«»kickWiiftW, k»«kOt»»t vSod-Mek «lOdGim,»!. SoI»»W«Idmv 2V7V) »oWl^ V«»M»tb«g «. vuewtntokOr«« (I»!. Inwurd. z»». 2020: »t.4. »<««. »«»«tulPU «Mö— >I»»t mwmlO,^ I«ss'S27 Nonttg. «I« IS. 0«»«mb«k 1S29 I»—s«^ I. kn ß^-efd«-: .wr«s»v» >«. 4 fV«rU»»wn^. 0«llS«p5»>-: ^kolGN. m«w«. 22 vln. -ustsN«, 24 0tn. 6»nst» f'o.« mon»«. « Ol«, k» ö» odilo» monMtl. SS Di«. v«Ol«i«ia«s « dt« 2 vi» ^ ----^ ----------------^ ^u«»«« monNu. SS llm. c^n»Ot«t«la»s i vi« 2 Oi» Mariborer AMM Nsntags-Ausgabe Fortschfeltende jugoflawifch- bulgarische Annähemng Bemerkenswerte JeftfieNungm eine« Sofioter Neoierung«org«ms — DSNige« Stnvernedmen In den wichtigsten Araoen llnä reickkAlNxe LM. S o f i a, lS. Dezember. Das RegiertlngSorgan „Mir" bringt e!« nen längeren Aufsah über die bulqarisch-jiqopawischen Beziehungen, wie sie fich aus der «eise der Minister Vnrmv vnd Molow nach Rom ergeben. Das Blatt hebt inSbeson« dere hervor, daß ynqoflawien i« der Frage der bulgarischen Reparationen einen freundschaftlichen Standpunkt eingenommen habe, augenscheinlich mit RÜSficht ans die V^e- 6er »Nsridoror 2!«itu»x«, Äe mit >ieujakr Ikr sleb^ixjSkrijres ö«-ktsnäesjubilÄum keivrt. Eventuelle vej. irSee sc^vlv 6iv Ingeratv Wr iese ln stark vermehrter ^uflsxv ersekeinencle rel>rA5entative krummer müevn uvverrÄ» «eljeli ^er I?e6alstion d2v. 6er Vervk^tuax 6es glattes mlttreteilt ^veräen. 6W neues Gesetz Versetznng, Penfwnierung und Sntlasfung von ZivilstaatSbedlensteteu. RO. Veograd, IS. Dez. Der König unterzeichnete heute ein Gesetz über die Versetzung, Pensionierung nnd Entlassung von Zivilstaatsbediensteten. Im Sinne dieses Gesetzes können ZivilstaatSbe-dienstete nach Bedarf auch echne ihr Einverständnis, versetzt oder in den Ruhend verfetzt, Vezw., wenn sie das Anrecht auf den Bezug des persönliche« RuhegenÄsse noch nicht erworben haben, entlassen weröen. Für die Bemessung der persönlichen Ruhegenüsse gilt als Stichtag der 1. März 1929. DaS Gesetzt tritt mit der BerSsfentlichung in den ^SluSbene Novine" in Kraft, hat jedoch he-reitS mit dem Ib. August d. I. bindende Kraft erlangt. 100.V00 Dinar geftohle». Beograd, 15. Dez. In der vergangenen Nacht wurde in Beograd in der inmitten der Ttadt gelegenen Drogerie „Vardar" ein frecher Einbruch ver i!bt. Den raffinierten Dieben fiel eine Beute von über 100.000 Dinar in die Hände. AntrittSaudienz des neue« ungarische« Gesandten. StO. Beograd, 1ö. Dez. Der König empfing heute mittags den neu en ungarischen Befanden Baron Waldemar de r t in feierlicher AntrittSaudienz, in '' s?erzliche Ansprachen gewechselt wur. »Ukcht «««t» 35! tungen, die eine Besieruug des gegenseitigen verhSltnisie zum Ziele haben, ^ese Tendenz sei auch im Standpunkt der jugoslawischen Delegierten, dt« gegenwartig in Sofia versammelt sind, wahrzunehmen, ^halb sei es gelungen, in den hauptsächlichsten Punkten zu kinM viMigen t^nvernehmen zu gelangen. Es unterliege keinem Zweifel, dah auch in der Frage der neutralen Zone eine Kom-promitzll»su»g möglich s^in werde. Man kSnn- Der neue Gokol A»rp»r«Nver EtutrUl de« Jugoslawische« Svkols i« de« S»K»l de« Sißnigrelche» LM. Be o g ra d, 15. Dezelnber. Hente saud hier »ine autzersrdentliche Seneralversauuuwug deS Jvgoslawischen vokoloerbandes statt. Den Borfitz stihrte deffen Gtarofta Engelbert « angl auS Ljublsana. Vor der Generalversammlung umrde den ganzen Lag aber eine interne «o«sereu, abgehalten, die bis halb 17 llhr dauerte. Iu dieser Konferenz wurde der koiPoratioe Swiritt des Jugoflawischen So. kols in den neugegriindenten Sotol des KL-uigreiches Jugoflawien beschlossen. nigrei«^ Jul^lawien bes^osien. Nach Erledigung der Formalitäten der Generalversammlung begrüßte der vorstt-zende G. M. deu König und richtete an l!en ftlben eine HuldigungSdepesch. Ein Be« griitzungstelegramm traf ftrner vom Tsche« choflowakisthe« Soiol ein, das gleichfalls herzlich beant«»ortet wurde. Starosta Saugl hielt sodan» eine liin gere Rede, in welcher er die Geschichte des GololS darlegte. Der Gokol stand stets un. entwegt im Dienste des Volkes, des Bater. laudes und des Königs und wird auch in Hwkunft seinen GrnndsStzen tteu bleiben. Der Borfitzende brachte sodann eine Snt. schltetzung zur Verlesung, worin dargelegt wird, dah der Gokol als eine Organisation der Privatinitiative oft mit Vchwierigkeiten zu kämpfen hatte, die nicht selten die Folgen der politischen Verhältnisse waren. Mit Stolz blickt der Sokol a»^ die Vergangen« heit zurück. Mein die allgemeinen Jnteres. sen erfordern eS, daß der Sokol aus seine bisherigen Selbständigkeit verzichtet. Der Jugoflawische Gokol ist ties überzeugt, dah auch die neue Organisation des SokolS des Königreiches Jugoflawien stets im Gokol. geiste wirken, der Träger des Gokolgedan-keus bleiben und im bisherigen Sinne weiter arbeiten werde. Deshalb tritt der ?^ugo' lawische Gokolverband in den nemn Gl^ol de« Königreiches Iugolawien «it allen sei-neu Organisationen ei« mch begrüßt seinen neue« Bruder Gtarofta, Gein« königliche Hoheit den Thronfolger Peter. tGtürmischer Beisa».) Die Entschließung drückt die Ueber. zeugung aus, daß der neue Gokol auch noch fernerhin Mitglied des Mflanischen GokolS bleiben werde. Ms zur desin'tive« Formierung des GokolS des Königreiches ?k«gosla. Wien wird der Iugoslawisö^ GokolveiHand mit allen feinen Gamn «nl! Vereine« seine bisherige Tätigkeit, sowie sewe vorberei!tu«- gen siir die nächstiährige große GesamtSsokol taguiig tu Oeograd fortsetzen. Der Zagreber Gau brachte zwar eine beso« dere Entst^ießung in Botschlag, doch wurde diese ai^elehnt und die erste Resolution mit erdriickender Mehrheit angenommen. Ts wnrde slAießltch eiu viergliedriger Ausschuß gewählt, der bis znr Organisierung des neuen Gokols in der Residenz alle Geschäfte leiten »ird. Dem bisherigen Vorstande des ^jugoslawischen GokolverbandeS wnrde für ^e bisher geleistete Arbeit der Tank und die Anerkennung anSgesprocheu. Die erstm Szolnoker SM-Mörderinnen vor Sericht Ein Todesurteil und drei lebenslänglich« Zuchthansstrafen. S z o l n o k, 1^. Dezember. Um dreiviertel 7 Uhr a!^nds verkiindete das Gericht das Urteil über die ersten vier Angeklagten im Giftmordprozeß. Frau LiPka wurde zum Tl>de durch den Strang, die drei anderen angeklagten Frauen, H o l y b a, Sebestyen und K ö st e l e 3 zu le« benslänglichem Zuchthaus verurteilt. Die Verurteilten nahmen mit Ausnahme der zum Tode verurteilten Frau Lipln das Urteil gleichmütig auf. Frau Lrpka schrie, als sie das Wort Tod vernahm, entsetzt aui und brach zusammen. Äaimis — Vrafldent der Republik SriecZ^enwnb A t hc n, 14. Dezember. Zaimis wurde heute zum Präsidenten der griechischen Republik gewählt. Zaims steht im 75. Lebensjahr. Den gölten Teil seiner Studien absÄvierte er in DentWand und promovierte in Heidelberg zum Doktor beider Rechte. Seit 1390 war er viieiderholt Minister und Minister-Präsident. Präisident Zaimis hat fich im vorigen Aahr mit einer jungen Z^ankenpflegerin verhülltet, die er in Men kennen lernte. Rv. A t h en, 1H. Dezember. In Anwesenheit der Regierung, des Se. natS und der Kammer, soi^e des diploma- te der Ansicht hinneigen, daß die Romreif« der bulgarischen Mnister irgendwelche Verdächtigungen erregen würde. Dies sei glücklicherweise jedoch nicht der Fall. Der ^go-slawische Gesandte in Sofia, NeSie, habe in setner Unterredung mit dem Ministerpräsidenten Ljaptfchew erklärt, daß Jugoslawien deshalb gegen die Romreise der Minister die schwierige Sage Bulgariens einsehe u«^ nichts einzuwenden habe. tischen KvrPS, wurde heute im Senatssaale der neugewählte Präsident der Republik Z a i m i s feierlich vereidigt. Der neue Staatspräsident erklärte, er bleibe den republikanischen Grundsätzen treu und er »verde die Arbeit seines Borcfängers fortsetzen. Beide Kammern vertagten sich sodann auf unbestimmte Zeit. Nach der Beenidigung empfing der Prä-fidMt der Republik Zaimis die Mitglieder der Regierung, die sich darauf zum gewesenen StaatÄpricMdenten KonduriotiS begaben, um ihm den Dank für seine Ver-«dienste um den Staat auszudrücken. Kondu-riotis wurde eine Ghvenpenswn von einer halben Mkion Drachmen (etwa WV:0000 D», nar) jährlich zugebilligt. Sin neues Dertevregefetz in Sngiand Die englische Regierung beavfichtigt ein neues Verkei^Sgesetz zu erlassen und hat zu diessln Zweck die Borschläge der Automobile Association eingeholt. Me Automobile Asfo-cicrtwn ist der Meinung, daß Meschwind^g-keitsgrenM für den pikten MotorfaHr-zeugverkehr unnütz sind und verkel>rSbem-mend wirken. In Bezng auf Nebertrewngen der Verkehrsordnung durch unvorsichtiges Fahren wird vor>goschlagen: a) sofortige Moihnung durch die Polizeiorgane bei Vorkommen eines Verkehrsunfalles, ki) bei Unmöglichkeit sofortiger Maü^ng soll durchs die Post eine Notifikation gemacht werden mit einer genauen Beschreibung, wami, wo und in welcher Art die Uebertrttnnq gesche» hen ist. Betrunkenheit eines Autosrchrers sM streng bestraft werden. Zu der geplanten Migatvrischen Versicherung nimmt t^e Automobile Association noch keine Bteskung. Sie behält sich Stellungnabme vor, nach eingehendem Studium dieser Frnge. Strenge Strafen werden gewünscht aegen den unbefugten Gebrauck von MotorfabrMgen (Schwarzfahrer). Vom sede-m, der sich rrm eine Fachrbewilligung bewirbt, ^oll eme rung verlangt were. Der Vorweis eine? Fvecfe, schnelles Fahren zu verunmöqlicwn, wird als unerwünscht be'eick^net. Nummer TA?. Lokales M a r i b s r, den 15. oefstiet Sun Herzen! Die zahlreichen Patienten der Tuberkulo» fenabteiluny des Allgemeinen Krankenhauses in Maribor, die bekanntlich erst vor wenigen Iahren dank dem Opfermute der Bürgerschaft der Draustadt und der Umge-bungSbevSIkerung sowie der rührigen und aufopferungsvollen Tätigkeit der Antituber^ kulosenliga in Maribor ihre Entstehung fei-ern konnte, wenden sich angeficht? der ein« tvnigen unld langsam dahinschleichenden Win t^tage an die edelmütigen Mitbürger mit der herzlichen Bitte, ihnen durch Gewährung von Geldspenden die Anschaffung eines Radio-Apparates zu ermöglichen, der ihnen nicht nur die größte Freude ».u bereiten, ^on dern auch die Luiden wesentlich zu lii^ern imstande wäre. Die Z-o^ung au^ die. Ermöglichung dieser Bitte wäre de F. zu vergiften. Ihr Vorhaben wurde jedoch glücklicherweise rechtzeitig bemerkt, so daß ihr das Leben gerettet werden konnte. Das Motiv der Tat ist unbekannt. Aus Unvorstchtigleit sich selbst angeschossen. Heute gegen 8 Uhr früh 'hantierte der 16-jjährige, in der PlinarniZka ulica wohnhafte Hilfsarbeiter Rado S a k si d a so unvorsichtig mit einer Schießwaffe, daß dieselbe plötzlich losging. Das Projektil traf den Unvorsichtigen am rechten Kniegelenk und blieb in demselben stecken. Die Rettungsabteilung überführte den Verletzten rasch ins Krankenhaus. Uebersall. Bald nacki Mittag wurde der 3^1 Jahre alte, in der Murkova ulica wohnende Arbeiter Veit SaponSek von inem Unbekannten überfallen und so arg zugerichtet, das; er von der RettungsMeilung in's Allgenieine Krankenhaus überführt werden mußte. Wer der Angreifer war und was ihn dazu bewog, den Arbeiter derart zuzurichten, konnte bisher nicht in Er'sahrnng gebracht werden. Gelbstmord aus Not. Samstag nachmittags wurde der in Pl)-breSje wohnhafte, 60 Jahre alte Jnwalide D o n L a n am Dachboden erhängt aufgefunden. Donöan befand sich als peilsionier-ter Arbeiter der Eisenbahnwerkslätten in gro ßer Not, da seine UnfallZrenle zum Leben nicht ausreichte. Die Leiche wurde in die Totenkanimer überfiihrt. Schwerer Unfall. Der 22 Jahri^ ulte Kiiecht Fran^ L e 8-n : k stürzte heule abends in Jelovec bei Ruse!so unglücklick) vonl Wagen, daß er eine gefährliche Fraktur des linken Unter-schen-kels erlitt. Den Schwerverletzten überführte die hiesige Rettlmgsabteilung in das Frankenaus nach Maribor. ^ Mrt eilen den geehrten Hausfrnlten höflichst mit, daß wir:vie^derholt die beliebten Dr. Oetkers Spezialitäten kochen und backen, unter ihnen 5duchenmasse, Krsnls, Puddinge Montag. DkzemVek usw. Keine geschätzte und sparsame Hausfrau darf ja nicht diese günstige Gelegenheit versäumen, um sich von der Feirvheit und der e»nfac!^n Herstellung dieser Präparate zu überzeugen. Gerade jetzt zu den Weih« nachten, wo meistt^n Zwgelhupfs gebacken werden, backt jede sparsam« Hausfrau mit von Dr. OetkerS Rezepten, da sie sich dadurch doch Geld und Mühe erspart. Am IS. d. werden Kostproben verabreich bei: JaS öc Lesjak, Ulioa 10. oktokra; am 18. d. bei Al- bin Novak, Glavni trg; am 19. d. bei I. BerdajS, Trg Svoboda; am 20. d. bei der Nabavljalna zadruga, Rotooiki trg; am 21. d. bei der Nabavljalna zadruga drt. X.'l., Frnkopanova ulica; am 22. d. bei I. Weis, Aleksandrova cesta; am 23. d. bei R. Eich-holzer. Vetrinjsta ulica. Hochachtunsis-voll: Dr. Oetker. 17087 * Geeignete Geschenke für die Feiertage und Uevjakjx bietet billigst Jafob L a h. -»» Die Zagb nach dem Relord Si« «euer 0zea«fl«g — Evfte Hai «»ch aichl se««D TU. P i> rI z, IS. Dl». Nach einem Telegramm aus Sevilla sind der franAlZ-ftsche Kapitän Shalle und der Oberst Larre Berges Sonntag um 12.30 Uhr zu einer Ueberquerung des südlichen Atlantik aufgestiegen. » TU. PariS, 15. Dez. Der französische Inhaber der Weltflugrekord? auf gerader Strecke, Coste, ist heute vormittags um 8.K0 Uhr am Flugplatz FstreS mit seinem Begleiter CodoS gestartet, um einen Angriff auf den Streckenwelt-rekovd im Ulni?rels zu unternehmen. Diesen Rekord behaupten bekanntlich die Italiener Ferrarin und Delprete mit einer Strecke v. 7SSY Kilometer. Die französischen Flieger benützen zu ihren Flug wieder den Apparat „Fragezeichen". An Bord führen sie 5800 Äter Bed bis ill die letzten Einzelheiten alle raffinierten Martern beschrieben, die der Schuvke vor seinem Ende hat erdulden nmssen. Die gesamte Presse und Oesfentlichkeit gerät in hellen Aufruhr: da kommt eine letzte Mitteilung, die genaue Angaben enthält über Ort und Umstände des Fehmemordes. Die Polizei untersucht, ifinldet inr Waldesdiaicht unter einer dünnen Godenschichte den Sarg mit dem toten „Marguis". Nun lösen sich die Aunger: der Marquis ist Passal, die ganze Inszenierung war Rellaime Mr lassen Memoiren, der tragische Ausgang dadurch herbeigeführt, das; ein Helfershelfer den letzten, aufklärenden Brief um ein paar Stun- den zu spät aufgegeben hatte. Mit einem andern Komparsen zusammen stcht er wegen „unfreiwilliger Tötung" vor Gericht. Der „Spezialist für lebeMg Begrabene" bezeugt, daß der falsche Marquis nur Höchtens 6 Stunden in seimr Holzkiste leben konnte: die Fakire bringen es bei großer Uebung auf 30 Swnden, und alles darüber ist Schwindel. Der Frlmtschauspieler und der Theaterdirektor sind der Ansicht, Passal habe vorher nicht genug „geprobt"; der Professor für okkulte KÄnste beteuert ernst und feierlich, 6s solle niemand Geister beschwören, wenn er nicht mit ihnen vertraut sei.. Nach geistreichen und ironischen Plädoyers wird schließlich der Tote allein für schuldig befunden; lsdiglich des „Prinzips" halber werden die beiden Angeklagten zu geringer Buße verurteilt. Eine furchtbare Krontdelt Vor einiger Zeit ist in Mailand der italienische Groß-Industrielle Guido Semenza gestorben. Er gehörte zu den interessantesten Persönlichkeiten des neuen Jtilens, und hat dank seiner Energie und seiner Kenntnisse die Elektrifizierung des Landes gurchgesetzt Guido Semeirza ist an einer seltenen Krankheit gestorben, deren Schrecken nahezu unbeschreiblich sind. Bor zehn Jaihren hat Semenza bemerkt, daß die Muskeln seiner Hand nicht mehr gehorchn wollten. Er wand te sich an einen Arzt, der ihm eröffnete, daß er einer allmählichen Lähmung der Muskeln verfallen ser. Aeses LMea.bewegt sich im langsamen Tempo und is^ unheilbar. Der Organismus kann sich jahrelang der zerstörenden Wirkung der Jähnmng widersetzen, kann «aber unter Umsiättl^n einem schnellen Angriff der tückischen Krankheit unterliegen. Ä'^it erstauwlichem Mut nahm Semenza diese Meldung auf. Er gab sich einer fiebk^r-haften Tütig?«'it hin, da er wußte, daß seine Tage 5md. Allmäblich entwickelte sich Di»» QesetT vor nubl>rSueÜjcner kv» nutzung. »cküt»«» bie «ick auek beldst vot 5ie ausckrüellllek 6a» ivu»en6fockl>evSkrt« dlitte! gegen Älknsckmer^ea un6 Migräne. t>Iur eckt in 6« vriBaolpaeltMg das furchtbare Leiden. Zuerst waren die Hände des unglücklichen Opfers gelähmt. Dann konnte er sich nicht mehr bew^en und mußte im Rollstuhck gefahren wevden. Als die Lähmung weiter schritt, konnte ^emenW nicht mehr sprechen. Er brachte e!» trotzdem fertig, ein großes wissenschaftliches Werk zu diktieren. Nur seine Tochter allein konnte ön Lallen des Gelähmten Worte und Sätze unterscheiden. Der Kranke magerte ab und sah zuletzt wie ein Gerippe auS. Er wußte, daß der Tod durch LÄhmung der Akmungsorga-ne eintreten würde. Trotzdem hat er bis zum letzten Augenblick seine Geistesgegenwart behalten. Er ließ sich im Auto die Ligurische Küste entlang fahren und hörte noch einige Stunden vor dem Tode im Radio, wie seine Tochter, eine begabte Geigerin, in Genua in ^nem Symphoniekonzert auftrat. Zum Glück ist die furchtbare Krankheit bis nur in wenigen Einzelfällen bekannt geworden. Als Ursache der Krankheit geben die Aerzte eine heftige Erschütterung bei einsm Stoß an. Der „MeMas" von Shicago ivrgien „zu vhren der schwarzen BenuS". In den Vereinigten Staaten erregt die Verhaftung eines Negers, des schlvarzen „Messias" William Robertsohn, großes Aus-schen. Die Vergangenheit Robertsons ist noch in Dunkel gehüllt. Die photographischm Wn gevabdrücke, die die Polizei von Chicago an die Behörden aller Großstädte Amerikas gesandt hat, sollen erst darüber Klarheit schufen, ob der seltsame Avostel mit dem berük!^ tigten schwarzen Fassadenkletterer und Ein« brecher i>dentisch ist, der viele Jahre der Schrecken des Millionärsviertels von San Fvancisko war. Im Juli d. I. überraschte Robertson seine Getreuen mit der Botschaft, daß die Zeit der „Erlösung der Frauen" gekommen sei. Er habe, göttlicher Eingebung folgend, den Ent schluß gefaßt, einen »veiblichen Olden zu gründen. In diesen Orden sollten junge Negerinnen» die des .'^ils teNhaftig zu werden wiwschten aufgenommen werden. Är schwarze NdeWas verspvach seinen Brüdern ewiges Leben ln den himmlischen Gefilden, wenn sie ihre Töchter seiner Führung anvertrauen und sie bewegen in das Kloster der „Kirche der erwähnten" eiVsSrtreten. Der Ausfc^'d^ng leisteten etwa siebzilg sai« natisierte Anhär'^r Robertsons Folge. Ve jungen Mädl^n wurden in eine Villa iy der Nä.^? von Gh^agö gebracht und dort voi geladenen Gästen zu Nackttänzen und zmi Hingabe „zu Ehren der schwarzen BenuS^ ^wogen. Die Polizei wurde auf diese nryDsch« Orgisn aufmerksam gemacht und sechS schwarze Detektive ließen sich in den Ord^ ailfnehmen. Auf diese Weise erlhielm? sie in 'die Kirche Zutritt und ihre Antoesenheil lvÄhrend der Mitternacht genügte ihne?'., um gegen Robertson und zehn seiner Anlhöngek ^ftbefehl zu erwirken. Äe sonderbare lNr» che wurde geschlossen ^md dor Orden vi'n de< Behöit>e aufgMst. Die LeistiUTkg eines Veschosfes :io i ».! cH ^s^'.l'ber beiln Verlassen dZc beträa^ rund 6 ken. 5oo5t vom Zonntss Wo Usibt 6er Liekose? I>i>U»»tz« SeknosvOrktlItnI»»« »m s«ok«n — 0«r »r«t» ?koek«>»»lc>kui» s r l b o r, >5. Dezember. 6l>ek tauxt die bis jetzt snxevor?sne Lelineemenee nocd äurcksus nlcdt, um die Zrettelll in Funktion zetien zu kän- vis ^Villtersvortler lln6 nickt venl^er alle >Vift5ek»kt5krei5e, die mit dem >Vin-tersport zu tun Iiaben. blicken mit van-?en ZUM tlimmel. von dem nocli Immer nickt der keilZer8ekvt« Lednee ksilen vlU. Die ^eiknsektvn steken vor der l'tlre, und xveno nickt veviL8ten5 einixe 1'aee vorker eiy erTiebieer Zcknvetsli e!n8etzt» so l)e«!vutyt cka8 kür zskNose >VivtersportIer vn6 8olcde. die e8 eben erst Verden voilev. «inen unerLetzbsrsn ^usksN SN trohen ^wterkreudon und viektieen Irsininsgiyö^lioklceitev. die !m I>»llkv äez ZpKten.^Vinters niekt mekr vetteemaekt veräen KSnnen. Vi8 jetzt swck 6ie Zcknvsderickte xeradvzu trost-Io8. k'ür d28 Zltivolic kommt der Zcknee er8t dann ln ketrsekt, venn er venix-stens bj8 ZU Vinter8port8ektson de8 Sloive-nizcken ^Ipenvereivss liat sIck nSmIick entzcklo85en. ew8tveilen einen 1'roeken-skikurs adzuksiten. Visse orixiniile Idee vird Leviü in den I?eilien un5erer V^in-terspottxemeillde den wbkNttvstei, derkaü finden unck sick äes reesten spruckes W8bv80n6ere 8eit«ns der zakl-relcken ^niSns^r erkreusn. Der l(ur8, veleker V0rau88icktlicd im 82a! der »?s druZns ev5pod2r8ks banka« abeekslten Verden vird. vird alle teckniscken fein lieiten de5 8cknee8Lkuks sovie de8 Maukens iiberkaupt suk8 erelkd2r5te veran-8clisll!ieken. die8 UM50 mekr. als unsere besten keimiscken ^Äster als l^ekrer kunxieren verckvn. ?eQn!s-8easatioi» i» II.8.^. Amateur« gogen t(aum j8t ln k?a«LL8i«eken l'enniskrei-8en der (Zedanke aukeetsuckt. ein 1'ur-nier der Mnt besten Amateure xeeen die tünk besten Lvrufzspieler zu veran8tal-ten. vobei man an eine (Zeeenüber8tel-luneLocket- I.aeo8te- Iii-6on- korotra- tlunter eo-eenKoZeluk- l>iajuk- IZamil-lon-öurice- Pisa dackte. und 8ekon Kaden die Amerikaner den Plan aukxexrikken. Soeben j8t nämliek äas Lxe kutivkomitee cke8 amerikanscken I.avn-1'enni8»Verban e V V o r k, 1< VvZvHbsr. mensetreten und kat die Mhaltune eines l'ennisturniers. okken tür Amateure und prokis. bei dem um einen Prei8 xespislt >ver6en soll, bescklossen. Lokern der Internationale l'ennisvvrbäind seine Erlaubnis dazu xibt. ^an muK saxen, sie sind ausserodentliek fix. die Amerikaner. Denn daö ein solckes ^usammentrekken der besten l'ennisspieler beider I^seer eine >VeIt8ensatlon bedeuten würde, die alle8 Vaxevvesene in «len Lckatten stellen >vÄr6e. ist kiar. I^nd ein xlSnzendes (Ze-sciiZkt würde es obendrein sein. i?inzs?oi»x»^I»enck a r! ^ o r, 15. Dezember. Die l'jsek^nigsektlon äes 8SK A^sribor, äie Iiekanotlick erst vor nickt allzu lsnxvr ?eit das pinx Ponx-Zpiel seinem Fportproeramm sv8ekloL. vsr> aastaltet ^ ittwoed» den 18. Dezem-t»er um 20 I^kr abends im kleinen Laal dos »t^ar. <1om« bereits den ersten 1 u r-nierabenä. Den Lpielern werden in8«esamt zwei Zpielkelder zur Verkü-eune steken. sodaö mit einer platten ^b-wleklun? sämtlicker Spiele zu recknen ist. (Zeladen sinÄ alle j^itzlieder sowie alle Interessenten kiir dieses unterkalten-äe Spiel. I^euanmeldende möxen bei die-ssr Qelseenkeit die Leitritts- sowie !^o-oatsxebükr entrickten, um in vorkinein rvsselmässixe Iraininssmoslickkeiten si-vorzustellen. ösozsrsä»5»r»Ievo 6-l («:«). V e o e r a d. 15. Dezember. tteute xelanxte kier der k^uüballstäclte-kampk zwlseken Leoersä und Sarajevo zur >^llstrseullL. welcker mit einem über-rasckend koken Siex der veosrader aus-Lme. Die Vvoxrader siebten dank ikrer besseren SckielZkertiekeit verdient mit 6:1 (4:0) und waren last die xanze Spiel «iauer iiberloeen. -v— ^uZvSrtixe 8p!e!e ^judljaos: Ilirijs-Hermes 7:3 (0:3). k'reundsckaktsspiel. weickes llirija erst iv der zweiten Spivlkälfte fiir sick ent-sekeiden konnte. ^a^red: Die ksute äuseetraeenen ^ei-stersckaktsrunde krackte nackstekende I?esu!tatv: Loncorclia—Viktoria 1:0 (0:0). tIaZK—Sokol 4:0 (2:0), Lisenbakner— Lroatia 2:1 (1:0), Oradljanski—Sparta <2 tZ:,). pr»»: leiben—Mteor 2:0 (1:0). 6. k'. K—Smikov 4:1 (2:1). Budapest: k'erenczvaros—Kispest 4:0 (2:0). Sabaria—I>1emzeti 1^ (0.0). Vvrlia: l'ennis-öorussia^jVlinerva 2:3. SpielvereinIxi^nL—Lavern (tlok) 1:1. MradorT: f. L. I^ürnbsre—Nunxaria (öuclapest) 2.1 (2:0)! Dem 'I'rekisn wokn-ten über 20.000 ^usckauer.bei. >VIen: Slovan—I?apiä'3:0 (2:0). Vien-na—k'. L. 1:1 (i:l), I^ickolson—Vor-wärts 5:3 (3:1), >V. L.—Simmerinx 3:0 (2:0), Sportklub—?vlizsivereinisune 6:2 (2:0), Wacker—Donsu 5^0 (2:0). ^d-mira—k. e. 6:1 (2:1). Nertka—l^apid (OberlAs) 2:1 (0:0), ^alivak—>Vestmark 2:2 (i:0). VViatersportlvr voo ptuj! Neute, Mntiis, finclet um 20 Ukr im Vereinslmus in ?tuj eine wicktixe ?u-sammenkukt sämtlicker kiesixer >Vinter» Sportler statt, ?u welcker guck alle übri-xen k^reunde des Scimeeijports xeladen sind. Kei dieser (Zeleeenkeit wird Sektionsleiter !^ax Sako : nik jedermann ^ukklärunxen über das VVicktixste jm >Vintsi8ix)rt erteilen, Programme sind auck Lespreckunzen über bevorste-kencie louren und Veranstaltungen. Intornationaios voxmstod In VVloo. Nier fand keute ein öo?^iiatck zvi-sclien dem bekannten VViener poldi 8 t e i n b a c Ii und dem kranzösiscken j^eisterboxer Lcreve statt, /^ls Stein back in 6er 7. I?unde einen wucktixen SckxvinLer landen konnte, wollte der k^ranzose den Kampk aukseben. wurde je dock von seinen ^nkänxern aufxekorde^, weiter zu boxen. I>Iackdem Screve noek weiter karte Sckläxe eingesteckt katte, bekannte er sick seklieüliek äoek als ee> scklaxen. Xraktprobo der l'selieckoklowsllo!. öekanntlick kat der fuöballverband der l'sckeckoslowakei mit Spanien kür >Veiknackten einen I^änderkampk verein bart, welekor in /^adri6 zur Durektük. runL xelanxen soll. Das tsckeckoslowa-kiscke t^ätionalteam. weickes durckwees aus den prsger Spitzenvereinen »Sparta« unÄ »Slavia« zusammengesetzt war. trat deute aus diesem (Zrunde gegen ei-ne kombinierte l^nnsckakt »kokemians« —»Kl3dnl)« ZU einem I'reundsckaktsspiel an. Das ^uswakiteam bestand die Kraftprobe Überrsscliend gut und blieb mit 3:0 (1:0) glstter Sieger, wiewokl es auk den kärtesten Widerstand stieK. und Celtic.Park in Glasgow fassen mshr als 100.000 Zuschauer, JKrox gegen 120.000. Old Trafford und Main Road, die entspre« chenden Plätze der United und City in Manchester, sin^ skr etwa 100.000 ausreichend, ebenso der Villa-Platz in Mvminsshain. Dagegen dürfte der Chelssa-Platz in Stamford« Briidge in London, trotz allem Ausbau, den er als seinerzeitiger Pokal-Endspielplatz erfuhr, nur tnapp 90.000 fassen. Die bedeu-te^rdste kontinentale Platzanlage befindet sich in Wren. Es ist die Hohe Warte der Bien-na, die bis zu einer Fassungsnwqlichkeit von 200.000 ausgebaut werden könnte. sind sckmutzix^ und fettig nack jeder öeoutzunx. 8!e 8s«ber ZU mscken und blsnic wie ein Spiegel erreickt man am besten durcd 5ckickt'5 ^dsekluL der stelrlseken fuLdsllmHlstvr-Lvdalt. Q r a z. 15. Dezember. Das letzte Spiel der tterbstserie der steiriscllen k^uöballmeistersckait zwi-scken 0. K. und »Hakoak« wurde keu te unter I'ack und Dack gebrackt. Der »/ai^wSky-Abend. — Beograd 10.90: Ä^allplat-tenkonzert. — 19.30: Französisch. — 20: Konzert. 31: Symphoniekolnzttt. — W i e n 19: Wagners Oper „Tannhäuser". Anschließend: Abendkonzert. — G r a z 16: Kinderstttnde. — Breslau 19.20: Abend musik. — 21.10: Moderne ibritische Komponisten. — 23.15: Berliner Uebertragung. — Brünn 17.30: Deutsche Sendung. — 22.15: Konzert. — DaventxY 17.1ö: Leichte Musik. — 20.45: Leichte Mustk. — 23.45: Tanznrusik. — Stuttgart 19.05: Frankfurter Ilebertragung. — 19.30: Frank« furter Uebertragung. — 22.30: Tanzm.isik. — Frankfurt 19.05: Englisch. — l9.30: Montagskonzert. — 22.30: TanS'nu« sik. — B e r l i n 17: Fli^tenkvnzert. — 16.50: Unterhaltungsmufik. — 20: Unterhaltungsmusik. — Ä).45: Opernübcrtragung. — Langenberg 19.15: Spanisd^ Unterhaltung. — 20: Abendmusik. 21: Einsame Mnsik. — Anschließend: Tanzmusik. — Prag 17.30: Deutsche Sendung. — 20: Radiok^barett. — 21.80: Klavic^rkonzert. — Mailand 16.30: Kinderlieber. ^ 20.^: Jazz«Synrphonie. — 21.15: Varieteekonzert. — M ünche n 16.30: Unterhaltungsmusik. — 19.30: Unterbaltungsstunde. — 2l.20: K^ammermusik. — V n d a p e st l9..!^: ^ert. — Anschließend: Zigeunermnsik. — Warschau 20.30: ffonzert. - 2.^: T^iu musik. — Pari? 20.20: Konzert. ^Marwo^r VÄnmVr SZ7 MMag,' ?en TV. D/Mvee ?S?9. lanz ums Leben Origwalromau mm Lola Stil«. Copyright by: E«nl Duncker Verlag, verlin W. 62 (Nachdruck Verbote» ) „«o geht ein Hoffnungsloser",dachte ich. Und ^lgte Ruen. Seien Sie mix nicht böse. Ich beobachtete Sie, als Sie hier am Ufer standen. Ich las in Ihren Zügen, was Sie vorhatten. Da gri^ ich ein." ,,Jhre Absicht war Fut," sagte Sixt bitter. „Aber ich kann Ihnen nicht danken, gnädige Frviu. Ohne Ihr Tingreifen wäre daS Ganze jetzt schon zu Ende. Ich hätte die Ruhe, nach der ich mich sehne. So — liegt alles noch vor mir." Me Frau an seiner Seite wiederholte: ^Vielleicht lann ich Ihnen helfen. Wenn Sie Newyork nun erreichen, wird dann allcZ gut sein für Sie?" „Nein, dann beginnt dieser furchtbare Kampf aufs neue. Aber ich dachte, daß es da drüben lenckiter wäre . . „Sie können mit mir fahren, wenn Tie ltZollsn, mein Herr. Sehen Sie mich nicht fo erstaunt an. Ich lvill verbuchen, Ihnen eine Erklärung zu geben. Die Schisfahrtkarten, die ich schon habe, lauten auf mich und meinen Bruder. Er ist vor wenigen Daigen gestorben. Sie besitz-en nun eine auf den ersten Blick in die Augen springende Aehnlichkeit mit dem Toten. Nur dadurch wurde ich aufmerksam auf Sie. Ihr Anblick ergriff und erschütterte mich so sehr, daß ich Ihnen helfen möchte." Er sah Tränen in ihren Augen, er merkte, wie ihre Stimme zitterte, ^rfte er ihren Worten trauen? Aber waS konnte diese Frau sonst von ihm wollen? „Mit den Pa-Pieren eines Toten also, meinen Sie, gnädige Frau? Das ist unig^etzlich." Sie zuckte die Achseln. „Was wollen Sie, mein Herr, w diesen Zeiten? Ist nicht alle? ungesetzlich, was wir erfahren haben? Was ich erlebte, war es ganz gewiß.* „Ich danke Ihnen,- sagte Sixt mit einem tiefen Seufzer. „Sie stnid sehr gütig Ku mir. ewem Fremden, gnädige Frau. Aber ich kann von Ihrer Liebenswürdigkeit keinen (Gebrauch machen. Ich habe nicht so vis! Geld, um das Billett 1. Klasse, über das Sie verfügen, zu bezahlen.^ „Auch t>azu könnte ich Ihnen verhelfen, mein Herr. Zu der Ueberfahrt und zu einem auskömmlichen Verdienst für die nächste Zeit. Ja, ich spreche im vollen Ernst. Mein Angebot ist T^cht ganz sv selbstlos, wie eS Ihnen bisher vielleicht schien. Ich verlange einen Gegendienst von Ihnen. Auch Sie können mir helfen, sehr nützlich sein. Aber hier ist nicht der Ort, über diese Dinge ausführlich zu reden. Ich erwarte Sie um vier Uhr in meinem .Hotel. Dort werde ich?h-nen alles erklären. Vergessen Sie nicht: Ich kann Ihnen helfen und verlange Hilfe ^^on Ihnen. Ich will Ihnen ein Geschäft vorschla gen, mein Herr, das Sie ohne- Zögern annehmen können. Darf ich Sie ^so erwarten?" Sie griff in ihre .Handtasche und entnahm ihr eine Kvrte, die sie Sixt reichte. Er empfing sie und verbeugte sich leicht zur Antwort. „Dann also auf Mederse)it Hotel Atlantik." Eine Russin atso. ^ hatte es nach ihrer Aussprache ver-mutet. Auch das feine, interessante Gesicht zeigte slawische Merkmale. Eine Russin. Eine Abenteurerin? Eine Hochstaplerin? J^zre Erscheinung war distinguiert. Um sie her war der Hauch, das Fluidum der gro^n Wel. Aber das wollte nicht allzuviel sagen. Schon manche Spionin, manche Hochstaple-rin hatte lange ^t als Welt^me gegolten und sich in der ersten Gesellschaft belvegt. Vielleicht, wenn er zu ihr ging, würde sich alleö harmlos aufklären? Vielleicht stinnnte es auch, daß seine Aehnlichkeit mit ihrem toten Bruder so groß war und er mir darum ihr Interesse geweckt hatte? Aber er glau^^te es nicht ganz. Und dann hatte sie auch gesagt, daß sie einen Dienst von ihm wolle. Wie k>onnte er ihr dienlich sein? Er sah auf die Uhr. Noch Mei Stunden war eS bis KU der von ihr angebotenen Z''lt. Wie sollte er fie vei7bringen? Und — sollte er wirklich gehen? Wer was hatte er zu verlieren? Was riskierte er? Letztm Endes würde es wohl ganz gleich sein, ob er ging oder nicht. An Hilfe glaubte er nicht. ?l>ber wanlm sMe er nicht alles verl!uchen? Und die Fremde war ihm sympathisch. Ihre schönen Augen, ihre dunAe, wohllautende Stimme, ihr feines, unregelmäßiges, pikantes Geficht. Sie war nicht mehr flanz jung. Uebcr die erste Blüte hinaus. Nne Rei^^ von Iah« ren älter als er ganz bestimmt. Vielleicht An fang der Dreißig. Aber WS war ja auch ganz gleich. Um ein galantes Abenteuer handelte es sich hier nicht. DaS war es bestimmt nicht, was fie von ihm wollte. Davon war er fest überzeugt. Da^u war sie viel zu sehr große Dame. Nxt er^b sich nach einer Mile. Such te ein Fri^eurgsschaft a-us, ließ fich rasieren, machte sich frisch. Fühlte sich wieder Mensch, als er sich in dem großen Spiegel, tadellos frifiert und rasiert, betrachtete. Sein Mantel hatte in die'en schweren Tagen sehr gelitten, er war zerdrückt und fleckig geworden, aber der dunkle Iackettanzug, den er trug, sah noch recht gut auS. Als er an der Kasse zahlen wollte und die Summe hörte, erschrak er. Es war ein phantastischer Pr^s. Nervös zog er seine Scheintasc!^ und beglich die Rechnung. Nun stand er wieder auf der Straße und hatte nicht mehr so viel, um auch nur die einfachste Kneipe aufzusuchen. Ja, als er vor einem Bäckerladen Halt machte, entdeckte er, daß das Wenige, das er übrig behalten hatte, nicht mehr für ein paar Brötchen reichte. So mußte denn weiter gehungert werdsn. Es war schwer, mit knurrent^m Magen aaS-zuhalten, mit einem wütenden Hungerge' fühl zu der Fremden zu gehen und mit ihr AU verhandeln. Und wie^r zürnte er ihr, daß sie ihn von dem Schritt zurückgehalten hatte, durch den er längst Ruhe gefunden haben wür!^. Nun war aber die Stimmung jener Minuten verflogen, er wollte leben, wenn es eine Möglichkeit für ihn gab. Und er wollte vor allem wissen, waS l^e Unbekannte ihm zu sagen hatte. Er schlug den Weg zu dem großen Hotel ein. Umkreiste es. Ging auf der breiten Uferstraße der Alster. an der das GsbSM lag, hin und her. Weim sie hier wohnte, mußte sie über große Mittel verfügen. Wer und was mochte fie fein? Endlich schlug eS von den Kirchtürmen die vierte Stunde. Sixt betrat die Hotelhalle. „Ich möchte Madame Semirkoff spre^n," sagte er zu dem Portier. Der Mann warf einen Blick aus das gwße Schlüsselbrett. „Die gnädige Frau ist zu Hause. Zimmer 201." Gott sei ^nk! Sie wohnte hier also wirklich und war daheim. Es gab eiTle Frau Semirkoff. Die ganze Zeit hatte Sixt geflirchtet, alles würde flch als Schwindel erweisen^ Er schwankte, ob er tFortsehung ^olgt.) Kleiner /^nieiqer Vlektromotore „Skoda" für Gewerbe und Landwirtschaft ständig auf Lage? bei Ili^ Se Tt-chy. Maribor. Klovenska ul. lk. Äirchführung von Montagen i. Villen. Wohnungen u. Fabrik«-«bäuden. Große Auswahl in LeuchtkSrpern, elektrotechnische« Artikeln zu Konkurrenzpreisen. 1048« IqeÄmrMW Einsätze, Matratzen, Ottomane Diwane. Salon- und Klubgav nituren, Roßhaar. Afrik. Ue^r-nahme aller Tape^ererarbeiten zu billigen Preisen bei Karol Preis. 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