^N 5« »844 Samstag den 13. Juli. ?I n d u st r i c - A u s st e l l u n g. i n ^ a i b a ch. eVie dritte Ausstellung del' Industrie-Erzeugnisse der Vereinsländer wird gegen das Ende dieses Sommers in Lmbach abgehalten werden. Sie soll abermals ein getreues Bild der Hortschritte gewähren, wel-che die Industrie der Vercinslander im Laufe von drei Jahren gemacht hat. Nichts ist dabei so wünschens-werth, als alle Zweige der vereinslandischen Gewerbe auf eine würdige Weise vertreten zu sehen, um nicht in den Augen der Fremden Vorurtheile gegen den gewerblichen Zustand Innero'sterreichs entstehen zu sehen. Die Nahe des ersten und bewegtesten Hafens der Monarchie, des viel besuchten Triest; der große Durchzug der Fremden anf der belebtesten Post- und Handelsstraße des Reichs; die Entfernung vieler Fabriken und Gewe.bs-Anstalten der Vereinsläiider von diesem Theile des Kaiserstaatcs und daher die geringere Keninnisi, so die Bewohner KrainS und des Seeklistensandes durch eigene Anschauung von den Waren der Letzteren haben; die Hoffnung endlich, Seine Majestät unsere,, allergliädigstc», Kaiser «erabe um jene Zeit durch Laibach relsen und alldort einige Tage verweilen zu sehen, sixd eben so viele und triftige Gründe, gerade diese Ausstellung, und zwar längstens bis zum 10. August, sehr reichlich mit Waren zu be-schicken. Die für die Ausstellung bestimmten Gegenstände sind unter der Adresse des Handlungshauses Ioh. Vaumgartner Hl C'omp. in Laibach an die Aus stell un gs-Commi ssion wohl verpackt ^», l0. Juli an, einzusenden. Nach dein 10. August können keine Gegenstände mehr angenommen werden. Dic Direction des Vereins zur Beförderung und Unterstützung der Industrie und Gewerbe in Innervsterreick, dcm Lande vb der Gnus und Salzburg. Grätz den 29. Juni 1811. 3 llvrien H^as Gubernium hat im Einvernehmen mit dein k. k. Appellations-Gerichte in Klag«nfurt den Actuar I. Ciosse beim l. f. Bezirks« Commissanatc in Senofttsch, Johann Brolich, zum BcziikS. Richter beim l. f. Bezirks - Commissariat? in War« tcnberg ernamn. Laibach dcn 3. Juli 1844. WA i e n. Ve. k. k. Ma^'stät haben mittelst Allerhöchst unterze,chneten Diploms den wirtlichen Hofrath der k< k. Obersten Iustizstelle , Franz Schnizer, in den Adelstand des österreichischen K^'scrstaaceS mit dcm Prndicste „Edler von L'Ndcnst^NM" oll.'ignä' d'gst zu erhiben geruhet. (W. Z.) V änema r k. Von der Eid er. 26. Juni. Ein skanbinavi» scher Zug gcgcn Marocco. AlS daS mit 120 Mann besetzte, mit Bomben und andlin groben Gcschutzen armirte Krieggdampfsch'ss »Hl'rla« mit vcrsi^elt^n Oldrcn in See gehcn sollte, .beg«b sich der Honig an Vosd derselben und hielt eine Anrede an die Mannschaft dcS InhaltS: »dieselbe möge sich mann» haft beweisen, der dä'lnschen Flagge Ehre machen und mit den norwegisch.'» und schn'cdischln Seeleu» ten freundlichen und herzlichen Verkehr halten." Diese Ansprache ist die Bestätigung deS Gerüchts, daß das Kriegsboot „Hekla" (5as bei Falmouch mit dcu andern Schissen zusammentrifft) , die Fregatten InGeffion« und »Thmö«, an deren Vord sich dir 390 Kronprinz Friedlich befindet, und cine Kriegsbrigg von Westindien sich mit dem schwedisch«norwegischen Geschwader (bestehend aus der schwedlschlr» Fregatte »Josephine«, der norwegischen Fregatte „Freya" und der Corvette »Nardstjern"), welches in England «,. nen schiredlschen Prinzen an Bord nehmen soll, ver» einigen wn'Den um nach '))iarocco zu gehen. Die Touloncr »Sentlnelle de la Mar,ne" we,s bereits, daß eine dänische Flottille >n Tanger erwartet wird. So werden sich also Schweden und Dänemark von dem schmählichen Tribute befreien, den sie bls jetzt an den Despoten von Fez und Marocco bezahlten ._ der erste scandinao>schi Vundeszug! Höchst wahr« scheinllch wird es »ndcß kaum zu Feindseligkeiten ko»«mcn. So sehr man auch mHolstein und OchleS» wig die dänischen Angelegenheiten als fremde be« Nachtet, w,rd man doch gewiß gern das „maroc» canske Present" aus dem gemeinschaftlichen Budget verschwinden seh^n und mtt Theilnahme die etwai» g?n W^ffenthaten der Flotte verfolg,«. War es doch die Flotte, dle in den langen unglücklichen Kriegen Dänemark, an denen dle Herzogthümer theilneh-men mußten, ttMst aNein die Ehre des Danebrog rettete. (AUg. Z.) Frankreich. Das »Journal des Dcbats" stellt die neuesten Nachrichten aus China (vom 10. März) als au» ßcrst wichtig dar. Sie melden, sagt es, zwei Ereig» , Nisse van großer Bedeutung/ dle eine gänzliche, Uni' gcstaltung nicht bloß m den Verhältnissen China'S zu Indien, sondern auch in dem Handel und der Schifffahrt Europa's uno AsienS hervorbringen müssen. Das erste »st die Ankunft Sir William Par. kerS, des Commandanten der englischen Schiffstation zu, Hong.Kong, in Kalkutta mit einem Antrage der chinesischen Regierung an die Dircttorcn der ostindischen Compagnie. Der Kaiser des hlmmllschcn Ne.ches schlägt, um sein Volt vor der durch das Opium erzeugten Entsittlichung zu rctten, der Ge. seUschafr vor, ,hr einen jährlichen Tnbut van 1^, Millionen Pfund Sterling zu zahlen, wenn sie auf den Anbau des Opiums im ganzen Umfang der mdischen Besitzungen verzichten wolle. Das zweite Erreiginß lst die Wegnahme emes englischen Scymug. gllsch'ffs im Hafen von Schanghai unt.r Beistand eines englischen Kreuzers und auf dle Angabe eines englischen Kaufmanns so wie auf Verlangen des englischen Consuls. Wie die »Singapore Free Preß" vom 7. März erzählt, lag,n gegen Ende Februar drei englische Schiffe im Hafen von Schanghai; ^. hatten unttr ihrer Ladung auch Opium, d.») ab.-r n»cht m die Sch'ffslisten eingetragen war. U>n nicht durch dicse verbotene Ware Verdrießlichkeiten zu be. kommen, luden sie das Opium auf den William IV., der es außer der Nhede verkaufen sollle. Em engll» scher Kaufmann, White, wußte um das Geheimniß, und zeigte eS dem Mandarin an; dieser aber wollte von dem unangenehmen Handel nichts wissen, und verhaftete sogar den Nocen. Erst als White dcm englischen Consul die Anzeige machte, schritt der Manbarm cm, und befahl d>e Durchsuchung dc, Schiffe, keß aber dle Eigenthümer vorher warnen' D»e Hchmu^gler warfen nun dle noch Nlcht vlltauf« ten Oplumllsten «nö Wasser; doch fanden die Mauch» ner deren no.h 50 vor; oer W>ll,am IV. wuroe auf Verlangen des englischen Consuls von einem engl'schen Kreuz,r nach Hongkong geführt, die bei. den andern Schiffe (AmeNa und Mamgay) blieben unter Bedeckung v«n englischen Mailneuuppen in 2changha» zurück. s>,r Henry Pottinger war m großer Verlegenheit. Lleß er daS ertappte Schmug. gelschlff frei, so lud er «uf sich und seme Regierung d.n Vorwurf der Treulosigteit und des Vertrag« bruchS; verurtheilte er eS zur Confiscation uni> Geldstrafe, so stellte er cm Beispiel auf, welches den für die Existenz der ostind,schen Comgagnie fo uncncbchllichin Opiumhandel gänzlich zu vernichten trohte. Indcffcn blieb «hm tclne andere Wahl, und der William I V. wird eine Gelbstrafe von H00 Dollars zahlen müssen, die an sich unbedeutend ist, dcn Schiochhandel aber dennoch empfindlich bcnach. theiligt. Unccr diesen Umständen w.rv die Compaq. ,n« wohl das Anerbieten deS Kaiscrs annehmen, das um so rühmlicher ist, «IS die Engländer iha bisher zu bestimmen suchten, gegen einen, wenn auch noch so hohen Zoll, daS Opium einzulassen, wo» gegen die englische Negierung alsbald dem Schleichhandel ein Ende machen, und ihm, zur Vergütung für den der Compagnie gesicherten Absatz, ln Emem Jahre einen größern Ertrag verschaffen woUe, a!5 ,hu sein unglücklicher Krieg a/gcn England kostete. Der Kaiser aber, anstatt sich durch das physische und moralische Verderbnis) seiner Unterthanen zu bereichern, will sogar noch Opfer dringen, um es von ihnen abzuhalten; er gibt dadmch den civilisir» ten Völkern ein schönes Beispiel. Das bei d^n Op,umhandel bethe,lte indische Publikum wünsche dlö Verwerfung des kaiserlichen Ainragcs, und gibt als Grund an, daß der angebotene Tribut nur 1^ Millionen Pfd. St. betrage, während die Compag. nie von dem Opiumverkauf jährl.ch beinah« 2'.<2 Millionen Pfd. St. Nutzen ziehe, und daß, we»m auch der Anbau des Opiums >n Indien aufgegeben würde, die Tmkei, dcr.n Erzeugnlß schon bisher mit dem Indischen concurrirte, nur noch mehr pro« tuciren, die Einfuhr und der Schmuggel nach China 33 l ^mit sich gleich bleiben, und nur dcr Gewinn aus den Händen der englischen in jene der französischen und amerikanischen Schiffsrhcdcr übergehen wü:'de. Indessen wird die Compagnie wohl einen sichern Vortheil einem unsichern Gewinn vorziehen, um so mehr, alS sie >hr Monopol doch »ncht Mehr lang behaupten rann, und die biShcr be» dem Opiumhandel belhelllgten Capitalisten sich andern Indu» str»ezweigen zuwenden tonnen. (W. Z ) Algier, 25. Juni. Die maroccanische Ange. legenhelt verwickelt sich mehr und mehr. Einen Au» genblick nach dem Treffen vom 30. Mai hatte man die Hoffnung emer fr,edl,chen Beilegung. Dazu war die Zusammenkunst am 15. Iun> bestimmt, m wel» chcrElGennaul die Tafna als Wcstgränze Marocco'S geltend machen woUie. Während der Unterredung rückten die maroccamschen Kadplen heran und be^ gannen einige Schüsse abzufeuern. El Gcnnaui brach ab um sie zurückzuweisen und man nahm tue Verhandlungen wieder auf, konnte sich aber nicht verständigen. Der General Bedeau behauptete, d,e Muluijah sey die Gränze; in der Thal »st dieser Lluß se,l unvordenklich.« Zeiten immer als Gränze der beiden Länder angeschen worden. Man lieöt in Antonluö Il'N.rarium: Uuinci» ^lulvu (d»e Mului-iah) clirillnt Mllui-l^Äililis ckuu5. Zur Z<>t der arabischen Dl)na>ilcn und alö die Könige von Fez z» Tlcmcen und noch östlicher regierten, dehnten sich freilich die Gränzen Morocco's weiter auS, aber dieß war nur für eme Zelt lang, und unttr der türkisch.» Macht nahmen die Dinge ihre alte Wen» dung. Abo « el - Kader, der die Hilfe des KaiserS «on Marolco bedürfte, war willig dls Letzlern ?ln« spri'tche anzuei kennen und, um sich oaö strituge Land zu bewahren, übernahm er die Verwaltung deüscl» ben alö Khallsah des Kaiserö. Wir adcr haben durchau) rclncn Giund dicsclde iltachgledlgtelt zu i«'gen. General keocau sagte demnach/ als er sah, baß ^l Gennaui nicht nachgeben wollte: «Nun wohl, so haben w,r Kxeg g.-g^n clnanoerl" In dcr Lhal begannen die Feindscligkeiten auf der Stelle. Die Lcene fand start an der Mu,Iad, c>ncm Neben» si^ dcr Mulm/ah. Der Marschall Bugeaud, dcr sich ».'euer zuiück lin Lagcr von „Lella Marhanijah« befand, ram m>r dcm Hauptcolps zur Hllfe und brachte durch die Tapfctteit der Obristen Iussuf und Morrice dem Feinde einen Verlust von 300 Mann . bei. Ins Lager zurückgekehrt versahen sich tue Truppen mit Lebcnömitteln auf scchs Tage und mar« schüttn nach Uschdah, der ersten Stadc Marocco's auf dlcser Seile. Man behauptet, dsß tin sthr ern» steS Zusammentreffen auf diesem Pui.cc.' Ltalt ge. funoen habe, aber d>e genauern Umbände fehlen mir. DerGeneralMarey, derEl-Armontwat, Tcbsch^ wont und Ain cl Madhi besucht hat ohne einen Schuß zu thun, Hot sich nach Tiarlt gewendet, um dort die Lücke au^ufüllcn, welche der Abmarsch des Corps untcr Obiist Eynard gemacht, welcher l.httte nach dcm Westen oufgcbrolhcn ist um Theil an ben G«-fcchlen zu nehmen, die jetzt an der Gränze nicht ousblclbcn tonnen. Mit dem nächsten Courier hoffe ich Ihnen wehr über unsre Angelegenheiten sagen zu tonnen, die eine sehr ernstliche Wendung nchmcn. (Mg. Z.) H P ll n i e n. Man schreibt suS Morella vom 21. Juni, daß nach zwanzigiäg!g»n unausgesetzten Bemühungen eS endlich den Trupp.n gelungen sey, sich deö Ca-b.cilla Groc del ForcadeU zu bemächtigen (am 18. 9 Uhr Abends), der bekanntlich die Banden des Maestrazgo oiganisirt halte. Wie es scheint, ist er todt in die Hände der Soldaten gefallen, oder doch gleich von ihnen geio'dtet worden. In Oviedo habcn Wolkcnbrüche die Maisernte, den HauptreichthulU der Provinz, völlig zerstörs, große Strecken LandeS sind unter Wasser gesetzt, einige Menschen umgekommen Und viele Thiere, j» ganze Heerden fortgeschwemmt worden. Am 10. Juni war das französische Ki'isgsbampf' schiff le Vautoul-, von Tanger kommend, auf dem Rückweg nach Oran in Gibraltar vor Anker gcgan« gen UM seine Maschine, die Schaden gelitten, wie» der herzustellen. Marschall Pugeaud hatte cs von Oran mit dringenden Depcschcn an den französischen Cousul in Tanger gesandt, worin dieser beauftragt worden seyn soll, Morocco zu erklären, dasi dcr Marschall leden weitern Flintenschuß der maroccanischen Truppen gegen französische als eine Kriegserklärung betrachten und sofort daS niarolcanischc Gcdict überziehen und Veycda, den VereinigungSpUlict der ste< genübcrstshendcn Etreitkräfte, besehen werde. Die Marclcancr behaupten, die Franzosen hätten, in.-dcm sie die Tafna überschritten und daS westliche Ufcr dciselben besetzt hätten, marcccanischeS Gebiet verletzt, und das sey der eigentliche Grund des An-gliffS von Seite der Mittoccaliischcn Truppen. Dem Eintreffen der Antwort auf das Ultimatum der spa» mschcn N.gienlng sah man entgegen. Der ministe-rillle T'cmpo macht zu diesen Nachrichten folgende Blmclkung: »Der Krieg zwischen Frankreich und Marocco würde bereits ausgcbrochen sepu, wenn nicht zwei Ursachen .'neigen n'iikt.'N: das FriidenSspstcm der französischen Regierung, und das durch eine fiemde Herrschaft m Maiotlo dedrobte Inttresse Englands. Allen Voüvmfen der Oppositlou zum Troh »rill das französische Miin/lcrluw leu F>lFbtl7, und kommt eS dennoch zum Krieg, ss Zilchi>h,t e<......... 392 gewiß nur in Folge wiederholter Unklugheiten von Seite Mecca's oder der Auf'-eizmigen und Ueber-eilungen französischer Befehlshaber. England ist bei der maroccanischen Frage hochbetheiligt, Marocca beherrscht durch seine Lage den Eingang in das mit-telländische Meer, versieht Gibraltar zum großen Theil M,t LebenSmitteln, besitzt zahlreiche Häfen am Mittelmeer wie am atlantischen Ocean, über welche die Engländer mit dem Innern As'rika's einen aus» gebreiteten Verkehr unterhalten. Als» verwendet auch Großbritannien seinen ganzen Elnsiuß an die Erhal. tung deS Friedens. (Allg. Z.) Griechenland. Der „Osseroatore Triestino« gibt folgende Car. respondenzaachrichten aus Athen vom 24. und 26. Juni: »Athen, 24. Juni. In meinem vorigen Schreiben meldete ich Ihnen, daß eine Demonstra. tion, die gegen die Minister im Werke war, durch dle Wachsamkeit und Energie Kallergi's vereitelt worden ist. Gestern Abends versammelten sich Mehr Leute alS gewöhnlich bei der SonntagSmusik auf dem Spaziergange und die Militärwachen waren verstärkt worden. Dieses brachte unter den Offizieren der Pa» likaren eine üble Stimmung hervor, die sie unver» holen an den Tag legten. Man erwartete, daß der Hof wie gewöhnlich erscheinen werde; obwohl jedoch der König nicht erschien, verhielt man sich ruhig, bis die Musik beendigt war. Als aber das letzte Stück ausgespielt war, stürzte das Volk auf den königlichen Pattast las, unter dem Geschrei: »Es lebe der Konig'. Nieder mit den Mmistern! __ Da gab Kallergi den Uhlanen den Befehl, das Volk mit ftachem Säbel auseinanderzutreiden, was auch alsbald geschah, so daß der Platz in wenigen Mi--nuccn gesäubert war. Es scheint indeß, daß die Ca? vallerie sich dabei nicht bloß auf flache Hiebe be, schrankte, denn es sind viele Verwundete nach dem Spital? gebracht warden. Es wurden unter andern zwei Arme abgehauen, und eS gab mehrere gebro' chene Beine. Den gallon Abend blieben alle Zu^ ga'nge, die zum Pallastö führen, umzingelt. V,s jetzt hatten die Soldaten gemeinschaftliche Sah? »mt dem Volke gemacht, und deßyalb bediente man sich der Caoallerie, wett ihr Chef, der General Hallei-gi, vom 15. September angefangen bis j^tzt stetS den lobcnswerthesten Elfer für den Konig und dit Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe an den , Tag gelegt Hot. I,i Folge dieser seiner energisch'« VerfahrungSwcise hat siHKallergl freilich viele F^n. de gemacht, und die gereizte Stimmung, die sich g.'g.'n ihn unter den Bürgern wie unter den Soi. daten äusiert, ist noch immer im Stelgen. Di> Op< prsilion beschuldigt ihn, inconstitutionnell gehandelt zu haben, indem er ohne vorh^rg.hendc Warnung einen lmlttärischen Angriff auf daS Volk colum>in< dirte, welches ja das Rccht habe, scine Meinung zu äußern, und welches sich daher gar nichts Gesetzwidriges zu Schulden kommen ließ. Hcuce wurde in der Stadt eine Proclamation des Kallergi an, seme Mitbürger verbreitet, worin er sie ln semer Eigenschaft alS Militärgouoerneur der Hauptstadt uno alS Adjutant dcS Königs, zur Nuhe und Ordnung auf» fordert, alS daS einzig? Mittel, die freien Instltu» tionen deS Landes zu bewahren, welche sie sich dU''ch einen Eidschlvur im Namen des Vaterlandes und auf das heilige Buch deS Evangeliums aus allen Kräften aufrecht zu erhalten verpfl'chttt hätten. Er schreibt damn die unanständige Demonstration des Volkes mehr der Neugierbe als irgend einer andern Ursache zu." — Unterm 26. heißt eS aus Athen -. »DaS energische Verfahren der Negierung hat einen ziemlich günstigen Eindruck hervorgebracht, indem sie dadurch lhre Partei verstärkte, und insbesondere auf lenen Theil des Volkes wirkte, welcher gerade deß» halb, weil er keiner Partei angehört, cme Gcfähr, dunft der öffentlichen Nuhe um so mehr befürchten macht. Ueber die Sache selbst wird nun der Prozeß gemacht; — viele junge Lcuce wurden verhaftet und den Gerichten übergeben; darunter befindet sich a«ch ein Viuder des ehemaligen nappistischen Demarche« von Athen, Kalliphronas. Von den bei jtncmHand» gemenge Verwundeten sind vier gestorben. — Wal die Sache deckGi'ioos detllssl, so beschuldigt die Regierung den Tsav.'llas, seine Vollmachten überschi-lt« ten zu haben, und hat daher auch seine Dimisslon, so w,e jene deS Gardikiotti, GrivaS und semes Schwagers Karatasso angenommen. Vishcr wurde nur ein einziger Adjutant in der Person bis Hrn. Karadscha ersetzt. Griuas wurde auf der französischen Coroetie „Dillgente« an die Küste von Syrien ge. schickt. Das Benehmen Piscatory's hat zwischen ihm und S»r Edward Lyons eine glwlfse Kälte Horror» gerufen, doch ist ,S die allgemeine Meinung, dasi eS so am besten war; denn das Ministerium hättc sich sowohl du,ch Ueberlieferung deS Grlras an ein Kriegsgericht, alS durch seine völlige Freilassung weit g,öftren Gefahren ausgesetzt. Ts^ella<< richtete un-tei^m 2l. einen Brief an den Kriegsminister, in welchem er sein Benehmen auseinandersetzt, daßselbe rechtfertigt und sich darüber b.'klagt, daß man >dn scm Wort habe brechen lassen. Das Mlmstellmn hat von feincr Seite die Instruktionen, die es chm gegeben, veröffentlicht. — Wir haben heute Bricfe aus Kalamata erhalten, wo bei ciner gan; friedl,, chen F.',er c,ner Taufe c,n Streit entstand, be, wcl» chem acht Personen todt blieben und 25 verwundet wurden. Die Wahlen sind sehr stürmisch und viele q>>qen das M,nisl'»>lUst. B,) Verleger: Iguaz Alois Edler v. Kleiumayr. VaulS üo,n 9. Muli 1844. Mits«lpre,0 . StaatSschuioverschreibun«. zu 5 ^i. (>n CM.) . i l delto detto detto , 4 , - " ^ ^"" 'llberg und ^alzl'urg ^'"^ '^' " .) " D^ll.ittit^.'llo!. v. I. R3Zg für»i»c» ft. (i»CM.< 22U 5j4 '^ttio dctco v.J. lllZg. 5o ^ (WCM) 65 3^4 >i)0lk.il»»ler, 5cr älier» Lom« Izi!2 2>i^^ l — bardischen Schllll'^i. der in /,ul2«.iä „, > — !!^ll!!U!,'!N'!l A>ilcl,'»,'il ^zli i 5^ „, / ^5 ,^2 Aer^ir.Dottiest. v -<>sstcrlcich u»tcr iili) /zu.^i >><^l,. > — — ^,l> dcr l5„!iö, von Vöy. kzu ltj, ,.. ß -— ^- :u^i>. M^hl-ci, . Schle. )zu 2 ,i^i «„ 1, — — stc,l, Etcucl'lnark, jtärill ^, >li 2 "< ll ^^ — t.'l,, .^laill, Görz l,:,d ^li i H,z «. » — — ixä W. Odcrk. Ali!l>,'ö < ) Actten dcr österr. Doxau-Dompfschiss^ fahrt zu 5oo fi. C. M. . . .563 ^2 fl. in C. M. ^rcmven Anzeige dsl d < « r A >ig r k 0 >7l >nc n en und Abgereisten. Am U. Juli ,8'i,. Fr.Nl Ioscpha Pußig , HalNel^mauns-Witwe, von Trieft nach Wic». — Frau Helena Grä'fmn, Lauthieri, von Görz nach Cilli — Hr. Ioha»m Kni-ser, HcmdllMc,s-Ag'Nt, von Grah nach Tliest. — Hr. s!mon Mestrißi, nach Agram. — Hr. Carl Schwid, Handlungs « Buchhalter, von Wien nach Am 9. Juli Hr. Anton Varon v. Schmidbucg, k. k. Gadel^ini-Secretär, nach Trieft. — Hr. .'wton v. Schcuchcilstliel, k. k. Landrail), von Tricst „ach Nohitsch. —Hl. Wilhelm Laschan, k.k. Kreiecommiss.ir, von Salzburg nach ^'eustadll, — Hr. Auglist MuUcp, Gutsbesitzer.slimmt Gemahlinn Anna, nach Salzburg — Hr.AlldrcasMallitsch, Realitäl^nbefltzcr. nachI,insblu.k. — Frau Ainonia Wilhclm, Handclömannsgaclinn, nach Innöbruck, — Hr. Johann Friedlich Wilhtlin Brederek, P^lticuliet. ^ ^^^ nach Triest. — Hr. Gabricl T,)»ruar^ Privat, von W>cn nach Tliest. — Hr. Joseph Daniel Böt),u, k. k. Kam^ül.Me. dailleur, v n W,en nach Iril?. — He. (^iliülo Var< dacca, Handelsmann, vou Grah nach Triest. — He. Johann Gaban, jonischcl Besitzer, von Vrah nach Tricst. — Hr. Lonstantiu Baron Ioßi^za, griech. General.Consul m Tose.i:ia, von Gcalj nach Tr«'cst. — Hr- Johann Friedrich Au^ii Barber, Hand,atz nach Trieft. __ Hr. Anion Heiorich, k. k. Cameral.Nalh, von Grah nach KlagcnslU'l. — Hr. Nichard von Gastcigcr, k k. ilandratl), von Trieft nach Grah. ^crjrlchnijj vcr hier ^crstoidencn. Den /». Juli i8l,lz. Ignaz Strojan, Findling, alt 5 Jahre, in dtt Stadt Nr. i^j, an der Auszehrung. Den 5. Dem Hrn. Otto Ie>,alsch, bülgerlichen Kaffehsieder, seine Frau Uisi»a, alt ^4 I »hce, in der Stadt Nr. 2^ , an der Lungenlahmllna,- — D V'K-iRl»^ MHkZL', Vorsteher. Z. 1030. (1) Ul^° Wohlfeile Wrüfungsgrsthenke: Bei herannaycnder Prüfungszcit erlaube ich mir eine dochwürdige Geistlichkeit, wie auch die l'. IV Schuldncctoren und Schullehrer auf meine Auswahl von wohlfeilen, zwcckmä-siiyrn Prüfutuzsacschcnken für die kath. Jugend, (Gebet- und Erzählungöbüchcr in deutscher mid krainischcr Sprache) , aufmerksam zu machen; diese sind ln Dutzend-Packete, im Preise vcn 3 bis 4 si., eing^theit. CZ^ Jedem Packctc wcldcn 100 Heili-s,cnbil0er, im Werth von 20 — 30 kr. gra« tis beigelegt. Z. is)73. d) Vckanntmachunss. Das Haus Nr. n ^8,). Realität, sammt MeierhoftGcbüude, Wusen, Acker i,mo Waloantheil in dcr Stadt Weicbscl-derg, welches desonocrs zum Gewerbe cmer oemischten Handlung sicd eignet, und schon dc^ran vlele Jahre Solches betrieben wurde, ist gegen billige Bedingmsse aus freier Hand zu verkaufen oder zu verpachten. Das Nahcrc gegen ftankirte Briefe von dem Eigenthümer. Lalbach den 12. Juli i8/»ä- tz^mr. M«. v. Ncnzenberg. Handelsmann. Jose^V Tondolo. Uhrmacher, zeigt einem verehrten Publikum an, dasi er nack mehreren in seinem Kunstfachc gemach- ten Reisen, in kaibach das Bcfugniß zur Ausübung der Uhrmacherkunst erhalten, und seine Werkstatte in der Klosterfrauen? Gaffe am Congreßplatze, dem Casino-Ge-baudc gegenüber, habe. Erübernimmt Uhren jcdcr Arr, zur Reinigung und guter Reparation, mit was immer für einem Werte sie versehen seyn mögen, um billige Preise. Z. 1026. (2) Eine Landrcalitat zu verkaufen. Eine schöne Realität, 2 Stunden von Klagenfurt, in einer angenehmen Gegend, mit oder ohne Al-pcnwitthschaft, mit einem Flächenmaße von 350 Joch Wtesen, Aeckern, Weiden und Waldungen, die Wobn-und Wirtschaftsgebäude im besten Bauzustande, ist zu verkaufen, und wenn dem Kaufer die Sclbstbewirth-schaftung nicht conveniren sollte, wollte der Verkaufer sie gegen gute Bedingnisse und Cautionsleaung wieder in Pacht nehmen. Nähere Auskunft auf portofreie Briefe, jedoch nur wirklichen Kaufern, im Zei-tungs-Comptoir zu Klagenfurt. Z. 1029. (3) Zimmervermietung. In der Hcrrngasse Haus-Nr. 2c>6 im ,. Stock, sind 2 schöne Z:mmer mit oder auch ohne Möbeln zu vermiethen. Das Nähere ist beim Hausmeister zu erfahn^. Verzeichnisse der am 15. Juni 18^ gezogenen NUM; mern der hochfürstl. Ester hazy'sche n Anleihe sind 5 8 kr. bei Ugtt55 Odl. v. Rleinmazir, Buch' Kunst-l'.Ml'sikalicnyündler in Laidcu!', zu haben! 647 ^ C5ubernial - Verlautbarungen. ß.. lO59. (l) Nr. 13144. C i r c u l a r e des k. k. illyr. Lan desg uberni um s. — Ueber die Behandlung der am 1. Juni 18'l'l m dcr Eerie '»28 verlosten böhmisch-ständischen Aerarial-Obligationen zu Drei l,nd Ein-yalb, zu Vier und zu Fünf Percent. -. In Folge hohen Hofkammer--Pr/isi0ia.l - Erlasses vom 4. d. Ni», Z. 4710, wird mit Beziehung auf die Circular Verordnung vom 14. November 1929, Z. 25612, Nachstehendes zur össenllickcn Kenntniß gebracht: § 1. Von den böhmisch-ständischen Acrarial. Obligationen, welche in die am 1. Iunius 1^,44 verloste Serie 428 eingetheilt sind, und zwar: Nr. NO^lN, mit einem Fünftel der Capitals-Summe, dann Nr. 112703, bis einschliesiig Nr. 1'13416, mit dcn vollen Capitalsdelrägen, werden die Obligationen zu Fünf Percent an dic Gläubiger im Ncnn-werthe des Capitals bar in Conv^ntions-Münze zurück bezahlt, dagegen die Obligationen zu Drei und C'inhalb Percent, dann zu Vier Percent nach dcn Bestimmungen de5 allerhöchsten Patentes vom 21. März 1818 gegen neue, zu Drei und Einhalb, dann zu Vier Percent in Conventions-Münze verzinsliche Obligationen umgewechselt. - §. 2. Die Auszahlung der verlosten fünfpircentigcn Capitalien beginnt am 1. August 1844, und wird von Der böhmiseh-ständischci! Aerarial - Credits - Casse zu Prag ge-leistet, bei welcher die verlosten Obligationen einzureichen sind. — H. 3. Mit der Zurückzahllmg des Capitals werden zugleich die daraus haf« lcnden Interessen, und zwar biö 1. Iuniuö l844 zu Zwei und Einhalo Percent in Wiener-Währung, für die Monate Iunius und Julius 1844 hingegen die ursprünglichen Zinsen zu Fünf Percent in Conventions - Münze berichti-N^- — §. 4. Bei Obligationen, auf welchen verschreibungen in Conventions-Münze laufen vom 1. Iunius 1844, und die bis dahin ausständigen Zinsen in Wiener? Währung von den älteren Schuldbriefen werden bei der Umwcchslung der Obligationen brrichtigct. — H, 8, Den Besitzern solcher Obligationen, deren Verzinsung aus eine andere Credits-Casse überwiesen ist, steht es frei, die Capitals-Auszahlung und beziehungsweise die Umwechslung der Obligationen bn dcr böhmischlstä'ndlschen Aerarial - Credits-Casse zu Prag oder bei jener Credits-Casse Zu erhalten, wo sie bisher die Zinsen bezogen haben. — Im letzteren Falle haben sie die verlosten Obligationen bei jener Casse einzureichen, aus welcher sie bisher die Zinsen erhoben haben. — Laibach den 12. Juni 18N. Joseph Freiherr v. Weingarten, Landes- Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Naitenau und P r i m ör, k. k. Vice - Präsident. Friedrich Ritter v. Kreizberg, k. k. Gubernialrath. ZT'wT^ (I)" Nr."i44?ll Concllrs ^ Verlautbarung. Bei dem l. f, Bezirköcommissariate ill Senosetsch, ist die Actuaröstelle I. l^lassc mit dem Gehalte jährlicher fünfhundert Gulden C. M. in Erledigung gckommen. Zu dieser Bcdienstung werden dieselben Eigenschaften gefordert, welche schon bei frühern ähnlichen Gelegenheiten durch derlei Concurs-Ausschrei- bungcn angedeutet wurden. — Die Bewerber um diese Stelle haben ihre Bittgesuche im ordnungsmäßigen Wege an das Krcisamt in Adelsderg bis 10. k. M. gelangen zu lassen, darin haben die Bewerber genau anzugeben, ob, und il, welchem Grade sie etwa mit den übrigen Beamten des l. f. Vezirkscomnnssaria- leö in Scnosetsch verwandt oder verschwägert sind. — Laibach den 3. Juli 1844. ArelSämNiche Verlautbarungen. Z. N)63. (1) A u f s a tz. Die in den Jahren 1838 und 1642 im Bezirke Neifniz bewirkte Umlegung der über Auersperg nach Laibach führenden B^irksstraße und wesentliche Verbtsscrungen desselben ^tra-ßenzuges im Bezirke Gottjchcc mustten daö Bedürfniß einer ähnlichen Verbesserung dieftö (Z. Amts-Blatt Nr. S'l. d. 13. Juli 18^.) 618 Verbindungsweges im Bezirke Auerspcrg um so fühlbarer machen, als der Aucrsperger Sand« bcrg wegen seines starken Gcfälk's abwärts nicht ohne Gefahr für Menschen und Thicre, aufwärts nicht ohne Zuhilfnahme cincr dop« pellen Vorspann zu Passiren war, sonach seit jehcr als das grösite Hinderniß dieser Communication sich darstellte. — So M'ji auch die Schwierigkeiten waren, die der gedachte, auf allen Seiten gäh abschüssige, mit bedeutenden Einrissen versehene Berg, der nicht umgangen werden konnte, der Umlegullg dieses Straßen« zugcö entgegenstellte; so ward man doch durch freiwillige Beiträge, im Veira,)e von 542 ft., durch Torschüsse des Stcuereinnehmerü Hrn. Georg Perz, und dcä Verwalters der Grafschaft Aucrsperg Hrn. Ludwig Neycr, ferner durch dle Unterstützung der Grafschaft Auersperg, selche dle Grundterraius unentgeltlich über» üeß, und das Bauholz ohne Entgelt in ihren Waldungen anwies, dann durch die ausierge« wohnlichen Leistungen der Gemeinden des Bezirks in den Stan) geseht, den wichtigen Umbau in den Jahren 1842 und 18l5 zu bewirken, ein Resultat, wozu die Bemühungen des l. f. Vezn'köcommissärä Herrn Emanuel Matauschek, und stinc5 Vorgängers Hr>'. Alois Murgcl, wesentlich beitrugen.—Die neueStrasie, durchwegs in Berg- uudFell^rund eingehauen, läuft in mehren bequemen Wendungen, in ei« ncr Länge von 127 l Klafter zum Thale, von dem aus der weiccre Zug bis Laibach über Sonnegg cben ortgeht. — Sie ist ausicr dcn Wendepuncten, die eine noch beträchtlichere Breite haben, durchaus 2'/., Klafter breit, gut beschottert, mit einem volle Sicherheit gewährenden Geländer verschen, und ihr Gefall be< rragt nur 3 bis 5, und nur auf einer unbe-deutenden Strecke 6 Zoll pr. Klafter.— Dieß wird mit Genehmigung der hohen Landesstcllc hiemit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. — K. K. Kreisamt Ntustadtl am 5. Juni 18N. Aemtliche V^rlnutvarlMOcn. Z. l072. (l) Nr. 6903^VUI. Kundmachung. Zur Berichtigung einiger in der Kundmachung vom 13. Juni 18^4, Nr. 6557^M, über die in den Provinzen Steyermark,Krain undKärn-tcn für die Jahre 1845, ilWu. 1«^7 zur Verpachtung kommenden Weg-, Brücken-, Linien- und Ueberfuhrs-Mäuthe eingeschlichenen Irrungen wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß 1) die Verpachtunqslag-sahung bezüglich der Weg- und Brük-keinnauth zu Zwischcinvasscrn in Kram nichtam Ltt. Juli U>^, a!s an clliem Sonntage, sondern vlelmehr am 29. Juli 18^ wcrde abgehalten werden, und 2) daß bet dem Umstände, da den höheren Anordnungen zu Folge die EinHebung der Poiker Brücken-mauth nicht vereint mit der Wcg-mauthstation Adelsberg, sondern vielmehr mit jener zu Prawald Platz zu greifen bat, der Ausrufsprets für das Weg- und Brückenmauth-Object zu Prawald richtiger ^dreiz^hn Tausend zwei Hundert ein und achtzig Gulden", jener für die Wegmauthstation Adcls-bergdagegen „vicr Tausend ncun Hundert vicr und ncunzig Gulden" betrage. — K. K. Camcral-Bezi'cks-Verwal-tung. Laibach am 10. Juli 1344. vermischte V^erlautb^ruttgcn. ^ n n 0 n 0 0. Das unterzeichnete Handlungshaus zeigt hiermit cm, daß es eine Parthic sehr guten, echten, rothen Ofner Wein vom Jahrgange l8ä«, und eine Par-thie guten, scharfen Görzer Wein-Essig am Lager habe. Der Wein wird außer dcr Linie, und zwar in dcr Schischka H 22 kr. pr. Maß, der Essig aber dicr m der Stadt, incl. der Verzehrungssteucr a 6 kr. pr. Maß verkauft, jedoch wird bemerkt, daß weder vom Wein noch Essig unter einem Eimer etwas verkauft werden kann. Bei Abnahme von mehr als , Eimer kann von obangesehten Preisen etw^s nachgelassen werden. Laibach am 10. Juli 1844. in der Gl'adischa-Vorstadt Nr. 7'^ nächst dem dcucschcn Plötze.