MARBURGER ZEITUNG AMTLICHES O R'G AN DES 'i..f., f Nr. • Panniii N.. M-ffl. 25-IW, 23-69. Ab II (Ihr ?1 5li. V Samitagl l«t d • SchrUlI«ltung aur tul P«mrul Nr 2B-e7 •nalcbbar. Unv.rlaagte Zuichriften wvrdeo .'n*" i. ?.nii * '•< r, .Schon dei slaatliche C\' ikirerungsplan läuft nicht ret)ungs'os ab, wie «ich gleichfalls aus der Londoner Presse ent-niibmen lafU. Ernstere Zw ischrnta'le, die sich küiz-lich eieigneteii, wuIl^_'n amtlich be- i Itannlgc geben. heint, d.iß die Bombon ! borühmtft Londoner D.tulichkeittn, wie | die Aufnahmeanlagc der Filmgeseü- i Schaft Warner Brotheis in Tedd'in'tton, das Australia House ünd das Aldw.ch House getroffen hätten. PK-Krlpfjs1ierirh*eT 7wlmet (Si h) Die Schlacht In der Normandie Durch zerschossene und brennende Ortsch.iflen bahnen (^ith die Fom-missarg hat Dr. Ley im Einvernehmen mit dem Leiter der Parteikanzlei den Staatsrat Schmeer zu seinem ständigen Vertreter berufen Um eine einheitliche Führung de« Wohnungswesens und der Wohnwirtschaft, des deutschen Woh-nuTigshilfswerkes und der Wohnraumlenkung zu gewährleisten, erstreckt sich diese Vertretung auf alle Gebiete de« deutschen Wohnungswesen». dnb Berlin, 13. Juli An der Ostfront versu hen die Bolschewismen immer wiedei, >iurh di«f Ali-schnitte südlich, des Prip;et und 'lörd-lich der Düna in d.e nunmehr seit dr»'l Wochen tobende Schlacht einziibe-ziehen. Westlich Kowel setzten sie hre Angrifle auch am Mittwoch mit Kräfte;i bis zur Reginientsstärke fort. Dio an drei Stellen angesetzten Vorstöße scheiterten sämtlich unter belrächll«hen Verlusten für den Feind Nördlich der Düna lühr-tlk'n die Bokxhewisten nordwestlich Polozk und im Raum von Opotscbka zunächst vereinzelte Angriffe erhilg'os. Später führten sie stäikeie Kräfte zu und griffen an mehiven Stellen in Rc-gimentsstärke an Sie wurden aufcjel in-gen oder abgewiesen. An den r)e flen letzten Tagen wurden in diesen Räumen 29 Sowjetpanzer abge«chc»ssen. Die Ilauptkämpte an der Ostfront konzentrierten sich weiterhin auf das Gebiet zwischen Pripjet und Düna. Kennzeichnend für die dortigen Operationen des Feindes Ist sein Bestreben, unsere Sperrlinien durch Umfassung auszuschalten. Wenn die Sowjets auf besonders starke deutsche Wider^ands-linien stoßen, weichen sie oft aus und ziehen sirh zurück, am an .indi?roi Stolle den Vo stuß zu wiederholen. Die Vormarschlinien der '*;n/clnen Krafte-gruppen verlauten rleshalb nicht in der eingeschlagenen Riihliiiig weiter, sondern zeigen Stork gebrorhenc Zickzackformen. Die iinter Ausnutzung aller Geländevorteile gewählten Sperrlinien zwingen den Ftind aber aurh oft 7U vc-lustreichen Flonltilangrillen. So »v^r es am Mittwoch westlich der Sczcara, wo die Sowjels nach Zuiührung starker Kräfte in Richtunc( auf Wolkowysk durchzustoßen versuchten Sie wurden in schweren Kämpfen abcjeschiagen und unter Abriegel'ing örtlicher Einbr\i-br. biMiIerseits der von Slonirn nach Westen liihi enden Stwiße aufgefangen. Nicht nur die leindlichen Vormarschlinien, sondern auch der F'rontverlauf selbst zeigen zahlreiche Ecken und Vorsprünge. Dle^ ist besonders im Raum zwischen Olita und Njemen und Pie-druja an der Düna der Fall Nordwestlich Olita spiingt einu scharfe Zacke gecfen Wilna vor Der heroische Kampf unserer den Westteil der Stadt gegen fortnesetzte feindliche Angriffe haltenden Besatzung, in deren Rücken sich mehrere unter s.ch gestaffelte Sperrie- gel hehaupleten, tiug bereits gufe Flüchte. Feindliche Krälte, die -geschlossen werden sollte, bezahlen miiß'e. Die Finnen wissen, daß die Härte der Kämftfe auch in der nächsten Zeit nicht nachlassen wird. Sie rechnen mit einer weiteren Verschärfung des bolschewistischen Ansturms. Sie sind aber entschlossen, auch weiterhin ihre ganze Kraft einzusetzen, um Fmnland vor emem Schicksal zu bewahren, da« Im äußersten Norden des Landes, nordwestlich von Salls, kürzlich ein weltverlassenes Dorf in der Gemeinde Savakoskl erlebte. Ls wurde von bolschewistischen Banditen überfallen, die die kleine finnische Schutzwache niedermachten und die fast ausschließlich aus Frauen und Kindern bestehende Bevölkerung auf das grausamste ums Leben brachten. So wie diese Mordbrenner wenige Tage darauf vom Schicksal ereilt wurden, so ist das finnische Volk entschlossen, alle die leiden zu rächen, die da# vielgeprüfte karelische Volk in den letzten Wochen auf sich nehmen mußte ,.Nicht nur die angelsächsischen Verbündeten der Sowjel-union, sondern auch uns viel näher stehende Kreise" so schreibt ,,Uusi .Auia", „haben uns zugeredet, vor den Bolschewisten vertrauensvoll zu kapitulieren. Das finnische Volk weiß, as es zu erwarten hat, wenn es die Waffen niederlegt, Der Fall Savukoski ist dafür ein Beispiel im kleinen Wir wollen dafür sorgen, daß er sich nicht im großen wiederholen kann." In der Schweiz zum Landen qezwun-flen. Aus Bern wird amtlich gemeldet daß neun amerikanische Bomber, die über Schweizergebiet 1 logen am Mittwoch von der Schweizer Luftwaffe zum Landen gezwungen wurden. Ein anderes Flugzeug stürzte in Kanton Grisou« Seh« 1 4» ffr 196 0 Frefta|, 14, JuB 1^44 MARBURGER ZEITUNO Weisse Raben Wt« «la W«iU«ick ward« — Mutkaut FoUl^ — Dar iw6t*«riUy« Lutikriag Dia «DglltTba Z«iichrlft »New La&- 4ai«, (L« aja Lix.^oga.,^ i aer biltiscben Regiarung ncucTduuj» des oFteteu den Spii jel vo hl-- t hl- iht, der Aufsiieij d''s bnt hf L. pi f- s» eine emz.ge Seile V )ller Rj> ■ .u Grau- fcöIiilM': Iii. ' Au 1 ! i; .Iii. Miiij lii iik: z^iu i>, dii EJmuiid Speint :, (lea 11 l.rhUjr (i> i KonKjin tili-fciibeth, d.:r I iii -: hilft verbieitete, j uei br dis uie t; iizirje Li^ung der | Iri -i tu:n i i-y • n ii..(.'ie, wenn nin ■ , lildiid, sei von diu Lnjidiidc.ri aut om Niveuu herab-gi'druLki wtiul n, von dem ein echilt-bruchif)er Lborl. .i ndei der s^Jdnischen A.madci b.igte, kiin Volk in der Welt und nu ht eiiinidl tm liiiKjeborenenstamm In Afrika Itbe in soii fier Sklaverei. So h )be der Aufsticiy des britischen Kapitalismus beijotinen. Lnyland sei zwischen 1701 und IHI^ zui V\ellinachl emporge-v-nchsen, ndch«teni oe in Europa nicht weniger als sieben Völker in den Krieg verwickelt habe. ti]ußes Syinpathisipren mit den Idealen des SonjbllK sluiinumgsi. flites als eine Art versteekU-r Ziig. in i ifjki it 7,ur 5. Kolonne beliaiid! It sirul. I)i r Ursprung dieser •ysteiiuilischeii Irre!uhruiu] der amerika-nisciieii (Mfeiit lielik'.'it ist veischieden. Pii- goiibte Mord ih-r Holschewisten und II,rer Ceno-sen i;.t leicht 7u erkennen. Ferner slöl'l man inmnr wieiler auf ei'ii.n rni.'r!;wiiiciifj( n beinahe inyslisrben Glauben, daß wir alle auf ewig glütk-lifh werden, sm nn wir nur Moskau genügend verlrtii^-n, w.is es auch immer tun i'UKi. Je ri'-lir Sl.ilin unser Vertrauen un'enii.ibl eiifl je anrnaliender er aiif-tiii', inn.'o mehr hciruihcn sieh unsere 7eit'iiK|en und unsere Slaiitsmännor, in Wie^' inritf n ein blinrlos Vertrauen 7Ai kn'i . II, f'hornherlein kiindigt, falls diise Politik f<)rlq"se»/t werde, ein ,,si bri fklir li» - Hrwaclien" dos arnerika-nlbclii.'n \'-)lküS an. In einer Zusclinlt dos Unterhausabqe-oidnt'.i'ii Sui; nson an den „Uaily Heiaid ' v*uii duiiiul hingewiesen, dall die Liug-Idiidei Ulli Ciiiiiul ihier bisiierigen Lult-krii'ilulii iing g^ejen Üeiitscbland keinen AniuU bauen, sit Ii ubei die AnweiuJiiny dei neuen V\alle zu bi'scbweren, Soien-tr n scbreibt u. a., man tut gut daian, ■ Ich die Bi 'leiilung tli'r r-eststellung der eigenen Zeii .iii'i vom 27. Novernlier über einen Aegiif! duf i-i.inkJurt am Main zu Üb 'rlecien: .,L'k lit^alzungen sahen nic hts von der'SItid:, e; war blindes Hoinbar-d.eien." D.is i':irlainentsmilgiied erklärt dann iroiuscli, die l.eser dt;s ,,Daily lie-ralii ■ sollten sie Ii nur mit der Cnnnerung nn rJie I-'est»;'ellurui des britischen Lult-fal r inimsters \-'Ui !11. Mürz 194.1 trö-Rteii, in df-r es iteheilien habe ,,Die Narh'i.DiiiliaMÜ' runri militärischer Ziele RfhiielU iioiwn.ligerwi'se die Hombar-dierunq il.-s (.i( Ijietes ein, in dem diese liofien " AhscIiJi'Rend 7itiert Sorenson die litklaning Cluirrbills vom 21 Dezember l'M 1. n.if h der es keine tirenze der Cievvalt gi lu n wi>nlo, die die Hng-IrindeT aut'ilien wiinhn. Die einzige Ret-tuiMi .lebt Soiens'ot jeelirtvn Luftkriegs .,i'i>fwerler mn§ der Lui'krien vollstcindig abriesrhafft oder di.^itiscb ; MHiesflir.!tikt werden, oder er wird die Zivilisation zeisturen," * O Wir verzeichnen diese drnl Stimmen fiiis dein teiiidlirlien Lag »i, ohne daß d.iraus unlitueclUigte Sctilusse gezogen werden diui-n. Lis sind Außenseiter, wie man sie drüben bisweilen zu Wort kommen läßt, um den Lindruck der freien MeinungsttuBorunfj aulrecht zu er-halt(>n, Besomlr'is füe Kritik an der britischen LufH rieris'uhiiing ist darin aiif-Rrlduhreich, M-in hit vor dt m Einsetzen der VciqeMiiiKi^Wdlfe (;e!>'f|enheit genug geh.ib', sich n;, ht i'ur gegen die theore-tisrh'n ri"rN'tui!een sondern aurh f|e-gen die piakIi-;t I ; ri .Auswirkungen fler Terrorkiii gsf ilirunq /u wenden. Wenn Jetzt unter dem Lii ilrnck fler Sehaden, die fÜe Veif|e|li',!,'[s\vfift<» in F.nfiKind «n-riebtet, das \'erl)iil des I iittkrieges qo-forderl wird, fhirui ';"i riiir fhnan erin-nert. d.ift d: r f-iil.rer sr hon 7u Heglnn des Kri' Mes den Wnn^eh DeiitsrhlanfJs verkünflet, daß tier '/ivilheviilkerunq die Sclirect'fm des 1 uftkiieqes erspart bleiben m'.gen, Gngland bat diese M ißif(unq falscli ausfieleiit und den Terrnrkiieg begonnen D!) die onqljcrhr' '/ejUinq dem 1'nN'rh'insabqp'" fhieti^n Son-nson nurh das W'Mrt rin(|riti,n liii'te, wenrt die Ver-go'tunu riieht b"fi')nnen h itti ? Die Frage steilen beilU sie verneinen. Die Verbrechen an München Neue Verwüstungen und Zeritörungen an weltberühmten. Kulturitttten Bemerkenswerte Abschußerfolge der deutschen Flakverbände Von unterem L u f t w a f f a n k o i rd München 13. Juli Während die Agitation jenseits des K(jnals noch immer ihre plumpe Entrü-stungskampagiie über unsere „V l"-Fernwaffe fort7Uset7en sucht, haben die anglo-amerikanischen Luftstreitkrälte an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Stnrit München 7um Ziel ihrer Bombardements gewählt. Sowohl am II und 12 fuli, als auch in den Voimittagsstunden des 13 Juli führten sie mit starken Verbanden reine Terrorangiiffe gegen Kulturstätten, Krankenhäusr'r und Wohnbezirke der Isarstadt durch. Unter einem dichten Spreng- und Brandbombenhagel sanken dabei wieder hervorragende Kulturdenkmäler in Schuft und Asche. Die Glyptothek, die Städtische Galerie, die Hochschule, um nur einige Bauwerke hervorzuheben, zahlreiche Krankenhäuser und Kliniken sowie Kirchen und Schulen wurden beschädigt oder zerstört Auch das Knnstausstellungsge-bäude und andere Bauten am Königlichen Platz trugen Brand- und Sprengbombenschäden davon. Unter den Trüm-mf'rn Ihrer vernichteten Häuser fanden zahlreiche Münchener Einwohner den Tod. Seihst den gesrhicktesten Verdrehungskünsten in London und Washington wird es dleamal nicht gellngan, dlat« gemeinen überfäll« auf München önd die deutfichen Schläge gegen London auf einen qemeins.imen Nenner zu bringen. Denn so offenbar die verbrerherieche Absicht der Bombardierung Münchens zutage hegt, so einleuchtend i«t auf der «ni^eren Seite der militärische Charakter der deutschen Aktion gegen Südeng-lar^d. Schon viele Wochen vor der Land-dung in der Normandie hat die Feind-presee immer wieder seihet die gegenwärtige und künftige Rolle der britischen Hauptstadt als die eine« H.fUpt-versorgungs- und Aufmarschzentrum« für die beabsichtigte Invasion bezeichnet. Mehrfach wurden London und Süd-england in britischen Berichten mit »riesigen Heerlagern« verglichen. Da« Feuer der deutschen »V Ix-Ge-schosee trifft in London also militärische Ziele von einzigartiger Bedeutung. Dagegen wird das Londoner Inforraations-min'fiterium nicht behaupten können, daß durch die Terroranqriffe gegen München unrl Ortschaften im LanrlkreiÄ München irgendwelche Auswirkungen auf die Gesamllage zu erwarten seien. Mit diesen barbarischen Überfällen hat der Fe'nd lediglich seine seit Jahren geübten Terrorverbrechen fortgeset7,t und a««rg Hlnia mitten In tertna eignen Ablenkungsdiskussionen hinein einen nAuen Beitrag zu seiner längst historisch gewordenen unauslöschlichen Schuld geliefert, Bei seinen Angriffen auf München machte sich der Gegner im übrigen wieder die ungünstige Witterungslage über Süddeutfichland zunutze ,die den Einsatz der qefürchteten deutschen Jaqdvertei-digungskräfte in starkem Maße lahmte Trotzdem konnten die nordamerikani-schen Bomber ihre neuen Verbrechen nicht straflos verüben. Der Kampf mit den deutschen Flakverbänden, die diesmal fast allein die Abwehr bestreiten mußten, forderte vom Feind einen bemerkenswert hohen Zoll: Am 11. Juli wurden 27 und am 12. Juli nach den bisher vorliegenden Meldungen 31 Feindbomlw?r abgeschossen. Viele unter den schwer beschädigten Feindflugzeugen suchten sich wiederum durch Landung auf neutralem Gebiet zu retten. Damit verlor der Gegner am 11. und 12. Juli trotz der durch die Witterung bedingten beträchtlichen Vorteile annähernd 600 Mann seines fliegenden Personals. Der Feind wird wohl nicht eiwarten können, daß er auf diese Art vielleicht eine Erlösung von dem anhaltenden »V 1«-Feuer erwarten könnte. Von der deutschen Abwehr kontrolliert Ungeheurer Kräfteeinsatz des Feindes, doch keine Veränderung der militärischen Lage rd Berlin, 13. Juli Obwohl der Feind auch am Mittwoch Winzler an allen Fronton angriff, entstand keinerlei Veränderung der allgemeinen militärischrn Lage, Da die deutsche fiesnintkrieglührung sich im wesentlichen auf die militärischen defensiven Maßnahmen beschränkt, muß die dort zutage tretende Aufhaltung des Feindes als ein Erfolg betrachtet werden. Besonders genau werden die Kampfräume an der Invasionsfronl und in Mit-tc-ilitnlien von den deutschtiii M)wehr-verbänden kontrollierl, Norh immer gelingt in Noi flwestfrnnkreich die Beengung des anglo-amerikanischen Landekopfes trotz (ies sich noch immer steigernden Artilleriefiniers und starker Infanterie- und Panzerangriffe. Wenn es den Invasoren hei ihrem ungeheuren Kräfteeinsatz nicht gelingt, entschei- dende Durchbrüche zu erzielen, und wenn sie gezwungen werden, ihre rücksichtslosen Versuche fortzusetzen, dann geht allein aus dieser Tatsache hervor, daß die Anglo-Amerikaner schwerste Verluste orlriden müssen. In der Tat dienen die Neulandvingen von Truppen lediglich dazu, flie Lücken aufzufüllen, um den Gesanitbesland der Verbände zu erholten. Auf dem Italienischen Kampffeld kfimmf es der deutschen Truppenfüh-rung nicht darauf an, dem Feind eine unvprrüekbnre Mauer entgegenzustellen, | weil «ich (He augenbrcklichen Kampfe ! immer noch um Gebiete al^)spielen, deren Besitz nicht von militärischer Bedeutung ist Dennoch q<^!ingt es den Anglo-.\merikinern und ihren Hilfsvölkern nicht, wesentlich weiter an Boden zu gewinnen. Der F?ind mußte sich auf Grund seiner hohea Verlusta an den Vortagen auf räumlich begrenzte Angriffe beischränJten, Die im Westabschnitt mit maskierten, von zahlreichen Panzern unlerstützten Kräften unternommenen Vorstöße scheiterten jedoch meist schon Lm Abwehrfeuer unseier Waffen. Die Schwerpunkte lagen wie in den Vortagen an dar Küstenstraße de« Tyrrheni-schen Meeres, nördlich Rosignenn, im Raum von San Luce, nordwestlich Vol-terra, bei Pogg'bonsi, im Raum von AreTzo und südwestlich Gitta di Castello. Die Verluste des Gegners waren wiederum sehr hoch. Der Goländegewinn, den der Feind an einzelnen Stellen erzielen konnte, betrug nur wenige hund^'rt Meter, Auch diese geringfügigen Vorleite wurden ihin^ durch Gegenstöße wieder streitig gemacht. Im östlichen Frontabschnitt kam es nur zu bedeutungslosen örtlichen Käiuplen. Neger und Gangster Vm Art dtm Umvfingttmr- atm4, dH au/ B«yaiL/ Kooaava/U und ChurchJIJM ihrt Born^an äb^r auropdiic/ia WoJuv-vJar(e/fi und Kullurttdlt^n idaaa. ff^ht unt»r andertm auch au» c/nar Meldung des „Dalty Telpgrrrph" hervor. In dmr a* heilet; „7.ur Wiederouflüllung «e/ner Lultwalte nuiR England mehr und mehr auf Eingeborene aus seinen Knionien zurückgreilen. So ist jetzt in England ein Kontingent au3 den we.itindJschfn Inseln eing^trotfen, das nun ausgebildet wird." Die ehemaligen Negersklaven auf Westindien dürfen dnnn Im Auftrage der plutokratischen „Menschenbeglücker" mit Mord und Brand ühcr die Städte Europa.^ hetlalloji. Mit demselben Atemzuge aber stellen sit h die Verbrecher an der ahendlclntiischen Kulfurwelt als „Belreier" Europn.s hin. Ihre abgrundtiefe Heuchelei entspricht genau Ihrer GewisscnfnsigUeit. Und das Ist das gleiche England, das Mhsionäre fn die Kolonien schickt, um die Schwarzen zu Christen zu niachcn. fy Franzosen, wir sind Eure Freunde" Caen antwortet: »Werft sie hinaus, wir wollen sie nicht« Kloster in I^;isnlen /erstört. Dan wolt- hm liTiite sk iiier-Kloster im bos- nl^'hen Stadtrhen H soko etwa 1 "iO km TiörrlUch von Sarnjevo, fiel nnrilo-ame-riknnischen Bomben zum Dpfer. D.is Kloster war tiü Zuulruin dei butiiüschen Kath'JÜken. ff-PK An der Ornn gelegen, See- und Hafenstadt und zugleich von dem saube-.en Geprägu normannischer Binnen-stadte, gleichsam hineingebeltet in eine grüne, blühenrio Landschaft, war Caen eine reiche, schöne Stadt, von ihren Einwohnern geliebt, von den Reisenden bewundert und von keinem vergessen, der jeiniils dort war. Auf diese Starlt ging der Bombenhagel der Invasoren nieder. Der Hafen veibrannte, dio Kirchen stürzten ein, die zerrissenen Dächer hockten auf den Trümmerhaufen wie umgestülpte Körbe, dio Straßen schlössen sich mit Schuttbarriklder drückend, wenn die dunklen Srh itten der Flugzeuge im Tiefflug über sio hinstrichen und horchend auf den I arm des Gefechtes, das sich ihrer brennenden Stadt näherte. S( hnn •irhossen englische Panzer in dio Vorst idte, als die Deutschen sich ringförmig um Gaen legten Damit wurde Caen Frontstadt. N eman«!, rter ai^fiäumte, die Stadl blieb wie sio war, zerstört. qualmend, die Anlagen entlaubt, daa #virrB Netz von Drähten auf den Straßen hängend. Herumsteigend im Schutt leb-tun dio verbliebenen Einwolmor weiter, Mädchen in verstaubten Hosen, den Stahlhelm auf die Locken geset-:t, mit baumelnden Gasmasken auf dem Rük-ken, Männer, die sich an die Straßenecken stellten, um den Verkehr zu dirigieren, den Verkehr der hastenden, erschrockenen Menschen, die Privalfahr-zeugc, die am Führerhaus die flatternd© Rotö-Kreuz-Fahnn zeigten und -damit in den schweigenden Unikieis des Krieges traton. Vor wenigen offenen LSien stauten sich di« Menschen. Still standen sie und warteten und «ahen uns an, wenn wir vorüberfuhren. Kein Lachen im Gesicht, keine Fröhlichkeit, und im Blick eine dumpfe Erschrockenheit, jene starke Lälimung ,die sio e ner anderen Welt zugehörig erscheinen läßt, obwohl sie ihre besten Kleider trarten und in der Sonne stehen, über dio Trümmer hinweg werden dio Särge getragen, ohne Blumen, fast ohne Begleitung, mit den Tränen nur der nächsten Angehörigen. Viele sahen wir, die ihre Toten in Wolldecken wogtrugen und mit dem Spaten einen Plalx aushoben, der ihnen nahe war. Was sollen diese Leute nun von der Invasion sagen? Die englischen Solda-I ten tröoen Flutibliitter boj sich, deren I erster Satz lautet: »FranzosenI Wir i sind Eure Freunde!« G ht es einen I gräßlicheren Hohn? Als die ersten Gefangenen durch Caen geführt wurden, lange, schlaksige Burschen, Zigaretten Lm Mund und dnza aiiiia«nd, wetl et wohl zu ihrer Art gehört, ihren Gleichmut auf diese Weise auszudrücken, ging ein Murren durch die Menge, jener unausgesprochene Ton, der aus Stöhnen kam und aus Zorn, Sie verweigerten den Gefangenen Wasser, Aber deulciche Soldatengrälier sahen wir, die sie mit Blumen schmückten, jenen Gleichklanq plötzlich, den das gemeinsame Schick-I sal erzeugt. Kein deutscher Soldat hatte I Quartier in dieser Stadt, und dennoch • kam drei Nächte später ein neuer Bombenangriff, Warum, fragten die Caener. Englische Granaten schlugen In die Stadt ein. Dennoch hielt die restliche Bevölkerung aus, apatiscTi fast, als hätte sich die lähmende Überzeugung frslge-setzt; »Wir ktinnen doch nicht gemeint sein«. ^ So erleben wir die erschütternden Bilder, daß in den Dörfern, deren Acker schon von englischen Granaten aufgewühlt werden, Mannei Holz eägen, wenn auch so mechanisch, so durch und durch entsetzt, daß sie es gleichsam maschinell tun. Nein, Caen zeigt, daß die Invasion nicht auf Triurnphwägen marschiert, daß es mit der Befreiung i Europas nichts auf sich hat, daß nur die I Grausamkeit, die auf dem Luftwege i Europa seit langem heimsucht, an Land gegangen ist und daß es bei Frauen, Kindern und Vätern der In der Front liegenden französischen Städte an der normannischen Küste nur ein Gebot gibt: »Werft sie hinausl Wir wollen sie nlchtl« ff-Kriegsberichter Herbert Reinecker Das Beispiel der Verwundeten Die ersten SA-Spnr(dhzcichen dnb Berlin, 13, Juli Der Stabschef der SA Schrpmann, verlieh am 12, Juli 1944 die ersten SA-Wehrabzeichen für Knegsversehrtü an hundert verwundete Männer. Der Stabschef wies in seiner Ansprache darauf hin, daß daq Kriegsversehrten flls den IThrenbÜrgero der Nation das erste Recht des deutschen Mennes der Wehrgemeinschnft d«s nationalsozialistischen Deutschen Reiches anzugehören, rvicht verloren gehen dürfti. Es sei vielmehr die Pflicht der nationai-6')zialifitischen Führurtgsstellen, Wega zu finden, um auch den Kriegsversehrten die weitere Ausübung und Wiederausbildung ihrer verblieboiien Woh>. fäh'igkeit zu ermöglichen. Umgekehrt sei es Aufgabe der Kriegsversohrtftii, i allen anderen deutschen Männern bei-[ spielhaft zu zeigen, daß der Dienst an der Wehrhaftigkeit des nationalsozlali-I stischen Reiche« eine ununterbrochene ' Pflicht des deutschen Mannes sei, eine Pflicht, die al3 entscheidend für die Er-I haltung des nationalsozialistischen Wehrwillens und der tatsächlichen Wehrkraft des deutschen Volke« über allen persönlichen Rücksichten oder gnr Bequemlichkeiten stehen müsse und der «ich keiner entziehen dürfe. .Slal)6chef Schcpmonn sprach den ersten Trägern des SA-Wehrab/eichen« für Kriegsversehrte seine Anerkennung dafür aus, daß sie begonnen hätten, diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen und damit ihre ungebrochene Einsalz-bereUschaft im Dienste nationalsodah-stischer Wehrbe eitschfift bewiesen. Keine feindliche Mächtegruppierung sei imstande, schloß der Stabschef, das nationalsozialistische Deutschland in die Knie zu zwingen, fiolunge das von Adolf ' Hitler geführte rleufsche Volk vom I Geiste unbedingter riinsatzbpreitsch ut j für die nationalen l.ebensrechtn erfiillt I sei und den Dienst am Reich über all» anderen lntereriog»loltuntj Ei)on Baumqartnnr, Hauptdrhllfltoitung Anton CfTsrhnck hnlrip la Mnrhurn ■ d Drmi, fladfi'e'*'' fi {«f Z«lt tOi AD2«lg«o dl« Pielillit« Ni. I athekt'nli"l!rriniirn d e G^'lofjcn-hoit, si< h rlie noiti zus,il/lith 7Vi erv.'er-fienden Kennlnisse und Fähigkeiten an-zui'igaen. On Daiici riet Ausbildung ist im He-ruf'^bild für Jugendliche im ,Allel von 14 bis Iß Jah'cn bemessfii. Die .\nshil-durigszeit beliägl zwei Jahre Nach Been-d'gung dei praktischen ,\u'sbildung erhält rlie Apollu kenhellerin ein Abschlußzeugnis, das vom Rrtrieb auf Grunfl einer Überprüfung der erworbenen Ferlifi-keilen und Keiintr\isse ausgestellt wird. Die in Ausbildung begr (fenen Apothekenhelferinnen — die angeslelltcnversi-rhcrnngspilif-htitf sind — erhalten während der I.phrzelt eine Aufibildungsbei-hilfe, dio sich nach der fortgesch'itte-nen Ausbildung rirh'ni Wir hoffen nun, d iß wir im Hnteilird in Zukunft auch vielo neue Apollu' t helferinnon bef|ri'ißen werrlen können die dazu beilragen, flie gewaltigen Arbeiten unserer Apotheker tragen zu helfen und mit ihrem schonen Beruf — nach der Beendigung der Lehrzeit ist natürlich weitere .Aufytiegmogüi hke t gegeben — auch Freude haben werden! A. Alle Kräfte für den Endsieg Kreisführer Bauer vor seinen Orlsgiuppenführern DiensUg, 11. Juli, hatte Kreisführer Fritz Bauer zu der wöciientlichen Stabsbesprechung auch die Dienststelienlpiter der Pettaner Amter zugezogen und benülzte diesen Anlaß zu grundsätzlichen Ausführungen über die juiiitische und mili- hland unter der gleichen Devise der An-I Spannung aller Kralto. Eingebend wurde j zunächst die r^ewertung der einzelnen j Oit-^gruppen des Kreises durch die Uiin-desführnng besprochen und rlabei beson-, I ders Winterdorf herausgestellt, das im tärische Lage, die mehr denn je Einsatz j Verlaufe eines Jahres ,jti die b. Stelle im aller Kräfte erfordert In einer Zeit | Kreise rücken koiuite und die Ditsgruppe schwerster Belastungen an allen Fron- Pettaii links, die als beste Ortsgruppe ten, wo um Sein odei Nichtsein unserer | der Untersleiermark aufscheint." Der Nation gerungen wird, ist auch in der j K'reislührer gab den OrtsgruDpentidirern Heimat Pflichlerlüllung bis zum Letzten j auch von der Feier der .Amlseinv.-eiiung selbRlverständliches Gebot. Wenn es unserer Gensration vergönnt ist, zu vollenden, was durch all rlie fahrhundorle die besten Deutsclien erträumt haben, wofür sie gekämpft und sich geopfert haben, so muß sie sich solch hoher Sendungen auch würdig zeigen. Für keine Idee, so führte der Kreisführer aus, ist so viel Blut vergossh besonders die übermenscl'Üc he, heroische Tap- Viel Glück in der Heiratsstube Hier wird jedem geholfen — Aus der Arbeit einer Wehrmacht-Kommandantur \ or der Tüi zu einem Zimmer im ersten Stuck einer VVehrmdcht-Komman-danlur hangt ein Schild mit der Aul-schrili „Abteilung füi HeirdlEangclegen-heilen". Ein Landser reicht dem anderen, ein Mädchen gibt dem nächsten die Klinke in die Haiid, Es ist ein dauerndes Kommen und Gehen. Der schliclile Raum ist eine Amtsstube, aber fiei von jedem hölzernen Büriikriitismus, dafür uurcbpulst von erlrischender Kamerad-scbalt und einc:i gesunden Lel?enslreude Denn die Mensehrn, die hier ein- und au;>g(!b<'n, sarien . Ja" zum Lebon, wollen bf^iialen eine F.irnilie [irünfleii um! Kinder um sich brtbcn Sie wollen damit nicht ziiwnrlen, bis wiedei noimale Zni-ten sind, sondern wollen [etzl heiraten, mitten im Krieg, ungeachtet spiner Sorgen und Nöte. Denn größer noch als alle Schwierigkeiten, die der Krieg mit sich bringt, ist der Glaube dieser M^mschen an den Sieg und an eine glücklichere Zukunft ihres Volkes Das Standesamt macht die Eheschließung von der Erfüllung beslimmler For-nifdilaten al)\iängu| f."H liraucht Zeugnisse und Brscheiiiigungen. Urkunden und Ahnentafeln Die Jloiiatsslube" in clor Wi'hrniarhl-Koinnioiuldnlur - wie die .Miteiluiif) von den Soldaten genannt witd — siehi dem Laiulsei odei seinei Braut odei beidf^n tiiltsbeieit zur Seite, klärl ihn auf. berät ihn und gll)l ihm Winkt! zur raschen Beschallung dei Papiere Wo die Bürokratie sich sciuver-fällig aiisletlt, hillt die K Fälle, mit denen die Abteilung Tag für Tag zu tun hat, sind ebenso vielgestaltig wie dio Menschen selbst. Ein paar Beispiele aus der Pra.xis. Ein junger Soldat will ein junges Mädel Ireieti, beide sind Reichsdeutsche, also eine glatte Angelegenheit. Schwieriget isl es schon, wf>nn das Volksdeutsche Mädel die l'apiere nicht beizubringen weiß. Ahn die ^blrilung weiß auch hier den Weg, der zum Ziel" lubri. F.in 30 .lalire aller I andsei will allen Ernstes eine 70jährige als seine I-raii heimtühren Die Kommandantur lädt ihn und sie vor. Die beiden sehen am Schluß einei offenen und freimütigen Aussprache ein, daß einer solchen Ehe aus zwingenden Gründen nicht stattgegeben werden kann und geben den Heiratsgedanken auf. Ein anderes Mädchen möchte zu einem gcniiu fe.nttieselzlen Zeitpunkt heiraten, aber I der Vorlobie kann zu diesem Termin mit einem Fhourlaiib nicht rechnen weil er I «rerfitl" im wichtiopn Finsalz siebt Dos I Mädel gibt nach länrif^iein Hin und Hrnlranung auf. Die 11eir«it ci-folnl zu dem ursiirüncilic'i bestimmirn Zfitr)iinkt und ilr>r junge Galle kann i'i seinem späteren f leiralsurlaub ausschließlich das iuncie Glück cienif^ß -n In einem anderen Fall ist der Abschluß einet Elie gl (ristgerecht beim Slaiidesamt. Die .Ablt'iliing lui Heira'lsancp'legen-heilen, die sir.ndig ausgebaut und weiter entwickelt wird und heute stbrui von berulener Seite als Muster und Vorbilrl für ähnliche Einrichlungen gilt, isl nur ein kleiner Ausschniti aus dem Arbeils-bereich der Wohrmac lit-Kommaiulanlur, Zählt man die umfangreiche Betreuung der Urlauber yiid Dienstreisenrlr-n riazn, ihre Versorgung mit den tiotwendigen Leberismittelkat len, die Beschaffung von (.)uai Heren untl linterkünflen, die kulturelle Betreuung der l.andse» und ih'r Versehrten, nimmt man fern»^r dazu die Fürsorge ftir die Studien- und Ar-beitsurlaiiber (,'rwägt man weiter, daß die lange Daiiet des Krieges die Erledigung von Sonderliilleii nolwendig macht, dann ist damit der Aufgdbenbereich einer Wnhnnacht-Ktmimaiulai'.tur im Kriege immer erst noch knapp unri kuiz umrissen. In dei lebendigen, zeit- und volksnahen Arbeil liegt auch riet F.riolg dieser Arbeit. I-ür sie gilt nich! ein slarres Schema itder eine eintönige Si h.d)lr und bäuerliche \iilfüli-ruiuien unterbrochen, ernten allgtmicinen Zuspiuch und freudifien Beifall. Der Herbergsvatei, iWaldwiri Truinii|i, selbst Schwerinvalid des Weltkiiecies, verslehl en moisteriich, lasch ein heiz-liches Band zwischen Alt- und Jung-kriegein zu schlingen und die rieht ge Stimnninci aulkümmen zu lassen. Xiit zu rasch verlücgen die schonen Stiimlfn und schwel wiid dt'r .Abschied. Nachdem ein Surethef dei Gaste her/liehe Worte des Dankes zum Aiisdrin k (lebracht uiul die Begleilerin des KOV, Flau Paver nu« C^raz, betont hat, daß dies eine der fchönsten und reiclisten Hetreuungen 6Pi, dio sie bisher erleben iluifl»', n^hl e« in fröhlicher Fahit, bepackt mit Lie-bci.iaben für die nicht mitrienommenen Kameraden, wieder zum Bahnhof. Aiuh eiiiige Ortsurlaubei und Ins.issen df's Straßer Re«ervola,!aretts waren in die Gatitgemeinschnlt aufgenommen worden. I\in Luise Trnmpp und ihi Stab, die Flauen Lang, Hoinig S( höbet, lloller und der fjd^l mit P((n. l'lz hiiben Ganzes geleistet und die Frauen und Mailchrn \ Oll Gersdoil zi>ii|ten. was wiikli( he Volk^gemeinsi h ill zu leisten imc.tande ist. Es ,war ein heirliiher Tag! Hier Sender Wien Der Keic hsf^endei Wien hat neuerdings seinen Spteihcr Ltich Dolezal in fitoiii-si he Landkreise entsandt, wo er uemein-sam mit der Landesbauernsc haf Hoil)e-richte 7usammcnslel1l die über den Rundtunk ileni Landvulk weMv(dle Winke und Anregungen tui ihie schwe'p Alllagsarbeil neben sollen Su wird ein Hörbericht au*, det Lehr- und Ve'suchs-anstalt lür Garten- uiui Ohfitbau in Cjleisdoif Wissensweries übet dim Ge-miiscbau zum Cecienstand haben, ein anderer Bericht vei.ins: !i,ujl cht die Aufgaben. die an eine Gaitenii luheratuuM-i-stelle her.nifielrarjen werden Weitete Benrhie biingen den Htiri-rn d:e \ ifl-lältitien Siilgriben eints Clrlsbauernliih-ipih im Kiietie die Leisliituien eineh voi bildiichen b\\ e:iie,'iic hibel i icbcK und die wichiigslen Ai heilen auf d nn Ciebiele de« nilriiclitanbaiies nah"' Ein Zwie(iespta( h zwischen einen, Irhilnig ind seinem Lehiheiin auf nem ß.iiiPin-hof zeicil, welrhp Bedeu'unu der landwirtschall liehen BGrulsausbilfluno beiii"-meesen wird Es wird verdunkelt: vom 10.—16, Juli von 22- -4.30 Uhr Am 15. und 16. Juli finden in Marburj^ die Leichtathletik-GaumeisterschaHen statt! Marburger, besucht die Veranstaitungen! Eintritt frei! Aus der Ortsgruppe Saldenhofen, Kreis Marhurg-l.and, wuide Gefreiter Ferdinand Haiderer mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse aiisgezeichnet. Das Deutsche Kreuz in Gold Höh« Atiszeichnimg für einen Stf'lrer Feldwebel Johaua Fuchs aus Spmr:ach, der bereits Tiager des Eiuernfn Kreuze?-II. Klcifise und des Eisernen Kreuzes I. Klrtfi«-:o war, wurde tüi brsonrlere Tap ferkeil vor dem pr ind mil df.m Deu' sehen Kreuz in Gold aub fp/eichnet Wieder in der Heimat In Wien tra'c n Ruck wandet et ati-Deulsch-(Jslalrika unt; Palaslina eui, ins ge?>amt 114 Männer, Frauen und Kindei die in einer s'^hr beso^hwerlu Iumi Reis» eiidlich die deulsche Heimat eiicichteu l-Nicht wi^nigei als r n,d nenn Monale wo ren die Riick wandelet utile, wegs, di< Ffihrt giiiri über die lu kei, ren Ii ilkai iMul Uiiuain. Viele von ihm'n h.iben di< Henuut seit Jahizehnton, manche nocl gariut.hl gesehen. Uin:iall in den mil Deiilst hland beireiiiuielen Landein wut den dio Rückwanderer herzHf h aulge nonimen und (|ii^tlich rmplangen In V\'ien wuic'en sie von dei NSV und flci NS-Fiaiienschall betreut und uiiterge-r)iachl. Von hu r au« reisen tie weitet ins Reich. Im Wiener Gaiihdus wurden s'e im Namen von (iiiuleiter Boh'e vot Ohe'bereichshnter Heüetmünn hetzlich willkommen tfcheißen. Namen«» de-s aus wärtigen Amle^^ richtete Legationsra' Haiglen an die Rückwanderer Begrii ßungewoite. Am Abeml waren sie fiasti der Stadt Wien. * Todesfälle. In der Yorkgasse 16 in Brimndorf verschie.d die 34]Ahrige !nge-nieursgaltin Ro dei Kon/erte des Musikkorp?, des Grazer 1 lausveci;menls in Cilli und Rann, übet die wir berpl nach unlen auf c-'in Geleifie. Er erlitt einen Schädelbasisbruch, dem er be der Uberlührung ins ICrnnkcnhaus «»rle geil it>l Den schweren Brandwunden erlegen. Wie bereits borichtot, ereignete sich am f">i('n''jtag VormiUao in M.iria Ti isl hei Graz ein Unlcill, der tum ein Toch^sopfer gefordctl hat. Duic h die Stu hllammen, il:n bei der Explosion riiirs Spinlu'^ko-chers sowie einer Bientistnükanne entstanden, gerieten ;|'e Kl"ider der 36 ■fahro alten St■■aßenhahii.uige#ite!|ten Johanna Pr,i-;rh in Brand und verbrannten ihr auf dem I.eiluv Dvp bedanernswrrle Frau, die schwere Biaiidwundtui iini ganzen Köiper eiLllen hat und iti d is (Jau-krankenhaiK uberlühit worden war, ist dort am Miliw orhiiat lunitlag gestorben .Änderung beim großen ZapfcRf-ire rh. N'.k h einer Verluduiig rie , OKW trill im tpoheii Zapfenstreich mil solortiger W ir-kiiiui an die Steile des lied«^^ »Ich bi-le an dio Mn zwe !er deraitictPi Kri'^oslelr-ijnnq für KreisrndolriM halt^.wa'-lhev.'e'-j her siiittgpfundfn wurde de- neue I Ai'shildunnsleitei I anöwirisi haffi*i d Tirdt. dT "«elbit S(hwerhp<;(-h^tr! n'^r (Feiies Ktieies und bereits polt z^hn .f.ihren im de' D'en-;t-.l( Ile d 's T^e'chsg -folrischaft^warles 'a'ig- it-t, in sein Au' gabengebiet einrjetuhrt. Zuchthaus für Diebin Die 1I< jährige Hausoehilfin .tulinnr Ravnjcik aus Weili'nst(>in, Kreiv Cilli balle sich wc^ien mehreror Di^U'-itotsb \ or di^m SondetHundst<)f|en ? Ni!iii!i h if'der, daß Ch si( h liel d'-' -. r N ,i=ii«'a nir. hl um d'-n rdnis dn-ni. -1 li'Mi lluishuiid. h-nidell, son- il' ti :•! ; ;n n S;:'rp, .;|(t fliesen N'itmen l;'^' ' > Nu"inifT zwei; »Was 'S i:. I •! !i ! liiiKliiSlfrii.. y llei Hiiüds-I -I .I i 'üiüir-, eliT vKilfr sj'inrm hl ! II 'if.i \. ;;i. '1 bcktinnlnr irit, als I ili in hcn. (iio ricsigf F x- *'idi kommt jher, bPS')n-( iler« seitdem e«. nach Meinimn der alten I Leute, die «chon »viele Sommer und 1 viele W.nter e^hen«. keinon »richtirien« Winter und ke nen »richtinen- Sommer mehr nibt, hciutiq qenuq vor. daR die Munilstaqe durchaus nicht hun istaqsma-ßiq auslrtllen. Em Verlaß, ein hundert-prozentiqer, it>t auf diese übcrwaimen vier Worhcn nuht, »o eiv^tipfcrht dies duch Hdie, denn die I{uiidstdqt>/eit i«t aii(h Hduplernteze.t und eine Bauernie-I qel bdqt. Hund->tdqe hell und klar leiqen ein quiPt Jdhi Brielzentrale für Hciratslustii^ F. ne Ri iof/entfiile de« RcMchsbunde« 1 V.I he l-.iniilif' ist, we in andtrcti Sliirltcn, «io füifh id/t in llunnover lür Tyern|. Eine Srhiffnerln hUle den Zuq abqefertiqt sileq aber nicht ra^ch riennq ein und blieb zurück, w(';l auch der LokoTnotivfiihf^er Ihr Pfeifen n'cht mf^hr hörte. Auf der nächsten sl.itKMi wurde dtis Fohlen dei Schaffne-rin nn< h n ; h' bemerkt, wml da der Fahrdienstleiter dan Zuq abfertigte Et«t oine S'/ition well»r, in Riedhlr«ch, fl»! Ihr Fehlen auf — ab^r bald traf di« Schaffnertn n PuB dort »In nnd dl» Pfihrt könnt» ordnunq«qeinAfi weiterg»-henl Bieren nahmen Räch« Bin Dlab war in Saarburq während d«r Nftcht i® «in Giundatück alngestie-qm, unQ «ich einftn Bienenkorb zu holen. Er kim aber nicht weit, d«Jin dl« PieneiP. fielen derart heftiq über ihn her, dnß er den Korb weqwerfen muPite, vermutlich niV'hdem er zahlreiche Stiche d1 ni. l*'. qoineldr't. Enten, die ertrunken sind In M . icn Lr iineuinffi^n er/dhlt Carl TI iqcu'M'i k ntUTi ^ondt'ihiuen Fall. Em itiillH'S Dnt.'cnil riiif'ii. ( "iion es an Ba-de(|('h ;t nlicjf Ichlte und rjcren Cieficd<"r fliiher mit der /''it «ehr «< hmutziq qe-A\ ,ird( n v. iir, wurde eines T.iqes in ein qi(')l'eip^: Fi ;-^s a ,wo sie sich zii- I^i(h^t Ir'hh.'tl uml h'stic) iimherlrieben \\ ii> p'n 'iirif rtlüT wrir 1 Kirieiii)p( k, als p; n H'h OiP (ICH SliindfU /uriickkehrle u"d l io l :ili n v. rhcliw'iitiden waren! Da ine.ii'e em iller lierwiirler, sie könnten vielleu ht »ei trunken*« so n. Da« )«-rk>ch ftchien Vmm denkbar. »AI« wir «her dann da« Rissin untersuchten, fanden wir d'e sechs Enten still am Boden lieqen Sie wan'n wirklich ertrunken. Werfen dt^s «t.ukeu Schm ii/es htille das f. 'liriior n t h' ((piuifiend durch die na-tuilulv!! (Jiu'lliii dfs Körpers puujelel-|rt wiMihii kiir.iii'ii tiiul vfimoihte iilso Ii ;h \\ II ' iit iih/uhullen. Dah Gh- f (mIpi >iiri .•> I h vnll \V.i* eis InMiiuht, ;hre fü rkun cjleicl)-n^ !) f| r-inzuii'ilrn .intleni inil df-m btei-ti-ii -.. ;•! .Iicl (1,0 «U.II Fnijlen brslimnile Fill,^s.f|kl' I ans diM Rui/ohliüsi' her f.ii . )» •' ' J tiiul üher d .s (iiMieder ver-tc It x\ii(i. N .1(1 iihei dit> Freiem oo mit S( hiuMi/. !).Mlt;kl, (l.ili das Hl nichl aul-q» nimini Mi v i-mI'mi kiinii, so sind sie II ■■hl suii ilbtM Wusini /u halten. Leichtsino fährte in den Tod Wie au« Salzburq qemeldet wird, he-stieqen der 47jähriqe Tischlerwerkmei-«ter Richard Zumpe aus Dresden und zwei weitere Totirislen den Karlinqer Gletscher. Sie truqen leichte Strnflen-schuhe und hatten keine Berqautirüstung, so dafi man ihnen «ih Moserboden von dem Ein&tieo in den Gletscher abqera-ten hatte. Trotzdem unternahmen aie die Besteiqunq. Beim Al*tieq trat Zumpe eine Schneebrücke durch und stürzte in einen drei Meter tiefen «teilen Felnen-qraben, durch den reißendes Gletscher-wawer fließt Seine beiden Kameraden reichten ihm einen zusammengerollten Gummimantel und wollten den Abgestürzten damit hochziehen. Der Versuch mißlanq. weil Zumpe bewußtlos wurde und den ihm zugereichten Mantel losließ Der Verunqlückte konnte nur noch als Leiche qeborqen werden WhVrSCHAFT UND SOZIALPOLITIK Zellw.ollfortschritte Die Textilversorgung von Front und Heimat Die Aufnahme der D!videnil-srhdft dl'« Phrix-Kcuizerns, der qrölUuu Zusiimnienfdssuiiq von ZellwollunlcMnehmen im Rcich, lenkt die AuImerksamkeit auf eine Industrio, dip eint n qan/. ent-si heidenden Beilraq zur Texlilversor-qunq von Fiont und Heimelt qeliefert hdl. Von der qpr|pnuher (i"n Frierlcns-jcihrrn beträchtlich qosteiqertrn Zell-woller/,euqunq dient heule der weiUnis qrüflte Teil der eiqenllifhen Kriegswirtschaft. wdhreiid der Rest liir den zivilen Verbrtuuh und hier vor/U()swei-sf für den Bedtirf der Flieqrrf|osc h idiqten bereit steht. Dje Zellwolle, wie sie he-ute von un-seien Zellwollwciken vorvk'ieqcnd aus Kielern- und Buchenholz und eius Stroh herqcibU'llt wird, ist m l der Zellwolle der Voikrierj3/,eit kaum zu vergleichen. .Alle Zellwollwerke haben (janz erhebliche Bplraqe liir die Urforschiiiiq und sUindiqe Vei besst'i unq der Zellwolle diiscjcfjc'ben. Der Phrix-Koiizom z, B. hat sich in der Phiix-Arbeitscieine nscholt eine besondeie Forsthiiiiqs-Gesellschalt qesthdilen, hei der ilie f'orschunci zu-st)innient|efciHI ist und die einen umicinq-reichen allgemeinen Eilgehrt. Anilere Zellstofiwerke gewinnen aus den Abwässern die yucicerhdltiqi'n Sloüe zurück und benutzen sie ehc>nli.ills als Ntihrbo-doii fiir einen Hclepiiz als E weißcrzeu-qer. So hat die Forsihung, die der Verbesserung des Rohstoffs und de« Ender-zeiignisses difiit'e. der Ernährung ein hochwertiges Nahrung^millel t!fis uns im Kriege besonders gplegen kommt, ge-sc henkt .Ms Beispiel lür d e Herstellung einer hochwertigen Zellwolle sei die neue Faser einer süddeutschen Zellw ollt.ihrik angefahrt. Di« Faser wurde auf Grund neuartiger Erkenntnl«;? im PröhjnhT 1941 hergestellt. Cs handelt sich um eine Hohl-faser, bei der die Hohlräume durch eine Gasentwicklung wähit-nd des Gerinnen« der SpinnlcJsunq entstehen. Um eine gleichmäßige und gute I lohlraumbildung im Faden zu erreichen, mußte die chemische Zusammenset/ung dor Spinnlösung und 'luch die technische Art der Herstellung der Spinnlösung gegenüber den bisherigen Verfahren geändert werden. Die Hohlfaser ist infolge der Hohlräume lülllger und ergibt umfangreichere Gespinste, Cüewebe und Gewirke. Die Gtjspinste haben t)pfienü!)er der normalen Zellwolle einen um etwa 40 v. H. größeren l'mtang. Inzwischen ist in einer Versuchsanlage eine größere Menge Hohlfaser fiir die K^^mmg.un-, Streichgarn- und Zyhni'erspinnerei hergestellt worden. Die Erfahriingen werden jetzt für die richtige Verarbeitung sowie den zweckmäßigen Einsatz ausgewertet. Die Zell Wollindustrie kann also auch im Kriege mancherlei Forlschritte aufweisen. Wenn sie heute zunächst dem Kriegs.bedarf dient, so wird sie doch auch im Frieden der Zellwolle einen ie-stt^n Platz unter den Texiiirohstoffen sichern. »Zigarettentempo« Mit Zigaretten hat es eine eigene Bewandtnis Teil« raucht man sie — teil« benutzl man sie als »Bcwchleuniqungs-millel«. J^denlalls gibt H.uisfrauen, de derAn'^lcht sind, duich derartige fieundliche Beigaben eine Reparatur vom Handwerker rascher äu»ueführt zu iie-kommen, als wenn sie sich auf die Bezahlung de» gesetzlichen Preises beschränken würden Böse Beispiele verderben (fute Sitten. Wenn Frau Schulz mit dem Zustecken von einer Extragnbe begonnen hat, dann glauben Frau Schmidt und Frau Müller nicht zurückstehen zu sollen. Kommen di« drei dann zu einem Kaffeeklatsch zusammen, so will kein« hinter der anderen an »Tüchtigkeit« zurückbleiben und jede berichtet voll Stolz, wie es ihr gelungen sei, doch noch etwas zu ergattern. Doiarticje Erzählungen teilen mit allen .I<»gdt|eschichten das Schicksal, daß sie tuifgebaiischt und iiherlriehen «ind. Denn wollte man den Katfeetanten glauben dann führte kein Handwerker ohne Zutjtibe eine .Arbeit aus. In Wirklichkeit wiirden sich aber sowohl der Haadwerker wie die Hausfrau stralbcir machen, wenn sie aul d'.ese Woise höhere Preiöe als die erlaubten zahlten und nahmen. Denn der Preis-kominisstir verslc>ht in dieser Hinsicht keinen ^paß. Er ist nicht kle'nlich und ^ versteht Len Wunscfi von Frau Lolte, Der Pilz als Eiweissfaktor Vor dem gegenwärtigen Kiieyo lieterte in der Haiiplsache Fleisch das notwendige Liweiß unserer Nciluuiig. I.^a uns jetzt wenigei Fleisch als früher zur Verfugung steht, tauchte die Frage auf, ob es «ich hei dem Pilzeiweiß um echte Eiweißnährwirkung hnndelte oder nur um Geschmacks- oder Anregungsstoffe. Diese Frage ist anhand von Versuchen entschieden worden. Die eßbareii Pilze sind als lioihwerlige liiweißM ager unserer Nahrung zu werten, das Pil/eiweiß tritt gu.ilitaliv hinter dem Meise heiweiß nur wenig zurück. Scün Nährwert liegt zwischen dem des lieiistlien und des plUinz-lifhen Eiweißes, f^aß es tlds tierische Eiweiß teilweise zu ersetzen vermag, zeigt die lalsache, daß General von Lettow-Vortiec k seine Truppen in Ostalrika im vorigen Weltkriege mnngels andeier Nähriiiig zwei Monate Idini mit Pilzen eiiijhren konnte. Außer den schon lange als eßbar erkannten Arten Steinpilz, IHitloiliiig und (ihampignon ist in letzter Zeit eine große Zahl weilerer Pilze als fiir die menschliche Ernährung geeignet heliinden wor- den. In Deutschlrtiid sind heute etwa 5U(I Allen eßbare l'ilze bekannt. Heute wird bereits ein großer Teil der deutschen Pilzernte zu l^onserven, Extrakten, Pilzpulver und Trockenpilzen verarbeiteti diese Ernte aus dem Walde stellt einen zusätzlichen Beitrag zur Volksernährung dar. Auch in den Nachbarländern und in den besetzten Gebieten ist die planvolle Pilzverwertung nach deutsclu'ni V «cheidungsrurvd« des Tichdmmer-ReicJik wettb«wert)es ist am letzten Sonntag ur fünf weiter« Mannschatien vergioßur worden. In 23 Gauen «ind folgend-Mannschatten als Sieger hervorgegun gen: LSV Pütnitz (Pommern), STC Hirsch berg (Niederschlesien), Getui.inid Kü r.igshütte (ülieischlesien), LSv' Rcchlu (Mecklenburg) LSV Huniburf] (li.iui buig), Holstein Kiel (Schleswig-li jlste.ii! LSV Merseburg (Mitte), S(i Düri n !J (Köln-Aachen), TuS Neundotf (Moc.e, iand), Jahn Regciioburci (Bayn-uih), IK. Post AugSil)urg (Schwaben), 1. FC ß.i yern München (Mimchon-Obiibayeiii) FG Steyr (t)berdüiiau), Villachcr S\ (Kärnten), f^G Salzburg (Sakhurgl, RSC. Graz (Steiermark), NSl'Ci Uodenbacl (Sudelenland), MSV Biunii (.'ioluiKu Mähren), LSV Markerstoif (Nu dvMtio iiau), FC Vienna (Wien), MSV Sehne.cii mühle (Danzig-Westpreußen). * Srhluflfeplele Im regionalen licbaiu mer-Pokiiibewerb stehen für kommender Sonntag folgende aul dem Progiainai Tennis-Borussia Berlin—SGOP Berlin VIB Königsberg—Inslc?rluirc|er SV, Sp. Vg 05 Wilhelmshaven—Vtll Kotnul Bic; men, SV Göppingen —•Miillgarl WSV Celle—SV Kuxhaven, Olleiibac hör Kickers—Sp Vg Neiiisenhuui, ['C Schalke 04— VfL Alteubucige, VfL Der,-rath—TuS Helene Essen Tennisnieisiterschaflen in Berlin. Die beieits nach Prag ancjeselzlen Kiieg> meisterschalten des deutschen Teiinis-sports sind aus technischen Gründer, nach Berlin verlegt worden. Die Vitel-kämpfe werden nun an den Tageu vom 3. bis 6. August in der Roichshaiipl Stadt durchgeführt. An den deutschen Melstersrhatten In: Frauen-Handball, die in Kür/^- auscie schrieben werden, sind die Gaue Filsali und Böhmen-Mähren nicht bc-leilitit. Dat< Sudetenland wird dabfii nicht vom Mei ster NSTG Bodenbach, sondert, von der NSTG Zwodau vertreten. Zu cfen l).<-,h(M bekanntgewordenen 20 G.iumeistern treten noch TuS Bremerhaven 93 TB Leih nitz (Steipiinark) und DIB Kl.uienfui (Kärnten). Der Reirhswellbuwerb der Flauen Handballülädtemannschaflen hit ein Erweiterung aul die Donau um! A'i>i.'ii-gaue erfahren, die mit vier Mann4>i.hch am letzten Sonntag gewann der fünfiiihriqe Hengst (A Friske, München) das 100 000 Mark-Rennen um das Goltlcnie Pft:rd von 373 750 Mark zusammen Cradjanskl Agram bemüht sich um zwei Spiele gegen den Dresdener SC fia« erste soll noch Im Monat Juli in Dresden «teigen, da« Rückspiel dann irr Herbst in der Kroatischen llfUiptstndt, ranlen und deren Unterlieferanten beim Waldbesitz eingewiesen. Diese BfWirt-schaftungsform hat es d'MU Sonderbeauftragten ermöglicht, den Veikehr mit Grubtuiholz zur Einsparung von Tr.iiis-porten weitgehend zu entflechten Durch sie ist es auch möglich yc!W'jrdi:n, jeweils zu Beginn des neuen Forslwiri schaftsjdhres schnell einen Überblick über die verfügbaren Hrilzmengcn zv gewinnen und den Vfibr.uichern das Holz auf kürzestem Weg zur Verfilcjuna zu stellen. Der Hol/h<.nclel, der '>0—Di V, H. des Grubenholzhedarls liefert, ist zugleich der wichtigste Trayer" der Bewirtschaftung. . 'V 4 tjeben die traurige Nachricht, daß uiisei tjcliobler Sohn und Bruder W enzrl Ilcirlin«[er Gefreiter in einem Panzergrenadlerreginifnt am IT) \1,i. l'M-1, im .Mter von 23 Jahren, sein jungt» Li !ic n in Italien für sein Vaterland geopfeit hat T r i f « 1 1, den 10. Juli 1044. In tiefer Trauer: Johann und Pauline llarlinger, Elterni^ Josef Hartlnger, Bruder, St' ir'si her 1 leinwithund, Oitsgruppe Trlfail-Süd: Der Ortsgruppenfühier: Ignaz ftanzlnger. 30R0 Statt der Hoffnung auf e-in frohes Wieder-sehen erhalten wir die traiiritje Nachricht, daß unser laeber Sohn, Bruder, Si-hwager und Onkul (Gustav Kraker Soldat in einem Panzer|;iger-Regiment, Inhaber des Verwundelen-Abzeichens am 13, Mai 1944, Im Aller von 24 Jahren, an der Sudfront sein junges Leben für Führer und Volk gab. Gottfichee, Ratschacli, Ilochenegg, 20. Juni 1944 Johann und Josefa Kraker, Eltern, und alle übrigen Verwandten. 3npR Wir geben die traurige Nachricht, daß unsex geliebter Sohn und Bruder Emil IVkawetz Gefreiter im Alter von 20 Jahren am 11. Juni 1944 «ein junges Leben an der Ostfront für se-in Vaterland geopfert hat T r i f a . l, den 10. Juli 1944. Tn tiefer Trauer: Ihomas und Josefine Tekawelz, Elterni Frilz, Bruder, derzeit im Fehle«! Wilhclmine und Wida, Schwestern. Stelrischer Heimatbund, Ortsgruppe Trifaiil-Süd: Der Ortsgruppenführer: Ignaz Ranzinger. 3n'ti Der i1l(!ineßnzel(!ei der •N\i«rbur(J»?r Zeitung' ist eiiie FUndjJrubf •jünstiyi't An-acbc^tf nllcT \rtf'Ef. iehlt noch Ihre - - I iti'liet I iir d as •le'yts^is Hote ■ffEi'Z' HARBimaicit zmuNO M. Ml l«44 » 1*T. W « Sth« 5 UNTERSTEIRISCHE LICHTSPIKLTHEATER MAKBURG-Oi>AU I BURG-LICHTSPIELE M I» «I I«) tThi W1' Hi-i*!* MAVEJlHOf-EK, Johaan«« tlemina, P«ul Komp. THEO LINC^EN unii Will Uuhm lo eindr Koraoilie von llerindan Uikhr Dhs Lied der Nachtiijall Fttr Jageodlicbr TugülaKiuol Sondurvrranitaltiingi'n; Sonntagvormtttag um 10 Uhr, Muiitaq, Dlanitag and Miltworh um 13 Aü tJhr- Jetiile Vlhrog, ildrdld Pdulttn, Paul Heldemaun und llugu Flbcher-Köppe tn dem (jroß Luslspi«! I »ns lustiöe Kleeblatt FQr Jugeodlltb« luqelaiiaanl FSPI So IS. 17 30 19 4S tthi vv. 1' m 114,*) itr.i Fr«ilci(/. 14 und Samslag, 15, um l.'i, 17 10 und 19.45 Uhr, Sonntai), lA. Juli um 9 und II Uhr Von niinkirchen bis zum Atlnntilxwaü FOr Jugendliche luqplnssent Sonntflnnachmittiiri /ii nllt»n normalen Vorstellung»-leiten der Süd-OsI Pilni NANETTE ■It Jenny Jugn, Hana SAhnker u. Albrechl Scliflnhals. Pflr .lugendllra» nlrhl iiiq«'la!»nenI Prellag, 14. um 19.15 tJhr, Sainstug, 15. um IT u. lu 15 i Uhr. boiiiilag, 18. Jul) um ! I t'l, 17 n |i| \5 Uhr J Hiins Moser, GM« Wurm, Theniior Danegqer und Lliil i Holzscliiib In dem qpfühl- und humorvollen Lebensbild Das Ferienkind Nr Jagendllclie tuae'ameDl Bnrtf-LtchJsoiclc Cilli rtVaBr""'"*' Wochentaq« um und 20.30 tThi. lloiin-und PHlfitnni nnf> IS 10. IR und 70 IS Uhr_ Voa Freitag, 14. bis Muntag, 17. Juli Die Landstreicher Hin PItm n>ich Zirhr<»r« Operette mit Lurle EnglHrb, Paul HSrbi^er, Rudolf Carl, Rudoll Platt«, Erika Drusowit.ith und Greil Thelmer. FQr Jugendll«hr nlclil zuqelaiüeDl CMli SplelTelt! W 17 30 g. 20 "hrj_S_J6, IB.30 u 20.45 llhi Von Freltnq 14. bis Mnnlag, 17. Juli Walzer einer Nacht mtt Assla Norris, Lcoiinrdo ('urlcse und Glne Cervl. — Spiellpil\iriq; Mtiilo Ciinnrini. Fflr Juqendllrhe nlcbt tugelassenl Lic^*<5nio1f1^(eatpr Freitag, 14., Samstag, IS. und Sonntag, 14. Jv* Die Entlassvinji Dia Tnge dar Entlassung Btsmarck«, dl« entscheidend die Weltgusrhlchle unsere^ Jnhrhundt'rt» lieeinfl iRle, mit Fmll Jannlngs, Theodor Loos. Curl Ludwig blehl, Werner Kraus u. a. FUr Jugendliche tugclatsenl Samstdg, IS. und Sonntiiq, 16. Jvll TISCHLEIN DECK DICH Tonlichtspielc Deutsches Haus P e 11 a u_ Freitag, 14. um 19.4ä Uhr, Samstag, 15. um 17.30 und 19.45 Uhr, Sonntag, 16. Juli um 15, 17.30, 19.45 Uhr Jungfrau ßerten Mönch mit Durll Kreyslfir, Paul Richter u. a. Füt Jugendliebe lugeUsseal _ Ton-Lichtspiele StadUheater P e 11 a u SpIplTPlt- W 17 tw *1 "hl 14 30 17 m 4S Ohl Von Freiing, 14. his Montag. 17. Juli Ivan Pctrowirh, Karin Hardt, Paul Klrhler und Leny M,ir(?nbarli In iIüui bovvegttiu Lebvniibild „Dia bvldtin WitdlüubiMi" oder Stärker als cMe Liebe FOr JugendlUhe Diclal tugelasienl Lichtspieltheater Trifail Von Freitag, 14. bis Moiitag, 17. Juli Man rede mir \'rn Liebe Ein Bdvariflfllm mit Meldcrnnrle IlathPYer und Mathias Wieu)>inn. — Musik- l.eo Li'ux. — K: Encb Engel. — I'Ur JugnndlUhe nicht zugelassen 1 Filmtheater Tü**ct SplBlTelt- Wo 17.30 19 45 Uhl, So 13, 17.30 19 4*^ tlhl Prellag. 14., Samslüg, IS. und SounUg. lt. Juli — der giuOe Farbtonlllni Münchhausen Fflr Jugundllrfaa nictal luqeldssenl Mit behördl Genehmigung bleibt die FAIIRRADGROSSIIANDLUNG Marburg-Drau, Tcyelthoffstraße 26 vom 16. bis 30. Juli geschlossen. .'i4B4 Jeder Belriebsführcr tfjll das Verordnung*- ■ Antablalt Chefs der Zivilverwaltung In der Unt»r-•teiermaik lesen LapFFS'iiüie auch trockene KellernUiinc, In Marburg Sfudt oder Umgebun^^ arinscnd gesaicni Angebote an MarburjJ-Drau Postamt Brunndorf, Post-schliessfach 18 ■^,1» Amtliche Bekan ntmachungen Portbtldung!fkur>e ffir Volk»- ond Hauptschuld d«r Uüterülelermark ßekanntTnachunjJ Der Fortbildungskurs lür Volks- und Hauptschullehrer In der Unleistüieriudik beginnt Montag, den 17. Juli 1944, um d Uhr Lin Vortragssdäl der Staatlichen Wirtschaftsoberschule, Greiz, Grazbachgasse 71. Die von rlen Schuiamtern einberufenen Lehrkräfte sind zur Teilnahme verpflichtet. Anroiise am 16. Juli 1!}44, Melciimg im Schülerhelm Kep-l©rstrdI1e 82, zwischen 16 und 19 Uhr. Mitzubringen sind- 2 Leintücher, 1 Polsterbezug, 1 Handtuch und Schuhputzzeug. * -Der Kurs schließt am 22. Juli mittags Der Chuf der Zivilverwaltung In der UnUrsteternuirk; 4094 Im Auftrage: URRAGG. A 28/44-14 Einberufung «Ines ürben, dessen Aufenthalt unbekannt Ist. Gnnowela Schwikart, geb. Arech, Besitzerin in Gmains Nr. 41 Ist dm 22. Januar 1944 gestorben. Eine letztwillige Anordnung wurde vorgefunden. Josef Schwikart jun., Besitzorssohn zuletzt wohnhaft In Gielsdorf bei Graz dessen AufenthaH dem CJerichte unbekannt ifit, wird aiifgofordpif, sich binnen serhs Monaten von heute ab bei diesem Gerichte zu melden. Nach Ablauf dieser Frist wird die Verlassenschalt mit den übrigen Erben und dem für den Abwesenden bestellten Kurator Herrn Franz Rotounik, Besitzer in Ruchdorf Nr. 2, Gemeinde Richterberg, abgehandelt werden 3101 Gericht Windischgraz, am 11. Juli 1944. Strom unterfjrec^ung! Die Energieversorgung SQdsteiermark A. G., Bezirksverwaltung Cilli, gibt bekannt, daß im Laufe der kommenden Wochen jedeai Samstag wegen dringender Erhaltungsarbeiten Im Krenee Rann der Strom von 14 MS m Ihr unterbrochen sein wiid. — Die Leitungen «ind auch während der AbschaltungszeJt als unter Spannung zu betrachten. _ 3105 Schuhvertrieb" Marburg a. Diau. TegetthoffstraBe 13 MaltH TtMM IT. /aH Ma •tnftchllefiilch M. Jvll IM4 geschlossen 942T Am la Juli 1944 ft«! ttn Kampf g«g«n Bau diten mein Innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, mein guter Sohn, Schwieger-•olm, Schwager mid Oultdl Wilhelm Lingenauber l^-ScharfUhrer und Krim. Am. Im Namen aller Angehörigen rbfsa Lingcnauber geb. Nissen und beid« Klndei Doris und Karen. Der Kommandeur der Sicherheilspoli/pi und des SD ixi der Unlersteiernurk. S104 bchmerzerfullt geba ich die traurige Nacbncht, daß Herr Matthias Orni^ Ituchdrucker-Maschltienmeister t IL im Sonntag, den 9. Juli 1944, nach langem Laddan, Im Alter von 79 Jahren gestorben ist. Die Beerdigung fand am Dienstag, den 11. JuM un Städtischen Friedhufe statt. Pcttau, Lm Juli 1944. 1108 In 11«f«r Trauw! Katharina SAmlitsch In tiefer Trauer geben wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten die Nachricht, daß meine liebe Gattin, Mutter, Schwester and Schwägerin, Frau Maria Stihlei geb. Schleimer WS im 62. Lebensjahre, am 3. Juli 1944, für immer verLiösen hat. Wir begleiteten uiusere liebe Mutter am 5. Juli 1944 zur letzten Ruhe. 3103 Gralenfold. Ob. St. Leonhard, Gurkfeld, den 12. Juli 1944. Di« tl»ftraaerndeo Hinterbliebenen. Kleiner Anzeiger Zu verkaufen Geige und alte Viola zum Schätzungspreis zu verkaufen. Anfragen Plohberger, Pettau, Telefon 7. 54'17-.3 Wachhund, Halb-Wolf, zu verkaufen. Muiko, Fraustaudon Nr^ 9 Marburg-Dr. 54R6-3 2 Milchkühe zu verkaufen. — Dobrenn Nr, 8, Ranzenberg. 5505-3 Zu kaufen ^csucht Kaufe Most, auch Fässer von 50—150 Liter, Pferd und Wii-rjen, bezahle bar oder taujchf für Herrenfahrrad. Franz Wuga, Thesen, Luisengasse 7. 5440-4 Offene Stellen Ote Ginsleiiunq von Arbeitskräften Ist an die Zustimmung des zuständigen Arbeitsamtes gebunden. Ehrliches, nette« und kindor-Hebendes Mädchen oder Frau zu Lehrerin mit 2 kleinen K'n-dern am Land möglichst sofort gesucht. Unter »Selbständiges Arbeiten gewöhnte an die »M. Z.« 5470 6 'iccolo (Kellnerlehrling) mit inten Zeugnistrcn wird gesucht Restauration Burgkeller, Mar-hurg-Drau. 5417-6 Wirtschafterin wird sotfort aufgenommen für Hausarbeit und kleinen Acker. Friuiz Wuga, Gutendnrf, Higelqti«ise ■JO, oder Fr. Wuga, Theson, Luisengasse 7. 5438-6 Lelirjunge wird aufaenommen im Lebftnsmittelnoflichaft V Anderle, Marbuig-Dr. Herren-'jasse 20. 5487 6 Kontoristin mit Kenntnissen lier Buchhalturug wird event. für aofort gesucht. Angebote unter »Angenehme« Arbedt^:! an die M. Z. 5468-6 Mechaniker-Lehrling für Marburg gesticht, Zuschr. unter »Mechaniker« an die M Z. 5460-6 Madchen wird sofort aufgenommen als Aushilfe im Milchgeschäft, Franz Wuga, Thesen, Luisengasse ^_ 543,1-6 Zn TcrmietcD '-•«ret ZUamar mit fllat Waa i«r in ParknAh« nur an ilt*r«ii nteil Herrn ohna Anhang ruhig u. tolid ru rergeben Antr. unter »Ruhiger solider Mieter« an die »M. Z.« 5465-7 Zu mieten gesucht Lehrmädchen mit Pflirhtjnhr für Gemischtwarenhandlunq wird aufgenommen. Gutes Rechnen und gut in deutscher Sprache Bedingung. Verpflegung im Hause. Zuschr. unter »Marburg 5423« a. d. M. Z ____ Köchln, erste Kraft, welche selbständig arbeiten kann, lür •.ofort oder späte» gesucht — Offerte unter »Köchin 5419« an die ____5410-6 Kanzlelfräuleln (Sekretärin) für sofortigen Eintritt gesucht. Wohnung und gute Verpfle-lunq im Hause, Gehalt narh Obereinkorimfn. Vorzustetk'n-Bohnhnfrestauiafon Steinhrick a. d. Sawe, Unterstoiermnrk. 5503-6 Schlafstelle oder Kabinett dringend gesucht von Herrn. Adr. in der »M. Z.« 8 Stadtingenieur (alloirwitehendl sucht möbliertes, reines Zimmer. Anträge unter »Ingenieur« an das Postfach 24, Marhurq-Drau. 5403-8 Suche möblierte« Zimmer ab 25. Juli 1944 für ca 6 Wochen für junges Ehepaar mit 4jäh-rigem Jungen Angebote unter »54.57« an die M Z. ____l__ 5457-8 Frau sTicht möbliertes ZJm-mer, auch auswärts, Bettwäsche vorhanden. Adressp in lei »M. Z.« 5338-8 W otinim^stausch pchöne große trockene F.in-Kimmerwohnung, nähe Kdrnt-nerbahnhof, tausche für eben-liolche, linkes Drauufer. Adi. in der M Z. _ 5480-9 Wer verhrilft mir zu einer schönen, abgeschlossenen 1-2 Zim-merwohnung, im Zentrum Marburgs Auch Tausch möglich Zuschriften an die M. Z unter »Bald«. 5464-9 Funde und Verluste Lederne Geldbrietlasche mit Inhalt einicjer hundert Mark, Kohlenschein auf 1000 kq Koh le, Holzschein, Bezuqscheiii auf 1 Paar Herrenschuhe, 2 Rau-chorkarten, Eisenhahnler^itimd-tion, Geholtfibesrheiniquna. lautend auf den Namen Antot. Mlaker, einige Brotkarten und 'Jeisemarken, 1 Krankonha\ifi-marke am Sonntag, den luli 1944 vom Brunndorfei Kino—A^nes Elisabethstraüe— •Fosefistraße bis zur Brunndorfer '^ost verloren! — Der ehrliche Finder wird gebeten, dieselbe legen nute Belohminq b. An-lon M 1 a k e r. Pensionist in Brunndorf, Petzqasse Nr. 12 — abzugeben. 5442-13 H.-J.-Ausweis, polizeiliche und ernährungsamtliche Abmelde^ bestätigung, lautend auf Namen Fritz Ziegler, sowie kleinerer Geldbetrag am 12. Juli vormittag in Marburg verloren Ho-kumente bitte an Genannten nach Unterpulsqau, Post Pra-gerhof, senden. Geld kann behalten werden. 5474-13 Verschiedenes Kaufe Bett und Tisch oder arbeite dafür im Haushalt oder auf dem Felde. Angebote an die »M. Z.« unter »Bett und Tisch«. 5472-14 Dieselmotor, 8 PS, für jeden Betrieb geeignet, wird ger|en Fahrrad mit Aufzahlung getauscht. Kaserngasse 12, Marburg-Drau. .5483-14 Tausche tadelloses elektrisches Bügeleisen für Waschschüssel und Finier. Anzufragen von 15 bis 16.30 Uhr bei Pelz, Eduard-Lind-Gasse 7. 5496-14 DaaoeniaJiriaU l4M^ acha tflr Sciit«U>iaaki:liiaa, mdyhch Kotiai«ch4uJ6kaMcM-n«. Zuacüititan dnt«r schrelbmfltrhln«^ an dl« »M. Z^.________-U Dreirflhiiger K^Uerte-empiängrr (400 RM) »amt Kopf-höier) zu tauschen ge«\jcht gegen Volksempfänger) Adresse Poklifsch, Thesen, Pettauer-straße 31a. 5467-14 Mefhdniker für Inbetriebsetzung eines Dieselmotors wird nur lür ein.ge Stunden gegen gute Beloiinung gesucht. Kaserngasse 12, M rburg-Drau. 5482-14 Vorsicht vor An* eckiingl Rin« KIfine. dunh Vadi ii^^lek'elHier-vorge.'utene Ansteckung Ii«: bHufii eine scl)werw.€;.end(. Erkrar.ktin; lur Folnf. Dann wird d.e itmcinhclt durch Aiheits.m^fall bf'«stft. Niehl ilnK«t'icl) sein, aher vcrtlchtlcl lai Einstfalle «nd Jir r.cMtuet; Oetto-tnlttel, z. B. CtliNOSOL, erhältlich. Wlrtelptjlster? Neinl Dem SSirgrirtf tut Hcwe«ung «hi;nso n^l wie ifinf rwi'ckni.llü^jc Krnahritni{ tun iUt eiilm Ca(?cu l' '-K . t: CHEMOSAN-UN'ION*, A.G. Vi'IErjUI-kOi-tiLijAjjL 'nv 23 i'JUssAT. Sie'i Tiefemchüttert gehen wir die traurige Nachricht, ckiß iiPber guter Gatte, Vater, Bruder, Schw.iyei und Onkel, Herr Josel Äntolil8chitsch Besitzer Lint unerwartet verlosson hat. Das Begräbnis des teuren Dahingeschiedenen (and am Donnerstag, den 13. Juli, vom Trauerhause Nikulai 104, aus auf den Ortsfriedhof statt. Nikolai, Marburg-Drau, »Graz, Helmstedt, den 11 Juli 1944. in Mefer TratMi: Ludmilla, Oattin, mit Kindern; Franz und Alol*, BrQ-deri loni, Marie, Mathilde, Elise, Anna, Paula, sam' Schwäger und Schwägerinen, Nichten und Neffen Wis«.en Sie, daß das Wor Vilomin;,- erst im Junre 1911 geprägt wurd^ und doli es erst iy36 gelang, doi Vitamin Bi, von ri(::n 18V7 die Erforschung der Vitumirnj ausgegangen war, synthetisch herzustellen^ Eine Großtat deufscher Forschung SAVtRl ARZNEI V, irifcl. $trohwllyv»r tprrtlicn übert v*. cichtn I !^. .Da sliunen Sie, Na, Üire Frau fanrl ja jetit auch weg) Aber k?ine Angst: Selbst mit der Wasche wird man ferlig! I*t gar nicht so schwer: DieSci*r"uiz-stücke werden in Öurnus eingeweicht. denn für die no^ze Wflsche Icnijt es heule leiJer nicht.Aber: Das den **. Iiir.utz dann t^urh richtig heraus. Ganz schwarz wird die tinweic'^' i;jae. Das Waschen i;eht noch einiral so schnell,ohne sctur-les Rf;iben und langes -^ßKorfien;:_ S0«17 Meine liebe, gute Frau und Mutler unseres ein-Ilgen Töchterchens, Frau Kosi Peklar i^eb. Schorn Ingenleursgaltln hat am 12. Juli 1944, nach kurzer, schwerer Krank heit, im 34 Lebensjahre ihre gütigen Augen für immer geschlossen. Wer sie kannte, weiß ^as wir verloren. Von dem. was an ihr «terblich war, verabschieden wir uns am Freitag, den 14. Juli 1944, um 17 Uhr am Ortsfriedhofe in Brunndorf. Marburg-Drau, am 13. Juli 1944. Ing. Ferdinand Peklar, Gatte; Slegllnde, TAchtercheni Anton und Alulsla Schorn, Ellernt Anna, Anton, Aloisia, Mla, Viktor, Geschwister, sowie alle übrigen Verwandten. .54ng Der Rel( lismiiiiNler ii.r Hü-itiing und Kii(.'g.s;iroduklion. Chof der 1 rii'ifip^' "pir.htMlen Speer, Berlin NW -l'.i, .Ms.'n-titr. 4, Telefon 11 65 81 ßucht Kraftfahrer und Kraftiahran-lernllnge, Lohnbui hhalter (-inner), Stenotypistinnen und Kontoristinnen. F ns.it? Tveich und den bot.clzten bieten. Serviererinnen Reinemacbetrniu'n. Einsatz -uißerh.ilb Berlins L'ntt^rkunft ctc wird gewahrt 30b2 iro Ge-und .^idduleni i fjeöraudv iinIeiiiMüjieiintM? Ab#r oeirtT Denken S>q dod^ bitte Ofidie Millionen und Aber-millioneo von Pockun^on ol'«» AiJ, dio tagtäglich verbrogcht ••rcion und d-o »*ir wieder-ytwinntn «voil ticfi dabai um werlvolit» Altmn»». nol horrdelt. V^rorouchle Pok-Hungen ßehöron ol»o nicht \n den MOIIsim^r, tondrro in c.i# Altmoterioliommlung ( Seile 6 * Nr. 106 * Freitag, 14. JuH 1944 MARBURGER ZEITUNG Erich Kernmayr Ein Cr/ilhler unserer Zelt Erirh Kernmayr ist t^;n Kind clor Grenze. Die (j onze iini ^ ne btiueriiche Ab-e'ammuncf hih- n ihm leno tiefe Liebe i.ur Sch'iün i"nfets vol-kisi II rl nkrnd'r' Greiz ifit 'ifüne Ct'hitrls-st^d. Kerum v^s Sturm- um! DrdiKjzf-it f in rUi: :Naf hk rifff«=.ihre, in dip Jdhre d.T Not iin i d'S Fh nds rlie fi'.'Ch seins^n V\' fi! ■ iMr| w.r'itliih l'.e(ii\flußJen Do F. -m fiiv-, l^umnio-1> tT' xhs trieb ihn in d' '• Tili Lr leinte Il'ilien kennen uiui Fl, li'h, er wt ilte in Nordiifr'kri, du'"fhv\ nt'eil'i T iiiid Tripolisj dorh de 1 i ■hr zur lleiir t w.ir fit;irker !n den ,I i'iren der Ver'>ül = .*eit kehrte er hi. m ;iT;(i ^ind sofort /iir F^^hne rK-s Fi;h-rcis D ■ K'iiTuif.'e t hr.irhtt* Erich Ke-n-rr . r d',., Aiirieh'jr.qi n d:«: rmt ren 'nIü-rtr"'vtf T i'ie, des vor d"in Feinde qo-f.nlU't i ; (^'Mi'eit"r». Oheitlieiitnrjnt Li'O-polil i'i fiii' -V' hfiU ■lrii"i''r (Ig*; Sv^t'^ins, D.'T Ijmhfuth in Flst'r"ei"h stcdlte ihn vor V irsrh ed'^no v> iiiitWfiMiche XnRia-l'tMi de' l"tit-'I.-rslerre'ch^''T! Prp*5<=e n d. •cri V" iiiuf er von Gnuleiter !?iir-1:1 in d'--^ n Pr^-^'-r-nnu berufen wiKfie '^Tin wiirdo p' LtM'ei des P'esseimtHs I")' im f 'h f de- Zivüvei-wjüiinf) in I.filh-riii'..-1 ind des Kt ichisl.dthallers der ik. Im Miiiz iLi'tl furktü er zur ucimaluien i\M» ^jdiufii'hti kiH)j)M».o ein. Lr in.ulif.i den [Idlkunieirl^iKj mit, erhielt 6..-ne Feueitcud'j .n Griec tieniiinfl und kjiiipli.i dunii im i>sit;n, ei ieinte den i;u .^ :l^en Xi'in'^i KenriGii iind wurde im [•riihjiilii Wiedel in die Ht iindl be- (Uleii. Als Gaupresseiiiiitsleite ubeiHtihm Ki-rmnciyr die F.ihning und Cieslülluny der cii!iloii wes.rndi liis( beii PressC MUeii in dci Aibeil nef ihn dm üelehl Jii-lU': (.liiiffii <.tn diu f ;nnt iJicsui.il in dcri K 'U' !^Uf Ulis Jidir (liir iiil Wcir et bei de., itiii k/,uci ivvimijli'n der Südlro.it, bei l idtdua .i:iti K.I nn iit .chin). Im November ift'H c'ihieii ei l uu^i Souuuraiilli .ig für Kiocitieu, di'i d inn ciid das qusufnte bu:';.iii;je'i L eiw^itei: winde. Ü.ü t.lr'iiiv d'". po.'it i-.i heii, .ibei dUch mi ü.eii . iion L'Io r.s i-st du Wiii/al b, ,..i" hr>i . tt-iM'! 1- n. h 'iiiU{(koil. t.i-i ' i.ii; ; i n Ulis fl' III Alllj^ \ fiii tiefer !n-ni.,'.: I iKi (ii anitil sehe, ^Vuiht l;clK'ii bxjitd i III Sv iieij tjibleii Wfiiken rino 1)6-j/*;id ib Uij-vii.' L.t)ti B. y.ibuiio eikeiun'ii. K i.ji) vr^ eth L]i..;alu(. ig.d.e, sein äc'i.'jii ' d: h ; .i.-clies V.'üit und eeiii 3i id:( iiier til t- niteu ,hu zum vielver-Rpi ^■.l^.ui' i. ii iSKvelüs und Lr/ahlf-r, dij.ii AUii.. Ilus (j hiLlithclier i+loif und tji . . 1; i.ljti.'hu L'jbeiiSii liick-Tülo um be-^ii';i !.: jCll Niit i. in RonMii aiiä ilen luipoleoni-S'ti.. l'i .'ihL.1 -ir.i u r;en -Der Miiiftcli ins Vi il iV 'iene; Voi lcHjs'je'j;''llschtm, 3. A ;! ;0 tint C:iih liunmayi vor d'ö rj.ionil h];eil beiir btLuk seliildoil er M 1 (.I m .ieülsche Trcr.(ik doü lürigwüh" 1 .1 11, (i,.fi L-i..-iiden Kciiiipleii ijericn den I.V .Sri! Dfi Tl>.r verrolenu Herr)-f'A'iiT . : IkKjsyesüll li.dt 2 AiilliUjol i uiu A.; . .ick, ein ubu m se ner Lr/o_ D.t^ gol-di.;\e Tot — Novellen 'Uis M' (/■ (Z( it.h-nunqeri \on L'Uils von Necjrelli, Verl ir]s-bu hrjew^ b 'hi us, Stii;rbriickeii, 2 Auf-Id'.j'ci. L.oiliringen fZcichnungen von \ J lUJNTSv^! Roman von Ole Steiani NavIidruLksi eclit Knurr & Hirtli, K.-G., MUiiclicij iiü rorlst-i/iwiy T'bor die i;i r.;de f; eifiewordcnc Stra-ßc'n!:reuzur 14 k'iusIc oinc K^^^]"U"'"o;^cll• ku. Im oueiieti Wae.cn sali Loin und unteriiicit sieh leblirdl rnil einem ei-u'as deiekt<'n Ind.vidiium unter einer vcr;iil!jt:.n St.orliruUze. .,i^r:[]er Cl'itt!" '^i.iti.- Pelor :Atenilos Wcihiend sie noch dem in RichtLHip Ak'xand' i'iiliilT; fn/iienrlcn Wret .'n lUich starrten, kanivn andere in ihr Rliek-fcid. l.'nd diu'J ilim-;, im Strom cjcr Gefährte r.^orade ein^s b'>sünjLM-s aufliel, lag daran ciaü der lniiasse von sch ar-zcr Hautl'arb: v.'ar und d i'j er halbuul-ß* ricfitet im Wa^en stand und dorn Cht'u'lcur Weisungen g.tii v.'Hhrcnd er scliarf nach Lonis WrU',eii vorspähl«' „Frof^'iv!" stieß Feier hervor. „Wir müssen nach!" Vi r^-idrl mo nto der Assessor: „Der VorspninM ist zu groll. Khe Vkir so v\eit sind —I" „Ich zahlte morflon!" brijiltc Peter und sliilote seinen Hut auf und riß den korrt.'kton Vetter init sich Un(i dabei iiber->nhon sie etwas: ein kleiner Privatwagen schoß gerade noci^ mit dem pelljon I..icht ul)er du? Kreuzung. Der einzige Insubüc hutte diu bei- Dr. Albert Soergcl: Wilhelm \^on Scholz Zum 70. Geburtstag eines wahrhaft deutschen Dichters $ Wie 6chön qe-wuchoeii stellt sich lein Rückschriuen-den das reich vei-fweiqte Werk die-SPte Dichters dr Fasanenstraße nahm zwei neue Komo-dien zur Uraufführung an; »Die Mar-quiso kommt runl?r( von Neumann und »Gele()enheit mciclit Lieber von Kleine und Haentzfichel. Die R dihorer Bühne bringt in der kommenden Spielzelt W G. Kiuckes Schauspiel »Begegnung in Dresden heraus. utfried Kastner hat einen Lehrauftrag tur Kunstgeschichte an der Technischen Hochschule in Linz eihalten. Der vor allem durch seine markanten Bduernköple über seine Heiniat hinaus bekannte nlsassische Maler und Dialektdichter Gustav StoÜkopi konnte in diesen Tagen geistig und körperlich frisch seinen 75 (üehurtsfdg begehen. Sielten Staigy: Logisch, nicht? Jeder Wissenschaftler muß zweierlei Eigenschatten haijen: Erstens, wie schon der Name besagt ,eirimal da« pure Wissen uiid zweitens, was manche jeider nicht wahrhaben wollen .einen erweiterten Hdusv erstand, der mit Vorliebe PhilotMipWe genannt wird. Philosophie ist die Fähigkeit, mit Ililfe eines entwickelten Haußverstandes die Richtigkeit deti Wissens beweisen zii können. Professor Omega hielt gerade Cheinie-stunde. Es gibt keine Chemiestunde ohne praktiftche Versuche. Der Experimentier-lisch war übersät mit Flasrhen und Gläsern dller Art. Darinnen befanden sich alle möglichen Säuren und Basen, Kohlenwasserstoffe und Sulfate .Alkohol und Dnstill itionsprodukte aller Art. »Und wa« werde ich jetzt tun?« fragte Piottsor OnrK>ga mit erhobener Stimme in die Runde. Schweigen in der Klasse. Nach zwei Minuten zeigte ein Schüler auf. »Na«, meinte Professor Omeqa, »Was werde ich jetzt tun?« »Das ist schwer zu sagen«, antwortete dei Schükir, »aber, bitte, ich möchte hinaus. ; »Mit euch ist nichts anzufangen!» grollte der Professor. »Ich werde also jetzt ein Funfmarkstiick aus der Tasche nehmen. Was aber werde ich mit dem Fünimarkstück anfangen?« Nach zv/ci Minuten zeigte Georg au!. <>Da kannst auch hinauficiehen!« sagte der Proft-esor. Goorq lächelte. »Ich muß aber gar-mcht! Vielmehr wollte ich sagen daß Sie da« Fünfmarkstück wahrscheinlich in eine der Flüssigkeiten logen werden.« »Ganz richtig«, strahlte Profossor Omega, »und zw.nr In diese Säure, Und nun frage ich: Wird die Säure das Fünf-markötück auflösen oder nicht?« »Nein.<, antwortete Georg prompt. »Sehr gut, ausgezeichnctl« Der Professor wiir sehr zufrieden. »Und warum wird diese Säure das Fünfmarkstück nicht auflösen?« »Weil«, lächelte Georg, »der Herr Professor sonst das Fünfmarketück ganz bov stimmt nicht in diese Säure legen würdelo Preis der SüdosteuropagesellschaH Die Südosteuropagesellschaft in Wien hdl mit Wirkung vom l. Januar 1944 einen Preis von 1000 RM für die beste wlrtscbaftswissenschaftlichellabilildtions-schrifl oder Doktorarbeit, die im Laufe eines Jahres an der Hochschule lür Welthandel eingereicht wird, geschaffen. Der Preis trügt zu Ehren von Dr. phil. und Dr. jur. Josef Gruntzel (iRliß bis 19341, einst ordentlicher Professur der Volkswirtschaftslehre nn der Hochschule für Welthandel und mehrmals ihr Rektor, in Würdigung seiner Verdienste um die Wirtschaftswissenschaft, besonders um die Erforschung der Wirtschaftsprobleme Südosteuropns, des Nihen Orients und Ostasien», den Namen „Josef-Gruntrc'■ Preis", Jeder kann Fremdsprachen lernen In unserer Zelt, die vom europäischen Gedanken getragen wird, ist es ebenso zu bt^grüßen, daß Hunderttausende von Ausländern Deutsch lernen, wie es umgekehrt angebracht erscheint, daß deutsche Volks-qenoFsen die Sprachen der eiiTopäisrhen Völkerfamilien kennenlernen und beherrschen. Die Frernd-sprachkurso des Deutschen Volkebil-dungtiwork« werden in fast allen euro-päit;rh'?n Sprachen durchgeführt und er-mcjglichen jedem, diesen mehrlachen .Nutzen an sich selbst 7.u erleben. In Stufen über je zwölf Doppelstunden fühien dif>se Kurse zum Ziel. Fünf Grundkurse erarbeit'en die Grundlagen der Fremdsprache nn WortschatT:, Aussprache und ,Grammatik, und dred allgemeinbildende Kontvervation«- oder dr^ Derufskurse fHandCillhriefwerhcel) und Korref^pon-denz P'-g.'iizen und gehen die sprachliche Fertigkeit für allgemeine Konserva-tion oder für den Beruf. Um einem besonderen Bedürfnis Rechnung zu tragen, werden darüber hinaus Vorhereitiinits-kurse für das Dolmetscherseminar durchgeführt. Im Generalgouvernement wurde, zu Beginn dor Sommerlerieii, der »Tag der Deutfichoii Schule« begangen. den Herten vor dem Kranzler ^esehcii und senkte sein Gesichl tief lui da-^ St.-'ucr. Der Wagen sauste d*. n beiden anderen nach urjd uar schoa (M-iin Z 'u^-lhaus, ehe sich der Insasse da/.u cnlschlit-ßcn koimtc, den Koj)! zu neben — Es war irgendwo draußen in Ma- j rienr«jlde, als Lunis Befiieiter das T;ixi i halten lic-ß. Sie waren nicht den ficra-dcn Wet; li»hrt.;ii Sie liatien i-men großen Boficn geinaclit. Loni schien es : als hätte ihr Fühl er Anbist vor Vci loi- j Sun«. ( Er ließ es nicht zu, daß sie bezaiUie ! Das wäre aber mal eine gute Fuhre. ' sagte der Clumffcur und Ircu'.c -ixi- Dann Rinken sie an den letzicn Wc>linl;;inserri der Stadl vorbei in ein f li-lü'ide mit kleinen l-ubriUen und j Werkstätten und schritten schließlich . durch L:iubrnl;o!onion dahin Aul ein- j mal giiirinn allu Slraßeii'atc-rneii an, i Da inerku- ^o•1i t-csl. daß es uiiiiii.4. dLink."'l zu werden. Sie haltü kein bißclu'n Furcht — obwohl die Gf-gend immer einsamer wurde Nictit nur, daß der Fremde neben üir ein Landsmann war — s^c hatte — zu Rcclit oder nicht — Vertrauen zu ihm. .Er mn.^ ein schwerer Junge sein', dachte .ie abschät/.eod und ohiii« jede Scheu .Intoressant, ihn auße;berufl'cii kennen 7U lernen!' Und sie fra,i;lc ihn allerhand. Er war auch ßanz gcspriichig — nur wenn die? Ticdc auf itudolf kam kniff er ein Auijo zu und saL^te; ..Si*-worn scho sehn. Fraulein!" äclilielilich kuinen sie zu einer ver- wahrlosten Gartcnwirlschaft die ziemlich einsam dalag. ..Warton S* hier — vastehn S,?* sagta der Ha.-'er, als sie vor de m Zaun standen, und spähte zu den Gebäuden hinüber. „1 bin Rloi wieder da!" Er ging durch die Einganjc^stür, über der da-* Wort .Hierhalle' stand. Loni sah sich inn Auf der anderen Seite der Straße war grasiges, mit Schutt bedecktes Abbruchgelünde Das U.ii.1e bewohnte Haus lag ein gules Stück weiter hinter staubigen G.irten-parzo'lon. Da spielten ein paar Kinder in der Dämmerung Auf der anderen ■Seite, weit hinter den Feldern, stand ein niedrige.s, dunkle. F:i"-»-i " Niii ■:iiie trübe, grünliche Lampe glimmte hinter einem F, isU ■ woher kamen abgerissene Klavier-kläne.e und in einiger Entfernung surrte der Motor eines näherkommenden Autos. Sie wurde gerufen. „Kommen S" Fräulein!" Der Häver stand in'dt .hin kicn Tür Sie ff)lgte ihm und ihr Herz fing an zu klopten Zuc'rst k.iTi n durch den Sehan!;rauin Er »"ar sehmutzij? und ein süucrlichcr Geruch la,'? in der Luft Eine alte, fette i-ruu saß stumpfsinnig hinter der Theke eine Hand auf dem Bnuch, die andere unter dem Kinn. Sie schenkte Lor.i keine Beachtung und erwiderte ihren Gruß nicht. ,,Hier"' sagte der Mann hnl'ilji'ii 'it! stieß die Tür zum Gang nuf. Er Heß sie vorrmgehen. Der CJang war tasl l in/ dunkel Sie wandte sich der lm''en Seite zu, wo der Gang auf ein oflen-»tehendus Fenster zuiieJE. „Nein — rechts, Frfiulein!" flüjlerle , ihr Fuhrer. „Die Tur dort!" 1 Sie wußte nicht, warum er so loise j sprach. Unwillkürlich ging sie auf den | Zehenspitzen zu der Tür, die den"i Fenster entgegengesetzt war. Untei^vegs merkte sie, daß die Klavierkläni^e die sie draußen gehört hatte, aus diesem Zimmer kamen. Sie tastete nach der Klinke und öffnete die Tür. Fast hätte sie aufgeschrien. An der Wand, vor dem Klavier, saß im Halbdunkel eine Gestalt, in der sie I-f jdolf I erkannte. 16, Kapitel Die beiden Vettern Kling hatten ei nen tollkühnen Versuch unternoninien. Loni und Froggy in einem Taxi zu vqr-folgen Kr scheiterte jiimmerlich in den kleinen Straßen hinter dem Schloß, vor den prompt aufleuchtenden Slop-Signalen der Ampeln /.u ihren Häup'.era und angcsichts der konlliktdrohenden Miene eines reizenden, jungen, aber nichtsdestoweniger unerbittlichen Verkehrspolizisten. Peter v*-'rbrathte eine un.selige Stunde damit, ein paar Telephonaulo muten zu ruinieren, bis er sich zu dem Entschluß durchgerun.gen hatte. si Ibht nach dem Grunewald hinauszufahren und in der Eirlacher-ViUa Lonis und Froggis Hiickkehr abzuwarl(>n. Das Dienstniüdchen brachte ihm illustrierte Zeilschriflen. Er fand die,' Uli der uninteress'int zusammengestellt und die Texte geradezu idiotisch. Er rauehti' unzählige Zigaretten, ärgerte sich über eine welke Kuktue, zerbrach eine Pur- zellanvase und brütete unglücklich über Kreuzworträtseln. Der Assessor war Inzwischen In der Stadt herumgesaust und fuhr schließ lieh nach dem Alexanderplatz — in der Hoffnung, es könnte im Präsidium eine Meldung über den Verbleib Erlachers eingetroffen sein. An der Ecke des großen Gebäudet-entging er mit knapper Not einem Zusammenstoß mit einem Sportwagen, der in Rekordtempn aus einer Nebenstraße herausgeschossen kam. Der Chauffeur fluchte wie ein Be sessener. Und dann erkannte dei A^sses-sor zu seiner Überraschung in dem Lenker des Sportwagens niemand anderen als den Rittmeister Winternitz aus närnbnrg. „Nanu!" rief er erstaunt. „Wo kommen Sie denn her, Herr iRittmeislor? — Wen suchen Sie denn im Polizei-pr-isidium?" ,,Den Assessor Kling!" sagte der Hitt-meisfer. Kr zog lächelnd seine Leder kappe ab. „Man sagte mir im Hotel, daß ich Sie wahrscheinlich hier antreffen wüde l;in Glück, cLiß ich Sie noch erwischt habe." „Glück ist das richtige Wort!" meinte df'r Assessor, abwechselnd den wie durch ein Wunder iHdlgebllebenen Kotflügel seines Wa.fjen^ und da.'; wütende Gesicht seines Chauffeur.«; betrachtend. Und wählender ZHlilteund e:: sich nii'nt auf «iin giölieres Trinkgeld ankommen ließ, sagte er ein langgezogenes und ausdrucksvolles* ,Nua —?' Und er war sehr gespannt, zu erfahren, was Wm-ternitz vun ihm wullto.