HU^ Mittwoch, 6. Wrulli 1895. Jahrgang 114. Aibacher l'nz^ng st, ganzlährlg st- lb, Halbjahr!» fl, 75° Im «°mpl°ir: I Die -Laib. M!.. lrlchs^^ ^'^ "^^ Veranlagungsperiode und Eml bisherigen Leistungen an Erwe,bsteuer grschscbns ^^"" in vier Gruppen — Steuer, lvild ein/3^ eingetheilt. Für jede Steuergesellschaft UI.Elatt.^"^"'^'^ aufgestellt. Für d,e I V. und und ^,! ^!^n die politischen Bezirke sowie die Städte Vrranl,° ' °?lte ""t über 10.000 Einwohnern die lahmer?? §"le. lür die ll. Classe die Handels-fliehend '^ b«e I- Classe die Länder. Wo an-gleicharti« ^ ?^^^ ""d Industrialorte in Gemeinden l°nn aus >> ^"^' ""b Erwerbsverhältnisse bestehen, ^lieaenk-n m I"duftrialorte in Verbindung mit den Gilbet w ^"»den ein besonderer Schätzungsbezirt ^ttn O^. '. ^"H lann der Finanzminister in grö-^"eqoti!n ^" '"^ ""^lne Bezirke oder für bestimmte ^sondere ^."c^^"bsteuerpflichtigen Unternehmungen kann der ^ '^bungscommissionen bestellen. Ferner gelben Kr'"^"""'^ mehrere HandelKkammerbezirle 'lllNlnenfassen ^" ""^ Veranlagungsbezirke zu- 3ksellscha^^"bsteuercontingent wird auf die Steuer. !^wnaen «..l"°H Maßgabe ihrer bisherigen Steuer, lener Vetran ' ^'"' ^t>°ch wird bei der Classe IV Nunmehr»,« !." ^"s gebracht, welcher bisher von den ^lcht'gkn " "^^"bsteuer gänzlich befreiten Steuer- ^ Verlüm.^^äiw an der allgemeinen Erwerbsteuer ItlUfraesM^ 'ttwoen Beträge werden auf die vier V"'erleis,'^°^" " der Weise vertheilt, dass die ^uerbi "^ ?" blasse IV mit dem dreifachen, die Klasse II V>. ^^^e lH mit dem doppelten, die der m ""s"chen Betrage in Anrechnung ge- bracht wird, während die Steuerclasse I an dem Nachlasse gar nicht participiert. ! Die Steuercommissions haben das auf jede Steuerg s.llschaft entfallende Contingent auf die M t« gli'dcr zu vertheilen, indem sie jedem Mitgliede den entsprechenden Steuersatz auf Grund eines bn Gen« darmeriecorps sowie für deren Wiiwen und Waisen zu genehmigen geruht, welches mit 1. Jänner d. I. in Kraft trat und in allen Punkten »?it günsti» gere Bestimmungen enthält als das bisherige provisorische Gesetz. In einer Getrachtung über die Landtagssession schreibt die «Presse»: Der Gedanke der > Coalition kommt auch in den meisten Landesvertretungen zu Ehren. Die verschiedenen politischen und nationalen Parteien beh irren auf ihrem principiellen Standpunkte, aber sie tr.ffen doch immer in dem Bestreben zusammen, Positives und Praktisches zu schaffen und in friedfertigem Sinne zu arbeiten. Durch lange I^hre wurden immer die trennenden Momente in den Vordergrund geschoben, während jetzt die gemeinsamen Berührungspunkte zwischen den großen gemäßigten und ftaatser-' haltenden Parteien gesucht und — gefunden werden Diefe sind zahlreicher als man jemals geglaubt hat, besonders in einer Zeit, in welcher eztrem«' Elemente an den Säulen der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung rütteln. In der Bethätigung der Wohlfahits-arbeit rücken Conservative wie Liberale jehr nahe an» einander. Der Gemeinde« und Verwaltung»au«schus« des niederosterreichischenLanotage« fthle gestern die N rathung über die verschiedenen auf eine Revision der Geschäftsordnung abzielenden Antraqe fort. Refe« rent Abg. Noske beantragte al« Disciplinarmittel des Vorsitzenden vor dem Ruf zur Ordnung die Entziehung des Wortes und Auischluss bis zur nächsten Sitzung mit Diätenverluft. Es entspann sich über diese Anträge eine lebhafte Debatte. Ein Veschlu « wurde noch nicht gefasst, da die Debatte abgebrochen wurde. I» Tiroler Landtage beantragte gestern namens der Minorität des Localeisenbahnausschiisses Feuilleton. 6" deutsches Königsgrab in Neapel. «on M. be'Monti. ^n ch,^ ^Wische Interesse stößt den Monumenten l"! Absch " °°ls sie zu unseren Seelen sprechen, sie ^kr Freu^ s! ""^ begangene Verbrechen oder mit ^ dasz s^ über große Thaten der Vorzeit erfüllen ?Mter ' . «"'ere H^zen klopfen machen in edler 3" in Trm. 5 b" Tugenden und Si.-ge der Väter ^ derstüm", hr und des Vaterlandes Unglück, ^"es. 2 ^ 6°"lk' ein ve,witter.er Stein, ein 3^. uns?^n ^^3ment heben, von Sagen um-^ Geschick,,, " '^ a" edlen Empfindungen empor. ^" eine ell^^ "ns einen stolzen Kün'glvalast, wo ^ "ur w , ' V"' "'p, Tempel und Burgen, wo H ^en ""«e Rumen erblicken; sie bevölkert öde ^'°"en. Di.l °^"' Dusten mit Geschlechtern und ^ !ür den wZ'^'!''^" 6 "g-n Nutzer Ereignisse dntt"chk und ^ ' "^"'^ollen V schmer eine deutliche d,?^ Echon^""'« sollte man sie überall mit p.etät. Uns. ^n Cbar«,/" erholen suchen, ohne ihren ehr-Unstop, ^""ter durch moderne Zuthaten zu ver« lo.^tlnin^in^ ^"" der Carmelitertirche S. Maria 3'""" und H?^ ^'^" schmuck von farbigem Tl^°n ihr,, '7^eln Sluck zieren sie im Innern. vo?^ wird er Bericht h?bt hervor: Im Jahre 1894 war die wirtschaftliche Entwicklung der Monarchie im allgemeinen weniger günstig. Der Export mehrerer bedeutender Handelsartikel hat sich gegen das Vorjahr weiter vermindert. Hingegen constatierl der Bericht die erfreuliche Thalsache, dass die Grundlagen der wirtschaftlichen Unternehmung gesund und intact blieben, die Capitalsbildung fortgeschritten ist und der Consum neuerdings zunahm. Die Lage des Geldmarktes war insoferne eine befriedigende, als der Glldstand und der Zinsfuß eine größere Stetigkeit zeigten. — (Die Ermordung de« Dr. Rothziegel.) Die Mordthat, welcher Freitag nachmittags der Hof- und Gerichts.Adoocat Dr. Isidor Hermann Rothziegel zum Opfer gefallen ist, hat in ganz Wien eine tiefgehende Aufregung und lebhafte Beunruhigung erregt, die dadurch eine wesentliche Verstärkung erfuhr, dass über den Thäter und das Motiv der blutigen That noch absolutes Dunkel herrscht. Die Bemühungen der Polizei, Klarheit in den ..... ! mysteriösen Fall zu bringen, haben bishrr nach lew! Richtung hin Erfolg gehabt. Man ist jetzt im allgemein" ! geneigt, die Ansicht, das« e« sich um einen Raub»"" j handle, fallen zu lassen und vermuthet, dass das V^ ! brechen ein Rache.Äa war; nähere Anhaltspunlte, °"! denen aus die Erhebungen erfolgreich weiter 8^ .. werden könnten, fehlen allerdings vollständig. Im D?l»> zeigte die Odduction, mit welcher Bestialität der M°" sein Opfer behandelte. Dr. Rothzlegel hat an der Sch^ deckü nicht weniger als sechs tödliche Hiebwunden, b^ jede einzlne genilgt hätte, den Tod herbeizuführen. ^' Schläge wurden der Obduction zufolge mit einem stl""^ Instrument, etwa mit einem Hammer oder dem ^M. einer Hacke, mit großer Wucht geführt. An den s^ Stellen, an denen das Mord-Instrument traf, ^ ., Schädeldecke gebrochen, teilweise zersplittert und ein)" Knochentheile haben sich völlig von der Umgebung >" gelöst. Ein Splütersprung reicht sogar bis an die «3^ basis. — Der Obductionsbefund an der Leiche des D»° calen Rothziegel widerspricht nicht der Annahme, ^ den Mord zwei Personen ausführten. ... — (guckerindustrie.) In Prag conM«" sich unter dem Vorsitze des Barons Stummer der l»> der Iuckerindustriellcn als gweiguerein des Wiener selw vercines für RubenzuckeoIndustrie in Oesterreich-U"s" ' gum Präsidenten wurde der Fabrikant Hodel ge'Mz — (Der Untergang der «Elbe».) Del"^ Aberdeen zurückgelehrte Eig.nthümer des Da"^. «Cralhie» erzählt folgende Einzelnheiten über das " glück der «Elbe»: Nach dem Erscheinen der vo" Blättern über den Zusammenstoß gebrachten Mr»? begaben sich die Vertreter der Londoner Versichert« gesellschaften nach Rotterdam und hatten dort tN't Capital, Gordon ein Unterredung, welche die Vehaup' gen über das Verhalten der Mannschaften der <^ dem andern Dampfer Signale gab. Gordon glaubte, . «Elbe» sei behufs Hilfeleistung bei ihm gestanden""^ habe Anstalten getroffen, den Schaden auszubessern- ^ andere Dampfer stand einige Zeit still und fuhr soba"":^ er glaubte, in der Richtung nach London weiter und ließ^ «Eralhie» zurück. Als der Dampfer sich fortbewegt^ Gordon ein rothes« Licht, woraus er schloss, d"^Ml selbe auf London zusteure. Gordon blieb in del ^ bis Tagesanbruch, begab sich dann nach Rotterdam ^ erstattete den Neiicht über den Zusammenstoß .^ z sagt, die «Erathie» wäre ohne goeifes unterM ^, wenn Capita« Gordon nicht die über der SW.^ hängenden Stücke, bestehmd in einem große« ^< einer Winde und Ankern, entfernt hätte. ^" ^ Loweftost wird vom 4. d. M. gemeldet: ^^ü' mandant des gestern hier eingetroffenen Schmals ^ ^, berichtet: Ich sah am 30. Jänner um 5 Uhr jlüy ^ leten abfliegen, die ein großer Dampfer lo«li>ß ^ näherten uns dem Dampler bis zu 700 ilMl' >^ verschwand aber derselbe. Wir sahen hierauf einen " ^ blaue Lichter zeigen. Nach einigen Minuten l^ ftcl zw ite Dampfer die Fahrt in östlicher R'cht"^ ^ «Tarn» kreuzte eine Z itlang in dieser Gege"b^, sahen aber Weber Leichen, noch Trümmer, «och pl Später bemerkten wir auch einen dritten Damply P jedoch zu irgend einer Hilfeleistung nicht anh"» ^' einer Velanntgebung werden Belohnungen für " findung der Leichen der Verunglückten ausgesetzt. ^ Alippen. ltoman aus der Gesellschaft von T. Tfchürnau. (26. Fortsetzung.) Baron Zähringen unterbrach sich, und Tessa an seine Brust ziehend, schte er mit leidenschaftlicher Härt-» lichleit hinzu: «Nichts mehr davon! Die Vergangenheit ist todt und begraben; nur die herrliche Gegenwart lebt. Hinter mir Nacht und vor mir Tag. wie rs im Vlärchen heißt! So wollen auch wir es halten, mein Lieb!» «Hinter mir Nacht und vor mir Tag!» Es war ein erlösendes Wort für Tessa. Ja, ja, so sollte es sein. Leuchtenden Auges sah sie auf zu dem Manne, an dessen Seite sie dahinfuhr in die weite, schöne Welt, und zum erstenmale bot sie ihm aus eigenem Antrieb den Mund zum Kusse. «Ich bin deiner nicht wert,» sagte sie demüthig, «aber ich w ll versuchen, mir deine Liebe zu verdienen, und so wahr mir Gott helfe, ich will dir ein treues Weib sein!» Ein treues Weib! Würde sie es ihm auch sein können ? III. Schon zum drittenmale öffnete die Kammerjungfer die Verbindungsthür zwischen dem Boudoir und dem Schlafzimmer ihrer jungen Herrin. 5«w^V""^" ^ sie sich durch ein discretes hüsteln vernertllch zu machen gesucht. Da es ohne WlrkM'g gevwben war^agte sie jetzt - ^ «Gnädig s Fräulein 1» «Was gibt es?» fragte die Angeredet«, ohne die Augen von dem Loti'schen Roman abzuwenden, in dem sie las. «Wollen gnädiges Fräulein nicht Toilette machen? Es ist zwölf Uhr vorüber!» Die Thatfache, dafs der Tag schon auf feiner Höhe stand, machte auf Blanche de Maubert nicht den ge» ringsten Eindruck, auch schien sie keinesfalls gefonnen. ihre Lecture aufzugeben. Der Pecheur d'Islande gefiel ihr ausnehmend und sie gehörte zu denen, die Essen, Trinken und Schlafen vergessen, wenn sie irgend etwas vorhaben. Ueberdies war sie von jeher gewöhnt, immer nur das zu thun, was ihr gerade beliebte. «Frau von Hardegg habe schon fragen lassen, ob das gnädige Fräulein etwa unwohl ist,» fuhr die getreue V tly fort. «Meinetwegen,» klang es gleichmüthig von der Chaiselongue herüber. «Ich habe fagen lassen, das gnädige Fräulein sei nur sehr müde, weil es bis in die Nacht hinein Briefe geschrieben hätte.» Fräulein von Maubert ließ für einen Augenblick das Buch sinken. «Das sieht dir ähnlich, du alte Klatschbase!» sagte sie lachend. «Eine Gelegenheit, mich schlecht zu machen, lässt du dir so bicht nicht entgehen. Jetzt schere dich hinaus. Ich komme sofort!» Betty kannte ihre Dame viel zu genau, um diesem sofort zu trauen, sie blieb also auf Posten. Eine Weile schien die Lesende das nicht zu be? achten, dann warf sie das Buch beiseite. «Betty, du bist ein Ungeheuer!» sagte sie im Tone tiefinnerster Ueberzeugung. M Sie dehnte und reckte sich einige Min"!"^ auf den weichen Polstern wie ein geschmeidig" ^F chen, verschlang die Hände unter dem zierlich^ ^ und gähnte so laut und anhaltend, dass für el"e ^ die ganze Doppelreihe ihrer kleinen weihen M" bar wurde. ^ ^ Plötzlich schnellte sie empor und fuhr Aß<^ nur mit weißen Seidenstrümpfen betleidetrN u ^ in die rothen Pantoffeln, die neben der Oh"'' standen. >.M' Ihr Aufspringen war für einen SeideM'^ F der zusammengerollt wie eine flockige weihe ^ ^F dem weichen Stoffe ihres Morgenlleides 9^^' eine unangenehme Überraschung; er purz"^ ^ß" der Luft überschlagend, auf den Teppich herab" ^ seinem Zorn über die erlittene Undill dur« ^el Kläffen zu erkennen, ehe er mit tiefernstem A ^ . gesicht seiner Herrin in das Toilettenzimmer I.. gB Blanche de Maubert war eher klein" „F' zartgliedrig und von einer Anmuth der Be^ »5 die den poetischen Zauber ihrer Erscheinung ' M stärkte. Ein fremdartiger, ganz eigener N"ö el" oief's liebliche Wesen verbreitet, das auf ° Blick noch einen ganz kindlichen Eindruck ",a" a«' Niemand würde Blanche de Maubett ^ ,Y> zehn Jahre geglaubt haben, wenn sie nicht ^sz i große Sicherheit im Auftreten bewiesen h""e- ^ durchaus kein Neuling mehr war auf dem ^ Salons und der Ballsäle. . . <« ^ Man bemerkte sofort, dafs fremdes Viu ^« Adern floss; sie sah so undeutsch wie m^"" ^F. Ihr feines, hochmüthig qeschnittems ^ ^c, hatte den Elfenbeinteint der Südlanderlnne', ^«»cher geltu«, 3K. 3«.___________________________255______________________________________g, ^uor'lggb. s..^,_.^le Entdeckung elner Patronen-,«»^ (: °" ^«lln vom 3. b. M. gemeldet wird, 3«llte die Polizei in dem Keller eines Hauses in der ll-n?« ^""Wbe eine geheime Patronensabril. Vierzehn M.« m^"" sowie eine große Menge leerer und ge. »^ l. ^"""hülsen wurden mit Nelchlag belegt. Die O ° "" wurden verhaftet, später jedoch wieder entlasse. ll°?i-. ? verbreiteten abenteuerlichen Gerüchten con-..." °'e «P°st., dass lediglich eine schwere Ueber, von K polizeilichen Vorschriften über den Gebrauch Der Ä"?at"i"eln ohne politischen Beigeschmack vorliegt, buraer» "°"^ 6"°" vertheilte eine für eine Ham-nack «Avortfirma übernommene große Patronenlieferung v°lil,l^"^0" an vier Büchsenmacher, welche ohne heimlich arbeiteten. Auch die drei Übrigen Werlftätten wurden entdeckt. llerlck^?^""heilte Kabylen.) Der Schwur, neun W. «" ^" "erurtheilte den Kabylen Aresli und Nan^i. ^ ^" ^^"" Banditenbande zum Tode. Diese "Me v ü!"" "^"" Morde und zahlreiche Raub- Local- und Provwzial-Nachrichten^ Krainischer Landtag. sehnte Sitzung am b. Februar, «"fitzender: Landeshauptmann Otto Detela. «eg«rungsvertreter: Landespräsident Baron Hein. «eg erungsrath Marquis Oozanl. «egierungssecretHr R.v. Laschan. v«rific"rt ""^°^ ber letzten Sitzung wird verlesen und Ausl^m ^"^elangten Petitionen werben den betreffenden "«schüssen zugewiesen. L°nde«ü!?l^ Vorlagen befinden sich die Berichte des karte d°«c^" '"betreff der Ansertlgung einer Relief, llner ^^^ogtbumes Krain; betreffend die Bewilligung H°tlt? » » . ^ von den Mietzinsertiägnissen im lchasten» 1"^' betreffend die Einverleibung der Ort-Und brl, n ^"borf und Hutlerhäuser zur Stadt Gottschee Ab° O, ^"" .^"b°u bei der Landwehrlaserne. ^treffen»?'»? berichtet namens des Finanzausschusses Und Nli x Errichtung einer lrainischen Taubstummen« psl°llenen m"°"^"- Redner bespricht die diesfalls ge-^"Ndluna ^""beiten und Vorerhebungen sowie die Ver. legenheit p ?." ^er Regierung. Nachdem sich die Ge-^hunl» 9. ?.<' ble zwrckentsprechende, schöngelegene Ve-A°ch Gtun^l'^"^ !°mmt 30 Joch Waldung und 60 ^rben u«! ?^"°' """ angemessenen Preis zu er« ^ibach «"V" ^"^icht steht, dass fich die Gemeinde d°n hos,, " 5!" Kaufe, der auch für die Städte,Weiterung ^usschusg "^ ^' betheiligen werde, beantragt der 2"d«b?««^"°"w"sse "lrb ausgetragen, durch das Ilch ift ."""^Hebungen p^gen zu lassen, ob es mög-ülvlll« ^ " Schloss Leopoldsruhe entfprechend für die lieren- «"/ ^"ubftummen- und Vlinden.Anftalt zu adap. ""er «inen. " lg'sltzern bezüglich des Kaufpreise« und zu treten u ü"! ^" Gemeinde Laibach in Verhandlung ^' ln G-m - ^ ^"se zu erörtern, ob letztere geneigt b"lNelliaen?"< °" "" dem Lande den Anlaus zu be. b°uamt Niii' "°^^ bes Anlaufes, durch das Landes-^""Ng ans . "^ Voranschläge für die eventuelle «ldap. ^ '"""" - l„ss » und in der kommenden Session Watt und ^^ - ______________ - *"" tiefdnn,? ^9'nch auch so belebt ist; ihr Haar ^l eioem-1"^ ^'^ flockt, und ihre Augen, ob-°"s im K^.Urau, sahen auch gleichfalls tiefdunkel «"en Wimv " ^" ^"^"' ^'^^ ""ch """l se- ^bllnlt?^m/"^aten es aller Welt an und ihnen " sie wi. 5°"^ dass sie für eine Schönheit galt. Trinen o «^e." impertinenten Naschen und der . Bon ^ ^" "^ntlich gar nicht war. .>n uu^ ^'^liedern ihres eigenen Geschlechts V°n, n^hr'^^^l oft sehr scharf hervor- ^Weiten U. ^" b""" l'ch durch die Umegel- ."'n lieben cn,'^"^" Gesichtchens nicht davon ab- i°".betndsten ,l. ^"°He de Maubert für eine der be- " den Mp. "7 Wetterhexen zu erklären, die ihnen , Zu tra gekommen waren. in .«" nich7^^'^" V""" ^"l,en freilich ganz «? -ber einen uffpr3^ dem Nnkleidetische auf einmal "e ha°VNu?i 5 "" "ner raschm Bewegung die Vti t'^art' einn"?e" Nacken zurückschüttelte. ^um ihn?"H sie, -ich hole schnell den Vri^ «es Hi2"lel^ während du mich frisierst.. "lblcittern ^Ä ""b kam gleich darauf mit einigen " ^"fang?^' drei. vier., zählte sie. «Wo ist denn 1' "chtlg - hier!. (Fortsetzung folgt). Vorschläge zu erstatten; im Falle der Anlauf nicht zu» stände käme, die Anstalt nach den zweiten abgeänderten Plänen des Landes-Ingenieur« H a«t/ gegen de« zu er« bauen, dass der präliminierte Betrag von 136.000 fl. nicht überschritten werde. Außerdem hat der Landesau«. schuss an die Landesregierung die Anfrage zu richten, ob dieselbe nicht geneigt ift, die Anstalt für taubstumme und blinde Kmder auch ohne Beiträge des Landes zu erbauen und zu erhalten. Abg. Hribar bespricht die Vortheile, welche der Bevilllerung und der Gemeinde durch die Erwerbung der erwähnten Gründe erwachsen und befürwortet wärmsten« die Anträge des Ausschusses. Abg. Dr. Schaffer weist nach, das« der Landes-ausschuss leine Veranlassung hatte, sich mit den Anträgen dls Finanzaulschusses zu besassn. da er auf die Durch« iührung der vorjährigen Beschlüsse de« Landtages angewiesen war und die Frage des Anlaufes jenes Gute« nur nebenbei ohne Anlragstellung in der letzten Session erwähnt worden sei. Im Finanzausschüsse habe sich die Scenerie plötzlich gcändert, es seien andere Gesichtspunkte geltend gemacht worden, wie die Rücksicht auf die Stadt.^ erweitrrung u. dergl. m. Von seinem Standpunkte au« tonne er, abgesehen davon, dass die Angelegenheit neuerlich verschleppt werde, nicht für die Ausschussantrüge stlmmen, da sich da« in Ausficht genommene Object nicht zur Adaptierung sür eine Taubstummenanstalt eigne. Per in Vejigrab erwähnte Baugrund sei vollkommen zweckentsprechend. Die Frage, ob die Regierung den Bau der Anstalt unternehmen wolle, sei gegenstandslos, da die» selbe höchstens eine Taubstummenanstalt mit Beihilfe de« Landes errichten lönnle. Regierungsrath Marquis Gozani betont, dass es dringend nöthig erscheine, eine Angelegenheit, welche nun seit 20 Jahren der Erledigung entgegensehe, der raschen Ausführung zuzuführen. Die Plahfrage sei Nebensache, vor allem handle es fich darum, dass sich Regierung und Land über die Sahungen einigen, damit das Stiftung«» capital verfügbar werde. Die Erwerbung des Schlosses Leopoldsruhe erscheine nicht zweckentsprechend, da eine Ndaptierung ausgeschlossen sei und das Land daher nur einen Grund erwerbe, auf dem ein Neubau aufgeführt werden müsse. Die Regierung stehe der Anregung drs Ausschusses bezüglich der Errichtung einer Taubstummen» und Blindenanstalt für Kinder sympathisch gegenüber, nur müsse das Land, wie erwähnt, als Sliitungsbehörde die Initiative zur Realisierung ergreifen. Ob und wie das möglich sein werde, müsse allerdings Sache der reif« lichsten Erwägung bilden. Redner erllürt sich namens der Regierung gegen jene Bestimmungen in den entworfenen Satzungen, welche lauten, dass die Aussicht und Verwaltung nur dem Lanbesausschusse obliege und nur Kinder aus Krain ausgenommen werden, da das Land verpflichtet sei, auch nicht heimatsberechtigten Kindern mit löiperlichen Gebrechen Unterricht angebeihen zu lassen. Abg. Po vie erörtert die praktischen Erfordernisse de« Unterrichtes für die Iözlinge der Anstalt, welche fich hauptfächlich dem Garten- und Obstbau zuwenden müssen. Nachdem sich die zu erwerbenden Gründe hiezu vorzüglich eignen, befürwortet er bestens die Annahme der «usfchuss-anträg»'. Abg. Luckmann bemerlt. er habe seinerzeit den Anlauf der Gründe angeregt. E« handle fich nicht um ein Compagniegeschäst für das Land und die Gemeinde, sondern um das Interesse der Bevölkerung. Berichterstatter Nbg Klun widerlegt die Vedenlen der Vorredner und bemerkt gegenüber dem Regierung«. Vertreter, dass das Land wohl verhalten werden könne, nicht heimatsberechtigten Kindern Unterricht angedeihen zu lassen, nicht aber dieselben auch zu verpflegen. In der Specialdebatte erklärt Uhg. Hribar, gegen den letzten Punkt des Antrages zu stimmen, nachdem dadurch die Ingerenz des Lande« illusorisch würbe. Die Anträge des Finanzausschusses werden sodann angenommen. Derselbe Abgeordnete berichtet über die Eingabe der Glavar'schen Spitalsoerwaltung in Commenda inbetreff Anlaufe« des Baugrundes für das dortige Spital. Der Finanzausschuss beantragt, den Baugrund aus dem Stif« tungsfonde zu erwerben und den Landesausfchufs zu beauftragen, wegen Bestallung eines Arztes Bericht zu erstatten. Regierungsvertreter Marquis Gozani befürwortet die Ergänzung de« Antrages, das« die Inanspruchnahme der Stiftungamittel im Einvernehmen mit der Stiftung«, behörde zu erfolgen habe. Abg. Kersnil ist gegen eine neuerliche Verschleppung im bureaulratischen Wege und stellt den An« trag, es werde ein kleines Gebäude neben dem Siechenhause zum Zwicke einer ärztlichen Wohnung angekauft und der ärztliche Posten fosort ausgeschrieben. Nbg. Dr. Schaffer bemerlt, es traae nicht der Lanbesauefchuss die Schuld, wenn fich die Angelegenheit verzögerte, da der Landtag eine Krankenanstalt größeren Umfanges' ohne Inanspruchnahme des Landesfondes zu errichten wünfche. Durch die Annahme des gestellten An. träges würden die Intentionen des Stister« vereitelt, «uch könne der Arzt nur mit bedeutenden Mitteln an» gestellt werden. Der Antrag des Abgeordneten Kersnil »ird angenommen. Abg. Zitnll berichtet namens de« Finanzausschusse« über die Petition be» I. Krajec u« Subvention behufs Herstellung einer Kapelle bei Stauden. De« Auslchussantrage entsprechend wird eine Subvention von 200 fi. in Aussicht geNellt. wenn die Renovierung im Smne des ursprünglichen Zackes eriolqt. Abg. Klun berichtet namens des Finanzausschusses inbetreff Einsührung einer L^desaustage aus Bier und über die Petitionen der Gmossenschist der Gastwirte in Laibach und der Vierproducenten in Krain um Nicht-einführung diefer Auflage. Dem Berichte de« Lanbesausschuss's ift zu ent-nchmen, das« das Erfordernis in vielen Tipiteln des Üandesfonde« bedeutend gestiegen ift, und es ift auch un. zweiselhast, dafs die Ausgaben für Unterrichts- und Vil-dungszwecke noch von I'hr zu Jahr wachsen werben, das« die Ausgaben für Wohlihlltiql-itsllnftalten fich er-höhen w'rden. All-in auch die Allslaaen sür L^ndes-culturzwecke und Wasserbauten sowie für Communications-mittet werden nicht zurückgehen. Es entsteht nun dle Frage, ob man da« Ersorderni« im Landesfonde auch dann, wenn der Spitalsbau voll. endet sein wird, mit den bisherigen Einnahmen wirb decken lönnen und dies insbesondre dann, wenn der Slaatsbeitrag von 127.227 st. für den Landesanlehens-fond nicht mehr geleistet werben wirb, was schon im Jahre 1696 eintritt. Der Landesausschuss ist der festen Ueberz-ugung, dass es unzweifelhaft ist, dafs man zum mindesten den obgedachten Ausfall per 127.22? fi. in der Bedeckung durch eine andere Einnahme wird ersehen müssen. Nachdem in früheren Jahren wiederholt in den Verhandlungen des hohen Landtages heroorghoben wurde, dass erhöhte Landesumlagen auf die directen Steuern von den ohiehin mit Gemeinde-, Strah?n-, Sanitäts', Schul- und anderen Umlagen mciftentheils starl betroffenen Steuerträgern schwer erschwingbar wären, so musste insbesondere mit Rücksicht aus den eingangs citierten Veschlus« des hohen Lindtage« die Frage in Erwägung gezogen werben, ob die Einführung einer Austage auf den Verbrauch von Vier angezeigt ift und ob dieselbe nicht die Viererzeugung schädigen lönnte. Der Lanbesausschuss verweist aus andere Länder, in denen auch vom Verbrauche von Vier Auflagen eingehoben werden und da« Vier trotzdem billiger ,st, als in Krain. Für Kraln wäre auch au« diese« Grunde die Einführung einer Landesaustage aus den Verbrauch von Vier von besonderem Vortheile, weil mit Rückficht darauf, das« das Land die selbständige Austage auf gebrannte geistige Flüssigkeiten in eigener Regie einhebt, die Vinhebung der Vlerauflage nur sehr geringe Auslagen verursachen könnte. Diese dürften per Jahr kaum 2000 fl. übersteigen. Der Landesausschus« glaubt, dass «an ln Krain eine Auflage von 1 fl per Hektoliter einführen lönnle. Dadurch würde man, wenn man den Verbrauch von V>er mit rund 100 000 Hektoliter annimmt, eine Einnahme von 100.000 st. erzielen. Mit der biesfülligen Einnahme aus dem Jahre 1895 würde auch der Abgang im Landessonde gedeckt werben lönnen, im nächsten Jahre würbe man aber mit derselben wenigstens theilweise den neuen Abgang im Landesanlehen und rücksichtlich i« Landesfonde per 127.287 fl. decken. Hiebei glaubt der Landes-ausschuss schon jetzt hervorheben zu sollen, das» nach seiner festen Ueberzeugung der Einführung dieser Auslage eine Erhöhung der Umlage auf die directen Steuern um mindesten« zwei Procent wird folgen müssen, wenn man den Anforderungen, die an da« Land gestellt werden, wird gerecht werden und den Landeshaushalt in Ordnung wird halten wollen. Mit der Einhebung d« Landesauf, läge wäre nach erfolgter Allerhöchster Sanction der diesbezüglichen Landtag«veschlüsse und Erlafsung der Durch-sührungsvorfchrift zu beginnen und mit denselben Organen, die bei der EinHebung der Auflage auf gebrannte geistige Flüssigkeiten Verwendung sinden, durchzusühren. Der Berichterstatter erörtert die Auflage vom fteuerpoli-tischen Standpunkte, betont, dass durch die Erhöhung der indirecten Steuern die Bevölkerung w niger als durch jene der directen Steuern betroffen werde und spricht die Anficht au«, das« weder die Producenten noch Verschlecher durch die Auflage geschädigt würden, da dieselbe nur die Eonsumenten treffe von denm der gröhle Theil eine geringe Erhöhung de« Vierpreise« laum al« besondere« Opfer ansehen werde. <, ., . Mit Rücksicht darauf, das« die Gemeinde Laibach ohnehin im Verhältnis zum flachen Lande das D^PP lte an Zuschlägen von Steuern für da« Hcltoliler Vier zu zahlen h't, beabsichtigte der «usschus«. für da« Stadtgebiet Laibach eine Auflage von 1 st., für das Land jidoch von 1 st. 50 kr. per H.ltoliter zu beantragen. Da jedoch der Regierungsvertrcter erklärte, einen solchen Antrag nicht befürworten und zur Sanction nicht empfehlen zu lönnen, nahm der Ausschus« von der Einbringung desselben Abstand. Die Petition der Wirte und Kisseesied« gegen die. Auslage sei aus diesen Gcündrn unmotiviett und lönne nicht berücksichtigt werben. P?r Ausschus« beantragt daher, den Gesetzentwurf über die Emführung einer selbst- Laibacher Zeitung Nr. 30._____________________________________256___________________________________________g Februar 1895. ständigen Landesauflage auf den Verbrauch von Vier zu genehmigen. gur theilweisen Veftreitung der Landesbedürfnisse sei für da» Jahr 1695 eine selbständige Auflage von einem Gulden von jedem Hektoliter verbrauchten Bieres, un-abhängig von der Oradhältigleit desselben, einzuheben, die Petition der Gastwirte und Kaffeesieder abzulehnen. Nbg. Dr. Schaffer bespricht die außerordentliche Wichtigkeit der Angelegenheit und bemerkt, von einem Ein« gehrn aus Fragen fteueipolitischer Natur absehen zu wollen. Es erheben sich jedoch wichtige Bedenken gegen die Votlage vom Standpunkte der voltswirtschastlichen Wohlfahrt des Landes. Die Nierinduftrie in Krain fei jung, wenig ausgebreitet, der Bierconsum nachweisbar in steter Abnahme, dagegen leider der Branlweingenuss in Zunahme begriffen. Nachdem jedoch die unabweisbare Nothwendigkeit vorliege, dass das Bier besteuert werd?, müsse er sich mit den Antrügen principiell einverstanden erklären, nur bringe er die kleine Abänderung derselben in Anregung, das« bezüglich der höhe der Auslage ein Unter» schied zwischen der Sladtgemeinde Laibach und dem stachen Lande gemacht werde. Die Motive hiezu entspringen ernster Natur, da Laibach einerseits in außerordentlicher Weise zu den Lasten des Landes beitrage, anderseits schon derzeit unverhältnismäßig höhere Auslagen auf Bier als das übrige Land zahlen müsse. Mlt der ablehnenden hallung des Regierungsvertreters könne er sich nicht ein» vetftanden erklären, nachdem die geringen Umlagen aus dem Lande in keinem Vergleiche zu jenen Laibachs ständen und außerdem in Eteiermarl eine ähnliche Verlheilung der Auflagen durchgefühlt worden fei. Er beantragt daher, es sei für das geschlosscne Stadtgebiet Laibach die Auflage mit 70 kr., aus dem stachen Lande mit 1 st. per Hlltollter Bier einzuheben. Abg. hribar polemisiert gegen den Bericht-! erstatt« mit Bezug auf dessen Motivierung der Ab» lehnung der Petition der Gastwirte und dissm Ansichten! über d,e indirect«« Steuern, erklärt sich gegen die An^ schauung des Regierungsvertreters und befürwortet wärm» ftens den Antrag des Abg. Dr. Schaffer. Abg. Luck mann spricht sich aus volkswirtschaftlichen Gründen gegen jede Bietsteuer aus, befürwortet die Erhöhung der Austage auf Brantwein, hält die Angelegenheit nicht für besonders dringend, da es um die Finanzen des Landes nicht so schlecht stehe und beantragt, den Uebergang zur Tagesordnung. Abg. hribar stellt den Antrag auf Absetzung des Gegenstandes von der Tagesordnung und neuerliche Berathung in einer der folgenden Sitzungen. Lanoespräsident Baron Hein bespricht den Standpunkt, den er in der Angelegenheit einnehme. Auf die Ausjührungen der Vorredner entgegnet der Landespräsident, dafs dcren Anfchauung unzutreffend sei, denn er muss. jcden Antrag des Landtages, welcher der Allerhöchsten Sanction unterliege, derselben unterbreiten, und dieselbe hänge nicht von seiner Befürwortung ab. Es lönne sich daher nur um eine Unterstützung der Anträge höheren« orls handeln. Redner konnte sich mit den ursprünglichen Anträgen des Finanzausschusses, die Austage sür Laibach mit 1 st., sür da« stäche Land mit 1 fl. 50 kr. zu be« messen, nicht einverstanden erklären, nachdem hiedurch ein arge« MssverbMms zwischen der Stadt und dem Lande ^schaffen worden wäre. D«e Äielsteuer lönne unmöglich ein Compensatlons'Object gegenüber den Schulumlagen bilden, w« e»mge Redner meinen, denn sie gälte einem ganz ver« schlcdentn Interessentenkreise. Die Schulumlagen kämen in erster Reihe der Sladl Laibach zugute, welche Schulen, ohne oajs das gesetzlich nachweisbare Bedürfnis erbracht worden st», errlchtet habe, während auf dem Lande häusig Schulen Mlt 120 bis 180 Kindern von einem Lehrer besorgt werden müssen. Es müsste aus dieser Ursache und aus anderen Gründen nur billig erscheinen, wenn die Stadt mit ihren größeren Bedürfnissen und Ansprüchen auch in höherer Weise zur Besteuerung herangezogen würde. Die Bierauflage werde nicht für Stadt», sondern für LandesMcle gefordert; gleichwie Üaibach eine Ausnahms« stellung beanspruche, sei dies ursprünglich bereits anderen Städten zugesagt worden, und weitere würden nachfolgen. Dic Vcantwell'pesl, welche auf dem flachen Landei immer mehr Ausbreitung gewinne, gebiete die äußerste Vorsicht bei Aufstellung solcher Umlagen. Die giffeln im Antrage des Abg. Dr. Schaffer haben leine andere Grundlage als die gleichen Affern in Steieimarl. Es würden bei An» nähme von dlssen Antrag wohl <0 lr. als Auflage in Laibach eingehobin, thatsächlich aber 1 st. auf die Con« sumenten ausgetheilt werden, der Vortheil daher nur auf Seüe des Wut».« sein und der Iweck, eine Emnahme für das Land zu schaffen, vereitelt werden. Die Gründe wegen der Schädigung der Industrie und Verschleiher se»en nicht stichhältig, da ja der Berichterstatter des Aus» schusses dargelegt habe, dass die Auflage einzig und allein d»e Konsumenten zu tragen haben. Das Vorgehen in Suievmart daste« aus ganz anderen Verhältmssen, deren """nanderfthung zu weit führen würde. Nbg.Dr^ch^^"'^' """"w "en Antrag des Abg. ^utlje bedauert, daft d» Uu« desselben in den Ruhestand in Anerkennung dessen viel-jähliger treuen und ersprießlichen Dienste den Orden !oer eisernen Krone dritter Classe aller« ! gnädigst zu verleihen. — (Personalueränderungen imIuftiz-dienste.) Bezirlsrichter Stars wurde von Krainburg nach Nasstnfuh, Vezirlsrichter Pfefferer von Nassen« fuß nach Tiisser, Nezirksrichter Elsnervon Oberlaibach nach Krainburg versetzt. — (Die Einlösung der Einsernoten.) Bis Ende Jänner 1895 waren 48.352.626 fl. Einser» noten eingelöst, vernichtet und als getilgt abgeschrieben, so dass zu dem genannten Termine noch 9.530.735 st. Einsernoten im Umlaufe verblieben. — (Die Generalversammlung des Mu« seal-Vereines) wird Mittwoch den 20. Februar um 6 Uhr abends im Museum abgehalten werden. An der Tagesordnung sind die gewöhnlichen Jahresberichte und dic Wahl eines neuen Ausschussnutglieoes. — (Slovenisches Theater.) Gestern ge-langte das Drama «Jan V/rava» von Subert zur Erstaufführung. Wegen Raummangels folgt der ausführliche Vllicht morgen. Neueste Nachrichten. GelegratNtne. Klageufurt, 5. Februar. (Orig.-Tel.) Der Landtag nahm den Gesetzentwurf betreffend die Gehaltsaufbesserung der Volksschullehrer an. Brunn, 5. Februar. (Orig. - Tel.) Der Landtag nahm einstimmig den Gesetzentwurf betreffend die Einführung der zwelten Landessprache an den Realschulen und eine Resolution an, die Regierung sei aufzufordern, die gleiche Maßregel für die Gymnasien in Erwägung zu z«hen. Troppau, 5. Februar. (Orig.-Tel.) Die Session des Landtages wurde mit einem begeistert aufgenorn> menen Hoch auf Se. Majestät den Kaiser geschlossen. Budapest, 5. Februar. (Orig.-Tel.) Ministerpräsident Baron Banffy wurde in Szilagy Somlo einstimmig mit Begeisterung zum Abgeordneten gewählt. Budapest, 5. Februar. (Ocig.-Tel) Der Gerichtshof verurtheilte dru Abg. Kornel AbraM wegen Verbrechens der Gewaltthätigkeit gegen die Behörde zu acht Monate Kerkers und Amisoerlust in der Dauer von drei Jahren. Der Verurlheille sowohl als der Slaatsanwalt meldeten die Berufung an. Heidelberg, 5. Februar. (Orig.-Tel.) Die Port-land'ClMentfaorit' vormals Schieferdecker H Sohn ist vollständig niedergebrannt. Der Schaden beträgt drei Millionen Mark. Rotterdam, 5. Februar. (Orig.-Tel.) Der Capita« des englischen Dampfers «Cralhie» ist nach Aberdeen abgereist. Die Bemannung des Schiffes, welche auf freiem Fnß belassen wurde, bleibt vorläufig hier. D.r Dampfer löscht die Ladung, um in Reparatur zu gehen. Paris, 5. Februar. (Orig.-Tel.) König Alexander von Serbien ist gestern um 10 Uhr 20 Min. nachts nach Biarritz abgereist. König Milan hatte ihn auf den Bahnhof begleitet. — Der König von Serbien ließ gestern einen Kranz am Sarge des Marschalls Ean-rooert niederlegen. Biarritz, 5. Februar. (Orig.«Tel.) König Alexander von Serbien ist hier eingetroffen und auf dem Bahn« Hofe von der Königin Natalie, den Behörden und einer zahlreichen Menschenmenge sympathisch begrüßt morden. Bonyhad, 5. Februar. (Ocig.-Tel.) Der Minister des Innern Disider Perczel wurde heute mit 1551 gegen 751 Stimmen gegen den Candidate« der Na-tionalpartei Ivor Kaas zum Reichsrathsabgeordnettll gewählt. Eine Grubenkataftrophe. Montceau ' Kfm.. Budapest. — Preisinger. l. l. Evidenzhaltungs - ^eome ^ Sarajevo. — Culemann, HaaS, Seidner, Hilbert, Kölner, A"' l Reichhold, Künigstein und Zeilner, Kflte.; Kouarii, Reis., ^ l— Oberdörfer, Privat. Pola. — Hieng. Holzhändler. Ralcl. ,, ! Millautz, Kaufmann, Gottschee. - Iurletic. Iesimovii, Votz""' j Marijanoviö, Matosloviö, Sremac und Weiß, Tamburs' Mitrowitz. Hotel Elefant. Am 5. Februar. Adler s. Frau; Goldhammcr, ltst^' Gehler, Burckt; Schrciter, Assecuranzbeamter; Selan, l- /n° Marincbeamte - Weidner, Inspector der k. l. Staatsbay" Wien. — Natan, Kfm., Budapest. — Martin, M"-, ^.ch, straschitz. — Waizer. Kfm., Fiume. — Drobck, Kfm., «oden^ — Hribernil. Ielenje. — Krizaj. St. Peter. — Nal. P"K^ Grabner, Assecuranz Oberinspector, Klagenfurt. — EpsteM, " ^. Trieft. — Klanzig, Grundbesitzer, u. Francesco, G^z-Vatovez, Trieft. — Globocnil, Kfm., Krainburg. Hotel Lloyd. Am 4. Februar. Kosenina, Dr, der Medicin, M"U, — KoS, Geistlicher, Sela. — Fajdiaa. Postbeamter, Sodm^ — Kapetanic, Lehrer, Agram. — Michclic. Privat, Kras- ^ Kovacic, Besitzerin, Fichtenwald. — Nemice, Nesiver, TlN,e. Michaelis, Dr. der Medicin, Assling. — Gradisar, V"'e. Krainburg. — Mahler. Reis., Wien. — Haisinger, Kfn>-, " A-berg. — Seemann, Bahnbeamter. Budweis. — PotocN'l, sitzer, Bischoflack. — Hudovernil, Fabrikant, Meteorologische Beobachtungen in Laibach>> l H! D ß °- -^' 8 7 U. Mg^"M^l -9 4""^wintzstill"" "^Me?0 ^ b. 2 «N. 728 1 -28 O. schwach heiter KH'" 9. Ab. 7294 -9 >4 O. schwach bcwöllt ., Vormittags geringer Schneesall, nachmittags heiter, °g.g° bewölkt. — Das Tagesmittel der Temperatur —7 2«, uw unter^dem Normale._________________________^-^^f^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm.Ianusch"^ Ritter von Wissehrad. ^^-?^ ------------------------ l Danksagung. l ! Für die vielen Beweise der Theilnahme, welA > l uns während der Krankheit und beim Ableben"' « l seres innigstgeliebten Gatten, resp. Vaters und Sch"" > ! gerö, des Herrn ^ Egydius Kastreuz ! ! zugekommen sind, sowie sür das ehrende ^"^h > I sprechen wir allen Freunden und Bekannten ,v^se j von Sittich und St. Veit, den P. T. Herren Vea"' > s des l. l. Lanoesgerichtes Laibach, des l. l- ^ « > Gerichtes Nudolfswert. der k. l. Vczirlshauptmann^ , > Littai, der l. l. Bezirksgerichte Großlaschch, "^ > »iudolfswert und Sittich, der f. t. SteucräMler > Littai und Sittich, den Herren Nutaren, ^e^ ^ > Postmeistern und Lehrern, den P. T. Sänger«! , > ! den erhebenden Grabgesang, den Spendern der .^, > ! schönen Kränze und besonders noch jenen, die ^^ > ! gcbuusssvoll den Familienangehörige» währen ^ > l schwersten Momente zur Seite gestanden sind, «"' > I innigsten Danl aus. ^ ! Sittich am 4. Februar 1895. > Die trauernden Hinterbliebene^ ^^«u«««____________________257_______________ «, 5^„ ,^, Course an der Wiener Börse vom 5. Februar 1895. «.«>». ^«n«. 85 IUI 05 "«- per Ultimo . . loo »u ioi — ^y"^"«. steuerfrei ^ ' W0 5tr, Nom. . 9»40 10U4N «E22DD— »«lb ««« Vo« Gtaate znr ZaUnnz ttbnmommene (eisenb.'Prter.» 0bllg»tto»e». «llsabethbahn 600 u. 300» Vl. fill »no M. 4"/,..... l»l — 1»L — ltllsabelhbalm. 400 u. »000 Vl. 800 M. 4°/„..... I»? — —'— Franz Iolrph U,. bto.<3t.V.«l.O°lb100st.,4'/,°/<> l«8'b0 129 - dlo, bto. Silber I0U fi., 4'/,"/« 105-40 104 «» bto. Elaat»'0blIg. (Ung. Oftb.) V. I. 1876, 5"/„..... 125 75 186-75 bto.4'/,"/<,Echanlrenlll-Nbl..vbl. 10« 75 101 75 dt«. Präm.,«nl. i^ 100 fi. 0. W. ISI l>0 ,LL 5« dto. blo. b bo fi. l». W. 159 - ,60 — Theiß Reg.'Lose 4°/, 100 fi. . 146 50 14? 5«, Grundenll.»Gbligatiomn (für 100 fi. llM), 5«/« qallzlsche...... --- -.- 5"/„ liieberüsleirtichilche . . . 109 75 —-. - 4"/„ lroatische und slavonische , 98-50 —'— 4»/, »»„arische (,U0 fi. b.W.) . 98^0 99 »0 Andere üffenll. Anlthen. DonaU'Reg, Lose 5"/n. . . . l3l 25 I»1 t.,' dto. Anleihe 1878 . . 10» »5 ios 25 «nlelien der Slaot Vörz, . , m »!Ä — — «nlehen d, C!ad!s>sme!nbe Wie» IN? 15, 108 I» Nnleben b, Eeme!»be Wien sSllder oder Gold) . . . , 18» - l?5— Prümie» Vl»l, d, Stadla»! Wien >?? 178- »orsebau'Nnlehen, «ilo«b. b«/, 10» 75 IUL 71» 4"/„ Kroiner üaube» «lnlehen . — — — — »«lb war» Psandbrieft (für 100 fi.). Vobcr. »llg. «st. ln 50 I, vl.4°/,V. «3 50l»4 - bto, „ „ lnbo „ 4'/,°/« ^— "-'— dto, „ „ /,°/<> - 100—10l» »n bto. bto. „ 4"/l> . . 100— 100 80 dto. bt°. 50j«hi. 4"/a . . 100 — 10« 8U Vpllrcasse, l.esl.,30I. ü'/,'/«vl. 101b0 — — Priorität«' Gbligatisnen (für 100 fi.). sstid 4"/s,Do»a» Dampfsch.100fi,«Vl. --. 150'-- Osener Lose 4« fi...... Si!-— L8-— Plllffu Losc 4« fl. LVi. . . . K8'?b l>9?ii Nolhen llrcuz, 0esl.Hes, v., 10 fi, 1? 8» »8 »0 Noihcn ltrcuz, Un», Ves. v., b fi, 1»— «»«) Rüdolph-Lole 10 fi..... »8-?t!odc»credl!ai!stlllt,!,(tm, , «9 75 »N7b bto, dt«, II. Hm, 1»»9, , , »8>— S1 — Laibacher 2os«..... »4 90 «5X0 »el» »«, Hank»ArN«0 — 56« - «rbt'«nft. f Hanb u», ISVfi. — — - — dto, dlo. per Ultimo Etptbr. 41«,-- 41« bn «lredltbanl. «ll«, ung., »00 fi. . 50»-?b 50450 Deposilenbanl, «llg.„ »00 st, . »«5 —«67- '»l» vesterr.'ungar. Banl. SON fi. . 1»?« i<»8» ! Unlonbanl »00 fi...... 3iS 75 32-? ?s> «ertehr«banl, »ll«., 140 fl. , 1»ü — 187 - Lrlien von Gran»port« MnternehmunAtn (per <3tü4<'0 1410 bl«. dto (lil. Il) »0« fi, . 539 »t, 54« »5 Donau - Dampfschiffahrt« > Ges., Oesterr., 500 fl, «M. . . . !.?i'—z?h — Drau'E.Watl.Db'Z.)»«!«.«. — —------ Dul'Vodenb»cher?-— bt«. dto, Mt. N> »00 fi. S. «80 « »81 ^ Praa D>ller - bto. Em. 1887.»0«fl. . . . — — — — »elb Waie l«l»»«»^»el., «eue«r., Vrio« rltH»««crten 100 fi. . . . ,oz — 108 — Una.Hllli». »ilenb. »00 fi. Silber «>» »5 »« >b Un,.Weftb.(«aab'»raz)»00fl.V. «,? _. ^.^ wiener Lokalbahnen > »ct.»»es. >« — «7,5 z«dustrl»»Arllen (per Glück). Vauges., »llg. «st., 100 fi. . . l14 4v ilb4O «kgdbier Eisen' und Gtahl'Inb. ln Wien 100 st. .... 78 — »0» «-isenbatmw.'Leihz,. Erste. 80 fi. 1,9 zy ,z, ^ ,,«lbe«ühl", Papierf. u. V. G. 59 - ßi — Llestnger Vrauerel 100 fi. . . 1,4-«» 125 «» Montan^Veiellsch., vest.«alpine »4« 95,0 P«,« EiseN'Ind.-«ss. »00 fi. ««, — «««.» Valao'lari. Vlelnlohlen S0 fi. ?57 — ?«> — „bchlo«lmühl", Papierf.. »00 fi. „9 50 „0 «> „Vteurerm,", Papiers. u.V.»». i«9 , ,70^» Irisaller »oblen».' «es. 70 fi. 17, bo ,74-50 W»ssens.'«.,t)efi.in Wien, I0dft. »55 — >,«!'-. Waggon.Lelhanst., Nll,., ln Pest, »0 fi......... 435 - 44N — Wr. Vaugesellschaft 100 fl.. . 145 — 147 — wienerberger Z3 »ossranc» 2tl«l,..... 9'85. 987 De»l!ch, «slchsbllnlnoten . . «0 7« «0-77, Italienische Vanlnolen , . . 4« «5 4« 75 PapierMubel...... ! 1'3«,»>l 8»^» snndesMater in Lmbach. °^y(^-Anst. im Abonn.) Unsser.Ta«. ^Apiel , °^ ^" "' Februar "nd Vtc>,!i«^^" Solotänzerinnen Frl. Rosina «""na Sorma vom Hof. Opern- «umnenne (Oivoryous). U'ld E. ." brn Aufzügen von Pictorien Sardou "aiac für dic Nilhnc bearbeitet von Anfana l.«.. ° Vlumenthal. "« h°lb 8 Uhr. Ende nach halb 10 Uhr. ?6 « . "—"^------ °l'^ (b?.Abonn..Vorst.) Gerader Tag. zweites u^"""« ben «Februar ^°s'n° und F?.^°stspiel der Solotänzcrinnen -"taldlna Sorma vom Hofopern-^. theater. ^ «"be von heute «z^uant und Steinkln^k^ ÄpcfifiTSfflßr jj—l^Üff^ZeUung. (569) 2-1 >kene Wohnung ^ Alts ÜÄrZWei' eVeDtue]I drel Zimmern ^tr^beten die Ad™™tration dieser S tu« .i ü*'lC. ia>C lHVdl°k0m * dne 19e*a h llni dra>K ' februvara odrejeni iz-0>tev ^"a 4049 gld. cenjenih *'ne W*'.*U H3 in 114 kat. 30-mafrje se P^ožita na dan vRI i la 1895 in na dan 2***1 oK?nJa 1895, ^ 8 PriV I Uri d°P0ldne, pri tem ^%ni L*• !«. «'«.«chnun, d«. M»„. "N^5 »—_^_______________»—--------------------———»»^»». st. > tr, 1 11 399 Ib. Juni 1««4 Celigor Maria in Planina __ 40 2 VI 12 5. Juli 1ft64 Varaga Thomas in Grahovo — 10 3 V I? «. Juli IW^ Mcden Johann in Zirln,tz 26 10 4 » 18 27. Mai 1«64 Popel Andreas ,n Vezuljal 62 04 5 . 20 27. Mai I»tt4 Obrrza Josef m girlnih 12 8« 6 » 34 23. Scptrmb. IW4 Mulc Valentin in Seuscel ü? — 7 » 35 23.Septemb. 1864 Hrooatin Paul in Laze 16 30 8 » 36 3l. October 18«4 Äonac «orenz m Sevskt — 01 9 » 5U 2!) Decemb. 1664 Milavc Maria ,n Unterplanina 38 — Es werden daher alle jene, welche Eigenthumsansprüche auf diese Depositen zu erheben vermeinen, aufgefordert, dieselben . ^ . «. binnen einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen vom Tage der Einschaltung dies Edictes so gewiss hleryenchts urkundlich nachzu« weisen, widrigens nach Ablauf dieser Frist obige Depositen als caduc erklärt und dem Fiscus weiden übergeben werden. K. l. Bezirksgericht Loitsch am 9. Jänner 1895. ""rrettoii© k ustanoviiemu shodu in I. obenemn zboru prvega ljubljanskega delavskoga konsumnega drustva kateri se bode vrSil dnè 24. sveöana 1895 ob 0. nrl zveöer v prostorlh slov. kat. delavsk. drnitva na Tnrjaikem trgu it. 1. Vgpored. (562) 1.) Pozdrav predsednikov. 2.) Preèitanje pravil. 3.) Volitev slalnega odbora. 4.) Raznoterosti. K temu shodu najuljudneje vabf pripravljalni odbor. Beachtenswertes Zeugnis einer Lungenleidenden. Görsdorf b. Grot tau. Ich theile Euer Wohlgeboren Herrn E. Weidemann in Liebenburg a. Harz er-febenst Nachstehendes über mein Befinden mit, nachdem ich eine 40tägige Cur bereits durchgemacht habe. Seit vier Jahren habe ich einen Husten, welcher sich immer verschlimmerte, bis endlich auch Bluthusten eintrat. Trotz der vielen angewandten Mittel wurde ich von Tag zu Tag schwächer, und hatte ich bereits alle Hoffnung auf Wiedergenesung aufgegeben. (5208) 5—3 Eines Tages hatte mein Mann ein Mittel in einer Zeitung gesunden, es war die Pflanze Polygonum, sofort habe ich mir 10Pakete von dieser Pflanze kommen lasBen und habe selbige nach der Gebrauchsanweisung eingenommen. Die ersten Tage wurde Husten und Auswurf immer stärker bis zum zehnten Tage, nach dem Gebrauche der ersten Sendung suhlte ich mich wohler, der Husten ließ nach und der Schleim wurde geringer. Der Appetit wurde besser, und ich konnte viel ruhiger schlafen. Seit der zweiton Sendung, Gott sei Dank, fahle ich mich w i e neugeboren und kann aJ/en Leidenden den Thee w&rmstens empfehlen. Nehmen Sie daher meinen aufrichtigsten Dank und senden Sie mir noch für 12 Gulden. Marie Brookolt. (302)1^3 St. 231. Razglas. Dne 14. februvarja 1895 vrsila se bode pri tem sodišèi druga eksekutivna dražba Mariji Starašiniè iz Cerkvišè št. 14 lastnega, sodno na 1047 gold, cenjenega zemljišèa vložaa St. 176 kat. obè. Krasinc, in sicer s po-prejönjim dostavkom. C. kr. okrajno sodisèe v Metliki dne 12. januvarja 1896.