Deutsche Macht •(ttriirt jfbtn totraetflng S«ra»«g »orgms rat tclirt fit 8111 mit Anffellnn, In'* £«ul «»»atltch ?. —.54, »iertrtiälirii B. 1.M, hoibjlfti ff. , gamj'drig ff. «.—. Mi v«stverseiltraz viertelZSHelG A. IM, d»n>jlhr»g (U ».10, g«iu«trig ff. «.40. Die einteilte Knmart 7 ft. Jnrrotc noch lanf; btt öftere« (Virtee&olnngen estfprechrnfer Slaoll. KhKwSrl« nehme» Inserat- für unser »[oll oCe fcteuiente* ■snraceacfteNiuKS de» 3*- rat >»«l»ate« e«. Relocito« rat >tmi»tstr«lt«n Haup.pl-» IM. Cpe»chcn und sonstigem Anhang in der Scala ihrer Achtung und Zuneigung eingetragen. Ob die Weltanschauung oder vielmehr die lAnschauungslosigkeit des chinesischen Nickgöyen unser Inneres erfülle, wie Sägespähne einen I Hampelmaß. oder ob ein Genius in uns lebe, »er Weib und Kind und alle Kommenden und gehenden beglückt, das soll sich innerhalb unserer vier Pfähle dem Auge dar>tellen. Und gerade ') Aus dem im Verlage von Hugo Sleinih, Berlin rschieneacn Buch«: „Äerheirathet und doch glückli^. macht man das?" oon Ollomar Beta. die Unersättlichkeit der Slovene» immer neue Objecte ins Auge faßt, ihrer blöden Gier ge» nüge zu thun. ES wird an Versuchen, die Einigkeit der Deutschen zu stören, und ihre Stärke zu er-schüttern, keineswegs fehlen. Schon jetzt scheinen die Lockrufe begonnen zu haben, welche daraus abzielen, einen Theil derselben abtrünnig z> machen und sie in das frühere Verhältnis zurü6 zuführen. Diese Lockrufe müssen ungehört v-' hallen und alle Versuche, unsere Panei zu spo-ten, muffen scheitern, wenn der Austritt dr Deutschböhmen nicht zu einem zwecklosen Sp'l herabsinken, wenn der beabsichtigie Zweck c-reicht und die Würde unseres Volkes ausrcht erhalten werden soll. Die Einigkeit der Opo-sition wird vielleicht schon in Kurzem eine Pü-sung zu bestehen haben, denn wie lange t»n es noch währen, daß man vor der Noth'en-digkeit stehen wird, die im böhmischen Lantage inaus.urirte Abstinenzpolit-k auch aus den R'chs-tag zu übertragen, wie lange »och? DerWi» terstand der Deutschen gegen die Bedränaisse durch die slavische Hochfluth wird erst tan in ihrem vollen Gewichte gewürdigt werden und auch erfolgreich sein, wenn sich die outsche Opposition entschlossen haben wird, den Trä-gern der heutigen Politik vollend« den «iücken zu kehren, und wenn sie diesen Beschlp ein» hellig und bis in die letzten Eonsequenze durch» geführt haben wird. Um die wahre Bedeutung des ÄSzuges der Deutschen aus der Prager Landabe zu kennen, muß man sich vor Augen halin, wie eS zu diesem Schritte gekommen ist. Die dentschböhmischen Adgeordne'n haben Jahr für Jahr einer «chemischen Majorität gegenüber ausgehalten, sie haben st redlich abgemüht, Abhilfe für die benchligla Klagen des deutschen Volkes zu schaffen un sind in ihrer Friedfertigkeit so weil gegangen den Weg zu weisen, der zur Ordnung der Verhältnisse führen, und auf welchen man dahii gelangen dies letztere läßt sich mit geringen Mitteln er» reichen, zu ersterem gehört sinnloseBerschwen-dung. In neuerer Zeit haben die Zusstattung«' geschäste eS den jungen Leuten lechl gemacht und auch schwer, sich eine Wohnunsnach Wunsch und stylvoll zu möbliren. Leicht isofern, al« sie für un» denken, messen, arrayiren; eS bedarf nur eine« Winkes und allekwird gemacht. Schwer insoweit al« uns r Zauerwort durch einige größere Kassenscheine in Lirksamkeil ge» setzt werden muß. Kluge Leute, mlche die Mühe nicht scheuen, denken und mess« und wählen selbst, gehen auf die Auctioner erkaufen sich die Protektion eines tnergistie? Mannes aus dem „Ring", der diese Plive monopolisirt, und lassen diesen für sie auf die erwünschten Stücke bieten. E« ist Geschmacksache, o man mit schon gebrauchten Möbeln aus gutn Häusern oder mit nagelneuen, nach Firniß Zustenden sich um« geben will. Viele geben jene« den Vorzug, sie schätzen an einzelnen Stücke' den historischen Werth, und eS ist nichi zu lugnen, gute Möbel gewinnen durch den Ge"raiu wie die Geigen, sie find so zu sagen erprobt bewährt, humani-sirt und haben Ton im maerischen Sinne des könnte, daß es jeder der beiden streuenden Parteien ermöglicht würde, sich auf dem von alterS-her gegebenen Boden frei zu bewegen und sich nach Bedarf einzurichten. Aber ihre Klagen und ihre Vorschläge verhallten ungehörl, die Anträge auf Aushebung der Sprachenverordnung und auf eine billige Zweitheiiung der Vermal-tung, die dem endlosen Streite ein Ende ma-chen würde, fanden kein Gehör, weder im Land-tage, noch dort, wo sie am meisten hätten Be-achtung finden sollen, bei der Regierung, die sich ja so gerne al« eine über den Parteun stehende Regierung preisen läßt. Die Deutschen haben nun mit ihrem AuS-zuge bekunde«, daß sie ein solch s Ueberhoren ihrer Wünsche und der gerechten Ansprüche, welche ihm« Lebinsbedingungen sind, nicht länger hinnehm.n wollen, sie haben es mit dem Verlassen des böhmischen Landtages klar und deutlich zum Ausdrucke gebracht, daß e« nun zu Ende sei mit dem Klagen und Bitten. Die Deutschen haben Jahr für Jahr den Stein des SifyphuS nach der Höhe gewälzt, um ihn regelmäßig wieder herabrollen zu sehen. Während man im Landtage Ai.trag übst Antrag stellte, welche >n»geiammt adgelehiu wur» den. überfluthete die slavische Woge immer gefräßiger Gebiete, welche die Deuljchen von alterSher als ihr eig^n erachtet, die Geistlich-keit setzte ihre Slavisirung fort, die Beamien-fchaft des Staates sowohl il« des Landes wurde immer mehr mit slooijch:n Elementen durchsetzt, die slavischen Schulen wuchsen in deutschen Gemeinden wie Pilze hervor und die Deutschen mußten noch für ihre Erhaltung sor-gen, kurz von allen Seiten ging es über die Deutschen lo«. sie zur Unterwerfung, zum Auf-geben ihrer Eigenart zu tringen und da« Ge-biet ihrer Sprache mehr und mehr einzuschränken. Der Auszug der Deutschen aus dem böhmischen Landtage sagt nun, daß sich die Gegner bei der Bedrängung unsere« Volkes wenigst ns nicht sollen darauf berufen können, daß sie Alle« Wort«. In neuerer Zeit wird auf solche soliden alten Möbel sörmlich Jagd gemacht; unförm-liche Schränke in verborgenen Winkeln, in allen entlegenen Slädte» w.rden aus Staub und Moder au«g? ,raben und gelangen zu hohem Werthe. Billiger ist daher heutzutage dieser Weg sich einzurichten nicht, und eS gehört dazu außerdem so viel Geschick, Vorsicht und Ver-ständniS, daß die Mehrzahl der waghalsigen Bieter nachher große Enttäuschungen erleben. Moltke schildert un« in seinen Reisebriesen die Balkanstadt Tirnowo und äußert seine Freude an dem historisch Erwachsenen aller ihrer Einzelheiten. Wie jedes Haus in Felsen-winkel hineingepaßt ist und w»e hie und da Anbau und Erker nach Bedarf s hwalbennest-arti.i sich anfügen, das giebt ihm ein a»hei« melndeS Gepräge. So sollte auch unsere AuS-staltung allmählig sich gestalten, nach Bedarf, nach Zeit und Ort ergänzt werden, dann erhält sie da« Gepräge de« Zweckdienliche», was allein schon hinreicht, ihr einen Styl zu geben, der höher steht, als jeder Kunststyl. Auch Charles Dickens *prilt sich in „Lilile Dornt" gegen das gehäufte Neue aus. Man fühlt angeficht« desselben eine unwillkürliche Beängstigung, ob das auch alles zusammenbleiben und nicht am 2 mit unserer Zustimmung gethan haben, weüche Zustimmung sie auS dem Zusammenwirkender deutschen Abgeordneten mit ihnen folgern. Während im Landtage geredet und enannten „Dienst-mädchengelasse" erspart unS viele Ermahnungen, Krankheiten. Verdrießlichkeiten seitens der Ja-fasse» derselben. Da« sonnigste, luftigste Zimmer ist zum Schlafzimmer prädestinirt. Leider fällt die Wahl der meisten Leute anstatt dessen auf da» dunkelste und muffigst«, womöglich wird da« Heiligthum in der einfensterigen Durchgang»-stube errichtet. Auch haktet man noch an Hirn-melb«tt«n, welch« den Staub beherbergen und die Luft abhalten. Man bedenkt nicht, daß der Organismus gerade während deS Schlafs einet erhöhten Zufuhr frischer Lust bedarf, denn dann findet eine Aufspeicherung von Sauerstoff im Blute statt. Alle« was die Lust beengt, Kleideripinde, schwere Teppiche, gehören deshalb nicht ins Schlaszimmer. Für diese» giebt es nur einen Styl — den der Schlichtheit, Keuschheit und Reinlichkeit; selbst Rosenduft ist hie: ver-dächtig. _ 1886 gefordert und, wie Bremer des Weiteren dar-lhut. auch in seinem und der Seinen Vortheil beeinträchtigt. Uederhaupt aber weist Bremer Sickingen eine hohe Stelle in der Geschichte des deutschen Rechlslebens deshalb zu. weil er in jener Zeit, wo der Starke sich über alle richterlichen Sprüche hinwegsetzte, sich selbst zum Schützer der Schwachen auswarf, und so tie nicht vorhandene Rechtspflege, so viel an ihm lag, ersetzte. Wenn das mittelalterliche Ritter-Ideal sordert, daß man den Unschuldig-n und Schwachen gegen die Trotzigen und Verächter veS Rechts beschirme, so ist Sickingen der letzte Ritter in Deutschland gewesen. sEineinteressanleKerner-Anec-d o t e] entnehmen wir dem Septemberheste der „Sphinx." JustinuS Kerner. der Dichter und Arzt, erhielt im Jahre 1819 die Stelle eine» Oberamlsarzles in Weinsberg. um die er sich be-worden, unb erfreute sich bald einer ausge-dehnten Praxis, die ihn häufig nöthigte, feine Besuche zu kleinen Ausflügen zu erweitern. Einst auf einem solchen, au» dem Wege nach Eberstadt, kam die Hälfte deS Weges ein Bote mit dem Briefe eines Patienten entgegen, der Arzneimittel verlangte. Die Sache erforderte Eile, aber es war nicht möglich, umzukehren, um daS Recept zu schreiben, und Niemand hatte Bleistift und Papier. Während deS Ueber-legen« kam ein WeinSberger Gärtner vorüber. I der nach Hause ging. Schreibmaterial hatte auch dieser nicht, aber er zog ein Stück Kreide aus der Tasche und io mußte dies» helfen. Kerner ließ den Mann seinen breiten Rücken herhalten und schrieb auf das blaue Wams desselben das Recept, womit dieser nun in die Apotheke von WeinSderg geschickt wurde. Der Apotheker behauptete später, er habe noch nicht leicht ein so deutlich geschriebenes Recept von Kerner zu lesen bekommen. sE in e Reihe musikalischer Scherzes bringt die^ „N. Mus.-Ztg" : Nach einer verunglückten Tannhäuser-Aufführung in einer Pro-vinzialstadt fiel eS den Fortgehenden auf, daß die Büste Richard Wagner'S auf dem Foyer von ihrem Postamente verschwunden war. Dafür fand man ein Zettelchen mit der malitiöfen Meldung: „Von der herrlichen Aufführung meine« Tannhäufer bin ich noch ganz weg! Ergrbenst Richard Wagner." — Der Druck-fehlerteufel war einst boshaft genug, in den Nekrolog eine« Virtuosen hineinzubringen: „Er dudelte drei Jahre lang." Der so dulden mußte, tonnte es glücklicherweise nicht mehr lesen. — Zum Schluß den elegischen Stoßseufzer eines Met.fchen, der eine wirklich musikalische Carriere gemacht hat: „Was, ich soll nicht musikalisch sein? Scyon in meiner Kindheit hing mir der Himmel voller Geigen. Dann hörte ich oft den Brumbaß meines Vaters und wurde nach Noten geprügelt. AIS ich fpäter studirte, fiel ich mit Pauken und Trompeten durch, mein väterliche« Erbtheil ging flöten, ich wurde Sänger und man pfiff mich aus, jetzt pfeif' ich auf dem letzten Loche — und nun soll mir trotzdem abgesprochen werden, daß ich musikalisch bin, da ich vortrefflich Trübsal blasen kann?" [R ussif ch.] Herr Nelidow, der russische Botschafter in Constantinopel, hat, wie die „Morning Post' erzählt, ein neue« Mittel ge-funden, den Sultan einzuschüchtern. Der russische Botschafter hat sich eines Mannes versichert, der einflußreichsten Persönlichkeit im Palast, der al« Kaiserlicher Wahrsager sunctionirt. und den der «sultan «m Lause de« Tages mehrere Male consultirt. Vermittels dieses Betrügers hat eS Herr von Nelidow zu Stande gebracht, die Besorgmß des SultauS in so hohem Grade wachzurusen, daß derselbe nicht schlafen kann. Diefer Wahrsager, der ein gewiegter kluger Gauner ist und feine Rolle vollständig versteht, nennt niemals Namen oder bezeichnet Länder genau. Jeder Buchstabe deS Alphabets stellt eine Com"ination von Zahlen dar. Die Pro-phezeihung wird in Ziffern gegeben, und dem Sultan bleibt e« überlassen, die Meinung de« Wahrsager« hecauSzugrübeln. [Wann wohl der Aberglaube absterben wird,] diese Ursache so vieler scheußlicher Verbrechen ? Ein armes, altes „Kmtjche Macht." Mütterchen von 85 Jahren, Wittwe Lion, die i» Fraiture, einem Dörfchen der belgischen Provinz Lüttich, kümmerlich lebte, wurde dieser Tage im Walde, wohin sie gegangen war. um Holz auszulesen, ermordet g-funden. Die Unter-juchung ergab, daß ein junger Bursche au« dem Orte die That verübt habe. Der Mörder leugnete auch nicht, sondern behauptete, daß er sich nur dafür habe rächen wollen, daß ihn die Greisin — behext habe! [Eine bescheidene Bitte.j Aus unerklärliche Weise wurden am 12. d. M. in Mount-Stewart, dem Familiensitze des Vice-königS von Irland, iiorD Londonderry, die Keller erbrochen und hundertdreißig Körbe mit Weinflaschen darau« gestohlen. Lord Londonderry sandte an die Blätter folgende Bekanntmachung.' „E« ist nicht vorauszusetzen, daß die Herren Diebe meine« Weine« und ihre Hehler den Werth der Weine, die sie gestoblen, zu schätzen wissen. Diese Weine sind meinem Hause sammt-lich von Souveränen geschenkt worden, sie wären würdig, von Kaiser» und Königen getrunken zu werden. Ich beantrage dah-r, man möge mir einen Mann, dem ich aus Ehrenwort Straflo-sigkeit zusichere, schicken und ich verpflicht« mich, demselben ohne Unterschied der Qualität, für jede Bouteille mit unverletztem Siegel, die e, mir zurückbringt, eine Guinee baar zu zahlen Warum sollte man mir nicht den Vorzu geben, wenn schon mein Wein verkauft wird? f„B erufSmäßigeTodeSarteis Die deutsche Sprache hat eine solche Manichfl-tigkeit in ihrer Ausdrucksweise, daß sie es ?-dem ermöglicht, den Tod der Lebensart et-sprechend zu bezeichnen. So z. B. erbleicht er Färder, dem Jäger entflieht die Seele, er Schlosser schließt die Augen, der Pfarrer g» net daS Zeitliche, der Botaniker beißt >nS Gras, dem Urmacher läuft die Lebenzeit ab, dem Thürmer schlägt die letzte Stnde, der Musikant pfeift aus dem letzten Loche in die Grude sährt der Bergmann der Buchdlter schließt da« Leben ab, der Bankier wechse' das Zeitige mit dem Ewigen, dem Kausmani sinkt die LebenSwage, dem Glaser bricht da« luge, der Briefträger beendet die Laufbahn dem Trompeter geht der Athem auS, der Hirtbs-hauShocker geht endlich heim, der Schiefcdecker ist abgerutscht, zu Asche wird der Kohbibren-ner, der LebenSsaden reißt dem cchneitt, den Geist giebt aus der Branntweinbrennr, zur Neige geht das Leben den« Wirthe, dinrdifche Hülle streift ab der Schinder oder Hdecker, das Todesloos bekommt der Lotterie-Einehmer, der Kutscher ist abgefahren, dem Lamenputzer erlischt das Leben, die Waschsrau ha ausge-rungen, den Laus vollendet der Büchßtmacher, der Chemiker ist aus dem Leben gescteden. der Straßenkehrer ist abgekratzt, der Nchtwüchter hat sich zur Ruhe gelegt und der ZeitungS-schreibet endlich hat seinen Geist aögehaucht. [Das Land der Zwerg« Durch die Berichte der Congoerforfcher ist eS chon lange bekannt, daß eS im Congobasfin mehtre Stämme von Zwergen gibt. Schon 1870 evickte Georg Schweinfurih zu seinem Erstaunen >ei Mounza, dem Könige der MonbouttonS, inen Greis von 1.50 Meter Höhe; einige Tae fpäter sah Schweinsurth noch mehrere Zweze, und als «r zum benachbarten Könige Momeri kam, er-blickte er ein ganzes Regiment on Zwergen, alle mit kleinen Lanzen und Pseen bewaffnet. Seitdem hörte man wiederholt vn Zwergen, aber Genauere« zu ermitteln ist erstingst dem deut-schen Congoagemen Dr. Wolff gelngen. der darü-der in der Brüsseler „Gazette" eien Bericht ver-öffentlichte. Als Dr. Wolff sich zunpäuptlinge Lon-kengo dem Konige der Batouw begab, da sah er plötzlich ganze Dörfer mit kinen Männern und kleinen Weibern bevölke', keiner höher al« 1.40 Meter. Ihre Hütten ind in den Lichtungen in der Mitte der Wällr, welche diese« ganze Gebiet bedecken, ausgebut; die Hütten sind rings um die Behausung tS Häuptlings er-richtet, so daß jeder Distrikt fchborf von Zwergen für sich besitzt. Auch bei de» Könige Lonkengo fand Dr. Wolff einen Stau» von Zwergen. Alle Zwerge diese« Gebietet heißen Batona; sie witmen sich ausschließlichder Jagd und der 3 Ernt des PalmenweineS. Die eingeborneit Staune betrachten die Zwerge als kleine wohl» thäy? Wesen, die die Auiabe habe», die Stäime, in deren Mitte sie sich aufhalten, mir Wii und Palmenwein zu versorgen. Dafür we»en die Zwerge von den Stämmen beschützt, -rblien auch Maniot, Mai« und Bananen. Mist leben die Zwerge für sich ; bisweilen ver-biven sie sich jedoch mit den großen Raffen. D Zwerge erklettern mit außerordentlicher Uchicklichkeit die höchste» Spitzen der Palmen» bume, um deren Saft einzusammeln; vortreff-li> verstehen sie eS, sür das Wild Fallen zu e^nden und zu stellen, wie es zu überraschen, ?>e vereinzelten Zwergstämme bilden keine iölkerschast mehr; sie sind heute inmitten rößerer Völkerjchasten zerstreut und sind zwei» illo« die Ueberreste einer Rasse von Urein-oohnern. [Carl Maria von W e b er.s der Componift des „Freischütz" und des „Oderon" war in seinen jüngeren Jahren «in«m über-müthigen Streiche nicht adgenkigt und gern benutzte er jede Gelegenheit, seinem Humor die Zügel schließen zu lassen. Ein musikalischer Scherz auS seiner Jugendzeit — der leider entweder bei einem Brande, oder in einem von ihm selbst veranstalteten Auto daft seiner Erstlingswerke den Flammenrov gefunden — war ein ergötzliches Zeugniß seiner urwüchsigen Laune. — Für irgend e ne festliche Gelegenheit, fo erzählt das „M • B>", bei welcher, einem allen Herkommen gentäß, von den Vätern der betreffenden Stadt Rinderbraten verspeist wurde, hatte der junge Weber nämlich die Compofition einer Cantate übernommen. Das Gedicht, jeden» falls minder genießbar, als Braten, schloß mit den Worten: „Und wenn wir Alles gut vollbracht Und für das Wohl der Stadt gewacht. Dann esse» wir Ochsenbraten." Hall! dachte der schelmische Tonkünstler. mit den „Wächtern" dieser Stadt mußt Du Dir ein Späßchen machen. Er setzie sich hin und com» vonirte das Gedicht, indem er der letzte» Strophe die Form einer Fuge gab. Der Ge-sanaverein des benachbarte» Orle« halte die Aufführung des TonstückeS, Weber selbst die Leitung übernommen und in gespannter Er-wariung sah AlleS der musikalische,, VerHerr-lichung de« Feste« entgegen. Der große Tag brach an. Die „Väter" hatten sich mit geziemender Würde dem durch die Tradition geheiligten Genusse des saftigen RindeS hingegeben, und nun folgte die Cantate. Der erste Theil deS TonstückeS ging anstandslos vorüber, ja die Zuhörer kargten nicht mit ihrem Beifall. Doch nun kam die Fuge. Mit eindringlicher Bestimmtheit fetzte die Stimme des ersten Tenors ein: „Dann essen wir Ochsen" . . Nicht minder energisch folgte der zweite Tenor: „Wir Ochsen . . ." Und so« ging e« im lieb-lichslen Tongewebe durch alle Glimmen: „Dann effen wir Ochs«n — wir Ochsen" — bis dann endlich ganz zum Schlüsse, nach einer zwei-tactigen Pause, eine einzelne Stimme sich hören ließ mit dem Worte--Braten . . . Den Effect dieser „Verherrl chung" auf die Zuhörer kann man sich denken. [Folgende« kostbare Gefchicht-ch e n,] da« buchstäblich wahr ist, hat sich vor einiger Zeit in Witten abgespielt. Schauplatz eine Hauptstraße und zwei an derselben belegen e Läden. Moritz, der eine Ladendesitzer, «man-gelt augenblicklich der unentbehrlichen Back-pflaumen und schickt zu Samuel, der ihm für Geld und gute Wone auShilft. Nun hat aber Moritz feine Pflaumen unter dem Preise ver-kauft, den Samuel ihn bei der Aushilse ab-verlangt, weil die« der Prei« ist, den Samuel selbst beim Einkaufe bezahlt hat. Moritz aber kann feine früheren Preist nicht erhöhe« und verkauft deshalb die AuShilfSpflaumen munter mit Verlust. Kaum hat Samuel das vernoin-men, fo gabelt er mehrere Leute auf, die feine Pflaumen zu dem billigen Preise von Moritz für ihn ankaufe», natürlich unter Verschweigung seine« NamenS. Moritz läßt schleunigst einen neuen Sack Pflaumen bei seinem Freunde Sa» muel zu dem bekannten Selbstkostenpreise holet» 4 immer voller Angst, daß er sonst, wenn « nicht billige Backpflaum«» hab«, sein« Kundschif «in-büßen könn«. Nun entwickelt sich «in äßerst lelha»tes Geschäft bei Moritz: rs ist mer^ür» dig, daß di« Kundschaft an dem Tage wuver» »essen aus Backpflaume» ist, aber eS läßisich dagegen nicht» thun. So wandert Sack auf Sack, mit Pflaume» gefüllt, von Samuel zu Moritz und dütenweise von Moritz zu Sainel. Dieser strich da« Profitchen nicht ungern »in und soll seinem Freunde Moritz erklärt hat>n, ihm recht gern auch mit anderen Dingen a«» helfen zu wollen. . [Eine sehr hübsche Kußank-d o t e] wird auS dem Leben des besann n belgischen Staatsmannes Frvre-Orban berichU. der von Hause aus nur Fröre hieß, ein arm? Student der Rechte war und ein sehr reichs Fräulein liebt«. Die Aussichten für ihn war» kein« sehr günstigen, wie man sieht; als abe der Tag seines Examens herankam, sagte da> Fräulein zu ihm: „Wenn Du morgen glück lich bestanden hakt, fo komm Abends in du Oper und tritt in die Log«, in welcher ich mich mit meinen Eltern und deren Freunden befinden werde." — „Wird man mich aber auch dort dulden?" fragte der Student besorgt. — „Da» für laß mich sorgen!" — Fröre bestand glän-zend und kam richtig in die Loge, wo die Ge-liedte auf in zueilt« und vor aller Welt «inen Kuß auf feine Lippen drückte. Den Eltern blieb nicht Anderes übrig, al« das Verlöbniß zu genehmigen; doch legten sie dem Bräutigani die Verpflichtung auf, seinem Familiennamen d«n ihrigen hinzuzufügen. [Ein« gelungene Gerichtsverba n d t u n gs hat dieser Tage in Detroit, Mlchiga», stailgesunden. Der Farmer Malhew Westbrook in Detroit hatte ein junge« Frauenzimmer als Haushälterin eingestellt. Schon nach kurzer Zeit gab sie die Stelle auf und verlanq»« ihren Lohn, der ihr verweigert wuroe. Sie klagte und an dem für den Prozeß festgesetzten Tage stellte sich auch Westbrook «in, aber mit einem Wagen voller Möbel, die er sämuiilich in den Gerichtsaal brachte und dem Richter zeigte. „Sehen Sie, dieses Fenster, Herr Nichter, «s ist in sechs Monaten nicht gewaschen worden; »nd hier diesen Spiegel, und den Schmutz darauf. Hier ist ein Stück der Diele aus meiner Küche, das ich ausgesägt habe, um zu zeigen, wie schmutzig es ist. Sie hat nie etwas gethan, als Gedicht« gelesen und versucht, mich in sie ver-liett zu machen, und als sie herausfand, daß das bei mir nicht verfing, wollte sie nicht ar-bei!«». Si« wollt« keinen Meerrettig reiben, feine Aepfelbutter machen, und die Bultermilch goß si« weg. Sehen Sie die Töpfe und Teller. — m .n bleibt daran sieben. Und hier all di« Glas, da» sie zerbrochen hat." Dieser augenfällige Beweis der Schlottrigkeit seiner Haushälterin half ihm aber nicht«. Der Richter sprach der Klägerin den Lohn zu und »erur-theilte Westbrook zu den Kosten. [Unsere K i n d e r.] „Sag' mal Evchen", fragt die dunkeläugige Käthe ihre kleine sieben-lährige Freundin, „was möch'st Du d'n mal für'n Mann haben?" — „Ich?" enlgegnet Evchcn und wiegt bedächtig den blonden Locken-köpf hin und her, ich möchte einen Regierung.'-rath" — „Einen Regierun'Srath? Ach!! nein, ich möchte einen Ofsicier; sieh mal die blan?:n Epauletten, den fchönen goldenen Helm, die Masse blitzender Knöpfe--" „Na", unterbricht Evchtn vi« begeistert« Freundin, „m:t Deinem Ofsicier, da hast Du auch wa« Rechtes; laß mal Krieg komme?, denn fchießen sie'» Dir todt, und dann sitzest Du da mit Deinen sieben Kinder»!" [Wortspiel d e « Zufalls.] Eine« der bekanntesten Torpedosysteme ist das White-head'sche. Nun heißt „Whitehead" auf deutsch „Weißkops", eine der renommirtesten Firmen zur Herstellung von Torpedos aber: Schwarz-köpf u. Co.! [Macht der Gewohnheit.! „An-geklagter, haben Sie noch etwa« zu sagen?" — „Ich ruse den Himmel zum Zeugen an, daß ich unschuldig bin!" — „Jetzt werden keine Zeugen mehr vernommen." „Deutsche ZV«cht.' Locates und Urovinciates. Cilli. 29. December. [Kronprinz RudolfundGemah-linj haben am 27. d. M. auf der Reife nach Abbazia um 4 Uhr Morgens Cilli pajsirt. [Perfonalnachrichten.f Der Be-zirkshauplmann in Baden Oskar Freiherr Laffkr v. Zollhkim wurde zum Regie« rungSrath« d«r LandeSregung in Klagenfurt und der Regierungs-Iecretär der Land«Sr«gieru»g in Klagenfurt Alb«rt Graf W o l k« » st«i »-R o d « n «g g zum Statihalierei-Secretär in Niedtrösterreich ernannt. — Dem pensionirten Oberlehrer Franz K l i n g e r zu St. Stefan in Steiermark wurde in Anerkennung feines ersprießlichen Wirken« im Lehramt« das silberne Verdienstkreuz mit der Krone verliehen. —Der Bezirkshaupimann Anton Gras P a c e in Loitsch und der mit dem Titel eine« Bezirkshauplman-nes bekleidete Ministerial Vicefecretär Eduard Freiherr von G u f f i ch wurden zu Ministerial-Sekretären im Ministerium de« Innern, der Statt-hallereirath-RechnungSofficial Rudolf Ritter von P l a tz e r wurde zum Statthalterei-Rechnungs-residenten, der Statthalterei-Rechnungsassistent Josef K r a g l zum Statttzalterei-RechnungSoffi» cial. der Statt>alter«i»Rechnungspraklikant Gu> slao U r a n i t f ch zum Statthalterei-Rechnung« asiistenten, endlich ver D'strictsarzt zu Bleiberg Dr. Carl E n g l e r in gleicher Eigenschaft für t i r ch b a ch im Galthale ernannt. [Deutscher Verein in Cilli.] Im tinne de« bezüglichen, in der letzten Vollver» simmlung gefaßten Beschlusse« hat der Obmann t s deutschen Verein«, Herr Dr. Han« S a j o» m tz, an den Präsidenten de« obersten Gerichts-hie«, Herrn Anton Ritter von S ch u, e r l i n g uuerm 13. d. das folgende Schreiben gerichtet: „Euere Excellenz! Der Deutsche Verein in Cilli hat in feiner am 6. d. M. stattgehabten Vollversammlung insimmig beschlossen. Eurer Excellenz den iefzfühlten Dank darzubringen für die Ent» schidenheit, n,it der Sie in der Frage der Justz-Erlässe sich des so hart bedrängten DeuichthurnS in Oesterreich angenommen haben. Juden ich meiner Aufgabe, Diesen Beschluß zu Hoch ero Kenntniß zu dringen, freudig nach, komm, habe ich die Ehre," u. f. w. VaS Erwiederung«ichreiben Schmerling'S lautet: „Wien, am 2V. December 1336. - Euer Wohlgeborea! Al) erlaube mir verbindlichst für die gü-tige Bgrüßung zu danken, welche der geehrte Deutsch Verein in Cilli wegen meine« Ein» schreite»« gegen den Sprachenerlaß an mich ge» richtet tat. Hochachtungsvoll Schmerling." Bei der bekannten Ausnierksamkeit deS greisen ZnwalteS der Deutschen in Oesterreich brauchenwir wohl nicht erst ausdrücklich zu erwähnen, r aß dies« Erwiederung von Schmer» ling eigechändig geschrieben ist. Sehr interef-fant sind tie Schriftzüge des alten Herrn. Nicht ohne klei >« Schnörkel, sind die Buchstaben gut charakterist« und sehr gleichmäßig aneinder-gereiht; du Schrift ist klein, —eine sogenannte Perlschrift — aber fest und ohne die Spur jene» Schw»nken«, welches bei Leuten so hohen Alters sast selbstverständlich ist. [D e r l e tz t e C a s i n o a b e n b,] am 20. d. M. var nicht übermäßig stark besucht. Gleichwohl interhielt sich die kleine, sehr ge-wählte Gesellchaft vortrefflich und spendet« den Vorträgen d>r Mufikverein« - Kapelle reichlich Beifall. DaS Programm des Concertes war gut gesichtet »nd fanden namentlich die „Don Juan" - Ouvertüre, dann das Potpourrie au« „Der MaSkewall." besonders aber das von Herrn Mayer instrumentirte Potpourrie auS „D'r Zigeunenaron" rauschende Anerkennung. [Der A>« r « i n „Fortschritt" in T ü f f t tj hielt^letzten Sonntag eine Versamm-lung ab. in welker zunächst die Pereinsleitung den Rechenschasvbericht ablegte, woraus die Neuwahlen in dar Ausschuß vorgenommen wur-den. Es erscheinet al« gewählt: Herr C. Amon 1886 Obmann, Herr Dr. Schwab Obmann-Stellver-treter, Herr Trapp Cifsier und an Stelle de» verstorbenen Herrn Lariich, Herr C. Vallenti-nitsch jun. Hierauf gelangte eine von der Ver» einSleitunq beantragte Resolution zur Adstim-mnng uns> einhelligen Annahm-', mit welcher Sr. Excellenz R. v. Schmerling für seine Hai-tung gegenüber den, letzten Sprachen«! iß Dank und Zustimmung kundgeben wird. Die Leitung des Verein'S wurde beauftragt diesen Beschlnß Sr. Excellenz in entsprechender Weis« mitzu» theilen. Schließlich kam eine die Tüfferer Feuer» wehr betreffende Angelegenheit zur Sprache. Es stellt fich nämlich im Interesse de« Marktes und eine« großen Theile« de« Bezirke« als dringend nothwendig heraus, daß eine zweiie Feuerspritze angeschafft werde. Zur Anschaffung derselben s'ien zwar schon 500 fl. va, allein dies« genügen nicht. Der anwesende Lmdtag«-abgeordnete Dr. Neckermann beantragt, eS sei der Landtag um eine Beitragsleistung au« dem Feuerwehrfonde der Assecuranzen in einer Petition anzugehen, welcher Antrag beifällig aus-genommen wird. [Der PettauerTurnverein,] wel-cher sich der besten Simpathien erfreut, ver» anstalt«te letzten Sonntag im Saale des Herrn Murschetz eine Christbaainfeier. Die Stadtbe-wohner gesellten sich den» Feste in solcher Anzahl bei. daß der schöne Saal bald di« aus den letzten Platz besetzt war. Turner K r e n n de-Willkomm!« die Gä>t« mit kräftigen herzlichen Worten, welche sehr beifällig ausgenommen wurden. Nach der darauf folgenden Tombola entwickelte sich unter den Klängen der »refflichen Capelle deS Musikvereine« ein animirle« Kränzchen. i„G ermaniagrub «."] Am 12. Juni d. I. sind, wie bekannt, in der Germanlagrude der Gewerkschaft Skofi« dr-i Bergleute ver-fchüttet worden, in Folge desfen die Arbeiten in der genannten Grub« wegen Gefährlichkeit von AmtSwegen sistirt wurden. Die Gewerkschaft ist nun vor einiger Zeit um di« Bewilligung eingeschritten, nach den Leichen der verunglückten Arb«»«r suchen und die Grude wieder in Betrieb setzen zu dürfen. Hierüber wurden commissionelle Erhebungen angeordnet und haben dieselben gestern den 28. d. M. stattgefunden. AI« -ach» verständige iniervenirten die Herren Franz Rofchelt, k. k. Professor der Bergakacemie zu Leoben. unv Ferdinand Seeland, k. k. Bergrath und Jnsp ctor der öst. Alp. Montan» Gesellschaft zu Klagenfurt. Dec Befund der Commifsion ist noch nicht bekannt. [DaS schönste Jagdresullat. ] welches in unserer Gegend seit Menschengeden» ken erzielt worden, lieferte die am 27. d. M. in St. Anna bei Tüchern (Jagdpachtung der Gewerkschaft Störs) abgehaltene Jagd. E« wurden nicht weniger als 8» Hasen geschossen. Da« hier gegebene Beispiel tüchtiger waid» männischer Hegung W allen unseren Jagdh«rr«n auf da« Beste zur Nachahmung «rnp'o^len. [E i« l a u f f p o r ».] Sei» einigen Tagen wird unser Eislausplatz von der sportlustigen Welt sehr eifrig besucht und findet sich don, namentlich in den NachmittagSstunde», ein« manchmal fehr zahlreiche Gesellschaft ein. Wir wünschen im Interesse der Schlittschuhläufer, daß die herrschende Kälte rech: la ige andauere. [LandtagSwahl.] Für die am 30. d. stattfindende Wahl eines Abgeordneten der inneren Stadt Graz in den steiermärkischei» Landtag an Stelle Dr. Rechbauer'« schlagt da» Lande«» Wahlcomit»? den Bürgermeister Ferdi» »and Portugal vor. [Winterschlaf.] Die Wahler der Ge« meinde Grufchouj« Bezirk Gonobitz, scheinen Winterschlaf zu halten, denn nur so wäre eS zu erNären, daß sich zu den für den 23. d. aus« geschriebenen Gemeindewahlen nicht m hr al« ihrer vier einfanden, während e« deren doch nicht weniger als 150 gibt. Natürlich wurden die Wahlen nicht vorgenommen, sondern vertagt. Wenn die Herren bi« zum neuem Wahltage ihren Winterschlaf nur auch beendet habe», denn sonst könnte eS ihnen passiere», daß sie sich beim Erwachen urplötzlich einer windifchen Gemeindever« tretung gegenübersähen. 188*5 1$ a » P o st- und Telegraph»»- a m t P e t t a u] wird zu Neujahr vom Aerar in eigene 9Jei,ie übernommen. sWasserlei tung i n L u t t e n b e r g.] Der Energie r«s Bürgermeisters Herrn Schwarz, dem thatkräftigen Mitwirken um daS ösfenl-liche Wohl vielverdienter Bürger, »nd der Opfer-Willigkeit des Lultenberger SparcassaauSschuße» danken die Mar.tbewohuer die Einführung einer Wasserleitung, welche das vorzügliche Wasser d'r im Parte entspringenden Quelle dem Ültartie zusühn. Die Konen belaufe« sich vorläufig auf ungefähr 5000 Gulden. Von der Leituna werden fünf öffentliche Brunnen gespeist. [$tt Gemeindeausschuß oon V > l I a ch] hat sich einer Conlroverse wegen, welche sich aus den Bau des dortigen Spar- cassegebäudeS bezog, thalsächlich ausgelöst. • • # [Ein Wüterich.] Der BesitzerSsohn Si-mo i Seih au» Uinerjakobsthal »ahm vom Brunnen des Klasinz den Wassereimer fort, ging niil demselben zum Nacht ar Frangeich, fing dort zu schreie» an, schlug mit dem Wasser-eimer auf die Fenster und zertrümmerte alle Fensterscheiben und alle Jaloufine». Die Frau des Hauses ivurte durch cineu Holzsplitter, wel-cher ihr ans Auge flog, derart verletzt, da» si in Gesahr ist. zu erblinden. [V e r f a n n t.J Der Grundbesitzer Georg G v d e tz von Kamno gewahrte in der Nacht vom 25. auf den 20. d. M. einen Mau», welcher fich in den Stall schlich und dort ei» Licht anzündete. I» der Meinung, daß der Eindring» ling ein Dieb sei, bewaffnete sich Godetz mit einer Holzhucke und hieb, als der Andere den Stell wieder verließ, mit der Hacke aus den-'elden ein. Al» der vermeintliche Dieb bereits überwältigt war und in seinem Blute schwamm, erkannte Godetz zu seinem nicht geringen Ent-seyen in dein Verwundeten seine» eigene» Schwager. sZ u Tode g e p r ü s! e l t.] Am 26. d. M. erlitt der Keuschler»sohn Johann C i s e j zu Kappeldorf im Sannthale bei einer Rauferei derartige Verletzungen, daß an seinem Auskom men gezweifelt wird. sWirthShausschlacht.] Am 27. d. M. kam es Nachmittag» zwischen den Burschen Karl Turnscheg. Martin Kolenz. Mathias Ter-alau, Bartl Belag, Martin Kaiser, endlich Franz und Jakob PreSicek aus Locic einerseits dann Joses Evetko, Bartl und Martin Mali», andererseits vor dem Gasthause de» Georg Horvat in Oberbirubailni zu einer Schlägerei, welche mehrere schwere Verwundungen ergab. Einigen der Rausdol)e waren Ohre» und Nase abgeschnitten. Der Kampf, welcher anderthalb Stunden gedauert hat, wurde i»it Messer und Zaunlatten geführt. Drei der Burschen sind durch die Gendarmerie zur Hast gebracht worden. [E i n Raubmor d.] Auf dem Hütten-berger Erzberg ist unlängst an dem Knecht Anio» R a b e n st e i » e r ein Raubmord ver-übt worden, welche» gethan zu haben ein ge* wisser Martin Niesscl im Verdachte steht. Der mutmaßliche Thäter wurde dem Gerichte eingeliefert. jR a u b m o r d.] An Anton R o » m a » », Besitzer in Smbovetz in Croatie», wurde am 27. December ein Raubmord verübt. Diese» Raubmorde» wird Andreas Ludet aus Stein» dors Bezirk Pettau beschuldigt. Derselbe ist 34 Jahre alt, mittlere Größe, hat auffallend rothe» Gesicht, graue Augen, bartlos und ist ziemlich corpulent. Der Raubmörder hat nach der That die Richtung gegen Cilli genommen. sM i ß h a n d e l t.] Der WirthSpächlers» söhn Ferdinand Bök aus Radach hat den Simon Ö * ch. weil er der Mutter Bök'» au» einer Schublade mehrere Zigarren gestohlen halte, mit einem Sessel derart mißhandelt, daß er bewußtlos liegen blieb. sEn t sp r u n g e n.j Am 26. d. M. ist der UnterjuchungShäftling Jakob Vodepp nach Aushebung der Thüre aus dem Arreste des Bezirksgerichte» St. Marein entsprungen. .N«tsch- Macht." Herichtssaat. Graz. 24. December. (Orig. • Bericht.) [Ein Sitienromann au« der Ge-g e n >v a r t.] Nach durchgeführter Verhandlung wurde sowohl Pauline Wucherer als auch deren Mutter de» verbrecherische» Betrüge» schuldia erkannt. Der Gerichtshof nahm jedoch an. daß die vom Vertheidiger Dr. K o S j e k in» Treffen geführten mildernden Umstände überwiegend seien und verurtheilte dem» ich die Tochter mit drei, die Mutter zu vier Mo-nateii Kerker. Beide gaben sich mit dem Urtheile zufrieden. Theater, Kunst, Literatur. ßillier Stadttheater. Die Ganghoser-Neuert schen Dramen haben durchgehendS zwei Fehler. Der erste derselben besteht darin, daß nicht der Tilel zur Fabel, sondern die Fabel zum Titel ersunden wurde, und der zweite Fehler ist der. daß diese Stücke eigentlich nicht Dramen, sondern Novellen, Bauernerzählunge» sind. Nehmen wir nur gleich eine» der ersten Bühnenwerke dieser Firma zur Hand, den „H^rrgottSschnitzer von Overamiuer-gau." W-» in aller Welt hat dieser Herrgotts-schnitz», hat die ganze Handlung mit dem Annnergau zu thun ¥ Nicht daS Geringst,. Aber der Name ist populär, und die Dieter stehen nicht an, ihn zu anectiren, trotzdem die zu dem Titel erfundene Handlung ebe isogul in Oplotnitz spielen könnte wie im bairischen Hochland. Gerade io verhall es sich mit dem „Geigenmacher von M i 11 e n w a l d", welcher gestern in unserem Sladttheanr gege» den wurde. Die Figur ist oon einem der meist» gelesenen deutschen Familien-Journale erst vor kurzer Zeit popularisirt worden, und die Herren Gnnghofer und Neuert zaudern keinen Augenblick, a» Verdienst jener Wochenschrift im In-teresse ihres TantivmenbucheS auszunützen. Auf den Titel kommt allerdings sehr viel an; man weiß ja. wie große Glücke beispielsweise Sar» dou darauf hall, daß die Namen seiner Werke g-sällig klingen. Aber die beide» bairischen Dichter gehe» darin doch zu weit, denn sie treiben geschäslsmäßige Marklschreierei. Und was nun de» Inhalt de» „Geigenmachers" an» belaugt, so mag sich die Geschichte recht gut zu einer Erzählung für die „Gartenlaube" be-arbeiten lassen, zu einem Drama taugt sie nicht. Um nur Eines hervorzuheben: waS ist denn eigenllich die na .ifche Schuld d.» Helden ? Daß es ihm an Witz fehlt, zu errathen, daß seine Braut einen Ander» liebe? Seil wann kann denn eine solche Beschränktheit des Geistes eine wirkliche tragische Schuld abgeben, welche Sühne helschl und da» Zugrundegchen des Helden rechtfertigt? Die Sache hätte sich anders ge-staltet, wen» die Braiu zum Mittelpunkte der Handlung auSersehe» worden wäre. Wenn sich ein Mädchen von der Müller überreden läßt, sich von einem ungelieb'e» Manne zunt Altar füh-ren zu laffe», so kaun die» allerdings zu einem wirklich tragischen Conflict führen. Dann ahn müßle da» Mädchen zu Grunde gehen, nicht der betrogene Mann, und nachdem im „Geigen-macher" somit gerade da» Gegentheil geschieht, so bleibt die erschütternde, läuternde Wirkung aus, der Zuschauer wird einfach gequält und d^r Erfolg de» Stücke» ist lau. Was diesen letzlere» noch mehr beeinträchtigt, ist die be-haglige Breitspurigkeit der Arbeit, die wohl der Novelle ansteht, nicht aber dem Drama. Die Acte wollen kein Ende nehmen, es gebricht ihnen an der unumgänglich nöthigen Steigerung, sie schließen, stall mit großen Wendungen, mit Eplscden, und der mit den Aktschlüssen erzielte Effect ist demnach ein mäßiger. Die Darstellung der Novität war gut. Besonderes Lob verdie-nen die Herren Donat und Treuherz, dann Frau Donat, welche als Ära ganz rei end ausgesehen hrt, endlich Herr Teller, der den Clarinettensteffel geschickt skizzirle und vo» Fräulein Hnem?r gut unterstützt wurde. Herr Iahn dagegen reichte an seine Aufgabe nicht heran. 5 Am Sonalag wurde vor mäßig besuchte« Hause Nestroy'S „Affe und Bräutigam" gegeben, ein Slück, welche» als ein drastischer Beleg gelten darf, wie weit sich ein Bühnendichter verirren kann, wenn er sich verleiten läßt, einem Schau-spiele? eine Rolle „auf den Leib" zu schreiben. Die Herren Donat und Crovetto haben sich redlich bemüht, d.n antiquirten Scherz über Waffer zu halten. Eingesendet. P. T. Mit Wehmuth stehen alle Verehrer Dia» na'» der wildreichen Steiermark, insbesondere jene de» Unterland?», vor einem Wendepunkte, sürchlend, künftighin, wenn auch nicht vollständig auf die Freuden der Jagd zu verzichte», sie doch nur im geringen Ausmasse genießen zu können. Wie e» wohl keinem Beteiligten entgangen sein wird, hangt ">a» Schicksal der stet-rischen, insbesondere aber der untersteirischen Jagden von den Beschlüssen de» am 7. Jänner k. I. wieder zusammentretenden Landtage» ab. Zwei Vorlagen sind es, welche Aenderun-gen in den gegenwärtig bestehenden Jagdver-hältnissen anstreben.' eine Regierung»- und «ine LandeSauSjchußvorlahe. Wen» diese selbst auch noch nicht die höchste Gefahr bringen, so ist zu fürchten, daß durch die Vorschläge von Seite des leider in der Mehrheit nicht jagdfreund» lieh gesinnten, hierzu gewählten Ausschusses und durch die Debatte im Landtage Beschlüsse gefaßt wer' en. welche unsere Jago im höchsten Grade gefährden, ja, einige Wildgattungen ge» radezu vernichten (Hase, Fasan). Um dieser Vernichtung nicht mit ver-schränkten Armen zuzusehen, ist wohl jeder echte Waidmann «ich selbst verpflichtet, bevor da» Unheil eingelreten ist, seine Stimme zu erheben und die Gefahr, welche durch die PceiSgebung der Jagd in national-ökonomischer Hinsicht entschieden eintreten müßte, klar und lebhaft zu betonen. Steieiinark» Jäger werden auch das °To-desurtheil über ihre schöne Jagd nicht sprechen lasse», ohne bevor, wenn auch ungebeten, ihre Meinung vernehmen zu laffen. E« werden in Graz. Leoben und Hartberg zu diesem Zwecke Jügertage einberufen! Bei dem u »stände, als die untersteirische Jagd am meisten gefährdet ist. erlaubt sich der Gefertigte, für Sonntag den 2. Jänner 1887, 7 Uhr Abend» im Gla»salon „gold. Löwe" in Cilli, einen I ä g e r t a g einzuberufen und dazu, nach Einholung ent» sprechender Gutmeinungen von Seile dethei-ligter Kr.ise anderer Orte Unlersteiermark», nächste h.'nde Tzg Sordnnng festzustellen: 1. DiScuffion über die dem gegenwärtigen steiermärkischen Landtage zur Beschlußfassung vorgelegten Jagdgesetz- und WildschongesetzeS-Vorlagen, mit Abfassung einer diesbezüglichen Resolution. 2. Eventuelle weitere Anträge und Bespre-chung von Jagdangelegenheiten. 3. Gemüthliche Jägerkneipe. Jeder untersteirische Jäger, wozu auch Beruf»jäger geladen sind, erscheine an diesem Abende, um durch seine Slinnne zu beweisen, daß er für das edle Waidwerk einsteht und sich ein schöne» Vergnügen nicht kür» j'ii zu lasse» gesonnen ist. Kommt daher alle, alle, welchen der Be-stund der untersteirischen Jagd am Herzen liegt, bedenket, wa» man Euch zu nehmen gesonnen ist und ehret St. Hubertu» durch Euren echten Jägersinn! Waidmannsheil! Cilli, 29. December 1886. Dr. I. Hoisel, D»legirter de» steiermärkischen Jagdschutzvereines." Ca. 1000 Hopfenstangen sind za verkaufen. Kikow in der Expedition d'csca Blattes. „Deutsche Nacht' 1886 Nr. 2329. Kundmachung. Am 19. d. M. Vormittag murde auf dem Wege zwischen beiden Lahnlzöfen geaen Dodrova eine WeibSperfon von einem fremden Hunde angefallen und am Kleide beschädiget. Der nämliche Hund von der Race der Haushunde, mittelgrok. schwarz, st>.ckhaarig. mit kleinen ge> spitzten Ohren und gestutztem Schweif, männli-chen Geschlechtes, fiel bald daraus bei Lava einen Knecht an, ohne denselben jedoch zu be-schädigen. DaS Betragen des Hunde» sprach dafür, dav derselbe wuthverdächtig sei. Derselbe Hund wurde.daher über dieSämtliche Anord-nung verfolgt, entkam jedoch au« der Umgebung von Cilli und wurde Tags darauf, nachoem er bei Neukirchen S Personen gebiss.n. oon wel-chen 3 gefährlich beschädig» sind, bei Weixeldorf gelobtet und commissionell thierärztlich untersucht. Da der Befund unzweifelhaft ergab, daß der Hund von der Wuthkrankheit befallen war und nachdem auch die Jndentität des obducirt.n Hundes mit dem. welcher die Bäuerin ober dem Lahnhof angefallen hat. festgestellt ist, so wird in Gemäßheit deS ViehseuchengesetzeS vom 29. Februar 1880 Nr. 35 R. G. B. und deS Ge-setzeS vom 2.',. Mai 1882 R G. B. Nr. 51, so wie durch die k. k. Bezirkshauptmannschaft in mehreren Nachbargemeinden, auch von hieramts im Stadtbezilke von Cilli die Hundecontumaz verhängt und werden folgende Schutzmaßregeln zur genauen Darnachachtung angeordnet. 1. Sämmtliche Hunde, welche etwa von dem fremden Hunde gebissen wurden, oder mit ihm nur in B>rührung kamen, sind der Töd' lung verfallen und werden zu dem Zwecke dem Wasenmeister übergeben, daher Besitzer von derlei Hunden, insofern« sie Kenntnis davon haben, verpflichtet sind, unverzüglich Hieramts die Anzeige zu erstatten. 2. Das freie Herumlaufen der Hunde im Stadtbezirke ist unbedingt verboten und dauert dieses Verboth durch drei Monate; wahren! dieser Zeit müssen die Hunde im Hause wohl verwahrt werden und auf der Gasse mtt sicherem zweckentsprechendem Maulkorbe versehen sein, oder an der Leine geführt werden; andere herumlaufende Hunde werden vom Wasenmeister eingefangen und unnachsichtlich vertilgt und unter keinen Umständen dem Eigenthümer zurückgege-ben werden. 3. Wer an einem ihm gehörigen oder seiner Aufsicht anvertrauten Hunde auch nur Erscheinungen wahrnimmt, welche den Verdacht einer Wuthkrankheit erregen, hat die Verpflich-tung — hievon unverweilt ämtlich die An-zeige zu erstatten und den Hund an einem solchen Orte, wo die Gefahr einer Ansteckung für andere Hunde nicht bestcht, indessen ver-wahrt zu halten. Hundebesitzer, welche diese Anordnung außer Acht lassen, werden unnachsichtlich zur Verantwortung gezogen und nach Maßgabe der An-faugS citirten Gesetze dem Gerichte zur compe-tenten Amtshandlung angezeigt werden. Stadtamt, zugleich politische Behörde Cilli, am 23. December 1886. Der Bürgermeister-Stellvertreter: Franz Zangger. Z. 4339 Kundmachung. In Folge Gemeinderathsbeschlusses vom 3. December 1886 werden vom 1. Jänner 1887 an bei den städtischen Mauthen Juxta-Boletten eingeführt, daher die Mauthgebühr bei jedes-maligem Paffireu der Mauth zu entrichten sein wird und ist eine Pauschalirung oder Ab-findung von diesen Zeitpunkte an ausgeschlossen. Zur Erleichterung und Bequemlichkeit der Stadtbewohner sind Juxtenbücher mit je 199 Boletten für Wagen und Karren ausgelegt und können dieselben bei der städtischen Casse gegen Entrichtung der hufür entfallenden Gebühr bezogen werden. Stadtamt Cilli am 24. December 1886. Der Bürgermeister-Stelloertreter: Fran; Zanggtr. Schwarz Satin inerveillßax (ganz Seide) fl 1 1R npp llptpp di» I). «.45 (in 1« vcrschiede-11. 1.1 J ytJI IflElEl neu Qualitäten) versendet in einzelnen Roben und ganzen Stücken zollfrei in's | Hans das Scidenftibrik-Depöt von G. Henneberg ,1t und Ic. Hoflieferant). Zürich. Muster unigebend. Briefe holten 10 kr. Porto. sehr widerstandsfähig, mehr filr schlanke Damen passend. 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Juni 18W5. ..........................................fr. 91,0ß 1-543*54 Jahreseinkommen aus Prämien und Zinsen . . .................. 17.926.068 77 Auszahlungen für Versicherung*- und Rentenverträge Rückkäufe et«, seit 1848 . „ 164.776.000-— In jcr letzten xwölfmonatlichen Geschäftsperiode wurden bei der Gesellschaft für - . • „ 60Z93.200'— neue Anträge eingereicht, wodurch der Gesammtbetrag der seit Besteben der Gesellschaft eingereichten Anträge sich auf...................„1.891,163J29*— stellt» Die Gesellschaft übernimmt xu festen Prämien-Versicherungen auf den Todesfall mit 80 Percent Gewinnantheil oder auch ohne Antheil am Gewinn, ferner gemischtes und auf verbundene Leben; schliesst I Renten- und Ausstattung»-Verträge ab; gewährt n ich dreijährigem Bestehen der Polixen den Rückkauf . für Poliien auf Todesfall oder gemischt, welche hiezu beiecbti't sind, oder stellt für Poliien ant Todesfall nach dreijährigem und für Aussteuer-Versicherungen nach fünfjährigem Bestehen reduxirte Polixen I _aus, für welche dann keine weiteren Zahlungen xu leisten sind. Prospecte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt durch die Herren Agenten und von denM Geueral>Aifeilten t'ilr lii-iiin und Sjüilateiernmrk, Gnido Zeschko, 44—12 Triester-Strasse Nr. 3 in Laibach. 1886 ..Deutsche Wacht." H. Kasparek in Fuinek, Mähren liefert gegen Nachnahme 5 Kilo Kaffee: fi.— . 6.25 . 6.50 , 0.25 . 6.60 . 6.75 , 7.56 . 7--. 7.50 fl. 4.—, Nr. 6, Pomingo, elegirt. hochfeinst......fl. Cuba. hochedelst, Ha. » ........ Cohi, H In. » •••••» Portoricco. hoebedelüt, Ilfl. » ....»»» Portoricco, , Ia. , ....... Java, goldgelb, Ia. , ....... Menado Ia. » ...... » Ceylon, II«. » ....... Ceylon, Ia. , ....... Kaiser-Thee per 1 Kilo Nr. 1, fl. 3.50, Nr 2 Nr. ,'!. fl. 4.50, Nr. 4. fl. 5.—, Nr. 5. fl. 5 50. fl. 6.—. Der Besteller bat also keimn Zoll, kein« Porti ond keine Emballage zu bezahlen. Ich bitt« um Bestellungen. [T" lUer im Meise! Darüber ist, welche» der vielen, in den Zeitungen angepriesen«! Heilmittel er gegen sein Leiten in Gebrauch nehmen soll, der schreibe gefälligst eine Torrespondenzfarle an Richter« Verlag». Anstalt in Leipzig und ver. lange die illustrierte Broschüre ,,üraitca» freund". In diesem Küchelchen ist nicht nur eine Anzahl der besten und bewährtesten Hanö mittet ausführlich beschrieben, sondern eS sind auch rrlkintrrndc Krattlrenberirlito beigedruckt werden. Diese Berichte beweisen, Haft ftdr oft ein einfaches Hausmittel genügt, um selbst eine scheinbar unheilbare »iranitstit noch glücklich geheilt zu ietien. Sem» dem »ranken nur daS richtige Mittel zu Gebote steht, dann ist sogar bei schwerem Leiden noch Heilung zu erwarten und darum sollte sein Kranler versäumen, sich den «Kranfensreund" fummeit zu lassen. Än Hand diesc» lesenswerten Buches wird er viel leichter eine richtige Wahl treffen sönnen. Turch die Zusendung erwachsen dem Besteller keinerlei Ssstcn. "ÄS ▼ AV/vVAVAVATAVi Portal mit Spiegel- scheiben 2 schöne Zimmer I Kabinet, scb.'»ne Köche. 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Zttindisch-Grai: G. Korbtl- ZÄolfSherg fl. Hutb _ Kundmachung. Sonntag den L. Jänner 1887 Vorinittal, um II Uhr, wird im Theater die Nritalion drr Logen für die Saison vom ß. Jännrr 1887 bis IS Februar >887 stattfinden. Stadtamt Gilli, am 28. December 1886. Der Bürgermeister-Stellvertreter: 003 2 Fran; Zangger. t A A ^ A ^ J M nid Unteizeichnete spricht hiermit dem geehrten Publicum für das durch Jahre geschenkte Vertrauen den wärmsten Dank aus, und bittet zugleich sie auch fernerhin zu unterstützen. Gleichzeitig erlaube ich an das P. T. Publicum das Ansuchen zu stellen, bei Ertheilung der Commissionen an Dienstmänner jedesmal die Garantiemarke zu verlangen, sowie etwaige Unzufriedenheiten im Comptoir des Dienstmann-Institntes anzuzeigen. Auch mache ich auf diesem Wege meine geehrten Kunden aufmerksam, dass ich stets bestrebt sein werde, mit soliden und rechtschaffenen Dienstboten dienen zu können, und zeichne: Hochachtungsvoll Therese Kaiiit^cr. Itoli- Mtiiri nißv frische, bester Marke, liefert das 5 Kilo-Fassl gegen Nachnahme ohne weiter« Spesen um 2 fl. 80 kr. U. Kasparek in Fulnek, Mähren. .....................................................................................................................................im.....illllllllll Kundmachung Die Diroction der k. k. priv. wechselseitigen Brandscbaden-Versicherangs-Anstalt in Graz beehrt sich den P. T. Vereinstheilnehmern derselben köflichst bokannt zu geben, dass dio Einzahlung der Ver-einsbeitrüge pro 1887 mit 1. Jänner 1887 beginnt, und solche jederzeit sowohl an der Directions-Casse im eigenen Hause Nr. 18 und 20 Sackstrasse in Graz, als auch bei den Districts-Commissariaten geschehen kann. Es diene jedoch denjenigen P. T. Vereinstheilnehmern, welche bereit« in den ersten neun Monaten des Jahres 1885 mit Gebäuden bei der Anstalt versichert waren, seither ununterbrochen bei derselben versichert geblieben sind, beziehungsweise auch im Jahre 1887 daselbst versichert bleiben, zur weitem Kenntnis*, dass denselben in Gemässheit des von der Vereinsversammlung am 24. Mai 1886 zum Beschlusse erhobenen Antrages des Verwaltungsrathes, aus dem im Verwaltungsjahre 1885 in der Gebäude-Versicherungs-Abtheilung erzielten Ueberschusse ZClitt PflTCUff des im letztbezeichneteu Jahre vorgeschriebenen Vereinsbeitrages als Rückvergütung zu Gute kommen, demnach sich für diese P. 'f. Veroinstheilnohmer die Beitragszahlung pro 1887 um die vorerwähnten zehn Percente verringert. Graz, im Monate December 1886. 904 Direetion der k. k. priv. wechselseitigen Brandschaden-Versicherungs-Anstalt in fm r «1 K. (Nachdruck wird nicht honorirt). m * i rmrnmrmi ............................................................................................................................. ..Deutsche ZSacht." 1886 Den hochherzigen Mitgliedern des katholischen Frauenvereines Cilli wird bekannt gegeben, dass durch die milden Gnadenspenden und die iM'MOtHiere der hiesigen Spar- casse-Direction von 50 fl., in Summe 221 fl. 50 kr. eingegangen sind, welche am 20. December 1886 an 53 Arme ganz vertheilt wurde. Der wärmste Dank wird den wohlthätigen Mitgliedern im Namen der Armen ausgesprochen. »07 i Das Comite. Grtf Arthur Nensdorf Poully Militir-Veteranen-Verein in Cilli und Umgebung. xu «l.'ni Mittwoch den 5. Jänner 1887 im Salon des Hotels „zum gold Löwen11 in Cilli stattfindenden Khrikßaumfeke de» obigen Vereine», verbunden mit einer mnMscWeclaialoriscbeii nnd gesangiicbeQ Abend - Unterhaltung nebst einem Glücksha rit (Zur Lotterie.) Bei diesem Cbristbanmfe»te werden i-a 30 Kinder von unbemittelten Vereinsinitgliedem mit ganz neuen Kleidern. Schuhen und sonstigen Bekleidungs-Gegen-ständen betheilt PROGRAMM: 1. Cm halb 7 dir Abend«, nachdem der Christbaum entzündet uml der Obmann «eine Ansprache vollendet, findet die Vertheilung der Christgeschenke an die Kinder statt. 2. Schwarzenberg-Marseh. 3. Ouvertüre „Ein Märchen" von G. Mayer. 4. ..Myrthenblilthen". Walzer v. J. Straus.*. 5. Ob d* stad bist, Declnniutions-Scherz von Carl Arthur, vorgetragen von Marie Donat. 6. ..Wie schön bist Du", Solo für Flttgelhorn von Abt, vorgetragen von Herrn C3pellmeister G. Mayer. 7. Der Strike der Schmiede. Declamation, vorgetragen von Herrn Otto Teller, 8. Grosses Potpourri aus ..Zigeunerbaron" von .1. Stzauss. — Auslosung der ulückshal'en-Gegen-lilide. 9. ..Die Gevatterbitte", komisches Duett, gesungen von den Herren Carl Berger und Jnlius Donat. 10. ..Die schöne Müllerin und ihr Postillon • von G. Mavcr. 11. „Ein Tiroler Reiseabenteuer". Erzählt von Herrn Julius Douut. 12. „Bonvivant", Gallop von Zikoff. Fran Marie Donat, dann die Herren Julius Donat. Otto Teller und Carl Berber. Mitglieder des hie*. Stadttheater«, haben an* besonderer Gefälligkeit für den wohlthätigen Zweck, ihre uuentgeltliche Mitwirkung freundlichst zugesagt. Die Musikpieeen werden von der Cillier Musik-vereins-Kapelle unter persönlicher Leitung des Herrn G. Mayer, vorgetragen. Der Gliiekshafeii wird eine beträchtliche Anzahl von Treffern, darunter viele nützliche, hübsche Stücke und verschiedene Jux-Gegenstände umfassen. Jeder Eintrittkarte wird eine Nummer für den Glückshasen gratis beigegeben. Eintritt 30 kr. Kinder unter 12 Jahren frei. Beginn der Soiree halb H llhr Abeuds. Da« Erträgniss wird dem Comite de» Festes überwiesen. Der Salon wird genügend geheizt sein. D4E" Gütige Spenden werden zum oborwäbnten WohlthätigkeiUacte. sei es in Geld. Naturalien oder sonstigen Gegenständen, für den Glückshafen mit Dank angenommen, welche man in der Papierhandlung Johann Rakusch. Cilli. Hauptplatz, (woselbst ein Widmungsbogen aufliegt) gefälligst abgeben wolle. Für daa Comite1: 898 3 C. WrAmfrff, Obmann. An meine AorArrceAi-ren AkikIcn ein Glückliches Neujahr sowie auch meinen innigst wärmsten Dank für das mir bisher geschenkte Vertrauen, welcires ich mir in die Zukunft innigst erbitte. !'0i Hochachtungsvoll Uhmiacherswitwo. Allen verehrten Stammgästen und Gönnern des Hotel Elefant in Cilli (i">lürtiliri)süllsujiil)r wünscht Hochachtungsvoll Thomas Schlich 910 2 Hotelier. friscli geräucherten, liefert 5 Kilo gegen Nachnahme ohne weitere Spesen um fl. 3*50 H. Kasparek iu Fnlnek, Mähren. Kiii 2-fcnstriges Zimmer mit oder ohne Verkilstigung. Adresse Eipe In der Oesen-Hafnerei des Mich. AMler in Cilli werden zwei liehrjunsen und ein Zu* Hehler. welcher Platten schneiden kann, aufg -nomm*n. ^ ZE3-u.ssexi frische, beste Marke, liefert da« 5 Kilo-Fasst gegen Nachnahme ohne weitere Spesen um 2 fl 25 kr. H, Kasparek in Fnlnek. Mähren. Sicherer Verdien*«! Solide Personen aller Stände, die sich mit d->m Verkaufe gesetzlich erlaubter Staat«- nnd Prämien - Lose gegen Ratenzahlungen befassen wollen, werden von einem inländischen Bank-hause ersten Langes unter sehr gute» Bedingungen überall angestellt. Iti i einigem Fleisse sind monatlich ohne Capital und Risico fl. 100 bis 3041 leicht zu verdienen. Offerte in deutscher Sprache mit Angabe der gegenwärtigen Beschäftigung sind zu ri hten an Rudolf Mosse, Wien, sub: A. 1000. 825—6 Zuaiuier Ourkou von bester Qualität liefert das 5 Kilo - Fassl gegen Nachnahme ohne weitere Spesen um fl. 1.80 II. Kasparek in Fnlnek. Mähren. Ein C1oiii|k^ii«»ii zum Abonnement der „Wiener Zeitung" wird gesucht. Nähere» Exp. d. 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