IlfitmnuiattoiM - prnsr Fiir Laibach «»»„ahtlg . . . 6 ft. — lr. Halbjiihti, . . . , „ — , vutteljlihrig. . . l „ 50 „ Wcnatli* . . . — „ 50 , Mit der Post: *a»,jijhrtg . . . 9 ft. — tt. Halbjiihrj, . . . 4 „ 50 „ •Bitttelia^tig. . . i „ 25 „ Ml Asstellung in« Jpau8 eicrtel-Idlu»g »on I.«. Lleinmavt L F.Bamb«r^> 3nftiliOtt»prtift: Jilt die einllialtigt Petit,eil« s h bei zweimaliger Einlchaltmig it 5 It. btcimal u 7 It. 3n(crtlon liffengleich die beiden Zwingburgen Reifenftein unb Sprechenstein. Wir find nun am Sterzinger Moraste, das Stcrzingermoos genannt, von wel-chem die Sage geht, dah hier die often Jungsraucn hausen unb bei Nocht mit ihren Lichtlein herum* irrcn unb um einen BrSutigorn wchklagen. Bald sahrt dcr Zug in ben Sterzinger Bahnhos ein, von welchem aus man das altcrthQmliche nahe Stcrzing sehr gut iibersehen kann. Run beginnt die eigent« liche Brennersahrt, die Bahn siingt an zu fteigen, an dem linfcn User der Eifack in viclen Kurven und Windungcn ben Bcrgabhang entlang sich be-wegend. Bei Pontigl sieht man die Eifack aus einetn Fclsthore aus bent Bcrgc herausstiirzen, boch ist dies nicht der natUrtiche Lauf des Fluhes, fon-dcrn die Bahn brauchte daS Fluhbctt im vcrengten Thale zu ihrer Entfaltung, und da muhtc der Fluh too abwcchsclnd ausschlictzlich slovenische Protokolle versaht rourbctt, dagegen Einsprache erhoben? Der Minister bcruft stch auf die Gleichberechtigung der Sprachen, auf § 19 der Grundrechte; warum be-fiehlt er nicht auch den Landtagen in Steiermark und Karnten, in denen ungleich mehr Slovenen ver-treten find, at« es im Krainer Landtag mit den Deutschen der Fall ist, dah dort die Protokolle auch slovenisch gefuhrt wiirden'? (Dobro.) Der Landes-prasident Habe sich auf die Einfiihrung der Protokolle in zwei Sprachen irn bohmischen und mahri-schen Landtage bczogen, auch Dr. Costa retire fur zweisprachigc Protokolle im krainischen Landtage, falls die Regierung den ovgedachten Landtagen und jenein von Jstrien und Triest, too mehr Slovenen ate Jtaliener roohnen, die Fiihrung flovenifcher Pro-tvkolle auher den deutschen und italienischen anbe-fehltn toiirde. (Dobro.) Landesprasident Conrad halt den Gegenstanb far schr dringlich, erkliirt sich mit dessen Zmveisung an den Bersasfungsansschutz zur baldigsten Bericht-erstattung einverstanbcn. Die Regierung revlle hie-mit nicht die slovenische Sprachc in den Hintergrund drangen, sic beharre auf dem Standpunkte der na-tionalen Gleichberechtigung, fiir dir Moglichkeit der AuSfuhrung ihrer Anforderung liegen Beweife vor. UebrigenS fei die Abfasiung deutscher Protokolle ein Akt der Konnivenz, indem dieselben bei der Sanktion von Gesetzen Sr. Majcstat vorgelegt wurden. Der Ausschuh moge bo her mit Grunblichkeit in ben Ge-gcnstanb eingehen unb bie Folgen crivagcn. Dr. Toman (slovenisch): Die Person bes Kaisers, roclchein baS Lanb Krain als seinem Herzoge Gehorsam schuldct, rourbc in bie Debatte cin-bczogcn. In bieser Erwiigung stimme er fur Dr. Costa'S Antrag. sonst toiirde er dei» Uebergang zur TageSorbnung bcanlragcn. Redner meiiit, bie Er-klSrungcn bee LandeSprasidenten im Landtage stunbrn oft im vblligen Widerfpruche mit dem, was fpater als AnschanungdeS MinisteriumS auSgejprochenwird. £>ie GefchSftSordnung ist ein Gegenstand des LandtageS. Der Paragraf 12 uormirt die Fiihrung der Sitznngs-protokollc. Als vor 6 Jahren der Landtag dariiber berathen, nahm man feine Riickficht auf bie bama-ligen Forbeiungen bcr Slovenen, bie barnalige Ma-joritSt Halle mit ihnen feine Gnabe. Heute kommt jener Paragraf ber jetzigen Majoritat zu gnten, baher foll er abgcLnbert roerben. Ist bas fonfequent gehandelt? (‘Dobro.) Der Landtag ist aulonom, er hat nicht eincr Ministerialversligung Folge zu leifteu, toie es bei Aemtern der Fall ist. In Krain ttinne iibrigens nur von einer Nationalitat, der slvvenischen, die Rede sein. Abgeordneter Kromer (deutsch) will daS Schreibcn be# Ministers burchaus nicht als eine RegiernngSvorlagc, sondern als einen Ansfluh der Exekutivgewalt belrachtet wissen, nicht zur Berathung sich btqucintn, seinen Lauf burch ben Berg, in einem fur ihn zurecht gelegten Tunnel zu nehnien. Bald ist die Hvhe von Gossenfatz erreicht, cine Niederlaffung der Gothen, als fie den Zug nach Jtalien unternahrnen, roie auch ber Name Gossen-sah (Gothensitz) anzeigt. ES sinb iibcrhaupt in ben OrtSnamen ber grotzen rSmischen Hecrslratzc Tirols Sprachbenkmiiler ber alten Zeit erhalten, uamentlich find es oft gut erhaltene lateinifche Namen, z. B. Pontigl hietz einst ad ponticulum; „am Briickl" toiirde man heute fagen. Bei Gossenfatz beginnen nun bie eigentlichen Wunber ber Technik unb ber Natur. Die Bahn, nicht gewillt, den vielfach ge-zackten Windungen der alten Poststratze noch reciter zu folgen und die Hvhe deS BrennerpasseS allmalig zu gereinnen, verlatzt nun das Eisackthal und geht in ein Seitenthal hinein, in das grline, liebliche Pflerschthal. Hier ist es nun, roo sich dem entzuck-ten Ange ein Blick mitten in bie Gletscherroelt hinein barbietct. Im Hintergrunbe erhebt sich stolz die Weitzspitze, an ihren Abhangen breiten sich die Schnee- und Eisfelder der Gletfcher des Pflerfch-thaleS aus. Dieser grandiose Hintergrund, daS liebliche Thal ber griinen Vvrbergc unb hvch oben sonbern zur Bcsolgung ist es an ben Lanbtag ge-langt. (Bewegnng links, Čujte!) Die fprachliche Gleichberechtigung barf nicht in Frage geftellt recrben. Die Minister sinb berufett, fiber ben Vollzng ber Gesetze zu wachen, wenn nicht Anarchic einreitzcn foll. Wenn bas Ministerium nicht gleiche Berfugungen fiir Karnten unb Steiermark getroffen hat, so haben nicht toir bie Slovene« in KSrnten unb Steiermark zu schutzen, sonbern bies ihnen zu uberlasfen, unb zu-nSchst fiir unS zu forgtn. (©elachter.) Friiher mar bie ArntS- unb Gefchaftefprache in Krain nut bit beutfche (Dr. Toman, Zalibog, Leidcrgott), nicht blos auf Grunt) gefetzlicher Berfiignngen, sondern auch in Folge hundertjahrigen GebrauchS. Erst mit der Herstellung der LandeSverfassung wurden die Forderungcn urn Einfiihrung der slo-venifchen Sprachc in Arnt und Schule intensiver. Die Regierung befohl bie thunlichste Einfiihrung (Hciterkcit), tibcr bie Erfolgc bicfer Bcrfiigungcn toolle er sich nicht roeitcr anSlassen (Heitcrkcit). Jedoch man strebe bie Allcinbercchtigung ber slo-venischen Sprachc in Krain an (Dr. Zarnik: O ja), obwohl beiben Sprachen daS gleiche Recht zu-steht. Man Habe im Lanbtagc burch auSfchliehlichc Fiihrung flovenifcher Protokolle bie beutfche Sprache unb bie bcutsche Lanbbcvolkernng so zu fagen bei Seite gefchoben. Diese faktifche Sttzrung deS Red)-tes lietz sich die MinoritSt urn des liebcn FriebcnS roitlcu gefallen. (Heiterkeit, Geliichter) Die RechtS-srage fei nun herangetreten, ttunmchr verlangt man auf Grunblagc bes § 19 ber Grunbrcchtc auch bie Fiihrung beutfcher Protokolle- Dr. Zarnik (slovenisch) erblictt in ber Er-kliirung deS Regierungsvcrtreters „cS find die Folgen zu erroagen" cine Drohung ber Regierung, ben Lanbtag aufzulofcn, toie bieS in offiziiifen Slattern bcrcits angcbcutct warden. Doch toir laffett unS nicht von jcdcin Liiftchcn ben Schrcck cinjagcn, Itist man ben Lanbtag auf, fo roirb bie flovenifche Nation das iBeifpiet ber czechifchen nachahmen. (Leb-hafter Bcifall bcr Galcric.) Prafibcnt crmahnt zur Ruhc, inbem er fonst bemiiffiget more, bie Ga-lerie raumen zu laffen. Dr. Zarnik fahrt fort: Er kennc kcine Furcht, er roerbc sich bcr Drohung der Regierung nicht ergeben. In Oesterreich gelaiv gen die Gesetzesvorlagen zur a. h. Sanktion femes-wcgS ausschlictzlich in beutfcher Sprachc. In Ga-lizicn, wo doch 100.000 Deutsche roohnen, roerben bie Sitzungsprolokollc nur in polnifchcr unb rnthe-nifchcr Sprachc gesiihrt. In Ungarn ist die magya-rische Sprachc in bet Gefcggcbung bie ausschlictzlich herrschenbe. was Rebncr burchaus nicht billiget, unb bod) hat sich bie Regierung nie in biese bie Slaven bebriickcnbe Angelegenheit gemengt. Auch in anbercn Staaten fei bie Feststellung ber Gefchaftsfprachc in ben Parlamentcn nicht Sachc bcr Regierung, fonbern einzig unb allcin nur ber an bcr Thalwanb der Schicncnstrang hangcnb, bas ist ber Glanzpuukt ber Brcnncrfahrt. Die Bahn ist an ber linfen Thalwanb wcit hinein ins Pflertschthal geftiegen unb foil nun an berfetben Thalwanb wieber ins Eisackthal zuriickkch-icn, bazu bebarf fie eincs grotzen Bogens, einen Platz zum Umkchren. Das Thai ist eng unb hat feinen Raum da-fur. Da hat man nun die grotze Kurvc in ben Berg hineingegraben, unb ber Zug kchrt innerhatb bes Serges in einem tangcn Tunnel um, wclchcr nebft ber Umkehr bes ZugeS auch bie ntithige Stci-gung beforgt, fo batz bcr Tunnel bie Winbung eincs Schneckcngangcs befchreibt unb ber Zug hoch iiber bem Niveau bcr Bahn von bem Tunnel in bas Tageslicht hinaustritt unb iiber bemfclbeti an bcr felben Thalwanb nach ber Station Schcllcbcrg zu-ruckfahrt. Nun liegt Gossenfatz, bie fruhere Station, gerabe untcrhnlb im Thalc. Dieses bcachtcvs-werthc Stiick Arbeit legt bie Lokomotive in 22 Minuten Fahrzcit zuriick. Schon in Gossenfatz wer-ben bei hellem Tagc bie Laternen des ZugeS ange-ziindet, benn nun kommt bis Innsbruck Tunnel an Tunnel. Lanbesvertretungen. In der belgischen Kammer, wo ausschlictzlich die franzSsische Sprachc herrschte, verlangten die SBlamanber bas gleiche Recht fiir ihre Sprachc, bie Regierung untcrstiitztc bicsc Forbcrung. Die Kammer jeboch vcrblieb bei ber franzSsischcn Sprachc, erst fpater geftanb fie bas gleiche Recht bem Vlamischen zu. Die Danen gebrauditcn aus-schlietzlich bie banische Sprache unb setztcn sich iiber bie Anspriichc ber Schlcswig-Holstcincr hinaus, bie glei-cheS Recht fiir bie beutfche Sprachc verlangten, was Redner ebenfallS nicht biUigt. Man berufc sich auf § 19, wenn man bie Rechte ber flovcnifchcn Nation verkiirzen will (Dobro), fonst iguorirt matt ihn. Es fei eine Begriffsvcrroirrung, hier von Bollzugsvorfchriftcn zu reben, folchc miitztcn im Reichsrathe zur Berathung gelangen, roie bieS bei ben Schulgcfetzcn ber Fall roar. Wenn Abgeordneter Kromer sich um die steirifdjcn unb forntnifdjen Slo-vencn nicht kflmmert, fo muffe Rebncr feine lebhaf-testen Sirnpathien fiir dieselben bekennen, inbem er fid) auch als Bertrcter bcr flovcnifchcn Nation be-trachte! Man bcrufc sich auf bas historifchc Recht ber beutschen Sprachc in Krain, allcin cfaen biefes musse fur eroigc Zeitcn ausgelofcht werbcn. (Bcifall.) Auch bie lateinifche Sprachc roar in Ungarn bie Sprachc ber Gesctzgcbnng, bes ungarifdjcn Lanb-tages, boch kein ungarischer Adgeorbneker behauptete je, roeil biese burch huubcrt Jahrc herrschte, bctrum musse sic noch fcrner bcibchaltcn roerben. Die gleiche ©tellung, roie in Ungarn einst bie lateinifche, nehmc in Krain gegenroartig bie beutfche Sprachc ein. Die Bersnchc ber Regierung roegcn Einfiihrung flo-venischer Amtirung seien nie crnst gctncint gerocscn; man roeife mit Bcsricbigung auf cinzclne slovenische Erlcdignngen hin, die irgend ein Abjunkt nach einem Schirnniel fabrizirt, fonst abcr rourbcn diejenigen Bcamteu, roelche bie slovenische Svrache in ben Acm-tern cinsiihren roolltcn, von ber Regierung versolgt und von ihren Stellen entsetzt. Die Regierung solle nur nach bem Bcispiclc Kroatiens vorgehcn, roo bic krvatische Amtirung binnen 8 Tagen burch- gefuhrt rourbc, roeil man sic anbcfohlen hat. Wir haben uns um bie beutfche Sprachc nicht« zu kLm-rnern. Im krainischen Lanbtagc hatle hvchstens ber Abgeordnete von Gotischee daS Redjt, den Schutz ber beutschen Sprachc zu verlaugcn, boch sicherlich nicht bie Bertrcter des GrotzgrunbbesitzcS. (Oho!) Wir rootlcn nur unscr Recht; roenn man nnS als FricbenSstvrcr bezeichnet, fo wollcn roir einen foldjen Frieben, als ihn anbcrc haben roollen burdjaus nicht. Rebner ist fiir bic Znroeifung bcr Ministerialver* fiignng an ben Ausschutz. Landesprasident Conrad vcrroahrt sich gegen die feinen Worten gemachte Untcrftctiung irgend eincr Drohung; cine solchc unparlamcntarijdje Acu-tzcrnng Habe er nie gemacht unb konntc sic and) nicht machcn. Abgeordneter D e schni a nn wenbet sich gegen Dr. Tomans Bchanptung, als Halle bei der stiner-zcitigeit Berathung iiber bic GeschaftSorbnnng ber Paragraf 12, wclchcr bie Fiihrung ber Sitzungs-protokolle prcizisirt, ohtte iiber die Sprachc, in wel chcr sie zu fiihreit sinb, etwas nahcres zu cnthaltcn, eine Kontroversc vcranlatzt. Die barnalige Disserenz zwischen ber Majoritat unb ber AUnoritat des Land tages bezog sich lediglich auf ben § 15, inbem bie Minoritat abgesonderte stcnograsische Bcrichtc in ben beibett Landessprachen verlangte. Der Landtag hatte sich ans finanziellen Griinben fiir bie jetzt iibliche Dcrvffcntlichung entschicben, unb toie bie ba-matige Majoritat mit den ftenografifchen Berichten, roelche darnals grotztcnthcils dentsch ware«, zufrie-beu roar, so ist es auch nod) bie heutigc Minoritat, obroohl bcr Jnhalt ber jetzigen ftenografifchen Berichte grotztcnthcils slovenisch ist. Anbers vcrhalt es sich mit ben Sitzungsprotokollen. Die Gegner selbst anerkannten bas Recht welches die Slovenen in den Nachbarlandern auf Fiihrung slovenischer Protokolle hatten, bahcr tnvgen sie im eigeneu Lattbe bas gleiche Recht, welches bic Minoritat verlangt, ausiibcn. Nachdem nvch Dr. Kaltenegger kanstatirt hatte, oatz die Rechtssrage von den Gegnern seines An-trages nicht bezweifelt, sondern fur analoge Falle anerkannt worden sei, wurde die Debatte geschlossen und Dr. Costas Antrag angenommen. (Schlutz folgt) Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronil. — (Der H err BLrgermeister von Lai-dach Dr. S u ppan) hat sich heutc nach Wien be-geben, um an ben in der kiinftigen Woche beginnen-den Sitzungen deS Reichsgerichtshofes, dessen Mitglied et ist, theilzunehmen. Bei der morgigen Jubelfeier der Wiener Sparkasse wird derselbe als Reprasentant der hiesigen Sparcassegesellschast fungiren. — (E i n g r o h e r W a s ch e d i e b st a hl) wurde heute Nachts aus dem Waschemagaziu des Zivilspitals Wibt, das Schloh der Thiire war gewaltsam erbro-chen. Bon den Thatern ist bis jetzt keinc Spur eruirt. ^s ist dies seit einem Jahre bereits der zweite Ein-druchsdiebstahl im Spitale. — (Frl. Klementine Eberhardt) hat ^ Linz als Agathe im „Freischiitz" Furore gemacht, der Kritiker der Tagespost nennt die Aufnahnre des Frau-!ci»S von Seite des Publikums eine nahezu enthusiasti-!che und das Fraulein eine wesentliche Zugkraft des bvrtigen Theaters. — (Unfall.) ' Bei dem Bane der Eisenbahn unterhalb der Stadt Radmansdorf wurde ein Arbeiter burch herabsturzendes Gestein und Erdrcich so stark be-schadigt, datz man an seinem Auskommen zweiselt. — (din v 6 m i f d) c r G r a b st ein.) Bei der An-des nciicit stadtischen Srrahenkanals auf der Wiener ^lrotze gegeniiber dem Zivilspital wurde dieser Tage vor fcem »en anfgesiihrten Taucer'schen Hauje in einer Tiese von 3' tin jcl)t gut erhaltener rLmischer Grabftein von met* 6cm salinischen Marmor (Urkolk) ausgegrabcn. Der Unter-nehmer jcned stdtotischen Boned, Herr Lukas Saucer, ha.t ten kostbareii archiiologischen Fund mit der grafiten Be-renwilligkeit dem Laudesuiuleum iibcrlaffcn, in dessen Samm-lUNg kroinischer Romersteine dieser sehr leicht lefertidje und 'oegni seines poetiscken JnbalteS beachtenswerthe Grabstein ten ,hm gebiil'renden Platz einnehmen wird. Die HLHe bed-selben beiragk 3' 2", die Breite 2' 4", die Dicke ti". Die Jnschrist deutet in ihrem edleu Chorokter, in der scharfen Auspriignng mid dem Ebenmatze der einzelnen i'ettcrn a Us tie beste klossische Zeit, fie lantet: VRBANA 1 IVLI • SALVI• H • S • AT1METUS • OONSEllv • FECiT • tONIVGE • D1HKPTA • MKO • DIllF.I'TAQ ■ NATIS • v El • MIHI FATALES • CVK • EAl'VEKE • 1)E1 ■ • TKKDENOS • EUI • NATALES • DVM • VITA • KEMANSIT NVNC • TVMVLVS • (JINEitES • OS8AQ • LECTA • TEG1T YADe . age • NVNC • H08VES • QVA • TE • VIA ■ UVL’IT • EVMTEM • HVC • 0MNI3 • FATIS' • TVRHA • ItELICTA . KVIT • oter in fveier deutscher Uebersetznng: Urbana (tic Stlačiti) bed Julius Solvind liegt hier ocgtaben. (H. uud S. bedeuten Hie Sepulta) Atimetus ihr ■Uiitjftaue (ConBervus) hat bad Denkmal gefetjt. ^»trissen meittem (Satteii imb entviffen meinen Kindern, Ach warum habendie SchicksalsgStter mir (toiefelbeu) geratibt, ^eihjgmal namlid; feierte id) ntciiie (Sebiirt, so long mir Cod i'eben beftaub, Nun beeft der Grobeshiigel die Asd>e und die gcjatnmelten tiiebeitie, '“Mjlan, gehe nun roeiter, Fremtoling, wohin der Weg deine Sdiritte leitet, Hiehcr gelaitgt nach dem VerhSngnitz die gauze zurilck- gelaffene Schaar. Zur Erklciruug dieser Jnsd,rist diene folgeiibed. Die flavin Urbana ftarb im Alter von 30 Jahren, fie war ®*e Gatlin bed Mitsklaveu Atimetus. Die Berbiubuttg dieser ®ctl5en roav nach voinijclien fllechte feitte Ehe, and) feitt itoutu b*nat souderu ein Contubemium, gleid'wohl nennen sic fid) Gal (conjuges), vbwohl er nichl M a u n (maritus) und fie «td)t Weib (uxor) nach romtschem Rechle war. Ihr Name "rbaua bezeichnel cine Stadterin, im Gegensatz zu Bane-, ■ Der Sklavenname Atimetus ist geschichllid) bekannt, 3- B. kommt er bei Tacitus Annal. XIII, 19. u. j. s. ®.ov- Die letzten sechd Zeilett stud in Distichen nbgefagt, je rnii diameter wcchsell mit eitient Pentameter ab. Die weh-. wuthtge, in Bersen aitdgejptrodjeite Klage wird der Da-^"Aesa.iedeuen in den Mim'd gelegt, fie sragt tie Sdiicksals-|®“er, warum fte ihr tie Aiigehtirigeit entviffen babett. Der u^tictd ^d Epitasd eriunert an dm Bers der Proper-»'lcheu Elegie Lib. IV. El. XI v. 07: Venit in exequias otf caterya mcas. Ucbrigcnd gehoren die Distichen dieser bale '•* n'*t Bu den bcstett So z. B. ist im erstett Bcise 3 e itt conjugc in der Arsis and poetischer Lizenz als lang genommen, vbwohl es nach der Prosodie knrz ist. Der dritte Bers ist iibermtijjig und ein wahrer Heptameter. 9iach einer Mittheilnng des nun in Wien lebcnten griiublid'en Kennerd ter rSmischen Jnschriststeine in Krain, penstonir-ter Professor Peter P e t r n z z i, wurde vor ctlicheit Jahren zu Mitrovitz, tent alten Sirminm, ein ahnli-d)er Stein mit einer ebenfotid metrifchcn Grabschrift aus-gegtabcn, worin ter Tot eines Sohned tes Salvius Fru-mentarius leg. II adjutricis von ten Ellern beroeint wirt. Der Stein befiutet sich jetzt im Belvetere in Wien. Professor Petrnzzi setzl beite Jnschrislen in die Zeit des Bersalled der Did)ttunst unto toer jtunft iiberhaupt. Ein Seitenftiirf zu bent jlingsten Siaibacher Funde billet ein in ter dftlichen Borbersroute bed hiesigen Seniinargebauded eiugeuiauertet Rbmerstein mit der Ausschrist: Have. Have. Nathesia . et . vale . aeternom. Audi hier flagt ein Sklave nach seiner t'ebendgefahrtin Nathesia nut fentct ihr die letzten Griitze nad). In ter Nahe jened Grabsteines louvten Menschenfnodieti, fernet einzelne Knpferrniinzen ter rvmischen jtaiser Tiberius, Cams und Gordiauus auf gefuntcit. Utber tie Audgtabungcn von rbmijcheit Stein-fdtgeit beiin Baue bed Taucer'schen Hauses geichah schon tnt vor,gen Jahre in tiejen Stilattem Erwahniing. Die Funtstatie ted Steincs ist ter Uegrabnitzplatz bed alten Emona. Er gehbrt einer frliheren Periobe an, aid jene Steinsarge, in ber bie menjchlidien Gerippe unoerfehrt la-gen, tenn als er gesetzt wurte, verbrannle man uoch tie I'eichen. Die Steiusiirge jetoch uub die Reste eined bleier-nen Sarged, toer in three Nahe i„, vorigen Jahre ansge-graben tmtrtoe, stammen ficherlich and bent oietten Jabr-hnnderte nad) Christi Gebnrt. — (Theater.) Znerst ber znm Herzen fpredjenbe Donizetti, battn ber thranenveiche Bellini — ed feblte nut noch ber pomphasle, efsektvvlle Berbi, um bie beriihmte italienijche Lompoiiijteu-Triad vollstaubig zu ntachen. Uub trotzbem, bap wir.wieber italienijdje Mnsik hiitten, trotz-bem, da6 wit bidher uergebend aus tie frijchen, ternigeu, zn Herz uub Lerstanb rebenben jildnge einer beutjchen Oper geivartet, — miiffen loir geftehen, bag und nod) feine ber bisherigcn Opernvorstellungen jo sehr befriebigte, aid bet gestern gegebene „Troubabur." Dad Orchester, ber Clior, bie Soli uub Ensembled — ailed war vvrtrefslich, ed fchien, aid ob sich bie Mitwirtenbeu 'iliiihe gebett wolllen, ten mtgUnstigett (Sinbrurf toer letzten „k!utrezta" zu uerrov fdjen — unto ed gelang ihuen vollstdutoig. — Um »on ben lieiftitngen toer Einzelnen zu spred)en — Kri. R timer hat hiibsche Stimmittel, ihr Bvrlrag zeigt vvn sehr guter Schule; fte hatte jeboch roeuig (slelegenheit, ihre jtoloratur gliinzen zu lassen — wir glaubett abet, bag ihre Stimine fid) ehcr zum torainatifdien Fach eigne ; rood wir aber im Gesoug unto Bortrag oermi&teu, ist — Blut unto Rohe. Das war nicht jene I’eonote, roie Bertoi fie raUnjcht, wit ter Kompositenr fte nialte; Berti uerlangt nicht bled i'iebe unb Thranen, er will and) leibenschoftliche Hingebnng, Energie unb Trene bid znm Lobe; bod, Frl. Miner mtige sich triiften — nidjt jebe jtiinftlerin ist — BerbUSattgetin, unb gefiel and) tie I'eonore — eine Lnzia entziickte und nod) nichr. — Dad Fraulein erntete ftiirmifchen, wieberhol-leu BeifoU — ben ersten gleich nad) bein betannten „Freu-tenallegto." — Herr Sluter wor vortrefsltch bei Stimine, sang beffer aid je unb jpielte mit viel Wdrme; ev wurte nach ber Helben Arie im belagerten Sd,Ioffe stiirntijch ge-ruseu. — Die Zigennerin vvn Frl. A l l i z a r war vvr-tresslid) — ein balb weicher, bann icieber bewegter (Sesang — ein leibeitschostliched Spiel — ein onsgezeichneter Bortrog — tonnte ed Wnnber uehmen, oajj bad Fraulein wiederholt gerufeu rourCe V Eine ebeu so gnte Veijtung war der Graf i'uua ted Heirn Beck, meld,cm nad, der bekonn-ten Arie im dritten Akte unb nad) bem Duette tnit Frl. tfiomet roujchenber BeifoU zu Theil rourbe. Charokteristisch ist sein Spiel — nur selten flommte ein Blitz ber in seiner Brust verbvrgenen Leitoenschosteu auf bann wieber Ruhe unb Ernst — so benken auch wir und ben auf Nad,e stn-nenben Bruber bed Mamico. Witterimg. Jiaibach, 2. Oktober Nad)td heiter. Morgeuroth. Gegeu 7 Uhr set,road,er Nebel. BorrniliagS ciiUige Sliifheiterung. Weflioiub nuijjig. Wdrme: Morgens ti Uhr -j- 0.1', Nachm. a Uhr-*- 18.8 . (18G8 -|- lif'ti"; 18ti7 + 120”) Barometer: 326.09"', im fallen. DoS geftrige Togesmittel toer Wdrme -f 15’1“, um 4.3“ iiber bem Notmaie. Warmer Oktober bring! kalteu Februar. Frost unb Nebel im Oktober, gelinben Januar unb Februar. Wentt itn Oktober bie Blotter nicht gem vvn ben Bdumen fallen, eiroartet man einen I,at ten Winter. Berstorbene. Den 1. Oktober. Dem hodiwohlgcb. Hertu Dr. Ernst ffiblen v. Lehmann, k. k. Staatdamoalt, sein Frl. Tod,ter Anno, alt lti Jobre, in ber jtopiiziiietvorftabt Nr. 19 ait ber i'ungenldhmung. A u in e r f u ti g: Im Monote September 1869 sinb 67 Perfoueit gestorben, miter toiefen roarett 37 mannlicben unb 30 lpeiblidien (8esd,led)ted. bie gertngfte Betanlo/sutig zur Bermuthnng bietet, es sei von ber llibl. Bectretung je, oder sei auf beten Betattlaffunq gefchehen. Gedeuttafel uber die am 4. Oktober 1869 stattfindenden Lizitationen. I Fetlb. Boftek’fche Real, ©ulje, 430 fl. BG. tlleifniz. 1 Feilb. Souiger-Fteihofsche Real. Gaberje uub St. Mi choel, 620 fl. unb 3578 fl. BG. Rnbolfdwetlh. Telegvamm. Wien. 1. Oktober. Bei der hentigen Zieh-ung der Kreditlose fiel der erste Treffer auf Se- rie 1156 Nuwmer 58, der zweite Tresscr aus Se- rie 1156 Nummer 88. der dritte Treffer aus Se- rie 707 Nummer 18. — Sonstige gezooeue Serien find: 24, 527, 798, 1395, 1669, 2304, 2967, 3073, 3285, 3491, 3581, 3835, 3991, 4051. Miinchen, 1. Oktober. In der Abgeord-netenkammer wurde die PrLsidentenwahl zum siins-tenmal vorgenomwen und blieb gleichsalls resultat-loS. Morgen wird die Wahl sortgesetzt. Madrid, 1. Oktober. Von einer Brigade wurden 1000 Jnsurgenten geschlagen. Theater. Heute: Sein Einzigstes. Original-Schwaiik in 3 Aufziigen con Julius Rosen. J Morgen: Der (Soliibaucr. Schauspiel in 4 Aklen. Wiener BSrse vom 1. Oktober. Staatsfonde. Sperc. Lsterr. WLhr. . dto. Rente, oft. Pap. dto. dto. ost.in Silb. Lose von 1854 . . . Lose von i860, ganze Lose von 1860, Funft. Pramiensch. v. 1864 . Orundentl.-Obl. j Steiermark )U5pEt.> Kiirnten, Krarn u. Kiistenland 5 „ Vngarn. . zu5 w ! Kroat. u. Slav. 5 „ I Giebenbrtrg. „ 5 „ | Aotien. i Nationaloank . . . Creditanstalt . . . N. o. EScomp'e-Ges. Anglo-Ssterr. Bank . Deft. Bobevcred.-A. . Oest. Hyvoth.-Bank. ©teLei. LScompt.-Bk. kkais. Ferd.-Nocdb. . Sttdbahn-Gelellsch. . Kais. Elisabelv-Bahn. Cari-Lndwig-Bahn Siebenb. Eisenbahn . Kais. Franz-IosesSb.. Fitnfk.-Barcser E.-B. AlfSld-Finm. Bahn . Pfandbriefe. Nation. o.W. verloSb. Ung. Bod.-Creditanst. Allg.Lft.Bod.-Eredit. dto. in 33 3. ritckz. , Geld I Ware 69.10 68.10 87.-92.75 97.— 112.75 113.25 59.20 68.20 88.— 93. 92.- 86.- 78.— 81.50 75.50 712.— 260.50 806.— 273.50 250.— I 2085 250.— 182.— 249.50. 159.25 173.50 172.— 1166.50 92.50 1 89.— 105.— , 89.- 92.50 94.— 76.- 714.- £61.— 810.— 274.60 260.— 2090 250.50 182.50 250. 159.60 174.— 173.-167.- 93.- 89.50 105.50 89.50 Oest.H»poth.-Bank. Geld l».»o Prloritote-Obllg. ©ilb6.»@el. jnSOORt. dto. Lons 6 i>(5t. Stotbi. (100 fl. CM.) Sieb.-B..W.) Franz-Jos. (200 ft.S.) 113.50 85’.- 90.— 92,— Lose. Credit 100 fl. o. SB. . Don.-Dampssch.-Bcs. ju 100 fl. CM. . . Tri-ft-r 100 fl. LM. . dto. 50 fl. o.W. . Osener . 40 fl. o.W. ©aim . „ 40 „ PalffY • „ 40 „ Elarv . „ 40 „ ©t.(8en0i«„ 40 „ Windischgriitz 20 „ w-Idstein . 20 „ »egtceich . lo „ Ruvolfsstist. io8.ro. 159.50 92.50 124.— 54.50 34.50 39.50 27.— 32— 3if.— 21.50 21.50 14.50 15.50 Weoheel (3 Mon.) Aug»b. I00fl.sltdd.ro. Franks, loo fl. „ „ London 10 Ps. ©tctt. P-ri« 100 »tone« . 101.40 101.40 122.30 48.50 Mttnxen. Rais. MIln,-Ducaten. 20-Franc«stIla. . . Berein«thaler . . . Silber . . 5.81 9.78 1.76 119.75 Ware 98.50 114.— 9o!— 85.60 91,— 92.25 160,— 93.60 126.— 65.50 35.60 40.50 29.— 32 50 31.— 22.50 22.60 16,— IS.— 101.60 101.70 122.40 48.55 5.83 9.79 1.80 120.25 Korrespondrn). An die 1861. Geincinvcvcrtrctnng in Reumarktl. Tem geflellten Anfudjeit ist bie flieboktion nicht in ber Lage zu entfprecheit, roeil die betreffentoe Mittheimng nicht Telegraphischer Wechsclkours com 2. Oktober. 5perj. Rente Ssterr. Popier 59.80. — 5perz. Rente Ssterr. Silber 68.70. — 1860er Stoatsanlehen 93.50. — Bankoktien 717. — Kretoitoktien 259.75. — gonbon 122.55. — Silber 120.—. — K. k. Dukoteu 5.82. An die Mitglicder der Lllibacher Nohrschuhen- Gesellschast. Morgen Sonntag, 3. Dktober, Nach- mittagS 1 Uhr be-ginnt das Schlutz-, zngleich Festschietzen aus stehende Scheibe und wird Montag, den 4. Oktober, sriihUUhr sortgesetzt. SchluH des SchiehenS Abends 5 Uhr. Die Schritzen-Vorftehnng. Ein Praktikant findet sogleiche Aufnahme in ter Schnitt- und Modewaarenhandlung des Karl Leskovici. StuSrodrtige haben den Vorzng. (321—2) Znaimer (310-3) Wein - Essig - Gurken, in V4 und V8 Eimer-Fatzln. Kommissions-Lager bei Joh. Alt*. Hartmann in Laibach. Echt anierikanische Wheeler & Wilson find einzig und allein, sowie Original-Howe Nchmaschinkn bei bet Gesertigten, wie be fannt, stcts vorrathig. Aus stattuugen sowie alle andern verschicdcnen Arbeiten ubernrhme ich berritwilligst. (318—2) Fur daS bisher mir so zahlreich geschcnktc Zu trauen daukcnd, einpfehlc mich besteus, Henriette Luscher, Hauptplatz Nr. 237, I. Stock riickwarts. “ m-u— (?£ses8SES2Sdses2SEžsesasss=) H Salten fflr Jeile* Instrument j}, ^ Dilligjle Cinkflufsqnelle | von Musik-Justrumenten, Galanterie-, Nurnberger, Kurz-, Spiel- und Steinpasta-Waaren, sowie Jagdfreunden znr jetzigen Jagdsaison mein komplet sorlirtes Zagdrequisitcn-Lager bestens e m p s ehle. Wildruft fur jcdes Wild. Reisszeuge um den billigen Preis von 70 tv., 90 tv., t ft 50 fr., 2 fl. bis 7 fl. pev Stllck. Globen, Farbenkustclien, sowie einzelne Fnrbrn, Tnnclie nnd 11»,- (wel zu mLglichst billigen Pveisen. Parfums, Oele, Pomaden, Kos-metiques, Seifen in allen Geviichen. (319—4) Portemonnaies, Cigarren-, Banknote«-, Damen- und Reisetaschen, echt enal. Scheeren, Fe-er-, Raster- und Gartnerrnesser, Stimmhammer u. -Ga-belti, Sporen rc. itt grotzer AuSwahl. An Mufiksrcunde! 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J. findet zu St. Veit in Kavnten till lloiifenmarkt stalk, aus welchem die heuvige Evnte von zivka 400 Zentncr nnd einige Posten vorjiihrigen Hopfens feilgeboten wevden wivd. Jndem wir hievauf die p. t. Hevven Kaufev anfmevksam inadien, bemevken wiv, dab die Qualitcit des St. Beitev Hopfens fine vovziigliche ist und auf den Hvpfenansstellun-gen zu Dijon und Hagenan, sowie auf andeven Ausstel-lungen pveiSgetvvnt wuvde. (304—3) Die LandwirthschaftsgtstUschasl fur Karntcn. Kasino-Restauration libemehmen, — jedoch vov 15. October nid)t in dev Lage fein, tin Speistn-Abonnement zu evSffnen. — Die offizielle ErOfrium* tier Ha*lno - Hewtanratlon wivd dnrch Plakate bekannt gegeben wevden. Laibach, am 1. Ottobev 1869. Hochachtungsvoll (M7-» Franz Chrfeld. Anterricht im Klavierspiele und dev franzSsischen Lprachc wird erth.ilt, lttzteve sowobl an einzelne als and> an mehrcre ZLglinge gleichzeitig uutev qleichen Bedingnngen. 9iat)frci$ Altcnmarkt Ha»S-4ir. tŽ. Such werden daselbst Erste offentliche hohere Handrls-Lkhranstlllt in Wien, Praterstratze Nr. 32. Das nachste Schuljahv beginnt am 4. Oktober d. I. Einslbveibungen fiuden von, 25. September an statt nnd wevden Pvogvamnie von dev Direktion gratis vevsandt. Die absolvivten Hovev geniesten die Begiinstignng des einjiihvigen Fveiwilligen Dieustes in dev f. t. Avmee. (274—12) Karl Forces, ©iveftov. Kostkuaben allgenommen. (328-2) Revolver und Lesaiicheux-^emehre. ganz nenes Sistem, in grotzer Answahl, auch gcgcn.Rateuzahlungen del lleinrieh Fr. Kaiser, (324—2) Biichsenmachev in Laibadi. Ftlltrsprihkll jedev GvStze, nut und ohne Schlanchvovrid'-tung, zu vevsd'iedenen Pveisen, und fiiv Gemeinden nut dev Begiinsligung ratcuweiscr Ab^ahlnna, weitevs tiotirenbe Weiupumpen, mit denen man bis ($0 (timer j» Dev Stiinbe itbevsd)anten tann, find zu haben in dev Glocken- und 9)ZetaC(tic|crci, mcchanischen Werkstiitte von Albert Saniassa in Laibach. (8—15) Aeltestes NSHmaschincn-Stablificmeiit in Strain. >v Neuefte Grftndnng. Die Kmbinatilills-Riihmaschink, Knopfloch, Doppelsteppstich und Lberwendlich nahende Maschine. Evzenguitz dev t-sti-ziVer Amerleaii HiiKon-liole overweamliig and Sewing .Tla- Hlilne Company In Hlilladel|ilila. Patentirt. Oviginal Gvovev & Baker Doppcltettenstich-Maschine Nv. 24 nebst alien Apparaten fl. 100, SchiitzenMaschine............................................fl. 110, Handmaschinen..............................................von fl. 24—50. Fevnev halten wiv am Lagev: Home-, Sill cm Home-, Wheeler & TBtffoiv, RoMnann-Maschmen. sowie Selde, Gam und Schafwolle in allen Farben, ]?laiNcliin-]Vadeln, Oel etc. etc. (253-3) I. & A. Hudabiumgg, Floviansgasse Nv 48. * s ♦t »: O T I: Z o S a rr Aeltestes NShmaschinen-Etablifiement in Krain. Levleger nnd sliv die Redaktion vevantwovtlich: Ottomar Ba mbevg. Dvuck von Jgn. v. Sleinmayr & Fed. Bam berg in Laibach.