^. 64. Dicnstllg, 20. März 1894. 113. Jahrgang. Aibllcher ° "^hrin « ?? H^ 5"' Pusivfrscübüxa: „nnzMl«« si, lü. hawjähsin st. 7 5.N. Im Comptoir: —^ " "" t»e zu 4 Zellni 25 lr,, nröhrrr Vrr ^rilr « lr. i br! ljftrren Wirdrrhol,!»nc» prr Zrilr 3 lr D!e «lill!b. Zeit.» erlche!n< lüffllch, mit Nulnahmr der No»» »nd ^siertanr. Die «ldmlniftrati befindft sich Congrrleplllß Nr,li, dir Medartwn Vahichofnaslr Nr, lü, Nprochftiliibe» drr Redaction ro» X !»« 11 >!'! vormittag«. — Unslonliertc Ärielr werbr» nich! angenommen, Nanulcriple nicht zurückgestellt. ^ UM'icher Gheil. gMi^' ^' ""b k. Apostolische Majestät geruhten aller- "W anzuordnen die Transferierung ! ^ der Oberste: >des ^/n^^ ^°" Lintenburg, des Armec. ^lide.^. s ^"."ter de« Commandanten des Mil.tär-bi?>d enÄ '".^ °uf sein Ansuchen in den Verigen ^" ^uhestand, bei Belassung auf seinem die Transferierung des Majors Vicior Fiebich. des Geniestabrs, in Dienstverwendung bei der G?nie-Direction in Wien. zum Infanterieregiment Markgraf von Baden Nr. 23. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 5. März d. I. den Pfarrdechant Anton Zernitz in Cornwns und den Sladtpfarrer Johann Wolf zu St. Ignaz in Görz zu Ehrendomherren des Metropolitan-Capitels in Görz allergnädigst zu ernennen geruht. Ma.deysli m. p. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 7. März d. I. allergnädigst zu gestatten geruht, dass dem Regierungsralhe und Ober-Polizeirathe der Wiener Polizei-Direction Eduard Ehrenberger anlässlich der von ihm erbetenen Versehung in den dauernden Ruhestand der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit mit seiner vieljährigen treuen und ersprießlichen Dienstleistung bekannt gegeben werde. Der Minister des Innern hat den Notariats-Eandidaten Dr. Florian Lupu zum Redacteur der rumänischen Ausgabe des Reichsgesetzblattes ernannt. Nichtamtlicher Weil. Die Valuta-Gesetze. Der Valuta» Äusschuss des Abgeordnetenhauses hat die Berathung der drei Valuta-Gcsetze beendigt. Da der Reichsrath seine Ostcrferien angetreten hat, wird die Plenaiberathung der Gesetze erst im Monate April durchgeführt werden können. Der Berichterstatter Abgeordneter Szczepanowski wird in der Parlaments-pause seinen Bericht ausarbeiten, und die Valuta-Gesetze werden sofort nach der Wieder-Eröffnung des Reichrathes auf die Tagesordnung der ersten Sitzung des Abgeordnetenhauses gestellt werden. Unmittelbar nach der Erledigung im Abgeordnetenhause werden die Gesetze im Herrenhause zur Verhandlung gelangen. Man hofft, die Berathung derart beschleunigen zu können, dass die Publication der Gesetze noch im Monate April erfolgen kann. Das Finanzministerium beabsichtigt, gleichzeitig mit der Kundmachung der Valuta-Gesetze die Verordnung zu publicieren, durch welchl die Staatsnoten zu einem Gulden einberufen werden Die allgemeine Verpflichtung zur Annahme der Einser- noten wird mit dem 30. Juni 1895 erlöschen. Bis zum 31. December 1895 sind die Ein - Guldmnoten bei den Staatscassen und Aemtern an Zahlungsstatt und im Verwcchslungsweqe anzunehmen. Mit 31. December 1899 wird jede Verpflichtung des Staates zur Einlösung der Einsernoten erlöschen. — Ueber das Ergebnis der Berathungen des Valuta-Ausschusses wird das folgende Communique" ausgegeben: Das Er« gebnis der mehrtägigen Berathungen des Valuta-Ausschusses besteht in einer Reihe von Abänderungen, welche sich zwar auf Artikel 5 des Gesetzes über die Einlösung von Staatsnoten, respective auf das dort normierte Uebereinkommen mit der Oesterreichisch-Ungarischen Bank beschränken, gleichwohl aber keineswegs lediglich stilistischen Charakter haben, und über welche demgemäß zwischen den beiden Regierungen das Einvernehmen zu pflegen sein wird. Zunächst wurde auf Antrag des Abgeordnelen Neuwirth ein Zusatz zu Alinea 3 des Artikels 5 beschlossen, welcher lautet: «... um Gewähr dafür zu bieten, dass das erlegte Gold seiner ursprünglichen Bestimmung nicht entzogen werden wird ...» Wichtiger noch erscheint der auf Antrag desselben Abgeordneten nahezu einstimmig gefasste Beschluss, wonach im Punkte 2 des Artikels 5, wo es heißt: «Die erlegten Zwanzig - Kronenstücke werden in den Metallschah der Oesterreichisch-Ungarischen Bank einverleibt,» dieses letztere Wort zu ersehen sei durch das Wort «eingerechnet». Es bedarf wohl kaum näherer Nachweisung, dass dieser Abänderung speciell eine größere als bloß eine stilistische Bedeutung inne-wohnt und dass beide Abänderungen den Zweck verfolgen, die aufgetauchten Bedenken inbetreff des factischen Eigenthumsoerhältnisses abzuschwächen. In dem Gerichte des Ausschusses, dessen Feststellung nach den Osterferien erfolgen soll, wird übrigens auf Antrag des genannten Abgeordneten auch die Erklärung eine Stelle finden, dass der Ausschuss bei seiner Beschluss-fassung von der Auffassung ausgegangen sei, dass bis zu dem Zeitpunkte der Aufnahme der Barzahlungen, demnach auch während der Dauer des neuen Privilegiums bis zu dem Zeitpunkte, das Dispositionsrecht des Staates inbetreff der erfolgten Golderläge als unter allen Umständen aufrechtstebend anzusehen sei. Im Punkte 4 des Artikels 5 endnch wurde auf Antrag des Abg. Dr. Menger eine Abänderung beschlossen, wonach Silbercomant'Entnahmen bei der Bank gegen Banknoten nicht einseitig durch eine der beiden Regierungen, sondern nur auf Grund des Einverständnisses beider Regierungen sollen erfolgen können. Ziemsseton. Cs w ^"slnndene Frauen. ?°"lcler^i^..^"^n Sylvesterabend, voll fesselnder, ün^s'Wor/^ ^'^ "'""ere mich noch ganz genau i„ .lene schü' c b°""ls gesprochen wurde, und genau zei^ N benl^?^ ^rau, die mit ihrem Gattm 3?t^ Ganz genau, so dass ich sie sollen die c^. rkwurd.g ^ die Männer vergessen w?H schütt 5" lhrer intimeren Bekanntschaft ab- >°l ge?U' °ber die fremden, unbekannten, die l """en 2 b" nichts gegeben, aber auch nichts U"'. ?ie He ""^t. aber auch nicht vmvundet Ächworen m- "'"" wieder aus dem Schatten-lick ^e wa ^,^ " Dankbarkeit, sew Blässe ^I .?'s -- mit einer beinahe kränl-überzarten, fast unheimlich dllrn "" sich tti^r°^ hatten die Gourmets der die ?Meich etw,« ii^geistern können, denn es war ^ssen L,^ Uebermodernes und etwas, das an 3tt>"ntist 7'^ngchrauen auf den Bildern der Rn^."uz " gemahne. Aus der Frisur zitterten ?rnw?"ete icb !!.''^^ene Löckchen hervor, und auf HM. und P^ - "n kleiner Schmetterling von "l plötzliche Welle, die durchs Wasser rinnt. U.Io die Frau hob die rechte Hand nervös von der Logenwand, machte eine schüttelnde Angstbewegung und stieß ein leises — (Ein Geschenk für den Pap"'^n>^ Rom lebende reiche Amerikaner M. Charles V^ «^il hat dem heiligen Vater mehrere Briefe, b«e i „,B Ferdinand und Isabella den Katholischen «nd ^" ^ gewechselt und bisher noch gar nicht veröffentlicht ^ als Geschenk überreicht. Leo XIII. wies die »"r, vaticanischen Bibliothek zu. , ißö" — (Das Budget Monte Carlo «^ ^ Wie der «Penfiero. in Nizza meldet, hab" °^ F nahmen der Spielbank in Monte Carlo infolge ^.^ße gemeinen schlechten Geschäftsganges eine große ^^fe« erlitten, die sich auf mehrere Millionen Are ^h, dürfte, während die Ausgaben bedeutend ^'"Age, »^ Es verkehren jetzt in Monte Carlo täglich 90 o sF zwar Marseille-Ventimiglia 27, Ventimig""" gsteü-gleichfalls 27 und 36 zwischen Monte Carlo «" gM' tone. Letztere, die nur im Winter verkehren, wer ^ lich von der Spielbank erhalten. Die 2""^ M Spielbank dürsten daher im Jahre 1893 circa ^ ^ lionen Francs betragen haben. Davon sind leoo^ ^.^, sür die Spielverluste der Vanl in UbrechmlNgz^^ Märchen I Vle jplelen me Unverstandenen, die Räthselhaften, Unbegreiflichen — das ist die feinste Waffe ihrer Koketterie.» Er trank ein paar Schluck aus seinem Glase, trommelte mit den Fingern auf dem Tisch und begann dann wieder: «Eigentlich seid ihr es, ihr Leute von der Feder — die uns die Frauen verdorben haben. Ihr habt ihnen zuerst den Gedanken eingegeben, den Gedanken der Unergründlichkeit und des Unverstandenseins. Natürlich, euch passt das — ihr stellt die Frauen als Räthsel hin, weil das euren Büchern etwas Interessantes, Geheimnisvolles gibt, den Duft des Fremden, Unbekannten. Ihr habt alle zusammen nur dieses eine Thema — das Weib; und da müsst ihr dafür sorgen, dass dieses Thema wie ein Brunnen ausschaut, der niemals auszuschöpfen ist. O, ihr überhaupt seid die Bösewichter, die das Leben so nichtsnutzig unbequem gemacht haben! Hättet ihr nicht die Liebe so wunderschön mit so viel Rausch und überirdischer Herrlichkeit geschildert, keine Frau käme darauf, von ihrem Ehemann all das Ueberirdische zu verlangen. Selbstverständlich, sie sind alle enttäuscht. Ihr habt versprochen, und wir sollen halten. Ist das Gerechtigkeit? Und ihr selbst seid gewöhnlich so schlau, nicht zu heiraten. Alle Wetter!» Er trommelte wieder, und nebenan sang die Sylvestergesellschaft, die des patriotischen Liederschatzes überdrüssig geworden war: «Du, du liegst mir im Herzen —!» «Seht ihr denn nicht,» sagte der Blaubart wieder, «dass das alles Schwindel ist? Die Frauen sind nicht so unverstanden. Sie leben ganz glücklich. Und sie betrügen auch ihre Männer viel seltener im Leben als in den Romanen. Du siehst, diesmal vertheidige ich sie sogar. Aber die Gerechtigkeit fordert's. Selbst Ä, Frankreich ist dies alles nicht so schlimm. Der beste Beweis dafür liegt ja schon in dem Umstände, dass das Publicum dort den Richtersprüchen zujauchzt, die den Racher seiner ehelichen Ehre freisprechen. Das zeigt doch, dass man auch in Frankreich den ehelichen Betrug noch als abnormen Fall auffafst, auf den ein abnormes Recht angewendet werden müsse. Sähen die Leute b°« den Betrug alltäglich vor sich, wie uns die französischen Autoren das weißmachen wollen — ihr En« lhu.'lasmus für den blutbespritzten Rächer wäre psychologisch gar nicht zu «klaren. Aber den vereinzelten Fall behandelt ihr als etwai Alltägliches und das ""Htrum als Zeittypus. Hab ich nun recht oder unrecht^» ^ -V -? Er fragte noch einmal herausfordernd, impertinent, w" ?" Eroberer, der die Schlacht schon gewonnen glaubt: «Hab ich recht oder unrecht?. «Unrecht,» sagte ich. «Ah — und warum?» «Weil es wirklich viel mehr Unverstandes ^ gibt, als du behauptest, und weil dle l5' ^ i" weilrn leider das Recht haben, sich unver,' nennen. . «Die Beweise -?. , «" so sehr aufgeklärt sein, ist die Ehe unbetrete^^ g,a> Und Afrika ist manchmal viel afrikanisch", glaubt.. ^in ^ Der Blaubart lächelte ironisch. ^ .^ sagte er. «Unsere jungen Mädchenl' ,,i aeh^> «Bitte! Ich weih, sie haben mancher" ^^e vielleicht mancherlei gelesen. Es g'bt ye" »^ U^z leider — nicht wenige, die es lieben, " ^d^, Haltung verspüren zu lassen, wie viel s" "'^/n'^'^ sie eigentlich so dumm und gänschenhaft 9" ^ sie ^ Das ist modern. Aber auch diesen -^ die^„ doch nur Ausnahmen — geht es wie "" ^ ^sj ben, das Französische zu beherrschen, ">^ ^, plötzlich auf französischen: Boden einseyw ^^ ^, sie kein Wort verstehen. Man spricht 0«e ^o^ Lande anders, als außerhalb der G"nz ^ ^ ^ Mädchen mag noch so klug gesproch/nH zzaM der Ehe — sie kommt doch in ein !""" ^ es sie nicht aus noch ein weiß.» Ich " «Das ist alles nicht gerade ne". schon mal irgendwo gelesen. Aber wetter _____________________________ 535 20. Mr, 1894. Nürtt .^ Millionen Lire, was die Auslagen für das 5eX"hum Monaco, dann Eisenbahnen, Neubauten :c. Ii°n?'c>'° ^°ls für die Actionäre «nur» sechzehn Mil-""""Francs restieren dürften. V-sü'i ^" Schnee begraben.) Ein furchtbares «,? hat eine Abtheilung nach Sibirien verschickter eilt?n ""° ^^ Kilometer von Toms! entfernt, er-Ccbn? n ^"glücklichen wurden Plötzlich abends von einem Meenurm überrascht. Nur wenige Personen konnten bealei ?' ^" ^^te Theil der Gefangenen und der sie dem K^ Gendarmen, ungefähr zwanzig, wurde unter b« 3?^ ^graben und lam vor Kälte um. Während Hun»,« ^ ««""t^" die Leichen der Unglücklichen von Wgrigen Wölfen verschlungen. Orodu^. c>'" verunglückter Athlet.) In Odessa vom n- '^ ^lich im dortigen Circus Lilkeipel der seiner »? ^"^ ^" bekannte Athlet Rüpel mit einer °us ^"ltproben, die darin bestand, dass er ein Brett, Kt^^chtzkhn Männer standen, hoch emporhob. Dic fiel br^l' dem Athleten schlecht bekommen, denn er in 'b^,'?.'^ den linken Fuß und verletzte sich auch sonst vroenllicher Weise. We w,./^"^^brlicher Passagier.) In Mar-Pariz ^ »^ ^- d- ein Passagier des von Nizza nach Venchn, P^sonenzuges wegen unverschämten °in O!si- ^^" ^" Coupegenossen, worunter sich auch Unter u^'" '°"^' auszusteigen veranlasst. Bei genauer bomben H ^ """ ^" ^'"^ ^°^" mehrerc Nnarchift» f - ^°^ """ ^ gefährlichsten langgesuchten den ,17 ^'e Eisenbahnen der Erbe.) Nach l»«Menn/n ^ ^ Eisenbahnwesen, gegebenen Zu-Lrde 635 ny"^" "°"" ^"" ^"^ 1^ auf der ganzen entfallen c Kilometer Eisenbahnen im Betriebe. Davon °Us U°. °"^ «merila 341.393, auf Europa 227.995 Hrila ,s^'^6' "uf Australien 19.743 und auf ^trülbm^ Kilometer. Hienach hat Amerika theile ^ ""^^ Eisenbahnen als alle anderen Erd« kanten 5 """^"""'M"' Unter den europäischen nämlich 4? Deutschland die meisten Eisenbahnen, »nit 37^,^ Kilometer, dann folgen Frankreich schlank ' ^"°"l Großbritannien mit 32.487. Italien ni? 31-071, Oesterreich.Ungarn mit 28.066 lllit 827^" ^186, Spanien mit 10.131, Schweden die ^ekp' ^"" mit 5307, die Schweiz mit 3279, l"N°l mit y^"" ^^' Rumänien mit 2543, Por-Nß9 y) ""3. Dänemark mit 2008, die Türkei mit ^lbien mz??" "'^ ^62, Griechenland mit 915. der E^ ; ^l) Kilometer. Die Iahl sämmtlicher auf U?.2oo n ^ ^ befindlichen Locomotiuen wird aus ^ Iadre« i o^""^ das Anlagecapital aller am Schlüsse ^ö.0on M)« ^ " Betrieb befindlichen Bahnen aus ^/" "illllonen Mark. ^cal- und Provinzial-Nachrichten. ^e k^un^?^"^ Sr.Majestät des Kaisers.) ^ .^"""'ch "erändert sie sich von Grund w. ^fs f e?P^^"^ ""^ die äußerliche Veränderung ik" sle 'ä'H ^^potehütchen trägt und so weiter. v ." nich/"^ auch innerlich. Sie wächst. Und ^' sich änN ^stverständlich, dass da auch ihre k.» ^^',1'^? baauch ihre Liebe wächst-?. ° Wf ihm «schüttelte ungläubig den Kopf. Aber e^.'Eine aan ^ '." musste weiter hören. 3>ctelt. H"i andere Art der Liebe hat sich in ihr iw>' Ihr ^^ "^ davor verschließt ihr die i^? und ewi^"h"lt d°s Liebesleben einer Frau od^ -^ das i,. ^c^"^" vergangenen Stunden, da 3 "^erm G^ einer Salonecke L" w ist so ^"^un, zum erstenmale geküsst habt. ude ^ Flügel angeschafft. Sie ist noch nicht I 2^" zu^dü 7 ^ danach, die neuen Flügel keil ' dass sie I "l^l aber m eurem Egoismus s ^ ^ und mW^ ^ben dann doch auch abge-Ebe'^in.DÄ Uneben sein.. A sü""' die Ne ^°l ist für viele von euch die < euch nur n^"'?' "nd dann - die Liebe ^ ta.? Ehrgek ?^"' ?'' ^rau alles. Ihr habt Anderlei Dip ^^'"nsucht, die Kampfbegierdc ' "" Frau hat nur die Liebe. Daneben gittigft Rücksicht nehmen zu wollen, dass bei der Ankunft des deutschen Kaisers und dessen erlauchter Familie und während dessen Erholungsaufenthaltes in Abbazia die Wahrung des Incognito von Seiten der Herrschaften gewünscht wird.» — (Führung der Matrilen für Israelite«.) Von dem k. k. Ministerium des Innern wurde im Einvernehmen mit dem Ministerium für Cultus und Unterricht angeordnet, dass vom 1. April d. I. ab die Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken für die in Krain sich aufhaltenden Israelite« von dem behördlich bestellten und beeideten israelitischen Matrilenführer in Graz zu führen sind. — (Die Passionswoche) ist angebrochen. Mit dem Palmsonntage treten wir in die stille Ruhe der österlichen geit. Die eigentliche Charwoche beginnt mit dem Gründonnerstag. Es ist dies der letzte Donnerstag vor Ostern, wird als grüner einmal deshalb bezeichnet, weil früher die Erstlinge der Feld- und Gartenfrüchte an diesem Tage Gott geopfert wurden, das anderemal, weil man an diesem Tage grüne Eier zu genießen pfleate. Vtreils über tausend Jahre wird dieser Tag als Gedächtnistag des heiligen Abendmahls in der Einsehung der christlichen Kirche gcfeiert. Der d'.rauf folgende Tag ist der Charfreitag, auch der stille Freitag genannt, das Er-innerungsfest an den Kreuzestod des Erlösers auf Golgatha. Nach dem Charfreitage führt die Woche von Pal-marum bis Ostern den Namen «die Char- oder die stille Woche, auch wohl die Leidenswoche». Wie Jean Paul ganz treffend sagt: «Nach Leid kommt Freude; die Sonne tanzt am Oftertage, die der Charsreitag verfinsterte, so folgt der Leidenswoche das Fest der Ostern, die Ofter-freude, der Tag der Auserstehung des Gekreuzigten.» Möge in dieser gnadenreichen Zeit stiller Friede und heitere Freude einkehren in jedem Hause und in jedem trauten Kreise der Familie! * (Deutsches Theater.) Die Leistungssähigkeit der deutschen Vühne und der Tüchtigkeit ihrer Mitglieder zeigte sich in den letzten Wochen der Saison, die am Samstag mit der Operette «Der Obersteiger» abschloss, in hellem Lichte, denn das Repertoire war abwechslungsreich, brachte in bunter Folge Vollsstück, Lustspiel und Schwank, und das Ensemble bewährte sich in der Lösung all dieser verschiedenen Aufgaben auf das allerbeste. Mit einer schwachen Operettenaussührung hat die Saison im Kampfe mit der Theilnahmslofigkeit des Publicums begonnen, mit einer erfolgreichen, flott gegebenen und von echtem Humor getragenen Operette unter stürmischen Gunstbezeigungen des Publicums, das in der zweiten Hälfte der Spielzeit dem Unternehmen die wärmste Theilnahme zuwendete, geschlossen. Den für die Folge ebenso lehrreichen wie interessanten Stimmungs'Metamorphosen wollen wir morgen eine eingehendere Betrachtung widmen. Der Schlussvorstellung kann nur das wärmste Lob gespendet werden, denn alle Darsteller waren bemüht, sich dem Publicum, welches ihnen so viele Veweise der Dankbarkeit und Liebenswürdigkeit gegeben hatte, von der besten Seite zu zeigen. Die Damen Vaviera, welche einen prächtigen Blumenstrauß erhielt, Grimm, Mi-lola bewiesen sich gleich den Herren Müller, Mondheim, Pfann, Hönigfeld, Löffler und Erl als vorzügliche Operettenkräfte, die dem Publicum in angenehmer Erinnerung bleiben werden. — Sonntag fand zum Vortheile des Chorperfonales vor vollem Hause eine Aufführung der antiquierten Posse «Die Gigerln von Wien» statt. Das beste daran waren die Gesangseinlagen der Damen Huld, Grimm und der Herren Müller, Hönigfeld und Pfann, die sehr beifällig aufgenommen wurden. _________________ 5 Aber glaubst du nicht, dass darüber hinaus noch eine Sehnsucht in ihrem kleinen Herzen aufleben kann — weil das neue Milieu eine neue Liebe in ihr geschaffen hat — eine Liebe, an der ihr vorbeigeht?» «Aber was sollen wir thun, in aller Welt?» «Ihr glaubt immer, dass ihr die Frauen erziehen könnt. Sehr schön. Ihr sollt das auch. Aber neben der Erziehung, die ihr gebt, geht eine andere her — die Erzichung durch das Leben. Das müsst ihr spüren und euch miterziehen und milwandeln. Ihr dürft nicht immer dort stehen bleiben, wo ihr damals standet, als ihr das junge Mädchen zum erstenmale küsstet. Ihr müsst wissen dass sie gewachsen ist und eme ganz neue Liebe für euch bereitet hat, für euch, oder —, «Hm. Sehr schwer. Aber vielleicht hast du doch recht.» In diesem Augenblick begann im Nebenzimmer das Prost-Neujahr-Rufen. Es war zwölf. Wir hoben die Gläser. «Also darauf, dass eS keine unverstandene ssraucn mehr geben möge,» sagte ,ch. .Ja,» nickte der Blaubart. «Ich verspreche dir das Meinige dazu zu thun.» '^ ^ .Das ist recht. Und es freut mich, dass meine Worte Erfolg haben.» ^" ' .Hm» er nickte noch einmal. «Ich werde das Meinige thun Ich werde mich nie wieber verheiraten » — (Ernennung.) Seine Excellenz der H?rr Iustizminister ernannte den Notariatscandioaten in Cilli I. Vehovar, zum Notar in Iirknih. — (Legate.) Der am 5. d. in Laibach verstorbene Privatier Herr Valentin Pessiack hat in seinem Testamente 2100 fl. für WohKhätigleitsanstalten bestimmt. Unter anderm widmete der Verstorbene dem Elisabeth »Kinder-Hospital 100 fl.. dem Marianum 300 fl., dem Lichten-thurn'schen Waisenhause 100 fl., dem kaufmännischen Krankenvereine 200 fl., dem Waisenhausbau - Vereine in Gottschee 100 fl. — (Ein kleiner Rekrut) ist der Landmann Franz Hodnil aus Oberlaibach, der eine Läng? von nur 193 Centimeter ausweist und sich der diesjährigen Stellungscommission des Bezirkes Umgebung Laibach in Oberlaibach vorstellte. Iu seinem tiefsten Bedauern konnte ihn die Commission aus «Montursrücksichten» nicht in die Reihe der Vaterlandsvertheidiger aufnehmen. *(Feuer«brunft.) Laut einer un« aus Rudolfswert zugekommenen Mittheilung ist am 14. b. M. g-gen halb 1 Uhr früh unter der mit Stroh eingedeckt gewesenen Doppelharpse des ledigen Besitzers Anton Dragman in Pohovca der Oclsgemeinde Brusnitz auf noch unbekannte Weise ein Feuer ausgebrochen, welches nicht nur dieselbe, sondern auch das Wohnhaus nebst Wirtschaftsgebäude wie auch noch das hölzerne Wohnhaus des Nachbars Johann Samida nebst Wirtschaftsgebäuden total eingeäschert hat. Außerdem sind dem Dragman Futtervorräthe, Getreide und Vieh, dem Samiba Getreide und Felbgeräthschaften verbrannt. Dragman, welcher nicht versichert war, erleidet einen Schaden von circa 1060 fl,, Samida von circa 675 st,, dieser war jedoch auf 350 fl. 50 kr. versichert. Die Weiterverbreitung des Feuers wurde durch rasches Eingreifen der Gendarmerie und der Bewohner der Umgebung, d. i. von Unternassenfeld, Gradiie und Praprete, verhindert. Die gerichtlichen Erhebungen sind im Iuge. —?. * (Unglücksfall.) Am 13. b. gerieth der 18jährige Franz Mayer aus Nltsag, Gemeinde Pöllanb, im politischen Bezirke Rudolsswert, als er eine Fuhre Bretter auf den Markt nach Mottling beförderte, zwischen Wer-lschih und Winkel an einer sehr steilen Straßenstelle infolge Reißens der Radlette unter die Wagenräder und erlitt hiebei derartige Verletzungen, dass er noch an demselben Tage starb. —r. " (Rausexcess.) Am 15. b. n°chts entstand in Reber unter den Burschen von Laniie, Sloselca und Pleie ein Streit, welcher in eine Balgerei ausartete, bei welcher der Vefiherssohn Jakob Ianc aus Pleie den Vesiherssohn Franz Simc mit einer Mistgabel am Kopfe und am Oberkörper schwer beschädigt hat. Die gerichtlichen Erhebungen sind im Zuge. —1>. — (Ausstellung von Arbeitsmaschinen mit elektrischem Betriebe.) Zufolge Verfügung des Herrn kgl. ungarischen Handelsminifters veranstaltet das ungarische Handels - Museum vom 27. Mai bis 30. September 1894 in Budapest eine internationale Ausstellung von Arbeitsmaschinen mit elektrischem Betriebe. Zweck der Ausstellung ist die Vorführung jener im Kleingewerbe verwendbaren Arbeitsmaschinen, bei denen der elektrische Betrieb möglich ist; serner die Darstellung, inwiefern die Elektricität für gewerbliche Zwecke auch in anderer Hinsicht verwertet werden kann. Die Anmeldung zur Betheiligung an der Ausstellung hat spätestens bis 31. März 1894 zu erfolgen. Das Programm und Reglement der Ausstellung kann in der Kanzlei der Handelsund Gewerbelammer in Laibach eingesehen werden. * (Vollführtet Raub.) Am Ib. b. M. wurde der Besitzer Josef Lubit aus Unterschleinih im politischen Bezirke Umgebung Laibach in der Abenddämmerung auf dem Heimwege von Großlupp von einem ihm unbekannten jungen Manne angehalten und in gewaltthätiger Weise seiner Geldtasche mit dem Inhalte von 115 fl. beraubt. Dieses Raubes erscheint der übel beleumundete Anton Kernc bringend verdächtig, und wird auf denselben gefahndet. —r. — (Die österreichische Vrau-Induftrie.) Wie die in Wien erscheinende Brauer« und Hopfen-Zeitung «Gambrinus» berichtet, wurden im Jahre 1893 in Oesterreich und den occupierten Ländern 16,261 424 Hektoliter Bier, d. i. um 704.341 Hektoliter mehr al« im Vorjahre, erzeugt. Hiesür wurden an Bierfleuer entrichtet 30,736.632 fl. (-j- 1,254.133 fl). Die Bier-einfuhr nach Wien betrug 1,024.140 Hellol. (->- 24.964), die Aieraussuhr 376.226 Hektoliter (-s- 8109). Hiefür wurden an Steuern rückvergütet 697.140 fl. (-s- 26.960 fl.). Es wurden im abgelaufenen Jahre erzeugt: in Nieder-Oesterreich 3,349.702 Heltol., in Oberösterreich 1,019,635, in Steiermarl 803.775, in Kärnten 175.151, in Krain 93.543, in Böhmen 7.287.641, in Mähren 1,437.423, in Galizien 898.856 Hektoliter. Die geringsten Mengen wurden im Küstenlande (55.940 Hektoliter) und in den occupierten Landern (28.079 Hektoliter) erzeugt. Die Viererzeugung yieng in Steiermark im Berichtsjahre gegm das Jahr 1892 um 52.776 Hektoliter zurück, während Kärnten eine Avance von 5005 und Krain von 6232 Hektoliter erzielte. Steiermarl und Tirol mit Vorarlberg sind die einzigcn Kronländer, die in der Menge der Production einen Rückschritt verzeichnen. Latbacher Zettmlg Nr. 64. _________536 ^^^__________________ 20. März 1894^. * (Todesfälle.) Heute nachts starb nach langem, schwerem Leiden die Gattin des Präsidenten der Land-wirtschafts «Gesellschaft und Landesausschusses Herrn I. Murn i l. Die Verblichene war eine belannte Wohl-thiiterin der Armen, stand an der Spitze vieler humanitärer Unternehmungen und ersreute sich ob ihrer geselligen Tugenden und ihrer Liebenswürdigkeit allgemeiner Hochachtung und Beliebtheit. — Gestern nachts starb der all« gemein geschätzte Handelsmann Herr Johann Vaum-gartner im 87. Lebensjahre. —(Slovenisches Theater.) Mit der gestrigen Aufführung des «Verschwenders» wurde die Reihe der slovenischen dramatischen Vorstellungen abgeschlossen, und es finden im laufenden Monate nur noch einige Opernreprisen statt. Indem wir uns ein ausführliches Refund über die Gesammtvorstellungen für eine der nächsten Nummern vorbehalten, bemerken wir Hinsichtich der gestrigen Ausführung, dass das sonst durchwegs wirkungsvolle Lauberstück infolge des flauen Spieles und der mangelhaften Rollenkenntni« anfangs fast fpurlos vorübergieng, bis endlich Fräulein Nigrin und Herr Perdan in dasfelbe einiges frisches Leben hineinbrachten. Neide wurden daher verdientermaßen durch reichlichen Beifall, Fräulein Nigrin, bekanntlich eine der bravsten und verwendbarsten Kräfte der flovenifchen Bühne, überdies durch zwei Blumenspenden geehrt. Nas Theater war sehr gut besucht. —n— — (Hymen.) Herr Hauptmann Eduard Hentle hat sich mit Fräulein Paula Loger vermählt. — (Vom Wort her. See.) Der Wörther-See ift seit 13. d. M. abends vollständig eisfrei geworden. — (Eur«Liste.) In der geit vom 8. bis 14ten März kamen in Abbazia 262 Eurgäste an. Neueste Nachrichten. Parlamentarisches. Das Herrenhaus nahm das Budgetprovisorium bis Ende Mai und das Gesetz über die Wiener Ver-lehrsanlagen an. __________ Gelegratnine. Wien, 20. März. (Orig.-Tel.) Anlässlich des im nächsten Monate bevorstehenden freudigen Ereignisses in der Familie der durchlauchtigsten Erzherzogin Marie Valerie gab Ihre Majestät die Kaiserin die geplante Reise nach Corfu auf. Nllerhöchftdieselbe verbleibt eine zeitlang in Cap St. Martin und reist sodann nach Schloss Lichtenegg. Wien, 19. März. (Orig -Tel.) Ministerpräsident Dr. Weterle traf gestern in Wien ein, wurde mittags von Sr. Majestät dem Kaiser in Audienz empfangen und reiste nachmittags nach Budapest zurück. Wien, 20. März. (Orig.-Tel.) Der Maler Karl Vlaas ist gestorben. Abbazia, 18. März. (Orig.'Tel.) Ihre Majestät die deutsche Kaiserin wohnte mit den kaiserlichen Kindern und dem ganzen Hofstaate heute vormittags halb 10 Uhr dem Gottesdienste bei, der vom Prediger des deutschen Kriegsschiffes «Moltle» in einem eigens hiefür eingerichteten Saale der Villa Amalia abgehalten wurde. Die deutsche Kaiserin machte hierauf einen Spaziergang im Parke. — Das Wetter ist schön, Prag, 18. März. (Orig.-Tel.) Heute nachts starb hier Regierungsrath Gustav Adolf Weiß, Professor der Botanik und Vorstand des Pflanzenphysiologischen Institutes an der deutschen Universität, im 57. Lebensjahre. Prag, 18. März. (Orig.-Tel.) Infolge starker Schneeftürme ist in Nordböhmen der Eisenbahnverkehr vielfach unterbrochen, die Landstraßen sind unpassierbar. Die Stadt Rumburg ist vollständig isoliert. Der Orkan dauert an. Budapest, 19. März. (Orig.-Tel.) Das Abgeordnetenhaus beendete nach einmonatlicher Generaldebatte die Ehegesetzvorlage. Die Sitzung wurde mit Eljen« rufen geschlossen. Die Schlussreden werden nach den Osterferien gehalten werden. Berlin, 18. März. (Orig.-Tel.) Kaiser Wilhelm verlieh dem Kriegsminister Vronsart von Schellendorf den Schwarzen Adlerorden und überreichte ihm den« felben persönlich. — Bei dem gestern auf der russischen Botschaft veranstalteten Diner brachte Botschafter Graf Schuwalow ein Hoch auf den deutschen Kaiser aus, welches dieser mit einem Trinkspruch auf den Kaiser von Russland erwiderte. Kaiser Wilhelm verweilte bis 11 Uhr nachts in der russischen Botschaft. Paris, 19. März. (Orig.-Tel.) Der Senat verhandelte in feiner vorgestern abends abgehaltenen Sitzung die Münzconvention und beschloss die Dringlichkeit für die Berathung. Nachdem der Berichterstatter Boulanger die Annahme der Vorlage empfohlen hatte, wurde dieselbe ohne Debatte genehmigt. Die Berathung des Credites für die Errichtung eines Colonien-Mini-sterillms wurde ungeachtet der Erklärungen des Minister-Präsidenten Casimir Perier, welcher auf der Annahme des Gesetzentwurfes bestanden hatte, zurückgewiesen, worauf sich der Senat bis zum 24. April vertagte. Vor Schluss der Sitzung des Senates begaben sich die Präsidenten der republikanischen Gruppen desselben zum Minister-Präsidenten Casimir Perier, um demselben mitzutheilen, dass die Ablehnung der Berathung über den Gesetzentwurf betreffend die Errichtung eines Cilonien-Ministeriums nicht gegen das Cabinet gerichtet gewcsen sei. Minister-Präsident Casimir Perier dankte den Erschienenen, erklärte jedoch, nur unter der Bedingung auf seinem Posten verbleiben zu können, dass der Senat dem Cabinet das Vertrauen votiere. Der Ministerpräsident richtete sofort ein Schreiben an den Senats-Präsidenten Challemel-Lacour mit dem Ersuchen, den Senat für Montag einzuberufen. — Im gestrigen Ministerrathe unter dem Vorsitze des Präsidenten Carnot wurde die von Casimir Perier im Senate abzugebende Erklärung festgestellt. Paris, 19. März. (Orig.-Tel.) Anlässlich des Jahrestages des Commune-Aufstandes fanden gestern Versammlungen und Bankette statt. Die Ruhe wurde nirgends gestört. Paris, 19. März. (Orig.-Tel.) Der Senat nahm mit 225 gegen 32 Stimmen die Vorlage betreffend die Errichtung eines Colonienmimsteriums an und bewilligte mit 216 gegen 31 Stimmen den erforderlichen Credit. Montevideo, 18. März. (Orig.-Tel.) Die Präsidenten-Frage ist noch immer in der Schwebe. Belgrad, 19. März. (Orig.-Tel.) Der Minister des Innern entsendete behufs genauer Untersuchung des jüngsten Iwischenfalles an der serbisch-bulgarischen Grenze eine Commission. Belgrad, 19. März. (Orig.-Tel.) Die Blätter publicieren einen Act der Bischofs-Synode, wodurch die vom verstorbenen Metropoliten Theodosius ausgesprochene Ehescheidung der Eltern des Königs Alexander annulliert und die am 5. October 1875 geschlossene Ehe derselben als zurecht bestehend erklärt wird. Die Rückkehr der Mutter des Königs nach Belgrad wird anlässlich der Osterfeiertage erwartet. Rio de Janeiro, 18. März. (Orig.-Tel.) Die Insurgenten befestigen ihre Stellung an der Grenze von Sao Paolo. Die Escadre Peixoto's verbleibt in der Bai. — Die legislativen Wahlen in Pernambuco sind für die Autonomisten, deren Führer sich noch immer in Haft befinden, günstig. Algier, 20. März. (Orig.-Tel.) Die Yacht «Trieft, ist mit der durchlauchtigsten Kronprinzessin-Witwe Stefanie an Bord nach Trieft abgegangen. Angekommene Fremde. Am 18. März. Hotel Stadt Wien. Strammer, l. k. Forst« und Dom.-Verwalter Idria. — Beust s. Familie und Diener, Königgrätz. — Dr. Tinich, Wien. — Strauß, Kaufm., Frankfurt a. M. — Itcrzinger, l. l. Hauptmann; Napoleon, l. und l. Oberlieutenant, Tarvis. — Singer, Kaufm., Wien. — Dr. Vowes, Veldes. Fritsch, Tschunlo, Kaufl., Graz. — Potocnik, Kaminfeger, Laibach. — Gerstner. Lehrerin, Pola. Hotel Elefant. Müller, Heller, Callmann, Proßinagg, Wien. — Monti, Trieft. — Kraus, Klagenfnrt. — Iarlovsky. In> qenieur, Zelna. — Scherbaum, Marburg. — Kulakovsky. Warschau — v. Malberg, Treffen. -— Proßinagg, Hrastnik. Hotel Slidliahnhof. v. ssödrausperg, Kronau. — Sachner, Trieft. Gasthllf Kaiser von Oesterreich. Inglic und Iurman, Idria. Verstorbene. Den 17. März. Maria Schnbic. Inwohnerin. 66 I., Valvasorplatz 4, Brustfellentzündung. Den 18. März. Johann Michelii, Iwängling, 36 I,. Polanadamm 50, Herzfehler. Im Spital«: Den 14. März. Maria Pekol, Arbeiterin, 59 I.. Herzfehler. Den 15. März. Maria Iurkovic, Inwohnerin, 50 I., Lungcntuberculose. — Franz Perlo, Arbeiters - Sohn, 20 I., Lungentubcrculose. — Maria Ielovöan, Schlossers-Gattin, 20 I., Slleromfäulnis. — Katharina Knafelj, Inwohnerin, 20 I., Herz« fehler. Den 17. März. Valentin Dovec, Arbiter, 74 I.. Altersschwäche. — Johann Habe, Arbeiter, 53 I., Tuberculose. Lottoziehuug vom 17. März. Trieft: 53 57 80 37 83. Linz: 20 90 40 16 13. Volkswirtschaftliches. Laibach, 17. März. Auf dem heutigen Markte sind er« Aenen: 5 Wagen mit Getreide, 10 Wagen mit Heu und. Stroh, 12 Wagen und 2 Schisse mit Holz. Durchschnittspreise. Mlt.° Mgz.° Vttt,< M„z,. fi. Ilr, si,,l^ fl,,lr, fl.>, Weizen pr.Meterctr. 7 50 840 Nutter pr. Kilo. . — 78------ Aü« ' 5 7" 6 4y ^ pr. Stück . . - 2 - -AA ' 6-6 40 Milch pr. Liter . . - 10 - -Wf,.'.^ ' 6 lü0 7 go Rindfleisch pr. Kilo - 64 ^ -Wn^ ' "----------Kalbfleisch . -60--Heiden . 7 40 8 40 Schweinefleisch . -64------- 8.,»,'» ' 5 - 5 - Schöpsenfleisch » - 40------- ^,^,,. ^,^,,,^,__ schmalz «,,„^«"« II H°"' H°"Z,^' «2^ Lpnl, In» > - W------Wiin,i°ch,,IUU l!ü,------24 — A,cel3orologl?Hc VcavllHluuqeu tn Lnum»^. ff Z«ß H« 3.^ 7U.Mg. 726 5 —08 O.schwach heiter ^ 17. 2 » N. 728 3 10 4 SW. schwach bewöllt "" 9 »Ab. 7314 60 O. schwach bewölkt^ _^ 7U.Mg. 7330 12 O. schwach heiter ^ 18.2 . N. 733 9 80 O mähig bewöllt """ 9 » Ab. 736-0 44 O. mäßig bew0lkt^^^ 7Ü. Mg. 736 8 0-4 Ö. schwach bewöllt ^ 19.2 «R. 736-3 68 O.mäßig bewölkt """ 9 «Ab. 737-1 34 O.mäßig , bewöllt Den 17. tagsüber wechselnd bewöllt. — Den Is. H trübe, kalter Ostwind. — Den 19. bewölkt, windig. "^,»^d Tagesmittel der Temperatur an den drei Tagen 5 -2", 4't> ,^ und 3 5", beziehungsweise um 19« und 10° über und g^ dem Normale. — Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly Ritter von Nissebrad. ?????? Welche Effecten I empfehlen sich mit Rücksicht auf die bereits I erreichten Hochcourse zur Realisierung uDa Welche Effecten I — es sind deren nur mehr wenige — habe" I von der ausgerordentlich festen Tendenz <*er I Börse bisher verhältnismässig wenig profitißr I und lassen schon in allernäohster Zeit el&d I grössere Couraiteigerung erhoffen. I Saohllohe und objeotlve Auskunft ertheilt I auf Verlangen gratis und franco I die Redaction der (1192) 34 „Wiener Finanzielle Post" I Wien IX., Maximilianplatz 16. Schmerzerfüllt geben wir allen Verwandten, Freunden und Vekaunlcn die traurige Nachr'A dass unser geliebter Vater, bezw. Schwieget-, ^^" und Urgroßvater, Herr Johann D. Oaumgartner gewesener Handelsmann heilte nachts um 1 Uhr. versehen mit den hH^ Sterbesacramenten, nach kurzem Leiden im » > Lebensjahre verschieden ist. ,,l^nen Das Leichenbegängnis des theuren Veruun,' » findet am 21. d. M. um halb 3 Uhr "ach""^ vom Sterbehause Frauz-Ioscfsstraße Nr. 5 nacy Friedhofc zu St. Christoph statt. ^r- Die heil. Seelenmessen werden in der 4>> lirche Maria Verkündigung gelesen. Laibach am 19. März 1894. > Camillo Vaumgartner und Johann ^"" ^ ! gartner, Söhne. — Unna Naumaa"» ^ > Vnaelhilde Kritzper gsb. Vaumaartner > Lllitgarde Ieschlo geb. Vaumaartner, ^^ > - Ludwig Ieschlo, Schwiegersohn. ^ ^ ^,< ! Vanmgartner geb. Mäher »lnd Mary ^" 5, > gartner gebornc Nalenta von Marchtp' > Schwiegertöchter. > Vämmiliche Vnlel und Nrenlel^^^^ Danksagung. Für die herzliche Theilnahme wäh"" sZ, Krankheit und beim Ableben meiner mir ui" lichen Gattin Mm Dcrcani 8°». K>nM" für die schönen Kranzspenden sowie fUr ^iidtt'' Geleite spricht der Unterzeichnete allen H'^ ^ und Bekannten, der hochwiirdia.cn Oelstlw)' A^ hochgeehrten Beamten und Bürgern u"'e de<" Mannslmrg und Domschale sowie '»sbelc'"^^ el-löbl. Gesangvereine «Lira» in Stein.1"^ ^rb'"" hebenden Trauerchor in der Kirche seme» lichstcn Dank aus. Stein am 18. März 1894. ^.,-alli' Dr. Julius D"e" ^Wdzcher Zettung Nr. 64. _____________________537_____________________________________________20 Mir? 1894. Course an der Wiener Börse vom 19. März 1894. »«h b«. 05«^ «5,«««°^ !nH_^^'"bel ... 8810 9l>20 , Ä"^z,ff«br»a>-'«„<,ust 98 05 9S »5 ^' ""°°l Ver,, Jänner-Juli 98 - 08 20 l»5<«^, ^7 Npi'lOctuber 98- »8 20 l»««tl N° ^"s«°n " h°"ze 500 I. KL — 14« 50 l8«4tt ^«taatllose. . ,«0 I. 19» 75 197 75 ° «om.chfdbr. i^ l»o st. . . il.9«5i60 65 l"/° o3'«^""'' steuerfrei »S3!. ,19-55 "!?b.^3"'^'"""«i°«. 97 98 98- "' °u>. dto. per Ultimo 9? 75 9? 95 schrei»»«,«,. L"Zss, w «, steuerfrei " ° dt« /^'"" st, No«.------------_ l°/ «°r°7l^ ^ ^"" w' N°m. 96 80 9? 5« "/»dt° l^N-l'l0U fl,N°m. -'--------'- '"""«-<. »00 »r. »iom. »°S0 97 50 .____'«"„..«.«<»(, st »tlone». «lisabethbahn SW u. 8000 M, Mr »00 M. 4°/„. . . . 118 — 118 80 «lisabrthbahn, 400 u. »000M. 2<«> M, 4"/„...... 124-50 l«4 75 ssranz ssoleph-V. . dto, per Ultimo . . 118'— 118 »0 dto. Mente KronenwHhr., 4°/„, steuerfrei für 2l>0 Kronen Nom. 95 80 95 40 4^° dto. bt°, bto, per Ultimo. 95 10 »5 »n dt0.Et.«.«l,Gold«0Nfl.,4>/,'V„ 126 40 ,2« 90 dtll. bto. Ellb. 10U fi., 4'/,°/^ 102 — 102 60 dto. Stall»-Oblill, (Una. obstb) ». I. 187«, 5°/„ . . 12N-K0 «24 50 dto,4>/,°/»E>chllNtreglll^»bl. 100 25 10« 25 bto. Pr«M..«Nl. K100st. ». W, 152 25 ,53 2b bto, bto, k 50fi. «. W, 15i« 2!> 153 »5 Theik'Neg.Losc 4°/^ 100 fi. . 144-25 145 75 Grnnd,utl.'Gblllallon »t«. .. in 50 .. 4>/,°/, —'— — — »oder. oll«, »ftl. in 50 I. vl.4°/, 9« 60 9P40 bto. Prilm.'Schlbv. 8°/„,I.Vm. 115 50 ,i« L5 », »« " 3»/.,Il.«m. 115-50 ll« »5 N..«fierr. Lllnbe«.Hyp.Nnft. 4«/» 99 S0 ,00 40 0est,.ung, «anl verl. 4'/,°/o . ------ — - bto. „ 4°/, . . 99 9« 100 70 bto. 50»5 »0 Un«,-gllliz. Vllhn . . . . 105 »0 10«'— 4°/o Nnterlrainel »ahnn, . . 9» 50 99 — Dw»rft z«s» (per Ltüll). Vudllptst.Nafilica (Domb«u) . 10 50 10'75 lrebitlole 100 fi...... 197 7019925 llart, Uose 4<> fi, IM. . . . b9- S0-- 4°/,D°NllU.ll>llmpf,ch.I00fi.««. 143— 144 50 ^ener l!°,e 40 fi..... «5 - S« - Palffy.«°se 40 fl, ««. . . . 57 50 58 50 «othen Kreuz. «ss. «t,.v., 10 fi. 18 25 18 7» «othenKreuz, unh, »es. d.,5fi. 13- 1» »5 «udolphLose 10 fl..... »375 »475 Valm-lloie 40 fl. IM. . . . 74 — 74 50 Lt. Venoi»°Lost 40 fi. «W. . 70 — 71 — Wllldfteln°L°le 20 fl. IN 49»— 51 — winbilcharäy Uose »n fl «W —'— — — »ew.^chb. »°/„Pram,°Gchulbv. ^ b,V°d«ncrtd2b »4 »5 ««ld «»« ßank-Altl« (per Etlls), »ngloOest. Vanl 200 fl. 60°/,«. ,53 10 153 80 Vanlverein. «iener 100 fi. 130 50 1»i — Vodencl.-Nnft.,öft.2N0fi.V.40°/, 473 - 475 — Ildt,^«nst,<, Hand, u. V. 1«0ss, — — - — dto. bto, per Ultimo septbl. 307 - 3«? 7l> «lrebltbanl. »ll», ung., 200 fi.. 439 — 439 7b Depofitenbanl, Alia,, 200 fl. . 228'— 9 - Vlcompte^Vrs., Ndröft,. 500 fi. ?iu — 7«0 - Giro« u, lassen»,, Wiener, »00fi. »»^ — »57 5« Hhp°thelenb.,ofi.,l«0<, fi.»5°/,» 89'- l»1- öanbsrbanl, Oft., »00 fi. . . . »55 50 »5« 25 veNerr,'Un,lll. Vanl «00 fi. . ,0«S 1030 Unionbanl »00 fi...... «!? L) »«8 — «erfehrlbanl, «ll, . 140 fl. , ,7?-— ,?8 — Acti<» >»» Vranlpsrt» sper Ltüll). »lbrecht-Valm 2«> fl. Vllber . 95 75 9« »5 «ufftg.Tepl, »ilenb. 300 fl. . . ,«20 1«»4 V«h«. «orbblchn 150 fi. . . 241 — 24« 50 ,. «e»d«hn »00 fi. .. 403 50 404 - ««scht!thr»b« Ms. «0 ». ««. 1,« „71 bU». N»t. ») »00 K. . «5» — 456 50 Don«» » D»«pncht>..H.)»00fi.E. — — —-— Dul.«odenbacher«..V.»00fi^G. 5» »5 5«-65 sserdlnllnd«'3il»rdb, 1000«. CM. »940 »950 Ün»b,'»«rn°w »Iaffy.«<«enb.. »eitlllä. »00 fi. V. . , . ,7» 50 »78-50 Ul»y°, eften., Irit«. 5N0fi.«M. 4«, — 493 — vefierr, «orb»eVl>, »00 fi. Sllb. »»8 — »29 - dto, s»t. U, 200 fi, E. . . »59 »5 »bO .- Vrag Duirr Eilenb, 15N fl, Vllb, 8b 50 87-50 Liebenbülger Eisenbahn, erste. —— — — Vtaatlellenbahn »00 fi. E. . , »34 50 »3550 Eüdbahn »00 fi. Lilber . . , l08 50 109 — ßübnordb, »erb,.« »W fl «Vl. iW bv 1-750 lr»»w»y«»es.,Wi',,i?!>fi «,W. »82 —»«4 — »».1»»?,»Ind »««s. ««! «. «t — 543 — ««»»»'larj. Etetnllihln, 6V fi, 53 ?5« — „bHl»,l»übl", V-Pierf,, »oofi. 5>4 - «0« ^ . ßtevrer»/' Vapiels n. «.<». »53 — 15« -tr«»tl« »»hlen»,'»«<. ?0 fi «74 ,7« — « ».........435-43»-- »l. ls«l^»ell!ch«ft 100 ß. . . 13»-,«5 — <«emr»n^lZir,«l'»ttin>«««!. »98 ,99 50 »«stelba».......>«3 »0 <0» len . . «0 95 Hl — Ilal!en«ch, Vanlnoten ... 43 »l» 4» 30 P«plel.«ub«l..... l 1 »«„ ,33». vi^attauer Topf-Nelken BeschreiKamiierte prachtsortcn, mit genauer ^kernfl. g Und Gll*t'»-angabe, in starken 100 sJSck SV2 SWck 3 fl ' 50 Slück 10 sl- Ung im „ k- • dieselben ohne Beschrei- 100 StüoW o «nsten Rommel 50 Stück 4 11., J^önste p fl-' 100° Stock 70 fl. Beliebte "ruPDen ,TOrennon zu Einfassungen, auf 4<*aelk«« ;i L6fttllte sohottlsohe Fe- ^Uflni ° Stück ß "•; Belli« pe- ?der weiü i o Lder Tausendsohön, roth L°r SSii2 Stück 70 kr-: Viola trloo- ll*O.o ß„°a' al|ergrößte Stiefmütterchen, ?a*Ula Jfpaota' rosa 0(Jer weiß ; Cam- . l0° Stapf??tloa' Phlox Nelsonl, narke. lOnr4 • 7 Kl™oh-Ribes, 2jährige y«alität unH Ck 4 fl> offeriert in bester °der NApr^Ptester Bedienung gegen Nachnahme. (1194) 2—1 Kui»«tpar»« J08ef Bullmann _ öartner und^elkenist, Klattau In Böhmen. Sommersprossen, ' uristoffs vorzüglicher, unschädlicher grun versiogelten Originalgläsern w a 80 kr. (1046) 20-4 Jo nauPWepöt für Laibach : \l^yr's Apotheke. K^? Wer Schundware "^ x^L p^:-^/ ^bleiben will, i • >/f R>kech der bestelle ab ^ X.v r.' « 7end "»PaÄr-Pnin^-RemonL, genan fl. fit.* Ancre 1 ,' 61n Jahr ßarantiert, fl. 6 bis f] lf-bis fl i^11 zwei oder drei Silberbödon it K ' Gold n~' m Iu1a mit Goldeinlage flVerr^ ton !Te9n;Remont-von "•13'-. Wän und N" ,-,?5"~' Silberketten von ^ns. u «eugoldketten von fl. 3-- auf- SSSt^-QnlS- *tT beliebte D°PPCl" Celhe schl„°ldl°-Remont- nur sl. 6-60. fl roaK Ka Be?w, l°n Wie echt Sil')er sl- 6'-. fl.9°'50- Penlw" sl-2'25- Per 6 Stück von?^itth? Tag Schlag, von P'ei, 20- aufL ?Wchten' ^petition j l °Urant RratT,iSOder verlange vorher ^ ^ÖClcfip in. (^ ö^—12 ^^— Uhren-Exporthaus. Linz. ff i j .Jöll. JqI Laibaohr Wienerstr. 13. Fabriksniederlage ^^l^gyi« und franco. 1 Frühjahrs-Nenhelten! i i SonnenscMrnie, Modeband und Blnmen | 1 Alois Porsche § s (1147) Domplatz Nr. 22 neben dem Rathhause. 6~6is H 300.000 2Ä.T schon am 2. April! I Wiener Communal-Proniessen»(]3v>nd60krsic,„Pei pl 200.000 Gulden ö. W., Haupttreffer! 'W H Theiss-Promessen LVV0"w kr ^ 100.000 Gulden ö. W., Haupttreffer! *^| (1199) 3-1 W\ Ästir O CrllldCIl beide Promessen zusammen. J Wechselstuben- fl Actien-&esellschaft „MERCUR" J WIEN L, WoUzeile Nr. 10. (1090) 3—3 Öt. 1427. Oklic. Na proSnjo Franceta Cvenklja iz Piraèiè dovoljuje se v izterjanje ter-jatve 81 gld. s pr. izvrftilna dražba kurandu Valenlinu Šolarju iz Mlake lasfnega zemljisfa vlož. št. 20 in V-?« dela vlož. st. 26 kat. obè. Srednja Vas s pritiklino vred sodno cenjenega na 1721 gld. 25 kr, ter se doloèata dva dražbena dneva tusodno na 6. aprila in na 11. maja 1894, vsakikratob 11. uri dopoldne s pristav-kom, da se bode oznaöeno zemljišèe prodalo pri prvi dražbi za ali nad, pri drugi pa tudi pod cenilno vred-nosljo. Cenilni zapisnik, zemljeknjižni izpis in dražbeni pogoji leže tusodno na upogled. C. kr. okrajno sodiSèe v Radovljici dne 3. mareija 1894. (1113) 3-3 Nr. 1962. Curatorsbestellunff. . Vom k. l. Bezirksgerichte Gottschee wird bekannt gemacht: Es sei dem unbekannt wo befindlichen Johann Iaklitsch sen. von Hasenfeld Nr. 17 Michael Zlirl von dort als Curatur nb-«6M!» bestellt und diesem die Verwaltung des Vermögens des Abwesenden übertragen worden. K. k. Bezirksgericht Gottschee am 9tcn März 1894. (1067) 3-3 g,. 858. Oklic. Neznano kje v Ljubljani bivajoèi Am Gregorèiè iz Ambrusa se na-znanja, da se je ji imenoval skrb-nikom na ein Josip Nachtigall iz ^užemberka in dostavil odlok z dne M. januvarja 1894, št. 77. C. kr. okrajno sodišèe v 2užem-berku dne 8. marca 1894. Meine Strottutpotn befindet sich irn Hause des Herrn Kenda, II. Stock (1202) 3-1 C. Brilli. Nebenverdienst fl. 216O Jährl. festes Oehalt können Personen jedes Standes, welche in ihren freien Stunden sich beschäftigen wollen, verdienen. Offerten sub «J. 7744» an Rudolf Moste, Wien. (1200) 4-1 Epilepsie heilbar ohne Rückfall; Tausende beweisen diesen wunderbaren Erfolg der Wissenschaft. Ausführliche Berichte sammt Retourmarke Bind zu richten: «Offloe 8anltas>, Paris, 20 Boulevard 8t. Michel. (5472)20-10 Henestes bis jetzt unerreicht. In allen Farben garantiert -wsL8cii.ecli.te Rosenwolle empfiehlt Alois Perschi Domplatz Nr. 22 neben dem Rathbaune. ™" (1104) 16—3 JF»d«s*m Hasten sowie alle katarrhalischen Erkrankungen der Luftröhre, des Kehlkopfes, der Lunge. ferner AthembeHcbwerden, Engbrüstigkeit, Asthma, Verncblei-mung, Keuch- und Krampfhugten, Heiserkeit, Ritzeln im Halse, beginnende Tuberculoae etc. werden am schnellsten beseitigt durch die seit Jahren bestens bewährten, nach ärztlicher Vorschrift bereiteten und von Aerzten empfohlenen Mittel: 8t. Georgs-Thee a Paket 50 kr. und dem dazu gehörenden St. üeorgs-Katarrh-Pulver ä Schachtel 60 kr. sammt genauer ärztlicher Gebrauchsanweisung. Erfolg Hchon in einigen Tagen sichtbar. Weniger als zwei Pakete werden nicht versendet. (4747) 28-21 Bei Postversendung 20 kr. für Packung und Frachtbrief mehr; alle Bestellungen sind direct zu richten an die Bt. Georgs - Apotheke, Wien, V/2., WimmergaHne 83. Vorherige Einsendung des Betrages pr. Postanweisung erwünscht.