H^0 Donnerstag, '. Oktober 1915. 134. Jahrgang. MllcherMZeitum ^>WW^ !?5 ^5'^ Poftveilenbun«. allnzjlhrl« 3» ^.halbjährig lö »i. Im »ontor: »anzjährl« bi« zu vier »^, ? ^ftellling in« Hau« nanzjähii« it II, - z»sUrt»«,»,«küh,: Ml «eine Inseiote « «euen 8« h, größere per Zeile l» b; bei öfteren W!et>,rb°ll!ii«e» per gell« 8 l>. Dl« ml «luinahme bei «onn und geierlnae. D!e »>»»»tl»»»«M» b««lnd«» sich VNNosiöftiH Nr. IS! die »«>«kK«, MiN°iiöstr°he >lr. ,«, ^^-echswnben der ^b^i"°°n «" loNbl. vormittag«, Unfranlielte Äriesc werben nichl angenommen, Wanussripte nicht zurückgeslellt. VelephonUr. der Mebaktwn 52. Amtlicher Geil. ltitÄ^oN», 86pt6Illdl'3. 1915. Oklic. lii62ni, 8. tl) ä086islli(), 2,Ic0 jiiu L^a^vimo odntoj 23, daäoöuost. I/, ^^' ^I^^ bi) pripravijyn z^^ov^ti Icri in iivljsnjy 2a osgai-jn. in äoiuo-bu tuäi v inirnyin äßlovanju xlläoktiti nkiiH 8t2.v1^yniiu ^»,Iitsv».iu. ^^^dn ^i ^ovaiju^ po6pi8u,ii0 olcrlljno äopoinilnc» povsl^tvo prositi n ""^ . ^^ ^" clolocl^aie«, 6», vxlinißtL i)li poäyijyvanju ril/polo/^ivin ^iHjy. o ni proLilLßv ix 8wl62a oyrtitillHtiLwv in poäön,8wilc<)v x äc)8w^ui!n 1 ^3ov»s?^ ^ p^" ^^ ^ poätsv vojnninvallllno P0llt28tnillo ln voMo Pwgi^i « ^!>n ^^p^o'/ljivn, iu68tH, Ka,t6ra. priäyjo v po8tov, naj 8« nomulloma !^ 3l» ^^pU8l-Lllna l). in lll-. vojailcomu povoljstvu V Ll-Äliou, Llaeis- ^^ nlV ^?^'ll,^!i».i0ö pi-i^ivnioo, ki 80 la/poIc)/6U6 pri V8ßü c. kr. xoli- < ^lhv ^'ülo äovo^ujemo 8i javiti, äii äo raxoroisn^a. inors^o priti :^o^ ^^wu Profil«, ki ^apuöö^o vsißä iuvHliäi!08ti vo^aölcc) 8iu2oo i^^il ^^ ^^^ ^^^ v^6 vo^woI)V62ni. ^ä. ^0v^r!l,»6vii,n^6 8 8trn,ni vo^uo-ö ^«t ^1 Vvöjsm ul)80gu 86 do inoßio lg,öunllti 86l6 tß6^, ko doäo 5», ^6i^inf)z^^ t0l6^j V innogill 8iuön,^ili 36l6 V IUN0F0 Kll,8N6j36IN ^l" oksHnbga llllpolnilnena povolj8tv2 Il-8t V Nallgoni. Radkersburg, im September 1915. Aufruf. Ein Jahr des Krieges, ein Jahr allgemeinster Opferwilligleit hat gezeigt, welch festes Band die Nationen unseres ruhmvollen Vaterlandes umschlingt. Wenn wir heute unbezwingbar und stärker als jemals dastehen, so danken wir diesen herrlichen Erfolg in diesem Völkerrmgen unserer glorreichen Armee und nicht an letzter Stelle unseren braven Unteroffizieren und Soldaten. Es ist unsere heiligste Pflicht, für diefe Braven zu sorgen, wir müssen und können unsere Dankesschuld an diese Tapferen abtragen, wenn wir nach Möglichkeit deren Zukunft sichern. Wer bereit war, sein Blut und Leben für Kaiser und Reich zu geben, wer in treuer Pflichterfüllung für unser Vaterland gekämpft hat, wird auch im friedlichen Wettbewerb seinen Manu zu stellen wissen. Das gefertigte Ergänzungsbezirkstommando erlaubt sich an alle privaten Dienst» und Arbeitgeber mit dem Ersuchen heranzutreten, bei Verleihung von Anstellungen kriegsinvaliden Unteroffizieren nnd Mannschaftspersonen mit entsprechender Qualifikation, — soferne in erster Linie zu berücksichtigende Be» Werber aus dem Stande der mit dem Zertifikate oder mit der Bescheinigung beteilten Unteroffiziere nicht vorhanden sind — vor allen anderen Bewerbern den Vorzug zu geben. Es wird höflichst ersucht, solche zu besehende Stellen unter Benützung der bei den politischen Bezirksbehörden aufliegenden Anmeldungsformulare un« verweilt direlt dem k. u. k. Militärkommando Graz l., Glacisstraße 39, bekannt geben zu wollen. Zur Orientierung erlaube ich mir noch anzufügen, daß bis zur Demo-bilisierung überhaupt nur ursächlich der Invalidität aus dem Militärdienste ausscheidende, nicht mehr militärpflichtige Bewerber in Betracht kommen können, daher mit einer Nachfrage seitens Kriegsinvalider in größerem Maßstabe erst mit der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit derselben, also vielfach erst in einem fpäteren Zeitpunkte zu rechnen sein wird. Vom k. und k. Ergiinznngsbezirkskommando Trieft in Radkersburg. Hegeduftii m p. Oberst. '°">ik °^ ^XXv " -^b wurde in der Hof. und Staatsdrucke. ^jltzs,. ^ <^XVv7 ^V^- und LXXIX. Stück der kroatischen lles !>3^ , ^iicl der slowenischen Ausgabe des Reichs« "ahra.anll.es 1!)1b ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom b, Ol» tober !91b (Nr. 230) wurde die Weitcrvcrbreitung folgender Preßerzeugnisse verboten: Die im Verlage ?r»toI1i I'rovog in Mailand erschienene Druckschrift «?a»8ioiii 6el Itinorssimouto» von Naffaello Bar» biera. Die im Verlage der ^wtvili 1>ovo8 in Mailand crschie« nene Druckschrift «Katrin, 1'eri-ll» Voryi üi liieearäc) ?itt«i-j. > Die im Verlage ?r«,tl>I1i Iroven in Mailand erschienene Druckschrift «I)»I min ?»«»«» Vorsi 6i liiockrcio ?iNoli. Die im Verlage Ulrico Hoepli in Mailand erschienene Druckschrift ron. Dafür, daß ich kein Wortz ^?. "s nciHss '^^^ von Ihnen gehört haue. Sie l5 ^io D verwandter des Totm ohne Frage, fachte w.^^m in letzter Zeit." ^"1" wisse,. ."^ ""^ zustimmende Bewegung, '"ein>>s ^ , daß wir vor der Scheidung standen, ^il ^nnez N " boch vielleicht nicht bekannt, -^hl,?" Urnf^ "sandte habm die Dame vom Thea-X /c"'N in s'/"bdnlck abgelehnt, - daß wir Zwei "'ht ^ es ^ ^r, seh^ l,^^^^ ^^ ^^bt haben, >« ^^esen, zH ^worden. Meine Schuld aber ist es ^ ^ Mmlbe das fühn behaupten zu kön- ^>'' ini^^e sich s^t gerötet, ihre Augen ^ ^ N^"ber Vassow fragte sich doch w stillen, ^e^n.f ^ '3 echt seien. Das Komödiespielm ^. d^ e? H vielleicht war auch dies nur '"Nem K^"'^ antwortete, sah er, wie sie Zweigen betroffen. Dam, fragte sie rasch und kurz: „Was hat Ihnen der Staranwalt über mich gesagt?" Er zauderte einen Augenblick, aber gleich! hob er den Kopf und sah ihr fest in die Augen: ^,Ich mnchte das nicht wiederHolm, Baronin." „Iudem Sie das saaeu, weiß ich, was er gesprochen hat. Aber ich weiß dadurch auch etwas anderes noch: Sie sind vorher unwahr gcwcseu negen mich." Sie war plötzlich aufgestanden; die Hände, die eiu wenig zitterten, fest auf den Tisch gestützt, stand sie ihm gegenüber. Unter ihren Worten aber verwandelte sich auch sein We-sm. Er sprang empor gleich ilj't, ein Neben durchlief auch seinen Körper. „Ich muß die gnädigste Baronin bitten, das zurückzunehmen. Ich bin nicht unwahr, niemals! Manchen Fehler mag ich haben, aber diesen nicht. TZ ist ein Vo-diirfnis meiner Natur, immer wahr zu sein." „Dann bin ich neugierig, wie Sie mir den Gegensatz in Ihren eigenen Worten erklären wollen. Sie haken mir vorhin gesagt, Sie wüßten nicht, was der StaatZ-anwall mit mir gesprochen hat." „Es ist genau, wie ich gesagt habe. Sie aber haben danach jcht auch nicht gefragt. Sie wünschten zu wissen, was der Staatsanwalt mir über Sie mitgeteilt hätte, — das ist eiu Unterschied. Und Mf diese Frage muß ich die Antwort schuldig bleiben. Ich lüge niemals, — ich schweige, wenn ich nickt antworten will." Mit ihr ging eine merkwürdige, rasche Veränderung vor. Der Ausdruck der Heftigkeit wich aus ihren Zügen ein weiches, freundliches Lächeln flog darüber hin Ebenso weich und freundlich war auch die Stimme, womit sie nun sagw „Sie sind im Necht, wie ich sehe^ Die Logik hat mich einen Augenblick im Ttich gelassen, -das darf uns Frauen ja mitunter passieren. Und ich bin von starkem Temperament Sie wissen, ich war beim Theater, wo ja das Temperament als Tugend gilt. Seien Sie mir nicht böse darum, ich wollte Sie nicht kränken. Und wenn Sie die Wahrheit lieben, so glaube ich, wir werden gut miteinander auskommm. Auch ich liebe die Wahrheit von ganzem Herzen." Ginen Augenblick war es ihm, als wenn er ihre Hand ergreifen und Men müßte, als wenn es an ,hm wäre, sie um Verzeihung zu bitten. Ab?r sein sich immer neu verwirrendes Empfinden machte seine L,Ppcn auch jetzt wieder stumm und ließ ihn ungeschickt, verlegen vor ihr stehen. „. . . 7. ^ „Wollen Sie mir nicht verzeihen?" fragte sie nach einer kleinen Pause mit nervös Zusammengezogenen "^l/s,>nte in ihm das warme Gefühl. „Doch, doch, Varonw - und seien Sie mir auch nicht böse, daß ich heftig war." s^^sehun^folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 230_____________________ 1654 7. Oktoberi^^. MichtamMcher Geil. Die Neuorientierung der böhmischen Politik. Aus Prag wird gemeldet: In einem Artikel, betitelt „Die Neuorientierung der böhmischen Politik" erklärt das Blatt „Union" nach einem Hinweise auf die für uns außerordentlich günstige militärische Lage, welche schon beuie Sicherheit gibt, daß die Grenzen Österreich-Ungarns unailgetastct. bleiben und datz jede Hand, die sich frevelnd nach ihnen ausstreckt, für alle Zukunft bestraft werden wird. es sei Pflicht der zu Ha-use Gebliebenen, auch zu Hause dahin zu wirken, das; die Sicherheit der Monarchie, ihre Erslarkung und Macht erhöht werde und für alle Zukunft erhalten bleibe. Tie Existenz nnd Wohlfahrt unseres Voik^s kann nur dann a'ls gesichert angesehen werden, wenn es der Monarchie gelungen ist, sich aller boshaften neidischen Feinde zu erwehren, die ihre Grenzen umgeben. Der Krieg tat dar. das; das ehrlich böhmisch denkende Voll an diesem Glaubenssatz unmöglich rütteln dürfe. Nur ein Narr oder Verbrecher an seinem Volke konnte mit anderen Gedanken spielen. Der gute Böhme war und bleibt auter Österreicher, auch dann, wenn er zeitweise die Einrichtungen nnd Tendenzen einzelner Negierungen nnd Systeme bekämpfte oder ablehnte. Es war immer ein tragisches Mißverständnis, eine vorübergehende Regierung mit dem Staate zu verwechseln, und es wird wohl notwendig sein, schon jetzt und nach dem Kriege erst recht, darin eine Wandlung eintreten zu lassen. Wir müssen uns offen zum Staate bekennen, deut, wir angehören, sein Interesse als unser Interesse ansehen. Wir guten Böhmen fühlen gut slavisch. Aber es darf kein slavisches Gefühl geben, das stärker wäre als unser böhmisches Gefühl. Unsere ganze geschichtliche Kulturcntwicklnng wies uns auf den Kulturstand-puntt, der uns von aller übrigen Kultur trennte und fernhielt. Unsere Kultur ist durch unsere geographische und historische Entwicklung ganz lvcstlich; nur mit den Polen haben wir verwandtschaftliche Züge, weil auch sie fortdauernd unter den starken Einflüssen der nachbarlichen deutschen Kultur standen. — Ter Artikel verweist auf die slavischen Ballanvöltcr, insbesondere Serbien, bei dessen Politik, die immer ohne die eigenen staatlichen, politischen und wirtschaftlichen Interessen geführt wurde, von einer staatlichen Selbständigkeit wohl nicht mehr gesprochen werden könne. Das Blatt schließt: Unser ureigenstes Interesse drängt uns von einer derartigen Entwicklung ab. Wir wollen Böhmen bleiben. Die ruhige Entwicklung des Vühmcn-tums aber ist nur in einem mächtigen, nach allen Seiten nnabl)ängiaen Österreich gewährleistet nnd gesichert. Politische Uebersicht. Laibach, l^ Oktober. Aus Wien, 5. d. M., wird gemeldet: In feierlicher Weise fand heute in Anwesenheit der Erzherzogin Iita, des Erzherzogs Leopold Salvator und Familie, der Minister Forster. Freiherr von Engel, Icnkcr und eines zahlreichen Publikums die feierliche Einweihung des von Frci-herrn von Grödl und Gemahlin gestifteten Spitalzuacs auf dem Westbahnhofc statt, der mit Genehmigung der Erzherzogin Iita den Namen „Zita-Tpitalzug" führt. Na-ron Grödl hielt an die Frau Erzherzogin eine kurze Ansprache, worauf Erzherzogin Zita in herzlichen Warten dem Baron für das patriotische Werk den Dank aussprach. Nachdem Feldvikar Bischof Bjelik den Zug feierlich geweiht halte, erfolgte die Besichtigung desselben durch die höchsten Herrschaften. Baron Grödl und Gemahlin sandten inch der Einweihung ein Huldigungstelcgramin an den Kaiser. Der griechisch-katholische Nischof von Eperjcs, Stephan Novak, hat in seinem soeben erschienenen Hirtenbrief für die Zukunft den Gebrauch der cyrillischen Schrift in den Schulen seiic-r Diözese verboten, um hiedurch, wie es in der Begründung der Verordnung heißt, die patriotische Erziehung und den kulturellen Fortschritt des ruthenischen Volkes zu fördern. Dem ..Temps" zufolge teilte der Minister des Innern mit, daß die Österreicher, Nngnrn und Deutschen, deren Nationalisierung in Frankreich rückgängig gemacht worden war, wie die anderen Öfterreicher, Ungarn und Deutschen behandelt werden. Sie werden in Konzentrationslager gebracht oder. falls ihr Alter oder Militärdienst-untauglichkeit es gestatten, nach neutralen Ländern geschafft oder zum Aufenthalte in Franlrauh ermächtigt weiden, falls sie ein hohes Alter haben oder Sühne von ihnen in der französischen Armee dieneil. Die ..Times" melden a-us Petersburg: In einer amtlichen Mitteilung des Präfektcn von Moskau wird eine Erklärung für den blutigen Straßenknmvf gelben, der sich am 27. September zwischen der Polizei und der Bevölkerung in der Stadt abspielte. Nach den amtlicben Mitteilungen befreite die Volksmenge einen betrunkenen Solda^ ten, der von der Polizei verhaftet worden war. Dann hiclt die Menge einen Straßenbahnwagen an und baute aus Bänken eine Barrikade zwischen durch den Boulevard. Nach. dem man vergeblich versucht hatte, den Pöbel zum Aus- inandergehen zu bewegen und bereits einige Offiziere durch Steinwürfc ernstlich verletzt worden waren, eröffnete die Polizei das Feuer. Drei Personen wurden durch Schüsse getötet, zwölf verwundet. Die Bevölkerung ist darüber sehr unzufrieden, daß die Polizeibcamtcn vom Militärdienste befreit sind. Ein Luftkampf auf dem italienischen Kriegsschauplatz. Drei Apparate ge,gen einen. Das Nervensystem eines Feldpiloten muß ebenso aus Stahl sein wie die Drähte, seiner. Maschine. Denn er begibt sich mit seinem Flug mitten in erschütternde Gefahren, die der Feind mit allen Mitteln zu vermehren sucht, Ter Apparat wird zur fliegenden Scheibe, auf die sich unzählige Feuerrohre richten und jede Beschädigung der weit gespannten und weithin sichtbaren Flächen wird zum Absturz und Tod seiner Insassen. Je wichtiger die Beobachtung aus den Wolken ist, je mehr sie zu wichtigen militärischen Maßregeln beliträgt, je ernster der Schaden durch Fliegerbomben werden kann, desto leidenschaftlicher ist die Verfolgung des Megsrs mit Feuer und Kampfmaschmen. Einen dieser Kämpfe in den Wolken, deren Ergeb-iris, Absturz und Zerschmetterung von Mensch und Maschine noch heute die schon kriegsgewohnten Zuschauer ergreift, hatten am südwestlichen Kriegsschauplatz Oberleutnant Pielc,r als Pilot und Oberleutnant Flo-I rer als Beobachter zu bestehen. Ihr Doppeldecker war zu einem Feinauftlärungsflug ausgesendet worden. Der Beobachter arbeitete fleißig mit 02m photographischcn Apparat und am Notizblock. Unter anderem wurden feindliche Flugfelder mit vielen Zelten und Hangars gefunden. Diese Entdeckung war jedoch gegenseitig. Am Flugfeld von Levaliano erhob sich einer, am Flugfeld Vafaldellll! flohen drei Verfolgungjsaftftarate auf, um unseren kühnen Späher in der Höhe unschädlich zu machen. Kaltblütig setzten unsere Piloten die Beobachtung fort, denn die Abenddämmerung nahte bereits. Bald war es jedoch höchste Zeit, zur Waffe zu greifen, denn ringsherum, kreiste schon unheildrohend in mehrfacher Übermacht der Feind. Der erste italienische Apparat war zwar zurückgeblieben, aber drei andere machten bereits oben und unten, vorne und rückwärts ihre Wendungen. Die feindlichen Maschinen waren leichter und rascher, tonnten höher steigen und schneller fliegen als die unsere, deshalb aber ließen unsere Piloten den Mut nicht sinken. Mit zwei Apparaten des Gegners kämpften sie auf einmal. Auf den vordecen, der ^twas unterhalb flog und dessen Geschoßgarbe verpuffte, flog Oberleutnant Pielcr los, als ob er ihn rammen wollte, und der Italiener wich schleunigst aus. Auf den rückwärtigen Apparat, der sich schon auf 50 Meter genähert hatte, schoß Oberleutnant Florer mit der Mauserpistole. Nach zehn Schüssen «nacht der gegnerische Apparat eine scharfe Wendung und stürzte ab. Nnsere Piloten hatten jedoch gar leine Zeit, den Sturz zu beobachten — das taten unsere Soldaten in Görz — denn schon war der dritte Apparat, gefolgt vom zurückgekehrten ersten, auf 200 Meter von rückwärts und oben herangekommen und mußte bekämpft werden. Wohlgezielte Schüsse und das Schicksal ihres abgestürzten Kameraden bewogen die Italiener jedoch nach wenigen Minuten zur Umkehr, und unsere Piloten flogen mit ihren wertvollen Aufzeichnungen im Triumph nach Hause. Lokal- und Proliinzilll-NachriOtcn. Das Namensfest des Kaisers. Aus Adelsberg wird uns berichtet: Das Allerhöchste Namensfest Seiner Majestät des Ka!isers wurde von der Zivilbevölkerung Adelsbergs in der üblichen solennen Weise gefeiert. Dle ganze Stadt prangte in Flaggenschmuck, um 10 Uhr aber zelebrierte der Herr Pfarrdechant unter geistlicher Assistent ein feierliches Hochamt, dem die Staatsbeamtenschaft korporativ in Galauniform anwohnte. Zugegen waren auch der Herr Gerent der Gemeinde sowie die Schuljugend, geführt von der Lehrerschaft. Der Kirchenchor trug in gewohnt exakter Weise unter Leitung des Chordirigenten Herrn Oberlehrers Iuvaneczur Hebung der Feier bei. — Schon früher um 9 Uhr hatte in der Pfarrkirche eine Mili-tärmesse zur Feier des Allerhöchsten Namensfestcs staltgefunden, zu welchem das gesamte hier befindliche Kommando sowie die Offiziere der ganzen Umgebung erschienen waren. Über erfolgte Einladung hatten der Feier auch der Herr Vezirkshauptmann, der Herr Gerichtsvorsteher sowie der Herr Gemeindegerent beigewohnt. Aus Gotisch ee wlrd His geschrieben: Das ?ta-mensfest Seiner Majestät des Kaisers wurde hier festlich begangen. Am 4. Oktober um 9 Uhr vormittags fand in der Stadtpfarrkirche ein feierliches Hochamt statt, dem die Staatsbeamten, die in Gottschoe und Um gclmng stationierenden Offiziere und M""''^!^ch Lehrkörper des k. k. StaatsobergymnasiuM, . ^r schule für Tischlerei und der Volks schulen^^,^ Schuljugend, die Gemeindevertretung, die ^hftei^ die Feuerwehr, sonstige Korparationen u" « hc>-Andächtige aus allen Kreisen der Aeom" wohnten. --------------- ., im Lanl>"' - (Auszeichnungen des Roten KreuM'' Aine spitale und im Rudolfswnler DiftrlllsM'" ^pM t. und k. Hoheit der durchlauchtigste Hen ^ Franz Salvator hat oerliehen: ^ M> M zeichen vom Roten Kreuze mit d^r KnegMiol ^ ^ Primarärzten Dr. Vinto Gregors, ^'^ZvolsM und Dr. Ivan Ienko, dem Landessann" ^1 Dr. Franz Dol^al, dem Distriktsarzie ^ts Stra^ek in Nudolfswert und dem "" MM ss Gustav Neben führ er; die MH^"^i in ""' hielt die Oberin der Barmherzigen Schwel'" M bach «. Lcopoldine Hoftpc; 2.) ^ S'^ ^ Medaille mit der Kriegsdekoration: de>r^ S^-Schwestern «8. Korona Gregors, 6"" ^ ler, Nafaela Mirt, Agatha H^be"^ ^ Dexmota, Amalberga C aj h c!n,, M'"§ ^.^ weiters der «.Isabella Gosak uom ^°" " M^ zenz de Paula; der Lllnd:sa!lsschußbeisttzew« ^z^ cchna Pegan, dem landschaftlichen NecP^ Ä ten August Vukovic, der ObexverwaM^u ^eB tonie Nebenführer und der ftelw»"^" ^ ^ Gabriela Zorman; 3.) die Vronzene ^" ^ Noten Kreuze mit der Kriegsdeloration: on ^M zigen Schwestern «tt. Fclicitas Avg"^^^^ Strafet, Konstanzia Mo5e, 39"^" , M Anna 5uligoj, Innozentia P ° 0,^1 H Z>,' Kra^evec, Daria Poljanc, ^IjB ^ Iulita Bukovec, Aurclia U-en, ^Hg^ mec, Vinzenzia 5cga; weiters der frnw gerin Gisela Ekel in Nudolfswcrt. ^.. M". - (Spende.) Mrer Exzellenz der MM L^ Schwarz hat die Firma I. Ial A Soyn für den Labedienst 100 K übermittelt. Ocse^ - (Rotes Kreuz.) Die PhilharmomM ^^ in Laibach hat anstatt eines Kranzes >'"«'uenU^ Frau Cäcilie Mahr des Landes- '"d /u ^K" eine vom Noten Kreuze, für den Labemcn, -' (Rotes Kreuz.) Fräulein Elise von ,M hat für das Reservcspital des Roten ""'>t- ,i< bclhinum" in Laibach 1000 Zigaretten fM .<«» - (Die TUrklinke« werden nichi bca.'sp" ^ schlaanahmet.) Unter jenen Genenständeu, "^,^ l»",,, weise in der Rcquisitionsverordmmg angefuhl .^^ der Ausdruck „Türklinken" nicht vor. ^""^ "^ Türklinken nicht unter die Beschlagnahme. >Vc^'^ in der gleichen Nummer der „Wiener ^"^'"^B^^i lichten Kundmachuna über die sich kinesw^s ausschließlich auf die reams'' ^bc' Gegenstände bezieht, Türdrücler angcfüh" ' ^l.' ^ tct dies selbstverständlich nicht, das; die ^« ^,'sp^i,' denen man auch Türklinken versteht, req"'^ ^ ? ^, sind. In dieser Kundmachung werden led'!? ^l^,,,.! für die Türdrücker, die freiwillig "bgcgcvc ^^^„^, stimmt. ~ Die im Zusähe zu Punlt^ d" ^iiii' ^ aenaunten VeraütungLsähc für die i« d ^ V ^. Verordnung gar nicht angeführten ^'r" ^"^'',^11' (Pipcn, Vrunnenzeun, wie Brllnncnstlesc'^^stc^^-ben, Möbelschuhe, einfache Türdrücker "" ,^11'!^ ^ wurden nur aufgestellt, dcrmit l^i ">""' ^ich ^ böte solcher Gegenstände zum Verlauft " " „ ^l,^ für zu bezahlenden Preise keine Un«c"^^F^ und vor allem im Interesse der H""^"^lliü^"' ^O'"' von neue» Mcssinnnenenständen. wie ^zallfc'' ^>' Möbelschuhen u. dcrg!.. besitzen und dicse ^chf^° ^ Das Publikum kann solche ^eac'lsta"^^^,.,i '^.,^ willig verkaufen. WSbei ausdrücklich s".^,itc" vN ^'"' die im Nachsatze der windmachuna ^.^uft ^,,.'>''''' gegenständc an jedermann freihändig "" Hcs^",^ ?' nen, da sie nicht unter die Verordn«"« ^t. ' ," fallen. Es besteht auch vorläufig. w«e ^ ^rll''' .? Kriegszwecke in Anspruch zu nehme". ^ ^»c ^ nähme beabsichtigt würde, mühte er> .a«ä^^ nung über diese MessiiilNixwe!! ""7"!?, strieH^,,,,,! ^ - (Dritte 5'/^ige öfterrcicl,'l"^^ch " offf^ Die LaibacherKreditbanl '" ^ "> f"^> Mitglied des österreichischen Konlorl ^» g ^ ^ Zeichenstelle vom 6. d. M. an ^ ^ leW «' lt"° - <^ Millionen Kronen für die MrrH'^ nen Kronen für die ungarische tt" " 5^^' stand der Unsallversiche^nasann" isch^ " zeichnete für die dritte östorre" sieben Millionen Kronen. ^aibacher^Zeitung Nr. 230______________________________1655__________________^____________________7. Oktober 1915 Der Krieg. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Kureaus. Österreich-Ungarn. Vo« den Kriegsschauplätzen. ""^ ^tus^^^'^' ^'"'l'ch "ird ucrluulbarl: (i. Ot-Mlic,,,.^,'^^^^«sschuuptatz: steine Ändrrung. -^>»r'e„> > ^^l^lUiplcih: ,»l«f der Hochfläche von ^"«Nsf, t, '"^ ""' ^tcrnncht "" ft""" 'tnlieu.scher ^'"»ln>» ^. ^'M'm'isc uahe „u unsere Hindernisse ^»ftiatz'. ^ ^ "l'Ncwicscn. -- Südwestlicher xlriegÖ ^' ^^»..' ,! ^" ^'">^". Der Stellvertreter des (.' Hess ""°l!U.dcs: ». Höfer, FML. "icht des italienischen Gcneralstabes. >N^m°>^'^ltulier. Aus dem Kriegspreßquartier >"i>tt. ^- ^takeuqcher ^eueralstabsoerlcht, c^. Ol- ^ H^^üedirge, wo die Unwetter schon luv- ^>»c c.. ^tujlicy Schncesalle eintrelcn, sandeu Wl. ^ ""s üun>l,g anögeycnde Unteruehnlungcu ^l d> ^^^^ """ ^ugl)>turu Venn Ursprünge oev ^^>,^'^" "ltd a>n Prunwjer Tön (mit Passv ^tt ^!' bürste Prumvuu gemeint feln, das Prv- ^lllci,^ ."urdusllicy Timau in Kannen), ^m ^ol- ^ ^ .'^"'Uc ^uuroe ein seiildllcher Ängtlsf gegen " yuhe "" kuppen ueu erudecle Stclinug mlj ^li^^" Sanla Maria aligewlejeu. An, der "tli!»,^ ^rn ^Dlli ereignete siu) »ucyts uou ^ie- ^»s ><<> l«l der Italiener in den besetzten östcrreichi !i^ Iche»» Gebieten. "^8ci,^^ Ottüber. Auü dem Kricgsprcsscqnarlicr l,, '"' on. ^^"^ d"ö Verhalten der Italiener in den , '^ Äul,!>., ^"N>chcn ^rcnzgcblctcil gu't die Aubsage , "^clc ^^ "UÖtun,l, oe.u eö gclaug, aus jeineiil .ye>- !? ^'">e -> /" ^'^lch Hi. Martin ourch dle italieul- ^''^n»^^, >^lcm)cil und nach ^nibuch zu gelangen. l/ ^»s^ '.'''^^ 6'luchl 'lezeichuele er dle Drohliug, occh ^, >u>il>i^^"""a. in das ^nncrc Ilalicns, nndc ^ ^!ül,.,„' "^!>.'jchuocn n»crdcn >oll. Er ucruuttcl, dah ^^u,,,/^,dlc^ M^ccucl dwyald lrcssen, wcil ,ic h?^d^>"Uuol),"r,chaN d>-'s GrcnZgel>lcteo jür ,pio- ! >lbc ^^'g y^lcn. Oync ^rlandnis dcr Mlii^- u?^Ai»^ ""-"'"ild die ^ancmyüsci ucrla>>n< solche "I> ,3" >"^ l^lbst sin- die Bestellung der Feld- ^7 l!^.. ?' Dic ^ciuoyner sind iyres ganzon Kchtz- Ä ! ^>ll l ^^^'"' ^ödol, Stosse, ttesscl, itleidcr, ^,,^ >"nrdcn alle alMnommm, daö ^>ey > ,^/«Ul H">le>> Pll'is,',i .il>l,ct.N!ft. So lunrdei, si«r !h'> «,^"l i,n Wcrle von .^'>0 Kronen nur ÜC0 ül! ""! > ^^' Vchundluna der Veuülrerung ist, > ^,?"c,chl^'!"^'^^^''" "uldcr oorgeyen, i'l der >'i^ ^°l'»lcisl ' " .""" Allein Mißtrauen zeugt. Trr ^in ^diui^ "^ l5uzuua »ourde vou dcu Ilaliencui »«« " vm ^ ^' >"l'^ Monate» Arrest verurteilt. Tcr ^,"nt>^ ^uzuila wurd^ eines Nachts unter Spio-!,,'"''Wl ^., '"M^chleppl. Äl>a>>scl)en von den Plui->tl> l'^Ulich,, ^)nungen, jiild auch alle Fcldcr voüloi!^ Kli, " >u>,,x "^ 3"uze Ol)sl i,l gcstohlri,, die ^cin-<^ >Uid "' ">" oor dcr Ncise ao»erisscn, die ^e m,s ."^'Umleila »»lgehaucn. (5mc»i Bauern ^,, >N ^s. "u Weue zur Kirche «00 Kronen neraudl. '!>lh^/u,nt>erl>nnen waren fast iminer Offiziere die ^, rule österreichische ^rienijnnlrilic. sl/die ^^,^"^^ Der hcnk' ucrüffeiilüchk' Prospcll !l^'°NKi,^, ^ "^rreichischl,. .«llricnsalik'ihe ,iil'l die Tul" '^ '^'^>. ?^'^"' lictannl. Ter Tul'jtripiiollsprcis d^ ^'Nn, i),^^' ^rzinsu„ll fiinfeiuliall' Pro,^>»i in halb-><^'' "lu 'i ^" ^"' "'s^' "'^ ^- ^"»»cr U>,i»d ^' ^' ill^ ^^"b^. ,c^<) f^M. (<0UP0N isl ^'icricl-!^''tkn ^i?"""^ steuerfrei. Dic Titres sind in 'V '" Absci "' ^"'' '^'"' ^""" ""^ ^''^'" '^'"U'n ^i 0" ^rftoi""^'"' '^'^^' "" Mehrfaches "o» '".<">" i,, "^^ ">> aus^s^nt. 3er A»schaff»ilN6prei5 ist !''>d l,^ öl, en« .'^ "" ^M'.> Nlcich l'c-i der i'lnlncl-"' w"^l "lnn^, "'' ^' ^"chnui'i^'n iiber 200 »rom'n '''?"" ic Ä> ^! ""« U' Prozon!. a.n 0. Deze.nbcr und ^„t ^ ^r Nest "^"' ""' ^' F^'brilar -'5 Pro^ot, mu ^>i^^ l>le ^ ,""äl^al)Irn. ^ic Qstt'r^ichisck-ungarische '"" '>'.'"'' bcz»u ?""")cnöti>, ^lb^ ' >"U<>ri»,sschcine D^rlchcn ,^n cniou -^>n °lfiziell<3"!^'""^ateu Zinsfuß, „äu.lich .^"" "°'w, "'" ^. Ou"i ^'"p^'"öfus;. Die Subskription "'cr und »vird . Ottoucr. Laut Mitteilung des gemeinsamen ZcnlralnachwelSbnreaus des Noten Kreuzes, Austunftsstelle fiir Kriegsgefangene, ist der Postvertehr mit den Kriegsgefangenen in Serbien bis anf weiteres eingestellt. Urlaul, vun Militiirftersone« fi'»r landwirtschaftliche Arbeiten. ^icn, <^. Ollobcr. Daö Micgsminislerim» hat ver-jüül, dai; analog dcu (5lutt'!!rlaub,.'n für die im ^.aufc oc-Z Iaycct, uuch beoorstchendcn lanoiuirlichaiUichcn, Ar-beilen (Bestellung der Aller für bcn Hclv>lanl.'ali, Äu-Z-sc>ul uon Weizen und ))imM», ^orucreiluur, dco Äodri.^ ,ür den FrülMyrsandau usil»., Flach-ö, Han^, ^ci^.n, Muib, Kartollcin, ^ieiu, Zucterrube, Buchwcize-u u>w.) ^leichzalio turze Urlaube — llMdwlrtjchaslliche Urlaube — und zwar oen Zeilpuntlcn der belrezieuden iandloiw scyasllichcu Arbeileu cntiftrcchend, in Burnussen zu cr^ lcllcn, bez>». ManujchaNcu den ^>cu>einden und ^il.tl' desthern zur Verfügung Zu >lclleu sind. Der Beginn dc,r l'eirezscnden Urlnulx' (^oüiuiandiccuugcn) >uird oon dcn MlUlurl'ommandos iu, ^ilwcrnehiuou mil den polllischen Behörden auj (^ruud der loüüm Verhältnisse >u lurzciu ^jcge schleicht. Höchstpreise fnr heimische Gerbstoffe. Wic,^ 0. Oktober. Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht eine aieiordlmug deü .^>andelsnu»isterL> i>u Eiuuer' ueliinen »lit dem Äcterbauiiilnister und de»u Minister für ^audeöUerleidigung, belreff.'ud die Festsetzung der .Höchstpreise sür heuuische ^ierbstojse; wellen eine Ver-ordllilüg des Hulidelouiinisters i„i (Hiilveruchüic-il mil oeui Minister jur osfeulliche Arbcilcu, dem ^!clerbaumi' nister, denl Miuisler zür ^audeöocrleidiguug und i>» ^«llUersläilduistc- mil de»u .^ricgsiui'ilster, benesseud die Regelung des Vertchrs »ul i>tnoppc».u. Deutsches Meich. Von den Kricgöschauplntzcn. Berlin, (i. ONober. Tao Wolsiscyc Bureau meldet: (kroßes Hauplljnariicr, 0. Ollober. westliche» >iricgo-schallplatz: An der Hül)c nordöstlich von ^icnuille wmdr cin französischer Handizranntennnllrisf abgewiesen. 7>" Vcr <>hanlpagne uersuchlen die Franzosen« auch ttestlrn ails der bisherigen Angrissofronl die Offensiue wieder aufzunehmen. Mit slnitem Aililleriefener, dacl sich nach« Mlllagi« zu größter Heftiglcit fteigerlr, glaubte der Feind unsere Stellung für den allgemein beabsichtigten Angriff sturmreif machen zu lönnen, während er a»f der ganzen Fllint seine Stmmtruppe» bereitstellte. Umer nuscrem aus der feindlichen AucgangsiMnng liegenden Artillc. nefcner gelang ro den Franzosen »ulr an einige» 2kl-le»f, ihre Truppen znm 2lur>l> uo»znbringcn, »nd wo sie stürmten, wurden sie wieder unter schwere» Berlnsten z» lücigeworfen. So brachen die nn der Straße Somme-Py-Souain »ichrfach wiederholtcu Stmma«laufc gn»zlich zu° famlne». Anch nördlich wie nordöstlich der Bcn» Scjuur Fern, »nd nordwestlich Billc snr Tourbc waren die Angriffe völlig erfolglos. In dem englischen Berichte vom l. Ottubcr l!)l5 wird behauptet, t.aft die ^nglänoer i», ^»fttalnpfe die Oberhand üoer unsere Flieger gcwo» »cn hätten. Hierüber gil» folgende Znsanlnicnftellung den besten Aufschluß: Im Monat September sind an deut» schcn Flugzcngc» verloren gegangen: Im Lufttampfe drei, uermiszt zwei, dnrli) Abschusz von der Erde zwei, im ganzen sieben Flugzeuge. )'" gleichen Zeiträume ver. lorcn »„tscic Gegner: ttnglanver in, Lnftlampfc vier, Franzose» elf, C»glä«dcr durch Abschuß uo» der Erde aus eine», Franzosen u,er, durch Landung in und hmter unserer Linie Engländer drei, Franzosen siebe«. Im ganzen (lngländer acht, Franzosrn ^2 - 'jll Flugzeuge. - Östlicher Kriegsschaupial): Hccr^gruftpe des ^eno ralselduiarschalls uon Hiudeillulrg: Der Feind hat gc-ftcr» zwischen dem Dn,5wja^2ee »l,dd >trcwo erneut zu größeren Angriffen angesetzt. Tic find abgeschlagen oder im Fcncr zusammengebrochen. Anfangserfolge er» zielte der Feind bei ttosjani und hart südlich des Wisznicw-Sceo. Durch Gegenangriffe wurde die Lage für uns unter fchwercn Berluftcn für den Feind wiederhergestellt. Heeresgruppen der Gcneralfcldmarschallc Prinzen Leopold uon Bayern uud von Mackensen: Die Lage ist unverändert. Heeresgruppe des Generals von Ansingen: In der liegend westlich von Czartorysl ha« bcn sich Kämpfe entwillelt. Oberste Heeresleitung. Italien. Die Lage der Italiener am Isonzo. Mailand, 0. Otlober. «Ävanti" nieldel: Ter mil der Mhruug dcr Pressevertreter beaustiagte italienische Oberst lM über dic ^agc dcr ^laliener u,u ,^son^o folgende Äe-fiiiilion: „^jir siud iu der gleichen ^agc wie ^mand, lucl-chcr in ein Haus ciudriuüt, uud sich mit seinen Händen, aus w^che, der Verteidiger aus dem Innern des Hauses schlägt, ans Fenster anklammert." Neue Einberufungen. Num, 5). Otlobcr. Tmrch eine Kundmachung uon ge->leru lucroeil jämtlichc Rcicru.slea oer Infuulerie lo-vle dci .^ü>leu- und FestuugZarlillene deo Iahrgunges itt6^, d,e Berjaglicri de> Iahrgauges 1d6^i und die Alpuil dc^ Jahrganges 1tt8!> jür dcu 1». Otlober uuler die Fahueu gerufen. Der päpstliche Ltuhl. Keine Anregung eines Waffenstillstandes für dcu 2. November. Nom, K. Ottober. „Ofservatore Rmnanu" dementiert die Nachricht, der Hrillge Stuhl have eiueu !Üiasfeu» stlllstaud für deu 2. Nuvemver augeregt oder anzuregen geplant. T>er See- und der Luftkrieg. V«le«U. Iloudon, :'i. Oswbcr. Das Äcuier-Bureau »leldet au^i Marseille: Durch ein Uutcrseeboul wurde um ^. Ol-lot er au j der Höhe vou Cci igo an der griechische» Ht u>le c>achdem dcr deutsche Bot-schufu'r (!>>raf Bernsd^rsf dae StuatHdepa'rlemenl dejncht hciüc, teilte Slaatssetretär Lansing nni, Dentschluud gl.be gli, das) der Angriff des Unterseebootes auf die „Arabic" den l'rlriltt'n Instruktionen nichl enisprochcn habe. Deutschland sei bcreil, jedoch ohne Äneriennun« einer Verpslich-tuiig, einr ^'Nlschäoinung für den Verlust der amerikanischen ^lcnschcnlebei! zu zahlen. In dem Schreiben, das (^laf Bernsdorff dem Staatsfetretäi überreichte, vird ge-srigt, die Äefthlc des Kaisers au die Uulerseebooltommau-dauten scieu so bestimmt, datz eine Wiederholung des Vor-sallcs ausücschlossen sci. Wnfhillutuu, -'>. Otlubcr. Die Frage dcr zu zahlenden Scl)aoen6l,era.üiung in ^ugclegeuheil der „Arabic" wird in direkter Vrrl)audluug >,iit dem (Ärafeu Bernsdorsf er» Icdigt N'^rdeü. Iu dem Briefe an den Slaatssetr^är ^au» sin^ teilte der Botschafter (Äraf Vernödorff mil, dcr »oui-niaudanl dci! Nlilerseebootcs, der die „Arabic" versentlc, sei nach seiner lind der Besatzung dienstlicher eidlicher Äus. sa,ic fest ixwon überzeugt gewesen, datz die „Arabic" das Unterseeboot angreifen wollte. Die kaiserliche Legierung habe anderseits den eidlichen Aussage» dcr enalischen Osfi-'äi"c der ./Arabic", die das Unlerseelwot nichl gcjcheu habeu luollcn. dc» tauben nichi vcrsagcn nwllcn und act>c darnach ^u. datz ciu ^a.omvcrsuch tatsächlich nicht 00l> a'lcgeu sei. Der Angriff dco Uniersocoooteö habc lom.l äu ihreul Bedauern den crteillen Instruttioncn ,ncht cnt-sprochc». >uas dem Ko..nna..da..tcn .nitactcilt .norden ,c>. Deutsche Tauben in dcr Umgebung um. Slancy. Paris. ^ Oltobcr. «Pc.it Parisien" meldet aus Mncy: Unter dem Schuhe dichte.. Nebels lmm eu mehrere Tau. ben anscheinend vier. Samstag vormittags m die Um- Laibacher Zeitung Nr. 230_______________ 1656 ______ —> Idling von Nanch gclangen, die Etadt selbst jedoch nicht ülnrflicgen. Personen wurden durch die Luftangriffe nicht verletzt, dagegen beträchtlicher Sachschaden angerichtet. Der Verlust des französischen Luftschiffes „Alsacc." — Ein Zeppelin über Chalons. Paris, 6. Oktober. Die „Agence Havas" meldet: Unser Luftschiff „Alsace," das am 2. d. zu eineni Bombardement abfuhr, ist in seinen Heimatshafeu nicht zurückgekehrt. — Einer Nachricht aus deutscher Quelle zufolge soll es bei Nethel gelandet und seine Besatzung gefangen worden sein. — Oiu Zeppelin überflog in der bomben ab, welche einigen Sachschaden anrichteten, ^acht vom 3. auf den 4. d. Chalons und warf einige Bomben ab, welche einigen Sachschaden anrichteten. Bombenwürfe auf Niü. Paris, 6. Oktober. Die „Agence Havas" meldet aus Nis: Am Vormittage des 4. Oktober überflog ein feindliches Flugzeug Ni^ und warf über die Mitte der Stadt mehrere Bomben ab, denen sechs Personen zum Opfer fielen. England Die Verlustliste. Luudun, li. Ottober. Tic neueste Verlustliste weist Namen don N2 Offizieren und 1?4i) Mann auf. „Daily Mail" demerit, daß diese vom ^7. Teptcmbcr datierte Liste nicht die Verluste der letzten dämpfe an der Westfront bcin- Die Lage auf dem weftlichen Kricgsschauplai»e. London, 3. Oktober. (Rcutcr.) Dcr militärische Milarbcilcr der „Times" schreibt über dic! Lage auf dun wcstlichcn .^riegsschauftlatzc, daß m,r drci bis vier Ar-nieclorps an dem eigentlichen .^amftfe beteiligt gewesen seien, French also noch über ^cnua. Tniftpcn für weitere ,lngrisfc verfügen müsse, wenn die Zeit dafür gekommen sci. In dcr Zwischenzeit müsse daH gewonnene Gelände gesichert und den d?ntschcn Nescrven Zeit gegeben uicrden, sich in (^cgenangrifftn ,;u crschövfcn. Die Zeichnung der ameritaniichen Anleihe ucrit^nis6)en Anleihe müßten einc (5i!ilommenslcuer dlN'on zahlen. Der Handel mit dcr Anleihe an dcr londoner '^orsc werde nicht erlaubt. Nujzland. Auftcruugen des Dumafträsideuteu. Koftcnhasscn, <». Oktober. Nach dem „Nußkoje SloU'o" äns'.erte sich der Präsident der Duma, Nodzianto, daß diejenigen, welche von einem Sonderfrieden sprechen, als Schürten zu betrachten seien. Aiodzimilo bestätigte die Meldung, daß der Empfang des Präsidinms der Dnma beim Zaren abgesetzt wurden sri. Eine baldige Oinoernfung der Du>na sei nicht wahrscheinlich, Znctermangcl in Petersburg. Kopenhagen, .",. Oktober. In Petersburg ist pliHlich Znltcrmangcl eingetreten. ^0.000 Pud Zucker liegen auf der Eisenbahn. Sie werden aber nicht freigegeben, da alle Dokumente fehlen. Der V erv rband und die Valtan-ftaaten Überreichung des russischen Ultimatums. Petcrolmrg, '>. ^kiober. (Petersburger Telegraphen' Agentur.) Das Ultimatum Nuftlands an Bulgarien ift gestern um 1 N»»r nachluittago den, iN.'inifterftliisidcntcn !liuooslal'!.>u überreicht »norden. Dir Vertreter der Vicrurrwudsmächie beim bulgarischen Ministcrpräsideiltcn. Sofia, '). Oltobcr. Dic „Aq.'ncc t^l<'arafthique bul-garc" ueröffentlicht folgende aintliche Mitteilung: Ge-stc>ü zloischcn 4 und 6 Nhr nachmittags erhielt der Mi-nistcrpräsidmt den Besuch der Vertreter Rußlands, Frankreichs und Hrohvnlmmicus. Die beiden crstcn i.bcncichlcn dem Ministerpräsidenten nicht identische, dm oliarattcr einco Illtimatiü»^ Uauendc Noten, i„ welchen sie, dev von Bulgarien verkündigten bewasfnetcn Neutralität und dcm' Ziel dcr uulyarischcn Mobilisierung, ci.lc qr^mluqcnc Auslcqnuq .icbcnd, unter der Drohuna, dc^ Ablnuches dcr Bczichunqen flir>.'rn, daß Äulssarien l,i,men einer Frist von 24 Ä>>ndcn seine Äeziehunacn mit den Zentralmächten offen aubrcche. nnd dic anyeb-lich in den verschiedenen Generalstäben d-er bulgarischen Änncc befindlichen deulschcn »nd öslerreichisäi-unssari'' schen Offiziere enlferne. Tcr luoßbritannischc Vertreter übermittelte cine kurze?^rl>aluc>ie des Inhaltes, daß ('jroßbrilannien seine Beziehungen mit Bulnancn abbrechen werde, falls aus der Tatsache dcr bulgarischen Mobilisierung Feindseligtcilcn auf dem Balkan cnlstchcn sollten. Der Vertreter Italiens hat sich infolge Mangels an Instruktionen diesem Schrütc seiner Kollegen noch nicht angeschlossen. Die Antwort am dao en»lische, französische und russische Ultimatum. Eofia, 5i. Oktober. Die Antwort Bulgarien« aus das englische, französische und russische Ultimatum wurde, nachmittag»? lilclixichl. ^oriüMi^ >itlc die lmlgarischc 'Legierung den Vertretern der Viecvervundsmnchle ihre Antwort auf die ihr am 14. September mitgclciltcn Vorschläge dieser Mächte üucrmittclt. Die ztrieffsertllirnnn i>luhlando an Bulgarien bevor ftcljend. Lnqano, ti. Oktober. Die Zeitungen erfahre,, ans Pctelolmrq, daß Bulgarien das rilssischc Ultimatum nicht l'cfriedisscnd lieautnwrtrt l>al>e und dasz die rllssislhc ^ricqscrtlärunn a« Blilssarieu alo l>euorftcl,e„d cr«chlct werde. Das Pariser „^umnal" lningt cine (hrtlnrung, dic der russische Minister dro ^'luslern, Tnsonou, «essen über den« >torrcspoudcnte« decl Bluttcs u>al1)lc, das; jede Husflmuu., Bulgarien aus den rechten Weg .'Mmt^silli-' rcn, numnchr uergeulich sei und der russische (>lcsnttdte dcrcits den Befehl erhalten halie, Tufin zu ucrlasicn, n,u nicht durch seine Anli'cseulieit die Zuinstuna.eu zll,u bevorftchend erscheinende» Angriff Bulgariens gegen Serbien zu sanNionicre«. Die früheren Gntentevorschlägc an Bulgarien null und nichtig. Paris, N. Oktober. Die „Agence Havas" meldet: Anschließend an die Erklärung, in welcher der russische Gesandte in Sofia von der bulgarischen Regierung die Entfernung der deutscheu nnd österreichisch-ungarischen Offiziere binnen 24 Stunden forderte, gaben die Gesandten Frankreichs und Englands dem bulgarischen Kabinette bekannt, daß Frankreich nnd England sich der Forderung Nußlands vollkommen an« schließen. Ferner erklärten sie, daß die früher von den Verbündeten Bnlgarien gemachten Vorschläge als null nnd nichtig betrachtet werden müssen. Dic Schritte der Entente in Sofia und Attirn. Petersburg, 6. Oktober. Tie Petersburger Teleara-Phcn^laenluv verbreilet cinc Hieldnna, der ,,Njc5", wonach Engünid, ivrantrcich nnd Italien an die bulgarische Negiernng tein Ultimatum gerichtt't haben, jcdoa, soforl »'>""< ^ Athen erfährt, erNärie der König dcm Mu"»MP > ^ tt» Benisclos, dasl er der Politik dcr gicrung nicht bis zum Eudc folgen liinne. Dc» ' Präsident überreichte dem .<.tönig sciu '.'ll'schn'l»?« VeniseloS für den Auschlus, Griechenlands "" ^" Bierverliaud. , Paris, li. Oktober. Dic „Aaeuce Havas" n'^^ ans Athen: Ministcrurasidrnt Bcuisclos "^" .^^ischc» Kammer, (Griechenland werde die im s"^ch°^' ^ ^„z Bertragc fcstgescliicu Bcr;>slil1»tnngcn stre»Bl ^^,^ halten, selbst wenn sie (Griechenland dazu M"« ^ .^ gegen Dcutsllilnud Ttcllnng zu nehmen, ^""^. " '^gM lig licdancrn würde. Bcnisclos drüsltc ^'^/..^ ^,i !>ic ans, daß es im Interesse ^>ricchenlani>s ^''^«^„M" Leite des Bicrvcrbandes zu stelle». Seine ^i ^^ wurden mit einer Mehrheit von fünfzig 6"'"', „„,' geheißen; dir muhammedanijchcn Abgeordneten Lugano, 6. Oktober. ,Forr,ere deM ,^ berichtet aus Athen, daß die parlamentarische ^H „„ch einstimmig den Bündnisvertrag mit Serblcn ' ^ nicht verbindlich erachtet nnd daß die ^ .,^^ einer Kabinettskrise bestehe, trotzdem Milujtnpl !^, Venizelos nach seiner Erklärung, er werde .5". ^ Serbiens auch gegen Deutschland handeln, m Stimmen Mehrheit ein Vertrauensvotum ery" - Dic amtliche französische Meldung i>l,cr d«c l." Salunichi. ,,, ^aris, tt. ^Oltober. Eine von dcr „Agen" '^' ^»i^' breitete Note meldet, daß die Truppenlandung " ^^ ^, gestern begonnen hat. Scit mehreren Tag"' ^ >, ^^ verbündeten Legierungen ihrc Beschlüsse fcstgclcS ^.,,,!' nolluendigen Befehle crleilt. Tie Note sagt ^"'^' ..i'M' liierten uerhandellcn querst mit der griech'sch^u > ^ ^icl,' die als noch neutrale Negierung Proteste "^ ' . ^<>i' zeilig bereiteten die französische» OssiM" '" " ^^i' heit die Trnppenlauduug uor. Tie franM'sch"'," ^>^!ii>' fchen Offiziere fanden sowohl bci den ^ivü- U'>l - ^^,„, behörden in Talonichi den herrlichsten Empf""^ "', ^e>' len sofort nach ihrer Ankunft die Arbeiten '" " ,^ ?ic heit beginnen, denn die öffentliche Meinung "- ^^-Nolwenoigteil der Unlerstühnng, die die ^'"" .5< mächte nntcr diesen schwierigen Verhällniss^u ' M>' bischen ^rennoen bringe», >nit denen (kriechen < gens dur.ch einen Bündnisvertrag vcrbüudet ist. ^ ^p Paris, li. Ollober. Die ,Age»cc H"""^ Z<^ aus Athen: Infolge des Äelagernngsz"ft""d" ^„ ?l nichi unterliegen Depeschen ülier Tn'ppenl'cwcg , ^M Zensur. Dic ^achrichlc,i über dic ^and>M">^ M schcr Truppen widersprechen sich. Dic "N"'.^licl ",",, mm«, in Athen ichcinl, nachdem der crslc ">>'! ^c„ ""-, üvcr isi, ruhiger zu scin. In poliiischcn " ,,„, 0^ bie Lage hoffnungsvoll betrachtet. Man """n e M i'ie Truppen dcr Verbünden nicht als "",^„, "''^ lhcnluudä toinmen, sondern dicscni helscn w ^^.^c>> ^ garic» im Zaume zu halte». G^geuencilf«»» ^,l.> sich an dcr Verteidigung Griechenlands "N gegen einen liulgarischeu Augrifs liclcilissen. ^cr'"""" Der dcntsche (Einmarsch in Äelgicn »nt» t'"' dcr nlicchische« Ncntrnlitn't. .. l'i"^" ^er», l.. Otlol'er. Das „Berner Tagbl'U' ^ ^^g,^ Vergleich ,;>vischen dem denlsäM Ein'mnsl! ,^ ^^,^' '.^ nnd der Nerlehnng der griechischen Re>l<"l'' ^,^ Vierlierbaiidsinächte nnd^sayt, sie handeln <' ^,,i'!!!>""/ >l«e Tentschland l^nd<-lle. Tamil wird "^ ^ n"'^,^ die Po» England nnd Frankreich tiinstliä' "<^ ^i-u^ uor den Angen der gangen Well c»!l« - ^. fl>l' ,,.,, I!»'"" >>>st"' ^llnnnu, <». Oktober. Endgültig '""' ^^.„ i» ' das', die Italicner nicht in Mazedonien, ^,..^ .-,,> nien in den krieg anf dem Balkan ""«"''^ 6'»^ .^, Vunnnu, l'<^ '^.^ dic '^ uon fiins höheren serbischen Offizieren ^",^j»»' ^,i„< Ron, lueüerreisten, nm sich ins ^l'<'!^'"".''' ^>ll'>lU'^,„i,!,1 gebcn. Ties nnd die gemeldete nngeU'öl)nl'ch ' ^,-l'^',,^ ziohnng „euer italienischer Ncscrven wird " ' .^M'" der C-nisendung italicnischcr TrnpP"' "'"' " , Valona nnd Tnrllzzo gedentet. Serbien. ^ Beuorftchcndcr Mn-tritt des ^'"""^"^ h">^l< NU, .'i. Oktober. („Agence H"Ulis.") Mister ,^c lichc Nlntt „Odjel" ineldet, das; F'"!^ .l'e'f'^IM demnächst sein ^ncilritlsgesuch cinrctt^ ^ sc»> serbische Gesandte in Paris, V^s!,n, ' folgcr werden. —jacher Zeitung Nr. 230________________________1657_______________________________7. Oktober 191b ^ll Vereinigten Staaten vo« Amerika. Das Flottcnpronramm Wilsons. ou^°'^""' 5). Ottober. Reuters Bureau, mold-t Hause n?6w' I" "ner Vesftechung im Weißen dci 's?.Ä ^ Präsident Wilson, der Marineserretär und Wchm.^ ^"s ^ Marineausschusses des Refträscntaw Vown ^ "^nahmen, wurde beschlossen, daß der nächste schliefe U "^ ^"bl schneller Schlachtkreuzer ein- Ncld^?' Oktober. „Daily Telegraph" bringt eine horl >.^ -« Washingtoner Korrespondenten der „New-"nw „ i ' wonach das Flottonprogramm Wilsons Stl,I^"?°"'" ^"' ^au des größten und schnellsten Doll^?5'^ der Welt vorsieht, der 20 Millionen besitzt U" und eine Geschwindigkeit von 35 Knoten Att ^."" bulgarischen Ministerpräsidenten den Abbruch teiess^"""tlschen Beziehungen. Der Schutz der In bische» ^ Ulssischcn Untertanen wurde dem niederliin« «<^eichaftsträgcr anvertraut. hüt 7- ^^""znlllösnng.) Herr Apotheker Josef Mayr Ulic!! ^ "nes Kranzes für die verstorbene Frau (5ä-^ h "hr dein Elisabeth^tindcrsftiral nne Spende von gewendet. schc^s^lus russischer Gefangenschaft.) Den Eltern des l"°te!^ "^ Lungenschuh in russische Gefangenschaft Mic^?' Oberleutnants im 17. Infanterieregimente l«je hei n> ^" ^ ^^ öiesem ein Schreiben aus Spas-'»cn ,' ?ladivostot vom 4. September l. I. zugekom-Nen ,""' er unter anderem zunächst mitteilt, daß er (Tavlw 1" elwa 10U Ansichtskarten geschriebn habe. bei, . V "hielten die Eltern zirka ^0 Stück.) Im Schrei-clj P< 'ljt cs weiter: Hier sind wih drei Offiziere und "»d s,'" ^°M Neyimente. Ich lebe ganz abgeschlossen ley ^""e sei^ Mo„^n nichts von der Welt. Wir crhal-^'ttte ^ 'nonatlich, was einem effektiven Einkaufs-^au^ 5 ^00 Kronen entspricht. Über zwei Drittel ver-^lci^^ch jür das Essen, den Nest für Tabak usw., Wl« M' ^nsche und Unterstützungen für die gefan-iiber ^ ,"">chaft. Es würdo mich sehr freuen, einiges ^tiko ^" -Neguncnt zu hören. Von meinem Diener >jü) ^_^si ich nichts, nur so viel ist mir bekannt, daß ^ Va "^"^' "on meiner Kompanie im Ollober 1914 ^^/"aul, Gouvernement Tomsk (Sibirien), befand. ^'"c nur Nole-Kreuz-Karlon zu senden; die Vcför- ^ ^st kürzer. «üi z.) Sitzung des l. l. Landesschulratcs für Kram "'^ ^p^mber.) Der Oberlehrer Johann Lokar in ^ ^"m wurde in dcil dauernden Ruhestand' versetzt, liüt.c ^ ^ileszierte, Lehrerin Maria, Kral wurde bis ^ ^ "Mst 1916 im zeiuueiligen Ruhestände belassen. !'chtun« ^^suche des Ortsschulrates Moräutsch um Gr-^^e?, ^^ ueum Parallelabteilung an der Volts-^'^lich' ^"rüutsch wurde keine Folg« gegeben. — Der Dr. Al»is Merhar am ^^nw,, ^^atsgymnasium in Laibachwurde unter Zu-"»te .? des Titels ,Professor" definitiv im Lehr-btl ^'"Ugt. — Beschlüsse wnrdm gefaßt: in betreff 'vie i^ '""ldunss von Lesebüchern an Mittelschulen so-.üch^ "«reff der Verfassung neuer slovcnischer Lesc->chc H.'""er n, betreff des Lehrplcmes für die sloveni^ ^^'chlllrn ^ lm den hierländischcn utraquistischcn Mit-^ l>et^»"^ am städtischen Mädchenlyzeum in Laibach, ^tia >, , ^ Ncornanisicrung der Staatsrealschule in »' '" ^lrcsf der Zuertcnnung von Dienstaltcrszu-^rüstun "^lirere Mittelschulsuftplenlcn, in betreff der ^ngcz^I eines Mittelschulprofcssors in die achte ^«ll i-..^'^ 'N betreff der Verwendung der Fibel „Moja ^ulbc,,? "" den slovenischcn Volksschulen des Vehall/ ^ Gottschee, in betreff t>es Besuches der flittelschi., ^ Musealvcrcines w Laibach seitms der d Ausf^ ^" letzten zwei Jahrgänge und in betreff ^ärd " m"? """ Iahrcszeugmssen an zur aktiven Zplent '?"jlunn eingerückte Mittelschiilcr - Der ^tssp^ s"'" Stantsgymnasium .nit slovcnischer Unter->! ^"UerV" ^"s Dr. Franz Mischitz wurde auf >i>. ^sm„«,,I Vedarfcs zum Supplentm am Zweiten !<>e ein''°>" in Laibach bestellt. - SÄKehlich ein Di^- r ^"sdnicht zur Kenntnis genommen fii ^ lVm,?«?"nrfall der Erledigung zugeftihrt. ^ ^rai^, " ^°"ssl"uldienste.) Der k. I. Landcsschulmt ^^lal. ^" absMierle Qohramtstandioatin Nu5a l » "" !^r N""^^"'^" Schulpraxis als Probctandi. re) ^ndessH,^^chuIc in Marmfeld zugelassen. - Der N ""«" E.1r " ^" Krain I)at den Austritt der Lch-d,°^und? , N"liat. Anna Pirc und Maria ^. ^ 8 .n ^'"Uritt dcr absolvierten 2chramt8kandi-i^N i k «,, "^nzia Vlejec. Stana Pirc und Alum kn ^nthurn^ "^"lässigen Privat-Mädcheuvollsschulc ^^^ "Mien Waisenhause in Laibach zur Kenntnis — ^Beschleunigung des GütervcrtehrcS bei der Südbahn.) Im Interesse der Beschleunigung des Gütcrvcr° tehrcs wurden im Sinne eines Ministcrialeilasscs auf den Südliahnsw-tioncn Vorlehrungen getroffen, wodurch cs dcn Parteien bis auf Widerruf ermöglicht luird, auch a,n Sonn- und Feiertagen innerhalb der Amtsstundcn Wagenladungen aufzugeben nnd auszulösen und VeladungelV und Entladungen von Wagen durchzuführen. Nähere Auf. tläruugcn tonnen in den in Betracht kommenden Stationen eingeholt werden. — (Der stuvenische kaufmännische Verein „Mcrtur") teilt mit,, daß sich die Vereinslotalitäten nunmehr Gra-di^e 17, Liningcrsches Haus, 1. Stock links, befinden. Ämtsstunden der Vermittlungsstelle uon 3 bis 5 Uhr nachmittags. — (Gewcrbebcwegung in Laibach.j Im Laufe des Monates September wurden in Laibach acht Gewerbebetriebe angemeldet und fechs Gewerbebetriebe anheim-gesagt, bcz»u. aufgelassen. Angemeldet wurden folgende Gewerbebetriebe: Ernst Sarl, Handelsagentur und Konunissionsgeschäft, Äleiweißstraße '20; Nosa Faböii-, Modistingewerbe, Iudengasse 7; Gisela Darbd, Ge»-mischtwarenhandcl mit Ausnahme der im s 38/5 G. O. erwähnten Ware, Nathausplatz 13; Karl Kumar, Obft-und Gemülevertauf, Schulallee, 4; Leopoldine 5runaver, Obst-, Gemüse- und Zuckerwarenverkauf, Triefter Strahe Nr. '2! Franz Iesih, Manufakturwarenhandcl, Alter Markt 1; Franz Ogorcvc, Schneiocrgewerbe, Poljana-straße 09; Franz ^avcr Stare sen., Handel mit Farben, Gerichtsgasfc 12. — Abgemeldet wurden nachstehende Gewerbebetriebe: Franzista Pust, Holzhandel, Schicß-stättgassc 31; Johann Mrak, Schuhmachergewerbe, Un-ter-8i6ta 190; Leopold Tratnik, Gürtlcrgewerbe, Petersstraße 25; Maria Saldinotti, Verlauf von Hülscnfrüch-ten, Gemüse und Landesprodutten, ain Marktplätze in Unter^^ta; Johann Nabio, Gemischyvarrnhandel, Kiichengasse 21; Franz Piic, Wein- und Aiervertauf in geschlossenen Flaschen, Vodmatsti trg 4. li«-. — (Verstorbene in Laibach.) Anna Kceinsncr, Stabsprofoscstochter, 2 Jahre; Helena Zajc, Stadt-arinq, 87 Jahre; Lulas Ferlw, Fabritsarbeiter, 60 Jahre; Maria Kor^e, gewesene Magd, 40 Jahre; Io-jcfa Skolaris, Taglöhnerin, 75 Jahre. Kino „Central" im Lande8tl,eatcr. „Der Postkutscher ^on St. Hilo", ein Film, der sich du>rch die gröhten Sensationen auszeichnet nud den vollen Beifall des Publikums t>ei alll,'» Vorführungen erntet, lonnnt nur lloch heule zur Vorführung. Ebenso auch das übrige Programm. Bci der lctMn Vorstellung wird als Zugabe zum Progrannn das ergöhliche Lustspiel „Sein blunder Störenfrlcd" gegeben werden. Diese Vorführung dauert zlvei Stunoen und das Programm ist so gewählt, daß die Znschailer in der ersten Halbzeit in grosser Spannung gehalten werden, während der zweite Teil des Programmes ihnen eine rocht amüsante Stunde bereitet. Kino „Ideal". Heule zum letzten Mate das großangelegte Filmwcrt „Fluch der Echönhcit" mit Maria Canni-Vollmöller in der Hauptrolle. Die Leistungen der .Künstlerin in dieser Rolle sind geradezu cinziaarti.g, darum versäume niemand, sich dieses Programm anzuschauen. — Morgen Freitag beliebter Sftczialabeno mit dem Gescllfchasls- und öiriminaldrama in drei Alten „Der alte Zeitungsvertäufer". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Aycsha von Kapitänleutnant von Mücke. Preis 1 Mari. — Kapitäulentnant von Mücke gibt hier ein Buch der Tatfachen. Ohne jede journalistische Ausschmückung und literarisches Veiwert reiht er in packender Erzählung die Erlebnisse auf seinem abenteuerlichen Zuge aneinander. Von den Kotosinseln, wo er mit seiner Mannschaft zur Zerstörung der englischen Telegraphenstalion von Vord der „Emdcn" ging, deren UMleichem, aber heldenhaftem Kampf er von Land aus tatenlos zusehen muhte, schildert er die Fahrt mit dem erbeuteten altersschwachen Schoner „Ayesha" durch Sturm und Wetter, durch feindliche Kriegsschiffe bis zur Landung w Hodeida. seinen ^ug durch die Wüste, durch das tzkuiet feindlich gesinnter, von den Engländern zum Meuchelmorde erkaufter Araverstämme bis zur glücklichen Ankunft in Stambul. — Ein echt deutscher, frischer Soldatcngeist durchweht das ganze Buch, das dem Verfasser und seiner braven Mannschaft zweifellos ein dauerndes Gedenken im Herzen aller Leser sichern wird. Gescnnctc Waffen. Fortsetzung des Kriegsromans „Das flammende Land" von Robert Hehmann. Geh. 2 Mart, geb. 4 Mark. Jus und Recht. Eine Anwcrltstvagöoie. Roman von Fred B. Hard t. Geh. 4 Mark. gco. 5 Mark. — Theo. dor Ehel. der Herausgeber der „Lese", schreibt: Den Roman Jus nnd Recht habe ich mit lebhafter Anteilnahme und künstlerischem Gennh gelesen. Es ist eine Iiter^ grehplah 2. Ein «ollsmittel. Als solches darf der als schmerz« stillende, Muslcl und Nerven kräftigende Einreibung bestbelannte «Molls Franzbranntwein und Salz» gelten, der bei Gliederreißen und den anderen Folgen von Ertältungen allgemeinste und erfolgreichste Auwendung findet. Preis einer Flasche K 2 —. Täglicher Versand gegen Postnachnahme durch Apotheker A. Moll, l. u. t. Hoflieferant, Wien, I.. Tuchlauben 9. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. k>812 2 Meteorologische Beobachtungen in Laibach Seehöh? 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm 2 H M ft K^b al 2 U. 3^ 7^5 1 10 0 SO. schwach l bewölk, "' 9U. Ab. 35 5 88 __________. ?> ? U. F. I 34 7> 8 0> SW. schwach j . j 1-0 Das tagesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 8 6«. Normale 12'«». Ncgeu nachts. Ausweis über den Stand der im Lande Kram nach den am 2. Oktober 1915 vorliegenden Berichte» der politischen Bezirksbehörden herrschenden Epizootien. Maul» und Klauenseuche im Vezirke Aoelsbera, in den Ge» mcinden Ndelsberg (2 Orte, 1t Geh.), Nulovje (1 Ort, 5 Geh.), Grafenbrunn (3 Orte, 27 Geh.), Hrmowitz (5 Orte, 52 Geh.), Illyrisch.Feiftritz (I Ort, 4 Geh.), Laze (1 Ort. 9 Geh.), Nieocrtwrf (1 Ort, 1 Geh.), Scnosetsch si Ort. 5 Geh.), Slavinn (I Ort, 14 Geh.), Zaaorje (1 Ort, 1 Geh.); im Äezirke Gottschee in den Gemeinden Altlag (1 Ort, 1 Geh.), Gottschee (1 Olt, 6 Geh.), Grohlaschih (1 Ort, 1 Geh.); im Bezirle Krainburg in den Gemeinden EiSnern (1 Ort, 1 Geh.). Kovor (I Ort. 3 Geh., 1 Weide), Predoslje (2 Orte, 2 Geh.), Selce (6 Orte, 34 Geh., 1 Weide), Seniur l. bernil (4 Orte, 6 Geh.), Grohlack (1 Ort. ! Geh.), Treffen (2 Orte, 2 Geh.). «otlauf der Schweine im Bezirle Laibach Umgebung,« der Gemeinde Oberlaibach (1 Ort, 1 Geh.); nn Bezirke Littai in den Gemeinden Dob (1 Ort, l Geh.). Ntt" (I Ort 1 Geh.), Kresnice (1 Ort 2 Geh.), Oberpurl (1 Ort 1 Geh.), St. Veit (3 Orte. 3 Geh.); im Bezirke Swn m der Gemeinde Drittai (1 Ort, 1 Geh)! im Vez'ike Tschernembl in der Gemeinde Lotwih (1 Ort, 1 Geh.). n^l.^ «m 2.Olt°ber ,U15 ^ lislort prompt 2573 2 «I. Ms. »III!. I.. llrllMtsull 3. Laibacher Zeitung Nr. 230____________________________1658_____________________________________7. Oktober^gib^ 2606 Št. 15.910. Razpis cesarja Franca Jožefa vladarsko-jubilejne ustanove mesta Ljubljane za onemogle ljubljanske obrtnike. Obèinski svet ljubljanski ima v emislu zadevnega pisma tudi Jetos razdeliti med onemogle ljubljanske obrtnike dvajset podpor, veako po 100 kron. Prarico do podpore iz te ustanove ima jo obrtniki moškega ali ženskega spola, (v:e bo izvrševali kak obrt pod sledeèimi pogoji: 1.) Tsaj eno leto, 2.) T Ljubljani, 3.) samostojno (na obrtni list pod srojim imenom, na lastno konce&ijo), 4.) in so brez lastne krivde obubožali. Enako pra?ico imajo obubožane vdove sanaostojnih ljubljanskih obrtnikov, èe so po moževi smrti njegov obrt vsaj eno leto upravièeno nadaljevale. Prosilci in prosilke, ki prebivajo v Ljubljani, so euako upravièeni ne glede na svoje domorinstro in državljanstvo. Med prosilci (prosilkami) pa, ki ne Btanujejo veè v Ljubljani, imajo pri sicer enaki oziravrednosti prednost oni, ki imajo ljnbljansko domovinsko pravico. Pravtako imajo med sicer enakimi prosilci prednost oni, ki ne u/ivajo zase ali za svojce obèinske stalne podpore ali mešèauske podpore ali pa preskrbe v ubožui hiši. Prošnje, iz katerih mora biti natanko razvidno, kakien obrt da je pro-all eo T LJnblJani izvrieval, kdaj In kollko öasa (èe je le mogoèe, naj se priloži obrtna listina ali pa vsaj navede dan in številka njegove izdaje), dalje kakšen je rodbinski stan prosilèev (število nepreskrbljenih otrok itd.) in kje da prosilec stanuje, je vlagati v vložnem zaplMnikn mestnega magi strata do konca oktobra meseca 1915. Na pozneje vložene prošnje se ne bo oziralo. Prošnja mora biti od prosilca tudi razloöno podpisana (krstno in vodbinsko imt>). 2vLestxii msiglstrsit lö"u."blöa.n.slsi, dne 1. oktobra 1915. ------¦¦*------ Z. 15.910. Ausschreibung der Kaiser Franz Josef-Regierungsjubiläums-Stiitung der Stadt Laibach für in Not geratene Laibacher Gewerbetreibende. Der Gemeinderat von Laibacb bat im Sinne deB betreffenden Stiftbriefes auch im laufenden Jahre zwanzig Unterstützungen von je 100 Kronen unter Laibacher Gewerbetreibende, welche in Not geraten sind. zu yerteilen. Anspruch auf eine Unterstützung aus dieser Stiftung haben Gewerbsleute männlichen oder weiblichen Geschlechtes, wenn Bie ein Gewerbe unter folgenden Bedingungen auBgeübt haben : 1.) Mindestens ein Jahr lang, 2.) in Laibach, 3.) selbständig (auf Grund einOB auf ihren Namen lautenden Gewerbescheines, bezw. einer eigenen Konzession), 4.) wenn Bie ohne eigenes Verschulden verarmt sind. Einen gleichen Anspruch haben verarmte Witwen selbständiger Laibacher Gewerbetreibender, wenn sie nach dem Tode des Ehemannes sein Gewerbe durch wenigstens ein Jahr mit Berechtigung fortführten. Bewerber(innen), die in Laibach wohnen, sind gleicherweise berufen, ohne Rücksicht auf ihre Zuständigkeit und Staatsangehörigkeit. Unter Bewerbern aber, welche nicht mehr in Laibach wohnen, haben bei sonst gleicher Rücksichtswürdigkeit einen Vorzug jene, die nach Laibach zuständig sind. Ebenso haben unter sonst gleichen Bewerbern einen Vorzug jene, welche für sich oder ihre Angehörigen keine ständige Armenunterstützung von der Gemeinde, beziehungsweise keine Bürgerpfründe oder Versorgung in einem Armenhauso gonießen. Die Gesuche, aus welchen die Art des In Lalbaoh ausgeübten Gewerbes, die Zeit und Daner des Betriebes genau zu ersehen sein muß (womöglich wolle das Gewerbedokument beigescblosBen oder zum mindesten der Tag und die Zahl seiner Ausfertigung angegeben werden), ferner der Familienstand (Anzahl der unversorgten Kinder u. s. w.) und die Wohnadresse deB Bittstellers zu ersehen sein muß, sind im Klnreldamngsppotokolle des Stadtmagistrates bis Ende Oktober 1915 abzugeben. Später überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Das Gesuch muß vom Bewerber auch deutlloh unterschrieben Bein (Vor- und Familienname). StaicLtAisigistrsit T ia.i"ba.cli, am 1. Oktober 1915. lAftJHf ^äSJ B^PVoinVPW Schachtel ^|flg^ QhIQH WM ¦M LTivfOl UB<* Je(*eB Pulyer A. Molls |^M&teM^taZ3ulftBHBBaUkB^B^BlJB Schutzmarke und Unter- schrift trägt. Moll's Seidlitz-Fulver sind für Magenleidende ein unübertreffliches Mittel, von einer den Magen kräftigenden und dio Verdauungstätigkoit steigernden Wirkung und als milde auflösendes Mittel bei Stuhlverstopfung allen drastischen Purgativs, Pillen, Bitterwässern etc. vorzuziehen. — Preis der Original-sohaohtel K 2'— Nf Falsifikate werden gerichtlich verfolgt. -fPl ppMf0S?JBHPnp#^7 :------r—-—i Inr echt, wenn Jedo ¦ t^mt^B ^^frTlrJ ll ici ilf^sTftlll ^917 I ——.—^^^ Flasche ^^^U^^^UUir^ *IIIIMIftlfci A. Moll'* Schutzmarko trägt und ^»l mit tilciplombe verschlossen int. Molls Franzbranntwein und Salz ist ein nament- Ä lieh als schmerzstillende Einreibung bei Gliederreißen m ^^fmLmi+ und den anderen Folgen von Erkältungen bestbekanntes . 9 I JB*^^*" Volksmittel von muskel- u. nervenkräftigender Wirkung. l\ ^KüB^"v Preis der plomb. Orlginal-Flasohe K 2.— H /, J/SJk Hauptversand dnreh Apotheker A. Moll k. n. k. M ^»^Jj^8 Hoflieferant, Wien !., Tuchlauben 9 ^SwhRIB* In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich B^S^^^^H^^P" 166-115 A. MoU's Präparate. 5212 J\^^L J^^T Erhältlich in allen Apotheken und Drogerien.______I fe f f | I Die Spezial-Leinenabteilung im Geschäfte A. Sarc, inheberin Hedwig Sarc HiCLibctcli, Šelenbupgova ulica & bietet no oh reiohlloh Gelegenheit, billig einzukaufen: Leintücher Q L Kappenleintücher Handtücher °c^»Ve/>«^ Ä Polster-Überzüge Tischtücher er Sticke- Federnpolster Servietten e/ Federntuchente r Wischtücher Taschentücher Hosen Socken .,_2 lacken Stutzen 25bl " Sweater Kniewärmer Handschuhe Ohrenschützer Pulswärmer Gamaschen ^ 1*- ——^^^^ \ Stabsoffiziersfrau mit erwachsenem Sohn sucht auf 6 Monate 1-2 Zimmer u. Küche, möbliert, sehr rein, obenerdig oder I. Stook. Anträge unter ,,Beinllohu an die Administration dieser Zeitung. 2607 Akademischer Maler erteilt Malunterricht mäßige Ansprüche. 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