»»MMapss«!» oin l»!» 7^ ewMv^'M «füekaniiic. cedsmOl. SowWOivms sk^»>«kv« Inwttikd«» ?7V>. ^»f«>«»ung » Kue»,(j.tuv><»»«i (r»I. lMtUkb. 2024» ^«rldor. ^ueöiöHv «!.4 ^«nu»kktpt« lAtchlipoew d»««sGn M >!N> XI «r. 2S7 «i«n 22. k>Iovsmd«r 1334 ii»««r»t«i»- u. I» ö^»fld0f. ^fAö«v» «I. 4 ö«rug»pf»l»«: /^bkolsn, monott. 23 vln, Tu»t«ilon 24 vin. ljurek f'ost moii>il. 2A Dk^ ßtlk ^ üdfßG« IL vta. LK»«Iaumm»» l Sy u. 2 vii» Maruliim snmm Bon Gens gesehen GG Man müßte wirtlich die grt^itze ^ x a u e r k u n d g e b u n g der Ä ö l-k e V b u n d v e r s a m ,n l u n g mit er-Ilibt haben, uin zu begreifen, wle groß selbst kr internationale Schmerz um den Verlust Sev in Marseille niedergestreckten Fried'.'ns-^'lonicre ist. Die Welt si'chlte cS in diesen: 'luc^enblick instinktiv, daß irgend etwas ge-lau werden muß, uni dein Lande, dessen l^hcf in verbrecherischer Weise um sein kostbares Leben gebracht wurde, (^icuugtuung zu lieben. Das; dabei gewisse internationale Rücksichten auf die Erhaltnug des Friedens l'iiie große Rolle spielen, ändert nicht vi<'l NU der einen Tatsa6)e: Jugoslawien lwt durch seinen Auszenmiuister ganz deutlich ecllärt, daß es nichts sonst will als die Etu« erung uud Bestrafung der direkt nnd in-irekt aiu Mord Beteiligten. Jugoslawien at seit dem l>. Oktober so viele Beweise ucr Friedensliebe und Kaltblütigkit ge-ie't'rt, daß es mit Recht di<^ Bewunderung cr ganzen Welt auslote. Die.so .^'laltung, it luit Wiirde gepaart ist, darf aber bei« il'e nicht als Schwäche ausgelegt iverden. !rr Ievti«! hat in Genf keine direkte An-« illig l)at vom ersten Tage an die Focde-^iii!g wiederholt, daß die Schuldigeu ersaßt lilid der Gerechtigkeit zugefi'chrt werden müs. C's darf nicht uwhr geschehen, daß^ l^uitschefs und Staatsmänner in der ?Üelt on einer oder der anderen geheimen Mai-üa als vogelfrei erklärt werden, es darf nicht mehr vorkouimeu. daß der Friede uu-ltt den Vi^lkern durch derartige Berbre. üieu leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird, -lliu hat man aber hinlänglich Gelegenheit, sehen, wer an der Klärung deS Berbre« üus interefsiert ist und ivv man eine Klä-»ug nicht herbeiwünscht. Bon Italien nnd ^lngaril als Ländern, in denen viele Borbe-eituugen getroffen wurden, soll hier nicht die Rede sein, wohl aber vom P ä p P e l-ind Europas, dem kleinen O e st e r-e i ch. Dieses Oesterreich, dem nian die iiuabhängigkeitsidee seit den Tagen von Germain bis zum Marseiller Mord in nemfort eingetrichtert hatte, ist letzten En-i'l's auf den Gedanken gekomin >, daß es Nischen einer tsieoretischen und einer prat« chen Unabhängigkeit doch keinen Unter-chied geben könne. Aus Paris. Rom und wi, überall n>aren die Gegner ?iner Erstar-»ng Deutschlands geflissentlich bemüht. Oe-lcrreich^ Unabhängigkeit zum Dogma der Ntrepäischen Politik zu machen. Nun ist die-m kleinen Oesterrei6i die nberliebliche Un-bhäugigkeit in den ^k'opf gestiegen. Zuerst es Dr. S ch n s ch n i g g, der die West-mrichte vor den .^topf stieß, indem er erklär-die .^labsburger ?fragc sei -'iue rcin in--mr^>sterreichlsche Angelegenheit. ?^is oor kur Sonderbarer Wunsch ÄtaUens Rom will in die Marseiller Angelegenheit nicht verwickelt und Ungarns Verantwortlichkeit soll nicht diswtiert werden... P a r i S, 22. November. Die italienischen Botschafter in Paris it. in London haben am Onai d' Orsay nud im Foreign Office vorgesprochen. Wie „Echo de Paris" erfährt, sollen die italienischen Bot schafter der französischen und der englischen Regierung mitgeteilt haben, daß Italien nicht Wunsche, im' Zusammenhange mit der Genfer jugoslawischen Beschwerde in die Angelegenheit von Marseille verwickelt zu werden. Italien wünsche auch nicht, daß die Vor antwortlichkeit Ungarns in Genf zum Gegenstand einer Diskussion gemacht werde. Die französische Rechtspresse verwahrt sich energisch gegen diese italienische Zumutung. Es sei ein unmögliches Verlangen, welches Italien in Paris stelle. Frankreick) würde im Falle einer Annahme dieses italienischen Standpunktes Gefahr laufen, alle politischeir Freunde nnd Verbündeten in Südost- und Mitteleuropa Zll verlieren. deru. Der fran<^östsche Mßemninister L -i-v a l ist über den Standpunkt der slune in KeuntulS gesetzt wordeu. Mau glaubt ferner, daß die Kurie durck) diese Konzession .»n Deutsckilaud die Lage des Katholizismus in' Dritten Reich verbessern will. Krlfenerfchelnungen in Paris Ein enerqisches Dementi der Regierung / Unstimmigkeiten im Kabinett / Sämtliche Straßendemonstrationen verboten / Die Arbeitslosigkeit wächst Fünf verdächtige Jugoslawen in Kanaw verhaftet. Banconver (Kanada), 22. Nov. An Bord eines aus Tunis hier eingelaufenen Dampfers sind sieben lugoslawische Staatsbürger eingetroffen. Da sie verdächtig wurden, in das Marseiller Attentat verwickelt zu sein, wurde ihre Verhaftung angeordnet. Zwei Personen gelang es die Flnckt zu ergreifen. Die anderen fünf Jugoslawe"' wurden in .Haft genommen. P a r i S, 21. November. Gestern abends verbreitete sich in Paris das (^'rücht, daß in der Regierung Unstimmigkeiten ausgebrochen seien und daß elne Regierungskrise unmittelbar bevorstehe. Diese Nachricht tvurde von aintlicher Seite auf das entschiedenste dementiert. Tr'otzdcm konnte in Erfahrung gebracht werden, daß in der Regierung in den aktuellen Fragen keine Einigkeit herrscht, besonders aber in der Fra ge des Gesetzentwurfes über das Verbot der Straßendemonstrationen lmd der Frage einiger rechtsradikaler Verbände. Es wird sogar behauptet, daß ein Minister mit seiner Demission geldroht habe, doch sei es gelungen, ihn zur Zurückziehunig derselben zu überreden. Die Gerüchte über die Unstinnnigkeiten im Kabinett verdichteten sich nach dem Kabinettsrat im Elysee. Jil diesenl Kabinettsrat stand Mar die Getreidefrage auf der Tages« ovdnnng, doch wurde auch voin Verbot der Straßendemonstrationen gesprochen. Es scheint, daß in dieser letzteren Frage ein Konflikt ausgebrochen ist, der aber liquidiert werden konnte, da die Vorlage abeirds schon der Kcrnimer zuging. Es scheint, daß gewisse Kreise die Auflösung der rechtsradikalen Ver bände gefordert ha!^n, wobei Lebrun beschwichtigend eingegriffen hat. Iin ursprlinz-lichen Entwurf wurde die Aufll^sung aller militanten Verbände vorgesehen. Später würbe dieser Entwurf in dem Sinne abgeändert, daß die Auflösung nur unter gewisien Beidlugungen erfolgt, d. i. wenn diese Organisationen der bestehenden Ordnung und Si chevheit gefährlich werden. Vroteftstrei» ln Ljubljana L l u b l j a n a, 2?. November. Die Wirtschaftskreise haben ßür heute eilten Proteststreik gegen d'ie 100 bis ZWpro-zentige Erhöhung der Erwerbssteuersätze in S^ene gesetzt. Die Kaufläden und Gastlokale und geschlossen, in den Fabriken ruht die Ar beit. Die Blätter sind heute nicht erschienen, da auch die Druckereien am Streik teilneh-nlen. Der DaNkan für die Raa-giledemng des Saar-Seblttt< an Deutschland Laval davon verständigt. Rom, 22. November. Jtl vatikanischen diplomatischen Kreisen wird versichert, daß die Kurie im Hinblick auf die kirchenpolitische Situation im Saar-qebiet beschlossen l)abe, die Rückgliederung der Saar an Deutschland zu fördern. Der Vatikan stützt sich hiebe! auf die Forderungen der saarländischen Katholiken, die die Rückkehr der Saar zum Deutschen Reiche for Holland will unabhängig bleiben. .Haag, ??. Novenlber. In der Kammer erinnerte der Minister des Aeußern an Worte Bald.viu?, die zen Großbritanniens seien ank Rliein, wobei der Minister den Willen zum Ausdruck brachte, die llnabhängigkeit des Landes zu schützen. „Aber", sagte der Minister, „lvir wünschen nicht, in das Fahrlvasser irgendeines europäischen Staates oder irgendeiner europäischen Gruppierung zu geraten. Die letzte aus dem Geschlecht der Ielaöie gestorben. Zagreb, 22. November. Gestern abends ist in Novi doori bei Zii-presi6, die Nichte des berühuiteu Vanus und die letzte ihres Stainmes, im 79. LebeuSjahre verschieden. Die verstorl>ene Gräfin bat ihr Schloß in Novi dvori, in dem sich die Krvvta mit den Gebeinen des berühulteu Bauus b<'-filldet. der Stadt Zagreb für sozial-rlmrita" tive Zwecke gestiftet. Zwillinge — Drillinge — Bierlinge. Vor kurzem erregte ein freudiges Ereigius in Neusalz a. d. Oder allseitige Anteilnal)-me. .Hier hatte eine Frau Drillingen — drei Knaben — das Leben gegeben, isachdeni sie erst drei Jahre zuvor Zwillinge zur Wi'lt gebracht hatte, damals zwei Mädchen. ?!lln ist diese kleine Geburtensensation für deu Au genblick noch durch die Nachricht überboten, daß in Breßlau soeben Vierlinge geboren worden sind. Dieser Fall tritt außerordentli^i, selten ein. Statistiken beweisen, daß auf eine halbe Million Geburten nur einmal Vierlinge kommen. Leider ist von den vier Kindern, die im Breslauer Allerheiligenhospi-tal das Licht der Welt erblickten, das nierie, ein Knabe, ein paar Stunden nach der Geburt, gestorben, die anderen drei sind gesund und lebensfähig. zem jedoch hatte man in den Erklärungen großer Staatsmänner des Westens gelesen, und auch Herr Dr. B e n e s war dieser Meinung, daß die Habsburger-Frage keine österreichische, sondern eine internationale, also europäisck)e Frage sei. Wie verhält sich jetzt der Standpunkt Dr. Gchuschniggs mit jenem der Westmächte? Und nun das wickiltiglste: Frankreich, lvel-ches am Ausbau der österre'.chisck)en Unabhängigkeit doch am meisten interessiert war ^ man erinnere sich nur an die entschlossenen Erklärungen des srüheren Außenntini-sters B a r t h o n —, diese« ?^ankreich muß es nun als Großmacht erleben, wie die öster reichilsche Bundesregieung die französische Forderung nach Auslieferung deS Mord-komplizen PerLevi«^ bagatellisiert. Dadurch, daß Oesterreich für so „unaVihÄnglg" erklärt wurde, geriet es nämlich gegen den Pariser Willen in die Me römis^ Umarinnng. Nur dem römischen Protektorat ist es also zuzuschreiben, daß Frankreich '.m Falle PeröcviL von einem ganz kleinen Staate, der eben „unabhängig" ist, sozusagen gefrotzelt wird. Indessen aber sieht d'.e erstaunte Welt, wie Deutschland, welches weder im Völkerbund sitzt, noch ein Verbündeter Jugoslawiens ist, sich alle Mühe nimmt, der jugoslawischen und der französischen Regierun,-, die Untersuchung im Falle von Marseille zu erleichtern, ganze reichsdeutsche Polizei-apparat wurde dem jugoslawischen Sektions chef Dr. Ivo Mogorovi5in Berlin zur Verfügung gestellt, um die Terroristen in Ihren Nestern im Reiche auszuheben, die Archiiv mit Beschlag zu belegen und so die Genugtuung zu Ordern, die die jugoslawische Nation vor der Welt erwartet. Deutschland hat dem s^riedenslverk selbst nach An--ficht derjenigen, die für Deutschland nlcht immer das beste Urteil hatten, einen grossen Dienst erwiesen. ES ist dies die hehre moralische Auffassung, daß Verbrechen gesühnt werden ulüs-sen, weil sonst der Geist des Verbrechens sich an jenen räck)en muß, die das Verlne-cherunwesen tolerieren oder sogar unterstützen. Im Unglück hat die jugoslawische Na tion jetzt Gelegenheit, klar zu erkennen, wo die wahren Freunde und die maskierten Feinde sitzen. Die Schirmherren der S a r-koti 6 und PeriSeviüin Wien sind eben mächtig geworden unter dem gegenwärtigen Regime in Oesterreich. Dr. Schi,sch-nigg braucht als Kanzler keine Doppelrolle zu spielen. Er ist Legitimist, waS er offen dokumentierte. Diejenigen aber in Europa, die die.Habsburger ilnd de?i schwarz-gell^en Geist treffen wollten, waren schlecht beraten, als sie Oesterreichs Ulmbhängigkeit znm conditio sine qua non ihres Wirkens erhoben. Mariborer Zeitung" Swmmer 2S7. Ke» N. NovemS« N«. Deutschlands ehrliche Haltung Berlin dat zur «lSmng des MarleMer Attentat» lm jugosiawtstde» swne vorbildlich Bettwg geleistet / Der »lock der antknvlfion»»«chea Srlede«s»aaten um Sugoflawle« Gen f, 21. November. zv einer ZeU, da die österreichische Regierung ltber Weisung aus der Hauptstadt einer gewisse« Grohmacht selbst die sranzS-sische Forderung nach Extradierung deS Mordkomplizen Ivo Peröevi^ abgelehnt hat und in Men grohe legitimistische Feierlich» leiten stattfinden, »»ird in ^nser diplsma. tschen Kreisen die vorbildliche Rolle Z^utslh« lands im Nachspiel von Marseille gerühmt. Deutschland ist zwar nicht Mitglied deS Bvl. kerbundes, es wird in der Behandlung der jugoslawischen Beschwerde gar nicht zu Worte kommen. Die deutsche Regierung hat jedoch mit Taten bewiesen, dah sie eine restlose Klärung des Verbrechens herbelwtinslht und jene Politik zuriickweist, die mit Revol. vern, Bomben und gedungenen Verbrechern operiert. In Genser Kreisen wird mit Zufriedenheit sestgestellt, dah die deutschen Behörden den Untersuchungsbehörden sehr viel dokumentarislhes Material iibex die terro» ristische Mion zur Verfiigung gestellt haben. Die lieutschen Beweisstücke sprei^n die unmittelbare Schuld jener Staaten aus, die die terroristischen Organisationen unterstützt haben. Nach Ansicht hiesiger diplomatischer Kreise hat Deutschland dadurch sehr viel zur Aufdeckung der terroristischen Aktion und zur Erhaltung des Fliedens beigetragen. Dadurch wurde auch die Front der sriedens-liedenden Staaten in Gens gefestigt; man erwartet sich davon aber auch eine ehebaldigste deutst^sranzösische Annäherung. o n f, SI. Nc»vcmbe?. Wie die Genser Entscheidung aussallen wird, ist heute schon leichter sagen wie vor einigen Tagen. In unterrichteten Kreisen erklärt man ohne Rücksicht, das; das lm Zusammenhang mit dem Marseiller Berbr»-chen zusammengekommene Material, welches in einer besonderen Denkschrist ^erreicht werden soll, derart umfangreich, sachlich und unwiderleglich sei, dab es auch durch reul-fionistische Manöver nicht mehr umgestoßen werden könne. Man ist hier fest überzeugt, dah dadurch ein weiterer Erfolg zur Festigung der Friedensfront in Europa erzielt WWb-» ockrde. «X dies«« Grwlde köme die d«fi«itwe «drechmmg mit dem «e»i. sioniSm«» erwartet werde«. ««zemmuister Ievtis »ird die Rote der jugoslamischen Regieruug morge» vor-mittags beim Bölkerbundsekretariat hinterlegen. Kürzere Roten werden auch der tschechoslowakische Außenminister Dr. Vene» und der rumänische Außenminister Tituleseu hin terlegen, um auf diese Weise die jugoslawische Demarche wirksam zu machen. Genf, 21. November. Die Versuche, die Behandlung der jugo. slawischen Beschwerde auf die lange Bank zu schieben, find noch immer nicht aufgege. den worden. Heute verbreitete sich hier die Nachricht, daß der Bölkerbundrat auch am Samstag nicht «erde zufammeulreteu können, weil der DreierauSschuß, dem die Behandlung der SaarabstimmungSsrage zusteht und dessen Borsitz deritalienische Delegierte Baron Aloisi führt, feine Arbeite« und den Bericht noch nicht fertiggestellt ha> be. Baron Aloisi soll erfucht haben, die Rats sitzung aus diefem Grunde mindestens bis Montag aufzufchieben. In eit i>sterretchs fchliek^ lich nur durch die Berufung eines legitim:, ftischen Landesherrn zn sichern fein wird." SinsSdruno elne« Sokol Stzifitage« MjWßich «« l7. D«p»«er »«« Gedenk» WIlIMidOr, Die Leitung des jugoflawischen Sokolncr. bandes erließ eine Smtdmochung, der zufolge der 17. Dezember zum SokolfostLag er-tlikt wird, an dem alle Mitglieder des Ver« bandes sich bezüglich der Nahrung auf das notwendigste zu beschränken ^ben. Am bc. sten werden der Anordnung jene ».ntsprech^n die an diesem Tage — bekanntlich ^r Ge. burtstag weiland König Alexanders des Nigers — nur von Brot und Wasser leben. Befreit von der Fastenpflicht sind nur jene, die auf ärztliche Anordnung die vcrgeschric-bene Nahrung zu sich nehmen müssen. Cokol Mitglieder, die Familie haben, müssen die Fastpflicht auch auf diese ausdehnen. Tie auf diefe Weife erzielten Ersparnisse dürfen bei Kindern nicht geringer sein als 1. bei Erwachsenen als 3 Dinar. Diese Ersparniiss find in barem Gelde dem Kassier betreffenden Sokoldereines zu übergeben, der sie mit Tinte oder Tintenbleistist in einem besonderen Sammelbogen einzutragen hat. Vcn dem s-o eingehobenen Betrag sind I,>?z dem „Sozialm Fond des Heldenkönigs Alc-xander 1. des Einigers", beim SokolverS linde, 40AS den gleichm Fanden bei den einzelnen Sokolgauen zu übergeben, wahrend K0?S den einzelnen Bereinen zur Bcrfiil^ii »i bleiben. ston als .Hoffnung WM Ausdruck brachte. Es sprachen noch Staatsrat Fürst Schönburg j^rtenstein und der bekannte Legi tun isten-fi'chrer Gesandter a. D. Wiesner, der dem Bundeskanzler dafür dankte, daß die Unabhängigkeit den Österreichern das Recht gebe, sich ihre Staatsform selbst zu bestimmen. so daß die Habsbuvgersrage von n-un an als rein innerösterreichische Fmge zu werten sei. Wiesner erklärte wörtlich: „Es gibt keine völkerrechtliche Borschrist, die uns verbieten würde, das .Haus .^bsburg wieder auf den Thron zu heben. Wenn sich die internationale Diplomatie auf die Formel geeinigt hat, die Habsburger-Frage sei nicht aktuell, so werden wir uns darüber mit ihr in keinen Streit einlassen. Aber was nil!^ heute ist, kann morgen sein. Wir Legitimisten wissen, soo Kontoristinnen werden zur Durchfüdrung eines Gerichtsurteils benvtigt Aampf um eliie SNeftn-»rblchost B e r l i n. S1. November. Eine bliesen» erbschaft aus Amerika ist nach Württemberg, und Südbayern gefallen. Eine in Philadelphia verstorbene und aus Deutschland stmn-mende Millionärin naniens Edivardine Henriette G a r r e t hat 18 Millionen Dollar hinterlaffen, die 37 Bauern aus Schwab i erhalten sollen. Die Nachforschungen habcr nun die Erbberechtigung festgestellt, was drc Jahre lang gedauert hat. Es stand fest, di^st der Großvater der Erblasserin ein aliZ Deutschland eingewanderter Handn^erker nn-mens Christian Schäffer »var. Nährend der Nachfors^ngen wurde nun in Westfalen ein »affinierter Fälfchungsversuch untern o innren. Es wmden die Äntragungen in ons Ztirchenbuch gefälscht, aus denen hervor Das größte Nülsel der MNenschast ffwe MkjewMche Prophezeiung: Ein Toter sagt den Tod eines Lebevv«» voraus! / Ganz Norwegen in Aufregung / Irrtum und Betrug ausgeschlossen Eine aktuelle Sensation Wt seit längerer t!lt ganz Norwegen in Aufregung und be-chästigt darüber hinaus fast alle wissen-gastlichen Kreise der ganzen Welt. Man ann wohl wirklich mit Rccht behaupten, ch es ein ganz unerhörtes Geschehnis ist, irenn ein Toter >den Tod eines Lebenden rophezeit und »v«nn — das ist noch phan-slischer — diese Voraussage auch tatsüch-ich in ErflMtng geht! Ein solcher Fall ist Ilist flir unser bestimmt nicht sensations-Zeitalter, dessen Menschen schon ilber ie »iiglaublichsten und tollsten Affären mit tilmpfeii Sinnen hinwegschreiten, ganz bei-Ziellos. l?I ist wohl am b<'sten, die Tatsa-dieses fast nnheinilichen Ereignisses sel-r M berichten, so wie sie die norwegische s^^'ellschaft für Physische Forschungen vor iinl^en Tagen verl^ffentlicht hat. Ain K. August 1934 kam bei einem Ba-tiiiij^lück der norwegische Amtsrichter mld chriftstl-ller Ludwig R a h l ums Leben. V und seine Familie waren seit 1!» Iah-bekannt als eifrigste Experimentatoren. !(' spiritistischen Seanceit im Hause Dahl urden mit .^ilfe einer verheirateten Toch-l'v Ittgeborg .^töber als Mediuni durchge->il>rt. ^^wei verstorbene junge Söhne Dahls, udinig und Ragnar, pflegten sich häusig ilvch die Stimme des Mediums bei den Sc-» ncen zu meldeit. Nun behauptet einer der illnehmer, der verstorbene Ragnar Dahl ltte ihm voin bevorstehenden Tod feines acht Monate vorher, also bereits im c.^cutber Mitteilung gemacht. 'ÜZieser eiluchn^er, Amtsrichter Christian Apetls, II Flvund des Hauses Dahl, darf als ver-nlenstoiirdig gelten. Er sagt aus: Am lbend des 3. Z^zeniber 1933 habe sich iul ailfl! einer spiritistischen Sitzung t>er ver--.'il'one Nagnar Dahl gemeldet un>d nach iner Unterhaltung mit d^!.'m ganzen Kreise ^'in Gespriich nkit Apens allein gebeten, 'prach wie üblich durch das Mediuin sei-in Trance verselten Schwester Jnge- !'?ach der Aufzeichnung, die sich Christian l'kiis noch in derselben Nacht machte, sag-lsiili Ragnar: „Ich möchte etnias voraus-Mu, was ich keinem Familienmitglie^d ntit cilen kanlt. Dn sollst es fi'ir dich behalten, du siehst, daß die Zeit zum Sprechen t^'iumen ist." Apens fragte: „Wann wird sein?" Ragnar antwortete: „Das wird zur rechten Zeit von selbst erweisen. Im aiife dieses Jahres wird unser Vater zu berufen. Niemand kann es hindern. Jn-eborg wird sich, wenn sie aufwachst, an nichts all dem erinnern." Apens fragte ob Laufe dieses Jahres heißen sollte, im Mise des Jahres 1!).'^3. Er erhielt die Ant-vrt, das Ereignis sei im Zeitrauni des i?ii!mendcn Jahres zu erwarte»:, „aber nicht ^uiti". Ferner wurde ihm der Auftrag nach Dahls Tode öffentlich zu erklären, daß er bereits am 3. Dezember 1933 die Mitteilung bekommen habe, gegeben. Er ging, seinem Berichte nach, heim, versertigte er eine eingehende Niederschrift, weckte auch noch in derselben Nacht seine Mutter und teilte ihr mit, daß er ein unerhörtes spiritistisches Erlebnis gehabt habe, über das er aber noch nicht sprechen dilrfe. Die gleiche vorsichtige Mitteilung machte er auch noch einem On-kel und einer Tante. Die Bier berieten dann wo er die versiegelte Niederschrift aufbewahren sollte. Sie bestätigten leht vor der Psychischen Forschungsgesellschast ihre (^spräche mit Apens. Anfang Mai habe der verstorbene Nagnar Dahl Apens wieder zu einer Unterhaltung mit ihm allein aufgefordert. Da erzählte nun Ragnar, daß noch eine andere lebende Person die Nachricht vom bevorstehenden Tode seines Paters bekominen habe. Das sei ihm und seinem Bruder auch erst jetzt bekanntgeworden. Diese Voraussage, die i'lbrigens nur in einent äiifsrierten und noch nicht entziffernden« Briefe ge-lnacht worden sei, fei bereits einige Zeit vor der Dezemberseance einer Freundin der Fa-milie, Frau Schiffsreeder der Stolt-Nielscn. von ihrer verstorbenen Tochter gemacht wor den. Bei einer der späteren Seanccn sagt ihm Ragner in Gegenwart verschiedener anderer Teilttehnier noch: „Alles geht nach Programm!" Einige Tage später, als Apens nicht zugegen war, ließ ihm Nagnar durch andere Teilnehmer bestellen: „Was dn schon weißt, wird eintreffen am 10.—12.—14". ?lnfang Atlgust hatte Dahls Tochter In-geborg zlvei beängstigende Träuuie. Der eine kam ihr während einer Seance am Abend vor Dahls Tode. Sie sah ihren Vater stehen zwischen ihren beiden toten Briidern Ludwig und Ragnar. Er läcl)elte sie strahlend an und sagte: „Denk' dir, nun höre ich normal auf beiden Ohren". Jir der gleiche»? Nacht träumte Frau Jngcborg, ihr Bruder Ludwig sage zu ihr: „??ntt innßt du dich wirklich beruhigen. Wir ordnen alles auf das beste". Der 8. August war ein warmer Sommertag. Dahl wollte mit seilten Enkel-kinldern und seiner Tochter baden. Frau Ingeborg hatte ihm von ihren Besorgnissen erzählt, aber er tröstete sie. Dahl badete und schwamln etiv« 15 Meter hinaus. Dann rief er Plötzlich seiner Tochter Ingeborg zu: „Ein Krampf, aber ich schaffe es schon!" Doch Dahl ging unter. Frau Köber stürzte sich sofort ins Wasser und' brachte ihren Bater verhältnisniäßig rasch ans Land. Es war aber zu spät. Die erste Person, die Frau Köber traf, als sie um .Hilfe rief, war Frau Schiffsreeder Stolt-Nielfen. Diese traf den sofort gerufenen Apens im .Hause Dahl. Sie kannte ihn noch nicht. Als sie ihren Natnen hörte, sagte ihr Apens in Gegenwart von Zeugen, sie habe einen chiffrierteil Brief von ihrer verstorbenen Tochter in einer Seance od U« ewe »»e Owktamp« kDtiken» ««m 6t« «e Uektl«»»w«tzg k» n«Ivn vSksIvm««. 6« vordrauck w Hiia« dereltknet kst. Usmpen «rmüg- Ileken lkre venscktvIUsuns. 7Ut«Z5k/^t1 mit vell>lumei>zt»»tel«aa. diktiert erhalten, in deni der nunmehr eingetretene Tod Dahls vorausgesagt wäre. Frau Stolt-Nielsen gab zu, dinterlass!lng grc's'.cr Joachim Niiigetnatz gestorben Berti n, 21. Nvvember.' m seinen: Berliner Heim ist der bekannte yriker und Maler Joachim Ringelnatz i'ch langem, sclinveren Leideu gestorben, ltgeluatz hatte iit der letzten Zeit inate-icsse Not gellitte?». Die F^reittrde brachten Hilfe, als es bereits zu iM war. liingelnatz ist 53 Jahre abt geworden. Er ar ein Dichter mid ein Original, einer, der allen Volksschichten gelessit tvurÄe. Am be-linntestPn war sein „Seotnaltit Kuttel Dai^del > Mit di>ni Band „Gedichte-dreier Iuhr-lmtte er das hundertste' Tattfend seiner Rowoihlt erschietten Bücher überschritten. >n richtiger Naine war Mttier; er ammte aus Leipzig. Riti^elnatz »v-ar mit 17 ahren Schiffssnitige ans einsni englischen limpfer, dann Einjähriger bei der.^'riegs-larine, Rezitator bei der .^thi Lobus in lnchen. Im Kriege: Batterieführer und ilinont bei einer Minensnck>division. Nach IN Urie^': Rezitator in allen großen städ- tisclien Kabaretts. Zuletzt Leiter eines Neincn Ensetlmbles, mit dein er uinherzog, uin sein Seemannsftück „Die Flasche" aufzuführeit. Zuletzt verschwand seine l^stalt immer inehr und mehr von der Meinkunstbühne. Sein Na nie als Dichter aber behielt ungetri'lblen Glanz. Srazer Theater » Oper — Operette — Luftspiel. G r a z, Mitte November 1934. „Bis dahin hatte die deutsche Oper so gut wi« gar nicht existiert; mit diesem Werk war sie geschaffen . . Diesen Satz hat Richard Wagner über die „Z a u b e r f l ö t t e" geschrieben,. Besitzt sie doch die Kraft, alle»! Wandlltngen der Muftt zum Trotz, innner wieder Ohr und Herz zu erfreuen, wenn auch die Handlung Phanwstifch verworren uild der Text eigentlich kläglich ist. Aber durch .Handlung und Musik zieht der Grundton: Liebe. Sie ist es, der Mozart in seinem Schwanen-lied wunderbare Herzeitstöne verliehen hat. Die Vorstellung nahm einen' schönen Verlauf. Ein Verdienst des Dirigenten Karl R a n k l, des Regiffeurs Rudolf Leisner uud der Soliste>i. Der schönstimmige Tamino Nolles fand sich mit der Mozartschen Kantilene gut ab. E r u st e r war ein königlicher Sarastro, dessen profunder Baß iit den „heiligen Hallen" klangvoll widerlMte. Den Sprecher verkörperte Lob in a n n niit edler Würde. Frl. H andl führte sich mit lden Arien der „sternenflaintnendeit Köttigin" als vielversprechende Sättgerin ein. .Harriet .H e n d e r s bot eine seinstilninige mnsikali-schc und darstellerische Verlebeiidigung der Pamina. Die l^eitere Gegenseite der ernsteil Vorgänge der Oper fand int urwüchsigen Papageno Thon ti s, zu dessen Schöngesang int reinen .Hochdeutsch der Wietier Dialekt in der Prosa allerdings iticht stilgemäß erscheint, in der spielgewandten Papagena des Frl. B ü hler uud der groteSketl Lc-beudigkeit von a u s ch i l d s Monostatos wirkungssicheren Atisdruck. Auch alle übrigen Mitspieler tnaren wacker ant Platze. „R h e i ZI g o l d" ist vorüber. Der Ktto-ten des Weltgedichtes ist tvioder gekltiipft, der Kampf zivischen Golddurst und Egois-nlus einerseits und Liel'o andererseits ist er-öfsn-et. Die Ausführung ging unter verheißungsvollen Zeschen vonstatten. Die gros;e Rolle, die im „Rheingold" der Natur zuge-iviesen ist( bedarf einer überaus fein abge- stluttnten und bestitnint wirksanien ^'lnsftlit-tnngs-, Beleuchtnngs- und bnhn^ntecsn'ischen Kunst. Mit den verfügbaren Mitteln bat Spielleiter Dr. .Herbert F u r r e g in kluger Ausnnl)utig tangliche Bühnenbilder erzielt. Das Orchester Uttter Operndireltor R a n k l wies frische, kräftige Akzente ans und bra6)te besonders die chavakteristisrs^e Nibelheimmusik zu inächtig klingender Steigerung^ Auch solistisch staitd die Anffiihrnt^g auf schöner .Höl)e. Der ragende, kraftvolle Wotan Alebrt L o h m a tt n s befriedigte besond<'rs gesanglich. .Hlins D e v s e r l,at als Loge angenehul überrascht. Wie T l) ö-n y einen vorti-efflichen Alberich stellte, bewiesen auch N o l d (Froh) uttd L a i, d e r (Erda) ihre stimmliche Zugehörigkeit znin Wagiter-Gesang. Das Rheintöchterterzett der Damen B ü h l e r, B a n tn a n n und Mat? er und alle anderen Darsteller trngen ebenfalls znni Erfolg der Anfführung verdienstlich lvi. Richard Straitß kam mit seinen, Musil^ dratna „S a l o tN e" zuui Worte. Die Titelheldin sang Ella F l e s ch. Im Einklang mit der wunderbar abgetönten Gebärdensprache des Orchesters vermochte sie ihr Spiel sinttgeiuäß sehr ausdrucksvoll zu gestalten „Mariborer Zeitung" Nummer 267. Freftag, den 23. November 1SS4. Schulden, sobaU» ihr der Boden unter den Füßen zu heiß wurde. Kürzlich kanl sie un-ter dem Namen Rola von Kozyski in Be-sslcitung zweier Jünglinge im Alter von N und 17 Iahren, die sie als ihre Söhn? ausgab, in die Gegend von Bvurg. Sie erwarb mit Hilfe ungedeckter Schecks das Schloß Ri-chemond, kaufte zwei Autos und führte ein fürstliches Dasein. Wie sie zugibt, hatte sie vor Beginn der ganzen Aktion vierzig Centimes in der Tasche gehabt. Die Verhi^ftung irfolgte auf Grund einer Anzeige des Ortsnotars. der verschiedene FvTderungen gestellt hatte. Wie sich herausstellte, hatte die Hochstaple rin auck) enge Beziehungen zu Sta-vi.skt). Auch eine Visitkarte des Königsmörders von Marseille umrde l>ei ihr gefunden. Der größte Kuchen der Welt Dovnirstog. den 22. «ovemder Maler und Bkbhauer aus Aubljana haben ausgefteM (Großer Kasino-Saal.) Wer Vieles bringt, wird jedem etwas > beachtlich vertreten. Der Maler Fran Kle- A 'Iiie Stadtverwaltung von Mcll>ournc ließ den lOtt-Iahrfeicru Ausrraliens vo,: einem in Ällstrnlieu Icbeud^il österreichischen Bnctcr den grü^s'^ten Uucheu der Äelt anser-tigen. Dieser Rekordkuchen hat ein Gewicht von 10 Tonnen. 1,.^» Tonnen Butter und clu'nsovicl Zuctcr und Mehl, 'i,.') Tonnen getroctnete Früchte, 1^ Zentner Mnndl.In und Eier wurden darin verarbeitet. Ter stuchen besteht ans Stücken zu je .'ii') Pfund, die ein^^eln gebacken nxirden. Tie fünf Schichten enthalten in 'jucterreliefs die Geschichte Australien'^, ilnser Äld ^cigt den Riesenkttchen. der ül'er 5» Meter hoch ist. Eine Stadt ohne Wasser. In Vartenstein hatte man versäumt, na6) den ReinigungSarbeiten im Wass-^rwcr? den ^'ckiieber rechtzeitig wieder zu öfsnen, so das^ durch den starken Ueberdrnck inl ^Lindkcssel dieser zerrissei? wnrde. Durch die umherfliegenden Eisenstttcke wurde dabei das HauPtznleitung'Zrohr der städtischen Wasserversorgung zerschlagen, und der Wasserbehälter des Wassertnrms lief leer. Vis zun: l^intreffen der aus .^Nwisisber/^s herbeiiehol'-ten ^Facharbeiter mussien Wa^serwagen in der Ttadt herumfahren und d'.e „trockengelegte" Bevölkerung init dem !,otwendigen Wasser versorgen. bringen, „könnte man sagen", wenn man den großen Kasino-Saal betritt, in deni Matija I a m a, Matej Stern, Anica Zupa -n e c-S o d n i k, Hinko Smrckar, Rihard I a k o p i L, Niko Pirnat, Ivan Z a -j e f, Tine K o s, Fran KlemenLie, Albert S i r k, Dalmatico I n ch i o st r i, France Gor» e, Peter L o b o d a, Maksim G a s p a r i, Fran Zupan, Ivan V a v-p otie und Bruno VavpotiL ihre Werke ausgestellt haben. Ausgestellt sind ins gesamt 124 Gemälde und Plastiken. Ein Rundgang durch die Ausstellung zeigt unS, daß hier viel Wollen und künstlerischen Ringen zur Schau gestellt wurde. Drei Maler sind es insbesondere, die durch ihre Eigenart in der Ltoiuposition und Farbe in den Vordergrund treten: Rihard I a k o p i L, Talnlatico I n ch i o st r i und Maksim Gaspar i, die beiden erstgenannten nlit ihren prachtstrotzenden Blumen-Stilleben, letzterer mit seiner typischen Art, slowenisches Volkstuin in seiner künstlerisch reizvollen Ei genisinnigkcit darzustellen. Matija Jamas Bilder, von denen einige in der Manier u. Farbkomposition manchmal an Hans Tho-ma erinnern, liebt die Dunstschleier auf seinen Landschafteil, die in mancher Hinsicht eine schärfere Junenkontrastierung fordern, l Ausstellung ist aber trotzdem eines lohnenden Mit drei Aquarellen ist Albert Sirk sehr I Besuches wert. x. Y. menöiL (insbesondere „Winterlandschast") verspricht noch viel, ebenso der Bildhauer France GorSe, dessen Christus und Detter aus kontenplativen Ersühleti entstandene Kunst find. Auch als Maler und Karikaturist ist er sattelfest. Ganz hervorragend ist Tine Kos, dessen Plastiken hohe Kunst im reineren Sinne des Wortes offenbaren. Niko Pirnat, der von Mestroviü, seinem Lehrer, noch nicht ganz losgetrennt ist, bleibt als Bildhauer weit über den Maler. Die Malerin Anica Zupanec-Sodnik zeigt viel versprechende Stilleben. Ein Talent, das sich noch entwickeln wird. Dasselbe gilt von Ma-tej Stern und Bruno BavpotiL. Besonders hervorragend ist auch der Bildhauer Peter Loboda, der leider nur mit zwei Skulpturen vertretet: ist. Ihre Werke stellten auch noch die Maler Franz Zupau, Ivan Vav-potiö, Hinko Smrekar und der Bildhauer Ivan Zajec aus. Bei allen sind mehr oder weniger Fortschritte im Können und in der künstlerischen Auffassung zu verzeichnen. ES ist nur schade, daß es kein vollständiger Quer sckinitt durch die Ljublianaer Kunst ist in dem Sinm, daß auch noch andere Künstler ausgestellt und größere Werke gezeigt hätten. Besonders vermißt sind die Brüder Kralj. Die MMelmeersahrtm lmArüdladr Zu den schönsten Erholungen ge.^ört sicher lich eine Fahrt durch das Mittelmeer, wobei die malerilschestcn Gegenden der Levante, ?lordafrikas. Spaniens, Frankreichs und Italiens beri'chrt werden. Zu solchen Vergnügungsfahrten hat sich '^uch die Reederei „Jugoslawischer Lloyd" entschlossen, die es zu bedeutend ermäßigten Preisen jedermann ernlöglicht, nnt dem großen Ln^usdampfer „^lraljica Marija" eine solche Fahrt mitzumachen. Die Erfolge der bisherigen Fahrten gaben Anlaß zur Festsetzung nachstellender Reisen, die im kommenden Frühjahr bemerk^ stelligt werden: 1. Fahrt vom 7. bis 2K. April ls)3i', nach Dalmatien, Sizilien, Süds'pani..'n, Gibraltar, Ncrdafrika und Malta. Fahrpreis von Dinar aufwärts pro Person. 2. Fahrt vom 2s>. April bis Ii). Mai nach Dalmatien, Malta, Barcelona. Frnnzösi,sche Riviera, Tripolis und Aegypten. Preis von 5l)s)0 Dinar on. 3. Fahrt vom 21. Mai bis !. Junl nach Dalmatien, Malta, Barcelona, Fr^nzösiiche Riviera und Neapel. Fahrpreis von Dinar an. 1. Fahrt vom li. bis 22. Inn, nach Dal- matien, Athen, Jstambul und' Zthodus, Fahr preis von 4300 Dinar pro Person aufwärts. In den Fahrpreis ist auch die gesamte Verpflegung am Schifs solvie Nächtiglkng auf demselben während der Reise inbegriffen. Erschöpfende Informationen erteilt das Reisebüro „P u t n i k" in Maribor, Ale-ksandrova cesta 35. Telephon ul. Goldene Hvchzeit. In Sv. Peter bei Maribor beging der dortige Besitzer Alois tz e n e k e r mit seiner Gattin Johanna das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Der Mann zählt 8b und seine Gattin 75 Lenze. Das Jubelipaar ist noch sehr rüstig. Unsere herzlichsten Glückwünsche! nl. ManisestationSversammlung der ve. werkschaftskommisjion. Die Mariborer Ge-werkschaftskommission hält Sonntag, den 25. d. um 9 Uhr vormittags im Un'onsaal eilte ?srlieiter-Manisestationsvcrsammlung ab. Es sprechen Dr. I e l e n e r aus Ljub-Ijana über das 25jährlge Jubiläum der Ti-voli-Resolution und Stadtrat Petejan über die Lage und Forderungen der Arbei- Arbeiter^ngerchor unter Leitung Chormeisters Herrn Cibic mit. m. TraminHe«. In den letzten Tagen lvui den in Maribor getraut: Franz Zala^ mit Frl. Therese Gril. KonrÄ Fak mit Fli Justine Sikledar, Ferdinand Bab's mit Frl Angela Divjak, Miroslav Nova? ntit ^rl Zmaga Türk, Franz Mernik mit Frl. Aa rie ^inkoviö, Heinrich BaS mit Frl. Aurcli Lorbe? und August MlinariL mit Frl. Ol«,!, Lipovk m. Die Grüßen der modernen Chirurgie Ueber dieses interessante Thema spricht an Freitag, den 23. d. der Primararzt unseres Krankenhauses Herr Dr. Mirko ö e r n i im Rahmen des nächsten Vortragsabende^ der GosmldheitSwoche unserer Lolksuniver sitSt. m. Sin nener AnSsichtStnrm. Der beliebte ^uSsichtpmlkt Slv. Pankracis am Kozjak er hält demnächst einen Ausfichtsturm. D Bevölkerung Z^r dortigen Gegend weiß d? Fremdenverkehr wohl zu schätzen und bc müht sich, die Touristen aus alle mögliche Weise herbeizulockm und i^en alle An tlehmli<^eiten zu bieten. Die dortigsn Land Wirte beschlossen, den gefaßten Plan so rmch als möglich durchzuführen. Die gesamte völkerung arbeitet an den Borbereitung kür den Bau des Ausfichtsturmes. Materlc^ fuhren »Verden unentgeltlich vorgenomi'l.eii die Schüler schleppen unter Leitung der L rer Steine und anderes Baumaterial her bei, überhaupt jeder, der am Bergesglps oder in dessen Nähe zu tun hat, nimmt Äon Material mit. Im kommenden Frühfahr soll der Bau des Aussichtsturmes einsehen. m. Den städtische« Annen ^r»ird vom ^ Dezember an das Brennholz bMv. der Bc trag zur Beschaffung von Brennniaterii angewiesen werden. Personen, die fich der Obhut des Vevsorgungshauses besindrii haben im Sozialpolitischen Amt des Sta^i tnagistrates, RotovSki trg 9, während Amt^tunden mit ihren AuSoeisnt vor,ii-sprechen, worauf sie die entsprechende Aw Weisung erhalten. Diese Ainveisltnsien erho ten nur jene Armen, den«! auf Grund tles Besl!^usses des städtischen Arnlenratc; die ordentli^ monatliche Armennnterst?it zung zuerkannt worden ist. m. Die erste M«fi?a«Whrung im Theater ist fiir kommenden Samstag angesetzt, ErstauffÄhrung gelangt Lehars OpereUm fchlager „Z a r e w i t s ch", dessen inelodiö se Musik die Zuschauer sofort in ihren Bm n zieht. Am DirigentenPult Herr H erzo o. Regie Herr K o S i L. Die gsschmackvossm neuen Toiletten stammen nach den Entivlir-fen des Architekten S tupic a aus Atelier S e v e r in Ljubljana. 11. Gründung einer Feuerwehr in Podova In der Umgebung von Raöe war in dova im Laufe dieses Jahres eine Ncls? von Bränden zu verzeichnen. D!e terklasse. Es wirken die Musikkapelle der Eisenbahnarbeiter nttter Leitung des Kapell-kerung raffte sich jetzt auf und gründete Meisters Schönherr und der vereinigte I nen Feuerwehrverein, um in >>inkunft < nnd .zn packenden ^'»öhepnntlt'n zu steigern. Ihre erwachende Leidenschaft zu Johanaan, ihr stunimes Epiel nach dessen Fluch, den zu »vildester Sinnlichkeit aufivallenden T»in,z der sieben Schleier, das grauenhaft naive Ver-laiMn nach dem .^iopfe des Propheten und die widernatürliche Szeue init dessen abgeschlagenen? Haupt zeichnete sie uieisterhaft. Wirtsani in Wort und Ton nnilte sie den alttestamcutarischen Weibsteufel und löste gesanglich ihre schwierige Aufgabe, dank ihrem biegsanien, in allen Lagen klingenden hochdramatischeil Sopran, restlos. Prächtige Mithelfer sand sie iil D e P s e r s Herodes, L i n s' .Herodias, L o h ni a n n s Joha-naan, N oldcs Narraboth und nicht zuletzt in .^iarl R n t l, der das Orchester in ilppiger Farbenpracht schwelgen ließ. Die Oper „D a s M ä d ch e u aus dem goldenen Weste?:" hat in Graz nach jahrelangem Schweigen erobernd eingeschlagen. Puccini lieh den Wildwest-Schrecken eine überaus bekömmliche Musik, der es trotz der vielen dramatischen Aufwallungen an Süße nicht gebricht. Man verfolgt die Romantik bunter Geschehnisie mit Interesse nnd ersreut sich an den herrlichen Slängeu der Partitur. Rudolf Leisner bot ein Meisterstück szenischer Gestaltnngs-kuust. Operndirektor R ankl musizierte lnit der .Hingabe des ^-I^egeisterten. Die Minnie der Frau Ella Flesch brillierte auf allen Linien hinreißender Darstellung. Auch Hans D e P se r (Ramevrez), Albert L o h-nl a t! n (Rance), wie die Herren E rnste r, Reisinger und Thön t) fanden dankbare Gelengenheit zu schöner stiininlicher Entfaltung. Nicht mindere Anwälte ihrer Rollen wäret! F o l z a r i, H anschild uttd Luise Banm a il ti. Mit denl „D o tt au l i e b ch c n" ist eine genlütvolle, ntelodiettselige Operette eingezogen. Eduard Eisler ntacht echt wienerische Musik, ttach der es sich trefflich ta,izett und singen läßt. Die .Handlung bietet reichlich Stoff zu humorvollen Szenen im Rahiuen citrer bildhaften Ausstattung. Die Spieler sind init bester Geberlautte atn Werke: Frau Star y-S ch tn i e t e r als sesches, sing-freudiges Wachauermädel, Günter F i s ch e r als kämpfender Bräutigam, Kurt Köhler, der auch für eine farbenreiche Szenebelebung sorgt, als origineller Wachauerwirt, A l-p a s s y als Poltetlder Theaterdirektor. s r i t s ch als edeltnännischer Wohltäter, ^ Fritz B ö t t a c r (Fabrilant^nsohu) mit Brigitta Mira, gaitz in ihrem Tanzelement, sertter Cilli Posch und die Herren H e r b st, .Hage tt und Riha r. Kapell-nteister Fritz Voglar kredenzte die Mufik mit stinilnungstnehreuder Frische. Die Opi'rette „A d i c u M i m i" von Be-uatzky löst in ihreni neuett Kleide viel Heiterkeit aus. Brigitte Mira (Mittti) findet da-ritt als tetnperanientvolle Darstellerin und ! Tänzerin eittx Bolnbenrolle. Fritz B ö t t-! ger (Sekretär) asiistiert mit würgendem Hu-!>nor und virtuoser Tanzkunst. Kurt K ö h-l e r (Präsident), Alma Mayer (dessen ! Gattin) und Klüger (itt seitten Tempera-tnentausbrüchen ein etwas zu auftragender Pulverfabrikant) trugen tnit Sylvia M a-l i tl, M i t t e r st e i tt e r und Herbst zur Stimmungsbelebung verdienstlich bei, Kapelltneister Fritz Voglar und Spielleiter Kurt Köhler walteten mit zündender Schlagfertigkeit. Den Hauptschlager liefert das Lustspiel lnit Musik „S t r a ß e n m u s i k" von Echvrek-Saßmantt. Ein liederliches Jlwsikan» tenklceblatt tvird von den: guten Hausgeist „Fanny" betreut und nahe am Rande des Verbrecheits von ihr davor gerettet. Sie, die zlverdende Mutter, käms^st um die Liebe ei- lttes brutalen Saxophonbläsers, dessen Wiin dertrieb ihn vom Hause treibt, allerdings nur auf kurze Zeit, uin dann um so reuiger zurückzukehren. Auch Fanny verläßt das Hau?, itt dem die Unordnung die Oberhand winnt. Was sich da an Kochgeheimnisseu lind Vernichtungsdrang abspielt, ist ganz eittsach zutn Kranklachen. Oft nimmt die Zwerchfellcr fchütterung im Zuschauerrauin derart daß tnan von der Bühne, auf der ein bunt?^ Durcheinander, bald schlummernd, bald pol ternd den Raum erfüllt, kein Wort verstehen kann. Erst als Fanny als rettender Engc' wiederkehrt und die hohe Polizei den Finder lohn für einen Pretioseitfund ankündigt, ebb sich der von Humor und Komik reicht bedach' te Wirrwarr zu eiuenl allseits begllickendc» Ausgang des Stückes. Um die ausgezeichnete Aufführung machten sich die Datnen W c i-ler, Devez und die Herren A l P a s s H e r b e, K a nt i l l, K l ü g c r, R a i n e ntid Spielleiter Reichert sehr verdien Sämtliche Vorstellungen erfreuten sicl> nollbesetzter Häuser uttd trugen den Haupt" darstellern ititd Dirigenten reiche Ehren ein. Hatts P r a t s ch c r. Fve^ag, ?en SS. Äoveml?«: 1SS4. va noch ausbrechenden Bränden mit Erfi'lg entgegentreten zu können. Der Berein bestellte bereits d'»e erste Spritze, die kommenden Sonntag eingeweiht wird. m. Wichtig für G«kol«itglieber! Der Sul-t^rausschuß der Sokoln des Köiügreichoz Jugoslawien ersucht alle Verbände, Gaue, Vereine und auch einzelne Mitglieder, die Radioapparate oder Detektoren besitzen, ihm zu statistischell Zwecken die nötigen ^ten auf besonderen Formularen zur Verfügung zu steilen, um seine Propagandatätigkeit zu erleichtern. Die Formulare sind bel den «o-lolgauen zu beziehen und der Leitung der Organisation in Beograd, Abteilung für ?!adiostatitik, Prestolonaslednikov trg 34. zu zustellen. Sollte im Bereiche der einzelnen Cokoleinheiten kein c'mziger Enipfänger vor Händen sein, so ist dies auf dem Formular tbensaNs anzuführen. IN. Verhängnisvoller Sturz beim Spiel. der TriaSka :esta stÄrztc das sechsjährig sze Söhnchen des Arbeiters Filipui be'.m Epiel so unglücklich zu Boden, dast es einen Prnch des linkeir Beines erlitt. Dtis .i?ind mußte int ^i'rankenhaus untergebracht wer- lii. Unfälle. In Pobrc'!jc stürzte die 27-jährige Johanna V od eni k aus ziemlicher Höhe von einem Dach und verletzte sich am ganzen Körper schwer. In ^t. Ils erlitt der sechs Monate alte Winzerssohn Franz P r o S l schwere Brandverlehiingen am Körper. Das Kind stürmte vom Arm einer t'vlau auf den Sparhord. nl. Wetterbericht voni 22. d., 8 Uhr fri'ih: Feuchtigkeitsmesser — 7, Baronieterstand 7l9, Temperatur —1, Windrichtung NT, ??iederschlag — nl. Wetterbericht vom 22. Nov., 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser —7, Baronleterstand 7^9 Ämperatur —1, Windrichtung NS, Nieder» schlag 0. b. Gonnenland. Eine empfehlenswerte Zeitschrift für lieranwachsende Mädchen. Re-siigiert von Maria Domanig. Verlag „Ty-rolia", Innsbruck. Pro .Halbjahr 6. Sch. »Aus Vtuj p. Die Reguliermrgsarbeiten an der Grs-werben fortgesetzt. Nach Abschluß der 'X^!gulierung des ersten Abschnittes des Gra-ssnabaches werden nunmehr die Regulie-ruilgsarbeiten au6i am untern Teil fortge--Man hofft, das, f>ilr diese Arbeiten lvci-tere Dinar aus dein Notstanidsfond öc'r Banatsverwaltung gemacht lverden. p. Landfeuer. Mittwoch früh äscherte ni PobreZje bei Sv. Vid ein Schadenfeuer das Aohn- und Wirtschaftsobjekt an: Anwesen des dortigen Besitzers Mi<^el i r o v n i k !'oll?omlmen ein. Die si^ort erschienenen ^Feuerwehren von Jurovec, Sv. Vid und Lluj mußten sich auf die Lokalisierung es Brandherdes beschränken. Der Schanden dürfte an 40.lX)0 Dinar heranreichen. P. Im Vanne des Alkohals. Vor mehreren !agen weilte in PobreZze bei Sv. Vid der 2.^jährige Bäckergehilfe Alois Zamuda «mf Besuch. Der Mann trank übers Maß und inachte sich erst spätabends auf den Heimweg. Wie besessen stürzte er sich auf die Straße und forderte mit dem bekannten „Auf biks ' die Burschen heraus, gleichzeitig verliehen z^vei seiner Zdumpanen:nit mehrerm Pistolenschüssen ihrer gereizten Strnlmung Ausdruck. Unglück wollte es, daß gerade icht die Brüder Jgnaz und Franz PlajnSek des Weges daherkamen. Mein deren Auftauchen genügte, daß Zamuda unid seine Kum panen ihre Messer hervorzogen. Im Nu lallen sich die Burschen in den Haaren und ehe noch die beiden Brüder das Weite suchen konnten, hatten sie schilvere Verletzungen abbekommen. Einer von ihnen erlitt einen derart heftigen Stich in die Halsgegend, daß er bewußtlos zusammenbrach. Beide Brüder wurden ins hiesige Spital überfÄhrt. Hoffentlich werd^ die übermütigen Raufbolde ^er verdienten Strafe nicht entgehen. p. Unfälle. Der dreijährigen Besitzerstochter Anna Krajnc aus Dornava fiel ein schweres Gewicht auf den Fuß, wobei sie eine schwere Quetschwunde erlitt. Die 16jäh-rige Befitzerstochter Aloisie Suhen wurse von einem Pferd in die rechte Hand gebissen. Beide Mädchen befinden sich im ^an-kenhauS in Pwj. /ÄS V««*» W»»»'« «I«»» i»t e> k«» oüLU» «I»U Li« ü»r« vvr Vi»«l u»«I «»el»«v Li« «» «o: Xl»«»«I b«vo? Li« l«iel»t i« »va. lNVU^-«»I»I ck»!»» H«?«» «» I»«?« I» >«»» »I», «^»» «tx» ^>«»» »» Iit»!»!«««»» «I« I«» r«U- ,«< Radio l'reltsss, 23. ^ovomdvr. I^jubljanÄ, ll l^Iir: Let^ultunli. — LciiÄÜpIatten. — lZ: Lcliallplattcn. — I«: Vortrs«. — I8.?g: 0rcko8terkon2Lrt. -l8.4ö: Vortr^xe. — l9.?5: Orckesterkon^ert. 20: vebertraeunl: aus ^asreb. — 22: l)rLlie. sterkon^eert. l2: Xon/.ert. - 16: Vl-cliestvi-kmi-ert. — 17: Kinäerturiicii. — 19.!0: KIsnIiÄ Kösler sinxit. — 19.50: Stuncic äer I^iation. — 20.20: Sciial'lilattLn- — 20.^0: (lebertrasun« aus — 22.15: ^keni^. kontert. — Wie >i, 15.-^0: l^ilf .luAenclstuil-äe. — Iti.I5: ^U8 frAn?tt5l5clie>i öpern. — 17.20: Vorträsc uuk zwei Klavieren. — 19: Sciiubert Oktett f-vur. — 22: l/nterlialtuuLti iton^ert. ö v r l i n, 16: am I>IaLll- mittue. — l8..?0: l.iecler. — 19: I-'lötLnkonxert. 21 >5: öeetlioven. — 22.20: ^keiiämusilc. K k ü l, II. I9.Z0: Aclillllfllatteii. — 19.40: VortrsL über l^oonarä» Vinci. — K u ä u-P L R t. 2005: Kouiiert. — 21.Z0: .sa?z^. -22.40: ÄLLttuei-Icaiielle. — V u k a 7 c s t. 17: Orcl^e-iter. — 19.20: I^ii, fünf 8truuk. — 20: !>insoiiiekc»iiz:ert. ^ v e u t R e 1 a u 5 L n ä e r. 21.15: Scliumaun und Lralun.', 21.Z0: Italieniücbes ^uLt2U8ct:lion::crt. — D I l) i t l c Ii. 19.30: iVlu^ilialiselie l'iau-tioroi. — 20.Z0: Xmi^ert. — 23.15: ^eileenöL-8l8elie /V^usilc. — e i p ? j e, 15: VVerlre 1e-bencler flnniZelier Komponisten. — 1841: ^perettenklänLv. —> 21-15: >Ieue Musik. — ^ a i ! a n 17.10: Luute.'? ?ert. — 19: Vntei-lialtuuLsmusilc. — 2045: Vie .^ukerstetlunL Oliristi. Oratorium. — ü ii-c Ii e n. 16: Konziert. — 19-30: Otto ?elt/er spriclit. — 2115: Lunte Kleiiiiskeiten kür je-öermantt. — p a r i 8. 21: Nörspie!. — ? r u k:. 21: Orclieiiterkon/ert. — l? u m. 16: Klavierkonzert. — 20.45: ^t)encll?oneert. — LtraLlzure, 19 30: llnteriialtunL^konziert. 21.30: tlärspielabenll. — 23: Konzert. -!> t u t t L a r t. 16: Kon/ert. — 19: VIa5;mu-Lik. — 1' o u l n u 8 e. 19.30: Operettvnlieclei'. 20: L1lan80nii. — 22: L/eneniolse aU'» lZe-natzikvk; "Im ^elöen kü^sel«. — V/ a r -ki c Ii a u. 17.35: Qesanjiskonsert. — 19.^0: l^Ieanpttr^ger aller Aktionen. Ein umsichtiger und tüchtiger Spielleiter war Herr K r s ^ l. Vel fottsuelit. lZielit unck ?ueker-karnrulir. Oxaluric. pliozpiiaturio un6 klarnsÄureclistlieZe verbessert lZas ria-türliciie »k'rsn?-.so8e5«-kittLrvv388el' 6ie ^3?en- unci s^armt^it'clkeit unä kvrc^ert NcicIil?Alti? cli^ Ver sänit-liche nichtaualisizierten ^"»'lsskrÄ^e des Gasthaus«, 5kaffeehaus- und .?>o-telgewerbek.. also auch die Speisenträger, Stubenmädckien, Kellnerinnen. Köchinnen und Lohndiener angehören. Diese Untergruppe greift über Celje hinaus und umfaßt auch die Bäd^r RvaaZka Slatina, Dobrna. LaZko und Rimske Toplice, sowie auch die Ortschaft Zidani most. Die neugegrÄndete Ortsgruppe führt auch ewe unentgeltliche Stellenvermittelung, die von daran Interessierten ganz besonders begrüsjt wird. Die Stellenvermittlung^ bat ihren Sitz im eigenen A'mtsraum dieses Vereines, der sich im Nl ^üdexpreß). Tie Musik und die ^^chla-gerlleder stamnien von dem berühniter. Kom Ponisten Robert S t 0 l z; in den .^^>aupt-rollen die charnlante Eharlotte Su'>. .tlassikers des Alpinismus, der in diesem epochalen Wer alle Schöna heiten der ttipfelwelt zur Wi.tlichkeit iver. den läßt und hierinit des Gcbrrges größte» Meisterwerk aller Filme geschaffen hat. G Burg'Tonkino. Bis einsch^'ieszlich Freitag der erstklassige Filtn „Zur ^^'.ebe verurteilt" (Das Liebesleid mit Norma Shearer in der Hauptrolle. Der Film ist iit deutscher Sprache und erzählt uns die Liebesgeschichte eines jungen Mädchens. ^ Unser rächster Filni ist die ^ erfolgreiche, populäre Operette „Frasquitta". Musik von Lehar. .'Hauptdarsteller: Jarnlila Novotna, Kaininerfüngcr Hans Heinz Bollmann. .?)cinz ^iiinlann un!» Hans Moser. Jarmila Novotna und .Haus Heinz Bolllnann erobern schon naili den, ersten Auftreten mit ihrem '.vund^rbar.'u Gesang die .Herzen aller Zuschauer. Der Krahhans Moser und der jugendliche Heinz Rümann sorgen niit ihren hunloristl'chen Einfällen für den Lacherfolg. Franz Lehar, der Konlponist, dirigiert die Operette uni seiu vielgeliebtes Wien Persönlich. J» Borbereituug das Meisterwerk der Filinin-dustri^' „Die Schlacht" (La Batailte). .Hauptrolle Inkischinow. war aus Holz, sehr primitiv gebaut uud ohne Stützpfeiler. Vor wenigen Tagen erst hatte eine behördlich? .^somMission aus Er-n^ chen des Mtändigen Straßeninspektors diesc' Brücke in Augenschein genommen und ausgesprochen, daß sie noch gut ein Jahr all.'n Anforderungen eines starken Verkehres genügen müsse. Wie leicht aber auch behördliche Kommissionen irren ki^nnen, hat an? le!.; ten Freitag folgendes Ungl^ück gezeigt: An diesem T-ag fuhr der Lastkraftwagen des Kaufmannes Herrn Pestotnik in Ko^^tanj ans der genannten Straße von Eelje kommend nach KoZtanj. Schon faßten die Vorderräder des Wag^Nls den jenseitigen Brückenkopf, als die Brücke krachend nachgab und saint denl Auto ins Bachbett stürzte. Die .?>anoelswa-ren ans dem Auto flogen kreuz und quer und etliche auch ins Was^^r. Der Vealeit^r des Wagenlenkers, der auf denr Hinterteil des Wagens stand, fiel eberrfalls in den Vach. Der Wagenlenker selbst erlitt mehrere Verletzungen ani Rücken. Der Schaden anr Kernst wagen beträgt rund 15.000 Dinar. D:e durch das Wasser verdorbenen Waren erreichen einen Wert von .^i00 Dinar. Ja, auch Behörden können irreu. . . c. Hurra, Geld ist da! Die Stadtgemcin?>e wird den soebe,! angewiesenen Betrag von 12.S00 Dinar aus dem ??otstandsfonds der Banatsverwaltung sür die Regulierung der SuZniea verwenden. e. Die Sann wird „reguliert". Also doch? Also doch! Aber etwas änderst, als nian es sich bisher gedacht hcli. c. Eine Anleihe ftir öffentliche Bauten. die Stadthauptnmnnschaft Celje wird trachten, beim Zentralanlt fiir Arbeiterversiche-rnng in Zagreb eine Anleihe i»n Betrag von s,5,00.000 Dinar fnr öffentliche Bauten in Celle aufzunehmen. c. K000 Geburten. Dieser Tage ist Frau ^^keta V i d nl a y c r, Hebamme anl hiesigen jkrankenhanZ, in den dauernden Ruhestand übernommen worden. Frau Vidmayer war in den Jahren lN10 bis 1920 in Wien tätig gewesen. Seit dem Jahre 1021 wirkte sie im hiesigen Krankenhaus. Während ihrer langjährigen Tätigkeit als Hebamme hatte sie im ganzen 6000 Kinder „zur Welt gebracht", davon allein 5^000 in unserem Krankenhaus. Wir wünschen der beliebten Frau noch eine lanqe Reihe gliickhafter Jahre! c. Messerhelden da und dort. In einem Gasthaus in der .ftralja Petra cesta geric. ten die lieiden Briider Anton und Stephan H re ^ i L in Celje mit dem Schlosserge-Ililfen Josef B r i 8 n i k in Streit. Die beiden Brüder forderten schließlich ihren Geg. ner auf, mit ihnen hinaus auf den Gang .^u komnien. Dort stieß Stephan HreSL dem Schlossergehilfen BriSnik kurzerhand ein Messer in den Rücken. Hierauf flüchteten die beiden Brüder, konnten aber schon am nächsten Tag festgenommen und verhaftet werden. Brisnik schleppte sich allein zur Ret-tungSstation, von wo er im Rettungswagen in das Krankenhaus eingeliefert wurde. — Tagszuvor geriet der 29 Jahre alte Tag-löhncr Nikolaus Krajnc in St. Jlj bei Ve-lenje mit mehreren Burschen in Streit. Mit einenl Mal bekam Krajnc Messerstiche in den Rücken und den linken Arm. T^r Schwerverletzte mußte in das hiesige Krankenhaus gebracht werden. 5P0«7 Mir das aMawttike Sklolympia Der Bachern prädistiniert als Schauplatz des öv-Kilometer-Laufes der Allslawischen Sklimeisterschaften Die kommenden Ereignisse im Wintersport llvrden Heuer in Med mit der Durchführung der Allslawischen Slkimeisterschafteil ihren Höhepunkt erreichen. Das Programm wurde auf die Tage vom 22. bis 27. Jänner anberaumt und zivar ist ein Staffellauf fünfnial 10 Kilometer, ein I^-Kilftmeter-Lanf, eine Konkurrenz im Slalom und Abfahrt soivie ein Sprunglauf vorgesel^en. Aus noch unbekannten Gründen hat nian von dem Sli-olympia über 5)0 Ki'lmneter abgesehen. Da die Teilnahme Bulgariens völlig unbestinlmt ist, werden Polen und die Tschechoslowakei das Gros der Wetibe^verber stellen. Da ihr Weg nach Ble-d über Maribvr führt halten nun unsere Wintersportorganisationcn dis Initiative für eine Erweiterung des Kampf-programnles ergriffen und Awar soll ihm !>ie Leistungsprüfung über 50 Kilo«moter allgeschlossen n>erdeal. Abgesehen davon, daß eine derart grosjzügige Kmi?urreniz, wie sie die Allslawischen Skimei-sterschaften darstellen, in dieser Hinsicht unbedingt eine Komplettierung des Programms erheischt, würde Maribor und mit ihm sein Gkidorado über Nacht in den Bordergrund der größten in- ternationalen skispörtlichen Ereignisse treten. Wie kein anderes Terrain im Staate besitzt der Bachern alle Boraussetzungen für eitlen klangvollen Verlauf dieser größten Leistungs Prüfung aller Skifahrer. Äho,l die bisherigen Rennen iiber diese Distanz, die der Ma« riborer lNkiklub nunmehr schon durch drei Saisonen an: Bachern zum Austrag bringt, bezeugen genug klar, daß nnseren Veranstaltern im ganzen Staate der Vorzug gebührt. Die Kämpfe wÄrden um kauln .^lvei Tage vor verlogt werden und am 30. Jänner begin« nen. Unsere Stadt bietet auch die Mi^lich-kei!, daß den Gästen — es werden von jed?m Staate alleill 2V Rennläufer erwartet — ew feierlicher Empfang zuteil wird. Nnirmehr li^t es an den oberen Sportinstanzen, daß sie die Ertveiterung ves Programmes erwirken ulld dainit uniseronl Bac!^rn die oft vec-mihte Propaganda znteil nZerden lassen. In den Dienst der Sache haben sich auch die Be-zirkshaupt-mannschaften sowie der hiesige Fremdnwerkohrsverbalch gc'stell^, sodaß Hoffnung besteht, daß nun endlich auch die Draustaidt und der Bachern in den Rahinen internationaler Skiveranstaltungen ruckt. : Schvere Bestrafung vo« Mnterfportlern Ter ?.^ariborer Wintersport-Unterverband slis). sich genötigt, gegen disziplinlose Mitglieder '?rgisch einzuschreiten. In der letzten Plenarsitzung wurden Emil B o deni k und Franz Iv ie mit einem Startverbot von fünfeinhalb bzw. dreieinhalb Jahren bestraft. : Die Rennungen zur Weltmeisterschaft. Zur Eishockey-Weltmeisterschaft lagen bis zum ersten Nennungsschluß, den 15. d., fol« gende Nennungen vor: Kanada, Holland, Po len, Belgien, Schweiz, England, Rumänien, Ungarn, Lettland, Frankreich und Tschechoslowakei. Man rechnet mit unbedingter Sicherheit auch noch auf die ?öennungen von Italien und Deutschland, wogegen die Schwe den und Norweger ihren Start davon ab- hängig machen, ob sie eine Tourne ihrer Nationalmannschaft zustanide bringen da sonst die Kosten der Entsendung nicht getragen werden können. : Japanische Schwimmer sollen im Juli und August des nächsten Jahres Europa besuchen. In Betracht kommen Weltrekord-mann Makino, der Rückenschwimmer Ka-watsu, die Brustschwimmerin Maehata und noch ein Freistilschwimmer. : Die Nsa deratet über das Olympischi Fuhbalteam. Die Fifa hielt eine wichtige Tagung ab. Der wichtigste Punkt der Beratllng lvar die Frage der Olyinpischen Stpiele» 103c; in Berlin. Das Internationale Olympische Konntee hat den Fußball im Prinzip für die Olympischen Spiele anerkannt und beschlossen, den internationalen Fußballverbänden die Erlaubnis zu erteilen, an den OIympi, scheu Spielen, selbstverständlich nut Aina-teurmannschasten, teilzuneHnien. Ge>näß oen Regeln der Spiele wivd die technisck)c Organisation des olympischen Turniers von der Fifa durchgeführt... : Tramm siegte beim Jnternationaleil Gelifer.HallentenniS-Turnier im Schlußjpi-?l des .Herren-Einzels gegen den Schwei;?^' Meister Ellmer 7:5, 6:3, 0:4. Außertiin brachte Cramm init Maneff als Partner, allerdings nach schwerem .Kampf, niit 0:.^^, 4:0, 4:ti, 0:0 über Ellmer-Vervier auch Doppel an sich. Im Damen-Ein^zel gewci»,i die Schweizer Meisterin Payot gegen Fuiii Friedleben 0:4, 8:K. Im (^^imischten Dopvel blieben Payot--c^entien 0:l, 0:3 über nard-Maneff erfolgreich. :Das Aktivum der Fuhball-Weltmeistcr-schaft. In der leisten Tasjung der Fifa wurdi' ein Bericht über die Wclt-Meisterschaft erstat tet. Es wurde festgestellt, daß die Einuai) men bei dem Weltmeisti?rschaftsturiuer 3,683.000 Lire betrugen, di^ Ausgabe» 2,243.000 Lire, so daß sich ein Ueberschu! von l,440.lX)0 Lire ergibt. : Praseflional-Turnier in Wentbley. London begann Montag abend vor auösie zeichneten! Besuch im Wembley Pool das Professional-Tennisturnier. Tilden schlug Englands Profi-Meister Dan Maskell leicl)t 6—3, 6—.^, 0—4. Vines siegte dank seines fast unnchmbaren Allsschlages über den Frnn zosen Martili Plaa 7—5, 2—6, 6-3, 6 !. Der deutsche Weltmeister Nüßlein fcrti;ite den Ainerikaner Barnes 6-^2, 6—0, 6 l ab. Heitere Ecke Technisches Berständ»»is. „Jetzt wird mir auch klar, :varuiu Sache mit dem Flettner-Rotor nicht geUalpt ^ hat", erzählt Müller, der von einer slchalt^ vollen Sitzung heilnwankt, vor sich l)in. „Nun dreht mich der Willd doch schon zw > U I R (21. Fortsetzung.) Er sah sie einen Augenblick lang fassungslos au, dalln gärte wilder Zorn in ihin auf. „Mir scheint, du hast dir nicht nur das Landlebeil, sondern die Ehe überhaupt falsch vorgestellt. E.ne Frau gehört zu ihrem Mann. Ich hl'be nicht die geringste Lust, eine lächerliche Figur abzugeben. Du ivirst hier bleiben, Cdelgarde; ein iveiteres Wort darüber zu m'ilieren, iväre ziveckloZ. Wenn du dlr Milhe gibst, dann wirst du mit der Zeit auch unserein alten, schönell Achern Ge-'chlnack abgewinnen können. Zieh dich nach ^in paar kleinen Pflichten um, damit es dir nicht langweilig wlrd. Und nun wollen wir diese Unterreduilg l'eeilden, sie .var nller-quicklich genug." Er reichte ihr die Hand, die sie lrotzig übersah. Er seufzte unmerklich und glng. Als Edelgards allein lvar, stainpfte sie mit dem Fuß auf. „Und ich werde doch reisen! Papa wird mir l^^ld geben! Wie verhaßt uiir Harrys stolze, herrische Art ist! Papa l>at mir nie eineil Wunsch abgeschlagen, nnd e r niogt, mich schulmeistern zu wollen?" Die junge Frau ging in ihr Ankleidezim-mer, räumte Schränke und Käst^en aus. Warf chre kostbare Garderobe durcheiiwu-der und brachte ihre Zofe zur Verzweiflung. Eine Stllnde später fuhr sie nach Goll-wern hinüber. Sie klitschierte selbst. Der alte Kutscher sah ihr entgeistert nach. Dann bekreuzigte er sich heilnlich. In das stille Schloß war e'.n anderer Geist gekom-men! Der gnädige .<0err lnachte jetzt auch im,ner solch düsteres Gosicht. L.ulg>'anl ging der alte Mann in das Wirtschaftsgebäude ,-zurück. Er konnte dies auch nicht ändern. Die gnädige Fran hatte ihiu ^ie Zügel aus der Hand gerissen und war lMt den Sitz hinaufgeklettert. Ihre herrische Stimme: „Ich will jetzt keine Lakaienseele um mich haben!" klang ihm noch jetzt in den Ohren. Und dabei waren es die neuen Pferde. Dle n>aren lange nicht so fronlm wie die zwei Braunen. Wenn nur da kein Unglück passierte! Die gnädige Frau hatte die '^ule geschlagen, und das hcitte ihnl der gnädige Herr streng untersagt. Sie wurden dann störrisch und gingen durch. AeuOllch schlich der Kntscher ins Leutezimmer, wo Joseph Winlpert gerade Kaffee trank. Er trank sonst stets drüben im Schloß bei der Mamsell in der Küche, aber ab und zu kam er doch zu einenl Plauderstündchen herüber. Wimpert hatte es bald genug heraus, ivas seinen alten Freund drückte. Er nlckte init dem Kopf. „Ja. ja, es ist kein Glück mit ihr gekommen. Der gnädige Herr ist tagelang auf der Jagd, oder er sitzt allein in seinem Zimmer und arbeitet. Na, vielleicht wird noch einmal alles gut, man darf die Hoffnung nicht verlieren. Der gnädige Herr wird wo-hl auch so denken." Jl>seph Wimpert besaß Bildung. Er haß-te die lunge Frau, aber es fiel ihm nicht ein, in Gegenwart eines anderen Dienstboten davon zu sprechen. Der .Rutscher nickte mit dem Kopf und machte sich so allerlei Gedanken. Währenddessen fuhr Edelgards mit dem leichten Jagdwagen nach Gollwern. Sie hatte keine Furcht. Die Tiere gehorchten ihr auch, und der leichte Wagen rollte jetzt auf der Landstraße dahin. Ein Auto kam ihr entgegen. Als Edelgarde etnxls langsanier fuhr, sa>h sie. daß auch der .Herr im Auto stutzte. Er ließ halten, lind ai»ch Edelgard? fuhr Schritt. Der H^'" sveudig er- jjl^t dsn „Guädige Frau, ich bin eiltzückt, Ihnen hier zu begegnen." ' Edelgarde lachte. Sie hielt und streckte ihm die Hand im eleganten Wildlederhand-schuh entgegen. „Ich will gerade nach Golltvsrn", sagte Herr von der Ledde. „Ich habe doch nicht etwa das Vergnügen, mit Ihnen zusammen hinfahren zn dürfen? Ja? Na, da soll einer noch behaupten, es gebe keine Glückspilze! ^rf ich mich zu Ihnen setzen. .Mein Chauffeur kann vorausfahren." Nachdem er die Erlaubnis hatte, mit im Jagdwagen Platz zu nehmen, .»ab er seinein Chauffeur Aniveisuug. Dieser fuhr davon. Edelgarde ärgerte sich Pli^tzlich über den Hanl !sch-verstel)enden Blick, den der Malin ihr noch zuwarf. Glaubte der vielleicht gar, sie habe sich hier mit seinem .Herrn verabredet? Dann ivarf die junge Frau den Kopf zurück und dachte: Was berichrt das niich, ivas ein Chauffeur denkt! Herr von der Ledde neigte sich vertraulich zu ^hr. „Wissen Sie auch, Gnädigste, daß ich trost los war, als man mir Ihre ^rlobung mit Achern meldete?" Sie lachte ihn aus. „So? Na, ich habe aber ivenig davon gemerkt. Fräulein Osterroth gefiel Jhileil doch sehr — warum heiraten Sie sie nicht?" Er wehrte erschrocken ab. „Fräulein Osterroth? Aber ich bitte Sie, Gnädigste, das )var ja alles nur Galgelihu-mor, nachdenl ich sah, daß Sie mir verlo-ren n>aren." Edelgarde kam es plötzlich zum Bewußtsein, daß es doch n>ohl nicht schicklich sei, daß sie hier allein mit diesem tollen Menschen, von dem man sich die unglaublichsten Dinge erzählte, nach Golllvern fuhr. Was sollten sie dort denken? Und Harry! Mein Gott, wenn der das wüßte! Er hatte ma,ichmal eine Art, vor der sie sich fiirchtete. Aber nun hatte sie sich einmal leichtsinnig in diese Sl--tnation begeben, nun inußte sie auch zuselien, d:»: Sache mit Geschick unailfsiitlig zll Ende Pl Mrßn. Als der Wagen in den Wald einbi?g, beug te sich Herr von der Ledde Plötzlich ',u ii'i. Sein heißer, nnruhiger Atem slrlch übiZr ie hin. Seine Stimme flackerte. „Ich kann es.einfach nicht glauben, dlis; der stolze, kühle Achern Ihr Glück bedeute, gnädige Frau. Ich g l a n b e nicht, das', - r Sie anbetet, wie ich es getan hätte. Waui>!> mutet er Ihnen zu, sich in dieseiil WinI^I zu begraben? Für eine schöne Frau ist ev-lin, Paris, Nizza, Monte und so weii?r dii. Aber meinals dieses abgeschlossene Lnndlc-ben. Sie habeil durch diese .Heirat ail siai gesülvdigt. gnädige Frau." Edelgarde von Achcrn fichlte, daß d r Mann an ihrer Seite ihren Gatten licrab. setzen wollte, sie fühlte auch, daß ein Uii-recht war, weim sie diese Worte noch länge, anhörte. Ihre (.^danken lief.nl rnckwärl?. Harry von Älchern kalt? O nein, sie er'cha»' erte in Gedanken an die erste Zeit ihrer Ehl. Aber doch, hatte voll der Ledde recht. Du kürzliche Auftritt hatte als Gru::d dassel!«, n>as der Mann neben ihr jetzt gesprochen. Ihr Trotz erwachte. Herr von oer Ledde hatte recht! Ihr Mann hatte kein 5iecht, sie hic-in Ac!^rn versauern zu lasseu. Die vierzehntägige Hochzeitsreise war wahrscheinlich nun alles, was sie an seiner Seite v.^n der Wclt zu sehen bekain. Und immer tiefer redcte sie sich in das Unrecht hiileili, was ihr nach ihrer Meinuug voii ihrem Man'le aus gc ^chah. Von der Ledde fichlte, d.iß er leichte) Spiel haben würde. Edelgardes dimkle, glutiioNe Schönhci! reizte ihn, doch noch uiehr reizte ihn Acheri!? stolze Abwehr, einen Berkehr mit ihn: aii znbahiten. Das vergaß er ihnl nicht. Und würde ihn dort tressen, wo ein Man,l am tiefsten zu treffen war. Er war aber klusi und sagte jetzt nichts iveitsr gegen Acherii. Er wußte jedoch, daß in der jungen Ehe bereits etwas nicht ftiminte. So sprach er jel'l von etwas anderein. Er erzählte, daß er die Molkereien von Siebert kaufen wolle, d>i n' si divi'i' n eill R ieseligesck>äft ei sprach. Lkortlehung solgt.Z Freitag, den 33. Noventber 1S34. „Mariborer ZeUunq" ^wirtschaftliche Rundsch Der Standpunkt der Vrizad Die Gründe für den heurigen Mißerfolg der Acpfelausfuhr nach Denlschland / Auch die Exporteure im Draubanat konnten die Frage nicht lösen Äie Privilegierte Exportgesellfchast in Bc-ograd ersucht mit Rücksicht allf die Schreib-ivcise eines Teiles der Presse über die Acpsel ausfuhr nach Deutschland um Aufnahme nachstehender Zeilen, die ihre Rolle in dieser Angelegenheit klarlegen sollen: „Die Prbv. Exportgescllschaft (lurz „Pri-zad" genannt) legt gegen die unrichtigen Be richte iiber ihre Rolle Verwahrung ein und lehnt jede Verantwortung für s>en Mißerfolg dcr diesjährigen Apfelausfuhr ab. Die Pri-zad befaßt sick) nur init dem kontingentierten Äpfelexport nach Deutschland, den sie durch die Einführung der Ausfuhrprämien geregelt hat, »vogegen die AuS luhr an und für sich der Privatinitiative überlassen blieb. Der Äpfelexport »vickeli sich tatsächlich in derselben Weise ab lvie in i!cn srüheren Jahren. Die Neuregelung wurde cmvernehmlich mit den interejsisrten Exporteuren vorgenommen, u. zw. im Sinne ihrer eigenen Borschläge. Diese Tatsache al-lein beweist die Unberechtigung der Nachtrag lichen Beschwerden hinsichtlich des Borgan-lies der Prizad. Ebensowenig ist die Bcsch.ner de begründet, wonach die Gosöllischaft die Regelung der Apfelausfuhr absichtlich verzögert hätte. Tatsache ist, daß die Regelung der Angelegenheit in der kürzesten Zeit, die itberhaupt möglich war, erfolgt ist. Leider war die Äpfelausfuhr Heuer nicht r e n t a b e l und dies aus dem einfachen Grunde, weil in Deutschland die Preise der heimisl^n Ware infolge der vorziiglichen Obsternte so niedrig waren, daß die jugo-slawischen, wie überhaupt die ausländischen '.'lpfel nicht zu den Preisen abge.setzt »verden konnten, der die Transportkoftetl und dl^n Zoll decken würde. Einzig und allein aus diesem Grunde rentierte sich der Äpfelezport ücht, trotz der Ausfuhrprämien, die 1000 /zw. 3lXX) Dinar pro Waggon Rinfusa. und M00 bzw. 8000 Dinar f^r Packäpfel ausmachten. Daß dem wirklich so ist, beweist eine Reihe von Zuschriften seitens objektiver lil Das inteniatwnale Welzenabkommen Der im Sinne des inl August vor. Jahres London abgeschlossenen internationalen Aeizenabkommens eingesetzte Seratellde Aus ichuß ist in Budapest zu seiner dritten Ses-imn zusammengetreten. An den Beratungen nehmen zwölf Staaten, darutlter von den Heizenezlportstaaten die Vereinigten Staa. len, Aanada, Argentinien, Australien, Ungarn und die Sowjetunion, von den Import staaten Deutschland, Frankreich, Italien. l^>rohbritannien und die Schweiz teil. Ausser den Ausschußmitgliedern sind aber auch inehrere Signatarstaaten des Weizeltabwm-mens vertreten. In der Eröffnungssitzung hles; zunächst Ackerbauminister K a l l e y die auSländi-'chen Vertreter willkommen. Der Minister ketonte, daß der Weizen die Grundla^^e jeder landwirtsckiastlichen Produktion sc!, nicht nur in Ungarn, sondern in der ganzen Welt. Die Weltkrise sei aus der Weizenkrise hervorgegangen und wenn die Welt von der «gegenwärtigen Krise geheilt werden wolle, dann müsse zunächst auf dem Gebiet des Seizenproblems Abl?ilfe geschaffen werden. Die erste Aufgabe der Konferenzteilnehmer 'ci, in vollem Bewußtsein ihrer schweren Verantwortung und auf dem Wege der internationalen Zusammenarbeit die entsprechenden Lö-sungswege zu finden. Sodatm begannen die meritorischen Arbeiten der Kommissionen. Die wichtigsten 'ie Verlängerung des im August nächsten Lahres ablausenden Weizenabkommens und gewisse Modifizierungen der.^onventlonZlbe-t'mmungen. Die Beratungen des Ausschusses sind ver-traulich. Exporteure, die ohne weiteres zugetxin. daß es beim derzeitigen Stand l)er Dinge unmöglich ist, auch die kleinste Apfelmengc in Deutschland abzusetzen. An den dortigen Märkten sind die Apfelpreise derart gesunken daß die Exporteure nicht damit rechnen können, auch nur die Regien zu decken. 5^ Draubanat ivar die Äusfuyr ursprüng lich einer engeren Organisation iiberlassen, die im Sinne des Geiverbegesetzes ins Leben gerufen worden war, d. h. der Vereinigung der Obstexporteure und -Händler in Maribor. Wegen der Unrentabilität ^er Ausfuhr hat sich dieser Versuch nicht bewährt, die öffentliche Meinung im Draubanat aber legte die Unmöglichkeit des Exports iit deni n- aus. -ls ob die Schuld für di- Nrimt und di-I- °w>«° Nia aus .->472 Millionen Di- zuarbeiten, die den gegenseitigen Warenverkehr auf eine neue Basis stellen und vor al lem die bisherigen Sätze senken sollen. X Tta»d der Lebensversicherungen in Jugoslawien. Im Laufe des vergangenen Jahres 1933 ist die Zahl der Lebensversicherungen iit Jugoslawien von 122.207 auf 120.325» und die Höhe der gesamten Versicherungs- die Prizad und diese engere Ausfuhroraani- ... sation treffe, die ja auch von jenem grökeren Teil der Exporteure, die nachträglich diesel- auslandtsche be angriffen, geivählt worden !st. Um weitere Angriffe auf die Tätigkeit der Prizad zu vermeiden und lveil sich die Mitarbeit mit dieser Organisation eöenfalls nicht bewährt hat, wurde unter dem Einllus; der 1^4 Millionen entfallen. Gegenüber denl vorangegangenen Jahr gingen die Versiche-rungssulnmen bei inländischen Anstalten um >5.8 und bei ausländischen uni 7.5??: zurück. Die durchschnittliche, auf eine Polizzo entfallene Versicherungssumme verringerte sich dort unsere Ware abzusetzen, zuzuschreiben ist." Für einen mMeleuropSlschen Agrarblock Interessante Stellungnahme eines tschechoflowaNschen Ministers Planung des Anbaues / Monopol hat sich bewährt / Kampf gegen Ueberschüsse Wie bereits kurz erwähnt, hielt der tschechoslowakische Landwirtschaftsminlster Dr. H o d Z a dieser Tage im Abgeordtlete::-lMus ein (Sxposee in der Frage des Getreidemonopols, in dem er u. a. sagte, die Land-Wirtschaft habe Interesse an der Prosperität der Industrie, geimu so wie die Industrie Interesse an donl Wohl der Landwirtschaft haben müsse. ^ ist ein Rätsel, warunl sich die Jndu» strie so l)artnäckig gegen das Getreidentono« Pol stellt. Gerade voni Standpunkte der Handelspolitik ist das Getreidemvuopol dcr Ausgangspunkt zur Hebung des Verbrauchs industrieller Produkte. Der Landlvirt, der feste Preise garantiert hat. wird ein besserer Käufer von Jndustrieprodukten. Die Jnve-stitionsfähigkeit des Bauern sank 1931 auf 20^ desseiL, lvas er vor der Krise investiert hat. Seither ist sie noch imnter gesunken. An j u g o s l a w i s ch e m Weizen wurden 3^ Waggons bereits eingessthrt, kommen jedoch nicht auf den Markt. Infolge des MonoPols braucht inan keinen Preisdruck zu fürchten und kaml im Rahmen dieser Einfuhr nach Jugoslawisn exportieren. Wir sind auch bereit, eine bestimmte Menge Weizen von Ungarn abzurrehmen. Wir bestehen jedoch darauf, daß im Rahmen der so ermöglichten Kompensatiol,s»ieschöste nicht nur Jndustrieprvdukte ausgeführt werden, sondern auch Holz. Mitteleuropa schuldet Westeuropa mchr als 180 Milliarden, kann sie aber nicht bar bezahlen. Es inuß nach West-curoipa mehr ausführen und deshalb muß alles getan werden, um den a g r a r i -s ch en Block der mitteleuropäischen Staaten ins Leben zu rufen. Ez würde sich empfehlen, ein regionales Abkommen mit e:nein bestimmten Aktionsprogramm zu schaffen, das Handelsverträge zwischen Agrarblock und Westeuropa vorsehen würde. Die gesamten G c t r e i d e ü !' e r--schü sse Altitteleuropas können in Westeuropa abgesetzt werden und auch dann lväre noch immer genügend Pla^ für überseeische Einfuhr. Die mitteleurop(iischen Uebevschllsse betragen nicht inchr als 15 bis 20 Millionen Meter.^intner, ivährend aus Uebersee 100 Millionen nach Osteuropa gehen. Die Vorschläge für einen Agrarblock bewegen sich auf festen Grundlagen und bilden den wichtigsten Pun^t der tschechoslo-lvakischen wirtschaftlichen Außenpolitik." „Die Handelskainmern", sagte der Minister lveiter. „sollten sich init Arbeiteil. die zur Verwirklichung der lnittelenropnischen Konstruktion führen, befassen. Deiln dadurch würden der Industrie neue Absatzgebiete erschlossen werde,,. Das Landwirtschaftsministerium ist mit den Ergebnissen des Getreidemonopols zufrieden. Das liedeutet nicht, daß das Monopol in Einzelheiten nicht verbesserungsfähig wäre. Innerhalb des Monopols müssen gewisse Pr-isungleichhei-ten beseitigt werde«. In dieser Beziehung werden vor allem die Ä1!üller beitragen nins-sen. Das Problem wäre leicht zu lösen ge-ivesen, wenn man auch Mehl iil das Monopol hineingenommen hätte. Die A n b a u f l ä ch e für Getreide darf nicht erweitert, sie mnst in gewissen Gebieten sogar verringert werden. Die Tschechoslowakei darf nur soviel anbauen, als sie verkaufen kann. An Stelle der überflüssigen Produkte müssen Ersalz^ früchte angebaut loerden. Industrie und Landwirtschaft müsseii rhr Augenmerk gemeinsam auf diesen Punkt richten. Durch P l a n w i r t s ch a f t soll auf agrarischem Gebiet nur so weit eingegriffen werden, als cs sich um den Kampf gegen Ueberlchüsse handelt. Aonsuniturbefferung ln England und Amerika Der starke Austrieb der e n g l i s ch e n Wirtschaft spiegelt sich in dem von „Motor Trade" veröffentlichten Angaben über die Produktionsziffern für das abgelaufene Jahr. Danach betrug die Gesamterzeugung über 846.000 Automobile gegen S80.000 im Vorjahr. Die Produktion ist also um 2S^?8 gestiegen. Der a m e r i ka n i s ch e Gswerkschafts-bund stellt in seinem letzten Monatsbericht eine Besserung in verschiedenen amerikanischen Jndllstriezweigen fest. Die Förderung von Kohle, die Gewinnung oon Stahl und elektrischer Kraft und die Erzeugung von Textilwaren und Baumaterialien haben Mebrkeit der Mitalieder der ^^ort'iniaun., '. verringerte icy bor der Beschluß g-M. dich« OrMnii°t-°n lki Mg°za'hI.!''Ti- °ch^- ^ Wirtschas.skrisc wirkt s^> auch darin aus. dem Draubanat imch D«lltschl°i.d ^ di° -ing-g°ng«n°n B°.sichcrung-n auch d.-s^ V-rluch trch im.ncr »röß-r- D-rleh-n aufgenommen wer der Erhöhung der Expor^pranueii ke.nen iden, deren Sumine von 135 um 25 auf 1K0 Msriedenstellenden (..rfolq. ist der beste ^Millioneii gestiegeii ist. In: Vorjahr wurden " v! Ursac^n für die^Polizen in der .vöhe von 365 Millionen Di- Stockung der Äpselauofuhr iiach Deutschland — einzig und allein der Unmöglichkeit, Heuer X Der 15. November und die Bauern-schulden. Am 15. d. ist bekanntlich sie Erlegung der ersten Rate der Bauernschulden fällig geworden. Da iit dieser Prrage noch vielfach Unklarheit herrscht, welcher Äetrag an diesem Tage bzw. binneii 30 Tagen, also 15. Dezember, zu erlegen ist, sei hier seftgestellt, daß jetzt nur die Z i li s e n vom geschluldeten Äapital für die Zeit vom '"^3 November 1933 bs 15. Noveinber 19At M entrichten sind. Die Zinsen betragen siir die von den Geldinstituten geivährten Dar. lehen (Tilgungsplan A) und 3-.:?; sür die von Privaten vorgestreckten Summen (Tilgungsplan B). Die Amortisierung des geschuldeten Kapitals, die im ersten Jahr l?s bzw. 214 beträgt, später jedoch umso großer ist, je geringer die Zinsen sind, beginnt erst ani 15. November Z^.ich einenl Jahr werden somit die geschützten Landwirte an Ziii.sen und Amortisierung 7?,^ bzw. des geschuldeten Kapitals erlegen haben. X Stand der Nationalbank voni 15. d. (in Millionen Dinar, in Klammeril der Unterschied gegenüber der Vorroochc). A k-tiva: Unterlage 1990.« davoii in Gold 1815.8 (-i-V.L), gemünztes Geld 18^.L (-^-25.3), Wechselporteseuille 1589.7 (—9.d), Lombarddarlehen 236.2 (_0.2). _ P a s- s i v a: Banknotenumlauf -1303.0 (^11.4) Girorechnungen 654.1 (-t-70.3) un:> andere Rechnungen 639.9 (-1.2), Beroindlichkciten gegeil Sicht 1297 (4-65.5), besriitele Verpflichtungen 762.3 (-7.5). __ Bedeckung ^.54^ (4-.03). davon in Gold allein Z'' ^' (-^0.01). X Der jugoslawische Arbeitsmarkt. Naci) Mitteilungen des Zagreber Zeiitralanite-^ für Arbeiterversicherulig waren ini Monate September d. I. insgesamt .56.2.202 Per-sonen bei diesenl oder diesem Amr unter-stellteir Anstalten versichert, uni 321? inehr als im vorangegangenen Monat August un!> ' nni 2l).128 mehr als inl Vergleichsiiionat des Vorjahres. Am größten war der Zuwachs beiin Kreisamt in Lslibljana, der l^innen Jahresfrist 4010 beträgt, ^er durchschnittliche versicherte Tagl-ohn belies sich im Septelnber auf 22.28 Dinar, gegenWer dem Vorjahr um 22 Para lixniger. Ter ge>scnnte versicherte Lohn betrug Millionen Dinar gegen 312.68 Millionen vor eineni Jahr. X Reuer Rekord der Kuksstseideweltpro-^ duktion. Im dritten Quartal hat die Kunstseideerzeugung der Welt mit 196.8 Will. Pfund (165.7 im Vorjahre) «.ine neue Rekordhöhe erreicht. Mit 40 Mill. Pfund (24.2) weist Japan die größte Steigerung aus; zugenommen hat ferner die Produktioii Deutsch lands mit 23.3 (17.6), Frankreichs mit 19.8 (14.8) und Italiens mit 27.5 s20.2) Miss. Pfulld. Dagegen weisen einen Niickgang auf England mit 21.5 (22.9) und UÄl. mik 45.5 (47.7) Mill. Pfund. X Reglementierung der Kaulionen. Der Handelsminister hat ein Reglement unters zeichnet, das das Erlegen, das Beheben und leicht zugenommen. Die Bankeneinlagen sind um 29.7^ höher als im Vergleichsmonat des Jahres 1933. Die Kaufkraft der Arbeiter und der Landwirte sei im Steigen begriffen. Die Warenhäuser hätten höhere Uinsätze erzielt. Es gebe aber immer noch 10.951.0yy A r b e i t s l o s e. In der Kraktwagsn-, in der Bauindusttie uird der Stahlindustrie dauern die Lohnkämpfe an. X Direkter ungarisch-jugoslawischer Warenverkehr. Da der bisherige direkte Gütertarif zwischen Jugoslawien und Ungarn sch»n am lö. Juli abgelaufen ist. °hnc das die Behandlun de den« TiltiM. verl-ingert .^.den wäre, der b.M-nden B°-sNn f r ° s.imn ,' werden i«Kt zwi chen den beiden Bahnver- »veikc crleat werden miilk»,, w-lwnn-n Verhandlungen geführt, die den ^ Zweck verfolgen, neu« dlrelt« TarlWe «uZ- ^Mariborer Zeitung^' Nummer SS7. Krettag, den 23. November 1S34. Tierbandigerfchilksale Die Rache des Elefanten / Im Rachen des Leoparden / Zwischen Löwen und Tiqern / Das hypnotifierte Krokodil / Auch Känguruhs sind gefährlich Bon VÄltuns unt. -Diskretion«. lZvli 8«vde IiUvdued Svel-»tSclrixes Haus im !i!entruin 6er 8ta6t weit unter clein k'rsisv oroSlla c. 3__l^Z4 ^ine ?ukre vueliomitkoitpSne stnuLeben. — tiolskancilunn Lei,, öetnavslca c. 4. lZOZZ l^ette, reine v«lloiisrln vlrä sofort suteLnommsn. tiol?-mann. ^sistrovÄ ul. !4. __lA>4!_ l.vlirmtiileli«n >virä aukee-liommen Im l^riseursaion?re-Ic>8. 8tulkr»pl»i,el»«r vr»lcl»tliol» 1'olrsloa ?u6«r l»t «mziilto ?uä«r, 8ed»uMvr«m« ««tl»klt fäurol» «in V«lal»r«a Dl«» i«t n 'kolrsloa ?u«!ler «!n« >0 H^üml«rvoll IriivliO, mU»fiO 8vlii!al»«!t verl«ilit. Dis 8el»»umor»m« !K»»t il»a «ueli tüatmsl »o ^er llavt H»l« jovülinlicl»«« I^iamal l»«- -«itiitt Gr »ll«n l»ä»>!iel»«» likutgl»»,! ivStirsvä «I«» Ol» 8i« i» ua^ l^ejZon »u«z«lien o«!«r »tunken ^ l»aS ü» l»«i»»«a 8a»l t»a2«n. Il»r I'viat l>lt iwm«r kruck unä lt«l»liel». Hv««n 8i« äen lolcitloa ?u6«r gedr»uck^. k!i-«nukßlielit «» j»ck«r I^rsu, n »okort um .lslire jün^e:' v«i r«g«lmä«ig«m v»t,r»uel» vor »el»ü»t »o^»e 6i« 8el»»umcr«m« IlZre Haut. «II« »N«n ?»»«. 4llen. (lis an I?tleumatl»mu». Knociieri sclimerren, Steciien, lgetiias. ^stin- v>»^ Kopksclimeri^eii lelclea, empieklLn vir Lin l'etdunsen. Xu !Vla85SLezi>vecken bentit^e» Sie l)le i^assaee mit stärkt unci erkrisclit. ist UdesLiI srtiältlici, lincl kostet eine k^lasLlie Diu 14.^ I^LL. 8. kZf. I8ll7/Z2. Ltrene müdl. sspar. /linmer i mit 1 cxier ? lZetten ab l l)e. ^ember vermiotsn- Slo-' > vensk» 16/1. ZMZV. ! ------, ^ s Das Qsssenlokal tiosp«»»Ila lllle» At <>Vöker(!r!lau8) ist' ! sofort 2U vermieten. ^iilr.iLen täslici, vormittats im lZe.' ! seiiäit Llovenska ul. 9. 13018 mit 2 Ämmern u. Woknküclie. LÄs«sn. mit 1 t'e/em-der 2U vermieten. ^iixuiiaL. Kaullan^lei Vrtna ul. 13019 ^ödl. Ammer iür 2 Personen ?u vermieten, ^cll. 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An? elnein Kilogramm Paradeis oder ü Detligramm Paradeismark macht inan eine nicht zu diu,-ne, ganz ivenig gesüßte Sauce. Tekagl. Zpaghett» kocht lnan, klein gebrochen, in TalMnsser, schüveinnlt sie ab und »ermengt sie mit der Paradeissauce. .'Ii ^tilogrnmm Rilidsleisch lllit eiiier geweichte«, gut ausgc-drlickten Semmel faschieren, ein ^ßli^fsel Zchmalz, eill Ei, Psesser, salz. Ki'iinniel eln paar Teinillelbrösel dazugc'geben, verarbeiten, kleillc Kugerln sorineii und ili kochendeln Salzwasser kocheil. Tie Kn''de! dürfen nicht lveich sein, sonderli nli'lssen dic Form bchalteii. Nun gibt inan die Parade!'' liudeln ill cllle gesettete Auflansichi'lssel, leg! die Aleischkugerln darauf, beträufelt nitt et-lvas zerlassenem ^tt, bestreut lilit gericl^'' nenl Ltäse lind bäckt sie eille h.'ilbe iln Rohr. Das Wasser, in d^'m die stilgcl!:' gekocht haben, ergibt lilit zwe! I!^uppenni'ir feln llnd Reis eille sehr gllte Rei-^flippe. «»6 lI6v iI«? i» öl»ril>or. — l?itk U«»>»iA«t>oi »«6 l)ruclt verani > 'rtlielii A<»»lro — llvia« »0