3?H« l>r^^ »«»»nmll«t« °n«p««»»! I» «omptoll «anzj, ^< ^,.^^.^^^2^.^ . ^ c^ ^» < g»<«ll» °n»,«b««! Fill lleln« 3>-.I,la»r »«, ,u ^^>^>^ Nichtamtlicher Theil. Die Situation in Frankreich. y, Vorgestern trat die neugewählle französische Kam-lc»,il^ ^^" "^^' ^'b"na zusammen. Im npubli-^» ^^ll^ ^ ^^" diesem Ereignisse nicht ohne Au/? ""ö Jagen entgegengesehen. Mit freudiger ^ ^ncht war man in den Wahlklimpf gegangen; li^.,^bgiltige Consolidierung der Partei, ein nahezu z,hn, ""»es Plebiscit für die seit anderthalb Jahr-Üen ^ ^stehende Slaatsreform halte man am Mor-^t!°^ 4. Oktober etwartet, und der Abend brachte b^ >^." Kunde von dem Überraschenden Erstalken ! ^^wigten Gegner. Die Zahl der monarchistischen s sich "^n königlicher und kaiserlicher Observanz hatte j 'Us?^^ als verdoppelt. Nun erhob sich der Angst-j^'cM Vaterland sei in Gefahr und die Republik tie .^e stellt, wenn bei den zahllosen Stichwahlen tH.r^her getrennt marschierenden und schlagenden z!ig"'"Nischen Gruppen nicht geschlossen wie ein «llz» ö"r Wahlurne treten. Sie gehorchten diesem Itz Ebenen Schlagworte der Führer und gaben am jiir sMer den handgreiflichsten Beweis, dass auch ^« sle'lich nur unter außergewöhnlichen Ver< ^eaz '^' slrenge Mannszucht zu beobachten keines-Ülillfs^'" Ding der Unmöglichkeit sei. Nach dieser liehen Probe hofften idealistisch angehauchte Po< " »„d ! "uch fernerhin die Disciplin aufrechtzuerhalten >i ^ .'" die Kammer hinüber zu retten. Es fehlte in Nun«, roijchenlllchen Zwischenpause nicht an Anstren-^" dieser Art, die nunmehr mit Müh und Noth iti^'lhten Deputierten auch unter Einen Hut zu l«bi, " und der republikanischen Regierung eine respec« !»«te ^"blikanische Majorität zu sichern. Insbeson->n n,^lien die Minister-Candidate«, welche bei der Hch^sihl stehenden Reconstruction des Cabinets l»t, k sofort an die Reihe zu kommen hoffen, sich »A..^ Zustandekommen einer solchen Majoritiit be-hch°/ '^ bisheriger Erfolg war aber ein so zweisel-Vi', "^ ^ selbst und alle ernsten republikanischen V,"l mit Zagen und Bangen der Entwicklung der iv'ln Abgeordnetenhause entgegensehen. b>e(z)"0ermann weiß, wo sich in der neuen Kammer ^ltl '!?.^le finden werden, die jeden Augenblick durch ^., uhnen Handstreich mit Hilfe einer Eintags- l>l>h ^ der heterogensten Elemente jedes Minifte- ^^'^lich zu gefährden imstande ist. wenn auch ^ttn ^hlg, den Preis eines solchen Sieges zu !>>,e s ^b selbst eine Regierung zu bilden. Wo aber ^ !°t,!^ s?e und genügend starte republikamsche Ma> ^ ^« N^ zusammenfinden, um welchen Kern eine > ^^>'lh gruppieren werde, ist vorderhand nicht er- sichtlich. Um sich hierüber nur halbwegs orientieren zu können, muss man die neue Kammer erst an ihrer Arbeit sehen. Diese dürfte nächste Woche beginnen; vorläufig, bis nicht ein Theil der Mandate verificiert und eine regelrechte Coostiluierung der Kammer mög> lich ist, sollen eingehende politische Discussionen sorgsam vermieden werden. So wünscht es der Präsident der Republik, der sich seit dem Unglückswahltage Weit mehr um die Details der lausenden Tagespolitik bekümmert, als dies bisher während der ganzen Zeit desSepten« nats der Fall gewesen. Brisson ist mit dieser Taktik des Zauderns und Netardierens völlig einverstanden und hat die bislang auf gestern in Aussicht gestellte Erklärung noch nicht abgegeben. Dieselbe wird erst Anfang« nächster Woche erfolgen und dann selbstverständlich die Discussion über die Vertrauensfrage provociert werden. Offenbar hoffen Orifson u„d Freycinet. den Slurm dieser e,sten großen Debatte in der neuen Kammer ohne Gefahr für ihre Portefeuilles zu bestehen. Insbesondere ha», wie es heißt, der Conseils. Piäsident wiederum die Zuversicht gewonnen, sein Schisflein ohne ernste Havarie durch den bevorstehenden Sturm steuern und schlimmsten Falls dasselbe retten zu können, wenn er den einen oder anderen seiner als missliebig gekennzeichneten College,! in die grollenden Wogen gleiten lässt und unsichere Canlomsten mit der Aussicht auf ein Portefeuille bei der Fahne zu erhalten sucht. Er mag damit vor der Hand und bis auf weiteres reufsieren; bis die Deputierten sich wieder etwas eingelebt haben im Palais Bourbon und gegenseitig orientiert über die Stärke und die Bestrebungen der einzelnen Gruppen, mag eine solche Taktik abwartender Defensive genügen. Anders aber werden die Dinge sich gestalten, so« bald die praktischen Anforderungen des Tages eine frischere Action erheischen, sei es im Parlamente, sei es außerhalb desselben. Das ^'uuto milieu zwischen der opportunistischen Politik und jener der Radicalen, das Brisson einzuhalten sucht, um aus beiden großen Haufttgruppen der republikanischen Deputierten eine große Majorität bilden zu können, vermag eine ernste Probe schwerlich zu bestehen. Wir wollen nur zweier Fragen gedenken, welche, beide acut und unausweich-lich, alsbald zur Discussion gelangen müssen und weit mehr entzweien als vereinen werden: der Colonial« Politik und der Trennung der Kirche vom Staate. Bezüglich der Colonialpolitik sind Opportunisten und Radicale diametral entgegengesetzter Ansicht. Erstere stehen für die Erhaltung „ihrer" ostasiatischen Erode« rungen und für die Fortsetzung der biiher befolgten Methode colonialer Expansion ein; ihrer Meinung nach soll die Occupationsarmee in Tonling verstärkt und mit militärischen Gewaltmitteln die Unbotmäßig-leit des Hoses von Hut gebrochen werden. Die Radi« calen, unter ihnen die ernsten Minister-Candidalen Lockroy und Floquet, fordern hingegen fchlaukweg «die Liquidation" der Colonialpolitik. In kirchlicher Angelegenheit sind die Opportunisten, die Schüler Gam-delta's und Freunde Ferry's, zwar alles andere eher als strenggläubige Anhänger des Vaticans und ge« wifstlchafte Beobachter des Concordats und der aus demselben sich ergebenden Gerechtsame des Episcopats; sie sind aber bereit, aus Zweckmäßigkeilsgründen zu pactieren und, um selbst als Partei zu leben, auch leben zu lassen. Die Radicalen hingegen fordern einen offenen Bruch: die Kündigung des Concordats und den Culturkampf bis aufs Messer. Wie in diesen beiden, verhält es sich in zahllosen anderen Fragen. Wo es Ernst gilt und an die prak« tische Arbeit geschritten werden soll, wird die Ein< tracht zwischen den Parteigruppen auf eine so harte Probe gestellt und im Namen der Parteidisciplin ein so hartes saorMeio äell' mwllstto gefordert, dass binnen kurzem ein Bruch unvermeidlich wird. Politische Uebersicht. Inland. (Oesterreichische Delegation.) Im Budget-Ausschüsse der österreichischen Delegation gab Minister Kälnoly vorgestern Ausklärungen betreffs der Ausweisungen aul Preußen. Nach authentischen Informationen bezog sich die Maßregel nicht auf den ganzen Umfang des preußischen Staates. An die Berliner Botschaft gelangten nur 31 Reclamations. Eine größere Ausweisung von 150 bis 200 Personen kam in Breslau vor, bezüglich welcher wesentliche Milderungen erreicht wurden. Der Minister gab Daten über die in Krakau eingetrossenen russischen Staats» angehörigen, bestehend aus 238 Familien mit 873 Personen, während im ganzen 29 einzelne Personen und 30 Familien österreichischer Staatsangehörigkeit in Galizien eintrafen. Die Mehrzahl der Ausgewiesenen sind galizische Israelites«. Bezüglich des Ausweisungs« rechtes erklärt der Minister, diesfalls existiere der unbestrittene Grundsatz, dass es jedem Staate zustehe, nach eigenem Ermessen den Fremden den Aufenthalt zu gestatten oder nicht. Aus den Handelsverträgen lasse sich das Aufenthaltsrecht gleichfalls nicht her« leiten. Die preußische Regierung erklärte, aus zwin, genden Rücksichten der inneren Politik sich gegen die Einwanderung aus Russisch Polen und Galizien sichern zu müssen bchufs Vermeidung einer Verschiebung der sprachlich-consessionellen Verhältnisse. Der Minister beschränkte sich demnach, auf Milderung und rücksichtsvolle Behandlung hinzuwirken, und begegnete einer durchaus entgegenkommenden Aufnahme seitens der Jeuilleton. Stimmungsbilder von Ivan Turgenjev. Ein Fest im Himmel. ^.'"ATages gefiel es dem lieben Gott, in seinem ?^n Mast ein Fest zu geben. Alle Tugenden >ch,' °azu geladen — die Tugenden allein. Herren ^ ..überhaupt nicht geladen, nur Damen. Es l ^Nenbt, Tugenden, große und kleine. Die kleinen fte„ "waren angenehmer und gefallsamer als die ,^'Her alle schienen sehr zufrieden und vlau- F'ül Huch, wie es Leuten geziemt, die miteinander ^ zw,i "gar verwandt sind. Da gewahrte der liebe 1?^ ?Mne Damen, die sich anscheinend nicht k^r'k " Herr deS Hauses nahm eine der Damen !, e yiN'b und führte sie der anderen entgegen. ^ ErleVätigkeit — sagte er. ans jene weisend, - U^den chkeit«, ""^ ^ deutend. Die beiden ! !i.l H waren unsäglich erstaunt. Seit die Welt l Hvei'? ""b das ist ziemlich lange her — waren > zum erstenmale zusammengetroffen. li Hch, D" Sperling. M lK" Änuw"e von der Jagd heim und schlenderte M ^""»ang meines Gartens entlang. Mein Hund M "Nr her. Mit einemmale verlangsamte er seinen Schritt und gieng mit Vorsicht vorwärts, gerade als ob er ein Wild aufgespürt hätte. Da ich aufschaute, sah ich einen kleinen Gelbschnabel von Sperling. Er war aus seinem Neste gefallen, da ein Wind-stoß das Gezweige der Birken durchsaust hatte, und nun hielt er sich geduckt, kläglich seine kaum befiederten Flügel sträubend. Tresor war schon dicht an ihn heran-gekommen, als plötzlich von einem nahen Baume ein alter Spelling, wie ein Stein, vor dem Hund niederfiel. Außer sich, verzweifelnd, jämmerlich kreischend, nahm er zweimal nacheinander einen Anrand, Tiösor in den Nachen zu lanfen. Er hatte sich von seinem Aste herabgestürzt, um sein Kind zu retten; er wollte ihm als Bollwelk dienen. Aber sein ganzer kleiner Leib bebte, sein Gekreisch tönte rauh und wild. Er vergieng in Todesangst; er hatte sein Leben eingesetzt. Als welch grausiges Ungethüm musstt der Hund in seinen Augen erscheinen. Und dennoch halte er nicht auf seinem fo hohen, fo sicheren Zweig bleiben können. Eine Gewalt, die stärker war als sein Wille, halte ihn hinuntergetrieben. Tvcsor machte zuerst halt, dann Wich er zurück. Es war, als ob auch er diese Gewalt erkannt hätte. Ich beeilte mich, meinen ganz ver-blufften Hund zu mir zu rufen, dann entfernte ich mich, von einer heiligen Ehrfurcht erfüllt. Ja, lacht immerhin: es war Ehrfurcht, die ich vor diesem kleinen, heldenmülhigen Vogel, vor dieser Offenbarung feiner Liebe empfand. Die Liebe, dachte ich, ist stärker als Tod und Todesfurcht. Nur durch die Liebe entsteht und besteht das Leben. Das Dorf. Die letzten Iunitage. Tausend Werst im Umkreis Russland, Heimalerde, Vaterland. Der Himmel ist blau, am Firmament schwimmt oder verschwimmt ein winziges Wölkchen. NlleS ist sanft, einschmeichelnd; nirgends Schlaf noch Schlafluft. Die Lerchen singen. Die Schwalben fliegen schweigend auf und nieder. Die satten Pferde prusten dann und wann; die Hunde bellen nicht, nur ab und zu wedeln sie leicht mit dem Schweif. Rauch zieht vorüber. Duft von Heu, Erd« beeren, auch wohl von Theer und Leder. Der Hanf ist schon stink in die Höhe geschossen und verbreitet seinen schweren, aber labenden Wohlgeruch. Cin tiefer Graben mit sanft sich abdachender Böschung; an seinen Ufern Weiden mit breiter Krone und rifsigem Stamm; im Graben ein geschwätziges Vächlein; kleine, stäche Steine scheinen in dem durchsichtigen Wassergerinsel zu erbeben; weit, sehr weit, wo Himmel und Erde zu« sammenstoßen, die bläuliche Linie eines großen Flusses. Auf der einen Seite der Böschung nette Scheuem und kleine Hütten mit wohlverschlosfenen Thüren. Auf der anderen Seite fünf bis fechs Izbas aus Tannenholz mit Bretterdächern. Ueber jedem Dache eme hohe Stange mit einem N,stkästchrn für dle Staare. Ich liege dicht an dem Graben auf einer Pferdedecke. Rings um mich her große Haufen frischgemähten Heues, ein betäubender Würzgeruch. Man hat das Heu Hieher vor die Izbas gelegt, damit es noch ein wenig in der Sonnenglut austrockne; dann kommt's in die Scheune; Laibacher Zeitung Nr. 259 2112 12. November 1885^ preußischen Regierung. Grocholski ist von dieser Ant-wort nicht befriedigt, dankt jedoch dem Minister für die bekundete humane Gesinnung. (Das Arbeitsprogramm der Delega« tionen.) Ueber das Arbeitsprogramm der Delegationen wird Folgendes mitgetheilt: Der Budget-Nusschuss der österreichischen Delegation wird heute die Vorlage, betreffend den bosnischen Credit, erledigen. Donnerstag, Freitag und Samstag finden Plenarsitzungen der ungarischen Delegation statt. Freitag abends wird der Budaet-Ausschuss der österreichischen Delegationen die Schlussrrchnung erledigen. Montag den 16. und Dienstag den 17. d. M. hält die öfter-reichische Delegation ihre Plenarsitzungen. Mittwoch findet der Nuntienwechsel statt, der voraussichtlich zu einer Einigung führen wird. worauf dann am Donnerstag die Session geschlossen wird. (Steiermar k.) Bei den vorgestern vorgenom« menen Ergänzungswahlen für den steierischen Landtag wurden gewählt: Im Städte-Wahlbezirk Fürstenfeld Bezirksobmann Joses Gutter und im Städle'Wahl> bezirk VoitLverg Beznlshaliptmann v. Vesteneck, beide mit sämmtlichen abgegebenen Stimmen; die Leobner Handelskammer wählte den Kammerpräsidenten Vogl, den Werksdireclor R. v. Sprung und den Gewerlen Fürst. Sämmtliche Gewählte gehören der deutschliberalen Partei an. (Steuerreform für das Militärg renz-gebiet.) Der ungarifche Finanzminister Graf Szapary beabsichtigt, die Steuermodalitäten in der ehemaligen Militärgrenze zu ändern. Die dort bisher beibehaltenen vier alten Steuern, nämlich die Einkommen-, die Mühlen-, die Industrieschutz» und die Handelssteuer, welche im Jahre 1884 zusammen 581000 st. abgeworfen haben, wird er aufheben und diesbezüglich schon demnächst einen Gesetzentwurf bei der Legis» lative einbringen. Der Voranschlag für 1886 ist schon in der Art aufgestellt, dass unter dem Titel dieser Steuern nichts mehr psäliminiert ist, sondern statt dessen die Post der ungarischen Einkommensteuer um 440 000 st. erhöht erscheint. Ausland. (Die Situation auf der Balkan-Halbinsel.) Es ist seit dem Zusammentritte der Con-ferenz keine Wendung, weder zum Besseren noch zum Schlimmeren, in der Situation auf der Balkan»Halb-insel zu verzeichnen. Die vereinzelten Schüsse, welche an zwei verschiedenen Punkten der serbisch-bulgarischen Grenze gewechselt wurden, brauchen leine besondere Befürchtung zu wecken, aber sie erinnern daran, wie nahe Bulgaren und Serben einander an den Leib gerückt sind und wie im Handumdrehen es zwischen ihnen zu einem ernsten Zusammenstoße kommen kann. (Russland und Bulgarien.) In Peters-bürg spricht man noch immer von der militärischen Maßregelung deS Fürsten Alexander von Bulgarien. Man glaubt, dass der Act des Zaren nicht unerwidert bleiben werde, und der Correspondent eines schlesischen Blattes berichtet sogar, man erwarte in Petersburg, der Battenberger werde seine russischen Orden zurück» schicken, und dass dann den russischen Officieren verboten werden würde, ihre bulgarischen Orden zu tragen. Man glaubt auch. dass der Vater des Fürsten, Prinz Alexander von Hessen, seinen Abschied aus dem Ver-bände der russischen Armee, der er lange Zeit als activer Osficier angehört, nachsuchen werde. Kaiser Alexander habe durch diesen Schritt gezeigt, dass er unbedingt auf die Absetzung des Fürsten bestehe, denn irgend ein diplomatischer Verkehr zwischen diesem und einem russischen Vertreter in Bulgarien ist nunmehr auch für die Zukunft, wie dieselbe sich auch gestalten möge, so ziemlich undenkbar. Wer weiß übrigens, ob sich eine zwangsweise Absehung des Fürsten so leicht erreichen wird lassen, denn Fürst Alexander hat äugen« blicklich die volle Sympathie seine« Volkes für sich. Vielleicht hofft man an der Newa. dass Fürst Alexan-der freiwillig zurücktreten werde. (Frankreich.) Beide französische Kammern wurden durch die Alterspräsidenten Leroyer und Vlanc vorgestern eröffnet. Das Abgeordnetenhaus wählte Flliquet zum Präsidenten, Delaforge und den Doyen Blanc, Deputierter Savoyens, zu Vicenla°". zum Concerte hatten ablehnen müssen, weil Sie zU . schwollen seien? Sie hatten leine Absichten auf ° Leben deS Kindes, und doch tödteten Sie dieses > sicher, als wenn Sie ihm statt Ihre» zärtlichen lM' Strychnin oder Arsenik gegeben hätten. Ihre Za'rtlw^ wurde verhängnisvoll. Zwei oder drei Tage dar fing „mein reizendes Kerlchen" an, über einen zündeten Hals zu klagen, und als der Arzt kam. g""^ das eine Wort „DiphtheritiS". um alles klar zu ""^, Heute ist ein kleiner, frisch geschmückter Hügel aul ° Friedhose die einzige Erinnerung nn Ihren MI" Die Mutter hat natürlich nicht den geringsten Vett>°" auf Sie; sie hängt ihren herben Verlust der ged«ld's Vorsehung an. Der Arzt that nichts, um diesen Ola" zu zerstören; denn das dürfte eben fo unklug als l^ sam sei. aber hier will ich eS sagen, dass allein H, schauderhafte Dummheit, gnädige Frau, an dem ^ des kleinen Hans fchuld ist. ES lässt sich schwer "h, theilen, ein wie großer Theil der grassierenden »^«, theritis.Iälle auf solche Gedankenlosigkeit zu schieb"' '^ da» steht jedoch fest. dass Erwachsene die DipW" ^ oft in so geringem Grade haben, dass sie diesel^' eine einfache Erkältung nehmen, und da die E"a> i nicht ansteckend ist. so finden sie auch nichts ^ darin, andere ihrem Athem auszusetzen. Da "bel ^ Diphtherie in den meisten Fällen durch directe "< ,, tragung der bösartigen Keime, welche die K"N ^ verursachen, vor sich geht. da es ferner kein geeign« ^ Mittel zur Uebertragung giebt, als daS Küssen. """ endlich daS Küssen bei allen Gelegenheiten Sit"H worden ist, so ist es gewiss nicht auffallend, dass ° ,, Krankheit so leicht epidemisch wird, wenn auch ^ nicht gesagt sein soll, dass alle Difththeritis-Fälle " Küssen herrühren. Das Eine aber ist zu beherzt , man gehe in dieser Beziehung weniger zärtlich tN> Kindern um! ^> — (Leopold von Ranke) erreicht „ 21. Dezember sein 90. Lebensjahr, und zur lvuH, Feier dieseS TageS werden im Kreise seiner naE> Freunde und Verehrer schon jetzt Vorbereitung«"^ troffen. Unter anderem wurde die Gründung .^ Ranke. Stiftung zu Gunsten historischer QuellenforMH in Vorschlag gebracht, vorläufig beräth ein WS!" ,< über dieseS Project. Anfangs Dezember foll ein " , Band der Weltgeschichte von Ranke ausgegeben "" ß In den letzte» fünf Jahren hat Ranke den Weih""" büchermarkt regelmäßig in dieser Weise bedacht , wie gut wird sich's darauf fchlafen lassen. Aus jedem Gebünde lugen zerraufte Kinder hervor. Vraunhaarige Bauernburschen in reinem, schön gegürtetem Hemde und rothen Stulpstiefeln necken sich, an eine un< bespannte Telega gelehnt, lachend mit drolligen, verwegenen Spotlliedchen. Eine junge Bäuerin mit rundem, vollem Gesicht schaut zum Fenster heraus und lacht — zu den Reden der Burschen? Zu den Schelmereien der Kinder im Heu? Eine andere junge Frau windet mit starken Händen einen großen gefüllten Wassereimer aus dem Ziehbrunnen. Der Eimer zittert und schwankt an dem Seil. Vor mir steht aufrecht meine alte Wirtin in plumpen neuen Schuhen. An ihrem runzeligen, fonnverbrannten Halse hängt eine dreifache Reihe dicker Glasperlen. Ihr graues Haar ist von einem rothen, gelbgetupften Tuch umwunden, daS bis zu den erloschenen Augen hinabreicht. Sie lachen aber voll Gutmüthigkeit, diese lieben alten Augen, die ganze runzlige Erscheinung lacht mit. Sie hat ihre siebzig Jahre auf dem Rücken, die Alte. Doch noch immer sieht man, dass sie zu ihren Zeiten eine Schönheit war. Sie hat manche schwere Zelten mit-gemacht, aber ihre Leiden haben sie nicht gebrochen. In den ausgespreizten Fingern ihrer rechten Hand hält sie einen Topf mit kalter, rahmiger Mllch. die eben aus dem Keller kommt. Auf der flachen linken Hand hält sie mir ein tüchtiges Stück noch ganz warmen Weizenbrotes hin: „Wohl bekomm's deiner Gesundheit, lieber Gast." Ein Hahn hebt mit einemmal zu krähen an und schlägt dabei lärmend mit den Flügeln um sich, ein Kalb im Stall antwortet ihm mit »lelchmüchigem Brüllen, zugleich hört man die Stimme meines Kutschers: „Das nenn' ich mir einen Hafer!" O Zufriedenheit, Ruhe, Behagen eines freigewordenen russischen Dorfes, o Friede und Selbstbescheidung? Da sagte ich mir: Wozu taugt das Kreuz auf der Kuppel der Hagia Sofia und alles andere, was wir Stadt-menfchen fo glühend anstreben? Der Bettler. Auf der Straße hielt mich ein alter, gebrechlicher Bettler an. Seine entzündeten Augen thränten, die Lippen waren bläulich angelaufen, seine Lumpen unreinlich wie seine Wunden. Ach, wie ekelerregend hatte die Armut diesem unglücklichen Wesen mitgespielt. Er streckte mir seine rolhgeschwollene, schmuhstarrende Hand entgegen. Er seufzte und stöhnte, als er mich um ein Almosen angieng. Ich suchte in all meinen Taschen — nirgends etwas zu finden; Uhr, Börse, sogar da« Schnupftuch hatte ich zu Hause vergessen. Aber der Bettler wartete und seine ausgestreckte Hand regte sich nur in schwachen Zuckungen. In meiner Verwirruna und Ruchlosigkeit schüttelte ich herzhaft diese zitternde schmutzige Hand. „Sei mir nicht böse, Bruder ich habe nlchts bei mir. Bruder." Der Bettler sah'mick mit weltaufgerissenen Augen an. seine bläulichen Livven bebten, und auch er drückte meine frostdurchlälteten Finger. „Es ist gut so. Bruder." sagte er mit rauher Stimme, „schönen Dank; auch das ist ein Almosen'" In diesem Augenblicke fühlte ich. dass auch ich etwas von meinem Bruder zum Geschenk bekommen. ________ llNachdru« »"" Manuela. sloman von Vla« von weißenthnru. (72. Fortsetzung.) ^ Er stieg wie gewöhnlich in einem der vol" ^ sten Londoner Hotels ab und begab sich, als e ^ umgekleidet hatte, direct nach dem RoseggM" W lais, doch nur, um zu erfahren, dass die Fainu^j» bereits am Morgen des gleichen Tages nach ^" Rosegg begeben habe. ..^ ^ Missgestimml kehrte er in sein Hotel z"^^ er seinen Diener sogleich entließ und sich in se'",M mer einschloss. Gedanken nicht eben der freun»"" Art zogen ihm durch den Sinn. g«!^ „Am ersten Tage meiner Heimkehr l hätte ich dasselbe nie zuvor betreten," "" z ist , vor sich hin. Mas entbehre ich denn? sv^ei«' nur, was dieses Gefühl grenzenlofer Verlas U d> mir erweckt? Wo ist denn nur die Sehnl"«^ l"> ^ den glücklich Liebenden zurücktreiben follte »'"All » Heimat und zu der schönen, vielumworbenen ^iF, s Den glücklich Liebenden zu der schönen. Al" ! wordenen Braut! War das beides nicht v" « dessen Stachel in seiner Brust wühlte? ., <,n ^ D Bild um Bild glitt die Vergangenheit ^ 's « vorüber, und immer enger ward ihm d" ^ l>" » Zimmer, das« es ihn schließlich nicht mehr °" » sondern hinaustrieb auf die Terrasse. , sie ^j War Cäcilie noch dieselbe, als welche er ' ^, o- l lassen, die mit allen kokettierte, so sollte "'" » ^baibacher Zeitung Nr. 259 2113 12. November!885. btll! f7 ^'" bestialischer Kinbesmord.) Mit ülcillscher Grausamkeit hat vorgestern nachts in Buda- ,°'' eine Dienstmagd einen KindeSmord verübt. Dic ^ayriae Mathilde Gala genaß in der Wohnung ihres ^lhode) Nus Nordamerika erhalten wir Nachrichten ^ ^lne „sue Methode, welche man dort zum Zwecke ^ "onservitlung von Fleisch entdeckt hat und der ,. " auf jeden Fall die Originalität nicht wird ab> j/^tn können. Der Entdecker oder vielmehr Erfinder z^'" Herr R. Jones, und das Verfahren besteht iu ch,«, "^titzung einer Mischm,g von Bor- und Sali-,^°Ute in das lebende Thier. Es wird dieses lt>!t^ ^""^ betäubt und völlig brwusstlos gemacht tW !"^^^ Mittel, finden wir nicht angegeben), da-^. > wirh die Iugularvene an geeigneter Stelle zusam-^ fresst, und dann lässt man vermittelst einer Art s^ ttolar mit Cannula daü Blut des Thiere» aus' ,^"' Mi dessen Stelle man endlich die auf Blutwärme l^Vte Desinfections'Flüssigkeit einspritzt, welche natür ^."^bald den qanzen Thierlvrper durchdringt. Nach ^"uf einiger Minuten — je nach der Grüße des z^l,^ — treibt man in die obengenannte Vene etwas tz'. t'N. worauf der Tod augenblicklich eintritt. Das b'tt!w"' "fordert für ein Schaf etwa die Zeit von lüxn ""ten, für einen Ochsen von zehn Minuten, und °», l/^^ ^"" jedem Fleischer ausgeführt werden. Ein ^ ^ Februar auf biefe Weife geschlachteter Hammel. ^ ,' einem offenen Keller aufbewahrt worden war. soll ^ s'neln anfangs April veranstalteten ProbeFnihstück >l0tb Einerlei Weise von einem anderen, wenige Tage Ichle^ ""! gewöhnliche Manier geschlachteten unter« "N haben. !l!^»^ (Viel gefordert) Dame: „Warum ^t?«" ^u den Befuch uicht gleich in daS Befuchszim> »"«l>! ^ ^e: «3^ ""Utt doch erst fragen, ob ^ l » """ ö« Hause seien." — Dame: „Wer wird °h», !"aen — das muss eine wohlgeschulte Zofe doch >!^eltereS dem Vefuch gleich anfehenl" Local- und Provinzial-Nachrichten. Gemeinderatl). (Schluss.) üi^cebürgermeister Vaso Petriklö referiert na. h^ ^er vereinigte» Finanz- und Nausection über den ^>ltn » ""»en Infanterielaserne in Laibach und be» ^°tw ^) D" Gemeinderath beschließt, die neue i^ Kaserne sür drei Bataillone und den Stab nach llch ^ln Etadtmagistrate vorgelegten Bauplane mit dem ^^uslvande per 465422 st. 70 lc. auf dem zu b«t ) Zwecke erworbenen Baugründe zu erbauen, wenn ^ ^°he Landesausschuss des Herzogthums Kraiu in tz^/^hung des mit seiner Zuschrift vom 2. Oktober 1882 in Aussicht gestellten pauschalmäßigen Zuschusses für die Militärcntschäbigung per 3700 fl. auf 6000 fl. für die Zeit willigt, während welcher die Zuzahlung der Militär-Bequartierungsentschädigung dauert. (Dieselbe dauert 25 Jahre, Anmerlung deS Berichterstatters) 2.) Der Stadtmagistrat wird beauftragt, ohne Verzug ii, Verhandlungen im Sinne des erstern Antrage» mit dem hohen Landesausschusse zu treten. 3.) Erhöht der hohe Landesausschuss seine Zuzahlung in, Sinne des erstgestellten Antrages, wird der Stadtmagistrat be-auftragt, sofort die Offertverhandluxg für den Bau der erwähnten Kaserne auszuschreiben, so dass es möglich sein wird. die Vauarbeitcn bis Ende Jänner 1886 zu vergeben. — Sämmtliche Anträge werden einstimmig angenommen. GR. Potoöuik referiert namens der Bausection über die Hintangabe des Baues der Quaimauer am rechten Ufer deS Laibachflnsses unter der Hradehky Brücke und beantragt, den Bau zur Ausführung dem bittigsten Osserenten H.rrn Anton Lonkariö um den Betrag von 1^509 fl. 90 lr. zu übertragen. — Bei der Ab< stimmung wird der Sectionsantrag angenommen. GR. Potocnik referiert serner namens der Bausection über die Bestimmung der Banlinie beim Philipp Zupankic'schen Hause in drr Nömerstrahe uud beantragt, es sei leine neue Baulinie zu bestimmen, es sei aber auch dem Herrn Philipp Zupancii keine Entschlidiguug zu leisten. Der Antrag wird angenommen. GR. Professor Thomas Zupan referiert namens der Schulfection in sehr detaillierter Weise über die letzten IllhreSrechnungen für die Lehrmittel an der hiesigen t. k. Oberrealschule und den übrigen städtischen Lehranstalten und beantragt deren Genehmigung, Der Antrag wird einstimmig genehmigt. j GN. Potoönil begründet seinen selbständigen An. trag bezüglich der Ausstellung von drei Straßenlampen auf der Straße zum Bahnhöfe der Kroliprinzlltudolfs' bahn. Der Antragsteller betont, dass diese Straße von zahlreichen Reisenden, welche auf dem Bahnhofe der Staatsbahn aussteigen, benützt wird. ebenso von den zahlreichen Beamten und dem Dienstftersonale der Staatsbahn. Es herrsche insbesondere in den Wintermonaten gerade zur frequentesten Zcit eine wirklich egyptische Finsternis auf dieser Straße. Nach einer längeren De° batte wird der Antrag einstimmig angenommen und der Stadtmagistrat mit der schleunigen Durchführung desselben beauftragt. GR. Hribar begründet seinen selbständigen An« trag: „Der Gemeinderath möge eine Petition an die l. l. Generaldirection der Slacüseisenbahnen und au die Geueraldlrection der l. k prlv. Sübbahngesellschaft be. schließen, dieselben mögen bei dem Verbände der öfter-reichisch-deutschen Eisenbahnverwaltungen die nothwendigen Schritte thun, dass auch auf der Laibacher Sta« tion für entsprechende Nundreisebillets Coupons heraus« gegeben werden. Der Antragsteller betont, dass Städte mit weit geringerem Verkehr (die Landeshauptstadt stehe bezüglich des Eisenbahnverkehrs in sechster Reihe) den Vortheil der directen Ausgabe der Coupons der Rund« reisebillets genießen Es wäre dies für den Fremden« verkehr u»d die Haudelswelt Laibachs von größtem Vortheile." Schließlich beantragt GR. Hribar. die lrai-nifche Handels- und Gewerbekammer zu ersuchen, sich der Petition des Laibacher Gemeinderathes anzuschließen. — Der Antrag wird einstimmig angenommen. GR. Dr, Tavkar beanlragt wegen vorgerückter Stunde den Schluss der öffentlichen Sitzung. Der Herr Bürgermeister erklärt, dass er die nächste Gemeinderaths« Sitzung auf nächsten Dienstag einberufen werde, da bereits zahlreiche Referate der Tectionen vorliegen. — (Zur TauernbahN'Frage.) In der letzten Zeit hat sich eine Reihe von Handelskammern mit der Tauernbahn-Frage beschäftigt, nämlich die Handelskammern in Salzburg. Olmütz, Leoben. Prag und Klagenfurt, von denen drei Petitionen an den Neichsrath und an die Regierung in dieser Angelegenheit beschlossen habe». Die Salzburger Handelskammer hat an die Schwesterkammern in den bei dem Ausbau dieser neuen Alpenbahn in erster Linie interessierten Provinzen die Einladung ergehen lassen, sich der von ihr zu Gunsten der Ueberfchienung der Tauernkette eingeleiteten Action anzuschließen und dieselbe zu unter« stützen. Zuerst hat sich die kärntnerische Handelskammer mit dieser Anregung befasst, und zwar wurde diese Einladung von der Klagenfurter Kammer mit der Be-gründung abgelehnt, dasö dieselbe die endliche Herstellung einer selbständige« Verbindung der Rudolfsbahn mit Trieft als dringlicher ansehe, als die Verwirklichung eines der sieben Tauernbahnprojecte. Die nächste Han^ delekammer, welche sich mit dem Ansuchen der Salz» burger Kmnmer zu befassen haben wird. ist jene in Leoben, Dieselbe wird auf die Petition verweisen, welche sie kürzlich an das Ministerium richtete und worin eine nicht von Oberkärnlen, sondern von Obersteiermark. und zwar von einem südlich von Iudeuvurg gelegeuen Punkte ausgehende, durch das obere Murthal nach Salzburg führende Trace in Vorschlag gebracht wird. jDie vom k. l Handelsministerium angeordneten Gr-hcbungeu über die verschiedenen Tauernbahnvroj?cte werden übrigens demnächst ihren Anfang nehmen; mit denselben werden Organe der General-Inspection der österreichischen Eisenbahnen betraut weiden. Als Grund-läge wird ein umfassendes Elaborat deS BaU'Unte» nehmers Herrn Cecconi in Graz dienen. — (Heimische Industrie) In der Möbel« Handlung des Herrn Franz Dober let an der Wienerstraße im Grumnig'schen Hause ist seit gestern eine reizende complete Voudolr-Elnrichtung ausgestellt, welche die ungethrilte Bewunderung der Vorübergehenden mit Recht erregt. Das Meublement. welches zur Ausstattung einer hiesigen Dame gehört, ist im französischen Renaissancestil solid und geschmackvoll ausgearbeitet und vollauf geeignet, den guten Ruf unserer heimischen Industrie zu befestigen und zu erhöhen. Sowohl die Holz« wie die decorativen Arbeiten wurden iu der Wetkstätte des Herrn Franz Dob er let in anerkennenswertester Welse ausgeführt. Wie uns mitgetheilt wird. bleibt da» prächtige Meublement noch einige Tage zur Besichtigung des Publicums ausgestellt. — (Neue Madchen schule in Oberlaib a ch.) Nun ist auch der Marktflecken Oberlaibach in den Besitz einer eigenen Mädchenschule gelangt — jedensalls etwas, dessen sich selbst mehrere Städtchen des Landes nicht rühmen können. Zum Zwecke der Unterbringung derselben erhielt, wie der „Laibacher Schulzeitung" mitgetheilt wird. das bisherige Schulgebäude einen schönen Iubau. Hiebei verdient besonders bemerkt zu weiden, dass zur Herstellung der Zimmerdecken Traversen verwendet wurden, was überall Nach» ^eih, island« sein, ihn zu zwingen, sie zu seinem H.iu machen. "tl,,, ehrend er, seine finsteren Gedanken fortfpin« ^ .«us der Terrasse des Hotels sah. ließen sich. "iih, "metlt von ihm. zwei Herren in seiner nächsten Hllj. "^ber. deren Gespräch er ansang« nicht be-l^ liin Änlich «her horchte er auf. Ein Name war Mch, "hr geschlagen; lein Zweifel mehr, die beiden ^3l ^" 8"dy Cäcilie, dem ihm zur Braut be° . w Mädchen. ^"^'Lhalb sie nur nicht heiratet? Auf wen sie > ,?"llen mag? Vermuthlich auf ein«! Herzog«. "Htlch 'plach eben der eM der beiden Herren lKtt,"^' der alte Graf ist nicht auf den Kopf ge< At^Man spricht von einem unermesslich reichen NlH'". der, wie der Königssohn im Märchen das , ^le^ Dornröschen, sie zu freien kommen Wird. !^«n?le kokettiert sie mit jedwedem mit jener rei-b»ttl. tutlichleit. die ihr den Namen I» reine dlanods ^en hat.« ^,"^H beneide den Glücklichen, wer immer er sein ^H da« ist kein Geheimnis. Es ist der junge M^ von Montber.y, Graf N'thur Frenk, ein ^e^uz von unelmesslichem Reichthum, aber cm !,.. Nd,t U°"en Herren, welche dieses Gespräch nut M^»a!a?^ll' dadurch überrascht wurden, dass der
    H",cu. ^ ^"e stöif, doch fühle ich mich UkltmlasSi. Ihnen mitzutheilen, dass ich jener „schrecklich pedantische Narr" bin, über den Sie soeben sprachen. Ich bin Graf Arthur Frenl, Marquis von Montberryl" Und sich kalt verbeugend, wandle Lord Arthur sich ab, um wie ein Traumwandelnder das Hotel zu verlassen. Das also war das Mädchen, welches er heiraten sollt?, eine Circ>, über welche die Männer öffentlich debattierten! .Ich werde nach Nosegg gehen und nur selbst ein Urtheil bilden. Eine Kokette! Und ich hielt sie für einen Engel, weil fie die Züge eines EngM trägt! Fürwahr, man follte d,„ Glauben an die ganze Menschheit verlieren!" Auf Nosegg. Auf Rosegg war alles zum Empfang der Schloss-Herrin uud ihrer Gäste bereitet. Die prächligeu Vlu« menparterre« standen in voller Blüte, alles prangte in entzückendster Falbenftracht, und Lady Cäcilie war über den Anblick, welcher sich ihr darbot, geradezu begristert. ..Welch ein herrlicher Besitz!" ries sie aus. «Und du nennst dieses Heim langweilig und düster wie ein Grab. Geneview?" Es war der erste Besuch, welchen das junge Mädchen auf dem Ahnenschlosse des reichen Gatten ihrer Cousine abstattete. Lady Rosegg zuckte die Achseln. «Ein langwelliges Nest bleibt es doch. Weshalb kann die Saison in dcr Stadt nicht das ganze Jahr hindurch dauern? Ich liebe ländliche Einsamkeit i» Vildcrn. Im wirklichen Leben verzichte ich ^ü," darauf." ..Välle, Soiröen, Opernbefuche und Spazierfahr« ten. diefe langweilige, immer gleiche Tretmühle befrie< digt dich?" protestierte Lady Cäcilie dagegen. „Gienae eS nach mir, so würde ich allerdings vielleicht drei Monate des Jahres in der Stadt zubringen, im übrigen aber froh sein, auf dem Lande verweilen zu dürfen." „Nun, das wirst du ja im Ueberflufs genießen können, wenn du erst Laoy Frenk. Marquise von Monber>y, bist. Das Familienschloss Lord A'thurs ist weit älter und romantischer als Rosega. Ah. ist das mein Herr und Gebieter, der am Schlossportale un> serer harrt?" fuhr sie spöttisch fort. „Und da kommen die Kinder wie zwei Wilde auf uns zugeflogen! Nun, MademoifeUe Latour, was halten Sie von Ihrem neuen Heim und Ihren künftigen Zöglingen?" Die Gouvernante hatte den dritten Platz im Wagen inne; ihr war die Obhut über den Schoßhund der Baronin anvertraut. Der Graf war nich! zugleich mit den Damen von Wilchester heriibergefahien, er wollte später folgen. Mademoiselle Laiour schien mit ihren großen Augen alles zu sehen, alles in sich aufzunehmen, während sie mit unerschütterlicher Ruhe enlgegnete: «Per Besitz ist wunderschön, ich kenne Rosegg jedoch bereits!" . ..Ah! Dies ist nicht Ihr erster Vesuch m dieser Gegend? Kinder, zurück! Wollt ihr denn unter die Wagenräder kommen? Wie einfältig von dir, Ennl. die Kinder so zügellos umherlaufe» zu lassen." Es war dies die erste Begrüßung, welche die Varoniu ihrem Gallen zutheil werden ließ. während si? aukstil'^. (Fortsetzung solsst.) Laibacher Zeitung Nr. 259 2l!4 12. November l885^. ahmung finden sollte, Allerdings kommen derlei Decken höher zu stehen als die übrigen, doch sind sie weitaus dauerhafter und halten sich selbst dann noch gut, wenn mit den anderen schon wiederholt gründlich aufgeräumt wurde. Das macht sie eben so empfehlenswert und verhältnismäßig billig. Die Mädchenschule in Oberlaibach dürfte jedenfalls die erste des stachen Landes sein, welche Traversendecken besitzt. Netim der Marltgemeinde hat sich um das Zustandekommen der Mädchenschule besonders Herr l. !. Nezirlshauptmann Mahlot , welcher stets bestrebt ist, die Schulbildung durch Errichtung und Erweiterung von Schulen zu fördern, verdient gemacht. — (November-Streiche) Der November macht dumme Streiche, Er will um jeden Preis den Mai spielen. Er ist mild, freundlich und kokettiert imt der längst entschwundenen Lenzesvergangenheit. Erst jüngst haben wir gemeldet, dass im Garten des Herrn Kauschegg in Unterschischta ein Bäumchen im ju' gendlichen Uebermuthe Anfangs November zu blühen begann; nun wird aus Franzdorf berichtet, dass daselbst im Garten des Herrn Verbik ein Rosenstrauch in voller Blüte steht, als wäre er in eine» zweiten Früh« ling hineingezaubert, dem kein Winter vorausgegangen. So leichtgläubig vertraut das Pflanzenvolk der Lüge, Womit der Spätherbst sich selbst und andere bethürt. Aber bald wird die Enttäuschmig kommen, und der Winter ist es, der sie bringen wird. Der Schnee hüllt alsdann die Staude und ihren Johannistrieb ein, und durch zweifaches Sterben büßen es die Pflanzen, dass sie in ihrer Vertrauensseligkeit sich durch den November zu neuem Leben hatten wecken lassen. — (Muth «läßlicher S tern schnupfte n-fall am 27. November.) Man erinnert sich wohl noch des glänzenden Sternschnuppenfalles am Abend des 27. November 1872, bei welchem in jeder Secunde wohl 6 bis 7 Sternschnuppen fielen. Nach einer Mittheilung des Dr, Zenler in Berlin ist es nicht unwahrscheinlich, dass das Schauspiel sich am Abend des kommenden 27,, even-tuell 26. bis 28, November wiederhole. Die Erbe geht nämlich alljährlich zu dieser Zeit durch die Bahn des Niela'schen Kometen; diesmal aber ist zu erwarten, dass sie bort — wie 1872 — mit einer Gegend des Ko. meten selbst zusammentreffe, dessen einzelne Theile dann als Sternschnuppen auf die Erde fallen würden Die betreffende Gegend liegt in diefem Jahre dem Haupt lörper des Kometen näher als 1872. Da man aber den Reichthum der verschiedenen Gegenden des Kometen an Meteoren noch nicht kennt, da ferner auch die Rechnungen über seinen Lauf nicht frei von Unsicherheiten sind. so kann das Ereignis nicht fest vorausgesagt, sondern nur als einigermaßen wahrscheinlich hingestellt werden. Der Mond geht am 27. November gegen 10 Uhr abends auf, daher ist später die Beobachtung durch das Mundlicht sehr erschwert. — (Veränderungen imLehrstande) Herr Peter Pogaönik, bisher Lehrer in Veßniz im Krai». burger Schulbezirke, kam nach Theiniz bei Stein; Herr I Ieglik von Theiniz an die neuerrichtete Schule zu Petsche bei Moräutsch. Definitiv angestellt wurden: Fräulein Anna Demel, bisher Lehrerin in Mosel, an der Mädchenschule in Gottschee (zweite Stelle), und Johanna Vohinc als dritte Lehrkraft in Iirklach, Fräulein Marie Malel. prov. Lehrerin in Koschana, kam in gleicher Eigenschaft nach Dornegg; Fräulein Parma, absolvierte Lehramtscandidatin, nach Corgnale im Küstenlande (nicht, wie man meldete, nach Dornegg). Von den absolvierten Lehramtszöglingen wurden angestellt: Fräulein Theresia Scharlach in Koschana, Herr Robert Iiegler in St. Lorenzen bei Preschin in Stelermarl, Herr Karl Matajc als Unterlehrer in Rann und I. Kambie in Präwald. — (Hilfe für Oberkrain,) Die von der Section Krain des deutschen und österreichischen Alpen Vereines eingeleitete Sammlung zu Gunsten der durch Hochwasser schwer geschädigten Obertrainer nimmt einen erfreulichen Fortgang. Außer dem gestern ausgewiesenen Betrag« von 757 si. 50 kr. spendeten ferner: die Laibacher Actien-Gesellschaft für Gasbeleuchtung 30 st., Herr Albin Sliker 5 si.. Herr Albert Samafsa 30 st.. Leopold Bürger 10 si. Herr und Frau Leo Suvpantschitsch 6 fl.. Herr Director Nlasius Hro< vath 4si, Herr Negierungsrath Prof. Dr, Valenta 5 si,, au» der Sparbüchse der Fritz und Hans Slic^r wurden den Nothdürstigen 10 fl. zugewendet. Mit den gestern ausgewiesenen 757 si, 50 kr. somit: 857 si, 50 kr. Dcr bekannte Wohlthätigkeitösinn unserer Bevölkerung bethätigt sich Wieder in erhebender Weise und wird den Unglücklichen in schwerer Noth so manchen Kummer lindern. ^ ^,. — (Anerkennung) Wle uns mitgetheilt wird. wurde dem Gendarm Johann Sader in Kronan für seine opferwillige Hilfeleistung während der Wassernoth feiten» deS l k. Landesvertheidigttngs-Ministeriums die lobende Anerkennung ausgesprochen. «, , , , — (Todesfall.) Der gewesene Notariats-Concipient Herr Josef Oblal ist vorgestern nachts im Irrenhause zu Studenc gestorben. — (Fahrpreisermäßigung für Militärkapellen) Von nnn an werden auf deu österreichischen Eisenbahnen bei Couccrtreisen die Mitglieder der Militttrtapellln nicht mehr nach dem Civilftersonen- Tarif, fondern nach dem Militärtarif befördert. Dadurch wird das Engagement einer Militärkapelle zu Concerten. Ballen u f. w, wesentlich erleichtert, da die Reisespesen sich um Bedeutendes verringern. — (Landwirtschaftlicher Wandervor-trag.) Der Secretär der k, k. LandwirtschaftS-Gesell. schaft Herr Gustav Pirc Wird den 15. b. M, nachmit-tags in Wocheiner - Feistriz einen landwirtschaftlichen Wandervortrag abhalten. — (U eberschwemmnng) Aus La as wird uns berichtet: Infolge der anhaltenden Regengüsse war das Laaserthal nächst den Ortschaften Nadlest. Pod< cerkev, Dane und Pudob durch einige Tage ganz überschwemmt. Die Wintersaaten der obgennnnten Ortschaften standen stellenweise meterhoch unter Wasser. Per dadurch enistandene Schaden wird sich im Frühjahre sehr fühlbar machen. Auch die Mühle des Besitzers Franz Krasovic bei Dane hat Schaden gelitten. — (Selbstmorde.) Am 6. d. M, nachts hat sich der 17 Jahre alte Commis Hamillar Simoncic ans Rndolfswert in seinem Schlafzimmer mittelst eines Revolvers entleibt. DaS Motiv des Selbstmordes soll unglückliche Liebe gewesen sein, — Am 7. d. M. hat sich der dem Trunke ergebene 36jährige Grund- und Mühlbesitzer Mathias M« riuciö ans Ardru im poli-tischen Bezirke Gnrkfeld auf seinem Heuboden mittelst eines Hosenriemens erhängt. — (Typhus-Epidemie in Trieft.) Nachdem im Vorigen Jahre die Blattern und Diphthelitis zahlreiche Opfer in Trieft gefordert haben, herrfcht nun dort feit einiger Zeit der Typhus in beängstigendem Grade, In der vorletzte», Woche kamen 119, in der letzten Woche 141 Fälle von TyphuS zur Anzeige. Die Epidemie zeigt bisher znm Glück keinen allzu bösartigen Charakter, und bilden die Todesfälle an Typhus nnr ein Zehntel der Erkrankungen. — (Regengüsse) Aus Win d isch-La u ds-berg meldet man seit vier Woche» danernden Nca/n, wodurch d e Sotla und die Nebenbäche ausgetreten sind und das Sotlathal förmlich einem See gleicht. Aunst und Aitevatur. — (Landschaftliches Theater.) Dass die so-ssenannte Jugendliebe mir ein schöner, miwnter etwas fader Traum sei, beweist uns haarscharf und doch liebenswürdig der lustige Eiuacter von Adolf Wilbrandt, dessen Haudluug selbst wieder ein Sonnenstrahl der beseligenden ersten Liebe ist, trotzdem die Liebespaare Roller und Vcttl) (Herr SPrinz und Frl. Lehn er), Adelheid und Ferdinand von Äruck (Frl, Dowslu mld Herr Saalborn) ihren Irrthum erst beim poetischen Mondciischcin erkennen. Es genüge ^ sagen, dass Frl. Dowsly und Herr Saalburn excellente Leistungen boten. Das viclbcdramatisierte und nahezu erschöpfte Thema der „Kuopslochschmerzcn" — „Ordensjägcrci" hat der Advocat Dr, O. F, Eirich nicht ohne Invention angelegt, geschickt exponiert und verwickelt, jedoch etwas banausisch ausgeführt. Die gute Aufnahme der Posse hat unseres Erachtcus die vorzügliche Wiedergabe bewirkt. Hervorragend unter deu brav mitwirkenden Darstellern war Herr W eiszmü l l er als charakteristischer Ordeusjägcr Varon Trotthcim, welchem - incrodibilo »uäiw --eiue gestohlene Wurst zu einem Orden vcrhilft. „Die gebildetste Köchin", die ihre „Literatur" aus dem ff versteht, war in dcr noch jcht wirksamen, die Domestikeufrage erörternden Gesaugspossc von Auton Vittner — Fräuleiu Wildau, dcrcu Variationen des „Kupfcrschmicdlicdes" sowohl in schauspielerischer, gesanglicher als chorcutischer Hinsicht als eine elegante Leistung zu bezeichnen sind. Neben ihr ist Herr Ralowitsch als Schuster Horatius Klpfcltoch ancrlcnneudst zu ueuueu. Dcr gestrige „Einactcmbend" hat demnach den Beweis ge» liefert, dass auch untergeordnete dramatische Productc bei so tadelloser Ausführung sehr amüsant sein können und gegen den hier usuellen stiefmütterlichen Besuch eine regere Theilnahme seitens des Publlcums verdienen. — k. — (Volkslieder aus Kraiu in Wien.) Wie man uns mittheilt, wurde bei einem Wohlthätigkcitsfest des Vctcrancnvercins „FM. Freiherr von Hess" im großen Saale „Ju dcu drei Engeln" auf dcr Wicdeu iu Wien unter anderen auch ein „Trinklied aus Kraiu" (überseht von Dr. Germouit) gesungen, welches wegru seiner reizenden Melodie vom zahlreichen Publicum stürmisch zur Wiederholung verlangt wordcu ist. — Ncucstcus widmet auch Koschat, desseu Lieder, ins Eng« lische übersetzt, iu Amerika bekannt sind, deu lramischcn Volksliedern eingehende Aufmerksamkeit. Umefte Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 11. November. Das „Fremdenblatt" bezeichnet die Nachrichten von dem bevorstehenden Riick' tritt der Minister Pino und Falke nhayn, sowie die Gerüchte über eine bevorstehende Umgestaltung des Cabinets als müssige Erfindungen. Agram, 11. November. Der Banus empfiena. heute mittags den Bischof Stroh mayer, welcher längere Zeit bei ihm verweilte. Bischof Strohmayel beabsichtigt dem Vernehmen nach, anlässlich der fünfzig» jährigen Jubelfeier der Wiedergeburt der kroatischen Literatur in der am 17. oder !8. d. M. stattfindenden Sitzung der Akademie der W'sjenschaften eine Festrede zu halten. ' Nisch, II. November. (Ojficiell.) Die bulgarischen Berichte über Grenzverletzungen sind unwahr. Die serbische Regierung braucht uichl jetzt erst emen Lu8U8 dolli zu ersinnen; dieselbe ist durch das Verhalten Bulgariens seit langer Z?it in der Laa.e. jederzeit über genügende sachliche Gründe filr eine etwaige Kriegserklärung zu verfügen, wenn sie nur den geeig- neten Zeitpunkt hiefür als gekommen erachtet. S treibi Staatspolitik, während Bulgarien nur "« tionäre Politik treibt. ^ «u,l! Sofia, 11. November. Das «eriicht, del »5 beabsichtige, abzudanken, ist unb?gliind.t. ,^ Sofia, l I.November. Die Ägelice Hava« ^. Fortwährende serbische Provocalione» lassen ^n ^, lnuch bulgarisch-serbischer Feindseligkeiten noch ^ Ende der Eonferenz bestimmt voraussehen. ^ Paris. 11. November. Der Agence H"" ' ,, aus Constantinopel unter heutigem Daium gen^. „In der Conferenz'Sitzung vom letzten Montag ^ den die Rechte des Sultans auf Bulgarien «'" ^ melien bekräftigt. Der englifche Perttelcr iHU^ eine Sub-Commission zu ernennen, um die ^ der Rilmrlioten entgegenzunehmen." ^^--^ Landschaftliches Theater. ^, H cute (gerader Tag) zum viertenmale mit vollstäl'^ ^ Ausstattung: Die Afrika reise (Novität), ^p" W'! 3 Acten von M. West »nd N. Geuie. — Musik «on " v. Suppe, ^^^ Verstorbene. ^ Den 10. November, Iguaz Forstucr, , s"^, < Schuhmacher. U5> I. Nurgstallgassc Nr, N. Carcmon? ^. Viuccuz Fclluer, Taglöhner, 28 I., PolanadamM ' Pucumouie. Meteorologische Beobachtung« in^aibA ^ « s«tz H « "" *" 7U.Mg 744.58 6.4 NO. schwach beiu^M ^ 11. 2 . N, 744.56 8.0 O. schwach heiter ' !-< ,. «d, 745,40 4.8 O. schwach l>ewöllt . ,^> Morgens bewölkt, dann Aufheileruuq, Al,cudrol>), ^ bewöllt. Das Tagesmittel der Wärme 6.4", um l.6""" ^ Normale. ^^^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Nagll t ^.^ W Tief betrübt gcbeu wir allen Verwa»H > U> Freuudeu uud Vclauutc» die traurige N"cM' '^ > M dass dcr iunigstnclirbtc Gatte, beziehungsweise "" ^ uud Vrudcr, Herr > Josef Wlak M gew, Notariatö-Eoncipieut W gcsteln abeuds um 11 Uhr uach laugcu iicide». "^, « schell uiit dcu hcil. Sterticsacrniucute», iiu Mcl M 40 Iahrcu selig im Hcrru eulschlafe» ist, -^ ll> Die irdische Hülle des theurcu VcrblichcucN '" » iM Douncrötag. deu 12. d. M,. unl 4 Uhr nachM'N M in dcr Todtculam,ucr zu St. Christoph l"w ' l« eingesegnet und hierauf aus dem dortigcu F-rieoy >> zur ewigcu Nuhc bestattet wcrdcu. ^ ^„ l^ Die hciligcu Scclcuiuesscu luerdeu in nm)" M Kirchcu gelesen wcrdcn. . ,<„ i« Dcr Vcrstorbcuc wird dem frommen An0"> >D culpfohltn. « Laibach am 11. November 1885. W Gertrud Oblal geb. ^erne, Gattin. — I"s^Ä) W Uudmilla, Kiudcr. -^ Franz Oblat, Ncchulin!,^ ,z MD uud Vorstand dcs Finauz.Ncchuungs-Dspal^nu « iu Snrajcwo, Vrudcr, ^ M Alois Merlak gibt iu seiucm und »m "a ^ M seiuer Geschwister Victor, Pauline uerchel, ^^> M loN«, Marie verel,!, Mihaljeviö, Amalic "i ^ ^ Snvirschcg uud Gabriele verehel. Vital " ^s» M Nachricht vou dem höchst betrübenden H»'I" ^ ihres iuuigstgclicuteu Vaters, Hcrru > Ulois Merlak W k. l. Landtafel.Adjunct i. P- welcher nach laugcm ^eide», gcsiärlt dinm ^^ ^ Empfang dcr heil. Sacrameute, heilte um ^^ >> abcuds im 69. Lebensjahre felig im b"r>' >> schlafen ist. ^ ^^„bc^ W Das Lcichcnbegänguis findet am ^', ^icls Ml um 3 Uhr nachmittags vom TraucrlMlsc ^ M straße Nr. 56 aus statt. W Laiba ch am 11. November 1895. --------------------------------------------------------^""^O^ 2,15 ___Course an der Wiener sörft vom U. November 1885. "»«»°«°!f,..<».n C»ur,b.»..< Geld War» ,, Tt»ats.«nlchen. Ä^.......«25l «2«5 '^ !"°.......^295 83,« '"Mtl 5»," ^taalslose 250 fi, 126-50 127'— '"^er ^<>/° ?"uze 50» „ 140 — i0 „ 169 50 170 b« "'"'«cntcnscheine . pei Tt. 43 - 45-- 0cs>^^olbien«e, st '»ersrel , 10» 15 iu» «c ". «l,»tn«nle, st^uerfiel , 99 80 9» 95 '"" 3°lbrcnte 4«/, .... »750 9705 UV'cnenle f.-/« . . . . «050 90 «!, , AW„>,'Anl. I20fl.«.W.S, 1^«5 14, '/5 ">>,ahn.Prioliläten . , 9676 97 25 ^ ^taats-Obl. (Ung. Oftb.) 124 75 - - „ ,<>.„" vom I. i«7<: 109 — inz» 50 thels.V^'tN'NnI.kioufl^M. 1,8 40 118 80 '"'''te<,,,vose 4 "/, IONfi. . . 121-25 12150 ^"'drntl..Obli„at<°nen ,, - '- "Mche......ic2 75lN3 25 ü°/ "^l'chc......105-25 - — "cinsch^.......104 — —'— '>°^ N»"."'l1>e unt> slavonische . il/2— IN< - Veld llvare ö°/« Temeser Vanat . . . . io4-—I04-5c 5 ",<, ungarische......104-— 104 e( Andere öffentl. Nnlehen. NonaU'Neg,«Los<.' N"/<> 10N sl. . IIS-75 1l? 2« bto. Anleihe I»7«, stciievlrci . 104 50 105 «c Äulchen d, Stadtgcmeindc Wien 102-50 103 -Änleucn d. Stadlgcmeiiide Wien (Sllbcr und Gold) .... —-— —>— Prämien>-Anl.d,Stabta.em.Wi>-n 1«»25 128 00 Pfandbriefe (siir 1UU fi.) Bodcncr. alll,.öfterr,4 >/,<>/„Gol»,, 12k — 125,7s. dto. in 5« „ „ < >/, "/l, ioc»'— ioe ou dti,', in 50 „ „ /»"/„ 100— i«l-— Oeft,»ung. Vanl vcrl. 5 "/„ . , 10225 i<>2-la bto. „ 4 V, "/a - 101 20 lNI-40 bto. „ 4 ",,„ . . »9 — 99-20 Unss, allg. Vobcncredit'Nctienges, in Pest in I. 1839 Verl. 5 >/,"/«, 102-75 103-K0 Prioritäts « Obligationen (sür 100 ft.) !tlisabcll'°Westbahn 1. Lmission 115-25 11575 sserbinnnbe>°Norddab!! in Silv. lüsov ic« 90 sslanz«^osef»Vahn.....9280 »U IN Valizische H'arl» Lubwia-Nahn ! Vm. lUUI 300 ft. S. 4 V, °/° . »9-80 100 20 Oesterr. Norweslbahu .... 104 20 »04-6N Si^benbüraer..... . 97-^0 98 30 Veld Ware Staatsbahn 1. Emission , . . 198-50 —>— Sttbl'ayn tl I»«/«...... iß,,ßh ^.^ „ " ,, ^5°/°...... 128 75 1L9-L5 Nnss'gali,, Bahn..... 9,9^ »9,50 Diverse Uofe (per Stllll) kreditlose 100 fl...... I7Ü-2L 17«?5 ElarV'Lose 40 fi...... 3^7« 40 50 4»/^ Donau-Dampfsch. inu ft. . 1^4 — 11475 Laidacher Prämien. Nnlehcn LUfi. 21-25 22 — Oscner i!osc 40 ss...... 42— 48- Palssy-Üose 4« N...... 3730 z«.^ «othen Kren,, öss. Gcs, v, in fl. 1890 14 20 «übolf.Lose 10 fi..... 1780 18 «0 Ealm-Üosc 40 sl..... s.^^s. 55-75 St-Genoit!->Li,se 40 fl, . . , 4925 6025 W.,Idst,-in^osc 80 fi..... 28'— 28.-.U Winbischnrätz.vose 20 fi. . . . 3»>— 3950 Vanl-Ncticn (per Stüs) Nnalo^Ocstcrr. Vanl 200 fi. . . 97 25 97 75 Äantvcrcin, Wiener, ic»o ft, . . 101-75 M2-25 Vbncr,-Änst., O>:st.z!U0fl.S, 'l. 28180 2U2-2» > "-bitlianl, ?lll^. Ung. 80« s>, . 288 «,5 286 75 Deposttenb. Allss. 200 fi. . . . 189 50I9l>>- El>^ompte-Oes., Nied«röst.50a sl, 558— 5«4 — hypotbelcnd., öst, «00 fi. »5°/« E. 5«-— 58 — Länberbanl, oft., !l0»fi. Verlehredanl Älla, 140 fi, 144 — 144-50 Gelb Ware Nctien von Transport-Unternehmungen. (per Stilck) «lbrecht'Vahn von fi, Silber . -— -.-— Alsölb-ssium-Nahn 2nofi.Silb, 181-75 182 — Auss!g«Tep, Eisenb. 200 fi. TM.---------------- Vöhm Norbbahn 150 fi: . . . —-—------- Wcstbahn 200 fl......—------- Büschtiehrabcr Eisb, 500 fl.CM. 800 — 8»1'^ „ sUt, Ii,> ^>u fi. . —-— —-— Dona» -Dampsschiffahrls-Ges. Oestcrr. 5«n N, - Duz-VodenbacherE, 'V, WNfiS,----------------- Elisal'ctb.V.ihn üW fi. llNt. . , 240 — «40-50 ,. Linz-Piibweis ü«0 fi, . . > 2l1-- 2,1-50 , Sald..Til^l.I1I,E.!»?3!iNaft.'s. 202 75 20350 fferbinanb^ Nordb. 1000 fi. sVi, »2L5 ^272 sfranz»Iosef.Vabn 200 ss. Silli. 210 25 iia 75 Künslirchen.Var».ser«!s,80llfi,S.----------------- Hal<,«arl.i>ub!v!q»V.L<>"fl, VN. Ü27-25 «27 75 z'ra'.Köilachcr ssahlcuberss.Eisenb. 100 fi. . . --— —»— Kaschcui'iDberb. Eiscnb. 20N fl.S, 147 — 14750 Lcml!crss->Czcrnow,—------- Mndolf Vahn 200 fi. Silver . . ,8«-«o 18S — Siebendürsser Eisenb, «00 fi, , 180 ^ I80<,0 Vta»foeis>»l>nhn »N0 fi, ö, W. . »?c<-80 271LU Gelb Wo« SObbahn ltON fi. Silber . . . l2»'75 ^l'l! ^-Siib«Norbd,.«rrb..N.20Nfi.LM, 156 50 '69-Iheiß«Äahn 200 N. ö. W. . . 250 25 251 — Tramwav-Ges., Wi,,7y fi. 8. W. 139 — 189 50 ., Wr,, ne» 100 fi. 108 50 W3-75 Lransport-Mcsellsch.ift 10a ss. . «0- «»— llnss.z, !,80«.40°/n ^^____ „Llbemiibl". Papiers, u. «.-G, «4. _ gs.!,_ Montan^GescNsch, österr.>alpine 22-75 88 — 'l'raner E,sen«Int>..Ges. 200 si, izz,^, 1,4.5.0 Salao-Tars. Eisenraff, lan >«. . ^,^ g^.__ WaNcnf.<«., Oeft, «n VU. 100 '. ,«,_. ^ _ Trifailer »ohlcnw..»t,, 70 ff. , __.__ _.__ Devisen. Deutsche Plälje......«, g» «l — Vonbon.........1«5 «5 i«l> 80 Paris.........49 85 49 92; Petersburg......-------— — Valuten. Ducaten........ 6 95 5 0« »0 ffrancs»Stü