MlmchnWMtlmg. Mit 1. Februar beginnt ein neues Abonnement auf die „Lllibacher Zeitung." Der P rann mcr at ions - Preis beträgt für die Zeit vom 1. bitz Vndc Februar l«72: Im Comptoir offen.......— fl. 92 lr. Im Comptoir unter Convert .... 1 „ — „ Fiir ^aibach ins Haus zugestellt . . . 1 „ — „ Mit Post unter Schleifen.....1 .. 25> .. Für die Zcit vom 1. Februar bis Ende Juni: Im Comptoir offen.......4 si. 60 lr. Im Comptoir unter Couvert .... 5, „ — „ 3ür ^aibach ins HauS zugestellt . . . 5> „ — „ Mit Post unter Schleifen.....0 „ 25 „ Alntlicher Theil. Ar Minister deS Innern hat im Einvernehme,, mit t>cn licthcillgle!, anderen t. l. Ministerien den Herren: Moriz Grafen Almäsy. Otlo trafen Chotil, Franz Allgrafen zu Sal m» Reiffcrschcid u„b ^ou,s Freiherr» o. Hader die Bewilligung zur Errichtung eines Vereins behufs Gründung einer Spaltassc in Wien unlcr der ssism^ „Neue Wicner Sparlassc" ertheilt und die Elaiultn sowohl für den Verein als jür die Sparlasse «tnehmigl. Der Minister deS Illncm hat im Einvernehmen lnit den belheiligten anderen l. l. Ministerien den Herren Anton Freiherr« v. DoblhoffDier, Karl Ludwig '^alt, Dr. Joseph Schwach. Karl Wcydmann und Edwin Wclzl v. We l l c n h c i m die Bewilligung zur Errichtung einer Aktiengesellschaft unter der Firma „Vadcn«Vüslauer Baubanl" mit dem Sitze in Baden ertheilt und deren Statuten genehmigt. Nichtamtlicher Theil. ^ournalstimmen über die gaWche /rage. Die Wicncr Bläller mcldtn geradezu einstimmig, daß die Chancen dem Zustandekommen deS galizischcn Ausgleiches sehr günstig stehen. Allenthalben wird schon in einigen Tagen eine allseitig befriedigende Lösung der gali zischen Frage gewärtigel. Es oer» lautet. dcr Mimster dt« Innern habe den Mitgliedern des Clubs der Vcrsassungslrcuen versprochen, ihnen den Gesetzentwurf noch diese Woche zulommcn zu lassen und blliscll'en im Clud zu vertielen, ehe er der parlamen» «arischen Blhandlnna übcrgcben wird. Die Franc dlS A„e^lcichc« mit Galizien steht, wie gesagt, im Vorder«runoc dc« Ta^sinterlsft«. DaS Sud. comit<> des Vclfassun.l«-«„«, welchem dcn Polen die Mahnung zugtillsen wird. sich den, Ministerium AuerSpcra rückhaltSloS anzuschließen, um dicsc ssuudgcbung des Hauplorgancs der Deak-Partei auf da»« eindringlichste der Beachtung der Ab^cordnclen aus Olilizien ^u cm-pschlcn. „Der Rath." schreibt di,5 genannte Blatt, „ist wahrhaftig gnt gemeint und verdient eine gute Ausnahme. Er gehl von den besten Freunden der Polen aus und von Männern, welche überdies leine Neulinge sind in dem ^rraarlen der Polil.l. Die politischen Kieise Ungarns haben Erfahiung genu^. um 5ic BcrhüXlnssc im StaalSlcden nicht nach dcm Sleine, sondern nuch dem wirklichen Wcrlhe zu beurlhcilen. Sie sind in der Schule deS Bebens prallische Politllcr geworden urift rufen nun dcn Polen zu, gleichfalls den festen Boden der prallischtn Polilil zu betreten, d^ allcin ihnen Heil und Ncllung bringen lann." Da« ,.Fr.mdc»dlall" er^ trarlcl, daß die Abgeordneten auS tAalizien die wohlge meinten Rathschläge dcr Ungarn nicht unbeachtet lassen und dic ihnen heule von der Regierung und dcr Ma joritäl des RcichSrathcS entgegengehaltene Hand ergreifen nnd festhalten werben. Dieselben erwiesen damit allerdings Oesterreich einen Dienst, den größeren aber sich selbst. Von den üblichen Wiener Blattern beschäftigt fich auch daS ..Vaterland" mit dcn Fragen der inneren Reform. Das genannte Blatt findet, daß, falls eS der Regierung qclingc. die Beschlußfähigkeit de« ReichSralhcS unter allen Umstünden zu sichern, die Machl derselren bedeutend gekräftigt würbe. Die „TagtS'P/esst" läßt sich vernehmen, wie folgt: Trügen nichl alle Anzeichen, so ist m der Thal eine Wendung zum Blsscren im Zug. In dlesem Sinne sprich« sich nicht nur die Mll)rzall derjenigen Vlültcr au«, die ihre Mittheilungen nicht auS dcr Vnft zu «rei» fcn pflegen, sondern es deutet darauf auch desfalls eine Regelung herbeizuführen. Zu diesem Zwecke wurde vom früheren Ministerium die Verordnung vom 21. Juni l87l erlassen, welche mcht im Ocsetzblattc erschienen ist und nur den ^ande»« schulrälhcn mitgetheilt wurde Sie knüpft zum Theil an die bestandenen Verhältnisse an und spricht mit Rücksicht auf betreffende einzelne Entscheidungen all»«» gcmcine Grundsätze auS. Da« frühere Ministerium glaubte damit die Sache in das rechte Geleise gebracht zu haben, zumal ocrschiedene Schulrälhe sich mit dem InHalle dieser Verordnung einverstanden erklärten. Die jetzige Regierung konnte sich jedoch nichl verhehlen, dnß die Compcleuz der Regierung zur Erlassung einer solchen Verordnung anfechtbar sei und daß die Regelung jener Angelegenheit nur im Gcsctzgtbungswegc stattfinden könne. Diese Erwägung bestimmte da« Unterrlchlsmml« slerium, den in Rebe stehenden Gesetzmlwulf vorzulegen. Durch dcn Entwurf werde in die destthendln VerlM-lnssc so wcnig als mvglich eingegriffen und er sei so ß«' saßt, daß durch ihn die Eompctenz der oelschledenen Vertretungen in keiner Weise bceintlächtigl werde. Eme genaue Begrenzung der Regierungscompclenz muhte bt» besonders mit Rücksicht uuf dic Mittelschule in« »uat gefaßt weiden, weil die Gesetzgebung in Betreff dcr Real» schulen den Landtagen zugewiesen sei. Durch die Mai-Gesetze vom Jahre l>tz die basten für die Minorität, die etwa in c^ cr Beziehung «trade gcschüyt werdcn soll. wirfl ^ ^ima werben. Dazu lomlll noch, daß bei der sactijchen Stel-luna. in welcher sich die Rlligionsglnpssfnschafltn in Oesterreich besti'den. die ftricte Durchjuhlun^, der an sich vollkommen richtigen Principien nicht wohl möglich ist. Abg. Dr. Schaup bezweifelt daß der Reichsrath übirhaupl berechtigt sei. derartige Vtslimmungen für andere Schulen al« für Gymnasien zu treffen. 166 Unterrichtsminister Dr. Stremayr entgegnet. da die Competent dcs R^ichslathes »m Allqcincinel! zweifellos sei. Wenn ein Reichsgesetz aussprcchen kannte. wer für den Religionsunterricht zu sorgen hat, so müsse e« auch Grundsätze für die Kostenl'estreitung desselben aufstellen tonnen. Abg. Dr. Dinstl bemerkt: Was dic Volts, schulen betrifft, so hat d»e Seclsorgegiislüchleit den Religionsunterricht stets als ihre eigcne Nufgal'c dr-trachtet. Abg. Plckert bemalt- w,,s dcr Hcrr Minister erklärte, scheine nicht durchschlagen^,, we,l es d!os ans Opportunitütsgründcn basirt. Se. Excellenz der Herr Unterrichlsminisler Dr. v. Vtremayr ciwltdllt: Man lann von dcr ganzen Grundlage der gegenwärtigen confessionellin Organisation in Oesterreich nicht wohl absehen, so lange aber dies nicht dem mterconfessionellen Gesetz? entsprechend ab» geändert ist, winde dem Wcscil nach der Zustand fortdauern, btr bisher distand und durch den vorliegenden Gesetzentwurf gcregel: werden soll. «llbg. Dr, Ruß begründet in längerer Aufführung die Nothwendigteil. d,e Verordnung vom 21. Iunl 1«71. welche vom frühere» Ministerium «ncumpetent erlassen wurde, aufzuheben, und weist daraus hin, daß durch die in Aussicht gestellte Relia'onsfondssteuer die Religionsfonds aufhören würden passiv zu sein. Abg. Fux: Die Unenlbchrlichleit des Religionsunterrichtes an den Volksschulen entspringt dcm Grundsätze, dcr von jeher von der Kirche seldsl aufgestellt wurde, daß nämlich dieser Religionsunterricht Gestand lheil und Ausfluß der Scelsorge sci. Die Religlons-genossenschaften tonnten daher nur den nemn Schul gesehen dantdar sein, wenn sie die drelclassigen Trivial-schulen erweitert und dadurch Gelegenheit gegeben haben, den Religionsunterricht in erweitertem Maß«: zu Pflegen. Inwiefern für das Mchrausmaß ein Entgell vom Gtaale oder von anderen Halloren zu leiilru sei und in welcher Form, ob durch Gcha'.te oder Rcmunerationen, fteht mit dem Verhältnisse des Staates zur Kirche über» Haupt und imt dcr ganzcn nal,0l,alen Agitation in Ver» bindung. Der Gesetzentwurf verweist selbst hinsichtlich des Mehraufwandes auf die angekündigten Gesetze zur besseren Dolirung des niederen Klerus. Nachdem d.e Entschädigung fnc den Religionsunterricht >u dem früheren Ausmaße schon in dem Pfründeneinlommen liegt, so wird man bei Erhöhung dcS Pfründeneinlommens nicht mehr nölhig haben, noch Besonderes für den Rcli» gionsmiterrichl festzusetzen. Es wäre daher opportun, die Beschlußfassung über den Entwurf so lange zu oer» tagen. b»s d>c in der Thronrede angekündigten Gesetze betreffs des Verhältnisses zur Kirche und der Doli« rung des Elerus eingebracht sein werden. Abg. Dr. Plckert: Es sei noch nicht ganz sicher, ob die ReligionsfondS wirtlich nur der katholischen Kirche gehören. Sicher sei nur, daß durch den Gesetzentwurf eine Bresche in unsere conffesslonellen Gesetze gelegt werden soll. Ich war stets der Ueberzeugung, daß l« sich nicht durchführen lasse, den Religionsunterricht als obligaten Lchrgegrnstand beinhalten, wenn man bei dem Principe der Staatsgrundgesetze beharrt. Unterrichtsmimsler Dr. v. Ttremayr: Oas Mi» nisterium hat zunächst die bestehenden Gesetze auSzu» sllhren. Abg. Dr. Ziguly ist dafür, in die Specialdebalte einzugehen, vielleicht lasse sich ein Weg finden, um den Standpunkt dcr Regierung und jenen des Ausschusses einander nüher zu bringen und der Regierung zur ge sehlichen Regelung desjenigen die Hand zu bieten, was äs wcto besteht. Abg. Dr. Ruß wendet sich gegen die Compelenz. zweifel und stlter v. leitender« aer als ordentliches Erforderniß 4l2.sXX)fl. einzustellen. Dagegen wird vom Abg. Dr. Grestel der Antrag ge-stellt, mit Rücksicht darauf, daß bis zur Sanctionirung deS Finanzgesctzes drei Monate deS Finanzjahres ver-flössen sein werden, nur 408.000 fl. zu bewilligen. In der Debatte über diese Anträge belheiligen sich die Abg. Dr. Herbst. Dr. v. Demcl. Dumba. Wickqoff, der Berichterstatter und Te. Excellenz der Handclsml-nister, von welchm letzteren insbesondere die Nolhwen» diateit der Creirun^ einiger technischen Organe für den Seebaudienst und cities eigenen statistischen Bureau für den internen Dienst im Handelsministerium, dann der Flußschiffahrt«.Inspectorate betont wird. Indessen wird bei dcr Abstimmung der Antrag deS Berichterstatters abgelehnt, jener deS Abg. Dr. Vrestel hingegen angenommen. Ebenso wird die zu diesem Titel von dem Berichterstatter beantragte Resolution angenommen, da« hin gehend, die Regierung werde aufgefordert, die als dringend nöthig erscheinende durchgreifende Reorgani« sation deS ssesammten E'senbahndepartementS einem ein« gehenden Studium zu unterziehen und dieselbe mit thunlichster Schonung dcS Staatsschatzes ehemäglichst durchzuführen. Bezüglich deS außerordentlichen Erfordernisses wird die von der Regierung prülimMirte Summe über Antrag deS Berichterstatters genehmigt, und zwar in folgender Specification: 2. für Voreinleittlngen zu internationalen fl. Handelsverträgen und fonstigen handelspoliti« schen Angelegenheiten........5,.(XX) l>. für Förderung deS gewerblichen Unter« richleS. Erhebung der Zustände einzelner In« dustriczweiqe und anderer Interessen des Handels und der Gewerbe........80.000 c. für die Zeitschrift ..Austria" . . . Z.5>00 «1. fin die Einführung der metrischen Maße und Gewichte..........15)0.000 «>. Münzverlust beim Nelto.Silberbedarf von 23.600 fl. zr 20 pCt.......4.720 Die von dcr Regierung überdies als außerordent» liches Erforderniß präliminirte Einstellung für Tracirung von Eisenbahnen. Ueberprüfung von Projecten und son« stigei, Auslagen in Eisenbahn - Angelegenheiten per 276.000 fl. wird von dem Berichterstatter mit 2i;0.000 Gulden zu bewilligen beantragt. An der sich üdcr diesen Antrag entspinnenden De» batte nehmen di> Abg. Dr. Groß, Ritter v. Leitenverger, Wickhoff nnd der Handelsminister Theil. Abg. Wickhosf stellt an die Regierung die Anfrage, ob sie gesonnen sei, in dieser Session noch ein Efpro» priaticmsgesetz bezüglich der Eisenbahnen einzubringen, welche Anfrage der Handelsminister im bejahenden Sinne beantwortet. Bei dcr Abstimmung wird der Antrag deS Referen» ten zum Beschlusse erhoben. Bei der nun folgenden Debatte über die Erfordernih-vosl für die Wiener Weltausstellung, welche mit 5, Mill. 'Hulden von der Regierung präliminirt erscheint, bringt der Refuent die Fragen in Anregung, ob für die Well« ausstellung unter allen Umständen mit tt Mill, das Auslangen werde gefunden werden, ob die Industriellen die Veiträae zum Garantiefonds leisten, wie eS kommt, daß der Ch 1, der Ausstellung Gelder von der Credit-anstatt in Anspruch nehme, wodurch namhafte .Ausgaben an Zinsen verursacht würden, die leicht vermieden werden könnten? Nn der Debatte hierüber belheiligen sich die Abga. Dr. Vrestel, Ritter, Dr. Helbsl. Dumba. Dr. v. Dcmel, Wolfnim, Wiclhoff so wie Se. Excellenz der Handels-minister. Insbesondere druckt Abg. Duml a den Wunsch auS. daß das Verhältniß deS Chefs dcr Meltaus-stellllng zur CredilanMl gelöst werdcn möge. Se. Excellenz der Handelsminister verspricht über die vom Berichterstatter angeregten Fragen so wic das Per» hültniß des Chefs der Weltausstellung zur Crcditanstalt in einer künftigen AuSschußsitzung Allfllärungcn zu geben. Abg. Dr. Brestel stellt den Antrag, es seien für die Weltausstellung nicht 5 Millionen, sondern nur 4 Mill, in das diesjährige Finanzgesetz einzustcllen. Bei der Abstimmung wird indeß dies,r Antrag ab« gelehnt und jener des Berichterstatters, nämlich 5» Mill, einzustellen, angenommen. Hierauf wurde die Sitzung geschlossen. Politische Uebersicht/ Laibach, 2'.>. Jänner. In Ungarn tritt, nachücm die Organisation der Eomitale bereits vollzogen ist, die Frage der Geme i n t> e -organisation auf Glimd des neuen Gesetzes hervor, und schon in den nächsten Tagen wird dcr Mmister des Innern, wie „Pesti Naplo" mittheilt, die Municipien auffordern, alle Schritte zu thun, von welchen die Durchführung dcS Gellumoi,> jctzes abhängt. Delaillirte Instructionen wird der Minister den Municipien in dieser Beziehung nicht crlhcilen, denn die Durchsüh» rung des GemeindegesctzeS gchilrt in den Kreis dcr Municipalaulomie. Indeß he!'t ..Naplo" die wichtigsten Bestimmungen des Gesetzes hcrvor, von deren pünktlicher Durchführung die schleunige Organisation der Gcmein-den abhängig ist. Die vollständige Durchführung des Gemeindegeseyes ist aber um so eher zu beschleunigen, als eS wünschenswerlh erscheint, daß die Wähler» listen für die nächsten Reichstagswahlen schon unter Mil« wirlung der neuen Gemeindeorgane zu Stande kommen mögen. Nach ungarischen Blättern verlautet, daß die croa» tische Nati 0 n alpa rtei sich neuerdings dem Gra« sen ^onyay zu nähern beginnt. Am 25. d. soll bereits ein Mitglied dieser Partei vom Ministerpräsidenten em< pfangen worden sein. Auch wurden zwischen Agiain und Pest Telegramme gewechselt und das Eintreffen eines Schreibens der Nationalen an ^onyay ist bereits auisirt. Gerichte melden ferner das Eintreffen des Minister« Peter Pejacseoich und MinisterialratheS VogovicS in Ofen. GanuS VcdelooicS wird am 27. d. erwartet. In der Stimmung der Nationalen soll sich ein derartiger Umschwung vollzogen haben, daß nunmehr die Natio« nalen die von ihnen früher refusirlen Punltationen an» zunehmen nicht abaeneigl sein sollen. Auch wird gemel« det, daß die Anzahl dcr Vertrauensmänner, welche nunmehr mit dem Grafen ^onyay verhandeln sollen, von 5< >uf 12 erhöht worden sei. Soll in Croatien ein Zu< sammenstoß hintangchalten, Friede und Ordnung im ^ande wieder hergestellt und eine Basis gewonnen werden, auf welcher sich wenigstens allmälig gedeihliche Zustände zu entwickeln vermögen, su ist es unumgänglich nothwendig, daß die Majorität im kommenden Landtage aus Männern bestehe, welche selbst Frieden und Ordnung und gedeih' licht Zustände aufcichtig wollen, und dies vor Allem durch strenge Achtung dcs Gesetzes bethätigen. Alles hängt somit von dem Volum der Wähler ab, und gerade in dieser Richtung hat man von ungarischer Seite mit Umsicht operirl. Ist die große Menge der Bevölkerung in dcr Stimmung, ihr eigenes Interesse unbefangen zu erwägen, die allgemeine ^age vorurtheilssrel zu würdigen und ein klares Bild von ihren patriotischen Pflichten in sich aufzunehmen, dann ist es nicht mchr fraglich, wo sie heule ihre wahren Freunde suchen wird. Durch die Ver* Handlungen, welche von ungarischer Seile eingeltilct und von dieser Seile bis zum Ende mit anerlennenswerther Geduld geführt worden, ist unwidcrleglich dargclhan. daß Ungarn eine aufrichtige Versöhnung und Verständigung mit Croalien nicht nur will, sondern auch aus eigcmr Initiative eifrig sucht. Das Memorandum der Nalio-ualpartei soll folgende Punkte enthalten: Die Opposition erkennt die Union an, verlangt die Aufhebung des Pauschalsyslem« in den Finanzen. Reform der Verlre* tuna im ungarischen Reichstage. Verantworllichleil des croatiscben Ministers dem kroatischen Landtage gegen» über. Ernennung dcs Äanus ohne Gegenzeichnung bcs ungarischen Minister-Präsidenten, endlich allgemeine Rc formen. DaS ..Journal officiel" meldet, daß dcr Prinz Napoleon am 21. d. M. zum Mitgliede deS General« ralhs von Corsica für Njaccio gewählt worden ist. Der Kampf um daS «bgcordnetcnmandat von Corsica gestaltet sich zu einem sehr lebhafter,. Einander gegenüber flehen Rouher und der Republicancr Saoelli. - ,.M<"' bemerkt - schreibt die „Franz. Corr." ^ daß Herr Thier« seit der Krisi« vom vorletzten Samstag s^ 167 mehr der Gesellschaft zu widme», anfängt. Vor einigen Tagen begleitete der Präsident dcr Ncpnblil den Fürsten Orloff nach Paris ui,d machte her mehrere Vesuche; er speiste bei deiil Kaiser von Grasilien, bei dem He,zog von Allmale. an dessen Tafel bei dies« Gelegenheit alle in Pari« anwesenden Mitglieder der Familie Orleans vereinigt sein sollen. Aus einem vor wenigen Tagen an das „Journal vfjilicl" ausgegebenen Gullctin über die Zahl der noch wegen Theilnahme an (5 o m m u n e n a u f st a n d in Haft gehaltenen Individuen ergal, sich indirect, daß in der vorangegangenen Wochc an l,(X)0 solche Inculpalen auf frcien Fuß gesetzt worden waren. Der „Figaro" erfährt Folgendes in dieser Richtung: Dle Insurgen» ten sind in drei große Klassen getheilt worden; die ganze dritte Klasse als die mindest compromitlirtc wurde mit einem male in Fieihcil geseht und auch viele Indivi. duen von der zweiten Klasse sind wieder in Paris sicht» bar geworden. Man schätzt auf »»- b«s höchstens tt(X><) die Zahl dc, Individuen, gegen welche noch ein richterliches Erlenulniß einzuholen sein wird, und berechnet, daß die ^0 sür diese Verbrechen und Vergehen eingesetz< len Kriegsgerichte die ganze Nrbeit bis Ende April »erden bewältigt hibcn tonnen. In der am 25). d staltgcfundcncn Litzung der Nationalversammlung wurde der Antrag, eine Steuer von einem Zehntel per Franc für die Eintritts» Preise in Theater, Concerte und zu öffentlichen Vergnügungen einzuführen, als dringlich erklärt. Graf Ncmusat erklärte vor der Comimsslcm der Nalicmalvcl-sammlung, England acceptirc nnr eine Modification des Handelsvertrages, welche nicht die Wieder« hersllllung der Schutzzölle zum Zwcct habe. Oie Kündigung des Handelsvertrages sei das einzige Mittel, um Modifikationen desselben möglich zu machen. ßagesneuigkeilen. — Se. Majestät der Kaiser haben zur Bestreitung der Vorbereitungen zur Weyprcchl.Paycrschcn Efpcdi^ lion neuerlich ei»en Betrag von 2000 Hulden iu Silber aus Merhöchstihren Privalmilteln an die f. l. geographische Gesellschaft zu übermitteln geruht. — Tic Bevöllerung von Meran sieht mit lebhafter Freude der Nnlunfl ihrer Majestät der Kaiserin entgegen und wahrhaften Jubel rief die Nachricht hervor, daß auch Se. Majestät der Kaiser auf kurze Zeit dorthin lommen weiden, Hm feierlicher Empfang findet dem ausdrücklichen Allerhöchsten Wunsche gemäß nicht statt. Ihre kaiserliche Hoheit dii durchlauchtigste Erzherzogin Dtarie Valerie ist vollkommen gefund und sehr wohl. — (Die schöne „G a l a l he a") — nicht jene von Offenbach — sondern dcr eiserne Schrauben-Dampfer von 2000 Tonnen und 400 Pjerdelräslen, wurde am 26. d. im Tr«ester ^loyd.Ursenale von« Stapel gelassen. — (Ein Raubmordverfuch.) Ein ruchloses Attentat wurde Samstag Abends an dem jubilirleu k, k. Post-director Herrn Josef Scheiger in Graz verübt. Als derselbe nach sicdeu Uhr in feme Wohnung in der Brandhof» gaffe zurückkehrte, giug ihm über die Stiege ein Mann nach, der, iln eisten Stockwerk angelangt, unter Vorhalt einer Pistole Gcld verlangte. Herr Scheiger zog sogleich zur Abwehr selbst cmc Pistole hervor, die, weil sie eben vom Büchsenmacher geholt wurde, nicht geladen war; aber in demselben Momcnle schoß der Räuber und wurde Herr Scheiger in die linke Schuller nahe dem Hälfe getroffen. Das Ganze spielte sich in einem Augenblicke ab. Der Räu» der entkam, bevor auf den Schuß 5,'eule zusammenliefen und ist deshalb Niemand in der ^'age, von ihm eine nähere Aeschrelbung geben zu sönnen. Die Verletzung des Herrn Schclger ist an sich „icht gefährlich und wurde die Kugel, welche „ur Weichlhcile durchdrang, in dcr Unterkleidung vorgefunden. - (Mißgeburt.) Vor Kurzem hat in dem Orlc Ralst) »n Ungarn eine Bäuerin ein Kind geboren, welche« nur ciu Äuge und ei» 5?hr ha». 5 doner Feuerwehr wurde im Jahre 1«?1 nicht weniger als 2O4ll mal allarmirt. Hievon waren 124 falsche Allarmi rungen, xO bloße Kaminbrände, Il',35» leichlere und 207 < bedeutende Feucrsbrünste. ^ — (Die Cholera ist), wie ein Telegramm aus ' Constcmlinovel vom 22. d. M. bestätigt, verschwunden und die Schiffe erhallen nunmehr Patente netla. ! Aus dem Verichtssaale. (Schlußverhandlung gegen Dr. Valentin Preuz. Fortsetzung.) Mit der Besprechung des drit-ten Factums wird der fünfte Vcrhandlungstag eröffnet. Der Vorsitzende constatirl aus den bezüglichen Civil, actcn, daß Josef Stull dem Dr. Preuz drei Rechtssachen zur Durchführung übergab. Ueber die hiebei ins Verdienen gebrachten Dcferviten, baren Auslagen und die dem Clienten gegebenen Darlchensbeträge schloß er mit Stull einen gerichtlichen Vergleich auf I«« st. ab. aus Grund dessen er auf das einzige Vermögcnsobjecl seines Schuldners, einen Weingarten, Execution führte, denselbcn bei der creculiven Feilbietung um 6!i fl. erstand und fo Stull durch seine Vertretung um sein ganzes Hab und Gut brachte. In der dem genannten Clienten gelegten Rechnung kamen einige beanständete Posten vor. nämlich: u. die Verrechnuug einer Zustellungsgebühr mit 70 kr. anstatt mit 1?'/, kr., fvmit zuviel 52'/, kr.; I). an Stempeln für ein Zeugenoerhörsprolololl, welche der Gegner selbst bezahlte, somit ungebührlich 2 sl. 22 kr.; <^. sür ein Inrolulirungsgcfuch stimmt Stempel wurden .'! st. 25'/, kr. verrechnet, während Preuz die Stempel mit 1 st. 2(! lr. zurückerhielt, somit zu viel 1 fl. 26 kr. ; betreffe, so werde wahrscheinlich damit eine Abschrift des Zeugenverhörsprolololles ge» meint sein, slir welche er Stempel habe bcifchaffcn müssen; belangend das Errotulirun^sgesuch, so sei dasselbe nothwendig gewesen, da er die Vollmacht exrotuliren mußle. 'j ugc Mathias E. gibt an, d.iß er die fraglichen Stempel per 2 fl. 22 kr. aus eigenem Säckel gezahlt habe. Iu Bezug auf den Geisteszustand des Josef Slull bemerkt diefcr Zeuge, daß er fehr gelstcSjchwach war und fehr gerne Processe führte, wenn auch ohne Rücksicht auf Erfolg und Vortheil. Das nämliche bcslätigr» die Zeugen Katharina S. und Jakob K., letzterer mil dem Belsatzc, daß Slull in der ganzen Gemeinde für geisteSverwirrt gegoltn habe. Sohin gelangen die lcylcn zwei, nämlich das sechste >lnd siebente Factum zur Verhandlung, bezüglich welcher dem Angcllaglen einige, in die von den Parteien llquidirten Rechnungen ungebührlich eingesetzte Posten zur ^'asl fallen. Wegen der Oleichheil des Gegenstandes wollen wir kurz erwähnen, daß Prcuz auch diese Posten als Irrthümer seines ilanzlcipcijonalcs hinstellt; er, Angeklagter, sei mu Geschäften derart üvcrhäufl gewesen, daß es ihm unmöglich war, jede Rechnung genau zu prüfen. Hierauf stellt Vertheidiger Dr. Razlag den Antrag, es wolle der Gerichtshof Mitglieder dcr Ndoocalenlammer als Sachverständige darüber einvernehmen, ob es nicht häufig und leicht geschche, daß in die Rechnungen, welche von Advocate« an die Parteun gcgeben werden, irrthüm-lichcr Weise Posten eingesetzt werden, ohne irgend welche betrügerische Absicht; sernerS wollen sich die Sachverständigen auch darüber aussprechen, daß es gar nicht ungewöhnlich sci, wenn Advocate» ihre Expense» vo» den Parle«cn außer» gerichtlich liquidiren, um dcr Gefahr eincr allzu geringen gerichtlichen Adjustirung, wovon einige Fälle bekannt seien, zu entgehen. Der Vertreter der Staatsbehörde erklärt sich gegen die beantrage Einvernehmung, da dieselbe der Strasproceß' ordnung zuwider lause, indem man dann alle Angelegenheiten, welche Advocate» betreffen, einer Jury anheimstellen würde. Die Frage, ob im vvtliegenden Falle Irrungen »n dcr Rechnungslegung unterlaufen sind. sci eine Thaifrage, über welche der Richter entscheiden müsse. Nachdem der (Ycnchishof über die gestellten Anträge berathen halte, verlündele der Vorsitzende den Beschluß dahin: Es werde von der beantragten smvcrnehmung der Each, verständigen aus den von dcr Staatsanwaltschaft ange» führten Gründen Umgang genommen. Hierauf erklärte'der Vorsitzende da« Neweisverfahren für geschlossen. Die Echlußanlräge begannen gestern früh '.< Uhr. Locales. — (Für den Feuerwehr-Kranlenunter- stützn ng« verein) haben die Herren ^. Miknsch und Johann Bach jc 5 sl., e,n Ungcnannlscinwollender 1 fl. gespendet. — (NuS dem Beam l euve r e i n) Der von der Lentralleitung dcS ersten allgemeinen Veamlcn>Vcreines der österr. ungarischen Monatchic in Wien nach Hrain enlseudcte Bevollmächtigte Herr Eduard Woznialowsli ist wieder nach ^aivach zurückgekehrt, um nun auch hier die Vereins Iiueicssen eifrigst zu vertreten. Dcr gcnannle Be. vollmächligle ladet fämmllichc Staats', Bandes», Herrschaft?', Industrie» und andere Privat Bcamlc, Glmeindc.Vcrtreler, Advocalen, Mtaie, Professoren und Lehrer, Ossinere iu Aclioität und in Pension, Mililärparleien und Seelsorger,c.! :in, sich lediglich «ur in ihrem eigenen Interesse an diesen verein anzuschließen. Jene Privalbeanilc, welche weder für ihr Alter noch ihre Erwcrbsunsähic,ssit seitens Ihrer Dienstgeber irgend einen Anspruch auf Versorgung erheben können, werden auf die vom Vereine erst kürzlich ins i'eben gerufene „Invalidität«»Penston" nach dem Principe der „englischen Iurv/' welche die vorzüglichsten Chancen bielel, aufmerksam gemachl. Der Bevollmächligle ist im Hotel Elefant einloglrl und nimmt allenMige Beitrittserklärungen auf; auch können nölhigenfalls Nuffchlüsse in jeder, die Vereinsangelegenheiten berührenden Richtung bei demselben eingeholt werden. Die Centralleiluna. in Wien glaubt sich dcr berechtigten Hoffnung hingeben zu können, daß nun auch die Herren Beamten ^aibach« dem Beispiele ihrer SlandeSgenossen aller reich-Ungarns solgen werden. Der Verem erfreut sich in letzterer Zeit einer sehr regen Theilnahme und mithin auch eines rapiden Aufschwunges. Derselbe zählt nahezu 30.000 Theilhaber und Hal bereits in der ,ttlirze seines Prospe« rirens schon über 11 Millionen an gezeichnetem Capital erreicht. Mögen die vom 'Veamten.Bereine so oft und namentlich in jüngster Zeit bei der hohen Negierung und sämmtlichen hervorragenderen Instituten und Prlvalanstal» ten unternommenen Schritte und Vorkehrungen bezüglich der zeilgemäßen u»d dnugend zu wünschenden Verbesserung der materiellen Lage deS Beamtenstande« ermunternd zum Beitritte aneifern, denn nur mit vereinten Kräften kann um fo früher jenes Ziel erreicht werden, welches sich der BeamteN'Verein zur Aufgabe gestellt hat. — (G enera lv erf am ml u n g des Handel»-Kranken- und Pension«.Verein« inkaibach.) Diese wuldc vorgestern den 2tz. Jänner l. I. um 10 Uhr Vormillags im Sitzungssaale des hiesigen Ralhhauses abgehalten. Anwesend waren, als Vorsitzender: Director A. Dreo, «'< Directions- und ."»4 Veremsmilglieder. Der Vorsitzende begrüßt die Versammlung mit einer kurzen An« spräche, worin er die Mitglieder zur gemeinsamen Thätigkeit ersucht, und eröffnet die Sitzung. Ueber Antrag eines Vcrcinsmitgliedcs wirb bei dem Umstände, als der Jahresbericht pro 1^71 bereits in den Händen sämmtlicher hlesiger Mitglieder sich befindet, von der Lesung deS Berichte« über die Vereinslhätigleit und des Rechenschaftsberichtes Umgang genommen. Dcr Revisionsausschuß erstattet über d,e vorgenommene Prüfung der Kassegcbahruilg und der Ver« nwgcnsbilanz den Bericht und erklärt, dieselben als voll» kommen richtig befunden zu haben. Die wirklichen Ein» nahmen pro 1^71 betrugen fl. 2'.<5I.O5, der Zinscnertrag von den Amv.Capltalien beziffert sich auf st. 1497.12. Die wirklichen Ausgaben belaufen sich auf fl. 1tt63.6k, dar» unler die Krankenpflege, die zettweifen Unterstützungen, eine Pension und die Beerdigung von 4 wirklichen Mitgliedern im Gesammtbelrag von fl. I.^il.Oii. Das Vereinsvermözen hat sich im abgslaufcnen Jahre um st. 1066.54 vermehrt, und betrug dasfelbe am .'li. December 1^71 die Summe von st. 2^.O'.1O,24. Bei dem Antrage der Direction auf Genehmigung einer, das Zinjenbudgel um fl. 420 5.dnung»wege ^eine entsprechende Situation schassen wolle, d« e« den 1tt8 Lehrern gestattet, im Sinne der neuen Schulgesetze en<> sprechend zu wirlen. -^Hu Gunsten des Schu lps en n igs) für^ ««« Echullinder im Bezirle Littai findet am 3. Fe. drnar d. ), im Bruderladoereinehaus« in Sag or Abend« 7'/, Uhr ein SchullehrerconceN statt, dem sich dann eine Tauzunterhaltung anschließt. Wir hören, daß auch hu», her viele Einladungen zu diesem Feste ergangen sind. Im Interesse des edlen Zweckes, der die wärmste Unlcr ftiltzung verdient, ist zu hoffen, daß diesen Einladungen persönlich oder wenigstens durch Einsendung einer Spende allseitig Folge geleistet werden wild. (Aerade zum Beste» der Schule soll lein Menschenfreund zögern, sein Scherflein beizutragen; das Fest m Eagor dielet jetzt die fchönste Geleyenheil. — (il u « dem «mtsblalt.) Slraßenbc>U'?ici-l«ion am 12. Februar bei der Bezirlshauptmannschaft Kram» bürg. — Kundmachung wegen Oeltendmachung der Nichte aus em bei der B lr.) umfassen, ist im großen Octav-Formate mit Illustrationen ausgestattet, und erscheint im Verlage bei A. Harlleben in Wien und Pest. Zur Bequemlichkeit des PublicumS be- l sorgt dte Buchhandlung Jg. v. Klcinmayr und 3- Bamdcrg ^ Bestellungen. ^effentlicher Dank. Zur H h r i st b a u m s e ie r am 21. Iiinner d. I. «m Tn-sabeth-Htinderspilnle wurden wieder folgende Tpcnden tinftrfendel:! >. In Gel' l. Pon der hochwohlgedornen Frau Laudt«vrilside>ltln Marie Wurzbach Eoln, o. Tanuenberg.......20 st. », j. von Frau Schnpeutz 67 Stuck ähristbaumlerzchen; 4. von Herrn Wollspinnerei-Director Kraupp l St. Lottonina; 5. von Frau «laroline Rudhalzer 1 sact Erdäpfel und Vaclwert;! 6. von Frau Ietti Milusch 2 wattirle Vettdcclen, 4 ^,'cinlilcher, 5 Zchachteln Spielzeug und 5'. Pfund Kalbfleisch; ? uon It?rer Durchlaucht der Frau Fltrstm Vtetternich-Ninne: durq l Stock Zucker, 3 Pfund Gerste, 4 Pfund Rei« und Bisqilil«; ,> von Frau Caroline Schonta l wollene Hauben; , !». von Fräulein Issefine Tchonta 5 Lllen Cambnck; ! 1", von Fran Marie Pni«lo 3 Nachtleibchen, 1 TammtjUckchell^ u«ld l Wolllragen; ll. von Fräulcill Natalie Pnisto Vilbcr nnd Spielzeug; ! ! von Frau , l1,!-l! und o«. die bei Erwachsenen und «mdern ihre Kosten 5)0fach in andcren Mitteln erspart Auszug auö 72 000 Genesungen, an Magen-, Nerven-, llüttrleil)?:, Brust, Lungen, Hal«-, Stimm-, Nlhem-, Drusen-, Nier^»: und Blasenleiden - wovon auf Verlangen Lopien gra-ti« und fsllnco gesendet werden: «tertificat Nr. 64210. Neapel, 17. April I8l« Fleisch, erspart die ttev«l«,,l:>«!-», bei Erwachsenen und bindern !><» Mal ihren Preis in Arzneien. In V!cchbiichs?li von j Pfnnd fl. 1.50, 1 Pfund fi. 2.5,0. 2 Pfund st. 4.5.0, 5> Pfnnd fl. 10, 12 Pfund fl. 20, 24 Pfnnd fi. 36. tt<>v!«I<>.'»<^s« , ii4 Tassen ft, 2 50, 4tt Tassen ft. 4.50, in Pnloer für 120 Tassen st. 10, filr 288 Tassen ft. 20, für 57« Tassen fl. 36. Zu beziehen durch Varry du Varry 4 «lomp. m ^l«», ^«.U2,ol»«»»»s Ilr. », -nd speceieihändlel'!'; auch versendet da« Wiener Ha»« nach allen Gegenden gea.?n Po ! mweisung oder Nachnahme. Neueste Post. Wien. 2i1. Iünner. Die „Vlontagsrevue" meldet, die Verhandlungen des Subcomiti?'« dts Velfassunsss' ausschusses über die galiz,sche Rtsollltion nehmen einen günstigen Vellauf. — Da« genannte Blatt erfährt, daß ThitlS blabfichtige. am Handelsverträge mit Oesterreich zu rütteln, una zwar zunächst durch Zurückziehung der Vortheile, welche d«r österreichisch-ungarischen Rhcderci in Ansehuiig dcr Flag^engebühr bewilligt wurden. Klagenfurt, 2H. IHnner. Ge^en den C 'plan Polly in ÖberläriUcn wulde die sllafgerichtliche Unlcr« fuchuüg wc^'i, ztllü^elmißhsauchs eingelellet. Die Ele< ricaltn fanat,si,en die Weiber in Obellärntcn - es stlhcn Conflicte zu btfürchten. F,lestraph»sct»er ^e»^»>lc«u,4 l onm 2!» Jänner. 5»pecc. Mt!»lli»,ne» 62.70. - 5»p,r,- M.^lliqiil« mi> ll»al.A',l-h.'n ?2,1ü, lW'sr ?!^,!t «lllrheu ls»«:.,'/). Vanl-Acli,'.! !V)2. 3r,^„-«ten 246.2.^. - London 114.35,. - Silber 112.^0. - « , Mtt,„. Ducaten 5.43 - Nnpoleono or i<.09 Da« PoHoamvsschifs „Holsatia," Capiltl» Bareiib«, ist am 22, b. M. wohlbehalten in New-Iorl angelomm^n. !Handel und Wolliswiitljschasllichcs. ' Wocl>e»a»sweis der 9tationalba„k. Tie Eüua tllln der Vaut hat, wic a»^ d,->n leljlcn WochcnausweiS zn ent nehmen, eine Mllerl'che VcfslN! lz erfahren, Dcr Äanlnolenuüilanf zeigt eine Abnahme von 3/>.'l2.'M) ft., währrod gleichzeitisi ds> Escomple sich nm 4,10^,5.! I» fl >:,>d der Lomlli-d »im !«'ii.s»0l» ft. vermindert hat. T>er Staalsnoteliumlauf redülirte sich qleichfallH um l«2.«7 ft. Die Zunahme de« Melallschatze? b.lrägt 17!» 2'.'» fl. bei einer Abnahme der Silbcrwechsel um 182 237 st. Angekommene fremde. Äm ^>>. Jänner i:>«s»nk. Pototilig, Kannen. — Ritter, Triest. ^ Ni,le, Kralau. -- Hügcr, l. l. Lienterant, Giirz. - Flecker, Ingenieur, F»zine. Ro^njlli), Htaujm, Wic». Hlemprrer, Kaufm.. W,on. U<»«>» HVl«»n. Nußbani», ,sm., Wie», — Seeger, Kafm, Wic». — Zenil. Doctor, (^az. — Benedil», Kaufm., Wien, ' — Kulla, Kaufm., Wien. - Arnstein, .ttansm,, Vrnuu, ilottozichungen vom ^7. Jänner. Wien: l^ ')7 85) 5>:; l'i. Oraz: 60 02 30 87 «2. Theater. Hente: Zum listen malc: Die Vrinzessin von !rape;„nt, Komische Oper i» ^ ^cten von Hopp. Musil uon ^ffsnl'ach. .zlteleorolossilche Heoslachlungen il» Uubuch.^ 5 .-tz i ?y zs : " 3 ^^ 6^Mg? 740 ^» ^I.« 'N. schlvach lrlll't 29 2 „ N. 740.44-1-2.« N, schwach lrttbe <>.,,. i c>„ Ab. 7l0.i, ^ 1.» N. schwach trilbe , Wolleudecle den ganzen Tag geschlossen, die Verge in Wollc» g'hllllt. Da« Tagcslmttel der'Wärme -s- I «", u>n .".I" «ber dem Normale. Beraulmoitllcher Neka^nr : I i n M a y r. 5 Danksagung. Allen, welche sich an dem Leichenbegängnisse des vorgestern zu seiner letzten Muhe bestatteten VereinS' Mitgliedes Herrn ju zahlreich betheilistten, wird h,efi»r der verbindlichste Danl abgestattet, besonders aucl' den Herren Sängern des Litainica Chores fur ihre freundliche Mitwirkung bei der Iranerfricrlichleit. 5,'aibach, A<». Jänner 1«7^'. Von der Tirection des Handels-Kranleu- und Pensions-^crcines. All" « l. -^».» ilUlen 27 Jänner. Die Vürse war fcst. Neallsirungen fanden in umfasseuder W«.ise stall, u^rinocht'-n jedoch »icht d,n Sla»d dcr Kourse z» bscmsliisjeii I»b s,>» H--DlllleNvlsll^l. fchrilntte man sich auf die Vchauptung de« Terrain«, ohne ,u einer ausgiebigen Fortsetzung der jllugst unterbrochenen Hausse den M»lh zu fllhlen. ^. <»ttg,'». <mdlillest zn 1<0 ft. tj W. in 3i!b« . . 121— 121.50 »». «»undlnlla,tuns«'c>bl»aatio,,,n l<^l l(>" st. l^cls llKunrr «»bm!n ... ,,lbp i« - i«1 — Ungarn.....5 „ 80 25 <^l ^. Andere öffentlich« Nnleh,« Tonaureg>ll»rllng<»lo!e zu 5 pLl. v«, '.^5,0 U> g. s'senbatinalllehcn zu 120 fl. ü. W. Silber 5,'^ pr. ZtUcl 11i» 112.2?» Una PilUlllruanittz«!! >»> l G»Nck 109.7b 110- Wiener Tommunalanl^eu, rilcl- Velo W°a« zahlbar h ptt. fUr XX) ft. . . «V - «9.50 N. Actlen »ou Vlankinftirnten «K,l^ Waare «nqlo-ilftcrr. Va»l.....348 75 349.^ «antverem.......3<>7.M 308.N «od::,' 175. -Escompte-Htsellschaft, N ». . 1030-1040-ssranco-öfterr. Banl . . . . l< Vft.iv > lfran'..I«sevb«'V»bn .... 209 20!» 50 Lemberll,-Czll».«3afsykr,V»hn . 1.5,0 . siaatsbahn.......4l2 — 4l3 — ZUbdahn........21« 50 2l»75> i3ud.:,llrdd Verblnd. Vahn . . 1t<2 — Theiß-«ahn.......266 - 2»6.5^ Ungarische Nordostbahn . . . 166. - 166.50 lluaarlsche Ostbahn.....153- I53.l^) tramway........238. 235 ii() V. Vfandbrltfe (f"r 100 N ) ^.llg ttss Vod^n-sredit Anstalt <^eld Vaare nerlesbar ,u b P«lt. ,n silber 106 ^ 1^6 50 ^t<>..n33I.rück,.,u5pEl.in0 89 75 «». P»iorltät«oblistatlonen. Vi>lti wall« Hlls.-Vestb in B. ver, (I. Vmiss.) 95 6.5/1 jrauz-Iosephs'vihn .... 102. 10225 H.larl ^udw.N.i.G.,«».! 2m. 107.— 107.50 >sierr. V»^w>^«^n . lOskH 102.70 <3,l»> Waa^e siebend. Vahn lX)Fi-, «l .-O.z2'>0fl.,. 5"„«l»i1lX,st. 96 50 96 75 SUbb.i6 50 litt 75 »«. Vrlvatlos, sptr Tmck.) «lrebitanstalt f. Handel u. Hew. G,ld Vaa>e zu 100 ft. il W.....,90^ 19«».^» xindolf-Btiftung ,u 10 st. . . I4.:,<) Il'.l»" Wecks»i (»Mo«) «,,d Waa" Augsburg siir 100 fi Mdd. W. 9« 25 96 4<» Frankfurt a M. 1(^0 fl. hetto 96 4.? 9^.65, H°.nbnrg. fur Ilx) Mart Oanco «',.- «'» l0 ,L°nd°n. für 10 Pfund Oterlmz : 14,55 l 14 5.0 Pari«, für l00 France . . . 44 50 44^ ! Eon?« de» G«l»so»te» I «Aell, Wll«l' !K. K'tünz-DntaUl. . 5 ft. 4b »r. l> st. 47 lr. i^iap:.lenn«d'°r . . 9 , 09j , 9 - Wi ^ Preuß. «lasssnscheine I ^ 71 . l . 7lj-!?.ld,r . 11^. .- . N3 . 35 - lltrainische t«ll°stun,« . Odligationtn, Pri»