Sreehelnt w6ehentllch siebenmal Schrlftlettaag (Tel fntonnb. Nr. 2S70) eewie Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Intenirb. Nt. 2024): Maribor, Jurčičeva ul.4. Brleti Anfragen Röckpbrte beilegen. Manuskript» werden nicht retumieit tosenden» «. Abonnements-Annahme In Marlber; Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatt, 23 Din. für das übrige Ausland monatt 35 Dbt Einzelnummer t bis 2 Dhw Japanische Manöver Wieder günstigere Beurteilung der Konfliktlage in Natskreisen — Wiedersprechende Meldungen aus dem Fernen Osten ©itioi und LirdMiduum Wie grundsätzlich verschieden unsere Sin» stellung' zu dem sich vor unserem geistigen Äuge vollziehenden Prozeß des sozialen und nationalen Umschwunges auch sein mag, eines unterliegt für alle Fälle keinem Zweifel: wir leben in einer Periode des Ueber-ganges, wir befinden uns an einer historischen Wende, die den Abschluß einer bereits zurückgelegten Strecke, gleichzeitig aber den Änang eines neuen Weges darstellt. Diesen neuen Weg wird nun die Menschheit, ob willig oder zögernd, dennoch betreten müssen. Ob nun Anhänger der revolutionären oder evolutionären Entwicklung, ob diese neue Weltordnung nun mit Freuden begrüßt ober mit Protest abgelehnt wird eines ist klar geworden: Wir erleben die bedeutsame Umformung und Umschichtung, einen Prozeß oder Vorgang, für den wir in der Jahrtausende alten Geschichte der Menschheit nur wenige Beispiele ähnlicher Art finden können. Diese Aera der radikalen Umformung und des Umsturzes aller bisherigen Grundsätze fordert bedingungslos Neubauten an stelle der bisherigen Zubaupraris. Man stoßt jetzt auf Schritt und Tritt auf Scher* den ehemaliger Lebensformen. Und das Leitmotiv, die Frage aller Fra-9% das Fundament aller Vorgänge ist schließlich doch nur die Festsetzung und prin-Riefle Regelung des Verhältnisses zwischen ®faat und Mensch. Der Staat entsteht, indem die Menschen öwangsläuiig das Problem des Zusammen-^bens lösen müssen. Es ist deshalb ganz ielbstoerständlich, daß das Wesen des ^:aa-bjä geformt und beherrscht wird durch das Problem des Verhältnisses zwischen Jndivi-chuni und Gesamtheit. Diese innere Gerichte des Staates ist das Spiegelbild je» Finger Wertung von Einzelmensch oder Gesamtheit. Der Wert des Einzelmenschen hegenüber dem Wert der Gesamtheit kann auch auf die Frage reduziert werden: auf welcher Seite liegt der größere sittliche ®ert? M es wertvoller, daß der Einzel-"wnsch die möglichste Freiheit seiner sittlichen (und schöpferischen) Entwicklung besitzt, °ber hat die Gesamtheit ein Recht, zu uet« Tangen, daß das Individuum Mvglichke: en ^frser seiner Entwicklung opfere? Das ist Kernfrage des Staatsproblems Und wie ''st versucht' worden, diese Frage zll beantworten. ^ Sehr einfach ist sie im absolutistischen ?taQte gelöst morden: „Der Stan1 bin ich!", A bestimme die Aufgaben des Staates was ^ M tun, zu lassen und £tf erstreben hat. '■'Qt Staat triumph eri Unbedingt. Gegen diesen Staat erhob sich die große HNzösischtz Revolution von 1789. Ihr auf» £tl0enbet Ast gipfelt in der Erklärung der rechte. Interessant ist die Stellung-^Me großer deutscher Geister zu dieser r. "stchsten Grundfrage jeglicher staatlicher ^ganisation. si^efsing meint: „Mittel und nicht Zweck t vlle staatlichen Verbände. Wer sie zu itinrf Ginheiten, zu Zwecken der Natur T' personf'ziert und verehrt ein Absen rl'm' °b die Natur mehr die Glück-^ eines abgezogenen Begriffes — wie ^ ^ivnd, Staat und was dergleichen sind t0n et Glückseligkeit des Einzelnen vorge-hätte. be{n!r^er.- llesellt sich ideell zu Lessing und n‘ st * als Gegner der Ueberschätzung Die Lage des japanisch-chinesischen Konfliktes wird seit gestern in Ratskreisen wie der etwas günstiger beurteilt, was vor allem auf das Entgegenkommen der Japaner zurückzusühren ist. Der Rat hat gestern eine neuerliche De Marche beim chinesischen Delegierten Dr. Sze unternommen, um ihn zu einer neuen Fühlungnahme mit Nanking zu bewegen. Wegen des Begräbnisses Loucheurs und, um Sze Gelegenheit zv geben, mit seiner Regierung Verhandlungen einzu-leiteU, wurde die Sitzung des Rates aus P a r i s, 26. November, heute abends anberaumt. Aus dem Fernen Osten langen aber die widersprechendsten Meldungen ein. Es heißt in diesen Meldungen, daß das japanische Oberkommando mit General Maa Wasfenstillstandsoerhandlungen ein geleitet hätte, nach einer anderen Version soll aber Japan ihm den Gouverneur-posten in Hailung angeboten hoben. Rach unkontrollierbaren Meldungen zufolge soll der Sohn Tschang Tso Lins, des ehemaligen Diktators in der Mandschurei, aktiv in den Konflikt gegriffen haben. in Anbetracht der schweren Tragweite solcher Maßnahmen der Nationalsozialisten zum Verrat an der Putschsache entschlossen habe. 67 Prozent haben gewählt Der Bericht des Hauptwahlausschusses Der Hauptwahlausschuß hat gestern seine Arbeiten definitiv beendet. Der Bericht desselben über die Wahlen vom 8. November umfaßt 150 Seien. Es wird darin sestzestellk, daß es nirgends zu bemerkenswerten Zwischenfällen gekommen sei, die aus die Wahlen Einfluß hätten nehmen können. In Gotenica im Draubanat wurde der Wahlgang bereits um 2 Uhr nachmittags beendigt, da B e o g r a d, 26. November, djs zu dieser Stunde bereits 100 Prozent der Wähler gewählt hatten. In Lisa in Bos nie» wollte der Vorsitzende der Kommission gesetzmäßig den Wahlakt nach Schluß der Wahl unterfertigen. Als er die Feder ansetzte, siel er, vom Schlage getroffen, tot zu Boden. Schließlich stellt der Bericht fest, daß 2,342.520 Wähler gewählt haben und dies einer Beteiligung von 67.25% entspricht. Hessische Umtriebe Severings Enthüllungen — Hitler und die hessischen Nationalsozialisten — Der Schöpfer des Dritten Reiches seit zwei Tagen verschwunden Berlin, 26. November. Die Veröffentlichung der hessischen Dokumente über die Putschvorüereitungen der dortigen Nationalsozialisten, d’c gestern spät abends vom Innenminister Severing der Presse zugingen, haben in der deutschen Cef-fentlichkeit allenthalben großes Aussehen her vorgerufen. Man interessiert sich jetzt hauptsächlich für die Frage, inwieweit die Reichs-Parteileitung der Nationalsozialisten mit den Putschvorbereitnngen in Hessen im Zusammenhänge stand. Bemerkenswert ist, daß Hitler seit zwei Taaen nicht aufzusinden ist. Funktionäre der Reichsparteileitung erklären, daß der ehemal ae hessische nationalsozialistische Abgeordnete Dr. Schösser der Polizei Dokumente übergeben habe, die sich als Blufs gegen die Partei herausgestellt hätten. Demgegenüber erklärt wiederum Schaffer, daß die naponalsszialistifchen Putschpläne in Hessen in engster FüblungnahM mit Hitler und der Reichsparteileitung durchberaten worden seien Mmi jfm*e diete hesi'si'V, Bor Bereitungen sich als allgemeinen Auftakt für einen Pnt'ch im fttrt’Cn Reiche vtzrgedacht. B e r l i n, 26. November. Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" berich tet aus Dortmund, die Staatsanwaltschaft habe Haussuchungen bei sämtlichen national sozialistischen Führern in Hessen angeordnet. Die Nationalsozialisten planten in Hessen einen Putsch, der auf das ganze Reich verbreitet werden sollte. Ihr Vorhaben wurde jedoch durch den ehemaligen nattonalsoziai'sti-schen Abgeordneten Dr. Schösser aufgedcckt, welcher dem Polizeipräsidenten von Frankfurt ein Dokument unterbreitete, das als Manifest der N. S. A. P. D. ausgearbeitet morden war. Dieses Dokument wurde natürlich von hessischen als auch vom preußischen Innenminister der Staatsanwaltschaft übermittelt. In ihrem Manifest forderten die Nationalsozialisten die Bevölkerung zunächst aus, sämtliche Waffen ausznliescrn. Jede Auflehnung gegen die nationalsozialistische Regierung w'rd mit dem Tode bestraft Alle größeren Nahrunasmittelvorräte sind an die Parteile tung bzw. Regierung abzuführen. Das gesamte private und sioatliche Vermögen m?t!d beschlagnahmt. Für die Männer und Frauen ohne Untersch'ed wird mit dem beginnenden 16. Lebensjahre die obligatorische Arbeitspsicht eingesührt. Dr. Schaffer soll erklärt haben» daß er sich Kurze Nachrichten B u k a r e st, 26. November. In der rumänischen Kammer kam es gestern zu großen Krawallszenen zwischen Sozialdemokraten und den Abgeordneten der Regierungspartei. Der Sozialist Schiele interpellierte die Regierung in der Frage eines Eisenwerkes, das seine Arbeiter entließ, weil der Staat seine in die Millionen gehenden Schulden Nicht bezahle. Zwischen den Abgeordneten Dumitrescu und German entspann sich hieraus ein wüstes Wortduell, es fielen Ausdrücke wie „Kretin", „Landstreicher" usw. bis schließlich ein Handgemenge entstand, in dem Ohrfeigen verteilt wurden. Die Sitzung mußte vorzeitig abgebrochen werden. * ' B u k a r e st, 26. November. Auf den Oelfeldern von Astra Romam» bei Ploesti entstand eine Explosion, die einen Sachschaden von 10 Millionen Lei verursachte. » N e w y o r k, 26. November. Der italienische Außenminister Grand! erklärte gestern Journalisten gegenüber, er sei nicht nach USA gekommen, um über eine neue italienische Staatsanleihe zu verhandeln. Italien suche weder in USA noch in irgendeinem anderen Staate eine Anleihe, da seine finanzielle Lage ganz zufriedenstellend sei. * Ph i l a ld e l p h i a, 26. November. Ein Antifaschist namens Cartarco, der gelegentlich des Empfanges Grandis beleidigende Schmähungen des heutigen Regimes in Italien der Menge zurief, wurde vom Schnellrichter zu zwei Jahren Kerkers verurteilt. Bei Cartacco wurden auch Flugblätter beleidigenden Inhaltes für Mussolini vor gefunden. (Diese drakonische Verurteilung ist wohl bemerkenswert für die Liebedienerei der amerikanischen „Justiz". Anmerkung der Red.) Börsenbericht Z ll r i ch, 26. November. Dewisen: Beograd 9.05, Paris 20.195, London 18.70, Newyork 516.37, Mailand 26.475, Prag 15.27, Berlin 122.35. Z a g r e b, 25. November. Devisen: Mai- land 288.80—294.80, London 205.26— 212.76, Newyork Scheck 5641.89—5658.89, Paris 221.78—222.44, Prag 168.06—168.56 Zürich 1098.45-1101.75. Ljubljana, 26. November. Devisen: Zürich 1097.85—HOI.15, London 201.58— 5Ü9.08, Newyork 5647.04—5664-04, Paris 221.76—222.42, Prag 167.64—168.14, Triest 288.09—294.09. des Allgemeinen. Immanuell Kant har in seiner Philosophie die Mündigkeit des Menschen ausgesprochen, ©oetfje und Schiller werten den Einzelmenschen höher als den Staat. Für Fichte ist der Staat nicht mehr als Mittel, den Wert, den er im Staate erblickt, bezeichnet Fichte als „metaphysisches Selbst". Aber er steht der anderen Anschauung doch noch innerlich näher, indem er sagt, der Staat müsse bedacht sein, sich selbst aufzuheben, um die Bürger zu Freiheit und Sittlichkeit zu führen. Für Hegel ward der Staat dann zum absoluten Selbstzweck. Gegen die von Hegel begründete Vergötterung des Staates erhob sich Nietzsche, und Einstein, einer der größten Geister unserer Zeit, sagte erst dieser Tage in einer wunderbaren Abhandlung über das Abrüstungsproblem, daß der Staat für die Menschen da sei und nicht die Menschen für den Staat. Dr. L o t r I 8. An die tp. X. Abonnenten! Wir ersuchen unsere P. T. Abonnenten, die Bezugsgebühr, soweit sie noch nicht Beglichen sein sollte, sobald als möglich anzuweisen, um in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintreten zu lassen. Bei fieser Gelegenheit machen wir auch daraus aufmerksam, daß allen Säumigen, welche die BezugSgebühr für die beiden letzten Monate noch nicht entrichtet haben, da? Blatt -mgesiellt werden muß. Die Verwaltung b. „Mariborer Zeitung". aÜC-?'2_„ E Zollunion oder Konföderation? Debatten zwischen Wien und Budapest — Vmger Ansichten und französi che V äne wird jedoch betont, daß eine unterschiedliche Auffassung zwischen Paris und Prag vorhan den ist. Während die Prager Regierung als den praktischen Weg die Angleichung und Ergänzung der Wirtschaftssysteme betrachtet, glaubt man in Paris dit die Notwendigkeit einer agrarpolitischen Zusammenfassung, die späterhin Voraussetzungen für eine engere ökonomische Zusammenarbeit liefern könnte. Der Gedanke einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Donaustaaten kann aber erst dann lebendig werden, wenn zwischen Prag und Paris eine einheitliche Linie zustande ge kommen ist. Monarchisten-Konventikel bei Exkaiserin Sita Österreichische und ungarische Aristokraten — Die Rolle der Heimwehr Einer vertraulichen Privatmeldung des „Neuen Wiener Extrablatt" aus Brüssel zufolge -hat vor etwa 14 Tagen in Skeeuocker-zeel eine Legitimistenkonferenz stattgefunden, an der von österreichischer Seite Gesandter a. D. W i e s n e r, Fürst S ch ö n-b u r g und Generaloberst D a n k l teil-nahmen. Von ungarischen Persönlichkeiten waren Graf Esterhazy, Graf H n n y-a d i und Graf S zlg ray anwesend. Es wurde in dieser Konferenz erklärt, die Situation in Oesterreich wie in Ungarn habe sich so verschlechtert, daß eine- Volkserhebung immer wahrscheinlicher werde. Alles sehne sich nach Otto v. Habsburg, der am 19. November sein 19. Wiegenfest gestiert hat. Exkaiserin Zita ließ erklären, sie habe von Frankreich Garantien, daß es der Wiedereinsetzung der Habsburger n den beiden Ländern nicht nur keinen Widerstand entgegensetzen. sondern auch die notwendigen iinanziellen Opfer bringen wolle. lMarschall L i a u t e Y, einer der maßgebendsten N'ÜU 26 i e n, 25. November, tärs Frankreich, ist bekanntlich öfters Gast bei der Exkaiserin Zita in S.eenockerzeel; Anm. der Redaktion.) Als Ausgangs "nikt der monarchistischen Prmnv ist Tirol Budapest, 25. Nov. Das Ungarische-Telegraphen-Korrespon-denzbüro berichtet: Im Abgeordnetenhause beschäftigte sich in der fortgesetzten Debatte über den Bericht des 33ger Ausschusses Abgeordneter Baron Biedermann (Regierungspartei) mit der Frage einer deutsch-österreichischen Zollunion. Diese könne er nicht befürworten, da Oesterreich nicht im stände sei, die Ueberschüsse der ungarischen Produktion aufzunehmen. Außerdem würden sich die Nachbarstaaten kaum damit absin-den, von den Märkten Oesterreichs abgesperrt zu werden. Es wäre richtiger, eine Donau-Konföderation zu schassen, an der die landwirtschaftlichen und industriellen Staaten in gleichem Masse teilnehmen sollen. So könnten sich zum Beispiel Ungarn, Rumänien und Jugoslawien einerseits, Italien, Oesterreich und die Tschechoslowakei anderseits zusammenschließen. * Wien, 25. Nov. Im Anschluß an eine Berliner Meldung über angebliche Zollunionsberatungen zwischen Oesterreick und Ungarn in der Wiener Presse war, wie berichtet, verschiedentlich auch die Rede davon, daß Bundesminister Dr. Dollfuß hiezu Erklärungen abgegeben habe. In Kreisen der Landwirtschaft wurde die se Meldung von vornherein kritisch beurteilt, weil ja für jeden Fachmann klar sein mußte, daß der österreichische Landwirtschaftsminister wohl der letzte sein könnte, der einem solchen Plan einer Zollunion nur mit Ungarn zustimmen könnte. Dr. D o ll f u tz erklärte einem Journalisten gegenüber folgendes: Die österreichische Regierung hat darin auch stets den Gedanken des Nachbarrechtes, den Gedanken einer besonderen Förderung des Warenaustausches zwischen Nachbarstaaten vertreten, und auch versucht, diese Gedanken im Wege des Präferenzsystems in den letzten Handelsverträgen zu verankern. Wenn auch infolge der finanzpolitischen Lage die Auswirkung der Präferenzverträge momentan nicht restlos zu verspüren ist, so wäre es jedenfalls verfehlt, an sich dieses System abzulebnen. j Ich glaube noch wie vor, daß auch unsere j weitere Handelspolitik sich in dieser Richtung bewegen wird." Auch Sektionschef Dr. Schäl ler hat in Fortsetzung meiner Darlegungen im gleichen Sinne gesprochen und mitgetrilt, daß die Regierung bereit ist, mit allen Staa-1 ten, die sich dazu bereit finden. Kommissionen zum Studium der Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Annäherung einzusctzcn". P a r i s, 25. November. Kammerdebatte über die französische Außenpolitik wies der Deputierte M a r g a i-n e daraufhin, daß es Aufgabe der Pariser Diplomatie wäre, die Bildung einer Wirtschaftsunion der Donaustaaten zu begünstigen und sich in den Dienst dieser wichtigen Aufgaben zu stellen. Diese Erklärungen finden hier starke Beachtung, und man beschäftigt ..ns einer Versuchssarm in England hat, errichtet. Tie Größe dieser Hallen ist so ge-sich in politischen und diplomatischen Srei-, man zwei Riesentreibhäuser für Tomaten I wattig, daß der Boden unter den Glasdüsen neuerdings mit diesem Gedanken. Es j chern mit Pferden und Pflug bearbeitet wird ausersehen, wo ja bekanntlich legitimisti'che Kundgebungen schon öfters stattg.i.nden haben. Obwohl der Plan eigentlich ferttg ist, Wirde in Steenockerzeel beschlossen, noch 'in.ge Zeit zuzuwarten, und zwar bis zur ? ntre-tisierung der Bedingungen in Frankreich u. bis zur Befestigung des legit'mistii^en Ge dankens im österre'-st «v-i-*;* ,tz. Es sei nämlich wohl gelungen, den Heimarschutz vom großdeutschen Gedanken abzubringen. nun müsse man ihn aber noch positiver au' die legitimistische Linie bringen. Im Zusammenhang damit ist die Nachricht sehr begründet, daß d e Verhandlungen wegen Erwerbung der Mehrheit der Alpine durch Schneider-Creuzot — bekann lich der französische Krnpp — von gew'ssen politischen Kreisen sehr gefördert werden. Acferlanb mVer G oedäcsik n Das Fe i Der Katharmesien das auiährlich von den Schneiderinnen und Putzmacherinnen von Paris am Tag der heiligen Katharina gefeiert wird, hat"auch dieses Jahr wieder mit Wettlauf, Tanz, Gesang und dem traditionellen Hutwettbe-werb, den unser Bild zeigt, stattgesunden. Kriminaldrama auf eiium Rittergut B e r l i n, 25. November. Auf dem Rittergut Buggow bei Anklam in Pommern wurde die Gutsbesitzerin Thekla v. H e n n i g s am geheimnisvolle Weise durch einen Schuß getö-et, der durch Berühren eines Zwirnfadens ausgelöst worden war. Die Masse, ein Karabiner, war an einem Baume, durch Laub verdeckt, angebracht. In Begleitung der Getöteten befand sich nur ihr Gatte, der Rittergutsbesitzer Thasso o. Hennigs, früher Rittmeister beim neunten pommerschen Ulanenregiment, einem der exklusivsten Regimenter der Kaiserzeit. Das Ehepaar hatte die im Walde angelegte Familienbegräbnisstätte besucht und dort die mitgebrachten Kränze niederoelegt. Dann begab es sich in den Wald, um zur weiteren Ausschmückung der Gräber Tannenreisig zu holen. Bald darauf hörte de: Kutscher, der das Ehepaar gebracht hatte und beim Wagen zurückgeblieben war, den Knall eines Schusses und den Aufschrei der Getrof enen. Er stmd Frau v. Hennms, aus einer Wunde in der Hütte blutend, tot aus dem Boden liegend. Der herbeiger»sene Gutsförster fand das Gewehr. An den Ab- zug war ein Zwirn-faden so ra' iniert geknüpft, daß die Waffe bei der geringsten Berührung losgehen mußte. Der Faden war bis zu dem Pfad geführt, den das Ehepaar gegangen war. Offenbar hat Frau v. Hennigs den tödlichen Schuß durch Berühren des Fadens mit dem Fuß selbst ausgelöst. Die Kriminalpolizei hielt anfänglich i'en Gatten für den Täter, der, wie man glauben wollte, mit seiner Frau in nicht sehr glücklicher Ehe lebte. Aber diese Vermutung erwies sich als unbegründet. Denn es ist fest-gestellt worden, daß Herr v. Hennigs, der zur Linken seiner Gattin ging, durch den Schuß gestreift wurde, der Frau v. Hennigs tödl ch getroffen hat. Ter Verdacht richtet sich jetzt gegen den Gutsförster Blinzlet, einen 29jährigen Mann, der in Haft genommen worden ist und im Verhör bereits das wichtige Gestand nis gemacht hat, daß die zur Tat benutz46 Waste aus seinem Besitz stammt. Die Vernehmung des Gutsförsters gaö ein erschütterndes Bild von der Not, die auf dem Gute Buggow herrschte. Das Ehepaar v. Hennigs lebte in so dürftigen Verhältnissen, daß es seine Nahrung hauptsächlich von dem Wild bestritt, das der Förster herbei-schaffen mußte. Ter Förster besaß aber leinen Jagdschein, weil die Gutsverwaltung nicht einmal die Gebühr von 20 Mar! auf-br ngen konnte, die ttir eine solche amtlich6 Jagderlaubnis zu entrichten ist. Ehinas neuer Älußenm nister Zum Außenminister der Nanung-Regi6-rung ist Wellington Koo, der frühere Ministerpräsident, ernannt worden. Verschiebung der Abrü ungö onferenz? Genf, 25. November. Obwohl offiziell noch nichts verlautbart wird, verbreitet sich das Gerücht, das C°,T| einer Verschiebung der Internationalen 2lu-rüstungskonferenz spricht, die bekanntlich 01,1 2. Feber des kommenden Jahres beginnen soll. Die Konferenz soll nach der neuen gung des Völkerbundrates, also frühesten-Ende Mai, beginnen. Man macht darauf aufmerksam, daß ^ Febertermin hauptsächlich auf Drängen Deutschland festgesetzt worden sei. Man glaubt aber jetzt, daß nun auch die deutM Regierung mit der Verschiebung einverstanden sein werde, da bis zum Mai volle Klarheit über die innenpolitischen Verhältn'u in Deutschland und Preußen und auch 1 Frankreich nach der Durchführung 4,2 Kammerwahlen zu erwarten sei. Wenn Der König von SiaM nach Hause kommt Wir bringen hier eines der ersten von den großen Feiern in Bangkok, a ^ siamesische König von einem längeren ^ enthalt in Amerika, wo er sich genoperation unterzogen hatte, iüXüa^L\te ,Marikorer Zeitung" Nummer 319 ^.vaagSBfetra? v;3gasrB^:,y Die diteffe gnechiMe BibeMbschrift London, 25. Nov. Angeblich aus ägyptischen Ktrchenbesitz hat der englische Sammler A. Chester B e a t t y 190 Paphyrusblätter erworben, die griechischen Bibel-Urabschriften von unschätzbarem Wert darstellen. Die Bedeutung der Blätter u. deren Herkommen ein Geheimnis schwebt, liegt darin, daß es sich um die ältesten bis her bekanntgewordenen Manuskripte der grie chischen Bibel, der sogenannten Septuaginta, handelt. Teilweise stammen die Blätter aus dem zweiten christlichen Jahrhundert. Sie bedeuten eine außerordentliche Bereicherung der alttestamentarischen Wissenschaft. Dr. Jb scher, Kustos der Papyrussammlung der Ber liner Mtiseen, ist nach London berufen worden, um die stark verklebten Blätter zu säubern. Frauken lagen. Franz I., Fürst von Liechtenstein, hat vor seinem kleinen Landtag „einen fast ungeahnten wirtschaftlichen Aufschwung" seines LäNdchens festgestellt. Eine wunderliche Welt! Ein Paradieschen liegt mitten in der wirtschaftlichen Hölle. Nur wenige können sich daran freuen und feitet rein, denn auch die Freude der wen i dürfte unter Beklemmungen stehen, und sie sollte es auch. Lmgööie des Gienös Vor den Wiener 'Geschworenen begann der Schlußakt eines proletarischen Elends dramas. Der 23jährige arbeitslose Dreher Schilfe Ludwig Brezina steht unter Anklage der Ermordung seiner Mietsfrau Mathilde Seidl, bei der er mit seiner Frau und sei neu drei Kindern ein vollkommen verwahrlostes und von Ungeziefer starrendes Kabinen bewohnte, in dem auch die Vermieterin hauste, so daß der Raum von sechs Personen geteilt werden mußte. Obwohl die Frau des Brezina sich freiwillig erbot, das Kabinett zu reinigen, widersetzte sich die Vermie terin, so daß namentlich die kleinen Kinder unerträglich von Ungeziefer geplagt wurden und auch das Essen sofort damit übersäht war. Eines Nachts kehrte Brezina, der für diese Unterkunft monatlich 16 Schilling be zahlte, nach Genuß einiger Gläser Bier aus dem Wirtshaus heim, kam in Streit mit der Vermieterin und gab in fast besinnungslo ler Erregung sechs Schüsse auf die Frau ab die auf der Stelle tot war. Dann stellte er sich selbst der Polizei. Bemerkenswert .st, daß Brez na von der kärglichen Arbe tslo senunterstützung mit seiner Famiile sparsam lebte, ohne Schulden zu Machen, und auch den besten Leumund genießt. (Sn VaraMch das feine® ist Zwischen St. Gallen und Vorarlberg, im Kinkel zwischen Rhein und Jll südlich 6c» Stcngt vom Rhätiton, liegt das Fürstentum Siechte n st e i n. Bon jeher ein Paradies an Schönheiten der Natur, ist es in den Wett Jahren auch zu einem Paradies für fechtende Kapitalien und ihre Besitzer geworden. Auch wenn man nicht gleich an die phan tuftischeu Zahlen glaubt, die von Gerüchten dsrbreitet werden, bleibt die Bezeichnung Achtig. Es sind nicht iiiir Deutsche, sondern Quch Franzosen und Italiener, die dort Un-'srnehniungen gegründet haben, um die ein Abartigen Steuervergünstigungen des Lditd-§gUs zu genießen. Im Gegensatz z. Schweiz °llnen in Liechtenstein die Kapitalanlagen "Fl jede anerkannte Währung lauten, eine jw’chge Person vermag eine Gesellschaft zu erkörpern oder einen Verwaltungsrat dar-Mellen und es brauchen nicht unbedingt wchtensteiner Bürger oder Firmen in den Überlassungen vertreten zu sein. Auch vergütet Liechtenstein darauf, einen Mindest-elvag für Neugründungen zu bestimmen Jw vor allem braucht die erteilte Rechts-w- gleit nicht in Blättern öffentlich bekannt -eben zu werden, y ^ ese Vorteile haben zur Gründung vie-tj TachorganisationeN, sog. Hüldingesell-Attfteu, geführt, und eine weitere Folge da- ^ 'st, daß in Vaduz, der Hauptstadt des htzin m't ihren 1400 Einwohnern. d Cfn. Ein Jahr vorher waren es iitsge totÜ, zwanzig Rechtsanwälte wohnen. Bis CI. Jänner 1931 hatten sich schon 579 h, staneh mutigen in Liechtenstein nieder,ge» ■ P1- 400 davon sind deutsche Kapitalgrün-ügen. Ein F -nt »erst" 333. fchichf.® investierte Kapital kann nicht ge Via werden, weil das Liechtensteiner Hctir ^-e9irt« _ nur von Personell eingesch^ ^ ?n, darf, die dafür einen beglaubigt-,, -s besitzen müssen, und weil die Stellet en, darf, die dafür einen beglaubigten je^s besitzen müssen, und weil die Steller dch ® besonders vereinbart wird, so daß Vt 'r3 ^ine Rückschlüsse möglich sind. Aus Vt| ^ditalstener läßt sich nur soviel erse-ito-r diese Kapitalien vor einem Jahre ”n 318,483.000 und 3.184,830 000 Blutige Ehetragödie. Berlin, 25. November. Gestern nachts spielte sich im Osten Berlins eine furchtbare Ehetragödie ab. Der 35 jährige Personalchef der Berliner Hotelbetriebs-Gesellschaft Otto F r i ck tötete seine 28jährige Frau Hildegard und sein 15 Monate altes Töchterchen Ursula, worauf er sich selbst eine Kugel durch den Kopf jagte. Alle drei waren sofort tot. Frick verübte die Tat offenbar aus dem Grunde, weil seine Frau die Scheidungsklage gegen ihn angestrengt hatte und er sich von seinem Kinde nicht' trennen wollte. Banditenstreich in Chicago. N e w y o r k, 25. November. In Lale-forest, einem Vorort von Chicago, haben mehrere Banditen eine Villa Überfällen, ui der gerade große Gesellschaft war. Die Banditen nahmen sämtlichen Anwesenden Juwelen und sonstige Schmucksachen ab und flüchteten mit ihrer Beute, Der Führer eines vor der Billa wartenden Kraftwagens konnte sich, trotzdem die Bandüen eine starke Wache zurückgelassen hatten, unauffällig entfernen und die Polizei verständigen Tie- OD OL* Zahnpasta greift—h@i grosster Reinigungskraft — Jhren Zahnschmelz bestimm! nicht an. se nahm sofort die Verfolgung auf und stellte sie. Es entwickelte sich ein lebhaftes Pt» stolenseuer zwischen den Räubern und der Polizei, in dessen Verlauf drei Banditen schwer verletzt wurden, während die übrigen mit ihrer Beute entwischen konnten. Es handelt sich um etwa 150—200.000 Dollar. Blutiges Hungermarsch Der Fenerbefehl des umsinkenden Geudarmeriekommandanten Durch eine Salve werden sechs Personen getötet Prag, 25. November. Ein Verhängnis-l Demonstranten. Der Gendarmeriekomman-volleo Ende nahm der heute von dec kom-: dank erhielt zwei Hiebe am Kopfe. Zu Born mystisch? it Arbeiterschaft des Bezirkes s den sinkend, gab er den Befehl zum Schie-Freiwaldau in Schlesien Lurchgeführte Hunch ßeN. Eine Salve krachte, die sechs Todesgermarsch auf Freiwaldau. Die Gendarm?-! opfer forderte. Eine Person wurde schwer, r e stellte ,ich dem Zuge m jSctzborf entge-j zehn oder zwölf wurden leicht verletzt. Bon gen und zerstreute ihn. Die Teilnehmer sam | den Gendarmen wurden bei dem Zusammen mel.en sich aber wieder, umgingen die Sperr! stoß ebenfalls zwei verwundet, kette der Gendarmerie und zogen aus Feld-! Als diese Nachricht im Abgeordnetenhaus wegen weiter. In der so . rannten (Marke I bekannt wurde, stürzten der schlesische Abge* warf sich dem Zuge, der auf 1000 Köpfe an-I ordnete Luschka (chr.) und Kunz in den Sit» gewachsen war, abermals Gendarmerie ent- zungSsaal und verlangten, daß der Innen» gegen. Hier kam es nein zu einem furchtba-> minister im Hause erscheine und Berichs errat Zusammenstoß zwischen Gendarmerie u. I statte. er andere Organe, das Herz, die Niere, die Leber und unterwarf sie einer ähnlichen Pro zedur. Alle diese Versuche ergaben ein gänzlich negatives Resultat. Andererseits aber konnte Krehl feststellen, daß es genügte, der aus anderen Organen abgesonderten Eiweiß substanz und den Mineralstoffen die dem Hirne entnommenen Lipoiden beizumengen, um die zellenähNlichen Bildungen entstehen zu lassen, in denen offensichtliche Lebensprozesse sich zu entwickeln begannen. Aus den Experimenten des amerikanischen Biologen kann die unbestreitbare Schlußfolgerung gezogen werden: der Abbruch der organischen Entwicklung in der toten Körpersubstanz hängt von jenen Lipoiden ab, die von nun ab als Grundelement des Lebens, als Träger jeder Lebensfunktion gel tcn müssen. Bei der Beurteilung der Kreyl'schen Experimente fällt besonders auf, daß nicht nur der Eiweißstoff und die Asche, sondern auch die Hirnlipoiden zuerst tote Materie waren. Erst nach der Vermengung dieser beiden Gruppierungen in einer bestimmten Kombination entstand das Leben in der toten Masse. Das entscheidende Moment stellten aber die Lipoiden dar. Die Vermutung liegt also auf der Hand, daß das „Lebens-X", jenes rätselhafte und unfaßbare Elixier des Lebens, von der Wissenschaft durch Jahrhunderte vergeblich gesucht, in den Hirnlipoiden enthalten ist. Die gewaltige, jedes denkende Wesen tief bewegende Frage nach dem Entstehen des Le bens auf der Erde ist durch die Entdeckung Kreyls noch nicht gelöst, aber der Schleier, der dieses Geheimnis verhüllt, beginnt sich zu heben. Auf Grund der Kreyl'schen Experimente kam man mit einiger Gewißheit an» nehmen, daß vor vielen Millionen von Iah-rat infolge langwieriger physisch-chemischer Prozesse die tote Materie auf unserem Planeten zum ersten Male von dem „Lebens-X" beeinflußt wurde, dessen Anwesenheit Kreyl in den Hirnlipoiden eben feststellen konnte. Dadurch entstanden die ersten Zellenbildungen, das erste organische Leben auf Erden. Im Laufe einer unübersehbaren Entwick-lungspcriode entstanden wiederum aus den ersten primitiven Zellen die bunten und man nigfaltigsten Formen des organischen Le» | bens, alle lebendigen Wesen, die die Erde 1 bevölkern. . Wie und woher aber entstand das „Le-benö-X" selbst? Auf diese letzte aller Fragen gibt die Entdeckung Kreyls keine Antwort. Das entschleierte Rätsel der Lebensentsteh. Der Winter hält seinen Einzug mit Innung birgt ein neues Geheimnis in sich. Die ttinflliche Zelle Das Geheimnis des organischen Lebens entschleiert? Aus Amerika kommt die Nachricht über eine sensationelle Entdeckung des Clevelander Biologen J. K r e y l, die geeignet zu sein scheint, das größte Geheimnis zu entschleiern, dem die Wissenschaft bis jetzt machtlos gegenüberstand: die Entstehung des Lebens. Professor Kreyl nahm bei seinen Versuchen Gehirne verschiedener, kurz zuvor getöteter Tiere und unterwarf sie einer ziemlich komplizierten chemischen Prozedur, die daraus hinauslief, die Eiweißsubstanz und die sogenannten Lipoiden, einen fetthaltigen organischen Stoff, ans der toten Gehirnmaterie auszusondern. Die Hirnreste wurden daraufhin verbrannt wobei die zurückgebliebene Asch? alle Mineralstoffe enthielt, die im Gehirn vorhanden sind. Diese drei Bestandteile des Hirns, Eiweiß, Lipoiden und die mineralhaltige Asche, löste Kreyl in Wasser auf, wodurch eine formenlose Brühe entstand, von der erfahrungsgemäß gar nicht anzunehmen war, daß sie Merkmale des organischen Lebens aufweisen könnte. , geschah aber ein Wunder. Die angeblich tote Brühe, die notorisch den Hirnen getöteter Hunde oder Kaninchen entnommen war und durchweinen Laboratoriums- und Verbrennungsprozeß gegangen war, begann plötzlich zu leben. Es entstanden in ihr Zellenbildungen, die ersten und primitivsten Trä ger des organischen Lebens. Diese künstlich erzeugten Zellen benahmen sich wie richtige Zellen. Sie vermehrten sich durch Teilung, bildeten Kerne, jene geheimnisvolle Subtanz, die als Anfang allen Lebens zu betrach len sind. Dessen aber nicht genug. Die von Professor Kreyl geschaffenen chemischen Bildungen wiesen auch andere Merkmale auf, ne nur der lebendigen Materie eigen sind; 'ie atmen Sauerstoff ein und scheiden Koh- lensäure aus — ein unwiderlegbarer, unzweifelhafter Beweis der Lebensfunktionen. Der erstaunte Forscher wußte zuerst selbst nicht, worauf dieses Merkwürdige Ergebnis zurückzuführen sei. Er unternahm zahlreiche KoNtrollexperimente. Statt des Hirns nahm Maupassant's Glückstrick. In einem Pariser Auktionssaal fand die Versteigerung der Hauseinrichtung der Nich te des berühmten französischen Schriftstellers Flaubert statt, die vor kurzem in Südfrank. reich gestorben war. Flaubert erzog seine Nichte, die im Alter von sechs Jahren ihre Eltern verloren hatte, als wäre sie seine eigene Tochter. Als das Mädchen herangewachi sen war, übernahm es bei ihrem berühmten Onkel die Pflichten einer Privatsekretärin. Unter den vielen Gegenständen, die versteigert werden sollten, lenkte ein etwa Was die Genfer llmerfuchungöwnrmisfjon im Femen Osten wird! v. In Genf ist man froh, daß die Japaner durch Zustimmung zur Entsendung einer Untersuchungskommissiön nach dem Fernöstlichen Kriegsschauplatz den Völkerbund aus einer sehr blamablen Lage befreit hat. Aber jetzt stcht schon fest, daß diese Unter- suchungskommission nur das sehen wird, was ihr die Machthaber auf dem Kriegsschauplatz zeigen wollen. Wie sich unser Zeichner diese Untersuchungskommission bei der Arbeit vor stell1- zeigt unsere obige Karikatur. 6 Zentimeter langer Strick allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Es war ein Stück vom Stricke eines Gehenkten, das von Maupassant einmal erstanden worden war. Nach eittent in Frankreich verbreiteten Aberglauben bringt der Strick eines Gehenkten Glück ins Haus. Später schenkte Maupassant den Strick der Nichte Flauberts, die er sehr verehrte und verfaßte dazu ein Gedicht. Um den glückbringenden Strick entstand bei der Versteigerung eine wahre Schlacht. Der bekannte französische Schauspieler und Drama, turg Sascha Guitry trug den Sieg davon. Er bezahlte für- den Srick des Gehenkten gegen 2000 Dinar. Gtuömtensy imna am aufenöen Baad Sriue Mojkstü! Mu-S ngc Der schwarze König Mn-Singa regierte in be'gisch-Afrika das Land Ruanda-Urundi Seine Majestät war nicht von hoher Sta tnr, nur 1.10 Meter groß, aber reich und nächtig. Er zählte zu seinem Besitz 800.000 Stück Rindvieh. Die Untertanen des schwär zen Königs hatten es dagegen nicht so gu wie der. erlauchte Herrscher. Sie mußten häufig ihr Hab und 'Gut dem König ablie-fern. Alle jungen Mädchen des schwarzen Volkes, die das Unglück hatten, dem König Mu-Singa zu gefallen, wurden einfach in seinen Harem befohlen. Bei dem belgischen Negierungskommissär liefen sowohl von den Eingeborenen, wie von den Europäern zahl reiche Klagen ein, in denen die Missetaten Mu-Singas geschildert werden. Endlich schlug die Stunde des kleinen Negerherrschers. Die belgische Regierung setzte den König ab und schlug ihm vor, sich ins Privatleben zurückzuziehen. Ta aber das Land Ruanda-Urundi ohne gesalbtes Oberhaupt nicht auskommen konnte, setzten die belgischen Behörden den Sohn Mu-Sings auf den Dhron. Ter junge Ruda-Pigwu ist m Belgien erzogen worden und wird hoffentlich seine schwarzen Untertanen auf humanere Art regieren, als es sein Vater getan hat. Die Thronbesteigung fand in Nianza statt und wurde mit Feuerwerk, Tanz und Parademarsch der schwarzen Krieger begangen. ehester. — 21.30: Modernes Symphoniekonzert. — Bukarest, 20: Kammermusil. — 21.15: Klassische Musik. _ Siam, 21: Lehars Operette „Clo-Clo". — Langenberg, 20.15: Musikalisches Intermezzo. — Danach Nacht muftk. — 23: Konzertübertragung aus Köln. — Prag. 19.35: Liederstunde. — 22: lieber» traaung aus dem Pariser Theater. — Mailand, 22.15: Kammermusik. — Budapest, 19.45: Ungarische Jazzparodien. — 20.30: Zigeunerkapelle. — 22 30: Opernorchester. — Daovntry, 21: Operet enschlager -- 23: Kammermusik. — 23: Tanz und Moderne Musik. A-Zs Io o -F po’e Der kommende Sonntag steht nun wieder einmal im Zeichen eines bedeutungsvollen Ent.cheidungskampfes. Nach den bsmerlens-werten Ereignissen am letzten Sonntag gelangt das Endspiel der lokalen. P cka.an-würter zur Erledigung. Sowohl „ M a r >-b o r", als. auch „železnica r" gehen diesmal mit großen Hoffnungen in den Kampf. Die Weißschwarzen haben in den letzten Spielen wieder eine .ersprießliche Form gezeigt, die durch die Einstellung Pre-volniks und eines ausgezeichneten Juniors nur noch gekrästigt wurde. Die Eisenbahner haben nach den ersten Mi.erfolgen zu Beginn der Herstsaison ihre Position Im heimischen Fußbalispvrt nicht nur wied-r erreicht, sondern gefährden den,Weißschwar-zeu ganz ernstlich den kok. len Meiftertit'l Durch Wiederheranziehung der .'rüder Pez- Tas Studentenwerk, ein Unternehmen zur Unterstützung hilfsbedürftiger und mittelloser Studierender, unterhält in Berlin einen Mittagstisch, der täglich von über 3000 Studierenden besucht ist. Trotz des ungeheuren Andranges wickelt sich der Betrieb rei- dicek sowie des jungen Bačnik hat der Angriff der Eisenbahner, durch FrangeZ vorzüglich unterstützt, eine ganz außergewöhn -ache Durchschlagskraft erhalten, der standzu halten, keine kleine Sache ist. Der kommende Sonntag wird nun ganz im Zeichen eines dramatischen Kampfes stehen, dessen Ausgang für die weitere Gestaltung der Ent Wicklung des lokalen Fußballsports von größter Bedeutung ist. :?itslündrrmg des STK. Maribor. Der Erste slowenische Sportklub „Maribor" hat seinen Klubtitel in SK. Maribor umgeändert. : Der Mariborer LLintersport-UnLerrrr-Bmtb fordert alle Wintersperller auf,, sich vollzählig am großen' Jourualistenkouzert anläßlich des Staatssciertag s am 1. Drzem ber im hiesigen Theater zu betrugen. : Zwei neue WnstrsyorLorganis itlomm. Dem Mariborer Wintersport-Unterverband haben die Wintersportsektionen der Sokol-ber.'ine in Ruše und Žerjav ihren Beitritt angemeldet. Die Zahl ber dem hiesigen Um terverband angegliederten Wiuteriportorga-nisationen ist nun auf 19 angewachsett. : Was ist die schönste Sportlrtz-mg? Eine französische Sportzeitung hat an ihre Leser die Rundfrage gestellt, v;eiche Weltrekords die schönsten seien. Dar Ergebnis war: 1, Stundenrekord Nurmis 19.210 Kilometer; 2. Meilenrekörd Ladoumegues 4:09.2; 3. Ra.' rer - Rennbahn - Stundenrekord E : ' 1.217 Kilometer; 4. Zchnkampfrekord. bungslos ab, da jeder Mittagsgast sich selbst ein Tablett nehmen muß (unten rechts), und sich am Ausgabetisch die Speisen verabfolgen läßt (unten links), die er dann selbst in den Speiseraum trägt (oben). $Mater und Kunst iralionaWemes rn ‘Jllanöor 2ieperioitc Donnerstag, 26. November um 20 Uhr: „Dit andere Seite". Ab. D. Zum letzten Male in der Saison. Freitag, den 20. November: Geschlossen. Samsiag, den 28. November um 20 Uhr* „Die Heirat". Neu einstudiert. Sonntag, den 29. November um 15 Uhr! „Der G'wissenswurm". — Um 20 Uhn „Der Bogolhändler". I X Wiederbelebung einer Haydn-Oprr* | Die MufiÄvelt feiert im nächster. Jahr X" 200jährigen Geburtstag Josef H a Y d n Aus d esem Anlaß wird man auch das f°F vergessene Opernschaffen des Akeisters «ul» leben lassen. Schon zu seinen Lebzeiten 'si unter zahlreichen Bühnenwerken der hero» Järvinens 8255.4 Punkte; 5. beiderarmiges j isch-kom.scheu Oper „Orlando Paladiüo Stoßen Rigoulots 182.5 Kilogramm; 6. Weit1 (Ritter Roland) besondere Bedeutung zi#” sprung Rambus 7.88 Meter; 7. 200-Meter-! kommen. Bon 1787—1805 begegnet man lauf Lackes 20.6 Sekunden; 8. Wasserflug-. dem Werk in Preßburg, Prag, Wien, Brünn zeugrekord Stainforths 655 Stundenkilo-1 Mannheim, Dresden und Pillnitz, Frank» meter; 9. Hochsprund Osborns 2.03 Meter;' für:, Graz, Berlin, Bremen, Leipzig, Mn"» 100-Meter-Freistilschwimmen Weißmillers: chen, Augsburg, Königsberg, Hamburg. Das 57 Sekunden. j Libretto ist so wie viele andere des 18. Jahr : Englische mm lassen sich in Paris nie-' ^erts aus Ariosts berühmtem Heilder? Infolge schwierig.: c materieller Ver- - ff unb behandelt Rolands Sie hältnisse haben sich zwei führende englisches *e--in>iCl* Proiiklubs und ein schottischer Klub ent-! x E ne Lsteraturgeschichte von der -«o schlossen, ihren Sitz nach Paris zu verlegen. I «antik bis zur Gegenwart von Dr. Art-M Der bekannte amerikanische Sportsmann Elo e s s e r ist eben im Bruno-CassUe. Jeff D icks on bemüht sich um diese. Ange-i Verlag in Berlin erschienen Das nmmnb» leaenheit,. für die natürlich noch die Bemil-: re.che Werk, welches Anstwaulichkelr der ' liaung der französischen amtlichen Stellen : stellung m t.jcharrsinnigem Urteil vevbiuon, wie auch des Sportverbandes erforderst 1: 'st Geryart Hauptmann g .. .Š met, ist. Für diese einzig dastehende Aktion be- • kündet sich in Sportk.eisen großes Interesse. W%* . Freitag- 27. November. Ljubljana, 12.15 und 13 Uhr: Reprodu-z'erk-e, Musik/ — 17.30: Salon-Konzeo . 20: Ljublj. Konservatoriumsabend. — Beograd, 20.30: Violinkruzsrt. •_ 21.30: Vokal, konzert. — 22: Klassisches Konzen. — Eien, Der Die geiz gen Schotten. Schotte ha. wahnsinnige Z ir#r= zeu. gehst du Ta sagt ihm sein Freund: „Ja, um Go.es willen, warum denn n cht zu einem Zahnarzt?" ' „Ich bin doch nicht verrückt", der S.chtte, „wo mein Sohn in drei Iah"" fertiger Zahnarzt ist." Q1T Miurt- et Schauspielerin hob den Kopf ,Für wen halten Sie mich?'-'Ich habe tti v __ t ^ '«»----------------- rrUlxt ‘ ^ m u., . x’, .•/ . , 17: Nachnt;Ha:]iii any r t. — 29 15:- Bunter meinem Leben noch niemals auch nurX11 Sicher:)). — Mühluärr, 20.15: Opernarien. — M nute geschwankt!" 22.45; .Tanzmusik. — Torlonss, 20: Lym- Der Ron« nick e: . ... Phoü'kkonzrrt. — 20.45: Operaarien. —> „Ich weiß — Sie haben immer gleich 2J-.50: iTäugolieder. — 21.-15: Wiener Or- gesagt." m euiä ei??n *mraKM.sammss2sünuL. ssagaa 2 Kor 5 Von Mara v. V. e st e n. Alexa, ganz in das Journal ver ie t, er widert kaum den höflichen Gruß oe. Herrn, der sich an ihrem Tisch ni:berläßt S e studiert das Modeheft und ihre Gedauien und nur m t der Fasson ihres neuen Abendkleides beschäftigt. Dieses hier hat eme w. über bare L nie, es streckt d'e Figur und macht schlank . . . aber auch jenes ist entzückend, speziell die Rückenlinie . . . Ta fühlt sie sich angesehen und als sie austcham, begegnet ihr Blick dem des Fremden. — Ei, wenn Sie antnihren wollen, so werden'Sie sich täuschen, mein Bester, denkt sie. — Aber ihr wird unbehaglich. Sonderbares Undef hier ares ist um den Mann Aus seinem gelblich-braunen Gesicht glühen unheimlich die schwarzen Augen. . . Mechanisch entnimmt sie ihrer Dose eine Zigarette. Doch ehe sie noch dazukommß ein Zündholz anzuzünden, bietet er Hr Feuer. Dabei streifen seine Finger ihre Hand. (Srne flüchtige, kaum merlUche Berührung ist es nur — aber sie fühlt sie. Sie hm sie gefühlt. Langsam raucht sie die Zigarette aus . . Und nun sitzt sie ein ge 22,nuten reglos, die ; rechts und links am Sofa ansgestichr — und starrt vor sich _ —. De Journale rührt sie nicht mehr an. Dann erste sie sich, läßt sich vom.Garderot'er in ihren Petz he en und verläßt das Lokal Draußen stobt sie einen Moment m e geistesabwesend im Wirbel tuender Autos und läutender Trams — dann b'egi sie in d'e Se tengasse ab . . Wer er geht sie und ,weiter. Läßt. Passanten und Schair-ettster träum« hast an sich vorüberg'eiten Die Straße, die sie setz ein'chlägt, senkt sich allmähl'ch und nähert sich dem Flnßufer. Tak tak, machen setzt die hohen Absätze von Alexas Schuhen auf dom.firnete« Beton des Ka s — einmal zweimal dreimal--------------- Nun noch ein Schritt, aber der geht schon °ns Leere — Schmutzigbraun schlagen die Wellen über hr zusammen. Einmal noch taucht der Körper im Wasser auf — Dann reis;: ihn d e Strömung mit sich . . „Madame, ich muß bedauern, von dem vereinbarten Preis nicht abstehen zu können —Der Inder zückte die Schultern. „Wer sich so — außeraewöhnl'cher . . so, hm — ganz aparter Mittel bedient, wie Sie, • Madame, um eine unliebsame Neben-J evin — zu 'befestigen — —" „Unliebsame Neben: s!er'.n . . .?" B'an- d.rs graugrüne Sl'weu fun.eiten ihn wild an. ',;Jch hasse sie. d esc Ale-a Sidrom, wie nichts auf d'eser Welt . . . Ich hasse diese Frau, die sich an den Platz'stellte, der mir bestimmt war — —, die den Mann genvm-men hak. der mir gehört hätte . . . S'e sollte llerben! — — Und ich rechne e auf Sie. Mahatma Slballah — — aber Sie — —" „Piadante, ich tat alles, was ich tun konnte . . . Daß Madame S drow gerettet wurde, entzog sich meinem Einfluß —____So roeii reicht die Hypnose nicht — —" Wie n morschem Mauerwerk, io bröckelt es in Alepa Sidrows Ehe. Seit ihrem Selbst Mordversuch, der wie ein verheerender Blitzschlag in ein glückübersontes Dasein einbrach Anfangs umgibt der Gatte sie mit Liebe und Güte. Er wirbt um ihr Vertrauen und dräng: sie, sich ihm zu erö'fneu . Doch Alera weicht scheu zurück und wird ängstl ch und verschlossen. Grübelt sie doch nächtelang um das ..Warum" _ — und weiß es nicht . . Und fann es nicht finden. Wie ausgelöscht aus ihrem Gedächtnis ist alles, was sich zugekragen an J jenem Nachmittag . . . bis zu dem UW11' blick, da sie in ihrem Bett erwach e. Aiera quält sich und wird immer u"? gänglicher. Und sie wird nervös und 9e>'£ljfl Sie wird Ungeduld g und heft'g gegen tv**; Gatten. Dieser aber — da er auf k 2 „Warum — warum?" Nur ein rnttoie? 'lü^ schütte, n findet oder eine finster ab:vet>rcm Antwort — wird schweigsam und '41'-' sich von ihr ab. _ Und er spürt d'e schlecht verhüllte^ gier der Leute. Er ahnt, wie spitze hinter ihnen hergehen, und wie tausend same Blicke ihn n folgen. Wie Teiliat o gier und Klatschsucht in eine Ehe tchten^ der es Geheimnisse geben muß. NWD.ch^rd wenn es die Frau bis zum Sest stri eb ----------— W.- Mehr und mehr zerfällt von dem mäuer dieser Ehe und die Klu t m'1,£,rt,'.cr sedem Tage größer und unüber Die Gatten we'chen einander aus 111U ^ iengroß wächst eine %?ind?elHfeit Als Alexa zu Schlafmitteln W }f|. nimmt und als sie eines Nachts Quantum ver^r-lf »nd nicht mehr er. wundert man sich, n'cht — — — , ^ Sväter viel iräfer als S'drow w'e.^ hig geworden, heiratet er n-"ma---. ist nicht Wanda, die er wählt . • : Freitag, den 77. November 193! „Mariborer Leitung" Kummer 319 LoRale CßroniR Donnerstag, den 26. Stöbernde • Theaterabend des Schwäbisch-l Frau Maria Antončič spielte die Ilona fast zu blutleer, um eine ganze Wirkung zu erzielen. R. F i s ch b a ch gab den Kellner und Diener mit angemessener steifer Domestikenwürde. Der Kulturbund kann zufrieden sein. Der für Kammertheateraufführungen gerade geeignete Saal war voll besetzt, das Publikum kam ganz auf seine Rechnung. —x— oemjchen Kulmrvundes Du lieber Gott! Um die Jahrhundertwende war solches noch eine Offenbarung. Heute nicht viel mehr. Es ist immer so. Und nicht viel besser. Wunderbar bleibt nur Schnitzlers Sprachgut. Das andere, ja, das andere ist fast und sozusagen überholt. Irgendein Louis Verneuil oder Guitry wußte den Witz der Liebe auf Kündigung auch schon besser mit der Theaterwirkung zu vermählen. Wie gesagt: das war eine Offenbarung. Jetzt ist cs eine schöne, warm empfundene Erinnerung. Rn die Zeit zumindest, in der dies Anatomische die großen Triumphe feierte . . . Heute, wie gesagt, bleibt uns nur noch die Erinnerung . . . Und der chmtzier, in dem wir wohl einig an! an S sind. * Es war die zweite, angenehm überraschen de Zumutung dieser Liebhaberbühne an das bestimmte Publikum. Pipo P e t e l n schuf die Gestalt des Anatol. Zuerst etwas zaghast sentimental, die Befragung des Schicksals ließ trotzdem Steigerungen seines Könnens erwarten. Peteln enttäuschte keinesfalls, im zweiten und dritten Bild lernten wir m ihm einen ganzen Darsteller kennen: dieses Hilflos-Entsagende, abgelöst von verhaltener Situationskomik gab seinem Anatol wirksames Gepräge. Frl. Maria V a I e n t i n e i g verkörperte die Cora mit Sicherheit und Charme. Kurt P o d l i e ß n i g v erlich seinem Max wohl zu wenig von jener Schnitzler-schen feingehaltigen Diabolik, die erforderlich gewesen wäre. In Spiel und Mimik die beste Leistung des Abends bot Frau Erna L i n i n g e r m ihrer Auffassung der Annie: sprühend, bühnensicher, namentlich in der Effektszene Nt'it Anatol. Die städtische Abgabe auf unverbaute ParzeNen Der Verein der Hausbesitzer in Maribor ersucht uns um die Ausnahme folgender Notiz: Die Stadtgemeinde in Maribor versendet gegenwärtig den Eigentümern unverbauter Parzellen, denen die städtische Parzellensteuer für das Jahr 1930 vorgeschrieben worden ist, Mahnschreiben auf Bezahlung derselben binnen 8 Tagen, bei sonstigen Eintreibung im Exekutionswege. Ungeachtet der Tatsache, daß die im Vorjahre eingebrachten Beschwerden gegen diese städtische Abgabe und die gleichzeitigen Ansuchen um Zahlungsaufschub bisher seitens der kompetenten königl. Banalverwaltung in Ljubljana wenigstens in der Mehrzahl der Fälle noch nicht erledigt worden sind, ist die gegenwärtige Zeit der ärgsten Geldkrisis wohl am ungeeignetsten, diese Abgabe, die in der Mehrzahl der Fälle horrende Summen ausmacht und geradezu die Existenzmöglichkeiten der Betroffenen bedroht, — im 'Exekutionswege einzutreiben. Wir gestatten uns daher an den Herrn Bürgermeister das dringende Ersuchen zu richten, die zwangsweise Eintreibung der Parzellensteuer allgemein aufzuheben. Die Gewährung dieses Ansuchens ist umsomehr zu erwarten, als der Zahlungsaufschub in einzelnen Fällen bereits bewilligt worden ist. m. ueber die Entwicklung der juqoslawi scheu Handels- und Kriegsmarine spricht Freitag, den 27. d. um 20 Uhr in der hiesigen Volksuniversität der Schisfskapiran Rudolf C r n i o aus Zagreb. Der Vortra-llenbe Irak vor wenigen Tagen in Ljubljana wit außergewöhnlichem Erwlg auf, so daß j«in Vortrag auch in Maribor dem größten Wetefse begegnen dürfte. Zahlreiche skwp-lifche Bilder werden uns dw herrlichsten Ab* schnitte unserer Adria vor Augen 'Ähren. w. Verbotene Lektüre. Der Innenminister hat die Einfuhr und Verbreitung des Korkes „Mord in der Politik" von Alfons ?dpel, erschienen in der Hanseatischen Ver-Wscmstalt Hamburg—Berlin, in Jugoslawien verboten. tn. Die Fleischhauer vor Gericht. In die-we Angelegenheit erhielten wir von H. Dr. ^ichard Faninger, Rechtsanwalt in Maribor Vertreter des H. Franz Filipič, Äejschhauer in Maribor, folgende Rich-,Wellung: Die Schuld wegen Ueberschrei-rwR der Rindfleischpreise ist bei Herrn Fr. L'"Pi8 weder in erster noch in zweiter Jn-| ausgesprochen, west diesbezüglich auch ewe Anklage vorhanden war. Wegen Ue-Wschreitung des Preises für Kalbfleisch urde das Urteil zur Gänze aufgehoben u. Jülich an die erste Instanz verwiesen, H)t etwa nur, wie Sie berichten, zwecks ^erabsetzung des Strafausmaßes. Ferner l‘de das Urteil gegen H. Roman B r e-ej en i k zur Gänze au'geh-oben und an die 'e Instanz rückverwiesen. tz W- Grschästssperre im Dezember. Das britannische Gremium teilt allen Mitglie» bE n und dem Gremium mit, daß int Sinne j lleietzl'chen Vor^-i-isten die Geschäfte am 17. Dezember den ganzen Tag über halten sind. Dagegen können Oiu efchäste am Feiertaa, den 8. Dezember by^^°^tittag und am Sonntag vor Weih-ert den ganzen Tag offen bleiben. ^i^;ebet e*n Erfolg der Daktnloskopie. ihlvs« .^°Hzei konnte auf Grund der dak-Ütcit Aufnahmen gar bald die Iden Dezember im National -Theater i. L Großes journalisten-I Konzert Besorgen Sie sich die Karten im Vorverkauf an der Theaterkasse! losem Zustande wurde sie von der Rettungsabteilung ins Krankenhaus überführt. m. Gedenket in diesen schweren Krisenzeiten auch ab und zu unserer armen, hilfsbedürftigen Mitmenschen und unterstützt nach Möglichkeit unsere Humanitären Institutionen. Die Antituberkulosenliga :n Mo ribor wendet sich in diesen Tagen an die edelgesinnten Bürger mit der Bitte, ihre menschenfreundlichen Bestrebungen zu unterstützen. Der Jahresbeitrag beträgt kaum 10 Dinar, doch werden Ueberzahlungen in Anbetracht des eminent wichtigen Humanitären Zweckes dankend entgegengenommen. Man darf hoffen, daß der soziale Appell der Antituberkulosenliga in Kreisen unserer sozialfühlenden Bewohnerschaft nicht unerhört bleiben wird. m. Spende. Für den mittellosen Invaliden mit vier kleinen Kindern spendete „Ungenannt" 10 Din. Herzl. Dank! m. Wetterbericht vom 26. November, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser 0, Barometerstand 748, Temperatur +1, Windrichtung OW, Bewölkung ganz, Niederschlag Nebel, Bachern in Wolken gehüllt. * 1- Dezember Herbstfest, 5. Dezember Nikolo-Akademie Velika kavarna. 151 n * Schöne Muster sind für Nikolo-Geschenke im „Textilbazar"! 15112 Eingefkndkt x Für diese Rubrik übernimmt die Redaktion keine Verantwortung. Warnung! Warne hcemit jedermann, meinem Manne Bogomir S t i v p e r. Ft'hrwerksbesitzer, Erjavčeva ul. 6, Melje, Geld oder Geldes-wert zu geben, da ich für ihn keine Zahlerin Bin- 15206 Genovefa Skipper, Hausbesitzerin, Erjavčeva ulica 6, Melje. ra—— „.s, \ntluenia [H^SSC LšsTenF°'8en Ld Äe re^xVe«er.Hu. 1 von regnet'S Ansteckung- den Wod Spi)'e0 S ,ünntem Duna l*asscr “em aus- Reiben pran*rannv» stt w Sie den^'^n den Hals idle Schule g ^ W,eder- Stands' Preis: kleine Flasche ..... Din 10.— mittelgroße Flasche » , . Din 26.— große Flasche •• ... Din 52.— Ueberall erhältlich! liegen blieb. Majcen erhielt schwere Verletzungen am Kopf, Rücken und Händen: er mußte nach Celje ins Allgemeine Kranken-haus gebracht werden. c. Zugelaufener Hund. Dem Fleischhau-ermeister U r l e p in Zavodna, lief ein schöner, großer Bernhardiner zu. iitch .Hfchv,, ituiuuyjueii gar oaco oie zzueu ?'TtBrcc^er^ in die Kanzleiräume jwllen ^"wnsfirma »Merkur" n Melje fest ^lühri^^ ^ter — es handelt sich um den Jbig jjen Schlossergehilfen Stefan Pavli-FohZ wurde dieser Tage in Zagreb aus-eÖi Pl, ?std festgenommen. Einstweilen tede Schuld >n Abrede. m. Erwischt! Der Wachmann konnte gestern einen gewissen Josef A. gerade im Au genblick ertappen, als er in einem öffent lichen Anstandsort in Melje eine Glühlam pe entwenden wollte. Der Täter wird übri gens auch vom Kreisgewcht wegen verschiedener Diebstähle, die er im Jahre 1928 in der Umgebung von Ptuj verübt haben sollte, gesucht. m. Die reumütigen Ausreißer. Die beiden aus dem hiesigen Knabenhort ducchgebrann-ten Jungens sind gestern wieder reumütig in das Heim zurückgekehrt. m. Aus der Straße zusammengebrochen ist gestern am Slomškov trg der 50jähri-ge Bäckergehilfe Jakob Antoličič. Die von Straßenpaffanlen verständigte Rettungsabteilung leistete ihm die erste Hilfe und brach te ihn nach Hause. m. Fahrraddiebstahl. Aus dem Hausflur des Gebäudes der Arbeiterkrankenkassa am Slomškov trg wurde gestern dem Besitzer Stefan Tekmec aus Spuhlje ein Waffenrod entwendest m. Lebensmüde. In selbstmörderischer Absicht nahm gestern die 20jährige. in Pobrežje wohnha te Arbeiterin Antonie K. eine größere Dosis von Essigsäure zu sich. In bewußt Aus Btui p- Aus dem Arztedienste. Während des Studienurlaubes des Arztes Dr. 6 a r f ordiniert im Ambulatorium des Kreisamtes für Arbeiterversicherung in Ormož der Arzt Dr-, Heiß aus Središče. P. Das Eichamt in Ptuj. Eigentlich gibt es kein Eichamt seit der Verlegung desselben nach Maribor und Ptuj mehr. Das Maribor« Eichamt hält wohl allmonatlich einmal hier seinen Amtstag ab, doch wäre es schon angesichts des lebhaften Weinhandels wünschenswert, wenn die Amtsstunden wenigstens einmal in der Woche stattfinden würden. Ueberall begrüßt wird auch die geplante Verlegung des Eichamtsräume in die städtische Schlachthalle, wo nun eine rasche Abwicklung der ganzen Prozedur ermög licht erscheint. P. Der Grapholog Karnah trifft am 1. Dezember in Ptuj, wo er einige Tage im Hotel Osterberger Parteien zur Verfügung stehen wird. Aus Gelte c. Feier des 1. Dezember. Den Staatsfeier tag feiert der Sokolverein mit einer Festakademie am Montag, den 30. November um halb 9 Uhr abends im Stadttheater, Dienstag, den 1. Dezember um 16 Uhr wird die Akademie wiederholt. Dienstag abends findet im großen Saale des „Union" ein großes Vokalinstrumentalkonzert des „Celjsko pevsko društvo" statt, an dem über 100 Personen Mitwirken werden, n c. Das zweite Pokalwettspiel findet Sonn tag, den 29. d. M. statt. Diesmal tritt der SK. Celje gegen den Sieger im letzten Spiele, dem SK. Olimp aus Gaberje auf. c. UebetfaCe und kein Ende. Der Wein hat noch immer nicht aufgehört, in den Köpfen zu rumoren und Unfälle sowie Ueberfäl-le aller Art zu verursachen. In Nova cerkev gab es bei einem Besitzer ein großes Weingelage, an dem eine Anzahl halbwüchsiger Burschen teilnahmen. Als diese ihren Gastgeber verließen, überfielen sie den des Weges kommenden 22jährigen Besitzerssohn Michael Majcen aus Zlateče bei Nova cerkev. Mit Wagendeichseln und Stöcken bearbeiteten sie ihn solange, bis er bewußtlos Aus Vamrdln v. Der städtische Haushaltsplan für das nächste Jahr beläuft sich auf 8,582.999 Dinar während derselbe im Vorjahre 9 Millionen 781.944 Dinar betrug. v. Eine ßenoa-Feier findet am 15. Dezember anläßlich der 50. Todestages des großen kroatischen Dichters Aug. Zenoa statt. Aus diesem Anlaß soll Zenoas Thea-terstück „Ljubica" zur Aufführung gelangen, während der Sekretär der Bolksuniversität Herr Prof Šabič die Festrede halten wird. v. Eine Tanzunterhaltung veranstaltet am 5. Dezember in der Theaterrestauration die Eisenbahner-Musikkapelle. v. Einen Fonds für Erwerbslose wird die hiesige Filiale des kaufmännischen Unter» stützungsvereines „Merkur" gründen. v. Versteigerung. Am 2. Dezember findet im Wald Dugovica bei Dinica eine mündliche Versteigerung von 1195 Eichenstämmen statt. v. Lebendig verbrannt. In einem Bauernhause in Druskovac ereignete sich ein fürchterlicher Unglücksfall. Die Besitzerstoch ter Zora Kovačič schlug ihr Nachtlager allzu knapp neben einem geheizten Ofen auf, sodaß die Bettdecke zu brennen anfing. Ehe sich das Mädchen aus der schrecklichen Lage retten konnte, hatten es schon die Flammen völlig eingehüllt. Bald nach der Ueber führung ins Krankenhaus erlag das Mäd-chen den schweren Verletzungen. v. Absturz in einem Steinbruch. Der Arbeiter Georg Zunjiga stürzte im Steinbruch bei Očari von einer Höhe von 30 Meter in die Tiefe und blieb mit zerschmettertem Arm und schweren inneren Verletzungen tot liegen. Kino Burg-Tonkino: Der deutsche Sprech- Und Tonfilm: „Vergessene Mutterliebe" (Ihr erster Ball). Union-Tonkino: Nur noch heute das Lustspiel „Der brave Sünder". — Ab morgen „Das Kaiserliebchen" (Kaiser Josef u. die Postmeisterstochter). b. Fritz von Unruh ließ seine beiden Kriegsdichtungen „Opfergang" und „Bor der Entscheidung", die als die ersten großen Gestaltungen des Weltkriege» von internationaler Bedeutung angesehen werden müssen, soeben zusammen in einer billigen Neuausgabe im Societäts-Verlag, Frankfurt a. M., erscheinen. Beide Dichtungen wurden während des Krieges im Felde geschrieben: „Bor der Entscheidung" bereits 1914, „Opsergang" im Jahre 1916. Die Zensur verhinderte damals bis 1918 ho,5 Erscheinen der beiden Bücher. Wirtschaftliche Rundschau Die tolrtfchaftllcfte und sinanzieNe Lage Jugoslawiens Der Gouverneur der Nationalbank Ijat j sein Referat über die wirtschaftliche und fi= j nanzielle Lage Jugoslawiens in der Beit' vom Juli bis September 1931 gegeben. Man hat diesen quartalmäßig fälligen Bericht mit, Interesse erwartet. Einerseits zeigt er nämlich, wie sich das wichtigste Finanzinstitut des Staates zur Lage stellt, andererseits aber ermöglicht er gewisse Schlüsse auf die weitere Entwicklung den inneren und äußeren Wirtschaftsverhältnisse. Interessant ist, daß der Unterton des Berichtes ein rein o P t i m i st i s ch e r ist. Mit Genugtuung wird festgestellt, daß der Verschlechterung des Wirtschaftsverhältnisses zum Auslande eitle bemerkenswerte Erstarkung der heimischen Wirtschaft entgegensteht. Besonders hingewiesen wird auf die Tatsache, daß es gelungen ist, das Defizit im Außenhandel um 66.85% zu vetriNgernI Der Verkehr auf den Eisenbahnen ist größer als im Vorjahre, wenn auch die Einnahmen infolge des Preisrückganges zurückge-gaNgen sind. Besonders berührt der Gouverneur der Na tionalbank die Auswirkung der englischen P f u n d k t i s e bei uns. Die daraus resultierende Nervosität hat sich sofort in allen Staaten und ebenso auch in Jugoslawien Be merkbar gemacht und eine Verringerung des Einlagenstandes bedingt. Den getroffenen Maßnahmen ist es jedoch geglückt, diese Nervosität zu beheben. Die Lage wurde also nicht durch die Abhebungen direkt getroffen, sondern viel eher durch die Gegenmaßnahmen, da die sich als notwendig ergebende Kredit-Verringerung der Nationalbattk gerade in dem Augenblicke eintrat, in welchem die Wirt schaft am meisten kreditbedürftig war und sogar höhere Kredite notwendig machte. Es wird jedoch festgestellt, daß sich die ungerechtfertige Nervosität der Einleger relativ rasch g e l e g t hat und matt kann damit rcchnm, daß in Hinblick auf die Situation schon in kurzer Zeit Normale Verhältnisse eintreten. Das B a n k w e s e n hat in diesen Zeiten sehr schwere Kämpfe überstehen müsien, doch wird es festgestrllt, daß keine Bank ihre Schal ter schließen mußte und daß es in keinem Falle notwendig war, gesetzliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Es kann schon heute konstatiert werden, daß die Finanzinstitute mit verhältnismäßig flehten Verlusten davon gekommen sind. Die Einlagen bei allen jugoslawischen Bankett sind Wohl von 14,422 Mil lioncn auf 13,235 Millionen Dinar gesunken, doch sind sie noch immer höher als in der Vergleichszeit des Vorjahres. Die S t a a t s e i n n a h m e n sind in der Zeit vom April bis August trotz der schweren Krise bloß um 197 Millionen Dinar gefallen. Die direkten Steuern erbrachten 734 gegen 771 Millionen im Jahre 1930. Hier Machte sich auch der Hauptrückgang bemerkbar. Der Eingang an Umsatzsteuer hat sich um 23, der Eingang an Beamtensteuer um 6 Millionen Dinar erhöht. Der Eingang an direkten Steuern ist um 123 Millionen zurückgegangen, was in erster Linie darauf zurückzuführen ist, daß die Zoll-einnahmett gesunken sind. Die Monopolein-nahmen ergaben einen Ausfall von 41 Millionen, dagegen haben sich die Einnahmen aus den staatlichen Wirtschaften um 59 Millionen Din. Erhöht. Die Erwägung stammt Bouiitlächlich aus den Mehteingängen des Transportwesens. Die Eingänge aus dem kommenden Budget sind um 715 Millionen verringert worden, wobei hauptsächlich das Verkehrswesen (mit 250 Millionen) und das Kriegsministerium (mit 152 Millionen) betroffen sind. Außerdem wurden die persönlichen Ausgaben ebenfalls um 250 Millionen verringert. Der Mehreingang aus den Erhöhungen der indirekten Abgaben beim Zucker und Ta bak sowie anderen Positionen wird auf 300 Millionen geschäht. Das Gesamtbndget wird nach Abschluß ein Suffizit von 635 Millionen Dinar aufweisen. In der L a n d w i r t s ch a f t ist der Rückgang des Haferabbaues um 22% und die Zunahme des Maisanbaues um 25% gegen das Jahr 1930 bemerkenswert. Den größten Pretsabfall zeigten Dörrpflaumen, die von 550 auf 355 Millionen Dinar zurückgegangen sind; aber auch alle übrigen landwirtschaftlichen Produkte haben Rückgänge aufzulveisen. Preisanstiege hatte nur Mais zu verzeichnen, wo die Notierung von 99.50 auf 103.50 gestiegen ist. Die Arbeitslosigkeit weist in Jugoslawien keine großen Ziffern auf. Die monatliche Durchschnittsziffer der bei den Arbeitsbörsen Angcmeldeten betrug 7297 ge gen 8167 im zweiten Quartal dieses Jahres und 6440 im dritten Quartal des Vorjahres. X Stand der Nationalbank vom 22. November (in Millionen Dinar, in Klammern der Ünteischied gegenüber der Vorwoche.) Aktiva. Metalldeckung 2Ü28.7 (—57.2), davon in Gold 1757.2 (+ 0.4); Darlehen auf Wertpapiere 2122.9 (—3.6), Vorschüsse an den Staat 275 (—75). — Passiva. Banknotenumlauf 5077.5 (—133.3); Verbindlichkeiten gegen Sicht 648.5 (—60.2); Befristete Verbindlichkeiten 717.8 (+ 19). Dekung 37.17% (—37.19%), davon m, Gcld 30.08% (29.89%). X Ausgaben von einheitlichen Autobuskarten. Das Bautenministerium hat vor Iah resfrist die Verordnung erlassen, daß die Autobusunternehmungen für die übermäßige StraßenbenützUng 10% des Fahrkartenpreises als Beitrag zur Straßenerhaltung, ab 1. Jänner 1931 zu entrichten haben. Nun werden zwecks Erleichterung der Einhebung dieser Straßenabgabe einheitliche Autobus-kartcn zu 0.50, 1, 2, 5 und 10 Dinar Heraus-gegeben, die alle Autobusunternehmungen im Draubanat zu benützen haben. Die Unternehmungen schaffen diese Einheitskartell bei den politischen Behörden erster Instanz an und erlegen gleichzeitig 10% ihres Wertes, j d. H. des Fahrpreises, als Straßenabgabe u. i einen Dinar für den Kartenblock. Hiebei wird ein Verzeichnis ausgenommen, worin ausgewiesen wird, wie viel Kilometer von der von jeder einzelnen Linie durchlaufenen Strecke auf Reichs-, Banal- und Gemeindestraßen entfallen. Mißbrauche können außer j empfindlichen Strafen auch den Entzug der ■ Konzession zur Folge haben. Vor Erteilung der Konzession hat der Interessent die Erklä-rung abzugeben, daß er bereit ist, auf Auf-1 i forderung der Behörde eine Kaution von 5000 bis 10.000 Dinar zu erlegen. Tie neuen Bestimmungen treten sofort in Kraft. X Wichtig für Steuerpflichtige. Wir werden von der Steuerverwaltung ersucht, die in Maribor wohnhaften Steuerpflichtigen, dei ihren Verpflichtungen noch nicht nachge-kv...men sind, in ihrem eigenen Interesse darauf aufmerksam zu machen, daß am 7. Dezember unbedingt die exekutive Eintreibung der Steuerückstände einsetzt, was mit empfindlichen Kosten verbunden ist. Darum ir .Uen bis zu diesem Tage die ausständigen Steuern beglichen werden. X Der Weinmarkt in Ivanjkovci findet am 10. Dezember im Saale der Bahnhofs-r uuration statt. Zur Ausstellung gelangen ausschließlich Weine aus dem Bezirk OrMvL-Ljutomer. Zur Verfügung werden Mannte erstklassige Sortcnweine stehen, wie Mosler, Riesling, weißer Burgunder, Muskatsylva-ner, Ruländer u. a. sowie gemischter Satz. Die Preise für diese vorzüglichen Weine sind heuer außerordentlich günstig. Die Interessenten haben große Auswahl und erhalten eine Uebersicht über den heurigen Jahrgang, sodaß es ihnen nicht schwer fallen wird, sich entsprechend einzudecken. Tie Zugsverbindungen sind außerordentlich günstig. X Bemessung der Pauschalumsatzfteurr. Die Verordnung über die Pauschalumsatz-steuer verfügt u. a., daß bei Gewerbetreibenden, deren Umsatz im Jahr nicht mehr als 500.000 Dinar beträgt, die Festsetzung der Steuerunterlage einvernehmlich mit den Steuerpflichtigen erfolgen kann. Das Fi- nanzministerium trat nun durch seine Organe mit solchen Steuerpflichtigen zwecks Bemessung der Pauschalumsatzsteuer direkt in Fühlung, doch konnte nur in wenigen Fällen in dieser Hinsicht ein Einvernehmen erzielt werden, wenigstens für die vorgesc-Hc; e Zeit von drei Jahren. Tie kleinen Gewerbetreibenden stehen nämlich auf dem Ständpünkt. daß ds gegenwärtig unmöglich ist, zu wissen, ob sich in den »lAchsten drei Jahren der Umsatz auf der bisherigen Höhe halten wird. Deshalb wird nunmehr auch bei diesen Gewerbetreibenden die Steuergrundlage auf die bisherige Weise, d. h. vor der Steuerkoili'Mksiiott, festgestellt werden. Der Landwirt l. Die Anlage eines Spaxgetbeetes $ nicht so schwierig, wie es sich vele oorstel-len. Es muß hiebei nur fachmännisch richtig vorgegaugen werdet:, um im vorhinein dev Erfolg der Kultur zu sichern und keine übel flüssigen Aufwendungen zu machen. Wo der Boden vielleicht nicht die richtige (Eignung besitzt, dar; läßt sich au' d e oder jene Art ttachHeUeti. Ter Spargel verlangt kalt Hw' tigert und sandigen Lehmboden. Da ließe sich wohl mancher Boden dazu umarbeiten-Nur eine Vorbedingung wird nicht überall erfüllt werden können, nämlich die Tiefgrün d gleit. Wo der Boden nur flach ist, sollte man doch lieber absehen. Im Spätherbst wird 50 Zentimeter lief rigolt und ans 100 Quadratmeter werden 9 Kilogramm Kainit, 7 Kilogramm Thomasmehl, 3 Kilogramm schwefelsaures Ammoniak und 15 Kilogr. kohlensaurer Kalk mit eingegraben. Dann werden Beete (125 Zentimeter breit) äuge* legt, in der Mute derselben etwa 35 bis 40 Zentimeter breite und 25 Zentimeter t:fie Gräben au'gewowen (Erde rechts und link» verteilen). In die Gräben wird verrotteter Mist eingegraben. Im Abstand von einc’-N bis anderthalb Fuß w eder kleine Hoisten gemacht, auf diese möglichst frische Pflanzen gesetzt und dann mit guter Komposterde bc’ deckt. I. Fütterung von Schlachtziegen. Von & ner eigentlichen Mast bei Ziegen soll ab3^ raten werden, da diese nicht lohnend Jedoch sollen Schlachtziegen etwa ein Vier* tcljahr vor dem Schlachten entsprechend pflegt und ge'üttert werden. Dem Tier wi1” nach und nach bei reichlicher Streu cknE weniger Bewegung gewährt. Täglich sie gestriegelt und erhält zur Anregung ^ Appetits Salzgafen. Durch Fütterung l’Dl! Hafer, gutem Wesenheit, Karto'seln ... Kleie wird schmackhaftes und kerniges FleR, erreicht. Maisfük.erung erzielt wohl j wichtszunahme, mindert aber den OlesthuM von Fleisch und Fett ganz bet rächt Schachtziegen sollen in den letzten drei naten auch nicht mehr gemolken werde ' Das Fleisch so vorbereiteter Ziegen f01^ gutem Schaf- und Hammelfleisch ale'ch bei muß das Tier aber peinlich rein 9es? ten werden, damit das Fleisch keinen v1 Zeitgeschmack! hat. in» Annemarie Roman von Xltarv Misch Copyright by M. Fetichtwänger, Halle (Saale) 46. Fortsetzung. Erich Hartlieb nahm sich vor, aufzupassen und vor allem augenblicklich die Hauptsache zu sichern. Zuerst, jetzt gleich, eine Werbung; darauf sogleich Verlobung und Hochzeit. damit nicht etwa die Früchte einer zweieinhalbjährigen Entsagung verloren gilt gen. Bei einem abendlichen Spaziergange, zu dem er Heddy gegen ihren Willen mit-schleppte, ging er ans Werk. Mit glühender Beredsamkeit schilderte er ihr die Freuden an seiner Seite und hielt tim .sie an. Zwei Minuten später hatte er trotz seiner zwei-eighalbjährigen Entsagung und Enthaltsam fett einen kolossalen Korb erhalten. »Aber Rusith. Sie haben m-ch doch früher ^erlebt!" sagte er entrüstet. „Glauben Sie, ich wisse das nicht?" „Dann war ich eben früher eine kleine Gans!" erwiderte Heddy mit vollster lle-berzeüguNg, Und ließ ihr „Ideal" verblüfft stehen. Mindestens acht Tage blieb Erich Hartlieb verdutzt und unsicher. Dann faßte er sich. Zuerst machte er einen, merkwürdiger- weise nutzlosen Ueberredungsversuch bei Ma ma Häberle. Diese zuckte die Achseln; Heddy sei sehr selbständig zurückgekommen. Die Wahrheit war, der Neffe gefiel ihr nicht mehr so gut. Also schön, damit war es nichts. Mehrere Wochen hatte Erich das so wohl geführte Steuer seines Lebensschiffchens verloren. EineS Tages fand er es wieder. Im Sanatorium suchte die Witwe eines Rittergutsbesitzers, eine Dame in mittleren Jah-j reit, Heilung ihrer kranken Nerven. Die , Verwaltung ihres Riesengutes griffe sie so ' an, vertraute sie dem hübschen, llebenswür-digen Arzt, der sie behandelte. Erichs ganze männliche Unternehmungskraft erwachte. Da tvar ein warmes Plätzchen in Aussicht — noch ganz, ganz anders als hier. Mit vollen Segeln stürmte er seinem Ziele zu. Kurz vor ihrer Abreise stellte er sic ; seinen Verwandten, und besonders Heddy, die das Unglück mit Fassung ertrug, triumphierend als seine Braut vor. Bald I nach ihr reiste auch er ab und verließ Ber-, gau für immer. ! Die Annemarie erfüllte getreulich, was i ihr das Testament der Binderin anbefohlen: sie warf sich mit Energie auf den Antiquitätenhandel. Ohne die Binderin wäre es Annemarie vielleicht niemals zum Bewußt-I sein gekommen, daß sie ein starkes Handelstalent besaß, das sich nun plötzlich entfaltete. Der Nachlaß enthielt zahlreiche Schmucksa-. chen und Altertümer, die sie anfangs qan; schüchtern und gelegentlich an den Mann zu bringen suchte. Sic ging Bild mit diesem, bald mit jenem Stück zu Pfarrern der umliegenden Dörfer, die in früheren Jahren die Hauptkundschaft der Binderin gebildet hatten. Allmählich dehnte sie ihre Exkursionen aus, fuhr nach A. und den anderen benachbarten Städten. Besonders viel kaufte ihr gleich im Anfang die reiche Münzwirtin in G. ab, die eine Sammlung von Schmucksachen und Kostbarkeiten besaß und bald eine große Zuneigung zu Annemarie faßte. Es war ihr voll großem Nutzen, daß sie in einer alten Truhe ein Notizbuch der Bin derin entdeckte, das eine Liste der ehemali-| gen Kundschaft sowie genaue Angaben über die Ein- und Verkaufspreise enthielt. Annemarie machte sich bald mit diesem ihr bis-\ her so fernliegenden Dingen vertraut und lernte die Kostbarkeiten ziemlich richtig nach ihrem Alter sowie ihrem Kunst- und Metallwert abschätzen. Auch auf die Edelsteine und ihren Preis, je nach Größe, Form und Reinheit, verstand sie sich bald. In der ersten Zeit ihrer Tätigkeit war sie noch sehr zaghaft im Fordern. Sie konnte anfangs, wie damals beim Günzlingcr Pfarrer, das Gefühl nicht loswerden, daß sie die Leute übervorteile. Doch bald aber erwachte die Lust am Gewinn. Solange sie noch nichts selbst einkauf-te, und nur die ererbten Vorräte losschlug. solange war das Geschäft höchst einfach: f fügte zu den von der Binderin üerzeichi>e^ Preisen einen bestimmten Prozentsatz Gewinn hinzu. . j Nachdem jedoch die erste Scheu eiM überwunden war, merkte sie bald, das; .«^ wisse Dinge für manchen Sammler f l höheren Liebhaberwert hatten, und daß dafür dreist mehr fordern könne. Schließlich fuhr sie auch auf die Au 1 neu; und es war kaum mehr als ein ‘)° Jahr seit dem Tod ihrer Wohltäterin ' gangen, da war die Krapsin, die "^„U1[nj Händlerin, allgemein in der Gegend bc a und beliebt. Man handelte gern nick sie war so liebenswürdig, so nett und I1 ^ Das war ein anderes Ding als früher Geschäfte mit der mürrischen Alien. ^ Um die Annemarie bei sich zu fefjcii, | mit ihr zu lachen und zu schwatzen, 1 ^ mancher Pfarrer, der sich eiqentlui)^^ dem Kram gar nichts machte, et»e ein Ringlein oder eine V-'stquie l" ^ Kirchlein. Dabei sprach |- m ) ^ von dem Geschäft selbst; das machte ^ nebenbei zwischen den Neuigkeiten , sie aus Stadt und Land zu berichten ^ ^ Ihr Aussehen, ihre Svrache, ll:r Scheti* Gehaben hatten sich dabei mit nM * der Schnelle g-tvandelt, mit der '• c:lle Frauen ebenen An-vasiungsl"hw^^ ^„isse. veränderte Lebenslage lt. deren ' c .n>, fFor lesunfl tD1- e SHuflrierteč Kreuzwort-otätfii “i /Ä/V'f r> -H Ä#» RMMch Die in den waagerechten und senkrechten Felder einzutragenden Wörter sind aus den bildlichen und geographischen Darstellungen Zu erraten und zwar die waagerechten Wörter aus dem oberen, die senkrechten Wörter Qus dem unteren Teil des Bildes. Bei 5 n-em der zu erratenden Wörter sind nicht die Bezeichnungen selbst einzutragen, sondern de Tätigkeit, die mit ihnen ausgeführt werden kann. Wieviel Zeck gebrauchen Sie zur Lösung dieser Geschicklichkeitsaufgabe? 3 ffernblatträlfel ^ JE / ^ S> * An Stelle der Ziffern sind Buchstaben ein ^setzen, so daß die Zeiger bei der Um-Behang über folgende Wörter hinweggehen: I. Uhr: I—IV Gefühlsäußerung. II—III Präposition, IV—VIII geometrgche Figur, *V~_x rotierender Körper, V—VIII Nah-’Wugsmittel, V—IX Orlsveränderung, VI— ’H tierisches Produkt, VI—VIIII Naturprodukt, VII—X Berg in Tirol. VIII—XII Element, IX—XII H-irschurt, IX—I "r> Hage; Uhr: I—IV Frucht inneres; II—III Für ®0tl, II—V Frauenname, IV—VII Sto-f-^rbindung, VII—XII oriental sche Kopfbe-^ung, VIII—IX Rinderart, VIII-XII lastname, X—I Geldinstitut. XI- -III chtchsgerät. Silbenrätsel Aus den Silben: a, a, ah, ald, au, brok, bei, de, den, di, e, ei, ha, Heid, in, ken, frei, la, ley, mi, mund, nie, nung, ohr, an, per, ra, ret, ri, ring, ro, sen, son, ster, tat, te, ti, tich, tii, we, zel bildet man 17 Wörter von nachstehender Bedeutung. Liest man die ersten und dritten Buchstaben un oben nach unten ab, so nennen die elfteren den Namen eines verstorbenen Komponisten, die letzteren nennen zwei seiner Opern. 1. Gesteinsart, 2. Polarforscher, 3. Selten heit, 4. niederländische Stadt am Rhein, 5. Ruf eines Haustieres, 6. Vorgefühl. 7. Wur zelgemüse, 8. Heilmethode, 9. weiblicher Vorname, 10. Giftschlange, 11. Schmuckstück, 12. Metallbolzen, 13. Schriftsteller und Lustspstldichter, 14. amerikanischer Erfinder, 15. Gipfel im Harz, 16. Vogel, 17. Vorname von Nr. 2. Gköcmken1ra?nilig „Wem Gehört das Gepäck"? 1 3 3 h en ätfel 2 4 6 t 5 6 * 8 6 2 l1 6 2 3 : 3 l 2 5 1 9 9 9,23 ;12 3 8 i 3 7 2 1 2 3 1 3 2 5 2 8 deutscher Philosoph Naturprodukt duftende Blume Fluß zur Nordsee Planet Gedankenblitz kostbares Gewebe männliches Rind Fluß zur Fulda Schichtkuchen Fluß zur Ostsee - - alte deutsche Münze wte Anfangslettern der Löfunoswörter, vP, oben gelesen, nennen uns das '~ch:rf|"al t Polarforscher. Vexierbild Wo ist der Jäger? In einer Handgepäck-Aufbewahrungsstelle sind versehentlich die Nummern vertauscht bezw. auf falsche Gepäckstücke aufgeklebt worden. Bei der Auslieferung der Sachen ist der Beamte auf seine physiognomischen Kenntnisse angewiesen. Besitzen Sie mich gute physiognomische Kenntnisse? Können Sie trotz der Nummerttverwechslung den richtigen Besitzer jedes Gepäckstückes feststellen? ©tdantcnlrainina Box Vuzzlk' #/' M|G;Z iE A jü j G| E S I CjHjR H i I ! L IO i N :D U IP :E ■ R □ Je vier stark umrandete Buchstaben gehören zu einer Gruppe. Die einzelnen Grup pen sind ohne Veränderung ihrer Buchstaben reihenwlge so in Passende Winkelumrandungen der unteren Figur einzuiragen, daß die Buchstaben der waagerechten Reihen, von links nach rechts gelesen, Wörter folgender Bedeutung ergeben: 1 — 1 Weg sperre; 2 — 2 Kopfbedeckung; 3 — 3 chinesischer Würdenträger; 4 — 4 süddeutsche Stadt; 5 — 5 modernes Verkehrsmittel; 6 — 6 Zahl; 7 — 7 Kinder» beluftigungsfigur; 8—8 deutscher Klassiker Auf gteictem Breitengrad i" ■%dgß$&Lt Die Vorstellung, daß Orte auf dem gleichen Breitengrad auch die gleichen klimatischen Verhältnisse haben müssen, verführt leicht zu großen Jrrtümern. Je zwei der oben angegebenen Orte liegen annähernd auf dom gleichen Breitengrad. Welches sind die vier Paare? Kammrätsel r Die Buchstaben: a, a, a, a, b, d, e, e, e, e, e, c, e, e, g, g, g, h, h, i, i, i, k, l. I, m, n, n, p, p, p, r, r, r, s, s, s, t, u, u, $, sind so in die leeren Felder einzutragen, daß die senkrechten Reihen folgende Wörter enthalten: 1. Glasbeschädigung, 2. Frauengestalt aus „Freischütz", 3. Sonntag, 4. Maler .gerät, 5. Gradbenennung auf Thermometern, 6. Teil des Eies. — Der Kammrücken nennt einen englischen Dichter, die Zahlspitzen, entsprechend ungeordnet, einen deutschen Dichter. Auflösungen aus der letzten Rätsel-Ecke Silbenrätsel: 1. Fasan, 2. Rebe, 3. Indien, 4. Saarbrücken, 5. Chamisso, 6. Glasgow, 7. Emilie, 8. Waldenburg, 9. Adverb, 10. Gaffel, 11 Tombola, 12. italienisch, 13. Salat. „Frisch gewagt ist halb gewonnen!" Umstellrätsel. Wo ist die Uhr? Die nächstliegende Annahme, daß sich die Uhr hinter ihrem Rücken befindet, erweist sich für den geschulten Denker sogleich al falsch, da Frau Ella in diesem Falle ein Spiegelbild der Uhr — rechts und links vertauscht! — sehen müßte. Da dies nicht der Fall ist, ergibt sich die — einfache Lö sung, daß es sich nur um das Spiegelbild eines Spiegelbildes handeln kann- Deutlicher gesagt: hinter Frau Ellas Rücken ist ein Wandspiegel und die Uhr befindet sich vor ihr. Sie sieht sie also mithm dauernd, ohne den Kopf wenden oder von einem Spiegel Gebrauch machen zu müssen. Scheinbar schwer und doch — kinderleicht. Ein Turm, der die erforderliche Höhe hä.te, ist _ nicht einmal vorstellbar. Er müßte nämlich ins Unendliche reichen, wie folgende einfache Ueberlegung ergibt: Die Linie, die den Agitator berührt, läuft parallel zum Turm. Zwei parallele Linien aber treffen sich erst in der unvorstellbaren Unendlichkeit. Karneval: Domino. Verkapselt: „Iphigenie" — Genie. Spaß muß sein!: „Freie Bahn dem Tüchtigen!" Gleichklang: Floh — floh. Besuchskartenscherz: „Margarethe" (von Gounod). Kreuzworträtsel. Waagerecht:!. Spiel, 4. Kalif, 6. Guben, 9. Euter, 13. Nelli, 14. Iller, 15. Pfeffer, 16. Nelke, 18. Gasse, 20. Rolle, 23. Taube, 24. Gabel, 25. Orden. — Senf« r e ch t : 2. Pfau, 3. Egge, 5. Adel, 7. Emil, 8. Feier, 9. Eifer, 10. Tafel, 11. Riege, 12. Reise, 17. Lena, 19. Sage, 21. Oder, 22. Loge. Was tut er? Er putzt sich die Brille. Pyramidenrätsel: 1. e, 2. Ei, 3. Eis, 4. Seil, 5. Elise, 6. Lei. sie, 7. Stiefel. Illustriertes Kreuzworträtsel: Die Wörter der waagerechten Reihen sind: Korb, Hahn, Stern, Beet, Zopf, Bier, Ente, Laube, Hase, Rose. • Die Wörter der senkrechten Reihen find: Kalb, Bett, Herz, Napf, Segel, Nonne, Buch, Rabe, Eber, Eule. Bücherschau b. „Den Freunden des Verlages F. A. Vrocktzaus" ist die gleichnamige Jahresgabe des alten Verlagshauses Brockhaus. Leipzig C 1, Querstraße 16, gewidmet. Die gut aus-geftattete Schrift wendet sich an den großen Anonymus Leser, verrät aber doch den veredelten Geschmack, den die unbekannten Brockhaus-Freunde in aller Welt besitzen. Wertvolle Beiträge von bedeutenden Schrift steilem und Gelehrten gestalten das Büchlein in Verbindung mit den Bildbeigaben zu einem der besten Almauache. Der Verlag sendet das kleine Werk Interessenten gerne zu. b. Die heilige Elisabeth zu ihrem 700. Todestag am 19. November. Legende und Geschichte stellt Matthäus Geister im Novem berheft der „Weltstimmen" (Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart, monatlich 90 Pfenn.) in einem feinsinigen, mit wertvollen Bildern versehenen Aufsatz auf Grund des Werkes „Elisabeth" von Leo Weismantel dar. Von den Themen, die im November Heft weiterhin behandelt sind, seien Bier noch erwähnt: Errell, Kleine Reise zu 'chwarzen Menschen; Kriegsbriefe gefallener Studenten; F. v. Gagern, Die Straße; Dr. Curt Elwenspoek, Mord und Totschlag. b. Friedrich von Gagern: „Ein Volk". Roman. 666 Seiten Umfang. Leinen 3.50 Mk. Staackmanns Romanbibliothek. Leipzig — „Die Epopöe des kroatischen Volkes — alles, was es an deutscher Erzählungslitera-tur über Südslawisches gibt, verblaßt daneben .. . Plastisch und drastisch rollt Gagern in breitem Rund das Kroatien der siebziger und achtziger Jahre auf, ein Land ir Gärung und aus dem Gleichgewicht. . . Aus allen, die nur die Fäuste im Sack .ballen und heimlich gegen Magyaren. Stuhlrichter und P'affen, Advokaten und Jude: als Ursachen des Elends raunzen, ipring' Aus der ganzen Welt MAGAZIN berichtet „Scherls Magazin*. Erlebnisse, Novellen, Ernstbs Und Heitbres und viele Bilder. „Scherls Magazin“ ist die Garantie fiir angenehme Unterhaltung und geistvolle Anregung. Besorgen Sie sidi gieidi das Novembethefh einer auf, ein Kerl, ein Rebellenblur, Marko Mranitsch, und wird als Räuberhaupluiami die Harde Faust der Getretenen und Glücklosen. Und wie dieser zum Erlöser wird, wie er züchtigt und zuschlägt, wie seine Bande mordet und sengt und schändet, wie er .chlietz lich an sich und seiner Mission irre wird, wie er die Abkehr der Kumpane erlebt, wie er eines elenden Todes stirbt und wie sich die ewigen Sterne auch in dieser armen Menschenseele spiegeln, das ist atmend, lebendig, bewegt, mit Morgenröte und Mitternachts-sturm der Inhalt dieses ungewöhnlichen Bu ches." (Frankfurter Zeitg.) b. August Gailit: Nipper«aht und die Jahreszeiten. Roman im Propyläen-Verlag, Berlin. Preis brosch. 3.50 Mark, Gzln. 5 Mark. Ein fremder Name taucht auf: August Gailit, ein in seiner estnischen Heimat sehr geschätzter Dichter, hat jetzt in seinem beden-tensten Werk „Nippernaht und die Jahreszeiten" (Propyläen-Verlag) den Weg- in eine westliche Sprache gefunden. Thomas Nippernaht, ein unsteter Vagant, ein heiterer, herzlicher Mensch, wandert durch sein Estland. Bald treibt er sich am Strom bei den Flößern herum, bald im Wald bei d. Holz- fällern; hier verdingt er sich auf Bauernhöfen als Ackerknecht, dort macht er sich auf dem Gutshof als „lieber Verwandter" zu schaffen. Wohin er kommt, treibt er seine Eulenspiegeleien, verbreitet quecksilbrige Unruhe und stiftet zum Schluß doch Gutes. Merkwürdige Charaktere zeichnet Gailit, meisterhaft die Natur seiner nordischen Heimat mit den weiten Seen und tiefen Wäldern, in denen der Sturm tobt und das Geheimnis wohnt. „Estnischer Hamsun" wird Gailit genannt. b. Sandstürme um die Pyram'den von Gizeh, ausgenommen vom Flugzeug aus — steht auf der Titelseite des Novemberheflee der Zeitschrift „Kosmos", Handweiser 'ür Naturfreunde (Franäh'sche Verlag-Handlung, Stuttgart, vierteljährlich drei Hefte u. ein Buch für RM. 2.—). Dieses Bild ist zugleich eine charakteristische Illustration zu dem Aufsatz von Dr. Benziner „Ein i'and erzählt seine Geschichte". Diese wohl nur der ganzen Welt einzigartige Zeitschrist versteht es ja, ausgehend von der Natur Und hren Erscheinungen, ihre Leser durch die ganze reiche Weit des Erlebens, des Geschehens u. des Wissens zu führen. b. Bergverlag Rudolf Rother — München 19, Hindenburgstraße 49, Bergverlagshau--— 14 tätige Skikurse schreibt das neue Berg-verlags-Skikursbnch 1931/32 und wer irgendwelche Winterpläne hegt, soll sich das Skikursbuch 1931/32 sofort vom Bergverlag Rudolf Roother, München 19, Bergverlaugs Haus, kommen lassen. b. Tage der Kindheit von Waldemar Bon-sels. Kirderheitserinnerungen als Roman. Preis: 3 M, Lw. 5 M. Verlag Ullstein. dieser Erzählung wird alles Literarische nebensächlich, u. wenn Bonsels von seinen Kin dertageii spricht, tauchen die Gestalten und Erinnerungen an diese Welt rein und frisch empor, vermitteln dem Leser unwillkürlich Teilnahme und Freude des Miterlebens dco Dichters Schwester Anni, ist zu jeder Teufelei zu haben, wenn sie sie nicht selbst ausheckt. Sie ist dabei, ob nun der Kanarienvogel in der Mausefalle gefangen oder der Goldfisch mit Kognak getränkt oder ob das herrliche Spiel mit den angebundenen W* ketchen getrieben wird. Ein neues Buch vo>n jetzt fünfzigjährigen Dichter, in dem wir von stiller Freude den humorvollen Bonsels unserer Jugend wiederfinden. Nähmaschinen Qritzner-ilirija Fahrräder Puch, The-Champion usw. ParioDhon Grammophone und Platten alle Ersatzteile , zu billigsten Preisen! G. TABORI — ZAGREB, Jürlsicevä ulica 16. Verlanget Offette und Kataloge kostenlos. — Postsendungen werden prompt und kulantest geliefert. 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Die tieftrauernd Hinterbliebenen- 15061 zu kaufen gesucht. — Anträge unter »Drillinggewehr« an die Verw. des Bi Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck dei -"" irlhorska tiskarna, ln Marihm wörtlich: Direktor ^Omko DFTEl.A — Beide wntmN-fi |r Maribor. — für den Herausgeber und den Drucl.