.M 8. »84» Tatbachev Settnng. Dinstag den 28. Jänner. 3 l l V r i t n. <^>as Domcnpitcl ln Laidach hat unterm 2^». I5nner d. I. die erledigte, von ftinem Patronale abhängige Pfarr Villichgratz im Adelsberger Kreise, dem dermaligen Dompf.nrcooptracor in Laibach, Johann Nesch, und die ebenfalls feinem Patronate zustehende Localkaplanei Glogoviz, im Laiba« cher Kreise, unterm 10. Jänner d. I. dem derma» ligen Cooperalor an der Vorstadtpfarr St. Peter in Laibach, Lorenz Dornik, verliehen. Trlest, i?. Jänner. Heute Nachmittag um l'/s Uhr wurde hitr ein leichtes Erdbeben »erspurt. S ch ifffah rt in T r l c st: An, 22 Jänner. Durazzo: St. N,colo, Macri, Griech., in «o Tagen, inn M^iö. Odessa: Gwia, Obradovich. Ocster., i» 5? Tagen, mit Getreide. Galacz: St. Nicolo, Caruniali, Griech., i»6oTagen, »nit Weizen, "allona: Alderto, V^ncovich, Oester., ln i7 Tagen, mit Pech und Nllitegcln. ^alacz-. N<>gi>,a Vntolia, (Haffar, (5ngl., in 38 Tagen, Uni Weizen. ^«^N,.«»». Q,st«„ m<° T»ee», Am 23. dito. ^^Ta^mu^u^ ^""mit°N^^'^"^' ^^'' '" "T«Sen. ^'°Ta^.°^ Odessa- Qi FUoi. Iacca. Griech.. i„ ^ Taaen mit Alexandria: Maria Cattcrma. Sopranich. Qester >., 24 Tassci,, nnt Vaumwolie. ^ >'^' "' Ga! acz: Ünione Foriunala, ^rebois, Päpsti.^ z^ 0, Tal,eü. luit Mais. ' ^ Vraila: Annctta Triestina , Ioancovich, Oester., in ^» Tagen, mit Weizen. ^ H P a n i r n. Madrid, 6. Jänner. Ich drückce ihnen neulich die Vermuthung aus, daß das Gerücht, als ob zwischen den Höfen von Paris und Madlid eine, die künftig« Vermählung Ihrer Maj. Isabellas II. betreffend« Untechandlung eröffnet worden, unbegründet sep. Jetzt sehe lch mich ln den Stand gesetzt, Ihnen einen Umstand mitzutheilen, durch welchen meine Vermuthung bestätigt zu werdcn scheint. Der hiesige großbritanmsche Geschäftsträger. Hr. JerminZham, erhielt vor kurzem von Seite Lord Palmerstons den Auftrag, an d,n französischen Botschafter, Marquis v. Rumigny, die förmliche Anfrage zu richten, ob eine die künftige Vermählung der Königinn Isabell» II. mit einem Sohne des Königs der Franzosen dezweckende Unterhandlung wirklich Statt finde. Hr. Ier-mingham richtete seinen Auftrag aus, und der Bot« schafter erwiederte ohne Zogern, daß von einer solchen Unterhandlung nicht die Rede sey. Gesprächsweise soll letzterer, wenn ich rvohl unterrichtet bin, hinzugefügt hab,n, daß er nicht wissen könne, was künftighin geschehen werde, und daß Lord Palmer-sion wenigstens nicht daS Cabinett der Tuilcrien befragt habe, um dessen Ansicht über die Vermählung Ihrer Maj. der Königinn von Großbritannien zu erfahren. Die Madrider Hofzeitung vom 10. Jan. macht ein Decret bekannt, wodurch dcr GlNerallieu-tenant Nivero zum Vicekönig von Navarra und Ge» ncralcapltän der baskischen Provinzen an die Stelle des Generals Espartero ernannt ist. General Ri-vero wird auch provisorisch die in jenen Provinzen befindlichen und zur Nordarmce gehörigen Truppen befehligen, deren Obercommando fortwährend dem Herzog von Victoria bleibt. (Allg. Z.) Nach glaubwürdigen Vrlcfen aus dem Haupt, quartier Espartero's kann ich Sie versichern, daß die nächsten Operationen mit Segura beginnen werden, und daß sie der Herzog personlich leiten wird. General Ayerbe, der ihn begleiten ""d, begibt sich heute von Mas be las MataS «ach Nlcoriza, wo er die dritte Division befehligen wird. Die Artillerie delömmister Saib Pascha zum Großadmiral ernannt worden. Letzterer wurde imHandelsminlsterium durch Fechi Ahmed Pascha ersctzr, dem gleichzeitig die Auszeichnung zu Theil wurde, znm Gemahl der lungern Schwester Sr. Hoheit, Actle Sultane, aus-"wählt zu werden. — Die türkische Slaatszeitung vom 26, Schewwal 1255 (2. Jänner I8il0) enthält nachstehenden Artikel üdcr die Sendung Klamil Pascha's nach Alexandricn: „Auf Befehl Sr. Hoheit »ck Kiamil Pascha, Miiilivc. der Kriegsbedürfnisse, „beitragt w°rd«n. d«m Vkekönig von Aegypten, «Mehemed Ali, und dessr« Sohn Ibrahim Pascha «die an sie gerichteten F^mane z« überbringen, „welche, gle,ch den vor kurzem in alle andern Provinzen gesendeten, die näheren Vestimmung.n üb«r „die Vollziehung deS Hatti-Scheu'ffs (von Gülhane) »enthalten. Er ist zugleich Ueberbringer von Briefen »Sr. Cxc. des Großwesirä, welche auf den erwähnten Anlaß seiner Sendung Bezug haben, und eg «werden sich somit die segensreichen Wirkungen der »Gertchtigkeitsliebe des Gcoßherrn auch auf die Be.-«wohner und Nolhlcidcnden jener Provinzen erstre-»cken." — Einer großhcrrlichen Anordnung zufolge fall in Zukunft außer der französischen auch «;«<> griechisch? und armenische Uebersetzung der türkischen Slaitszeitung erscheinen, damit keine Volksclasse des Reiches vom Verständnisse derselben aut-Zlschloft sen bleibe. — Der öffentliche Gesundheitszustand in dieser Hauptstadt ist fortwährend befriedigend.« (Öst. V.) A e g y v t e n. Alexandria, 2?. Dec. Kiamil - Pascha ist nach Kairo abgereist, um daselbst in dem großen Conseil den von ihm mitgebrachten Hatlischettff vor-zulcsen. Daß dieser Hattischeriff eben so wirkungslos für Aegypttn seyn wird, wie der mit England und d,n übrigen Mächten abgeschlossene HandelS-tractat, ist gar keinem Zweifel unterworfen. Hier w«rden die Sachen ganz auf demselben Fuß bleiben tpie früher; das was der Pascha reformiren will, weiß er durchzusetzen, und das was von Constant!«! nopel kommt und gegen seinen Willen ist, weiß er zu päralisiren. Daß der Hattischeriff an den erblichen Stalthalter Aegyplens adressirl ist, hat einiges Aufsehen erregt, denn obgleich ihm die Pforte die Erblichkeit bewilligte, so wciß man doch, daß «inesthtils der Pascha sie ausschlug, da sie sich nicht auf ganz Sprlen erstreckte, und daß anderncheils die diplomatische Intervention der europäischen Mächte die Pforte an jedem Schritte verhinderte, der sie «iner endlichen Aussöhnung mit Mehemed Ali näher bringen konnte. Das französische Dampfboot hat dießmal, wieder nicht die Briefe aus Frankreich und den übrigen Theilen Europa's gebracht, es tritt dieß schon das drillrmal diesen Winter ein. Der Pascha hat also keine neuen Communicationen erhalten. Dagegen scheint baS feste Auftreten deS neuen eng? lifchen Generalconsuls, Obrlst HodgeS, dem Pascha einige Vesorgniß einzuflößen, denn nach einigen Con« ferenzen mit demselben erhielten plötzlich 11 seiner Kriegsschiffe, ^ Fregatten und 7 Vr,'gn,s, den Befehl nach Syrien abzusegeln, um von dort Truppen nach Aegppten zu führen. Die Activita't, die seitdem in der Befestigung der Meeresküste herrscht, die täglichen Besuche Mehemcd Ali's auf den tülki-schen Linienschiffen, die er dann immer im Feuer ererciren laßt, die Sendungen aller A>cen Kriegs-munition aus Kairo und die kriegerische Sprache, die seine höhern Offiziere und auch die der türkischen Flotte führen, deuten wenigstens darauf h>'n, daß man für den Fall plötzlich cintrettnder Ereignisse gerüstet sey. Wenn man nun bedenk/, daß es keiner Partei Ernst ist, die orientalischen Wirren auf dem Wege der Güte abzumachen, daß ein leder nur dichtet und trachtet, wie er im Trüben fischen könne, dann wirb man sich schwerlich in den süßen Friedenstraum v°n neuem einwiegen rönnen. Krieg ist das Losungswort im Orient; m,in rüstet und kräftigt sich für das kommende Frühjahr, den Con- 32 essione n sucht man auszuweichen, und die Kriegs-willfel werden wohl noch einmal tntscheiden müssen. Mg. Z.) Mc-rico. Die neueste New-Yorker Post bestätigt die früher gemeldete Einnahme derStadt Matamoras durch die verbündeten mexikanischen Föderalisten und Texaner. Letztere suchen ihre Einmischung in die innern Angelegenheiten von Mexico damit zu rechtfertigen, daß dieser Staat sich hartnäckig weigere, einen Friedensvertrag mit ihnen abzuschließen. — Miltelame-rika ist fortwährend durch Bürgerkrieg zerrüttet, oder vielmehr tS ist in ein«r ganzlichen anarchischen Auflosung. Die Stadt San Salvador wurde durch ein Erdbeben fast ganz zerstört. (Allg. Z,) S h i n a. Ein Brief aus China, datirt vom ,,Anker< platz Hong Kong, 5. Sept.« der auf Lloyds Kaffeh-haus gelesen wurde, meldet: «Die Chinesen verweigern den Engländern nicht nur Lebensrnittel aller Art, sondern man hat auch den Versuch gemacht, die Brunnen zu vergiften. Capita« Elliot hat unumstößliche Beweise davon in Händen, und wird sie ttach England übermachen." — Nach den mit der letzten indischen Post eingegangenen bengalischen Zeitungen wurden in Calcutta mehrer« Fahrzeuge mit Opium befrachtet, das angeblich nach Singapore, in d«r That aber nach China bestimmt war. Und Angesichts dieses schamlos fortgesetzten Schmuggel-Handels mit einem Gift, vor dem die chinesische Regierung ihre Unterthanen zu schützen entschlossen ist, sprechen englische Blätter von ihrem, durch die chinesisch«» Behörden verletzten guten Nechl! (Allg. Z.) Vermischte Nachrichten. (Vielleicht ein neuer Caspar Haus»r?) Der k. preußische Oberprocurator Vessel zu Cleve hat unterm 29. Dec. Folgendes veröffentlicht: „Am n. October v. I. wurde zuGoch, im Landgerichts-Bezirke Cleve, ein fremder junger Mensch von circa 20Jahren ohne alle Legitimations «Papiere betroffen, dessen an und für sich nicht wahrscheinliche Angaben über seine Herkunft und bisherigeErziehung jedenfalls eine nähere Aufklärung über diese Person wünsHenswerch machen. Er gibt nämlich an, «r sey seit seinem vierten Lebensjahre einsam in einem «lwa io Stunden nordwestlich von Straßburg gelegenen Walde erzogen worden.' ein dort mitten im Walde befindliches einzelnes HauS habe ihm nebst ewern Lehrer und einer ältlichen Haushälterinn zum Aufenthalte gedient, und er habe außer diesen beiden Personen und einem sie zuweilen besuchenden Fremden bis zu seiner kürzlich erfolgten Abreise von dort keinen Menschen gesehen. Sein Lehrer habe ihn in der katholischen Religion, in der deutschen Sprache, Geographie, Geschichte, Musik, Naturlehre?c. unterrichtet, und ihm die, im Verkehre vorkommenden Gegenstände durch Abbildungen deutlich zu machen gssucht, so daß ihm dieselben bei seinem kürzlich er, folgten Eintritt, in die W»lt nicht ganz unbekannt gewesen seyen. Nach der Angabe feines L.-Hrcrs sey «r im Jahre 1820 zu Straöburg geboren, heiße Franz van der Heydcn, und werde vielleicht seine Acllern später kennen lernen. In der Nacht vom 29. und 20. Sept. v. I. habe ihn sein Lehrer aus jenem Walde weggeführt, und er sey mit demselben in einem un« terwegs angetroffenen Wagen nach 6 Uhr Morgens in Slraßburg eingetroffen. Hier habe ihn derselbe mit der Weisung, sich nach Nyrmvegen, in Holland, zu begeben, um bort Militäroienste zu nehmen, entlassen , und !hm ao bis 50 Thaler Reisegeld und eine Marschroute behandigt,- er will hierauf ohne weitere Anfechtung, und ohne daß er im Stande ist, die einzelnen Ocle anzugeben , in denen er übernachtet, von Scraßburg nack Goch gertis't seyn, wo er am ll. Oct. v. I. arretirl wurde. Der angeb» liche Franz von der Heyden ist etwa 20 Jahr« alt, 5 Fuß 1 Zoll groß, untersetzter Statur, hat schwarz-braune Hliare, schwarze Augenbraunen, hohe Stirn» blaugraue Aligen, mittelmäßige Nase, elwaS dicke Lippen, gesunde Gesichtsfarbe, etwas breite, jedoch nichc unangenehme Gesichlsbildung. Seine Kleidung bestand bei seiner Arrmrung in einem feinen blauen FraHiock» mit gelben Knöpfen, «iner schwarzen Tllch-t)os». die ihm zu lang ist, einer hellgrün«« West» mit dunkeln Blumen, einer schwarzen Krav«ll». »i» nem groben, leinenen Hemd,, einem schwarzen Hute und Schuhen, und führte einen Regenschirm bei sich-, er besitzt nicht ganz gewöhnliche Schulkcnninisse. spricht das Deutsche gul und richtig mit einem süddeutschen Accent; sein Benehmen ist unbefangen und ruhig. Di» bisherigen Nachforschungen nach der Herkunft dieses Menschen sind vergeblich gewesen, weßhalb ich alle Diejenigen, welche über seine Hcrkunft, nament» lich auch über seinen Aufenthalt und sein Benehmen auf der angeblichen Reise von Scraßburg hieber Auskunft geben können, ersuche, mil oder der nach» sten Polizeibehörde davon Anzeige zu machen.« (Wieder eine Prophezeihung) Ein englischer Almanach für das Jahr l8^»o verspricht den Landivirlhen ein fruchtbares Jahr. Nach ihm wild der Jänner nichc sehr kalt sepn, und der Frost nicht den ganzen Monat dauern; der Februar soll sehr schön, der März windig, der April regnerisch (den Monat Mai muß der Prophet vergessen haben) , der Juni, Juli, August, so wie auch der November und De> cember herrlich seim, dagegen werden der September und October Manches zu wünschen übrig lassen. Im Gouvernement Orenburg in Rußland ereignete sich gegen Ende October v. I. eine seltene Naturerscheinung. Ein Wolkenbruch ginq nieder, nickt aber als Wasser, sondern als Eis. Breite Eistafeln von mächtiger Dicke senkten sich mit furchtbarem Getöse zu Voden, und bedecklcn weithin die Fläche. Zum Glücke war es eine öde Gegend, in rer das Unerhöne geschah. Keinerlei Unglück bat sich ereignet, di« Umwohnenden kamen bloß mit Schrecken und Furcht davon. Meteo- Meteorologische Beobachtungen, weiche !839 auf dcm 3,c»slich^hofe der'k. k. L^ldwirthschasts.GesellschM in Kram angestellt wurden. nm»n»n> D Anlahl der ^ s ! ^"Npcra^ ^, ^, i " ^ ^ » ^"^^ -- 5 -- ZZ Z ^3 " " " 8j°°^^^ ^, « - Z ZD 9«rrs««nd«Winde V der Z Z 3 -3 ,^ ^ ^. " " ^ « " <. « ^ 3 ^ ," ' - » Monat/ ^j" 2 Z I§ ! k !^ ^ I I ^!z L ^ ^ 3 U Z" » 3j« ^j^ K ! V ß ^ ß; n ^^ - ______^______ __ , ' ______ » ---------------^ , , , ' j !^7____________ ! 3. ! L. 3. l 2. Z! r. Z.z L. Pf. ! M. H ! ,e^r 7 « ' 5 5 j^ _ -,. ^ ..4. ...5 .. 6 !^ ., .8 27 7.5 !-7> ^-7 7 7°.°9 .., !^« , . . . . -! . ^! 5'^ 5. ^!.. - -7.5 '7.«27 5.i27!5. 5,.8^ ^.zo^^.^.^ ! 2UN. 5 6^8 7 ^ ' 4'U .'.9 20 .5.6 .6.5 25 I .° 27 ^ '? ^ ^-7 6 -7 -" 78.66 5.P ^W,^^.^S0. ^W.^H^ ^N0. 6 ^V ! ,«« , ^ , z , j^i 4 5,5 .5^5 -„ ..^6.7 ^ 0 ^ .7 7. °7>7.H> 7" 27 7.. 7.9' ^ 1^2^^^^''^^^« ! August .° . 2 « ^ -! . 6„. ...9 .7. .3.7 ^ 20 7 -7 5.9 ,27 6 ! ,7 f ^27 5.9 7.6, 4.7° '^^^Aö^Z^'^^.^ ^'« ^ member - .5 6 2 9 -! . 4^ :^ ... ..4 '-.3 '. 7 '7 6.3 ^ 6.6 -7 5'^ ^ 8^.^ ^7 ^ z^1^?kZ^'^^Wk^'« ! 0..er 2 . , , . - - ..^ ,4 ..5 ^ ,.0. .. . 27 7,. «-7 7.. '7 7.5 -7 .4 .^ .7^ ^M0. ''5^^^^^^'» ^«d. _ ' . .7 .' ^ 5.7^57.8.4 . .75 .7' 27^ '7' ^'.7 -!0^^.2^7S'0^7^. ^ Z! Decker - 2 4 '2 9 -! - "^ 2.5 4.' "9 3. 9 ^ '7 5.2 27 5.2 27 5.3 27 5.2 ^ ..98 >7^0 .^ 0S0. ^ S3H^ .^' ^^', ^'^3? l 5^^ 5. „! 98 . 2.^07,8 .8^ ,6.9.5, ..) 27 5.7 27 5..^ 5, !2;., ..^ j^ ^ ^ ,^ ^. '7- ^ V ^! ron i836 l 94 65 5^ 2<) ,22 5 t? 62 b.8 i.,5 9.2 9.l l? o.°8 27 /,.2 27 /,.5 j 27 ^.2 2, 4,t ,^'9 ^ ^ ^ , W !v..«Ä>bisl839 57.5,66 58.75 63.25 119.76 42^766.^8 6,7 '°,3 ?.? 7.9 >5.3! 0.32 .'!/,.? 27 5 2, 4.7 .? l4.d / ..^ , , ^.'^ ^..^^. ^^..,^he 5"; schn !^ ^ Anmerkung. Im Jänner- Schneehphe .0"; 3 schn^e T.,e, das Psn^meter ^^ m.r ^ch 9 tag^^bachtel wer^^ ^ , erstcGewittar. Ä Psuchrometer durch ,2 Ta.)«. - Im März: SchneclMe .6 .^>< - -mal u,w^,bar; schn«,geTac,c 5; Ps>'«r''". durch ^ Tag . ^ "^ Nc'tfc'rleuchten in NO.' .^. ONO u- V)3NL. - .'," ^ u l., , - Im Mai: Gchncc »„Msibar; cr ficl am 24. Im Äebivge sohr viel «ch„ec, D>o ^'ttt« vo» WiN^ '- ^' ^' f.?."",'f ^ Hllt - Im Au q. st: 3mal>a.s Wetterleuchten m H; "« 2., m > Wettctt.uchtc,, in NO. Vai HMgste Mwitter am 27. . '^ ' ""'^' ^^' ,^" am ^ I»»i - V°" '833: Sckncehohey?"; s^> «t.ge Tac,e 33 « j ^ Im Dl-rchschn.tt .°» .83c,: Sckneehöh« 48 ^2"; schncci.e Ta,e 23; größte Kalte ^7'^"' ^,*'^' jrosi < ^m« '^ z" ^^' ^« ^. <,«, 2-. August. - ^°N l^o: Scy«eehohe » M größte Kälte -12 am 7. ^1»-.; grosit« Wärme ^,,^,«' am .6. Juli. - Vo« .8Z7: Schneehöhe do"; gross« Kalte -'f.^ am 2. ^°v. ^luu^ ^« ^ 5> r W 34 D'? Äjiütir war für die Miütersaaten sehr günstig, d«nn de» <3)2eil lvac gcfrar»!n und mit Achnec l'üdcclt. Die Monate ).^,:ri ^,ii ^pril ware!, der ^lrt kalt lind feucht, dasi nicht n«r dic ^mmerfriichte un, sin Monat später bestellt werde» mußte», s5N?ern dasi a:lch die Obstdanmc, Rcben und daj Wiüterqetreir« fast ^e< de.i.'ende Differenz in 0er Zeit oer Naatbcstelllmg dcö l I, qäni? lich a^öge^lichen hat. — D>e Heuernte, wie zu erwarten war, ist sehr g^c abgefallen. Dagegen nnißce dort auf die Grummet-ernte verzichtet werde,!, wa die Wiesen nicht Rnfanqs, sender« erst in dcr zweiten Hälfte Juni znm ersten Mal geniaht wurden, da da- »ichc deschnitte,ie Grasland von del nachfolgend«,, ware men und trockenen Witterung zum grossen Theil ausgebrannt wurde. — Der Entfall «on den Wintersaaten kann wenen der zu schnellen Frühreife nur mittclmasjig genannt werde». Zude'N enthielt der Noggcil sehr uiel Mutterkorn (Hncüi!« carinuum). Z)ie Wommerfrüchte, besonders die Wurzelgewächse und das Kopf, »raut, sind gut gerathen. Nur die Krautrübe (Nr»,«is!!, ?>-i^. l,r-»',>l^!i) hat «n Wurzelbrand »,'itl gelitten. — Die Rebe hat sowohl »» auantitatwcr als qualitativer Vezi. hung ^icErwartuogen dco Wi»« lerö übcrtroffcn; obwohl ,'ie erst Ende'.'7lai, inid zn Laibach am >°. I:,üi zu dliihen anfing. — Das Obst ist um Laibach wegen der dichten Nebel, des schnellen und bedeutende» Wechsels in der Temperatur und des heftigen S3 N-Windes (i"3) zur Zeit de» Blüthe (das Steinobst Anfangs, das Kernobst dagegen Mill« mi? Ende Mai) g.in^lich mißrathc». — Der Vuchwcizeil hat, wegen der windstillen Witterung zu, yeit seiner Vllitb« und dei warmen Herbstes, cinen Ertrag aclicf.rt, dessen sich ergraule Landirirthe »icht erinnern. ^Dcr alte Schuldner bat endlich «ine Partial - Zahlung geleistet!" Die Bienenzüchter haben, wegen des »asjkalten Frühlings, empfindliche Verluste erlitten, Dorf, t«>o der Wi:iterrübsen in dem Monate April iin» Mai, und die tfsparsette oder der türkische sslee (Il!!!!v«»>llil!i» unoln^c^i!«) nach der Heuernte den Piene» cine zureichende und zualcich sehr an-acncl,,»e Weide verschafften, ist weder das Scerden der Vicnen noch das Vchwinden der Vorräthe bemerkt worden, — D^r Buch« Weizen, die einzige Hoffnung des hio'iq,» Pi^nenzücdtcrs, v«r, »noHte, tro!) seines Oerathens. nicht den lceren Stöcken das gewöhnlicht Durchschnittigewichl von ^u Pfd. zu ercheilcn. Die Geideozucht ist gnt gerathen; doch waren die Cocons, llngcachlet der qcringen Slerblichk^it der Raupen, welche in» laufenden Jahre 3 psst. betrug, in der Art leichter, das, 3-6 Stüct auf ein Pfund gingen, wahrend 18^8, wo dcr Abgang 5 pCt. bt» trug, 278 Tocons zu einem Pfd. zureichend waren. Nur jene Vigattieren wurden wegen Mangel an Laub in Verlegenheit verseht, welche sich verleiten liesien, von der Grundregel der h«sig»n Scidenzucht al'juweichen, »del di» Grains Mitt« Mai, statt t>. bis 12. Iuui auszubreiten. Laibach den »2, Jänner »8/,«. Dr. F. X. Hlubek, Professor. Verleger: Issnaz Alois Gdler v. Kleinmayr. Inhang znr TaibachevSeitung. Fortsetzung des Verzeichnisses der wohlthätigen Neujihrs-Gratulanten für das Jahr 18^0. 724!Herr Franz R.Mall,), Steuer.lZmnchmcrdcr 726'Hclr Alois Wasser, Güter. Verwalter zu j Bezirkö-Herrschaft Pragw^lo. Schwarzenbach. 725 Frau Maria Kraschowitz, Scraheli'lZommis« l säröwitwe, sammt Familie. «Aetrnd- Durchschnitts-Vreise in Laibach am 25. Jänner i9^o. Marktpreise. Sin Wien. Metzen Weihen . < 2 fl. ^7 '^ k?< — — Knkuluh. . 2 >. 52 ^ ^ — — Halbfrucht . — « — „ ^- ^. Korn . . . 2 „ 4? "/4 " »> — Gerste. . . 2 » »6 » — » Hirse . . . 2 „ 41 Vi » "- -. Heiden . . r „ 52 » -- — Hafer . . . i » 45 '/4 » Literarische Anzeigen. Bei UZuaz Sdlen von Uleinmayr, Buchhändler in lalbach, iss zu haben: Malmkowski, Dr. A. v., Handbuch, zunächst fur k.k. hster. (Zamcralbeamle, enthallend: citie Darstellung des Finanzwesens Oesterreichs. dann dcs osier. Gewcrds und ^amcraldeanUen. ircsens. 2 Bände W>cn »8^o. 5 si. Vwmentntt, Sammlung oer von Anfang dcs Iahreö 1U52 dis Ondc Mär; ,^9 hinsichtlich dct' oi'icr. Gc,eybuches über Verbrechen nachträglich erschienenen Verordnungen und Gesetze. Wien iü^o. 56 kr. ", - ^ Haimcrl, Dr. Fr. X , Vortrage über den Concurs der Gläubiger nc,cb den in den österr. Staaten gellenden Gesehen. Wien ig/zo. 2 fl. Seidl, G., Mllttargeschäftsstyl. Wien 1609 2 fl. Körber, Militargeschaftssiyl. Wien, 2 fl. 40 kr. Komm, Dr. I. N,, neuestes Werk von der Geburtshilfe für Hebammen, in rvindischer Sprache, unter dein Titel: I^ilcve 06 poruclsie po-moxdi 5ll pol-ocine siuinn/Iinix« na km^tili. Mit cmem litbographirten Schwangerschafts^Kalen^ der. Gräl^ lL^a. 25 Bogen start, 2 ft. 2o kr.