Nr. 153 Samstag, 7. Juli 1917. 136. Jahrgang Mbacher Mum Pr«l««n,eva«on»pr«i<»: Vlii Postveisenduny: «»n^jzlnia no X. Halbjahr,« il> ll. Im Kontur: ganzjähci« < » ü, halblühll« 11 X. ssüi die Zustellung iu« Hau« «an,,jHI,riss L ü. — M»s»rtton»g»bü»,r: ssur Nrine Iü^rat« 5 ms zu mrr Zeilrn »0 b, gröhere pci Zeile lli k; dci öflcrcn Wirdclyolunßli-, pri ^rile ^ li. Dl? »Laibackrr Zriwüg» frickei«< <ässl',»-'','"' ?,.- H »>»>«»'!», .U. Velepl,«n-U«'. de'' Medaktion 52. Politische Uebersicht. i 2 aibach, 6. Juli. ! Aus Wien, 6. Juli, wird gemeldet: Das deutsche! Kaiscrpaar ist heute um 9' Uhr vormittags iu! Laxcuburg eiugetroffeu. Schon seit dem frühen Mor- < geu praugte, der Ort in festlichem Schmuck und aus! der eugereu und weiteren Umgebung waren das! Landvolk uud die Sommerfrischler znsainmengestrümt, > um das deutsche Kaiserpaar willkommen zu heißen.! Auf dem Wege vom Bahnhöfe zum Schlosse stand' schon vor 8 Uhr früh die Menge erwartungsvoll und! in begeisterter Stimmung. Jubelnd war der Gruß,! dcu die vielen Huudcrtc unserem Kaiserpaar boten,! als es die Gäste zu begrüßen zum Bahnhöfe fuhr. j Der Bahnhof hatte Festgewand angelegt: Fahnen in z den deutschen und österreichisch, ungarischen Farben! zierten ihn. Vor !) Uhr fuhren Kaiser Karl und Kaiserin Zita nutcr begeisterten Knudgcbuugcu der Bevölkerung zum Bahnhofe. Der Kaiser trug die Felduniform eines preußischen Gencralfeldmarschalls. Gegen !> Uhr wurde dem Monarchen die bevorstehende! Ankunft des deutschen Hofsonderzugcs gemeldet. Kaiser Karl begab sich hart an das Bahngelcise und kurz darnach rollte der Zug in die Station ein. Schon vom Hufsalonwagcu aus hatte Kaiser Wilhelm, der die Felduniform eines k. und t. Feldmarschalls trng, das Kaiscrpaar begrüßt. Als der Zug hielt, entstiegen ihm die deutschen Majestäten und nnn folgte eine Szene von solcher Innigkeit, daß sie allen Augeuzeu-gen unvergeßlich bleiben wird. Während Kaiser Karl die dcntsche Kaiserin in ritterlicher Weise willkommen hieß, begrüßte in gleicher Weise Kaiser Wilhelm Kai» serin Zita. Dann folgte die herzlichste Begrüßung der beiden Monarchen durch Kuß und innigen Handedruck. Die Majestäten waren gleich in angelegentlichem Gespräch. Indessen entstieg das Gefolge des deutschen Kaiscrpaares dem Zuge. Nach der überaus innigen Szene der Begrüßung stellten die Majestäten' gegenseitig ihr Gefolge vor. Kmscr Karl und Kaiserin Zita geleiteten sodann das deutsche Kaiserpaar vor den Bahnhof. Unter herzlichen Begrüßungen seitens der Bevölkerung traten die Majestäten die Fahrt vom ^ Bahnhöfe zum Schlosse an. Im Schlosse hatten stch zum Empfange einige Hofwürdcnträgcr eingcfundcn. Nach der Begrüßung im Schlosse fuhr das deutsche Kaiserpaar ms Absteigequartier im Alten Schlosse, wohin es von unserem Kaifcrpaar geleitet wurde. Bald darnach empfing Kaiser Wilhelm den Minister des Äußern Grafen Ezcrnin, den nngarischi-n Ministerpräsidenten Grafen Esterhazy nnd den Ministerpräsidenten Ritter von Scidler in Audienz. Das Wolff-Vureau meldet unter dem 5. d. M. Nbcr ncnc N-Voot-Erfolgc: Durch unsere Unterseeboote sind im Atlantischen Ozean nnd in der Nord» see weitere 18 Dampfer, l! Segler nnd N Fischcr-bartcn mit !>A.(i00 Bruttolouucu vernichtet worden.! Auf Grund der bisher vorliegenden Meldungen un-I serer U-Boote ist schon jcht zu übersehen, daß die, U-Boot-Erfolge des Monates Juni die des Mai erheblich übersteigen werden. Der Chef des Admiral-stabes der Marine. Aus Marinelreisen wird der „Pol. Korr." geschrie-ben: Offene und heimliche Feinde der Mittelmächte haben einen Triumphgefang über das angebliche „Ab« flauen" des Untcrscctriesscs angestimmt. Daß dieser Kampf tatsächlich zu den günstigsten Ergebnissen gc-sUhrt hat und die stärksten weiteren Wirkungen erwarten läßt, hat man ans dem Munde des Feld. "arschalls von Hindeuburg während seines Aufeut-MlteZ i„ Mc„ sowi'e durch den Staatssekretär des Aschen Reichsmarineamtes und den Staatssekretär 'velffcrich im Budgetausschusse des Reichstags ver- nommen. Es ist aber anch von Interesse, die Ansicht eines nentralen Blattes zu hören, das über jeden Verdacht warmer Dcutfchfrcundlichteit erhaben ist. „Politiken", das führende dänische Blatt, schreibt an leitender Stelle: „Der deutsche Generalstab hat nunmehr die Gesamtzahl der Versenkungen im Mai veröffentlicht. Die Zahl ist geringer als für April, immerhin aber noch uuaehcucr groß. Der Ersatz durch Neubauten uud Beschlagnahmen wird von deutscher? Seite auf ein Füuftel des Abgangs gcfchäht. Das mag zu niedrig gegriffen sein, aber selbst wenn wir nur eiu Drittel auuchmen, hat die ohnehin schwer angespannte Welttonnagc eine fühlbare Einbnhe erlitten. Der Rückgang in der Gesamtziffer kann damit erklärt werden, daß die Zahl der die See befahrenden Schiffe, besonders der neutralen, geringer go worden ist. Das Wild, dem die U-Boote nachjagen, ist spärlicher geworden. Patronillierung und Kon-uuyicruug mögen auch wirksamer geworden sein, aber damit ist noch kein sicheres Verteidigungsmittel geschaffen. Sind doch im englifchcn Kanal, wo Patrouillenboote und aufklärende Flieger besonders wirksam sein müßten, 31.500 Tons versenkt worden. Obendrein wurdeu zwei große Dampfer aus Gelcit-zügen „herausgeschossen". Ein sicheres Schutzmittel gegen die Unterseeboote ist also nicht gefunden. Und die Untersceflotte ist in stetigem Wachsen, da die Vei> lustc, wie die Deutschen feststellen, auch im Mai geringer waren, als die Neubauten." „Stockholms Dagblad" meint, die russische Offensive habe mehr politischen als militärischen Charakter, wie die Sturzflut der Petersburger Proklamatio-ncn beweise. Sie habe auch die Stimmung in Frankreich erleichtert, wo man besonders darüber erfreut ist, daß man die wegen des befürchtete» Winterfell»' znges besorgte Bevölkerung nicht allein mit Sterncn-bannerparaden vertrösten muß. übrigens, fügt das Blatt hinzu, warnt insbesondere die Londoner Presse !dic Allgemeinheit davor, allzu große Wechsel auf die Offcnsivcansdaner der russischen Armee z„ ziehen. Das finnländische Blatt „Kmjaba" meldet aus Kijev: Metropolit Szeptyeti wurde vou der pro» visorischeu Rcgicruug zum uuiatischen Metropoliten von Kijcv und (Halizicn ernannt. Nach einer Meldung des Marinesckrctms Daniels sind die amerikanischen Trnppentlnnspoltc zweimal ! von deutscheu Unterseebooten angegriffen worden. Die Transporte waren in verschiedene Kontingente verteilt, die ans Truppenschiffen uuo einer Eskorte von Kriegsschiffen bestanden. Die Estorte sollte im Ozean durch die amerikanischen Torpcdojägcr, die jetzt in den enropäischen Gewässern operieren, verstärkt werden. Der erste Angriff fand am 22. Juni um halb ! I Uhr abeuds statt, uud zwar an einem Pnnttc diesseits des verabredeten Nendezvousplatzcs mit deu Torpcdo-jägern. Eine große Anzahl U-Boote nahm am An-! griff teil. Sie wnrden von den eskortierenden Tor-l pedojägern auseinander getrieben. Es wurden mindestens 5, Turpedoschiffc gezählt. Der zweite Angriff wnrde einige Tage später auf ein anderes Kontingent gerichtet. Dies gcfchah jcufeits des Rendczvousplatzes. Die Torpeoujägcr verwendeten Erencangranatcn, die erst in einer Entfernung uuter dem Wasser explodieren. In einem Falle kam uach einem Schuh auf das Periskop Wrackholz nach oben, so daß das U-Boot offenbar getroffen uud in den Grnnd gebohrt worden war. ________ ________________' Gedenket der Uamenstags-!und Lokal- und Provinzial-Nachrichten. Krainischer LandcSverein dcs k. t. österreichischen Militär-Witwen- und Waisenfondö sowie für Kindcrschutz und Jugendfürsorge. Dem Vereine sind weiters nachbenannte Persön-lichkeitm, Vereine, Korporationen und Firmen als Mitglieder beigetreten, und zwar: I.) die Stadtgememde Laibach als Stifterin mit einem Netrage von 1000 Kronen, ferner u' 5 mit einem einmaligen Betrage von je 500 ,, ,^.,.l: das Offizierskorps dcs k. t. Gebirgsschützenregi« merits Nr. 2; I.E.Mayer, Bankier in Laibach; Hugo Wcriand Fürst zu Windischgrätz, Herr» fchafisbcsij.'.er in Haasberg; Ehristiane Fürstin zu Windischgrätz, geb. Prinzessin Auersverg, in Haasberg; Hugo Reichsfreihcrr W am bold vou Nmstadt. Herrschaftsbesitzer iu Hopfenbach; 2.) als Grünt er mit einem einmaligen Beitrage von je 200 Kronen: die Mestna hranilnica in Rndolfswert (mit 250K); Franz Krizaj, Dampfsägebesitzer in St. Peter am Karst; Edunrd Hajel, Handelsmann in Kronau; Friedrich Freiherr von Rech bach, t. und l. Käm« merer und Gutsbesitzer in Kreutberg bei Aich: Ludwiga Reichssreifn "..... " 'jadt, geb. Gräfiu Harrach, > aus Schloß Hopfenbach; die Zisterzi.cnscr'Abtei in Sittich; Johann Janesch, Privater in Laibaä, Josef Loncaric, Bü Dr. Ivan Tavcar, >-. Hauptstadt Laibach; 3.) als beitragende Mil^llclcr: Dr. Sebastian Elbert, infnl. Propst in Rudolfswelt; Dr. Franz Papcz, Advokat in Laibach; Exzellenz Theodor Freiherr von Schwarz, t. t. Landcspräsident a. D. in Laibach (mit 20 K.); Anton Ulm, Gutsbesitzer iu Klingensels; der Verein „Dobrodelnost" in Laibach; Anton M ertun, Pfarrer in Homec, Bezirk Strm; die Aranilnica in posojilnica in Homee; die Zivinorejska zadrugn in Homec; Johann Kalan, Konsistonalral in Homec; der Verein des HI. Vinzenz von Paul in Laibach; Alois Kliment, t. l. Hofrat und Finanzdircltor in Laibach; Albert Edler von Levicnik, k. l. Landesgerichts-Piäsident i. R. in Laibach; der Kinderschutz- und Iugendjürsorgevrrein des Gerichtsbezirtes Laibach; Dr. Rudolf Thomann, k. l. Oberfinanzrat in Laibach; Johann Krcmenset, l. k. Landesregierungsral in Laibach; die flovenifche Handelsschule in Laibach; Karl Dermastija, Direktor der slovemschen Handelsschule in Laibach; Gustav Del EFt t, l. t. Vezirtshauptmann i. R. in Laibach; Dr. Alfred Mahr, k. l. Oberbezirlsarzt in Laibach; Frau Betty Edle von Lasch an, Hofratsgemah-lin in Laibach; Alois Stroj, Seminarspiritual in Lnibach; der Verein Drustvo rolodelstih mojstrov in Laibach; Laibacher Zeitung Nr. 153 994 7. Juli 1917 der Verein Katolisko drustvo rokodelslih pomoc'-nikov in Laibach; der Verein Katolisko drustvo za mladenice in Laibach; Emil Tönnies, Fabrikant in Laibach; Marianne Tönnies, Fabrilantensgattin in Laibach; Josef Krisper, Kaufmann in Laibach; Ivan Aubic,' Negierungsrat uud Direktor der k. l. Staatsgewerbeschule in Laibach. An Tpcnden haben dem Vereine zukommen lassen, bezw. haben zugesichert: die Angestellten des Kohlenwcrles Sagor...........2000—K.; Gustav Mulley, Ingenieur in Graz 25766 K.; die slovenische Handelsschule in Lai« bach............50—K.; Gabriel Piccoli, Apotheker in Lai« bach............100-—K.; die Schulleitung in Arch bei Gurkfeld 12 25 K.; oas Bezirksgericht in Tschernembl . 50 —K.; die Leitung der achtklassigen Mädchenvolksschule im Lichtenthurnschen In» stitut in Laibach........578"?4 K.; das Bezirksgericht in Senosetsch. . 80'— K. Mit Rücksicht auf den edlen Zweck des Vereines wird dessen Förderung wärmstens empfohlen. Eine Widmung des Kaiserpaares für die Waisen. Das Kaiserpaar hat bei dem unter seinem Protektorate stehenden l. l. österreichischen Militär»Witwen-und Waisenfonds einen hohen Betrag auf die sechste österreichische Kriegsanleihe in Verbindung mit der vom Fonds geförderten Kriegsanleihevcrsicherung gezeichnet. Zufolge besonderer kaiserlicher Widmung hat das versicherte Kriegsanleihekapital dem Witwen-und Waisenfonds für Zwecke derWaisenfürsorge zuzufallen. Diese hochherzige Zuwendung des Kaiserpaares bildet neuerlich einen jener zahllosen Beweise rührender Liebe und nimmermüder Sorgfalt, mit welcher Kaifer und Kaiserin an dem Schicksal der schutz-bedürftigen .Kriegswaisen Auteil nehmen und als leuchtendes Vorbild stets an erster Stelle stehen, wo es Not zu lindern und Hilfe zu spenden gilt. Daß diese neueste kaiserliche Widmung zugunsten des Witwen- und Waiseufonds im Wege der Kriegsanleihevcrsicherung erfolgt ist, darf zugleich als eine von Allerhöchster Stelle ausgehende Anerkennung dieser so glänzend bewährten Einrichtung bezeichnet werden, als ein Ansporn für die breitesten Schichten der Bevölkerung, durch Teilnahme an der Anleihezeichnung mit der Erfüllung der patriotischen Pflicht ein Werk der Familienfürsorge oder sozialen Wohlfahrt zu verbinden und die Kriegsanleihc, deren glänzendes Ergebnis schon bisher alle Erwartungen übertroffen hat, vollends zu einer wahren Vollsanleihe zu gestalten. _________ — (Krainischer Landesvcrcin des k. k. österreichischen Militär«Witwcn- und Waisenfonds sowie für Kindcrschutz und Jugendfürsorge.) Diejenigen P. T. Vereinsmitglieder, denen die schriftliche Einladung zu der Montag den 9. Juli 1917 um 11 Uhr vormittags im Landesregierungsgebäude stattfindenden konstituierenden Hauptversammlung nicht rechtzeitig zugestellt worden sein sollte, werden auf diesem Wege gebeten, an der Versammlung teilzunehmen. — (Die Durchführung des Amnestieerlasses in der Armee.) Seine Exzellenz der Kriegsminister General der Infanterie von Stüger-Steiner hat in Ausführung des mit dem an Seine Exzellenz den Ministerpräsidenten Dr. Ritter v. Seidler gerichteten Allerhöchsten Handschreiben vom 2. Juli gewährten Gnadenattes angeordnet: 1.) Die Amnestie bezieht sich ausschließlich auf Personen, die wegen einer im Zivil-Verhältnisse begangeueu Handlung unter Anwendung des österreichischen allgemeinen Strafgesetzes verurteilt worden sind odcr nach diesem verfolgt werden. 2.) Die Militärgefangenenhäuser haben jene Sträflinge, die bloß wegen der im fünften Absätze des Handschreibens aufgezählten strafbaren Handlungen verurteilt worden sind, unverzüglich zu enthaften. In zweifelhaften Fällen ist die Entscheidung des Militärkom» mandos, iu dessen Bereich das Militärgefangenenhaus liegt, einzuholen. 3.) In den im sechsten Absätze erwähnten Fällen haben die Militärgefangenenhäuser unter Anschluß einer Urteilsabschrift bei dem für das Militärgefangenenhaus örtlich zuständigen Militärgericht (in Österreich Landwehr-Divisionsgericht) einen Antrag auf Begnadiguug zu stellen. Die Gerichte haben diese Anträge zu überprüfen und in zutreffenden odcr ihnen zweifelhaften Fällen dem Ministerium für Landesverteidigung zu überfenden. 4.) Bei Pcr-fonen, die mittlerweile zu Militärdienstlcistungen her» angezogen wnrden oder die aus einem anderen Grunde einen Strafaufschub oder eine Strafunterbrcchung bewilligt erhalten haben, obliegt es dem zuständigen Kommandanten, das Vorliegen der Amnestiebedingungen wahrzunehmen. 5.) Dieser Gnadenakt ist sogleich den Truppen in verständlicher Form in ihrer Muttersprache mit der Aufforderung zu verlautbarcn, Bitten um Einbeziehung in die Amnestie beim unmittelbar vorgesetzten Kommando vorzubringen. Diese Bitten sind unter Anführung der strafbaren Handlung, der Art und Dauer der Freiheitsstrafe und des erteunenden Gerichtes an das Ministerium für Landesverteidigung zu überfenden. 6.) Die Einbeziehung in die Amnestie ist von den Gerichten auf den Urteilen und in den Registern anzumerken und den Begnadigten mitzuteilen, sowie vom Standeskörper im. Strafprotokolle (Slrafprotokollsauszug) ersichtlich zu machen. 7.) Bezüglich der Einstellung und des Ab« brechens des Versahrens haben die zuständigen Kommandanten das Zutreffen der Amnesticbedingungen wahrzunehmen. — (Auszeichnung.) Seine k. und k. Hoheit der hochwürdigst-durchlauchtigstö Herr Hoch- und Deutschmeister Erzherzog Eugen, Oberkommandant der Südwestfront, hat mit höchster Entschließung vom 3. d. M. dem Garnisunschcfarzt in Laibach, Herrn Generalstabsarzt Dr. Edmund Geduldiger, in Würdigung seiner Verdienste um das Militärsamtätswesen das Marianerkreuz verliehen. — (Kricgsauszcichnuug) Seine Majestät der Kaiser hat dem Gencralstabshauptmann Viktor Franke das Ritterkreuz des Franz Joseph-Ordens mit der Kriegsdeloration verliehen. — (Kriegsauszcichmlna.cn.) Seine Majestät der Kaiser hat verliehen: das Goldene Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferteitsmedaille mit den Schwertern dem Oberarzt i. d. R. Dr. Anton Lavric des IR 17, ohne Schwerter dem ungar. Landsturmobcrleutnant Josef Szepessy beim Ne-servcspital Ballassa-Gyarmat in Wochciner Feistritz; das Silberne Verdiensttreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille den Wachtmeistern Anton Bohte und Franz Cebular des LGK 12. — (Dank und Anerkennung.) Wie man uns mitteilt, ist dem Herrn t. t. Landesschulinspektor Albin Velar vom l. und k. Armeeoberkommando nachstehendes Anerkennungsschreiben zugekommen: Gelegentlich der Etablierung des Informationskurses für Kriegs-schulaspiranten in Laibach haben Euer Hochwohlgebo« ren in bereitwilligster Weise außerordentlich instruktive Vorträge über Erdbebenforschung gehalten. Es gereicht mir zur besonderen Befriedigung, Euer Hoch- wohlgcboren für diese von wahrhaft militärfreuudlicher Gesinnung zeugende Förderung einer im Interesse der Wehrmacht ins Leben gerufenen Institution im Na« men des Allerhöchsten Ticnstes den wärmsten Dank und die vollste Anerkennuug auszusprechen. Standort des Armeeoberkommandos, am 10. Iuui 1917. Der Chef des Generalstabcs: Freiherr von Arz, G. d. I. — (Mehrfach kricsssausgczcichnct.) Nechnungs-Unteroffizier I.Klasse Ianko Ramovs aus Franzdorf, derzeit bei einem kroatischen Regiment, wurde kürzlich zum fünften Male für tapferes Verhalten vor dem Feinde, diesmal mit der Silbernen Tapferkcits» medaille zweiter Klasse, ausgezeichnet; Feldwebel Ivan Oimnovec des IR 17 wurde für ebensolches Verhalten jüngst zum viertenmale ausgezeichnet, und zwar mit der Silbernen Tapferleitsmcdaille erster Klasse. — (KrieaMuszeichuunss.) Fähnrich Fridu Fet-tich-Frankheim winde für sein Verhalten während der zehnten Isonzoschlacht, in der er znm zweiten Male verwundet wurde, mit der Silbernen Tapferkeitsmedaille zweiter Klasse ausgezeichnet. Die der ersten Klasse hatte er sich bereits gelegentlich der vor» jährigen Offensive gegen Italien geholt. — (Belobunss.) Oberleutnant Voguslav Ritter von Mihalic des IR 17 wurde anläßlich der Auf-lösnug des Offiziersaspirantenkurses in Graz für feine durch genaue Kenntnis der Dienstvorschriften, großen Pflichteifer und vorzügliche Eignung als Lehrer er« zielten besten Erfolge vom Militärkommando Graz mittelst Dekretes belobt. — (Der Kricsssfürsorgcfouds zur Unterstützung von Witwen und Waisen des k. u. k. kraiuisch kärnt-ncrisch-stcicrmarkischcu FHR. Nr. iött (alt FKR. Nr. 7.) Über Anregung, hervorgegangen aus dem Negimcilte, wurde dieser Unterstützungsfonds ab April l. I. ins Leben gerufen, um die Leiden, Not und Elend verwundeter und erkranttcr Soldaten und der Hinterbliebenen zu lindern. Offiziere und Mannschaft aller Unterabteilungen des Regimentes haben sich verpflichtet, im Felde die Feldzulage eines Monatstages, die mit Tapferkeitsmedaillen dekorierten Offiziere, Fähn» riche und Gleichgestellten die Medaillenzulagen auszuzahlen. Dieser Ehrenpflicht uuterzog sich jedermann gerne — ein beredtes Zeichen des Zusammengehörigkeitsgefühles, das im Mgimcnte herrscht, eines Bandes, das durch Blut und Eisen in 35 Kriegsmonaten geschmiedet wurde. Saimnelbi'lchscn und Ansichtskarten u. dgl. tragen gleichfalls zur Hebung des Funds bei. Der Fonds bezweckt die Unterstützung: .-;) mittelloser Mannschaftspersonen des Regiments, die durch vor dem Feinde erlittene Verwundungen odcr infolge der Kriegsdicnstleistung vor dem Feinde zugezogene Kraut« heiten ihre bürgerliche Erwerbsfähigleit ganz oder zum Teil einbüßten; l>) der mittellosen Witwen und Waisen nach Mannschaftspcrsoncn, die als Angehörige des Regiments vor dein Feinde gefallen, oder Krieg's-tranlheiten erlegen sind. Die Verwendung des Funds« Vermögens erfolgt erst nach der Demobilisierung, und zwar in der Art, daß das gesamte Stiftungsvermögen an die Untcrstühungswürdigen über Entscheidung einer Kommission aufgeteilt wird. Da jedoch Offiziere und Mannschaft, welche auch andcrorts an Fonoseinzah-lungcn beteiligt sind, nicht zu sehr belastet werden können, ist das bisherige Vermögen und wohl auch die seiner-zeitigc Schlußziffer recht bescheiden, daher an namhafte Unterstützungen nicht gedacht werden kann. Gesuche können schon jetzt dem Regimentskommandu übersendet werden; darin muß die Mittellosigkeit von der Gemeinde oder der politischen Behörde bestätigt sein. Die außerordentliche Wichtigkeit dieses Fonds und seine voraussichtlich starke Iuanspruchnahme lassen es besonders wünschenswert erscheinen, ihn werktätig und opferwillig zu fördern. Das Regimentskommando. — (Freiwillige Spenden für den Witwen« und Waiseufonds des k. k. Landsturmbezirkskommandos Nr. 27 in Laibach.) 12. Ausweis. Laut Mitteilung Telegramme: U . <&/& • Telephon Nr. 41. Verkehrsbank Laibach. ' K U ^SLjjEäMr DFIV allgemeine Verhehrsbanh Filiale Laibach vormals 1C. Mayer Zentrale in Wien. — Gegründet 1864. — 33 Filialen. — Aktienkapital K 60,200.000—, Reservefond 17,000.000 — Stand dev Geldeinlagen gegen Sparbücher a.m 3X. Ma>l 1917 K; 181,303.544'-. Besorgung sämtlicher bankgeschäftlichen Transaktionen, wie: 1891 62—2G Einlösung von Kupons und verlosten Wertpapieren. Übernahme von Geldeinlagen gegen rentensteuerfreie Sparbücher, Kontobücher und An- und Verkauf von fremden Goldsorten und Devisen. im Kouto-Korrent mit täglicher, stet» günstigster Verzinsung. Vermietbare Panzerfacher (Safes) zur feuar- und einbruchsichoreii Aufbewahrung von Abhebungen können jeden Tag kündigungsfrei erfolgen. Wertpapieren, Dokumenten, Juwelen etc., unter eigenem Verschlüsse der Parteien. An- und Verkauf von Wertpapieren streng im Rahmen der amtlichen Kursnotizen. Ausgabe von bchecks und Kreditbriefen auf alle größere Plätze des In- und Auslandes. Verwahrung und Verwaltung (Depots) sowie Belehnung von Wertpapieren. Korrespondenten auf allen gröBeron Plätzen in Nord- und Südamerika, wo Einzahlungen Kulanteste Ausführung von Bttrienanftrflgen auf allen in- u. ausländischen Börsen. und Auezahlungen kulantest bewerkstelligt worden können. Vttndllone oder sohriftllohe Auskunft« und RatsohTage über alle In* Bankfaoh elnsohläglgen Transaktionen Jederzeit kostenfrei. Laibacher Zeitung Nr. 153 99b_____________________________________7. Juli 1917 des Verwaltungsausfchusses haben dein Fonds an Beiträgen zukommen lassen: Mcdikamentenalzessist Josef Bartoli 10 K.; Major August Fischer (Fund) 10 06 K.; Oberleutnant Heinrich Wttet 10 K.; das Bezirksgericht Illyrisch-Fe,stritz aus einer Strafsache 10 K.; Provisor Fr.Kovac in Lind ob Velden 2 20K.; die Mannschaft des Laudsturmbezirkslommandos Nr. 27 in Laibach 10 K.; die Beamtenschaft des Bezirksgerichtes und Steucramtes in Senusetsch anstatt eines Kranzes für den verstorbenen Landcsgcrichtsrat Eduard Picek 35 K.; Franz E. v. Garzarolli, Bürgermeister in Senosctsch, aus dem gleichen Anlasse 20 K.; Zugsführer Karl Bonc 3 K.; die städtische Sparkasse in Rudolfswcrt 250 K.; die Mannschaft des Eisenbahn» sichernngs-Offiziersdetachements in St. Peter in Krain 49 66 K.; Hauptmann Karl Mayer 10 K.; Groß. grnndbesttzcr Franz Zupancit in Kroisenbach 10 K.; Kaufmann Johann Valcic in Eerklje 10 K.; Besitzer Anton Strauß in Landstraß 5 K.; Besitzerin Karoline Volavsel in Gurkfeld 20 K.; Sattlermeister Karl Ceructii! in Gurkfeld 2 K.; Landwehr.Evidcnzassistent Johann Mausser in Gurlfeld 3 K.; Besitzer Vinko Bon in Arch 100 K.; ein Ungenannter durch die Administration des „Slovenec" 90 K. — (Krauzablösuua..) Herr Anton Galle und Frau, weitcrs Herr Dr. Karl Galle und Frau haben anstatt eines Kranzes nach Herrn Albert Samassa bei unserer Administration je 30 K. für den Deutschen Kriegswaifeufchatz erlegt. — (Kranzablösuugcu.) Anstatt Kranzwidmungen für den verstorbenen Herrn Albert Samassa haben Herr Bcrgdireltor Simon Ricgcr in Eggcnberg bei Graz und Herr Bankdirettor Josef ü uckmann, derzeit Oberleutnant in« Felde, dem Dcutfchen Kriegs-waifenschatz 20 K,, bezw. 30 K. gefpendet. — (Eine Hilfsaktion filr das Gewerbe.) Vor kurzem hat im Ministerium für öffentliche Arbeiten unter Vorsitz des Settiunschcfs Haas eine interministerielle Beratung über die Frage der Dnrchführung einer Kriegskredit-Hilfsaltion für das mittelständische Gewerbe stattgefunden. An dieser Beratung haben u. a. auch Vertreter der Gewerbefördcrungsinstitute und Handelskammern in Graz. Leoben, Laib ach und Trieft teilgenommen. Bei Beratung einzelner Punkte der Hilfsattion gelang es, die Wünsche der Interessenten mit den Anschauungen der beteiligten Zentralstellen in den wichtigsten' Punkten in vollen Einklang zu bringen. Besonders begrüßt wnrden die Er» llärungen des Vertreters des Finanzministeriums, der neben der von Seiner Exzellenz dem früheren Finanz« minister Dr. v. Spihmüller bereits zugesicherten Übernahme einer staatlichen Ansfallsgarantie auch die Ge-währnng von Zinscnzuschüssen behufs Ermöglichung eines tunlichst günstigen Zinsfußes der Hilfsdarlchen in Aussicht stellte. Da gleichartige Erklärungen der zur Mitwirkung an der Aktion berufenen autonomen Faktoren gewärtig! werden können, taun nunmehr die Durchführung der Aktion als gesichert angeschen werden. — (Bank-, Sparkasse- nnd Vcrsichcnmasbcamtcn,) die für die sechste Kriegsanlcihe enthoben sind, kann die Enthebung in berücksichtigungswürdigen Fällen lns zum 15. August 1917 verlängert werden. Die betreffende Anstait aber mnß ein individuell allseitig begründetes Gesuch einbringen. — (Die Veistclluna. von Militärarbeitcrn für kleinere Privatbetriebe) ist gegenwärtig nur noch im allcrtlcmsten Umfange möglich, da die Kriegsindustrie usw. immer mehr Leute benötigt. Nur iu den drin-gendsten Fällen und wenn es sich um Interessen der Landwirtschaft, der Volksernährung, der Kriegsliefe-rung oder um andere öffentliche Interessen handelt, können Gesuche um derlei Arbeitskräfte, und zwar an das Militärkommando in Graz gerichtet werden. Das Gesuch ist rücksichtlich des tatsächlichen Bedarfes vom Gcmcindeamte oder von der Bezirkshauptmannschaft (vom Magistrat) zu fertige». Es ist unt einem Zwcikroncnstemp'cl zu vcrseheu, ausgenommen Fälle, in denen die Verwendung der Arbeiter in ausschlleft- lich öffentlichem, nicht aber auch in privatem Interesse erfolgen kann. Die Beilagen sind mit 50 Heller für jeden Bogen zu stempeln. Die Behörden wnrdcn an» gewiesen, solche Gesuche nur in den äußersten, tatsächlich dringlichsten Fällen zu befürworten. — (Privatciugaben an Militnrstcllcn unterliegen der Stcmpclungspfticht.) Es geschieht immer wieder, daß bei Militärstcllen von Zivilpersonen eingebrachte schriftliche Eingaben an die Einbringer zurückgeleitet werden müssen, weil diese in Unkenntnis der bestehen, den Normen es uuterlasscn hatten, die Schriftstücke vorschriftsmäßig zu stempeln. Das Laibachcr l. und l. Etappenstationskommando ersucht uns nun zwecks Hintanhaltnng der hicdurch verursachten Verzögerungen der Geschäftsabwicklung und Vermeidung unnötiger Vielschreibers um die Veröffentlichung der nachstehenden Aufklärung: Sämtliche von Privatper-soneu oder von Personengemeinschaften ohne öffcnt« lichrechtlichen Eharalter an Militärstellcn gemachte schriftliche Eingaben sind genau so stcmpelpflichtig, wie es die au zivile Behörden oder Ämter gemachten sind. Die Stempclung ist obligatorisch sowohl für die Verhandlungskorrespoudenz als auch für Ausuchcn persönlichen Charakters (z. V. für Gesuche um Ausfuhrbewilligung u. dgl.). — (Die Brot«, Mehl- und Znckcrvcrkä'ufcr.) Mehrere Parteien führen Beschwerde darüber, daß sie von einzelnen Kaufleuten einfach unter dem Vorwand abgewiesen würden, .das Mehl sei aufgebraucht oder es sei in nicht zureichender Menge angewiesen worden. Solche Ausflüchte siud größtenteils frei erfunden und jeder Kaufmann, der in Folge eine Partei aus dicfe Weise abfertigen sollte, wird nicht nur strengstens bestraft, fondern es wird ihm auch der Mehl« verkauf entzogen werden. Möglicherweise erhält der eine oder der andere Händler einige Kilogramm Mehl weniger zugewiesen, als für ihn Karten gedrnckt wurden, weil bei der Hauptausgabe der Ware infolge der zu großen Belastung des Magazins ein Abwägen des allfälligen Abgang es nicht möglich ist und weil zur Zeit der Anweisung die Zahl der auf jeden La. den abzugebenden Karten noch nicht bekannt ist. Zudem ist dies bei 98 Prozent überflüssig, da eine große An. zahl von Parteien das Brot überhaupt nicht abholt, so daß fast alle Kaufleute sehr leicht mit dem ihnen zugewiesenen Mehl auskommen können. Aber wenn auch einem Händler das Mehl auch tatsächlich ausginge, so hat er noch keineswegs das Recht, die Partei ohne Mehl abzufertigen, weil jede Partei das ihr nach der Karte zustehende Mehl erhalten muß. In einem solchen Falle mnß der Kaufmann in den städtischen Veratuligssaal alle Karten mitbringen, wo er sofort eine nachträgliche Anweisung erhält, sobald er dartut, daß die Zahl der Karten die ihm zugewiesene Ware übersteigt. Hinsichtlich des Brotes und des Zuckers gilt das gleiche. Im übrigen sollen die Parteien mit dem Antauf nicht bis zum letzten Tage zuwarten, da in diesem Falle die Kaufleute die nachträgliche Anweisung nicht mehr abholen können. — (Abgabe von Heu und Stroh an Zustticre.) Die Zahl der Zugtiere, die mit dem nötigen Heu und Stroh im Wege der Landesfnttermittelstelle in Laibach, Abteilung für Heu und Stroh, zu versorgen sein wird, ist seitens der Eigentümer umgehend beim genann^ ten Amte anzumelden. __ (Die Isonzokapclle.) Es wurde mit großer Freude und Genugtuung begrüßt, als die mnsikliebcnde Bevölkerung Laibachs von der Absicht, der militär-musttlosen Zeit durch Entsendung der Isonzokaftcllc ein Ende zn bereiten, um für die Witwen und Waisen unserer Südfront eine Reihe von Konzerten zu veranstalten, Kenntnis erhielt. Die Kapelle, die in ihrer Zusammensetzung ein sogenanntes Salonorchester gibt - Geigen, Kniegeige, Bah, Klavier, Harmonium und Schlagwerk, nur die obligate Flöte ist nicht besetzt — muß zu den besten Vereinigungen dieser Art gerechnet werden. Das Zusammcnspicl ist tadellos, der Vortrag fein abgetönt und von großer Genauigkeit, dabei un-gcmcin befeelt und dabei schwungvoll, so daß auch die leichte Musik eiue künstlerische Wiedergabe erfährt. Vor allem ist es der Primgeiger Herr Schruf aus Graz, ein hervorragender Geigentünstler, dessen feurige Spielart seine Mitmusiler wie die Zuhörer hinreiht nnd begeistert. Aber auch die übrigen Mitglieder dieser Kapelle, so besonders der treffliche Klavierspieler und Kapellmeister Herr Glückmann aus Graz, dann der tüchtige Musiker am Harmonium (dem nur ein vollkommeneres Instrument unter die Hand zu geben wäre), sind durchwegs vollwertige Meister ihrer In» strumente. Nach dem Gesagten ist es begreiflich und berechtigt, daß sich die musilliebenden Laibacher zu den Konzerten dieser Kapelle im Kasinogarten zu» nehmend zahlreicher einfanden und die äußerst gedie« genen Vortrage der Kapelle mit reichem Beifall lohn» ten. Man darf hoffen, daß sich diese Konzerte, die ausschließlich zum edlen Zwecke der Kriegsfürsorge stattfinden, öfters wiederholen werden. — (Helles und dunkles Mehl.) Die „Korr. Wil-Helm" schreibt: Die Erzeugnisse der Kriegswirtschaft werden in der Bevölkerung noch vielfach mit Mißtrauen angesehen, das aber hauptsächlich ungenügender Information entfpringt. Dies gilt znm Beispiel für die Beurteilung des jetzt als Verschleißmchl abge« gebenen verhältnismäßig dunkel aussehenden Produktes. Zur Auflläruug fei folgendes bemerkt: Im Frieden !?urde der Weizen derartig vermahlen, daß znnächst (in der Regel) zehn verschiedene Sorten Mehl zum menschlichen Genuß ausgezogen und dann Futtermehl und Kleie abgesondert wurden. Auf das sogenannte Nullcrmehl sind allein mehr als 40 "/<. des gesamten Gewichtes entfallen, so daß schon in dieser besten Sorte der überwiegende Teil aller edlen Bestände des Wcizentornes enthalten war; die folgenden Sorten Nr. 1, 2 usw., die verhältnismäßig dunkler gefärbt waren, find daher anch qualitativ minderwertig gewesen. Im Kriege wurde nun der Vermahlungsprozetz durch behördliche Vorschriften vollständig geändert; die Müller wurden genötigt, besondere Kriegsmehle herzustellen. Diese werden zumeist derartig erzeugt, daß die feinen und die weniger feinen Bestandteile des Weizens zu einer Art Mischmehl vermengt werden, das zwar ebenso dunkel ist, wie gewisse Mehle der Friedensausmahlung, diese aber qualitativ weit über» trifft, weil es eben Bestandteile enthält, die vorher nur im Nullermehl vorhanden waren. Das gilt be« sonders vom Kleber, dem gut verdaulichen Pflanzeneiweiß, dessen Gehalt dem Mehl auch die Kleblraft verleiht, so daß man z. B. den Teig „ausziehen" kann. Damit werden die dunklen Bestandteile wohl aufgewogen. Die Hausfrau möge sich also an der dunklen Farbe des znm Verschleiße gelangenden Weizenmehles nicht stoßen, und sie wird auch beim Kochen bemerken, daß es wesentlich mehr hält. als seine Farbe verspricht. — (Vrotverkauf an Sonn- und Feiertagen.) Von morgen an wird das Kriegsbrot wieder in allen Ärot-abgabestcllen auch an Sonn- nnd Feiertagen verkauft werden. le—. — (Rindfieischabgabe auf gelbe Legitimationen ^ nnd 8.) Die städtische Appr^visionierung wirb heute nachmittags in der Ioscfilirche auf gelbe Legi-timationen ^V und ö Rindfleisch, das Kilogramm zu 2 K., abgeben. Reihenfolge: von «/.2 bis ^i Uhr die mit ^ signierten Legitimationen; Gruppe Ii: von 2 bis halb 3 Uhr Nr. 1—150, von halb 3 bis 3 Uhr Nr. 151—300, von 3 bis halb 4 Uhr Nr. 301—450, von halb 4 bis 4 Uhr Nr. 451—600, von 4 bis halb 5 Uhr Nr. 601 — 750, von halb 5 bis 5 Uhr Nr. 751—900. von 5 bis halb 6 Uhr Nr. 901—1050, von halb 6 bis 6 Uhr Nr. 1051 — 1200, von tt bis halb 7 Uhr Nr. 1201 bis znm Ende. Jede Partei hat sich mit der Familienkarte auszuweisen. Als Allsweislarte dient die bei der gestrigen Brotkommis-sion erhaltene Familientarte, da auf die alten Fami-licnkarten kein Fleifch abgegeben wird. Kleingeld ist bereitznhalten. ke—. — (Wechsel in der Leitung des Vetnebsinspek torates der Siidbahn in Trieft, derzeit in Laibach.) Zur Notiz vom 5. d. M. wird nachgetragen, daß der Ihre Majestäten Kaiser Karl und Kaiserin Zita heute Samstag, morgen Sonntag und Montag im im Kino Central im Landestheater Laibacher Zeitung Nr. 153________________________ 996 7. Juli 1917 dem Betriebsinfpettorate Trieft zugeteilte Herr Oberinspektor Ing. Kornel Riedl zum Zugsförderungsreferenten beim Betriebsinsftektorate in Klagenfurt er» nannt wurde. — (Auf der Lokalbahn Laibach—Oberlaibach) werden vom 8. d. M. ab an Sonn- und Feiertagen die Sonderpersonenzüge Nr. 2709 und 2710 nach folgender Fahrordnung verkehren: Der Zug Nr. 2709 geht um 10 Uhr 10 Min. abends von Laibach HB. ab und trifft um 10 Uhr 45 Min. in Oberlaibach ein; der Zug Nr. 2710 geht um 9 Uhr 6 Min. abends von Oberlaibach ab und trifft um 9 Uhr 44 Min. in Laibach ein. — (Die Reifeprüfungen) an der Deutschen Privat» Lehrerinnenbildungsanstalt des Laibacher Schullura« toriums haben in diesen Tagen, am 2., 3. und 4. Juli, unter dem Vorsitze des k. l. Landesschulinspektors Albin Belar stattgefunden. Von 24 Prüflingen erhielten 22 das Zeugnis der Reife, darunter ihrer 7 mit Auszeichnung: Biener Anna, Dolnicar Antonie, Ebner Friederile, Grabner Edith, Hitzl Anna Marie, Kenda Helene, Kos Pauline, Luckmann Johanna, Matlovie Helene, Mulley Anna Maria, Pest a tor Ida, Petschau er Hildegarde, Poznil Margarete Iosesine, Praxmarer Hildegard, Pretnar Vida, Roth Malvine, Rozinsti Friederile, Ruda Auguste Marianne, Vallentschag Magdalene Auguste, Wollaul« schnig Angela, Wölfling Marie. — Zwei Prüflinge werden sich im herbste aus einem Gegenstande noch einer Wiederholungsprüfung unterziehen. — (Schadenfeuer.) Die Ortschaft Oberseedorf bei Laas wurde am 29. v. M. von einem großen Schadenfeuer heimgesucht, dem fast die Hälfte des Dorfes zum Opfer fiel. Drei Wohnhäuser und 15 Wirtschaftsgebäude wurden eingeäschert. Mehrere Rinder und Schweine gingen in den Flammen zugrunde. Ein glänzendes Programm im Kino Central im Landestheater. Kino Central im Landestheater hat für heute Samstag, morgen Sonntag und Montag ein wirklich glänzendes Programm erworben. Der Glanzpunkt des neucn Programmes ist der neueste Film „Ihre Majestäten Kaiser Karl und Kaiserin Zita iu Laibach." Es folgt ein erstklassiges Drama „Die Tochter des Vankicrs oder Das Kind des andern" mit Erich Kaiser-Tietz in der Hauptrolle. Im Lustspiel „Fromholds Erbschaft" spielt einer der be« liebtesten Komiker des Films, Arnold Rieck, die Hauptrolle. — Heute um 9 Uhr abends und morgens bei der halb 6 Uhr- und 9 Uhr«Vorstellung Konzert eines erstklassigen Orchesters. Kindervorstcllungen im Kino Central im Landes-theatcr. Um auch unserer Jugend den Film „Kaiser Karl und Kaiserin Zita in Laibach" vorzuführen, finden im Kino Eentral im Landestheatcr Montag, Dienstag und Mittwoch, jedesmal um 4 Uhr nachmittags, groftc Vorstellungen für Kinder mit neuem, ausgewähltem Programm statt. Das Programm dcr Kindervorstellungen werden wir Montag veröffentlichen. Joe Deeds, der Meisterdeteltiv, im Film „Das Hundchalsband". Harry Liedtke und Mierendorf in den Hauptrollen. Ein drolliges Lustspiel ist der Nor-dislfilm „Meister Don Juan". Der neueste Kriegsbericht bereichert dieses hochinteressante Programm. Im Kino Ideal zu schen. Erstklassiges Theaterorchester um 9 Uhr im Freien. Bunte Bühne. Heute Samstag um 8'/. Uhr abends in der Bunten Bühne, Petersstraße 25, vollständig neues Programm mit Eduard Kornau und der kleinen Rosa sowie den Damen Heil, Perla und Peer Blanche. Außerdem werden zwei neue Einakter aufgeführt. Sonntag nachmittags von 4 bis 6 Uhr findet eine Vorstellung zu halben Eintrittspreisen unter Mitwirkung sämtlicher Abendlräfte statt. Der Krieg. AelegralNNte des k. k. Helegraphen»Aorre. Oesterreich«Ungarn. Von den Kriegsschauplätzen. Wien, 6. Juli. Amtlich wird Verlautbart: ^ 6. Juli. Östlicher Kriegsschauplatz: Südlich des Casinu-Tales wurden bereitgestellte rumänische Angriffstruppen durch unser Artillcricfeuer zerstreut. Im galizischen Kampfabschnitt hat das feindliche Artilleriefeuer gestern nachmittags und heute früh wieder zugenommen. Westlich von Zboröw wurde heute ein Angriff abgewieseu. Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz: Keine besonderen Ereignisse. ! Der Chef des Generalstabes. Kaiser Wilhelm in Wien. Wien, 6. Juli. Um V. 12 Uhr holte Seine Majestät Kaiser Karl Seine Majestät den Deutschen Kaiser ab und beide Kaiser traten die Fahrt zum Sitze des Armee-Oberkommandos an, wo die beiden Monarchen bis zur Mittagsstunde verweilten. Sodann kehrten die Herrscher wieder in das Schloß zurück. Auf dem Wege zum und vom Armee-Oberkommando waren die beiden Monarchen Gegenstand herzlichster Kundgebungen. Wien, 6. Juli. Nach dem Tee unternahm das deutsche Kaiserpaar, begleitet von Kaiser Karl und Kaiserin Zita, eine Spazierfahrt im Schloßpark. Um 8 Uhr. abends fand eine Allerhöchste Tafel statt, woran außer dem deutschen Kaiserpaar Kaiser Karl und Kaiserin Zita und unter anderen der deutsche Botschafter, der deutsche Marineatwch^, der Minister des Äußern Graf Czernin und dessen Gemahlin, der Botschafter in Berlin Prinz Hohcnlohe und Gemahlin teilnahmen. Um 9'/. Uhr abends erfolgte die AK» reise. Kaiser Karl und Kaiserin Zita gaben dem deutschen Kaiserpaar das Geleite znm Bahnhof, wo die Verabschiedung in der allerherzlichsten Weise erfolgte. Die Görzer Flüchtlinge. Wien, 6. Juli. Die Korrespondenz Austria berichtet: Landeshauptmann von Görz Dr. Faidutti wurde heute von Ihrer Majestät Kaiserin Zita in besonderer Audienz empfangen. Der Landeshauptmann gab Ihrer Majestät ein getreues Bild der Lage aller Flüchtlinge aus dem Süden und brachte die Wunsche und Klagen derselben vor, wobei er darauf hinwies, daß die Lage der Flüchtlinge prekär sei. Ihre Majestät nahm die Darstellung mit großem Interesse entgegen und zeigte sich üder die Verhältnisse der Flüchtlinge genaucstcns unterrichtet. Ihre Majestät versicherte Faidutti, daß sie sich wie bisher, auch weiterhin der Flüchtlinge annehmen werde, um deren Los nach Möglichkeit zu erleichtern. Ihre Majestät betrachte es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben, die Kümmernisse der Flüchtlinge zu lindern. Das Abgeordnetenhaus hat gestern den § 14-Verordmmgen über die Aufhe« bung der Geschworenengerichte und über die zeitweilige Unterstellung von Zivilpersonen unter die Militärgerichtsbarkeit einhellig die Genehmigung versagt. Hierauf wurde der Bericht des Sozialversichcrungs» ülisschusses über die Regierungsvorlage, betreffend die Abänderung einiger Bestimmungen über die Unfallversicherung der Arbeiter, in Verhandlung gezogen und das Gesetz in zweiter und dritter Lesung angenommen. Das Haus ging sodann in die Erörterung der dringlichen Anfragen, betreffend die Requisitionen und Ernührungsangelegenheiten, ein, wobei zunächst die Anfragesteller das Wort ergriffen. Unter den Anfragen befindet sich auch eine solche des Abg. Dems'a r, betreffend die militärischen Requisitionen in Kram. — Am Schlüsse der Sitzung wurden u. a. Anfragen überreicht vom Abg. Dr. Pogacnil über die Verwendung von Schulgebäuden in Krain zu militärischen Zwecken und vom Abg. Dr. Ravnihar über die durch die Explosionen in Laibach und Umgebung entstandenen Schäden. Abg. Dr. Pogacnil überreichte einen Antrag wegen Zuweisung von Zuk» ter zur Zubereitung vou Kunstwein an die Weinbauern in Krain. — Nächste Sitzung heute um 11 Uhr vormittags. Ein Staatsrat? Wien, 6. Juli. Die heutige Besprechung des Mi. nisterpräsidenten mit den Parteiführern wird in parlamentarischen Kreisen in Zusammenhang gebracht mit der Absicht, einen 25gliedrigen Staatsrat zu bilden, der aus Parlamentariern beider Häuser sowie Männern der Wissenschaft bestehen und als Organ für die Vor« bereitung dcr Verfassungsrcform fungieren soll. Abends fand ein Mmisterrat im Parlamente statt. Teutsches Reich. Von den Kriegsschauplätzen. Berlin, 6. Juli. Das Wolss-Nureau meldet: Großes Hauptquartier, 6. Juli. l Westlicher Kriegsschauplatz: Bei Dunst und Regen herrschte tagsüber nnr die gewöhnliche Stcllungskampftätigteit. Abends lebte bei besserer Sicht das Feuer vielfach auf. Nachts spielten sich mehrere Erlundungsgefechte ab. Hart nördlich der Aisnc holten Stoßtrupps eines württembergischen Regiments nach erbittertem Nahtampf eine größere Zahl von Franzofen aus ihren Gräben. Östlicher Kriegsschauplatz: Hecrcsfront des Gcncralfcldmarschalls Prinzen Leopold uou Bayern: Zwischen Zboröw und Vrzezany nahm gestern der Artillerietampf große Stärke an, ließ nachts nach und hat sich seit Tagesgrauen wieder gesteigert. Auch bei Zwyzun, Brody und Smorgon war die Fmertätig« leit zeitweise sehr lebhaft. Front des Generalobersten Erzherzog Josef: Erkannte Bereitstellungen rumänischer Infanterie zum Angriff gegen einige von uns gehaltene Höhen südlich des Casinu-Tales wurden durch Vernichtnngs-feuer zerstreut. Heeresgruppe des Ocucralfcldmarschalls von Mackcnsen: An der unteren Donau war der Feind unruhiger als in der letzten Zeit. Mazedonische Front: Keine größeren Kampfhandlungen. Der Erste Generalquartiermeister: v. Ludendorff. Berlin, 6. Juli. Das Wolff-Nureau meldet: Großes Hauptquartier, K. Juli, abends: Im Westen nichts Ncucs. In Ostgalizien ist die Schlacht heute ncn entbrannt. Massenstürme der Russen sind zwischen Zborüw und Koniuchy und bei Brzezany unter schwersten Verlusten für den Feind znsammen-gebrochcn. Her Hee« und der Luftkrieg. Die Flngzcugverlustc dcr Alliierte« an dcr Westfront. Amsterdam, 5. Juli. Einem hiesigen Blatte wird aus London gemeldet, daß die Alliierten an der Westfront im Juni 110 Flugzeuge verloren haben. Der Luftangriff auf Harwich. Berlin, 6. Juli. Das Wolff.Bureau meldet: Die deutschen Luftstrcitlräfte haben deu Quellen englischer Kraft einen neuen schweren Schlag zugefügt. Der Angriff galt diesmal einem der Hauptstntzpnntte und Schlupfwinkel der englifchen „Großflotte". Am 4. Juli, vormittags 8 Uhr, erschienen deutsche Flugzeuggeschwader über Harwich und belegten Festung und Kriegshafen ausgiebig mit Brand- und Spreng» bomben. Die Großflugzeuge erzielten in den Arsena« len, Barackenlagern, Docks und Werften, anf einem Flugplatz und auf mehreren Kriegsschiffen zahlreiche Volltreffer. Die klare Sicht gestattete eine deutliche Beobachtung der Einschläge. In den Docks entstand ein großer Brand, der während des Nückfluges noch lange zu erkennen war. Der dem Gegner zugefiigte militärische Schaden ist bedeutend. Dcr Nachrichtendienst des Feindes hatte diesmal besser gearbeitet. Schon vor der Themse-Mündung empfing die Flugzeuggeschwader ein starkes Abwehrfeuer. Die vor der Osttüste liegenden britischen Sechreitkräfte des Gegners folgten mit dem Feuer während des ganzen Weiterfluges. Besonders swrke Gegenwirkung setzte über Harwich ein. Über der Festung kam es mit den zur Abwehr gestarteten feindlichen Fliegern zu zahl. reichen Luftlämpfen; sie verliefen ergebnislos für den Gegner. Der Rückmarsch erfolgte in gerader Strecke 150 Kilometer über See. In der Gegend von Zee-brügge erwarteten neue feindliche Kampfflieger von der Station Dünlirchen die Bombengeschwader, aber auch die mit ihnen sich entspinnenden Einzelkämpfe ü««t. v«l!«,!!s »Oll 8«>«!,!!!!»z »« H«!i- Laibacher Zeitung Nr. 153_____________________________997 _________________ 7. Juli 1917 brachten dem Gegner keinen Erfolg. Die deutschen Flugzeuge sind vollzählig im Heimathafen gelandet. Tie Niederlande. Neue Unruhen iu Amsterdam. Amsterdam, 6. Juli. In Amsterdam sind neue Unruhcn ausgrbruchen, als die Arbeitswilligen von den Muuitiouswcrtcn in Hambrug nach Amsterdam zurücklehrten. Sie wurden von den Streitenden empfangen, was Anlaß zu Krawallen und Massenansamm-lungen gab. Die Infanterie mußte feuern, wobei ein Mann getötet und 11 Personen verwundet wurden. Nnßland. Die Verluste iu Galizien. Stockholm, 6. Juli. Nach dem „Aftonbladct" besitzt der Arbeiter- und Soldatcnrat in Tornca die Drahtnachricht, daß die Offensive in Galizien den Russeu nicht weniger als neun Divisionen gekostet hat. Die Stellung Kcrcnskijs. Amsterdam, 6. Juli. Dem „Algemccn Handelsbladet" wird von seiuem Berichterstatter in Stockholm gcmel» det, daß die Macht der Boljseviti in Petersburg zu« nehme und die Stellung Kerenstijs dadurch immer schwieriger werde. Man erwartet, daß sich Finnland und die Ukraine von Rußland loslösen werden. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. Schönes modernes Haus zu verkaufen. i^ Anzufragen: Sodna ulica 3, I, St., rechts. 4s^ HM^tbb^rtea (J ANALYTISCH cN HEMBEg FAM11 IFN- 1 /;lMOTAFfENHEITJg3| 6LtS. j Hlederlay» bei den Herreo Julius Elbert, P«t«r Lassnlk und A. ftarabon in Lalbfcoh. UVi 1,2 V\ U wlllliltt ll. Umstellt Ml8. 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Die heiligen Seelenmessen werden in Rohrbach in der Pfarrkirche und in Laibach in der Pfarrkirche Manä Verkündigung gelesen werden. Rohrbach in Oberösterreich, Laibach, Tüffer, 6. Juli 1917. j Martha Sohm, geb. Danner, Heinrich Danner, Kinder. — Alwin Sohm, k. k. Richter, Schwiegersohn. — Franz Gerber, Angela Valentinitsoh, geb. Gerber, Gösch wi-ster — Anna Gerber, Karl Valentinitsch, Schuldirektor i. R., Schwäger. - Willi und Lotte Sonm, Enkel — Sämtliche Nichten und Neffen. wvwwvvuvoOOOOOOOOOOOOOOO Soeben erschienen: MHartlebens kleines statistisches = Taschenbuch filier alle Läler öer Erfle iü3*i* Stf. Jahrgang 1917 Nach den nouestcu Atigaben bearbeitet von Professor Dr. Friedrich Umlauft gebunden 1160, mit PostznsBndana: 1 rso. Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung Ig.v.Kleinmayr & Fed. Bamberg, Laibach. Bei Magen- und Darmkatarrh Giebt, Zuckerkrankheit, üU'riiaupt bei allen Erkrankungen bestens t-uiytohleu die wichtige Broschüre „Die Krankankost" von Leitroaier. Preis 7U b. 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Juli 1917 Amtsblatt. 17U5 Z. 19.51«. Kundmachung der l. l. Landesregierung für Kram vo« 3. Juli 1917, Z. 19.5,1«, betreffend die Regelung des Verkehres mit Klanentieren aus Nosnien'Herzegovina nach Krain. Auf Grund des letzten offiziellen Tier-seucheliausweises der Landesregierung in Sa« r^jcvu wild infolge der Erlässe des t. l. Acker' l'm,ininist?riums vom 3l. Dezember 1909, Z 4K 3^/6858, und vom 25. Juni 1917, Z. 26 504, unter Nufrechthaltung der Bosnien» Herzegowina gegenüber geltenden allgemeinen Bestimmungen der h. ä. Kundmachung vom 27. Juli 1K9b, g. 9837, hinsichtlich der Einfuhr von Tieren aus Bosnien°Herzegouina nach Kram Nachstehendes verfügt: ä. Wegen des Bestandes der Schweinepest wird die Einfuhr von Schweinen aus dem Be> züle Sarajevo nach Kram verboten. L. Aus den wegen Verseuchung nicht gejpel vteii übrigen Vezirlen Bosniens und der Ve^cgovma ist die Einfuhr von lebenden über 1^0 k^ ichweren Schweinen mittels Eisenbahn zur 5ofori',gen Schlachtung, jedoch nnr in die Stadt Laibach, unter folgenden Bedingungen qesiittet: Die l>ei der Ausladung gesund befundenen Schweine find auf Wagen mit Pfcrdebespannung ,u dlis städtische Schlachthaus in Laibach zu üd> Nührrü, wo sie längstens binnen 48 Stunden der Schlachtung zu unterziehen sind. Nach allen übrigen Orten Krams ist die Ems'.chr lcdender Schweine aus Bosnien»Her« zegovma verboten. 0. Transporte von lebenden Schweinen, unter welchen solche mit einem geringeren Gewichte als 120 kz sich befinden, sowie Tnmspori^ von Klauentieren, unter welchen bl'i d»r ncrärztlichen Untersuchung in der Be» stimnumllZ-(Auslade.) Station auch nur ein Fall einer ansteckenden Tierkranlheit konstatiert wcrocn sollte, werben auf Kosten des Versenders in dic Aufgabestation zurückgesendet werden. I). Tie Ginsuhr von geschlachteten Schweinen au? nicht ffcsperrten Bezirken sowie aus seuchen» freien Ormemden der jeweilig gesperrten Be« z,r!e Bosniens und der Herzegovina ist nur im ungeteilten Zustande und mit noch anhaf-tenden Nieren und dem intakten Nierenfette im direkten Eisenbahnverkehre, und zwar gleich» lalls nnr nach dem Schlachthaus« in Laibach gestattet. Derlei Transporte müssen mit vor« schnstsmäftigen, amtlich ausgestellten Zertifikaten gedeckt sein. Übertretungen dieser Kundmachung werden nach dem Gesetze vom 6. August 1909, R. G. Pl. Nr. l77, bchraft. Diese Verfügungen treten unter gleich» zeitiger Vl'hcbnng der hierortigen Kundmachung vom 2. Mai 1917, Z. 13.550. fofsrt in Kraft. K. k. Landesregierung für Krain. Laib ach, am 3. Juli 1917. St. 19.518. Razglas c. kr. dežHne vlade za Kranjsko z dne 3. iulija 1917, St. 19.518, o prometu s par- kljat« živino lz Bosne in Heroegovlne na Kranjsko. Na podstavi zadnjega uradncga izkaza deželuo vlade v Sarajevu se vsled razpiBOY c. kr. poljedelskega miuiBtratva z dne 31. de-cerabra 1909, Stev. 46.338/6858, in z dne 25. junija 1917, st. 26.504, zaukazujejo glede UTOV.& živine iz Bosne in Hercegovine na Kranjsko, med torn ko ostanejo h tukajšnjim razglasom z due 27. julija 1Ö95, at. 9837, zauK.t7.aL0 splo&ne odredbe nasproti Bosni in Hercegovini fie t veljari, nastopne odredbe: A. Kadi svinjake kuge jo uvoz prašièev iz okraja Sarajevo na Kranjsko prepovedan. B. Iz drugih okrajev Bosne in Hercegovine, ki radi kužne bolezni niao zaprti, dovoljen je po železnici uvoz živiu preaièev v U'zi sad 120 kilogramov za takojšnji zakol, todu le v mesto Ljubljano pod nastopnimi posoji: ProŠièi, ki se pri izkladanju gpoznajo neBumljivimi, morajo se propeljati na vozovih vpi t^eiuh B konji v mestno klavnico in tarn najkasocie tekom 48 ur zaklati. V v<>e druge kraje na Eranjskem je uvoz živih prešièev iz Bosne in Hercegovino prepovedan. C. Prevozi živih prešièev, v katerib ae nahajajo taki, ki imajo težo pod 120 kilo-graniov, kakor prevozi parkljate živine, med katvrn se na postaji, kamor bo namenjeni, da Be jih izloži, pri živiaozdravniskem pro-gledu najde le en sluèaj kake kužne bolezni, boilo se odpoiilali na Btro&ke odpoäiljavca na postajo, od koder so prišli. D. Iz okrajev, ki niso zaprti, kakor tudi iz neokuženih obèin vsakoèasno z&prtih okrajev Bogne in Hercegovine dovoljen je le uvoz saklanih, nerazsekanib presidev, pri kojih se nahajajo se ledvice in cela ledvièna mast; po železnici in tudi samo v klavnico v Ljubljano. Taki provozi morajo biti izkazani z uradno izdanimi certiükati. Prestopki tega razglasa se kaznujejo po zakonu z dne 6. avgusta 1909, drž. zak. štev. 177. Te odredbo stopijo takoj v mo<5; tukaj-Snji razglas z dne 2. maja 1917, St. 13.550, je pa razveljavljen. C. kr. deželna vlada za Kranjsko. V Ljubljani, dne 3. julija 1917. 1776 3—2 Ncl 149/17-3 Oklic vrednostnih. papirjev. Po predlogn Jakoba Lovše, po-sestnika v Topolah St. 20, kot dediÈa po Francetu Lovše iz Stoba St. 20, se oklièe nastopni, baje iz Franc Lovše-tove zapušÈine izgubljoni vrednostni papir; kdor ga ima, se poziva, da ga tekom Sestih mesecev od dneva, ko se ta oklic prvikrat raz-glasi, pokaže sodišÈu; tudi drugi ude-ležeuci naj priglase svoje ugovore zo-per predlog. Inaèe se bo vrednostni papir po preteku roka razveljavil. Oznamenilo vrednostnega papirja: hranilna knjižica št. 1362 Hranilnice in posojilnice v Domžalah v nominalni vrednosti 600 K, glaseèa se na ime Franceta Lovše, preživitkarja y Stobu St. 20. C. kr. okrajno sodišèe t Kamniku, oddelek I., dne 27. junija 1917. 1801 3—1 Nc I 168/17/4 Amortizacija. Po prošnji tvrdke T. Mencinger iz Ljubljane, Sv. Petra ceste, zastopane po drju Jankotu Žirovnik, odvetniku v Ljubljani, uvaja se postopanje v namen amortizacije nastopnih, po pro-silki baje izgubljenih vrednostnih pa-pirjev, ter se tisti, ki jih ima, pozivlja, da uveljavi svoje pravice tekom šestih mesecev po dnevu tega oklica, sicer bi se po preteku tega roka izreklo, da vrednostni papirji niso veÈ veljavni. Oznamenilo papirjev: 1. Bescheinigung Nr. 003.320/27 vom 13. XII. 1916. 2200 kg Bauchfleisch und Schinken a 9 72 K = 21.384 K. 2. Bescheinigung Nr. 003.183/11 vom 16. XII. 1916. 43 28 kg Käse ä 10 K = 432 K 80 h. 3. Bescheinigung Nr. 19.500/2 vom 18. XII. 1916. 590 1 Wein a 2 K = 1180 K. 4. Bescheinigung Nr. 19.500/3 vom 20. XII. 1916. 250 1 Wein ä 2 K = 500 K. C. kr. okrajno sodišèe v Ljubljani, odd. L, dne 28. junija 1917. 1807 C 44 in 45/17/1 Oklic Zoper Marijo Ozimek iz Bojanjega-vrha in Marijo Kutnar iz Potoka, kojih bivališèe je neznano, se je po-dala pri c. kr. okrajni sodniji v Višnji-gori po Mariji Smrekar, posestnici v Bojanjemvrhu št. 15, tožba zaradi 300 K in 120 K s prip. Na podstavi tožbe doloÈil se je narok za ustno sporno razpravo na 10. julija 1917, dopoldne ob 9. uri, pri tem sodišèu, soba ät. 2. V obrambo pravic toženih se po-stavlja za skrbnika goapod Franc Sev-šek, posestnik v Viänjigori. Ta skrb-nik bo zastopal toženi v oznamenjeni pravni stvari. na njuno nevarnost in stroške, dokler so ali ne oglasite pri sodniji ali ne imenujete pooblaäconca. C. kr. okrajna sodnija Viänjagora, oddelek II., dne 30. junija 1917. 1810 8 8/12-409 Edikt. Im Konkurse der Alpenländischen Gastwirtegeuosscnschaftsbrauerei in Lees wird zur Feststellung der Ansprüche des Masseoerwalters uud seines Stellvertreters auf Belohnung und Ersatz der be-strittenen Auslagen die Tagsatznng auf den 6. August 1917, um 4 Uhr Nachmittag, beim l. k. Bezirksgerichte Radmannsdorf, Zimmer Nr. 26, anberaumt. Hiezu werden die Konkursgläubiger einberufen. Radmannsdorf, am 26. Juni 1917. Der Konlnrstommissär: Luschin N. p. 1811 E 10/17/4 Dražbeni oklic. Dne 11. avgusta 1917, dopoldne ob 9. uri, bo pri podpisanem sodišèu v sobi št. 5 dražba nepremiè-nine, obstojeèe iz hiše St. 14 z dvo-rišÈem vl. Št. 158 kat. obè. Hoteder-šica. Nepremiènini je doloèena vrednost na 2800 K, najmanjši ponudek znaäa 1400 K. Pod najmanjšim ponudkom se ne bo prodalo. C. kr. okrajno sodišèe v Logatcu, dne 30. junija 1917. 1809 Firm. 53/17, Gen. II 160/6 Razglas. Vßled konèane likvidacije se je v zadružnem registru zbrisala tvrdka Živinorejska zadruga v Šmarjeti, registrirana zadruga z omejeno zavezo v likvidaciji. C. kr. okrožno sodiäöe v Rudolfo-vem, odd. II, dne 4. julija 1917. 1778 Firm. 480, Gen. V 219/13 Razglas. V zadružnern registru se je vpi-sala dne 28. junija 1917 pri zadrugi: Kmetijsko društvo v Šmartinu pri Kranju, registrirana zadruga z omejeno zavezo, naslednja prememba: Spremenili so se na obènem zboru dne 10. junija 1917 §§ 17., 29. zadruž-nih pravil in je bil popolnoma Èrtan § 37- Odslej naprej je razglasiti oklic obènega zbora in vsa druga razglasila po naznanilu, nabitem v uradnici. C. kr. dezolno kot trgovsko sodišÈe v Ljubljani, odd. III., dne 27. junija 1917. 1780 Firm. 487, Gen. IV 85/14 Razglas. V zadružnem registru se je vpi-sala dne 28. junija 1917 pri zadrugi: Hranilnica in posojilnica na Brezovici, registrirana zadruga z omejeno zavezo, naslednja prememba: Izstopil je iz naèelstva Franc Le-narèiè, vstopil pa Jožef Poje, kaplan na Brezovici. Spremenil so je na obènem zboru dne 24, junija 1917 § 28. zadružnih pravil. Odslej je razglasiti sklic obè-nega zbora vsaj 8 dni prej po naznanilu, nabitem v uradnici. C. kr. deželno kot trgovsko sodišèe v Ljubljani, odd. III., dne 27. junija 1917. W~ Out erhaltene ^m Saloipni ^ ist zu verkaufen. Anzufragen : St. Petersstraße Nr. 56. TSiiT Verschiedene Herren- and Damen-kieider sind zn verkaufen. Zu besichtigen von 1 bis 4 Uhr nachmittags. 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Phant.) , 41 — 5984 IV Orig.-Kompositionen (Sonate H moll, 2 Legenden, Ballade II)......... 4"— 5985 V Original-Kompositionen (2 Polonai- sen, Consolations, Valsc Impromptu, Liebcstrilume, Sturmmarsch)...... 4'— 5986 VI Orig.-Kompositionen (Phantasie und Fuge, Funcrailles, Cantique d'amour, Mephisto-Walzer, Rhapsod. espag-nole) ......................... 4" — 5987 VII Orig. - Kompositionen: Anndes de Pelcrinage (Petrarca Sonette 47, 104, 123, Canzonetta Salvator Rosa, Jeu d'eaux de la Villa d'Este, Lac de Wallcnstadt, Au bord d'unc source, Vallèc d'Obermann, Gondoliera, Tarantella) ...................... 4'— 5988 Vlil Jiach-Transskriptioncn(Wein. u.Klag., Präl. u. Fugen, Orgclphantas. u.Fuge) 4*— 5989 IX Schubert-Transskriptionen (Soire*es de Vienne, Wanderer-Phantasie) . . 4" — 5990 X Wagner -Transskriptionen (Spinner- lied, IlolUnder-Hallade, Einzug der Gäste, Abendstern , Elsas Traum, Elsas Brautzug, Festcpiel und Braut-licd aus Lohengrin, Isoldens Liebestod, Am stillen Herd, p'eicrlichcr Marsch aus Parsifal) ............ 4-_ Nr. X 5991 XI Lieder-Transskription.(Chopin Chants polonais, Schumann Widmung, Licbes-licd, Frilhlingsnacht, Adelaide, Lo-rclcy, Rossignol, Schuber! - Shakespeare Ständchen, Gretchen am Spinnrade , Der Wanderer, Du bist die Ruh', Erlkönig, Mendelssohn, Auf Flügeln des Gesanges) .......... 4' — 5992 XII Opern - Paraphrasen (Sommernachts- traum, Faust-Walzer, Kigoletto, Troubadour, Tannhituser-Ouvertüre) .... 4- — Einzelausgaben: 5854 Waldesrauschen, Gnomenreigen ...... —.^5 5847 3 Konzertctüd., I As dur, II F moll, III Des dur..................... 160 5856 3 Paganini ¦ Etüd.: Es dur , Campanella E dur ......................... T28 5860/68 Rhapsodie I, II, VI, VIII, IX, XII, XIII, XIV, XV ................. _-96 5870 I. Konzert Es dur ................. ig2 5874 Sonate H moll .................... r6o 5875 2 Legenden ...................... röo 5876 Ballade II, H moll ................ 128 5878 2 Polonaisen, Es dur und E dur ..... i-6o 5879 Consolations ...................... —'96 5880 Valsc Impromptu .................. —96 5881 Liebesträume, 3 Nocturnos .......... _-9(, 5885 Cantique d amour ................. —-96 5898 Venezia e Napoli, Gondoliera ....... _-96 5899 Venezia e Napoli, Tarantella ........ —-9fc 5931 -Alabjew Le Rossignol............ _-96 5901 -Bach Orgclphantasie und Fuge..... _--q6 5902 — Weinen, Klagen ................ —-96 5903 — Präludien und Fugen ........... 2.jjg Nr. ' K 5919 -Chopin Chants polonais .......... r^S 5933 -Wagner Tannhäuser-Ouvertüre ..... 1 60 5935 -Oounod Faust-Walzer ............ I 60 5934 -Mendelssohn Hochzeitsmargch und Eisenreigen aus Sommernachtstraum 160 5908 -Wagner Spinnerlied aus „Holländer" - 96 5990 — Einzug der Gäste und Lied an den Abendstern .............,...... — 96 $915 — Isoldens Liebestod .............. —96 5916 — Am stillen Herd ............... —"96 5936 -Verdi Rigoletto und Troubadour-Para- phrase .........,.............. rOo 5993/98 Simphonische Dichtungen (Original-Ausgabe) Tasso, Les Preludes, Orpheus, Mazeppa, Festklänge, Ideale a 240 5999 Dieselben 6 Werke in einem Band ... 8' — Zwei Klaviere zu vier Händen: Zur Aufführung sind 2 Exemplare erforderlieh: 5943 I. Konzert Es dur ................. 240 5944 II. Konzert A dur ................. 2^40 5945 Ungarische Phantasie............... 2 40 5946 -Schubert Wanderer Phantasie..... ^40 Ausgabe in 4 Ganzleinenbänden: 5939 I Rhapsod., Orig.- Komp. tieft IV u. VI 5940 II Etüden, Orig.-Komposition. Heft V. Annèes de Pelerinage 5941 III Bach- u. 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