Nr «1 Tonncrstag, 14. M»rz 1918________137. IMqanq Mbacher Zeitung '14 «i l Gelephott Wr ^" Pedaktton 32. MichtctnUliche^ Geil'. Die laxe Moral des Premierministers Lloyd Georges. Die Wochenschrift „The New Ctates'uan ' öefchäflig. Pch, w,e der „Pol. ^orr." aus dem ,Haag geschrieben! lvird, mit den moralischen oder oielmehr wenig morali- l fchen Qualitäten des Premierministers Lloyd George in seiner Geschäflosühvullg. Sie ,oe,ldet sich zunächst gegeii die auch im Unterhause viel getadelten Machen-' schasten des Premierministers mit derNorthelisfe-Presse j gegen das System, welches Perjonen ^on Ansehen zu-! nächst den Verleumdungen der '-''orihelifse-Presse preis-! gibt, um ihre Entlassung oor/.iibereiten. Tie Lloyd! George verbüiidcte Presse habe damit eine Sphäre von! /»ntrigen, Verdächtigniuieii und des llbelnwllens geschaf-! sen. Was ihren Angriffen besondere Bedeutung gab, war! nicht bloß ihre Grobheit, sondern ihre Verwandtschaft! mit Argumenten, die in Towning Street allgemeiner (Gesprächsstoff waren. In diesei, Dingen wie in vielen! anderen geziemte es den Ministern, eiile feinere Emp-fiudung für die Reinheit und Anständigkeit des üsfclll° lichen Lebens z» bezeigeii. Wenn sir dies Gefühl nicht, von Natur ans besitzen, sollen sie wenigstens den Schein wähnn. ^>wei Angelegenheiten, die in den Debatten des! Unterhauses an den Tag kamen, seien charakteristisch >u! dieser Einsicht. Als Sir Williams Nobcrts seine Oppv'! silion gegen die Institution des Verfailler Kriegsrates ,,»m Ansdriick brachte, dot ihm die Regierung den Po» sie» in Versaill^ an mil einer Erhöhung seines Gehalls nm NX>i» Pfnnd jährlich. Sie soll überrascht gewesen slin, als Tir Williau, Nolx-rls diesen Versuch, ihul, feine Überzeugung abzulausen, schroff ablehille. Tie 'weite Angelegenheit betrifft die lonslitulionelll' stelle des britischen Vertreters im Versaill?r ^ric'gsrat. AII^ aenicin fand man es unzulässig, daß .'in Teil der drili-fchen Armee dem Obertommando des Versa,ller ^a!es unierstellt, also den, britischen ^riegsrat entzogen sein soll. Wie half sich nun üloyd Geocge ans dieser Klemme? Indem er einfach d?n brilMen Delegierten im Ver-sailkr Kriegsrat zum Mitglied des britischen Nr,cab-rates ernannte, mit anderen Worten, mit einer gcme,- »en ÄMMloischerei, 'ndenl vr die fachliche -chwierigleit durch eine Wortllanberei beseitigte, die Tache beließ wie sie war, und nnr den Nanu'n ändei:e. ^^ie snll -fragl der „^iew Statesman ' -- das nationale ^ertramn sich'heben, 'oenn in folcher Art an hohen stellen offene l^chamlosigleiten begangen werden, oijne iede ^pnr von «Hrlennlnis ihrer unheilvollen Gesinnnng. Politische Uebersicht. ^ a i b a ch> 13. ^iarz. Wie die „Teutschen ^'achrichleil' l'ielden, s.lildle ^il.nsle^ des ^lnßcrn Gras l5zernin a.i den Alg. Prcf. Tr. Waldncr als den Obmann ^e-) Verbandes dcr den jchnalionalen Parteien ein Tvii'.lle egramiu jür die ihm anläßlich des Friedensschlusses mi! Itlchland nnd des ^räliminarfriedens ausgesprochenen Gl>:'1»nü'.l!che. (Gleichseitig spricht er die Versicherung ans, dug er nach wie vl'r nichis unterlassen werde, gcm-'mjam nn< nnseven lreue^ trifft die Entschädigimgspflicht des 5laales für die rechtswidrigen VerletuiMN im gegolloartigen ^rieae. Hiezn ergriff der Iuflizinillisler Tr. ^iil!>'r von Schauer l ^lveinlal das Wort. In feiner zweiten ->,'mbl,' zur Wahrung des Gesetzes beizutragen. 5er ^iinister verteidigte Tr. voll 5?i,'pler und fngt»' hinzu, das; er .hm geraoe siir diese Rede schriftlich sewe Am'rlenmmg ane. ge^rncl^ habe. — Das zweite der ana/nommenen Illstiz» gefeit Handell über die Enischädignn.; ungerechlsertmt verhafteter Personen. Iustizminister 5r. von Schauer verwies darauf, daft man die finanzielle Tragweite bei einer großen Anzahl der jährlich vorzunehmenden Vei-hafinngen zu berücksichtigen habe. Schließlich nahm das Haus ohne jede Wechselrede den Bericht des Iustizaus» schusses über den Veschluh des Herrenhauses, betreffend das Gejeh über die Todeserklärung v«i im gegelNvcn',» gen Kriege Vermißten, in zweiter und dritter ^ejung mit einigen Abänderungen gegenüber den Herrenhaus» beschlüssen an. Durch das nene Gesetz w,rb das Versah, reu der Todeserklärung wes ' ' ' und di< ^rist, innerhall' d«^>n eine . die im kriege Vermißlen erfolgt, ^el.lr, l,uft'/deserllmung fchlM nach Ablauf eines Jahres feit (5inga,lg fter letzten Nachrichi vom ^ebcn des Vermißten eingebracht werden könn. lie Todes' erklärung kann im allgemeinen erfolgen, weiln seit d«r ^'achrich! von« i^eben drs ^ahr seit einrm durch Verordnung zu bestimmenden ^asz,', Abg. Tr. !ll o» l o>«e( überreichte eine Aieihe von Anfragen, u. a. be» treffend die Anweisung von Ilahilinasmitteln und ^oh' len ail die ^onfinierten in Urain sowie betreffend an» geblich parteiische "'--li^s^ ösi^ül'isi!. v ^ü'i'i,,,!,">,.. in ^rmn. Ter Deutjlh» ,',.,1^1 ,.>> >> ,! Telegramm der livland-.jch^i, ,, worin diese bittli, idnn Toni cl>i i»e l>rrelt«i>ss Midlands aus ? mugful , >, .., ...,. ,i,: die Stellung dieser ältesten dentscheii >iolo>iic unnr dd ucisiclUrt, lxi^ di^ Livlündrr mi< <'mt und M^n immcr. t» Gröp/,' t»f» deutschen Vaterlandes. Ein ähnliches T»!lcar Dem „^'erliner eilie interfraltionelll ,, , , dec» ^eichoiaqeo slaltaefunden. Abends ni?> leifilhrer und das Präsidium des Neich^ i , ,> ^,» Reichskanzler empfangen. Es handelte s,lli »im die so» geiüliiüten ^stsrassen, serüer mn dii' „^ "ge uiid um die bevorftehelide Xrie^ni'!?!' e» st" ^ bei deneu auch Gei? >!> voil H>> .'^ zugegen war, dürfte ro , ,, . ,. ., ..^oklil» anzelfilr" erfährt, in ?rs!er ^inie Nin die Erörterung von fragen dec< Handels gehandelt b.lben, die nlil dem Friedensschlüsse mit Nußland zuilnnnl'.'nhüm^n. A»ch ! Der Uäter Erve. j ^ioiülill uoi! Otto lists'. l ^n!)»e„o 0. ^> munterten sie» Sie lonnte wieder heiler nnd baimlos mit ihrem Ninde plaudern; ein Gefühl >'>r Sicherheit, der Geborgenheit überkam sie. welches sic sei! ^al.ren nicht mehr gekannt hatte. In Hamburg angelomm,,!^ ,ui)l >!«. , poiei, welches ihr Vater ihr bezeichnet hatte. ^ >rr war bercits für sie bestellt, der Oberkellner war i/hr dienst» eifrig nnd höflich, l>cißer Tee und kalter Aufschnitt stand bereit, für alles lvar gesorgt, und dankbar a^dachle 3,na ihres Vaters, der in' sol'' " '< alle« für 'h" N". lnnsl vorbereitet hatte. A, ' "n der langen 3ie,fe eiwao erholt und mit Spe>> »nd Trank gelabt hatte, pochte es an die Tür ihres Zimmers. In der Menmna, daß es der Kellner sei. rief sie: ..Here,: Tie Tür öffnete sich langsam, und e,„ ^.u l >'nm» in einem dunklen Mantel trat ein. Lina suhr empor. Ta lüftete der fremde den breitkrempigen Hut und sagte mit rauher, tiefer stimme: , ^""l' "" "'"5 ""t mehr?" ... ^m näs! l,ä lag Llllu zu '^ul,^....... !'cht in die Hände verbergend - M,l rauher Zärtlichkeit zog er »ie an se," <"' ^orlsejluuci fl»I, in eillein Artikel, dem soigendc bezeichnende Dar» legungen entnommen sein mögen. Die öffentliche Ord. nung in Italien slörc — so schreibt er —, wer öffentlich auszufprechen wagt, was das ganze, durch strengste De» lrete zum Schll)eigell gebrachte Volk denkl. Jeder seiner Briefe wurde znm Proteste, nicht gegen Italie»,, sondern gegen diejenigen, die dieses, sein zweites Vatertand, mn wusend dünsten wider seinen Willen in den denkbar un. glücklichsten >:rieg hineingetrieben halten und gegen sei» nen Willen darin belassen wollen, indem sie dem Volte einerseits das Gespenst eines sicheren Hungertodes im Falle der Trennung vom englisch^franzosischen Bündnis, anderseits die Möglichkeit, ,a sogar die sichere Aussicht auf eincn militärischen Sieg mil amerilanischer Hilfe vor Augen halten, Hente — so führt der Korrespondeill aus - verbietet mir leine Mensur l.lehr, auch im Namen de»? italienisch^'n Volkes jeuen Schcei nach Frieden, nach sofortigem frieden wiederzllgeb(!),^der sich trotz aller Vergewaltigung der freien Meinungs» und Gefühle» änßcrung auch in Italien heute »loch schluchzend, morgen vielleicht drohend Bahn brich!. Der in einem Teile der politischen greise Ita« liens herrschenden Anschauung, das; auf Grund gegen« seitiger Zugeständnisse eine Verstänbignnq mit den Tüdsladcn erhielt werden könnte, tritt, wie der „Pol. .Horr." aus Lugano berichtet wird, der Pariser !Uorre> fpondent des „Teeolo", Campolonqht, sehr nachdrücklich entgegel«. Nach seinen Darlegungen sind die Ansprüche, nx'lche die Tiidslaven in territorialer Hinsicht erheben, derartige, d!'' ' qlichleii eines Einvernehmens mit ihnen als a>, >n erscheinen müßte. Tie Ausfüh- rungen Eampolonghis sind geeignet, die Hoffnungen der Anhänger de^ Verständignngsplanes sehr abzuschwächen. Dem niederländischen Hurrespondenzbureau zufolge Hal dao Ministerium > ' ^ die Nachricht erhalten, daß verschiedenen H2.. > Tchiffcn ill 2ingaporc die Ausklarierung verwci^rl wurde. Das Viiuisterium des ditcher» hat sich in dieser Angelegenheit an die briti-sche Negierung uin nähere Informalioncu gewendet. Die in Paris erscheinend.' Zeitschrift „Nation Tch «uflragl, dafür Sorge zu tragen, daß die französische Regierung der neuen englischen Politik mehr Verstand, ms entgegenbringe Die erste Vorbedingung ist, daß Cll>> menceau von der Regierung zurülklrelc, In diesem Sinne Hot in Fr>'!ikreich bereits ein Feldzug cingefetzt. Lloyb^. l^eorste beabsichtigt nach einer Notterdanler Meldung sich nach Amerika zu begebet, um mit Wilson direlt in Perlehr zu treten. Besonders die Frage der japanischen Intervention habe die tiefe Kluft zwischen Amerika und den Westmächlen geoffenbart, weshalb die» ser Schritt des britischen Ministervvä'siwniVn >.',,'!wcudig geworden sei. Au? Bukarest wird telegraphic^ ..,,. ^.n>vv u terredung über die kiinstiqc Politik Nn.näniens. daß, nachdem die Friedensverhandlungen jetzt begonnen ha-ben, in der Bevölkerung eine begreifliche Erregung und Ungeduld nach dem Frieden herrscht. Die Freude werd.' allerdings durch die umlaufenden Gerüchte über die Be-dingnngen etwas beeinträchtigt, aber man hufft emen Ausgleich zu finden. Marghilommi machl ""ch ans seiner Gegnerschast gegen das Ministerium ?lverescu kem die» heimnis und behauptet, daß Bratiann immer noch hlnler de>l Kulissen tätig sei und die Politik Aucrescus beein-'!,.sse. Infolgedessen müsse eine Regierung ans Nnder lommen, die eine besicreAnnäherung an dieMiilelmächic lierlx'iführt. Marghiloman äußert »ich über den Gang der Verhandlungen zuversichtlich. Sowcchl die Grenz- erichtigung, die Ungarn verlangt, sowie die Abtretung der Dobrud5a gegen die Ängliedernng eines Teiles von Veßarabien seien Bedingungen, aus die Rumänien ein» gehen müsse, ;un von zwei Übeln das kleinere zu wählen. Die Dobrnd/a'Fragc sei nicht nur eine bulgarijch»rumä' nische, sondern eine deutsci>bulgarische Frage geworden und wird auch Deutschland wirtschaftliche Vorteile brin. gen. Dann äußert sich Marghiloman, daß das rumänische Königspaar nicht so sehr schuld sei, wenn die rumänische Politik in falsche Richtlinien gcilieben wolden sei. Das wäre ausschließlich Schulc» Bratianus gewesen. Der Krieg hat Rumänien genügend Wunden geschlagen u»ld es sei nicht notwendig, neue Tchwierigleileu durch die Schaffung einer dynastischen Frage heworznruscn. Das sei ein Fall, wo zwischen ihm und Hirv Meinungsver« schiedcnheiten beslehell. Aus Bukarest wird gemeloel: Der Vizepräsident dec bulgarischen Friedensdelcgation Momilluv äußerte sich in einer Unterredung mit dem Berichterstatter der Ber« liner (ixpreß-^orrespondc-uz nlxr die allgeuicinen Ftic» dellöaussichten, daß sich nach seiner Überzeugung der Weltkrieg dem Ende nähert. Die Erschöpfung auf feiten der Entente sei so groß, daß der V^islimdigungsgedanle immer weitere Fortschritte macht. Die den Tessincr Blätlern aus Italien zugehenden spärlichen Nachrichten lassen erkennen, daß in den lin» tente-.Üreisen eine nicht geringe Beilnruhignng wegen-der Haltung Amerikas in der Frage des Verhaltens Japans besteht. Nach der „^'".izzella Ticim'se' schreibt die Turi» ncr „Slampa" die Ursache deS longcn Verweilenö il'r« landos, Bissolatis und <>'s .Kriegsministers Alfieri im Haupiquarlier den Beratungen zu, welche wegen der Frage der Intervention Japans in Sibirien notwendig geworden seie^. In den diplomatischen 5lreisrn lixrdc be. slätigt, daß die Vereinigten Staaten von Amerika bisher ihre Zustimmung zu den von Japan gemachten Vor» schlagen zur BcsejMlg Sibiriens nicht gegeben haben. Die Schwicrigteiten seien allerdings vorausgesehen wor> den, aber man habe daraus gerechnet, daß in der Taa)^' eine gemeinsame Erklärung dcr Enlenlemächte erfolgen werde, und es sei auch nicht cmsgrsclilossen, daß eine solche Erklärung noch erfolgen wird. Aus jeden Füll werde ilrlando im nächsten Ministerrate, dcr gleich nach seiner Rücklehr aus dem Hauptquartier stattfinden werde, diesbezügliche wichtige Erklärungen abgeben. Lokal- und Provil^zial-^cachrichtcil ^Feierliches Hochamt.j Ans Anlaß der t^ebnrt eines kaiserlichen Prinzen zelebrierte der hochwnrdigfte Herr Fürstbischof Dr. I egli 5 gestern um 1U Uhr vor-mittags in der hiesigen Domkirch.' ein feierliches Hoch» anlt mit Tedeum, an dem folgende Heeren leilnahmeu: Landespräsident >, .> ,!?,.,, ^,^. ^>„ ,^s,^,,,^^ darunter viele Damen. — sHlil ' !cr j.lricg^u!vi!>chu>i.l ^>llujU>ch des freudigen .. s inl .'.taiserhaufe liberreichte das Präsidium des Damenlomitces der ttriegspatenschasi, Gräfin Nandine Verchtuld, Baronin Hedda Skoda und Frau Bcrtha Fr a n t l. 3 ch e i b e r, Ihrer Majestät der Kaiserin eine Kassette mit den Unterschriften sämtlicher B^irlsorganisationen. Das Deckelbild, von dem bekannten Maler 0tto Nowak ge-malt, stellt eine Frühlingsiandschafi dar und personifl-zirt die Bestrebungen der Kcicgspaienschafl, Kinder« schuh und Säuglingspflege. Ihre Majestät die Kaiserin Zita ist bekanntlich die Allerhöchste Protcltorm der Kriegspatcnschast. — lWohltätigleitskonzert.) Aus Ailaß des am lli. b. im Landestheater zu dunsten der humanitären Zwecke des .Lsainischen Landcsvercines für Witwe,,, und Waisensürsorge" stattfindenden Aonzertcö haben Weilers gespendet: die Firma Jg. o. K l e i n m a y r oird nachstehendes vom uriegsnnnislermm ,m Einvernehmen mit dem Ministerium mr ^andesverll',-diguüg amtlich verlautbart: Die seinerzeit verlaulbarte merzehntägige Urlaubsverlängerung an alle von der Armee im Felde Aelnwublen bezieht sich nur aus jene Personen von der Armee im Felde, deren Urlaub am w. März oder an einem früheren Tage geendet hat. Für jene, deren Nrlanb nach dem w. März endet, lomml diese Verfügung nicht in Neirachl, - (Für die ttrienbbeschiibiaten.) Ein Erlah des Ministeriums für soziale Fürsornc, dcr die Grundzügc für eine sachliche und örtlich lüctenlosc Organisation aufstellt, lvill die. Erfassung aller KrieaMcschädigten sichern und erzielen, das; jedem ^rienvvcrschrtcn, der seincir bc. sonderen Vcrhältuissen entsprechendc Schuh <^Af de,n Ge-bictc der HeilbchaudllUia, der Schulung, der Verus^. l>cr gebnis der dnrch die Verordnung vom IN. Oktober 1917 vorgeschriebenen Anmeldung oer österreichischen Aktiven und Passiven in Beziehung zimi seiudlichen Auslande und des inländischen Vermögens seindlicher TlaalZange» höriger zieullich lückenhaft. Obwohl der Termin für die Erstattung der Anmeldungen bereits am 15. v. M. ab-gelaufen ist, dürste die freiwillige verspätete Aorlage bis AI. März leine Clrassolgen nach sich ziehen. Es sei neuerlich daraus anfmerlsam gemacht, daß mit der Au-Meldung keinerlei Nachteile verbunden sind, im Gegen» teile, die Erhebnng bezweckt die Vorbereitung de6 EchulM der durch den Wirtschaftskrieg betroffenen In-ländcr. Beispielsweise ist der Tland des inländischen Besitzes an russischen oder rumänischen Staatsanleihen nicht bekannt, ebenso fehlt die genaue Kenntnis der Be» teiligung österreichische»! Kapitals an Unternehmungen in den feindlichen Staaten, die bei Zwangsmaßnahmen, wie sie zuletzt in Numänien angeordnet wurden, unenl-behrlich ist, sollen nicht unsere wlViliglen Slaatsange» hörigen ernstlich Schaden erleide»'. Die vielfach ver-breitete Befürchtung, daß die AniM'ldnngen zn Elenev-zwecken verwende! werden lönnlen, ist vollständig qrxnd. los. Es besteht auch lein Allsland, das; a>> Htclle des Na-mens des anmeldepslichiiaen Inländers ei>, Kennlvorl geschl wird. In diesem Falle ist Name und Adresse in rinen, mit dem Kennwort versehen^! g,'schl0sl,cnlu i,>i<" verl den, Aniueldebogen bcizuschlil'szen. Die Vordrucke sind bei den Handels, und Gl'werb<'lammern erhältlich. - Der k. k. Perwaltullgs^lichtöhos! hat über die durch das hiesig? Wirtschaftliche ^andeshilssburcau über. rcchie Beschwerde des F. N. in i.'. gegen die Hntscheidnnq eincr Unterhaltsbezirlsloinmission, betreffend einen Unlerhaltsbeitrag, nach der am 5. Jänner 1918 durch geführten öffentlichen mündlichen ^erhandlimg zu Rech« erkannt: Die angefochtene Entscheidung wir', als gesek-lich nicht, begründet ausgehoben. Enlscheidnngsgründe: Der Beschwerdeführer, welcher gegen eine moualliche Bezahlung von 8? K als Verzehrunqsslemranjsehc-r in tt. angestellt ist, meldete am 18. April 1916 anläßlich dcr E'inrückung seines Sohnes Ichann den Anspruch auf den Unterhaltsbeitrag mit der Vegründüng an, daß der Genannte seine Eltern durch "Zuwendung seines Verdienstes als Handlnngsgehilfe in der Höhe von 120 IX monatlich nulersiMt, sonach für sie gesorgt habe. Dieses Begehren wurde jedoch mit Bescheid vom 20. Juli INI« deshalb abgewiesen, »veil der Verdienst des Vaters höher sei als dcr Unierhaltsbeitrag wäre, weshalb von einer wesentlichen Abhängigkeit vom Arbeitseinkommen dc5 Einberufenen keine Nede sein könne. Dem am 4. Dezem-bor 1916 wiederholten Anstichen wurde mit der äuge-fochtencn Enkscheidnng mit gleicher Begrülidung seine Folge gegeben. Die hiegegen ergriffene Beschwerde «ach< geltend, daß das ttefamteinkommen dcr Famili«-vc»r be'-Einrm!ung 207 K, fonach für eine Pevsm. "6 l< "" l, betragen habe, jetzt aber nur 43 l< ^' !' evr.lchl. H.fr-aus folae die- Abhänaiqleil vom Arbeitsverdienste de5 Eingerückten. Dies hätte die Unterhaltsbczirkskummis. smn berücksichl'gcn müssen: die auaefochlene Eutfchei-dung bernhe daher auf mangelhaftem Verfahren und sei ungesetzlich. Der Gerichtshof fa:,d der Neschuierde ftatt-zugeben und die angefochtene Enlfcheidung, welch- ^ »vie aus der Gegenschrift hervorgeht - ausschließlich mü Rücksicht auf das ziffermäßige Verhältnis des Eiulom mens des Beschwerdeführers zum Uuterhaltsbeilrags ohne weitere Erhebungen die Abweisung ausspricht, zu beheben, weil das Unterhallsbeilragsgesetz vom 20. D<» zember 1912, R. 05. Bl. Nr. 2^7, diesen zur Ansschlie-ßung des Anspruches ans den Unierhallöbeilrag anae-fiihrten ^rnlld nicht kennt. lllnsere lfrnähr«nsssssaqen.l Wie aus Wie» «e-»neidet wird. führ<» -" ^'^^'>", ',',^ "in,isn„". a. folgendes aus! Von einer Vorratswirtfchafl lann leider derzeit nicht die Nede sein. Wir leben von der Hand in den Mund. Solange dieser Zustand lvähr! - und vor der neuen drille wird hiev wohl lanm oine ^'lndernng eintreten - möchte ich die H.iuptanfgabe des ^rnä!). rungsamtes darin erblicken, sich .nil einer geN'issen (5la° stiziie-brauch gemacht weiden. Wenn aber eine Verordnung er. l"ssrn wird, so muß sie anch ohne 'Itiiäsichl N!, politische, lwtwnale oder persönliche (^efichtspunlte wirtlich ge-handhabt lind beobachtet werden. Wea.cn der Einfuhr aus der Ukraina warnte Hofrat Paul vor einer ilbei« sp""^ ""s ^' ""'"' Familientarten, die mor-g n ansge^elx-n werden, keiner Partei mehr Vrot aus-ausolgen, wenn ans der Familienlarle nicht der Taufund Zunamen der Partei mi« Tinte ^fgelchrieben ,st. Fannllenkarten, auf denen die Überschrift ans» radlert ware, sind ungültig. Da diese Karlen sowohl beim Nrot- als auch beim fleisch, und sonstige!, Bebens-mittelanlauf mißbraucht werden, ist die neueAuordnung dringend notwendig; die Brotverlänfer sind siir deren Dur6)fnhrung mitverantwortlich. Auch das fleisch nnd andere Lebensmitlel werden aus Familienlarten, die von den Parteien nicht mit Tinte gefertigt sind, nicht abge-geben werden. ?as gleiche gilt für die Mitglieder des «Erieqsverbandes. Wenn infolge Nichterfüllung dieser Anordnung irgend eine Partei Schaden erleiden sollte, so hat sie sich diesen selbst zuzuschreiben, weil der Magi-strat in dieser Hinsicht absolut feine Ausnahmen zulassen lann. — sDie Eteintohlcnvertäuserj werden aufgefordert, foforl nach Schluß des Steintohlenverlaufes die M« schnitte der Kohlentarten im städtischen Veratungsfaarr vorzulegen und ebendorl die allsällig erübrigte bohlen, mensft' anzumelden. ^ sDie Mitglieder des ^rie^ve.bandeej erhalten Nrot- und Mehlsarten, die nur mit dem Cladtfiegel ver» sehen silld nnd leine eingekreiste Nummern tragen. Tie Stampiglie „.^riegsverband" »vird ans die karten nicht mehr ausgedruckt werden, da das Slndlsiegel qenügt. — lFleischabqabe.) Parteiei: 'N>! den grünen 3egit!> mationen ^ erhalte» heute nachmillags von halb ^ bis !.' Uhr Fleisch in der Iosefilirche. Hieraus erfolgt eben» dort die Abgabe von Fleisch auf die gelben Legitimati» nen l> in folgender Ordnung: von 2 bis halb 3 Uhr Nr. 1—200, von halb 8 bis 3 Uhr Nr. 201-400, von 3 bis halb 4 Uhr Nr. l0l bis zum Ende. — Todann wird ebenfalls in der Ioscsilirche auf die gelben Lcgiti-matwnen s! Nr. 1-690 Fleisch in folgender Ordnung abgegeben werden: von halb 4 vis 4 Uhr Nr. 1-200, von 4 bis halb 5 Uhr Nr. 201-400, von halb 5 bis 5 Uhr Nr. 401—600. Tas Kilogramm lostet 2 K. — lSaucrlrautabgabe.) Parteien des fünften Nezirkes erhalten heul e und m 0 r g e n bei Ialopi«'' an der Nömermauer auf die Erdäpfeltarten Sauerlraui in folgender Ordnung: heute nachmittags von 2 bis 3 Uhr'Nr. 1-200, von 3 bis 4 Uhr Nr. 201—400, von 4 bis b Uhr Nr. 401—600; morgen vormittags von 8 bis 9 Uhr Nr. 601—800, von 9 bis 10 Uhr Nr. 80l l'is 1000, von 10 bis 11 Uhr Nr. l001 bis zum Ende. Parleien des v i e r t e n Vezirles erhallen morgen »nd j, brrin 0 rgen ebendort Sauerkraut in folgender f^dnung- nwrgen nachmittags oon 2 bis 3 Uhr Nr. l ')? ?"' """ ^ bis 4 Uhr Nr/201 -4l)0. von 4 bis 5 Uhr Nr' «ni"^"' "bermorgen vormittags von ^ bis 9 Uhr ,n ^.» 1???' ^'" l^ bis ,0 Uhr Nr. 801-1000, von ^.^' ^"-,200, nachmittags von 2 bis > n l.^' ^^7^l)0, von 3 bis 4 Uhr Nr. 1401 bis N'de Person entfallen ,^oei Kilogramm. das 9'Iogrmnm zu 1 l< 50 ,,, Fl lschhm. r werd<.n darauf ausmerlsam gemacht, dah die El enbahnbed.ens.e en vorläufig Fleisch nur auf die Fa-unln'nlarten erhallen mus^n, >reil sie leine roien Legi-tnnationen haben. D,ese Famillenlegitimationen l>aben den Buchstaben (>' ausgedruclt. Überdies müssen sie von allen Parteien mit Tinte unterschrieben sein. Writers ist daraus die Zahl der Familienmitglieder ersichtlich ^, machen. Für die richtige Anqabe über die Familienmit-gliedvr ist die Verleitung der Eisenl^chnapprovisiunie-rung verantwortlich. Ferdinand Naimunoo „Vcrzchtvcndcl" im Film. .f)eute die lebten Vorführungen diese? märchenhaft schö» ncn Films im Kino Central im ^andeotheater. - Mor-gen der Nicsensilm „(5aju5 ^nlin-? (siisnr". Der Krieg 5elearan»mc des l. l. 3elear«,phcn.>»ol»e»pondc»,z T. Mär.',, Amtlich n'i vd ».»erlantba'l: l3. März: ^licrlrichijch-utt.qarische und deutsche Truppen stehen vor Odclja. In Venson Mcstre an. Vier feindliche startbereite Iassdstllffel wurden übersallen, auj .!l>tt liio 5>«l Meter Höhe mit Bomben ueworfen und unter heftiges Maschinengcwclirsener qenommcl,. Tie itnlie» nisli/e Fln.qzeu.qhalle stürzte ein. Unsere Flieger lehrten vollzählig zurück und l.oml,ard'cr forlige Entlassung der älteren Jahrgange veranlassen und siir entsprechende Anbannrlanbe sorgen »volle und ob sie veranlassen »volle, daß das Mililärärar die Ver-lostigung der beigestellten Arbeilerpartien und auch der Pferde übernehme und ob sie für die ^cit des Anbaues die Selbftversorgerguote wieder hinaufsehen wolle. -^ Das .Haus verhandelte fohin die zweite Lesung der Kon-gruavorlagen, wobei n. a. cmch Minister für Cultus und Unterricht Dr. (!' witlinsti das ^'ort ergriff, um die Vorlagen warm zu befürworten. Abg. Millas stellte eine Neihe von Abänderungsanlrägen, betreffend die katholische Eeelsurgegeistlichleit, zunächst aus Erhöhung der Slala im Artilel 1, ^ 1, um je 800 l<, auf Erhöhullg der Bezüge von Provisorien erledigter Pfründen, einen Antrag aus Abänderung des Schemas im Artilel I, tz 4, znr Bemessung der Nnhegehaltt- nnd der Nnhegehalte bei! einer Dienstzeit bis zu ,^ehn Jahren, wobei eine Er-! huhnng um je 100 K vorgeschlagen wird: ferner einen Antrag, wonach Seelsorger, die vor Inlrafttreten dieses Gesehes in c»en Nuhestand getreten sind, ^u ihren bis» herigen Nuhebezngen eine jährliche Zulage von 400 K aus dem »ieligionsfondö erhalten: ferner einen Antrag,! das; das (^esch mit Wirlsamleit vom '. Jänner 1918 i'„! Hrast tritt, writers beantrage er ähnliche Abänderungen an dem Nongruagefehe, betreffend die gricchifch.orien- a I a stieß den Adq. Wolf zurück, wobei dieser zu Falle lam. Infolge des on-haltenden großen Lärmes und der erregten Auseinan» dersehungen zwischen czechischen u:,d deutschen Abaeord' netel' mußte die Sihung unterbrochen werden. Nach deren Wiederaufnahme erteilte Vizepräsident Simi 0 . n 0 wici den Abgeordneten Nydlo, Wolf und Ma>ata den Ordnungsruf,' worauf Abg. S 0 nsup feine Aus-slihrungcn beendete. Nachdem Abg. Mitlas feine Abände-nmgsanträge beendet hatte, stellte Aba. Wolf in einer tatsachliclM Berichtigung fest, daß er zu cinem Ord nuNgsrufe nicht ocn geringsten Anlaß gegeben habe, und forderte den Präsidenten auf, den. Ordnungsruf zurück-zuziehen. Präsident Dr. G r 0 h bemerlle, er habe wich-rend der Lärmfzcne nicht den Vorsitz geführt. Er werde ^cm ^ >uen Sllniollon>'li »>on dem ' ^» Abg. ... , eilung machen. -- Bei dev >,ng wurden die Vorlagen mit den vom Abg. Mülas bean« iragten Abänderungen und Einschaltungen in zweiler und driller Lesung angenommen. Tie Abstimmung über die dringliche Anfraa/Iarc, betreffend Maßnahmen zur Förderung d.'? 7>n'!^l ,^"' N!"', 'vurde nir l^ute zu-rjjckgeftell!, AU? t>ri!I ^l!,l!»!^!lf,i>- 1 ist. Ferner wur>de cm Mtommcn über die Bo fördcr^lliy dl'r Waren ssetroffen. l55 besteht dic Mön.lu6kit, dk' NahrungK» und ^ntlermitlclbedurfnifsl-. di? n>ir dis zum .«perlist l)abc!!, init den vort>anix-,n'!i cn. heiten tatsächlich zu di'cken. l^s lm»rdc d:. _........,,. ..^cr. Etelle Vraila und cinc Uairdeichelle in ^niverfi unter mili« tärischer ssühruna errichtet. D ^sterrcichtz sowie eine ÄNMhl ^achleuK' angehören. T als Koni Missionäre verpflichtet, di<- ein^lau^te^ Artilel an die lrk'gswirtschaftlichen Qrstaiiisatimicn i der ! Abwehr eines belgischen Vo>' n.'rl ! nahmen wir einen Offizier >, (:'' ^ gene Unternehmungen östlich von ^onneoele und füd» j westlich von Fromelle^ brach!'" " ^—l »^......^ " - ! tugiesen ein. ^ In der (5hnmpaa.ne stüi:nl>i! ü.>ljlpr» i.ni« ! panien nach slarler Feuettwrl".reis>r« -'!. ^ nien zurillt. Starle Lrlundnngö>ll!.,.,^.. ,i> .^ > ,.,<^ ,ü^l^ „n heftigen Kämpfen. Wir schössen gestern 19 feindliche Flugzeuge und 2 Fesselballone ab. Rittmeister Freiherr von ^liichthofen errang seinen Ui., Leutnant Freiherr von ^iichthofen seinrn 28. und 29. Luftsieg. Ostliche? Urieqsschauvlnh: Deutsche und österreichisch-unssarische Trulv« n ,t,l,e» vor Odessa. Mazedonische Front: Nei Matuvo im (''erna - Bogen hielt seil »migen Tagen die durch die eigenen erfolgreichen vorstoße her. vorgerufene evsmb^ 7^. ,,<'i i^. ^ ^^anzosen anch gestern an. Von der ,la!ieul>üieu ^ronl »nchis ^i.!,.>;!_ u:......... ,,.,,,,.. 13. März, abends: Deutsche Trnpsen jlud in Olieija eingcdrull» Von den anderen Krieasschmiplähen nichts ^«,'- Ter See« nnd der Vmttrieu Neue N-^oot-Ersolge. Berlin, 18. März. Das Wolff - Bureau meldete Neue U-Nooterfolae auf dem nördlichen Kr,easlchau-platze 19.500 Brnttoregistertmmen. ! Ein neuer ^nstangriss auj England Verlin. 13. März. lAmtlich.) In der Nacht vom 1^. zum 13. d. M. hat eines unserer Marinelus^ '^a. der mit gutem Erfolg befestigte Plätze nn ^ Anlagen am Humber und in der Grc., ^ griffen. Tie Schiffe stießen auf ""''" " LaSaÄer Zeitimq Nr. 6l 398 14. März l,.^. Der Angriff danerl noch au. London, 13. Mc.rz. Amtlich roird mitgeteilt: Tie Verluste beim ^liftai'.grifs belanfen sich auf insgesamt i.'») Tote uud 40 Venonndele. Mau glanbl, dar, >l^b .>!„e Leick)<' nnter den Trümmern begraben liegt, England England dcunt sich nicht. Vcrliu, !A. März. lNoiff-Vurcau., „Moruing Post" schreibt in einem Artikel von, l>. d. M.: Etlglaud töllnc sich mil der Völlcrliga u«d dein Welttribunal nicht l>e-freuilden. !>, diese England unter dic Kontrolle des Aus. landes bringen lm'lrden. „Toll sich Eiland bengen", fragt das Blatt. ..wenn das Tribunal dei, Alispruch Epcvlueus auf Gibraltar, den Anspruch Italiens auf Malta, den arabischen Anspruch auf Aden. den amcrikanisäien mlf Kaüa^ llnd dcn chinesischen allf Hoiigtong als berechtigt anschen würde?" Irland. Amsterdam/ l,'->. März. T Amerila in der Tat Irlands grützt,: Hoffnung ist. London, >^. März. lNcntcr-Vnrca'u.) John Dillon ist einstimmig au Ttclle Redmonds zum Vorsivcndcn der i^.',^,,^,!,i,'.'lis!Is^c!> ^a>.!ci acirählt worden. Finnland Die Wünsche Alands. 2tockl,olm. N5. März. «Evcnota Telcgranl ^yra-,.) Tie Vevölterll,^ von Aland hat den fiunisäfen Eenat. dcn Köniy oon Tchlvedcn und den deutschen Kaiser telegraphisch crsnchr. d.n> «uf ^>n kmnmentx'n Friedenölongres; dic Wünsche Alande beachtet lvcrde», und sich zu cmer ncucu ^ol!c,i' itimmuug bereit crllärt. falls eine dcr acnmmtcn Regierungen sie wünsche. Tic schlägt vor. schlvedischc Truppen auf den Inseln zum Schuhe wirtlicher Neutralität zu belassen. Rußland Kämpfe um MoStuu. London, 1^.'. Mär.^. Die ..Morning Post" erfährt au^ Petersburg vom IN. d. M.: Mostau ist in den .Händen der ana-rchistischcn Partei, yeyen die die VoizZcvili einen l>a«ell ,^ampf lve'den führen müssen. Es ist zweifelhaft, ob es den Petersburger Truppen gelingen wirb. Mostau zu erreichen, dufter dem zügellosen Auftreten der Eolda« ten, die in aller l^ile von der Front nach Hause gehen wollen, besteht noch bei den organisierten Parteien die deutliche Absicht, sie daran zu hindern, nach Mostau zu kommen. Ljenin ^ die einzige starte suhrende ttrajt. Tlolfholm, l!^. Mävz. T^er ersle englische ^cqations' selrctär ^iudlcy, der uach ciucr ubernuz abenteuerlichen vierzehntaqiqcu Fahrt mit dem Persmml der Botschaft auo ^'-i^büni hier cililraf, bchauptei, dic übcrsicdluuq der ' ^o!,'^!ti^!'!^^<'r!lnq nach Mustau ncrde die Ttcl-lunq ^jenins uc>ch bcfcstiqcn. Ljcniu st'i dic cinziqc slarle ,',.l.>,'..>,' ^',,,..'. ^',',!i> und and-'N' !!!lr Nerf.ii'na^'. Hie Türkei. Bericht des Hauptquartiers. .«onftantinopel, 1^. März. Tas Troste .(xi^ptquartier „i^d^'l.^ An der Palästina-ssront herrschle heute, abgesehn vo>l scht^chciu Artilleriefcuer. Ruhe. Tic am N. bci Tll,'chunn l'i? unn M, ^> sn>- n„i! !>, ^,- ^f,ch, hinein a>!dcnler:en, wurden durch dic hcldeumülige Abux'hr un-screr TruMll abgeschlagcu. Der ailgenscheinlich vom Feinde a-ngestrcbte Zloeck des Durchbruches au der Ttrahe Jerusalem-^ablns ist gescheitert. — Vor Erzerum lei^ stcten die Arnrenicr unscreu Truppen crnstlichcu Widerstand. Nachdein noch gestern unser Angriff bis a» die Drahthindernisse cincr befestigten Stelluug vorgclragcii !l'l)rdcn war. lourdcn hcutc nachts in glän^clidem Angriff dic Hindernisse überrauut und die feindlichen Äauiden zurückgeworfen. Unsere Truppen rückten in Erzcruin cin und bemühen sich. dic uon, ^cii Arnn'niorn ^rnrsachtcn Brände zu löschen. Dstasien. ^loch teinc Entscheidung Iupuue. Tolio, l^. März. (Agence .(xivas.) Im Abgcordnclen-<>ius fragtcu mehrere Mitglieder, ob von den Verbündeten ein Ansuchen um Entsendung von Truppen nach Sibirien eingelangt sei. Minister dcs Äuszern Motono verucinte die Frage uud bcn,ertte, dah der ^>edantcnmlst Truppen uach Sibirien sei noch teine Entscheidung getroffen worden. Die Ncgierlmg lasse es angesichts dez- nngciuein bedelltsainen Lage an äufterstei Vorsicht und ^cdachlsamlcit nicht' fehlen. Die „deutsche Ipionaac". Londuu, Ni. März. «Reutcr-Vlireau., ..Daily Mail" erfährt aus Tientsin vom U. d. M.: In Mutd<'n siud sechs Chiuescn verhaftet worden, die beschuldigt ti>erden, lX'u Bolj^cvifi militärischc Neheimmsse über die Mandschurei verraten zn l>abcn. Diese Verl>lfluugen licweiscn die Ausbreitung dcr deutschen Spionage im ferncn Osten. Verschiedene Deutsche, die mit in Irlutst ausgegcbeneu Pässen versel)en loaren, wurden auf dem Wege >ic«n Vladivcestol nack, ^l-arbin l,>erlK,ftcl. Das Befinden der Kaiserin »nd dc>^ tNltl.cdorf.:» n llrzher'.ogi'. H^l..., .... Äiärz. Abends ivivo >^>,l^l^> ^ ao ^^-. finden "chrcr Ätajcsläl der ! audauerlid zusriodeüslellend. Tagesneuigkeitcii. Kjelluloje - das Viehflliier der Zukuuzi?) Aus Schweden sonimt die 1»c'l:chrichl >,nin eiuer ^rfindunq, deren Bedenmii«-, sehr hoch einzuschalen wäre, wen» s,e sich o^llinhalilich bestäliqli es soll nämlich gelnnqen sein, das fehlende Vichfnitcr, das auch in Schweden zn N,.,<^ schlachtungen in grußein Umfauq qefuhrc Hal, durch einen Stoff zu ersetzen, der twrt in groszen Menqen znr Verfügung steht. Tiefer Stoff ist Zellulose, und zwar Zellulose ans Holz, wie es von den Papierfabriken ver-wendet wird. ^wei Iorscher, Prof. P. .ft l a s u n „nd Ina.. A. N a m >' n, sind es, ans die Vas neue Verfahren der Vichfnltcrung znrüctgehl. ^ein chemisch betrachtet, ist es recht einleuchtend, das; Zellulose aus Holz znr Ernährnng dun Vieh brauchbar sein soll, denn die chemi. schen Äansteine der Zellulose sind annähernd die gleichen wie die des Zuckers, üb aber Zellulose fnr Tiere — verdaulich ist, das war die eulscheidende ^rage, die zn> nächst zu untersuchen war. Tie einschlägigen Versnchc sind in der Hanptaustalt für landwirtschaftliche Versuche, ausgeführt worden, nnd dabei hat sich Yeransgeslellt, d^ß die gewöhnliche Zellulose oon Wiedertänern sowuhl wie von Pferden verdant werden kann. Niedersäner n»d Pferde sollen die Zellulose in hohem tirade, vis zu 90 Prozent ausnützen können. Nei den ^ntterungsver-suchen hat Nam<"i? einem Pferde ein Futter verabfolgt, in dem die Zellulose die Henmenge erjehte, die das Pferd sonst bekam: das Anssehcn, das Wohlbefinden nnd die Arbeitskraft des Tieres blieben vvllsmnmeu erhalten. Tie Anwendung des neuen FuNerslusses ist ziemlich ein-fach- die Zellulose wird so, wie sie von der Fabrik be-zagen wird, mit Wasser angerührt nnd mit einem ande» ren Futtermittel vermischt oder du.ch Melasse in, Wc schmack verbessert. Tie Tiere sollen das neue Fniter ohne weiteres annehmen- selbstverständlich aber ist eine llber« gangszeit nötig, in der man sie allmählich von dem alten Untier an das nene gewähnt. Tas eine der Versuchspferde Nam/'Ns, das während dcr Versuche z,l leichter Arbeit verwendet wmde, belmu täglich drei Kilogramm .".ellulvsc stroclen gewogen), vier Kilogramm Häcksel nnd hundert (Yramm Melasse. Bei der Herstellung der lrot. kenen Zellulose hat ein Verfahren als Varbild gedient, das in Telltschland ans Zellnloscgl'winn'ing aus Stroy angewandt wird. Ing. Nam^n ,jt von der allgemeinen Anwendbarkeit des nenen Futterstoffes so überzeugt, das; er verlangt, die schwedische Regierung solle sogleich, el)e die Nolschlachlnngen den Viehbestand in bedrohliche Menge vcrringcvl habeil, eingreifen und 5" ^''> wendnnq des nenen Futtermittels anordnen. (Hut man ein lllecht a»,f Mitiansschluf?) ^,c Frage hat d<^s preus;ischc Olx'rverwaltungsgcrichl vor ein, ger Zeit gründlich erwogcn, ab^r schließlich vcrneinl. Ein gequälter Vürgcrsmanu hallc seiu Zimmer Wand an Wand bei einer Oastwirtscljaft. Eben »oar er beim Mittagöschlafe eingeuicll, txi hörte cr ein verdächtiges (^cränsch, nnc wenn cin Groschen in einen Aulomateu fällt. S^Ieich fluten dic Töne eines Orchestrions zu ihm hcrciu: ..Iu der Hciumt, da ist es wundcrschöu". Er vergräbt sich in sein ^lisscn. Er hört noch immer, das; es zu Hanse schön sci. Zornrot läuft cr zur Polizei. Es wird dcm Schankwirt aufgegeben. ,,allc diejeuigcn Mas;nahmcu zil trcffen, wclche d>> Vcr breilllng der Schallwirlung über den Orchcstricmraum hin alls unbedingt verhindern". Nun kann er einige ^cil mit. tags schlafen. Aber der tt^astwirt beschwert sich höher und immer höher hinauf biß zum Obcrbcrwallu sei, enlschcidel dahin, dasj es zu einem p, schrciten nicht genügc, luenn bei Tage Anuelnulichteitcn, wie Millllslreise erst nm !l) llhr abends. lEin Poftpntet, das vou >'.»ll l'io 1! Ncise war.) Aus Vremeu wird gcschrielxn: Irgendluo an, seiner weiten Fahr! durch allc Ozcnnc und an dic (Ncsta!>' cnlferulestcr Wclltcile hat der deutschc .«oilfstrenzcr „Wols' cin Paletchon aufgeflindc», lxis vor ,^nicqi!lNlsbr,uch, nä»> lich ain l<). Juli >l>14, in Hlalxml in Tcutsch (>'llinea fni ciue Dame in Vrcüieu zur Post gi/gelieu wordcli wa>. Dieses Patetchen, ein in eiil ^insrohr cingcschlossener V ^riegsjahre zugebracht IM, ist einstweilcn n>xt, l^lfci»,!li«. Drr Abscxtxr Ux,^ I«r^itS ^woi I>>it> dil'»j l^itdc»! dl'iu Vaicrlaüd >nit dcr Waffe. ülMlH zn üc« iiül^l' llllü KuiuzickMWl». pta»5s^'!«>,ses voll^ zogen. Ta loährend der Übergangswirtschasl die Ver sorgung des Handwcrtcs mit ^Ilohinalerialien, Halb faliritakn itiid Maschinen eine grohc 5"olle spielen wird nnd zn dieser Anfgabe die Gewerbes^rdernngsinstiltiie herangezogen werden sollet,, wnrde es diesen ^nstitulen überlassen, ihre Vertrauensm.mnc:' in Vorschlag zn bringen. Ans Wrnnd dieser Vorschläge hat Seine (>r-zellenz der Handelsminister für das Jahr !?^8 n. a. den Direktor des ^ewerbeförderlingsinstitutes ,n Laibnch, Ing. Vladimir N e m e c, zum Miigliede des Hanp< ansschlisses für Kriegs, nnd Nbergaug^oirtschasl ernanu», ^ sDie Beschränlunq der Werla»qabe für Palete «nch Trieft und dem Küstenland«.'! >0»rde ansgehoben. ^ iDas Postamt Gladisla) wird am ^li. d. M. fii, d,e Äricfpost, einschließlich der dicnstliäfcn und Prival rekonlinanidc^tion, sowie für dcn Wertbriefe und <.tteld (Poswnweisuugs. uud Postsparlasi»,'!,., Vcrl<-l,r wicdcr eröffnet werden. — lParsilwierie Toilettejeise ist ein Acdarfsgege«. stand.) Der von der ersteu Iilstanz »vcgen Preistreibeil', mit parsümierter ToileXeseiie verurteÜle Angeklagte machte in der Nichtigkeitsbeschwerde unler allderem gel-tend, daß die den Gegenstand der Tal bildende Seise ein parsümierler Toilellearlilel gewesen sei und, da sich znr Zeii der Tal der Seisenmangel noch nicht fühlbar gemacht habe, als ^ULltsware in Aetrachl zn lontmcn hat,i'!> ^"i,- >-,in !„!>,,,,»!>', 2«wa^ ^c.Uii^ '^l. 0l ^99 I^. Mälz 13i6 ^verben tonnle, tcis; die feineren Torten c,n sich un5j ichlechlloefl rine ^rusware darstellen. Das; sich auch schon .^ur ^eit der ^>erüd>ing der Tat 9l0) die dnich die ^rieMerhiiltnisse, bedinqle .^lnnopheit ans dein (>ie-biete der Versorgung der Bevölserunq mil I^eiie oellel^d gemacht hat, ist nicht zu beslreilen. Lanitals »Wochenbericht.) ^n oev ^eu oom ^. bis 9. d. Äl. tainen in ^,->ib,,ich 20 Kinde/ zur H^eil l^!7,04 pro Mille), da l unter ^ Tolqeburtel,- dagegen starben 20 Personen <^0,8l> pro Mille», ^on den Vcr» storbenen waren 12 einheimische Pei'soncn' die Sterb» lichleit der Einheimischen belrxq solnil >2,46 pro Mille. Es starben an Nnhr !, an Tubertulose l', snnter ihneu -l Ortsfremde), an verschiedenen .^lranlheilen 12 Per-tonen. Unter den Verstorbenen besa,lden nch 8 Orts-srcmdc l4»M ^,) „nd !1 Personen au^ Anstalten l^5,(>0 ^). Infeltiunserlvansunqen wurden gemeldet: ?l)phus l Solda!, Nuhr , ^„l)c'im, scher und ! S.'ldal, T,phcher,t,s ! Einhcii.nsch^ lVerstorbene in Laibach.j Eleonore Mohr, (Äo richl^arztenswitwe, 84 I.; Johann Nuli^, Gärtner des botanischen Gartens i. N., 86 .>; Maria ^oelee, Eisen-bahnbedienstetengaltin, 4i I. Theater, Kunst und Literatur. cuiühe liiüunterschlinlzel,. Die Witze erscheinen ^»n t>och zu <üi!crn nnd mi dic .^indcrdorsieUiinfi mahnend. Trotzdem loar das H3 voll, uder fiilllc sich N»enissstens im i^aufe de5 ersten Nltcs rechl Imigsam und aemütlich. Es aibt immer noch ^cute, die sich cin^nl'ildcn s^ino,, diih die i'lblenkilNss der Aufmerlsamkeil <,nf etlvlis ax,»,^ !:'^'vl:nsin lx'i'ondl'r<>s Vergnügen sci! Dcr Besuch gall abcr 'un i»l dcr Aufführuny' m den , ^^^,v...^ ^,^lliHte. Den AerrisiVncn qali .«derr Spielioiter Alexander unb bla und »' ,^..... ___ .,, ___,.,,,, fiaur dcr Viogd issrl. Korn». Vom musikalischen T^U« wollcn wir lie^r nicht sprechi'n. Dr. Jaule r. Verantwortlicher Nedalteur: Anton Funtel. ! 7H? Finn. 13/18, T?n a Olclic. Ypisalo so je v register »ddoli'k A 124: 8flrmlmet: trgoviiiii /, viiiom 41I K^ATljtMIl MM (JelMilo. Imetnik: Josip Mozetiè, trgovm; in |)osestnik v Kamiiji St. (J. Datum vpi*n: 2. inarca 191s. C. kr. okrožno kot trgovinsko ro-¦ dišOe v Rodolfovmi, ortd«lek II., duo 2. maroA 1 *J 18. 779 Firm. JD/18, Gen. II. 40/10. Razglas Pri tvrdki: Hranilnica in posojimica v Št. Petru pri Novem mestu, rpgistrovniin /ndruga /. neoniojeno /.avezo, izbrisal «<•, y v lusodiiem ziiiinizniim registru i/HtopivKi luiÈftlatvnni Èlan Franc BlaiiÈ tor vpisul novoizvoljetii Clan Viuko GnstiSa, knplitn v St. IVtrn &t. 14 pri Novem mostn C kr. okrožiiii sodnija y iuunm.i rein, oddolck II., dne 7. marca 101b. 7.I.. Nco05/IS/2 Vsled proHiij»! Maiijo Johaii, po-jsrtstuice iz ZaborŠta, kp, uvaja posto-^anje za amortizacijo bajo ukrndene hraniine knji/io« Ljmlsko hranilnict) f Ljubljaui ist. 42.2% y. vlo^o 4400 K. Imojitolj t.e knjizicc so torej po-zivlje, da v š«'8tib niesocih svojo pra-¦fic« uvoljavi, -irugaÈe se bo ta knji-Žie:i po prottku toga, roka nevoljavnim »poznxljt. C. kr. okraJTio aodiŠèe na Brdu, od-dol«k I,, dne 27. fobruarja 1918. "^ >'o 1 582/16/2 Aufgebot vuu Wertpapiercu. Auf Antrnq des Mickis>.'l l<„r> ^,> Einlage per 1^47 X 00 l. anfa wt.. Dessen Inhaber wird au N es binnen i, Monaten vm„ Ta!n ^ ersten Kilndinachnng des Mf^butt's bei Gericht vorzmueiscn: auch andere Be« teililjtc haben ihre Emwendnnlien geqen den Nlllraq zu erheben. Sonst würde dns Sparlassrl'üchel nach Ablauf dicser s^rist "u tmftlos crlläit werden. ^f. k Nrzitlsa/richt Onttschet', Abt. I., n«, tt. März 19!,^. Groß? re Quanten Buchen- «nil Erlenpfosten 85 bis 110 mm stark, sowie Kuchen- und Erlenrundliolz werden zu kaufen gesucht. Offerte Hiinl zu richten a» «lie Holz-warenf*brlks-Gos. m. b. H., Voit«-ßörg, Stelermark 718 3-2 Für Rauhwaren nnd Wildwaren hIs: Füobse, Marder, lltlase, Katzen. Rehe, Oemseu, Htrsohe, Daohve, * Otter, Hasen eto. bezahle ich die höchsten Preise. J»lirn ultpn t;iiib-htnniuicii Knnlx-n in oiner I'iofosftorsfaniiliR in Ungarn gresnoht. —- Liebevoll« Aufiialunr, „,.., koBteulose Verpflegung, (jesuniler Urt. Niili"'"-; i" '!<•¦¦ \'i>i' " ¦*Htion dieser Zeitunn 794 2 I Beamten-Sparverein In Oraz, r, ö. m. b. H. Herrengasfle Nr. 7. h'a»3H»tunJen von 9 bis 12 Uhr vormittags und vnn f> bi« '/»8 Ubr nbeiidn. Personalkredit an Beamte, Professoren, Lehrer, Pensionisten und Gleichgestellte, i ni«l*cH<)i)'lero langfristige Ran^iiTHii^svorscliiissc / Hy|)otlM'kai'darl»lieii. zweite Sätze Wertpapierbp-lebimiiff * 672 r>0 foupom-iiillisun^oii Handvorschüss« bis 360 K iintor den KÜustitfSten Hodinguri^en. -------- Näh«r^K die Prospekte,.-------- Kcino Vorspeacn. Spareinlagen v'¦;. Jedermann' mit Tagesverzln-»any, rentensteuerfrel, tm *Vt°/v ^l'i'ir.m,^,¦nstand 11,000.000 K. AiichÜ drr AlitKÜe.der 7600. AuBküofto prtPilt kOHteolOS jode» Moctllff !:¦. 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März 10 l 8 Groliversana durch anatul, Wien, .„Sctiulersuahe tt.i 57« 12 10 VABILO ii a XXXII. redni obèni zbor „Vzajemne zavarovalnice proti požarnim škodam in poškodbi cerkvenih zvonov v Ljubljani" ki se bo vršil dne 26. marca 1918 ob 4. uri popoldne y društvenih prostorih. Dnevni ped: 1.) Raèuiihko poroèilo nadzorništva. 2.) Poroèilo revizorjev. 3.) Odobr.ivanje letncga raÈun«, za Into liilT. 41.) Dopolnilnu volitev nadzorništva. 5.) Volitev revizorjev. 8.) Predlog o premembi pravil z ozirom na novi /akon. 7.) Slneajnosti. Drugi obÈni /.bor je v zmislu L 31. društvenih pravil sklepèen ne glede na to, koliko štfvilo glasov je zastopanih. Predsednik nadzorništva. Beilage iu E 333. 813 Ausbildungskurs für weibliche Hilfskräfte als Telephonistinnen; für die Armee im Felde. Dauer des Kursei: ü Wochen. Ort des Eurves: Kieauo. Beginn sicß Kurses: In Kür/e. GeDaucrTermiu wird uocli bokauntKegoben weideu. Gebühren der Frequentantinncn während des Kurses: Monatlich K 120-, freie Unterkunft, die Toll« Verijtk'irung (Frühstück, Mittagessen, Nachtmahl) gegfn Entrichtung einer täglichen Quoto von K 270. I)ie FrfqiientantinHon werden pemeinpam in einem är;ni?chei) oder zu diesem Zwerke vom Äiar jicinictoten Gebäude untergebracht. -Bedingungen: Erreichte* 18. I;eLensJHhr; eigenliändig geschriebenes, gestern- i pelteB (K 2-) (icsiich; »intlichcs Sittonzeuguis; ürzilichos Zeupnis «her die physische j Eignung (vollkommene Gesundheit, sr. daß auch regelmäßige Nachtdienste geleistet werden j könnon); Beibringung iler /eugniBse ül»er die {Schulbildung (Mmdestbildung: absolvierte' Bürgertchule. Tollkomnieue Kenntnis der deutschen Sprache iifWort und Schrift), eventuell i Torbaudeno Zeugnisse über die bisherige Tätigkeit. Gutes Gehör und guto Aussprache.' Minderjährige haben eine schriftliche Einwilligungserklärung des'Vaters (Mutter oder Tormundes) beizubringen. Alle Frequeutantinnen h.ibon pich schriftlich zu verpflichten, nach erfolgter Ausbildung mindestens.6 Monate militärischen Dienst zu leisten. Mündliche oder schriftliche Ansuchen sind Bofort zu richten au das : j K. u. k. Etappenstationskommando II Laibach ! Auskunftstelle tür weibliche Hilfskräfte f. d. A. i. F. Razglas. Naèeistvo Ljudske posojilnice v Ljubljani je so-glasno sklenilo odložiti jamstvo dežele Kranjske. Ker je deželni odbor kranjski z odlokom dne 18. februarja 1918, st. 14.160/17, pritrdil naši nameri, opozarjamo one vlagatelje, ki bi s prenehanjem dezeine garaneije ne büi zadövoljni, da lahko svoje vloge tekom treh mesecev dvignejo. Koncem leta 1917 so znašale vloge pri Ljudski posojilnici K 33,694.23104. V Ljubljani, dne 5. marca 1918. tio 3 2 Naielstvo Ljudske posojilnice. & geprüfter, zuverlässiger Maschinist oder Mm für DipfsiDe (auch Kriegsinvalide), Hilfskraft vorhanden. Freie Heizung und Grund zum Anbauen. - Anträge unter „J. F." an die Administration dieser Zeitung. 787 r> 3 Zigarettenpapier; zirka 700 Kartons zu 60 Büchel, K 8 50 per Karton, beste gummierte Ware, prompt abzugeben durch Papierhandlung Josef Cäsar, Leibnitz, »m ! Speise- u. Viehsalz I von 100 kg aufwärts sowie waggonweise liefert prompt «t,8 4 :'> H. Wurzingers Nachfolgen Graz, Lagergasse Nr. 4, int. Fernspr. 0328. Kundmachung. 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Heinrich Kreisel, Graz, | Keplerstraße 84, Telephon 4102. Maschinenwärter zu einer "•'* :> elektrischen Kraftanlage mit Dieselmotorbetrieb wird für dauernd gegen gute Entlohnung bei freier Wohnung : und Beheiiung : : *V gesucht. *W% Adresse in der Administration dieser Zeitung. Hru< nod «ell», von Jg. v. Nleinm«ur H Feb. Vsmbrig.