie Älkne ku ttückst. prei8en. Ltumol. Noläa.bki' ter. KoroSks eest, 8. Z857 Her VVIntSf nskt! Leiir ^lin-üti?er verticiiiecle.'ier !>imrlierclc un^ Oel'en !?ei -ln-!^tiii (lli.'itini^ie. /Vlai-ji?»,-. l'^t-lenbucixiv.-, nliei«. lNiikil kiiM VerlWle >Ielle l'i!>ii. vvelclie i>I^ntnv/« einen küierinx uus-iil)I). vvir^ eriiueiit. ilen^ellien >:e.Lie!i Iieln>iuun»( im (iei^cliüs-te »'öderer. Lloveniiliu iilicn :lk/:n^e!?eii. Z« verksule« 8l)»reinls«educk ^er /^«.-»tint lirsttilnica im I^etrut^e von ^MWWW ci: V Vi^iisen»et»skt unel I^unst »rkeiteten enx 2us»mmen, um 6en Legickt»pu6er (^OI'V :eu »ekskten. ist levinv L^e-vötinlictHv ö»^isvt»unx von k^ulver unci ^srküm. sonclern eine ^ussmmensetzun? r»t>!rvie!>er ausxeväklter» durc!^ viele lskorstorisclio vetkal^ren verecielter Letlönt»eit»-präpsrste. k^ui^er (lOI^V ist ^irtetie!^ ein ?uiD I Vestorrvlekerln bittet eeiren kleine« I^nt«o^enk!euer /Kautel für tlerrn 7.u verkaufen, ^nziufrutien t!ert. (Znssiniika IZ. Vsuvrdrsaävien »Zepklr« ^ tlvl^liei^unk — tuiit neu. um ilen tmltien l^rei» ?u vorkauten. ^eljskj liril, Zsi. I08Z7 t^in Lwlier fUttvten (/Vleteor) lnu^ ein kleinerer 7.li verkan-ien. Korttska e. IV/l. (Grölte 8tvll»svn mit KUek- wanvkvn iur Lctinei:en0mmeil. /^lek^an-^n>vs 56. W842 Klnäerlrttulein. perkekt ln äer cleutkiLlien un6 sloxvvnisclien !>pracke. vlrcl ?u 7jjiIir>Sem Knaben «esucbt. — I^eieNte tiausarkeiten sin^ er^tinscllt. ?elir!ftllclie (^kterte mit (?e-imitsansprüclien lni6 kreieren-/en an clie Ver>vuItunL unter »perivkt tleutscli«. lV85I Kessores. nur äeut5ob 5pre» ebencles lNÄäeke« suotlt Stel. lun«. ^ntr. unter »(Ze^isiien-Iiaft ?« an die Verv. Il)84Z l Z» V«k«iltN Ammer, möbliert 8onni«. va-äeximmer. an soilävn besse-ren tlerrn vermieten. öaimiiainÄlie. 1'omSiLev cire-voreä 12. Part. Zimmer mit separ. Lin»?»nk. parlinZiio. s^u vermieten. .^1ie^rit!er iViiet/ins. ^lire8?;e in ller Verv. 1l)8Z5 iVIöbliertes sonnike?, Limmer i!u vermieten. l^a/Iai^nva 25. ll. ?t. reclitii. .Viüiiliertes Ämmer 2u ver-mieten. Krekova 5/l. I'ür 4. 1M4f, ^n einen ocier 2>vei bek^serv tierren ^ir^ stroiik 5el)arier-tes Zimmer mit ncler nlnie Kdst akxet^elien per 8nf»rt. t)rt)?.nc»va ulica .1._IM4Y 8epar. Ämmer sofort xu ver-tnleten. .^cii^si^e ln tier Ver-wuitunl?. 10816 Ltttenket 21 kOlvi/^i^ V0l^ «»»vckv Ter Tiell<'r sich zurück und bringt sofoil '>!rinne dic Antwort. Das Mäd.l^en sllirrt iv^nllo.' aus dsiuneu kann. d<'r aber iil ii)rer Erinnerung als ein iiberau.^ ilillitier Mensch lebt. Ariiiiie >lial dns l^rsi'chl. als ux'nn eine lo-tx'vnde ^lainine in il)r 5.^erz jchlasi. ist es Sr>M?rz. Ihr ist ^^lliiniie, als Iiabe sie vi<'l, nnerseylich viel Verl »ren. l)? ^^klinik, aber der l5o« voller erkliniiie eininandsrei auf .?^rzschlag i'lld ordnete die Urberfiihrung in das ^ch.iu hiiil'' an. Mistres; r-nn Tvlmcn. die Mutter des Persteirbeuen. ist sosort benachrichtigt uorden. Wal)rsch.'inllch u>ird bie Leiche nach '^'-illaiid qvbracht werden." '.'lliane krcinlpst es d<^s .'^^erz zirianimcn. „7^al^cs soll ineinen Wilsten vorfahren!" „^allwl)!, Mist Vonlot!" 3i'.' iiiniit sich rasä) fertig, läfzt sich ni^ich ^ie Ädvesse des Zrhal>ts>allscs t^«'ben und fäiirt ^anil zu Toni im dcr N-^aktion. Toln ist erschrocken, als er Ariane siek?t, 'slr bleichcs l^chcht und die brennenden?ll>-'len. „Was ist geschehen. Mis; ?lriane?" fragt "r hnstig. „Toni. . . diese Nacht... ist mein !cr, lnein leibldcher Vater, von Taimen, der ^nf ?er>t?n ^-n Vi'such n>eilt<'. plöi^lich ae- storben! An .Herzschlag! Ich mutz ihn unbedingt noch eininal sehen! Bitte, kommen Sie init mir. begleiten Sie nlich nach dem Totenhaus!" ^'r Reporter überlegt ni5)t lange. Sem Chef hat Verständnis nnd gibt ihm sofort Urlaub. Ariane zittert, als sie an der Leiche des Paters steht und der Leichendiener mit nn« bon^egliclieni Gesicht das Laken zuriickschlägt. In diesen« ?lngenblick schreit sie gellend auf. da st es in den» stillen GeiMbe schauerlich widerhallt. Tom erschauert. Er stützt Ariane, die sich lillfschluchzend an seine Brirst wirst. Ein Weinlkrampf schüttelt sie. Ihn hat der An'blick des Toten selbst er-schj'lttert. Namenloses Granen spricht aus diesem verzerrten Aasicht. Tom Ntnß sofslkt an das Antlitz der tvten ^rau Bonlot de^en! (5r zieht Ariane, die fassungslos Wnchzt, rasch mit «sich fort. Iil der Borhalle des Leichenschavhauses kommt das Mädchen langsam zu stch. „Toml" stammelt sie. „Das Mficht . . 'nie damals . . . als meine Mutter tot in den Gssen lag! DaSsellbe grauenvolle Cchreck gcisicht, Dom . . .er ist nicht gestorben! Er ist gemordet worden! l^mordet, Tom!" „Still, A' anel Jetzt tapfer sein! Kvnnnen Zi<'! Diese Lust wiirgt einen hier ab." Willenlos lttstt sie sich fortMren. Er bringt sie an den Wagen, settt sich selber Mts Steuer und säbrt niit ihr heim. Ms iste ilber die Zugbrilcke dnr:si das dnnk-le Tor rollen, flantinert sich das Ml'^dchen an ihn. „Tom", flÄstert Ariane angstvoll. „Ich ifürcht^ mich auf Torsten! Der TÄd geht auf Torsten um!" „Sie mi'lssen verreisen, Ariane. Ich will mit Ihrem Bater sprechen." « Ariane ruht in ilhrem Ziitlmer von der gehabten Aufregung aus. Eines der Mädchen iist bei ihr. Tmn begibt skh nach seiner Wohnung. UTrterwegs stös^t er auf Oberst Wilms. „Sir ... auf ein Woict!" „Bitte sehr. Mister Halifax! Ich lzabe Zeit. Mister Boulot ist mit feinen G^ckiäftö-frennden nach dem Brc«dM!ay gefahnen. Er will ihnen das.Herz NoivyorkS zt den Obersten sehr. „Arianes Bater ist van Tolmen?" ..Ja! Frau Iemn)? gesch'edl»ner Mann." bei Kranzcadlüson. Verelelelien uncl llkn-Uelien /Anlässen cler /^ntltuderkulogenlisa la I^sNdOr! Lpeaäen Übernimmt auci, lUe »/V^ariborer ILeitun««. „Seltsam! . . . Dieser van Tolmen . was hätte er uns üiber ivrali 'Jenny für wichtige Aufschlüsse geben ki^nnen! Neber ihr Berliältnis M Boulot . . . n>elche Gründe zu der Trennung von van Tolmen gefi'lhrt haben. Sie Ijaben also den Toten gesehen^" „Ja!" „Was halten Tie von dein Fall? Ist es vielleicht töricht, aber ich.l)«be das unabn^eiS bare Gefühl, daß der Mord an ^rall Jenny nnd der ^d des van Tolmen . . . irgend^ eine Verbindung miteinander lMen." „Es geht mir genau so! Und Mis; Ariane l)at Furcht, auf Torsten zu bleiben." „Nur zu begreiflich! Ein unheimlichem Kasten, diese Burg! Bedauerlich, dasz dieser van Tolmen tot ist! Wenn man nur Näheres i'llber Frau Iennt) erfahren köllnte. uw-'her sie ist und so iveiter. Ich habe bei der Metrapolitan-Oper geforscht, aber nieniand wnßte etai'as. Ich s)abe mich auch an den Manager geniandt, der dantalö das Gastspiel vermittelt hat, habe nach Paris teleqm-phiert, n>o Frau Jenny kurz zm>or engagiert war. Nichts zu erfahren geivesen." „Fran Jenny Boulot stammt ans Marseille und hat den Mädsssennanien Mariiier getragen." Obi'rst Wilms blickt Toni s'iberrascht nii. „Woher wissen Sie das alles?" Nun erzählt ihm Toin von den Depi^'ii.'. dem Tagebuch, das die seltsanie Selt^stbcztni-tigung der Toten enthält nnd dem nneriiiesi-lich lvertvollen Diamanlenschah. Der Polizeioberst ist sehr erregt. „Wäre eS möglich, dasz ich diesen einmal besichtige?" „Ja! Ich bin icherzengt davon, Mi'i Ariane wird inir nicht bl'>s<' seiii, iven.: ich die Aulfnal)ine der etn^eliien Stiicke geinein-sam nrit Ihnen ntnche. llnd niir '^t es Ul '-lieb, eiiien Zeilgen dabei zn lialien." „Ich ivare Ihnen lehr verbnildeii!" „.?>alien Sie schon Fortschrilic in Ilire'.t Nachforschnngen gentacht?" Vilins schiitt^'ll verärgert deii ssopf. ua^ kiir k««!«tbttoo vvriiottvortlivtii U«1o — Druck « voraiil^vortliclii Airslstor Itavlro ^ öei<1« vi,livl»kt io ^«ril ^