plWl» VIl» 2'— 74. ______Wö«»,«« Ittel ,«o»>«m«l. ks»l«ton mt«»vv«i m. >»7q». v Svolh^'uok«»»! (sOt. klwWb. »I». Z024) ^«rldo», UWÜtk«W «l.4 «»ntO» kGt>ei,t»kt. — t^0«kpo^ b«il«9«n ?«m»t»o. Ä»n ». S«p»«n«d«e WS» »ir.se» u. >n .lUfSitsv» vi. 4 tV«fVf«itung» K««»>«prOi»« monitl. SS Vi»» 24 vln, öurok ^o»t mon«tl. N Vd^' kvi 6», monitl. VI«, äinrslnumm« l'SV u. 2 vi« n5 l1li?ekenlsnmpIerG Kfaljlc»' ^arli»': 2l. tX. di« k2. X. (irieclienlanä, L^rien, palSstins, ^ezypten, l)»lm«tien. on VIn soov - k'roipelct«. Vi«»» «»«i V«>ut»k«»el»»ffu»ß^ l»«i >!5e öu?e»u ^IeIr»»i>«I?ov» U ksel»tvk« » V » KH Kz, .zz Mlnverheits^en ln 1 zur 8eit d?r Statistik erledigten Sl an cn Nat gelangten Beschwerden endeten: l!l oinsm Kompromiß v, durch direkte Ber andlungen der Minderheit mit dem Staat ^urch Berzi^^t des Rates aulf ein Ein-breiten 12 und damit, daß dem Vtand-iliikt dl'r beschM'rdefiihrenden Minderheit achtgegeben wurde V. e w y o r ?, S. September. Es häufen s!i Meldungen über hlutige Zusannnenstöße l^,sc1i<'n streikenden Textilarbeitern und Po^ ioi. Am heutigen dritten Tage des Gtreitt lir bereits früh morgens ein Verlust von ^oten und 14 Verletzten zu verzeichnen, in .'oonepath (Südkarollna) kam es zu einem lnqriff streikender Arbeiter auf die Angestell II l'ines Werkes, die sich geweigert hatten, K '^trbeit niederzulegen. Dabei wurden drei cisoiK'n getötet und mehrere verletzt. In n Ortschaft herrscht infolge dieser Borfälle l'ßo Erregung. Nlr und gegen die Sowjets Dle franzvfifche Vreffe !fi uneinig in ber Auffaffung / Die Nechte immer schai^ oegen die Favortflerung der Bolschewiken in Senf Paris,?. September. Ve A>tze«p»ltttt de» «ahinetts der «a-ti«»«le» U«isn hat d«tch den Lieblings, pl«« VOrth»», bii G»»jet»«iOn in Gens feierlich inthroistere» z« l«sien, «ine sehr schwere Belastung erfahre», «s ift h«te si^n klar, dah die Rechte a»»S dieser Fra» ge Kapital schlagen wird. Unter den Blät-tee>, die fSr Gowjetrichland die Partei -rWkeife«, ist der „«zzelsior" und der „Pe. tit yarisie«" pi er««h»e«, de«gegenitber «der fiihre» die MActisn Ara«?aise", das „I<»rnal des Debats", der „Matin" »nd die Vlittter der militante« »aterlilndischen Verbiinde eine scharfe Sprache gegen die Favorisierung der Bolsi^iken in «enf. Die «echtsbliitter verweisen anf die Verantwortung, die Frankreich auf sich lade, wenn es den «eguer e«r^ilif«^t «esit-tung und Kultur in die Friedensinstitutisn einbrechen lasse. Moskau füge sich jetzt nur seiner Taktik, wenn es den früher fa oer« hasiten Völkerdund betritt, denn die Ko«- «uuisttsche Internationale sei von der SsMsetregierung genau so wenig p» iren-neu wie die beiden Teile der siamesischen Zwilliuge. Par i s, 7. September. Mhrend in der Bekämpfung des Tintrtt« tes der Sowjetunion in den Völkerbund ist der „M a t i n" mit seiner Auflage ^on 1,2 MiNtonen Exemplare. Das Blatt hält der 'Zvwjetunion den Spiegel vor und bemerkt, lnan wolle der Zoivjetrepubli? wieder die Tore im BMerbund öffnen. So hätten einst die Trojaner in iihrer Verblendung das iliiesenpfert» in ihre Stadt gelassen, das von den l^ricchen irls l^oschenk der ?^ersöhnnnq angeboten wurde und dem dnnn der Fein)» entstiegen sei, um die Sta'dt in Ärand zu setzen und Frauen, Or^ile und Zk^indcr zu er-movden. Die Trosnner — schreibt der „Ma-tin" — hätten siäi »rvniststens damit e'ttschill-dlgen können, getäuscht worden zu sein. Die Mitglieder des Vftlkei^undes jedoch nmrden mit der Aufnahme der So^vjets m voller Äennt7liÄ der ^^ge einen nicht ivieder gutzumachenden Dehler begeheil. die Geiiser Friedenseinrlchtung chrem umi^rsöhnlichst^'n und unerbittlichsten ^ieinde zu ossnen. Vont Tage der Gründung des Völkerbundes an hätten die Führer der Sowjetrepul^lik ihn, den Krieg bis aufs Messer erklärt. Müsse nrau deilll immer wieder beweisen, dak ieder Unterschied zwischen kommunistischer Internationale, kommunistischer Partei nnd Ccnv-jetregierung eine ?lbsuvdität und insntno Heuchelei sei? Stalin I)al>e sich in seiner lehnttilg des Genfer Völkerbnndc's auf ^^'it' vinov berufen, der »norgen in (^enf parn' dieren und den Möchten nieise ^,^ehren über I>ie Ausga-ben des Völkerbundes erteilen »verde. Der Völkerbund — so schließt „Matin" —. wür^e sich unter diesen Umstünden schwer täuschen, wollte er qlnuben. k^ente ohne l^esahr mit einer Einspritzung ic'nes Bazillus auszukommen, dessen Träger Stalin und Litvin,ov seien. BaNdou dementiert? Noch kein kn den Flottenparilätsverhandlungen mit Italien Paris,?. Gteptember. Der srnnMsche Autzenminifter V a r-ttz » u hatte während der «eise nach «it dem engUsche« Delegationsleiter E d e u Vesprechmtge», die sich um die Ausnahwe Gowjetruj^lands in den «Atterbund drehte». In dieser Frage wird AufMwini^r Vartl^ou, wie die MStter melden, in Senf «nch «U dem polnis^n Autzenmiuifter V e Ä »nd dem' fchweiterifchen V«mdesrat Motta Ver Handlungen pflegen. AußenmintPer Bartho» dementierte vor seiner Abreise die von einer amerika-nisthen Rachrich^nagentur oerüssentlichte Meldung über einen giinst^ «id bereits erfolgte» Abschlusi der italienifch-sranzi^sl^n Verhandlunge« über die Flottenparittit. T^ser geitungente —^ sagte der Mnistier — werde man die Flii gel ein wenig beschneiden mSsse». i!» Fadeterletchteninoea lveqenwärtig und in den kommenden Ta->i finden in verschiedenen Orten des In-Ildes qrößere Veranstaltungen statt, für aus deil Bahnen namhafte Erleich^erun-eil gen'ährt ^Verden. Im nachfolgenden icil einige aufgezählt. L j u b l j a n a, Hevbstmefse bis 10. d.: «ige Fahrpreisermäßigung gegen Vor--eisung des «Sonderausiveises zu 5 Dinar, llleichzeitig mit der ganzen Karte gelSst ^ird. Zagreb, Mustermesse bis 10. d.: haltt Fahrpreis, Sonderaus^oeiS. - rop' lje, Kongreß des Verbandes der lp'nv^'reine am N. und 9. d.: halber Fahr-reis bis 18. d., Sonderausweis. N o v i S a d, Philatelijst'enkongrest am d. .'i(>°/niger Preisnachlaß bis 12. d., Son-' nclliÄveis. Sarajevo, O'bstauSstellung und Obst-ailkongresi vom 20. d. bis 3. Oktober: hal-l Fahrpreis, SonderanSlveis. l^ri»» »rolinrti»« vssntoeium v«n kür Lintritt»Ic»rtea k» virlt« mit! Di« Laliit« k'r»» u. k^r»u övrnot-Qoiad »« Ol»» uoä di«r»ii6 »u> ö^»ndor, K'-Umgekericje /^nmelclukigen dei />lel<2sricjl'ovs 3b - lel. 21-22 klärte dem .H«vas-Korrespondenten. er habe bloß inl Auftrage seiner Regieruilg sich nach den Beziehungen zwischen deil ?o.vjets und Japan erkundigt und sich um die El'öffnnng eines japanischen Konsulats in Gdynia l^e-müht. Maßgewiche Kreise ineinen, Moscicki habe Hirota über den polnisch-deutschen Ha" delsvertrag Mitteilung geumcht und sich er^ kundigt, ob Japan seiner ablehnenden Hal« tung gemäß im Völkerbund idie Anstrttt?« frist läuft noch) gegen die Ausnahme Rus;« l Assotiation), au dem mehr als 20l) Juristen aus 28 ^'ändern teilnehmen; am stärksten ist England nl!t 50 Juristen vertreten, die von dem Präsidenten der IIa Lord Blanesbltrgh geführt wer^n. Auf der Tagesordnung des Kongresses stehen vor allem Fragen des internationalen Privatrechtes, und ^war Errichtung eines internatimmlen Gerichtes für privatrechtliche Streitigkeiten von Bürgern verschiedener Staaten, Fragen des Marken-und Firmenschutzrechtes, des Ausgleichs- und KonkurSvochtes sowie das Problen: der inter nationalen Regelung der staatsbürgerlichen Roch-te der verheirateten Frauen. Von den Fragen des internationalen öffentlichen Rechtes wird nur die der Auswirkung des Kellogg-Paktes behandelt werden. Zürich,?. September. Devisen: Paris 20.205, London 15.13, Newyork A02.s»25, Mailand A.2S, ^!>rag 1S.7«>, Wien .')7.30, Berlin 1T1. L j u b l j a n a, 7. Geptemiber. Devisen: Verlin 1MY.03—l-z49.M, Ziürich 11W.S5— 111Z.M. London 1S7.80_1tts^.N0. Newt,or? Scheck W2S.SS—W54.59, Paris 2M.YK, Prag I4I.»>-'142.15, Trieft SM.M -293.80; Nsterr. Schillwg fPi'ilvatelearingl ,M«Äv«r ZeiÜWss^ ??mmner 303. TlMÄag, Len S. iSepkmLer ^SS4. Iw ZS»»t«ii ^udilliimÄsIir xxn. Z»»r«I»«r AI»«« Mvssi-l.—IS. IX. I9Z4 für alle VVarensrten mit 8pe?»alveraii^t»!-tunxen: I?^vlo :: ur^isLi? veittZ- u. 8?eM>ve8cii . !^>^8c)nik^m?wi^S'ri?ie umt :: 'rexi'll.- u. V0I-X8- :: ei?t^XNWd1Q8MVV87'«ie :: Xoi.I.LXT'IVXVS-87^1.1.1^1^(71 r>^5 XMl(ZI?elLNL8 ^uk clen ^isenbskrien Oratlsrückkakrt xexen k^i5end3dnlesitlMAtic>n. v^cleke vor 6er ^hreise 7u l^in. S.— SN ösknknkcksltern cxler bei »?utnllc« ?u ver?;cliakfen i>ln6. ^uk 6en aäri-sti8clien 8ctiiffen kökere Klasse 2um preise lier nic^riLereii. xesen äio im Voraus 2U de-sckafkencle Messeleeitlmation. Avancement Gr. königl. Hoheit des Prinzen Paul. V e o g r a d, 6. September. S. M. der König hat über Borschlag des Kriegsminifters Sauptstadt teil^ -hastig geworden bin. Ich bin überzeug!, mein Besuch bei der sugoslmvischen Regierung wird gute Friichte tragen. Ich hatte die Gelegenheit, mit den Vertretern der ju^ goslawisl^n Regierung einen konkreten (Gedankenaustausch zu Pflegen und alle jene PrMeme zu prüsei,, die in ihrer Gemein-. samkeit beide Staaten berüh«n. lleberall fand ich vollstäntdigsK Bsrst^niS.fiür die bestehenden Fragen sowie die vollständige Uebereiststinnnung betreffen die Belhandlung dieser Pvoib-leme, Aleichlz»eitig aber auch den festen Wllen, unser Bündnis durch engste Zusammenarbeit auf allen Gebieten zu vertiefen. Ich verabschiede mich von Jugosla-ivien mit angenHmen und unvergoßliö^n Empfindungen für die Augenblicke, die ich im Dienste der Ideale und gemeinsamen Interessen der beiden lStaaten erleben durfte zwecks Verteidigung des Griedens und der gewonnenen Grenzen, die ein Wert geschichtlicher Gerechtigkeit sind." Ministerpräsident Tatarescu ist heute um 22.1k» Uhr mit dem fahrplanmäßigen Schnell zug nach Bukarest abgereist. Am Bahnhof hatten sich zwecks Verabschiedung mehrere Minister urrd das Personal der rumänischen ^'egation eingefunden. B u c a r e st, 6. September. Die hiefit^e „(.^'Poca" berichtet im Zusam-menhange mit den Gerüchten über eine bevorstehende Auslandsreise des .Wnigs Carol, daß diese Reise wal,rscheinlich über Jugoslawien erfolgen würde. In diesem Falle würde iiiönig Carol einige Tage in der jn-goslawrsck^en .Hauptstadt zubringen. Neue Schwierigketten Die englische Presse gegen die Aufnahme Sowjet rußlands / „Das trojanische Pferd" / Das eigentliche Ziel Moskaus / Die französische Rechte auch dagegen L ond o n, N. September. Die heutige Morgenpresse beschäftigt sich mit der Frage des Cintrittes Sowjetrußlands in den Völkerbunid, einer Frage, der neben der Saaraibstintnlungsfrcigc! augenblicklich die größte Beachtung goschenkt wird.. Nack) diesen Insormationen scheint es sicher^ gestellt, daß die Sowjetunion gegen Endc' dieses Monates Mitglied des ^Völkerbuiides seill werde, wclm auch neue Schwierigleiten eingetreten seieli dadurch, daß sich Argentinien an die Spitze der Opposition gestellt hat. Die konservative „M orni ir »1 P o st" nlld die „D a i l y M a i l" sind entschieden gegen die Aufnahnie der Sowjetunion. In überaus sckiarfen Worten schreibt die „M o r-ningP ost", durch dei^ Einzug d.'r Sowiet-delegation in den Völkerbulrd werde das trojanische Pferd nach Genf gebracht, um dem Völkerbund den Todesstoß zu lierse^en. Bon ls>10 bis 193!i verhöhnten die Sowj'.:ts den Völkerblmd auf genieinste Art, doch scheint es jetzt, daß sie ihn nun als Werkzeug bcnützeil wollen. Die Xürk-i feiert den Siegestag von Dumluplnar Mit großem militärischem Gepränge feierte die Türkei soeben den 12. Jahrestag des -ieaes der türkischen Truppen über die Griechen bei Duiulupinar, der diesmal mit denl wo Gründungstag der Istanbuler Kriegsschule zusamnienfiel. Die Schlacht bei Dunilu-vinär war entscheidend für die endgültige Befreiung der neuen Türkei vmr der westeuro-väiiwen Vorulundschift. llnser Bild zeigt neu erna.uite Offiziere vor dem Freihettsdenk-^ - uial in JstqMl. Die „D a i l v M a i l schreibt voll ewein Manöver der Moskailer Machthaber, denen es einzig nnld allein daran gelegen sei, sich Japan gegeni'liber den Rücken zu versichern. Der Eintritt Solojetrnßlands in den Völker-bulld lverde diese Cinrichtuilg noch weiter diskreditieren. Cs sei uiwerständlich, wie ein Bulch, der zun: Schutze der nationaleir Minderheiten Nlld der persönlichen Freiheit ledes ^.'cellschen geschaffen wurde, in seine Reihen eilie Nation airfnehinen könne, die systematische Relig!on'?'bekänlpfung treibe, aus den Arbeitern Sklaven bilde und alle zusainlnen hungern lasse. Man dürfe nicht vergessen, daß das einzige Ziel Moskaus die Welt-rovolution sei. P n r i s, 6. Sept^^mber. Die französische Presse beschäftigt sich eben-sall>5 eingel^endst mit der Frage des Eintritt tes Moskaus in den Völkerbund. Wie in Kreiselt der Rechteli ruchbar wurde, wird die Rechte gleich i,ach deul Zusaurmentritt der Deputiertenkainlner eine Interpellation Mi die Regierung reichten und Anfklärungen über ihre Rußlandpolitik verlangen. Die Rechte mird sich in dieser Interpellation gegen die Ullterstützung Frankreichs inl ^'iu-saiimienkiange liiit den» Eintritt Rußlaiids aussprechen. Ueberhaupt wird die Inter-Matio,! sich gegen die Vertiefung der Freulldfchaft init Moskau äußern. Es soll darin zmn Ausdruck koinlllen, daß diese Politik zu seineill Ergebnis fiihren könile. Nach der .<^altung u>l>d Aktivität der Komlnunisten in Frai?krcich könne llmn sich eiil Bild nla-chen/ wohin eine solä^e Politik d'r Freuild-schaft lnit Moskau führe « 19Sd zum Prälsidenten des Kassationsge-richtsh^es. Vom April 1927 bis Februar 19^ er IuistiKminister, nach dem Rück tritt der Regierung kichrte er jedoch auf s«'i. nen frühereen Posten zurück. Der Verstorbene war ein ausgezeichneter Jurist und wirkte in zahlreichen ge^tzgebenden Kom Missionen mit. An der Ausarbeitung des neuen Strafgesetzbuches nahm er hervorragend teil. Auch a!ls Fachschriftsteller .ge noß er den besten Ruf. Minister a. D. Dr. DuZan Subotie B e o g r a d, V. September. 'Auf deill Heiulgangc vonl Balikett zu Ehren der bulgarischeil Juristen erlitt heute der Präsident des Kassationsgerichtshofes und ge)i>esene Minister Dr. Duvan S u-bo t i 6 eilleil Echlaganfall, dein er bald darauf erlag. Der Dahingeschiedene erreichte eill ?llter von 57 Jahren. Er stainmt aus der Ningebullg von Kragusevac. Seine Stn-dieil begann er iil Beograd und beelldete dl<'^sel!bcn in Leipzig. Dr. Subotiü wurde inl 7^ähre im:? znnl Präsidenten des .Halldels-t geriMs lll Keogyad erMMt llnd illl Iah- Tiwlescu über internationale Fragen »««Laien plädiert siir die «nfmchme Rntz. land« in den Völkerbund. — LitnleSeu hält ei« «roMSchtedire?tvri«m fiir ««»»itglich P a r i s, K. September. V»r seiner iMreise nach Genf gab der ru' mänische Außenminister Titulescu den Vertretem der Presse die nachstehend^^ Erklärung: „Der l^dantenaustaitsch mit den führev den französischen Staatsmännern hat ge zeigt, daß unser? Ansichten lrbereinsti.Mlnen Bezüglich des Einttittes G o w j e t r u s^. lands in den SMkerbund bin ich üibe^ zeugt, daß kein Staat es wagen wird, die lZ^rantwortung durch ein Veto ans sich zu nehmen und damit die Ausnahme zu Per eiteln." Auf die Frage, ob die Sowjetunion sofov^ einen stiändigen Ratssitz erhalten werde, ga>i Titulescu zur Antwort: ,Lsch denke daran und wünsche es auch. Dies fordert auch di' ilumerische, politische und territoriale Beden tung SowjetrußlalÄs. Mr besitzen darüber schon lange eine sormelle Zusage, die von Genf evfüllt werden muß." Bezüglich der Pläne Aber eine etwaige Reform des. Völkerbünde^ erklärte Titulescu, daß seiner Ansicht naii> ein Großnrüchtedirektorium unnröglich sei. Es sei zwar gewiß, daß di? Großnrälhte eine bedeutsame Rolle spielen, es sei aber unmöglich, sie zu einem Bündnis izusa.lnmenzubringen, lvelches über do.' Schicksal der anderen Völker entscheiden würde. Die ReforlN des Mlkevbundstatu!' sei daher eine sGvierige, wenn nicht unmöi liche !Älck)e. I!lli Plenum würde inan seh schwer hiefür eine Mehrheit finden. Zuni Schlüsse erklärte der Minister, eine Revision der bestehellden Verträge käme nicht in Be tracht, da sie all sich eine Kriegsgefahr bil de. Er äußerte auch seine Zufriedenheit übi'i die bevorsteheilde Rom-Reise Barthous. Dil' ser Besuch kön»,e die Klei^ne Entente nur freuen, denn die Politik dieses Besuches sei gegen niemalld gerichtet." „Ich bin fest übet zeugt, daß der Besuch BarthouS in Rom d',' Ächerheit des Donaubeckens ernlöglichi'!' wird." Äunge Beograderln idren Miem durchaebraant Das geheimnisvolle Verschwinden der jährigen .^enia Ljälja P a v l o v i 6, di^^i einzigen Tochter des Direktors der Versicti. rungsgesellschast „Union-Commerce" in grad, Paul Pavloviö, Pasicgasse 19, w schäfUgt die Beograder Oeffentlichkeit u. di^ Polizei. Direktor Pavloviü war mit sein-": Gattin verreist. Als er heilnkehrte, fand e? einen Gutteil der Wohnung ausgeräulnt -von der Tochter sehlte jede Spur. Die Hau > bediensteten hatten gleichfalls erst nach di'M Verschwinden des A^ädchens geinerkt, di?i^ dieses seine sostbaren Pelize, alle .Neide!. Wäsche, Schlnuck usw. nlit'gellmnlnen hat!« Offeirbar ist Lenia, die als ernste un!' Abenteueril abgeneigte junge Da-lne Z^kann! Nlld als einzige Tochter in der Falnilie sehr verllwhllt war, mit eiileni jllllgen Mann durchgebrallnt. Verschiedelie Anzeichen spr«^ chen dafiür, daß das Mädcheen eineln.'hoch stapler in die .^nde gefallen ist. <^enia lern te vor zlvei Jahren in der Mnsikschule einen jungen Mailll tenneil, der sich als Studcilt der Di^lolnatischen Schule in Paris ausgal'. Die lBetallntschaft scheint längere Zeit gedauert zu haben, doch verbarg Tenia di^'^ vor ihren Eltern. Erist kürzlich zeigte da-ü Mädck)en seiller Mutter ein Lichtbild diesc^ jungeil Mmllles uild sprach von.ihnl sehr allerkeilnend. Alleil Auzeichell llach ist da? Mädchen lnit diesem jungeil Manll, desslni Nanle uilbekallnt ist ulld über deil bisher nichts Näheres in iErfahrung gebracht wer-den konnte durchgebrannt. Vor Jahresfrist hat Direktor ^vloviü einen großen Teil sc! «en Septem»« lß>4. Isqlick kilit l)k Bermiigens auf seine großjährig qewor Tnchter überschrieben. l5S bleibt nur noch abzuwarten, wieviel Geld dns Mädchen auf seine Fahrt ins Blaue mitflenon,-men hat. Ktnverörama Newyor k, 6. September. Ein tragisches ^nn^rdrama ereiz^nete sich auf einer Farm lic-i Cacranicnto in Kalifornien. In Abwcsen >i''it der (Altern spielten ein scchsjährigc!Z und sin sielbenjähriqes Mädchen mit iljrem zwek-^ährilzen Brüderchen. Die beiden Mädchen iiatten sich dabei im Eisschrank versteckt. Ms di<' Eltern hcinilehrtvn, suchten sie überall lange die beiden Kinder, bis sie ihre Leichen im Cisschrank fanden. Die Untersuchung ergab, daß das zweijäh ige Brüderchen die Tür des Eisschrankes zu iicschlagen hatte, als sich die Mädchen darin iicrsteckten. Der Kleine konnte die Tür nicht i'ii'hr Affnen, die von innen gleichfalls nicht ciiifging. Die Hände der beiden Kinder im lnsschrank waren ausgerenkt und blutig. Sie iinchten verzweifelt gegen die verschloffene ur gefckilagen haben, bis fi« erstickten. Vlilt-, Nsut- im6 er- rcicken clurek den (Zebrauek äe8 na-lüi lielien »k^r«nZ!-^osVk«.L!ttexv^a85erL - morxen8 ein Qliis vol! genommen - vollkommene I?elnlsunx cles A/la-L:ei,clarmle.^l»8ei-^Ä88er8 in je-ke?ie!lunx Ziukrieden 8in^. Iavon «NN «e» »«tt ^oit Jahrhunderten stellt der Reis im Fer n, Osten das Hauptnahrungsnlittel der drei l<^il Änlksmatzen dar. In Zeiten der HungerS nl^t war es in China gang und gebe, die Äillis mit Reis zu entlohnen. Man weiß, i afi in den großen Notzeiten im Fernen O-jlc'i^ die Aermsten der Armen froh waren, wenn sie für die Arbeitslast eines langen iint» schlveren Tages ein« Handvoll Reis als Vl'^^alilung erhielten. ?^n Japan bemüht sich die Regierung seit Iiingerer ^it, noch neue Berwendungsmög-ichkeiten fi'ir den Neis zu finden, um dadurch Absahmi^glichkeiten zu steigern. Man hat ke diesem Zweck ein Laboratorium er-i lfnot, das inl Interesse der Regierung V«r-i»chl)lensäurcgehalt besitzt. Bemühungen der japanischen Regiere gehen null dahin, dieses Reisbier zum iapanisckien VolkSgetränk zu machen. Ber-jc'iil'denen Brauereien ist bereits gegen eine dl?ihältniSmäsiig niedrige Abgabe die Lizenz ün- .^.Verstellung dos neuen Bieres erteilt wor Es bleibt abzuwarten, ob Japan, das >>>isiijck)e Land der Te<'trinker, sich nunmehr Bier bekehren wird . .« AMertakr Sänger dürfm nicht nach Sugoflawim <Äne Schikane der österreichischen Behörden / Wo bleibt da die Objektivität? Sin Gemütsmensch. I^n'wer: „Sie tönnen ini KreiSblatt auch ülncji ein ^'^iiserat jiir einen neuen PieWr' llufgelieiR/' L j n b l j a n a, lj. September. Die österreichischen Behörden haben wieder einmal ihre Unduldsamkeit gegen diäfte?" Der Uhrmacl)er, der die in nwdernstcni Stile hergestellte Uhr auf den: Ladentisch ausstellte, um ihren „Motor" zu erklären, besaht diese Frage. Einige ,, ewig gehende" Uhren seien /.HzcitK verläuft^ "Z^ose.r Tage gcl)e eine so^ gar nach Südamerika. Das Interesse des Pu blikunts an der Erfindung sei ständig »m Wachsen. Bor dem Schaufenster beobachtet man denn auch die wunderlichsten Verrenkungen. von Menschen ausgei'rbt. die sich, ohne zu kaufen, nicht in den Laden ivagen und die Wunderuhr doch von allen Seiten betrachten möchten. „Wer hat diese Uhr denn nun eigentlich erfunden?" fragt der neugierige Besucher nnd erfährt, das^ es sich nin einen Neuen-burger Erfinder ilnmens I. L. R e u t t e r handelt, der sich bereits seit einigen Jahren mit dieseni Perpetuum mobile bcschäft'.ge. ohne daß es bisher restlos gegliickt sei Erst die Znsannnenarbeit Reutters mit' einer schweizerisckien Uhrenfabrik und mit der Com panie Generale de Radiologie ermöglichte di« »»WW, gen iSer schon wi«der wmig Mde k». ge wird disfeS Pap^uum mobSe dm «Sn — Perpetumn moMe das heiht, vee kmge wird es denn „dmrernd b«!t«gen* und „van der Lcht leben"? Wormlf er evsthrt, daß man mit gut und' gern taajiM Jahren rechnen könne — eine ^tstelümg, die den Interviewer veranlaßt, M doch mm erst clnmas dieses phantastische Perpetvmn nw-brle erklären zu lassen. „Was ist da vie5 pi erklären?" sagt der Uhrmacher. „Wenn Tie einen Begriff von der Bedeutung dieser Erfindung haben wollen, dann kmm ich Ihnen nur sagen, daß die Schöpfung der „ewigge-henden" Uhr auf dem o^biete der ..Pendv-lerie g>leieraturunterschiede ^iw'icken b<'i!'>!'n Seiten des U-Rohres verursachen lierschie^^'i ^rt'.gm Druck. Das Quecksilber wird auf e Seite mit geringeren, Druck i^etrieken. wai! eine Bewegung des l^ehäuse'.' hl'vni^rriift, sich durch ein Zahnrad aus da^^ Illirmerf aii.^ wirkt. Ein Teinperaturuntcrjk'I'i^d von I Grad zieht die Uhr fi'ir ILO stunden auf. standen?" „Dann :st das ja eine gan^^ gri^i^artige che", meint der Besucker. „Wäre dai nicht Bor dem AuWeg verbrannt Ballonexplosion vereitelt russischen Stratosphärenflug Moskau, 6. Septcuvber. Der son»jet-russische Stratosphärenballon „USSR" ,st heute auf dem Wugplatz von Moskau kurz vor dem Aufstieg zu einem neuerlichen Stra-tosplMreuflug durch eine Explosion vollkom-lnen zerstört ivorden. Der Ballon hatte im Septcmb<'r des vergangenen Jahres bekannt lich einen Höhenrekord von 18.000 Meter aufgestellt, wobei die drei Insassen der Gvndel uins Leben kamen. Seither wurde der Rekord durch die Amerikaner »"überboten. Man plante nun in Rußland in aller Stille siir morgen einen neuerlichen Straiosphären slng, der eine Höhe von bi-^ 2Ö.000 Meter erreichen sollte. Die Vorbereitungen wurden streng geheimgel)altcu. In der Nacht non gestern auf heute begann die ,Füllung des riesigen Stratostaten, 'vozu man ü0. mit großer Schnerzigk!-,: vollkonlin.en ausblatite und elje inan die lache dieser Erscheinung nachgeh.'n. kr-nntc'. ereignete sich eine fürchterliche Erpicision. Die Hülle des Ballons l^vurde sofort von '^-lammen erfaßt und binnen nienigen künden vernichtet. Die Gondel blicl,' bis a-.n geringfügigere Schänden heil. Die drei Zlra-tosphärenfiieger Prokovjev, Schönbaum u»i> Gudunolv, die in nnmittelbarer Nähe Gondel iveilten, entgingen dnrch einen fall dem Tode. Es wird angenoinn'.en, infolge eines technisciien Dehlers In den füllungsvorrichtnngen Plötzlich eine üli.'r mäßige Erwärmung de-z Wasserslof^ga'eZ sMtgesunden ha^tx'. „MlnMvrer Nummer W. Samstag, 8« S. Gepwnb« tSKt. ttt« gegebene Uhr für ^ ?>r. Ritter «mf w» ÄaGIapago-s-Inseln? Er w-ucht fie niemM aufzuziehen . . Oder für s^orjchungsrei'sen, dc? Für Nord- und SU>polfahrer7 Für alle Birten von E^.psditionen überhaitpt?" „Natiirlich", meint der Uhrm^icher, stolz ail' Perpetlmm mobile, „eine Nhr mtt nnssotihllten Möglichikeiten. Wir werben la Nlich sesien." Nird der Böslicher verläßt den in dem die M,re,l „von der Luft leben", iil de?u Bewußtsein, dasz es si hier mirklirk) unk eine epoc^nmcheni>e, feriö^c Tr« ^'niiung han'delt. Don der 5? erselxinen, die infolge ihrer absolnten Turchsichtigkeit dii.' Trägerin niehr oder min-dn reizvoll erscheinen ließen. So schliinm nnrd es nnn niit den (^lasgewä^idern freilich nicht werden, denn inon wird die daraus verfertigten Stoffe färben, mit Nnum-we-lle nnd Seide zusanunen verweben und dadurch eine Stvffort scl>affen, die sich in keiner Weise voll anderen und schon bekannten l^elueben unterscheidet. Die Totsnche, dasz sich (^las in geschmolzene?n Zustand«' zu l,ui>rordentlich feinl?n Fäden niisziehen lä^t, ning den ersten Aiilns^ zu den» (^danken.ge-gilien liaben, diese auch feinen Fäden zu einen, lvebl^iireii Fnde» zu spinnen und Stoff d,Irans zu uieben. Die ersten Persnche in duser )1iichtung norden augenblicklich in ei-! ner englischen Tertilfabrik in Sheffield un-' ternoinineik und sollen bereits zn sehr gi'ln-slig.'ir Crfalgen geführt haben. Insbesondere inachi sich die liolie Elastizität des s^loses l'ei einer Perarl»eltiiug fiir die Tertilindu-strie nngenel)in beinerkbar. Es N'ird dadurch inl'glich sein, Stoffe lioranszubringen, die jo gnl nne lnitterfrei sind. /IsZcal Zm Leichm des Suchariftlfchm Kongreffes Ewige Programmpuntte / Der Höhepuntt: Die Festprozeffion Taltsenide und Abertausende von LavanLer Diözesanen werden heute und morgen in unserer Stadt unter geistlicher Fichrung den Grundproblemen des katholischen religiösen Lebens und deren Lösungsmi^lichkeiten nähergebracht werden. Eucharistische Kongreß des Bistums Lavant ist demnach eine moralische Manifestation des Katholizismus ulld des G<'dankens der vom Kotholij^ismus dnrMrungenen Idee einer Volksgemeinschaft. Die Stadtbevi^lterung erblick! in diesem großen Treffen iusbesondere der ländlichen Bsvölkerung einen sichtbaren Ausdruck der Berbundenl)eit zwischen Stadt und Laud, ganz abgesehen davon, daß die Frage der sittlichen Erneuerung und der moralischen Ne<^uration auch fiir den sonst a?b-seits Steheilden schon vom Standpunkt des Gemcinschaftsinterefses Wichtigkeit besitzt. Der 7. September ist, wie wir dem Programm entnehmen, vornel^inlich g rnn d-sätzlichen Borträgen illter die Fragen der religii>scn Erneuernllg gennd-met. So fanden im Laufe des heutigen Tages nach Lebensständen getrennte Borträge fiir Intellektuelle (Kasino-Snol), Mcinyer iNnion-Saal), Aungmänuer (Äarlin-Taal), Frauen (Zadr. gosp. bmrka) und Mädchen (Turnsaal der Mostevschtvestern) statt. Um M Uhr findet im großen Union-Gaa^ die Aufführung des gvo^n O r a t o-riums „Messias" von Händel statt. Um L4 Uhr werden Mitternachtsmessen im Donl, in der Franzistanerlin Vorabend hielt der hiesige Sokolverein in seinem .Heini in Gaberje einen Festalvnd ab, der sehr gut besucht war. '!?lin Donnerstag niorgen wurden in der Siadtpfarrtirche ilnd anschließend in der prani^-islannschen nnd protestantischen .^tlrche Fesl(N'lt<'sdieiiste abgelialten. Mehrere .Hlin-ser zeigten Flaggenschniiick. e. Evangelischer Gottesdienst. Sonntag, den September findet bei gi'instiger Wit-leriiln.1 ein 'Aialdi^otteodienst statt, zn deni der geineiinailie Abinarsch nn, 8 Uhr fri'lh vom Sannsleg erfolgt. Bei schlechten! Wetter wird der t^ienn'indegottec'dienst uni lll Uhr im Ge-!iiei»d<'saal des Pfarrhauses abgehalten und anschlieszeud fiirdel nnl ll Uhr ein Kindergot-lecdienst statt. Die (Gottesdienste hält .Herr '^>ikar .H a a s ans e. Aus dem Visenbahndienst. VersesKt wur^ den: der 'l^^eainte der !>. Gehaltsgruppe .wandln- '.'^alog, Maschinfi'lhrer, vonl .Heizhaus in ?ans in Pelenje nach Celje. c. Wo bleiben die beiden Fernsprechzellen? Echvll vor einenl Jahre hat die hiesige Post-'.'crn'altnng die Zltsichernng gegeben, in der isintrittshalle des Postgebändes zwei Fernsprechzellen zu errichten. Die eine Zelle im - rsten Stock geniigt schon lange nicht mehr I'en Anfordernngen, ganz abgesehen von ih-.cr nnhr als nnznreichenden ^schassenheit. sican nlnß sich nachgerade schämen, wenn man einmal in die Lage kommt, einen Ortsfremden in il'ne aottsiänimerliä^e Klammer ss?en nnd die beiden angeki'indigten Fern> i^u geleiten. Wann also wird nnjeri '/''»itver- sprechzx'llen in der V'.irlzalle errichteuV Es toaüung das gegebene Vcrs^reä)en wal^rnm-^wäre wirtli^) schon jel)r an der ^e!t! Eingängen sparsam nnigeheu niuß, so ist an derseits auch die Tatsache nicht von der Hand zn weisen, daß die Erfordernisse eines crleich terten Straßenverkehres an die Gemeinde zwingender herantret^l, als je zuvor. Mau braucht sich uur das innere Stadtbild näher anzusehen, um gleich zu bemerken, daß im Verlauf der zuur Draufluß parallel gelegenen Straßen ausgerechnet im Zentrum et-n>as nicht stimult. Es ist dies zweifelsohne die Tatsache, daß die I u r v i ö e v a ulica, eine der sreqnentiertcsten Innengassen, noch inlmer eine Art von Sackgasse bildet und auf diese Weise dem DnrchzugSverkehr von West gegen Ost nnd unigekehrt verschlossen ist. Selbstverständlich gibt es in unserer Stadt eine ganze Reihe von Teilregulierungspro-jekteu, doch glauben wir, das; der Durchstich in der Richtung Ost-West von der JuröiLe-va ulica aus zu den wichtigen Fragen der innerstädtischen Verkehrsregelung zählt. Die Belastung der Tattenbachova uliea nnd Ko-ro!veise dnrch die Slovenska, zum größten Teile aber dnrch die Vetrinjska nlica. Wie nian dieses Probien« anch benrtei- Auftakt zur Regelung des Stadtinnern wird die Stadtbevölkerung erst dann erleben, wenn die Jnangrissnahttle tm Stadtinnern selbst erfolgt und nicht lediglich an der Peripherie, deren Berkehrsprobleme noch auf sich warten lassen können. verlAnxert ^uer lieben vnä 8<:i,at?t Luck vor —7, Kreiln 5-^, Sauerkraut 3 Dinar Pro Kilo, Kohl 1.50—1.75, Kraut« ktipfe 0..^>0 Blumenkohl ?—l, Gurken bis zu 1.50, Speisekürbisse 1—2, Kopfsalat bis zu 1, Eier 0.50—0.75 Dinar Pro Stück; Aepfel ."j-5, Birnen 3—5, Pflaumen S—4, ^ranben 1—8 nnd Pfirsiche 1—ö Dinar pro "ilo. Aul Heuligen ^ j s ^ m a >. k l^ der lnit Seefischen gut versorgt war, wurden groß? Gardellen zu 16 und kleine zu 14, Makrellcn zu 22 und Tunfische zu 28 Dimir pro Kilr» gehandelt. MM VSM«»ZMc renrriMiMr kiu/ . N. t. DerSpIelplonunftresTdeattrs für die Ivmmende Salft>n Wie uns nntgeteilt wird, werden in der kotnmenden Spielizeit nach Tunlichkeit die nachstchenden dramati schen W<^rkc aufgefschrt werden: Eankar: „A^echte"; l^o-louh: „Vc>m Morgenrot bis zur Däniine-rung"; Kreft: „Kreaturen"; Korli: „Vildc Feuer": Ouidam: „Die Injektion"; Vein-bergar: „Das goldene Kalb"; Feldnuinn: „Prof. 2ie"; Kosor: „Feuer der Leiden-fchl^:"; Nnöiö: „Mister Dollar"; Scheinpflii«^ „Die ^aukel"; Tolstoj: „Der lobende L.'eich nam" oder „Anna Karenina"; Alsberg: slitt"; Bus-Fekete: „Die Trafik"; D<'vnl: Der Kamerad*; Farrer«: „Die Schlaci)t"; Frank: „Die Ursache"; Hoffmansthal: „I?-derniann"; O'Neille: „Anna lVhristie"; Sa-voir: „Die achte Frau"; Shakespeare: let"; Shaw: „Der TenfelSschüler"; Toller: „Hinkenmnn"; Wilde: „Der ideale Gatt Von den m u s i k a l i s ch e n We.se! kämen u. a. zur Aufführung: Parma: 'jlci-torog" »der Urh, grof celjski"; Sme?anti: „Dalibor": Berdi: „Der Troubadour"; Offeubach: „.Hoffmanns Erzählungen"; Abraham: „Tanz inl Savoy"; Milli^cker: sparone"; Lehar: „Der Zarewitsch"; Stolz: „Der verloren« ?6alzer". m. Die nächste Rmnmer ber „Mariborer Aettunß" erscheint »egen de» morgigen Feiertage» erst Montag zur iiblichen Stunde. m. Evangelisches. Sonntag, den 9. d. N'i>i» um 10 Uhr vormittags in der Ehristuskinl)? ein Gemeindegottesdienst stattfinden. 'Aü' schließend um II Uhr samuielt sich die Schill' jugend zum ersteu Kindergottesdienst. ut. Todesfall. In Ljubljana verscl>ied n>iö) längerer Krankheit der weil und breit l'«'-kannte angesessene Großkauflnann .Herr Ii' nah V o k. Der Dahingefchiedene, der ei!» Alter von 58 Iahren erreichte, wurde ni Sv. Peter bei Maribor geboren, lies; sich !<-doch schon vor dem Kriege in Liuöljaüi nieder, wo er einen schwunghaften Hand.l mit Fahrrädern und Nähniaschinen betrieb. Bei seinen Freunden und 2?ekannten son«!^' bei seinen Untergebenen erfrcnte sich der Verstorbene, der außer der Wilwe einc"r Sohlt hinterläßt, großer Beliebtheil. Frie!»' seiner Asche! nt. Paekkonzert. Sonntag, den d. z.v -schen 11 n. 12 Uhr konzertiert im Stadt na rk die Aliilitärkapelle unter Leitung ihres Pellmeisters Hauptuianu Svoboda. nl. Mit dem Autocar durch Dalmatien und Bosnien. Poul SZ. d. bis 3. Oktober veran' staltet der „Putnik" eiue ganz besonders sil'' nußreiche Fernfiahrt. Znni eisten Mal »Verden Mariborer Gäste ihren korlwrat!neil Besnch dem dalmatinischen Küstenland sowie dem verschlossenen Bosnien abstatten. Die Fahrt fl'chrt über Karlovac, Bihaü nach Plitvice, wo auch übernachtet wird. Daun geht es lveiter gegen Bos. Nov:, Vi^N'ja nnd Iajce sL. Nächtigung), Travnik ilnd Sarajevo (Z. und 4 Nächtignng). lisoitjic, star, Stolac, Trebinje nild ^ul'r^ivnil l5-und »«r. lind dem Handelsgesetz sowie auS der Ar1^1 hat. Ab Maribor erm^licht der „Put-m!" die ^hrt nlit dmn Autoear bereits ui« Dinar Mögc sich daher niemand die !?>'i'gltchfcit entgehen l-asscll, diesem Seenidyl^ fiiien Äesuch abzustatten Berkauf auf Teilzahl«nGe« von Uhren, ioldwaren IlUOr-lSv >ta. 4673 'n. Heu» ud Strahmarkt. Maribor, 7. d. 5le Umgebnngsbauern brachten heute nur Wageil l^rnmlnet auf den Markt, das zu .'ik Dinar pro Meterzentner gehandelt >viirde itt. Billige Reise nach «»dserbikn. Anläß. Iche des Jahreskongresses der jugoslawischen Bevstvereine, der am 9. d. in Skoplje abgehalten Wirt», tvird von Zagreb und Beograd klis ein genleinsamer Ausflug nach Siidser-biei? niit einem Sonderzug organisiert, wobei der Fahrpreis besonders niedrig gehalten >sl. Von Skoplje aus besucht eine Gruppe ilcr Kongreßteilnehmer Zkosovo polje und be-!llbt sich daim iiber Peü und die Rugovska ^lislira zum Biograder See, während andere l^irtlppen kleinere Ausflüge in die Umge-!'»ng veranstalten. Eine besondere Gruppe »lacht mit Autobussen einen Abstecher zun» blirid- See und zunl Kloster des hl. M-um ün der griechisch-albanislW!IIlIIlI!IIIIIIIIIIlWIl Ii» VG»««. l'otaUsaleus. ^usik. Autobus vom t^suptplOtre «d 14 l^kr. j « 6 « r V i t t « r u » U I Peter p. Sv. Gorami; Dr. Jng. Hans Paul, Univ. Professor, Graz; Felger Helene, ^uf-Mannsgattin, Binkovci. Eafö „Promenade". Samstag u. Sonntag Konzert. Es spielt Triglav-^zz. m. Wetterbericht vom 7. d., 8 Uhr. Feuchtigkeitsmesser 24, Baronteterstand 7!^^;, ^Temperatur -i- l8, Windrichtung NS, Bewölkung teilweise, Nisderschllag v. dii» loxl. In i»iau»n poelivng. * Das stAdtische Bad wird luorgen, den 8. September wie gewöhnlich an s^eiertagen von 8 bis 13 Uhr geöffnet sein. 1020(1 * Immer Stimmung iu Laznica bei „Tante Rest". Samstag: Jazzband. Sonntag: Feuerwehrkapelle. * Sunlo, «advanjk. Feinste Brat- imd Selchwürste. Geflügel. Prinia Weine. Unterhaltungsmusik. 10149 * Gasthaus W«der, Pobreije. Sonntag, den 9. d. Gartenkonzert der Eisenbahnermn-stkkapelle (Schönherr). Tanz. (Mter Tropfen. 10150 * Hutter-Kapelle heute Sonntag bei der „Linde" (Anderle). UN5)1 * Bei jedem Mineralwasser ist das wichtigste, wie viel eS an verschiedenen heilsamen Bestandteilen hat: je mehr, desto besser! — Radeinerwasser hat über ?0 heilsame Bestandteil«? und dazu noch schwere Metalle, welche voriges Jahr gefunden wor. den sind nnd welche sich von allen Mineralwässern nur im Nadeiner befinden. triniret «!»» ksriilimt« ^iae- Ousll« - Koz»SIüt LI»tia»! Li« II,?«» II« «««^ v»u. „___ UIG M». Der Riesendai von Kraljevica nach Aubljana Überführt Die HauptattraMon der Herbstmesse Für die bevorstehenden Feiertage ist in der Herbstmesse in Ljubljana, die kommmen-den Montag geschlossen wird, mit einem besonderen Andrang zu rechnen, da dort ein Ausstellungsobjekt zu sehen ist, das eine bedeutend größere Anziehungskraft ausübt als selbst der Festival der slawischen Tänze, der heute seinen Anfang nimmt. Jedermann beeilt sich, das sagenhafte Ungeheuer von Kraljeviea zu sehen, das zum Unterschied von dem von Loch Neß greifbare Gestalt an-nimmt. Die gewaltige Länge des Seeungeheuers setzt die Zuschauer in gehörigen Respekt. Fast acht Meter sind keine Kleinigkeit, und bei seinen 2400 Kilo ist das Tier sicherlich nicht leicht. Nach der Ausweidung wiegt der Fisch immer noch 13 Meterzentner und überschreitet somit bei weitem die Federgewichtsgrenze, die bei solchen Kolossen ziemlich hoch liegt. Glücklicherweise gehört der Haifisch in den gemäßigten Zonen zu einer großen Seltenheit und verirrt sich nur hie und da in die Adria. In den tropischen Gewässern allerdings gehören der kleine Blauhai und der dem Wünschen nur selten gefährliche Riesen-Hai, die unter den Fischen tüchtig aufzuräumen Pflegen, zu den üblichen Begleitern der Schiffe. Nachdem sich die Herbstmesse in Ljubljana ________________^Hrer Zagreber Konkurrentin schließlich Korenwi Alexander, Bankprökurist i. R.^Sv.'auseinandergesetzt und ihte Besucher stch an dem großen Ding sattgesehen hatten, setzte der Hai seine Wanderung per ^lchse nach der Metropole von Slowenien fort, nin die Neugierigen auch dort gehörig ins Staunen zu versetzen und die Messekasse tiichtig fi'illen zu helfen. Unter der Leitung des Universitäts-professorS Dr. 8 e r k o, der sich in solchen Dingen auskennt, wurde der Fisch fachgemSß präpariert, um seinen Bewunderern nicht auf die Geruchsnerven zu fallen. Die Kleinigkeit von 400 Kilo flüssigen Naplitalins waren nS-tig, NM den gewaltigen Leib de? Riesenfi-sches mit diesem Stoff gehörig zu durchtränken. Wo sich der Haifisch endlich zur verdienten Ruhe setzen, in welchem Museum er ausgestopft zu sehen sein wird, ist noch nicht definitiv entschieden, da sich die Museumsver-lvaltungen darüber noch nicht einig sind. Jedenfalls bildet der Hai gegenwärtig Tagesgespräch nicht nur von Ljubljana, sondern in ganz Slowenien, und von Nah nnd Fern strömen Tausende und Abertausende znr Herbstmesse, um den gewaltigen MeereSbe-wohner zu bestaunen. Die Herbstmesse kann sich begliickwünschen, diesmal einen so ausgezeichneten Griff gemacht zu haben. Es wäre nur zn en^pfchlen, bei den künftigen Veranstaltungen rechtzeitig nach solchen Ausstellungsobjekten Ausschau zu halten; dann wird die ^sse stets gnt ge-siMt werden. ,MwÄoiver igeÄulügs^ ?dmm«r S«. ZoiMag, KÄ ?. AprU W Verlangen Sie nur einmal Radei n e r und vergleichen Sie eS mit einem anderen Mineralwasser und kosten Sie es und Sie werden Ihr ganzes Leden dem Rodeiner treu bleiben. * Emschreibims«n in t^en einjährigen Handelskurs Legat werden noch diese Woche in der Schulkanzlei, Maribor, Brazova uli-ca 4, vorgenommen. Bedeutend ermäßigtes Schulgeld. 10153 * Reftamaut «chtig, LrZaSka «esta. Samstag und Sonntag Jazzband. 10205 * Weinlesesest am 8. und!). September bei Franziska Kopp, Pohorje. 10152 Konzert anl Sanlstag, Sonntag in der Restauration „Drei Tei8. Weinlesesest am San?stag, den 8. d. (^asthause .^>aste, ))?advanje. Um zahlreichen Zuspruch bittet die Wirtin. 10079 * Gastgarten Oita, Tezno. Samstag Har monikakünstlcr Malovrh, Sonntag ?)?usi!tka-pelle „Drana". * Slbgetrogene Kleider zahlt bestens t^ra^-ska starinarna. 1001? Krapinsle TopUce. '^nm Kuraufenthalt sind dlirtselbst unter anderen .Kurgästen c:n-getrofsen: Magdalene Baronin OttcufelS, Prcgrada; Unioersitätsprosessor Dr Franz ^!ukman, Ljubljnna; Dr. ^ire^imir .skvater-nik, Staat'^prvknrator i. N.. Zliciveb; Direktor Otto Fellner, Graz; Karl Schnncher, l^utsbesiher, Änittelscld; Bischof Ierotej, .Syrnrisck-Karlmuitz; kgl. hollmid. Foi-st'dirv'k-lor s. Theodor >^'ahili sanit l'^iemahsin. .^^aag; Eduard .^tiglie, Direktor der jugoslawischen ^^kationalbant sanlt Funlilie aus Bara'^din; Dr. ^^^oscf .^"vohnict, Professor, Maribor; Apotheker Willy Thierry de (5ha-teau'ttieux, Pregrada; Ferdinand Feljer, ^.'Lieingutsbositzer, Gudendorf bei Graz; Dr. .^arl ^'obenwein, Spezialarzt, Wien; Ing. ^I'^enipel, l^utsbcisitzer, L?andscha; Adele von Iakoplwi<^, (^^,1eute Freitag lehter Tag „»Friederike". Ab Samstag der herrliche (^roßtonfilm „Der Miichtling von l5hicogo" mit (Gustav Fröhlicl) in der Hauptr-isle. L^in herrlicher Filmschlager in wunderbaren Aufnahmen, ausgcz?eichneteni Spiel und prunkvoller Anssbattung. Gustav Frohli^), Luise Ulrich, Panl^emp und Lil Dagover haben die führenden Rollen. In Vorbereitung der größte Film aller Zeiten „Heinrich der Achie und seine sechs Frauen". Der Markensauunler. „Kinder, ist jemand hier gewesen, als Bater msd ick? weg ivaren!^" _ „Ja, ?Nutt?, ein Mann wnr hier, der hat überall blaue Marken angeklebt. Ich habe sie aber gleich wieder abgemacht und an Franz gegen die rote Venezuela aiusge-taulcht." — . „Ro-Ro-Ro" Bon Helsried P. Schorsenau (iFelje). „Was der Anstand uns verböte. Schreibt er anstandslns und glatt, Und mit jeder Ainetdöte Se^t er andere scha6)inatt." „Ro-Ro-Ro", das ist Roda Rodas dichterisch zartes Selbstbekenntnis und heißt: „Roda Rodas Ronian" . . . und ist im Drei-maskenverlag erschienen. . und nur in >ve-nigen Auflagen verkauft worden . . . und ist doch das Beste, besser gesagt: das Liebens--würdigste, was dieser llistige Spötter geschrieben hat. Und wir vernehmen also, daß Alexander Friedrich Roda — ohne seine Schuld, wie er stets gewissenhaft liinzusügt — am IZi. April 1872 auf der Pu^ta Zdenc:, (^cnieinde Ora-hovica, Bezirk NaSice, Slaiwonien, geboren wurde. Die Gegend dort ist eben wie der Tisch. Ja. Roda Roda meint sogar,- „daß wir in Vtitteleuropa uus begliiikwünschdn könnten, wen jeder Tisch so eben wäre .vic die (legend von Pußta Zdenci in Ssamo-nien". (^s ist liberdies heiß dort und schattenlos. Daher ist das Zufußgehen in Slawonien ganz abgekonnnen. „Ich ging ein-nial", so erzählt der 62jährige Spottvogel, „gleichwohl eine Stunde weit zu Fuß. Seit-deni zeigten die Leute mit^ den Fingern auf nlich und zischelten: ,Das ist der überspannte Mensch, der auf Schusters Rappen bis Orahovica wandert.'" Hierauf wurde Alexander Friedrich Roda k u. k. berittener Artillerieossizier und blieb es elf Jahre. Diese Jahre verbrachte er in: Sattel _ „damals pflegten nämlich die Reiter nc^i zu reiten" — und in Petrinja bei der hübscheil.Sofka (ivas zur F^ilge hatte, daß durch einhellige Bcschlus; vom soundsovielten die Äasse zwischen deil» Anwesen (^rundbuchZ-Nr. und zu Petrinja in Kroatien ihm zu (5s)ren Ra-da-^ktoda-Gassc benannt worden istX in Osi-jek und hernach in Zagreb, wo er Osfiziers-^sAt- und Rtttle^rer war Wd es gmre war^ mit Leib und Seele. Stephan (^oßmann sagt ^ und Stephan Großmann muß es mtfsen —: Roda Roda ritt noch lieber als er schrieb. Da Allexander Roda Roda aber sah „daß der Menschen Bosheit groß war auf (Zrden", bekümmerte es ihn in seinem Herzen; und weil er die Menschen nicht ändern konnte, verließ er den Heeresdienst und wurde Satiriker, durchwanderte als solcher den Balkan, Italien und Spanien, um sich 10lV in Mün chen, Montsaiivatstraße 3, 2 Treppen hoch, „mittels eines.,^hrstuhls erreichbar", nie^rzulassen. Seither focht und ritt Roda Roda in der Armee der deutschen Literatur mit soviel (Erfolg, daß,aus dem Artilleristen eine Kanone wurde. Und er stattete sich mit einein goldgefaßten Einglas aus und einer roten Weste, die er zu jeder Kleidungsart iri>gt, und ük^rsiedelte ?3 Jahre später, dem Zug der Zeit gehorchend, nach Berlin-Schö-neberg, begleitet von der Sprnchweisheit der Bal-kanlvölker und ihrer Urpocsie, die schon (Goethe ergriffen hat. Uel>er seinem Haiis in der Jnnsliruckerstraße prangt das goldene Wort de^i inontenegrinischen Dichters Rostje Feldovich: „Wenn dicl, der Ei-6>cnwald ängstigt, klo'pse der Stute die Backen." Dem Heimatfchein nach gehört also Roda Roda seit dem Friedensschluß zu Jugoslawien, literarisch hat er .Hesmatrecht in München - „Schwabblon" — auch heute noch, obwohl er seit fünf Jahren i,r Berlin haust. Was >aber hat Roda Roda literarisch eigentlich geleistet? ?Selches sind die Verdienste dieses so bekannten und beliebten Anekdoten- und Witz-Erzählers am literarischen Hof (Europas? Roda Roda selbst hat bereits der Literaturgeschichte ihr abschließendes Urteil ge-t^räuchsfertig serviert, indem er sagt: „Es gibt österreichische, gibt ungarische Dichter. Dichter Oesterreich-Ungarns war ich allein. Das wir^ mir bleiben. Niemand hat so lvahr wie ich das Habsburgische Heer vor seinem Untergärig geschildert. Äirüber werden meine Schriften einst lauter aussagen als die trockenen Folianten des Ärieges und des Friedens. Für die Südslawen habe ich — auf meinem kleinen Gebiet — mehr als sie selbst für sich getan Ich ivar ihr Botschafter am literarischen. Hof Europas — man hielte sie für Leute ohne Schrifttum, wenn ich nicht wäre. Bor allem aber: „Ich habe der deutschen Anekdote Gestalt. lÄehalt gegeben. Auch das wird mir k^lei-ben." ... * Ich habe Roda Rodas Urteil ilber sich selbst nichts hinzuzufügen, als daß es etioas hochmütig ist. „Doch man darf nicht verlangen, daß die Drossel sich kleiner diinke als der Rosenkäfer", nieint Roda i)ioda. Jedenfalls aber ist es wundervoll, zu beobachten, wie nleisterlich Roda Roda die deutsche Sprache bel)errsck)t und die Fähigkeit besitzt, sie an so kurzer Leine zu zügeln, wie es der lnilitärische Rossebändi^ger von ehedem am Achtergespann gei'lbt haben uiochte. Als man Roda Roda einmal fragte, ob er nrit der Wirkung seines Schaffens zufrieden -sei, antwortete er: „Dazu möchte ich Ihnen gleich ivieder eine te erzählen: Ich fuhr unlängst von F^an!reich nach WM Antevwegs, m Eiseuach, stieg eioe^ junge Dame.ew. Wir kamen^ ins (^präch ^ ohne Tvrstellung — und unterihiÄten uns sehr gut.— ohne Blvrstellung: unterhielten uns voi^iiglich. Knapp ^e der Zug in den Anhalter Bahn Hof lief, holte ich mein Wffevchen aus dem Nch. Me Dame.las meinen Namen darauf und rief — man sann es nicht anders nen. nen — rief entzückt: „Ah! Roda Röda ^ der KinoschausPieler!" Ich verseuchte einzuwenden, daß ich doch nicht Kinoschauspieler bin . . daß ich viel, mehr , ?. Sie — harttzäckig: „Aber — ich habe Sie doch selbst gesehen — im,FeldlhermWgel'!" Richtig: ich habe einmal im Leben gefilmt; zehn Minuten. Und daher kennt sie mich. Sie iveiß nicht, daß ich nebenher auch vier, zig Jahre schreibe." ve? Xopk-, l.vn6Vii- uaA Selwkter. rlivllmstismus. dlerven8ckmer?en. !1ükt>vek, kkexensekuk ^irck cZas nu-türlieke ,>k^r««-^osvt«r-Kjtterva85ier mit srokem s^ut?en kiir clio täxlicsio I^ein^vasekunx iincl Lnt?lktunx? des Ver-cjsuunxskansls an?ev?^en6et. ^er/,tli^ eile l'ackxverke kijkren an. ctaK cis!; frsnr-^oset-VVÄsser »uck 6ie 8cd>ve!. lunx cler I^eker kekedt, clle (Zalleni^h-8c>näerunx erkniit. clie dlarnau8«ckc>l-clun? «teiz^ert. den 8t0kk>vec!l8e1 beleb unci cici8 Vlnt erkri8c!tt. Die Drachen steigen. ^. Sobald die Tage kühler werden und die cr-sten frischen.Herbstwinde über das Land gehi en, beginnt das schönste Spiel unserer J». gend: das Drachensteigen. Jedes Kind, gan^ besonders aber jeder Junge will einen Dri,. chen haben, und mit viel Eifer wird tage lang geschnitten, geleimt und geklebt, bis daj Drachenwunder fertig ist. Man soll durchous nicht glauben, i^ß er nur ein .Mnderspikl sei, so einen Drachen selbst herzustellen ^ und daß er selbst angefertigt ist, das bl< ikt natürlich der gri^ßte Stolz und Ehrgeiz ir-des echten Jungen. Man kann den herrlichsten Drachen basteln, mit wunderbaren OiiH' sten aus buntem Äidenpapier, mit anssic" klebten Sternen, Sonnen, Monden, u. wfinr umu dann hinauszieht, unl dieses Muster^ exemplar aller Drachen dcnl Spiel des Win^ des zu übergeben, dann macht man die troil-rige Erfahrung, daß der Drachen viel zu schwer ist und iinnier wieder zu Boden scislt. Also: auch zunl Drachenban gehört ein Fachmann, und fast alle unsere Jtmgens sind i'r der schwierigen .Kunst Fachleute oder werden es. Je länger die Schnur oder der Draht, an dem man den Drachen in die Lüste singen läßt, uuiso schönere Erfolge könneil er» reicht werden. Welcher Junge märe nicht stolz darauf, wenn gerade sein Drachen den höchsten Stand in der Luft erreicht und alle Konkurrenten siegreich unter sich läßt! Är Himmel ist blau und kleine weiße Wolteii ziehen sommetlich froh an ihn entlang. Zivi-schen ihnen aber tummeln sich die Drachon, vergleichbar unseren Wünschen, die auch kiihi in unerreichbare HölM fliegelr. Man nicht denken, daß das Drachensteigenlasscii ci ne so einfache Beschäftigung ist. Im Gejim« teil, ein erfolgreicher Drachenhüter weiß, WK es eine schwere und Sachkenntnis erfordernde Arbeit ist. Zunächst muß man schon rennen, damit der Wind den Drachen saßt uzi!» höher treibt. Frohe Jugendgestalte laufen über die Felder, scharfe Kinderaugen blicken enlpor zu dem seidenpapierbespannten .^rcu^i, das sich langsani immer höher schraubt. ist ein schönes Spiel, das Drachenstrigenlas' sen, und ein stolzes Spiel. Es gibt den tvoi« ten kühnen Blick in die Ferne und schafft eine enge Verbindung mit Wind und .'^im' mel und Wolken. Vit» und Sumor Die junge Frau kam iil die Küche un!> tadelte nianches, was sie selbst nicht recht verstand. „Ja, worauf ich Sie noch aus' nierksanl machen möchte, Frieda! Ich dulde nicht, daß Ihre Freundin Sie spätabends besucht. Das laute Lachen in der .^^üche stt'rt mich beim Einschlafen." „Ich weiß es, gllii dige Frau," erlviderte die Unschuld vom Lande, „eS wird nicht niehr vorkourmei?, war gestern nur ausnahmsweise. Ich habi nämlich der Mtzi erzählt, wie Sic versuch haben, vorgestern den Mchen selbst zu bak .^mstog, den O.' ^'iembfr 'tös4. KiFneßze/»»« . >?» Leichen ver Belebung Sine deutsche Stimme über die Wirtschaft«- und Finanzlage Jugoslawien« t» M.ll. Dinar ausmachen. Alle Z Aufsteltungen beweisen den Drang lies Publikums und der Wirtschaft zur sicheren Geldanlage. Beri'lcksichtigt mnn weiter, das; der Geldumlauf lieute higher ist als W3l tior der Bankenkrisc, so wird die Thesaurie-rilng im Publikum selbst deutlich, denn der ^leinhandelsittdex ist heute um l5.5?6 nie-t'riger als lV31 und damit auch der Geld-l'edarf, glelckien Gesamtwarenumsah voraus-^lesetzt (aber dieser ist kleiner als damals). Außerdem wurden Gehälter und Löhne seit 19.^1 mehrmals herabgese^t. Der Gesamtrückgang anDehos'. ten und Spareinlagen bei allen Instituten außer der Rationalbank betrug von Ende März 1931 bis Ende März d. I 7771 Miss. Dinar. Die A u s l e i h n n g e n der Privatinstitute zeigen in den ersten fiinf neonaten 1931 el^er eine rückgängige Ten-i^enz, und zwar von Z()15. auf 4Ä)7 Mill. Dinar (Ende Dezember 1933 bis Ende Mai 1934). Äe Gesamtabnahme von Ende März 1931 Vis Ende März 1934 betrug Mill. Dinar, von 7648 auf 4843 Mill. '^Malt fragt sich also zurzeit mit Rtbcht, Wolter eigentlich die Mittel der Wirtschaft für l^ie Belebung kommen, da iveder d'e Nationalbank noch die Privatbanken dafür sicht->>11' in Anspruch genomttien worden sind, und os kann nur die Antwort gegeben tver-»on: aus der eigeilen Kasse, dem Geldschrank '.'öl'nn das V e r t r a u e n des Publikmus sitti also ineiter festigt und wenn insbeson-dns die Bankcnfragc bald ihre wirkliche Lösung findet, kann angenommen werden, dak dil' Konjunktur uoch fi'ir eine Weile chne er-liel'liche BeanspruÄiung der Nationalkmnt finanziert ivcrden wird. Aber auch stärkere An jpri'lche an die ^reditwilligkeit der Natioual-liank, wozu diese überdies, wie aus der Zins-lnhheravselutng hervorgeht, bereit ist. werkten ihre Position bei einer heutigen Noten-lieckung von 4!)7a in Gold nnd Devisen nicht sciiizäckien. Es ist allerdings die Fra^e, ob angesichts Tatsache, daß der N a t i o n a l b a n k-f r e d i t in d?r Regel ew mit Sicherheits- wechseln belegter kontingentierter Buchkredit für eine Anzahl au-^^csnchtcr Bank-, ^ndu« stric- und Handelsfirmelt ist. so schnell die Banken in ihre richtige ??sunttion nntder hineinkommen nicrden. Für AuSleii^^ungelt ist ih' nen jetzt ein Maximalsatz von für Einlagen von Rundeit ein Tak oon niarinlal vorgeschrieben. Diese Sätze sind viel zn hoch. Was soll also ein inittclgivszes dustrie- oder .^landelsunternehinen t»n. Zas kein Nationalbank-Kreditkontiulicnt hat ol'er nur ein zu geringes Kontingent? solange die Nationalbank nicht von ihrem jehigen Kreditsystem abgeht nnd versucht. .X'm guten HandelÄvechscl mit drei Unterschristen Gel^ tung zu nerschasfeil, können die Plinatban-ken nicht die Nolle als Cainmler nnd Vcr'-tetter der fliissigen Mittel miilsiu, übernes)-men Wie soll das nötige Pertr.iilei^ «n Privatbanken anfkoinmen, wenn sich herausstellt, daft sogar die '^^lotionalbaiit jährlich enorme Abschreilinngen fi'ir verlorene ,ue--dite vornehmen mnß? ^ Tatsächlich liegen die Dwge so. daß die Privatbanken heute nur ganz sichere Kredite auf Warengeschäfte geb<'n. die eigmtlich mit Handelswech-seln finanziert werden iil'ls;ten. aber das regelrechte Bnchkreditgeschäkt rer-nachlässigen. Die guten Buchkreditgeschiiste macht die Nationalbank selbst. Die ^unkti^i-nen von Privatbanken nnd Nationalbank sind also gerade umgekehrt verteilt wie in anderen Ländern, was zur Folge hat, das^ viele Privatbaukiers überhaupt nicht init der Nationalbank arbeiten. Daß angesichts dieser Unlstände die .ffonsunktur trotzde>n in Gang kommt, ist ein Beweis dafür, daß eine recht beträchtliche Anzahl von Industrie-und Handelsnnternehinen. möglicherweise auch vou Privatbankiers, i'iber zienilich unl--fangreiche flnsiige Mittel verfüg.'n müsseti, NM die Zllfonsunktnr zn finanzieren. Das; ini Publikunk auch Geld steckt, beweist das ständige steigen der Sparkonten. Obnwhl die Großbanken wahrscheinlich nur in geringem Ilinfangc von dein Bauern-fchutzgesetz vom November 193^i betroff<'n sind, so werden doch eine ganze Anzahl von Kunden der Großbanken durch die auf zwölf Jahre verteilten Ratenzahlungen der Ban-ern an ihre Gläubiger hart betroffen sein. Und da auch der zukünftige Agrarkredit ein vollkommen ungelöstes Probleni ist, vor allem deshalb, »veil auch die Privilegierte Agrarbank durch das Bauernschntzgcsetz in schwere Bedrängnis gebracht worden ist, anstatt daß nian f»e zun« Zentral-Agrarkre-ditinftitut machte, so wird uoch offenbarer, wie wenig der staat und wie viel die Wirtschaft selbst Anteil hat an der Gesamtbele-bung. Die Lage der I n d u st r i e n ist sehr verschieden. Die .Konjunktur der Tertil-, Leder--, Parfümerie- nnd Mölbelindnstrse hält an, die ?1?etallindustrie ist nicht schlecht beschäftigt. die Erzbergwerke und die Schvx'r-chemikalienindustrie arbeiten zum Teil sehr gilnstig, die Lage des Baugewerbes und der Baustofflndustr.en ist ungünstig, d c Ueber-stenerung der Zucker- und Biermdustri? wirkt sich weiter nachteilig auS. Die ^orstin-dustrie hat eine gute Ausfuhr, das Jnland« geschäft leidet von der Ruhe im Baugewerbe, die Landwirtschaft verzeichnet ein leichtes Anziehen des gesatnten Preisniveaus. Der A ufba n der .'isonstlmgilterinduftvi^' einerseits und des Erzbergbau?? andererseits geht nnunterbrochen weiter, »nd die Gesauttstruktur der jugoslawischen '^oltsiuirt schalt zeigt eine Tendenz, sich d-.'r inneren AnSgcglichenl)eit zu llähcrn, nne sie etwa die französische^ Wirtichast zeigt. Bis dieses Ziel erreicht sein wird, werden doch nianchc Jahre vergehen. Aber eS kann kein Zn>^'ifel bestehen. das; der Anteil der rein von land.nirt-schaftlichcr Tätigkeit lebenden Erwerb-i?ttäti-gen heute nnr noch etwa 79aller Erwcrb>5« tätigen anSniacht; hat doch iui '!>öhepu!»kt der zionjnilktur vor der Bankenkrise der Anteil allein der versicherungspflichtigen Arbeiter schon fast aller Er.nerbStätigen betragen. Der Unifang der im Laude selbst hergestellten indllstriellen Erzeugnisse vermehrt sich von Motiat zu Monat, was nicht verwunderlich ist angesichts der Tatsache, daß im Mai 1931 die Einfuhr von Maschinen, Apparateil, Geräten ukn 79/o größer war als im Durchschnitt 192!-^'. im.<')öhe-Pnnkt der Konjunktur D'ie A uSfuhr iu den ersten fünf Monaten 1931 ist unl i:M.9 M'.ll. Dinar u>n 11.3?^ dein Werte nach größer als 1933, der Menge nach sogar um 21 Tie E i n-fu h r iin gleichen Zeitrauni ist niit 1428.2 Mill. Dinar nut deni Werte narl', llul der Menge nach grös;er als im Jahre 19.-^3. Der Auvlallderfreuidenverkehr sl'll nach deu blsherigeil Ziffern dieses 7>l^hr nui run^ größer sein alv 19:^3, so daß das !^'>a>!-delsbilanzdefizit von 77.3 Mill. Dinar uiehr als gedeckt ist, da die Einttahnten aus dun AnSländersreindenverkehr jährlich 390 bis 5>99 Mill. Dinar au'^ttiachen nach amtlicl>'n Mitteilnngeu. Diese Teite der jngoilawischen Wirtschaft mnß überhaupt inimer berücksichtigt werden, denn der Freindenverkehr hebt ^Jugoslawien über alle südosteuropäisck>t'N Länder lieranS Weder Ungarn tioch Rn-ttlänien, Bulgarien, Griechenland oder die Türkei werden jemals auch uur anuähernd so große FreuideniverkehrSeinnahmen wie Jugoslawien erzielen können. „iu^u,.ioorer ^^nung" 'Xummer Ms. genommen und im Juli an dieser Zifs« kc" ne Aenderung vorgenommen. Die europäische Weizenernte 1934 nun das Institut mit 3i)tj Millionen A o> Diese Ziffer bedeutet gegenüber dem Barja! eine Verringerung uni rilud 89 und gege über 1932 uu» rund 19 Millionen Metk zentner. Tie lieurige Erule wäre jedoch v dieser Ziffer über deni Niveau des Jlchr« durchschnittS 1927 lnI 1931. Inte'.essai^ st. die Ziffern des Hektarertrages. Wahre' 1933 ein Rekordertrag von 1.'» q ic Hekt zu verzeichnen war, ergibt sich diesnral ei Ausbeute von nur 12.7 q. Ein geringer Hektarertrag als der hcuriqe war in d« Jahren 1927 (12.0) und I9^l) zi2.4) zu ve zeichnen. AaS R n ßla n d betrifft, fehlen bish verläßlichere Infornlationeu. ^n der letzlc Zeit seien ungünstige '!l!achrichten eingÄan-und nlan sehe sogar einer H >k n g e r e. r i t e entgegen, da gewisse besonders fiuci)tba'. Gegenden unter der Diirre stark gelittene hä! ten. ferner behindern Schwierigkeiten ti Schnitt- und Druscharbciten. „Gibt nmn zn," heißt es in? Bericht des ''lgrarins'ttn! daß diese Nachrichten übertriDtieii sind ui' daß sie sich eher ans totale Verhältnisse e-strecken, so bleibt iuunerhiu der Eindri!'' daß die rllssische Weizenernt^' troi? ermeü«!«' Anbausläche nnr lnit!elu^äs;ig sei nnd dii sie nur Erporio v^'n bescheidener Vedeudin' ermöglichen wird." ,^nr die gesamte ncvdl' che Halbkngel, mit Au!?nalime der uuion und EhinaS, erwartet der Berich»^ ein Weizenernte von 790 bis Million-m also einen Minderertrag von M bis 70 MU lionen q gegeiu'iber dein Vorjahr. Die V o r r ä t der Welt aus alten Ern ten gibt der Bericht ziiin 1. August wit l!> Millionen g an gegen 20t Millionen zi.ir glc cheu Norsahrszeil nud 178 Millionen zum 1 Augnst 1!)32. Europas Weizenernte Ertrag 396 Millionen Meterzentner. — Um 80 Millionen geringer als im Borjahr. — Hungerernte in Rußland. Das Internationale Agrarinstitut in Rom gibt in stinem Augustbericht bereits verläßlichere Schätznilgsziffern für die euroMsche Weizeuernte. Jul Juni hatte daS Institut die Weizenernte mit rund 490 Millionen q an- Der Agwnommkongreß Zu wenig landwirtschaftliche Fachschulen / Mangelhafter Z^ndwirtfchaftsdienst Der vierte Johreskongreß der iugoslawi-schen Agronomen wurde dieser Tage in Ljudlsana unter dem Borsitz des Leiters der landwirtschaft'lichcn Verfuchlsstation in Top-Lider Dragonrir o S i 6, abgehalteu, der sich in seiner übersichtlichen Darstelluug der Lage mit der Frage der Reorganisierung des wndwirtschastlichen Dienstes und der Fachschulbildung befaßte. Der Kongreß nahin eine Entfchlleßung all, in der festgestellt wird, daß der heutige landwirtschaftliche Dienst den Aufga^n, die er in wirt^^Z^ftllicher und kultureller Hinsicht zu erfüllen hat, nicht entsipricht. Seine Reorganisierung muß daher Planmäßig in der Weise durchgeführt werden, daß die bestmöglichen Erfotlge erzielt werden. Bvr allem ist eS dabei notwendig, den landwirtschaftlik^ vom BerwaltvngSdienp lochMsei^ Weiters wird in der Eittschließung feftge-stellt, daß die landwirtschaftlich Fachbildung der Bauern vernachlässigt ist und die Zahl der landwirtschaftlichell Fachsch:Ucn durch aus nicht genügt, ivas sich iu vielfach unproduktiver Arbeit der Landwirte auswirkt. Eines der driugendsten Probleme ist daher die umgehende Errichtung möglichst vieler landwirtschaftlicher Cchnlen nnd die Bildung von Fortbilduugsschulen. Der Staatvoranschlag beträgt für die Landivirtschaft, obwohl dielse der liberwiegettd stärkste Zweig der Bollkswirtschaft ist, bloß rund l?S des gesamten StaatShaushaltPlanes. Ein Sonderausschuß wird iit allen aus deur Kongreß behandelten Fragen eine endgültige Entschließung auSarl'eiten, die den zustän digen Regierungsstellen unterbreitet wird. ivei'den soll. Die ''ln.7''^el>'n'g .v-d. und der .'iioiigi.es; alii ! X Gewährung uon Lembardkrediten sei tens der Filiale der Nationoshank in Mar! bor. Dil' Nationalbailk stellte seinerzc'it ihr-ii Filiale in Maribor eincii ailsci^nlichc'li Bs trag znr Berfngniig, iiin ^'^^nteicis^ntc'n Tar-lehen gegeit Hiiiterl<'g>lug voii Werlpa^'screii zu einein Ziiic.sal, von 7'^,. z» g^nvol^ren^ Dieser Betvag ist nocl, iiichl <^>iN)<' ei^ schöpf!, so dns; bei der Nal ii-»,,alba Iis ito6i Lombardkredite erhältlich sind. X Gesamtstaatlicher Llkstbaulongreß in Sarajevo. Uiiicr dem Proleliin.^i Majestät de..' >Uiii!g'5 wird nlin /?'>. d ?i< 3. Oktober iil ^aiajei'o dn' licniin!' staatliche Obstbailloligres; ab-^el^aljeii. i^'l ssl' zeitig wird auch eine 'Ibsta,ic'sl(sliini i-staltet, die an.' alleii beschickt ain 29. öffnet. X Ausgleich: Viktor Z a d v ii e c, nlann iil Grlava lx'i Ljiitoinei', '.'liimeldii'-frist bis 5-. Tagsal^iuig aui l0. ilstol'ev ! 9 Ubr beinl Bczirtcisiericht i,' Vintoiiisr. -Bestätigt wurde der Ali'.'glei^l-. di-n c'^-'r mann Franz L o b li i l iii Maribor n'tt seinen t^länbigerii abgeschlossen liat. X Aonkursabschaffung: '^>iil>__3 l K ' ilate 2W—300, l—^>^.'onale ')0^»-Monate .'i80—10<>, .'^12 Monate Dinar. ES wurdeii niir 82 Llück abgesl'kt. fremde Käiifer dieSinal nicht annvieno ivMten. X^ Murregulierungsarbeitcn. der Tech nischen Abteilung der Be/,irtohauptlna?'n-schaft in Maribor loird ant 1.>. d. uin 11 Ulir die zweite öffentliche fchriftlichc' Anbot^ne'.^ steigerung für die Ueberiialiine der Mnrn'gu. lierilngsarbeiten in deii Geiii^indeii Ti>ini. .drastse-Mola, .^srog nlid Lp. Mota abgeiial ten. Der Voranschlag belänst sich aiif '.<'.«.02.' Dilmr. X Die Herbstinefle in Ljubljana erfreu' sich eines lebhaften BesncheS. Außer den überaus interessanten und aufschlußreitl,en Kultur-, Wirtschafts- uud Eonderausstelliiii' gen ist die Messe auch iil der Jiidnstrie, werbe- und Handelswelt sehr gut beschickt. Es sind namhafte Ausschlüsse zu verzeichni-i' lmd ist die Geschäftstätigkeit iniiiier lebh'^s' ter, je mehr die Beranstaltuilg ihrein naht. Bor allem werden Geschäfte in na6? «ste^den Artikeln getätigt: Oesen, ^arher' sa««as, i»» S. de, kmdwntschaftliche Ma^chwen u?ch te, Geschirr, Keramik, orienwltsche »nd w-liwdische Teppiche, Pferd«haar, Tapezier«?- erzeugnifse, MSbel, Pelz- und Wirkwaren, Ktictcrcien sowie verschiedene Wirtschaftsund praktische Neuheiten. In allen ^ltur» und Wkrtschastsausstellungen stehen Fachsth. rer stets zur Berfilgung. Wegen dcS überavs grofzen Interesses wird die Ftschereiausstel-lung verlcingert worauf besonders die St^l-leitttngen aufnierksam gemacht werden. Dem größten Interesse begequet der bei Kraljevica gefantienc Ricsenhai, der bisher in der Za« greber Messe ausgestellt war. X Der Hopfinmarkt. Im Eanntal beginnt das l^?schöft lebhafter zn werden. Bessere Ware wird nilt !jü—40 Dinar Pro Kilo bezahlt, während ausnehmend schöner Hopfen auch höhere Preise erzielt. Etwas Interesse herrscht auch si'ir mindere Qualitriten, die zu entsprechend niedrigeren Preisen gehandelt werden. — In Saaz werden aus erster .Hand k'bhafte Käufe getätigt. Die Aare wird durchschnittlich zu Ltt- 36 .^I'ronen pro Zentner zn !')st kg gehandelt, was einem Preis von 47—lij'» Dinar entspricht. Aulturckronik Wersels biblisches Drama. Ne>m»ort. Max R e i n h a r d t hat soel-en cinen Ili^evtrug nl'gcschl^^ssen, n»)n^U!h er Franz Werf e l s nenecl Drama „Die Romanze e!n<'li"iiichen ii't eine alte .s>aildscsni't der Par-tiliir von Beethovens Phantasie si'lr 5tlavicr, i^'hoi nnd Orchester, op. ansgeülnden wor den, in der Partitnrschenia, ^olostinune, Etreichqiiarielt, Panse nnd Trompete wahr-schenlich.voli Beetlioueil selbst geschrieben find. niäl?rend für die .'('»örner und -^"^olzblä-ser ^'sfensichtlich ein anderer Schreiber in Frage koininl. Tie Partitnr nnisas?t 1W sei ten. t Hochschule sür Zigcunermufit. In der ruln'iinschen Ztadt Teineövar soll eine sci)l>le si'ir -'»igennerinnsik eingerichtet werden Deni Institut nnrd nian ein Archiv angliedern. in dem el'aralteristisckK' i'jigeuuerkoin-pesilieuen in Notenschrift aufben'ahrt werden. anf den hentigen Tag er'stiert noch seine derartige -aninilung echter ^'jigeuner-ninsif. Tas Melodiengnt des ^igennervol-n'ird in Teiliesvar znnl ersten Male in ^'l'olsniorn? festgehakte werden. ! Neues Viihnenwer? von Maugham. Eomerset M a n g h a m hat geuleinsant niit Roiinn',1 V r e n t seine Novelle „Die Jagd l, geben ihnen einen angenehmen Geruch und erhöhen dadnrch^die Cssiust, N'eShalb die Citte, die Speisen zn wi'irzen, seit alterS-her gehandhabt wird. Schon beim Anblick der Speisen wird d'ie Speichekabsondernng verinehrt, und im Magen und Darm wird die '-LerdauliAkeit er^ölit. 5P0«7 Herbft Derby-Meeting NmM« der Trabfahren sür bttde Aemitage (8. Md 9. September) Durch die stattliche Anzahl der Siennmi-gen für die Trabfchren sowie Galopprennen, mit welchen ga^Hz vorzügliches Pftrde-niaterial verpflichtet wurde, kann verläßlich erstklassiger Sport mit riesigen Feldern und spannenden Endkämpfen vorausgesagt werden. Das Prograinm des ersten Tages umfaßt 5 Trabfahren sowie ein l^lopprennen. Der Tag wird mit dem ßrotz«» Preis des DeRU» banats eingeleitet, fiir welrs)es Rennen 15 Nennungen abgegeben wurden, worunter sich das schnellste in- und ausliändische Pser-d^material befindet. Koniinit es in diesen Rennen zu keiner Ueberraschung, so nliinten der von Herrn Fi l i P iö erst kürzlich importierte Ausländer Dr. Walch, welcher in Wien wie in Gaden in blendender Verfassung einige Rennen bestritt, dann B a-sta Ossi des Herrn Weitzl sowie (5 o r r a g i o, des Herrn Pirk» nnl den Sieg käulpfen. Auch D e n e s des Herrn Wofchnagg hat Chancen, wenn er seine gule Leistung von Bled wiederholen wird. Den Saperlot-PreiS bestreitet unsere ji'lngste Alt<'rüklassc — die i^jährigen Inländer — nnd wurden hiefür 11 Nennungen abgegeben. Stark vertreten ist hier die Lj'U-toinerer-Zucht nud wird es in diesem Nennen zu einem Heisjen Ringen zwischen dem Stall FiliPie mit IIon a, sowie den Lsntomerern Peter Pilot und N e-v e n s k a kvn^men. Eine Nebcrraschung könnte i a c o n d a des l^estiUeZ T u r-n i bringen, welche bereits einige Rennen in Budapest bostritten hat. Iln jugoslawischen Traberderby siiid k? Pferde startberechtigt geblieben. Wie int-nler herrscht auch Heuer fi'ir diese große Zucht Pri'lfung unter dem Publikum grofjes In^ teresse. Bon den startbereckftigten Pferden sticht wohl dnrch ihre bereits bestätigten Lei stunden O Phel ia des.Herrn F i l i-P i hervor, sollte d<'r Verlans des Rennens sich glatt abwickeln, dnrfte Ophelia die heurige Derbvsiegerin werden und .^rr Filipik! nach zweisiiihriger Nnterbrechnng wieder die grosse Tlirftrophäe einheimsen. D o ri ta des AeWtes Tnrni!! so'wie N a n d i n c a, eine sel,r schnelle Lsntonte-rerin. werden sicherlich altes daransehen, nin Ophelia den Sieg streitig zu machen. Den Preis von Ptujj bestreiten gute Traber nnd ist der Ausgang dieses Rennens sehr schwer voranszusagen, da sich hie bei einige Neuerscheinungen vorstellen-ux'r-den. Von den bekannten Pferden liegt K r i-st a des Herril F i l i P i sowie B a ja des .Herrn R a st e i g e r sehr gut in deui Nennen, auch Dorita des (^estlites Tnr-ni» ist vor keiner allzuschweren Ausgabe gestellt, mn zn siegen. Tatsana des Herrn W o s ch n a g g. falls dieselbe glatt voin Start kmnmt, wird allen Pferden viel zu schaffen geben. Den ersten Renntag beschließt das Fritz Skoberne «edenkrennen (Znx!ispcinncrfah-ren) welches eine Rekordnennnngs^ahl von (^.'spannen aufweist. In diesem Reilnen ist jeder AuSgang möglich, es befinden sich darunter soviel neue unbekannte k^spanne nnd Kombinationen, welche in ösfentlics>en Rennen noch nich^ versucht wurden. Nach Fornl und bei richtiger Fahrerbesei^ung räu nien >vir den (bespannen W o sch n ag g, von L i p P i t t, W e i t.^ l. Höge n-wart h, F ll r t b n e r, F i l i p i sowie dem Gespann Slaivsa-Zarsa Siegesans-sichten ein, eS kann jedoch jedes der vorne weggehenden (bespanne eine Neberraschnng bringen. Der zweite Renntag wird mit dem Karl Pachner Preis, einem .^leatsahren, eingeleitet, welches Rennen wohl das schnellste der ganzen Veranstaltung sein wird. Ini jeden Heat dsirfte eS zu einen, mörderischen C'ndgefecht zwischen den Pferden Dr. W a l ch, I o n, i!» o r r a g i o, D e n e s und Va sa kommen. Iln Preis des Herrn Senators Dr. Ploj, welches nur l>ou Dreijährigen bestritten wird, dürste zu eineni Endkan,pf zwischen N a d a r, i a c o n d a und N e v e n-l a filieren, ist Ilona im Swndc ihr.' Zulage au^olen, wird auch sie beim Ende dabei sein. In, Preis ber VI»ri»sr räumen wirGospodar des Herrn P i r t, A i-k i, D e l i a und Rodaun 2 Siegesaussichten ein, doch ist es nicht ausgeschlossen, daß der stark pönalisierte Us k o k 2 des Herrn Kolela obigen Pferden den Weg zum Sieg verlegt. Für das G, 809 und Meter sowie die Staffel viermal die halbe Runde einen harten Kanlpf. Besondere Leistungen erwartet man auch vom Speer- und Diskusnierfen sowie vom Hoch-und Weitsprung, zunial in allen Wettbewerben alle lokalen Größen in der Ereignisse ein greifen M'rden. Veranstalter der Wmpfe ist die Leichtatsileti'ksektion des Sportklubs „Rapid". TennlswNtkümpfe Ant und 9. d. werden unsere TonniSre-Präsentanten interessante Wsttkämps« zum Austrag bringen. Samstas^ um l»alb 9 Uhr bestreiten die Tennisjnnioven „Rapid und des SS-^tk^. Marib o r auf den „Na-Pid"-Pläben den Retourkampf. Auf beiden Seiten greifen die besten Junioren ein und zwar spielen fitr ..Rapid" Egon Lettner, Otto Halbärth, Otto und Ernst Alanke sowie Hans Sckiuiiderer, während „Maribor" Sergej Senekoviö, Tomica Nerali?, Iaka Schnee-berger, Marko Dernovkiek und Bo8o Kajsek entsen^t. Insgesamt gelangen sieben Spiele zun: Austrag u. zw. fünf Einzel- und zwei Doppelspiele. Sonntag, den 9. d. um halb Ui Uhr tieh-nien die Junioren des SSK. Maribor den .stampf gegen die Iugendspieler des Skiklubs aus Cel > c auf. Es werden drei Einzelspiele sowie ein Doppel durchgeführt. Für „Maribor" spieleil Ä^nekoviö, Neraliö und Schneeberger. Svvboda „Olvmp" gegen Sonnlag, den 9. d. nm 16 Uhr absolviert der bekannte Eeljeer Sportklub „Olymp" ein Gastspiel gegen „Svoboda". Für das Tressen, das an: neuen „Svoboda"-Platz stattfindet, niacht fich ein um so lebhafteres Interesse benierkbar, als die Gäste gerade in der ht^nrigen Saison die Meisterschaft des öireiscs Celje an sich bringen konnten. .VAMP" »« «ch »-IM «Swürtige Mann. gmc »ft erfolgreich,«. a. mu^te „Ma-ribor" eji^e 3:1-Niederlage von den „Olym-tzi»rn^ in Kduß nehmen. „^Svoboda* stellte be« Gästen ihre besten Streitkräften entge-ß«, sv daß mit einem überaus spannenden Kampf gerechnet werden kann. Im Vorspiel u« I^lb Ib Uhr treffen die Resten ,»R a-pi d S" und „S v o b o d a s" aneinander. : „2elez»iear" ««ch Graz. Am 8. und 9. d. beteiligen fich unsere Eisenbahner an einem Fußballturnier in Graz. Die übrigen Teilnehmer sind die „Südbahner", „Austria" und die Sportvereinigung Gösting. „^elezniöar" spielt am ersten Tage gegen die „Südbahner" und am zweiten Tage gegen den Sieger au? „Austria"—„Gösting". : Für die Untir»erband»kafie. Am Ki. d bestreiten unsere Fußballer ein lokales Turnier, dessen Gesamterträgnis der Untervc' bandskaf^ zufließen wird. :Der «adsahrerklub ^delW-itz 190V" teili ulit, daß ab 1. September das Klublokal vom .^otel Halbwidl in daS Hotel „Zamorec" (JanLer) verleg! worden ist, Gleichzeitig werden die P. T. Mitglieder ersucht, ain Sonntag, den 9. d. recht zahlreich an der Nachmittagspartie nach Jarenina teilzunel,-nten. Zusammenkunft un: 13.39 im Klul'-lokal .Hotel „Zamorec". Abfahrt um 14 Uhr. Um vollzählige Beteiligung wird gebeten. Lampen nicht vergesien! Gäste herzlichst wikkommen! Der 1. Ehrenfahrwart: Mohr. : Schiene «rfslge juMa»ifchit Gchwim. «er. In Split wurde ein GchwimmstÄdle kämpf Wien gegen Gplit ausgetragen, del die ^^imilschen gan^ besonders erfolgreicl) sah. Der ^ld des Tages »var G a z a r i. der über 109 Meter Rücken die sabelhafl" Zeit von 1:l1.8 erreichte und damit gan; an die euvapKische Bestzeit herankam. Ill lMagdebnrg wurde bei den heurigen Europa meistevschasten die Marke 1:11.7 erreich'. Oazari verbesserte den jugoslawischen kord hieinit um sast fünf volle Stunden! Der beste Oesterreicher über diese Strecke wa K e l l n e r, der 1:15.7 benötigte. Der anch in Maribor bekannte österreichische Rekor deur Sei tz schqvamm sogar 1:17.5. Iin Wassevballspiel schlug Split die Repräs<'» tanz von Wien mit 9:3. In Iuöak besiegt. .i die Gchwinuner „Viktorias" die Mannscha t der „Triestina" auS Triest mit 63:5^ Piiiii ten. Ulber 199 Meter Rücken schlug der Sn Ärker MarLeta in 1:14.3 den Meisler von Italien O m e r o, der 1:16.2 schnxliinii. Am ki. und 9. spielt die Msserballmaunsch iis des SK. Magdeburg gegen „Iug" in Tu brovnik. Die Deutschen werden auch iu den Schwinlnskonkurrenzen an den Start gehen. : Vlawische Olympia. Minister Dr. Andie-llinoviö evklArte Pressevertretem, eine slawische Olympiade, an der Ingoflawieii^ Bulgarien, die Tschechosloivakei und Pol^n teilnehmen sollen, ',n Au^cht genomnvn isi. Dieise Olympiade soll alle vier Jahre verrin staltet werden. Die erste solche Veranstaltun i findet auf jugoslawischem Boden statt. : Die nevi Zehnkampf-Nertung. Die vm Stockholmer Kongreß «ivr IAAF. angcnoni uiene Zehnkampf-Tabelle nimmt folgen^!' Leistnngen als Grundlage der 1900 Punkic: 190 Meter — 10.5 Sek., 409 Meter — 'Sek., 1500 Meter — 3:^^, 110 Meter Hin den I^.S Sok., Kugelstoßen 15.79 Mei i. — Diskuswersen: 48.99 Meter. _ Spee»' »verfen: 99.98 Meter. — Weitsprung 7 ^ > Meter. — Hochsprung 1.97 Meter. ^ Stlib hochlsprung 4.20 Meter. : Die Preteste gegen „VvobodaS" Sic) über „Reka" und „Dobrna" wurden nunmehr als nubegri'lndet abschlägig beschieß'»« !!. Dannt ist MIN ' bodas" Aufstieg in die erste.blasse zu Guu-sten unseres vierten Erstklassigen au^g^failon- : Bahnrennen um die StaatSmeisterschast der Radfahrer. Aus der Rennbahn des mes" in Ljuibljana gelangt mn 9. d. ein Rastrennen um die Staatsmeisterschaft zum Au.' trag. Unter den Wettbeiverbern befinden sich auch einige Mariborer Rennfahrer. Eie k^nnt ihn. „Fräulein, ich liebe Sie mehr, als man niit Wvrten ansdrnisen kann." — „l^^ut, fo drücken Sic sich in Z f' fern aus." Das Geschenk. Tante Magd«? kourmt nn'> schenkt Evi einen grossen Wolfshnnd. M<'!nl ^'vi: „Fein, Vater sagt inmler, >n?n fchll umZ ^UW Radio bloß no^) das Hundegejzeul." Eanistag, p IMs unc> fiseksrsi III»WWW»IjM Der Hlrfch mft! Der Ieptember bringt die Brunstzeit deS Hirsches unÄ mit ihr den Beginn der Jagd. (j-Ä ist ein immer loieder gewaltig packendes (Gefühl, wenn aus der Ruhe d«S herbstlichen Walbes, itt»er dem der feine Schleier des ^^iek'cls liegt, der Schrei des brünftigen Hirsches dringt. Ein tiefer »igelnder Ton !chwingt Äber Berg und Tal. Besonders am Abend vereinigen sich die Rampfrttfe der Könige des Walde« zu einem Konzert gewaltiger Uvlaute, die etwas von dem immer-ivährenden t^mpf der Raturwesen in sich tragen. Das ist die Zeit de» Jägers, da er mit Freude hinauszieht vor Tau und Tag, um den König der Wälder in der Tiefe seines Berftecks aufzusuchen. Und immer wieder stößt er auf den gewaltigen Kampf um den Belsktz, der hier Msehm den starten >^irschen ausgetragen Wird. Von irgendwoher naht der Eindringling, der dem stolzen Tier seine Alleinherrschaft in seinem Rvdel streitig machen will, ^nig hallen die Kampsrufe der beiden Rivalen durch den ?5ald, triebhaft angezogen nähert sich der ^e.nd, bis fich zwei AÄmpfer geg^ver-überstehen. Und eS falgt ein Kampf mit den mächtigen natürlichen Vaffen. Pie Gtangen Ichlagen ineinander, verhallen sich, bebend und zitternd drängen die glänzenden Ki^rper gegeneinander — bis vielleicht der -chusz des Jägers dem herrlichen tiampfe ein itnde macht und t>aS Ä^del in wilder Flucht davon jagt. Unter dem leichten ^epte.nbeihiminel dehnen sich die Wälder. Aus dem Boden steigt jener herbe Dust, der lan^^ain dns Bergehen ankündigt. Sonne liegt an^ Waldrand und über der Lichtung und über der Wiese Wir schreiten froh durch all die Schönheit dieser spüten Sommertage. Aber der Herbst bedeutet Kampf und Stnrm. uird darum paßt der zornige Kampfruf des Hirsches zu dieser Jahreszeit, darinn ergreift uns dieser Urlaut der Natur immer wieder mit unwiderstehlicher Macht. Orgelnd geht der Ruf der starken Tiere über das Land — im ersten Morgengrauen und wenn eS dun-kel wich. Er geht dem Jäger ins Blut. Er treibt ihn unwiderstehlich, die Büchse zu ergreifen und hinauszugehen, dem Rufe nach. Von Liebe und Tod redet der L'--dern w«trden schon Barben gefangen. Au6) der Bist der Barbe ist ganz chcir^^kte-ristisch und ähnelt vielfach dem clnes qr,i-ßen Raubfisches. Tie beißt nämlich in kräf--tigen, scharfen Rucken, wobei die Gertenspif'.e vehement zum Wasserspiegel herunterqez^'-gen wird Abend- und Rachtfischer, nbcr auch bequeme Tagesfischer bringen daher an der Gertenspitze ein Möckchen an. welanz zu befreien. Glückt es, sie in der ersten lieber rafchung vom Grunde blichzuheben nnd dann durch die Elastizität der Äertenspitze und durch weises Schnurgeben ihre Finten zu parieren, so ist auch dem Angler schon nie.st Petri .Heil beschieden. L. K. Peckwerweck Berglutender Zoinnkersonnentaq. Leispeln. reihe« ihre goldiggelben Wände bis hinauf zum sanften Höhenkanlnt des Feldes aneinander, »ritten-durch vom (tinsamweg geschnitten, der zum Hügel hin den Fus; des Wanderers si'lhrt und diesen dort wie vor die vffene Hilnmels Pforte stellt. So voller Frieden ist der Abend. all-'tagfern und schincrzentrückt, so ganz der Ruhe und der Zeligkeit des lronnnen und von Gottcsnähe übenvältigten Erlebens hin. gegeben der Mensch, der ilber die's Acker-breiten schreitet. Da, in die feierliche Bereitschaft der cze-weihten stunde tönt ein sonderbarer Ruf, doch nicht befreuldend, nein, ein urverwandter K'lang, fast wie ein Ton aus einem ivehlied, durchsckiallt er das verschattende Ge-dämmer: Wachtelschlag! Peckiverweck! T« l)eulmt der W^inderer den schritt, und sinnend lauscht er deni Ge-rnfe. Alles, was an Poesie in seiner Seele lebt, vom fernen Airchlein mit ^e>n weifzen Andre Virabeau: Liebe auf den letzten Blick Dieser Willielni PlougreScant war ein armer Bursch. La Rochefoucauld sagt: „ES gibt Menschen, die niemals verliebt gewesen wären, wenn sie nie von der Liebe hätten reden hören." Das ist sehr richtig. Aber man länttte auch sagen, daß es Menschen gibt, die nie darunter gelitten hätten, ohne Liebe leben zu nlüssen, wenn nicht immer und überall sowiel von der Liebe gesprochen würde. Wilhelm Plongrescant träumte von der Liebe, seitdenl aus ihm ein junger Mann geworden ivar. Er hatte schlechtes Zeug gelesen, ich will sagen, er hatte Gedichte gelesen. Wieviel besser wäre eS doch gewesen, wenn er in der Schule unter der Bank eine anständige P,>7nographie verschlungen hät-le! Wenn aber einmal in einem der Wunsch nach Liebe, nach richtiger Liebe ausgebrochen ist. genügt es nicht mehr, einfach ans die Strafte zn c^ehen, um sie dort zu suchen! Wenn er nichts von der Li««be gehört hätte, wäre Wilhelni ein braver junger Mann geworden. er lwtte Freundinnen gehabt, dann eine Frau und später wieder Freundinnen, ein JlNlge, der sich sein Brot verdient. Fußball oder an der Börse spielt, kurz, ein normaler Meiksch nnd beinahe glücklich. Damit war er also eilig. Gr hatte eine f^e Idee-. die Liebe. Und daS vergiftete sein Leben. Er traf natürlich Frauen und liebte sie. aber eS war nicht da», waS er unter Liebe verstand. Er wußte genau, wovon er träumte: eines Tags würde er eine Frau in der Menge erblicken und plötzlich nur sie sehen und sonst nichts; daS .Herz würde stärker zu schlagen beginnen und daS Blut in den Schlä fen klopfen; er würde zu ihr laufen wollen und die Beine würden ihm schlottern, er würde ihr Worte zurufen wollen, um sie zurückzuhalten, und seine Lippen würden nyr stottern und stammeln. Das, das wäre dann die Liebe. Etwas Wunderbares, man möchte sagen, etwas Religiöses: eine Erscheinung, eine Offenbarung. Wenn er diese Frau seines Lebens gefunden hätte, würde seinem Glück nichts mehr im Wege stehen. Er hatte sein Examen noch nicht, als er schon darauf wartete. Er hatte schon sein Examen und dann sproß ihm der Bart umS Kinn und dann trug er eine Uniform . . . und dann, und dann bekam er einen kleinen Bauch und dann bekam er die ersten grauen .Haare — und immer noch war ihm daS große Munder nicht widerfahren! Gott weiß, daß man Frauen trifft im Leben und gar, wenn man in einer Stadt lebt wie Paris! Gott weiß, daß er Augen gesehen hatte, blaue Augen, graue, schwarze, grüne! Und braune Haare und blonde Haare und gefärbte Haare! Und alle Arten von Lächeln! Aber all das hatte in ihn, nur gewisse Wünsche geweckt, niemals daS große Etwas, die Liebe. Nach und nach wurde er verbittert. ES war die Bitterkeit der enttäuschten Ehrgeizigen. Er dachte neidisK: ,,Aarum kennt dieser oder jener Trottel, der nicht halb so viel wert ist wie ich, die Liebe ui^d ich nicht, Die Jahre vergingen. Er hatte den trostlosen Eindruck seine Zeit zu verlieren, die Zeit, die so kurz benlessen ist in diesem Leben. Denn natürlich würde er erst von dem Tag an zu leben beginnen, an dem ex sie gefunden hätte. Er wurde unruhig, unzufrieden und sein Gemüt verdiisterte sich von Tag zu Tag. Er fand, daß die Gesellschaft schlecht eingerichtet sei (denn die Gesellschaft scheint immer und dem Einzelllen schlecht), er wurde ein Revolutionär. Er wurde an verschiedenen Orten seiner.Haltung wegen hinausgeworfen. Man sah ihn in revolutionären Versammlungen. Gr war jetzt ein Mann, der sich den Fünfzigern näherte, mit einem bösen Blick und verzerrtem Mnnd, zwei Falten zogen sich von der Nase zu den Äppen. Ein Mann, der nicht mehr hoffte. Plötzlich, eines TagS . . Ah, das war die Erscheinung, daS war die Offenbarung. Er hatte sie Plötzlich erblickt inmitten der Menge. ES war eine kleine Frau, wie Zehntansende anderer kleiner Frauen, ^ ie er auf seinem Weg getroffen hatte, mit blauen Augen, wie man sie oft sah, und rotem .Haar, wie eS jeder Friseur herzustellen versteht, allein, «s war eben diese kleine Frau. Sie. Und alles spielte sich so ab, wie er eS vorausgesehen hatte. Sein.Herz begann wild zu schlagen, das Blut klopfte ihnl in den Schläfen, er empfand den rasenden Wunsch, zu ihr zu stürzen, seine Beine stotterten, er sehnte sich brennend danach, ihr Worte zuzurufen, und seine Kehle war wie zugeschnürt. Sie, endlich, mein Gott, weläh-rend ganzen Somulernächten gehört werden konnte? Irgendwo in einer südfranzösisclien Kneipe fitzen etliche .zerlnnchte s^esellen zusammen, rauchen und trinken nnd allerlei merkwürdige Wetten ein Weilicr mlt Pechlhaaren und funkelnden 5ch'.v.irzaugen sitzen dabei. Mit tierisck>er l^)ier Inliern ne auf das bevorstehende ^schauipil's' Wachtel-hahnkampN Wie sie lachen und kreischen, ivenn die beiden .s>ähne aneinandergeraicn! Und das infernale t^ebrüll, wenn der cine Kämpfer, von seinem Gegner blut'q gesv.itztt, zerschlagen, mit geblendetem Auqo. übcr di^'n Tisch hinwegtorkelt, dann von roher .Hand gefafzt nnd zn Boden geschlagen wird! Auf Eapri! ^ui April, Mai und Oktoö^r. Zug.^it! llnzäl)lige Meilschcn sind an den Küsten tätig. Fieberl?nft! Prositi^ierig! .^llle .Hebel werdeil in Bewegung gesel.zt, dainit der Erfolg den Erwartungen eiusprlchl ,nd soviel Aeld einbringt, das; di^' braunen >^niu-laner nachher möglichst lange d-.'m Müßiggang huldigen können. Tarnm legen 'ie allerlei Fanggerätc an, ^tecknehl' und ^lac!ion garne, graben l^räben, bailen ^ckiirnie, 'iin aus verstecktem '^-^interlmlte den sürchti'rii-chen Bleihagel großkalibriger Flinte» iu !>en dichten Schwärm reisenksider Wachteln zu spritzen. Tausende iwn Bögein ivevden gefangen, geschossen oder niil K niippeln tr i geschlagen! Grailsige Hekatoniben reihen sich aneinander. .Hunderte lwii angesckil''ssc".,en flattern niatt und angstvoll nnisier. ^^inze ^örbe voll, Wagenladungen vi^in Boqellei-chen werden davongetragen, nnl sie ans raschestem Wege den l^enies'.ermäul'rn in den 'Großstädten zuzufi'ihren. W.'iin das begelirte Federwild, lecker zubereitet, den «Baumen der Tchlemuier k.tzelt. dann denkt 'oohl keiner daran, wieviel .v^einiatzanber nnd Na-turkrelldigkeit dalx's verilichtet. wieviel ?v?ld-und Wiesenpoesie den niedersten Ansprüchen in ruchlosester Weise ge^ip'ert wird'. () tem-pl)ra. t> nwre5! Zoll dieses trostlii.? traurige ^aniies noch weiter ausgeiiihrt nnd dnrch andere, blutigere Ttatistiten bereicli<'rt loerdeii''^ Zog ich dnvon berichten, das», es de»! kleinen ^'»iU^nel'n auf deul Balkan, in der Türkei, nerneblnuei-» am Marniaranieer, dann aber ancki an ?>er Nordlknste Asrikas^ besonders in» i^i'-l'iete des ^^tldeltaci, in Tnrien nnt^ '^.'ti al»ien, an? ih-rein Znge nicht besser gel?t, dasi neu Alcian- wenden. er betrachtete das kleine Filzliiititien, di^ gewellten.Haare, die neugierigen ^^lngen, den halbgei^ffneten Mnnd. Um il?n I)ernm wurde gesprochen, diokntiert, geschrien: er hörte nichts. Cr verqas^. nio er n'nr. ve'gap,, was er zu tun l)atte. Er sal) nnr sie, da unten zwanzig Meter entfernt, dnrch eine Menschenmenge von il?n? getrennt. Und dieser Sturm der Gefiihl hielt ihn fest, der er so ersehnt und so genan voran?geselinl liatte: diese einzigartige Beklenilnllng, diese schmerz l)aite Befriedigung, diese mlldln'n'egte nnng: die Liebe. Er Nlusttc seinen Platz^ verlassen, sich von ihr entfernen. Mer 'N'r »einen lieschlciise-nen Augen stand lk?r Bild nnd iinnler wieder sah er es vor sich. Oh, wie uns doch die Liebe mit Jubel erfüllen kann! .... Man zog ihn am Aerniel. Iin gleichen Au-stenblick hatte er den Eindruck, al^ berrsche seit einigen Sekundeil ein«« grosse 5tille um chn. Ein Gesicht, noch rot vor Ännegnng, neigte sich zu ihm: „Ich liin ver.zweifelt mein armer Freund. Sie i,aben gesehen, dak ick-getan habe, was ich konnte, aber ich bätle niM gedacht, das; man ihnen ziuauzig ^^al)re Zwangsarbeit aufpelzen würde." Denn dieser Mann war ein Verteidiger und a^leS spielte sich vor Gericht ab, n,äsinn^> man Wilhelm Plongreseant abnrteilt<', wei! er sich einer verbrecherischen Sabotage schul dig gemacht hatte. Zwanzig Jahre! Ti> Wächter führten den 'Armen fort, ,he er noci-einen Blick werfen konnte, einen letzten Vlic' auf die kleine Frau im Filzhütchen . . . RogaNa Slatlna ^ vas jugoflawifche Karlsbad Srfreulkde SntwitNuna des wettberSdinttn «uwrte» D^'r Kurort RogaLkn Slaiina, dessen idyllische Lage und Heilkraft sciiler Mineralwässer schon in aller Welt bckanllt sind, ist nach wie vor in nlächtic^er Entwicklung begriffen. Der jetzige i'lberaus agile Kurdirektor Herr Jng. Dietrich läßt kein Mittel unversucht, um den dauernden Fortschritt des seiner Sorge anvertrauten Kurortes sicherzustellen. Viele Neuerungen, die in der lehtcn Zeit dnräigefjchrt wurden, haben dem Kurort neue Porteile gebracht. Bon dcn vielen neuen Errungenschaften wollen wir heute nur das nloderne B a d er--lvähuen, das inl heurigen Soulnier die Kurgäste aufs angenehmste überrascht hat. Mit der (5rrichtung di'r neuen Badeanstalt hat ^ die Kurverwaltung einen Schritt getan, der den Besuch des Kurortes in der Zukunft gewiß stark fördern wird. O Unser Kurort Roga^ka Slatina ist mit Necht stolz, einer der ältesten Kurorte in Europa zu sein. Die hiesigen Quellen waren schon im 11. Jahrhundert bekannt. Im Jahre 1Ü7Z wird der Name Slatina zum ersten-male erwähnt und im Jahre 164l) beginnt die .Heilkraft deS Wassers bekannt zu werden, als der jugoslaw. Nationalheld Graf Zrinsky von den Öuelleil trank und von seinen Ä-berleiden vollständig gesundete. Der Ruf der Quellen begann sich zu verbreiten, besonders, als der bekannte Arzt Dr. Griindel ein im Jahre 1l>8ii in lateinischer Sprache verfaßtes Werk herausgab, »velches später auch inS Deutsche und Serko. Kroatische übertragen wurde. Dr. Gründe! schreibt die .Heilkraft der Quellen dem G«ist des Wassers zu — der anima actsiiarum ^ „ohne welche alle Brunnen tot sein und unkräftig". Ew berühmter Arzt Dr. S ü ß sagt in seinem 1601 erschienenem Werke über unse re Quellen: „Die Natur arbeitet genau, aber niemals mit der Waage in der Hand. Es wird niemals gelingen, unser Mineralwasser auf chemischem Wege darzustellen, denn die Natur hat ihr eigenes Laboratorium, in Weltes der Me,lsch mit Retorten und Tie geln nicht eindringen kann." Alle technischen Einrichtungen von dei Fassung der Quellen bis zu den Füllanlagen wurden in RogaSka Slatina so getroffen, daß jedes Eindringen fremder Einflüsse und Bei gaHen absolut verhindert w^. Wer es ver suchen würde, das Wasser durch Zugabe von chemischen oder anderen Ersatzstoffen zu ver fälschen, würde ein Verbrechen an der Ge-sundheit der hier Heilung suchenden Kranken ^gehen. Schon im 17. Jahrhunöert entstanden di' ersten hölzernen Bndchütten für die Gäste. Im Laufe der letzten 2V0 Jahre entstand der Kurort in seiner heutigen Gestalt mit seinen modernen Anlagen. Mit Stolz nennen wir heute Rogaöta Slatina das jugoflawi-sche Karlsbad. Jedes Jahr wird unser Kurort von Kran ken besucht, die Heilung von Magen- und Darmleiden, Gallensteinen, Gicht und Zucker krankheit suchen und finden. Alle Aerzte sind sich einig darin, daß daS Mineralwasser von RogaAa Slatina ein erstklassiges, natürliches Heilmittel gegen die genannten Krankheiten ist, was ja der Wis senschaft schon vor 300 Jahren bekmmt war. Ein ungeheurer Schatz liegt im Wasser von Rogavka Slatina in seiner anima acqua^ rum — die weiterwirken möA — der Heimat und der Menschheit zum Heil! »»sMr so? dr^en aus vor z««rnAig Joihven ganze Schiffs ladungen Wachteln nach Huropa verfrachtet wurden? Meistens handelte «H sich um le-vendes Wild, von dem dann w^rnM der Reise ein aniehnlicher Prozentsatz verdark und n?eggeivorfen oder den Schweinen gefüttert werden mugte. Wie soll die Wachtel gegenük^r einem solchen Bernichtungskr'teg bestehen können! Mire es nicht an der Zeit, das; endlich einmal ein internatiomiles Jagd und Bogelschutzgesetz diesen MafsenschlSchte-r^ehlc unterscheidet — beim Hahn ist sie schnurz oder rotbraun —, brütet im Juni Das Nest, das in Klccfeldern, (-^treideäctern und Remisen angelegt wir^, enthält K bis 14 olivengelbc. brtiune oder schn^rzbraun gefleckte Eier, die nein Miü-chen Tage bebrütet nx'rden. Dio Iunge'i, otiwehl stegenilber nassen und kalten Witte-terunsiseinflüfsen empfindlich, entu'ickelu sich auffallend rasch und wagen es schon nach zwei Vochen, über den Boden hinwegzuflat-ter«. Nach furzer Zeit stehen ^sie ."luf eigenen Dützen und suchen ihre Nahrung selber. Hau i»g genng besteht die Wachtelfaniilie um dies? ,'-'eit nur noch dem Scheine nach. CInzig d^e s^fahr treibt dio Kleinen wieder .zu t^en Alten. Der >>ahn, der nch une keiu auderes s^ederwild durch ein Hiichstnwß an Eifersucht auszeichnet, kämpferisch gesinnt ist und sein ri^he-^ Temperament snWr seine (Gattin fühlen läßt, druckt sich, als konsequenter Egl.'ist, den allen Baterpflichten. Kckion im septenlber verläßt die Aachtel chren Brutort, um den Wiitter in siidlichen ^.'ändern zu verbringen. Aber wie nx'nige kehren zurück! — O Soiumerabendc mit dem besten Wachtelschlag 'n den stillen Fluren! Es sei noch. libnwl>l nicht in diesen Zn« sammenhang gehörend, eines interessanten s^lugn'xil^s gedacht, das in den nicisten mit-teleurc'i^äischen Jligdgrllnden leider ebenfalls zu den Seltenheiten zählt: der Wachtel« f li n i g. sein ?!leid äl)nclt dein des Reb-tiukins. nur ist er auf der Unterseite gelblich-me,tz gv'iärbt. Der Wachtelkönig ist ein Zugvogel. der m der zweiten Mai Hälfte bzw. Ende August ziebt. Trotzdeni ist^er kein besonders; guter Flieger. Am Abend hört man seinen Lockruf: ..Ärrpschärrp" an: häufigsten. 5f!nc Nahrung I'esteiit ans Insekten, Can-chylien und Würmern. Der Wachtelkönig yeh?>rt in die Fannlie der Rallen und Tumpf d-ntzner. Aus» Paul Betterlis „ZAald lmd Mld". Heitere GBe Aktuelle Fragt 5»? tiatte den .Konsul eines Staates zum Tischziachbar bekommen und fragte: „Ich 'neiß so wenig über Ihr Land, Herr Kon-ju!, i t dort nicht wieder Revolution?" — ..Ich weiß es nicht, gnädige Frau", gab er i;ur '»uUwort, „gestern war kein« und heute habe ich noch keine Nachricht l>ekommen!'' » Ein ?i«itvres B.Histörchen aus der traurigen Wiener (5holerazeit erzählte nmn sich von einem .Herrschaftstutscher. Dieser Mann trieb si6) während der gefährlichen Seuche unausgesetzt in Wirtshäusern herum. Als ihnl sein Herr deshalv Borwiirfe machte, erwiderte er: „Wissen S', gna .Herr, i Hab' g'twrt, daß die Cholera die meisten Leut' b?? .Nilcht hamsucht, darum l)ad' i mir denkt, k-.s ist besser, wenn fic mich nnet z' HauS imd't, und bin deshalli die ganze Zeit in h«n Wir^j^äujern gewejen.^ H0 Radis Samstag, den 8. September: ^ z u b l j a n a: 11 Oktett, 1i> Bokalkon-zert, 17.Ä) Hanuonika-Wettspielen, ".^0 Ope-rettennbertragung. — Beograd:11 Schallpl., 1L.l)ü Mittagskonzert, liZ Fortset-zllng des .Konzertes, Nachrichten, 13 Schallpl., 18.Ä) Vortrag, 10 Quartett, l9.t0 Sc^llpl., A) Bortrag, 20.30 Volkslieder nlit Orchesterbegleitung, 31 Orchesterkonzert. — Wien: 13 Wunschkonzert, 14.lo Berühmte Künstler, 19.-^) Klaviervorträgc. — Br ü n n 17.45) Aus klassischeu Operetten, 20.35 Populäre Konlpositionen. — B u d a P e st: l2.I0 Konzert, 17 SängerwettbeN'erb, 20 Bunte Stunde. — Buk a r e st: 20 Durch den Orient, 21.20 Nuinänische Musik. — D e n t s ch l a n d s e n d e r: 15.15 Kin-derbastelstunde, 20..'Z<) Pfeif' auf alle Sorgen. — Leipzig: 10 Konzert, 20.10 Das verwunschene Schloß. Operettenübertrag. — Ma i l a n d: 19.30 Konzert, 20.45 Madonna Oretta, Singspiel. — Pra g: 15.15 Blas kapelle, 20.10 Konzert, 20.35 Jazz. — Rom: 17.10 Orchester- und Bokalkonzert, 20.45 Mu sikalisches Album, 21.30 Sinsoniekonzert. ^ — Straßburg: 17 Konzert, 20.30 Bunter Abend. — Stuttgart: 10 Konzert, 15.30 Lustiger Singsang, 18.20 Harmonika-konzert. — Toulouse: 10 Lieder, 21 Szenenfolgc ans „Fransquita" von Lehar, 22.30 Konzert, 23.15 Operettenlieder. — Wa rf ch a u: 18.45 Reiche Musik, 10.20 Bokalkonzert, 21.45 Abendkonzert. Sonntag, den 9. September: L j u b l j a n a: 7.30 Schallpl., 7.45 Turnen, 8.35 Orgelkonzert (Schallpl.), 0 Kirchen ntusik, 10 Arbeiterstunde, 1V.20 Uebertragnng von der Mustermesse, 12 Orchesterkonzert, 10 Landwirtschaftsvortrag, 10.30 Slowenische Volkslieder, 20 Violinkonzert, 2l Uebertragnng von der Musternlesse, 22 Berichte. B e o g r a d: 12.15 „Eavalleria rusticann", Oper (Schallpl.), 17 VolsslilnUiche Melodien 18 Orchesterkonzert, 1'.». Opernnrien, 19.30 Pi.'li nsonzert. 20 Bort rag, 'X'.".' » Vol kslie. jder^ 31.10 Schallpl.^ 21.30 Vortrag, 23 Nach richten, 22.15 Orchesterkonzert. — Wie n: 15.55 Streichquartett, 17.30 Blasmusik, 20.05 Lieder und Arien, ^.45 Strauß-LanNer-Funkpotpouri. — Brünn: 18.10 Bri'm-ner .Komponisten, 19.05 In der slowakischen Dorfschenke. — B u d a p e st: 15.45 Zi-geuvermusik, IS.W Operettenlieder, 20.20 Violinkonzert. — B u k a r e st: 17 Unterhaltungskonzert, 20 Italienische Opernmusik, 21.10 Operetten - Potpouris. — D e n t s ch l a n d s e n d e r: 21^ Konzert, 23 Wer macht mit? — Leipzi g: 18.10 Unterhalttlngskonzert. — Mailand : 17.15 Konzert, 20.45 Konzert. — Münch e n, 17.50 Konzertstunde. — P ^ a g: 12.15 Militärkonzert, 20 Blasmusik. — R o m: 17 Bnntes Konzert. — Straßburg: 17 .Konzert, 18.30 Operettenstunde. ^ S t n t t g a r t: 18.40 Unterhaltungs-uttlsik, 21 Konzert. — Warschau: 17 Tanznlusik, 20 Sinfoniekonzert. — Züri ch 10 Lieder zur Laute, 10.50 Konzert. Montag, den 10. September: L j u b l j a n a: 12.15 Schallpl., 13 Schall Platten, 17.30 .KoNzert, 18.30 Orchesterkonzert, 19.30 Vortrag, 20 Juridischer Vortrag, 20^20 Schallpl., 20.40 Nationale Stunde 21 Berichte, 21.10 Volkslieder, 23 Uehertragung von der Mllstermesse. — B e o g r a d: 10.55 Schallpl., 11.30 Konzert, 12:05 Konzert, 13.1l) .Konzert 18 Vortrag, 18.30 Klavierkonzert, 19.W Schallpl., 19.3lt Vortrag, 20 Opernnbertragnng ans Zagreb. In einer Panse NM 22 Nachrichten. — Wi e n: 10.40 Wir stellen vor, 17.40 Konzert 18.30 Spazier gänge dnrch Wien, 20.20 Kunterbunt, 21.55 Johannes Brahnls, Klavierqumtett, 22^50 Tanzmnsik. — Brünn: 19.10 Blaskapelle, 30.55 Flötenvorträge. — B u d a p e st: 20.40 Zigeunermusik, 22 Konzert. — B u -k a r e st: 17 Konzert, 20 Kamniermusik, 20.45 Liederabend. — Deutschlandsender: 13 Was seder kennt, 19 Konzert, 20.15 Musikalische Kurz^veil, 21 Die Opern-probe, Opernichertragun^. — Leipzig: l7.2t» Lieder, 19 Konzc'rt, 22.5t» Koinmer-sinfonie. — M a i 1 a n d: 19.30 Konzert, 30.15) Wiinschtonzert. — M ü n ch e n: 19 ^Eine Stunde Volksmusik^ D.15 Al^ndkon- zert. — Prag: 10tt0 .Kirchweihfest. — 21.25 Konzert. — Rom: I? Buntes Kon-zert, 20.45 Wunschkonzert. — S t r a s;' bürg: 18:30 Büntes Konzert, 20.45 Festkonzert. — Stuttgart: 15.30 Bach-Konzert, w Aus Opern von Rich. Wagner, 21 Konzert ausländischer Konlponisten. ^ Toulouse: 1S.45 Opernarien, 20.1.» ISinsoniekonzert, 20.30 Lieder, 21 Operu» chöre, 21.30 Verschiedenen Soli, 23.30 Ope rettenlieder. — Warschau: 18.15 Kaw' merkonzert 20 Li^derstunde, 21 Abendkon — Zürich: Hatidn-Kompositionen. 18.30 Für zeden etwas, 19.02 Sprache un' Musik. Spanien baut neue Sender. Im spanischen Amtsblatt „Gaceta de Mn drid" wurde kürzlich eine amtliche Verlaut barung veröffentlicht, derzufolge das Gess!' üiber Ruildfunk gebilligt wurde. Das neu,' Gesetz, daß bei Veröffentlichung in Kraft ge treten ist, trägt dem auf der Luzerner Wel lenkonserenz erzielten Abkonnnen Rechnung und genehmigt die Erriä)tung eines Loiis> Wellen-Großsenders in Madrid— 1->^ kW Antenenleistung für die Welle 1038 m sowie weiterer Mittelwellensender in Eevi!' la, der Provinz Galigien, in Valencia, Ma drid, Barcelona und im Baskenland. Ein neuer tschechischer Sender. Zilvischen Kaschau und UShorod wird Inin „Wireleß World" ein neuer tscheäjoswwoti scher Rundsunksender von 0 Leistung errichtet. Für die Senduilgen ist die Weitc von Kolschau 209:5 m vorgesehen. Ach so! Hinrichsen war sich nicht bewußt, bei sei nem selbstgebastelten Netzgerät einen Dehler genmcht zu haben. Und doch ivar der EniP sang gleich null. Lud Hinrichsen seinen Freund Hansen ein, die Sache inal griindlich nachzuselien. Hansen kam, sali, bastelte und kratzte sich nachdenklich den Kopf: „Du hast wohl die letzte Lichtrec!)nuitg noch nicht be- SamÄag, kvn 8. „WarMrer Mmmer AK. Sardinenwäfche — der Schrecken der Hausfrau Das Waschen von Gvrdinen im Hause wird meP aüs die unerfreulichste aller Arbeiten Inngestellt, weil sich ja Gardinen als grosse Stücke etwas schwierizi handhaben lassen. Immerhin sind wir heute schon iln Vorteil liegen frithere t^nevationen. Die jetzt allqe-' mein iiblichen 5>albstores und !Zchcibengar-dinen erleichtern die qefiirchtete Ark>eit der .'(^ssrau stanz bedeutend, und bei einigermaßen sachgsmäf^ eincieteilter Arbeit ist die (^ar^inenwäsche im Hause wirtlich nicht schlimm. Man hat d>abei no«l> den iiro^en '-i^orteil, daß d'e l^ardinen >^vesentlich schonen-der behandelt werden als in den Händen der ''9as6)!frau. wo oftmals aus einenl winzigen ^'och ein Riß van ansehnlicher Länge wird. iViavdlnen lverden zunächst am Vortage deZ '-.Mschtages in möglichst viel kalten« Masser eingeweicht, am besten in der Aadenianue, jl^daß man den Staub am nächsten Morgen lierauÄsMen kann Dann fommen die l^ar-f^inen in eine Lauge aus guter weister Kernseife oder auch Nenzinseife, werden darin tilchtig gestaucht nnd leicht zwischen den 'i'^änden gedriickt. ?^eine Gewebe dürfen nie-inals gerieben werden. Waren die Gardinen sel?r stutzig, 1o sann man «061 einmal frisch Seifenl-auge nehmen nnd das Versaht ren wiederholen. Dann werden sie gespült, l^l»bIaAt »der gecremt, sehr dünn gestärkt nnd ciusgedrilltt. Ein Answinden der l^rdinen nlust selbstverständlich vermieden werden, man driickt die Gewebe zwischen den Händen auiZ, bi sadengerade wie mi)glich aufgehängt inerden. Wer keinen Gardinenspanner be» sitzt, in dem die tNardinen natürliZ) anr bc-jten ihre Form behalten, sollte sie über drei ^>arallel gespannte Leinen aufhängen, sodaß kein Kniff entsteht. Bein: Aufhängen zupfe man die Bogenkanten re6)t glatt und (gerade' aus. Ein Trocknen im Freien ist natürlich einem solchen auf d-ein '-Z^oden '»orzuziclien. Wo die Gardinen nicht gespannt werden, cnlpsiehlt es sich, sie zu rollen. Hierbei läßt sich auf einfache Ärt ein sehr schmlcS qlatteS und glälkzendes Aussehen und ein«' «größere Schonung ermöglichen. Man wickle die vor--her mit einein ^^erstäubcr eingesprsnqti' Gae dine nicht, wie es gewähnlich geschieht, um ein Rr>llhL>tz, sondern lege sie, ^^ur Häl-fte ge-fatlet, recht glatt und gerade auf das vorher ebenfalls glatt und gerade gestrichene Rolltuch und lasse das ^stoll.holz leicht darüber gehen. Zuletzt erfolgt noch ein Ausstreichen mit dem Bügeleisen, das bei bereits gerollten (^rdinen^keine Mühe verursacht. Bei älteren', schon etwas schadhaften Gar« dinen ist das Ausbessern vor den7 W^^schen dringend anzuraten, denn eS verhütet ew weiteres Mißen während der Wäsche. Bei großen Löchern sehe nlail von denl zeilrau-henden und mühsamen Stoipfen nb und lege lieber Passende Streifen oder ?^Iirlen von Gardinenstöff oder znr Gordine. passenden ^üll unter,.die inan mit leichten Pordersti-chsn usmsäumt. Dieses flicken <^eht sehr Eln bibcken Schönheitspflege Oel — das Schlankheitsmittel .Laß Oel, eines der reinsten ^ette. schlank maclM soll, wird vielen zunächst nnmalzr-scheinlich vork^nlmen. Und doch ist oie Tai^ sache erwiesen, daß Speisen, die mit Oel zn-^ bereitet werden, inl Körper incht entfcrnt soviel ^tt ansehen wie andere, denen Butter oder ein anderes ^ett zugesetzt wurde. Jeder, der einnial längere Zeit lnndurcli si^i in Italien oder Spanien ^iu!ljielt, wird die Feststellung gemacht hallen, das; hier die Speisen trol^ sehr reichlicher ^-rnährung nicht entfernt so anschilugen wie bei uns. daß sogar in vielen ,Fällen eine l^wi6)tsak>nahnre zu verzeichnen ivar. Dieses erstannliche Er-gebnis bernht größtenteils auf der reichhal-tigett Oelverivendung in der siidländischen .^itche. Nordeuropäer zeigen oftmals gegen Speiseöle aller Art einen gewissen Widerwillen, der nicht zuletzt dadurch entsteht, dasj hier die Oele nllr langsani verbraucht und dadurch oft ranzig iverden. Im Süden dci-gegen siidd die Speiseöle sris<^r und reiner, und die Menschen ^lerstehen eS besser als wir, den Geschmack der Oele noch zu veredeln. Sic verwenden die Oele in der Küche in re'ch-stem Maße, nnd immer wieder ist von s^orsckiern und Aerzten festgestellt worden, dnß -Korpulenz sopie Stoftu^chseltranttzeitvn. aller Art in den sildlichen Ladern weit selte-ner. zu fin den sind-als bei uns. Wen wir. uns noch >vor Augei: halte», daß die Eingeborenen de^r Südsee Mist, erhebliche Mengen von .'^«okoSölen zu siäi nehmen, ohne dadurch in irgend eitler Weise ihre herrlichen Gestalten einzubüßen, so kommen wir leicht zu deni Schluß, daß das Oel auf dsn mensch lichei, K'örper eine ganz besonders günstige Wirkung ausüben muß. Oel ist zwar ein reines ',^ett. aber es regt zugleich die '!?^erdanungsorgane lebhaft an und übt auf den Darm' einen reinigenden l'i'inflnß aus. Aus diese Ameise werden Mcn^ schen, die viel Oel mit ihrer Nahrung zu sich nehmen, ilnmer einen sManken und gesunden Körper besitzen. Als ganz besonders heilkräftig hat sich die Oclkost bei Lnngenleiden erwiesen, daneben übt sie anf alle 'formen einer Stcvff^vechselerkrankung ein^ heilende Wirkung aus. Wir sollten auS diesem l^run-de auch in unserer Mcl)e deni '^el unsere Aufnlei^sa m'kei t z»wenden. il^s komsn von tt«ns ttirtkammsr SS MMvM-Mcn?88cnvr2 vkii^e» I.Sa Diesmal glückte es besser. Dann saßen sie beide, ihren Gedanken Hill gegeben, nebeneinander am Waldrain und blickten in die Welt. „Was nun?" dachte Hildebrmld, dell der lurze Zwischenfall ziemlich aus deni Gleichgewicht gebralht hatte. Er hatte manchen frischen Mund geküßt und mehr als ein junges Mädchen im Arm gehaltei?, aber er 'nußte zugeben, daß ihn keine in solchem Grad hatte fesseln können. War das etwa die berühmte große Liebe, von der es hieß, daß sie schicksalhaft über ic^den Menschen kam, „Lächerlich!" trotzte er, aber er brauchte nur den Kopf nach Liese wenden, um gleich wieder unsicher zu werden. Liese Bergius erging es ebenso. Sie luuß-tl» sich eingestehen, daß sie die ^fahren dieses Spieles unterschätzt hatte. Mitten in ihrer kecken Ueberlegenheit hatte sie sich über-- ntmpeln lassen! War das--? Lieibte sie etwa diesen Jungen? Das fehlte gerade noch! Na — und welnl? fiel ihr auf einmal ein. Wenn er ein tüchtiger .^rl war — nein, nicht gerade ein Staubsaugervertreter — obwohl, sie hatte lm Grunde nichts gegen diesen Beruf — aber als Tätigkeit ihres zu-Nnlftigen A!annes — es wäre ihr nicht gerade sl)lnpathisch gelveseil. Wieso: Zukünftiger Mann? Dachte sie deiln .'^'»ildebrallds Frml zu werden? Ob er ihr wohl eines Tages einen All-irag ,nachte, Ihr — einem Dkenstmädcheii, wie er meinte. Du lieber Gott, die Ueberraschuilg, dalln wenn er die Wahrheit crsuhr! „Nun, wir werden ja sehen, wie sich die Geschichte lneiter entwickeln wird!" Damit gab Liese BergiuS ihre Grübeleien auf. „Wollen wir nicht allmählich an die .Heim fahrt denken?" sagte sie. „Doch, ja!" nickte Hildebrand, siä) seinen Gedalcken entreißend. „Sag mal, Liese, bist du mir böse wegen vorhin," Liese nickte bedeutungsvoll init dem Kopf. „Sehr!" sagte sie init Würde. „Ach du! Ist ja gar nicht wahr!" trumpfte Hildebrand auf und hatte sic: unversehens wieder in den Arlnei^ Als die beiden Ausflügler sich in recht mäßiger Geschwiildigkeit wieder der Stadt nÄherten, überkam Hildebrand der Einfall, dem fröhlichen Nachmittag einen gemeinsamen Abend folgen zu lassen. Man konnte ein Kino besuchen und nachher in einem kleinen Kaffee noch ein Stündchen sitzen. Das versprach jedenfalls hübscher zu llxrden, als wenn er alleiil irgendwo die Zeit totschlug. Als Liese dell Vorschlag hörte, war sie sofort einverstandell. „Aber da muß ich erst ein anderes Kleid anziehell. Ist möchte doch, daß du dich mit inir sehen lassen kalmst!" Und nach einigem Zögern: „KölMteil wir llicht vorher irgelldwo zu Abend essen? Weißt du, ich nlöchte mich einlnal als eine richtige Dalne sühlell. — Inl Regina-Hotel soll es so fein seill, hat lilir lileine Gnädige erzählt. Dahin lnöchte ich schrecklich gern einmal geheil." Hildebraild war von solchen Gelüsten wenig erbaut. Wie sie sich das wohl vorstelle? Dazu brauchte sie ein nloderiles GesellschaftS kleid und dalln — wenn sie auch ein liebes und kluges Mädel war — es fragte sich sehr, ob sie sich in dem exklusiven Hotel zu bewe- gen verstand. Aber seine Versuche, delr Plan ullter allerlei AnWänden auszureden, scheiterll all ihrer .Hartnäckigkeit. Da gab er es schließlich allf. „Wir treffeil uns mn siebell Uhr im??oyer des Hotels!" verabschiedete er sich und gab ihr einige Winke, lvie sie sich verhalten solle, uln kein allzu gros^,es Allfsehen zu erre-gell. Liese Bergius unterdrückte daS Lachen u. nickte eifrig lnit dem Kopf. „Weißt du, ich sehe einsack) genau hin, lvie es die anderen Damell lnachen, llicht lvahr?" „Ja, tu das!" stilnlnte .Hildebrand zu ulid verwünschte sich im stillen, daß er auf ihren tolle,t Plan eingegangen lvar. Als er dallN das Motorrad ill Sicherheit gebracht und sein Zinlmer aufgesucht hatte, begann er sorgfältig Toilette zu machen. Zunl Glück war der .Wffer init seiner Gar derobe pünktlich eingetroffen, den er noch vor seiner Mreise in Berlin aufgegeben hatte. Er fühlte sich sehr Ullgemütlich im Slno-iing, und am liebten hätte er sich über alle Berge gewimscht. Wenn das heute abend gut ausging, ließ er sich hällgen. Aber das geschah ihm recht. Warunl ließ er sich auf solck)e?lbenteuer ein! Mit dem Mut der VerzweifllMg stürzte er sich in das bestellte Mietauto mrd ließ sich zum Regina-Ho4el fahren. Scholl von weitem strahlte ihani die Prunkhafte Lichtreklame an der Vorderfront des Haüses entgegeir. Immerhin, mochte sie sich ulld ihn blanlie-ren, dachte er grimmig. Dann bewies sie we-lligstens, daß sie nicht zusaminenpaßten. Dann brauchte er sich Veill Gewissen zu machen, wenn er mit dem Augeirblick seiner Abreise den Schlußstrich llnter das Aöcntelier setzte. UwvtllMrlich blickte er sich unk, als er !>as Auto verlassen hatte. Nein, vor der Tür stand sie nW, sie hatte sich aLso doch hinein-gewagt_o^r sie war noch n^t gekommen. -schnell und fällt viel weniger auf Äs das Etvipfen. Man kann »a^u'sek^r gut R>^te von alten GaMnen verwenden. Bei sehr abgenutzten i^rdinen, deren ^-chäden sich na-rnientlich erst nach der Wäsche'herausstellen, und die lfeine weitere Wäsche mehr aushäl« ten würden, kann man die Tslicken aus Mlr-dinenstoff auch nur nnst dünner Stärke auskleben und fesdplättell. Um einen schonen, gleichmäßigen Kall der Gardinen zu erzielen, nähe man d. unteren Schmalseiten Blei- c^der Schrotband ein, n^o-durch sich auch das Ziehen sehr erleichterm läßt. Gegen das leidige Ausfransen d'er Schnittränder an Tüllgardinen hilft nirr ein Einflössen mit Batistband, das aber sehr lose angenäht ivertien muß, me?l cS bei der Wäsche mehr einläust als der Gardinenstofs. Nötigenfalls brühe nian es vorher. Aus Gar dinen, deren Mittelsti'ick schlecht ist, inährelid die Ränder noch brauch^r silrd, kann man gilt die so beliebtell Quervolants schneiden inld diese noch lange verwenden. Fürdensousiiialt Vilzgenub und VUzvergiftung Bon dipl. Dentist (!?. H o p p e, Eelje Anschließend an den Arlilel „Pilzvcrgij-tung llnd kein Ende"-in Nr. vom 4. d. möchte ich ergänzend über den Näs)rwcrt ^cr Pilze berichten, gelsen duch die Meinun;jen daritber starf auseinander. Pilze sind sehr reich an Wasser und an Eiweiß/jedoch scheint dies sehr geringwertig zu sein. Mineralstos'? finden sich in den Pilze:», je nachdem, auf »nelchenr Boden sie gewachsen sin>, der Vita mingehalt ist ebmisalls schwankend.-Steinpilze und Pfifferlinge enthalten diese am nsS'« ste»». Anf jeden ,'^all bilden die Pilze eine sehr willkommelie schmackhafte Ergänzung llnserer .^ost. 'Mhrelld es rund 'M» eßbare Pilzsorten git^t, ist die Zahl der Giftpilze sehr gering —. sehr giftige sech:! Sorten und zehn zweifelhaft - , und dc'ch komlnt es in Zedent Som-^ lner und im Herbst zu nlehreren Pilzvergif-tlmgen und Todesfällen, ^^ast alle diese To^-desfälle sind auf deil Genuß des Äiiolsenblät« terfchlvamnles zlirückzuführeu, der ilnser ge-fährlichster Giftpilz ist. Da dei- ^'knollenblät» tei-schwamln, wie alle l^iftpilze, anßerordent- Vielleicht ll>ar sie noct» llicht gekonlmen. Niel-leicht war sie im letzten Augenblick ^ Gott gebe eS! — lnutlos gewordeil. Er folgte zögernd der einladenden Gsste des Portiers und betrat das Foyer. Er brauchte sich llicht lange umzusehen. Liese Bergius saß lnit graziös übereillmrdcr-geschlagenell Beilleil, die bis zu den Knöcheln voll dem schn>arzen Crepe Georgette ihres eleganten Mendkleides bedeckt waren, in einem der Klubsessel und durchblätterte ein Magazin. Hildebralld glaubte seinen Augen liicht trauell zu kölmen Ihr Aussehen, das für den Abelld llnlsriisiertc Haar, die diskrete Andeutulrg von Rollge auf den Lippen, kias iwrnehln dezente Dekollete des Kleides — init dieser ^-au l>ätte er ohne Bcdellkeil das Hotel Adlon in Berlin besuchen können. Und lvenn er sich nicht vor drei Tagen mit eigenen Augel? überzeugt hätte, daß sie ein Dienst« lilädchen war, dann Mre er gelreigt gttvesen, an einen ähnlichen Scherz zu glailben, ir^ie ihn sich Frau Premier gestattet hatte. Bei seinen! Näherkonrnlen blickte Liese Bergius auf. Mit einem leichten Lächeln legte sie daS Heft beiseite und hob ihon di<' .Hand entgegell. Unwill'kürl'rch, voll einenl seltsmnell Zwang getrieben, beugte sich .Hildebrand über die dargebotene .Hand und berührte lnit seinen Lrppel? ihre kühlen Finger. „Donilerwetter, Liese!" murnielte. er, kauv: seiner Verwirrung Herr werdend. „Du hast dich fn fabelhast verwandelt!" Liese Bei-gius »vippte mit den» Bein „Wirklich? gefunv? Vientnhonig hat eine geradezu geheimnisvolle Zaubertraft; er hebt Wutarmut auffallend, sVrdert daher das Wachstum der Mn-der, verhindert nervöse Neizbarteit; er er-frischt, bringt Jugendtraft, Frohsinn, macht die Augen leuchtend, reinigt die Haut und macht die Wan^n rot. — Und dies alles nur deshalb weil er ein unmittelbares Erzeugnis der Natur ist. ^um glitzern die ersten Sonnenstrahlen im taufrischen Gras, so summt und brunlmt es in der reinen Morgenluft, so sind die Jmmlein schon da, die köstliche Himmelsgabe, den Blütennektar, emsig in unermüdlichem Hin- und Hersliegen heimzutragen in die viel hundert Kämmerlein auS selbstbereitetem Wachs. Und wie viele Heilkräfte, die teilweise unsere Urväter schon kannten und schätzten, sind nicht in den Blumen enthalten! Denken wir nur an einige. So sind z. B. die Schlehenblüten von äußerst blutreinigender Wirkung. LavendelblÜ-! ten beheben Koliken, auch ist bekannt, daß sie äußerlich zu Umschlägen Anwendung finden. Die l^amille besonders lindert Krämpfe verschiedener Art, Meder- und Lindenblüten gelten als schweiß-, Grauatüpfelblüten als wurmtreibend, die weiße Taubnessel wird bei Ruhr angewandt, Primelblüten ergeben gute Hustenniittel. Man denke an Beilchenpastillen und Beitchensyrup, bei Rachen, und Luftröhrenentzündung finden MalvenblÜten Verwendung. Der weiße Honigklee hat zerteilende Wirkung usw. Hiernach ist die Heilwirkung des Honigs, der das Edelste aus den Blüten süßduftender Nektar ist, leicht begreiflich. Dazu kommen noch die Ameisensäure und der große Zuckergehalt der würzige Duft des Wachses, der sich ihm beimengt And seim leichte BekSmmlichkeit. Mr die Aüche h Ttrsler Rnstzel «It Galst fSr vier Psr-jsnen. 1ü Dekagranvm würfelig geschnittenen Speck gelblich anrösten und dann SS Dekagramm mürfeli4 um die Heilsarmee besonders verdient gemacht. Sie ist nicht nur als Predigerin hervorgetreten. In Amerika kenn! man sie «^sonders als „Bolksrednerin, Dichterin u. Komponistin religiöser Lieder". Evangeline Booth's Wirken in der Heilsarmee begann bereits vor dem Jahre in England. Damals „regierte" noch der erste General der Heilsarmee, Willian» Booth. Evangeline wanderte bald nach den Vereinig ten Staaten aus und hat besonders in Kanada und Neusundland neues Terrain für die Bewegung erobert. Seit 1W4 ist sie Kom mandeur der Heilsarmee in den Vereinigten Staaten. Der erste General der Heilsarmee der bereits genannte William Booth, holte die Trunkenbolde noch persönlich aus den englischen Spelunken und redete zu ihnen von Jesu, dem himmlischen Erlöser. Bramwell Booth, der zweite General der Heilsarmee» erhielt schon eine Einladung zu den Krönungs feierlichkeiten Königs Eduards ?.; die Einladung wurde abgelehnt, weil Bramwell stch nicht entschließen wollte, in Hoftracht zu erscheinen. .König Eduard lieh die Einladung wiederholen und gab die Erlaubnis, die .Heils armee-Uniform anzulegen. Und also geschah es. Bramwell Booth konnte seinen ersten großen Sieg buchen. Seither hat die Heilsarmee in England und tn den Bereinigten Staaten manche Erfolge erzielen können. Heute arbeitet sie in 75 Ländern und ist in mehr als 12.000 „Armeekorps" geglie^rt. Besondere Sensatton erregte im Jahre 1929 der „Frauenkrieg" im .^>ause Booth selbst, der jetzt mit dem Stege der amerikanischen Richtung der Booth' geendet hat. Der Wunsch, über den Generals^ Posten zu verfügen, der die Verantniortung mit sich bringt, ein Vermögen von über 100 Millionen Dinar zu betreuen — bestand glei Hermatzen bei Catharlna Brawell Booth, der Tochter des zweiten Generals, und bei Evangeline Booth, seiner Schwester. Tante und Nichte standen zur Wahl, außer ihnen beiden hatte der „Hohe Rat" der Heilsarmee jedoch noch fünf andere Kandidaten aufgestellt. Evangeline ist gewählt worden. — Evangeline, die ini Jahre 1929 aus Ameri-Ika überkam^ um den kranken Aru^r sehen und zu küßen". Ihre Anhänger forderten schon damals, daß die Schwester den kranken Bruder auf den Generalsposten ver treten möge. Dazu kam es aber nicht. Evangeline wurde nicht einmal zu ihrem Bruder vorgelassen, da zwischen der engttschen und der amerikanischen Linie der Booth' zieni-liche Aergernisse bestanden, die sich auf die Reform der .«^ilsarmee bezogen. Ob diese Aergernisse nunmehr überwunden sind, Je denfalls ist Evangeline als Siegerin aus den, „Frauenkriege" hervorgegangen. Sie ist der erste weibliche General der Heilsarmee. Alter schätzt vor Äuchthaus nicht Jünglingshafte Leidenschaft ans der einen Seite, geriebene Gaunerei auf der mrderen, haben jetzt fast gleichzeitig zwei 70jähri,^'' Männer hinter Schloß und Riegel gebracs,« Der BndaP<'ster Tischlermeister Julius vacs war nlit seinen 70 Jahren den Fran-en noch ausserordentlich zugetan, und er lia! te es sich in den .Kops gesetzt, Elisabeth .Ms,, eine 40jährige Schneiderin zu heiraten. Aber Elisabeth wollte nicht und gab denl schon etwas angejahrten Freier einen .^torb. Diese Abfuhr stieg dem Tischler so zu Kopfe, das; er wutentbrannt Rache schwor. Er erschien als Briefträger verkleidet vor der Tiir der Geliebten, und als diese ossnete, gok er ihr Vitriol ins Gesicht, sodaß die nnglitckliclu' Frau ihr Augenlicht verlor. Der leidenschast liche Liebhaber wurde festgenonnnen. Interessant ist, dast man fast zur gleicheli Zeit in Berlin ebenfalls einen 71jährigei> Tischler dingfest machen niuszte. Dieser allerdings gehörte zu den Leuten, die mit tötlicher Sicherheit inlmer wieder ins Zuchthaus od^r ins Gefängnis zurückkehren. Mit gewissem Stolz blickt der alte Mann heute auf 3l V^n strafen zurück. Einmal saß er 15 Jahre hin tereinander inl Zuchthaus^ aber auch das hat ihm nicht den Geschmack an diesem traurigen Aufenthalt verdorben. Nun hat der Unerniiii^ liäie trotz seines holien Alters wieder ein Ding gedreht, das ihm aufs neue für Jahre ein festes Quartier im Zuchthaus verschafft. Der Verurteilte war im Frtthiahr zu einer Frau gezogen, die er schon fri'iher gekannt und sogar des österen geldlich uu-tersti'ltzt hatte. Jehl benutzte er die Gelegen» heit NM die Fran fast an den Bettelstab zn bringen. Stück fiir Stück entwendete er Sachen aus ihrer Wohnung, die er vcrses^li.'. Dieses Geld hat er größtenteils dnrchgc-bracht. Die so häßlich enttäuschte Frau brach te die Gannerei ihres Frenndes znr Anzeige, und so wanderte dann der 71jähri,ie Tischler U>egen Rückfallsdiebstahls verurteilt, wieder einmal ins Gefängnis. Ob es seine letzte Freiheitsstrafe sein wird? det Kran^Ädlvsen. Verslei-ciien un6 Zdnllcilen ^nIAssen /^ntttuderkuta5enli«s i» ^sridor! Fpenöcn üde^ nimmt suci^ cZIo »A?ArU»orev 5am4sag, km 8. September H» KmiAwortratftl Illuftrlertes Bor Vuzzle Senkrecht: 1. Feldpflanze, 2. Dich-tunfl'>art, 3. Stadt in Thüringen, 4. südamerikanischer Biehhirte (ch — * V. Abmiral des Weltkrieges. 7. Auto-mobildefelt, 6. j«mÄnni^cher AuSdruri, !2. Branntweinsorte, 14. BerAgeist, lö. ^rltcht, l7. grammatckal. Artikel, 18. Photoapparat, ZV. Figur au« „Walküre", 2l äurznaine für einen Anzug 22. Gebiet in Südosteurapa, 24. gesponnener Faden, 23. Ncgerstamm, 37. Jagdausdruck, 30. Schicksal. Wagrecht: !. Getreideart, Ü. Laubbaum, S. Bvrbild, w. Walbgott. 11. süd-amertkantscher Staat, 12. Stadt in Belgien, 14. Z^hlwart, Ib. Insekt, lS. Auszeichnung. 19 Insel in der Pommerschen Bucht, 21. englisch: Gehilfe, 23. morgenländischer .Hervsl^rtitel, 2b. Mimral, 28. Staat^hauAhalt, SV. Gchulfestsaal, 31. selten. Z?. FlugKeustleMr, 33. ^raitenname, angenehme Empiftndung. Äadkmttttftl 1 S stZV 4 » «MmMch 2 S 10 S S g 7 9 « « 9 «pft»«« 1112 9 A 7 ÄadtwWaich«« 5 1 2 7 9 S DlaiWrerschetmmg « 9 7 ««MgWDOßmWel 7 1110 10 9 K 8 9 4 19 ftebende» A»-wVffe». weiU. H»»a«ß GeM Ue? a«A dar ««zeit. ?ie Miifan>a«buchftaben b« AßMiB-Wörter nennm ewe Wmm. 2 5 IN IN 9 z ? 4 1 2 » ia « » 4 9 11 A 7 9 W 6 10 10« S SIWenraWl a — an — «M -- anch — »el — de« - der - ich — »i — et — «I — mr san - «a« — «e — «e — «t«^- D« — grim — gr« — «ni — ha — ha« — t — in — tn — tew — k» — la — w — le — ma — «a mck» ^ »t — ni — ni — nt not — » --- a -- P fwb 15 Wörter zu bilden, deren erst« und letzte Buchstaben, beide von obeR nach unten aelesen. einen Sinnspruch ergeben. zusammmgesetzte« SiMa« habe« folgende Bedeut«ng: 1. chemttch» Verbindung. 2. Sonntag. S.ekploMirGtass in «ergwerken. 4. rruppe«WM«g. ». .Zauberkünstler. S. »gVpnscher «9ni«. 7. ^ndustrtennternebmen. 8. Uabelname, 9. englts^ Grafschaft. ». Oper v»n Weber. 11. technischer Veras. 12. russische Stadt. 1Z. kostbare Holzart. 14. «stee-reichischer Dichter, 15. Wilviatze. Anhaltgiaich. (dcemttaae. Kantate. Aeuftar. Tn6^ «ütze. Brückner. Letchtsti«. NLlchter. Treueid. Armenien, «achtel, V»r«U«Iar. Geschworene. Altena. Jedem «ort stnd daeß Msnmm»«. stehende Buchstaben zu entnehmen, die i« Zusammenhang einen Sinnspruch ergeben. Vesuch«ka,ße. ?NS« vWssZf. . ..5 S!?M/ I« welcher lieMhuiten Gtabt diese Dame? Je vier der stark umrandet<'n Bltchstaben gehören zu einer Grilp^>e zttsain.n'.'n. Diese Buchstabengruppen sind ohndchenname. SiwentreuzwortrStlel Senkrecht: 1. Oper von F^lstow. 2. Blumenbehälter, 4. BerkehrSweg. 5. Schtvei. zer Alpental, S. Sinnesorgan, 8. Glieder-plöppe, 9. Kleidungsstück, 10. Gru^. It. Gqm. na^lklasse lin Deutschland), 1v. Menschenähnlicher Affe, 19. Staatenbund, 20. Be»r-bau am .Hause, 21. Erstes Auftreten sfran-zMch), 28. Tonfolge eines Liedes. S4. Mv« hannnedanisches Gesetzbuch, 20. Ttimn'lage. A a g r e ch t: 1. Italienischer Geigenbauer, 3. Erdteil, 7. Schafkamel. S. Prophet. 11. Nordischer Gott, 12. Geldsendung. 13. Monat, 14. Papskname, 16. Aeltestenrat, 17. Reingewicht, Litauischer Donnergott. 1V. Schwimmvogel, 20. Dichtung, 22. Nn-te?haltug«ft>tel, 24. Gespinst der Seiden-ra^lpe, 2b. Fisch, S7, Stadt in Perfien^ 28. Französische Landschaft. MuffkatM- «aaraffn e .Oe» Zabrend« « rt.^ « « — , ^ > H ..Der WafftBchmied." ^ a » „Der Vosti«a» »an S»aW«aa«^ ,F>ee Trompeter aM WMngeu.^ . » « » — — twier jede« Titel ist der d«ch Wmkti ,nb Striche «»«deutete «oaGAnifj«. La«e »« s<^n. Strich » VelbMam. pmtkt ^ Ritlaut. — Die AnsänaO« luchftah« aller Name«, von oben »ach inte» alles««, i«em>«> eine Otzer »»n Stteichdolzaufiiabe BON 0Or9eh«u>b«r »d vier HOI»- MofailAufgabe Da« Rechteck Nebt man aus Kareon-papp« und z«rschneid«t «« in dt« angegebenen 13 Teile. Au« den einttlnen Stücken soll sodann die abgebildete Ftaur zusammengesetzt werden. — (Die Karton-teile bebe man am besten für spätere Bilder aus.) S»va«kdalle Man lese ans den G«pä«tftüa» Da« Dan»« wi»d bewohnt seit la««en Aettm Am Saich d«>r Magische« Quavrnt. 1. Monat. S. «et^. Z. «eichAz-Aet, 4. Muh im Rheinland (Zuftuß zur Roer). — Di« Buchstaben find so nmGDifteklen. daß — waa^echt >»«d s«nk«cht laNtin^ ««Ttor von obiiWr Baban^ . Miriborer .^estung^ 20 MosoMMn» «»««Z t»»«» s-«! !^I Di« Steine sind so anetnanderZuftjgen. »ab «an. durchlausend ««lesen, eme sinn-le Betraihtnna erdSlt. Aadlenbiamaql stn». Die sich kreuzenden Ri^nn. ^lle. 1. 5. Bube, 8. Ära, 10. Mel.. 1'?. "asie. B2. ?q-ge. 33. Mai, 24. IN, 25. Note. 2». v .». Ate. ZahlenrStsel. Pelargonie, l5gon. Lilie. Allee. Gera, Olga, Neapel. Irene, Erle. Durch deutsche Städte. Die Rundreise führt durch «>le Städic: .^mburg, Bremen, Köln, Nürnberc' chen, Dresden, Berlin, Danzig, Kiel. KesUßWar tr^tsel« W a g r e ch t: 1 Dof^, (?i?. <>. Blnu, 9. ia. 12. Band, 14. Neise, 16. (?lf. 17. ein. 18. Nauen. A). T?bet, 23. Duell. 26. 27. Kuvve. S e n k r e ch t: 2. Oel, 3. Siam. 4. !'t, S. Bad, 7. Tee. 8. Aber G-ummiball stieg in die .HöHe. '^^älten ^ e sich auch so schnell zu helifen gewußt V 8 1 S k »72 «t K» ^ LtzrU «ei?» ? nkokt l«» »ßD>»»»ßGßDßßDßDßM GGGGG Seriöser F'OltbMder iür konlcur ren2l«>ell. sekr LevinvdnoLSn 6en (ZebAucdssrtilcel Miort Lesuckt. I>lüti^e5 XspUal 2V— 30W0 viiuu'. vlltei' »Lelinel-lei^ V«!ix!ienst« »n «lie Verv. W!S4 I^iekme alten leebreckllcden tierrv w V?rptle«uv« n»ek > ereiodsruvss^ Zusekritton »n ctlv Ver.v. unter »X. L.«. S900 ^»«cli^Ocdreideo. Ltei«. srRKkie. Lucddsttune. Xor-respon6en«. 6eutscke I^vedt-!.ckreidunx. ?r»kÄ»cder Lia- ^l'unterricjit. Stellenvormitt-WNL H. X»v»e. ^srj. bor, Krekova uUc» 6. 9518 ^ed«ii»iSii>UeIie I^e»t« »ieke-re jener älteren Person okae ^sckkomnHM SU. äie (iexen-^ert in Nsusbesit^ übereidt. (uekl. ^uzclirjtten unter »^en-te« SN ctie Verv. 1v0l5 Vu»el»««el>»nll 1^i»elil«r. Meli ski krib bisldt nock bis 2b. öer>temder »kken. 100 »Uerdsltiivititutemi ZmSeret I zrila»tiU«v ?5vi»«» slkD»!» Vlk In»!»at UV«! prompt, later«-»enteil Hvolleo »iel» «LreIrtI »o UN» veaelei». 1(XX>7 liMIlIlIl.lWM.IMt! e«»t« (ilite >Vejne. ?u je6er Teit irjbcke Speisen unä öler die» tet USeil»teken6o 2-k»»Ul«iI»»5. v«>It«e>>. par^Sde. 8uedt «utsitaierten tterrn oäer Dame mit varleken vv. «eeen Xost, >VoIinunesadreednuiiL iiir 5c>iort o6e? 8pStor. Äiselir. unter »öesitzzielierztellunL« «» lile Verv. 10V3Z K^r»«! ldr ^'elsverlc konservier« lek sorekMest über ^lv LommernonAte. >VLKrovä 6le3er^2elt virä e5 mockornlÄert unÄ^kereerlektet um dalbea preis. ?»I,lbsr Im derbst bei 6er Llekern^lime. Kürschnerei ?. 8«»l!ro. l76 VloUneollo privatunterrleitt e? teil ertaiirener PA6»e<»lv unck oll. protessor ü. Kovseiivstc^ rium ä. Aii., Kapelimeister L«-Lon X. I(llbi<^Ic. Icsvsrna »Xstoris«. IV177 Qrllnätiolisr Ittlwnuiterrlvlit virVvaeäiIeter, Vslva^orjev» Zd/i. 10136 vO»t«li« i1iit«r?>e>it erteilt ^ari» k^ontsna. I^ebunLsscliui leilrerin l.^lelrssnärov» c. l?/II. 1V069 ^eiitua»! l'speÄekervsrea Il,nunx. Obst-UNÄ lüemusesarten. I^sliere:» ^srüber in f'cckro^je. Lanicsr-^eva ül. Z bei Lilet^. 100^4 l^llLkl»»ltun«»sz'stvm Kvv»e: >iie?»to i^cllreibarbejt. Lrul> te I^^ebersickt. ^klrvicbe ^n-' ' ..nnunxLN. l^rospolit «ra-N5. II. Xovaö. ^srilzvr. Xre-tV«r dIt«M«t »tek mit Vin. 2«)l).y00 SN einem tuesciiitite? Oerjenixo ver«iient in k ^o» nsteii ^.000 Oin. Volle Sicher lieit l5t vortlsnsten. ^r. Vor->^'s!tunL. 100?3 Um»rdvit«» von im ttsuse billigst, fieräo Kulisr. VatrinjsicÄ ul. 26. S7Z9 Sammelt ^dlÄlie! Altpapier, lia^ern» Lcdneiclersbscknitte, T^citils^lÄUe. ^teiseo. b/^etsZ» le kiiuft Isukenä uoä «äiU be-8ten5. pllt^Iiaäern. put^voilo. eevssLlien un«j 6eslvki7^ert. liefert jeäe lVlense billixst X^delter. I>rsv?k» 15. ll»lZ5 ^,sel,i»«l»r»id»rd«lt«», Ver-vielkkltixunxen. Uebersetrun-x«i. I^ielitpAu^en übernimmt kl. I^^ibor. XreI««>. Voss »G»eD»«e, »«»I«» »I. Z» ilatsrrlelit in Iovonsks ul. IZ/il bei Dir. XlobuLar. 10054 j^»tllr».k^ormmt»rriel,t (clurcl^ l.^brbriefo) erteilt äss sckul» beliörÄilcli reneluniLte i^elir. Institut »I^niversum« >Vjon IX' (jsrnisonx. Z. Vorbereitung k. ctie österr. ^idt.olseliuI'NNtura in 2—A Islirvn. VerlsnLen 8ie l^rospLkt! l00Z9 Lcktk vFlo»'. ciiplvmicrt LambriciLv un6 i^sris. erteilt enelisclien ur»ä kran^vÄsciien Unterrlcllt ab I. Vlitvber. — Krelcovs ul. 18. II. Lt. 9781 veutsviZsa Uitvrrielit erteilt Marie VVeneäilcter. l^elirerin in ?e«ision. ValvktZiorjeva .?9, I. Lt.. Lclce I^rankopanova ulica. 0783 kWVVVGWWVUGWGGWWWW» Maribor-I^jubDsns. ^U8.vill»l aUerart tlÄu«:r. vesitiuaKvo. lZsstbiiuser» bat kealitSten-büro, Msribvr, Slovenslca ul. 26. 10517 j^it Siuu'dueli 6er ?rvA !»rv. stoUvd»utG» k»». Amw»r iu>ck Küeke. Nol^»«e uacl dearbetteter Qsrten, Z5um preise v« via 15.000. Sei so. iorttleer io?i IsL. ^6r. Verv. 10I0S Verlcsufe komk<>rt»d!o VM»» 2 seliöne .^oknuneon, parlcet-tiert. Ve?sn^, l'errssse. Vsä. (Zsrtev, pÄrlcniibe. Lteuerer-inäSiLunL. für 100.000 Dia bsr, 198.000 vin Lparicssseiibucli. t^Vvotlielcübernsimie. ^nkrae. unter »XspitslssnisLe« »n 6iv Verv. 10190 Verkauke samt Nsus icomplvtt ein^erielitot. eexen Llnlsxebueli äer Mestns brs. nilnie». OroZnov» 4, I^Znilc. 10107 ^eues ?v«t»>VoI>»iwU«a-tt>us ?u verkauten, ^zutrseen in äer l'rstilc vetnavslc» e. 110. I0IYH StMdssirU» Äl >c»teii iee. suedt. ^»ckote mit I>i»tulvs- ^»brilcat. (Zevtebt. ^»lst»ml uater »>VerIcsdo«l«rt 241«. »n Äv VviM. IMW 8cwlldiied«r lür. erste kiirLer »eliulkl»»so Lesvedt. Otterte an ^o». klorsvee. l^aribor. 1«V77 0»w»M«. lZolä» »ck LUdvr-Müll«« lc»ute «I Nvedstprei» sea. All. II«erIev »la. osIc» uiies 15. 6979 rMteiSplel, «obroclct. sortiert, lcauit Lort!autvn6 bei äi?ektvm ^ntra« Verkauf. erÄeibsr KV. liere preise, nur 6lo flrms Ivan Qüttilcli. I^ÄrIb«»r. KoroS ka eests 26-128»._101^ NSeltttpr«!»» tilr (Zolämünzen, Platin unä Lll-ber ?alllt I^ribortlra ^tlne rli» rlats. OroZaavH uve» 8698 viUUlt. veue Ltedlettvl^ voIrvralttlmsrUv«». «roSe Küedeokreäeme, aael» t. Qastdai» «oolUoot. »u verksu» isn. vr»lsk» ul. 5/ll. 1VU6 Verkimte 0«u«rdr»ack»leo» NSn^Äampe u«l.>Vle?v. >6r. Verv. 10162 Med»? tü? Sv lV. vssillmklssse. komplett?u ver kauten, .^tlr. Verv^ 1016^ I?elao l^oSdanmatrat« 300. vücderksstea 380. Olvaa 250, 130, Striekmascdlne. 2 Letten, liartliolic. 160.4 ILlmlnersesse!, ? Kleickerkäste». Xmr. I?»Ska o. 3-l, reclits. 10160 Verilaukv prels- vert. selsr seli6ner 1'on. xut erkalten. ^6r. Verv. 10159 Verksuke eesunäes. trockenes la Vallso. l^ovLak, Kos. vudica. 10158 7 ZlO «» m« «>««n I.« «I«r Z?»K?- Kl»««nlo»v lio^ea in zro»sar bei 6er kevollm^tizttei» V«Ie»vt«tvUv «Zer » ^I0»pO»Ie» ul. 25, »uk. U»u» nAt sebr xut Lelienäem (iastliaus in Maribor. seköne I-okale, lZsrten. Llektr., (Zas. ist vv?en l'oäeskal! billi« 2U vorkauten, ^ntra^e unt. »lIiin-sti^ 10« an 6iv Verv. 10089 LelZön xeleevve Ztvoivolmuii» ViU» mit Ilzfpotkekiibernabme «ünstix TU verkauien. Xnkr. erdeton unter »8ekSy>?eleLen« aa öle Verv. 10088 Tvel ^ImdvsitT« in mittlerer Hölle unlä eine neue Villa sn äer Valln veräon «iinstix verkauft. ^fraice unter >^Im«r an riie Verv. 9550 Adutl«» (Islv««nli»ltl VVe-een Uebernslime eines (le-sebSktes verkaufe vvsitT. 30 lia. in 6er Lbene. in 6er k^äbe 6er Station I?u8e. mit «ansem Inventar» Viell »isv. 2um preise von 225.000 vin. Wsl6. Wiesen un6 Xclcer. Zluscbrjften an X. voblieksr. vezeno. p. I^imbuS. 990l verkaufen: Nvrrseiiakts. desitr, unmittelbare Ltuät-NÄl^e, ca. 50 .locli. oline XVeiii Lartvn. erkolLreiclie Milell-virtscliaft. Lrkoräerllcties Ka pital 500.000 vin, i?est in Lparbücilvrn. ^ilträLS untcir „t'ouöa!" an «Iis Verv. 99^? Lctlüner veslt? iu Kainnica, mit tterreni,su8. ^eiiixarten. >VaI6, Wiesen un6 ObstLsr-ton LünstiL SU vorliauien. Ol-fertc unter »KaDituIsitnlaLe« an 6ic Verv. l(»043 ^oudsu lViiI«) ij^ (^elje, nio-äern Lvbaut. mit scböner ^uti» siebt utt6 Lroljem (karten Vlr6 verkauft. Xuscllriiten un .^. vliorn, I^ava. p. (^elje. pravlitvill». 2 WollnunLell, (karten, preisvert. — ^eubsu, 1 !!iniiner, Küclie. ("Zarten, vin 15.000. ^ Neubau. 2 Wvlinun-evn. l Limmer, Kücbe, (^ar-ten. 48.000. — t^euxobautes Ksuimanaslisu». lut. Posten, 65.000 Vin. — Lcli'iner ve» »ltT, 15 locli, ilau',. 4 Zlinnncr. Kiteiie, 55-000. Sciiöner Sa» ci»vriil»eslt/, 104 .locli. erolte (iobäuäe. nur 60.000 bar. I?ost Nvootiiclc. — (iroke Äexelel. vollkomnien masclunell einee-ricbtet. jiiiirliclie Lr^ieueul'.L 1,000.000 Ltüek. 450.000 l)in. Molirere Lrolio un6 kleine Villen, pariinälie nnä Peripiie-rio. preislaee 1?Y.VsX1 bis 350.000 sSparkucli). — I'ausei» dSLlt? K0 .lock niit Vil-In. — IZiiro 8li l1i?clist-preisen. Ktumpi. l1»l6!Z. bei-ter. KoroLka cesta S. 3657 M Xomplette 8o«svroi.cZo»eliiiltL OiilrlvlituiiU Lünstis :^u verkau ton, k'rankopanovs 35. 10143 Verkaufe Lparkasseaduel» 6er Lpo6nle8tajer!ska brsnilnica. Maribor, 32000 vin. eünsNs Lesen bar. ^ntrüxe unter »var« an 6je Verlv. 10142 Verkaufe 2-bottiLe. kompl.. ve nie «ebrauciite. .veicils Müb«l mit I?iN8At?en un6 Matratzen. ^Iekssn6rova 79. 10191 M-eiirere vvTlm»lv»»Uvii von 5i>—300 k« sraskäblekelt 2U verkaufen. M. Ker6ajs. Vetrlnj ska ul. 30. Maribor. 10190 VIGI» Ii» sin6 iiereit» einxelangt sniclicizllz in »llen I^»rl>«n u. (!u»» litÄeo von vin ^»ukv. WMlUlM Lromb^'^rtie («uk Lei, Kücile. veiv. sebr rcili. l^etteinest/!, unä IitereaI. KoroSka 1. 9774 ^öbvl in jeäer preisIsLe kau-ton !>ie mit Vorteil bei 6en Voreinieten l'iscklormeistorn. Vetriniska ul. 22. vis-a-vIs V. Weixl. 7382 I>iäkms8el,liisii. I^akrrääer u. Kin6erväLen veräen aut I?a-tenzialilunxen billixst abLexo» ben. vssar, l'rudsrjvva ul. 9. I. Stock. L^7 Vorkaute ellnstix Liala«vduek 6or I^jublj. krs6itNÄ banka. 15.000 vin. ^6r. Verv. 9950 QroLe Xusvskl ln (leveben liir INödel. Vorlliiaio, vett. Wolle. l^oükaar, ^trik, QraÄi tiir Matratzen. I'oäeru, klaumen, billiest bei I4ov»k» .Vetrinlska 7. Koro5ka ». 10ll7 Lil» last neuer tivter Kia6er. v>I«» ^u verkauten, velav-ska ul. 30. 10111 vut« .Wolo von S I^lter aui-vär^. v1e6er eröttnet: öok. Mellski drtb 30. ^iter 8 Vin. 10113 Lport-Laibriolot. XveiÄtZier uo6 2! Kotsit^e, im l?e»tea ^ustan6e. ?u verlisu. ten. l^vsslstriert bis Lnäe 193^ ^UM^leenz LuLeviL. Lloven^ sk» ul. ». 101 l.' Kleckley 8elir«Id. cZras, ^oanneumrin« 18. lll. Stock. 1vi5i ^vei lllnLvre Stuckontlunei, >v>er6en del besserer kaniil c lll LUt« VerptivVwL un6 Wn>> nun« «enommen- ^eksan6rov < 0. S1-I. Uaics^ vSs-a.vis Naupt-lzsdo^ot. l0i4! V^olunmU» Ammer un6 Kücli>. an Kw6erloso Partei :^u vei -Leben, V<»6!lllk<>va ul. 34. !?t>i 6enei. l0ll!^ 2vvl 8tu6««t«i 06er tterrc! w6ea in xan^e Verpilesun^ Looommen^ KoroZica e- 171.. reckts. 101 K'i Wolillua», 3 Ammer. Kabine! t. Kücdo unä ^uxekür Lu vornii^ ten. Maistrova 16. 10wi 8ol»ult»sckvil. ^ktentsscken, I^ucksäcke usv. in xrosser ^usvalil unä ^u nloäriesten preisen empkielilt Ivan Kra-vos, Maril^r. ^leksanärova 13. 9763 k^euo Itvupressvn tiir 50 unä 80 kx preLenä tiilli?. Destel-iunLon lict^I. Maribor, (^osUl-na paulic. 10110 ^!ne vreZviortelseixo unä ^e. lirauclite kiirker.'i'-iiulküclicr 45<> I.>iii. iici (^nlu^ek. .Lu verlisutcn. üinbartova ?5 Ulavni titStbii iSItS Vornüeto rein mübi.. sepur. Ammer, Vstlukotnake. .laiic-ATeva 1. .l'omSleev ärvvoreä. 10166 Kiivdl. Zlwmvr au 2 besdcre ?räuleins »u vormioton. Verv. 1s>1'>^ Lcltönos sop. Ammer s. t!.u-ter VerptleLuvL tür 2 per.^'> nen (aucit Ltuäiorenäe) solntt 2u vermieten. Loäna ul. i i. I'ür 6. 101.'«) Seküne, somUsv Seeliszimmcr vodnuo» im 2. Stock, mit i! > Kon» freie Aussiebt. 2entt c!e? Kanzleien« an äie Verv. l ^ Ammsr, reiu. sekön möbliert, separiert, soimseitiL. elekiii-sckes I^icltt. parknäke, an sersn dierrn zu ver^nieten. — Korosäeva 6/l. 'l'iir 6. i»I > ^ diett möbl. /Immer un 1 I?>^ -Personen nnt Verpilesuiit: vermieten. Marijina Iv/lll. 10073 Lctiöne ^vvlzkmmervolinnltk ab Oktoiier zu vermieten. natlicll Vin 600. I?säv-in!^l<.' cesta 7. Vermieto scliönes. leere:» mer im parterre, au äer !>tlu-üe. Leeiknet kür Kanzlei. lZetraclit kommen nur IiLij^c-re. piinktlicli zaklenäe non. Xär. Verv. Scbünes kleines Ammer an 1 bis Z Herren aucli Stuäentvn mit oäer 0I1-no Kost iiiliie vermietet, breska c. S-l. Mobl. Amr«^- nlit elektri«.cli- l^^iclit. liiucle^imnierkenutz^un?. ZU vermieten, /^nr Verfu?ttNZ auc.ii ein Kluvier. ^är. Verv-99S7 „MlltiSt^r Miung" »Nummer 'Mt. Medizinisches Künstliche EraShriMst des SitvgliusS. Muttermilch kann durch nichts ersetzt wer den, unk» nur dann, wenn wirklich keine Muttermilch vorhanden ist, oder wenn die Mutter schwer krank ist, darf der Säugling künstlich ernährt werden. Als Ersatz der Muttiermilch kommt meist Kuhmilch in Betracht, die je nach dem Alter des Kindes mehr oder minder verdünnt dem Säugling .gegeben wird. Je nach der Verdünnung spricht man von der Eindrittelmilch, Zweidrittelmilch oder Bollmilch. Die Verdünnung kann durch Wasser geschehen oder .Haferreisschleim oder Mehlabkochung. Außerdem gibt man in die Milch noch Zucker. Am besten ist, die Nahrung des Säuglings auf einmal für den ganzen Tag zu bereiten. Die frische Milch wird abgekocht und mit den entsprechenden Zutaten versehen und in fünf gleiche innen gereinigte Flaschen gegossen. Die Flaschen müssen gut verkorkt und an kühlen Orten, im Sommer auf Eis aufbewahrt werden. Die Flaschen müßen fedesmal gut gereinigt werden; zum Trinken setzt man den Flaschen einen Gummilutscher auf. Im allgemeinen genügen fünf Mahlzeiten, wozu eben fünf Flaschen »notwendig sind. Die ersten vier Wochen gibt man Eindrittelmilch, im zweiten und dritten Monat gibt man Halbmilch, vom vierten Monat ab Zweidrittelmilch, vom sechsten Monat ab Bollmilch. Zweckmäßig ist es, vom vierten Monat ab einmal im Tag dünnen Grießbrei zu geben, ferner Obstsaft oder Kompotte. Bom siebenten Monat an kann man schon Suppe und Gemüs« verarbeiten. Wieviel ein Kind an Nahrung bekommen soll, kann nur in jedem einzelnen Fall bestimmt werden. Gesunde und unaefunde Wohnungen. Gesunde Wobnungen sollen genügen Licht und Luft haben. Im Sommer, wenn die Möglichkeit besteht, den größten Teil des Tages die Fenster offen zu haben, ist genügende Luftzufuhr leichter möglich als im Winter. Souterrainwohnungen und Wohnungen, deren Fenster in Lichthöse gehen, sind in dieser Beziehung schlecht daran. Auch im Winter müssen die Zimmer gut gelüftet werden. Durch richtig« .'Heizvorrichtungen soll die Temperatur gleichmäßig erwärmt werden. Dazu ist ein guter Ofen notwendig. Holz, Kohl«" und Koks erzeugen beim Verbrenne? Gase. Diese Gase müssen vollstäni>ig verbrenne«. Zu ^diesem ist es notwendig, dah der Ofen gut zieht. Ist dies nicht des Fall^^so kommen die Gase beim Oe-ffnen der Ofentür heraus und verschlechtern die Zimmerluft. Sehr wichtig ist auch, daß alle TK ren und Fenster gut schließen, damit keine Zugluft entsteht, die oft Ursache von rhe? matischen Erkrankungen ist. Da man im Wii ter viel mit künstliche Beleuchtung rechner muß, so sei gesagt, daß Petroleum und Ksr zen mangelhafte Lichtquellen sind, die auch die Luft verschlechtern. Gas und elektrisches Licht, besonders das letzte», sind weitem vorzuziehen. . ) WWW^ /V^öbUcrtes /immer nur sn ein .'ioUäe?; I^räulein z?u vermieten. Ver>v. lVIA» f^in Lparkorörlmmoi- ab l. «^Ictaber zu vermieten, Vorvv. Il)1Z7 !>tuävntianvn vvercten in volle Verptlexun? senommen. .^nkr. Vervv. !l^^ei solicto tlorren verclen Vut Limmer xennminen. 'sat-tcnbzcbova 1M4I '^^öbliert^L i^onnlee?; Ammer Kiilvarska c. Villa Doris. /II vermieten. 10l)7.Z dituäent ktu^ Lutoiii« klauiis >vjrä Äuizzenommon. XrekovÄ rectit.«:. _ lAlS9 Vermiete vre^zrlmmorvokiillnie i n Zentrum :eum preise von s^in .M) mcmatlicd äemjeniLen cicr mir vin 29.000 leibt. .^eliote ^n iödUvrtvs t.»mU»2us dei /Vti». rikor 2U vornueten. Z^ukicbritt. liilte? »öaknnäbe« an iIUk5t !TU vermivteii. XclresLlz Vervsltun«. 1004« tvudiavtt LLmt Kost SN einen ^ tucleiitcn ^ vermieten, ^är. Ver^. l00Z6 >^onnlLos möbl. 2Immvr ist iiil 1 otlcr 2 piersonen 2U ver-«(iben. auck Ltuäonten. Xär. Verv. 10l0l i^tu6vlitldi> vircl auisenoni-men. Kale, l'rubarjovs ul. 6/1. 1009S Stues8erem Nituse vvIrcZ de! suter k^amiUe in s^^n^o Verptlexune aukeenvm-iuen. ^tsnLer tiaeddilio ini >ViI^uto» dus. ^aria ZIveäler, Spoänie k^ävanje I._»_9759 ^vei Ltlläoatlimvn >veräen in 8uts VerpklekuNL unä >VolmunL Lem)mmev. /^är. Vciv« 10026 ^ckönes, luktixeL Ammer ist eins oäer 2>vel Personen, l'arknake. per 1. ()Ictc>der 2U vermieten. Lineanx sepsrivrt. Vrlt^ova ul. 6. Part. links. 2 8tu«Ioiitinneo rxter 2 Ke^m-tinnen vercten in vorz^U^iicke VerptleLunL und seböne Wob-nun« genommen. ^nzutraLsn: ^nna Xsuöiö. ttlsvni trs Ib. l00tiL 8tu«lentev, 2—vvercten in ein mobl. Limmer ?enl>mmen, 200 p>in.. mit XVsscbe. frük-.'itucli. kebeiüunL. nsclit. l^vm-nzsium unct i^eslsebule. Ver>v. 10060 k'tu^ent aus besserem diause >vir6 in' ssn^e VerpkleLunL, »usLe?^eickneto l^ürserkok.t. k'epsr.. sonniee?; Ämmer, bei ^niaxer dlsclibilfe. ^utxenom» men. ^nkrseen unter »Villa-XVobnunx ^5« sn äie Verv. 10010 /immer. KI. Kücbe. einkack invbliert. central xeleLen. >v. clrinzenri «esuebt. kofferte er-treten unter »dlr ^6« ÄN die Verv. I01S7 Lücke scliöne 2—Z./tmmer» voknuiiL siilnt Xubebvr. Kloster- oder VVeinbausckulnabe. Lilixe Okkerte uilter 15. 9. — I. I0.< UN äio Vervv. 10122 (uesuckt VVoknumx. 2 /inuner, Kücbe. ^XntrLse unter Ä,» die Verv. 10121 /vel Nvrrvn sucben swei Ämimer, eines strens sepA-riert. preisAnxabe unt. »^>vei Ämmer« itn die Vvr>v. 10131 tiesuebt VVobnui^s. 2 /immer und Küciie, itbxescklo^en. ab 1. Oktober, ^nträes unter »2 Lr>vaek8env« ttn die Ver>v. 9994 ^odnua«» 1 bis 2 /innner u. Kücke. suebt kinderloses Lke-paar L^nbotnstie oder lVlelj. ska oesta bis 1. Oktober, ^n-träse unter »pünktlicher /ab-ler« ÄU die Ver>v. 10062 KMMMMMMMMMMAAMMckckck^ ««liSQSesaeSS i?VVVVVWVVVV»VVVVVW Kesserc. ältere k^rsu sucbt Stelle als Kindertrau. ^nträee unter »k'ritu« an die Verv^ 10170 Xwdvriräulein. velciles ko-eben kann und alle Hausarbei ten verstekt. suetit Stelle, selit aucll iiu alleinstel^ender Dame. l^njxr »Xinderkräulein an die Ver>v. 10171 .lunses, solides ^jiäekea aus besserem tiauso suckt Stelle 2U einem Xinde. vnte? »/vel-sprackiL- an die Verv. 9956 XSeliln wr «IIv». tücktie in allen l,äU5liclien Arbeiten, suebt Stelle ziu kleinerer miliv oder 2U alleinstedendom lierrn. ^nkr. >b breeu 4. bel ferset^. 1013Z Selbs-tändixe KÜekln inlt resz^uenlssvn und selir Lutor k^aclikraee iür ein SclüolZ bei ^arikor Lssuclit. /usekrikten Ml die .Ver,v^ unter^ vaueri»«-»tan«. 1Ä094 Pensionist vird /ur t^ül^runr der Kassa.- u. Kan^leiLescliAi. te. die sebr veniL Zeit i» >!^7isprucb nelnnen. eesen voll, kommen freie Station l?ei der Ver>valtune 'l'urnis. Post ptuj» autsenommen. Serdokro^tiscli sc»vie ONirics in Wort.und Scbriit erkorderlicb. 979Z lunxe, tijcbtiee Kellnerin >vird auixenonimen. »Veüka kavar. na«. iVlurska Sotiota. 10051 ' ' ' 10064 LOaOr»Iv«teet«r kür ^ ?.i..k05M?et.v. veoM/^o.7opuct»i Vle»i^c 7 VriotroarSIv«» Si« w N»rU»or u» b«lR«wtv>» r»el»xo««b»kt Lrlvk?ote!i». ^ädelien für alles, xesund. ebrlicti, velcties Loden bürsten, >VÄ8ebe vasclien u. bü-sein kann, vird in Vi^uvrstel-le mit 1. Oktober eesuekt. Qu te VeliandlunL. Öikerte an ^l» kons WeiV. /asreb. Ai^2udali<5-ina 7-lIl._1017Z frauloln. ^nk«n«erin. iür elek troteelnlisciles (iescliÄtt vlrd Lesuckt. kevorsuLt sickere I^eclnierin. venn müLlick mit etwas Vorkenntnissen in der krancke. >^dr. Verv. 10172 Köekln iür alles, nur mit .la!^- res^euLnissen, eesuckt. ^ni^u-fraxen skalska 6. Nausmeiste-rin. 10198 Ivettes ^L«>edva jür alles, das etwas koclien kann, nacl» auswärts sesucltt. ^nträLS unter »Oauerposten« an die Verv. _10184_ praktiksntva suebt Spvditlan. kedinLUNL seböno ttandseiu^ikt und IVlaseliinscdreiben. Sckrikt liclie ^träee slovenisek und deutseli unter -»pralctikant« a. dio Verv« 10134 Nvrrselisitsköeliin. nur mit lanLiäkrieen /euknissen, für xroöen tiauslialt. Lesucbt. lVisv von ttunkar. ScklolZ l'urniZ. Post ptuj. V957 l^eine junie lAsdlvaerln se »ucllt QreLorLiLeva 26/ll. > 1009Z l>iettes. braves ^Ääedsa. ^n-känxerin. wird 2U kleiner i^a-Milte aufgenommen. Kosarje-va ul. 40-1. 10148 l.vkrmS6cdvn wird aufgenommen. öuclikandluNL Sciieid-back. (^osposka 28. 10132 vsmenirlseurin. jünxere l(rast bessere Arbeiterin, wird sofort aukkenommen. I'ran !^c>-vak. ^leksandrova 22. 10095 l^^krjunTv mit Luter Scllul-bildunx. sloweniseli u- deutscb sprecliend. wird in einem erö-lZeren (leniisclltwarenLescliäft am l^ande sokort aufgenommen. ^eeboto MI ter Vvrin-Lond« an dio Verw. 10100 (Zvsuckt >vird perfektes Stii-denmSÄekvii lnit labres^eus-nissen. /usckrikt. an lViacelj-ski. Lelje, Nrib sv. .lo^eka 25. 9943 l^ebrlunxe kür Spe^erei- und Kolonialwaren wird sofort aul genommen. ^doli Sellin-scI:e«L, ptuj. 10004 ^intacke >Virtsedatterw iür QutsverwaltunL Lesuckt. ke-sckeidene ^nsprücke, Dauer-Posten. .^nträLs mit Vil<1 unter »Örad K ,. an die Ver-waltune. _ ^ect,anlscko Kaumwollwe-berei in einer eröl^er. Stadt Kroatiens. Savebanat. suebt tüclitiVen und sell>ständi8en Sekilektmvister. welcker in dier SclilicktunL von Saum-wollketten, insbesonders in NartsedUebtv Lut bewandert ist. 2U baldieem eintritt bei Luter LszialtlunL. ^träke unter »>Vvberei« an die Verw. 100S7___ l^drvve wird Lesen kleines l'asclienLeld auieenommsn b. Kupierscbmied 1.^ zl'oma^ic, Sodna ul. 24. Iücbti«e Vsmentrisvurwi nur xuts Kraft. />ur ^usbilfe' !?e-suckt. event. aucl^ fix. k^ri^i^r. salon 1'aut?. 1007l) fiii' dio V^Irtsckait uml rur PNe»v olne« ältvrvn. dettls«e. rixen, bez^seren Ikerm wird tucktise VVirti^ckaiterin, die aucll Lut kocken kann, iur «zfort «esuekt.. drauen ' Mit pen^ioni^de^uL werden. i)ovc>r ?ULt. >^ntraeo unter --Lkrllcli und Aeduldix^ an dio Verw. ^Ileinstekender ttausbes^it^er 'Ntlit l^'esckätt, t2 .lubre aZt, suclit entspre^liendo kclvannt-.^ctiaft. /^ntruLv unter ?>.Z8 bi.^ 40^ an die V«^rw. t0l.^.^ penöiionicrte kesmtln wünsckt für Spa/.ierLünge passenden .^nsciiluU. I^icktanonvmo /!u-i»ckriften untcr ».Ie?>en<-lan liit» Verw. 10013 Sv!imatki>!clies fräulvin mit etwas VermöLen wünscbt bekaimtsciiakt init einem pri^. fes??ionistcn nicitt unter.Z0 ^al: ren. ^ntrüLL unter »(Zesenssi. tiee Svmpatkie« an dio Ver-waltuns. 9905 InteÜiL. svmpatli. Hörr iiuci»b edensolclie ^'rau oder l^rÄu-Icin nüt Lröliereni Verinös^en, die l'reude />ur k^ülirun;; einer scbön. >Virtt!cliaft liat. xweck:; baldiger Klie kennen /u lernen. Klnd-erliebend bevor2u<:r. I^iclitbild erwünsckt. l^ntsr »llerbstidvil« an die Verw. _10123 46ZaIiriser Elektromonteur l,el ratet >X^itwe mit L.xisten^. l^nter ?>t1« an dio Verw. 10199 Oesckiedene frau mit (Zast-xescl^äft sucitt nückteriien l^.c-liensLvfalirten niit etwas Kapital. /^uscliriltcil unter »Olia-rakterkest 44v< an die Verw. _10175 ^lleinstel^ender. 47jä!ir. ve^-sltZ^er. Kaufmann, Lutsituiert. sicli einssiin fülilend. wünscklt passende k^rau. ^nträKe^ unter »(Zlüelvliekes tlekM'-^AN dio Verw.__10174 Vollen il« »um > ^X^reilie» R« 5 b ?«i»boare ?«!». serv. AI2. 96!l^ vi^v5Ke vIU«ovi»ie NU»I« - «eue Vodervimmt Ltnlng»» «>k vüodÄ »»6 w l»aL»»6»r «Ovwmas » gv»»vg»t«» d» kür d«i lnsUWt 6»» 0r»ud»»»t mit dem V«rmSz«n ua6 m!t 6vr x»«va dio pvpiU»r.ioI»«r »i°d. vi- Lp»»1»»»v .II« i». S-ldk.«!. pnmp Ltvuerkrskd prompt uad Icul»»t daieli. GamW»s, vqBmSit HvSnI» »i« U««i«« ck« x»d«itz Zu«e ?» mel»t t«il! v»o K»rtol«um m» kßr Xllel»«»» Vonämmsr »oi»«I«r» 5D? L»»«r v«m »elilsotit«» «ek ^ »l« v«»«I»»kGl»I kiur «IieK. »«»ridor »oi^ kSe «R« »«Ide n«tt» V «aa v«»iI«e I>»I»«v._ 7k«.««« > Lltvn» ewpkoU«» »ir kllr k»imli«i»mitxli«ter, veledo dl«»« ^Vaoeen un<5 »ekv»olia t^vr-von do5it«en» sovie oda« XpV»tit »in6, »Li>«ss»t»« rur StSrIcunL >r«» 6«« »Uliivli l )ri krvilitvi »vo«!» Q»»,»!»! t»U. lillllülvil« Mr äon SekuwodiBusl» d» »Nso OrSSvn vmi ZV VW. »ofMKrt» d«» »«7 ?. Il»rlV In vrii» svovoor «. mtttlOss««. »»tili»»»!«« 99« ia äsr ^Adv z^s?!dor5. n«d« äar N»ul»tstr»!üo «oä Ktrode. diSkor»» im d«Lvr, PoLekav» < ^»ridor. MRÜilWnM Sod^ A« d«! l(wll«rv ä— kleUut« vavoU. seiu uii6 dUvÄsrLesedkevlldM ve«en uarled' ttiea funlktlonlerev» äes d«wGr«el>» xodv» 8lo Ulnsa vtwO U»d»rl«i«vi mit «t» VAS ^iled oÄer V»»»ek elosv klslnea Utt« -»5iU»iiw«-?»Iv«r. 5j« k»d«a »lel» 6»äurvd 6vr LorUva delreden unä vlelon üklciNvlaw» leea vorivdvuet. l»t l» »llev /^potkelren erliiUtIlek unä Ico»tet ä« ?»ko« vin 4.-. («v«. S. vr. 478S-ZS.) ««» «I«!». «UM mm 6»? ?».«0VM. «X0»»0« 1^.1.,»«»» Q«I»Doi!«t 1796 »-» >^»»iavrk»»i«r »r lül»I»»j!o llivU viP ?»»»»» «»6 i?»oko v»?«Ut ic«»Iort k«r»o»u»»t. cjjv Ztoik« ,»e?6«i» «» 6«a KSul«? pv ?a^ »»» l.ou6on «»p«ck«kt Mlä Mr6 ^ 2ol» cie? ?»Icwr» i« ^ N« u°..r« Kollelttzo» tt«rk«t- ^ für 19?4 ui»vv»ki»6liet». i!t»«k>«vUGi» «» ««n v»» «t»r ()ü»IitA», ua6 6«r U?o«»«a U»«ck»»«A ttimmt 6W»K» kck ttiv» AGVVliVWß » Ll>WU«»>> «r »ik mit »v»am „KIVI» volWRnäi»« Nei-!u»U krHeittG. »I» 10 litt ie!» »a KIc»«w m»k7 »UIlU««». — «»«»,» II« »«M» — V«» I»^ s,»» Vqtv»^«»»k» ^ >» usüt» ?vr 4« I^»«>r»Keke von tS v!n »utM. f'ecksrpvNTl« von S Vin au^. l-oäekm»oi»en von v. s«tv. 5^du1t»kOm u. »Ruttee 5sdul> requisiten -u 6en nie ^usÄüglerl »Mrr lüli m ^VV»N unä QelsMHtlede sodmersoo unÄ juekon lanUe 2vtt. Vlv (Zartealauda oä« «Ion mtt «tva» k'lit bospritrt umt äi» ?owj«vr vvr6«> ßvrvee^ls«. Imitatwaoa »tack vertloz. Osker... «»« ärückllcd v,?l»n««n. Imttswnei» -maolcvel««n! UvWsMt «i Klol-äoen Icviu« flookon. vis «elde Ksimo mit äom KNÄ« öG» 8olä»to» unÄ 6«m »ekv« «n V»i»Ä« t»t ovw. m«ZlwI« k?vi«vlc<)7nd!n»ticm: »tn« i»n» Uetnv K>a«' n« mit ckem kleinen Ivr»tSud»). Voile 81el»o?livlt litetvt m»r <>te »ol»lo«vne Vk5ein»lk»«ne. Mlll? ^>V«» Oe >lchvr«tot»owo itllW vvck vecklumtw» 6W IlWot»todt. «WS ilir t»^ W»«H»«tod» twar itmM. lÜ» » _____««». ________ MMMnIiea mDt <^na dt. im 4V. W0tt- tut. D»s s «»vvr«vvUel»a v»dinM«kl»»l^i»o «I« S. Zeviembvr «» »S vdr v i^rtoZK Svoiovuittlv VI» w «w St. »« ot w «w pvbeoUv S«Vtomdoe I»v l>I. »°»e N » dor. «t» ?. 2>ol»t«Ub>r I9St. «» ! «oöermt» >«t«r pünö-I^oiW««! M» Äv -«au»k Qitt». Kuavrr Lei^MMtov d«I » GSGGGHHßGHGOHHHH HHHO s sss «,pOtt u«> Aov. ^ Wl>6 ttwdowl«». Wil «a«l»-iW» WH «n. IM t». «W lovike l^aäioslrtive Lodvokttdonav L. Oexen clwout-»olivv S«»a»I>Ml»v. «M. v» «»»« .Iklir »»«tast. 6« »G»lM ddä^«»«' «I. li. vok« Pension pro Lm »vck P«»« ^V-'TV IN-nsr. IZii^er unck Kr2tliel»o» tloiMV nivdt etNAvro^» net. Prospekte tedv>^l>esSm»ts 6» »»»«MLItt« IZ>tMU«eUe«ZWva K«wt «» Somst»«. Svn 8. Swtmad« «u M? W» «it ?v nnck^on ltj »»6 tu» 4», rl»6«k»to» väo drnel» <»r ttsk«»»« w Z^l»or