U Nr. 19 Dwwtag, den 24. «mm «»22 ScheMeUmiG, Tkr»«tk»»T, «arid»», Surstttva ullco 4. Telephon 24 B«z«aspreise: Abholen monatlich . - K. Zustellen . . - » . 22*-» . ^.olt » » « » 5^^» Durch Post olerlelj.. ... 60'— Einzelnummer .... » l SS Sonntagsnumme?. . . . S*— Ausland l monatlich . . D. 15-Aottellunq de, ^«iwNA «bo«- ^me^ttbetraq iür Eiow?nMa in M,rih?r bei dr, UdminUtratia-l der leit'inq, ^ireii>'?^a »lira «» ^',»bl,a„a k?i elzat im!» Mitelte, in Xassrsb bet vio.^ner un?> in »!?a, vet >kie!ireicy, St^ste,g?r, ,Hentraa", in W„a Ä! ak!?»« An,ei» _ b2. Lahrg. Engiano u. srantrncv. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, bah die Wege der zwei großen Westmächte in der Nachkriegszeit nicht dieselben sind. Nur das Bedürfnis ist noch vorhanden, die Fundamente für die Neuordnung der Welt vor allzu scharfen Angriffen zu schuhen und die Menschen zu veranlassen, sich nach dem vorgeschriebenen Rezepte dein Wiederausbau der Welt zu widmen. Nur die Schwierigkeiten, die sich bei der Durchführung dieses Programmes ergehen, zwingen die alten Kampfgenossen, noch ab nnd zu zusammenzukommen, um zum Rechten zu sehen und die Durchführung dieses Programmes in Fluß zu erhalten. Bei diesen Zusammenkünften, den verschiedenen Konferenzen, von der ersten bis zu der in Cannes mißlungenen letzten, zeigt sich aber erst recht, wie weit die Freunde schon ausein-anderkamen und wie verschieden ihre Lebensauffassungen sind. - Während der eine mit allen möglichen guten Porschlägen am Beratungsplatz sich einfindet und zu helfen sucht, kommt der andere bis auf die Zähne bewaffnet, mit dem Revolver in der Hand, und sucht so die hilfsbedürftigen Säumigcm zur Pflichterfüllung zu zwln-> gc'n. sie unter der Last der Pflich^n zusammenzubrechen drohen. Leben und leben lassen ist die Auffassung 5er Produzierenden und handelnden Englän-5?r, während die Mentalität der französischen Zentner und Pensionäre darauf eingerichtet ist, ihre Zukunft rücksichtslos auf Kosten der besiegten Schuldner zn basiren. Rnßland und Teutschland, die Haumschuldner — mögen sie auch zugrunde gehen, aber zahlen müssen sie. Ein großes Volk, das so viel für die menschliche Zivilisation getan, gefällt sich in der Pose des Gläubiaergeizhalses, der sein Opfer nick>t?,n Atem lassen kommen will! Ter Menschheit aber, die den? Schauspiel renvundert zusiebt und die vor die ^cml >" stellt ist, dein einen oder dem anderen Führer Gefolgschaft zu leisten, wuu die Enncheidnng nicht schwer fallen. Die Snmvathien gehören dein sichrer, der lel>en nnd lebenlassen will, i't'.d so lann schon sel't die kommende Gruppierung der Völker vorausgesehen werden, nnd so tritt auch an uns die Frage heran, wie wir uns lür die Zukuuft orientieren sollen. Auch da kann die Antwort nicht schwer fallen. Vir wollen unier den Völkern leben und leben lassen, als Valk wollen wir aber ein Arbeiter nnd kein Rentner sein. Die französische Mentalität hat aber noch »ine zweite, und ^war sehr böse Seite. Welche 'Nebel der moderne kirieg zur Folge hat, das spürt noch immer die ganze Welt. Als Hauptnrsache des Weltkrieges ist nicht, mit Unrecht Militarismus, das herrschende Nüsluu-Mieber bezeichnet worden, jener Militarismus, der mit diesem Kriege hätte aii5' gerottet werden sollen. Ann ist Frankreich der einzige Staat, der trotz aller möglichen Garantien für jeine Sicherheit aus Angst vm dem entwaffneten Teutschland vom Militarismus nicht lassen will. Unter dem Vorwande, es wäre in Gefahr will Frankreich ein viel stärkeres Heer erhalten, als es in der Vorkriegszeit hatte, und sc wird Frankreich zur Gefahr für den Welt-frieden. Sein Beispiel kann leicht anstecken! wirken nnd in wenigen Jahrzehnten kam Europa wieder von seiner alten Krankheit dem Rüstnngsfieber, befallen werden. Eir zweites Mittel, einen Rauflustigen unschäd> lich zu machen, wäre seine Isolierung, un! dieses Schicksal scheint dem französischen .Volk' bevorzustehen Parationskommission eingereicht werden soll. Die hierbei bedingte Rentabilität der Staatsbetriebe, von denen Eisenbahn und Post bisher weit über 20 Milliarden Zuschuß erforderten, hofft man durch die neuen Tariferhöhungen zu erreichen, und gleichzeitig hat man mit dem Abbau der Reichszuschüsse zu den Lebensmitteln begonnen, wodurch sich jetzt unter anderem der Preis für das Pfund Brot von nicht ganz zwei Mark auf beinahe 3.50 Mark erhöht. Des weiteren betreibt das Kabinett mit Eifer die Bemühungen, die Mehrheit der Parteien auf das angestrebte Tteuer-kompromiß zu vereinigen, denn die Bereinigung des Budgets macht die schleunige Durchsetzung der Finanzprojekte der Regierung zu einer zwingenden Notwendigkeit. Leider hat die Position des Kabinetts, die durch die Bewilligung des Teilmoratoriums und die unterdessen erfolgte Einladung zu der Konferenz von Genua etwas gestärkt ist, auf der andern Seite eine wesentliche 5chwä chnng durch den Beschluß der Koiumiinon er-fahren, die beim Obersten Rat die Ausliefe ruug der ^riegsbeschuldigten beantragt. Taf keine deutsche Regierung. welcher Richtung sie auch angehören möge, einem solchen Verlangen nachkommen könnte, bvauchl uicht erst betont zu werden. Aber man lwijt hier noch immer, daß der Oberste Rat, in l'em sa nicht Frankreichs Stimme allein entscheidet, sich dieser unmöglichen Forderung nicht anschließen wird, nnd man neigt in den hiesigen lei» teuden Dreisen mehr zn der .''.nacht, o^ß cor Zweck der Uebnng der ist, den Franzosen ei-nen Resonnanzboden snr weitere Prozesse in contumaciam gegen deutsche „Kriegsverbrecher" zu ermöglichen, während man über die eigenen Krieg^beschnsdigten — und es wurde ja intra und ertra innres aesnndigt — den Mantel der christlichen Nächsten!lebe breitet Vapst Benedikt gestorben. Tie letzten Stunden des Paktes. WKB. Rom, 22. Jänner. (Stefani.) 5 Uhr früh. Papst Benedikt XV., der um 5.20 Uhr früh in Aaonie verfiel, ist soeben verschieden. AnfbahrunqÄbeftimmungen WKB. Rom, 22. Jänner. (Wolff.) ..Papst Benedikt hat in feinem letzten Willen bestimmt, daß sein Leichnam mit den Pontifi-kalgewändern bekleidet, drei Stunden lang im Thronsessel, sodann zwei Tage hindurch in der Peterskirche ausgestellt werde. Nach den» Tode des Papstes hat Kardinal Gaspari die Leitung der Geschäfte übernommen. Freiheit der Beratungen des heiligen Kollegiums. WKB. Rom, 22. Jänner. (Stefani.) Der Ministerpräsient hat, als er die Nachricht vom Tode des Papstes erfuhr, Anordnungen getroffen, um die volle Freiheit der vorläufigen Kirchcnregierung und die Beratungen des heiligen Kollegiums zu gewährleisten. WKB. Rom, 22. Jäuner. (Stefani.) Um 12 Uhr 45 Minuten nachmittags zelebrierts Äionsignore Migane in der au ^ ranken< zimmer des Papstes anschließenden Kapells eine Messe, wobei der heilige Vater die Kom^ mnnion empfing. Gestern gegen l Uhr nachts hieß es plötzlich, daß der Papst verschieden sei. Die Todesnachricht wurde nach allen italienischen Städten weitergegeben nn0 dort durch Sonderausgabe verbreitet. Die Meldung entsprach jedoch nicht den Tätlichen. Das G^ rücht über das Ableben des .vl. Vaters wird darauf zurückgeführt, daß kurz vor 0 Uhr die Gemächer des Papstes erleuchtet wurden und gleichzeitig die Glocken einiger Kirchen Rom? zu läuten begannen. Dieser Vorgang erwecktc« in der ans dem Peter^platze harrenden Menge den Glanben, daß der Papst verschieden sei. Berlin« Brief. > Deutschland und Poinraree. — Die blamierte« Sontwentalpolitiker. — Das Sanierung»-nnd Roparatiansprogramm. — Ein Steuer-kompron^h. — Die Auslieferung der Kriegs- beschuldigte«? Berlin, 18 .Jänner. (Eigenbericht.) Das Kabivett Poincaree ist von der öffentlichen Meinuvg in Deutschland alles in allem mit Zurückhaltung aufgenommen worden, wenn man sich auch selbstverständlich nicht! verhehlt, daß dik neue französische Regierung' in der Reparatwnsfrage nach Kräften auf ei- > nen schärferen Kurs dringen und versuchen wird, manche der in Cannes bereits angebahnten Zugeständnisse abzubauen. Aber man war ja ohnehin darauf gefaßt, daß das deutsche Volk noch schwere Opfer zu bringen ha-! ben wird. Man gibt sich hier auch keinen Illusionen inbezng auf die Differenzen zwischen Lloyd George und Poinoaree hin, nachdem die Illusion über die Uneinigkeit der Gegner sich während des Weltkrieges wie auch nachher so oft als gefährliche Selbsttäuschung erwiesen hat. Einen schweren Schlag bedeutet der Kabinettswechsel in Frattkröklss für jene, "die der Fata niorgana der AoMnentalpolitik (will sagen eines Zusammengehens von Deutschland und Frankreich mit der Spitze gegen England) nachlaufen und deren Sprachrohr die „Vossische Zeitung" ist. In gewissem Sinne hat ja auch Rathenau, der jetzt wieder der Unterhändler der Regierung ist, dieser Theorie gehuldigt, die er durch das Wiesbadener Abkommen zu verwirklichen suchte; aber er hat unterdessen eingesehen, daß man die Rechnung, besonders die Reparationsrechnung, ohne den Wirt macht, wenn man sie nur auf einen Alliierten und nicht auf alle einstellt, und das ist auch die Meinung untres Wirths, des Reichskanzlers. Der letztere berät zurzeit auf Grund der von Rathenau in Paris nnd Cannes gesammelten Erfahrimgen über das Finanzprogramm, welches die Reichsregierung bis zum 27. Jänner der Reparationskommission vorlegen soll. Diese hat bekanntlich ein bedingtes Moratorium bewilligt iu dem Sinne, daß Deutschland bis zur Regelung der Reparatio-snen für das Jahr !922 iu zehntägigen Fristen je Millionen Goldinark zahlen soll, jund zwar neben den Sachleistungen und den in dem sogenannten Recovery-Alt vorgeseheneil Zahlungen. Die erste hente fällige Zah-.lnng ist bereits, an Hie Repa/ationskommission überwiesen, nnd die Regierung hofft auch die in'ichsten Zahlungen pünktlich leisten zu können, obwohl das dnrch das neuerliche Sinken der Mark sehr erschwert wird. Denn während ;der Dollar zn Beginn der Konserenz von ^"annc^ auf UiZ Mark zurückgegangen war, > ist er seht wieder auf erheblich über 180 gestiegen nnd man befürchtet, daß die Kurve jder Mark angesichts der Notwendigkeit neuer : Devisenbeschaffung weiter ungünstig verlau-^isen wird., - - . s Die Belastung des Budgets durch.die Reparationszahlungen stellt ja die Hauptschwie-' rigkeit bei der von dex ReparationZkommission ' gc'forderteu Balancierung dos Etats, dar.>Es '^ist außerordentlich schwer, .ja nahezu unmöglich, eine» zuverlässigen Etat aufzustellen, so--lange.man nicht den Umfang der.geforderten ^Reparationen kennt. Trotzdem ist .die Regie-c rung bereits an der Arbeit, das verlangte ' Programm, welches die Stabilisierung der > Reichsetaw nnd .^gleich we Reparationen für : das laufende Jabr enthalten soll, auszustellen, j da dieser Plan bis zum 27. Jänner dc^ Äe- t .. , ! . . - l- - ! .. 1 «ine ?teoe Lloyd Georges. WKB. London, 21. Jänner. (Wolsf.) Auf der nationalliberalen Konferenz in der Een-tralball in Westminster hielt gestern Premierminister ^loyd George eine Rede, in der er u. a. ausführte: Man muß eineil wirklichen Frieden der ganzen Welt schassen, um das Vertrmieu wieder herzustellen. Der .Handel auf der ganzen Velt befindet sich in einer schlimmeren Lage als je. Das Problem, dein sich Großbritannien und die ganze Welt ge-gennbersehe, könne iu eiuem Satze zusammengefaßt werden: Wiederherstellung des internationalen Vertrauens. Ohne Vertrauen könne nichts aufgebaut werdcu, ohne Kredit kein Handel, ohne Handel kein Unterhalt für das Volk. Der Frieden muß auf einem guten Einvernehmen zwischen den Völkern ausgebaut sein. Der einzige Weg zum Ziele bestehe darin, daß man- die Völker zu einem Prüfstein der Vernunft und nicht der Welt mache. Lloyd George . besprach hierauf den Gedanken der Konferenz'von Genua. Me Völker Europas .seien eingeladen worden, um den dauernden Kriegsgerichten, die für das internationale Wirtschaftsleben so schlimme seien, wie dem Kriege selbst ein Ende zu machen. Ohne Frieden müßten die Finanz- und Handelskredit-Pläne, die von Sachverständigen auf der Konferenz erörtert werden sollen, fehlschlagen. Es wird keinen Frieden geben, wenn nicht ein stungsausgaben folgt. Bezüglich der Frage der Reparationen erklärte Lloyd George, er gehöre nicht zu denjenigen, die der Ansicht seien, daß Deutschland die Zahlung der Wiedergutmachungssumme erlassen werden soll. Er befaßte sich sodann mit der inneren Politik nnd trat nachdrücklich für die Amrechterhal-tuiig der uatioualeu Einheit ein. Sine Mahnung der Bot-schofterkonferenz an Lingarn. WKV. Paris, 22. Jänner. (Havas.) Die Botschaiterlonserenz hat beschlossen, die Ver, treter der Alliierten in Budapest zn beauftragen, bei der ungarischen Regierung Schritte zu unternehmen, um sie an die Beobachtung der militärischen Klauseln deS Vertrages vo? Trianon, besonders was die Aufhebung der Militurdienstpsilcht nsw. anbelangt, zu erinnern. Die Botschafterkonferenz unv Exkaiserin Zita. WÄB. Paris, 22. Jänner. (>>avas.) Die Erlaubnis, auf ihrer Rückreise naw Madeira Paris zu berühren, ist der Exkaiser rin Zita von Briand aus Grund der einmütig gen Entscheidung der Botschasterkonseren^ verweigert worden. Eine griechische Militär-kommission in Bukarest. VKB. Bukarest, 22. Jänner. Hier ist ein; griechische MMrkommMon unter Rührung / ««u» H»NsD«?IGO SCVAAWtz 7V — 2?. Zvnner ^es Generals DniSmans eingetroffen, um,sre Fähigkeiten dem schönen Lande, welche» wie hier verlautet, an den Feierlichkeiten an« läßlich der Taufe des Prinzen Michel»! teilzunehmen. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch, wie die hiesige Presse aus Athen meldet, um die Unterzeichnung eines griechisch-rumänischen Militärvertragcs« ... - Unfall durch eine Staublawine. WSB. St. Moritz, 22. Jänner. (Schweizerische Depeschcn»Ag?ntur.) Im Murail wurden Freitag drei englische Offiziere in Begleitung eines Bergführers von einer Staub-überrascht. Eine sofort ausgesandte N^tt'infl'.'folonne fand die Vermieten erst heute früh. (5iner der englischen Touristen sowie der Bergführer waren tot, die beiden anderen haben nur leichte Verletzungen erlitten. Trauungsfeierlichleiten zu Ostern? ^,'HV. Bcograd, ^äuner. Wie man erfährt, soll die Trauung Er. Majcstät des Höings Alerauder mit der rumänischen Prinzessin Marie wahrscheinlich zu den ortliodoren Osterfeiertagen stattfinden. Es ist noch nicht genau bekannt, ob die Trauung in Beograd oder aber den bisherigen Traditionen des rumänischen Hofes entsprechend in Bukarest stattfinden wird. Me Krönung des königlichen Paares und die Oelung des Königs wird entweder zu Ostern gleichzeitig mit der Trauung oder aber, wie man sagt, am Vidov dan 192? stattfinden, und zwar die Krönung in Beograd, und die Oeluug im Kloster 5i^. Sin Brief der rumänischen Königin. LKB. Beograd, 22. Jänner. Der Berichterstatter der „Politika" meldet aus Bukarest: Schon beim Besuche in Sinaja bat ich Se. Majestät die Königin Marie, sie möge sich als Mutter zur Verheiratung ihrer Tochter äußern. Die Königin Marie übergab mir einen Brief zur Veröffentlichung, aus dem sich ihre Gefühle zu ihrem zukünftige!! Schwiegersöhne und zum Bolle des Königreiches der Serben, Kroaten nnd Slowenen, dessen Königin binnen kurzem ihre Tochter werden wird, klar wiederspiegeln. Königin Marie, von welcher eS bekannt ist, daß sie während des Kriege« eine große Rolle in Rumänien spielte, genießt ein unbegrenztes Vertranen beim rumänischen Volke und auch im Westen werden ihre hohen Fähigkeiten sehr geschäht. In kurzem wird sie Beograd und Dubrovnik besuchen und sich einige Zeit an der Küste unseres adriatischen MeereS aufhalten. Deshalb hat sie, obwohl sic sonst eine genaue Kennerin unsere? Lande? ist, begonnen, sich noch eingehender mit den geographischen Verhältnissen unserer Gebiete, die sie besuchen wird, zu befassen. Der Briej lautet: „Die große Freude, die ich im Bewußtsein, daß unsere liebe Tochter sich mit einem Manne verheiraten wird, den die ganzc Welt als tapferen Soldaten und großen Pa-trioten bewundert, empfinde, ist durch da-Glück erhöht, welches dieses freudige Ereignis unseren Nationen bringen wird. Meine Toch ter ist an Arbeit gewöhnt und sie wird alle ih so viel gelitten hat, widmen und wird mit allen Wünschen ihres Herzens immer bereit sein, das Elend zu mildern. Sie wird sich glücklich fühlen, für Ihre Nation und für die Entwicklung ihrer hohen Fähigkeiten durch Förderung der Knnst und Poesie, besonders der Musik und Bolkspoesie, die immer einen besonderen Zauber ans sie ausübte, wirken zu können. Ihr heißester Wunsch, sobald sie zu Euch kommt, wird namentlich die Möglichkeit der Mitarbeit mit dem König, ihrem zukünftigen Manne, sein, da sie weiß, wie viel er gelitten und wie sein Heldentum die Welt in Bewunderung versetzt hat. Seine Vaterlandsliebe und seine Tapferkeit war die Aureole dieser ruhmreichen Nation in ihren schwersten Prüfungen. Meine Freude wird noch größer und überzeugter werden, wenn ich daS Glück haben werde, unsere liebe Tochter eines Ta^ ges mit ihren Vorzügen, die sie sich in ihrem Heim erworben hat, tatsächlich als wahre Mntter ihres Voltes zu sehen. Das ist mein aufrichtigster Wunsch. Marie." .. Sommeraufentyalt der Prinzessin Selms. LZftB. Beograd, 22. Jänner. In gut informierten Kreisen verlautet es, daß Ihre Hoheit Prinzessin Jelena mit ihren Kindern den Sommer auf der Insel Hvar (Lesina) in Dal- ^ matien zu verbringen beabsichtigt. j Beffere Beziehungen »wlfche«! Jugoslawien unv Italien? ' LKB. Beograd, 22. Jänner. Unser Gesand- ' ter in Rom, Herr Antonijeviä, ist in Beograd ^ eingetroffen. Gestern hatte er eine längere ' Unterredung mit dem Außenminister Doktor ' Ninöi«;. In informierten Kreisen wird be- < hanptet, daß die Ankunft des Herrn Antonije-vic mit Verhandlungen zur Lösuug der zwischen unserem Staate und Italien noch offenen Fragen im Znsammenhang steht. Man ist der Meinung, daß die italienische Regierung nunmehr bereit ist, alle strittigen Fragen günstig zu erledigen. Unter anderem wird Italien in kurzer Zeit die Räumung der dritten Zone durchführen. In Beograd erwartet man die Ankunft der italienische» Delegation, die die Verhandlungen zwecks Abschluß des Handelsvertrages wieder aufnehmen wird. Belagerung der Anmelde-W filr ungarische DoNrieg«' obllgationen. LKB. Beograd, 20. Iünner. Im Zusammenhang mit dem Beschluß der Pariser Reparationskommission hat das Finanzministerium mit Bescheid vom 14. d. M. angeordnet, daß unsere Staatsbürger, die die Obligationen der Borkriegsanleihen des gewesenen Königreiches Ungarn nicht in der festgesetzten Frist zur Beschreibung und Abstempelung vorgelegt haben, dies noch bis 23. Fe-ber d. I. nachholen können. Darüber hinaus wird die Frist nicht verlängert werden. Die Fristverlängerung detrifft ausschließlich nur Vorkriegsobligationen des gewesenen König-i reiches Ungarn, nicht aber auch andeve Schuldpapiere. Die Obligationen find ein«u'widl 6V X und Herr Josef Sarnitz anläßlich Vorschriftsmäßig gestempelte» Gesuche beizu-keiner raHeu Hilfeleistung außer der lieber-schließen und unmittelbar an die Direkt iou^fuhrungst^e t« X . — Herzlichen Dank! Dr. GM Dmms 80. Geburtstag. Doktor Paul Turner beging am 21. d. M. in voller geistiger wiu SiHerlicher Frische seinen w. Geburtstag. Wir wünschen dem greisen Jubilar bei diesem Anlasse von Herzen noch eine lange Neste ungetrübter Lebensjahre! Der «eße weibliche Doktor der Beozrade UaiverDU. Samstag wurde an der Beogra-der Umverfität Fenia Alanasiftvi^ zum Dok« tor der Philosophie promoviert. Sie ist die erste?n Beograd promovierte Frau. MeduBmoG das Beauttenstandes In der Staatsschulden in Beograd einzusenden. »er sngoslawlsch» Kl»» da« Budget. LKV. Beirad, 30. Jänner. Heute «onnit-tags hielt der Jugoslawische Klub eine Sitzung ab, in welcher das Material» betreffend xn Gtaatsvoranschlag zwecks eingehendem Studium zur Vorlage gelangte. Die Abgeorb« neten werden ihre Berichte in der Plenar-itzung des Klubs unterbreiten. Auf Grund »et gesammelten Material« wird der Klub sodann seinen Standpunkt zum Staatsvoran-chlag einnehmen. ' DU Msendadnmlfne lm Adgeoednttendause. LKB. B—grab, SV. Jänner. Iu der heuw gen Sitzung des demokratischen Klubs wurdvn >ie in der heutigen AbgeordnetenhauSsitzimg eingebrachte« Interpellationen einer Besprechung unterzogen. Insbesondere befaßte sich der Klub mtt der vom Abg. Ivan Derziä (Nationalsozialist) an den BerkehrStmnister eingebrachten Interpellation, worin er zioecks Feststellung der Ursachen, die den heutigen mißlichen Zustand unserer Eisenbahnen herbei geführt haben, die Tinsetzung einer parlamen tarifchen Kommission verlangt. Der demokrn tische Klub bestimmte zu seine« Redner in dieser Angelegenheit den Abg. HM, der im Abgeordnetenhause den motivierten Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung unterbreiten wird, worin die Negierung, bezw. der Berkehrsminister aufgefordert wird, proivkol lartjch alle jene Maßnahmen anzuführen, die zur AufbesserungdeS Verkehres und der Lage der EisenbahnangesteNten unternommen worden find. « jf - >5" ,« Forst- und Bergbauministerium wurde einc Liste o che aller jener provisorischen Beamten, der Praktikanten und Waldhüter zusammengestellt, die mit dem 1. Feber auS dem Staats« dienst entlassen werden. Gewerbeschule« iu Jugoslawien. In ganz Jugoslawien gibt es insgesamt 200 Gcwerbe-chulen mit 34.502 Schülern. Von diesen gibt es in Gerdien M Schule: mit 12.300 Schü-ern, in der Vojvodina 52 mit 0992, in Kroa» tien und Slawonien 43 mit 5200,, in Slowenien 42 mit 3300, in Dalmatlen 8 mit 400 n Montenegro 4 mit 350 Schülern. Zahlungsfrist für Aerztehouorare. De, Aerzteverein in Maribor verlautbart: Die gegenwärtigen Zustände auf den» Geldmärkte legen e« auch den Aerzten auf, die Begleichung der Honorare in barem zu erwarten. Die Honorare können nach jeder einzelnen ärztlichen Behandlung entgegengenommen werden. Die Honorare sollen nach Möglichkeit sofort, spätestens aber in drei Monaten nach beendeter Behandlung beglichen werden. Honorare, die im Lause von 14 Tagen nach Ue-berreichung der Rechnung nicht beglichen werden, können im Verhältnis zur Preissteigerung anderer täglicher Bedarfsartikel erhöht werden. Krankeuuerstcheruug der Dienstboten. Den Mitgliedern der städtischen Dienstbotenkran-kenkafse wird verlautbart, daß dieser Tags daß zu diesem Zwecke bestimmte hieramtliche Organ die Mitgliedstaxe für das Jahr 1922 zu Hause einkafiieren wird. Die ganzjährige Berstchernug für einen Dienstboten beträgt im Ginne des Beschlusses des Stadtrates vom 14. d. M. 5tr. 3S8 50 Dinar. Die Mitglieder werden eingeladen, den vorgeschriebenen Beitrag für die angemeldete Anzahl dei Dienstboten zuhause bereit zu halten. Jedes Mitglied bekommt für den eingezahlten Betrag sofort eine Bestätigung. Im Übrigen sind die in den Mitgliedsbüchern enthaltenen Statuten noch weiterhin gültig. Teuerung Zu Maribor. Es fällt allgemein unangenehm aus, daß in den letzten Tagen viele Artikel in Maribor im Preise bereits jene in Ljubljana überschritten haben, ohne daß hiefür ein rechtschaffener Grund wäre. Hausbau ber Banken. Der Rekurs der Ma-riborer Banken gegen den Auftrag des Woh« nnngsamteS, sich eigene Wohnhäuser zu bauen, wurde von der Statthalterei abgewiesen und erhielten die Banken den Auftrag, den Bau so einzurichten, daß er bis Oktober d. I. schon unter Dach ist. /»orvnrvrr unv Xagesnachrichten. Vorbereitung« für die Reise des Königs liach Dulmatteu. Aus Split wird gemeldet. tx»ß dort große Borbereitungen für die Ankunft König Alexanders getroffen werden. An den BorberettnngSarbeiten ist die gesamte Bevölkerung beteiligt. Die Stadtgemeinde von Tplit wird dvtnHdhen Gast ein Ehrengeschenk überreichen. Auch seitens der Bevölkerung wird dem König ein Geschenk überreicht wer« den. Trmnmg. Gamstag den 21. d. M. fand in der hiesigen FranziSkanerkirche die Träuunz des Herrn HanS OreschofSky, Mechaniker, mit Frl. Löufe Fraß, Damenschneiderin, statt. Als Trauzeugen fungierten für den Bräutigam Herr Armin Ellinger, Kaufmann, für die Braut Herr Ernst Konpein, Direktor in Maribor. Spenden an die Rettuugsabteiluug. An Stelle eines Kranzes für den leider zu früh dahingegangenen Herrn Hans Temmerl spendeten die Tischrunde im Hotel Mohr aus dem Sammelüberschuß eines Kranzes 1000 LI, Familie Schiretz 100 LI, Familie Andreas Halb- Me BrIkftaWe . Nvm«t vv« « Grauer. (Nachdruck verboten.) Jetzt war seine Stimme weich, wie anck sein Blick. Nach einer Weile sagte sie: „Ich habe kei zen höheren Wunsch als den, daß du miö bald, sehr bald vergessen könntest!" Er lächelte. „Bald?" entgegnete er ruhig. „Nein, bal! wird das nicht geschehen, aber schließlich muj ich ja zu vergessen suchen, daß du eine kurz Zeit hindurch mir gehörtest. So, Hedwig, un> nun laß mich gehen. Du kannst dir denken daß ich jetzt gern allein bleiben möchte." Er war aufgestanden. Er war jetzt schr bleich, ebenso bleich wi Hedwig, der die Tränen über die Wangei rollten. Einen Augenblick schien es, als woll er sie noch einmal in die Arme schließen, abe er ließ die schon erhobenen Arme wieder sin ken, griff nach seinem Hut, sah ihr noch ein mal tief in die Augen und ging. Hedwigs Knie wankten — wie gebrochen sank sie auf die Bank zurück. „Hans, ich muß gleich wieder fort", sagt Thalmann völlig güassen zu dem Burscher den er im Hofe fand. Zwei Minuten später saß er schon auf sei iiem Ravper» warme Licht der sinkenden Sonne. Bon einer der Inseln, die zwischen der lieblichen Stadt und dem Lido liegen, kommt eine Gondel — von jener Insel kommt sie, auf der, umsäumt von einer hohen Mauer, das Irrenhaus für Männer liegt — und sie bringt Romanci nach der Stadt zurück, der, wie schon so oft, den Mörder Fasseras besuchte — diesen Unglücklichen, den der Tod nicht erlösen will und den der Wahnsinn gestrast hat. Eine so traurige Form des Wahnsinns, daß Romanos Grimm sich in tröstende Barmherzigkeit verwandelte. Ottavio Botta weiß, daß er unheilbar irrsinnig ist; er weiß, wenn seine Tobsuchtsanfälle nahen, und er selber begehrt dann die Isolierzelle. Daneben nagt die Reue an seiner Seele, die Reue über sein Verbrechen, das er für fast nichts begangen hat. Er ist zum Gerippe geworden — aber seine kranken Nerven und sein kranker Geist haben sein großes Talent nicht zum Schweigen bringen können. Roch immer zeichnet und malt er reizvolle Bilder; seine Skizzenmappe weist manche Komposition von hohem künstlerischen Wert auf, und Blumen können ihm die größte Freude machen. Und noch immer prüft er sein Gedächtnis. Er sitzt in seinem Zimmer und schaut auf die flimmernde Lagune hinunter. Er sieht die Gondel fortziehen, die ihm seinen Tröster ge-lbxacht^ Md er blcHt ganz ruhig. i Doch noch ehe er das Tor erreichte, kamen ^Dr. Bräuner und Ludwig rasch aus dem Hause und traten auf ihn zu. Er hielt an und reichte ihnen die Hand. „Du bleibst nicht?" fragte der alte Herr sichtlich verwirrt. / ? ^ j Ernst Thalmann lächelte ironisch. " " i „Nein", sagte er, „ich bleibe nicht, obgleich es, wie mir scheint, heute Forellen gibt. Und jin drei Wochen — werde ich ganz auS der ! Gegend verschwunden sein — das kann ich mir einrichten, zu unser aller Befriedigung." ! Bei den letzten Worten war alle Schärfe aus seiner Stimme gewichen. Die traurigen, ernsten Mienen der beiden hatten ihn wieder weich werden lassen. Er beugte sich tief zu ihnen nieder und sagte herzlich: „Gott behüte euch und Hedwig! Um mich habt nur keine Sorge. Ich bin aus hartem Holz und kann schon einen Pusf vertragen. C^üßt mir Hed-^ wig noch einmal unv sagt ihr, dich tch ihr alles erdenkliche Glück wünsche.* Einen Augenblick später ritt er baD Tor. Als er daS Dorf hinter pch hake, schlug e? ein sehr rasches Tempo ein, daZ fchließllch in ein wildes Jagen ausartete. Etwa zwei Stunde« später sah Ver Mou?, der soeben' über die Wipfel der Bäume stieg, um einen Blick ins Tal zu tun, einen stattlichen Reiter, der von seinem Gesicht nicht nur «Ä TrSmy WM, M der, während sein Pferd verschnaufte, zärtlich dessen Hals streichelte und dazu sagte: „Gelt, Mohr, das hätten wir zwei nicht geglaubt, daß dein Herr jemals so schwer, so unsäglich schwer leiden könne, weil ein Mädchen ihm gesagt, daß ihr ein anderer lieber sei/ Am nächsten Morgen hatte Paul Heun eine längere Auseinandersetzung mtt seiner Mutter, deren Folge erstens eine diesmal echte Migräne der Baronin und zweitens die etwas schleunige Abreise der drei gräflichen Gäste war. Ludwig Bräuner konnte erst am nächsten Tage seiner künftigen Schwiegermutter, die ihn mit süß-saurer Miene empfing, seine Aufwartung machen. Und erst etwa acht Tage spater tvurde im Dorfe erzählt, daß das Schloß und das Dok-torhauS künftig durch eine Doppelheirat mit einander verbunden sein würden. Dieses „künftig" trat schon im August ein und unter den HochzeitSgästen gewahrte man neben ander« auch Äriano mit seiner Frau und seinem Redlichen Knaben; dagegen fehlten die beiden Gräfinnen Plan, wie auch Graf Lvan. - - :>>' » » - -"5 Jahre sind vergangen. Ueber Venedig strahlt ein goldener Him-el unh auf jedem AellMkgWn gW dgZ ek?. ^ — Ä. 4. Lebensjahre. Daö Lei« chenbegängniS findet Dienstag den 24. d. M. vom Trauerhause um 551K Uhr nach dem kirailichcn Friedhofe in Pobre5je statt, wo< selbst die Beisekung in der FamÜiengruft er« folgt. Van der Bereinigung der Militärgagisten d. N. Im Sinne des Erlasses des Ministers für .'deer uud Marine F. A. Zahl MW-' sSlu^beui oosni list Nr. 22 voul 18. Jun 1921) haben auch jene Offiziere und Militär-beamte um die Pensionierung anzusuchen, di< vor dem Umsturz nicht pensioniert wurden Gesuche, an daS Ministerium für Heer nu! Marine gerichtet, sind mit 2 Dinar zn stem Peln uud im Wege der ArmiM? komanda il 5jubljana einzusenden. Dein Gesuche ist bei zulegen: 1. der Heimatschein, 2. das Grund bvchäblajf. z. amtliche Bestätigung, daß ntan im Armee-SchematiSuius 1918 verzeichnet ist, unter Angabe der Seitenzahl, 5. ein eventuelles Peusionsdetret oder sonstiges derartiges Dokument, 5. Nachweis über zuletzt bezogene Aktivitäts- oder Nuhestandogebühren. Etwa nötige Aufklärungen erteilt der Vorstand der Vereinigung wahrend der Amtsstunden, d. i. Dienstag und Freitag von 15 bis 16 Uhr, Waistrova ulica I, 1. Stock. In der Belika kavarna findet am Dienstag Ken 24. d. M. ein musikalischer Opcruabend statt. Ansiedlung in Markbor. Wer sich iu Marl- > "> >> >»" > > ....... ungen, woher er soviel Vermögen höbe. Da ZtanojloviS auf alle Fragen dieser Art ver« ege» schwieg und sich sehr verdächtig benahm, ieß der Bezirksvorsteher seine Wohnung >urchsuchen. Die Durchsuchung förderte >66.800 Dinare, 143 Pfund Sterling, 198 ssapoleondors, 43 russische Dukaten und 7.000 Zarenrubel zutvye. Daraufhin hat Stanojloviü einbekannt, daß er mit einem indercn Postbeamten namens Cedomir Ste-anovie in Verbindung stehe, mit dem er aus »er Strecke Beograd—Slawonisch-Brod Geld-iriefe um die erwähnten Beträge spoliierte. !tls hierauf die Polizei in Beograd verstän->igt wurde,, wurde Stefanovie noch am näm-ichen Tage arretiert. Die Hausdurchsuchung 5ei ihm ergab nebst zahlreichen anderen .Schätzen" auch noch K32.515 Dinare. Beide öeamten wollten in kürzester Zeit die Reise >iach Amerika antreten. Man glaubt, daß bei diesem Unternehmen anch noch viele andere Postbeamte beteiligt waren. Ueber die Defrau-dationsaffäre wurde eine allgemeine und üuergische Untersuchung eingeleitet. Bestreuet die Gehsteige! Verschiedene Haus-uud Kaufladenbesitzer haben sich trotz der durch Schneefall Und Kälte gefährlich gewordenen Trottoirs in der letzten Zeit oder gar nicht darum gekümmert, dieselben entsprechend zu bestreuen. Diese Nachlässigkeit hatte denn anch mehrere Unfälle zur Folge, wobei verschiedene Personen durch Ausgleiten mehr oder weniger zu Schaden gekommen sind. Um weiterhin solchen oder etwaigen noch größeren Unfällen vorzubeugen, sehen sich die Behörden genötigt, allen in Betracht Kommenden die genaueste Einhaltung der Straßenordnungsvorschriften w Erinnerung zu bringen, da im entgegengesetzten Falle gegen Fahrlässige mit den empfindlichsten Strafen vorgegangen wer den wird. Ans Angst vor der Matura verübte dai 18jährige Mädchen Ledica Rnpnik aus Ljub ljana Selbstmord. Sie hinterließ ein Schrei ben, worin sie die Angst vor der Matura ab Grund des Selbstmordes angibt. Die Rnpni hat sich mit einem Revolverschuß entleibt. Die Hundekontumtz. Bekanntlich dauert bc uns schon an drei Jahre die Hundekontuma und wenn dies so weiter fortdauert, so wir slch mit der Zeit auch die Natur dem unter Wersen und werde^^^M, jchon mit ei nem Maulkorb versehen zur Welt kommer ?Auf mehrfache AnsrgM„flB HM Publikuu lob die Hundekontumaz -schon permanent se fragten wir bei der kompetenten Behvrd ^nach, die uns dahin aufklärte, daß sich di l Statthalter«! das Vorrecht der Aufhebun 5 der Hundekontumaz vorbehielt, nnd daß dief ^die Kontumaz über den ganzen Bezirk ver ^hängt, wenn ein Fall der Hundewut im Bc izirke vorkommt. — Da nun ein solcher Fa !für alle Zukuns: vorkommen kann, ist sür ein ^Aushebung der Hundelontumaz solange kein ^Aussicht, bis diese Tierspezies nicht au5stirl «oder mit einem Maulkorb schon von Natu 'aus dotiert wird. Eine dritte Möglichkeit i : allerdings auch noch gegeben: eZ kann einmc bei der Statthalters ein Referent kommei .der ein Hundefreund ist. Z Hausball in der Gambrinnöhalle. Hei RaLj 5, Restaurateur der „Gambrinushalle entschuldigt sich hiemit bei den verehrten Gi zsten des in seinem Lokale am Samstag dc .21. d. M. stattgefnudenen HausballeZ, daß < ^zur gesetzlichen Gasthaussperrstunde die Ui »terhaltung schließen mußte, nachdem er i letzten Momente die diesbezügliche Bewill j gung von der Polizeibehörde nur bis zur g nannten Zeit crhielf. Wobl finde? aber am Bsginn des nächsten Monates ein nochmali-ger Hausball statt, der bis Ä Uhr früh dauern wird. Vei der städtische» Wasserleitung hat sich daS Wafserquantum infolge der Niederschläge der letzten Woche etwas gebessert, doch muß mit dem Wasserverbrauch? auch weiterhin noch gespart werden, da die Krise noch nicht vorüber ist. Meine Polizeinachrichten. Im Lause des gestrigen Abends schritten Polizeiorgcme in vier Fällen gegen Betrunkeue nu, die in ihren! Zustande Ausschreitungen begingen und die Nachtruhe störten. Alle wurden mit emp-indüchen Geldbußen belegt. — In strengerer Durchführung der Sperrvorschrifteu für Gast« und Kaffeehäuser wurden gestern von mehreren Hasten, die sich weigerten, die Lokale zur polizeilichen Sperrstunde zu verlassen, zwecks Bestrafung die Personqlien abverlangt. — Beim hiesigen Polizeilomit'.issariale langten hente drei Anzeigen über Verlnst von Geld« I'iorseu mit verschiedenen Geldbeträgen ein. Andererseits wurden zwei Geldbörsen mit Geldinhalt aufgefunden und stehen den recht« mäßigen Eigentümern beim Polizeitommissa-riate zur Verfügung. Aufruf! Alle in Maribor ständig wohnhaften Jünglinge des Geburtsjahres 1902 werden aufgefordert, sich wegen Eintragung ins Rekrutenverzeichnis beim städtischen Militäramt, Slomßkov trg Nr. 5, 1. Stock, in nachstehender Reihenfolge zn melden, und zwar nach den Anfangsbuchstaben des NamenS: 1. am 20. d. M. (Namen) A—(5, 2. am 27. F-K, am 28. L-Q, an: 30. R—T, am .11. U—55. Die Koustription findet an den voran« geführten Tagen von 8 bis 14 Uhr statt. Die aufgeforderten Jünglinge haben die auf Geburt, HeimatS-, StaatsbürgerfchaftSrecht und Identität sich beziehenden Dokumente mitzubringen. Nachdem für ordnungsmäßiges Anmelden im Siuue des Artikels 12 des Gesekes über Heeresorganisation auch die Eltern der Stellungspflichtigen mitverantwortlich sind, werden sie ausgefordert, Sorge zn trageu, daß sich alle Stellungspflichtigen in ihrer Familie auch tatsächlich anmelden. Behufs leichterer Beaufsichtigung der Stellungspflichtigen wird jedermann, der sich meldet, durch die Militärbehörde eine Bestätigung ausgestellt, die der Verpflichtete bei sich zu tragen und auf Ver- langen 5em ^mtlienobersjanpte, sowie auch dem Vormnndschast»organ vorzuweisen hat. Jünglinge, die sich in der bestimmten Frist nicht püntklich oder aus diesen Aufruf haupt nicht vorstellen sollten, werden strengstens bestraft werden. Mße TNttOkett der» ist im Amtsblatt» die Verordnung bezüglich der Zurückziehung der 20 Kronen- oder S Dinar» noten mit dem Termin vom 20. Juki l. I. erschienen und schon finden sich teute, »elch« herumerzShlen, weder die Post noch die San« ken nehmen mehr 5 Diuarnoten in Lmpfang, so daß schon jetzt allenthalben Schwierigkeiten entstehen, indem niemand mehr die 6 Dinarnoten annehmen will. Demgegenüber konsta» tieren wir, daß sich das Publikum und selbst, verständlich auch die Institutionen und die Banken an die Weisungen zu halten haben, welche seitens des Finanzministeriums in den Amtsblättern offiziell bekanntgegeben wurden Niemand hat da» Recht, die noch im Verkehre befindlichen Noten zu 5 Dinar zurück, zuweisen, und müßten die Behörden das publ» kum in solchen Fällen gegen Schikanen schützen. Kleiner Emst — wie lange ist das her! — hat er sich danach gesehnt, wieder frei zu sein — jetzt ist diese Sehnsucht tot. Er will nichts mehr — er denkt nicht einmal mehr mit Sehnsucht ans Sterben. Außer seinen Arbeiten interessiert ibn nur «och eins: wie eS mit seinem Gedächtnis steht. Diese Seelenkraft ist noch gut in ihm erhalten — zu seiner Befriedigung und zu seiner Oual, denn nicht nur ganz Belangloses aus irgendeiner Periode seines Lebens kann er sich zurückrufen, so oft er will — auch alles, was sich auf seine unselige Tat bezieht, steht immer grausig deutlich vor semer angstvollen Seele. So auch jetzt wieder die Gestalt, das Gesicht HasseraS, wie er ihn stundenlang, im Spielsaale, im Knpee und im Wartesaal vor seinen leiblichen Augen gehabt. Er hat sie auch jetzt vor seine» leiblichen Augen: sein Skizzenbuch liegt aufgeschlagen vor ihm. Wohl nie hat ein Maler, ein Pho-tograph die Aeußerlichkeit eines Menschen so morhtzt habe — Lucio Fasseral^ lebenswahr wiedergegeben- wi" sie Aotta< > ^ hier sesto-balte^ »» «»»»»«»«» Taschenuhren» PeSzisions- u. Wanduhren repariert solide und rasch N. Mziak. Maribor, Gos-pvska ulica 16. 230 Eingesendet. Für Form und Inhalt übernimmt die Schrift« kilung keine Verantwortung! ErllSruvs. ^ tvir geben hiemit bekannt, daß wir unsere hiesige Lxpositur der Holzbranche ,5esna in-dustrija*, deren teiter ^err Anton Scharch ist, auflösen, resp. liquidieren und ersuchen event. Forderungen bis zum 15. Feber bei uns direkt nach Novisad anzumelden, später angelangte «erden nicht in Betracht genommen und wir machen jeden aufmerksam, daß wir für die Folge sür die Handlungen des Herrr Scharch nicht in Obligo sind. Maribor, 23. Jänner 1952. Für die Srbska zadruxna banka Novisad: Diener m. p. Freiwillige Feuerwehr Maribor. Zur Ilebernahme der Bereitschaft sür Sonntap. den 22. Jänner 1VS2. wird der 2. Zug kommandiert. Brandmeister Martin Er,!. Das Kommando Gteuogeaphin. der slowenischen und deutschen Sprache mächtig, perfekte Maschmschreiderin. auf ein Gut in der Nähe v. Zagreb gesucht. Antrüge unter .Eintritt März- an die Verw. 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IZ»U « ,1 t Fassera, wie er lebte — schaut den unseligen Künstler aus seinem Skizzenbuche an. — Bottas Augen und Seele können sich nicht trennen von dem Bildchen, das ihm die höchste Genugtuung bereitet, und das ihn in stetem Entheben erhält. Sein graues Auge und sein schwarzes Auge, sie glänzen unheimlich ob dieser schauerlichen Befriedigung und sein Leib krümmt sich zugleich in bitterster Pein. Es könnte ihn keiner so schrecklich strafen, wie er sich mit dieser Gedächtnisprobe, die er erst jüngst angestellt, sich selber gestraft hat. Tiefer sinkt die Sonne. Der Himmel flammt. Die Lagune ist blutrot. Der arme Narr am vergitterten Fenster oben schaut ins Weite. ' ? ' Träne nm Träne rollt über sei« hageres Gesicht und seine bleichen Lippen murmeln: „Ich weiß auch seinen Namen — o ja, ich weiß ihn noch — Fassera hieß er, den ick. «4 Viani»« oder Stutzflggel zu kaufen gesucht. 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Jänner um 14 .Uhr in Po-breije. c^erl,ovs>,a cesla LL feteelich eii,gefegnU und sodann auf dem ktrchl. Friedhofe in Pobrerje im FamUicnarabe zur letzten Ruhe blattet. . ^ ^ . Kie tieil. Eeetenmeste wird Mittwoch den 2S. Ißnner um 7 Uhr in der St. Magdalena-Pfsn-Kirche gelesen weröen. . ^ Maribor» den 28. Jänner l9Z2. ßlati» Riedl, geb. LE«efch, Kattin. Ankv«. Franz. Sslef. Söhne. LIaeia. Fanny. Svsi». Töchter. SSmßlich« SchwSAer. SchVDgerinnen «nb Enkel. '^ '' -I . ' . > iiiVL aus gutem krause, der slowenischen und deutschen Sprach« vollkommen mächtig, wird gegen gute Bek?andlung aufgenommen. Anzufragen iit der Verwaltung des Blattes. 523 Tüchtige Faßbinder werden aufgenommen. «>« ^sgreizsöks tvormes dkiöava l!. iI.. ^zgreb. vsnkssgung. In meinem und im Namen aller Verwandten sage ich allen ssreunden und bekannten für die so überaus zahlreiche Beteiligung am Begräbnisse meines Saiten, des Aerrn _ V«zwA»srI und die vielen Äran/i- und Alumenspenden den tiefgsfkihlteften Dank. Besonde?« aber dant»e ich dem boebwürdiqen Kerrn Dompfarrer für die fo tieierflreifende Grabrede, der Genossenschaft der Metattarbeiter für den so warm ge« lialtenen Nachruf, dem Aaldoliicken Meisteroereine» dem Slerbsvereine. dem Äesongoerein .Frohsinn" und der löblichen Feuerwehr. Auch danlie ich allen jenen, die mir in fo rührender Weif« il»? Beileid bekundeten. 5«, iVisria 'ssmmei'i. Frisier-Salon Handondulieren, Frisieren in und tusser dem Hause, Kopfr» * waschen mit Kamillen, Haarfarben mit Henna-Pigmenton 637 und Wesenn, Maniküren und Gesichtsmassage. Es emphiehlt sich den geehrten Damen Mizzi Skrab!, Maribor, Gosposka ul. 11. &olonia(=233arett, Sucher« Orangen und £imoni, frodiene «vritcfjfc, ©en>iir;?e :c. .i 44S bircttter aus 6cm ^JrobuhUonstciibe offeriert 31t tun bifligi'.en OriginaJpretjen „ORBIS" S. ag. 1. Trieste $clcflromm-2li)r«fl?: ORBJS, Trieste. — 3»*rlre!cr ouf allen cv.«v. ßoupiplööcn Giiffo|laro!«5 gefügt. Wagenfabrik u. 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Bruders und Grod» vaters. des Kerrn Iokann Wurzingtt Aeakitiiienbefitzer welcher Sonnlag den 2S. Iünn?r I9ZZ um 3 U'qr nach lznzein schweren Leiden und versehen mü den heli. SlerbeZal^ramenten im S^. Ledensjahre fanst und golt-ergeben verschieden iit. Die entsestle Külte d?s le^^ren Verblich^nizn wild Dienslaz den 24. Lä.'^ne? um dreiviertel 16 im Elec!»el?a'.lse. Te^no 5l> feierlich einaeseg?et imd fodann auf dem Pobret er liirchl. FriedlM in der Familien irukt ^ur le?u?i Die heil. Seelenmesse wird Donncrslag den 26. Jänner um 7 Ilyr in dcr St. Magdalena-Psarrl^irche gelesen werden. Marlbor. d-n 2S. IZnncr iW L66 ?tt»isia Svvr7.inger, Gaüm Ferdinand Uernach» Bruder. Waria Magert, Lchll eiler, Leopold M«rzinqer. Neffe. Therssta SÄ et!. «Sndrtela Ra»»ch. ^ Nichten. Alle übrixen Verwandten. beschlagen oder unbeschlaM» Sandwagm all« w maschweller Serienerzeugung bei kürzefier Lieferzeit. ?u»ekrM»n«ntsr: IvorkolsKOarlbor, poitnl pr«l«>l 27/d DanSsagung. Für alls die vielen lieben Beweise der ^lnteilnahme on dem Li?uscheiden unserer innigsta-'liebten INutter, öchwieger-, Großmutter, Schwester und Tante, dcr Vaula Stwkback geb. Adler sowie für die ehrend« zahlreich« Beteiligung am Leichsnbe» gängniff« sprech«n wir all«n .^r«unden und Bekannten den innigst«« Dank aus. Insbesondere danken wir dem hochw. yerrn Dom» und Stadtpfarrer Dr.Moravec füi? die ersehnten TrSstnngen der verstorbenen und die tiefempfundene Grabrede. ^ Maribor, lvien, Dresden, am 23. Jänner 1982. Dte trautmden HlnterbNevenen.