^119, Mittwoch, 27. Mai 1903. 122. Jahrgang. Macher Zeitung. ? )nk,^"^"j. ig . l « -ki r bi, >!»tt.u . . in- ^a»« lla.,M!n in " lt <>uscru„ « l,l« w UM ^7^'' ^> 4 Aliin/s" f, ' g.N!" p"? ^!!^," k? b" Kn.l! W,^.^'"',.,«.,' ,"? ^ile .l !>, f__________vunm.wa«, U»s.a.,l,.... Vn.s. >.nd... ..ich. m^.w,»,».». Mm.»,l..p!.> ,.!ch, z».!l^s..u.. ^ Amtlicher Teil. Ausruf. ^ 5y^,^'lien Vrnndlatastrophe hein,geslicht, dor ^el t,//'^" Umstände binnen kurzen, nahezu ein ^ "'" Ttadt zum Opfer fiel. wurden eingeäschert und (W Per- ^ den, s ^^^> "^en Besitzern lourde ihr Niel> "^s/?^" ">ld nicht wenige wurden überhaupt T, ^'" H«be beraubt. ^s»cht> .'"^"den beträgt »mgefähr 7W.M) k "" taui,. .^^^"l lediglich eine Versicherungssumme ^,^' ^),M) lv gege^.über. ." sich .^clsicht auf den lNnfang dieser Katasrropl»e ./^„.s! 'p"'r Ministerpräsitx'nt und Leiter des '^"i i!v??""^' ^'' x^nnern zufolge Erlasse--! vom !^l»,„> '/' 9- ^lW/^!l. ^.^ veranlafit gesehen, die 'hd « """ Sammlung milder Gaben zu Gun ^"ort>,^ '"^ler von Windischgraz auch in Kraiu >l>e ich^!^U'hnng des diesfälligen Auftrages ^ ^iffy'!'^ baher au die Bevölkerung Krams mit ^'Nbisci "6, "'^ ihrerseits zur Lindening der ?e be,- 5 t?" b"rschende>, Nut beizusteuern, und sOkllnl/^Uunng Aufdruck, daß anch diesmal der n^r .^ l° oft bewährten Wohltätigkeitssinn der ^'chon f ! "ngohött verhallen lvird, zumal bei in Kram den beti-effenden Ab^ llnte^' ""^l-en Grönländern wiedeiholt reiche >, ^^"'bungen zugekommen sind. ?'strat, " '""den Hieramts, dann beini Stadt- >'^e>'u>,'"^ ^" Bezirkshauptlnannfchaften ent- 'hrel H ."'' ü' der Landeszeitnug veröffentlicht ^ "Umnnung zngefiihrt werden, "ch a,n 2!i. Mai IW^. Der l, t. Landespräsideni! Viktor Freiherr vo„ Oei„ »n l> O k 1 i c. Dne 10. niaja t. 1. je zadela mesto Sloven ji Gradec huda požarna katastrofa, ki je vsled ne-ugodnih okolišèin v kratkein easu uniöila skoraj tretiino tega niesta. m Osemdeset his je pogorelo in GOO oseb je brez 8trehe; mnogo' posestnikom je bilu uniöona njili živina in marsikateri je izgubil sploh vse avoje * sMf*t IG. Skupna škoda znaša blizu 700.000 kron, a pogorelci so bili zavarovani za komaj 150.000 kron. Z oziroin na obseg te katastrofe je gospod ministrski predsednik in voditelj c. kr. ministrstva za notranje »tvari vuled razpisa z dne 21. maja 1903 St.* 3435/pr., ukrenil tudi po Kranjskein raapisati sklad milih darov za slovenjegraSke po- gorelce. . . , Izvršujoè dotièno naroèilo, »e obraöam do prebivalstva Kranjske s pozivom, da bi tudi od svoie Btrani prispevalo v polajSanje bede v blo-vcniem Gradcu, in iirekaro zaupanje, da tudi to pot'poziv na tolikrat izkazano dobrodelnost Kranjcev ne ostane brewepcaen, zlasti ker »o pn onakih katastrosiUi dotièni pogorelci na Kranjskem iz drugih kronovin opetovano prejeli izdatne podpore. Darove prejemajo deželno predsedstvo, mostni niagistrat in okrajna'glavarstva; razglasili se bodo v deželnem dusopiflu in oddali svojenui numenu V Ljubljani, dne 23. maja 1903. (J. kr. deželni predtieiliiik : Viktor baron Hein h. r. < Der t' k Landespräsident in» Herzogtllme Kraiu hat den, k l Steuereinm'tmu'i- inPension Karl Saiy in Landstraf; die mit Allerhöchsten, Handschreiben vo.n l^, Angnst l8i)tt gestiftete Mrmmedmlle fur 40inhngl' lrc'ue Dienste zllerkannt. Der k k Landespräsident in, Herzogtn,ne Kram l,cil d<>.n Sägenieister Anlo., W'iß^sen in Ober tanker die mit Allerhöchsten, Handschreiben vo,u l« August 1N98 gestiftete ChrenmedaiNo fiir vi^zig-jährige treue Dienste zuerkannt. - ' " '' Den 23. Mai 1903 wurde in der t. l. Hos. uud Staats» Knickerei das 1^. Stück des ReichSgesehblattes «n deutscher Aus» gäbe ausgegebell lllld versendet. Nach dem Amlsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 23. und 24. Mai 1W3 (Nr. ll? u>ld 118) wurde die Weitervelbreitung folgender Preßerzeugllisse verboten: Nr. 11 .^..lliok. vom 30. April 18U3. Nr. 'o!ii»ml,» von P. Kol> potlin. Hie in nichtbelannlenl Perlage in russischer Sprache erschie» neue Druckschrift «Uudu^« «^» von Jean Kraue, Die im Verlage einer Gruppe von Kommunisten'Anar« chiftell ill London in russischer Sprache erschienene Druckschrift »Uullllllli >nv2un»roAllal» chisten bei C.Held ill (Ärns 1901 in russischer Sprache erschie» »eneil Plliskschrift «I/mirn^s» ud«ü«»tv<> i »n»»ei!!»» von Jean Grave. Die i»! Verlage einer Gruppe russischer Mommuuisten-Anarchisten in London !Wl, i v>li<» von P, Korpollin. Nr. 132 »I.» '1',!b,lnk. dbtu. Noul, 13, Mai 1903. Nr. 24 »N,wva I.1«»» vom 15. Mai 1903. Nr. 4 «l»k,H» vom 15,. Mai 1903. Nr. 39 «Nmoäni I.i«t. vom 1«. Mai 1903. Nichtamtlicher Teil. Kroatien Ein Stantsluann, der in der Verwaltung Kroa< tiens eine leitende Stellung einnnnmt, hat einem Redakteur des „^remdenblatt" Mitteilungen übe:- die ^age in <,ir!)atien gen,acht, in welchen er bewnte. dlN^ alle ^Nachrichten vl,m Gehenkten, vun Gelöteten, ve,n standrechtlich Verllrleilten ans der Luft gegriffen sind. jedweder Grundlage entbehren. Seit der Publizie-rung des Standrechteo sei das Standgericht noch kein einzigesmal zusammengetreten. Die Austritt" in Kroatien seien „Neflexersä>emungen einer ^el.nilu» tion", von der itl frühereir Jahren so die! gesprochen wurde. Diese mitunter stürmischen Szenen haben Feuilleton. ^^"" vom Geräusch der Welt. Was lan» ich silr die Heimat tun, bevor ich gey', im Grab zn ruh'n? Was geb ich, das dem Tod entflieht? vielleicht ein Wort, vielleicht ein Liet», eil» lleines, stilles Leuchten. ilonrad Ferdinand Meyer. ,,>^,^ . ^Kapitel. ''>,,^^m,^ ""'^^lle hinter deln Hauptaltare der ^i>, ""He zuXi . . . lehnt ln trauter Abend» ^>y^"dlict)ec'Pclar. >^'chl^^ "e ^choin des ewigen Lichtes beleuchtet ^ hior V -'^"^"' loner beiden iviellscheulinder, ^ ^l^,. ",'^am zurürlgeblie^en waren und in ^oin^i'^" b"" ^llde d<>r Mlltergottes mit ^ !"N, ^ ^"luükinde einporblicken. ^ hut^.^''">i schö„^>5 Snn,bol der iV.'utterliebe, > lt in v ""»nlnng "ls die geben, den Erlöser .l>i ^'0 ^'^"' -lrmeu zu halten? ^ '"^>n ,. >'c"" "ut dem Uinde stehl, inatt erhellt, ?^eil ',! '"scheu ^tosen geschiniickteil Altare, ^>l ^ll«. "n^ ^ '!'ch^ herrfcht lautlose Stille. !^ ^NH^',, . '""it unser Paar in der geheimnis-^ ^'ckl,,/^ lchU'oigond nebeneinander. "Non „^ ^'ü'llschen gehen ein und demselben "^"li^/'^u>ld schweigen. " di^ ' llnuclt endlich der junge M'ann »>ld .^_ "and d^ ^^dä^n-' an »eine ^'pp"> " ^" wuchte des Dichters .Maria, rölm^ft du inich lieben? Sprich nur ein Wort und ich bin glücklich." . , . Er schlingt seinen Arm mn ihren >val5 und neigt ^'"' '^'aria blickt nnverN'andl znr Multergottes. Das Mädchen scheint eine., schweren zumachen: ein tiefer Sensor lM .hre Vr..st. S.e I,„nl ihr blondes Haupt an d,e Schulter oe-. ,ungen """Angelo dri'.ckt einen Knft auf ihre Stirr. Maria, nur ein Wort, em lelfes Wort!" Sie fchlägt ihre bezanbernd schönen Augen au, m.d blickt in kindlicher Verchnmg M Angelo enipor Sie erfaßt seine Hand, sie M^t. Noch emmal slehl ii,> mr 'Madonna, noch einmal dn.ckt s.e Angelos Hmü>- dann hebt sie ihr Hanpt, N^t ,hn, treu ius Auge und flüstert: . ^ - ... „Ja. .nein ^iirst, ich bm dem - dem auf eimg! Änaelo tritt ziun Altar und pflückt zwei Nosen. 'Tie eine für dich, Maria. Las; uns diese ein Symbol unserer Liebe sein, ^,'n Andenken an diese ^"" Ein Andenken an eine Stnnde, vielleicht die glücklichste meines Lebens: ich werde , welche in einer langen, herrlichen ttastanienallee ihre '^ortsetzung findet. Sie wandeln unter den alte» Minnen, durch deren dichtem Laub der Mond nnr stellenweise ihren Pfad .;n erleuchten ver^ mag. Sie überschreiten ein Eisenbcchngeleise: nach wenig Augenblicken ertönt ein lauter Pfiff, ein Zug eilt an ihnen vorbei. Sie bleiben stehen: ihre Blicke verfolgen ihn, bis die roten Lampenlichter in der Nacht verschwinden. „Könnte ich so mit dir, Maria, durch das gans^ Menschenleben reisen: die Welt wäre ein Himmel für mich!" „Iio aber", seicht Maria, „aber . . . walrm»? mnf;t d'n auch als Fürst geboren sein, oder warum kann ich nicht Fürstin . . ." Tas letzte Wort vermag sie nicht über ihre Lippen ,',u bringen: sie schweigt. „Ach ja! Wie glücklich lönnien wir sein, V.'laria .." Sie sind am Ende der Allee angelangt. Ihre Stimmnng ist heitrer geworden -^ fern vom (A5 ränsä)<' der M'll fühlen sie sich glücklich in der uom Moxdlichte durchfluteten Gottesnatnr ... II. Kapitel. E'5 war ein Uhr nachte, als Fürst Angelo dc>4 Haustor hinter sich schloß, langsam die Treppe hinaus stieg und an der Glocke seiner Wohnnng zog. Valentin, sein biederer Diener, zugleich sein väterlicher Freund und Vertrauter ^ liatte er doä» volle dreihig ^ahre, im Hause des alten Fürsten, An» Laibacher Zeitung Nr. 119.________________________ 1042 27. Mi^^-- jedoch keine weiten Kreise gezogen, sie sind lokal begrenzt und werden immer lokaler, so daß sich ihr Kreis immer mehr einengt. Die künstlich genährte Bewegung gehe von einigen revolutionären Leuten aus, die ein Interesse daran zu hlrben scheineil. in die Bevölkerung Unzufriedenheit zu tragen und gegen Ungarn Stellung zu nehmen. Es existiere keine Partei m Kroatien, die es wagen würde, öffentlich zu ei> klären: „Wir werdenHilfe außerhalbKrontiens suckMi. wir fahnden nach Bilnde^genossen gegen Ungarn nnd hoffen sie anch zil fin,den". Die Bevölkerung in Kroa^ tien, die Gewicht darauf legt, daß man außerhalb der engeren Gemarkung über alle kroatischen Vor» gange genau informiert ist, habe Ursache dein Mim» sterpräfidenten Dr. v. Koerber für seine im österreichi^ schen Parlamente abgegebenen objektiven Darstellung gen cms tiefstem Herzensgrunde dankbar zu sein. Ee fei nicht hoch genug cmznschlagen, daß der erfahrene, geniale Leiter Oesterreichs in einer jeden Zweifel aus-schließenden Weise die in Umlauf gesetzten Blut-märäM über Kroatien von seinem Platze aus zurück» gelviesen hat. Das „Fremdenblatt" knüpft dann an die Mitteilung der Tarsache, daß der Mnisterpräsi dent Dr. v. Koerber es abgelehnt habe, für die dalma» linisckjen Abgeordneten eine Audienz zu erwirken, die Bemerkung: „Die dalmatinischen Abgeordneten konnten dieses Ergebnis ihres Schrittes voraussehen. Haben sie ihn doch unternommen, so liegt die Ver-»uutung nahe, daß sie bloß eine feierliche Sympathie^ kundgebung für ihre kroatischen Stammesbrüder beabsichtigten, die sie auch ausgeführt haben. Daß aber die Sachlage in Kroatien nicht von Wien ans, daß sie nicht vom Boden des österreichischen Parlamentaris^ mus aus umgestaltet werden kann, dies sollten die Dalmatiner, ihrer nationalen Erregtheit ungeachtet, doch nicht verkennen". Das „Neue Wiener Tagblatt" empfiehlt, man solle nationale Einheitsbestrebungen nicht schroff mü) anrifta.thisch beurteilen, wenn anch die politische Opportunität heischt, ihnen zuweilen entgegenzurre° tm, und zumal bier, wo österreichisches wie ungarisches Interesse dabei gleich engagiert ist, daß nicht der Verwirklichung entgegengeführt werde, was gegen di« Taseinsbedingnngen beider Staaten ist. Wieder t'inmal gewahrte man das Schauspiel von Verführern nnd Vei-sührren. Die „Ostdeutsche ycundschau" führt aus, die bestehende „staatsrechtliche" Situation habe den Dalmatinern, keinen andern Ausweg geboten als den einer Petition an den Monarchen, welcher als „ge-Nleinsamer" Herrscher Oesterreichs und Ungarns d?r-zeit die einzige»: politischen Faktor repräsentiert, an den sie sich überhaupt wenden können. Diesen Weg tiätte ihnen der Ministerpräsident nicht verlegen sollen. Das „Deutsche Vollsblatt" hält die Lage in Kroatien fiir eine außerordentlich emste nnd meint, daß mlch Rücksichten auf die Gesamtmonarchic es dringend notwendig erfcheinen lassen, die Nuhe wieder herz,> stellen, und zwar in der Weise, daß den begründeten Beschwerden gegen die vielen Ungesetzlichkeiten Nech< nung getragen wird. Das „Illustr. Wiener Extrablatt" Protestiert nachdrücklich gegen die Anscl>auung, als wäre Wien der einzige richtige Ort, ill dem über die Zustande und Unruhen im ungarischen Kroatien entschieden werden könnte. Die Unruhen in Kroatien seien eine rein ungarische Angelegenheit, die Oeftereich nichts angeht und il: die sich Oesterreich nicht einmengen kann, nicht einmengen darf. Die „Oesterreichische Vollszeitung" weist darauf hin, daß die Dinge in Kroatien erst eine bedrohliche Wendung genommen haben, als die >lossnl!,partei durch ihre Obstruktion den ungarischen Reichstag lahmlegte. Die „Reichswehr" legt der Tatsache, daß die in Oesterreich lebenden Kroaten an der Drangsaliernng ihrer Konnationalen überans warinen Anteil nehmen, eine heworragende Bedeutung bei. wa5 in Budapest ernste Veachtnng finden sollte. Die Bewegung sei ans den Mißsländen im Lande emporgewachsen. Politische Ueberficht. Laibach. 26. Mai. Gegenüber der in den ertremen ungarischen Parteien herrschenden Strömung tritt die „Neue lvreie Presse" nachdrücklichst für die Erhaltung der Ge-m einfamleit deo öster r eichi s ch -u ngari -schen Heeres ein. Zur Bildung einer Armee gehöre die Verschmelzung in Gefühlen nnd Gedanken. Insbesondere bestehe das Bedürfnis nach einer faß-lia>'n gemeinsamen Idee in einer Armee, die natio^ nale Gegensätze überwinden muß, um die lebendige Vorstellung der Einheit zn gewinnen nnd festzuhalten. Diese höhere Einheit lag in der Tradition von der historischen Entwickelung der österreichisch ungarischen Monarchie. Nehme man der Armee den moralischen und politischen Zusammenhang mit der ganzen Monarchie, die Klammer der einheitlichen dentsclien Ve-fchlssprache, die alten Farben, sahnen und Hymnen, so werde sie vielleicht noch geineinsame Armee heißen, aber nur die VerkoPPelung zweier organisch nicht mehr vcrbundeuer Tiuppeumassen sein. Von einer Krise der gemeinsamen Armee möchte das Blatt nicht sprechen, weil der Widerstand gegen diese Pläne im ungarischenNeichstagr noch sehr stark und zäh ist.Ernst sei jedoch die Gefahr, nnd e5 sei notwendig, mit dein stärlstn Nachdruck daran zu erinnern, wie groß dao Interesse des österreichischen Staates sei, daß die Armee nicht verlünstelt und verkränkelt werde, um einer Parlamentarischen Schwierigkeit ausznweichen. Es sei, insbesondere jetzt angesichts der Gährnng am Balkan, eine wahnwitzige Verbleu onng, an der Armee zu rütteln. T<'r böhmiische Nationalrat tfat am 2l. d. M. in den Lokalitäten des Klubs der national-freisinnigen Partei zusammen. Die Versammlung wurde vom ersten Vizepräsidenten des Klnbs der Landtags-Abgeordneten der national-freisinnigen Partei Professor Dr. BlaSek eröffnet. Ium Vorsitzen« dcn wurde Dr. kkarda, zum ersten Stellvertreter Dr. SHl-et und znm zweiten Stellvertreter Dr. Ko-lofik gewählt. Der Obmann der Organisationssektion Dr. Herold verlas den Entwurf eines neuen Statuts, welcl>er nach kurzer Debatte on d1o""'^F. Antrag des Abgeordneten Dr. FreiherM von > ^. der Nationalrat möge eine eigene Sektion > ^ ren und Schlesien errichten, wurde, cinst'Nw'^^ nommen. Am Schlüsse der Sitzung sprach ^ '^HB den Teilnehmern, insbesondere jenen ^'^e ^ nnd Schlesien den Dank aus und konstm .^g, Freude den einmütigen Verlaus oer VeN^ . ^„s. welcher zu den besten Hoffnungen bezngl'ch ^,, tigen Wirkens des Nationalrateo in ^"^zM die fiir das ganze Volk von Interesse se'"''^" B> Aus St. Petersburg geht der "^-" st'ab'' russischer Seite folgende Mitteilung äU- ^?'A^ nettswechfel, der inSofia ein^tw^,^ ^,s. in Nllßland keine Bedenken in Hinblick ans ^ ^ wirtlichung der friedlichen Ziele golveckt, '^ .,^> russische Legierung, im Eiiwernelmuni nnt ^i. reichisch'UNgm'ischen, auf der Valtanlialbiilsel ^. Es ist ausschließlich dieser Gesichtopm'tt, n" ^ chem man hier die Beruftlng des nenen du ^ ^^. Ministeriums beurteilt: die Bedeutung tmi^^, nisseo für die innere Politik de5 ^iirstentnN" ^5 fiir Nnßland nicht in Betracht, da eß ein " .„>) der russischen Negienmg ist, sich Mlick"'^^ in dieses Gebiet sorgfältig zn enthalten. ^/ ^P' Fürsten von Bulgarien zn, die Minister "'''., ^ ^ die ihm als die geeignetsten für die Vcrwm ^^^. Landes erscheinen. Hinsichtlich der Haltung ^ riens gegenüber den mazedonischen ^rren '^^i» hinzuweisen, daß ^iirst Ferdinand alle ^'^ >iM erteilt hat, daß er entschlossen sei, sich von " ,^, schen Nichtnngslinie, die er eiiM'schlacM ^"' gl>" entfernen llnd jegliche Unterstützung bor ^^ nären mazedonischen Bewegnng seitens 1^'. ^ Z>l' ruug zu vermeiden. Bei der Würdignna o^^ sicherungen ist iin Ange zu behalten, daß ^„M^ rische Versassung, im Unterschiede von den ^ ^i> sehen anderer parlamentarisch regierter ^lm ^,^ ^ Fürsten in aller ^orm das Necht znerkenin, wärtige Politik des Landes zn leiten. . ^s>'^ Wie Petersburger Blätter melden, »st ". . ,j ^ eine russische Waloindnstriegesellschm'l gegr"' ^,. den, die über drei Millionen »lilbel Kapmu ^ij Die Gesellschaft hat die Konzession znr -ln^^ der Wälder am Maluflusse bereits erhalten^ ^ tluisend Arbeiter sind ebenfalls schon '".^t>"-dschllrei angeworbei, nnd nach Korea "bM^.hl ^ den. Anch russische Arbeiter sind in großer ^ ,„ hin abgegangen. Das Beamtenpersonm ' ^ größten Teile aus Beamten der ostchim'!""^^" gebildet werden. Die Gesellschaft wird "g"^ ,F und eine ständige Agentur in Port -'w 'l .,! halten. Die Bildung dieser Gesellschaft Nl ^ ^olge einer bereits im Jahre 189C. von oe' schel, Negierung gewährten Konzession. ^^< Tagesneuigleiten. ^ - (Durch zwei Jagdhunde v°"^ errettet) wurde ii» Hannov.Miinden .! s,^l'", Kassel. Er wollte iidcr die Fulda in einem ^''" ^^"'^ Das Fahrzeug schlug jedoch um und der Insai's <>^dh"> Waffer. In diesem Äugenblicle sprangen die zwe^^< gelos Vaters, gedient — läßt einige Zeit warten. Endlich werden feine langsameil Tritte iiber den langen Bogeilgang hörbar und die Tür wird geöffnet. Valentin Pflegte fchon der Nuhe. Kein Wunder, wenn er noch schlaftrnnlen ist. Er begleitet, eine bren» nende Kerge in der Hand, seinen Herrn ins Schlaf» gemach, um ihm beim Auskleiden behilflich zu sein. „Valentin", sagt ^ürst Angelo. „Ich bin heute unendlich glücklich; aber ... ich werde immer un° glücklicher werden." „Weshalb denn, Durchlaucht?" „Das wird er morgen erfahren: heute ist er zu verschlafen dazu. Gehe er ius Bett und lasse er sich etwas Gutev träumen." „Die Hälfte eines Traumes, sozusagen, habe ich fchon gehabt. Mir träumte, Durchlaucht hätten eine Rose gepflückt." „Sonderbar!" „Durchlaucht haben aber vergessen, sie ins Wasser zu stecken: die Rose ist verwelkt." „Was weiter, Valentin?" „Weiter nichts, denn Durchlaucht haben geläutet." „Da ist die Rose, die ich gepflückt habe, Valentin", sagt der Fürst und Zieht eine Nose aus seiner Brieftasche hervor. „Jetzt kann er gehen! . . . Ich will versuchen zu schlafen." Valentin wirft einen Prüfenden Vlick auf seinen Herrn, dann anf die Nofe und verläßt, nachdem er üuts Nacht gewünscht, hatte, das Zimmer. Hurst An-2«lo ist allein. (Fortuna folgt) Ven Hebenden ihr Recht! Wlexer Origlnal-Romau vo», Vl. Hot züglich Egon Hochbergs. Die Sacl)e muß unbedingt noch heute erledigt werden." Der Direktor nnd Gertrnd waren außerordentlich gespannt, welche nene Wendung hier eingetreten sei. Im Interesse des Sträflings schien es ihnen aller» dings auch noch nicht geraten, ihn, größeren Aufregungen auszusetzen. Er wnr erst seit einigen Tagen aus dem Spital entlassen und mühsam wieder in das alte Gleichmaß zu'rückgetommen. Drohte ilnu nun eine nnie Gemütsbewegnng? Daß die Sache sehr wichtig war, schien unzweifelhaft auo den knappen Worten des Telegrammes hervorzugehen. Aber nichts verriet auch nur annäherend den Grnnd der seltsamen Neise de? Polizeibeamten. Dieser selbst hatte im Lanfe des fehr bewegten Tages fast nnmöglich Erscheinendes geleistet. Von einem Bureau in das andere mußte er laufen, überall berichteil, um Vollmachten ersnchen, welche diesen ganz außergewöhnlichen Schritt rechtfertigten. Wenn man ihn nicht seit so langen Jahren als eine Art Spezialität auf seinem Gebiete gekannt und hochgeschätzt _____________^^3< hätte, wären seine eifrigen Bemiihnngoi' >> .^ völlig fruchtlos gewefen. So aber half '>)'' ^< diesen kreisen gut bekannter Name über a" ^ rigleiten hinaus und überdies war der <^ ^'i> großein Interesse, eine ilnsammentnnsl "^^»i^. chung von Egon Hochberg nnd Marth" 7^!^ schien so dringend geboten, um endlich -^" ^ill^, die Wirrnisse zu bringen, daß man, wen"^^ gernd, die Erlaubnis dazn gab, daß ^.^^, Hochberg nnter starker Bedeckung noch in l""^sD nach Wien überführt und dann mit sem" Braut konfrontiert werde. . ^,.,",,, Iofef Schott lächelte befriedigt vor M^ ^ weit war ihm tM5 Ganze ja geglückt. ^„»^« alles fich so verhielt, wie Neinhold n>,o /^ ^„ ?' j dann war Egon vielleicht der Unschuld'^ ^O > beiden, ja, wer weiß, am Ende ließ sü'li <" ^ ^ i Tchnldlosigl'eit Heran5stellen..uur,') nnd a"t,^^ '^ Ereignis, welches ehemals so rätselhaft ^ ^ ,^ , schien, begann sich zu lichteil. Jetzt ^ ^^ ^, eines: Eile, möglichste Eile! Denn d'"l^-^,>' lvelcher inan die Hauplauft'lärnngen "'»""''N ^^ verstunnnen fiir immer und ihr großes ^. s'B''' mit hinübernehmen in die Ewigkeit. Dao n ^ bar geivesen. Das durfte nicht sein! ^.M',, Der sonst so ruhige Mann war M''l > ^ erregt, als er endlich dem Direktor in."^ ^ uung aegenübersaß, und dein lmfmertiMi ^ renoen die nenen Wendungeil knapp und ^j,il»" lete. Als Neinholds N'anie genannt wni^ ^ fich Herr ?franz Krieger sofort des Ärie^ einiger -^eit fiir Nr. 71 eingelaufen war. ^^er Leitung Nr. N9.______________________________1043_________________________________^^ 27. Mai 1903. ^nden ^^'.'^" Ingers in die Flut und zogen den Er-^3t» ^/^^'»mend ans Land, indem ihn die klugen, ^ltt a?,"" Rockkragen kunstgerecht festhielten. Die ^ ^^folq s, . "umstellten Wiederbelebungsversuche Waren ^3< 5>',„? '^ ^" wurde ein Menschenleben durch zwei ^ ""oe gerettet. ^i! < ^.^ e i st der Schwiegermutter.) In '^ensin ^'" ^""" ^"^ "°" Anhängern der vierer, u, ,^'l Zusammen, uin einige Abgeschiedene zu „zi-^b ^ttinli„ ^gemeinen Ueberraschung überschüttete die ^ bo» ^.^ ^"" verblüfften Schwiegersohn mit einer ,^üt» h^'npfnamen, die von allen Anwesenden mit ,^!e^^°m>nen wurden. Der nervöse Schwiegersohn «'^ Älui/ ""6k" ^" Schwiegermutter unmöglich mit ,'^Ne..^ «"hören, sondern ergriff einen Leuchter und ^ ^N'ach! s "."^ ^" stelle, wo der Geist seine Eröffnun-^ Eof,,? "' Ein furchtbarer Schrei burchdrang den ,''l!ige C/ '""^^ ^'^ angezündet — bekanntlich finden -^°chj^?""n stets im Dunklen statt — und siehe da. ^lchafi °^ Gastgebers präsentierte sich der erschreckten ,^!'«,!ia « ^ zerschlagener Nase. Nun warf man stch '^"«ie.« ^^ 5"^en Grobheiten an den Kopf und ^ oar endlich eine Klage beim Friedensrichter. ^ dtZ ^ ^ ^ i.) Ueber die verschiedenartige Zube-stoles Etlichen Grundstockes der Vollsernährung. '? l'Ne ;„^ ^" einzelnen Ländern bringt ein englisches '^i C^<""^^ Zusammenstellung. In Venezuela hat ^"Vere - ^^' ^""^ Weizenbrot (das Mehl wird ,i 5°l)lui>a >>"^^" Staaten importiert), das indessen nur ^Luius l"6M 'st: für die ärmere Bevölkerung ist " ^ ^iol ^""" '^ ^" b"s sogenannte „Arapas". das '? sl»M , °" niederen Voltsmassen. Für einen nicht ^Wiiht '"." Magen ist es einfach ungenießbar. Es ist '? ^ie'^! schmalz und Wasser zu einem Teige ge-!,.">saih P,s " speise, die die Stelle des Brotes vertritt. "i> >nit>.'^ " ^lche geröstet. In Lappland wird Ha-^ '". m^'"^"' und Fichteniinde gemischt, zu Brot -^6ls°lm< ^""° few gemahlen, in große, flache ^ "«fei >y.'!/"° über dem offenen Feuer gebacken. Gerste iz ba^„ .loen ,m nördlichen Schweden zu Brot gemischt. '> <^b ,'l) '/"^"" Voltsschichten ihr Brot zweimal im ^!?>'ßnlit/,"^^ "'s' Es ist nur ein Nähr-, sichtlich >^ ^ltlei,^ ^'- >i'l Kamtschatka wird ebenfalls Tannen ^" ^lol a? 1" N^be» Portionen mit Mehl 'oermffcht ^ ""^ Mai? ^ Isländer sammeln das Moos der ^ "Ndere, ^ ^' "'" ^ "'cht nur zu Brot sondern '^ " Und !, Meisen zu benutzen. Buchweizen wird in ^>^e >ilbc,l, ^^"" ""d 'in südlichen China das Brot. ^!. 'A '""" Hirse wird diesem Zwecke gewidmet in , >i°, 'tX'uqer !," ""^ Kleinasien. Das Brotbacken in Pcr-^ ^ ^ durch das zur Verwendung kommende Ma-^c "' !W>. ^^ und Weise des Backens b-merlens. ''<''l'l'd j, I'" besteht aus Neismehl mit Milck. Die ^ü» 5°nn/ ^' ^°^" gebaut, wie eine in die Erbe ge-'tt s^'tvir, 3" Seiten sind glatt ausgemauert. Auf > ' Der ^"'" gemacht, bis die Seitenwände durch-' ,^dif^.,^e>g wird in flache Blätter ausgerollt m'.d V nur . ".bes Ofens angeschlagen, bis er „gebacken" ^cl«^ °"UM' Minuten dauert', Das Produll soll ^(tz.Md nahrhaft sein. ^n ber <> .^ ° ^ ale Entdeckung über das ^>r^'st alle.) Die „Zeit" berichtet: Soeben ^>" uiw, '^leit die überraschenden Resultate einer !k?lche„ "). "brochenen Forschung des Professor? de: "'d ^ichtit,, /°"ne '" Neapel, v. Schroen. bekannt, d!.- ^ "«l^^-uk't vorausgesetzt — danach angetan sind. Vl^Uftpen ^''^l^llten Gegensatz zwischen den beiden >^ (Tier Naturreiches, den organischen od.'l ^^>>^ k und Vflan^n'» und den anorganischen, ^!^ ^^-------^W»»»«« ' __«?>? >'^'^V>n" ^"lnd!" riof or lodhaft. ^>rnd ^!!"' "n ground!" sdgto Josef Schott ! li,^'N!or ^ ' aoloil'gtl'i, Poli^stcll iintcrschlw"' ^^"Ncl/'!..^"""' Spülsinn, mit woläM, d'^ "'l>v '^>^..'"^"l wsclMM hat. Froillch, or- '^ ^ ^»^^"^luul inoist nur dann, wenn cö sich ^'rz ^i,.^"lb"t einer Geliebten, eine^ ^reun° ^>I ' Vlbfs "esonders nahestelienden Äl/enschen ^ IM ^.„^ davon! Nun Yören Sie !'! z^t. ,^ 'chnell und fliehend, Nlit einer Leb- ,^"> phi^.' '""" dein tleinen, rlinden Manne ',, "l't l)^.""'"Uschen Ansdruck in, Gesichte tannl . i/^ast > c ^'"'twr interessierte die Äl'euig- H'',!"K Ulm ? ."' l^"- t»ie Ziaarre vergast. "^'^^rl > ^^"' Tirettm-, prüfen Sie rasch 5, "- U,^'^^ Vevollinächticn'l'aen und Un- ^» ^" l.!, ^"^"' lntte, führen Sie mich zu ^il,'""sl ich "' ^'^' 'hn hieher lonnnei,. Zwei ^^, ^ichrl ""^'^'lunen, um aussen j^den flucht- ' ^ siuo..^^""' ^" drei Stunden müssen wir '^ Tir,f ' 'llso bitte rasch! Nur rasch!" , .hs^ios "l'Mloa die Velene, lvelcho Josef ^ ?"' E7''s"""""' s"ate "' verbindlich. „?Il'er X ^nnal!^''^ "ll durch ein Gla^ Wein, Sie " ^x^>' .! ^"t. (5inst>l,eilen lasse ich den N? Fortsetzung folgt) leblosen Stoffen (Mineralien) zu verwischen. Schroen stu' biert seil Jahren emsig den Vorgang der .Nristallisation der Mineralien und anderer Stoffe unter dem Mikroskop und hat taufende von hochinteressanten tinemato photographische!! Aufnahmen über den inneren Vorgang bei diesem an sich schon merkwürdigen Naturprozesse registriert. Es liegt schon an sich etwas Wunderbares darin, wenn wir zusehen, wie sich zum Beispiel aus einer einfachen, unscheinbaren 5loch salzlösung ein klarer, durchsichtiger, ..kristallheller" Würfel herausentwickelt, aus der nämlichen Lösung, die wir lur>. vorl)er durch bloßes Auflösen des gewöhnlichen Kochsalzftul-vers in Wasser erzeugt haben. Nun hat aber Schroen entdeckt, daß sich in einem bestimmten Stadium dieses .ttristallisa tionsprozesses in der betreffenden Salzlösung Formationen bilden, die eine gewisse Struktur aufweisen und der lebenden Zelle nahezu vollkommen analog sind, die sogenannten Petro-blasten, woraus sich dann durch „Wachstum". Ansaugen und Assimilierung der Lösung, Kristalle weiterentwickeln. Aus diesem Phänomen glaubt Schroen auf die wirkliche Existenz der (ic>,wi-lUio n^uivocn, das ist auf die Urent-wickelung einer organischen Zelle aus anorganischer Materie schließen zu können; es wäre somit die lange gesuchte Brücke zwischen der lebenden und der leblosen Welt gefunden. Der italienische Gelehrte vermeint mit umsomehr Berechtigung für die Nichtigkeit seiner Idee eintreten zu können, weil er anderseits den umgekehrten Vorgang beobachtet hat, daß auch organist Wesen „kristallisieren". Er fand daß die Bakterien eine spezifische .Nristallisationsform haben, die ihnen genau so zukommt wie dem Kochsalz die Würfelform: aus der Kristallform ließe sich mit Bestimmtheit die Diagnose stellen: das ist das ztlistall des Cholerabazillus. jenes des Darmbalteriums:c. Die Bakterien sollen aus einer gewissen Periode ihrer Entwickelung aus ihrem Zell-Leibe eine eiweißartige Substanz ausschiden, die sich unter Umständen in eine .^'ristaNform begibt. Somit wäre der Weg von den niederen zu den höheren Naturlörpern sowie jener von oben nach unten aufgedeckt. Nach diesen Befunden gibt es leinen Unterschied mehr zwischen organischen und anorganischen Körpern es gibt nur ein Leben, und alles ,sl Leben. — Ob Schroen mit'seinen die bisherigen Anschauungen über den Haufen lverfenden revolutionären wissenschaftlichen Schlußfolgerungen Recht behalten wird. läßt sich natürlich heute noch nicht voraussehen. Als Skeptiker, welche die österreichi. schen Gelehrten nuu einmal sind. stehen sie der neuesten Lehre kühl beobachtend und streng prüfend gegenüber. Immerhin aber werben diese Mitteilungen zu vielen neuen Forschungen anregen und zweifelsohne dadurch die Wissenschaft nach vorwärts drängen. — (Da 5 Schreckmittel,) Herr und Frau Zittert liegen im tiefsten Schlummer. Nichts regt sich; selbst die alte Schwarzwälder tickt leiser alö am Tage. Da ist es plötzlich der Frau Zittert, welche einen sehr leisen Schlummer hat. als ob sie schleichende Fußtritte höre. Sie fährt empor und horcht. .Nein Zweifel — es sind Fußtritte! Einen Hund hat das Zitterlsche Ehepaar nicht — also lann es nur ein Einbrecher sein. Ein kalter Schauer packt Frau Zitterl und vorsichtig weckt sie ihren Mann. ..Ach Gott. Josef, es sind Einbreckier in der Wohnung!" lispelte sie. ..Sie werden uns alles stehlen!" .Herr Zittert erschrickt und horcht auch. Jetzt hört man bereits das Geräusch, welches entsteht, lvenn jemand mit einem Schlüsselbunde mampuliert. „Sie sperren den Sekretär auf!" jammert Frau Zitterl. „O Gott. was fcllen wir tun?" sekundiert Herr Zitterl. „Wenn wir nnr einen Revolver hätten —" Aber sie hatten leinen. Lange Zeit trüben Sinnens und bebender Furcht. „Weißt du was", flüsterte endlich Frau Zitterl mit klappernden Zähnen, „ich glaube, wenn der Dieb wüßte, daß wir wach wären, so würdr r> Angst kriegen und davonlaufen." — «Das glaube ich auch ' . Aber wie sollen wir es ihm kundgeben?" — ..Hör', ich hab' einmal in einem Roman gelesen, wie ein Kolporteur, der öfters durch einen unheimlichen Wald zu gehen hatte, immer fröhlich vor sich hin sang. um die Nauber fernzuhal-je„" — Ein vortrefflick>es Mittel! Das wollen wir auch tun" pflichtete Herr Zitterl bei. Und das Zilterlsche Ehepaar hub an mit etwas unsicherer, aber entschlossener Stimme zu singen: ., „Kommt ein Vogerl geflogen. setzt sich nieder auf mein' Fuß-------------" — (Nach dreißig Iahren z.u m e r st e n in a l e sehend) ">>n ophthalmische» Institute in Glasgow hat Dr Mnidland Ransay einen Blindgeborenen, der bereits dreißig Jahre alt ist, erfolgreich operiert. Das erste, was der Blinde nach der Operation sah. war das Gesicht des Antes Er wußte absolut nicht, was er daraus maa>n sollte, und erst als der Arzt sprach und er an seinem eigenen Gesicht sich nach dem Munde gefühlt hatte, wurde ihm klar. daß die Oeffnung aus der die Töne kamen, der Mund des Arztes und demnach die Umgebung des MundeL das Gesicht sei. Man stellte, wie der Arzt in der inebizunschen Zeitschrift Lancet" miteilt, einige interessante Versuche mit dem Geheilten an. Als man ihm eine gelbe Fläche zeigte, wurde ihm übel wogegen eine rote Fläche auf ihn erheiternd wirkte. — (Ein origineller Zwischen fall) hielt diefrrtaqe einen aus Lodz kommenden Eilzug einige Stationen vor Warschau auf. Mitten auf dem Geleise kniete ein Mann mit entblößtem Haupt und betete, ohne sich von der Stelle ni rühren, trotzdem der Zug nnt großer Schnelligkeit' herankam. Den, Zugsführer, der den sonderbaren Neter wahrgenommen hatte, gelang es noch rechtzeitig, den Zug . Juni, wu sich dir Teil nehiner nach Anlimst der Wiener Schnellzüge a»> Molo San Carlo versammeln. Von dort wirb aus einem bereilstehen-be>l Dampfer unter Führung eines Ingenieurs die Fahrt längs der ganzen geplanten Hafenanlagen bis i» die Bncht von Mliggia angetreten. An demselben Tage wird nach Lees-Veldes gefahren, wo genächtigt wird. Am zweiten Tage geht die Fahrt zu Wagen in die Wochein, zur Nordfeite des Wocheiner Tunnels, dann zu Wagen nach Velbes zurück. Am dritten Tage wird zu Wagen nach LreS gefahren. Von bort geht es nach Birnbaum zum Eübe!»-gange des Karawanlentunnels und am Abend nach Villach zurück, wo übernachtet wirb. Am vierten Tage, also am 22. Juni. wirb das Rosental zum Zwecke der Besichtigung der Nord'seite des Karawanlentuünels besucht. Abends rr^ folgt in Villach die Auflösung der Reisegesellschaft, An dem Ausflüge werde» Eisenoahnminister Ritter v. Wittet, der Obmann des Budgetausschusses, Dr. Kathrein. der Obmann des Eisenbahnansschusses. Freiherr von Schwr gel, und viele Mitglieder dieser Ausschüsse teilnehmen. -Anfragen sind an den Abgeordneten Dr, Sylvester zu richten. — (P r ü f u n g.) Die nächste Prüfung aus der Staats rechnungs-Wissenschaft wird bei der diesbezüglichen ., Juli die MnlsetlaNlM dec Laibacher Zeitung Nr. 11^________________________________1^044_________________________________,< s .' 27^lai M^ neu erbauten Pfarrkirche und am 20 Juli die Firmung ?c. stattfinden. — Herr Ignaz Zuftanec, Kaplan in Pre-dassel, wurde dortselbst als Pfarradministrator bestallt. Verseht wurden folgende Herren: Jakob B e n e d i <' i«', Kaplan in St. Margareten, als Pfarrabministrator nach Schwärender^ ob Billichgraz, Josef F e r j a n 6 i ö aus Go5e nach St. Margarethen, Andreas Lavriö aus Hrenovitz nach Go5e. Josef Hall in a n aus Ko^ana nach Hrenovitz. Johann Medvcd aus Zirjlach nach Ko,^ana, Johann Nester aus Trata nach Zirllach. Matthäus Su^nit aus Trata nach Selzach, Johann Mau her aus Oberslrill nach Altlag. — In den zeitlichen Ruhestand trat Herr Johann K lemenc in Görjach. Zur Besetzung ausgeschrieben find die Pfarren Aabenfeld. Göttenitz. Koprivnit, Pöllandl, Prrdassel. Rete^e. Slap. St. Kantian und St. Gotthard. —o. — (Vom l. t. R e u i e r b e r g a m < e Laiba ch) wurden nachstehenden Herren Schurfbewilligungen erteilt: Im Monate April: Prese<"ly Eduard in Samoboc (Kaia-stralgemeinde Droß-Dolina und Vregana). Krische Allton und Fink Franz in Altlag (politischer Bezirk Grltschce), Kajfe^ Anton in Novo Selo (Vezirl Gottschee und Tscher-nembl), Grebenc Johann in Turn-Gallenstein (Vezi'l Littai und Gurlfelb); im Monate Mai: Peiwil NartholoinäuZ. Altertumsforscher in Laibach (Kronland Kram). Cerar Franz in Glogowitz (Vezirl Stcin und Littai). — Erirschen ift die Schursbewilligung (für den Revierbergamtsbezirk Laibach) des Herrn Johann Smretar. Katecheten in Laiucich. ,— (K o m m i ss i one l le Festsetzung des Schulsprengels Mula u.) Da die am !>. d. M. fiir den neu zu kreierenden Schulspreugel von Mulau im Ge-richtöbezirle Weichselburg begonnene lommissionelle Verhandlung mit Begehung und Abmessung der einzelnen Entfernungen wegen ungünstiger Witteinngsverhältnisse unterbrochen werden mußte, wurde die fortsetzungsweise lommissionelle Begehung an Ort und Stelle mit dem Ausgangspunkte Sittich für den .'i. Juni um 9 Uhr vormittags sowie die folgenden Tage anberaumt. —ik. — (Zur Verlegung des Friedhofes.) Wie uns mitgeteilt wird, haben die Friedhofslommission und der Stadtmagistrat um Anordnung einer lommissioncllen Erhebung zur Konstatierung der gesetzlichen Eignung des in Stephansdorf fiir die Errichtung des Friedhofes in Aussicht genommenen Grundes sowie zur Festsetzung der allenfalls zu enteignenden Grundparzellen bei der k. l. Nezirls-hauptmannschaft Laibach Umgebung angesucht, worüber die tommissionellc Lolalerhebung am 15. Juni abgehalten werden wird. —o. — (Der trai nische Jagdschutz-Verein in Laib ach.) hielt, wie bereits gemeldet, am 20 d. M. seine diesjährige (11.)Generalversa>nmlung ab. Dem Rechenschaftsberichte des Ausschusses entnehmen wir folgendes: Die Zahl der Vereinsmitglieder betrug Ende des verflossenen Jahres 20 Gründer und 292 ordentliche Mitglieder. Für besondere Leistungen im Iagdschutzdienste im Jahre 1902 wurden nachstehende Prämien zuerkannt: 1. Valentin Slat-ner. Steiner Feistritz, fürstlich Windischgrähscher Revierjäger. Diplom und 30 X; 2. Anbrej UriUc', Kraljev Vrh. fürstlich Windischgrätzscher Revierjäger. Diplom und 80 K; 3 Anton Xmuc. Sonnegg, gräflich Auerspergscher Forst-nnd Jagdhiiter, Diplom und 30 II; 4. Franz Grünfeld, Domöale. Revierjäger des Herrn Jacques Oberwalber, Diplom und 30 X; li. Vinzenz Simoncu'. Unter-Tavenstein, gräflich Kottulinstyscher Forst- und Jagdhiiter, 30 X; t!. Marko Kurent, Velili Vrh, gräflich Kottulinstyscher Forst-und Jagdhiiter. 20 l<; 7. Georg UriUc-, Stranje. Revierjäger des Herrn Dr. Karl Schmibinger, 20 !<.; 8. I. Pustaverh, Gabrje. Jagdhiiter der Laibacher Jagdgesellschaft. 20 X. — An daö Landesverteidigungs-Minifterium wurden anch heuer 600 X mit der Vitte gesandt, damit Gendarmen zu beteilen, welche sich durch Interessen des Vereines berührende, hervorragende Leistungen besonders hervorgetan hoben. Leiber wurde der Vetrag mit der Mitteilung zurückgesandt, daß das LanbeZverteidigungs- Ministerium solche Spenden nicht mehr in Empfang nehmen kann. Von Seite verschiedener t. l. Bezirtshauptmannschaften kamen Zuschriften an die Vereinsleitung um Aeußerungen und Begutachtung in jagdlichen Angelegenheiten, die entsprechend erledigt wurden. Die Krainische Spartasse hat auch im Jahre 1902 dem Vereine in gewohnter munifizenter Weise 200 X gespendet. Delegierte des Vereines sind in nachstehenden Gerichts-bezirlen ernannt: Bischoflack, Gottschee. Grohlaschitz. Gurl-feld, Krainburg. Landstraß, Littai, Rudolfsweit unk« Tschernembl, Sie haben die Pflicht, in ihren Bezirken die Interessen der Jagd zu fördern und alle für die Jagd wichtigen Vorkommnisse rechtzeitig zur Kenntnis derVereinsleitung zu bringen, um dort, wo es nötig sein sollte. Abhilfe zu schaffen. Von Seite der Behörden und des Landesausschusses hatte sich der Verein, wie bisher, des größten Entgegenkommens zu erfreuen. Die Vereinslciwng wird auch für die Folge alles aufbieten, um die jagdlichenInteressen bestens zu vertreten, und hofft, dem Vereine neue Gönner lind Freunde zu gewinnen. — Im Berichte wird zum Schlüsse den Vereinsmitgliedern und Delegierten für ihre Mitwirkung der Dank ausgesprochen und konstatiert, baß die Besserung der jagdlichen Zustände und die erfreuliche Zunahme des Nild-ftanbes in unsrrem schönen Kronlande lediglich den Ve-mlihungen der Vereinsmitglieder zu danken ist. Der Rechnungsabschluß weist 2878 X 15 l, an Einnahmen und 2874 X 42 l> an Ausgaben aus; das Gesamtvermögen des Vereine sam Schlüsse des Jahres 1902 betrug 8164 X 26 Ii. — (Die gewerbliche Fortbildungsschule i n R e i f n i tz) zählte am Schlüsse des abgelaufenen Schul' jahres im Vorbrreitungslnrfe 8, in der l. Klasse 8, in der ll. Kwssr l». zusammen 21 Schüler, von denen 9 das ^rl>lv."l enrich»» und 2 „„geprüft verblieben. -c». — (Ungewitter mit Hagel und Blitzschlag.) Vorgestern nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr entlud sich über Gereut nnd Vrh (Bezirk Loitsch) ein heftiges Ungewitter, welchem ein starker Sturm vorausging. Alsbald begann es zu hageln und Blitz und Donner begleiteten das verheerende Wetter. Während d,,'» Ungewitters fchlug der Blitz in das pfarrhöfliche Wirtschaftsgebäude am Vrh. (Hl. Dreitönig) ein und zündete. Bald darauf schlug der Blitz in Gcibrovci nächst Gereut mitten in die auf einem Acker befindliche Familie des Michael Logar ein und tötete dessen Ehegattin, während er den Mann und das anwesende Kind betäubte. Die Kleider der Frau wurden vom Blitze angezündet und verbrannten an ihr. Sie hinterläßt sechs unmündige Kinder. Der Hagel war in Gereut und Umgebung haselnußgroß und verursachte alls de» Feldern nnd in den Obstgärten empfindlichen Schaden. x. " (Selbstmord eines Vaters aus Gram über d e n S e l b st m o rd der Tochter.) Wie man uns aus Adelsberg berichtet, wurde am 22. d. M. früh der Auszügler Josef Erjavcc ans Gabrc'e. politischer Bezirk Adelsberg, in seinem Stalle erhängt aufgefunden. — Gram über den Selbstmord seiner Tochter, welcher vor einigen Tagen in Triest erfolgt war, trieb Erjavec in den Tod. —i'. "' (Selbstmor d) Am 24. d. M. vormittags wurde i» der Golovec-Waldung der Taglöhncr Johann Majcen aus Brunndorf auf einem Auchenbauine erhängt aufgefunden. Der Unglückliche dürfte bereits vor 10 bis 14 Tagen seinem Leben ein Ende gemacht haben. —i-. * (Scheues Pferd.» Gestcm früh scheute auf der Sallocherstraße das in einen Lastwagen eingespannte Pferd des Fabrikanten Dragotin Hribar und ging durch. Aei der Maut an der Petersstraße rannte da? Pferd in den Mautschranlen und stürzte zu Bode». Zugleich wurde der Wagen »mlHrworfcu und der Knecht Johann Nodic fiel von demselben, ohne sich indessen zn beschä-digen. Pas Pferd hatte sich schwer so verletzt, das; eo bald darauf umstand. " lVo m Z u gc abge st ü r z t.) Der 2 3 Jahre alte Bremser Ialob Creet stürzte gestern ans der Strecke zwischen den Stationen Vresowitz nnd Franzdorf während der Fahrt vom Lastenzuge auf den Äahndaium und lullerte zirka drei Meter tief in einen Abgrund, wobei er am Kopfe nnd in der Nippengegend schwer verletzt wurde. Man brachte ihn in das Kranlenhans. Telegramme des k. k. Helegraphen-KurrespondenZ'Hllreaus. Neichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien. 26. Mai. Zu Beginn der Sitzung verweist Abg. Niantini auf die, über Antrag deü Mmistcrpräsi deilten erfolgte Ablehnung des Gesuches der kroatischen Reichsrats- sowie Landtagsabgeordneten Dalmatirns und Istriens nm eine Audienz bri Sr. Majestät dem K aiser, trotzdem ausdrücklich versichert worden war, daß es sich lei^ ncöwegö um eine politische, sondern ausschließlich nm eine humanitäre Alt ion zu Gunsten der Stammesbrüder in Kroatien handle und protestiert entschieden gegen das tief bedauerliche Vorgehen der Regierung, worin die kroatischen Volksvertreter eine Mißachtung der Rechte des Volles und einen Servilismuü gegenüber Ungarn erblicken, und fragt den Präsidenten, ob er hierin eine Verletzung der kroatischen Volksvertreter nnd der Würbe des Hauses erblicke. (Beifall bei den Eüdslciven und Ezechisch-Rcidilalcn.) Präsident Graf Vetter erwidert, ihm stehe auf die Angelegenl)eit keine In-gerenz zu und verweist auf das in den gestrigen Blättern enthaltene Kommnniciu^, daä die Verweigerung der Audienz aus staatsrechtlichen Gründen motivierte. Ministerpräsident Dr. v. Koerber verweist auf seine wiederholten Erklärungen, daß nach dem staatsrechtlichen Verhältnisse zwischen beiden Reichshälften Ereignisse in den Ländern der ungarischen Krone nicht den Gegenstand einer Verhandlung im Abgeordnetenhause bilden können und fügt hinzu, die Regierung darf sich schon wegen der unabsehbaren Konsequenz zen von diesem Rechtsstandpunlte nicht abbringen lassen Der Ministerpräsident erklärt, er habe sich an amtlich?, unter strenger Aufrechterhaltung seines staatsrechtlichen Stand punltrö ihm zugängliche Stellen gewendet und daselbst er-fahren, daß seit Beginn der Exzesse in Kroatien im ganzen von den Gendarmen zwei Personen tödlich verlebt wurdci' (Lärmender Widerspruch bei den Siidslaven) in'o daß ein Individuum sich am Bajonette eines ruhigstehenden Soldaten beschädigte (Neuerlicher Widerspruch), und daß einige Bauern, welche plünderten, ein Haus in Nrano steckten und oier slidori,' Personen leicht verwundet wurden. Endlich wucde lein».- einzige Person standrechtlich verurteilt. So siele es i?'.i< d,'n von dem Abg. Bianlini angegebene '9 Toten und Gehängten und Tausenden von Verwunden. Der Ministerpräsident sieht nicht ein, warum wir das Ausland mi! krassen Unwahrheiten, die nur geeignet sind, ocr Monarchie die Ehre eines Kulturstaates abzusprechen, üdfcschwemmen lassen sollen. Die Telegraphenämter tun ihre Pflicht, weim sie solche Depeschen inhibieren. Gegenüber dem Vorwürfe des Abg. Bianlini von Mißbräuchen seitens der Armee versichert der Ministerpräsident, daß das Verhalten der beteiligten Truppen geradezu tadellos war. Sie gingen auf leine Provokation ein und bewahrten überall und jederzeit ihre Ruhe, Kaltblütigkeit und Geduld. Ihrer Haltung ist es zu danken, wenn die vorgebrachten Angaben sich als Sinnes täuschungen ihrer Urheber erwieseil. Bezüglich der Vorgänge i:>, der diesseitigen Reichshälfte konstatiert der Ministerpräsi dent zunächst, daß eine angebliche Aufregung bei der Ne- --------------------------------------------------------- "^ sfiftiil! , völlerung in Dalmatien. Istrien und Kram my ^ (Stürmischer Widerspruch bei den Kroaten) un°.^.,^ ^ die von der Regierung bekanntgegebene WalM ^„ Ereignisse jede ernstliche Erregung auch i» H'" halteil werde. . M ^ Der Ministerpräsident hebt l)crvor. er A",,^oiM Führern des kroatischen Volles, als sie nm d" ^', ^iM eines Alidienzgcsliches baten, immer wieder auf ^ ^,i teste erklärt, daß dies unmöglich sei. weil ".^isje^ könne, daß Vorkommnisse in der anderen ^'^ ,M^ genstand einer hierländischrn politischen "lg'l"' ^,!j>" Als das Andienzgesnch dennoch in der ^" '-^B^ überreicht wurde, erbat ich mir selbstverständlich ° ^ ß^ iigung zur Abweisung. (Stürmische Z»ll»ft) ^ D, s,,,!! ^ strationen in Spalato nicht zulässig. TiefbettuDe > ^ ^, Ereignisse in L a i b a ch. Der MinisterpräM" ^ alleii, welche dagegen, wie er gerne glaube, " ^^j B<^ stieren, annehmen, daß sie ihr Wort zur Wahly ^ ^ lind die Schuldigen finden werden und hofft, dav ^W und das Gesetz start genug sein werden, um da» ^i^, nnd slovenische Volt auf 'dem richtigen Wege zu ^ Der Ministerpräsident schließt: Wir haben ^^lissvl' genug und daher leinen Grund, uns mit "lüge^ ^ »"' Nachbar» zu befassen. (Lebhafter Beifall. W'dew ' ^ Lärm.) Der Ministerpräsident achte die ehrliche ^ ^ jedermanns nnd verstehe das nationale ^'^".^ M>>< ^' müsse aber die Abgeordneten bitten, auch die ^, Staates zu schützen und ihm keine Verpflicht"'^' ^^ß legen, die er nicht erfüllen kann. (Stürmischer. ^^^ der Beifall. Händellatschen. .heftiger Lärm. M° ^i Das Haus geht zur Verhandlung des Dringl'chl" ^: Wolf. betreffend die Elbrrcgnlierung. "b". ^^^ schuldiglingen gegen die behördlichen Organe Zltt'l ^^ Untersuchung gegen einen Wachinspeltor, welch" '^ zwei Studenten beschimpfte, ergab bisher »och "" ^ Resultat. Sollte eine Pflichtverletzung vorgelmm^ ^ werde der Betreffende strengstens bestraft. -^ ^b^ Sitzung findet am 5. Juni' statt. Ans der ^ ^ steht als dritter Punkt die erste Lesung des -U""" soriums. Die Vorgänge in Kroatien. . Budapest. 2 verzögerten Abschluß des uiigarisch-lroatische'' ' ^^, sowie den Zeitpunkt der Obstruktion im ungci''!^ ^^ tage auszunützen versuchte. Auch die so^list'su^ ^,i hätten an der Bewegung teilgenommen, die l^^^H^ zwei Orten, in Kreuz und in'Aullari. zm" ""^hl"ü, langte. Die Berichte über die Ausschreitungen '"' ^»> trieben unb die standrechtlichen Hinri'chtnnge» eN ^ großlroatische Idee. für die ein Teil der Opp"''''.^,^ sei ohnmächtig, da sie von der serbischen "»b ' Gegenströmung bekämpft werde. Vrandnuglilck. , ? Ar ad. 26. Mai. Während der H^hiic ' sH Frauen, erlitten Verletzungen, darunter eine ' ^ s-,^' Man befürchtet, daß bei der ausgebrochenen P"" . alle Personen retten tonnten. ^ita^ Arab. 26. Mai. Bei dem Brande i» b" ^„^ dadurch verursacht worden war. daß eine Pk> ^^^ »mstürzte und dir Tapete» des Saales. !» welch^ ^^,,^ zeüsmahl stattfand, in Brand setzte, haben d"< ' ,^ den Flammen den Tod gesunde». 27 Persone» letzt, hievon acht sehr schwer. Die mazedonische Vewegu«st ^ K onstantinopel. 25,. Mai, Vm'^"^! l' Radovi^te (Vilajet Ueslüb) ein Zlisaminensl"" ^ Äulgarenbande statt, welche 17 Mmm verlor. M„ v Konstantinopel. 2N. Mai. ^^^ t>... s^, gaben herrscht in Ipet und Djalovar voll»> ^'^'^, ^ toiistatiert. daß die Division Nasir Pascha, oh" ' ^ libzugeben. Ipel besetzte. Neuerdings wurden verhaftet »nd exiliert. Marokko. ^,A M adr! d, 26. Mai. Ei»c Depesche ans ^^ll'^ Mauren, die aus dem I,iner>! des Landes ""^^.)6" hätten die Nachricht gebracht, daß die Trnppe" in Tazza eiilinarschiert seien. ^H^Zeitung Nr. 119. __________________________ l045 __________________________________ 27. Mai 1903. "euigkeilen vom Büchermarkte. ^Armü."' Prof. Pr. H., 200 Slizzen in Farben zur ','»^ ? "/ ben Geographieunterricht, li 2 60. — Hict-ftn,ä^°l- «. L.. Vergleichende MUnzentabelle. l( 3. — ^ter c( ^^°s A. L.. Neueste Münzenlunde. li 2-40. -A K iyb'' Glundliß der Eleltrotechnil, 1/1. K 4- 1./2. X 8; Mchtn «'.^ ^agel. Dr. S. N,, Maturilätsfragen aus der M>,ch^"°wraeschichte, lc 1 b0. - Körner. Richt er, ^'e K i°^M. K 7 20. - Krafft, Dr. F., Organische ^^e'un. " Neu mann I., Zinseszinsen. Tabellen. X 2. l^ «In>°!.c"" I-' Durchführung von Zinseszinsen.. Renten« l"' " Fifcher I. H.. Ml d? «l" Ölmalerei. X 7 20. - Fifcher I. H., Die »if"^ ^uarellmlllerei, X 5. — Dorn N.. Österreichisches zz^buch, K 4 ^ A «er« Wald born. Totes Geleis. ^"tiV.^Eirich A.. Ms dem Jenseits, K 180. -!«Nt„.^ K'C.. Meuschenspiel, X2 40. - Goldmann P., !^,,.,'^ung. l( 8. - Peters. Dr.. Die neuesten 2>h««" "nd 'hre Dosierung, K 7 20. - Hoffmann H., ^.li« base«. X 3 «0. — Vriese, die ihn nicht er. » ^»III , "" Schubin O., I^elu^ium r»ee «n'VU. Geld und Vanlen, 1., Das Geld, li 21. -sl! zu,,''^t>. Jordan. X 2 40. - David L.. An-""^. ß" ^otographieren. X 2 40. - Soulop Nai-«Ko . ^"'°'U'n der Staatörechnungswlssmschast. X 5. — ^ ^an^ '" der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H ^^erg in Laibach, Kongrehplatz 2. Augelommene Fremde. , ,. Hotel Elefant. ^Ii>i!>tnll^^, Esfenberger, Ksm., Nriinn. - Kraus, Hlnidt »c ' ^aus. Arco. Private; Malari. Reifend^! >>—^^' 'r>„,,, Trieft. - Ritter von Worafka, l. u. l. Oberst- leutnant, Klagenfurt. — Fcii«. Reisender: Spitzer. Ksm.. Vudapcst. — Fiebinger, Kfm.; Hepperger. Private, ,, Tochter; Stern. Eimer. Reisende, Graz. — Koschar, Private, Gorz. — Feigl, Reisender, Prag. — Kristen, Reisender. Marburg. — Kohn, Kfm., London. - Lercher, Nsm., Viaila. — Lapajn, Kfm., Idria. — Schuürdrrher, Reisender, Pilsen. — Zagar, Privat. Oberlrain. — Pelz. Pfarrer, Küstenlaub. — Brandt, Hut, Schreier, Vachmeyer, Rosenbaum, Kamerath. Knorr, Grunfeld. Reich, Reiseude; Nunhin. Müllner, Manchard, Kstte.; Kohl, Oberbeamter, Wien. Verstorbene. Am 24. Mai. Luigi Sabugnal, Schneidermeister, 75 I., Sallogerstrahe N, 8m«oma pelvi», lleu» cl»ron., pnsumnnl» l^po»t»till8. Am 25. Mai. Franz Debelal, Mehuer, 56 I., ll^ropZ univer^alil!. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehiihe 306 2 m. Miltl. Luftdruck 736 0 mm. Z ^ uz I -' ^- W y« zi^NT^! 734'5 19 9 NÖ. mätzig lseisw.bewöttt' 9 » Ab. I 735 7 12 9 windstill ^teilw.bewöllt 2? '7 U. F. ! 736 2 j 10 1 j NNO. schwach , bewölll 0 « Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 14 6-, Nor. male: 15 4«. Neranlwörtlich« «edakteur: Anton Fu »tel. Krainische Kunstwebeanstalt Sternwartgasse 2, II. Stock. — Ausstellung von Geweben der eigenen Anstalt. 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Dalje se pozivljajo vsi, ki se hoöejo lastiti kake pravice kot konkurzni upniki, da naj og'asijo svoje terjatve, »udi èe teèe 0 njih pravda, . do 12. julija 1903 pri tej sodniji ali pri c. kr. okrajni sodniji v Idriji po predpisu kon-kurznega reda, ter da naj predlagajo pri naroku za likvidovanje, doloèenem na 27. julija 1903, dopoldne ob 9. uri, pred konkurz-nini komisarjem v Idriji, njihovo likvidovanje in ugotovljenje vrste. Upniki, ki zamudijo zglasilni rok, morajo placiati Ktroäke, katere provzroèita (ako posameznim upnikoni kakor tudi masi novi sklic upnikov in presoja naknadne zglasitve in so izkljuèeni od razdelitev, že opravljenih na pod-lagi pravilnega razdelbnega nar-rla. ] Upniki, ki so oglasili svoje terjatve ter pridejo k naroku za likvidovanje, imajo pravico, pozvali konènoveljavno po prosti volitvi na mest.0 upravnika mase, njega namestnika in odbornikov upnikov, ki so poslovali doslej, druge zaupnike. Daljna naznanila tekom konkurz-nega poslopanja se bodo razglasala v uradnem listu tl^aibaober Zeitung». Upniki, ki ne bivajo v Idriji ali njeni bližini, morajo imenovati v zglasilu istotam bivajoèega poobia-šèenca za sprejemanje vroßbe, sieer bi se postavil zanje poobla.šèenec za vroèbe po predlogu konkurznega komisarja na njih nevarnost, in stroske. C. kr. deželna sodnija v Ljubljani, odd. Ill, dne 19. maja 1903. (2161) ÖprävTst S. 1/3 CC. 40. Oklic. V konkurzu Oregorja Solar iz Krope je predlagal upravnik kon-kurzne mase naj razsodijo upniki o tem, èe bi se naj na 1202 K sodno cenjeno konkurzno zemljiäöe vlož. št. 275 kaL oböine Kropa prepustilo vdovi Kalarini Solar v polno plaöilo njene na tem zemljisèu zastavno-pravno zavarovane dote od 2000 K. Za sklepanje o tem se doloèa narok na dan 5. junija 1903, ob 9. uri dopoldne, pri c. kr. okrajni sodniji v Radovljici, v izbi ät. 1. K temu naroku se vabijo konkurzni upniki s pristavkom, da tega, kar se pri naroku po primernem ob-vešèenju redno razpravlja, ugotovi ali sklene, udeleženei po § 256. konkurznega reda ne morejo niti izpod-bijati iz uzroka, da se niso mogli udeležeti razprave, niti poprijeti se pravnega pomoèka opravièbe nepri-hoda vsled zamude. Ko bi nikogar k naroku ne bilo, smatralo bi se, da ima predlog upravnika konkurzne mase obveljati. Spise je mogoöe pregledati pri konkurznem komisarju. V Uadovljioi, dne 21. maja 1903. Konkurzni komisar; F e r k. Maßstab 1 : ?b 000. Preis per Blatt 50 lr., in Taschenforma auf Leinwand gespannt 80 lr. Jg. v.Hleinmayr H Fed. ßamberg« Huchhandlung tn laibach. Laibacher Zeitung Nr. 119. 1046 27. MaNs03^. Kurse an der Wiener Börse vom 26. Mai l903. "««dem ossizeen>urM.e DO notierten Kurfe verllehen sich In Kronenwahrung, Die Notierung sämlllche» All!>n u»d der «Diverfe» Lose» lievfteh! sich pe, 3»üll, All,.«.ln. zlaal.schull.. "" ««" »inheitl. «,»«e in «oten Mal' Äouember P, ». 4 »«/„. . . i«a ki ion?0 lnNot.ssebr..«ug.pl.lf,4 ll°/„ ion »l, lW k>u .. E«lb.Iä»..I»I! pr.tt, 4 2«/, 100 :>u 100 ?« ,, ,, «prll.«Olt,pr,«.4 2°/<, io» .'.u 1»0 ?c l«ü4tl Otaa»«lofe lib« fl. » »°/o 170 — »7« - »UNNer „ 500 l. 4"/n l5» 25 »54 Lü »8«a«l „ 100 l, 4°/» 18» —185 — «8«4er „ »00 fl, . . »48 — 25» - dto. ., 50 fl. , . i4» —L5l — «um.Pfanbdr l» »20 fl. b°/» , »no - »(,0 5<> zt«al»schuld d»r im 3'lch»» l»l« v»rlf»t»n»n H2nigl»ich» und zllnd»r. Ossterr, «oldrente, stfr., »00 fl, pe, Kasse.....4"/<> »z» .ll »21 40 t>!u. «enle!» »ronenwäb,»., stfr,, per Kasse.....4°/, »Nl, ?ö"»l>u-95 ^tu. bto. dlo. per Ultimo . 4"/» »00 75 »00 95 v.flell,Invtsl!«on«.Nenl,,ftfi., j per «»sst .... »>/>°/° »» ?z »» »5 » velsäl,r. fteuerfrel (biv. Et.) . . 4°/» »ou - «l>l--«orarlbergbahn ln Kronenwähr fteueifr., 400 Kronen . 4°/» »m»' »0» — U» et«»t»schnltz»«rlchrelin«' ,»» a»«»ftnnp.»if»»». «Nie». ^üsabethbal,» «UN . W. S. z°/°.........4lib'- 45.X». »UU fl.LM. l»«/n von »00 fl......—-— —-— Vo« Vtaat» z«r Zahlnn» ii»er»o««t«e <«st»b.«Prlor. Obli>»tlone». «lllabelhbah» »ttU u. llOVO M. 4°/„ ab lU°/»......likku lll!5<» ltlisabethbahn. 40« u. L0OU W. 4°/».........»«!><» N» 50 Franz Iofef«., U0 l» lttl »o Valizlfche Karl Lubwl,Uahn (div. St.) Ltlb. 4°/„ . . . u»'?c,»"> zlaalsschulu d,r zönder d»r ungnlischtn ßron». 4°/<, ung, Volbreute per ^asfe , «!ll l<» l»!l 3i bto. dto. per Ultimo . . . . l»> i>» ,z»l'3, 4°/„ dto. Rente iu tklunenwähr.. steuerfrei, per ttasfe . . . 9940 »»!,. (Un,. Ostb.) v, I. 18?«.......--- --- dto. Schanlregal.««lblüf'Oblig. —-— - '-bto. Präm.'U. l^ 100 fl. -- lil»0 ll ,l>8 6N 20l V0 bto. dtu. 0. b« fl, -I ION X 1U9'«U 2», tu lhels,>«eg,»Lofe 4°/« . . . .15« <>» 1l»? «l» 4"/, ungar. «lunben»l,-ObIlg. t«»b UÄ 3n 4°/, lroat. und flavon. detlo 8» i!s, <»»» 25 And»l» 2ss«nll. Hnl«h»n. b«/l,Do»auMeg,«Anleihe 18?» . 107-,5 lU8 lü «nlehen der Stadt Gorz . . L8-25 lo« «ö Nnlelje» ber Stadt Wien . . . lU4 «5 »05 «5 bto. dto. (Silver ob, «old) ilX'ä» l»n 5«, bto. dlo, (18U4). . . . »U-. i»Ä!-» btll. bto. <»8»8). . . , «ü 80 l0U «»> Vörfebau-Nnlehen, verlosb. 5°/« 9ö 75 >00 ^> 4«/» Krawti Lande«»UnIthen . »0 75 — - Held Ware ßs»ndbrl»ft »lt. V«dlr,all«,0st,ln5«I,verl.4°/<> W,5 ,»o 15 st. «sttli.L«nbe«-H!^..U»st,4°/° lU0 Iv 10l »n Vest., un«. Vanl 40>/»lilhr. verl 4°/»......... 100 60 l01 ü!» bto. dto. «ijähl, »eil. 4°/^ 100 5U 10l ül» Sparlasse, 1, Oft.,«»I.,v,il. 4°/° l<» - lNl ul> ^is,nbahn«Prioril3l»« Vbllzallontn. gerblnand« Nordbal», u 4»» lUl 4N Oefterr. «orbweftbal,,! . . . l'»8 45 »<>tt <5. Ttaatsbah»....... <4ü - 44« 5» Hübbal,» ll ll«/„verz.Iä!m.-I»I! «08 5U 3l>> ^><» dto. 5 5"/»...... >2ö li, lziu iu Ung.gllllz. «lll,!,..... W8 40W9 4U 4", Uuteilllllner Val,«,n . . »S «> üü 75 Plv»rs» las» (per Slück). »"/„ «obtNfltdit'Lllfe fl. , — - ^._ 5°/, Donau'«egul.-2ofe . . . »75 >, ,97z Nieditloft 100 fl...... 438 - 441 üu «luly^ofe 40 fl, EM, . . . ,«!l - 173 - 0- 3 al«-L°fe 40 fl...... «7 — ü»t! »0 i.t -tuoi« Lo,„,». Wiener Lomm.-Lofe b. I, «874 44l 44t» -«ewlnstlch, d, 8°/°Pr,°Schuldv. b. «odenttedllaüst., Em, »88» ?8 — ?k- iinibacher ilofe..... ü» - 72 — «Held «are «llien. , KM. «4,5 2425 dto, bto, (lit. U)««)fl. „»ü!j- lOLU Donau-Dampffchilfadil« - Vefell. llestcrr., 500 fl. KM, , . . 85^ - »55 Pul°»Uodenbacher «,'V. 400 li 5>? - 5«u sserdinailb« Nordb,KX)0ll,»M, b.»,^! 5d6lj Lemli, llzeinow, Iassy «tlfenb.. «efrNjchafl «00 fl. ». . . , 575- 577 - Lloyo.Oest., Irirst, 50<>fl,KM 7,5 - ?»5 Ocsterr, Nor^ueNbal)» >!lX> fl, E, 4!«,» ^ 4Zl dto. dto. (m. U) Ü0U fl. N. 4»« 50 4U0 ö« Prag'Dultr ltijenb. »oufl, abgft. 2ol« — 804 - Ttaatleifenbahn 200 fl. L., . 6?» 75 «79 7, Südbahn 200 fl, 3.....4'/ 5» 48 l>0 Lüdn«rdd.Verb,'«.L0U fl, - o.'i - Ung,'gal!,,Eise»l>,200 ÜHllber 4«9 - 4,l - Ung.WrstoOKaab «razMX>f!.T. 4,, - 4l2 -Wiener llolalbalinen. «lt.«e>. . -- _- zanll»». «nglo Oest, Van» l»0 fl. . . xvi - «l! Nanlvrltin. Wiener. li<«> fl. . 4«, 50 48« :>»> Voblr.«usl . vesl. 200 fl,2, . «57'—;,^ ssid<.°«nst,f Hand. u. «. »»0 fl. — — - - . bto, blu. per Ultimo . . ,'>u,'?b«««?!. lrredltbaul. Nllg. ung,, Uuu fl. . 729 - 730 - Depositenbank, «Ug,, 200 fl, . 425^5'» 42« 5>» ,, Ndröft., 4» 5«' Virouttasleuv., Wiener 2ou l. 4.15 — 4!«8 - Hypothtlb.. vest., 20<>fl.!la"/o A ^»«^ Union ban! »00 fl - . «<> - >" «4<» fl "" Zndu>lrl»'Vnl»l« n»hmung«n. «äuge,., «llg, l»st. »9"l-^ «gydier Men- und Vlshl'.'"" ^... ---^ in Wien l»U fl, . ^.„' M-«'° Eisenbah»w,'Uell,g,.. - . °7«»z t''' MontanGefelllch.. ces:.°»'p"" ^ «^ Prager «ifen-Änb >«.,, "«" ' bi7^ "^ Salao^Tarj. Ltetnlohlen »" ' ° ,^ 'i ^ „LHloglmuhl^ Mv!«,«""^ A,^' „Steurerm.". Papier, u-« "' ^z.^ >Z . Triwiler »ohlenw, »e ell. ?" - ^, , 5<< «°ffenf,.<»,.Ot,t,!,.Wlen,l00!l. »" «agg°n°Lell,anst,.«llg.,!n^''' .. >- ^^. „" Wi«nerb««erij«egel^l'l,n^>> z»yis»n. »urze 3!',n, ,»i»««'^ «msterbau,.....' ll?'5''.!?' Deutsch, Pla»,.....' «H»"'^^ üondon......'„»<'" Pari«.......' ' «l. Pelerlbur« , . . ' ' Dulale»..... ' »»".,<> 20 ifra»!« Ltück, , . - ' <»'/>' »zli Deulschr !«^ck«uanl»°><" ' ' »i>^^ Italienische Äanlnote» - ' ,><'>' «übel» Noten ^^—^^ T0H Harnten, l>r«uabrl«r«u, PrlorlUUeu, Ahllen, Leaeu etc., Devlaeu and T»lal«n. (6) LoB-Veraioherung. , mW. Cm Mayer I DB»aa.lc- ua.d T^Tecli.al«r-Gh»acli.aLft Lalbaoh, Splt&ljfaane. ------- Privat-Depots (Safe-Deposit*) t#i- unt«i • 1 jr• n.• rza. "<7"«r ¦ o li 1-a. ¦ «• 4*x VmliiBil vti Bir-Eldlaiti I« Miti-Oinial- ill ftVitj^^ .....———^*^^^ ^-—