Deutsche Macht (Irüöer „EiMer Zettung"). «fltriot jtlr« lountii CiimMf «n» tafl« fttt Sill, mit Klfteli»», in« H«», manatlrt d. -M. wntcliä»rta (I. l.SO, »-!»,-» ri, (1. S.-, • «» VtHiietlattuai »int-Ijihrt, f. I M. »astjd»^ (. »,*o, faiil&ftttg n. i.«. »t< rirtjtlK ftaMan T tx. 3*lrr*!t tun t«1f; ki tftntm OttWiHalnttatn n»w»q-»d« Rabatt. ls«Mrtl 3tf»t »»w BUtt aOt bttnttakca ■UMOWMMttaM« w 3»- «» >»« »««« »I u. «wilatOrolU» «. Epr-ch«llnd>, W »tsarttir« l-zlich. mit Vulnttw »«, Sann- I»» Mm »—1» DH Bn- ■*» 1—I U> »aAarftta*«. - Wcclaaatianca Satrofrn — Stan«<»d»»»e» »U» bfrMMti«t. Nr. 3. Cilli, Sonntag, den 4. Januar 1885. X. Jahrgang. herhalten wuß. um die Blößen zu decken, welche die unergründliche Weisheit der hohen Reaie-rung in Brunn zeigte. Wie gelungen man solche Blößen mit TiSpoiitionSfondSmitteln wieder zu verhüllen strebt, davon zeugt ein hochofficiöser Artikel deS „Prager Abendblatt", eines im All-gemeinen ebenso gesinnungS- wie stempellosen KreuzerwischeS. Da« ekle Machwerk, ein Gemisch von Lüge und Heuch«lei, kann nicht ohne Ueber« Windung zu Ende gelesen werden, zumal in demselben mit einer Dreistigkeit, deren nur Officiöse fähig sind, behauptet wird, die Deut-sehen Brünns träfe die Schuld daran, daß in der Wahlcommission je zwei Deuische und Tschechen saßen, da ursprünglich drei deutsche Mitglieder in die Commission berufen worden waren. Daß es der Statthaltereiraih Schrötter selbst gewesen. der im Auftrage des H.rrn Statthalters, Grafen Schöndorn, aus eines der CommissionSmitglieder einen moralischen Druck ausgeübt habe, um dasselbe zum Rücktritt zu bewegen. daS verschweigt der Artikel allerdings perfider Weise. Das Allerkomischeste an dem widerwärtigen Machwerk ist jedoch der kühne Versuch, den Brünner Wahlscandal zu Reclam-zwecken für daS Cabinet Taaffe zu fructificiren. „Der peinliche Zwischenf ill", schließt der Ar-tikel, „wird schließlich nur dazu gedient haben, um «S neuerdings ins hellste Licht zu setzen, tafc das Cabinet Taaffe zwar Recht und Gesetz handhabt, daß eS sich auch der Interessen deS sogenannten „kleinen ManneS" mit Wärme an-nimmt, daß sein Vorgehen jedoch immer und überall ebenso loyal wie legal und hocherhaben ist über jene Insinuationen, welche die Lppo-sition immer zur Hand hat, weil es ihr immer an guten Gründen fehlt." Dcrnach müßte man meinen, daß der ganze Rummel eigenS zu dem Zwecke in Scene gesetzt wurde, um daS Ministerium Taste bei dem vielumworbenen „Neinen Mann" ins hellste Licht zu setzen. Der Rummel wäre nämlich leicht zu vermeiden gewesen, wenn die hohe Regierung so loyal oder doch so vorsichtig gewesen wäre, den deuschen Mitgliedern der Wahlcommission den Ministerial-Erlaß zur Kennt-niß zu bringen, aus dem ihre slavischen Colle-gen das Material? zu ihrer Anfrage zu schö-psen in die Lage versetzt wurden. Es mußten aber zuerst die ehrlichen Mandate der Deutschen annullirt, an Slaven vergeben und dann hin-terher wieder die an die Slaven verschenkten Mandate annullirt werden. Und nunmehr strahlt das Licht bell genug. Worin aber documentirt sich die warme Freundschaft des selbstbestrahlten Cabinets Taaffe für den „kleinen Mann"? Nächst der Erhöhung des Caffee- und Petro-leumzolleS iu der Beschränkung seiner Wahlsreiheit. DaS Cabinet Taaffe ist so „kleinen Manne»"-freundlich, daß es demselben sagt: „Du willst Dir zum Vertreter in der Handels-kammer einen Mann wählen, von dem Du an-nimmst, daß er die Fähigkeit und den ehrlichen Willen habe. Deine Jvteresien wahrzunehmen. DaS verstehst Du nicht. Dazu bist Du zu dumm. Zwar darf der steirische Bauer, wenn er zur Wahl von Abgeordneten der Landge-meindencurie in den Reichsrath schreitet, unbe-denklich die Fürsten Liechtenstein wählen, aber der „Bauer, das ist etwas Anderes." DaS ist ein gescheiter, kluger, aufgeklärter und aufgeweckter Staatsbürger, dem man es getrost überlassen darf, darüber zu entscheiden, wem er die Ver-tretung seiner Interessen anvertrauen nnll. Tu cber bist, wie gesagt, zu dumm und darfst da-her nicht wählen, wen Du willst, sondern .... Und gieb nur recht genau Acht, daß Du inner-halb der beschränkten Sphäre, in der zu wählen ich Dir erlaube, die richtige Wahl triffst, sonst werde ich aus lauter Freundschaft für Dich, Du lieber, braver, guter „kleiner Man»", Deine Wahlsreiheit noch me^r einschränken, oder — waS gewiß noch besser wäre — für Dich selber wählen. . . Im bürgerlichen Pränumerations-Cinladung. Mit l. Jänner 1885 eröffneten wir ein neues Abonnement auf die „Deutsche Wacht" und machen hiezu die ergebenste Einladung. Die geehrten Adonmnten werden dringend ersucht, die Pränumeration ehestens vorzuneh-m. n, damit in der Zusendung des BlatteS keine Störung eintritt. Das Abonnement beträgt für Cilli mit Zustellung monatlich 55 kr., vierteljährig st. 1.50, halbjährig st. 3.—; für Auswärts mit Postver-fendung vierteljährig st. 1.60, halbjährig st. 3.20. mr * nserule finden bei der stets steigenden Auflage unseres Blattes die weiteste Verbreitung und werden billigst berechnet. Hochachtungsvollst Die Ädininistratl»« der „Deutschen Wacht". Es muß auch solche Käuje geben. Die Feiertagsruhe ist zu Ende. Im focia» len wie im politischen Leben macht sich wieder der volle Ernst der Situation geltend. Was unsere innere Politik betrifft, so lenkt sich bereits die ganze Aufmerksamkeit den kommenden Ereignissen zu. welche eine ganz« Serie von Auf-regungen und — wer wollte es bezweifeln — neuer Enttäuschungen bringen werden. Am 20. d. beendet das Abgeordnetenhaus seine Ferien und schon die erste Sitzung dürfte sich mit den Brünner Handelskammerwahlen befassen, deren Vorgänge trotz der Remedur ein unerschopfli-che» DiScussionsthema der letzten Wochen bil-beten und in diversen NeujahrSbetrachtungen als charakteristisches Symptom der Slavisirun^s-tendenzen in Oesterreich bitteren Ausdruck fan-den. Zur erheiternden Abwechslung ist es wie-derum der viel strapazirte „kleine Mann", der |>U Macht der Arbeit. Sine culturelle Studie von Professor Marek. VII. Mit dem Ackerbau hängt wesentlich der Bergbau zusammen. Er bezweckt den Gewinn des Materials zur Herstellung der bei den wichtigsten Beschädigungen des Menschen nöthigen Geräthe. Der Mensch zw'ngt den Erd-boden vermittelst des Schlägels und des Bohrers 'eine geheimsten Schätze zu Tage zu legen, das Eisen und die Kohle, und als klingende und glänzende Zugabe die edlen Metalle, dazu die Salze, die Steine und die Quellen. Die Kohlenerzeugung in ganz Europa beträgt nach Brachelli 4376 Millionen Zoll-Centner ; davon entfallen auf Oesterreich-Un-garn 257 Millionen Zoll-Centner; also 5*87% der europäischen Production. Die jährliche Eisenproduction wird für Enropa auf 240 Mil-liouen Zoll-C«>ntner veranschlagt; davon ent-fallen auf Oesterreich-Ungarn 8-6 Millionen Zoll Centner; somit ist Oesterreich Ungarn mit an der europäischen Production be» theilt. Der Bergbau ist uralt. Die Ausbeute der Eisenbergwerke auf der Insel Elba reicht bis in die frühesten Zeiten der Geschichte flifimit TmÄ nnn M/mrnim Knä fönlh in Thrake, der Marmor von Paros. die Metall-schätze Nubien«, Spaniens und de» Alpenge-bieteS wurden schon im Alterthum fleißig ge-fördeU. In Deutschland hat sich ichon in früher Zeit eine eigene Bergwerksverfassung auSge-bildet, welche nicht ohne Einfluß auf den Berg-bau der Nachbarländer ja sogar Skandinaviens geblieben ist. Iu den slavischen Ländern hat man sich am spätesten auf Bergbau verlegt. In den außereuropäischen Ländern ist er jedes-mal von den besitzergreifenden Europäern ins Werk gesetzt worden. Die Cordilleren von Peru und Mexiko, der Ural und der Altai sind in dieser Beziehung am berühmtesten geworden. Auch auf dem Continent Australien sind Kupfer-, Quecksilber-, Silber- uud Goldminen entdeckt worden; selbst der AtlaS verspricht den Fran-zosen die Kosten, welche der Besitz von Algerien ihnen verursacht, theilweise zu decken. Von Zeit zu Zeit werden immer noch neue Metalle auf-gefunden; eineS der neuesten ist das in Kasan in der rohen Platina aufgefundene Ruthenium. Der Mensch ist in fast allen Ländern der Erde an unzähligen Punkten mit der Ergründung der Erdrinde beschäftigt, und kennt doch sicher nur einen Neinen Theil dessen, waS sie Nütz-liches für ihn birgt. Seine Geschäftigkeit in Kiasstf ti.iHK hftr ftrtfijstntrtspr Verbreitung ist nicht geringer, als seine Geduld und Ausdauer in der Ausbeutung ein und der-selben Mine. So werden die Queckfilbergruben zu Almaden in Neukastilien schon feit 2000 Jahren bearbeitet. Markus und Matthias Fugger aus Augsburg erwarben im Jahre 1623 daS Privilegium ihrer Ausbeute auf zehn Jahre gegen die Verpflichtung, dem Stiat für einen sehr geringen Kaufpreis 4500 Centner Quecksilber nach Sevilla zu liefern. Der ganze Ertrag mag sich jährlich auf 7800 Centner be-laufen. Die Finanzgeschichte Spaniens steht in genauem Zusammenhang mit dem Bergwerk von Almaden. In der neuesten Zeit entstände« in den metallreichen Ländern zahlreiche Berg-werkSgesellschasten, welche vielen Tausenden von Menschen Arbeit und Nahrung geben. Die Ge-sammtausbeute an Gold betrug in den Gruben am Ural und Altai 1880 nahe an 60.000 Pfund. Aus den Salzbergwerken von Wieliczka sind seit ihrer Eröffnung im Jahre 1250 gegen 590 Millionen Centner Sal; gefördert worden. Die riesige Bergwerksthätigkeit in allen Ländern der Welt trägt ganz vorzüglich zur Umgestaltung der Bodendecke bei. Denn öde und wilde Berggegenden, die nicht selten selbst Hirten und Jäger abschreckten, sind in der hi» irrn Snfnss nhfr h^n ..Deutsche Macht.« Reise durch die Gassen und die Straßen unserer Stadt, durchs Burggrafenamt, Vintfch-pau und durch das ganze La >d antreten, und Goites Engel sei mit ihm! — Der Preis ist am Kopfe ersichtlich." sD er Roman e i n e r P r i n ;es s i n.) Vor wenigen Tagen starb der hifpano-ameri-kanische Dichter und Freiheitskämpfer Guclly Kente. welcher vor etlichen 40 Jahren in Madrid eine Schwester oes Königs Don Franz Assisi, die Jnsantin Josepha. heirathete, welche sich zum großen Mißfallen ihrer Familie in den bezaubernden Cubaner verliebt und ihren Roman trotzig durchgesetzt hatte. Die Ehe war eine tief unglückliche und endete damit, daß Donna Josepha, deren Haupttugend nicht die Beständigkeit war. ihrem Gemahl durchbrannte. Sie lebt seit Jahren in Paris in einer be-scheidenen Wohnung, nah-' dem ParkMonceau und bringt es trotz der 2000 Francs manat-lich, welche sie aus Spanien bezieht, fertig, immer stark verschuldet, der Schrecken aller ihrer Lieferanten zu sein. sPractican ten stellen beim Post-s p a r c a s s e n-A m t e. ] Dem Vernehmen nach werden in Folge der fortwährenden Geschäfts-Vermehrung beim Postsparcassen-Amte Wien junge Leute, welche die vorgeschriebenen Studien e und das brennende Oel ergoß sich auf d'e Frau be* Förster«, wilche beim Füllen der Lamve behülflich gewesen, so daß die Aermste sofort in hellen Flamm m stand. Der erschrockene Förster eil'e seiner Frau zu Hülfe riß ihr die Kleider vom Leibe, verschlimmerte aber dadurch daa Uebel, weil zufällig die bren-nenden Kleiderfetzen auf das in der Wiege schlummernde einzige Kind des Ehepaares fielen und die Wiege nun ebenfalls zu brennen an-fing. ES gelang endlich dem verzweifelten Gat-ten. seine Frau an den Brunnen im Hofe zu bringen, doch auch das Begießen mit Wasser nützte nicht«, vielmehr fingen die Kleider >>eS Försters ebenfalls Feuer. Schließlich erstickten die herbeigelaufenen Nachbarn mit nassen De-cken die Flammen. Das Kind starb schon nach einigen Stunden und auch an dem Aufkommen de« Ehepaares wird gezweifelt. sModernisirte trojanische Pferde.j Den f,ai,zösische>i Zollbeamten fiel es vor einiger Zeit auf, daß sich die Zahl der für Paris bestimmten Wiegepserd« plötzlich sehr vergrößert hatte, ja es schien, d,ß sich der Gemüther der Kinder eine förmliche Manie nach diesem spiel« zeug bemächtigt haoe. Als endlich der Argwohn rege wurde, öffnete man eines dieser Pferd« und — fand darin eine Quantität feinster Cigarren und feinsten Tabaks verpackt. Bekannt-lich wird dieses Genußmittel den Liebhabern desselben bort durch eine hohe Steuer vertyenert. Wie erfinderisch ist doch ein Schmugglertopf. Deutscher Schulverein. Wie«, 31. December. In der letzten Sitzung des engeren Ausfchuffe« wurde nach einem Be-richte des Ausschußmitgliedes Pernerstorser über den OrtSgrupp'ntag in Deutsch-Wagram eine Reihe von Bewilligungen vorgenommen. Unter Andern, wurden zur Anschaffung von Schulre-quisiten und Lehrmitteln in Sobieslau die ent-sprechenden Beträge genehmigt und zur Unter-stützung armer Kinder an zwei Orten in Krain da« Nöthige veranlaßt. Dagegen mußt-n mehr-fache Ansuchen, welche theils weniger dringlich theils nicht begründet waren, abgelehnt werden. Wie alljährlich, so wurde auch diesmal eine eingehende Durchsicht der BewilligungSbücher vorgenommen und nach Vorlage der betreffenden 2 Leben wird solche Freundschaft Unhöflichkeit ge-nannt. Doch die vom Steuerg >lden des Volke« gefütterten Preßauguuren wissen immer eine practischere Auslegung, und da die sie begeisternde Hippokrene de« DispositionSfonde« reichlich fließt, so sind sie auch unverwüstliche P x-negyriker, die nach dem Spruche .muuäus vult decipi ergo decipiatur* ihren Tribut der Dank-barkeit an die Brodgeber abzutragen vermeinen. „Ein vollkommener Widerspruch bleibt gleich geheimnißvoll für Kluge, wie für Thoren.- und zu den Letzteren wird da« gute, leichtgläubige Volk von gewissen Herren immer noch ge-zählt. Kleine Ghronik. sH e r r. d u n k e l war der Rede S i n n.J „Ich bin nicht gekommen, den F r i e-den ju schicken, sondern da« Schwert," sprach der Heiland. Frieden giebt es nur durch das Schwert. DaS Schwert ist die ge- offen barteWahrheit....." Diese Worte hat nicht etwa ein Schwertfeger, Fecht-meister oder Hetzcaplan gesprochen, sonder«, — viäo „Liuzer Volksblatt" vom 30. v. M. — der hochw. Erzbischof von Salzburg und zwar iu der constituirenden Versammlung de« ÜniversitätSvereineS. Nach derselben Quelle hätte Se. Eminenz den obigen raffelnden Wor> ten „och den nachfolgenden einigermaßen un-v rstäiidlichcn Satz hinzugefügt: ..Da« soll die katholische Universität lehren, da eö (was?) von andern hinausgeworfen wurde." In dieser Versammlung wurden überhaupt ganz abson-derliche, zum Theile drollige Reden geführt. Zum Allerdrolligsten gehört unstreitig der Speech de« Landes-iauptmannes Grasen Chorinsky, der nach dem genannten frommen Blatte folgender-maßen gelautet hat: „Der Congoreisende Pro-testant (hu!) Stanley hat erklärt, der Haupt-zweck der Occupation sei die Ehristianisirung des Westen« Asrika«. Dasselbe gelte von der heutigen Universitätsgründung." Da« habe» wir wirklich nicht vermuthet. An der katholischen ZukunstSuniversität in Salzburg wird also der Westen Afrikas christianisirt werden? Ver-stehe das, wer kann. fF r o m m e W ü n s ch e.J Das Hanptor-gan der Clcricalen in Südtirol, der Meriner „Bnrggräfier", bringt in feiner letzten Nummer einen „Weihnachtsgruß" an seine Leser, der aber eigentlich nichts Anderes als eine Abon-nementS-Einladung ist. Eine ganze Reihe von frommen Wünschen für sich und die braven Abonnenten wi d darin aufgezählt, nicht un-deutlich auch zu verstehen gegeben, daß die liberale Meraner Zeitung darauf ausgehe, da« Land „allmälig zu entchristlichen", und zum Schlüsse heißt es: „So möge also der Burg-grafler" im Jahre 188.'» getrost wieder seine Menschen helfen anbohren und Schächte graben ließ. Und hatte sein Suchen den gewünschten Erfolg, dann wurde der dichte Wald gelichtet, Hütten und Häuser stiegen empor, Schluchten wurden überbrückt. Pfade gehauen, Straßen ge« bahnt, di« Bergwässer gezähmt und in den Dienst der Räder genommen, Gestrüpp und Haide wurden vom Spaten verdrängt, kurz — die ehemalige Einöde zeigt, daß der Mensch von ihr Besitz genommen hatte. Aber auch unter der Erde zeigt der Mensch seine Ueber- S>ewalt über die starre Masse. Da räumt er in einer Jahrhunderte unverdrossen fortgesetzten Thätigkeit Felsen weg, führt seme Stollen und Schächte in die Tiefe und Breite, besiegt die Gewalten unterirdischer Gewässer und erstickender Gase. In Kitzbühl in Tirol ist der menschliche Fleiß bi« auf 1024 Meter in die Erde hinab-gestiegen; die erst feit 1826 eröffnete Stein« kohlengrube Monkwearmouth in Sunderland ist chon di« auf eine Tiefe von 974 Metern, und zwar unter dem Meeresspiegel, gebracht worden. Die Salzgrubt« in Wielizka erstrecken sich unter der Stadt nach Westen gegen 3000, nach Norden gegen 1200 und in der größten Tiefe 970 Meter tief. Die Berge liefern selbst daS Material für die Maschinen, mit deren Hilfe so erstaunliche Erfolge möglich sind. Doch hat die frühere Zeit auch ohne Anwendung von Pulver und Dampfkraft Großes vollbracht. Man weiß in den Gruben deS RammelSbergeS bei Goslar nicht, ob man mehr die Geduld jener Arbeiten bewundern soll, welche deutliche Spuren zeigen, daß die Felsen mit eingetriebenen eichenen Keilen, die man durch ausgeschüttetes Wasser zum Aufquellen brachte, gesprengt wurden, oder die Massen, welche das Pulver weggeräumt hat. und daneben das dämonische Arbeiten der Kolben in den riesigen Dampfmaschinen. Je weiter der Mensch in die Tiefen dringt, desto großartigere Anstalten sind nöthig, um jeden Fußbreit gewonnenen Raumes gegen die Natur-gemalten zu vertheidigen. In Wieliczka wurde ein Schornstein von 295 Meter Höhe aufge-führt, zu dessen Bau über 7 Millionen Ziegel-steine verbraucht wurden. Er steht in einem tiefen Schacht, aus dem er bis zu Tage ge-führt ist. Aus dem Zeitalter solcher Culturmittel muß man seinen Blick unter jene Völker deS grauesten Alterthum» zurückweHen, welchen e« vergönnt war. am südlichen Ural, wo Aristea» von ProkonneS und Herodot die goldhütenden Greifen und die einäugigen ArimoSpen wohnen lassen, mit leichter Mühe die Goldklumpen wenige Zoll unter de« Rasen aufzugraben. Dann wird man in Hinblick auf die riesigen Fortschritte der Menschheit di« Ungeduld Goethes unbegreiflich finden, di« sich in seinen Maximen und Reflexionen mit den Worten Luft macht: „Mir wird, je länger ich lebe, immer verdrießlicher, w«nn ich den Menschen sehe, der eigentlich auf seiner höchsten Stelle da ist, um der Natur zu gebieten, um sich und die Seinige« von der gewaltthätigen Nothwendigkeit zu de-freien.* Der Bergbau ist außer den materiellen Vortheilen und der »mittelbaren Kenntniß dessen, was durch ihn gefördeit wird, eine tüchtige Schule, um auf dem Wege der Er-fahrung mit der Zeit die eine oder die andere der Theorien über die Beschaffenheit deS Erd-innern festzustellen. Denn nur die vollständige Bekanntschaft mit der Beschaffenheit de« Pla-neten verleiht die wahre Herrschaft über ihn. indem jede neue Erkennwiß ein neuer Sieg wird. Aber nicht allein unter die Erde gräbr sich der Mensch, er senkt sich sogar hinab auf den Grund te» Meere«. Jede Perl« aus seine« Ti-fen hervorgeholt, ist eine Verkünderi« der Herrschaft deS Geistes auch über die Wasser-«ächte der Erde. 1885 Abbildungen die Abschreibung der nicht bevöthig. ten Beträge durchgeführt, welche mit Rücksicht aus die VernnSmittel immerhin eine b^achtens-werthe Ersparnißsumme ausmachen. Schließlich wurde zur Kenntniß genommen, daß für oie Samstag den 3. Januar im MusikvereinSsaale stattfindende Akademie, deren Erträgniß dem Teutschen Schulverein gewidmet ist, sich in allen Kreisen ein lebhaftes Interesse bemerkbar macht. Prttall, 2. Januar. In den letzten Mona-ten deS abgelaufenen Jahres wurden seitens der hiesigen Ortsgruppe nachstehende Spenden an die Hauptcasse m Wien abgeliefert: Ertrag der Samm'ldüchse bei Herrn Georg Murschetz 14 fl. 26 fr.; Ertrag einer Sammlung gelegent-lich eines Turnerausfluges 3 fl. 20 kr. zErtrag einer vom Herr» GutSveiwalier Puchberger in Ebensseld veranstalteten Juxtombola 8 fl. 13 kr.: Ertrag der Sammelbüchse im Gasthaus« der rau Weiß 4 fl. 7V kr.; Spende der Frls. malia Belloth 1 fl.; Sammlung von der Ranner Tischgesellschaft 3 fl. 16 kr.; Ertrag der Sammelbüchse im Hotel Adler 2 fl. 50 fr.; Ertrag der Sammelbüchse im Cafe Schmidt 1 fl. 22 kr.; Ertrag der Sammelbüchse im Gasthaus« der Frau Straschill 3 fl. 20 kr.; Spende des Herrn Gilg, Stationsches in Mosch-ganzen aus Anlaß der Nebersendung der Schmährede Tr. Gregr'S 2 fl.; Ertrag einer von Herrn Gustav Rodoschegg veranstalteten Kegelpartie 5 fl.; Ertrag einer von Herrn Bratanitsch herbeigeführten Wette 10 fl.; Ver-fteigerung des von Herrn Ornig gelegentlich des Chri>tbaumsestes deS Turnvereines gespen-beten Riesentipfel« 23 fl.; bemerkt sei, daß bei dieser Licitation hauptsächlich die Herren Bratanitsch und Tognio an dem hohen Meist-bot Schuld nagen. sO r t « g u p p e Sauerbrun n,] Dienstag, den 6. d. ^ Uhr ^kachmitt. g findet in der Restauration drs Herrn Leitner die Jahres-versa nmluug der Ortsgruppe Sauo bru in und Umgebung statt. Locates und ^rovinciates. Cilli, 3. Januar. ^Concession Sertheil u n g.J Dem Architekten W. Walter in Cilli wurde seitens der steierm. Statthalter« die Baumeister-Concession ertheilt. Die Concession erstreckt sich be-fannilich auch aus das Zimmermeister-Gewerbe. ^Berichtigung.] Herr Anton Nade-nic>ef ersucht uns, richtig zu stellen, daß er n cht Prlvat-Jngemeur, sondern behördlich autorisirter Ctvil-Jnfenieur fei. Indem wir seinem Wunsche mit Vergnügen nachfommen, bemerken wir auch, daß in der betre lenben vor acht Tagen erschienenen Notiz sein Name absichtslos unrichtig gesetzt worden war. ^Fünfundzwanzig st es Jubiläums Am l. Januar feierte in Marmrg Herr Carl Franz sein fünfundzwanzigstes Iu-biläum als StationSchef. sCi llier vp areafse.] Di« Statt-halterei hat der hiesigen Gemeinbesparrcasse die nachgesuchte Bewilligung zum Baue eines Di> rections- und Zinshauses ertheilt. sSylvesterfeier des Cillier CasiaovereinS.s Wie imm?r, so vereinigte auch im abgelaufenen Jahre der Silvesterabend die Casinouiitglieder zu «ii'em frohen und ge» müthlichen Feste, da», von reinster Harmonie getragen, einer großen Familienfeier glich. Die wahre Geselligkeit, die im Cillier Casiuo eine feste, uneinnehmbare Burg besitzt, kam dabei voll und ganz zum Durchbruch«. Musifprobuc' tionen wechselten mit Deklamationen, und eine ganz besonder« reich ausgestattete Tombola bot «ine Serie heiterer Episoden. Im Fluge ver-rauscht« die Zeit und mit ihr die letzte Stunde de« allen Jahre«. Im Momente der Jahre«-wende betrat der Dir«ctor des Casinovereine«. Herr A. Lutz die Tribüne und sprach mit war-mer Empfindung folgende Worte: „Zum drit-ten Male habe ich die Ehre von dieser Stelle au» Ihnen den NeujahrSgruß zuzurufen; ich mochte wünschen, daß die» der guten Dinge drei wären, möchte wünschen, daß mein erster Gruß Ihnen d«n Segcn gebracht, den ich mit herzlichem Sinne in meine Worte legte, möchte .Deutsch« Wacht" wünschen daß mein zweiter Gruß. Ihnen im zweiten Jahre die innere Zufriedenheit verlieh, möchte wünschen, daß mein heutiger Gruß Ihnen Glück bringe. In den dermalig-n Zeiten des wnthschaftlichen nnd politischen Elendes ist es gewiß am Platze. Glück zu wünschen. Wohl ist daS Glück ein Geschenk vom lieben Gott Abu die Vorbedingungen zu schaffen, der Einfehr des Glücke« die Wege zu ebnen, das liegt in der Macht des Einzelnen. Auch da weise ich auf der guten Dinge drei t. in, auf die wir Einfluß nehmen sönnen : Herz, Geu üth und Verstand. Das Herz zu bilden, daß es in Treue gegen sich selbst und in Treue gegen un-seren Nächsten die Liebe pflegte, welche unser Leben erwännt und verschönt; hierin ist Jeder seines Glückes Schmied. Das Gemüth zu wecken und zu fräftigen, daß es, ohne leichtfertig zu werden, dem Leben die beste Seite abzugewin-nen versteht, die Nosen mehr pflegt, als die nebenstehenden unvermeidlichen Dornen, und so auf den Freund, den Mitmenschen anregend und belebend einwirfe. Auch dies steht in unsrer Macht. Ebenso steht es bei uns, dem Verstan-de. seine dominirende Stellung z i bewahren, ihn durch Lerne» und Arbeit ftett auf der Höhe der Zeit, uns also stetS oben zu erhalten, damit wir nicht in die trübe Fluth geistig un-ter uns stehender Massen unken, denn die Ver-schiedenheit der geistigen Kräfte ist — um nur nebenbei zu streifen — die Klippe, an welcher ein Gebilde des socialen Lebens der Neuzeit, di« unberechtigte sociale GleichheitSträumerei, immer scheitern muß. Mit Verstand verständig lein, neben dem Verstände aber auch Herz und Ge-müth wirken lassen, das ist der Dreiklang, der dem Glücke die Pfade zu offnen vermag. Mo^e dasselbe bei unS im Jahre 1885 in reichem Maße einkehren. Unser Casinoverei» aber, um auch diesem meine» Glückwunsch zuzurufen, der blühe, wachse und gedeihe! Er bleibe u»S erhalten in der stattlichen u >d gewählten Mit-gliedcrzahl als Zierde der Stadt Cilli: er bewahre seinen deutschen Charakter, der ihn groß-gezogen und auf seine jetzige Höhe gebracht hat; er bleibe der Mittelpu kl des geselligen deutschen Lebens; er "ernähre wie bisher den guten Ton einer gebildeten Gesellschaft; er bl.ibe der Sammelort der Deutschen, also des guten Ker-ne« der Einwohnerscha t der Stadt Cilli. Ich schließe mit dem herz- nnd gemüthwarmen deut-sehen Juddruse: Grüß Gott im J^hre 1885, mit «>n.'m treugemeinten Prosit 1885!" — Die Pfropf«» knallten, die Gläser klangen und von Hunderten von Lippen wiederhallte der Ruf „Prosit Ncujahr!" Nachdem gegenseitig die Glückwünsch, ausgetauscht waren, trat der Tanz in seine Rechte, dem mit voller Lust und AuS-dauer unsere Jugend bis zu einer sehr vorge-rückt, n Morgenstunde huldigt«. IE i n l « b « ndiaer Todter.) In der Gemeinde Sopott' de« Drachenkurger Bezirkes lebt wohl und munter ein Mann, der vor circa 17 bi» 18 Jahren, auf Grund eines legalem Todtenscheines gestorben sein soll. — Es soll demselben vor dieser Periode eine Erbschaft zugefallen sein, in die sich nach seinem merk-würdigen Tode andere Erben getheilt haben. Wir glaub»n mit diesem Winke dem Bezirks-gerichte Drachenbu^g. an dessen Spitze ein anerkannt energischer Richter steht, Veranlassung zu geben, die Sache ex officio in di« Hand zu nehmen. lFür die Cillier Wärmstube] wurden vom Zahlmeister der hiesigen „Raren Tischgesellschaft" sieden Gulden, als Ergebniß mehrerer in den letzten Tagen stattgefunden«« Unterhaltungen unS eingesendet. Wir haben den Betrag bereits seiner Bestimmung zugeführt. — Weitere Spenden sind zugeflossen: Von den Frauen: Kreitzberger 2 fl., Schmidl 2 fl., Emma Prossinagg 1 fl. Von den Herren: Franz Zang-ger drei Schaff Aepfel, HilfSämterdirector Schuh 2 fl. Erlös eine« Gabelfrühstück« in der Wärm-stube llfl. s Sloveaifche Bekenntnisse.] „L. L." bringt einen von Professor Schuklj« unterzeichneten Artikel, in| welchem das Sinnen und Trachten der „radikalen" Slovenen in folgender Weise fkizzirt wird: — Die radi- 8 calen Slovenen verlangen vorerst ein vereinig' te« Slovenien, um dann auf Croatien hin' weifen zu können, wo ihr Ideal David Starke-vic hrust —im nebelhaften Hintergrund Ichwebt ihnen das südslavische Reich vor, unter dem mächtigeProtectorate de« stam »verwandten Ruß-land. Deutlicher sind die Ziele, die auch unsere „National-Conservativen" anstreben, noch nicht genannt worden, obschon sie jeder Spatz am Dache pfeift. ^SlovenSko d r u Z t v o.s In der Mar» burger Cilalnica fand am 28. v. M. die Jah-reso-rsa »mlungdeS Vereins „Slovensfo druötvo" statt. Wir würden von dieser Persammlung nicht Notiz nehmen, wenn in derselben nicht Dr. Gregorec das große Wort gesührt und ein« bandwurmactu e Resolution begründet hätte. Ja d'eser Resolution, die selbstredend auch ange-nominell wurde, wird neben mchreren ost ab-geleierten Wünschen auch ei» neuer Wunsch auSgesproch n und zwar nämlich der: „Bei den fünftigen Reichsrathswahlen nur solche Männer nach Wien zu entsenden, welche mit den croa-tischen Abgeordneten aus Dalmatien un» Jstnen in inen besonderen südslavischen Clud zusam-mentkiten, der seinerseits mit dem Club der Tschechen, Polen, Ruthenen und der conserva-live» Deutschen solitarisch vorgehen soll." Wavr-scheinlich soll dieser Wunsch eine Demonstration gegen Baron Gödel-Lannoy sei», welcher seiner-zeit das läppische Memorandum des slooeuischen Vereine» nicht unterschreiben wollte. Der Mohr hat seii e Schuldigkeit gethan, der Mohr kann gehen. sN acht wächter und Bürgermei-st e r.] Der Bürgermeister von Li.ttenwald hat am 31. August v. I. den Maurer Sellak, einen geborenen Krainer, aus Lichtenwald ausgewiesen, iv il derselbe einmal in den Abendstunden auf einem Leierfasten spielte, und den dortigen Nachtwächter ausspottete. Es war nänilich bis August v. I. seit Jahrhunderten in Lichten-wald üblich, die Stund,» der Nacht in deut-scher Sprache durch deu dortigen Nachtwächter ausrufe» zu lassen. Dem gestrengen Burger-»le itet und Ultrafanatiker war dieß nicht genehm. er decretirte, da» in Hinkunft der Nacht-wichter flovenisch zu singen habe. Offenbar «xi'tirt noch ke ne slovenische Komposition für diese» Nachiaeiang. weshalb eine kroatisch« ausgeborgt wurte. Mag nun dem Nachtwächter dieser Gesang nicht besonders gelungen sein, oder konnte der Krainer Sellak die gezogenen Töne des kroatischen Gesanges nicht vertragen, kurz und gut Sellak zog sich durch Verspottung deS Nachtwächters den unvertilgbaren Haß de« Bürgermeister« Versec zu. Wir wollen hier die Gesetzlichkeit oder Ungesetzlichkeit diese« Acte« nicht näher erörtern, da dieß Sache der vorge-setzten Behörden des Herrn Bürgermeister« sein wird, nur darüber müssen wir unser Er» staunen ausdrücken, daß e» ein Bürgermeister am Lande ungestraft wagen darf, die durch daS Staatsgrundgesetz jgarantirte Freizügigkeit der österreichischen Staatsbürger zu verletzen. Als Curiosum fügen wir bei, daß der am 19. December v. I. ausgestellte ZwangSpaß nicht vom Bürgermeister, auch nicht von seinem Stellvertreter oder dem 1. Gemeindtrach, son-dern von dem nicht berechtigtenGemeindeschrei» der Kurent unterfertigt ist, und daß die k. k. Bezirkshauptmannschaft diesen ZwangSpaß in Händen hatt,, ohne auch nur den geringsten Anstand gegen die Fertigung deS Passes von Seit« eine« Individuum« zu erheben, welche« hiezu gar nie berechtigt sein kann. ES scheint, daß dem Herrn Bürgermeister Veriec und seinem Adlatus Kurent etwa« zu sehr durch die Finger gesehen wird. sEin Vaterunser für dieSlove-n e n.j Man schreibt unS aus St. Marein bei Erlachstein: Am Neujahrstage schloß der hiesige Nationalpoet Caplan Askerc seine Predigt mit der Aufforderung an die Gläubige«: .Zdaj pa rnolirno eden »Oöen&ä* za Slovence* «Und jetzt beten wir ein „Vaterunser" für die Slo-venen) — und betete laut ein siovenische« Ba-t-runser vor. In diese« stimmten seldstverständ-lich nur ein paar weiblich« Zuhörer — sogenannte Betschwestern — ein, während der übrige 4 Theil dtr Zuhörer, unter welchem sich selbstverständlich auch Deutsche befanden, kopfschüttelnd schmunzelte. Sosort nach Beendigung deS Gebetes iiitonirte der sattsam bekannte Eitalnica-bruder der vielgenannte Organist Jurkovic wie auf Commando eine nicht von ihm componirte und in Folge dessen lustige Polka, welche die bereit« herrschende frohe Andachtsstimmung um ein Erkleckliches steigerte. Hier sprich» man all« gemein, daß eS schon lange nicht mehr so lu-stig war, alS bei ob'gem Anlaß! (Aus Windijchgraz] wird uns ge-meldet: Die erkrankten Mädchen, durch welche das scheußliche Verbrechen des Lehrer» Stergar aufkam, wurden dieser Tage nach dem Kran-kenhause in Marburg überführ«, nachdem zu-vor wegen ihrer Behandlung Conflicte zwischen der Gemeinde und der Bezirkshauptmannschaft stattgefunden hatten. fS ch u b b e w e g u n g.j Im abgelaufenen Jahre wurden durch das Cillier Stadtamt 571 Schublinge expedirt. Die Zahl der vom genannten Amte gefällten Verschiebung««!-kenninisse betrug 248. An die Arbeitshäuser wurden 7 Individuen des Spr ngels der Cil-lier Bezirkshauptmannschaft übergeben. Hingesendet.*) Oeffenlicher Dank! Wie im vorigen Jahre, so erhielt ich auch heuer von einem der Führer der slovcnischen Partei in Cilli eine Neujahrsgratulation, welche mit einem Esel geziert ist und folgendermaßen lautet: „Zum neuen Jahre wünsch ich Dir, Ein großes Faß mit Extrabier. Ein Esel b raus, so groß wie Du. Und zwei fette Sau dazu!" Ich danke dem Spender verbindlichst für diese oppnlenten Wünsche, und anerkenne mit Vergnügen die Kunstfertigkeit des Zeichners, welcher offenbar zu früh feine technischen Kennt-nisse dem Dienste jener Anstalt entzog, von wel-cher er eine reichliche Pension bezieht. Dr. Eduard GlamschniggAdvocat in Cilli. Löbliche Redaction. Ich ersuche höflichst nachstehende Zeilen in Ihr geschätztes Blatt aufzunehmen: In Nr. 105 der „Südsteirischen Post" am 31. December 1834 wurde meiner unbedeuten-den Persönlichkeit und meiner nicht nennenSwer-then Thätigkeit im GemeindeauSschusse der Um-gebung Cilli in einer so umfangreichen „Cor-refpondcnz auS Cilli" gedacht, daß ich nicht umhin kann, einerseits der Redaction der „S. Post" hier-mit meinen besten Dank öffentlich auSzufprechen, daß sie es ermögliche meine, wie gesagt ganz bescheidene Person öffenlich zu behandeln und dadurch ein Theil meines Wirkens, von dem die Welt sonst kein Sterbenswörtchen er-fahren hätte, doch wenigstens ihrem Leserkreis bekannt zu machen, anderseits dem Schreiber der betreffenden Correspondenz Gelegenheit zu geben, mich und die Motive, welche meiner Handlungsweise in der von ihm besprochenen Angelegenheit zu Grunde liegen, näher kennen zu lernen. Ich habe die Ehre, mich dem Herrn Cor-respondenten allerdings als Deutschen vorzuftel-len, und zwar als geborenen und erzogenen Wiener, und kann daher dem Herrn zu seiner Beruhigung versichern, daß weder Atzgersdorf noch Liesing weder durch meine Geburt noch durch meine Erziehung in irgend welcher W-ife belästigt wurden. Was nun meinen eingebrachten Antrag bezüglich der Erlernung der deutschen Sprache für die männliche Schuljugend der Umgebung Cilli anbelangt, will ich nur zu meiner Vertheidigung anführen, daß ich diesen Antrag durchaus nicht aus Comodität für meine eigene Person stellte, denn wer weiß, wo ich schon fein werde, bis dieser mein Antraz, wenn er ernstlich durch-geführt wird. Früchte trägt; aber ich nehme mir halt so die Freiheit nach meinem besten Wissen und Gewissen, wie es eben in meiner schwachen Kraft steht, dahin zu wirken. daßderWunschunferer bäuerlichen Bevölkerung, die deutscheSprache „Deutsch« Miußt" ihren Kindern erlernen zu lassen, endlich seine Verwirklichung finde. Glauben Sie mir sicher, mein lieber Herr Korrespondent. daß ich. wenn ich auch in der langen Zeit meines Hierseins die slooenischc Sprache trotz aller Müh? noch nicht erlernt h be. eben durch mein 20jähriges Hiersein sowohl in- als außerhalb meines Hauses Gelegenheit genua hatte, die die« bezügliche» Wunsch? unserer Bauern g e» n a u ken, en zu lernen ; und daß ich diesen mit meinem Antrage, „daß dieKinder in der Schule wirklich und nicht bloS dem N amen nach deutsch lernen sollen" vollkommen entsprach, bewies mir die Einstimmigkeit, und lebhaste Zustimmung, mit welcher über meinen Antrag nicht nur von mei-»en Parteigenossen, sondern von allen 23 anwe-senden GemeinderathSauSschüssen abgestimmt wurde; und gerade unter den von der söge-nannten conservativen Partei Gewählten wur-dm nach Beendigung meines Antrages die Worte! „Tako je prav, tako rnore biti" ausgerufen. Vor einer Germanisirung unserer Bauern, lieber Herr, darf Ihnen jedoch nicht bange sein, da son,l Nicht« angestrebt wird, als daß die Kinder nebst Ihrer stovenischen Mutter-spräche die deutsche Sprache (deren Nützlich-seit ©ie hoffentlich doch nicht die Kühnheit ha-ben werden in Abrede zu stellen) auch ordentlich erlernen sollen; es darf Ihnen schon darum nicht bange sein, da ja sonst bei allen Kindern der slovenischen VolkSbeglücker (wenigsten« die-jenigen, denen der Besitz vou Kindern nach dem Kirchengesetze erlaubt ist) eine Germanisirung zu besorgen sein müßte, denn diese Herren lassen ja alle ihre Kinder wohlweislich in Anbetracht der Nothwendigkeit und Nützlich-keit sogar in ganz deutschen Schulen unterrichten. Wollen Sie sich daher in Zukunft mit meiner Wenigkeit durchaus keine Müh: ,eben, ich werde das thun, des mir als rechtlichdenkender Mann mein Gewissen vorschreibt und das bischen Verstand, das ich dazu brauche, um beurtheilen zu können, ob etwas, was ich thu', Nutzen oder Schaden bringen kann, glaube ich auch noch von meinen Eltern ererbt zu haben. Seien Sie daher ganz ruhig, die Motive, die mich in der besprochenen An-gelegenbeit leiteten, sind durchaus nicht natio-naler. sondern rein menschlicher Natur; denn w as d e ni Eine n rech t, ist dem An-d e r n billig. Ohne mich übrigens in eine weitere Po-lemik sür die Zukunft einlassen zu wollen, zeichne _. Friedrich MatheS. cherichtslaat. (Der Gem ein bevor st eher in bengalischer Beleuchtung.] Den p. t. Lesern unseres Blattes ist eS noch erinnerlich, daß das Landeswahlcomitö in Graz im Monate Juli v. I. bei der k. k. Bezirkshauptmannschaft Rann um die Bewilligung zur Placatirung der Wahlaufrufe des besagten Comites eingeschrit-ten ist, daß diese Placatirung bewilligt wurde, und daß die Placate in der Stadt Rann, also am Sitze der Bezirkshauptmannschaft, schon am 11. August angeschlagen worden waren. Am 19. August v. I. befand sich Franz VerSec, k. k. Notar und Gemeindevorsteher von Lichten-wald in Rann und nahm die deutschen Placate wahr. In seinem Herzen gelobte er, in Lichten-wald. wo er der Pascha ist, die deutschen Wahlaufrufe nicht zu dulden, und kaum daselbst angelangt, ließ er auch dieselben sofort abneh-men und zwar an seinem Wohnhause (Eigen-thum deS Herrn Kautschitsch) durch seine Dtagd, am Hause des Leopold und der Ursula Kuscher durch den Gemeindeschreiber und einen HauS-knecht deS WirtieS Uebel. Doch sollte hier die Procedur nicht ganz glatt ablaufen, denn die Eheleute Kuscher widersetzten sich der ungesetzlichen Handlung deS Herrn Notars Versec, woraus dieser in seiner unbändigen Wuth darüber, daß Herr Dr. Kautschitsch in Lichtenwald deutsche Placate anschlagen ließ, so ausartete, daß er, der Herr Gemeindevorsteher und k. k. Notar in Lichtenwald wegen Ehrenbeleidigung ver- 1885 urtheilt wurde. Um die Abnahme der Placate noch feierlicher zu gestalten, requirirte schließlich Notar Verscc noch die Gendarmerie, welche denn auch ohne schriftliche Aufforderung am Thatort erschien und sich bei der Abnahme der Placate als nützlich erwies. — Herr Franz Versec begnügte sich jedoch nicht'mit diesem Triumphe seiner gemeindebehördlichen Gewalt über die Verfügung der k. k. Bezirks-Hauptmannschaft Rann, sondern machte gegen die Eheleute Kuscher eine Anzeige wegen Ver-brechenS der öffentlichen Gewaltthätigkeit und gegen die Herren Kautschitsch und Smerekcr wegen Uebertretung deS § 23 deS Preßgesetzes ob unbesugt'r Placatirung von Druckwerken. ES wurde diesfallS eine umständliche Erhebung gepflogen, welche endlich die Anordnung einer Strafverhandlung gegen die Eheleute Kuscher wegen Wachebeleidigung zur Folge hatte, wäh-rend sich die Anzeige gegen die Herren Kau-tfchit'ch und Smereker als eine juridische Bla-mage des k k. Notars Franz Versec heraus-stellte. Die Hauptverhandlung fand im November statt, wurde jedoch über Antrag des Vertheidi-gers Dr. Glantschnigg zu dem Behufe vertagt, um bei der k. k. BezirkShauptminnschaft zu eruiren, ob 1. die gegen Franz Veröec über Beschwerde des LandeSwahlcomit^S eingeleitete Disciplinaruntersuchung schon beendet sei. und welches Resultat dieselbe lieserte, 2. ob die k. k. Bezirkshauptmannschaft Rann die Placatirung des deutschen Wahlaufrufes genehmiget hätte. Nach Einlangung der requirirten Acten wurde die neuerliche Verhandlung auf den 29. December v. I. angeordnet. Es wurden die Zeugen D. Kurent und Lorenz Sellak einoer-nomnien, daS Verhandlungsprotokoll der letzten Verhandlung vo.gelesen, und endlich aus den Acten der k. k. Bezirkshauptmannschaft consta-tirt. daß das Vorgehen des Ge-m eindevor st eherSein. ungesetzliches war. sowie daß die k. k. BezirkShauptmann-fchaft Rann die Placatirung schon im Juli v. I. bewilligte; daß Franz VerZec gegen die vom k. k. BezirkScommissär Herrn von Vista-rini am 2l. August neuerdings bewilligte Pla-catirung an die hohe k. k. Statthalter« und an das hohe k. k. Ministerium des Innern re-currirte, jedoch von beiden höheren Znstmzen mit seinem Begehren angewiesen wurde. Nach geschlossenem BeweiSoerfahren verkündigte der Einzelrichter von Lichtenwald der t. k. Gerichts-adjunct Levec, daß er erst am 30. December um 9 Uhr Vormittag daS Urtheil verkündigen werde. Die Angeklagten sowohl, als deren Vertheidiger, waren von diesem Beschlusse um-somehr überrascht, als der Herr Einzelrichter sich wohl bewußt sein konnte, daß der Verthei-diger der Angekl gten. welcher bei beiden Ver-. Handlungen intervenirte, nicht wegen der Ur-theilspublication in Lichtenwald übernachten werde. Der Richter ist im Sinne des A 488 St. P. O. allerdings berechtigt, die Urtheils-Verkündigung bis zum nächsten Tage aufzu-schieben, allein im vorliegenden Falle mußte der Beschluß umsomehr Staunen erregen, als die Verhandlung schon uni II'/, Uhr Vormit-tag beendet war, und der Sachverhalt keines-wegS so complicirt war, daß zur Schöpfung des Strafurtheiles ein Zeitraum von 24 Stun-den nothwendig gewesen wär«. Hätte der k. k. GerichtSadjunct Levec das Urtheil um 8 Uhr Abends verkündigt, so wäre es dem Verthei-diger der Angeklagten möglich gewesen, der Urtheilspublication beizuwohnen, und den An-klagten wäre nicht die Gelegenheit benommen worden, sich hinsichtlich der Rechtsmittel mit ihrem Vertreter zu berathen. Das am 31. De-cember v. I. publicirte Urtheil lautete auf Verurtheilung der Angeklagten wegen Wache-beleidigung zu Geldstrafen von 10 und 20 Gulden. Die Verurtheilten meldeten selbstver-ständlich die Berufung an._____ Wolkswirtv schaftlich es. [Das Aufgeld] welches bei Verwendung von Silber zur Zahlung der Zoltgebühren zu entrichten ist, wurde für den Monat Jänner mit 22 Percent (gegen 21'/, Percent im De-cember) bestimmt. 1885 „Deutsche Wacht." Kundmachung. Bei dem gefertigten Gemeindeamte ist die Stellung eines Gemeindedieners zu besetzen. Mit dieser Stelle ist der Bezug einer Jahreölöbnung von 240 fl.» freie Amtskleidung und Wohnung nebst dem Genusse eines Gemüse-gartcns und sonstige Nedcnemolumente verbunden. Bewerber, welche der slovcnischen »nd deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sein müssen, haben ihre mit dem Taufscheine, Diensteszeugnissen:c. belegten, eigenhändig ge» fchriebenen Gesuch: bis längstens 1V. Jänner 1885 hieranitS zu überreichen. Gonobitz, am 26. December 1884. Ter Bürgermeister: »-2 Gottfried Hajenbichel. Rohe Wild- & Rauhwaaren Jeder Qftttnng kauft xu den besten Preisen Johann Jcllonz, Cilli. JJL , . Zahlreiche und dauernde Keiterfotge W Lungenleiden, Sleichsucht. Slntarmuth, »ei laberinlase ?aa«ealchi»la»fii»t> in de» erst?« Stadien. bei aenlem «,,» chranischkia t>uitfiriif«t«tT», tedrt Un fiufltp, «tufi dufte«, tfelsetlcit, S«ti«i»iii loten, «erschleimnn«, fern« bei Ekr»»d»I»«t, IMkachittt, Schwäch- iib» Wt(*aMlc«ccm, iwldK mit S. l« ««« Apotheker JUL. HERBABKY in WIEN bereiteten lliiirrvbospboriftsaurr» Kalk - Eisen -§yrii|i erhielt tomden. Kode« mweten. ta(j diese» Präparat al* ela er •rattt» ftellmlUcl g'gtn »bgenannti emtfjljier ja »erde» iwtbieat. Aerztlich coustaiirtk Wirlnnstkn: Guter Appetit, ru-dtgrr Schlaf, Steigrrn»k der Blutbildnng und «no° (taenbilbunq, Vsttctaag Dc* HnklenS, Sösun«, des -chleimes, Schwinden des HnfteireizeS, der »acht-ltchen Schweifte, der Mittigleit, unter oDfltm. tiraftezunabme. ?lnerken»uugs-Schreibe». Herrn Julius Hervadny, Apocheker in Wien. Zudem ich u.u eisigen Za^» ten mit idrem utiterpl)o4ji[jor;g-liunn Kalk • Eign - Syrup meine schwere l.mcra-kratikhclt Tuberkulose, verdunden mit Blutarninth. Appetitlosigkeit. Fieber, feil« iiclie , Srhlnrin»iK-kellm.arbaumidjiiSchwflü-a«» :c. ganz!ich an«t;eheilt hab« und deiite ®tt( fei Tnnt Keilnut Ina, »»für ich .U» Dankdarteit «e,n> Sie »ad »iede ur Menschheit. — ein-« jede, fü«afiih«iittn diele« unutimrrf?lillic Witte! anempfeht« — f» rrfndir ich idmaiill. a»tr fixe einen gnten irrennd 0 iVUKten per Nachnahme iu schiitea. tilel, (Hajoin), 8. Bprit 19M. Adam Roth. Schoa seil eiaiaea Jahren lin ich an eiaeni heflißen Saageullde!. mein Zufi»xd »nrde schlechter nnd ich tonnte deren» cükw nicht« Sude eatgcsensrden. a(» ich Otiea wrrlhvotlen Kalk-Eisen-Sj-mp In Webtaudi t«q> Scheu nnch Äevranch der enren iil»sche fählte ich I.ine nnd n»ch G«i>r»uch Ul>' li rerr r l'laarbeu war Ich x«at>»a. Mit neOfttcm Xante »eich„et sich Kran* Keiehl .>>-u«desi»er Ztr. So. fUtftndt, (bei TOätn..Irübon!, Jänner ivh. Ijrlnche HIN per P»ft«nk ? fttaschea von IhrkiN uuieepd»»^tz»rij!anren lialk tUa*« dtxr»p »n ichicken. da er sich nur al» f.f. atiagaxelrhaeUa Heilmittel bei Bleichsucht bewährt hat. Ma0«entar(, Po» ^ggeadarg. »». August UM. Anna Brannela. Preis 1 Flasche fl. 1.23, per Post 20 fr. mehr für Packung. ,Tn «erihloxc Nachahmungen meine* Präparate* exlsllren, bitte Ich strU ausilräek-lieh Kalk-El»cn-syrn|i ooa Herbabuy i» AVI*n »n (erlangt* mit daraus in achten. d«t «diq« licdotd.^» pi»l°I«>l. Schaymarte Ach aus je»ei Flasche de»»dit und txjWt-di eine »>r,Ichä?e von St. kchwiijir. welche jntaui «clehrung und »iete enchiiU, deigeschtofii» ifl. Central Versendungs Depot sür dieprovinsen: Wen, ApWe „m Barmlereisieit" de« J. Herb«bn>. Neubau, Kaiserstrasse 90. Depot» serner bei den Herren Apothekern: (?iUi: Z. jtupferschmid, Baumbach'S t?rbeu, Äpoch Deutsch Landsderg: H. Müller- Feld-dach: 3, Min«. Gonobitz: I PospiWi Gra<: Amon Nedwcd. L«ibnitz: L. Äußheim. Marburg: G. Bancalari Pettau: E. Behrbalk. H. Gliaict». Nadkersburg: (j. Ütabricu. Wolfsberg: A.Hulh. Ileffeiillieher Hank. Seit acht Jahren litt ich an heftigen Gicht«chmerzen, so da«« ich wieh oft wochcn- lang nicht rOhren konnte nnd bettlllgcrig war und, kaum Tom Bette nnft;< .standvn. abermals von heftigen Srhmerxen befallen wurdet nnd meinem Berufe nicht nachgehen kannte. AI» letzten Versuch probirte ich endlich das Brcslaucr Universum des Herrn Oscar Silbenitein und gebrauchte eg unter g*via«enhafter Befolgung der dem FliUchchen beiiregebenen Anweisung. — Zu meiner uuiiuasprechlichen Freude trat bieiiurch. «iu ich nimmer zu hoffen wagte, eine merkliche Beaaerung ein, nach Gebrauch von 2 Flfc«chch»n sind die heftigen Schwersten fast ganz verschwunden, und seit drei Jahren schon war ich n i cü t mehr bettlÄgerig. — Ich fühle mich daher gedrängt, dem Herrn Silberatein in Breslau meinen hie-mit öffentlich auszudrücken, da ich durch «ein treffliche« Mittel so Leiden befreit wurde. Also nochmals heisaen Dank aus freudig innigsten herzlichsten Dank wunderbar von langwierigen bewegtem Herzen! iloiN I I»n« > . I"nterftamller im Lazareth-Spitale in Steyr. ANMERKUNG. Langwierige, veraltete, tief im Organismus eingewurzelte Mran/s-fn-itfi allet' Art, insbesondere flirttt und Hf»rntuntintimtt. t.ri/ttnnn^rn, /Srunf-, tjMttfffH- und flttfj ruf ritten. F/,»»»,»«»»/,«»,/,,, AnorArnfrn»». Fleehten uml /hmItut**<■/»liiffe. l'i tim-tthi iinK/ieitrn u. s, w. bei welchen bisher jede Behandlung ohne Erfolg geblieben ist. werden durch den Gebrauch des Mut- ttntl Stift et-ei»» ifjnnfj*tni tleln li ff /;.s#.lf g; ft l-VM t/J/t.Sffg für iin tu er beseitigt. 158—26 Das ttrt'Mliiuer ist jier Flasche zu 2 fl. zum Gebrauche auf ö Wochen ausreichend, nebst Gebrauchs-Anweisung echt zu haben: In Cilli bei J. KuptVrMCliiaiid. Apotheker, in Deutsch-Landsberg bei H. Müller, Apoth. „ Feldbach bei Jas. Kiiniff, Ap. „ Friesach bei A. Aichinger, Ap. Frohnleiten bei V. Blnmauer, Ap. „ FiirNtenfeld bei A. Scliriiekenftix Ap. „ Gonobitz bei J. PospischfL, Ap. „ Graz bei U. 8tfib|ins«r, Ap. „ Klagenfnrt bei W. Thurnwald, Ap. inLeibnitx bei Othmar Kusaheim. Ap. „ Marburg a Drau bei W. A, König. Ap. „ Neniuarktl i. Steirnn. bei Otto Muly, Ap. „ Pettan bei Hugo Eliaach, Ap. „ Rottenniann bei Franz Moro, Ap. Tarvi« bei Joh. Siegel Ap. Villach bei Friedrich Scholz. Ap. „ Wei* bei C. Maly, Ap. Zum Ausfüllen hohler Zähne gibt es kein wirksameres und besseres Mittel, als die Zahnplombe von dein k. k. Hof-Zahnarzt Dr. J. 6. Popp in Wien. Stadt, Bognergasäo Kr. 2, welche sich jede Person selbst (ranz leicht nnd schmerzlos in den hohlen Zahn bringen kann, die sich dann fe^t mit den Zahnrcateli und Zahnfleisch verbindet, den Zahn vor weiterer Zersturung schützt und den Schmerz stillt. Anatherin-Zahnpasta von Dr. J. 6. Popp, k. k. Hof-Zahnarzt in Wien. Stadt, Bognergasse Nr. 2. 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Anstalt. Ab i.5. JMHHN1 rf. J. errichten wir am hiesigen Platze den Ein- und. T7"erlcaAif von 0-etreid.e und laden das P. T. Publicum und Geschäftsfreunde ein, uns mit Aufträgen zu beehren. Wir werden stets bemüht «ein, gute Qualität zu eonvenablen Preisen zu bieten. Diesbezügliche Anfragen und Anträge sind an unsere Schreibstube am Holzplatte, Ring-Strasse. zu richten. Cilli, Jänner 1885. Atlalbrrt 4* Ifoi» llnf/niirf. Holz 21—3 ulzhändler. ■s Zntii Sandwirth." Heute Sonntag, 4. Jänner des beliebten Septettes des Cillier Musikvereins unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters 3-. lv