Oaitmcher Nr. 278. vr»numli«l<«n«vlei«: Im «omptoll «an,l. st. N, yalbj. fi. Ü-0U. Yür bit >just«llun, in« H»u» halbj. 50 ll. «Nit d« Post «an,l. sl. lb, h,lbj. fi. ? »!l. Dienstag, 4. Dezember. Inl«»t!«»«««h«hl: yili Neine Inserate »i» p, 4 Zellen >5 »,., «lOßeic Pl, Z«ll» « lr.l be« «ltere» Wiederholung» pi. Zeile 5 n. 1877. Amtlicher Theil. Li»»! " ^inanzminister hat die Verwaltersstelle bei dem oamle in Innsbruck dem Kontrollor des Grazer ^mte« Alois Gietl verliehen. Nichtamtlicher Theil. Oesterreichischer Reichsrath. 215. Gitzung des Abgesrdneteuhauses. Wien, 1. Dezember. be» .^" Minister des Innern Freiherr von Lasser 'Mwortet die von dem Abg. Orocholsll und G-- ^" gestellle Interpellation wegen des Vorgehens lnll^ " Polizeidirection gegen den polnischen atade» 'I^n Berein „Ognlslo" anlaßlich der von demselben Mliirlen Gedenkfeier für den polnischen Dichter Adam l'cliewic« dahin, daß der Vorfall allerdings zu seiner ll'ntni« gelangt sei und von lhm zum Gegenstände wel. ler Erhebungen gemacht wurde. Was dm in der In. .lpcUatwn angeführten that>ächlichen Sachoerhalt an« ^l. so will der Minister zunächst auf Grund der vor, senden Acten hervorheben, baß es in der von dem ""stunde des Vereins „Ognislo" am 24. November »Ulkten Anzeige der projetlierten Ftler heißt, daß zu °"!tr Fcier alle ln Wien lebenden Polen geladen wer, ," ->- demnach scheint die Voraussetzung der Internet« Eliten mit dem wahren Sachverhalte nicht im Einklänge l" stehen. Da nun der Verein „Ognislo" lein polill. l^lr Verein ist, so ist die demonstrative Gedenkfeier eine« Zonalen Dichters von der Vedeutung Miclewicz' unler ^!l,ladung aller in Wien wellenden Polen als eine den «lltungslreis der Statuten überschreitende und im Sinne °" § 23 des Verelnsgesetzes unzulässige natlonal.poll. ^ Kundgebung anzusehen. h klne Verletzung des polnischen Nalionalgefühles l>. ^kder beabsichtigt, noch lann sie in de,n Vorgehen d^olizeidirection «blickt werden. Nachdem der Obmann y° Vereines ausdrücklich zu Protokoll gab, daß eine " onal.politische Tendenz nicht beabsichtigt wird, so lag H^r kin Anstand vor, und die Feier fand am 26sten ;, vtlnber—, am Tage vor Einbringung der Intcrpella. l>ln ^ °^ne tkde Störung statt. Nach dieser Darstel->>,/ ^ erklärt der Minister — hat er keinen Grund. ^ '"rgehen der Wiener Polizeldirection in dieser «ln. ^"heit als ungesetzlich oder incorrect zu erachten, dttlt?^ ^^ °uch der Verein leinen Grund, sich als Ilch.^ in erachten, nachdem ihm gegenüber die gesetz-zH'.Bestimmungen in derselben Weise zur Geltung A werden, wie gegenüber den anderen Vereinen. 5il«i?° Berathung deS van «statute« wird bet l>c, ^ (Nünlnoten) wieder aufgenommen. Ein Antrag ^Schwab, dahin gehend, daß die österr..ungar. Regierung auf daS Recht, Staatsnoten auszugeben oder dieses Recht auf andere zu Übertragen, verzichten solle, wird abgelehnt und die Art. 82 und 83 nach den An-trägen des Ausschusses angenommen. Zu Art. 84 (Verhältnis des Metallschatzes zum Banlnotenumlaufe und bankmäßige Bedeckung) nimmt Abg. Neu Wirth das Wort. Redner erklärt das bis» herlge Sistem der Notenbedeckung fü: unzulänglich, denn es habe sich weder bei der solventen noch bei der insolventen Bank bewährt. Der Konservierung dieser Be-occkungsnorm will Redner nur provisorisch bis zur Wiederaufnahme der Barzahlungen zustimmen. Redner beantragt ein Amcndemenl, vermöge welchem die Bank bis zur Wiederaufnahme der Barzahlungen ermächtigt werden soll, die im eigenen Besitze befindlichen Wechsel auf auswärtige Plätze bis zum Mafimaloelragc von 25 Millionen Gulden in die Metallbedrckung einzu« rechneu. Abg. Fuchs beantragt eine Drittelbedeckung. was vom Abg. Heilsberg bekämpft wlrd. Die Avg. Dr. v. Plener, Oomperz und Dr. Herbst wenden sich gegen den Neuwirth'schen Antrag, für den jedoch auch Abg. Auspitz eintritt, wonach Abg. Neu Wirth seinen Antrag zurückzieht und Art. 84 in der Fassung des Ausschusses augenom» men wird. Die Art. 85 bis 90 (Notenumlauf, Einwechslung der Noten) werden ohne Debatte angenommen, ebenso die Art. 91 bis 100 (besondere Rechte der Baut). Schluß der Sitzung um halb 3 Uhr. Die nächste Sitzung findet Montag den 3. d. statt. Die Geschiiftsftockung in Franlreich. Wie au« den telegrafischen Meldungen bekannt ist, begaben sich am 28. v. M. die Delegierten der Syndic atStammern von Paris zum Herrn Präsidenten der Republik, um lhm eine von mehr als hundert bedeutenden Pariser Kaufleuten und Fabrik«. Herren unterzeichnete Adresse zu übergeben und seine Aufmerksamkeit auf die Stockung der Geschäfte zu lenken. Herr Vicomte d'Harcourt empfing die Delegicrlen und drückte ihl,en seil, Bedauern darüber au«, daß der Pril. stdent sie nicht empfangen könne. Die Adresse lautet: „Paris, 24. November 1877. An den Präsidenten der französischen Republik. Herr Präsident! Handel und Industrie von Paris bestehen in diesem Augenblick eine Ichmerzliche Krise. Dieselbe machte sich schon linde März d. I. fühlbar und konnte damals zuerst auf Rechnung der Verwicklungen der europäischen Politik und des in» folge derfelben auegebrochenen Krieges gesetzt werden. Seitdem hat sie sich nur verschlimmert und jetzt endlich einen aculen Charakter angenommen. Nun berechtigen uns sowol unsere persönlichen Elfahrungen als die zahl» reichen Beziehungen, die wir in allen Theilen Frankreichs unlerhallen, zu der Vchauplung, daß der Grund deS Uebel« hauptsächlich ln dem ungewissen, besorglichen und unsicheren Zustande zu suchen ift, in welche« sich das Land seit mehreren Monaten befindet. Von Ihrem verfassungsmäßigen Vorrechte Gebrauch machend, glaubten Sie, Herr Präsident, an da« Land appelliere« zu sollen. Wir erwarteten ungeduldig seinen Wahrspruch, we»l nur damals überzeugt waren, daß die Amwort, nne immer sie auch auslallen mochle, der Krise ein Ziel setzen, nämlich eine Lösung bringen würde, vor der je-orrmann die Pflicht hätte, sich zu verneigen. Unsere Erwartung wurde getäuscht, und in den letzten Wochen iahen wlr die Lage sich läßlich verschlimmern. „Gestallen Sie nur, daran zu erinnern, daß nicht unsere Interessen allein gefährdet sind. Bei un« wirkt eme große Zahl von Gehllsen, Angestellten und Arbeitern aller Art, die der Vecdienstlosigleit und zu eine« großen Theil der Nolh und dem Elend ausgesetzt find. Als Mämier des Friedens, der Eintracht und Arbeit, welche allen Parltlgelft beiselle lassen und nur da« allgemeine Interesse und die Würde unseres Landes i« Auge haben, haben wir es für eme Pflicht gehalten, den freien und offenen Ausdruck oer Wahrheil bis zu Ihnen gelangen zu lassen und gleichzeitig da« einzige Heilmittel, wrlhes w'r für das Uebel empfehlen können, zu oezeich» nen. Wir trachten, Heir Präsident, daß es Ihre Sache ist, dieser bitteren und gefährlichen Lage ein Kiel zu setzen, die furchtbare Drohung eine« längeren Conflicte« zwischen den Staatsgewalten zu entfernen und dem in den tltzien Jahren so laut und deutlich »»«gesprochenen Wunsch der großen Mehrheit unserer Mitbürger voll« ständige und aufrichtige Genugthuung zu gewahren. Go und nur so können Sie, wemgstcns nach unserer festen Ueberzeugung, unserem theueren L«nde die Ruhe und Sicherheil wiedergeben, deren e« so dringend bedarf, u» in Sammlung und Fleiß seine dem gottschritle und der Civilisation gewidmete Aufgabe zu oersolgen. Sie können am Vorabende des großen internationalen Wettlampfe« von 1878, indem Sie Frankreich sein Vertrauen zu sich selbst wiedergeben, es ihm mbglich machen, seinen Oaften eine wahrhaft würdige und vor jeder Furcht bewahrt« Gastfreundschaft zu gewähren. Sie kbnncn e», Herr Präsident, und wlr bewahren die Hoffnung, daß Vie, nur den Eingebungen Ihre« Patriotismus gehorchend, « auch wollen weroen. Empfangen Sie u. s. w." (Fol« gen die Unlerfchrifte».) Vom Kriegsschauplätze. (vom tpezialberichterttatter der..Ualbachel Ieltung.") Oaurlni, 23. November. (Fortsetzung und Schluß.) An dem Tage, wo Oberst Slanitscheano mit seinen Dorobanzen die Türken aus Rachowa verdrängte und von der Stellung Besitz nahm, ist von der oberen Donau ein weiterer Erfolg der rumänischen Waffen zu verzeichnen, denen diesmal ein türkischer Monitor zum Opfer fiel. Die hierüber bis nun bekannten Details sind folgende: Feuilleton. Verlegenheiten. "" humoristische Tauserie von Friedrich Lubz. (Fortsetzung.) Ü?b " ^."" Stadt am Mein ereignete sich folgende«: > s^"alilätcn des Restaurateurs Bidebel, verkehrte lv Hen Träumer Zeit ein au« früheren besseren Ver. tz^lhnu ^"i heruntergekommener Men,ch, dessen Eon. tz^hnun ^" d" «üchern Bldebehs eine beträchtliche !^tidti« "langt hatte. Der Restaurateur, des steten >sih ° "üoe, um so mehr, als nicht die mindeste lier Thal« des „Zauberers" befand, bei welcher Gelegenheit er die Münze entdeckte. Hocherfreut über diesen Fund, entschloß er sich zu einem Glase Vier und bezahlte dasselbe mit dem Thaler. Nachdem er seinen Durft besänftigt und 28'/, Groschen herausbekommen hatte, trat er in den Saal und begab sich mit Hilfe des Billeteur« auf seine Nummer. Im Laufe der „Vorstellung" zeigte der Taschen, spiel« auch das Verschwinden eines Thaler«. Von seinem „erhabenen" Platze aus deutete er auf den Mann auf Nr. 20, in dessen linker Westentasche sich der ver-schwundene Thaler befinden müsse. „Mein Herr," redete er jenen an, „Gle haben wol die Güte, einmal nachzusehen, ob sich ln Ihrer linken Westentasche nicht ein Thaler befindet, nicht wahr?" Der Vauer machte ein verschmitztes Gesicht und sagte: „Ne, blo« man achtuntwintig Groschen un söß Penlnge; eck hebbe för dat annere en Gla« Velr drunken." Ein homerisches Gelächter durchdröhnle den Saal. Der „Professor" suchte so gut als möglich durch gewandt ausgeführte Karlenlunststückchen sich au« d« Verlegen-heit zu ziehen. (Schluß l°l«t.) verde in unmittelbarer Nähe der türkischen «M aufstellen und beleuchten. Gleich darauf concentritt« ," ein heftiges feindliches Gewehrfeuer nach dem beleuy ten Objelte, und in 10 Minuten war das Trans>M , total zusammengeschossen und glich nur noch e,n großen Siebe. —> Politische Uebersicht Laibach, 3. Dezember. Vorgestern fand ln Wien eine VerfammlM ° Delegationsmilnlied« des 0,, er reicht scht" «o»' netentM.se« statt, in welcher beschloss" wurde. , Finanzausschuß der Delegation die vorjäbriaen ^>« der wieder zu wählen. An Stelle der ilbgeosbnettn v Hans und Brestel, welche heuer nicht Mitglieds °" legation find. werden die Delegierten Wolscum Wegjch'ider für den Finanzausschuß designiert. ^ In der Konferenz der ungarischen »° , Partei vom 1. d. entwickelte Ministerpäsident ^ das Arbeitsprogramm des Abgeordnetenhauses pr"^ zember. Danach wird die Debatte ülier die ^ gesetzvorlage nur noch Montag und Dienstag I""»' ^ Während der Session der Delegationen werden ' wichtigeren Gesetze verhandelt. Gegen Mitte des ^ nates, womöglich vor Weihnachten, werden M,^ würfe über die vorläufige Ermächtigung lnbett II ^ staatlichen und gemeinsamen Ausgaben verleg -^ dieselben ist eine etwa zweimonatliche GiltlgM ° in Aussicht genommen. Die Konferenz nahm tM theilung zur Kenntnis. hzl In Frankreich bilden die Unterredungen^ Ereignis des Tages, welche Marschall Mac M»y°'' ^ den Präsidenten der beiden Kammern, den He"" ^z Orevy und Audissret-Pasquier, gehabt hat. "^ ^ Resultat dieser Konferenzen lauten ,le vorlieget ", richte widersprechend. Während ein Telegramm ^, daß der Marschall die von der republikanischen ^ jorltät in fünf Punkten geforderten Garantien« ^. annehmbar bezeichnet habe, geht eine Version des" ^ teur" dahin, daß Mac Mahon Bedingungen «"l, ^g mäßigen Mlnisterverantwortlichlelt von der "^' ^ des Budgets, der Validation der conservative» "^. und der Aufhebung der Enhuöte gegen das <" h,. rium Nroglie-Fourtou abhängig machte. ^"0^ richtet eine Depesche, eS sei ln parlamentarisch"" B das Gerücht verbreitet, daß die Linke eine ^a'' H der Verfassung in der Weise verlange, d°V . s?l, eine Zweidriltel-Majorität des Senats nothwt""?^ um die Kammer aufzulösen. — Man versichert, ^. Ministerium die Generalriithc auf den 10. 0. ^' ^l berufen beschlossen habe. Man glaubt, die KamM" ,^ über die direkten Steuern einen Beschluß fas'"' ' ^ den Generalräthen gestattet, die Repartition "" z» vorzunehmen, ohne sie indeß zu ihrer MHeo ermächtigen. ^s"" Dle italienische Kammer verhandelte o^el das Budget des Ministeriums dc« Inner«. ^ Kl>' Nicolera erklärte im l!«ufe der Debatte, daß °" seie" ganlenthum vernichtet sei; die Maffia und l5a«iol fgst auf« Haupt geschlagen und die öffentliche Sl^v vollständig wieder hergestellt. e cli^ In England taucht der Vorschlag ""'.„ e? Sanilätskongreß einzuberufen, um jene 2""«. ^ greifen, welche die epidemischen Folgen des "" hindern könnten. Posjdep Den griechischen Journalen ist der v in der Türlei entzogen worden. ,.^e ^ Vom bulgarischen Kriegsschaupl"«^ eln Telegramm Mehemed Ali's vor, n^.,.c" ? Ibrahim Pascha mehrere russische N"ar'sse " "M" Redoute von Mir (bei Orhanje) zurückwies. " ^ sollen 400 Mann verloren haben. , ^,< ist ^ Da« türtische Kriegsschiff ..Sulla"»" ^ 0^ Begleitung von drei Transportschiffen »M ^ M« Tunis eingelaufen, um da« der Pf°"te MH M"" corps an Vood zu nehmen. Dasselbe «md -" ^i^ stark sein. Es erhält auch eine «alterievan^^-^ Hagesneuigkeiten. ^ -(DleWirtun, de« r'" '^O haben Nie sich l°«be„ ß/dacht?" - "^,., „,lllde, j^ ,.. die Titulatur), d.h ich mich «lllcklich l^^" c,h«en be«""^' oielwöchentliche!, Urlaub zu «hallen." ^ " g^nlen d" war die lasche Antwort. Ob auch n°ur al« «" *" ^ Vll> die Telegrasenbirection wnlde «»«bar, 2325 l «ll«« ^°^ lllt't'ge „Zweiuhrzug" nur fUr L l n Wort bii««i ""^'"^"'"- Demgemäß wurde die laiserliche Telegrasen. » °" ""t >wr Klagt abgewiesen und in die sämmtlichen Kosten y"tt, dil nahezu sllnfhunbtlt Mart betragen. schMl. ^ " Dhle.) Uu« Verlin wird geschrieben: Der ,^ . "^lling P. erwachte um Mitternacht mit einem eigen. l'nbeii, ^""l l°l Innttu de« linlen Ohre,, verspürte ein "!vl!« ^ ^"^ '" demselben und hatte dit Empfindung, „daß VleiN " herumkrabbelt." »m nächsten Morgen inspicitiltn >« m,d Meisterin das Ohr, ohne auch nur da« Gcringstt ent< blia <" ^"""' ^>" 15 Stunden nach Vcgiun des Leiden« her- srul ^ ""llatitttt nach sorgfältig« Beobachtung, daß im ch auf da« lebhllstest« bewege und anscheinend ein großer H " lci. Nach drtioiertllstündigen Vemllhungen mit lauem >!" Ulld lauem Olivenöl wurde da« Thier im mittleren M^ ^ ^thöigangl» mit dem Kchwanzende zuerst sichtbar hin »""^ "'^ """" ^""" Hälchen laugsam herausgeholt wer. -«« w« ein „Schwabe" von st,tllicher Vrüße, der glücklicher. Nock/"^ ^"tm seltsamen Tange den OthVrorganen dt« Knaben ^ tclntn Schaden zugefügt halte. !>« «n Gläserne T y p c n) Line Pariser Fabrll, welch: vatent zur Erzeugung de« „unzerbrechlichen Vlafes" erwor- l>°i. «zeugt seit tlutger Zelt versuchsweise Typen au« gehär« Un"" ^l" Diese Versuche sollen au«geztlchnct gelungen sein, wenn sich die« bewahrheitet, so hätten wir es mit einem °°"t»°.tn Fortschritte aus dtm Vebiete de« Vuchdruck« zu thun. °ch der Velsicherung de« Fabutunten sind dit gläsernen Typen l ebenso scharf wie die metallenen; sie werden in denselben Mo««»«, «rzcugt wie diese, außerdem aber haben sie den Vor. ^">, o»h si« durch die Walze nicht zerquetscht werdcn tonnen, °° st« sich überhaupt nicht abnützen, daß sie bei unbegrenzter °Utlhasl,gl«it weniger losten als Metalllypen. d°ß sie durch die tzliche AdMhlung, welcher sie btim Stereolypierungsverfahren "gesehl sind, nicht im geringsten leiden, und daß sie die Setzer 'Nerlei gesundheitsschädlichen Emflufscn aussetzen. Diese letzte« g der Fachkreise. — (Die Zahl der menschlichen Kopfhaare.) Hn englischer Arzl, Mr. Era«mu« Wilson, beschästigte sich leb, ^t mit der Aufgabe, zu unterfuchen, wie viele Haare wol aus '^M Qulldratzollt de» menschlichen Haupte« wachsen mögen. Cr ^ Nun gesunden haben, daß jeder Quadratzoll 744 haar» ^zeln enthalte, von denen viele auch zwei Haaren da« Wachs« ,7^ geben, so daß dit Zahl dieser letzteren auf etwa 1066 ge. ^ht werden lünne. Da nun die behaarte Oberfläche de» mensch- '?"* llopst« ungesiihr 120 Quadratzoll beträgt, so mag in, "»lMlinen die Vtsammlzahl der Kopfhaare sich auf 127.920 'lausen. Viele Leutt werden nun glauben, daß jener Arzt seine ^ wol besser fowol fllr sich selbst al« fllr andere angewendet ' ^ wUlde, hätte er das Mittel gesunden, nm jenen, welche ^^ Mehr obige Tesammtzahl besitzen, zu ermvglichen, den "ufl wenlgNen« theilweise wieder einzubringen. », "(Torped0'V»llon) nennt sich ein neu erfundene« '"««werlzeug, »«mit jetzt in Vridgeport (Connecticut, Vereinigten ^. 'ln ^"^'llitn Armee ober Vtadt sich vermittelst einer automati-^ ^"trichlung vom Vallon loslvs'n, entzUnden und explo« l>t,i^ ^ ^kn Reihen des Feinde« Tod und Verderben oer» «Fokales. Unsere städtischen Anlagen in Laibach. (Fortsetzung.) ^N lm^ einzelne Väume, deren Wurzelumfang völlig L»^""?t eingegrabene, mit einem Deckel verschließ-'^llillt ^?'"^h«n leicht und ohne große Kosten bewert. ^r°tn. !, " einzelnen Theilfeldern der vorstehenden Anlage "^cheltt^ ^"^en Jahren Gruppen von Ziersträuchern ^nzt ls,' "" ^l^k l"^ le einem Solilärbaum be-^ru^ ^ Nach der Grundidee der Anlage gehören diese , ° Hl./ "^ntlich nicht hinein, am allerwenigsten aber Mg ^'"'e. doch sie stehen nun einmal und fristen bis->'t ly^.j's'tens ein lümmerliches Dasein, denn wenn ?Mz^^ gedeihen sollen, so müßten die daneben ge-°.'^lben 3 "s^äucher unerläßlich entfernt werden, da Elchen. Nahrung und Feuchtigkeit für sich ver- ^ Zierde gereicht jedoch der Anlage » Hl.' 5«"a des MustlpavillonS, welche jetzt schon o <> ilLli!'? ^^ ber Auswahl der Sträucher einer ^. wenn ^"lch ist. Es ist eben nicht gleich- '" "ur überhaupt etwas gepflanzt ist, das Gepflanzte soll auch elnen gleichartigen Wuchs haben, zumal bel solcher Kleinheit, damit nicht eines das andere verdränge oder unterdrücke. Da jedoch Geschehenes nicht immer gleich zu ändern ist, sollten wenigstens Messer und Scheere dafür sorgen, der Pflanzung im Sommer ein gefälliges Ansehen zu verschaffen. Welchen Zweck aber die beiden neben der Treppe des Pavillons ge-pflanzten Ulmen haben sollen, ist unbegreiflich, und es dürften diese vielleicht nur aus Versehen dahin gekommen sein, denn schon der Gedanke allein, Bäume auf eine Stelle zu Pflanzen, welche ihnen leinen Raum zur Entwicklung bietet, ist ein Verbrechen an der Natur. — Die Schulallee, als zweite nennenswerthe An. Pflanzung in Laib ach, wurde, wie an den wasscrscltS stehenden Linden noch sichtbar ist, mit Verständnis und Rücksicht für die Zukunft gepflanzt. Allein welches Unding haben diejenigen, denen die Obhut und Erhaltung anvertraut war, daraus werden lassen? Wahrhaftig, kaum auf einem Dorfe, geschweige denn in eimr Haupt stadt dürfte etwas ähnliches zu sehen sein. Es drangt sich unwillkürlich die Frage auf: trägt hieran die Un< wisscnheit oder die Gleichgiltiglelt mehr die Schuld? Man möchte das letztere glauben. Die ursprünglich ganz normal gepflanzten Llnden sind durch Absterben einzelner Bäume mit der Zeit lückenhaft geworden. Es wäre also wol das Natürlichste gewesen, daß man diese Lücken wieder durch Linden ergänzt hätte; hier jedoch geschah nichts davon. Man llcß die Llndcnpfianzung mit Kastanien, deren Kronen-bilduug und Wachsthum eine himmelweit verschiedene ist, ergänzen, und zwar auf solche Weise, daß nicht einmal die Entfernung der Bäume von einander eingehalten wurde, sondern man setzte, aller Symmetrie spottend, gleich zwei Bäume in die Lücken, und noch dazu in ungleicher Entfernung. Die natürliche Folge dieser Unthat ist aber bei weiterem Wachsthum der Eindringlinge da« Zugrundtgchen der jetzt freilich noch gesunden, jedoch langsamer wachsenden Linden, welche überdies so ziemlich die einzigen in der Stadt sind. Doch nicht genug daran: daS Interessanteste an dieser Anlage bleibt unbestritten die zweite, lctztgepflanzte Linie, zusammengesetzt aus halb-todten alten Linden und Kastanien. Diese nachgepflanzte Linie hätte bci gleichzeitiger Entfernung der noch stehenden halbtodten allen Linden wieder mit solchen besetzt werden sollen, denn eine Allee mit zweierlei Bäumen in beliebiger Anordnung ist ein Unding, zumal wenn sie, wie hier, eine wahre Muster-karte von Entfernungen unter einander zeigt, da kaum die Hälfte der Bäume in gleichen Abständen gesetzt wurde. Doch am wenigsten hat man dabei auf die ältere Linie Rücksicht genommen, denn die Neupflanzung steht um mehr als das Doppelte zu dicht Nimmt man nun auch an, das unnatürliche enge Pflanzen wäre aus dem Grunde geschehen, um die Fleischhauer, welche dort feilhalten, bald des Schattens theilhaftig zu machen, so wäre diese Annahme nur dann gerechtfertigt, wenn man die doppelte Zahl Bäume gesetzt Hütte, um später, wenn sich die jungen Kronen gegenseitig berühren, die Hälfte davon zu entfernen, und so die Gleichmäßigkeit beider Reihen herzustellen. Wie dies aber bel dem jetzigen Stande geschehen soll? — Nm Ende der Gchulallee, von der Hradeczlybrücke' her, standen bisher sieben zu dicht aneinander gepflanzte Kastanien. Man hat jedoch jetzt eingesehen, daß sie nicht dahin gehören, und ließ sie deshalb in gleiche Linie mit den weiterhin über der Zufahrt zum Lalbachflufse stehenden Bäumen letzen, doch sei hiebet bemerkt, daß die Pfianzgruben für solche schon erstarkte Väume mindestens 1 Meter tief gemacht werden müssen, damit die neuen Wurzeln ein lockeres Erdreich finden. Pftanzgruben von 60 bis 70 Centimeter Tiefe aber, wie solche bei dieser Pflanzung hergestellt wurden, sind ungenügend, selbst da, wo ein guter Untergrund vorhanden ist. Wie schon erwähnt, stehen dicht an der Barriere noch fünf ganz normal gepflanzte Kastanien, welche Raum genug haben, um sich zu schönen Bäumen zu entwickeln. Weshalb aber zwischen diese noch einmal junge Bäume hinein-geklemmt wurden, das mögen die Götter wissen, der, welcher sie gepflanzt, weiß eS sicher nicht. Fast scheint es, als fei ein Maßstab bei Pflanzung von Alleen nnd Baumreihen hier ein ganz unbekanntes Ding. denn eine der jüngsten Pflanzungen — jene in der Zoisstraße, vor den, neuen Volks-schulgebiiude — liefert hierzu den sprechendsten Be-weis. Anstatt das Vchulgebäude als Mittelpunkt zu betrachten und danach die Entfernung der Bäume zu vermitteln, damit die Zufahrtsthore zum Gebäude nicht verstellt würden, begann man mit der Pflanzung von einem Ende und setzte dann auch glücklich gerade vor dem Eingänge zum Schulgebäude einen Baum, welcher freilich, da dies selbst ein Blinder fühlen mußte, wieder entfernt wurde: doch die ZnfahrtSlhore konnten nur nothdürftig freigehalten werden. Zudem hatte diese Gaumreihe mindestens ein Meter näher dem Gebäude gepflanzt werden müssen, da sie auf der Nordselte steht, um den Fußgängern später Schatten zu gewahren; m der jetzigen Anlage kann diese Wohlthat nur durch emen Spazlergang im Rinnsteine erreicht werden Durch Verrückung der Reihe wäre auch genügender Raum fur eine zweite Linie jenseits der Straße geworden, ^ne die e zu beengen, welche, da gegen Süden gelegen, em «VHat-tenspender dieser sonnigen Straße sein würde. Dl« Neupfianzuug am Rain lft mit «ehr Vor« aussicht gemacht worden. Wer jedoch diese vom Anfange beobachtete, wird finden, daß sie nicht gerade zu den «lt wenig Kosten hergestellten gehört, denn e« mußten schon in diesem Jahre eine Unzahl Väume für solche, die tncht angewachsen, nachgepflanzt werden, und schon mußten diesen Herbst wieder zwei Leichen von den im Frühjahre nachgepflanzten am Ende der Allee durch lebende «setzt werden. Die Pflanzung solch' großer Bäume, auch wenn man sie selbst besitzt, ist stets eine kostspielige; um deshalb die Kosten nicht ohne Noth zu vergrößern, ift ein sehr sorgfältiges Nusheben und Pflanzen der Väume unbedingt erforderlich. Aber außerdem verlangen solche Bäume während des ersten Jahres noch eine aufmerl-same Behandlung, welche darin besteht, die Pftanzgruben offen zu lassen, d. h. die Erde muß rings um den Baum eine tellerförmige, vertiefte Scheibe bilden, u« in trockener Jahreszeit, besonders da solche frisch gepflanzten Bäume im ersten Jahre später »u«trelben, zeitweilig begießen zu können. Täglich einige Eimer Nasser retten oft sicher einen Vaum, der ohne dieses absterben würde, und jedenfalls ist diese Hilfe billiger zu beschaffen, al« eln dreimaliges erneute« Vetzen. (Fortsetzung folgt,) — (TodeSfall.) Gestern morgens verschieb in laiboch nach langem Leiben im 7i.z.'tben«j»hre die Witwe be» gewesenen vleljllhrigen t. l. Notar« und Vizebürgermeifter« von k»ib»ch, Dr. Orel, Frau «ll ° isia Orel geb. Dolenec. — (Militllrverllnderung.j Dem Oberliwlenant Mathia» Mandelc de« Infanterie «Negimmt» Freiherr von Kühn Nr. 17 wurde der erbetene Nu«lritt au« de» He«»«» verbände bewilligt. — (Da« train ifche Lande»archiv in Laibach.) Die t. l. lrntrallommission in Wien fllr Kunst» und historische Denlmole, die ihre ThUligleit in hervorragender weise auch der Erhaltung und zweckmäßigen Ordnung und Unterbringung der zahlreichen in Oesterreich befindlichen öffentlichen und Pri»»t» archive zuwendet, beschäftigte sich in einer ihrer letzten Gitznnge« auch mit dem lrainischen?ande«archiv ln^albach. Hosralh Siclel trug «l« Referent der dritten Section einen Ve« richt über den Zustand desselben vor und erklärte e» »l« sehr wttnschen«wtrth, daß da« Laibacher Archiv durch einen F»ch«,nn in einen wissenschaftlich geordneten Zustand gebracht »erbe. Hie« rllber beschloß die Section, dem lrainerischen Lanbe«»u«schnfle einen hiezu geeigneten Fachmann zn empfehlen. — (Laibacher Voll«lüche.) Die Leitung der trotz ihre« lnrzen Veftanbe« bereit« sehr zahlreich beunhten nnd »ohl» thälig wlrltnden Laidacher Voll«tüche beabftchttgl z»el« hundert Armen ober eventuell noch m«hr eine Weihnacht»-bescherung dadurch zu bereiten, daß ste dieselben an de» beiden bevorstehenden Weihliachtsfeiertagen unentgeltlich «il Speisen betheM. Zn oilsem Vehufe wendet ste sich »u bl« oft erprobte» Wohlthlll!gleil«stll„ der Vewohner lloiboch», fle bei diesem hnmane» Unternehmen durch Gelbspenden zu unterstützen. Jede, anch bie lleinfte Gabe wird mit Danl angenommen und in dn, »ff«»« lichen Glilttern quittiert »erden. Der Vrllnder der Volksttlche — Herr Stadtlassier Heng thaler — sowie o»« «gllch !» Lotale selbst funktionierende Damencomils find bereit, «llsälllge Vaben entgegenzunehmen. — (Ein traurige« H ° chzeit«f e fi.) «in gleicher Fall bäuerlicher Roheit, wie der, von welchem wir vor «ehreltn Tagen in unserem Vlatle unter derselben Ueberschrifl berichleten, trelgnete sich vor 14 Tagen im Otrichl«btllrle Vroßlaschi,. Man theilt un« hierllber unterm 2. d. M. nachftehende« »lt: Nm 1V. November feierte der Vrundbtfitzer Johann Rol v«n Slubenc in Ulal» (im Gerichlsbezirle Vroßlaschiz) mit Vt»ri« Zlindr» seine Vermlllung Während de« Hoch,elt«ftfte« l»»e» nach alter Sitte die Vurschen vor da» Hochzeilehau«, um der Vr«»« da» letzte Stllndcheu darzubringen. Nach Erhalt de« Helränle» verlangten fit vom Vrtlutigam IbtX) st. (wahrscheinlich 1b fl), und da ersterer wegen der unbestimmten Forderung sich »it ihnen in eine Vereinbarung nicht tinlaffen wollte, stießen sie dit Drohung aus: „Ui doüemo ie Q»roüili, Il»r vemo." Htgen Mitternacht wollten die Vurscheu insolge dessen den Wagen, der für die Führung der „Vain" bestimmt war, in dit lenst lassen, wurden aber bnrch da« Erscheinen der Hochzeit«gäfte daran verhindert, »e«halb fie dieselben, mit Knütteln bewnsfnet, in« H»n« zurückdrängten. In diesem Augenblicke versetzte ein Knecht von Vranlovo d,m »hnnngs« losen Fuhrmann, der seinen Wagen schützen wollte, Namen» Tho» ma« Nil» von Topol (im Veiichlsbezirle Laa«) mit eine» Knüttel einen derartigen Schlag aus d:n Kops, daß er befinnnng«» lo« zusammenstürzte und am 27. ». M. starb. Dle gerichl»»,zt-llche Obduclion constalierle eine Vehirnlllhmung, verursacht infolge Zersplitterung de« linlen Schläfenbeine«, »l» die einzig, lobe«, urfache. Der Thäter wurde vom Oendarmeriepoft« in «endors dem l. l. «ezirlsgerichte Großlaschi, eingeliefert. — « an die äußerste Grenze ausgerottet wer» den u. s. w. — Die Staatsbehörde erblickte in dem vor» stehenden Artilel da« Vergehen der Störung ber öffentlichen Ruhe und Ordnung und erhob dies« bezüglich ihre »ullage. Der Nngellagte F. Pevec erwidert auf die «ullageschrift, er habe den Nrlllel mcht selbst geschrieben, denselben aber früher gelesen, ehe er ihn zum Drucke beförderte. Seine Absicht war es nicht, jemanden zu beleidigen, und er glaubte auch nicht, daß die« durch die «orrespondenz geschehen liinne. In Wirthshäusern habe er nach den Wahlen sehr aufregende Reden gehört, die in teinem Vergleich zu dem incriminiellen Arltlel stehen. St. A. zum Uligellagten: Ist Ihnen nicht belanut, daß der Factor Krajec unt dem Drucke de« Vlatle« innehielt, d» er Furcht halte, dasselbe werde confiscieil werden? »ngellagler: Da« »st mir nicht belannt. Zur Verlesung gelaugt da« Lllenntni« de« l.l. Landes» gecichtes als Prehgericht, welche« die slutaii»" bezeichnet werden. Nenn mau sich die einzelnen Stellen d«r Korrespondenz »er» gegenwärtiger, so sieht man, daß den verfassungstreuen Krämern Unwissenheit und Charallerlosigleit vorgeworfen und auch die Veamlen und Pensionisten beschimpft werden. Der Artikel sorbert nicht zu« geistigen Kampfe, sonbern zumStraßenlampfe, zum Kampfe bi« an» Messer auf. Die Deutschen, die im Lande woh» nen, werden al« Feinde bezeichnet, und e« ergeht die Nufforderuug, bei denselben nichls mehr zu lausen, fit alfo in «hr«m Erwerb« und in ihrer Existenz zu schädigen. Nllen Deutschthümlern wird der Vernichtungskrieg und die rabicale Nu«roltung angelundiget, indem es heißt: bisher habe mau nur ein Spiel getrieben, nu»» mehr soll jeooch die Ausrottung siftematisch bellieben, werden. Wenn und »«solange solche Nctilel erscheinen, ist an Ruhe und Frieden im Lande nicht zu denlen. — Der Staatsanwalt beleuchtet weiter« die subjelllve Schuld de» Angeklagten und beantragt, die Geschwornen mögen beioe Fragen bejahen. Vertheidiger Dr Moschs negiert entschieden die Schuld» frage und protestiert dagegen, daß die Vezeichnung „Deulschthüm« ler" mit dem »uSbrucke «Versassung«treuel« identisch sei. Dl« zur nationalen Partei gehörigen Slovcnen seien ebenso gut ver> fassuugslreu als die Deutschen und Deulschlhuml«r, denn sie achten die Verfassung al« Ocsetz und ihre Abgeordneten üben auf Orund der Versassuug ihre Mandate im Re,ch«ra!he und Landtage au». Daß sie zur Opposition de« heute Herischenden Regierung«sistems gehören, berechtige niemanden, sie al« Oegner ber Versassung h>n« zustellen. — Der Vertheidiger bespricht nun den Artikel in den einzelnen Stellm und spricht die Hoffnung au«, die Oeschwornen werden beide gestellten Fragen verneinen. Nach einem «esum6 de« Präsidenten ziehen sich die Geschwornen in ihr Berathungszimmer zurück. In einer halben Stunde hierauf vertündet deren Obmann, Herr Lilan, den Wahrspruch der Geschwornen. von Mekka hat durch seinen Bruder «un P°la° " > Vorschlag an die Pforte gelangen lassen, die 5UM aus Arabien herauszuziehen und die Btw°4""i. V Provinz der Nalional^arde zu überlassen. Der ^ p scherif hat sich bereit eillärt, zur Enlrollung der i5«i des Pcoftlen Hieher zu kommen. Telegrafischer Wechselkurs vom 3. Dezember. ^. Papier - Rente 63 60. — Silber. Rente 68 80. ^- ^» Rente 74 50. — 1860er Staats.Änlehen 112 50. - ^°"«W 806. — «rebit««clien 209 80. — London 118 90- --- -^, 10b 6b. — «. l. Münz - Dulaten 5 63. - iw-Flanlen-v 9b3'/.. — 100 Rtichsmarl 5875. Handel und GolksmithschaM Verlosung. ^ 18«4er Lose. Vei der am 1. d. M. vorgenammlnen ' ^ Verlofuug wurden nachstehende Gerien gezogen: ^-^«3356 492 560 864 1067 1306 1404 1514 1617 2497 3^ z, und 3836. Der Huuptlceffer mit 2UU.0UU fl. siel °" ggZK 560 «r. 80, der zwe.te Treffer m,t 2tt,UU0 ft. °ul ^ gz Nr. 60, der dritte Treffer mil 15.UUU st. auf s. 305» ' ßß. und der vierte Treffer mit 10,««0 fl. auf S. 305» " '^zf ferner gewinnen je 5V00 fl.: S. 1067 Nr. 35 und «?- ^ Nr. 24; je 206U fl.: S 1067 Nr. 95. V. 1^04 Nc-" g Pianistin; Inne, Bergdireltor. und Schmidtler, «''«,,ct' Beck, «aufm.. Trieft. — «zechal, »ansm., «rünn. -^ " tar, Professor, und Pendl, Privat, Vraz. ^,,^ ^ Hotel Elefant. Schwarz, «gram. — Friedmann, «"',«-Piotti, «eis., und «aftelih, Trieft. — Pibrouy, it"^, Nenerando, Venedig. — Schünberg, NUrnberg. ^Mc^ Wien. — Vaizel. H»ndel«m., «rainlmrg. — bellelel^,ch Händler, «lausen. - Dolenz. Vefitzer, Nußdorf. -^ «" Kfm.. Llttai. ^Hal," Kaiser V«n Vefterreich. Mayerhofer, «eis, Vraz. ^ ^ und Stran«ly, Wien. - «irtii und Slaler, »illach-Sternwarte. Paliz. Kfm,, Soderlchiz. ^,f Gc«z Vlohren. Postl, Privat. Pinguente. — Schaller, «eiseN°". ^,el. — «Usenet I und Uusenel. Ollot. — «r«ll, Fabllls" Steiermart. ^^^^^" Theater. ^ ,Pl Morgen (ungerader Tag): Die Jüdin. Oroße i^p" Acten von Halevy. ^<^--^ Meteorologische Beobachtungen in^sib^> 7U.Mg. 785.« -^4.« W. schwach ben,«« 5H 3. 8 , N. 733», ^ 6.« O.schwach bew»« M 9 ^ »d. 732.« ! ^. 6.0 0. schwach bew»'» ^^ Trüber Tag. gegen «bend Regen, d°nn wwd'»^ »^ Da« T»ge«miltel ber Temperatur -j- 5 7', um 4 < ___, Normale.______________________________ ^^^»^7^ Verantwortlicher Redaeteur: Otto mal ^""'^^^''^ _______________________________________-------------Tilled b«' ^lir's^N^^li^t Wien, I. Dezember. (1 Uhr.) Etwas matter in ihren «enßerungen, war bie Speculation gleichwol nicht von übler Tendenz beherrscht. Da« Veschllst »or " ^ Papierrent«....... 63b5 kll «<1 SUber«nt«........ S« St» 6675 «oldrentl ........ 7460 74 Kb lose. 1>H2........ 80s- 303 - » 19b4........ 109 10H50 » I860........ 118 50 1l3 75 . I860 Eünftel) .... 122 - 1X2 KO » 1964........ 18b 13« — an,. Pcämien.Nnl...... «0 - ij0 00 5rll>»d.>!.......... 164 50 1«b - «udol»«.»......... 18 50 ,4__ Prämi«»nllhtu der «ltabt Wien 89 50 90-D>,uau.«tzulitrun,,.Ll,lt . .104 40 1l'4b0 l>°mänen.P<,adbrilft .... 13850 139 -Oefteril'chischt Vchahschei« . . 9980 100 -Ung. 6perz. Ooldrente .... 92— 92 za Uug. «l,eubll,n.«nl.....9U50 gg7h Ung. Schatzbon« »,» I. 1874 102 7b 10»'^ «nlehen d. Stadtgemeinde «im i»V. «.........9b7b »6 — «nmde«tl«ft«»«»-V»ll««n«»«». V»h«eu..........^02 - 104 - «i,k«»Ner«i«b.......104'^ 10450 »«» V«e «««,<««..........86— e?«zb Sllbenbürgt».......76- 76«b Temeser Van»»......7? 50 78 — Ungarn..........7» — 7850 Nette» v«« V«»le». »n«l«.»fterr. Vanl .... 9075 91 — Kreditanttall........»08 80 «)«._ DepofillublNll.......1b2 — IK4 - «redilciftalt, ung«.....189 50 189 7b V»l°nch«.Aaft»lt......^'^ — — ««tionalbant.......W? - »08 - Unionbanl ........62- 6«-2b «erlehr«banl .......9«?b »72b Wiener «anlverei».....69 b0 70 - Netten »«» 3raubp«rt-Nnter»«h» «nngen. «ll«d«««h»........11175 1l22» Donau.D««Pschlss., »esellsch«ft 340 — 842 - «Usabeth.Weftbahn.....160— 160 50 8tldin»nd»«5lordb»hn . . 1945 1950 - Geld W«« Franz « Joseph » «,hn .... 128 50 129 — > Val,,isch» K»rl.z»nd«ig.Vahn . 2445l> 245 — K»schau«Oberberger Vahn . . 99 50 89 75 Lembtrgl«,trn««itzer Vahn . 119 50 «20 Lloyb'sesellsch. «93 - 895 — Oefterr. «ordVtstbahn , . . 10« 75 107 - «udolf«.Vahn....... 1,S— 116 50 «taat«b»hn........ 25975 260 — Gtlbbahu......... 7S7b 77 25 Ihliß.Vahn........ -— . — Un,»r..g»ll,. «erbinbung«b»hn »475 9525 Ungarische «ordostvahn . . . 109 25 1'9 50 Wiener Tramway.«efellsch. . 99— 9950 Pfandbriefe. »llg.«ft.V»dn»lr»dil,nft.(l.»old) 104 50 105 -» - » liV.V.) «92b 8950 Nationalbanl........97-50 87 70 U»,.«°dentredil,Infillut(V..V.) 98— 93 25 Vri«ritilts«c>blt>»tlsne». «lisabeth.V. 1. «m.....92 - 822b ßerb.'Norbb. in Silber . . . 106 - 106 2b Fian,'3°sevh'Vahu 8bß0 8590 ! «al. «arl.enb»i».V.. 1. ««- ^ß.^ ^,zß OeNerr. 'N°rNwes«Vahn <^.^- b»^ Siebenbürger Vahn. ' ,^ l^K Gtaat«b»hn I. «m. - ,^7'S0 l^,,<, «Udbahn k 8'/.......9i9l) " .^> b',.......^^ " Stldbahn, Von«.....' """- 58-^^z «uf bentsche Plätze..... 11»A 3^ London, lurze Sicht . . - - ' nft30 i^ London, lange Sicht . ' ' 47-50 ' Pari«........... Gel>«"te». ^,,^ Dnlat«____bllA.5 9Ü^ ' «apole«n«b',r . . 9 ^ "" '' " ^ , Deutsche «eich«- ^_ 7^ . bS , ^ , banlnoten . . b»"Iz ^105-^ Sllber,nlbeu . . 105 ^ " -------------Obli«»"'" «raiulsch« «ruudtntl»«^'^^ ^^'^ Vrivatnotitrnn«: ««"90 . . «achtra«: Um 1 Uhr 20 Mmuten nvtierln: Papierrtllte 63 50 bi« 63 60. «ilberrenle S6>60 °i, «6 70. Volbrente 74 60 bi« 74 70. Kredit 2)3 50 bl« 20^7) v,« 119 30. st»P,ll«n« s b» bi« 9-b». VUber 105 6b bi, 10b 7d. ^^