»"Mtli ^ I»»lsi f ^!i»^ G,»«»,«»»t «»«KsutttOk »lOb«»«»!. V«tvM»«»V»g (ssl«f«» iiMssWsd» Wss. SS70> »«Wl» V«kW»tw«9 »«< (7»I«s«» Ii»»vfu,d»i» kllr. S0S<>t »K«I»0K, Iii. 4; ssill»I,«ö«KÜ»i» t» veoakKV, Ami« »i.k7. vilMGl» ^^iißr»9« kll«tv«kw dstlOGi» N OK, mr ^ üdklß« Zzoi». ^««t» « dt» » VI» Maribom.M«M Vraa und ZSuvuptft B u d a p e st, Iv. Scple.n^cr. Der i^heilmlil^e ungaris^si? ?liistenminister '^r. (^ustan Gratz nx'ilte für einigo Tage IN Prac^> wo er eine längere Nn^erci^dung init dem tschechosww-'kiscf'.en Austenmin'.stc'r Tr. V e n o ^ hntte. Dr lernst vc^ö'sc'ntlicht heute im „Ncgstel" eine Erklärung, in der es heistt, der tschcchoslowakische Auste'nnini-ster milnsche auftichtiff, dast zwischen Ungarn lind der Ticherlwslo^vakci ein normaler Wa-venverlehr etabliert nvrde. Tie biH!i<'.'i.ien ^^^'lupeniationSvcrträc^e sollen in dieiem Zinne eille erhebliche Eraviterunq crfchren. (5-^ kx'stel^»^', schliefet Tr. Gratz, der beider« eilige Wiinich, den b^sie'^ienden Nalzmen de^ '.iin.dels»erkel>rs nach Mi^sslichkeit auszu» ir'iten. Kampf um dm Schlußberlcht Komplizierte Probleme in Stresa Noch keine einheitliche Lösung gefunden - Lier Vorschläge und eine schwere Wahl Nemo»k0<«n oeaen Nepubttka-ner fteireich Hoover in der Defensive. W a s l) i n ff t on, !9. September. s'er '''im Staate Maine hat nun Hoover dazu be-glimmt, ans der bisherigen Reserve zu treten. Präsident >>oover wird demnächst drei inc>s?c politische Reden halten, in denen die 'Vcilitit der repllblikanischen Partei umrissen werden soll. In den Agitationskampf werden nnch die ?)!itglieder des Kabinetts ziehen, da es sich bei den VersnchSabstim-i'.ittnlien sellist in Ländern, die bisher als u'pttdlikanische Burqen galten, gezeigt hat-^dni; die >'?' ^''' '''ltnis zu >>l'n Republikanern mit 3:l fiihren. Kurze RaKrichten B e r l l n. Ii) o^'ptt!n,ber. Tie englische Note in der «vr^isie der deut-'chen (^Gleichberechtigung ist s^cst^ut uachinit» lag.5 den, Reichoauszenlninister von ')Io>l!ath !>itrch den englischen Botschafter i'-bcrmittelf ooideil. Tic :!ieichsregierung hat zum ^u'-!ialt der Note amtlich noch nicht 5l?sluu.' da das Dokument no nicht über-'etzt l>nd genau gepriift ist. Tie Monti?g^' l'liitier betonen in ihren Ueberschriften die !chärse der Note und schreiben non einer unfreundlichen Ablehnung 24 Ttunden nach ^<'r Rede HerriotS. » Paris, 19. September Ter Korrespondent der Agence .Havas meldet alls Stresa, die Finanzkommission n'erde ihre Beratungen heute fortsetzen. Es gelie leht um die Frage, waS zu machen sei, llX'nn l:etro'fenen Ttaaten IHN Erleichterungen betreffs der Einlösung ihrer finanziellen ?luslandsverpflichtungen ansuchen soll-ten. Stresa, lv. Septemter. Das Finanzkomite« der Mittel- und Stidosteuropa-Konserenz hielt gestern nach mittags und abends eine Sitzung ab, die sich bis in die späten Nachtstunden l^inauS, zog. Es ging in den genannten Beratungen um die beiden Fonds. Die Probleme der Konserenz sind aufterorde.nlich tom-pliziert und konnte bis zur Stunde noch keine einheitliche Lösung gesunden werden. Der Konserenz liegen augenblicklich vier Vorschläge vor: l. die Bildunq eines all-llcmeinen Fonds in einer Höhe von 75 Millionen Goldsrones zur Valorisierung der Getreidepreise. 2 zwei getrennte Fonds, und zwar einen allgemeinen und einen Tetreidesonds, der von alle« Ländern, auch de» vetreideexportüberschich-ländern, alimentiert werden soll. Z. Vll-dung eines einzigen Fonds, der beiden Zweigen dienen soll, wobei aber der sitr die Balorisierung der Getreidepreije bestimmte Teil nur von Industrieländern aufgebracht werden soll. 4. Bildung zweier gSnzlich getrennter Fonds. Das Aestrot des Finanzexperten V«n Seeland wurde mit Riicksicht darauf, daß wegen der Reuregelung der Schuldenfrage ein neuer Bericht nötig wurde, zur Seite gestellt. Der heutige Tag ist fiir das Schick fal der Konserenz von entsl^idender deutung. Man kämpft augenblicklich um den Text der Schluhresolution. anwärter Stanko Trifunoviö, der Privatbeamte Bora Lukiö, der Direktor der staatlichen Kontrollstation am TopLider Dr. Dra gutin Eofiö, dn Journalist Basa Srzentiö, der Arzt Dr. Sima MiloileviL, die Privatbeamtin Rada Beliü und die Schauspielerin Ljubica KovaLeviö. Die Verlesung der Anklageschrift dauerte bis 11 Uhr vormittags, worauf zahlreiche andere belastende Schriftstücke zur Verlesung gelangten. Die englische Denffchrlst Depriniierender Eindruck in Berlin — Zufriedenheit in Parts V e r l i n, lv. September. Die englifche Denkschrift in der Frage der deutschen Forderung nach Nlistungs-gleichheit hat hier einen deprimierenden Eindruck ausgelöst, und zwar umso mehr, als man sich in hiesigen Kreisen der lln-terstijftung des englischen Premierministers sicher zu sein glaubte. Die Moutags-blätter nehmen bereits zur englischen Denkschrift Stellung. Der Hugenbergsche Montag" schreibt, die englische Stellungnahme sei sllr Deutschland fehr ernst. Was England biete, fei die Gleichberechtigung D-^nt chw dt s'doch nn!er der Vorausfeftung, dafj nicht aufgerüstet werde. ES könne schon heute gesagt werden, datz die englifche Denkfchrift ein Kompromiß darstelle, der in den angedeuteten Grenzen fiir Deutschland unannehmbar fei. Es sei nichts anderes als ein Kompromiß mit dem Ziele, die Abrüstungs-konscrenz zu retten und Deutschland wieder nach Genf zu bringen. Dabei scheine man in London zu vergessen, daß die Regierung von Papen heute um alles kämpst. In einer scheinbar offiziös inspirierten Auslassung ^ißt es, daß der Inhalt der enl'^! c^en »'cht ijb.'rn'.'i -^iininge Be trachtungen zulasse. P a r i s, 19. September. Die englische Rote hat in der franzö-fischen öffentlichen Meinung einen guten Eindruck ausgelöst. Man erblickt barin die Hand Sir John LimonS, der bekanntlich in Paris immer eine gute Presse hat. Die französischen Blätter teilen die englische Rote in zwei Abschnitte: de« ersten, der Frankreich sehr zufriedenstelle, da er eine llebereinstimmung der beider-feitigen Standpunkte festlegt, fowie be« zweiten, der immerhin zu Vorbehalten Anlaß gebe. Dieser zweite TeU der englischen Note wird von einer Reihe von Blättern maßvoller Kritik unterzogen. L o n d o n, 19. ^.'ptember. Die englische Rote zu? Frage der deutschen Riistungsglejchberechtigung hat in der englischen Presse und in /lamhaften politischen Kreisen eine ziemlich kiihle Ausnahme gefunden. Die „Times" frägt an leitender Stelle, ob denn diefes Schriftstiick auch z» erfolgversprechenden Hoffnungen berechtige. Die Regierung von Papen kiimmere fich heute weit wcnijzer als jede frühere deutsl^ Regierung um die Meinung des Auslandes. Ermahnungen zur Geduld und auf gegenseitige Verhandlungen Deutschlanl^ mit den anderen Großmächten hätten auf die deutsche Regierung ganz geringen Sinsluß. Bi^rienberlcht ? j u b l j a n a, !9. Ä.'^ptember. Devisen: >''erlin I3ttü.N<-i:z7l>.77, Zürich I1V8.3Ä— 'll3.d.'), London Ii)0.ü3—2VI.13. Newyork ülieck ü727.70-.57ö^.W, Paris 225.27— .'-'l'..';!«, Prag Trieft 294.35 Mi.75. Z i'l r i ch, 19. Lepteinber. Devisen: Pa-20.3!, London l8.l)15, Newyork 5»18.59, ^Unland 2().VU, Prag 15.33. 'Berlin 123.35. Der Staatsgerichtshos in Tätigkeit Beginn des Prc.',csses gegen den «ödt-ralistcn Dr. Dragc!'! ^ovonovi«! u. Mutans,etlügte. lO(^lUr. i'rcsl^irv). lZeo^k'sä. 19. 8eiU. Vor dcnt .venien. Dr. Tra^oljub Ionniioui<^ ist angeklagt, seil !93I ein politische'^ (Elaborat ausgearbeitet zu haben. nx'lch?>? dliranf hinau^>läu't, die Stiminung fiir dii' Aenderung der c^egen wiirtigen rechtlichen lind pc'Iitis.5)en Lage im Staate zu schassen. wird «bin 'erner zur Last gelegt. Fliigl'l^tter ge'ben und verteilt .w yaben, in denen die Bcv^'lkcriing zur Gehorsamsve^^iieiFerung öen gegeniiber anfgefordert und desaitischc Propa>ganda lietrieben wird. In diesen svlllgschriften verki'lndigte der Autor dcn wirtschaftlichen Zusammenbruch deS Zatates und beabsichtigte der Inhalt Äer Vroschiire den Zweck, die Anhänger zu Ge walttaten den Bes)örden gegeniiber zu ner-leitcn. Teni Angeklagten wird 'eriicr zur Last gelegt, eine Broschüre verfaßt zu l.aben, in welcher die gegenwärtige Polnische Ordnung im 5taat angegriffen und die födera-listisch'!' sbnnd^eln am 2. Mai in ^sragujevac eine illegale ^^ieidungc'-schlacht in dem Ringen um die deutsche Mhrhoheit bilden könne, erfolgreich zu be« ftehm, sei eine geschlossene Front aller >der-jemgen notwendig, die für die deutsche Sou veränität und Freil?eit auf diesem Gebiete eintreten. Die Trohun^ .Herriots, Hreibt die „D. A. Z.", mÄsse zum Sig:ral fiir eine vollkommene Neu<;ruppierung des Wal?l-kampkes ^Verden, denn es steHe nach dv i r k o, ftiii.^tc' liekaimtlich mit seiner Maschine tödlich ab. Unser Bild berichtet von der Ue- berfiliirung des Sarges unter inilitärischer Bedeckung von Polnisch-Teschen nach Warschau, wo ihm ein wiirdiges Leichenbegling-nis bereitet wurde. Aussprache Hmlot Xvrell Enlilands Druck auf Frankreich und Deutschland - (.Geteilte Ausichten in der Fral^e der deutschen ^vorderunM nachRüstungS-glcicliheit ^ Tie englische Note P a r i 19. Zepteinb«r. '.'.liinisl^erprändv^iit H or ri o t hattl? c^c-slern <'ine Imlg-^re Unterredung mit dcm britischen Bc'Ischa'iier Lord T ti r e l I, bci nx'Iclier Gelo^ienheit dein franzi'sischcn s>i<'rii!il^öchl."' <'nqlischerseitö die Pö vorschlli.qc in d'.'r ^ruge dur KennNns si<'braelit ivurden. .'nerriot betonte iioch-nuilc' dio l'creits in seiiu'r vor t>ein Außen-ail^?ichils^ der i^tainmcr vorc^-ebrachten Gri-'ud-säl^l' der frcnl^^i.When Rcl^iernnji. Herriot lial» deiil <'n^li!chen Votscha'ter nilNM.vun^en zn vorstellen, das', Frankreich nicht c^^neiqt sci, sich m>^ Tentschsaiid in irsi:?!id^velche Ver lhaiidliliu^en cin^znllsseii, deren s>i^!?enstk?n?> in den '1ras>n?en dc'r ^'erlrä^e fals-e. Wie ver lautet, soll sich die Unterredung Hcrriot-Lord Tyresl stesleiiiveise s>'f)r drainatisch q-e-staltet babeu, da ivcder .fx'rriot noch Lord T^u'ell von ilu'em ?ln'?<)ansl nb!rie:chen »voll» tcn. Pariser politischen sireiscn Üat der ?l'.i'?sianq d<'r erwähnten Unterredinig Mis;-stiinnuing lx'rvoriierUlfen, da nun d^'r Untsiseiicn ^liostierunc^n offenbar wurde Wie in inforinierten >^reisen ^.lerlaiitet, haben «sich Miisterl'räsident e r r i o t und Krieq'?!ninister Paul B o n c o n r entschlossen, ei".:? ?)>l^che früber nsich l^bzu--reisen, um an den ^iorbereininsil'',? ::n Aüro Ider Abriislunsi'^konserenz mitnrl>e>ffnet. Dle englische Regierung hofft, daß die deutsche Regierung nichts un' ternehmen werde, ivas die wirtfcj^'tliche Erneuerung der V ' behindern könnv. ein Erneuerung, di« jetzt ringend nöti? ist und die den Gegestand der kommenden Welt.virt-sckaftskonfenrenH abzugeben hat. Da je^doch d!« deutschen Fordernnigen ste^ eignet sind, die Arbeiten der evMhnten .^koir^erenz ernstlich zu gefährden, erachtet es die kritische Regierung als ibre Pflicht, auf eine Veliandlunaswe se hinnideut^'n. die fiir die Erfassung der deutschen Forderung geeig neter erscheint. Es ist sehr wichtig, auszudeuten. nms aus der deutschen Forderung von: Standpunkt des Versailler Beitrages hervorgeht. England kann gewisse Vestrebun gen, die die Bestimmungen de? Friedens. Verträge brüskieren, ln keiner Weise zulassen. Es ist unmöglich zu behaupten. Deutschl^and habe ein Recht, die Abänderung des Abschnittes V des Bersaisl^avitel de? Vertrages zi'^sammengestellt nnirde. um die alll^emeine Abrüstung aller Staaten zu er-lni^glichen. Die englische Note versucht nun eine An-aleickninq der französischen Hastung und der deutschen Forderuna nach Rüstungogleich-heit. Die en'ili^che Reaiernna -'ibt de? Ueber Mgung Ausdruck, daß die Abrü'tnn-i'k'^n-ferenz gelingen nnd ein Statut zur Annah-nie gelani^en werde w^sche.^ die bisherigen Unterschiede Mischen Deutschland und den anderen Staaken in wehrvolitischer ^^>in!icht beseitigen ws'irde Ebenso ist die engl'sche Ne liernna der Ansicht, da?? eine ^rennst'cha^t» liche Dnr-'s'^erakuna des künftigen ^ilitär-statnts auch ohne vorherige ?lttfrü'tiina m5g lich sei. D»r Sultan von Maro»lo di»! < iranzvsi.chen Mtntsttrprüfloen l»n Dkk Entv»a?r d»s Molakla Etiearrs 1° Sir Ronald Roß, der Nobelpreisträger kür Medizin 1902, ist iin Alter von 75 Iah-' reu gestorben. Durch die Entdeckung des ?)!alaric>--Erregers und seine Forschungen zur Bekirinpl'ung dieses sch.'ilnmsten Feindes der Menschheit in den Tropen hat er sich ein ewiges Dcukiual gesetzt. Slatin Vascho im Sterben Ter^berühmte Asrika-Abeuteurer Rudolf !>tarl ^ l a t i n P ascha ist so schioer erkrankt, daß umn mit seinem Ableben rechnen Mlts;. Ä)e!auntlich war Slatin Pasche Gouverneur im Sudan, war dann elf Jahre in der Gefangenschaft des gesür6)teten Mahdi, und hatte bis ?llisbrnch d<'s Krieges die Stellung dei-i Ä<^neralills)>etti'urs des Sudans inne. Dienstag — Konferenzschluß in Stresa? Der Schlußbericht des Finanzkomitees verworfen — Der Revalorisierungsfond S t r e s a, 19. Septeniber. Der vom holländischen Delegierten Ban Seeland ausgearbeitete Schlußbericht wurde von den Agrarstaaten verworfen, da er zunl ersten keine beftinimten Sanierungsvorschläge enthält und außerdem schwere Beschuldigungell betreffs der staatsfinanziellen Wirtschaft in den Ländern Mittel- und Südosteuropas aufnieist. Der Bericht wurde emem von der Finanzkonrinifsion eingesetzten Nedaktionskomitee unterbreitet, dessen Durchberatung zu stürmischen Tel^atten führte. Die Schuldnerstaaten fühlen sich durch den ursprünglichen Schlußbericht sehr betroffen, da es darin heißt, die Errichtung neuer.Hilfsfonds könne nur dann ersolc^n, wenn die betreffenden Staaten ihre Hanshalte in Ord» nuug fiebracht hätten. Einigen Staaten wird die leicl^t-sinnige Verwendung kurzfristiger Anlerhen jmn Vorwurf gemacht, serner die Begünstigungen bezüglich der Zahlungsauf-schilbe, durch die die Deprefsion nicht gemildert wurde, da dieselben nicht aus einen Ter-iniu festgelegt sind uud daher die Transfer-fchwierigkeiten neuerdings verursacht wurden. Mgetnein wird angenommen, daß die Konferenz am Dienstag ihren Abschluß fin^ det, da die Berichte der einzelnen Ausschüsse so Mt wie fertiggestellt sind. Der Erfolg ist noch sehr Problematisch, da der Gedanke eines genleinsamen Hilfsfonds vorläufig noch nicht realisiert wer^n kann. Die Zahl jener Staaten, die in den Fonds einzuzahlen bereit waren, ist nämlich verhältnismäßic? gering. Es bleibt also bei dem theoretischen Gewinn der Aufstellung eines Finanzberich, tes, von denl sich die Europa-.ssonlutission die Klärung zahlreicher Mittel- und Siidosteu-ropa-Fragen verlpricht. Der Präsident der Franz?,lscheu Repn» blik wurde vor einigen Tageu von deur Sultan Eidi Mohammed von Marokko, der ge-gelttvärtig zu Besuch in Frankreich weilt, besucht. Unser Bild zeigt den Sultan mit seiner Begleitung beim Präsidenten Lcbrun und dem Ministerpräsidentclt Herriot. Im Wirtschaftsausschuß wurde der Bericht des -ektionschefs Dr. Schüller mit geringen Veränderungen angy Udet sofort bereit, auf die Suche zu gehe". Er flog auch ab. Inzwischen wurde aber die fliegende Familie von einem Dampfer gerettet. Udet ist, wie jetzt bekannt wurde, von seinen, Rettungsflug noch nicht zurückgekehr Man hat um sein Schicksal Besorgnisse, d man fürchtet, daß er wegen Benzinmang»! i« der Fiswüste notlanden inilkte. MUsW. MV tv. SKPttmbN /'A? ^?^cark0k're? Jemllig' ?riimm?r 'zp«P. choslowakei von ihrer Beit?agDtOist»>ß ti« j«it werden würden und Hofkr zweiseitige Pi^^erenzverträge abzuschK«^ hätten. Mit der Ber>waltun!A deU AsndH ^ ein besonderer Ausschuß beim Völkerbund betraut werden. Aas die Entschädigungen betrifft. so enthSlt der Entwurf die Bestim-mm«, da^ die Ausf»hrsta«t«» sich «rpfUl!^ te« .eine kberale und gvmSzigt« Zoll- unt^ Hmdelspoliti? zu betreiben. MaudfchU'Kuo und China Pe l in g, 19. HeMnber. Di« N«si«u«g de» neuen Staate» Mand schu-ttlw hat die auswärtigen Berti^ungen davon in Oennwis gefetzt, daß ^ China fort^ an al« Ausland betrachte. Die» gelte insbe sondere hwfkhtlich der Zölle, de» Handels und der Schiffahrt. Vom N. September ab werden im Warenverkehr «it Ehina sowohl Einfchr. als auch «uSflchrOlle in Kraft t« ten. Das Zollamt von Dairen. da» vor meh. reren Nochen geschloffen wuri^, ist «m der mandschurischen Verwaltung wieder geö^f net worden. Der Generalinspekwr des Zoll amtes, der Japaner Fukmnoto, der abgesetzt worden war, ist wieder im Amt. Washington, 19. September. Die Haltung der «nerikamfchen Regieumt ,n der Frage der Anerkennung des neuen Staates Mandschu-Zlkuo ist nach wie vor uw verändert ableitend. In offiziellen Kreisen herrscht die Anficht vor, daß der Neumnächte-vertrag gebr«!^ worden sei. Solange der Bölkerbund nicht entscheidet, waS er w dieser Angelegenheit unternehmen w^r^, werde die Negierung der Bereis^gten Gtaaten nach der „Herald Tribüne"' den „diploinatischen OstrakiSmuS" aufrecht erhalten und mit Aenf zusammenarbeiten. 2S sMMto«enArde««Iose Ueber 25 Millionen Arbeitslose! Vlitzar tig beleu6)tct diese gewaltige Zahl den Tief stand der heutigen Weltwirtfthaft. Zahlen sprechen Tatsa^^. Amerika, daS Land, in dem vor etwa zwei Jahren für un« sterbliche Europäer das Geld förmlich auf der Straße lag, hat nach der letzten Schätzun der amerikanischen Gewerkschaften Millionen Arbeitslose. Seit Anfang de» Jahre-! ist die «eschästignngSmöglichkeit unl Prozent zvriit^gangen. Bor zwöl' Monaten hatte man die Arbeitslosen au v.o.» Millionen geschätzt, d. h. datz die Ar beitslosl'nzifscr eine 75praze«tige Steigerung ersahrelt hat. An nächstfolgender Stelle steht Deutschland mit seinen annähernd Millioneil Erwerbslosen. Durch die Veen« digung der Zommerarbeit wird sich der Konjunkturrückgang im erneuten Ansteigen der ArbeitSlosenziffer bemerkbar machen. Großbritannien hatte bei der letzten Zählung 2,6K0.4(X) Erwerbslose, d. s. über 20 Prozent der gegen Arbeitslosigkeit Versicherten gegenilber 2.21 Prozent der gesamten Bevölkerung. Italien folgt mit 1 Mllion Arbeitslosen, deren größter Teil au» der Lombardei stammt. In der Tschechoslowa kei sind im Mai 1V32 nach amtlicher Ver öffentlichung 578.V00 Menschen arbeitslos, doch schätzt man den Gefamtumfang der Er« werb^osen auf 790.(IW. An I u g o s l a-Wien betritt die Zahl der auf den Arbeitsämtern eingetragenen Stellnngsuchen.-den rund l5.lXX). N^seeland hat 48.SVl), Palästina l.^.000 Erwerbslose. An» dem wenig bevölkerten Finnland werden 7000 Arbeitslose gemeldet, doch muß man in diesem Lande berücksichtige», daß Mnnlack ein ausgesprochenes Agrarland ist und durch die Beendigung der saifonmichigen Arbeit die Erwerbslosenziffer steigen wirb. DAS LieGeA^vmm siWA WlichS. Bukarest, 17. September. In der Gemeinde Puges de Jos spielte sich ein blutiges Liebesdrauia ab. Der Zljährige Mnch Di-mitricw Colin hatte mit der 36jährigen Frau Jlleana Furntca ein LiebeSverhMniS unterhalte«. Die beiden Pflegten in einem Balde zusammentreffen. Gestern hatten sie wieder ein Zusammenkunft in dem Wald, von lvo jedoöi nur der Mönch zurückkehrte. Er begab sich sofort zur Gen^rmerie und teilte mit, das; er seine Geliebte im Walde erschossen habe. Die Gendarmerie fand im Balde tatsächlich den Leichnam der Frau aus. Ter Mönch verweigert jede AuS^nst itber die Gründl seiner Tat. Schwer» Zvlmpfe! im Smn Shaa» Die Kampfwftige« dmch rtestae Uebaschvemmungen stark gehemmt Buenos A i rcS, 18. September. Im Gran ^Haeo-Gebiet sind schwere Käm.pfe im Sange, die tzurch die riesigen Ueber-chivemmnngen im nördlichen ^il des heißumstrittenen Gebietes simk beeinträchtigt werden da sie das Vordringen der bolivili-nischen'Truppen behindern. Die nach dem bedrohten Fort Vooqneron entsandten Paraguays«!^ Truppenv^är?ungen find bicher nicht eingetroffen, sodaß die Lvloviamr ver. mutlich das Fort zernieren und zu erobern v«»suc^n werden. Im südlichen TeU des Gran Ehaeo dcm-ern die Mnpse nnt unvernünderter Heftigkeit fort. Die paraguayische Heeresleitung veröffentÜcht eincu amtlichen bricht, wonach paraguayische Truppcnabteilungen angeblich Sanitätssoldaten, die unter dem Zeichen des Roten Kreuzes 7ote und Bcr-wrmdete geborgen hatten, von bolivianischer Artillerie beschoß wurden. Totgeglaubte Soidaien kekrm kelm Ein britischer Krieger besucht nach 15 Jahren seine Heimat Die.Heimkehr des totgeglaubten deutschen Soldaten Daubmann auS einem sranzösi-fchen Gefmigenenlager in Afrika nach seinem Heimatorte Endingen in Baden hat in Deutschland allgemeines Aufsehen erregt. Nun berichten englische Blätter über einen i^lichen der zwar die dramatischen Begleitumstände der .Heimkehr Daubnianns entbehrt, aber immerhin in England mit Interesse verfolgt wird. Bor einigen Tagen tauchte der totgesagte britische.Krieger Meek nach fünfzehnjähriger Abwesenheit in seiner schottischen Heimatstadt Dundee auf. In den Ariegerlisten war Meek als tot eingetragen. Die Tatfache feines Ablebens auf l^m Schlachtfelde in ?krandern wurde von nie-mandem angezweifelt, so daß an der Ehrentafel der gefalleneit Krieger im BolkSmu-seum in Dundee auch der Name Meek verewigt werden konnte. Jetzt stellte eS sich heraus, daß Meek nach Kriegsende nach seiner schottischen .Heimat nicht zurückkehren wollte /z»n»naben, der die alte.Heimat seines Paters einmal besuchen wollte, nttschloß sich Meek, mit Frau und Kmd eine Reise nach Schottland zu un-ternehntcn. In Dundee eingetroffen, begab er sich zu allererst in sein Elternhaus. Auf sein Klopfen öffnete sich die Tür. Es war sein aler Bater, der auf der Schwelle stand. Er erkinnte sofort den vermißten Tohn. hielt ihn aber zunächst für ein Gespenst und sank besinnlMgSloS zu Boden. habe. Er hatte seinen Schwager im Verdacht, daß er mit sewer Frau ein Verhältnis führe rmd daß beide heimlich zusam-menkämmmt. Teshalb habe er den Schwager aus dem Leben geschafft. Nikolaus Gr-»ie wurde zu 15 Jahren schweren Kerker» oerurteilt, seine Schwester und die Mutter freigesprochen. SrdroW und eiNMmauert Aufdeckung eines schauerlichen EhedramaS Mit 1Z1 Jahren noch heiratSluftig. Ein 131 jähriger Hottentotte namenS Josef Windvoel, der vor der Stlavenbe-freiung als Sklave sein Leben ftistete und jetzt m dem Middleburg-Bezirk in Transvaal lebt, will sich zum vierten Male verheiraten. Erst vor drei Jahren hat er seine dritte Frau geheiratet, die 81 Jahre jünger war als er, aber er verlor sie schon nach 18 Monaten: und nun hat er sich wieder verlobt. Josef erklärte in einem Interview, das ein Johannesburger Blatt veröffentlicht, er sühle sich jünger und kräftiger al» e, und die Hochzeit werde schon in den al-ernächsten Tagen stattfinden. Wie in dem Blatt weiter bemerkt wird, sollen sich Zeug-nisie, die sein hoheS Alter beweisen, im Be-iy der Berliner MissionSgesellschast befinden. Jmmerhw, der Mann hat Mut. Ein entsetzliche» Ghedrama hat die amerikanischen Gesellscha-ftsfretsc in Aufregung versetzt. Kriminal^mte fanden, lvie ans Rewyorf telegrapthiert n^rd. int Land«hau!se »les reichen Nmn,orker Juweliers >5^rleS Dubais, das abgeschieden und idyllisch an eiem See bei Plymouth liegt, dic klinst-gerecht eingemauerte Leiche seiner 40iährigen Gattin. Die Frau war seit dem ll>. ?!uzich spurlos verschwunden. ^ ErhtbuNz^n er-galen, daß sie erdrosselt nwrden ist. Unnrittelbar nach der grauenhaften Entdeckung hat sich der Mann, der sich als Mörder seiner (^ttin entlarvt sah, durch eilten Revolverschuß entleibt. Der Verdacht gegen Dubois bestand schon seit längerer Zeit und verstärkte sich zuletzt dadurch, daß er kiirz nach dent Verschlvinden seiner Gattin zn einer außerordentlich schönen und auch reichen Erbin aus Massachuss>?ts. namenS At-ivoad, in Beziehung getreten war und seine Verlobiinsin mit der Dame SfienrNch ange« sündigt hatte. Wcchrscheinlich hat Dubois bei der Eii^ mauerunx^ der Leiche seiner Gattin Helf^rs-.'^etser ge^bt. und man will Mtch die Verlobte d?s ^elHitmörders i^erneHmen. um fest zustellen, ob ne nicht am Verbrechen irgend wie beteitil^t war. ..SeaNemanDerdniv»" Horoat »um Tode v»n»rt»M S r e m. M i t r o v i c a, 17. September. ^ute fand die Urteilsverkündigung in der Strafsache gegen Alois H o r v a t, genannt ,»Gentleman-Berbrecher", statt. Die Verlesung des Urteils dauerte eine ganze Stunde. Horvat wurde wegen 28 Verbrechen unter Anklage gestellt. Bon diesen R Ankla-gepunkten wurde er in sieben Fällen freigesprochen und in allen anderen verurteilt. Me ihm zudiktierten Strafen betragen im ganzen 9S Jahre und 6 Monate, die aber sämtlich durch i»ie verhängte Todesstrose konsumiert lverden. In der Begründung heißt es, daß Horvat ein Prosessioneller Einbre-l)er sei, der iniiner mit Feuerwaffen versehen war, d«ß er besonder» amtliche Organe gerne angriss und schon viermal aus dem G»?-sänglnisse entflohen sei. Er habe die frechsten Einbrüche und Ueberfälle begangen und fchlie^ich auch einen Mord verilbt, indem er den Feldhi'itter Milan Doroniiki in Be-ka erschoß. Wegen dieser Tat erfolgte die Verurteilung zum Tode. Horvat erklärte, er behalte fich dreitägige Bedenkzeit vor. ^ Staatsanwalt gab sich mit dem Urteile zufrieden. lstungen angerichtet wurden, erfolgte neue swrke Erdstöße, die insbesondere in der Um gebung der Ztadt Wairoa groszen Schaden anrichteten. Da großer ?Kasser- und Lebens mittelmangel herrscht, besteht Seuchengefakir. Die Regierung hat eine großzügige Hilisak tion eingeleitet. Erdbebenwelle tiber Ae»-E»ela«d. Wellington (Neuseeland), 17. E^p-t«n?ber. Reu-Seeland wird gegenn^ig von einer Erdbebenwelle heimg^ucht. Nach dem letzten Erdbeben auf de,n nördlichen Teil von Neu-Seeland, wodurch große Berwk- DramoNsche» Sestandntt tm Vrozeß 5 u b o t i c a. 17. September. Am 22. Juni d. I. wurde ans seinem Besip der Gutsbesitzer Joca B a b i e, als er eben das Fenster schließen wollte, erschossen. Tie Nachforschungen ergaben, daß sich in der kriti scheii Zeit der Schwager des Erschossenen Ni kola Grsi« in der Nähe des GeHöstes befun den hatte, weShalb GrSiL verhaftet wurde, ebenso auch seine Schwester, die Witwe Joca Babie', und die Mutter, beide unter dem Verdachte, daß sie GrSiL zu dem Verbrechen aufgestachelt hätten. Der Ineslge Gerichtshof verhandelte diese Angel.'s. ! s". it durch volle fünf Tage. GrSiö leugnete auf das energischeste die Tat und gab an, uon der Gendarmerie verprügelt »Vörden zu sein, weshalb er seine Aussage in der Untersuchung widerrief. Als seine Frau, die mit ihrein kleinen Mädchen zur Ver Handlung als Zeugin erschienen war, verhört wurde und der Präsident ihr vorhielt, sie werde ihre Aussage beeiden müssen, gestand die Frau, daß ihr Mann in der kritischen Nacht nicht mit ihr zu .Hause war. Als Gr-Ki^t diese Atissage hörte, sprang er auf und gestand, daß er das Verbrechen begangen «iS, Nervenschmerzen. Hüftweh. Herens^ß wird das natKrltche „Nr«»pJ»feN»Wtle«»fse» mit großem Ratzen sttr die tägliche Rti»»l'chu»g des Verdauungskanals mgeiven^. llni»e»ätät»-klinikeo belügen, daß das Fr>»z-I>Ief'Was!er» besonders »m mittleren und vorgi^ckten Lebensalter. ein vorzügliches Magen- md Dar«« gta»z.Iosef»VafierS. dl» «ch für den »arten Körperbau deS WeÄeS ganH vorzüglich eignet, erzielt. Das wpirauH'J»ftf".VitterVasw ist i» Ava- tbeken Drogerien und Spezereihandwnaea erhältlich. Aus Leye c Voranschlag der Htadtge«einde und ch-rer UnternehMUngen fSr da» Verwaltung»« jähr 1S3Z. Der Stadtmagistrat verlautbarr, daß die vom Stadtinagistrat ausgearbeiteten Boranschläge der Stadgemeinde und il^-rer Unternehmungen für das Verwaltungsjahr 1933 während der AmtSstunden durch IS Tage, und zwar vom 1^^. bis einschNeß-lich 30. September zur Einsicht aufgelegt sind. Während dieser Zeit können beim Stadtmagistrat eventuelle Giimiände und Beschwerden eingebracht werden. c. In das staatliche Realgymnajwm ha« ben sich Heuer insgesamt 76l Schüler unv Schülerinnen eingeschrieben. c. Herstellung der Schlohbergstratze. Die Straße auf den Schloßberg ist schon seit ei« nem Jahre äußerst reparaturbedürftig, doch waren alle Vorhaltungen der Bewohner des SchloßliergeS sowie der vielen Ausflügler bis setzt umsonst« Nun hat die llmge-bungsgenieinde doch beschlossen, die Straße gründlich zu erneuern. Tie Arbeiten werden schon in dieser Woche beginnen. Die Umgebungsgemeinde wird aber die Straßenwalze zur '^^ersügung stellen. c. Einleitung einer geifte« Aktion zu« Hilfe siir die Arbeitslose». Nach der Umge-bungsgemeinde wird nun auch die Stadtgemeinde für den kommenden Winter in ausgiebiger Weise für die Arbeitslosen sorgen. Beide Aktionen werden wahrscheinlich zu-sammenarbeiten. Die Stadtgemeinde beruft zu diesenl Zwecke eine grosse Enquete ein. die Freitag, den 23. Sevtember um ii Uhr nachmittags iln Sitzungssaale des Sladt. nmgistrats stattsinden wird. An der Enque-te werden teilnehmen-, die Bezirkshaupt, mannschast, die Arbeiterkalnnier, die Ar beitsbörse, das Unigebungsbürgermeisterantt alle Humanitären und ti>arjtativen Vereini gungen, die Vereinigung der Kaufleute f«» '^,»Vtlrikor, der bislang zwei Spielzeiten hindurch am Rationaltheater in Ljubljana gewirkt hatte, für die kommende Spielzeit am hiesigen Thea ter verpflichtet wor^n. Seine urwüchsige „Kvejk"-Gestaltung ist noch in bester Erinnerung. — Das Theaterabonnement (20 Vorstellungen, davon 12 Schauspiele und 8 Operetten bzw. Opern) ist ausgeschrieben und bringt bedeutende (Erleichterungen im Vergleich zu den Abendpreisen. Die Raten sind sehr tief herabgesetzt worden, um den Theaterbesuch auch Minderbemittelten zu ermöglichen. Ä^r sich an gewissen Tagen zwecks Theaterbesuches nicht binden will, kann sich eines eigenen Billettblocks bedienen, wobei die mit „Außer Ab.* dezeichneten Borstellungen nicht inbegriffen sind. Anmeldungen bis längstens 24. d. M. in der Theaterkanzlei. m. M. V. V. DaMuchor. Dienstag, den 20. September l. I. 8 Uhr abends im Ver-einSheim Besprechung. Vollzähliges Erscheinen dringend erwünscht. m. Einen «lAnzenden Eefsls hatte die SamStag akends im großen Union-Saal stattgefundene Bkhnenaufführung der Ar« beitevbühne deS Kulturveines „Svoboda^ aus Ljubljana. CankarS großer Roma« „Knecht Jernej und sein Recht" machte anf die massenhaft erschienen!?» Zuschauer einen unvergeßlichen Eindruck. Di« Darsteller stan den auf bedeutender Höhe und Regie unÄ Inszenierung ernteten allseitige Beivundev rung. m. Ein ßßfchtliches MOtsrradrenne« konnte man Sutern gegen 23 Uhr in der Tr-jiaSka cesta beobachten. Eine Gruppe von Motorfahrern sauste mit voller Geschwindigkeit gegen die Stadt und wirbelte hiebei eine undurchsichtige Staubnwlie auf. Abgesehen von der Gefahr, die die Motorfahrer für die Passanten bedeuten, ist ew solches Rasen im Weichbilde der Stadt auch für die Renner selbst gefährlich. In der Staubwolke, die der Vordermann aufwirbelt, besitzt der dahinter daherflitzende Fahrer keine Sicht und muß, sobald der erste Fahrer seine Geschwindigkeit mäßigt, mit ihm zusammenprallen, waS schwere Unglücksfälle nach sich ziehen muß. Die Polizei möge einem derartigen Treiben der Motorfahrer energisch ein Ende setzen^ bevor ein Unglück passiert. m. Tstschlaß. In Razvanje brach gestern abends eine Rauferei auS, in deren Verlauf der Eisenbahner Jakob K l e m e n-ö i e von einem Burschen mit einer Hacke einen derart wuchtigen Hieb auf den Kopf erhielt, daß er bald darauf seinen schweren Verletzungen erlag. IN. Schöner Etfslg der «SohltSitigkeitS. tombola des GlO». FramnuerelneS. Die ge- strige Tombola des Slow. Frauenvsreines lenkte das Interesse zahlreicher Spiellustiger aus sich. Als glückliche Gewinner gingen hervor: die Näherin J^anna Dobiö aus Br«-sternica (3000 Dinar in bar), die Eisen-bahnersgattin Rosalie Doliiek aus Hoäe iSücheneinrichtung), der Kesselschmied Karl Falet aus Raöe (Fahrrad), die Pri'iate Er^ na GlojneriL (TjjÄmrnitur mit Dienstag, den l9. Sepienlder .vcarworer ^enung" «ummer «»l. s der Maurcr Leopold MakaroviS aus Stu-denci leeflochten« Klubgarnitur), die Private Veronika Kranj: aus Brezje (lompl«tt«K Küchenc^eschirr), der ?lribciter Rudolf Ma-lar aus Brchernica (Bettdecke mit PSlstern). die Arteiter^qattin Ailna Rudl (Grammo-Phon), dle Arbeiterin Maria TemotiS tEin-kochtopfX zwei Staatsbeamte fskiausrüstuig und Ti'chtuch mit 'ÄTvietten). nl. Die Draubröcke bei Duplek muß eine Imprägnierung erhalten, da das Holz unter den Witterungseinflüssen stark leidet und Sprünge aufweist. Die Kosten für die Im-prngniernl^g wären ja nicht unerschwinglich und würden durch die unverhältnismäszig lange Haltbarkeit mehr als hinreichend kompensiert werden. Nl Eines Rekordbesuch s erfreute die Wintersportausstellung inl P^lrterr^ 'a- nalsparkasse. die' vom hicsiaen 'r-kehrS'vcrband organ siert worden wirklich sehenM'ü7di;i<' Au^siellung -j» »..Vilich von 9 bis 12 Nhr und von 15 bis 19 Uhr qeöffnct. Eintritt ^rei! m. TyphuSerkranknnqen. In ^saöe sind mehrere Personen an Typhus ertrankt. Die Behörde hat alles nötige vorgekehrt, um ein Ausbreiten der gefährlichen Krankheit zu verhindern Erkrankten wurden unvee« züglich in die Jsolierabteilnng des Kran kenlanses nach Maribor überführt. Die 2^evölkerung wird aber darüber aufgeklärt, wie man sich vor dieser Krankheit zu hüten hat. m. UnfülZe. Der Chauffeur Alois K a n c-ier kam gestern mit seinem Motorrad zum Sturz. Zum Glück kam er hiebei mit Haut abschürfungen davon. Der Chauffeur Franz eeh erlitt aber beim Abkorken einer ?^la sche qefälirliche Verletzungen am rechten Unterarm. Neide Verleibte wurden von der NettnngSabteilung ins Krankenhaus über führt. ' m. Wetters'kickit vom w September 8 Ubr: ^^euchtiqkeitsmesser: — l; Barometer stand: 7Z1; ?'emperatur: -s- 21; Windrichtung: NWi Bewölkung: teilweise; Niederschlag-. N. * Versäumen Gie nicht die Truppe Vru« in der T^'lika kavarna au^usehs». 12:^1 * Leiden Sie an Protin oder an Leber-verbiirtung so trinken Sie das Mineralwasser Rogoika Glatina „Dona t". Dosierung: Trinken Sie in der Frühe vor dem Einnehmen des Frühstücks, vormittags, nachnlittags und abends je 2W—25>v gr des kolten Heilwassers. (Sollte der Magen schwach sein, so vermindern Sie das Quantum auf die .<>älste und erwärmen Sie ein wenig das Wasser.) — Anmerkung: Die Flaschen bewahren Sie im Keller in liegenttem und nicht stehendem Zustande auf. 12355 m. An barmhi.rzike M n ck n endet ^ich ein kranker Kriegsinvalide mit sechs ^l^'nen Kindern mit der inständigen Bitte^ ?hm kleinere Spenden zukommen zn lassen, spenden für diese wirtlich nnterstl''h''.inc^'?wnrd?qer, Tagsatzung am 7. November um 9 Uhr. X virtschoftSalmanach. Das El^porrrör-derungsinstitut des H^iltdelsminlsteriums hat nun schon die zweite Ausgat« d-cs gros;clr Wirtscha'tsalmanaches des Königreick/'s Ili-goslawien herausgegeben. Das uinsai^greiche Werk, das auch in deutscher, fran^^öjischer, «"gl ich«r und iI°l.cniich.'/Z'pr°ch- gc chric^ S a , > « r °ch°»--e b«., ist. b-inhal.-t °ll° Jndusttic. und dann einsn auSfübrll^en Berickt über die . _______, . . ^ delsfirmen, Geiverbetreibende. (Äeldinstltule, Genossensci^ften, die Presse, Rechtsanwälte, Wirtscha'tsvertretungen usw. und stellt ein unningängl'ch notivendiges Behelf für jeden Wirtschaftler und jede Unternehin^ing dar. Der Preis stellt sich auf S50 Dinar. X Die Holzeinfuhr Italiens betru^^ „ach dann einen ausführlichen Bericht über die Tätigkeit des Verbandes iin vergangene Jahr und berichtete sodann über die Vor-aöbeiten für die Umi^vandlung des Gremi.il' Verbandes in einen „Verband der Kaufle^te-Bereinigungen für das Draubanat in ^jut-ljana", die im Sinne des neuen Ge.verbe-gosetzes notweildlg geworden war. DaS Gesetz weise einige Mängel auf; so sei darin Statistiken in dn ^al)ren l9:?9 chuch nlcht ausgesprochen, daß !^r Verbaxd l931 insgesamt 1,ö3'').4Z7 be^^w. oHligUorisch sein nrüsse. Die 'S' 'ands.nit- 1,5^2.(X>8 tezw. 1,140.947 Raummeter, '^a. gl'et^r, die Äaufleute-Vereini >i s.en, ent-jvon entfielen auf Jugoslawien 714.ü><)^, richien ihre Beiträge nach Maßgabe der>^^^-^l0 u. 40^.036, auf Oesterreich 627.4^9, Mitgliederzahl. In den Aufi'ich^sansschuß ^^-1.919 und 490.918, auf Aumönien ^i3.I68, wur^ Herr Anton Cvenkelj HSanntal) ^.697 und 51.725 und aus RusiliZnd '^9.609, 42.W7 und 127.315 Raummeter. Man ilcl)t daraus, daß das russische Holzdumving in kooptiert. Die neuen Satzungen wurden rest los an-genommen. N^.ch dem Bericht des Kassiers Berov-iek re^er'erten die .Herren Vertandsprasi- dent ÄavLiö ül^er die Soz al'^erli^ierttng der Kau- leute, S o S t a r i L sMav:l>l)r) über die Konsumgenossenschaften E l s-bacher (La-^ko) iilber den I^remdeitoerlehr und P a p l e r über den .^olzh ndel. - Die nöchWhrlge sv<'^erl,lv<'xsc,m'.!!lung wird in Kamnik abgehalten. An Seine Majestät den König wurde eilte ^"ld st :>ig?- ?.talien großen Erfolg aufzuweisen hat und da^ es im vergannengen Jahr ^'ast -in Drit. tel der ju^gos^aw'schen Enwrtmen^o »'rrcichte. Man rechnet damit, das^ die Heuer von Ruf;-land nach Italien ablieferten ^^ol'^mensien die vorjährigen zumindest verdeppeln wer-denn. X Kein .i^ollagion in Jugoslawien. I?, !eh^er Zeit sind vii^lsach G'.'riich!« verbreitet, dcls Zollagio als Zuschlag 1', den in depesche genchtet, wn'b'/end an die Minister Beträgen des Z?ll Mox'rii^, Pucelj und Dr. Kramer Bogrü- Tarifs erhöht werden soll. Nun teilt öie hun.i'I'telegramme abgesandt »vurden. Au« Nu« p. Soldene Hochzeit. Die EIt?rn des bekannten Arztes Herrn Dr. M a j e r i L in OrmoS feierten vergangenen Sonntag das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Unsere besten Glückwünsche! p. Rlicksichtslofigkeit sondergleichen Bor einigen Taigen erschien in Raöe «in Händler und bestellte bei inehreren Bc-sitzern etliche Mengen Obst. Die Baliern stellten insge'aint 25 5?agen auf den h'esigen Bahnhof, doch war voln famosen Händler keine Spur, so. daß sie schließlich feststellen mußten, dah sie einem Z^trllger aufgesessen sind. p. Erweiterung der Straße Maribor-Ptuj. Dieser Tage lvurde init der Verbreiterung der gefährlichsten Stras^enknrven auf der Strecke Maribi'r-Ptnj liegonnen. Zllnachist wurde die Kurve bei Hajdose von 4.6V.^us Jltternationa^cr Ho'.z-ma, kt In der leHt?n Zeit hat sich die Lage auf dem in.ernalionalen Holz l ar^t n cht loesent ich ^eäi^dert. Der Verlan>f von Schnittliolz ivar ziemlich bticheiden. E'n!ge Staa'en sns>r ten wol>l eini-'e Partieu Ware ein, doch war Jugoi'lciw en daran nicht beteiligt. n In I t a l i e n beginnt sich die ^erlst-kamPagne erst zu entwickeln, weshal>ii grö-ßere Abschüsse noch nicht zn oerzeichnen sind. eS ist jedoch zu hoffen, daß Jugo'l.rvien in den näckü^ten zwei Monaten grö^r? Partien wird hier absetzl)enst.^ugen verlegt werden. Ferner wird die scharfe Strasenbiegnng der Brücke zlv:schen Vel. Nedelja und Cvetkovci umgebaut werden. p. Ein Taubstummer entpuppt fich al» Landstreicher. Die Polizei hielt unlängst den ILjährigen Vinko Toplak fest, der sich als ^ubstumnier ulnhertrieb und durch sein aufdringliches Betteln die Aufmerksamkeit der Polizei aus sich lenkte. Bei der Einvernahlne stellte es sich heraus, daß Toplak überhaupt nicht taubstulnm sei, sondern nur unter die sem Borwand Mitleid erwecken wollte. Toplak ist schon mehrmals ivegen Landstreicherei vorbestraft. V. Unfall. Der Taglöhnerin Johanna Rep aus BiLanci stieg eine Kuh auf den rechten Fuß. wobei sie schwere Quetschungen erlitt. Sie wurde ins Spital überführt. P. Im Tonkino wird Mittwoch und Donnerstag. den 21. bzw. 22. d. die prachtvolle Filmo-pj^rette „Ronny" mit der entzückenden Käche von Nagy und dem Frauenliebling Willy Fritsch in den Hauptrollen vorgeführt werden. Zollabteilung des Finanzminiiteriums mit, daß kein Gnind vorlieat, e'ne Aall^erhöl^ung 'ür Sportzlvecke. In B e l g i e n »'erden vorzunehmen Das Zollagio bleibt nc'ch wie .wrderhand ^rizßere Declungcn nicht vorge-,nor nnl'erändert ilnd beträgt N Papi^'r-nomlnen, da man auf die Festsetzung^ der dinar für einen Golddinar Eiusu>)rkontingente wartet. In I u g o s l a w l e n ist von einer Besserung des Helzmarktes bisher nicht riel zu selben doch hegt man 'ür die nächsten 'vicna^e Hoffnungen auf Besserung. Grö>;ere Ab'6>lüssc wnrden in den letzten Woclien : G. A. Rapid. Dienstag, den 20. d. NlN nicht vorgcnmnien. Wie sich das Geschäft 20 Ul)r Sitzni'.g des .Hauptausschusses inl ^a-weiter entwickeln wird, hängt vie ach 05N „Rotovt". Sport den bevorstehenden L'zitationen ab. Die Preise haben sich zienilich stabiliisiert. Auch ljier ist die abwiirtenden Haltung charakteristisch. Einige Nachfrage ^rrscht nach ge* dämlp^ten Buchenholz, doch ist das Angetot äußerst ger ng, da die Vorräte erschöpst sind. Für Weichholz wird desgleichen lvenig Jn^ teresse bekundet. Clne Be'ebung des internationalen Holz-mavktes wäre nach all^<'meiiler Anficht dinn zu erwarten, lvenn zu dem vor einigen Tagen in W i e n getro'fcnen Abmach'ln-ien Mnscl>cu den sechs Staaten, darunter aucd Jugoslawien, auch die Nordstaaten, vornahm lich Rußland beitreten würden, woran jedoch vorlän'ig nicht zu denken ist. Ob d!-? Wiener Abmachungnen einen größeren Ei'folq auf-zulveisen haben n>erden, ist vorder'mnd noch abzunxirten. X Insolvenz. Ueber die Hinterlassenschaft nach dem Holzk?ändler und Besitzer Franz Germuth in Podvelka wurde der Konkurs verhängt. Erste Gläubigerversammlung am 29. d. um Ii Uhr beim Kreisgericht ner „Admira". Die'Wiener siegten 2.0 : Die Exhibitionsspiele der jugoslawische« Tennisrepräsentanten mußte wegen Berliin-derung der betressenden Spieler abgesagt werden. Kukuljevie, PunLec und Palada ipielen nälnlich schon Mittwoch in Beograd. : Das inttrnalionale Tennisturnier in Graz ergab solgende Sieger: Matejka im Einzel. Matejka-Haberl ini Doppcl, Frl. Ri-boli-'P!anner im geinischten Doppel und Nierhans iln Ben>erb von Steiermark. tejka siegte in der Schlußrunde ge-^en Artens mit K:3. 1:6, 7:5, 7:5. Artens schlng zn' vor KukuIjeviL 6:4, 7:5. Im Doppelsinale schlugen Matejka-Haberl Artens - Kuknljeviö 4:6, 7:5, 6:2, 7:5. In der steirischen M^isler-schaft spielte Nierhaus gegen Dr. Schürer 6:2, 4:6, 7:5. : In der österreichisch. Mannschastsmejstcr, schaft über 1W Kilometer Radsahren siegten die Wiener Radler in der Rekordzeit von 2:44.42. : 3V Jahre G. «. K. Anläßlich seines Ju-bilaumsftstes spielte G. A. K. gegen die Wie-, Wer Vflllat om s^nkllften? Rahmen einer landwirtschaftlichen Ausstellung in England fand auch ein Wett^ pflügen statt, von dem unser Vild berichtet. Ztitimz' «Mniir kil'. Kino D^eilStag, den ist. TeMmber lW. V«H.T,«W«O. Heute letzter TaG: „«»w Herz ist noch ledig". Ab Dienstag der grotze Roman „Alt«««" im - Tonfilm. Gn herrlicher Kilmschlager mit Brigitte Helm und Albert ^ssermann in der ^uptrolle. ^ In Vorbereitung was größter Film „Der Mensch »tz«e Namen". Ein VroMm mit Werner ü^ttß. UnwN'Tonkino: Montag letzter Tag des Lustspieles „Sin ttler Einsal" nnt Wily Gritsch. — Ab Dienstag das große Pracht-lverk „RadiS'Aevne" in Naturfarben. Wun« verschöne Tänze, herrlicher Gesang, Sallett und fabelhafte Ausstattung. Weinfehler und Wem-krankheiten Von Wily Hacker. Unter den Weinlfe'hlern, die uns nicht s<'l-ten recht unlieksame lleberraschuni^en bringen, weil sie meist völlig unerwartet auftreten, steht das B i t t e r w e r d e n der Rotweine zweiMos obenan. Es kann bei Nerivcndlmg fauler Trauben oder bei Ver-zögenlng des Abstechen? eintreten und ist auir eine durch GÄrungsPilze bewirkte Umwandlung der Rot-weingerklstv^e in Bitterstoffe AuniäKuWren. Bitter ge-vordene Weine werden durch Umgären mit neuer Hefe wieder brauchbar gemacht. Manchmal qemlgt schon ein Verschnitt mit einem jungen Weine. Eine Erscheinung, die man als U m-s ch l a g e n des Weines bezeichnet, kommt dadurch, daß der ausgebaute Wein sich Plötz-lich imeder triibt oder auch dadurch, daß der Wein sich Überhaupt nicht von selbst klärt, was sich aber durch Filtrieren leicht beseitigen läßt. Das Rahn-undBraunwerden des Weines komnit sehr viel von faulen Trauben, oder ivenn der Ml>st auf den Tre-stern schon stark gärt, doch kann dieser ^h» !er durch sachgemäße Behandlung wieder gchcilt iverdon. Meist genilgt Ablassen in ein stark geschweseltes Faß. Unter gen'isssn Uniständen kann in einem Weine infolge Bibdung von Schn>ci?elwasser-stof' ein sehr unangenehmer Geruch nnd s^schinack cntst>e!hen, ein Weinfohler, den mau als B ö ck f e r bezeichnet. Auch beim Entferilcn des Ichwefelwasserstofses bleibt öfters ein schwacher Geruch und Gesch.nack zurück. Tav I ch w a r z w e r d e n äes Weines entsteht infolge einer AuSsl^idung von gerblsaurem Eiisenoxyd, mid zwar dann, wenn der Wein mit Etsenteilen, besonders »vstigen, tn Berührung kommt. Gen>dhnlich klären l'ich diese Weine von setbst, was aber durch Libften und Ähö«n gefördert wird. Tchließ lich können fich in den Weinen n»>ch allerhand srenide Geschnwcksstoffe beinerkbar machen, so der H ch i m m s l g «s ch m » ck, wenn die Fässer innen verschimmelt ivaven, der M ä V 's e l g e s ch m a ck. ivenn der Wein schlecht gegoren oder auf fauler Hefe gelegen hat, derStopfengeschmack, wenn schlechte Naschenkorffe verwendet «Anden, der Faßgeschmack, tvenn ein neues Faß nicht genügend ausgelaugt, d. h. nicht vMommen „iveingrün" gemacht war usw. Manche dieser GeschmackSfehltt verlieren sich mit der Zeit teilweise oder ganz, «ft aber si,S> sie auch sehr schwer zu entsier-nen. Schimmelgeschmack P nahezu unheilbar und kann nur durch einen weiten Verschnitt verdeckt werden. Hinlsichtlich der eigentlichen Weinkrankheiten ist folgendes z« bemerken: Mt der H«^e kommen gleichAeitig auch noch sohr viele schädliche Mikroorganismen in den Most, die bei normalem Gärverlau^f in ihrer Entwicklung gehemmt und unterdrückt, jedoch nicht völlig vernichtet werden. Diese bleiben nun in jl^m fertigen Weia in kleiner oder größerer Anz^l zurück, und gelingt rhnen hier ihre Vermehrung, so machen sich verschiedene Veräniderungen beme^bar. die man als Weinkrankheiten bezeichnet. Die Erkennt nis, daß diese lobenden Organismen Aein-krankheiten verursachen, i.st ^Är die Behandlung von großer Wichtigkeit, weil gerade hier der Weg gezeigt wird, wie Krankheiten vechütet und ^seitigt wev^n können. Man kann auch hier nil!^ vorsichtig genug sein, :venn solche Krankheiten einmal vorhanden sind, sie sich auf alle Faß- und KellergerZte, mit denen sie in Berührung kommen, übertragen. Hiergegen sind Weinfeihler lange nicht so schlimm, doch >)a>b e r d e nicil sich auf der Oberfläche des Weines eine weiße oder celb« Haut (Kuhnen) bildet, ivenn die Fässer nicht vollgehalten werden. Kahmpilze sind in jedem Weine schon von den Trauben enthalten. Die Pilzjhaut sillkt allmählich in Fetzen ab, der Wein ivird trüb, bei längerer Einwirkung des Pelzes auch schlväcj^r un0 schal, iveil die Aahmpilze den Alkohol in Kohlensäure u>ch Wasser zersetzen können, soine die säuren und Bukettistoffe angreifen. Dagegen sind alkoholreichere Weine von ll)^ an hier gegen etlvas geschützt, lveil der Alkohol ln solcher Menge Mr den Kahmpilz ein Gift ist. Diese Krankheit ist aber durch Bollhalten der Füfser M vechuten, da nur die in den Leerräumen beswdliche Lv't die Kahmpilzs entwickelt. Eine sÄhr gefährliche und gefürchtet? Wein krankheit ist der E s s i g st i ch, der durch Essigkakterien verursacht wird. Diese befinden sich, genau wie die Kahnipilze, ron Anfang an in jedem Wein und haben die Eigenschaft, den Gauevstvff der Lnft am den Alkohol AU übertrafen nnd ihn zu Essigsäure AU oxidieren. Damit vorhandene Essigbakterien nicht vermehrt werden, ist darauf, zu sehen, daß Maische, Most und Wein möglichst lvcnig mit der Luft in Berührung kommen. Schivache We'ne laufen leichter Gefchr, stichig zu werden, als altohol reiche; besonders aber sind solche Weine gefährdet, die größere Mengen imvergorenen Zucker enthalten. Der Essigstich ist deshalb so gefürchtet, wett schon sehr keine Mengen genügen, um den Wert eines Weines bedeutend herabzusetzen, und kann ein solcher in der Regel nur noch zur Essisssabrikarion gebraucht werden. Junge ^ne, die noch unvergorenen Zucker sowie wenig Alkohol, Znnre und Gerbstoff halben, werden zuweilen schleimig, dickflüssig, so daß sie wie Oel lauien. Diese Ärankheit, das Z ähewerden des Weines (auch Weich-, Lang-, Sch.ver- oder Achlickwerden genannt) kann durch Vergären des Juckers. starkes LMen deS Weines, Ab' stechen in ein stark eingebranntes Faß oder Schönen mit spanischer Erde wieder in Ordnung gsbracht werden. Radio Dienstag, den M. September. L j u b l j a n a, l8. Uhr: Kinderecke. 18.30: Talonquintett. — 20: Esperantovortrag. — 20.03: Uebertragung aus Zagreb. — Beograd, 20: Bokalkonzert Frau Biniiiki. — Wien, Iü.20: Bokalkonzert. — 17: ??achmittagskonzert. ^ .H e i l s b e r g, 20.30: Bolkstümliäies Konzert. — Brünn, 80: Ter glückliche Beftohlene, Rundsunkspiel. M ü h l a ck e r, 20.30: Einer, der mit dem Strom verschwindet, Hörspiel. — B u k a-r e st, 19.45: Gesang. — Berlin. 18.30: KonAsrt. — 5 t o ck h o l m, 20: Land des Lächelns. — Rom, 20.45: Geniischtes Konzert. — Langenberg. 18.20: Französische Unterhaltung. — Prag, 20.30: Don-kosakenlonzert. — Oberitalien, 17: Gesangs- und Jnstrunlentalkonzert. — 20.30: Zu 5)ause. Operettenaufführung. — B u d a-p e st, 20.30: Konzert. ^ W a r s ch a u, 20: Populäres Konzert. — 21: Konzert.' fSlllllSSslilllelllgll VI» dvsen vtreUlX von vete» Luftig und Soltf Eltenbach Tev von I. M. Zeichnungen von V a r t o l; d. (Nachdruck verboten.) Ä 25. Indessen sausten unsere beiden Freunde noch immer über den Weg. Aber Josef war, wie wir gesehen haben, das Motorfahren nicht gewohnt, und die Folgen blieb^'n nicht aus. Bei einer scharfen Biegung flog der Karren die Berme hinunter, schlug über den Kopf und stürzte mitsamt seinem Führer und Fahrgast in den Graben. Gluck-gluck! ging's, und breite Kreise bildeten sich auf dem Wasser. Und der Schinken, der herrliche Schinken war auch futsch! Jaja, unrecht Gut gedeiht nicht! Lti. Aber gli'lttlich! (5s c^elang Peter und' Joses, das anderscitige Ufer zu err^'ichi.'>i und aufö Trockne zu klettern. „Ach, das köstliche Brot! Wie schade!" seufzte ^oses. Aber dniln kiel ihm etwas ein. „Nasses Brot?" rief er aus, „damit kann man Fische fangen!" Er zog aus den Taschen eine Schnur und einen FifchhaÜen hervor, band sie an Peters Epa« zierstl?ck, fischte ein Brot lius d'.'m Wniser und smg an zu angeln, das Brot als benutzend. Peter hatte sich während di's''n schlafen gelegt. Kieiner /^nieiser /^nii-ggen sinkt S in öriei- macken beliulsgvn. ansonsten ctie /^cjministi'stion nieiit in cjei' i.3ge ist, ctss 6evv0nselits?u «rlec^ic^vn. 4 Joch Feld, für Bauplätze, an tvr Hauvtstraße in Maribor zu pfrpochten oder verkaufen a^n Einlaqebluch. Mr. Berw. l2üL7 MGGGGGGG EPezialkorabrot. Lnxusaetilck. Backhaus Echmid. ^rtiö«» uliea. 1144« tlchtung! Franz Musler erzeugt ,'^,enlentinauern an den Gräbern zu den billigsten Prebjen. Testa vnM W._'SSW ba?»! Tas Dörren inmtlicher Obsildrten wieder begonnen. — '^^.ierdonia Gtreliitka ?. Nova lxl». ,2KI»S SchilPlatte» »d Ara««optzo- «e leiht au» zu Din. .Sla-aer. 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