^ "Y5-Vlatt zur Nmb^cher Uritung 'V ' Mr?- I. WienstaK___________den lt. Männer 1823. Vermischte ^erlautb^runZsn. Z. »5o3. (i) Edict. Nr. 2196. Bon dem Bezirlvgcrichte Gottschee wlrd hie-mit dclannt gcmaa)t: 3^lan hade aus 'Anlangen deü Icnod Rantcl aus Udindiichdors, in die Rcassumlnmg der auf den 5. (^cxttmder, ^. October und^4. Äiovcmber i32^., angcoroneten Ber-stcigecungö-^agsatzungen gcwUIigec, und die neu-trnchcn ^ernnne zur Berauyerung der, der ^la. na He,alhcncn, auf der dem Gute ^eopoldsruh', kudDrd. Atr. 24. eienßdarcn, zu Obergamlmg/ 5ub (ionsc. Nr L. gelegenen gc>n> zen Hubc, intabulitten Ullunden; nähmlich': 2) des AdhandlungsprctocoNS nacd Elisüdelb Re» boll, gedornen Lampttsch/ äo imad. 24. April 1789. I») des zwischen Simon Reboll und Apollonia Invan, am 24. Jänner i3o5, crnä tclcn, und am A2. März darauf inlabuliiten lZhevertra' geg pr. i26a fi. e) des Adhan^unaspi-otocoNs nach Simon RebM, ^ ^ äc^o 5. AprU 1809, und ch des zwischen Joseph Reboll, Vormund des Mallbäus R^oN, und Andrä Invan. am 24. Mao itt2l, wegen '142 ft. b4 kr. ctrichte» ten gerichtlichen Vergleiches gewilligt wsr. den. Es werden temnach <^!1e Jene, die auf diese Urkunden aus was immer für einem Rechtsgrunde Andrücke zu Ka^'en vermeinen, auf. ssefoldelt, selbe binnen » Jahre, 6 Wochen und Z Tagen vor diesem Gerichte so gewiß geltend m machen, als widriaens diese Urkunden, eigentlich d,e darauf befindlichen IntabuIaNonscertifica^ nach Verlauf der gesetzlichen Frist auf wetteres 3nd7n wür^n.""^ "^''' "" ^ltlos ettlärt Laibach anl »7. März »L27. z. Z. 1120. (») G d i c t. Bon dem Bezirksgerichte ker k.f. Staatsherr« fchaft Lack wnd h'cmit allgemein fund gemocht: Gs seo über Ansuchen d«r Ursula Kuralt, von Alteniack, in die Ausftttigung ter Amortisations. Ericce, hinsichtlich dcs zugunsten deö Andreos Lufchina, auf dcm, dem Sttphan Wohlgemuth', 5vl» haus »Nr. 11. in Wistert gehörigen, der Staats» l?eirfchaft Lack, «udUrb.Nr. 42b, tlcnenden, Neu« Häusel inradullltcn Berglcicle, clöo. 2. October ll^c>o,j inlad. g. December Zßo6, pr. 26 ft. und deü zugunsten ecs Valentin Hartman, out eben dicscr NeaNlat heftendtn Echultschcines, ^60. «t inlal). 1,7. März iLoü.pr. t^5 ft. gcniNijict ncrten. Os weioen dc^hcr alle Jene, die c>uf tiese dcyden Ccduli^brlNe cin Recht zu hadcn vermeinen, hie« mit aufgefordert, dasselbe bim-en «incm Jahrs, 6 Wochen und 3 Tagen, so Oerviß hicronS gel» lend zu machen, nndrigens na Zwieback..... — „43 dto. dto. 1622 . ij2 l 56! 1 Pfund Preßburger mandoln'i Ocdenburgev dto. 1822 . ^21 45! detto . . . ... — „40 dio dto. 182^ . M ^0 1 Portion gerößte Mandeln " ^ « 9 Auch empsichlt er sich mit allen üdr.gen Material-, Spezerey-. Farben ^ lmd Daamen- W^aren/wo/o. besondereres Zettel zu haben sind, zu ^igen Pre.sen, m.t der Versicherung, d«ß sein thätigstes Bestreben d.h" zielt, seme verehrten ^llen- Intelligenz-Blatt zur Laibacher Zeitung. N" ,. Dienstag, den i. Jänner 1828. M Gubernial-Verlautbarungen. WZ i/i0l. l2) Current, e 3juili gelegener Realitäten, geschritten werden, als: 1) des in der Gemeinde V^mu-vi-aza und in der Gegend I^a^i^ii gelegenen, von der aufgehobenen Bruderschaft L. V^äi Vüj:nov525!i herrührenden, und 170 i.<2 Quadrat - Klafter messenden Wiesen - Grundes, geschätzt auf 21 fi. 11 1^ kr. 2) des in der nähmlichen Gemeinde und in der Gegend sc^vex-e gelegenen, von der nähmlichen Bruderschaft herrührenden, und I62 N2 Quadrat-Klafter messenden Wiesen- Grundes, geschätzt auf IZ si. 5^ i^ä kr. 3) des in der nähmlichen Gemeinde und in der Gegend po^di-i^ gelegenen, von eben dcrftZben Bruderschaft stammenden, /,.04 1^2 Quadrat - Klafter messenden Wiesen - Grundes, c „-x. fi . 5i ^ä. kr. .^.) des in der nähmlichen Gemeinde und in der nähmlichen ^'^gUir qttogencn, von cben gedachter Bruderschaft stammenden, und 117 Z^ Quadra! - Ks^fcr 'n'cMnde'l Wiesen - Grundes, geschätzt auf 20 fi. 20 2^ kr. 5> des m der ' oe und in der nähmlichen Gegend gelegenen, von der nähmlichen Bnlderschasl ^ammcn.'c^, und 591 Quadrat - Klafter messenden Wiesen - Grundes, geschätzt auf 42 fl. 22 Z.U kr. 6) dcs :n derüähmlichcn Gemeinde und in dcr Gegend 5. ?Iouo gelegenen, von ebcn derselben Bruderschaft herrührenden, und/,85 Quadrat-Klafter me^nden Reben - Grundes, gc-. schätzt auf 9 fi. 23 2^ kr. 7) des in der nähmlichen Gemeinde und in der nähmlichen Gc-gcnd gelegenen, von eben gedachter Bruderschaft stammenden, und 216 Quadrat - Klafter mcsscndcn Rehen - Grundes, geschätzt auf 6 fi. iZ kr. 6) des :n dcr nähmlichen Gememde vnd in dcr nähmlichen Gegend gelegenen, von cbcn derselben Bruderschaft herrührenden, und 10^.0 i^ Quadrat - Klafter messenden Reben - Grundes, geschätzt auf I2 fl. 52 kr. 6) des in der nähmlichen Gemeinde und in der Gegend Dol»2 gelegenen, von der aufgehobenen Bruderschaft 5. ^.näi-ua Valu^vi-HHa herrührenden, und 925 Quadrat - Klafter messenden Reben- und Ackergrundcs, geschätzt auf 5i st. 41 2^4 kr. — Diese Rea-lttacen werden elnzelnlveise, so wte si? der b^reffcnd? Fond besnzi und gemeßt, odec zu besitzen und zu genießen berechngct g^^v:sen wärs , um die beygesetzten Fiscal-Preise ausgebothen, und dem McMierhend'N mtt Vorbehalt der Genehmigung der f. k. St. G. V. Hof - Commission überlassen warden. — Nicmand wird zur Verweigerung zu-gelassen , der nicht vorläufig den zehnten Theü des F^sc llpreises, entweder m barer Con» venttons « Mün;e, odir in öffentliches,, auf Metall ^ Münze und auf dcn Ucberbringer lautenden Ttaats - paoleren nach thrcm cu^,näß»gla Ncrthc bty der Versteigerung^-Commission erlegt, oder eme auf ocefen Betrag laurcnde, ool'l^usig von der Commission geprüfte, und als legal und zilrelftend beft»nd?lie Glherstellungs - Urkunde bepbrmgl. — Die erlegte Eautwn wlrd jedem 3icttanten, m>: Ausi-.a^ne oes Meistblethers, nach beendigter ,Versteiaeruna zurückgestellt, j?ne oes Me? tozechcrs dagegen wird als verfallen angesehen werden, falls er sich zur Zrrichlung dess d;eßsai!'.gen Eomractes nicht yerbeylas-sen wollte, oder w?nn er dle zu bezahlcnde er^te R^li? in der feffqesehtcn Zelt nicht be-> richtlgte, bey pAchtmaßiqer Erfüllung dliser Oblie^enhcltcn aber w:rd lhm der erlegte Ve« trag an der ersten KaufschtllmgS ^ Hilfce abgerechner, oder dle sonst gclnstete Eaurwn wieder erfolgt werden. — Wer für einen^ Druren cm?n Anborh machen w,ll, ist verbunden, dle d:eßfälllge Vollmacht s-,ncs ^ommnenten der Verste»geru^gs - Commission vor-e läusig zu überrelchen. — Der Melstt>l«thev har die )alfle oes Kauf!ch,Nmqu mnerhalb ^ Wochen nach erfulgter, und ihm btkannl gemachter Bestätigung des Verkaufs - Actes und noch vor ver Mbergabe zu benchtlgen, die andere Hälfce aber kann er gegen dem, daß er sie auf der erkauften, oder auf emer andern normalmaßlge Sicherhett gewahrenden Realität, in erster Priorität grundbüchlich versichert, mit 5 vom Huniiert in Eon« vennons - Münze uer^nset, und die Zinsen - Gebühren m halbiahngen Verfalls » Raten abführt, in fünf gleichen iahrlichen Raten- Zahlungen abtragen, wenn der Erssehungs, Preis den Betrag von 5c» fl. übersteigt, sonst aber wird dle zweyte Kaufschlllmgs - Hälfte dmnen Jahresfrist vom Tage der Uebergabe gerechnet, gegen die ersterwähnten Beding' nisse berichtiget werden müssen. — Bey gleichen Anbothen wird Demjenigen der Vorzug gegeben werden, der sich zur soglcich^n oder früheren Berichtigung des Kaufschillings her-btvlaßt. — Die übrigen Verkaufsbedt!ign«sse, der Werthanschlag und dle nähere Beschreibung der zu veräußernden Realitäten können von den Kauftustigen bey dem k, k. Nent-amte in l^p0älät>la eingesehen, so wi? d,e Realttaten selbst in Augenschein genommen werden. Won der kaiserl. königl. Staatsgüter s Veräußerungs« Proo. Commission. Trteft am 17. November 1827. S i g m u n d R l t t e r v. M 0 ß m i l l e r n, _____ k. k. Guhernial- und Präsidial-Secretar. _____^ K^eisämtliche Verlautbarungen. ^. i5oa. (2) Kund ,n L ck u n g. , Nr. n85o. Zlun Behufe der Verpflegung der W^cks - Arbeiter in der f. k. Bergstadt Idr:ss^ wird lm. z'Atyten Militär - Quartal 162^ , ei^ Quantum von ^6c>c» Metzen Weltzen , und 2050 Me!;en Korn, beaöthigec, von n, > H^rnderzi in jedem der drey Monate Febru- ar, März und April, eine verhaltn^ 2'^Hntltät abgeliefert werden muß. -^ Da dl^ser Bedarf mittelst einer Mmuendo , ^gMlng, zu Folge hohen Gubnmal? Auftrag — 2o53 — gcs vom 19. d. M., Zahl 272/^7, sichergestellt werden muß, so wird nach den gewöhnt^ chen Formalitäten, und umer den bekannten weftnilichen Bedmgmsscn der dltßfalllge ?:ci^ tstlons - Act am 5. Jänner 1628, Vormittags 10 Uhr, ,n der hiesigen k. k. KrctSamts-Kanzley vorgenommen werden. — Wozu man sonach die liefel'unc5luft,qin Parlheycn mit «dem Bevsahe einladei, daß die inVwlduellen ?lcitatlonkbedtngrlssi bcyw krcikäwil'chen ^xpe-dtte, in den gewöhnlichen Amtestunden eingesehen werden können. — Külftrl. Könlgl. Kreisamt Laibach am 2/,.. December 1827. Z. 1^99. (2) V e r l a u t b u n g. Nr. y85i. Ueber cm an das k. k. V'llacher- Krcißamc von ^.lre des k. k. Obcrbergumles und Berggerichtes zu Klagenfurt aefteßces Ansuchen, soll dae Aerarwl-Blev - Magazins-G"baude in Viliack r>om 1. Map kunfcigtn Jahrs, neu velZnitthct werden. Da dlcscs Gebäude lM Wege einer öffentlichen Versteigerung am 14. k. M. bey der Bc^rks - Obrigkeit Villach mrmiethei werden nnrd, sa wird dleses zur allgemelncn Niffenschaft mtt dem Bepsatze ge- . bracht, daß dic näheren kicitatlonsbedmgniffe täglich zu den gewöhnlichen Amtbstunden in der Kanzlen erstgenannter Borkst Obrigkeit emgeschen wcrden können. — Kreisamt V»llach am !0, December 1827. Vermifchte Verlautbarungen. I. »^61. (2) F eilbitthungs - Gd ict. nä Nr. gZ?. Von dcm BezirfZgericbt« d?r Ccnnmcrucherrschaft Bcl^cö rvird bekannt gemacht: Es sey auf Ansuchen dcs Jacob Sodia, 5ud hauS ^ Nr, 25, von Iercta, ln die Fckbicthung der, dcm Va« ltntin.Oodla eigenthümlich gehörigen, m ikcprmnig, Ln^, hauö ' Nr. 2, gllegentn, der (Zamme« rall)erlfä)aft Veldes, sud Ulv. Nr. 1237, zn.sdaic», auf 65«) ft. 26 tr Nlttüs! Z^unze geiicltllch geschählen Dritielkaufrecttohude, nebst d«i >3ut 23 ft. 2 fr.' qefääftten fadlcnten Güter < »regen schuldigen 5o» ft. Lw., nedft 5 o)n Zinsen , »m Wege d«r (ö>l,.unon acn'llligec woltcn. Da nun hierzu drey Termine, und zwar jür den trstcn ocr »«. December l. I., für den zweyten der »4. Jänner, und für dcn dritten der n. Februar s. I. iv2tj, mit dcm Beysahe bestimmt worden ist, daß, wenn diesc Drtttellauftechtsbube und das fühlende Vermöstcn »recer bey dem ersten noch bey dem zweyten Termine um die Sckähunq oder darüber an Mann gebracht werden tonnten, sie bey dcm dritten auch unter demselden dnnan gegedcn n'erdln wurden. Die nähere Beschreibung dieser Drittelhube" und Llcilanonö>.-ecingmfse tonnen in dieser Ge« tichtslanzleo jedclznt eingesehen werden. , Be,. Gericht Gammcralhcrlfch^ft Beldes den 8. November ^627. Anmerkung. Bey der eisten Feilbietdung hat sich'fe,n K."'ftuMqer gemeldet. Z. ,49?. (2) Edict. Nr. 204,. Vom vcrelntcn Bez. Gerichte RuperMof zu Neustadt! wird zur allgemeinen Kenntniß ae< bracht: W scy auf Ansuchen der Maria Eupantschitscl) , zu Eeidtcndoif, ,n die executive Ber« äußesung der, der Pf^r^ült Präischna, äud Rcct. Nr. 10, n,icicnenDen ,lü i^ube m Plcmrera uno des', der D. R. O, Eommenda NcustatU, 5ub Rcct. Nr, 5^, bcrgrcaimlßlften Wemssartens ' yaascnderg, des G^rg Bu^h scel., nun dchen Sobncs Anton Bidih, wc^n aus dem gencht-lichen Äerglnche, vom 16, Hornung 1802, schuldigen i54 ft., gew'.Mact worden Nachdcm nun h,czu drey BersttigerunB ° Tagsützun..en , alä: dcs cnvabntcn Weingartens am 5. Februar, am 3. März und 5. Apr,l 1828, stets Früh um 9 Uhr, im Gcbirae haasberg, und der erwähnten >,j^ vude? an den liähmllchen Tatzen. Nackmittcigs um 3 Uhr im Orte Plem« berg mu dem Anhange bestimmt worden sind, daß, im FaNe die Realitäten weder beo d^r er« sun now zn'tDttn ^agsaftmig um dcn Schähungswerth, und zwar der Weingarten pr. 69 ft., die n2 ^ude, ftmmt Wohn- und Wilthschaftsgedäuden, pr. ,10 ft., an Mann gebracht w'crdcn tonnten, dleftlben bey dcr erittcn Versteigerung auch unter d'ei S. März d. I., Z. 169, an mcbrercn Pcsten !?chaupt^tcn 2c) st. ,, 1^2 tl. M. M., sammt Verzugszinsen scit 5c». Jänner d. I. und Supclexpcvsen, gcwlllig^l und zur Bornahme dctsclben drey Tahsayungen, als: auf den 7. und 2tt. Februar, dann ^5. Mär; k. I. 1628. jederzeit Vormillags um io Ubr in Lc>cu Witcesch bestimmt worden m,it dem An^ngs, daß, faM ein oder der ander-c Gegenstand bey dcr ersten oder zweotcn Licitation. um oder übcr den Schähungswelth nicdt angebracht werden soNte, er bey der drltten auch unter demfcldcn hintan' gegeben werden wurde. Dcr Verkauf wird geschehen, gegen gleich bare Bezahlung, und es werden dazu die Kausiu« fiigcn zu erscheinen eingeladen. , > Bezirks - Gericht dcr Herrschaft Ponovitsch sm 10. December ^27, ^ Im Hause N,r. 1Z7, am Platz, ist m ersten Stock eine Wohnung, bestehend in 6 Zimmern, einer Küche, einer Speisekammer, einem Keller und einer Dachkammer, auf künftige Georgi-Zeit, zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt der Hauseigenthümer , ' Ioh. B. Aicholzer. ' — 2o55 — M Gubernial - Verlautbarungen- Z Z. 1^63. (3) G u b e r n i a l - V e r l a u t b a r u n g näNr.2/,6/l3. über Privilegien- Verleihungen. — In Gemaßhcit dcv hohen Hofkanzlcp-Der-ordmmgen, vom ic^., 21., 23./ 24., Io. und 3i. October, laufenden Jahrs,, Zahl 27/lZ/z, 27/1.35, 27/^97, 27/^98, 27600, 28113 und 28019.. wird ^das nachstedende Vcrzcichniß jener Privilegien,'welche Seine Majestät mit allerhöchster Entschließung'vom 25. und 28. September laufenden Jahrs nach den im allerhöchsten Patente,, vom ^..December 1820, enthaltenen Bestimmungen zu verleihen geruhet haben, zur allgemeinen Kenntniß gebracht. — Vcm kaiserl. königl. illyuischen Landes - Gubernium zu Laibach den 22. November 1827. Joseph Camillo Freyherr v.. S chm i db urg, Landes - Gouverneur. I 0 hann Graf v. Welsperg, Vice-P».asident^ Johann Sch.neditz, A k. Gubernial»ath und Protomedicus. V e r z e i ch n i ß mehrerer Pri v i legien - Vc r l ei hungen, als: Erstens: Dem ^nwnio Zo^on^o, als Repräsentanten der D,na Deruni, Llcnt» ct (^>mp. wohnhaft zu Mayland, für die Entdeckung und Verbesserung: Glasplatten von verschiedenem und weit größerem-Umfange, als dieß in den ältern Zeiten geschah, im Feuer zu färben, wodurch dieselben geeignet werden große Transparente, Ecmalde, Figuren und andere Zierden,, wie sie in der Metropolitankirche zu Mayland .erscheinen,, darzustellen, auf dle Damr^ von fünf Jahren.. — Z,w e y t e n s:^ Dem Johann Conrad, Fischer, Artillerie- Oberstlieutenant von Schasshausen in der Schweitz, wohnhaft in Wicn,^ auf der Wic-den, auf die Erfindung: alle Arten von Back-und Ziegelsteinen von was immer für eincr Größe und Form gleich bey ihrl.'r Verfertigung, cMwcdcr durch Perforation, oder Einlegung von nachher wieder herauszuziehenden Kernen so durchzustechen,und auszuhöhlen, daß sie bey gleich großem Volumen von gewöhnlichen Backsteinen mcht nur weniger Materie enthalten,-und eben deßhalb schneller trocknen, weniger rcisscn, beym Brennen einen geringern Aufwand an Zeit und Brennstoff erfordern, und leichter verführt werden können, sondern bey Bauführungen noch den besondern Vortheil gewähren, als Gewölb- odc^Maucrsteine aufdcm Fundamente weniger zu drücken, bey parzicler oder totaler Glasirung für Ableitungs? Eac nale von Wasser-Feuchtigkeit oder Dampfen zu dienen, bep Ocfen, die aus nichtleitenden Umgebungen gebaut werden sollten, diesem Zwecke, weil sie weniger Masse und viel Luft enthalten, vorzüglich zu entsprechen, daß also überhaupt mittelst derselben mit weniger Kosstn als bisher vielerley architectonische Constructionen können ausgeführt werden, daher sie Oecono-mle in der Fabrication und Solidität in der Anwendung gewähren,, auf die Dauer von zwen Jahren. — Drittens: Dem Johann Voigts, Hausinhaber, und Inhaber eines Prwlleglums, wohnhaft in Wien, Landstraße, Nr. 553, für die Entdeckung: allen Gat-lungen von lacktrten Blechwaarcn,, besonders, aber Tassen verschiedene verein« cmzudrücken, so zwar,^ daß alles von der richtigen, Seite und nicht verkehrt, (wie dieß beym sogenannten Abz,ehen der Fall lst) erscheine, und die ve^em» sodann auf getuschte Manier zu collo-nren, oder selbe m verschiedenen einfarbigen Druckfarben darzustellen, wodurch die lackirten Blecharbelten ein schönes Ansehen gewinnen, auf die Dauer von fünf Jahren. — V i e r t e n s: Dem Franz Heller, Posamentirer und Landesfabrikant, wohnhaft zu Wien, am Schottenfeld, Nr. 430, für die Verbesserung : itcns durch Verwendung einer Re-Mlinmgs? Maschine bey den Seidenband- Mühlstühlm, in allen Gattungen vrn Seiden- (Z. Beyl. Nr. l. d. t. Jänner 1828.) ^ B '— 2o56 — bändsvn (besonders in den broschirten, fassionirten und glatten Dientuch oder Gasbandern) eine solche Gleichheit und Regelmäßigkeit, verbunden mit Reinheit und Schönheit, hervorzubringen, daß sie den französischen durchaus gleichkommen: 2tens durch Anbringung eines andern Mechanismus zu bewirken, daß sich die Bandec von selbst aufwinden, so daß nach Verhältniß der Waare der Geselle 2c», 3o, 5c> und mehr Ellen fortarbeiten kann, ohne daß der Flaschenzug in seine vorige Lage zurückgesetzt, wohl aber an Zeit sehr v.iel gewonnen, und die Schönheit und Reinheit der Waare befördert werde, auf die Dauer von zwey Jahren. — Fünftens: Dem Carl Ludwig Weilheim, Kaufmann aus Krakau, wohnhaft zu Wien, an der Wien, Nr. igo, für die Erfindung und Verbesserung, und zwar: itens, Verbesserung in der Fabrikation des flüssigen Ammoniak (Salmiakgeist) wodurch der Rückstand nach der Ausarbeitung leichter beseitiget, und bep dem Einsatze eine geringere Menge zKalk erfordert wird; 2tens, Erfindung eines neuen Ktttes, welcher zum Behufe der Ammoniak - Erzeugung , vollkommenere Dienste leistet, indem er auch in dünnere Lagen aufgetragen , und ohne, allen Ueberzug gedickc, dem Durchdringen dcs heißen Anunoniakgases^widersteht; Ztens, Verbesserung in der Erzeugung der Salpetersäure, mittelst einer wesentlichen Veränderung an und in der Zusammenstellung der Vorlagen, und in der Manipulation, wodurch auch aus salzsauernhaltigem Salpeter reine Salpeter - Saure erzeugt werde, auf die^Dauer von fünf Jahren. — Ist von der medizinischen Facultat geprüft, und in ^aintats-Rücksichten mit dem Bemerken, anssandlos befunden worden, daß es auf dem Umschlage der Privileging - B^schr^bun^ stttt des Ausdruckes „S a u r e-E r z e u g u n g" „Ammoniak- Erzeugung" ^h:ig'n müsse. — Der Bittsteller hat fich hiernach der Berichtigung des Ausdrucks ,,H a u r e - E'r z c u g u n g" unterzogen/ — S e ch st c n s: Den Michael Erotti, Kuoftrschmid, wohnhaft zu Ca-siiglione in der Lomb.n-die, für die Verbesserung an dcn zu n Abspinnen der-Seidencocons verwendeten Kessel, mlttelft einer dan^ irl Verbindu-lg gedrachttn kupfernen Röhre, auf die Dauer von zwey Jahren. — Siebentens: Dem Anton Lachner, bürgerlicher Siegellack-Fabrikant, zu Prag wohnhaft, für die Erfindung, in allen Farben festfärbiges Siegellack auf eine neue Art zu verfertign, auf die Dauer von fünf Jahren. — A ch-tens: Dem Jacob Iegelaar, Segellack- Fabrikant aus Holland, wohnßaft zu Wien, keopoldstadt, Nr. 95, (für dermahl), für die Erfindung: Siegellack von den verschiedensten, in der österreichischen Monarchie noch nicht bekannnten Farb^i, thnls einfarbig, theils mar-morirt, so wie au.h einen besonders vortheilhaften Stöpsel? Segellack von vorzüglicher Güte und Feinheit, mittelst Maschinen mit großen Zeitgewinn zu verfertigen, und demselben eine schöne Politur zu geben, auf die Dauer v)n z,v:y Jahren. — Neuntens: Der Catharina Comizzoli, geborne FmtoneM, Handschnhm,^ch:rinn, wohnhaft zu Pavia, H'tr. I0o5, für die Verbesserung in der Verfertigung der Handschuhe, vermöge 'welcher von den bey den Handschuhen gewöhnlichen se H5 und dreyßig Nahttn, zwey und zwanzig Nähte erspart werden, auf die Dauer von einem I,chr. — Zehntens: Dem Friedrich Pelikan, Inhaber der Mineralwasser- Tnnk- Cnranstalt, außer dem Seilerstattcrthor, wohn-haft zu Wien, in der Stadt, Nr. ni2,,auf die Erfindung: alle in Krügcn und Glasfta-schen versandten Mineralwasser zum zweckmäßigsten Genusse- in hermetisch geschlossene gläserne Trinkbecher zu bringen, und denselben in diesen Bechern einen beliebigen Wärmegrad mitzutheilen, auf die Dauer von einem Jahr. — Ist von der medizinischen Facultat untersucht, und in.S.mitats- Rücksichten nut dem Bemerken anstandlos befunden worden, daß dem Privilegiumswcrber zu bedeuten sey, für geniues Schließen der Stöpsel seiner Becher zu sorgen. — E i l f t e n s: D:m Carl Mbricht, Hut/nacher, wohnhaft zu Olmütz, Nr. 3o3, für die Verbesserung der Hutmacherbeitze, vermögej welcher die gegenwärtig allge-««in in Verwendung ^stehenden^ der menschlichen Gesundheit nachtheiligen, häufig Zittern — 20Z7 — und Gliederrcisscn herbcvführenden, in Arsenik und Sublimat bestehenden Zusätze durch eine neue Beymischung entbehrlich gemacht werden, welche noch den Vortheil hat, daß nebst der Verwahrung der' Arbeiter vor jenen Krankheiten , und der Erziclung cines großen Ersparnisses dieser bloße Mctallzusatz die dermahlige glftartigc Bepmischung wesentlich an Güte, Dauerhaftigkeit, Schwarze und Glanz übertrifft, auf die Tauer von fünf Jahren. — Zwölftens: Dem Carl Friedrich Schmidt, Tintcnfabrikant, wohnhaft zu Wien, bestehend in der Erzeugung cines chemi« sehen Tintcnpulvers aus verschiedenen Stoffen, mittelst dessen durch Vermischung mit warmen Ncgcn - oder Flußwasser in kurzer Zeit eine schöne schwarze Tinte hervorgebracht wnd, wtlche hinsichtlich ihrer Güte, Dauer und besondern Wohlfcilhcit jede bisher fabrizirte übertrifft, und üdcrdicß im Stehen nicht dick wird, keinen Schimmel unterworfen ist, je älter desto schwarzer wird, und nicht durchschlagt, auf die Dauer von fünf Jahren. — D r e y z e h n r e n s: Dem Franz Jautz, befugter Tischler, wohnhaft zu Wien, in , Gumpcndcrf, Nr. 39, für die Erfindung, bestehend in der Verfertigung, von Ketten - Billards mit elastischen Feder - Mantinellcs, bey welchen das Tuch mitttclst Ketten gespannt wird, wodurch itcns, ein immerwährend gleicher Lauf der Spiclballen erzweckt wird; 2tens die Billards jährlich ein- höchstens zweymahl, und da nur um dasTuch vom Staube zu reinigen, abgedeckt werden dürfen, und Ztcns das Abdecken von Jedermann, und in viel kürzerer Zeit, als bey den gewöhnlichen Billards vorgenommen wcrdcn kann, und somit Zeit und Kosten erspart werden, weßhalb diese Billards wohlfeiler, als die bereits bestehenden zu stehen kommen. Durch die elastischen Feder - Mantincllcs wird ein regelmäßigeres Spiel erzwcckt, indem die Ballen viel richtiger abschlagen, und auch dem Ausspringen derselben durch die Elastizität vorgebeugt,:st, auf die Dauer von zwcy Jahren. — Vier-Zehntens: Dem Salamon Pergamenter, Mechaniker aus Szcnitz in Ungarn, wohnhaft zu Wien, in der Stadt, Nr. 762, (für dermcchl), für die Erfindung von Linicr-Instrumenten, welche wegen ihrer Einfachhelt um einen sehr billigen Preis angeschafft werden können / und mittelst deren man einen ganzen Bogen mit Tinte oder Blcpstift in engen oder weiten Linien auf einmahl, und mit Hilfe einer Vorrichtung, auch mehrere Papicrbögen von verschiedener Gattung, zugleich limcrcn kann, auf die Dauer von zwcy Jahren. —> F ü n fz e h.n t c n 's: Dem Ios.-Hcndr,ch, Handlungs- subject/wohnhaft zu Prag, in Nr. 190, für die Verbesserung der Zündhütchen, darin bestehend, daß zu dm Hütchen kein Kupfer'noch sorst cm Metall gebraucht wird, und daß die Zündmasse aus wohlfeilen und unschädlichen Ingredienzien besieht, weshalb diese Zündhütchen billiger als die bestehenden Kupfcrhütchcn werden verkauft werden können, auf die Dauer von fünf Jahren. — Ist von der Direction des hiesigen politechnischcn Insti.utcs untersucht, und in Sicherheits - Rücksichten anstandlos befunden worden. — S e ch s z e h n-t e n s: Dem C. N. Gullmann, befugten Baumwollwaarcn - Fabricant, wohnhaften Wien, in der Ios^hstadt, Nr. 186, für die Erfindung eines mechanischen Wcbstuhls', dessen Vorzüge dann bestehen: itens, daß derselbe sowohl durch Pfcrdc als durch Wasser oder Dampfkraft in Bewegung gesetzt w'erdcn kann; 2tens, daß er zurVcrarbcitung aller denkbaren Stoffe und zur Eczeugung sowohl glatter als gestreifter, croisirter und gemusterter Waaren, !von der feinsten wie von der gerinsten Qualität in gleicher Vollkommenheit gccigc net istz daß dabey keine andere menschliche Hilft nöthig ist, als um die allenfalls abreißenden Fäden wieder anzuknüpfen ; ^tens, daß dieser Stuhl für die Verarbeitung der Baumwolle mit cincr besonderen Vorrichtung verschen ist, mittelst welcher die Kette nach Verhältniß der Arbeit, und ohne dieselbe aufzuhalten, gleich auf dem Stuhle geschlichtet werden ?ann, wodurch ein iimner gleiches Fabrikat erzielt wird, und die aus der zu trockenen oder zu feuchten Witterung entspringenden Uebelstande wegfallen; 5tens, daß diese Vorrichtung zum Schlichten auch^ auf einer besondern Maschine angebracht werden kann, um ganze Ketten, für gewöhnliche Webstühle vorzuschlichten und .aufzubäumen ; 6tens, daß diese Maschine mit jeder Schnelligkeit arbeitet, welche der zu verarbeitende Stoff nur immer anhält; ^tens, daß sie endlich viel wohlfeilere und bessere Waare liefert, als bey der bisherigen Art zu arbeiten erzielt werden konnte, auf die Dauer von drey Jahren. — Siebzehnte n s: Dem Joseph Joachim, Feinstahlarbeiter, und Inhaber eines Privilegiums auf Sicherheits - Rasiermesser, .wohnhaft zu Prag, in der Vorstadt Carolinenthal, Mil. Eonscv. ' Nr. 3c>, für die Verbesserung der Scheerm, darin bestehend', daß dieselben, es mögen nun so- , genannte Zwick-, Ausschneid-, Nahe-,Leder-, Nagel-,, Leinwand-,Papier-, Schneider-oder Blechscheeren seyn, vermöge eines statt den bisher üblichen Stiele oder einer simpeln Kopfschraube nach seiner Erfindung construirtcn Stifcens sowohl, als vermöge einer eigens gear, beiteten Zurichtung des Schlusses und der Schmideblätter, gleich auf- -und zugehen müssen, daher ,beym Schneiden nicht sitzen bleiben, nicht über einander schnappen, an der Schneide nicht verderben können, und auch im Umdrchungs - Puncte nicht wacklicht werden, daher an dieser Stelle beynahe nie abgenützt werden können, auf die Dauer von zwey Jahren. — A ch t z e h n t e n s,: Dem Georg Karrer, Privatier, aus Augsburg, wohnhaft zu Wien, auf der Laimgrube-an der Wien, Nr. 33, für dle Erfindung und Verbesserung, bestehend in der Verfertigung eines Distillations- und Extractions- Apparates, welcher sich von den bisherigen.durch seine höchst einfache und sinnreiche Construction unterscheidet, indem er mit keinen, Wasser- Dampf-, oder Würze - Verwärmungsblastn versehen ist, die zu bestillirende vergohrene Flüssigkeit nie anbrennen kann, bey der ersten Destillation zugleich reiner, fuselfreyer, ordinärer Branntwein, einfach und zweyfach-recttfizirter Weingeist, und ObsoluterAlkohol, abgesondert erzeugt werden, und wahrend der Destillation ohne Unterbrechung derselben .der erhaltene ordinäre Branntwein, gleichzeitig einer zweyten Rectification unterworfen werden kann, eine wesentliche Ersparung an Beheitzungsmateriale erzielt wird, und mittelst einer-neuen einfachen Vorrichtung erkannt werden kann, ob der geistige Gehalt bereits übergetrieben, und die Destillation zu beendigen s.-y; — ferners in der Behandlung der Kartoffel, und aus derselben, einen ganz reinen, ftiselfreycn Branntwein, einfach und zweyfach rectifizirten Weingeist, und absoluten Alkohol zu destilli-ren, welche den mit Wein desiillirten Geistern an Geschmack und Gehalt vollkommen gleichkommen, und sich sowohl für die feinsten Liqueure und aromatischen Wasser, ^a!s zur Auflösung der Harze, den femsten ätherischen Oehle, und zu andern chemischen Präparaten vorzüglich eignen, wobey weder ein Kochen der Kartoffel,, noch sonst eine ^bisher gewöhnliche Vorbereitung erfordert, sondern durch eine einfache Mischung schon wahrend der Gäh-rung der Kleber absortirt, und dem Entstehen des Fusclöhls vorgebeugt wird. Die Ent-fustlung und Deplegmatisirung unterscheidet sich von der bisherigen Methode dadurch, daß sie weder der vegetabilischen Kohle, der Schwefelsaure, noch des Knli bednrf, um durch ein einziges Destillat einerley Producte von reinem, fuselfreyen Branntwein, Weingeist, Verschiß denen Gehalts und absoluten Alkohol abgesondert zu erzeugen, auf di^e Dauer von zwey Iah^n. —. Ist von der medicinischen Facultät untersucht, und in (Vanitats - Rücksichten mit dem Beysatze anstandslos befunden worden, daß dem Privllegiumswerber bey seinem sehr complicirten Apparate die 'äußerste Sorgfalt wegen Vermeidung der Verunreinigung durch Kupfer zu empfehlen sey. Auch wäre M Ausübung dieses Privilegiums nur in s» weit zu Matten, wo solche bestehen, nicht beeinträchti- get werden. — N e u n z e h n t e n s: Dem Spörlin Lt Nahn, k. k. Hof-Papier-Tapeten - Fabricanten, wohnhaft in Wien, in Gumpendorf, Nr. 290, für die Erfindung: darm bestehend, das Aufziehen der Papier - Tapeten auf eine neue, viel schnellen untz wohlfeilere Art als bisher, mittelst eines neu erfundenen Kleisters zu bewerkstelligen, de^ sen Zähigkeit und Haltbarkeit das Abspringen der Tapeten vollkommen verhindert, und wodurch die kostspieligen bisher üblichen Unterlagen von Lcinwandstreifen und Makulatur-Papier ganzlich erspart werden ; ferners, jede wle immer geartete, alte oder neue Kalkmau« er so zuzubereiten, daß die Papier - Tapeten mittelst dieses Kleisters unmittelbar und mit aller Sicherheit darauf gezogen werden können, und durch diese Zubereitung so wohl die schädliche Einwirkung des frischen Kalkes auf zarte Farben, als auch die Ansicdlung von Ungeziefer zu verhindern; endlich durch diese neue Methode beym Tapezieren der Zimmer, mehr als zwey Dritttheile der für die bisher üblichen Requisiten erforderlichen Auslagen zu ersparen, wobcp auch die Arbeit wenigstens noch einmahl so schnell verrichtet werden kann, auf die Daucr von einem Jahr. — Z w a n z i g st e n s: Dem Johann Sandhaas, privilegirtcr Uhrmacher, wohnhaft zu Wien, in der Jagerzcile, Nr. 5Zi, für die Entdeckung: mittelst eines besondern, in England und Frankreich bereits abgewendeten Mechanismus aus Holz, Leder, Metall, in Verbindung mit Schlauchen oder Zulcitungsröhren, alle Gattungen Getränke und Flüssigkeiten unmittelbar aus dem Fasse in cine Wohnung oder Wirthsstube zu leiten, welcher Mechanismus sich besonders den Wirthen, Wein-, Bier- und Vrannttveinschcnken empfehlen dürfte, indem sie dadurch an Zeit und Dienstgehilfen ersparen, und Beurtheilungen von Seite dcs Dicnstpersonales entgehen. Ein weiterer Vortheil dieser Entdeckung bestehe darin, daß durch die Anwendung derselben die Getränke und andere Flüssigkeiten nicht verunreinigt, noch verschüttet, und insbesondere immer frisch erhalten werden, so wie selbe noch übcrdieß eine Menge andere Vortheile darbiethe, auf, die Dauer von zwey Jahren. — Ein und z w n n z i g st e n s: Dem Michael Leixner, Hausbesitzer, wohnhaft zu Wien, auf der Wieden, Nr. 6I9, für die Erfindung : mittelst einer eigenen Manipulation und der gewöhnlichen Absondcrungs - Apparate aus einem bisher zu gar keinem Gebrauche verwendeten, und als scheinbar unnütz weggeworfenen rohen Produc-te in Verbindung mit weißen Kalkerde - Sandstoffe, ein neues Wi cner-Sch ö nreib- und Ersparung-Material, für die Ausrcibung der Wohnzimmer, und sonstigen Küchengebrauch zu Erzeugen, welches ungcmein ausgiebiger, als der zu diesem Zwecke bisher verwendete weiße (Vand, rücksichtlich des darin enthaltenen größern Dchwcrcrde-und Kiestlantheilei seyn, und auch wegen der, zu dem erwähnten Gebrauche erforderlichen geringeren Oua-litat den Vorzug vor dem Letztern behaupten soll, auf die Dauer von drey Jahren. — Zwey und z w a n z i' g st e n s: Dem Joseph Wagner, Mechaniker, und dessen Sohn, Joseph Wagner, wohnhaft zu Wien, auf der Wieden, Nr. Z48, für die Erfindung einer eisernen Maschine, die Starke aller Gattungen des Schießpulvers zu untersuchen, und genau anzugeben, welche, da sie m cincm kleinen Maßstabe verfertigt ist, sowohl den Erzeugern des Schicßpulvcrs, als auch in Bergwerken und Steinbrüchen, s, wie auch Jägern und Schcibcnschützen zu einem sehr vorteilhaften Gebrauche dienen kann, auf die Dauer von^zwey Jahren. — Ist von dem politechnischcn Institute untersucht, un«, in Sicherhelts - Rucksichten gefahrlos befunden worden. — Drey und z w a n-z i g st e n s: Dein <^52r O^camps, wohnhaft zu Mayland, in Vi^-a äeile ^Iliue, Nr. 1701, fur die Entdeckung: die VerferNgung und den Gebrauch der mechanischen Weberstuhle von 6W53, m den kaiserl. königl. Erblanden einzuführen, welche zur Erzeugung der Schafwoll-, Baumwoll-, Lein- und Seidengewebe verwendet werden können, und'vermittelst welcher, da sie entweder durch Wasser oder durch eine andere Triebkraft getrieben werden, sowohl eine größere Vollkommenheit in de/i Erzeugnissen, als auch eine bedeutende Ersparung an der Handarbeit erzielt werde, auf die Dauer von fünf Jahren. — Vier und zw a n z i g ste n s: Dem Ferdinand V^Ki, Farber, wohnhaft zu Mayland/ in der Strasse von Moroni, für die Entdeckung: was immer für Woll- und Seidenzeugen die schwarze Farbe zu benehmen, und dieselben in eine beliebige andere Farbe umzu« färben, auf die Daucr von fünf Jahren. — Fünf und z w a n z i g st e n s: Dem Mathias. Müller, Instrumentcnmacher und dessen Sohn, wohnhaft zu Wien, in der Leopoldstadt, Nr. 5c»2, für die Erfindung: an dem I^no-l^ii,^ ^^ttr dem Nahmen Gabcl-Harmon I'isnu-l^r«^ welche im Wesentlichen darin bestehe, anstatt Stcgsteftcn, Simm-gabeln von Stahl odcr Messing, mittelst Simmstiftcn anzuwenden, die nach den Saiten ihre Verjüngung erhalten, und nach dem Tone, den ihre Saiten haben, gestimmt werden, wodurch die dritte Saite entbehrlich wird, der Ton starker, voüer und glockenartiger hervorkommt, das Springen der Saiten vermindert, das Stimmen erleichtert, und die Stimmung^ haltbarer wird, indem das Instrument um 28 Centner weniger Spannkraft hat. Diese Erfindung sey bey allen Gattungen von ?i^na-^ul-^ anwendbar, wo die Hammer in den Steg, oder gegen dcn Aufschlagsteg schlagen, und Mme mit einer einfachen, zwey-oder dreyfachen Besaitung geinacht werden, auf die Daucr von fünf Jahren. — Sechs-und zwanzig st'ens: Dem Carl Friedrich Lange, Kaufmann aus Königsberg in der Ncumark, wohnhaft zu Wien, am Graben, Nr. iiZI, für die Erfindung eincr Steinmassc zur Dachbedeckung, zu Bau-und Grabsteinen, dann zu Hausverzierungen, welche bey geringeren Kosten allctt Einwirkungen der Luft und des Wassers dergestalt widerstehe, daß sie im Fortgange der Zeit immer mehr an Unzerstörbarkeit gewinne, und daß die Bedachung mit der sich hartenden Stcinmassc unmittelbar auf die Lattung des Daches angebracht werde, auf die Daucr vön fünf Jahren. — Sieben und zwanzig-st e n s: Dem Lucas Kaspcrr'icwitz, Posamcntirer, wohnhaft zu Wien, in Gumpcndorf, Nr. Z9, für die Erfindung: itens^, Iris-Maschinen- Schnüre zum,Aufputze für Frauen-kleider und für Tapezierer - Arbeiten zu erzeugen , welche die bisher verfertigten Schnüre an Schönheit der Farben und an Dauerhaftigkeit übertreffen, und im Preise nicht höher als diese Lehrern zu stehen kommen sollen; 2tens, alle Gattungen Tapezierer-Verzierungen, als Franzen, Krcpies, Draperien?c. in allen Farben mit d?r Iris- Schattirung zu erzeugen, welche gleichfalls sowohl durch, die Schönheit und Schattirung der Farben, als durch ihre Dauerhaftigkeit die bisher verfertigten derlcy Posamcntircrarbciten übertreffen, und gleichwohl im Preise nicht höher zu stehen kommen sollen, auf die Daucr von zwey Jahren. — Acht und z w a n z i g st e n s: Dem Stephan Römer, von KI55 - i^iiZ^lvs!, Chemiker und Magister der Phar,nazie, wohnhaft zu Wien, in der Stadt, Nr^ io35 , für die Erfindung: vermittelst welcher, durch die theils mit neuen, theils mit verbesserten Mitteln, vereint bcwcrrstclligle Erzeugung der (^lo^Ic^l^n und (.^ilol^iin^or, dann durch eine Brcnnöhl - LauterungsmethoHe mit Benützung einiger bisher als unnütz weggeworfenen Abfalle nebst dcn bessern und wohlfeileren Hauptpvodutten auch noch die Gewinnung eincr wohlfeilen lcderahnlichcn, zu mancherley Gegenständen formbaren Masse, dann eines sogenannten ^nu^vi-ONQnlu» zum Schutze der Kriegs -^ und Kaufsahrthcyschiffe gegen Feuer und Nasse; fernereines wohlfeilen Anstrichs für Schindeldächer, endlich ncucr wasserdichter, augenblicklich trocknender Deckfarben zum Anstreichen verschiedener Gegenstände, und eines neuen kraftigen und einfachen Bleichmittels zum technischen Gebrauche, a!s Nedenpro-ducte, ohne die Gesundheit der verwendeten Arbeiter zu gefährden, erzielt werden können, auf die Dauer von fünf Jahren. — Ist von der medizinischen Facuttat geprüft, und in Sanitats - Rücksichten nüt der Beschränkung für unbedenklich erklän worden, daß d.e hier in Mittel liegende Bereitung der Ivali - und ^n-mi - z'>lc-ai-!>(,>ii^ , so wie auch des (^r-1>an> Gasts, blos den öffemll-chen Apothekern zustehe, und dem Bittsteller sohin nicht gestattet werden« dürfe. — Der Bittsteller bat zu Protocol! erklärt, daß er sich der von der medizinischen Facultät ausgesprochenen Beschränkung unterziehe, Und auf die Bereitung der I^ilii- und ^uron- ^MÄi'donÄ«^) so wie des (^"'In-.li - Gases Verzicht leiste. —>, N e u n und z w a n z i g st e n s: Dem Georg Kalmar, bürgerlicher Handelsmann, wohn? haft zu Ocdcnburg in Ungarn, für die Erfindung: das gedörrte Ocdcnburger Obst in Schachteln mit einer gewissen Art zu diesem Behufe verfertigter, in Rahmen und unter Glas wohl verschlossener Bilder zu verzieren j auf die Dauer von fünf Jahren. — Ist von dcr medizinischen Facultat geprüft, und unter der Bedingung, daß Bittsteller die fraglichen Verzierungen nur aus den angegebenen Ingredienzen bereite, mit den angegebenen Farben bemahle, und unter den angegebenen wohlvcrschlossenen Nahmen dem Obste beylege, in Samtats-Rücksichten für unbedenklich erklärt worden. — Dreyßig st e n s: Dem Carl Wilhelm Brcvillier, Pächter der Schwadorfer Gespunstfabrik, und Jakob Zillig, Maschinist, wohnhaft zu Wien, Nr. c>ä3, ft'ir die Verbesserung cn den Mule-, Vor- und Fcin-spinn-Maschinen, darin bestehend, daß durch verschiedene/ an den einzelnen Theilen der Maschine angebrachte mechanische Vorrichtungen, dcr Gang derselben, und insbesondere der Aufschlag der Fäden auf die Spindeln so geregelt werde, daß dadurch jede Willkühr des Arbeiters vollkommen beseitiget erscheine,, und zugleich eine gleichförmigere, ergiebigere, und dabey /wohlfeilere Fabrikation, als auf die bisher übliche Art erzielt werde, auf die Daue.r von zehn Jahren. — E i n u n d d r e p ß i g st e n s: Dem Ignaz Stabler, Eisenhand-ler, wohnhaft zu Wien, in Mariahilf, Nr. 17, für die Verbesserung in dcr Erzeugung des Eisens zu Brunn-Büchsen, wornach das Eisen statt dcv bisher üblichen Streckung mit dem Hammer, wodurch es eine ungleiche Form erhatt, mittelst einer. Walze, sammt dem Nande in der Mitte zugleich erzeugt werde, und bey Ausfertigung dcr Büchse, selbe geschweißt, doch vorzüglicher und besser durch Löthung vereinigt werden könne, wodurch das Durchdringen des Wassers ganzlich beseitiget, und die ganze Vollkommenheit erzweckt sey, auch überdieß die C'rzcugungskostcn noch billiger zu stchcn stommcn sollen, auf die Dauer von fünf Jahren. Z^w e y u n d d r c y ß i g st e n s: Dem Julius Suhs, wohnhaft zu Wien, m der Iägcrzcil, Nr. 26, für die Crsindung: mittelst cineö neuen Waqens, welcher blos durch das abwechselnde Stemmen dcr Füsse an das im Wagen eingebrachte ^Triebrad, nöthigcnfalls nut Nachhülfe dcr Hände, ohne andern Mechanismus fortgebracht werde, das Fortkommen dcr Fahrenden, gleich einem mit Pferden bespannten Wagen" zu erreichen, auf dieZ Dauer von . cincm Jahr. — D r e y u n d ! d r c i si i g st e n s: Dem Felix Goser, Tischlergs-sell,zwohnhaft zu'Wien, zu St.Mnch, Nr. i/,I/für die Erfindung: itcns, einer neuen besondern Vorbereitung des Holzes,'wodurch dasselbe für den Druck cincr Presse befindlichen Models empfänglich werde z 2tens, einer auf ganz clgcr.thümliche Art constnu'rten Presse; Itens, endlich eines Firnisses, mit welchem die auf solche Art nur Nt^oi,i5 versehenen Rahmen, oder andere Gegenstände aus Holz überstrichen, und auf die vollkommenste, und dem Auge gefälligste Wcise dargestellt werden können, auf die Damr von drey Jahren. — V i e r u n d d r e y ß i g st e n s: Dem Jakob Iaucrmg, privilcgjrtcr' Ledcrgerbcr, wohnhaft zu Mcn,auf der Wicdcn, Nr. 5oi, für die Erfindung: mittelst eines eigenen Verfahrens, theils im chciwschcn, thctts un mechanischen Wege alle Gatttlngen gegerbten Leders in einer viel kürzern Zelt, als gewöhnlich zu schwellen, zu gerben und auszuarbeiten, so zwar, daß in 6 b!s « Vtunden sausend und noch mehr Haute vollkommen qcschwellt, bey dem Sohlleder we ganze V^an.PulaNon der Vorbereitung zur Grube, ohne Rücksicht auf das Wasser, die Iahrszctt und atmosphärische Temperatur in 1/, Tagen bewirkt, die Gerbung mit jedem w lumgen Gerwnatcrlae m einem um 2^ kürzeren Zeitraum beendigt, dabep kein größerer hosten- und Materialaufwand erfordert, und doch ein , dauerhaftes Leder erzeugt werden könne, auf d:e Dauer von fünf Jahren. — F n n f u n d d r e p ß i g st e n s: Dcm Carl Ulbcrt, ehemahls Fabrikant jzu Paris, durch seinen Bevollmächtigten, Jakob Franz Hemberger, Vcrwaltungs-Director in Wien, Nr. 735, wohnhaft zu Paris, in der neuen St. Augustm - Strasse, Nr. 26, auf die Verbesserung in der Salzsicderey, wornach das Salz willkülMch aufgeschlagen und abgenoln- men/ festgesetzt, und auf dem Wasser, wie ein/Schiff schwimmend, gebaut werden kann, sehr ökonomisch, schneller, und in verbesserter Qualität, dergestalt erzeugt werde, daß sich kein Salzsatz bilden könne, wodurch das Metall in den gewöhnlichen Pfannen dem Verbrennen ausgesetzt ist, auf die Dauer von fünf Jahren. — Ist von der medizinischen Fakultät, und von der Direction des politechnischcn Institutes geprüft, und in Sanitats-Rücksichten, so wie auch in technischer Beziehung anstandslos befunden worden. — Sechs und d r e y ßigstens : Dem Carl Hirschfcld, Galanterie-Tischler, wohnhaft zu Wien, auf der Wmdmühle, Nr. 35, für die Verbesserung der Granitmassa, wodurch dieselbe auf, Holz, Metall, Blech, Bein oder Pappe aufgelegt, die schon bekannte französische Granitmasse an verschiedenartigen Farbenspiel/ Dauerhaftigkeit und Wohlfcilhcit übertreffe, durch ihre Festigkeit nicht abschmutze, sondern an Schönheit gewinne, auf die Dauer von zwey Jahren., — S i c b e n u n d d r e y ß i g st e n s : Dem Peter Anton Cas-soni,. Apotheker, wohnhaft zu Pieve, in Tyrol, für die Erfindung eines Apparates zur Erzeugung gashaltiger Mineralwasser, dessen Vortheile darin bestehen: itens, mittelst einer in dem Verdichtung sgefasse angebrachten Vorrichtung, das Wasser in der kürzesten Zeit mit einer großen Menge kohlensauren Gases geschwängert; 2tcns, in einem einzigen Processe, drepertey Gattungen von^ Mineralwässern bis zu einer Quantität von 800 Pfund erzeugt; und Ztens, endlich hierbcy ein bedeutendes Ersparniß an Zeit, Gas und Eis erzielet werde, daher denn, seine Mineralwasser, auch viel wohlfeiler, als die nach einer andern Methode bereiteten, zu stehen kommen, auf die Dauer von zwey Jahren. — Wurde von dem medicinisch-chirurgischen Studien - Directorate zu Innsbruck geprüft, und in Sanitäts - Rücksichten fur unbedenklich erklart. — Acht und drepßigstens: Dem Severin Zeugmcier, Handwerks^ Zcugfabricant,- wohnhaft zuWaldeg,, in Nicder-österreich, für die Erfindung eines neuen Pfluges, dessen Vortheile darin bestehen sollen, daß er itens, viel leichter als der gewöhnliche, in die Erdc eindringe, deßhalb leichter zu regieren, und zum Frischem greifen geeigneter sey; 2tens, daß bey ihm, da er ganz von Eisen ist, alle Reibungen in der Erde, und das Anhangen der Erde an den Pftug ganzlich vermieden, und dem Zugviehe die Arbeit sehr erleichtert werde; Itens, daß er sehr einfach, und mit keinen leicht gebrechlichen Theilen versehen sey; /,tcns, daß bey dessen Anwendung i)3 Zugkraft erspart, und der Acker nicht so festgetreten werde, daher auch zum Anbaue tauglicher- bleibe; 5tens, daß er so tief in die Erde dringe, als nöthig, und Zugkraft vorhanden ist, daher man damit bey nassen thonigten Boden, wo sich gewöhnlich viel Erde anklebt, immerfort arbeiten könne; 6tens endlich sey dieser Pflug von geschmiedetem, Eisen, und,lasse sich daher leicht an allen Theilen repariren, auf die Dauer von fünf Jahren. — Neun und d r e y ß i g st e n s: Dem Carl PfeiFer, Lcderfabricant, wohnhaft zu Wien', auf der Landstraße, Nr. 5i, für die Erfindung: itens, alle Gattungen gefärbter und ungefärbter Saffians, als Bock-, Gais-,Kitz-, Schaf- und Lammfelle, mittelst einer Maschine, die entweder durch Menschen-, Thier- oder durch Feuerkraft in Bewegung gesetzt wird, viel schöner und gleichförmiger zu glänzen und zu appretiren, und diese Arbeit selbst durch ein Kind von 10 Jahren zu bewirken; 2tens, die obbesag-ten Saffian-Arten auf eine sehr einfache, zweckmäßige und schnelle Art zu trocknen, wv-durch die Schönheit sowohl, als die Qualität des Leders verbessert, und der Preis herabgesetzt werde, auf dtc Dauer von fünf Jahren. — V i e r z i g st e n s : Dem Joseph Hecker, k. Salinen-Controller aus Galizien, wohnhaft zu Wien, in Lugek, Nr. 7Z6, für die Erfindung/ dem Bauholze, welches der Witterung Preise gegeben, ist, dann Bre-tern, Latten, Schindeln, Wasserleitungsröhren, gesprengten und gemeinen Brücken, und andern Tagbaulichkeiten eine viel größere Dauer, als bisher der Fall war, zu verschaffen^ auf die Dauer von fünfzehn Jahren» <