Uk»«k«l«t WAod«ntU«I» «O«t»G««t Lotv!ftt«thl«g llOllßv« INw»Mb«N ß>t. ZS70» »0Wt« V»»W«tti«9 ««< Snotl^niok»,«« ls»<«?on »«wnted«« k^' S024» WckMXZI^, ul. 4; in »U0QNK0. l>««tttjGV« ulie» G ?«I. ZGGO4 ^n » «n ö^Hkido»: ^mcieovs Ul. 4 ä«z« GipkOtOZ ^l»kotON. m»n»tl. 2Z L)in. 24 Oin. äu'eti s^os! lno5.«1. ZZ l)in. «üi «ja» üdfig» ^u»l»n6 mon»tj. 23 Oin. I^inttlnummv« SO u ? l^ si ^»nu»krtpt« ««i^n nieks Mariborer.Mtm Rumänische Innenpolitik OO Auch dw k'hlcn Ersajzivahlell in Vllka« reft und einigen Wahlbezirken hal?«» trop der sch!?lnbliren liberalen Erfolge keine Klä« rung der Jnnenlage Rumäniens sjebraäit. ^Ler Schwerpunkt der Lage befindet sich n>c-der in der ^Iliegierunq, noch in der Kcnnmer oder im senat, sondern im Perbandlungs» saal gegen die Eiserne Gard<' und bei den ?^'llhrer der augenblicklich machtlosen natio-nalzaranistischen Bauernpartei des Dr. Ma-niu. Wie die Liberalen die letzte Wahl durchgeführt haben, mit welchen Mitteln die liberale Kammermehrheit zustande gekonlmen u^r, ist hinlänglich bekannt. Jedenfalls mu-tete es den ausländischen Beobachter etwa? befremdend an, das; die Bauernpartei, gestern noch der stärkste Faktor der rumänischen Innenpolitik, sozusagen ilber die Nacht in eine bedeutungslose Minderheitsposition abgedrängt wurde. Die Partei des Dr. Maniu niurde ein Opfer der liberalen Wahlmache, während die Etjerlie (^icude de«) d'ornel -)elca-Eodreanu der behördlirl^en Auflösung znni Opfer fiel. Es ist der Regierung besonders nach dem Attentat auf Dura ied»'r Schlag gegen die Opposition erleichtert worden. Die Frage, ob die Opposition aber auch zertrümmert wurde, ist nach wie vor ungelöst geblieben. Auf die 'nnerpolitiiche Lage eines Landes talUl inan sehr oft darau.^ schlies^en, wie sich der Tlliat'^amvalt in eineul der Opposition geniachten Prozesi verhält. Bot der Monster-Pro^^es; gegen die Führer der Cisernen l.^rde schon in der Borwoche einige senisationelle Ueberraschungen, so z. B. die aufseliener-regende Einvernahme des Marschalls Ave^ rescu und lene des unabhängigen Liber.ilen-fi'lhrerö Tino Bratianu, so kann wohl siiglich behauptet werden, das; das Plaidoycr des Militärstrafanwalts vor dem Vukarester Tribunal die letzten schleier zerrissen l)at. Die Lage des Kabinetts Tatarescu gegeniiber der Opposition ist jetzt sckiarf nmrissxn und kann als Zwangüage erklärt werden. Es ivar von vorneherein klar, das; die TodeSstrake gegen Constantlnescu und seine beiden Äom-^ Plizen im Attentat auf Duca nicht beantragt werden würde. Es blieb dabei, das; man die lebenslängliche .^1 erkerstrafe beantragen iver-de. In diesen drei Fällen lautete die Anklage auf Mord. Beihilfe am Mord wurde lediglich dem Mhrer der Eisernen Varde Zelea-Eodreanu und dem peivsionierten General Eantacnzino zur Last sielegt und dafiir Bestrafung gefordert, während für die übrigen 47 Angeklagten — lauter Unterführer der Eisernen l^arde — aus dem Munde des Militärstaat>?anwalten stellvertretenden Außenministers anch darin liegt, den Besuch des österreichischen Bundeskanzl^'rs Doktor Dollfuh in London vorzubereiten. Dieser Vesuäz des Bundeskanzlers würde, wahrscheinlich mit der Eröffnung der Londoner österreichischen Ausstellung am 16. April zusammenfallen. Absi^k ten Italiens im Donan-wirv London besuchen Londo n, 1. April. Die italienisch.' iXegierung hnl mit Rüct ficht darauf, das; ain li). April Büi^ der Abrüstungskonferenz^ zusanlmentritt, all ' Hebel in Bewegung gesetzt, nur England davon abzubringen, das; englischeriei:.' Fraut reich irgcndwel(t)<' Sich^rhcitsgciranti,. gc-währleistet werde. To ist auch sie Mission des italienisrl)<'u Unterstantssetretärs T n-v i ch zu verstehen, der l)eute in London eintrifft, um der englischen Ne^'erung sc>-wohl in der Abrnstungsfrage als auch in d.'r Frage der italienischen Aktion im Donau-räum Aufklärungen zu geben. Wie verlautet, ist mau den italienischen V'>r»lellungv'n gegenüber in London ziemlich <'ing> stellt. Bertrage'"' wolilwollend >u 7^^ Denlsche '^li^-lonlnlgesellscha'l im gen Jahre ihre gauze !^trafl und lion doraus licl)teu, der Erjci'liei^inig v''u '>v^'I)stliffräun!eil und ZiedlliUj^e^v^'in.'len ii. den i>-.".lsicheu Beuolteruug'^ül'eri^l'.iis; di^ neu. L o II d o li, l April. Die engtische Zegelsliigeriii Äis', M eali u iü gesleru in ?'a'nn'lndt li!'sl>nut und in >U^iln zivischengelandt'i. Fliegerin fliegt vlin inuii >^/i"lsiel in'.d N'ill von Ostende am 0. April deu '.'leriiicl tanal überfliegen. ü r i «'t>, Aprü. Devisen: Lrindon !.').!)!>, '.iteivn'.nl a:Inn'» Prag xVien 122.875. L s n li l i a n li, l. April. Devisen: Bev tin l.^'is>.8ii— ?lindon 11ii»',—l7?.l'!, 's -check ."lN).>^7. P^iri.^ . Prag 1 M'.?!), österr. Schilling lPriva clearin 9.10—st.20. llm die AbrWungskonferenz Henderson wird die Vertagung selbst vorschlafen, da keine greitvaren Resultate erzielt wurden L o n d o tl, April. Da der bisherige diplomatische Meinnngs. anstansch über die Abrüstungs- und die Li^ cherheitsfrage noch inlmer keine greifbaren Resultate gezeitigt hat, nimnit man in informierten britischen Kreisen an, das; e n-derson in seiner Eigenschaft als Präsident der Abrüstungskonferenz beim Zusamiuen-tritt des Büros der Konferenz am w. April selbst die Vertagung beantragen werde. G e ll f, 1. April. Die Ratlosigkeit, was das auf den 10. April einberufene Büro der Abrüstungskonferenz tun soll, hält noch immer an. Inzwischen sind die Einladungen an die 1.'» Mitglieder bereits zum Versand gelangt. Als Tagesordnung enthält die Einladung lediglich den Hinweis darauf, dah .^lenderson in der ersten Bürositzung, die uachnrittags unl 16 Uhr beginnt, ^nen Bericht über die seit den» 22. November 1V3Z stattgefundenen diplomatischen Verhandlungen in der Abrüstungsfrage erstatten wird. Was dann geschehen soll, weik hier niemand. B e r l i tt, 4. April. Die Stimmung in hiesigen RegierungS-kreisen bezüglich der Einberufung des Büros der Abrüstungskonferenz wird wie folgt geschildert: In Deutschland wird man nnit mit aller Ruhe beobachten, wie weit die Gen fer Konferenz, die jetzt wieder in Gang gebracht werden soll, ihren Namen als Konferenz zur Begrenzung und .Herabsetzung der Rüstungen wahrnehmen kann. TS ist wenig wahrscheinlich, daß sich diesmal die Gemüter wieder so weit erhitzen, wie an ienem denk- würdigen Oktobertag, wo man glaubte, ohne Deutschlnd ein Abkoinmen festsetzen zu können, das nian dann dem Reiche aufzwingen könnte. Ueber eine solche Taktik macht nian sich — so lauten die hiesigeil halbaintlichen Envägungen — weder in Paris noch in London Illusionen. London, 1. April. Der Beschlnf; der französischen Regierung, den seinerzeit aufgelasseneil U-Bootstützpullkt ill Ealais gegenil^r Dover ausznbanon und die gesamte U-Bootflotte dortselbst zn konzen^ rieren, hat in englischen Kreisen peinliche Ueberraschung ausgelöst. Die Presse ist sogar der Ansicht, das; Frankreich auf diese Weise unmiftverständtich gegen England rüste. ^n diesem Zusamlncnhange wird auch betont, das; man diese Ma^nahine als Beweis dafür ansehen dürfe, das; Frankreich die Sache der Abrüftuugskonferenz als gescheitert betrachte. Dmtsche Aolonialfragen Intensivierung der kolonialpolitischen Pro-paganda. Berlin, April. Ill Deutschland ist iin Zusammenhangs uiit dem 50jährigen Bestandesjub länln der Deutschen ikolonialgesellschaft eine aus;erar-dentliche Intensivierung der Kolontalpropa-ganda für das heurige Jahr geplant. Wie das „Berliner Tageblatt" in diesenl Zusammenhange berichtet, sei luan in mas;geblichen ausländischen .^treiicii nicht abgeneigt, die auf Deutschlands ^7oloniell sich bezie^'nden Bestimmungen des Bcrsailler Mann und Vferb vom getötet '.!''ei To>n/ale in der von ^.'iul'Isaii.'. ereignete sich Tiens'.ag '.'il'ruti schiveres Unglüct, da-ö ein Melisai.'ulelx'n ' ' d-'rte. Etlvas vor Uhr kelivie dir süstüi rige .'^ältteliändler 7. u : ^ r u!, > Veliki Meuge-^ unl s<'in.'!ii Cinipuin'er Da eulpsiudlich iatt war und eiii > 5ci>neetre!!i<'u <'iusetnc. luickellc ^'^'aini s^'iueu !>ivpf ltl eine Plac!)e ein. iiln vor ^ nufreundlickien Witt.'rnng be'ier ;!> sein. Dies gereichie ihui j^'doch .^uu'. Ä)<'rs?i:u>^ nis. Die lliu den «itops gewiäelle Pla.'sal?r, in de^' e:' sä'v.-el'u' n'aln'uahiu, uiar es I.'eiv'its ;>l iväl Di^' !!.'n f^>inot've erfai'Ue da^/ (^'»elährt ni?d !>uv Vferd auf der stelle. ?<'r '-I^eiu', r durch d<'u ciuig^' dert uud inil ^^er'Mnieilerte!!' tot neben d<'iu ^'^ahudainul ^ tvmotivfüln'er gab ^;luar l^/.'lieuda:np', l'eui konnte er da'5 linglncl n!che ivurde in d!<' Tol^'nuiuiine^ uber^nb' Xnider hiuterläiu füuf, bereilc^ er'va.i'ie'.'!' ji^iud^'l'. der Regierung. Wird der Antrag des Militä'^ staatSanwalts von dem aus fünf Genercklen zusammengesetzten Gtrafseliat bestätigt, dann ist die in der Opposition erlvartcte Mine aufgeflogen. In diesem Falle rechnet lnan mit dem Rücktritt der Regierung. In welchem Fahrwasser sich der Prozes; übrigens befindet, geiht aus dem llnistand hervor, das; der als Zeuge vorgeladene Au^nmillister TitnleScn überhimpt nicht rm den Richtern erschienen ist. Indessen «scheint sich zwischen der von Dr. Manui geführten nationalzara-,listischen Bauernpartei u,ch der illegalen Eisernen Garde eine stille Annäherung vollzogen zlt habe«, die auf die koininende Macht Übernahme «inMMt ilft. Die Dinl!,erpoli» tisäien Standpunkt ali«^ gt'^ieln'u u'Xl> sehr Interessantes z,utage sStder»». !V!j!cii ?enie. man !iat sie nici^t immer Izei sic!^. >venn lnsn I^ust ctraut iistte. i)enr' !i.'!u itzrer Prazic'., d,i jic nichi einullU die für t>i^ ..MariSorer Zeitung" N»mm» 77. Donnerstag, den 5. April 19Z4. Mitgliedschaft bei der Ädvokatentammer er« forderliä^n Beitröge aufbringen tiwnen. XX) RechtSamvölte konnten am 3l. März ilicht einmal W"» der MckstAnde bezahlen. Da die Mitgliedschaft zur Kannner obligatorisch wird, wird dielen Rechtsanwälten inm dic Praxis entz^oge„ werden. Außeanttiilfi«» Livtie niß »ach Ankam A n k a r a, 3. April, lAvals.) Tie Anatolische Nachrichtenagentur berichtet: Der jugoslawische Auhenmini--ster Bogolfub I c v t i c trifft am 25. April über Zofia in Ankara ein, um den feincrzei-ligen Besuch des türtischen AußenniinisterS Tcmfik Nttschdi Ben in Beograd zn erwidern. Bulgarien bietet einen Nicht angriffspakt Als Surrogat für die Nichtteilnahme am Balkan-Pakt Baltan-Pakt durch Athener Venst ratifiziert A the n, April. Der l^riechische Senat i?at den Balkanpakt nach einem einc^ehenden Erposec des Außenministers M a I. i n! o s einstimmig ratifiziert. Cankovs Kamps Der Zchickjalstampf zwischen dem bulgarischen Parteihader und de» Wortsiihrern eines antiwitären Regime». ^ f ' 'i. April. '.^ie zu''ainmenqewünclt»i.?alitil'n, die tiic Zrbia^'.je un^ damit auch !^av ^^lnbint.'tl Mu-.'ano^u l,el?crrlcht. ist alle.n Anschein nach in Auslösunc^ ^^chrui kürzlich er-- solcjtc ^ciniisilin de!» llntcirich^i?mtnitt^rc' B , li ^ l j e v und der >ionslitt zwischen k>em radikalen Vcrsebrsnnnlslcr o r st u l-k n u Uli! denk ,>!imilznnnistec -?»ls a n o in ,'>ragi' der Eisenbahntrvdit^ .j^'igten, lvii. lies siä) die Pactciemvirts'chaft init is,ren -pl'jzcu uni> kleiu^'ir Affären eim^efresfeii hn: ilnd wie labil di'.^ ^itnatioii dieier Regierung ist. Dil.' >trone iicl?l den« Treil'en inn^'rhlilt, t>cr Parteiinäs^iti ^;<'rjplittcrten ^olimnje mii licfer Bcsc^rk^ins zu nnd wiiii'cht eine !»ilclrun^ der lvl'snrittltUie .,on s^runi, auf iierbeizu-nihren. Ä>, wi^ die Dinge aug<.'nblicklÄ) stehen wird aber Mn.^anon auf Grund eines Partei-tlimpr^mlsse.' walirscheinlich auch I^ie ncue '^egierunl^ bilden, wird alio vorläufig noch keinen lZyskt?,nwech>cl qeben, wie ihn ?»er frühere Ministerprasidenl Slserander k o 1, leidenschastli5 !^'andes ist ferner der Uuistand, üast auch die libcr die Parteienlnis;wirtschnft eut^ läusäiteu Baut.'lttpar:eil<'r sich sehr ''tar? Cansov genähert lzaben. Borlcnifig wird ^-in Komproniis», der Zobranjcparteien noch zu-standeknttlmen. (5rst dann, wenn dieser vroinis; in seiner lilliuüiir gesck>et!ert sein inird, dl'lrsten die i5hanc<^n l^'ankovs leiseu. Prag, 3. April. Der bulgarische Ministerpräfident M u« s a n o v gab dem Berichtei^atter der „Li^ dove Noviny", Dr. Ripka, ein Interview, in dessen Verlaufe er betonte, daß Bulgarien in Fried«« uich Freundschaft mit seinen Nach, bar» lede» »olle. Au» diese« Grunde ha^ Bulgarien, welches dem ^tkau Pakt aus verschiedentliche» Sriinden nicht beitreten kannte, de» A^chluß van bilateralen Richtangrissspaktenim Sinne des «ellag'Briand-^ktes angeboten. Bul» garien habe diesen Vertrag unterzeichnet, eS »erde sich auch strenge daran zn halten »is« sen. „Wir erneuern jetzt dieses Angebot und find bereit, bilaterale Pakte auch mit unse» ren Aachbarn abzuschließen." Veziiglich der Annäherung an Jugoslawien erklörte Mini» sterpräfident MuSanov: „Vei uns ist die Annäherung an Iugoflawien in allen Gesellschaftskreisen aufrichtig entgegengenom« men »orden. Einige politische Parteien ha-ben diesbeziiglich ihre besonderen Ansichten, doch stimmen sie aber alle darin iiberein, dasx ein ausrichtiges und dauerndes lZinoer-nel»men im Interesse der beiden Staaten liegt." Ter Finanzminlster hatte vorher eine Besprechung mit dem I^inanzdepartement in Washington. Äuba l?at im übricsen in den Vereinigten Staaten große silderkänfe durchs geführt. Neichsminister Rvhm in Dubrovnlk Die Außenpolitik Alfred Rosenberas / Die Lage in Oesterreich war entscheivend London, April. Der „D a i l y Z e l e g r a P h" veröffentlicht ein Telegramm seines Beograder A'orrespondenten, wonach der Stabschef der deirtscj^n 5A und ZT, Neichsniinister ö h m, amApril in Dnbrovnit eintreffen werde. Nöhm reist als Abgesandter deS! !^eitcrs des aussenpolitischen Anites der NTDAP, Alfred Nosenberq, und zwar init der Aufgabe betraut, die Möglichkeiten einer > engen wirtschastlichen und politischen Zusam mcnarlicit zwischen Deutschland und Jugosla Wien zu prüfen. Die Lage in Oesterreich l)a-! l'e sowohl Deuts6?lttnd als auch Zugostawicn ^ ernstlich veranlaßt, gegen die Befe^tigutig I des italienischeil Einflusses in Oesterreich zu mirlen. iZiosenberg sei entschlossen, diese Ge-legenhcit ans.^unüiA'n und die Staaten de^ leinen Elitente für Dents6iland zu gewin lleis durch den Akisrhliis; gnnnim'r -viandels-vertrage. Waffenlieferung für Oes'terreilh che Snthilllungen auf schweizeri' schem Bodcn. B c r n, 3. April. Der „Oesterreickiifche Nachr'.cl)tendlenst", eine von den österreichlsäien inl'rristlsch<.'n Emigranten errichtete .Korrespondenz !n Bern, meldet: Wie aus glaulnvurdiger Quelle berichtet wird, ist ani 9. März in .Äaiserütiersdorf ein 'Zonderzug eingetrosfen war. Der Zug setzte sich aus Ii) Waggons zusammen, einer von di^'-sen 'ilöaggons war fiir das lnilitliris6>e ^^ug-begleitungspersonal bestimmt. !^n ach' Waggons befanden sich die zerlegten Teile von acht lü-Zentlttteterhaubitzen, während in den ilbrigcn seck>s Waggons die dazu gehörige Munition befördert wurde. Die l^örigen vi-.'r Waggons waren offen und wurve u. a. festgestellt, daß jeder von diesen Wagsjons je ein Panzerauto beförderte. Die Lieferuitg stammt aus italienischen Fabriken. Am Zollamt soll erklärt worden sein, das; es sich n!n konfiszierte Waffen des cinstigen si^Vi-ni'cl)en «Schutzbundes handelt. Man kan» Z^ernsel^en. Spionage in Imntteich ' nsationelltn Enthüllungen. - Eine englische Mitteilung. London, ^>. April. Tel Pariser Berichterstatter des „D a i-I n C r p r e s^" uieldel: ^n der allernäch-nen Zeit karin nian sensationelle Enthüllun-' geli iiber Berra: niilitärischer l'^elximniss-e ?>lanlreichs an das Ausland erwarten. 5o ist der größte Teil der Pläne der Besestigun-oen an der Ostgrenze, die streng geheiin ni.:-ren, an Dl^ltschland verraten worden. Deutschen I)t^ben serner den .'»tonstrutti.zils-vlan eines franzi?Äscheu. Maschinengewehres vor! '^-.sieilnlicher Feuerkrast dura; ihre 5pw ..r IN die X>aild bekomuletl." Der älteste Tatdat JugaslawienS gestorben. B e o g r a d, 3. April. .<^eult.' lunrde hier unter großer Teililahnie seiner s^reunde und Bekannte der älteste Col dat Jttgoslawiens zu (Ärabe getragen, Beli niir B i kl j i e, der ui6)t weniger al'^ volle l)3 ^ahre in der Armee diente. M. der ''tönig ließ si6i bei der Veisehung durch den Ordonnan.'.offizier Hauptmann Zlavte A d n ni l, v i «' vertreten. Dalda Dvevod für die Giseme Garde Tie Vinvei^rahme de» sriiheren Minister-priifidenten. — Tie Begründung der Ausbalancierung der innerpolilischen j^rnste Butarc st, 3. April. Die größte Sensation nach der (linvernah--ine des V^arschalls Averes.'u lnldet iin Prozeß gegen die Fiihrer der Eisernen (^/arde zivcifel'whne die Einoertiahme des früheren Ministerpräsident P a j d a - B o e v >. d, der vor dem Tribunal aufsehenerregende Mitteilungen innerpolitischen Charakters machte. Vasda-Poevod, einer der prominentesten Führer der nationalzaran.ftischen Bauernpartei, bezeichnete sich selbst als Taufpaten der Eisernen t^arde. da er deren ^!a-tuten. als ^Innenminister ^stätijU und sogar eimge Korrekturen «n ihnen vorgenominen habe Äaida-Boevod erklärte ferner, daß llach seiner Ansicht die Mitgl:cdcr der Eisernen (^arde niorgen die I^iihrer Rumäniens sein lverden. Als ^nnenmitlister habe er ver'ncht. die ^'eiter der Bewegung zu ill'crzeugen, das; sie keine Genxllttateu ^gehen diirften. solange sich die Bewegung an diese Weisung gel)alten hätte, hätte er sie luich teleriert. Er verurteile lede Art ron (>;ewaltätigteil und bedauere den Tod Ducas schnierzlich. Die (eiserne Garde hätte »nan jedoch nicht auf^ liiseu sollen, iondi.'rtt ihr die freie Cnlfallnng Ihm geht »< gut gestatten nuiisen, damit sie ihr Progranlni in der .^amnier verteidigen kennte. Basda-Bcciiod schloß seine Aus'i'chrungen init dein .^>inweis dnravs, das^ in ^)iume.nien eine ei>-treme Richtung ni^'ln'.'ndiq fei, die d?:n links-gerichteten 'LNremisnuis da>/ »lichl l?lilten könnte. 5tuba in Nevolutlons-fieber Vor dem Ausbruch eines neuen Bürgeririe- ges. — Die Lage außerordentlich rerschürst. Ha v a n u a, Z. April. lAvala>. D'ke ^^ac,e ans .''^uba nimmt jehr^ ernsten Eharakler an. Man erwartet tägliäi j den Aufruhr der Pclizeitruvpcn. Aus dem >'nncrn des !^'andes treffen alarniierende MelÄllngen ein, die darauf schließen lassen, daß inan sich auf den Bin gerkrieg vort'erei' tet. Die '^treikpropaganda ninnnt iiberall außerordentlich zu. ,'^^n Camagnea kam es zn scharfen Zlksantinen-stößen Mischen Zrrci-tenden und der Pol'zei, wobei mehrere Teilnehmer verletzt irui^'en. In vagni la >>wnde verschärfte sich die Lage derart, daß nie Negierung den Belagerungszustand iiber die ^^tadt verl)ängen innßte. Auch hier sandeu blntiae ^-^usäntmeustoße in den Zlraßeu statt. Ter tubanische Kongreß hat das '^^aiuten-gesev, welches die Gold->-iIber-Relation nut Iii:! bestimmte, onnlilliert imd ist .'»iuba dadurch de iacto vonl (^jrldnaud.ii'd a!.'ge"Ul'kt. Oben der Lendeapj.!arat und unten das Entpfangsgerät. Das Bild besteht aus Z0.0M bis W.VW Puniten. Filnrbilder lassen sich Stück in der Sekunde produzieren. Cxkömg Alfons befindet sich zur Zeit an der Eole d'Azur. BundeskommlskSr Schmitz -BürgermMer von Men Die neue provisorische «tadtordnung. B i e n, Z. April. Der Bundeskanzler hat den bisherigen '^undeskonnnissär ^ ch m i h.^uiu Bürgermeister der Stadt Wien ernannt. Der nen^! bZemeinderat unrd auf ü.-'rufständisä^er lÄrnndlage aufgebaut sein und werd.'n di.' Mitglieder den Titel „Nat der Stadt Wien" fiihren. Wieil wird dcnl Bund bzw. der Bundesregierung uninittelbar unterstellt. Die Einrichtung der amtsführendeu Stadträte wi-.d beseitigt. Dein Biirtierineister stehen drei Bizebürgernlx'ister zur Seitl', die der B i'l rgerni eister erneu11l. samch Zentrum des Waffen-tchmuggel« Eine internationale Zentrale des illegalen Wofsc?- ultd der Spionage. - Seu- ielioeUungen des „Berliner Tageblatts". Berlin, April. Wie dcu. „B e r l i n e r Ta eblat t" aus Lüttich (Belgien) berichtet wird, existiert dort nicht nur der Milte!t'untt einer ül'er l^anz Europa verbreiteten internationalen '-pionagegesetlschaft, sondern ^uich daS.^>upt j.iartier der organisierten Wasfcnschntnsis,l'.'r. 'eben den dortigen großen Waffenfabriten stehen dort auch kleinere Betriebe, die sich ensalls init der Er^en^inng von .<^andfener-ifsen beschäftlgn, die durch gerissene '..'nhändler ins ^.'ini?l^ind uerke-iifl n'e;de»l. 'igenbliillich wird sehr viel nach DonnerStnq, den S. April llM. „Mariborer Zeitung" Nummer 77. geliefert, weschniugg^lt wirl» zum Teil mit Hilfe von Kraftivagen, schiffen, per Bahn usw. Die international organisierte Gesellschaft wird in Lilttich von einem getarnten Chef k^eleitet, der om Russe sein soll. Gvtarnt ist der Mann al^z redlicher Kaufmann. Diese Orc^anisation hat seinerzeit t>ic Aufständischen im Irak, in Venter des Kapitäns Brambeck, einer lSjähriflen S6)önheit, bekannt. Prinz Bertix, der Jahre zählt, ist ähnlich wie Prinz Zigvarb, der erst ttirzlich die Berliner KaufznannS-tochter Erika Pahek heiratete, entschlossen, auf seine Rechte zu verzichten ulld an der Seite seiner biirs^erlichen Gattin als einfacher Biir-ger zu leben. Der Prinz, der ein auH.^e.^ich-neter Mechaniker ist, beabsichtiqt eine Werk« stiitle siir Feinmechanik zu erftfnen. Ins«» im «rankenhO«». I st a m b u l, 3. April. Samuel I n s u l l, der von amerikanischen Detektiven von den türkischeil Behörden übernommen wurde, erlitt einen vollständigen »Zusammenbruch. Da sich x^erzschir^äche einstellte, niu^te er in» ltrantenhaus tiber-f'il'vt iverden. Htnderson reift nach «ens. London, 3. April. H e n d e r s o n, der Borsitzende der (Genfer AbriistungSkonferenz, reist Ende dieser Woche nach l^^enf. um an der Tagung ides Büros der Abrüstungskonferenz teilzu nehmen. .Henderson wird sich ein bis zwei Tafle in Paris aufhalten, wo er mit Varthou konferieren wird. Der „D a i l y T e l e g r a P h" ist der Ansicht, daft sich das Bliro nach ein bi» zwei Siimngen vertagen »verde. Sowjetrnsjischer Pestch in «andschneeß. C h a r b i n. 3. April. Der imvjctrussische Konsul in Charbin hat bei den mandschurischen und bei den japanischen Behörden Protest dagegen eingelegt, dak zahlreiche Beamte der sowsetrnssischen Verwaltung der Ostchinabahn ständig Raz^ zien und Verfolgungen von seiten der Polizei ausgejeht seien. Banhous MWon Für die Btrhessnung der ponisä>ftanzöstschen Beziehungen / Bermlttlunq zwischen Polen und der Tschechoslowakei Wa rscha u, 3. April. Es ist jedt sicher, dak der französisl^ Außenminister B a r t h o lt am 2»«. l>. M. in Warschau eintrifft, un, den seinerzeitigen Besuch des polnischen Außenministers Bel! in Paris zu erwidern. Die polnische Presse besc^ftigt sich schon ieht eingehendst mit dem Zinn u. der Bedeutuns, dieses Besuchs reise, wobei auf die traditionellen Freundschaftsbande zwischen beiden Staaten hingewiesen wird. Eingehende Betrachtungen stellt der katholische „Lech" an. während d. einslus^ reiche Krakauer „Jllustrovany Sucher Tod- ziennti" erklärt, die Reise Barthous werde auf die polnische Außenpolitik einen giinstt-gen Einfluß nehlnen. Einen längeren Aussatz, der diese Zusammenkunft des franzi^ii-schen Außenministers mit den polnischen Staatsmännern würdigt, veröffentlich auch der „Kuryer Warzavsti". >>n hiesiqen Kreisen verspricht nian sich auch, dgs; Barchou sich dafür verwenden »verde, die zw'.'chen Po len und der Dschockioslolvakei entstandenen Spannungen zu beseitigen. Horthy gegm Habsburg Ntnerliäie Offensive der ungarischen Legiiimisten B u d a P e st, 3. April, An den beiden Vsterfeiertagen begann eine bc»nerlens>vcrto, in allen politischen Kreisen lebhaft erörterte Offensive der ungarischen Legitimisten in Persatnmlungen und Zeitungsartikeln. Marl graf P a l l a v i e i n i. einer der Führer der ungarischen Legitimisten, wendet sich im .Mllss' MO!!»r M» I»ßi s I?e^ept tils >»!^irim« I^iiieliknten. Knete einen lei« von ll> OK» i,m ViLN erveickter Sctlollkcrstämmen, die sich zu Feind-seli^eiten hinreißen ließen, bereiteten ihr die Freundschaftsbeiveise der friedlichen Negerstämme. durch deren Wohngebiete sie ihr Weg führte. Niäjt weniger als achtmal erhielt sie von einem eingeborenen Fürsten ^nen .Heiratsantrag. Die ^Warzen dachten sich die Sache sehr einfach: sie sollte ihre Leute zurückschicken und ein glückliches Lebcn an der Seite des farbigen Herrschers führen, bowulrdert und angebetet von allen Untertanen. Als Frau Mills zur Ilnterstützung ihrer Weigerung die Tatsache ins Treffen fiihrte, daß sie bereits glitcklich verheiratet sei, zeigten sich die Schlvarzen verständnislos. Den Mann würde man einfach ins Jen-seitS befördern, das sei ein Kinderspiel für die eingeboreneil Zli-ieger! Die meisten fürstlichen Freier erboten sich sogar aiis freien Stücken, ihren .Harem aufzulösen und alle Frauen, die bisher ihre Gunst genossen, fortzuschicken, unl vor den Augen der »reißen Forscherin Gitade zu finden. TS kostete Frau Dorothy Mills die größte Mühe und Diplomatie, um die schivarzen Fügten von der AuKsichtslosigkcit ihrer Werbung zu überzeugen und sich, ohne ihren Aorn »«nd ihre Rachsucht herauszufordern, in Sicherheit z», bringen. Da« Aeegernis erregende Pseifchen. Durch die lSeistesgegemvart eines Abgeordneten wurde inl letzten Augenblick e'N unerhörter Berstoß^ gegen den Sittenk>>der des englischen Parlaments verhindert Einer der Abgeordneten, der sich »vährenh der letzten Nachtsitzung des Unterhauses schrecklich zu langweilen schien, zog plötzlich niehr a>ls Zerstreutheit als bewußt — eine Pfeife hervor, begann sie gemächlich zu stopfen und wollte sie gerade anzüichen. als ihut von je nem Nachbarn das Streichholz aus der Hand geschlagen wur^e. GlÄcklirheriveise »var dieser unerhörte Borfall nur von den zunächst sitzenden bemerkt »vorden, die den zerkniricl) ten Missetäter mit empörten Blicken massen. Na6> der Sitzung bedankte sick) der selbstver-! gessene Älchgeordnete nvit überströntenden! Worten bei seinen, Kollegen, der ihn in letz-! ter Minute vor dem sanr Pas boivahrt hatte.! Denn die Kenner der geheiligten englischen ^ Tradition behaupten, daß das Rauchen im Sitzungssaal ein ebenso großes Vergehen sei, als wenn man in, Getteshaus laut fluchen »vürde. Schach Llubljona - Schachmeister !»«» Sugostawien Anl Ostersonntag setzten sich in Aeograd die Vertreter des Ljubljanaer 56iachklubs mit den besten Spielern des Beograder Schach-klubs zu den Brettern, nnl den Endlamps um den Meisterschaftstitel von Ingoslawien auszutragen. Die Aussichten für die Bertre-ter unserer Schachwelt »varcn liicht besonders günstig, da die Beograder einen internationalen Meister (König) und drei inländische Meister lNedeljkovie, Tot und Tomovie) ins Treffen stellten, »vährend die Linbljanaer nur den internationaleil Meister Basja Pirc aus Maribor als besonderen Favoriten aufweisen konnten. Trotzoein endete der harte Kampf mit einein großen Sieg für unsere Farben. Meister P i r konnte seinen Gegner, den Internationalen König, glatt erledigen. Desgleichen errang der junge Milan i d- ^oisvn 5is je clorvizss nocii gvciockt, s'icii eins 50 viele 5tunc!eii ikrv! i.eken!mitc!om>'Vösc'>O ^osckon plagen m^l^? vnsncisick müksvc»!! ciiess c>lL ciie l-iczus- «ii« >Vösc^e nc>ck feidvn unei fumpein mvl^te! l^evts dfovck» >Vösciis> ^«>5ei»sn nickt mekr Krakt-onci?vitvei'sck>ver)6ung lu sein, «tonn keute giist es Zckiekt kac^ion. koction nimmt cier ciis ^fkeit c>i). k» t5» ja so sinkack: obencis ciie ^ösclie einv/eicken, k) frük Lckiciit l^ciciion in kciltom >^cis!si' auslösen »inci cilo V^ösciie ciann in cier i-ösung mincisstens Minuten l«ocken, clie >Vöscke erst v/cirm, cionn tlt sciivveisen, dis clc>s>^c>ssef klai' lzleibt... vnci fertig istciieVVösci^e! Oiine i?vmpsln,o!^neke!izen sckc>nenci u n ct rciick izlütenvvsiL^e ^öscke «jvrcii äckickt l^ocjion. plag t)>ek niclit scnicni'S /wion Ni a r, der'Sohn unseres Groszmeister? qtei chen NanienS, einen glatten Sieg über seinen Gegner Dr. B r a u n. Es siegten ferner .""^ng Rupnik über Nitolie niid (^wbrov^et iibe: Tot, wogegen die Partien Fnrlaiii : Ne^'elj kovie, ^orli : Petrovie und Silo^et : Bnlo-vit^ remis verlieseil. Den einzigen Sieg tl^'nn-te Tomovie für die Beograkier verzeichnen, der Preinfalk nach lmrtem ^tamvse in die d n ge trieb. Ljnbljana siegte souiil iiliei »ut und errang dannt den '^)«eisiericl)asi>>titei von ^itgoslanneii. .Rariborer ^tung" Nummer 77. ANMvvch, d« 4. April Skizzen von einer Sieaesfahrt Zur lüngsten Tournee der keinen Harmonikaspieler des Sportklubs „Martbor" Alis V c l> r a d wird uns berichte!: .jml'i Taqc dc»! Begeisterung sind vorüber, l^ber überall merkt man noch die 2pure« des 'Zesuchc^ t>cr kleinen Harinonikaipielcr auo Maribor. den Lokalen spielen die ^apel-scn no»ii slonienischc Lieder. Zwei Harnloni-fakttnstler uus der ^umadija haben eine gan Reihe neuer Lieder aus dem Mariborer Programm aufgenommen und die Leute sii'.u l^n die Terte ulit, die sie aus den Proqramn» lieften t^clernt haben. Dtis Telephon unserer Vcograder Filialredaktion ist de» Mnzen T^ig in Bewegung. „Äommen sie bald wie-der-'" — „Wie heifzt der silsje kleine M a lce Lint ne r lnit dem Familienua-'Ni'ni'" Auch die kleine Bogoini! a fand zuhlreich<' begeisterte Verehrer. (Lin SchÄler der vierten Volksschultlasse verlangte telephonisch ihre Adresse. Er will ihr leinen Brief schreiben. (5r hat sie sehr lieb gewonnen, liieint i'r. Die kleinen ^rmonikaspieler wer->e,? das nächste freiwillige Aufsatzthema an dei: Äeogradei -chulen sein. Das ist die höchste (5hrnng, die ihnen zu teil werden konnte. » Man inuß wissen, was da» fitr eiiien Tchü" ler bedeutet: der Äliule d. Z^^erleihung ^'ines Vuche.> ancgezeichnct .Verden. Der tleim' ^ivkooi n i k ans Maribor hat l'on seinen! ilellgeivsnnenen Aeogral^v ,freunde ein solches Bus) zum i>)eschenk erhalten. Tie Geste ist rührend, .'»linder halten diese» Buch Hr heilig. Aber iitan n ollte denl steinen ^viariborer ^Uinstler dell hi^chsten i^rad der Liebe ansdrilckell. „)«'int,n du die l5hr<'" Tie alten Griechen haben so ge-der kleine Beograder ist spontan, nn« t'ewusp, ihren Zptiren gefolgt. Beim letzten ^nzert mußten fast ^weihull-dert Leute ohne Karten davongehen Es war ausverkauft. Dabei waren wenigstens zweihundert Personen mehr im Saal, ols Plätze-vorhanden tvaren. i5s herrschte ein beängstigendes Gedränge. Obwohl im Programni keine ivesentlichen Aenderungen vorgenoni-meu waren, kamen sehr viele Leute zu allen »«««I ««I». de, I»K» >«t von «I«f 5o6»» «lie» iv clie ».H, ll. Ltoelc St»«r>i«6«It u. orädüert vm» 8—9 «. 2—Z IIKr. drei Vorstellungen. Piele Leute sind mit de,« Mittagszug nach Novisad abgereist, sie konnten sich von den Kindern nicht trennen und begleiteten sie bis zum nächsten KonKertorl. « -v wie die kleinen Aiinftler Bcs)grad im Sturm genommen haben, so erok^rte sicki auch Beograd die .'herzen der erivachsenen Exkursionsteilnehmer im Nu.' Die lueisten von ihnen waren das erste Mal in de,' Hauptstadt. Alle versprachen, wieder zu koin lnen. Obwohl alle Erwach'enen beide Tage hindurch kaum zu Atem kanten, wurde der Versuch gemacht, sie Wer ihre (Lindrückc aus-ztNragen. Die unermiidliche (Ilhorleiterin Frau Zora R a v n i k, die gleichzeitig auf der Bichne stand, uni eine markige )ticde zu halten, am Zchnürlboden, unl alle Requisiten zu kontrollieren, auf der Galerie, um die .Ztiminung des Publikums zu prüfen, in den Garderoben, um da und dort nocl, rairli ein Mö6)en zu putzen und in der .^^all, nm einen bekannten zu begrii^en, hat nur ein^ Sekunde Zeit: „Wir haben viel erwartet, trotzdem aber waren wir vom Erfolg iiber-rascht. Die Beograder haben sich in der Gast freundschaft selbst ijbertroffen. Ihr tt>armeö Herz hat uns so b<'geistert, daß wir, Erwachsene und Kinder, sie niemals werden Verdes-sen können!" Nc^> eine Frage, gnädige Frau! Aber sie ist bereits irgendwo zwischen den kleinen Künstlern oder im überfüllten Zaal. Professor S 6) w eige r, der Dirigent des Chores, ist ein Ruhepunkt unter der Anzahl der Mütter. Alle Kinder -jnsamniei! haben nicht soviel Lainpensieber, wie eine einzige Mutter. Aber das Lampen'ieber der Mütter brandet ab an der Ruhe Professor «chtveigers. „Das Publikum ist wegeit d^r Kinder in eine ungeheure Erregung geraten. Wir haben Interesse erwartet, daS ist aber mehr als Interesse, das ist Begeisterung. ?eograd ist viel schöner und qrös^er, als w'^ alle gedacht haben und das Publikum ist großzügig und knltwiert. Es üeurtcilt die Borfiihrnng richtig und iihne Rücksicht an^ starre Prinzipien." ?rau Frieda T a v ö a r ist nli» offenen Augen durch die 5tadt gegangen. 5ie ist vont Kalemegdan und »on Dedinje begeistert. Auf die Frage na l)ier. sie scheinen allc nur für uns bereitzusteb^'n. (5s ist mir seh', leid, daß der Aufenthalt hier so kurz ist. noch viel uiebr leid hätte es mir aber getan, wäre ick) nicht mitgekcinmen. der Ztadt selbst siebt n?an die modernsten iZachen, dabei wird die Paris.'r Mod<' bevorzugt. Ueber-raschend mnft man feststellen, dzs, die Leute außerordentlich geschmactooll gelleidet sind". ^n der großen Pause rasch noch ein paar kleine Interviews mit den li^inderu '^ie sind alle seljr beschäftigt. Die Antworten geben sie nur im Verüberlausi'n. 5iü füllten sitl> alle als ^ires^e !'1ünstler. Ter l5nola liat anch sie berauscht. Die ?^rage lautet: „Was bat euch ain besten in Beograd qewllen?" Der kleine M ilo ^ o r z u t mit den träu^ nlenden ".'laugen meint: ,.Tas schönst» an B?o grab ist, das! man hier so viel ^m Auto sauren kann." ÄZouon .Ander träumen! Der Do,tnerStag, den Ü. April 193^ tleine M o e i v n i k: „Die wunderschönen Spielzeuge in den Auslagen find w»hl das schönste, was es gibt." Die kleine V o g u-mila T r o P: sie lacht spitzbübisch, aber dann wird sie ernst, wie eine Grof;e: „Man hat so viel zum schauen, daf^ mait rein nichts sehen kann. Aber die Donau und der itiale-megdan, das war wohl sicher das .illerschön-ste hier." Zwischen den einzelnen Boritellungen gab es Studienreisen durch die Hauptstadt und da die Tage mit anderen Dinaen gefiillt waren, mußten die Nächte zu .^^ilfe genommen werden. Da lernte nmn Beograd und die Beograder von der anderen ?eit^' kennen und stellte fest, daß es schwer ist, anzugeben, welche die liebenswürdigere ist. Aaren die Lokale auch bis zunl letzten Plat; beseht, die Mariborer bekamen ihre Tische, die Musik tam zum Tisch, slowi^nische Lieder klangen auf. Das Personal stand nur den Maribo^-rern zur Bersügung, die I^apellen spielten nur sür sie. Tie Beograder wurden zur freiwilligen Staffage, angefangen vem wichtigsten allnächtlichen Stammgast d^r bekanntesten Bohemelotale bis zum gestrengen Gendarmen an der nä6)tli.^guaz v. Älei,lmayer Fedor Bamberg in Ljubljana, die sein Vater vor iast einem Jahrhundert durch Ein-icirat gegründet hatte, deinem gründNchen und um« Loivristn Martin I^euckt^vsneei lSasIe) Dazu die dauernden Verbuche der Mutter, fie zu verheiraten, oor allem jetzt die Werbung dieses Herrn von Viidow. Sie !ühltc sich so umstellt von taui«?ge, vl>n den, Portier mit dem grostLN 'Schirm geleitel, in das Auto stiieg, satz Znge !vnrte,sd llnd harmlos <»uf ihren» Platz. Frau >^enny brach so^rt in lmite Boic-nMuse aus. Ss iväre imerhort, datz x^nge sich nicht u«hr tmr ihr« Ztosf für das neue Balifleid geßkmmert HÄte. „Aber lvenn »nal» d«t Wagen gejioyien hät»e, Mutter?" „Ach iv«»»". jagte ^au v>knmi ärgerlich, „die alte «»r «ts wieder, das atte Liev: kaufen! ;^nimer ivieder tanfen! Die Mutter war von einer wahren Bevchnx^iiduug^^sucht ifsesien. >^^nge mußte imnier denken, wieviel Arben^ig sein mochten, da- mit eine Frau das Geld so mit vollen .'HÄnden ausstreuen könnte. Nie würde ich das lemik-n, dachte sie, nnd wenn nteln Mann Millionen zur ^Verfügung lMitel Und der Bater? Var er wirklich so reich, daß er dieses Luruslebeu der Mutter immer Zweiter bestreiten konnte? Und selbst wenn er es konn^ te, es tnußtc für einen Mann Iiart 'ein, schwer erarl'siteies Geld so leichtfertig verschwendet .zu sehen. Aber der Bater tvar wie blind und tanb. Als ob er seiner zweiten Frau keinen Wunsch abicl>lagen könnte oder .vollte. Manchmal, wenn Frau )ennii wieder nzit irgendeinem Verlangen kam, dann 'ah er sie mit eil,cni Blick an. der in die 5eelc schnitt. Was lag alles in diesent Mick: Schmerz, Zärtlichteit und beinahe etwas wie Furcht. Und um dies alles nicht mehr zu jehen, war sie fortgegangen. Sic fühlte, nicht nur sie loar nngliicllich neben der Stiksmuttcr. Auch öer geliebte Vater n.ar nicht glücklich. Wie anders mnßte es im .<'>ause dec Jugendfreundes sein! Wie hallen die Angen geleuchtet, als. er von dem Vater und der Multer gesprochen! Oh, sie besann sick noch ganz ^^au aus das Imrinonlsche Fainilienleben ans deiil alten großen Banernliut. Nichts Gbücklicheres hatte es inr sie gegeben, als in den Serien tagen dort zn tveilen. Und ttiin lvar das alle vorbei, durch icne> geheiuinisnolle ,;erwürsnis zwischen der Ztiesmntter und Fran Liesbeth Giildner. Alles zerstört sie einein!, dachte sie v'rbittcrt. Und selber hatte man nicht den Mut sich dapegen zur Wehr zu se!',en. ^eilll t>ann hätte es -zenen gegeben. Tie mnßte nmn um des willen veruieiden. „^.'Saruill fÄhrjt du de»m nicht loc?" fragte Frau ^enny unzusricden. „Die Ztraße ist doch frei. Du träumst wieder " ^nge schrak auf. Wahrhaftig, sie hatte geträumt. .,Hier riecht es sa io komisch im Wagen? Das sind doch nicht ineine ^"jigaretten. RauW du denn letzt?" ^nge erschrak. „Al? und zu", sagte sie hastig und suhr an. „Na, Gott sei Dank!" meinte Frau Jenny. „Ein moderne-^ Meuchen und nicht rauchen?! Dainit hast du dich geradezu lächerlich gemacht. Endlich einmal etwas Vernünftiges an dir." Und dann vertiefte sie sich beim Schein der ^i^^ogen-lampp in die kleinen Stoffproben, die sie ihrer el -"'?-.>n Handtasche entnahm. Sie war immer noch ni^ e' 'vas sie lvählen sollte. Zweites di a P i t e l. Äilhelni Gl'ldner stand an der Ecke des groszen Er iah den roten Wagen noch einmal dicht uor sich aufleuchten. ?knn in schneller Fahrt unter der grünen Verlehrs-ainpel dahinrollen. In dem nassen Grau des Abends entschwinden. Er seufzte auf. Nun war es ivieder rorbei. Und so schnell war Jenny Ztenzel znrückgekommen, das^, nian Nl)ch nicht einmal mit Inge irgend etwas verabreden konnte. Vielleicht hatte sie in diesen Tagen noch ö^ter in der Stadt zu tun> Vor Weihnachten wurde ia selbst die gescheiteste Frau — nnd Inge war sicherlich die gescheit.'ste, die es gab — mit ihren Besorgungen nicht fertig. Da wäre es ihin ein leichtes gewesen, von .^>agenow aus lnit seinem Motorrad eininal t)erzufl:tzen. Bei diesem einen rurzen ^^^il''anlnici:^clil mit Inge konnte es ja nicht bleiben, er mus'.te sie wiedersehen. Um jeden Preis. Und er inußte endlich eininal »'rgrün. den. ivas denn eigentlich zwischen den Fan^ilien stai:.i. .V)errgott, inan lebte doch nicht im Mittelalter, wo Fa^ uiilien bis zur Tedfeind'chaft gegeneinander stand^'ii. Er hotte keinerlei Anlage zunl Nomeo und >'^nge vernintlich lei^ ne zur Julie. Jedenfalls, er wollte sich sein Lel'en durch diese Streitigkeiten und Jenny ni6)t ruinieren lassen. Denn das fühlte er jetzt ganz klar, seitdem er Jnste wieder gesehen: Ohne sie war sein Leben unerfüllt. Ihr V'ld saß so fest in seiiiein Herzen, es würde keine andere Frau an ihre Stelle treten. Wie schön sie geworden war! Wie wunderschön! Aber es war nicht dieier äußere Leibrei.;, der allein eiltsche'd.^.-i^ war. l5s war ihre kluge gütige Seele, die aiis ihr.n Zügen svrach und aus jedem ihrer Worte. Wli'der musjte er denkeii: dieses Mädel nebeii »ich als Kaineradin zu haben, das war inehr, als diis Grosse Los zu gewinnen. Er wollte in diese,i Weihnachteserieil bestiinint versuchen. ,nit der Multer oder dein Vater über die Familie Stenzel zn sprechen. Schließlich, weiiii auch Jeiliin irgen^^eiii '-ierwürsni-^ angerichtet liatte; darnnter brau^teii er und Inge nicht zu leideii. Sollte,! sie ivieder auzeliiandergehen, vielleicht auf Jahre^ er dahin und sie dorthin'^ » „Mariborer Zeitung" Nummer 7" fassenden Zcuhwlssen ^var es zu ueLdanten, datz das Unternehme« in den Borkriegs-lahren eine der bckanntezsten Truclerei- nnt» Berlagsanstalten iin 5üden der chenmll^^v'tt Monarchie war. Othmar Bamberg verlegte eine .)ieihe von Werten; seinem weitestgehenden Enty».'qell' wminen haben die Werke zahlreicher pr^imi-nenter slomemsäier Schriftsteller wie Tcilual, Ttritar, Lenstik, t5ankar, Wker.-, /upanciL, GreForc^iL, MeSko u. a.. ihr Erscheineil vlirdanten. Tie Unternohmunq lpb iul Lause der Jahr«.' eine hübsche 5ammlulni der land« schastlichon Schönheiten un'ercr enqereu .<^ei-mit in Pielfarben-^um'tdruct lieraw.'. Nack) dem Umsturz wurde die nroderu eingerichtei^' Druckerei in die Teln>ta ti'farila d. d. umgewandelt und vervolli^iminnet. Ter Verblichene war wecken seiner Rechtschassenheit und seines koitzilialN^'n Wesens eine tiochge-schätzte und weit und breit cieachtct<' Persönlichkeit. Tie Leiche wurde nach Littolja»m j'lberfiihrt iind dlirt Dienstali in der .'^anü« lienqrust beigesetzt. l!^hre seinem ^lngedenkcn'. SkfadrNche Tel-absNlrze Ätt der ^um Kalvaricnberg führenden Ttra fte liistell sich in der Nacht zum Dienstag am .Mgelabhanq oberhalb des .'^)albcirt'schen Weingartens zahlreiche Aelsblöcke, darull-ter zentnersckiwere Stücke, ab nnd donnerten auf die Strasze nieder. Ein Felsstiick blieb nütten auf der Straße liegen, eitl anderer lni Straßengraben, während die restlichen Stei--ne und FelSlirocken auf der Tchotterhaldc zunl Stillstand kameti. Auch an einer benacki-karten Stelle erfolgten ^elsabstiirze. die den Straßenverkehr einige Zeit behinderten. Felsabstiirze an dieser Stelle sind im Friih fahr oder nach Regenperioden inchts seltenes und stellen eine ständige Gefahr für die Passanten dar. Gerade hier übt sich die Jugend gern im ^elstlettern, wodilrch die Gefahr für die Bevölkerung noch vergrös^ert wird. Es wäre datier sehr zu wünschen, das; die für die Sicherheit der Bevölkerung ver-alitwortlichen Stellen entsprecheiide Masznah n,en treffen, um weitere ^elsabstürze zu vermeiden. ?lm zwerlentsprechendsten wäre wohl die Erriöitttng von StnI^nimiern. ttt. Die Auferstehungsfeierlichteiten standen auch Heuer ini ^^eichen des herkömmlichen feierliäien Gepräges. Al, der feierlicheil Prozession, die Fürstbischof Dr. ? v m a- i t) lnit dem Allerheiligsteit eröffnete, l>e-teiligten sich auch die Pertrelcr unseres öffentlichen Lebens. Die Zivil- und Militär-liehörden vertraten Bürgermeister Dr. L i-p o l d, Bezirkshauptmann Dr. S e n e k o-v i v und Bezirkshauptmann M aka r sowie Oberstleutnantiller. IN. Todesfall. Iin Alter von 7'.' .''wahren ist die in duß, wird von den Abonnenten, von '^eiien einige' mit den Raten bereits start rüttslänSig sind, erwartet, daß sie auch ihrerseits den eingegangenen Berpttichtungen püntllich nachkom-nien. Tie Bloctbesitzer werden dcuaus ans. merksain gemacht^ das; das Reperloir.' der diesjährigen niusikalischen Anffn'/.rungen erschöpft ist, weshalb es sich empnehli, die Blocks sobald als möglich ausz^uinueu. n,. Zugunsten der Hilfsaktion jiir die stellenlosen jungen Jntellektnelen veran til der Verband der jungen Jntell.'kln^lken am 1?. d. iul Theater eine Akademie, b^'i der die Verbandsmitgsieder mitwirken. Das Pro» gramui sieht Musikpiecen sowie Fragm-.'nte ans dem Schauspiel „Dämnierun^l" von Pe--trovic- vor, das v)n der Pühnensektion des Verbandes znr Aufführung gebracht wiro. An dcr Akadeiuie wirken auch die Zopranistin Fran B cdra l und d'.'r Barilonist Herr N e r a l i wwie die M ilitärka -pelle mit. nt. Halbe!^ahr »ach Nävi Sab. A«,läßlich der von? 1^. bis 1«. d. in ^^iovi Sad stattfindenden Bicl)ausstellttng hat das Berlehrs-ministerium auf der Eisenbahn eine!»?>". ige Fahrpreisermäßigung gewährt u. zw. gill dieselbe für die Hinfahrt vom 12. bis 17. und für die Riickfahrt vonl I I. bis 19. April. Die hiezu nötige Legitinration ist im hiesigen Reisebüro „Putnik" kostenlos erhältlich. n«. Feststellung. Mitte Dezember v. brachte auch unser Blatt die Nachricht, daß der Zagrel^er .^Kommissionär Erwin Orlik unter Hinterlassung bedeutender Schulden Zagreb verlassen habe uird daß gegen ihn die Ltrafunlersuchllng eingeleitet worden sei. werden wir von seinem Rechtsveistand nnl die Feststellung ersucht, daß der Zagrebcr Gerichtshof im Auftrage der Ztaatsanwcklt-schaft am 2.^^. v. M. jedes Strafverfahrcu gegen Erwin Orlik eirrgeitellt hat. IN. Opfer des OsterschietzenS. Dos tradiiio-nelle Osters6)ießen forderte auch Heuer ihr.' Opfer, wenn auch glüclliclicvveise in gerin-gerc^nl Umfange. Es knallte und krachte an allen Ecken und Enden, doch wurde all Stelle des verboten-en Schicßpulvers »aft ausschließlich das lveniger gefährliche ^t^nb'd verwendet. Dennoch wußten sich cii.ige .>)ejs;^ spor-ne Pulver zu v«.'rschaffen und bollerten drauf sos. in der Meinung, das; es ol^lle Pulver kein ri6)liges Osterschießen geben tonne. Durch vorzeitiges Losgehen des Mör^ »crs erlitt dcr IVZährige Gabriel D a m i s cZi ichwere Verletzungen an Gesicht und .^^än-den. In Podova wurden aus einer alten, verrosteten Pistole etliche Schüsse abgegeben. Als der :?2!iährige Johann Tolenc dieselbe in die .Hand nak^ln, wurde beink Abdrücken der Pistolenlauf auseincindLr gerissen, wobei dem unglücklicheil Scbühen drei Finger abgerissen wurden. Arge Berletzun--gen erlitt !^im Ofterschießen auch cin gelvii-ser Franz Schober in Lesfovec bei Pra-geriko. Uebriqens ist auch das Karbidschießen nicht unaefährlich. So schössen izi Pobrcxse aus dem Mörser vorzeitig Flainmen aus der Oeffnung, wodurch dcr wfährige Emil F ä ß l schwere Brandwunden a,l den Au-c^en erlitt. Alle vier Verletzten '.vurden i'ic-^trankenhauZ überführt. IN. Wichtig für Rekruten! Die nach .v^ari-bor zuständigen, aber außerhalb der Stadt ivohnhaften Mititärpflichtigell, die in den letzten Jahren für uiilitärdienittauglict> be' funden wordeil sind und die Einberufung ^^in Zkadevdienst erivarten, haben Anspruch aui die freie Benützung der Bahn von ihrem Aufenthaltsort zum Sitz des Mrlitärkr^'is-kvlnandos, d. h. nach Maribor, wo iic sich zwecks Weiterin'stradier'ung zu luelden haben. Die Eltern solcher Rekruteli werdeli einsie« laden, im städti^cheli Militäramt vorzuspre-- chen, um den Freifc^hrtschein (objava) entgegenzunehmen. Dortselbst werd
    lil)r in der Re stauration „Pil-^ner Bievanelle'' in der Tat-telibachvra nlica stall. Mitglieder sowie Freliude des Schießsportes sind eingeladen. IN. ?lus de» Thcatertanzlei. Ta Frail Z a k r a i ^ e !, die inl Märclienstücl inr Erwachsene „Von Mortzengraue» bis zur Abenddämmerung" von Rlldolf o l o u h eilie der lvichtigsten Rollen überilommeil hat. erkrankt ist nnd in d^'r lalisendeu Raison nicht mitwirken taikn, sah sich '»ie Theaterleitung gezwungen, die Uraufführung des Sti'lcteS, die in den ilächsteu Tagen hätte stattfinden iolleir, vom Repertoire abzuies^'n. Das Ztlick wi>d erst zu Beginn der nächlit--lährigen -iison uralisgeführt n-erden. — Das Ensenll'le stndiert gegenwärtig die span-ilende .skoniödie „Hokuspokus" von ädigllikgell erlitt, wnrde von der Rettullgsabteilnilg die erste .<>ilfe geleistet. Nl. Wetterbericht vom 4. April 8 Uhr. Feuchtigkeitsmesser: --- 12; Baroni'.'te'smnd: 7-12: Telnperatur: 2; Windrichtung: NS; Belvölknng: keilweise; Niederschlag: 0. IN. Heu- und Ztrohmartt. .N ari bo r. 1. d. Tl.' Znsuhttn beliefen sich hou.e aus ^ Wagen Heil, l Vagen Gruminet und I Wa- Auch Heller t?aben das Winterguartier auf der von den stolzen Sanntaler Bergrieseli eingeschlossellen OkreSels-Aln« unsere ziinftig-sle»l Skikaincraden bezogen. Das Dach und die llbrigen Habseligkeiten der anheimeln-deit Frischaus-Hiltte teilen sich auch diesinal in froher.^tanleradschaft die Skisünger voin sonlligen Salttltnie nnd die Anserkoreneli unserer Wintersportgemcind<'. Der Neu-sänlee, dcr zu den Ostern die Alinböden neu überzog, schlvelgt iu der scherzenden Aprilsolllte in alleil Farben und läßt lvohl niemandelt hinter der .^^üttentür. Frohlok-teild ziehen die Waliderer bald gegen die Felsmauer der „Turska gora'^ uild zur abschüssigen „Ninka", bald lockt sie das tief-ver-schneite „Mrzli dol'^ und die wnchtige Wand der „Mrzla gvra'' an. U,ld dann gibt es ho-lie Schule für die Abfahrt. Die Gewiegteren wagen trotz allen bösen Ahnungen eiilen Schuß und hurtig setzeil ihnen die übrigen iir der lveißen Jagd ilack?. Die schiefe Ebene sorgt dafür, daß Spuren und Löct?er wieder ausgeglichen werden und wenn die sanfte Figur eiiles armen Skihaserls diese Rolle überllehmen muß, ist die Freude der übrigen nur lloch größer. Freilich machen dies unsere lieblichen Girls I n g e r l, Riserl uud Annerl nur selteu lnit, deltn ihnen gilt eine besondere Bevorzugllng. Vielleicht lvar es Kränkung des Mannesstolzes oder der Drailg ilach neuell Tateil, daß gerade unsere Vertreter des stärkeren Geschlechtes itn traditionellen Okre^elj-Relnlen alles aus sich herausholten und siegreiä) hinlvegfegten. In den Mittelpunkt dieses spannenden Wett-kalnpses der Besteil trat alich Heuer unser Abfahrtsmeister Egon L e t t lk e r, der in XkeattrZwnft Natlonaltdmier in Marlbor R » pert » iee: Mittwoch, 4. April: Geschloffen. Donnerstag, 5. April um 2i> Ul)r: „Ober- krainer Nachtigall". Ab. A. i^reitag, tt. April, 20 llhr: „Tos Veilchen von Montmartre«". Ab. B. Gi'stfpiel Erika Druzooic. Aino Union-Tontino. Bis einichlies^^lich Mitl ivoch die reizende Overv'tte „Glticklichc Aieisc" lnit Magda Schn^'ider und Mar Han'V'n. Donnerstag der l)errlich<^ Filinschlager seltener -chönheii „'«eitenuiegc des Lebens" nlit dein charnlantell Johne Aol<'s und ' m' Tunne ilt deutscher Svrache. Vurg'Tonkino. Bi!? einschliei?licl> Toil l,ers.ag liZird der grosze LiebesfiliN jungen Lefsauers grosse Liebe^^ oorgt^^siilirr. Will!) Friisll), Trnde Marleii, Paul V'>örbi-ger und 7^da Wüst sind die Hauvtatt,>'ur.-dieses wirtlich sehenswerten Schiinipiels. — Als nächste Seilsation lont'.nt dcr C^^r^isiiilns „kaiferin Katharina" unl Elisadet!) Ber>i ner in der Titelrolle. gen Strol). .'deute und l'i^nnnmet n'>nrd<' 25^.'W und Strol) zn 22 Tinar vro gehandelt. * Eine fast unverwüstliche Dauerbesoh-lung für Strapaz- nnd Spor!smnl)e erzieli luan nlit P a l in a-Gnmniiledei, denl prat tischesten und billigsten Matericil sür Sol)le!! und Absätze. Der herauwachfenden Jugend reicht nian nlvr^ aenS ein Gläscl)».'n natürliches ',!^!an.'.-Jyscs-Mtenvasser Das lnkolge seiner maaen- darm-und blutreinlgenden Wirkung bsi M.7dcl>cn und ffnakien reckt beachtenswerte Envlge In K^knd?rklinifen wird das ?^ranz-Ioscs-Wiss^'r schon bri den kleinen, meistens zäli verstoiften krunten angewendet. Tas „Franz-Joief"»Bittermasier ist in Apotheken Drogerien nnd ^pezerei-^i-uidlun' gen erhält!i6>. der Rekordzeit voik l.17 Minuteli die abschüssige und gallz besonderem.'»töilnei, ersor. dernde Strecke vom sanntaler Dattel bis zun? OtreZelj zurücklegte. Rur lver einnial das Wagilis dieser rassigcil Abfalirt nlitge-lnacht hat, tailti den sportlichelr Werl diese.-' Sieges ganz ersaiseir. ^^i, Miluiten tuni Miran (5 izelj hcrangeran und als Erne! ^Eelieer folgte' H i l l i ii g e r in AI.' Vierter langte Toneet P r i v e re t i» 5.1l» Minuten eili. Dann tanien (sbristin'i V o l l e r in 5.lti, Mirko M e f a v e s aus Eelje in .').12, Franz P e t ri li ulid Stober ll e, beide ebenfalls ans ^elje. E.^ war einlnal eilt ganzer Erfolg unserer Reiin läuferelite, dcr unt so schöner in. als nneder einnral'der Jüngste den Trinntv' leierte. : G. Rapid (Gymnaslitkurse). Tie lnah-rel,d der Wintersaison vom 3vortllnli „Ra Pid" veranstalteten inid von Frl. Erna o-v a <- und .'oerrn Witlii e glit s ch geleiteten Gymnastikkurse wurde,l mit Ende März beendigt und wird nullmehr das lcichtathle-tische Training auf denl Sportplal^ze aufgenommen werdell. Vorerst wird an Sonntagen vormittags geübt und alles nähere recht zeitig bekanllt geiieben werdell. : Die Jahreshauptversammlung des '.via-riborer Wintersport-Unterverbandes filidl!l am Zonntag, den S. d. um 0.60 Uhr 'ni Jagdsalon des.'ootols „Orel" mi^ der üblichen Tagesor<>nllng statt. : In eakovec gPortllub. Alll ersten Tage siegle« 5P0«7 Slnielj im Weißen Rausch Das Okreselj-Rtnnen vereint unsere besten Adfabrtsläufer / Neuerlicher Glan'sieg Egon Lettners / Eine Äergtiütte träumt m Sonne unt» Schnee... MariVorer Zettung* Ziummer 77. Doimerttag, den S. April i9S4 die Heimischen mit ÜS, am Mstten die Gäste mit 4:8 : ^ spialte zu Ost«m der Gr«' zer Zportklub und wurde an beiden Tagen seMagen. Am ersten Tage siegte BÄd mit 2:1, am zweiten Tag „Alavija" mit 4:2. : Die ji>gosla»isch« Ur«tz-U»«»te,«>Heifta!ne ".'lüA^l'lsirt nnch 5v. Lennrt. Zu dieser Eröffnungsfahrt sind sowohl Moto-.^yklisten, als auch Nadfaszrer herzlichst ein« liewden. Abfahrt um halb It Uhr vom ?rg -voliude. (Mte willkommen! Die k^hrt irird Obmann Otto erepinto leiten. : Slalom in Kranjska ß»rü. Zu Ostern wurde in!t?raniskl, n7>ra in ^lsilomlssttf aus-qetrasien. (5s siegte KavSik (Kranjska gora) vor 7.tnlzerlin (,^greb) und Zore (Kranjska gora). Wirtschaftliche Rundschau Dle Banatsabgabm Erhöhung der Banats-VerbrauchSsteuer auf elektrischen Strom und auf Preßhefe Aus 6el?e c. Personnlnachrichten. Fräul. Resi G o-rii? an ist zur Archivbeaintin am Stechen-Hause in Pojnik und Frl. Jvanka i g o n zur Hilfsschwester am Gesundheitsheim in Celje ernannt worden. — Der Förster .Herr Alois K o va e ist von Celje nach Gornji grad und der Steuer-Hilfsbeamte .Herr Max Badjttra von Smarje bstt Ielse an die Slouerbehörde in Celje versetzt worden. r. Schlaglichter auf LaSlo. Der Gründon-nerstagsmarkt in La^ko war Heuer ganz be-sonders schwach; es war kein Bichtäufer von ausn'ärts zugegen. — In LaSko liat dieser Tage eine Aeb- ilnd Wirtwarenfabrik zu arbeiten begonnen; die Erzeugnisse sind sck)on in den Auslagen der ftaufleute zu sehen. — Zum Pfarrer in .^t. Lenart ober LaSko ist der bisherige Pfarrer von Nazbor bei Slo-vcujgradec ^arl Lampert ernannt worden. t. Reue Meister. In den vergangenen Monaien Februar und März haben vor der Prüfungskommission in Celje folgende Be-wcrlier ihre Meisterprüfung abgelegt: die Tischlergehilfcn Josef.stralj aus .'^g. LoZnica bei xalec, Franz Poliiinik und Wilhelm Ma-rovt ans ReSica an der Sann, Franz Kova-t ik aus '^ravograd und Franz Arzenset auS ('vet siei Celje; die Schuhmacher Ivan De« gen aus LaSko und Bekoslav Beltram aus OstroZno bei Celie: der Zimmermaler Franz Äiler aus jtasaz bei PetrovLe; der Schmied» gehilfe Viktor Blatnik aus OjstriSka vas; der Bäcker Josef Sedovsek auS Rekica an der Sann und der Spengler Gjuro Pavliöek aus Miholjance. Drei Bewerber haben die Prilsung nicht bestanden. c. Den Apothekennachtttenft versieht bis cinschliessiich Freitag, den tt. April die Ma-rial'ilmpotheke (Mag. Pharm. A. Posavec) am (^'lavni trg. Radio-Programm Donnerstag, 5. April. Ljubljana 1'^.lö Schallplatten. Ser-..okioalischer Unterricht, ltt Schallplatten. Fri:t)ling in der Musit. ^^.40 Bolksjoli. 21.15 Schallplatten. ^ Veogrod Il.Sl» Schallplat. tcn. 17 Rezitationen. 18.W Polnischer Sprachkurs. 20 Sqnrphoniokonzert. 56)all platten. — Wie« IS Mittagskonzert. !.? Berühmte Künstler. 16 Lieder. 1t^.40 Frauen-slunde. 17 Fünf-Uhr-Tanz. 19 Konzert. S0.Ü0 Romeo und ^^ulia, Oper. Uebertragung aus Mailand. — Deutschlandsender 19 ^ischer-ballade. 21.0.") Schallplatten. Daventry lö.iD Klaviersonaten. 19.50 Vorlesung. ZI Konzert. — Warfcha» S0.0.Ä Symphoniekon- zert. -- Budapest S0 Militärkonzsrt__ rich 1!Z.05 Aus der Arbeit des AiilkerbundeS. 21.Is) Dialekt.HörsPiel. Mihlacker 19 Zieh barnronikamulsik. 20 ttonzert. —. Italienische «ordgruppe 17.5^20.45 Nachrichten. Schall platten. 21 Mailänder Scala: Romeo und Julia, Oper. — Prag 19.30 Aus dem Ra- tionaltheatcr: Janosik, Oper._>»m 17.üü —20.45 Nachrichten, Schallplatten. Lo.M Symphoniekonzert. — Müni^n 19.30 Mn-kelsängerei. 21.05 Funkbrettl. 22 Woriit»er man in Ainerika spricht. — Leipzig SO Die letzten Werke groß. Meister. 21.15 Alt-Japan Hörs^. Wie bereits kurz erwähnt, hat das Finanzministerium den Boranschlag des Drauba-nats für das Jahr 1934-^ genehmigt, so daß derselbe rechtzeitig in Kraft treten konnte Das neue Budget weist insgesamt Ausgaben in der Höhe von 85,155.lX)v Dinar und eben so viel Einnahmen aus, gegen 87,5tt1.000 Dinar im Borjahr. Der Boranschlag der Ba» natsunternehmungen stellt stch in den Ausga bon auf 40,064.000 t42,970.0lZ0) Dinar. Der Fehlbetrag von 9,9^3.000 (l0,479.000) Di. nar ist im ordentlichen Budget inbegriffen und erscheint restlos gedeckt. Im lausenden Jahre bleiben die bisherigen Banatsabgaben weiterhin in Kraft, wobei einige kleine Aenderungen vorgenommen werden. Die Verbrauchssteuer auf e l e k-trischenStrom betrug bisher 3A des Strompreises, wobei für den Betriebsstrom dieselbe unl 25 niedriger war, falls der Preis für den Jndustriestrom 70 Para pro Kilowattstunde überstieg. Fortan beträgt die Berbrauchsteuer für Beleu6)tungszwecke 15 Para pro Kwh bei einem Strompreis bis zu 6 Dinar und 10 Para bei einem solchen von mehr als 6 Dinar, wogegen die Steuer auf die Beleuchtung von Betriebslokalitäten 10 Para pro 5tioh ohne Rücksicht auf den Strompreis beträgt. Boin Betriebsstrom wird die Steuer in der Htthe von I X. Para und vom Strom zll elektrometallurgischen Zwecken von Para pro Kwh bemessen. Wird der Strom für eigene Zwecke in eigenen, mit Kohlen geheizten Zentralen erzeugt, werden die oberwähnteir Sätze um die .^'^älf-te gesenkt, in allen übrigen Fällen dagegen werden die vollen Steuersätze eingeboben. Steuerfrei ist der Strom, mit dem die bei der Stromerzeugung nötigen .Hilfsniascsnnen gespeist werden. Im übrigen gelten die bisherigen Bestimmungen. Erhöht wird auch die Berbrauchsteuer aus P r e ft h e f e, u. zw. von 1 auf 2 Dinar pro Kilo. Der Steuersatz auf K o h l e bleibt unverändert. Neu ist die Bestimmung, daß die Steuer auf B r i k e t t s um 3 Dinar pro 100 kg höher ist als ftir die Kohle, aus der die betreffenden Briketts erzeugt werden. Bei Koks wird nur der Unterschied zwischen den Steuern auf .Koks und die bei der Verkokung benötigte Kohle eingehoben, falls der Koks auf dem Gebiete des DraubanatS aus den in Slowenien geförderten Kohlenmengen gewonnen wird. Steuerfrei ist u. a. auch jene Kohle, die zum Betrieb von kalo-risl!^n Zentralen dient, falls deren Strom steuerpflichtig ist. Bei I a g d k a r t e n fließt der Betrag von 10 Dinar dem Banatsjagdfond zu. Bon Jägern, die in anderen Banaten wohnen und die staatliche Jagdtaxe dort erlegt haben, wird die Banatstaxe nur dann eingeho-ben, wenn sie in Slowenien eigene Jagd besitzen. Die Banatstaxe auf M o t o r f a h r-zeuge bleibt uuverändert, jedoch mit dem Zusätze, daß dieselbe für die Staats- und Ba-natsbediensteten nur die Hälfte beträgt, falls die Fahrzeuge in Auslobung des Dienstes be--nötigt werden. Die Abgaben auf Motorfahrzeuge werden fortan in zwei gleichen Raten eingehoben, u. zw. bei der Registrierung des Fahrzeuges und spätestens bis 15, Juli eines jeden Jahres. Der Banats-N o t st a n d S f o n d, der mit 1. Juli v. I. für die Dauer von neun Monaten eingeführt worden ist, gilt aiich für das laufende Budgetjahr, jelioch mit deni Unterschiede, daß l!ie Bediensteten und Ruheständler ihrer Bruttobezüge zu entrichten haben, wobei mindestens .50 Para täglich bezw. 2 Dinar wöchentlich oder 11 Dinar mmmtlich zu entriäiten sind. Die Arbeitgeber und die Pensionsanstalten entrichten weiterhin 1?6 der den Bediensteten bezw. Pensionisten flüssiggemachten Bezüge. Die übrigen Banatsabgaben bleiben unverändert oder sind ganz geringfügigen Ber-änderuugeu unterzogen worden. Haute« und Ledennarkt Z a g r e b, 2. April. Der Häutemarkt ist wieder einmal zi'.'mlich belebt. Die inländischen ^edcrfabrikanten kaufen wieder größere Posten von .näuten, obzwar die Preise verhältnismäßig viel höher sind als die Preise für fertiges Leder. Demnach sind die Preise nur bei Rind s-häuten fest, da diese 5orte am meisten gefragt wird, salzfreie Rindshäute kosten jetzt 11 bis 12 Dinar je kg bei besser'.'r Ware, w^irend bosnische, dalmatinische und serbische Häute billiger sind. Die Preise tür Kalbsfelle sind aus dem Aeltniarkte abermals enlpfindlich gefallen, und da es stch hiebe! um einen Artikel handelt, ^er znui größeren Teil Ausfuhrzwl.'cken dient, müssen sich unsere Händler jetzt sür Häute uut ^lopf und Füßen, abcr salzfrei, mit einem Prei'e von 15 Dinar le kg begnügen, während Häute ohne jivpf und Füße 19 Dinar erzielen. Die Nachfrage nach Pferdehäuten ist sehr rege, da die Borr.ite kaum zur Deckung des inländis6>cn Bedarfes genügen werdl'n. l^salzene Felle. 220 cm lang, erzielten jetzt 100 bis 120 Dinar, während trock'ne Ware entsiprech.'ud billiger ist. Wollige S ch a man keine prompten Kunden bindet. Auch die Lederfabriken arbeiten sehr flott, da alle großen Schuhfabriken große Aufträge erteilt liaben. Im (^T-oßhandel gelten jetzt solgeitde Preise: Krupons prima 42 bis 44, sekunda 39 bis 42, tert a .^6 bis 37, feinstes fehlerfreies Sohlenleder 4« bis 50, sekunda 44 bis 40. .'oälse 34 bis Aj, Randstücke 10 bis 2K. .^uh-lcder gelb 50 bis 58, jchwarz 48 bis 5t! Tin. je kg; sch'.varzer, einheimischer Box, fehlerfrei 13 bis Ilt D^nar le Quadratfuß. gelber Bor 14 bis 17, cinl?eimisches Ehevreaurleder 17 bis 28, farbig 20 bis 30, ausländischer Bor 18 bis 22^ ausländischer Chevreaur 2^, bi5 3ö. L?ack inländ.sck» Ili bis 20, ausländisch 30 bis 35 Dinar je Quadratfnß. felle erzielen 15 bis 18. geschorene 17 bis 18 Dinar je kg. Auch bei dieiem Artikel merkt man nrit Rücksicht auf die geringen Borräte eine feste Tendenz. Frische L a m m-felle erzielen 8 bis I0 Dinar je Stück. Die Preissteigerung der Rohkäute bewirkte auch eine Festigung der Preise des serti-gen L c d e r s, umsouiehr als sich auch im Auslände eine feste Tendenz bemerkbar macht. Allerdings werden sogenannten guten ldunden, also grösseren Fabriken, die sofort bezahlen, Rabatte bis zu 25^; gestattet. Das heurige Ostergelchäft brachte den Schuhhändlern zwar nicht geringe C'nttänschungen, die Arbeit in den Fabriken ist trotzdem im Stange, man arbeitet oben auf ^er, wenn X In der Frage der Prastedionn'kredite wurde in Osijek ein interessanter Vlirschlag unterbreitet, der nach den vorliegenden Meldungen akzeptaliel erscl)einen soll. Die Stadt-gemeinde Oiiiek schuldet der Pra^tediona eineu Betrag von «5 Millio:ien Dinar für die Crr'.chtung des städtischen KraftinerkeS und des Baues der Straßenbahn. Andererseits können die Einleger der Städt'schen f-z Sparkasse ihr Geld nicht belieben. Nun liegt ^ der Borschlag vor. das Kraftwerk und die Straßenbahn sollen für die Dauer von 10 bis 12 "wahren in eine Aktiengesellschaft umgewandelt weriden, wobei die Einlagebüchel als Aktienkapital dienen sollen. Die auf Ärung der Einlagebüchel ausgegebenen Ak-trren zu IlW Dinar sollen durch Verlosling spätestens in 12 Jahren amortisiert werden. Die Dividende soll als Zinsendienft ansgesaßt werden. Auf diese Weise könnte einerseits die Zcl)uld der (^^emeinde Osijek getilgt, andrerseits aber die Einleger voll befriedigt werden. X «etreidekontingente für Österreich. Nach Budapester Meldungen wird Oesterreich bic auf M'iteres sein Getreide ausschließlich aus Ungarn und Jugoslawien bezie^n. Ungarn wurde ein Kontingent von Iz-; und Jugoslawien ein solches von Million Mete:-zentner jährlich bewilligt. X Die IS. Mustermeffe in Brüssel wird vom 4. bis 18. d. abgehalten. Für Ausländer gelten besondere Legitimationen, die Bi-sumfreiheit, Fahrpreisermäßigungen auf den meisten Bahnen und das unbeschränkte Betreten der Messeräume gewähren. Jnsorina-tionen erteilt das belgisch ttonsula^ in Ljub ljana, wo auch die entsprecl>cndcn Legitimationen erhältlich sind. X Arbeitsvergebung. Am 18. d. werden in den Räumen der Arbeitsbörse in Splil im Versteigerungswege die Arbeiten für die Jnstalierung der Zentralheizanlage und der Kanalisierung im neuen Anstaltsgebäude vcr geben. Interessenten wollen sich an die erwähnte Anstalt oder an die Wirlschaftskam« mer in Ljubljana wenden. X Feuerwehrausstellnng. In» Rahntcn der nächstjährigen Mustermesse in Ljubliana wird anch eine große Feuer^vehrausstellung veranstaltet werden. Die umfangreichen Vor arbeiten lver'den schon demnächst einsetzen. X Giinstige DevalvationSsolgen in der Tschechoslowakei. Wenn auch die Erfahrlin-gen von kaun, zwei Monaten sür ein abschließendes Urteil über die Wirkungen der Devalvation in der Tschechoslowakei nock» nicht ausreichen, kann doch schon eine merkbare Belebung des Exports und das Ausbleiben ungünstigen Auswirkungen auf dem Inland markt festgestellt werden. Das spricht dafür, daß die Regierung den richtic^en Zeitpunkt gewählt hat. Tie Devalvation trisft nicht nur zeitlich ungefähr mit einer allgemeinen Hebung der Aufnahmefähigkeit einzelner Exportmärkte znsauiinen, sie erfolgte auch unter Unlst^inden, welche für die Pst>cl)!)loai!chen Wirkungen nicht ungünstig waren. Es wäre aber — nach einer Präger Meldung — ein Fehler, sich mit der Deralvation zu begnügen und die weiter notwendigen Maßnahüicu zu unterlassen, zn welchen vor allem i>ic Ord nung des staatsbansbalt>5, die Bereinh.'itli-ckiung der .'^^andelsvolitik und die längst ''pruchreife Reform der Sozialversicherung gehören. X Jndnstriesperre in Oesterreich wieder aktuell. Vor einiger Zeit ist von der österreichischen Textil- und Metallindustrie der Antrag gestellt worden daß ähnlich wie im l^ewerbe Neugründungen nicht cder nur unter bestimmten Sicherl)eitsiuaßnahmen zuge^' lassen würden. Dieser Autrag ist seiner.^eit von der Regierung zurückgestellt worden, da eine Jndustriesperre niclit opportun erschien. Nun wird der (bedanke von einzelnen Jndu-striezweigell in anderer Forni wieder aufgeworfen. Es wird beantragt, daß die Erport-kontingeute, welche von den rersch'cc'enen Staaten Oesterreich gewährt werden, insbesondere für .^lolz, Papier, Textilerzeugnisse llsw. nur jenen Unternehinuni^en vorl^ehal-ten bleiben sollen, welche schon jetzt bestellen. Es sollen danlit im Prinzip zwar Neugründungen zugelasien bleiben, jedoch uiit der Einschränkung, daß sie vom Export bzw. von der Aufnal)me in die »iontingentlist.' ausgeschaltet bleiben. Schon anläßlich der öster-reichisch-französisck>en Holzprä'erenz.'erliaud-lungen ist nnr eine bestimmte Liste 'lon exportenren zugelassen worden. X Rege Rachsrage nach Rundholz in Deutschland. Wie der Reichsverband der deut sciien Waldb?sit^erverbäude l^erictnet, ist das (^esäft in Nadelstaulniholz trotz der vorgeschrittenen ^^ahreSzeit noch immer recht lebhaft. Tie stark einsehende .volzfrage des Bcin-marktes verleitet zu weiteren Rundh.'l.^kau-feu. Tie zu Begiun der Einlchlagszeit ini Vergleich mit dem jetzigen Prei'^stand zu ''pr hältnicnmßig vorteilhasten Bedingnnzien getätigten Abschlüsse lassen die .'oolzwirtschast bei ihren Resteindecknngen ,nit den Preisen Holser hinaufgehen, als es vom ^tandvunkt der Kaufkraft und allgemeinen Wirts>'hwohl von forstlicher Seite immer wieder betont wird, daß man über den normalen Einschlag hinaus Rundholz anbieten würde, sckieint sich doch in Holzkäuferkreisen eine nervöse Stinlulun,i bezüglich ^r Nutzholzver-sorgung geltend zu machen. Da^"^ drückt sich auch in d«n Preisangeboten aus. Donnerstag, den April lkM „Mariborcr Nummer 7'. WSfcheNeuhetten VI»» -ll Mne sehr hübsche unt» überaus praktische WSscheneuheit ist die Blusenhemdhosc, die alle Wäschestücke in sich vereinigt und gleichzeitig eine flvtte Blu'e ergibt, so das; der qanze Anzug nur noch durch einen Rock vervollständigt zu tveriten braucht. Besonders für das Wochenend werden viele Krauen diese Neuheit begrüßen. Reizend ist die Garnitur aus geblümten Batist. sie besteht aus dem Nacht^md ^ «ZISZ lnit Pusfärmeln und gereihter Rüscl)« am Halsausschnitt aus denl Tagh^md ^ eitc erhältlich. MutterschastsNeldung DAS 1A7S: Mckelformen sind am einfachsten zu erlvettern. Tas Oberstoffleibchen imrd nur rncktoärts unt» seitlich bis zu den ^lten auf den ^»torl geiläht. Crn^eiterung t»urch Nachlassen des Gürtels, der Rockfallen und der daran anschließenen Brustabnäher im Kutterleibchen. Bunter Beyer-Ichnitt für l00 cm Oberweite. 1378: Der Rock des zweiteiNgen An« juges sitzt auswechselbar an einem Wäsche-leibchen mit Borderschlutz und Trägern. Die latzartig erhichte Rockvort»erbahn knöpft man auf die Wäslj^träger und klappt sie beim Stillen herunter. Die Ränder der Ähoßiaäe treffen erst zusammen und rücken später auseinander. Der bunte Bener-Schnitt ist für 82 llm Oberweite erhältlich. stosf, 8i) cm breit. 56)nillc' siir nnt» I0-L cm Oberweite erhältlich. Sehr kleidsam ii> da-:; Nachts,cmt' aus geblümter Ä^-aschscidc mit ^slüg.'Iöril'cln und einem '^^icscnmotin in lirin dein die hinten gebundenen Giirt^'lei'd?u gehen. Biesen auch ain >iragen. Crsvrd^'".''ck': 3,20 m Stoff, .'m breit, schnitte fiii 9!., 104, Ill.Z und 1?0 cm Oberweite. Das elegante Unterkleid XV Mll» ''.'ftehi aus einem Rock init aii!il!qonder Pord<'rfc>lten und aus einem Untcll.'i!?äil.'n mit Miedergürtel. Beide Teil? sl'l)lus>. (5rt.- m c^tl'sf, lireii, sm spitzenstoff, W cin breii. Biint^' Bsi^ev schnitte fiir 88, 0,1 cni lnei!^ Beyer-sckmitte sin. ws. und I I l u' wctte erhältlich. Die Bluseuliemdhose VV au.> .7ud..ii' Ihren-Waschitosf hat ?chuitichl.uf'. u.-' Raglanärmel. ssiet?c darunter di^- kle :'.' benansichl mit Rock.) Erforderlich! „i ^ . ^toff, 80 cm !>reit. Bunte Bencr-^i-i^niti.' Lazu passend arbeitet man da-^ Beinkleid für SS, 96 und ,0t nn er-'Mi.«, K31N, durch Abnäher anliegend gestaltet. ' . / . . . ' Erforderlich: 1,20 m 5toff, cm l»reit. j ii^nerter Bauutwollitoif craidt !^i.! Bunte Bener-schllitt nir 1W unk» 11^ cin! 6315?, t'eren Briiiliu-st' ii^ Oberweite erhältlich. Bündchen i^efas^t s^nd. Tciriiber tragi iikan ei- ^nen schlichten svortrocl, neho dic" ^ KA1U^eigt ein gut anliegendes Unter-?'«cht. Erforderlich-. 2^80 in ^tosf. ^0 cm b^-'ü. Aus Atlasseide mit seitlichen Gummiteilen hergestellt ist der v>üsthalter V V3147. Er hat seitlicti >^atenschlns;. Erforderlich: ,?) cm Stoff, 80 cm breit. ciu Gummistoff, 3.', cin breit. Bunte Beyer-schnitte für N-t, 1?0 u. 130 cm Hüftlveite. Leicht nachzuarbeiten sind die bcanemen Mor genschuhe V 7i>2 aus farbigem Rippen'anu, mit weigem ^?anin besetzt. Erf.: 10 .in ?a.nt, 80 cm breit, schnitte für schuhgröf;c 3»^. Im .paus trägt die moderne Frau ein klcid-saine'^ 7iäckchen g 11 gk .nis geinustintem !ine-tonne mit großen >)yl'.tncbelknöpfen. Erforderlich: 2M m Stoff. !>0 cm brcit. Bunte Beyer-Schnitte für 92 und ?00 cut Ol'er-weite. kleid mit stäbchenhehlnähten und nern ein-! "^äniitte für nnd tm geisetzten Gloctenteilen. Erforderlich: nl!hä1tll6>. 't'cvwl'it.' s, DAA 13S7: Ein loser offener Mantel aus Handweb^wff mit Blendenschmirung an deil Rättdern. Bcyer-schnitte für 06 cnt Oberweite erhältlich. DFK 14 oin Oberweite. h. Specktuchen zum Mtnehmen aus Too« ren. Aus 14 Dekagrannn Mehl, 3 Dekagramm Butter, einem ganzen Ei, Etzlöffel Milch und 2 '^kagramm in der Milch ans-gell>ster Gernl, etwas Salz, macht man cinell Teig an, schlägt iu gut ab und läs^t ihn iil einenl Weitlitig an einent ^varmen Ort ausgehen. Dann legt man damit eine Torten^ form anderthalb Zentimeter dick aus, bestreut mit viel nnlrfelig geschnitteiren Schinsenspert. streut grobes salz darüber, läßt nochmals aufgehen und bäckt Mieklich in einem heißen 1^05 .Marivorer Zeitung" Nummer 77. Donnerstag, den S. April !W! VX8eNL»I SIL UUIL so VIS «e l»I« v^sonLKi ls? oexMoi^lscn. o/^ 8ie viel. l./^k»cZM oiM? /^l.s ^oweoe p«o»^«)0Le Versueliei» 8»e! 3 » 3Z4Z oii^ Kleiner /Emsiger MMM« i»«a»F«5«o ßVW eie?snte8 Amm«r mit separ.' Linlr»nx. elelrtr. I-ickit. pgrleet tjert. äie LröKte keinlickkeit.l virc! mit lS. ^pril sn eine o«j. /^sfSgon iMtß Ml»ßW«?P »inä I VIilOe in öfivi-Marken beizulegen, «iM »n»on»ten amenmc)nt ?u j?eben. k^mpteiiw inicli aucli fernesliin. 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Service l2'L. l«ffred» kotllvvlöev» «Uv« 4t. FrWingS-Dichterei IL e l j e, Ende Marz. 'i'im, c-^ sei gcklnqt — wie kommt ein sonst unvcic.zoill'ner, in ^yreil Fanlilien^ater ge-ivordt.'i,er, dnrctinuS mit gefestigten (>>rund-säheil im Leben stellender Bürger dazu — wie kvmmt er, von einer s6)wärmcrischeu ^rühllngssonne <,uch nur gestreift, in sin-nenden Anblitt der „ersten Friihlingsboten" tiuf dem Wochenmarkt dazu, die Dichterfeder erqreifcn? Man weiß von geheimnisvoll lcn Bezici)ungen der Tierwelt zum Boll-« lnond, von solchen der Zonnenflecken zur (5rdenwitlernng —, wer aber kennt das .V^ysterinm einer vom Frühlingsrauschen u(ickurbelten Poeterei? Cs gibt auch ein ltirische Prosa — wie lten wird davon Gebrauäi gemachi; dazu^ hi'ri Schlichtheit des Herzens, Befreiuiu)^ !i dem ^chianl^enblick sich reintender Fri^h. ^ 'nunie und die schmerzliche ^olgeruus, ^ nls: Auf den Lorbeer des Tichters zu! '/chten. ^ l.vs gibt zwei Arten von solchen Saison, die da plötzlich atlS dem ' u.-^ l li-'sleklivistischer Ehrbarkeit tre-' sind i'i«' einen, die mit einem erri^- tenden Begleitschreiben sozusageit fiir einen tttetaphysischen Trang um Entschlildigun^ bitten und so weh und ach!) schon seit Adants Zeiten iniwer no6) mit den abgesilzten Neimen „Lust und Prust", „Totlne und Wonne", „Liebe und Triebe" und mit einem „kilssen tnüssen" sich begniigen. DaS ist natiir lich viel zu wenig und, wie gesagt, schon da-' gewesen. CS ist ja sehr säiiin und erfreu» lich, wenn die Menschen sich der Poesie des Daseins bewußt werden und iiberal! sich neue Hoffntmg regt. Aber, aber, unis'. denlt lnn al-^ les in der Welt gleich ein Frühlingsgedicht daraus gemacht werden?! Ich zum Beispiel lache die Mädels an, mich lachen die Mädels aus, die (Einbrecher eröffnen die Friih-jahrSsaifon und die Polizei solgt errötend ihren Spuren . .. Doch auch dem folgenden Gedicht, das man mir vor ein paar Tagen schiichtern zur Veriisfentlichung „in irgend einer grS-szeren Zeitung" anvertraute und das den oben angeführten Reimen siegessicher aus dem Wege geht, ist, so glanbe ich wohl ein» tuenden zn dürfen, noch nicht reif genug, l iveil ihm eben jene iiberzengende, suggestiv». jtraft fehlt, wie wir sie — um einen ganz bescheidelien Vergleich zu machen — bei Heine finden und bei Goethe uitd die allein erst ein Äedi6)t wertvoll erscheinen läßt. Das besagte Frühlingslied lautet: Die Frichlingslüfte sckiäumen, Es brechen rings im Nu Tie Linofpen an den Bäumen. O Mensch, nun brich auch du! llnd alle Böglein brummen, Und jedes legt ein Ei! Der Frühling ist gelnmmen! Tandararattadadci! Tandaradei! ^ch aber schaue zum Fenster lnnauS und sehe blos; ein Hundewetter und viel Dreck auf den Strasjeu — und meine .Hühner legen noch tmmei keine Eier. Jawohl, „der Früliiing ijt getuuluieu!" Also fahren wir fort: Zur zweiteil Aal-lnng dieser Znison-Amateur-Dichter gehören jene, die mit der Gewandtheit nnd Erfahrung eines.Handelsmannes nach 25jöhrigem Geschäftsjnbiläum vorgehen und ihre Dichterei auf Postkarten und eigene Neckinung drucken lassen. Eine solche jtarte bekam icy gestern. Sie trägt auf der Nückfeite folgenden Wortlaut: Mit Frühlingsgruf; Ihr . . Das Gedicht, das aus meiner Feder stammt (tneine Feder ist sehr beliebt), steht Ihnen, geehrter Herr Echarfenau, zu kostenloscni Abdruck in der „Mariborer Zeitung" zur Berfüguug. Das; Tie wahre Äiinsl, vor al-lent echte Lt)rik zu schätzen wissen, halien Tie in Ihrem „Gedenten" a>l Ernst Göll vor eiti paar Tagen ja bewiesen. Eie ertiese ich daher auch zum Förderer meiner attsgesproch?iien lyrischen Begabung. Eventuell wäre ich bereit, eine gewisse Sunime für die Aufnahin«. zu bezahle«. Folgt Nauie und Beruf: rin-'.lender Dichter. Diese bereits gedruäteii Dichter sind hartnäckig, sie kennen alle !tlassen der EnttäuschnugSsäiule uud sind bereit, sich oie Ocssentlichleit etwas kosten zu lasien. 5ie kommen in den nächsten Tagen perj^in-lich, vergessen Weib und Nährstand, lassen ihre Dichtertarten wie die bekannten Tauben anl Mariusplat.i in Benedig hinimelver. finslernd über Unschuldige flattern und sich eineu Bart wachsen, betrachten das Allelu-iah der Natur nur vout Standpunkt ihrer ^Iteinibarteit, sind neilrasthenisch, reiztiar und appetitlos — bis ihre poetischen Blnientrau' nie in der ersten Soinmerschwi'ile verd^nren. Die rankheit ist wie das .'^>ellsicl>er — saisongebnnden nnd nnheilbar. H. P. 5 ch a r f e n a u. Gedenket der 'Antituberknlosen-Liga! und für