^ 2l9. 3Nitlwlich am 24. 5eMmller l862 Die „kaibache» Zeiwng" erscheint, mil Ausnahme der Sonn- mid Feiertage, täglich, und lostet sammt den Veilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-jtihrlg 6 fl. 50 tr., mit Kreuzband im Comptoir gaNZj. 12 fl., halbj. 0 si. yilr die Zusletlniig in'S Haus sind halbj. 50 kr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., uutn Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., hnlbj. ? fl. 5» lr. Hlnsertlonsgebühr sitr elnc Garmond - SpaNenzeNe oder den Raum derselben, ift silr Imalige Einschal« tuug S lr., filr 2malige8lr.. filr 3maliae I0lr. u.s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel per 30 tr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilrn losten 1 sl. 90 lr. fnr 3 Mal, 1 fi. 40 lr. filr 2 Mal und 90 lr. sl!r 1 Mal (mit Inbegriff des InsertionSstempelS). Amtlicher Theil. c3^e. k. l. Apostolische Majestät haben mit der Allerhöchsten Einschließung von« 23. Alignst d. I 5cm Ko< mitatgerichlslafcl »Beisiner in Warasdin, Karl von Svagel. ans Anlaß seiner Vcrzichtlcistnng auf die ihm verliehene Bcisit)erstelle b>i der Banaltafel dcu Titel eines Vanaltafel < Beisitzers taxfrei nllergnädigst zu bcln>>eu. und den bisherigen Koinitatgerichtstafel« Beisitzer erster Klasse in Warasdin, Daniel v. Gvoz« danovic, znm Beisiper bei dcr Banaltafcl aller-gnädigst zu crueuncu geruht. Dcr Slaatsmiuistcr bat dcn Assistenten an dcr Obcr-Ncalschulc am Schotteuscldc. Themas K lim es, zum wirklichen Lehrer an dcr k. l. Uutcr-Realschule in Brody ernannt. Dcr Staatsminister hat d^u Lehrer an dcr k k. UuterNea!schulc in Tarnopol. llnd den Lrl)< rer an dcr letzteren Anstalt. Joseph Schiltawanö. an dic erstere Anstalt über ihr Ansuchen in gleicher Eigenschaft überseht. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 23. September. Der heutige Tag ist cin hochwichtiger für Prcußeu; lieute wird die Abslimmuug übcr den ganzen Etat vor» genommen, hcntc uinß die Regierung sich entscheide», ob sie einen Staatsstreich will, ob sie uachzugcbeu. ob das Ministerium abzudanken gedenkt, oder ob ein Kompromiß berbeigcfubrt werden soll. Die Situation ist so konfus, daß sich über dcn Alisgaug des Kon« fiiktcs jept gar nichts sagen läßt. Die Krone will ,M< nachgeben, die Kammer will nicht nachgeben, da bleibt als einziger Ausweg, wenn man die Ver»' fassung nicht abschaffen will, nur ein Koulproniiö. Die ^Stern - Zeitnilg- macht zwar in ihrer neuesten Auslassnug den Versuch, die Verantwortlichkeit für deu jcpigen Wirrwarr dcm Lande uno dcr Vollster« tretnüg zuzliwälzcn, allein dieses Beginnen ist gan; boffuungslos. Kein Mensch im ganzen Lande wird t>iVß dem Ministerium glauben, weiches überdieß durch seiu jüngstes Nachgiebigkcits.Manöver seine Stellung nur noch unhaltbarer gemacht hat. Die Vorparlaments. Frage ist fortwahrend dcr Gegenstand dcr Auseinandersehungeu in den deulschen Journale». Außer dcr National'Vercins-Vcrsamm' lung in Vciinar und der großdeutscheu Gegeulonfe. reu; in Franlfnrt stcht nun noch eine dritte Paria» mcnts sammten Lage des Vaterlandcss, tritt an die noch im rechtlichen Pefip ibres Mandats stehenden Parlaments Mit^lictvv dil- Aüff^'t'sl'!!!!^ l,'sl>nl, sich zunächst zu c-mlr siin'^chcn Prll'aU'r^'icchlll,^ wilder zu Uli'sliii« gen. Noch sind wir die Einzi^cil, welche ciu Man« dat von der deutschen Nation erhalten haben. Nicht nur ist dieses Mandat formell noch nicht erloschen, nicht nur besitzen wir sonach vor allen Anderen cin besonderes andres Neckt, uns mit dcn Angelegen^ dciten des Vaterlandes zu befassen — sondern es ist auch nach allein, was porangegangen, und namcnllich nach einem Parlamentsbeschluji (vom lW. April 184^1) unsere spezielle Pflicht, alle politischen Wandlungen dcr Zeit sorgsam im Auge zu bebalten. und zu diesem Vebufc anf dcr Hochwacht zn stellen." In einer Mittheilung aus Si'lvdeulschland glaubt die «A. A. Z," versichern zu können, daß an dcr großoeutschen Oegenloüfcrcn; in Franlfnrt lcineswegs nnr die ministeriell gesinnten Mitglieder des österreichischen Rcichsratdcs. sondern Abgeordnete aller like« raleu Fraktionen theilnehnun werden. Bezüglich dcr Einladung zur Frankfurter Konferenz wird gemeldet, da5 dieselbe in deu nächsten Tagen erfolgen und unter Anderen vou Graf Aucrspcra. (A. Grün), Giskra, Prinz u. s w. aus Wien. von Graf Hegncndcrg-Dur und Freiherr» v. Lerchcnfcld in München, und vou Freiherr» v. Varul'ülcr in Stuttgart unterschrieben sein werden. Wie uns mitgetheilt wird, ist auf we« uigstens Kl) Thcilnel'mer an der Frankfurter Vcr« sainmlung v, 22. Oktober bereits sicher zu zählen. Dic süvdentschcn (speziell württcmbclgischcn unter Probst) Dcnlokratcn großdcutschcr Färbnng, welche jlulgst im Stltttgarter Vollüblatt cin föruiliches Progrannu auf" stellten, werde» die eiuc Hauptschatlirung derselben bilden, die andere die monarchischen Altliberalcu aus Vaicrn unter Lerchcnfclo u>ld Hcgncnbcrg-Dur, Es wird sich zwischen beiden Richtungen um eiucu Kompromiß handeln, wonach einerseits die Dclegirtcu-Versammlung als Theil des Anndes - Organismus, al3 Anfang und Gru/.dlage der Reforlu anerkannt, andererseits aber dic Nothwendigkeit dcr Entwicklung dieses Embryos zn ciucr wirklichen Volksvertretung mit aUcn Attributen ciner. solchen zugestanden wird. Der italienische Minister des Aenüern. General Durando, hat untrr den» 10. September an die Ver^ tn-tlr Italicils bci den auswa'rugcil Höfen ein !)l'liud« schi^il'cu ^richtet, das uns deute iu seinem Wort« lautc vorliegt. Duraudc» erzählt darin zunächst deu historischen Vcrlanf vou Garibaldi's Unternehmen und fälnt dann fort, dieses Ereigniß werde nnr ein schmerz, lichev Angedenken zurücklassen, doch sei keineswegs die italienische Einlmt dadurch gefährdet; im Gegentheil habe die italienische Nation bci dieser Gclegcnbcit einen neuen Beweis von ihrer politischen Reife uno von der Anhänglichkeit an die lonstituiioncllc Monarchic gegeben, so wie die Armec gezeigt habe. daß sie Disziplin bcsipc. Dann heißt es in den, Aktcu-stücke weiter: „Indeß die Losung dcr Freiwilligen Feuilleton. Ans Gottschee. Von P. v. Natici». I. «Papa gebt wil-der nach London, diesmal bc> gleite ich ihn; überinorgcu reise ich ab" — ist der Hauptinhalt eines Briefes, der mir heule zugekoiu-men und dcn Plan zu einem schönen Erknrse vcr-eitclt. Ich hatte im Sinne, l>ie Tour über Ncu-stadtl. das alte Rudolfswerth vom Jahre lljliü. da^ sunlit in drei Jalnen sein '5(Wjährigcs Jubi» läiiln feiert, über Landstraß, wo die Zieste des herrlichen Zisterzienser-KIosters zu scheu sind. das der fromme Herzog Bernhard von Kärnthen im Vereine mit seiner mildtliälige» Gattin Jutta l24l) gestifict hat und wo die Grabstätte der hohen Frau sich findet: über T h u r n am Hart — durch seinen gegen« wältigen Bcsiner Anton Alex. Grafen Auclöperg (Auastasiuö Grün) Krams dcutschcs Dichter» haus — »ach dcm «hellschcinendcn Savcstrome und ibn überschcnd, nach der ..schönen" Stcicrmark zu ncbmen. Vorläufig bleibt dicß als Projekt und ich hal'c nun Zeit, Reflexionen über meine bisherigen For-schuugen im Gotschewerlaudc anzustellen. Ich beginne mit dcr Stadt — c'igcnllich dcm „Stadlle« — wie cö im Sliflungsbricfc von Kaiscr Friedrich III, vom Jahre 147! h^ißt. und noch hente im Munde dcs Volles fortlebt. „l'!-miX'^ ^l^ Stadt. Pfarrkirche des hcil, Vartbolomäus außcrl'alb der Stadt im Osten gelegen, bietet uns Gothik im Prcs« l'i'tcrinm und Schiff, dessen Decke platt und getäfelt ist, auücrdem Grabsteine, in deu Bodeu und iu die Innenwände eingelassen, zumeist aus dem «7. Jabrh.. nnr der dcs früheren Besitzers Grafen Franz'Nrsini v. Blagay aus dem Iahrc l,'i7<;. Die jcpigc Pfnrrlirchc, am Nordeude der Stadt knapp an dic „Rinschc" ^cn Fluß, dcr die St.idt umfließt) gebaut, ist neucrcn Ursprungs (l79l) und culhält cin gußeisernes Dcnkmal im 'gothischen Style mit der Anfschnft: «Irische Uebcrreste der Herzoge vou Gotlschec." Im fürstlich Ancrspergischcn Schlossc. das zu Eu»c dcs <7. Jahrh, im damals herrschenden italienischen Geschmack erbaut wurdc, fiudeu wir vor Allem das Stockurbar aus dem Jahre 1574 von be-sondrrem Interesse, Wie alle in dem genannten Jahre "Ncurttormirteu" Urbare Innerösterreichs war auch dieses cinc Folge dcs im vorausgcgaugencn lö73. mit großer Mühe gedämpften windischl» Bauerukrlcgcs. übcr dcu ich iu mcincm «Hcrbard dcr Vlll. p. Aucrs perg" ausführlich berichtet habe. Es sollle — wie es iu dem bezüglichen crzher-^glichen Erlasse heißt — durch die Aufrichtung der Urbare dcu viclen Ucl'elstäudeu in der Forderung der Abgaben und Robot durch die Pfandhcrreu und Pfleger abgeholfen werden — wic wenig cs fruchtete, lehrte dic Folgezeit. Unserm Gottschewer Urbare entnehmen wir außer den für uus speziell wichtigen älteren Schreibungen der Orts- mid Personcnnamen, dcu Angabcn oer lokalen Maßvcrl'ältnisse, dcr Venhcilung des Grundbesitzes, der Ncichung davon, der verschiedenen Rechlc des Pfaud-Inhabers u s w. u. s. w. auch dieß uud jenes von allgemeinem Intercssr. So lesen wir in dcm Abschnitte „Reisgciaidt, Vogltbenil vud Der» gleichen" üil. ^.">!1 Dic Prcisc des Wiloprcts. wie sie deu Untcrtbaucn von der Herrschaft aus bezahlt wur« den: Em Hirsch l fi. 20 kr., ein Reh 28 kr. cin Wildschwein 1 ft, 20 kr., ein Hase 4 kr., ciu Hasel» hllhn 2 kr. ein «Cranwcttvogel" 2 ol, ein «Ant-uo^el" 3 kr„ eine wilde Gans »> kr., ein Schwan l2 kr,, ein Spcrbcr l2 kr,, cin Habicht lind. ein „Habichtlc" 2« kr.; für das „Gefüllwerch" zahlte die Herrschaft: eine Lnchshaut mit l fl. 20 lr,, cinc Wolfshant l fl., einen Fuchsbalg 16 kr,, eiueu Eoel« marder l'2 kr.. Blichmardcr Ui kr., wilden Katzcobalg 2 kr. Ottcrbalg 32 kr.; — außcidcm war für den Waidmann oder Unterthan, der das Wild überbrachte, das Deputat: eln Hoflaibl Brot uud 1 Hofbechcr, d. i. eine Halbe Wcin. festgesetzt. Beim Bürgermeisteramt wird das Pri« pilegienbuch des Slädlleinö Oottschee, bestätigt im. Jahre 1042 durch Kaiser Ferdinand, l'en'al'N — welches alle dcn Bürgcru von den Landcsfüvsl.'u er<, theilten Rcchtc und Frciheiten vou den Zeiten Friedrichs lll. bis anf das Jahr der Bestaügnng entba ; wir lesen darin, wie die Stadt ei,,r ^lche m.s dem Grunde der Btt>sti.i'"'>, ""d Veschnyung des scher Aerzte nnd Naturforscher als erster Geschäfts trä'gcr derselben nut einer glänzenden Rede. Die Halle, in welcher die Versammlung abgehalten wurde, war festlich geschmückt. Kreislianptmann Freiherr u Wiüi'erer begrüßte die Anniesenden iin Namcn dcr Negiei'ung; Bü'germeister Knoll iin Namrn der Bür> gcrschaft. Vortrage dielten R. v. Hochbcrger, Dr, Sergen und Schultz-Schultzenstcin InlKursaalc wurde lin Gastmahl abgehalten, bet welchem zahlreiche Toaste linsgebrachl wurden. Pesth, 20. September. Dcr Pesthcr i'loyd und Magyarorszag brachten die 'Nachricht, daß vom Stndicn - nnd Unioersitätsfonds jährlich nahc nn 2 gcbniß der heurigen Iahrcskonfcrcnz ist dic Abdan-kling dcs crstcn Vorstandcs Frciberril o. Aufscß und die Ucbertragung und Leitung an den zweilcn Vorstand Fvcihcrrn u, Schrcckcnstcin. Ersterer ivurdc in Aucrlcnuung seiucr Vcrdicustc iliu die Natioual'An» stalt zum blcibcuocn Ehren«Präsidenten ernannt. — Die „Bcrl. Vörscu-Ztg." schreibt: Das Auf. treten dcs Herzogs Ernst vo<> Koburg beim Frank» fnrtcr Schützenfest hat in gewissen Regionen einen förmlichen Stnrm dcr Entrüstung hervorgerufen. Wir sind jetzt in dcr 5!agc. im Amchluß an die bereits mitgetheilten Thatsachen, dic folgende, wenngleich fast unglaublich scheinende, doch verbürgte Mittheilung zu machen. Es hat an kompetenter Stelle bereits cin formeller Antrag von hoher Seite vorgelegen, dcr nichts Geringeres bezweckte, als die Entlassung dcs Herzogs Ernst aus dem Verbände der prcußi' schen Armce, der cr bekanntlich als General angc> hört. Zugleich ist dcr Ministcr des Auswärligcn. Graf v. Vcrnstorff. zu einer gutachtlichen Acnßcrung darüber aufgefordert worden, ob nnd inwiefern die, Eigenschaft des demschen Souveräns die dcs preußischen Gcncrals tangire. Es ist kaum glaublich, wie sehr man in gewissen Kreisen dcs Verständnisses für das entbehrt, was nnscrc Zcit bewegt. Der Mangclan solchen Vcrstäitdniß wird am auffälligsten, wo er sich an Personen mißt. und dann iu seiner ganzen kleinlichen Beschränktheit zu Tage tritt. Italienische Staaten. Nom. Von König Franz I!.. welcher bekanntlich den Ouirinal in Nom bcwohnt, erzählt man eine Aeußerung, welche mind'stcus ebenso interessant ist, alü dlc von Viktor, Emauucl jüngst dcr Deputation von Forli gemachte Mittycilmia,. Koma, Franz ll. empfing auf dem Quirinal eine Anzahl ihm ergebener Personen, dankte ilüicn für il>rc dcr Legitimität ge» leisteten trcucn Dienste und fügte hinzu, cr hoffe ilüicn diese Zeichen seiner Zufriedenheit balo in Neapel selbst wiederholen zu können. Diese Aenßcrung soll am 0. September gclhan worden sein, imo Franz ll. soll bei dieser Gelegenheit ferner bcincrkt habcn, er wcrdc scnlcm frühcrcu Versprechen, an dcr Verfassung von 184« festzuhalten, trcnbleibcn uud alle in Gacta ein» gegangenen Vcrpftichtuugcn beobachten. — Man spricht in Turin von cincm Ausgleichs« Vorschlag, wclchcn die Aklionspartci Ratazzi gcmacht habcn soll. Dcrsclbc cnlhicltc folgende Punkte: Uu< bcdingle Amnestie für Garibal.di und dcsscn Korps. Gleichzeitige Aufhebung dcs Belagerungszustandes im Süden. Volle Ungcbundcnhcit dcr Presse. Auftosuug dcr Dcputirtcnkammcr. um sich der — napolconischen Dcpntirtcn zu entledigen. Einberufung dcr Wabl« kollcgicn znr Krciruug ucucr. uicht nach Paris blickcn« dcr Dcputirtcn. Uuuutcrbrochcne Vcrmchrting und Bewaffnung dcs Hccrcs. Einreibung sämmtlicher Ga« ribaldi'scher fcldlricgstauglichcr Elemente in die Armee. Ultimatum an Kaiser Napoleon znr Räumung Roms -— und bei Verweigerung ungesäumtes Abbrechen dcr diplomatischen Verbindung mit Frankreich. Untcr dicscu Bepinguugcn vcrpflichtct sich die Aktionspartci. mit Viktor Emanucl zu gehcn. Dic Folge davon wäre dcr Einmarsch dcr Franzosen in Italien. Mazzini hat wieder cin Manifest crlasscn. und sagt darin unter Andcrm: «Vouapartc war es. dcr dic Niederlage Garibaldi's anbefahl und jetzt scinc Verurthcilung uiw scincn Tod verlangt. Er ist tcr Miglücksstern Italiens; man muß sich also seiner cnt« ledigen, ocnn so langc cr Icbt. ist cr cin Hludcruiß unsercr Wicdcrgcblirt, Italiener, erinnert cnch dcs Eidcs Orsini's^ gläubige Jünglinge, verdoppelt eure ^icbc uno cnrcn Glauben an unscr Vaterland uiw gldcnkct Vrulus und Lorcnziuo's von Mcdici. Und ibr Mädchcn Italicnö. daß dic Judith curcs Geschlechtes war. uud daß es gilt. das große Werk dcr grmcinschaftlichcu Rcttnng zum Ziele zu führen." (Ein Tclcgramm dcs „Giornalc di'Vcrona" ans Lon< don, 13. d. M., mcldct: Dic frauzösischc Gesandt« schaft ist von zahlrcichcn Komplotcn bcnachrichligt, und verlangt von dem hiesigen Kabinetr dic Verhaf« tung der Rädelsführer,) — Dcr „Esprit public" theilt Biiefc und Do° kumente >nit. ans welchen er zu beweisen sucht, daß Mazzini hinter den Organisatoren der Garibaldischen Expedition gestanden, er fügt hinzu, daß nach dcr Nic« dcrlagc von Aspromontr anf italienischem Vodcu Mor« der ausgcschifft wurden, welche cs auf die höchsten Pcrsoncn abgesehen hatten. Fr«nlkreich. Paris, 18. September. Die Staatstrcichs-(Gerüchte in Bezug anf Italien dancru fort, doch werden sie hentc voll dcr „France" an gewisse Euen-tualitiiteu geknüpft, die noch sofort eintreten. Die französifche Itcgiernng hätte Bittnr ^inanucl cill Äii^ n stcrinm ^ialdini warm empfohlen, dainit fur Ita» lien ein ähnliches Regiment, wie in Frantrcich, ein< geführt wcrdeu könne. Die Ernennnng des General majors Pallavicini znin zlommaudeur der Ehrenlegion soll als nilwahr dementirt werden. — Wie man versichert, hat das französische Ministerium eine Note nach London gesandt, nm wegen der Garibaldi - Mce-tiil^c«, in ruclchcn „offe,l die ^ccvoliltion im Auslaüdc ssrprcdlgt wcrdc" , Borstcll>lnc,cl, zu nmchcu Dic englische Negicrnug soll gcantwortct habcn, daß sie die ganze Strenge, dco Gesctzco in Anwendung bringen wcrdc. — Der Znstand Garibaldi's hat sich, wie man hcutc versichert gebessert. Dr. Trousseau, Präsident der mcoizinischcn Akademie zu Paris, begibt sich, wie bereits angekündigt, zu dem Genannten. — Wie die „Patric" versichert, sind alle Hindernisse, welche sich der Unterzeichnung eines Handelsvertrages zwischen Italien und Frankreich cntgeacustcinmtcu, hinwcggcränntt worden. Die Antnuft des Marqnis v. Pepoli in Paris soll mit diesen Uiitcrhandlnngcn in Verbindung stehen. — Man spricht vom MarsclM Pclissier als dem Nachfolger Castcllauc's im Oberkommando dcr Armcc von Lyon. Türkei. Das Uebl'leinkommcn, welches bclmfs Schlich« tung dcr türlisch.scrbischcn Angelegenheit als Rcsnltat bis 17. Ialirh gerne scincn Weg durch das Gotschc< wcrland slichte, wir lcsrll darin weiters, wie dic Bürger «Mauth nnd Zoll". „Kirchtagc", „Iabr< und Wochcnmärktc". Brückennlalild". „Wappcn n Elciuod", das Recht Richter nnd Rath zu wählen nnd audcrc ssrcibcitcn erhielten nnd wie sie im Ucbrigcn dcn Rudolfswcrthcrn gleich gehalten wnrdcn, Dcr Bür-gcrmlistcr bcivabrt auch das Szcptcr, woillit dcr Stadtrichtcr bclelnit wurde, und das schöne, in Sil-bcr gvavirtc große Sicgcl dcr Stadt aus dein Iahrc 1^7l mit dcm Wappen dcr Stadt: St. Vartholo» mäus mit dcm Messer vor dcr Festung, die uon ci»cm „Zaun« umgeben ist uud dcr Umschrift: «"'-xiüum ^!vi!;>!i5 i» lv<.,,.<>!><^ (!«)<>!, slov, Blockhaus)") 1^-71." Auch fand ich an demselben Orte dic Kopie dcs Donationsbricfcs Kaisrr ^'copoldö vom Iabrc 1««7. womit das «Stndtllm« Golschce cs Bräncrs. So hättc ich dcn Ucbcrgang zum so-zialcn ^ebeil gefunden — was soll ich davon schrei» bcn. es ist damit hier wie in jedem Ortc bestellt, drr zu groß ist, nm Dorf ,zu hcißcn lind zn klciu. um die Genüsse cincr größeren Stadt zu gewäl,-rcn. Doch wir sind gcrccht und sagrn. daß cs sich hicr ganz gut leben läßt und auch mitunter das auf Esscu und Tiinkcn beschränkte Dasciu duvch Dazwi» schcukuuft cincs durchrciscndcn Taschcn^Piclcrs odcr ourchzichcndcr böhmischer Musilailtcn erquickt wird. So hatten wir ncnlich in dcn schöncn Ganhausloka-litäten der Post «bci dcr Hanffin". wic man hicr zn saqcu pficgt, cinc rccht hübsche gcmulhllchc Tanz-unlcrhaltung, dic nur cincn Fchlcr hatte — dcu. dap sic zu schnell abgebrochen wurde, man tanzte j nicht über 3 UI?r hinaus. Für uns wezlcll bot dlcß. j so schr es uns nach dcr ciuen Scltc uulicb war. nach dcr audcrn doch dic Mögüchk^t cinigcn Schlafes "or dcr Abfahrt in's ..land", die wir anf tt Uhr festgesetzt hatten — und auch punklucll einhielten. Nächstens von diesem und früheren Auftügcn! Theater. Die Auffübrung des „Wilhelm Tcll" gestern Abend blicb thcilweisc hii'lcr unscrcu Erivartungcn zlirück. obglcich wir durchaus nicht sagen wollen, die Direktion hättc ihrc Schuldigkeit mcht gclhan, Das Eu« scmble war vortrefflich, nur einzelnen Darstellern man« gcltc dic Kraft für die große Aufgabc. HcrrKnorr als „Tcll^ bcfricdigtc allgcmcin. Hcrr Sallmayr als „Stauffachcr" cbcufalls, Hcrr Stefan als „Gcßler" war nicht schlecht. Hr. F ritsch c als «Arnold von Melchthal" war jcooch in dcr bcrühmtcil Szcnc bci Walthcr Fürst nicht ganz genügend, sonst ertrag« lich. Die übrigen Darstcllcr hicltcn sich so ziemlich. Am gclungcnstcn war unstreitig der dritte Akt uno l'arin besonders dic Szene des Apfelschusscs. die vom Publikum auch lcbl'aft applaudilt wurdc. Dcr lctzlc Akt war dlirch Streiche,! etwas gar zu grausam bc« haudclt und auf weniger als die Hälflc gebracht worden. Die Inszcnirnng bctrcffend. so mnß Nach« sicht walte,,. weil dcr szeuischc Apparat alls unserer j Bühne cin sehr beschränkter ist, was zum Auslässen der ergreifendsten und wirksamsten Szcncn, ,z, B. im ?;. Akt allch Veralllassung gewesen sein mag. Das Halls war gut besucht. 825 der Konferenzen in Konstantinoprl hervorgegangen ist. enthält folgende 12 Punkte: 1. Die Türken räumen die Vorstadt; 2. die Citadelle wird gesichert, und zwar durch Erweiterung der Esplanade, dem zufolge ein Tbeil des Türken-quartiert, »nd sollte es nothwendig erscheinen, auch cmigc eiuvcrüsbmlich nut der serbische» Negierung anzukaufende Häuser des Serbenqnartiers zu denio-lircn sind; !i. die Entschädigung für die in Folqe der Plünderung verursachten Verluste wird gegeusci« tig geleistet - 4. die Pforte gibt alle Garantie bezüg-lich der gesicherten Citadelle; K. eine militärische Kom< mission, bestehend aus Offizieren der Mäebte mW der b. Pforte, sowie eine von der b. Pforte midier fürstl. serb, Negicrnug zu bestimmende EioÜkommisüon werden bestellt, um dlc Expropriation und die Eut< schä'diguug zu ermitteln; «. die befestigten Pläne Szokal und Uziea werden demolirt; 7. die uumcri,che Größe der türkischen Garnisonen in Belgrad. Felh< Islam. Semeudria und Schabaz wird im angemes» seuen Verhältniß auf den nothwendigsten Bedarf redu> zivt; 8. Ali Vey wird bealiftragt, die schleunigste Austragung aller Fragen vorzunehmen; 9. sowie eine gegenseitige Nichteinmischung in das bestehende Verhältniß aufrecht zu erhallen ist, bat auch stets seitens des türkischen Gouverneurs ein höflicher Ver< lehr mit der fürstl. serb. Negicruug stattzufinden; 10. sämmtliche gebildete Freikorps werden aufgelöst; 1l. der Effektivsland der scrb. Mili;truppeu ist nach vor-hergehender Verständigung zwischen der h. Pforte und Sn'l'ien iu angemessener Proportionirung auf den wirklichen Bedarf mitzutheilen; 12. cs wird den Scr> bcn die schnellste Erledigung aller etwaigen Rella« matioucu in Konstantinopcl zugesichert. Tagesbericht. N3ien, 23. September. Oinc telegraphische Depesche des Statthalters in Mähren an den Staatsminister in Wien meldet: ,.Brü»n. 2l. Sept. Se. Maj. der Kaiser sind um lj'/z Ubr in Sokolnih i,u besten I9ohlsein angskom-men. Das zu vielen' Tausenden versammelte ^and' Volk empfing Allerhöchstdcnselbeu mit Jubel." — Eüie Minister^Kouferenz wurde am Sonntag Nachmittag unter dem Vorsit/c des Herrn Ministers des Aeußcrn Grafen von Nechberg abgehalten. — Dcr montenegrinische Senator Malancwich. welcher in besonderer Al'issiou in Belgrad geiresen. ist uou dort Hieher zurückgekehrt uud wieder nach Kcltinjc gereist. Er soll in'Velgrad 200U Stück Du^ lateu erhalten baben, dic vl'U ciuem Hliiidsliireibei! des Fürslcu Viich.irl an den Vl»idika l'eglritct sind. — Wic lie „Vl'l'muc-r Zt^." inrldct, slNld drr Freiherr O^kar Hrut,'y>Gelenl. 26 Jahre alt. auf der Jagd bei seinem Schwager Graf Springeust,'!,, durch einen unglücklichen Schuß den Tod. Vermischte Vtnchriclneu. Zur Beleuchtung der neuen Ringstrasse in Wien werden neuartige Gaskandelaber in Anwendung kom-men. Dieselben sind nicht so hoeb als die jetzige» und werden auch dic Flammen nicht ivc jeyt nach aufwärts, sondern gegen den Boden berabgerichtet sein, wodurch eine viel besscrc Straßenbeleuchtung erzielt werden kau,,. — ,Die 37. Versammlung dentschcr Aerzte und Naturforscher in Karlsbad ist viel zahlreicher besucht, als cs iu den lctztcru Tagen dcn Anschein hatte. Am 17 Nachmittags waren im Anmeldcbureau 25L> Theil» uehnur eingeschrieben. Oesterreich ist dnrch Aerzte und Naturforscher aus nllcn itronläudcrn vertreten, nicht miudcr Preußen, Sachsen, Äcncru, Hannover und die. klciudcntschcu Staaten. Aus den andern Ländern Curop's sind bis jetzt Drputirtc erschienen aus England, Irlaud, Rußlaud, Schwcdcu, '.itorwe' gen Holland und dcn Douaufmstculhümcrn. Nachtrag. Wien. Ein offiziöses Pariser Blatt bringt fol« gendc Nachricht: Der König von Preußen ist ent^ schloffen, iu der Militärfrage nicht einen Schritt zn weichen. Er ist der Ansicht, es handle sich bei sei. ncm Verlangen um die Sicherheit seiner Krone. Karlsbad, 22. September' Die Naturforscher. Versammlung bat mit 1 ltt Stimmen beschlossen, ihre nächste Versammlung Ittli.'l in Stettin abzuhalten. 114 Stimmen erklärten sich für Frankfurt. Zu Ge< schäftslcitern wurden Dr Dorn und Dr. Böbm er-wählt, Schönberss, 22. September. In der heute stattgefuudcnen 2. Enquete des Vereins der östcrrei-chischen Industrielle!,, welche gegen 100 Theilnchmer zahlte, vereinigten sich die Anwesenden zu folgender cuistimmigen Erklärung: Die versammelten deinen, ^"dustriellen der Gegend von Schönberg. Nömer< stadt, Grulich. Freiwaldau, Schildberg und Mährisch. Tlübau erklären: daü. >veun anch vielseitige Opfer für Sie damit verbunden wärcu. dennoch dic Verei< uiguug Oesterreichs mit dein übrigen Deutschland zu einem gcmeiusaiueu Zollgebiete vom Staudpunllc der deinen« uno HalbllMsu.'Ml'crsi aus, als statthaft zu betrachten sei. Die versammelte» Flachsspinner uud Zwiruer aus Schöuberg. Wieseohcrg, Würben-thal, Friedlaod. Hann^doif. Frcilvaldau, Hoheuclbe lind Böbmisch-^rumau erklären die Zollciuigung für zulässig und wünscheu^wertb. Ncncjlc Ullchlichlrn ultd TclrMattlmc. Verlill, 22. Sept. In der heutig/u Sipung des Abgeordnetenhauses erklärte Grabow die vora/ stern beschlossene kalkulatorische Zusammenstellung sämmtlicher Propositions,, des Militär < Etats wer?e erst Mittags zur Vertbeilung kommen, weßhalb die Abstimmung über deu ganzen Etat erst morgen werde erfolgen tonnen. Berlin, 22. Sept. In der heuligen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurden die Etats der Post, des Handels nnd der Verwaltung für Hoh.uzolleru fast ohne Diskussion erledigt Die Minister van der Hevdt, von Noon und Graf Bernstorff waren nb wescnd. In deu Kreisen der Abgeordneten herrscht völlige Ungewißheit über den Stand der Krisis. Am Donnerstag beginnt dic Militär-Debatte pr<» 13u:j. Herr vou Bismark hatte he::tc Vormittag Audienz beim Könige. Die heutige «Kreuz.Zeitung" schreibt: «Wir hören jeht. der Finauzminlster v. d. Heydt scl uichl um seine Entlassung eings^,,,,,^!,; derselbe babe nur ein eventuelles Abschiedsgssuch riügcveicht. Graf Beru. storff hat um seine Entlassung gsbeten: mau vermu-thet, derselbe werde als Gesandter nach London zu» rückkehren. Herr v. Holzbriück wird lrankhrilsyalbcr kaum die Geschäfte wieder übernehmen," Turin, 21. September. Die »Opinione« mcl« det: Das Muuizipium ^^n Easalmaggiore wurde wegen Verfassung ciner Adresse an dcn König, iu welcher die Entlassung des Ministeriums gefordert wird, gewaltsam aufgrlöst. Die Reduziruug der Armee soll nicht erfolgen. Minister Cousorti hat gestern seine Demi>>ion eingereicht. Velssrad,^22. Sept. Ali« Bey wird sich mor« gen als Kommi>,är der Pforte in Begleitung eines serbischen Senators nach Uschipa begeben, um die Schleifung der Feste anzuordnen und so den Streit zu beenden. Nächsten Freitag crwmlet man bier die Ankunft Sir Bulwers aus Koustanliuopel. Vtagusa, 22. Sc^'t. sslwurschid Pascha ist alls i'cv DinchrcliV- ».ich Scitt.ni l)icl' ciil^rNl'ssl-li. Os. ,'lrrn s.indcn i„ (5,clllü/c ivlicdc-ii^.Icslilchsc-itsii St.Ut. auch Türken wurden da;u geladen. Dic Bedingung wegen der Militärstraßc wurde ratifizlrt uud dlc i!an. deoverweisung Mirko's der Entscheidung Omer Pa» scha'S anhcinigestellt. „Juristische GcjMch" in Mbach^ Protokoll der >5. Versammlung, welche am 12. September l862, von 6—8'/, Uhr Abends im Gcscllschastslolalc abgehalten wurdc. Vorsitzender: Vizepräsident Dr. Schöupl. Schriftführer: erster Sekretär Nr. E.H.Costa, 1. Der Herr Vorsißendc cröff.iete die Sitzung mit der Erinnerung an den großru allseitig tief cm« pfundencn Verlllst, wclchen die Gesellschaft seit ihrer lepten Versammlung durch den Tod ihres allverehr-ten Herrn Präsidenten, des l. e. ^andeschcfs Dr. Karl Ullcpitsch Edlcn v. Kraiufcls erlitte,, hat, wicS auf dessen vielfache Verdienste um das ^'and und um unsere Gesellschaft hi>,, ^„^, forderte die auwesendcn Herren Mitglieder auf. durch Erhe. bung von ihren Sitzen, ihrem Bedauern einen sicht> baren Ausdruck zu geben. Dieser Aufforderung wurde von allen Seite» Folge geleistet. - Hierauf wurde das Protokoll der XIV. Versammlung verlesen und geuebmigt. 2. Der Schriftführer referirtc über eine Ncihe geschäftlicher Mittheilungen. Er begann mit einem kurzen Referat über die Beschlüsse des 3. Juristentagcs. wie ftlbc in der An« lagc verzeichnet erscheinen und von ihm mit kurzen mündlichen Erläuterungen begleitet wurden. Er wies dann auf die ehrcuooUcu Erwähuungen der Bestrebungen unserer Gesellschaft iu der „Tribüne" lll. Jahrg. >, Band z>. 349 und „katholischen Litera« turzeitung" Nr. 35,, sowie darauf hin, daß kürzlich erst eine Bestellung auf ein Eremplar unserer Zeit« schrift aus dt,!l Auslaudc eiulicf. Weitcrs berichtete der Istc Sekretär, daß man auch in Gra; mit der Absicht der Errichtung eines dem unsern gleichen Vereines umgehe, uud ibn um die Mittheilung mehrerer Daten zu diesem Bcbufc ersucht habe. Unter Hinweis auf das zur Vcrthci« lung unter die Mitglieder gekommene Vcrzeichniß der im Lesezimmer aufliegenden (20 Stuck) Zeii - lind periodischen Schrillen, wiro insbesondere l,ervorgel>o< beu. daß Prof, Dr. Pö;l in Müncheii a!3 Hcralls-geber der «kritischen Viertcliabrsschrift für Neckl^wissrn« schafl" so,,ar den 3. Band seiner Zeltschrifi der Ge« sellschaft verehrt, und die Verlagshandlung lcn 1. und 2. Paud zum herabgesetzten Preise von 2 Thlr. pr. Band zulu Kaufe angeboten bade. Es wiro be« schlössen, zur Ergänzung den 1. und 2. Baud zll laufen. Ferner wird aus einem andern Verkanfsofferle beschlossen, die „Sammluug der in den Jahren l8l!0. l>4 uon der hiesigen Statthalterei erlassenln Normal« Vorschriften", da selbe in dem Reichs« uud ^audes-OsselU'lattc nicht enthalten sind. nm den Preis von ft. 1 .40 zu kaufen. Endlich wird die als nothwendig erkannte Sez< zung eines neuen Ofrus im ^csezimimr geuebmigt. 3. Zum Mitgliede wurde ei'nstimmig gewählt: Herr Anton Freiherr v. Zois. Hcrrschaftsbesiyer und Landtagsab^eordueter. 4. Die Erörterung der vom Herrn Dr. Ahallc gestellten, ^ud Nr. 3 und 5 des Programms cingc« stellten Rechtsfragen mußte wegen Abwesenheit des Herrn Antragstellers tnlfallcn. l». Herr s k. Bezirksvorsteher Auto» Globo^ nil trug vor. seine sehr umfa»grciche und eingehende Abhandlung über das l, f. Waldrescrvalrecht iu sei-»er historischen Entwickelung. deren Veröffentlichung in der Vcrei!ls;eilschrift einstimmig beschlossen wurde. Aus Anlaß dieses Vortrags und zur Ergänzung desselben stellte Herr Dr. H. Eosta dem Herrn Verfasser aus seinen Sammlungen ein Manuskript (Foli>Band) «Beschreib« und Schätnu'g auf geometrische Eintheilung deren landesfürstlichen Flilsäur und Tolmeincr Reservat-Waldungen «l> "Ul«» 1770" zur Bcnu^lulg frei. l>. Bci schall spät uorgcschriltsner Zeit n'iirde die Dll'atto über das Vsrlapal'halldlui,g3!l'e!>n vertagt, und dlc Sipuug von dcn, Herrn Vorsitzenden ge« schlosscn. Vetreidc-Purchschnitts-Preisc in Laibach am 20. September l8l>2. Marktpreise Magazin eprrist <3in Metze» ------------------------------ in östcrr. Währ. Weizen ..... -^ ! — N 4l Korn..... ^, ! __ I ! 32 Gerste..... — _. I 20 Hafer ..... 1 90 2 20 Halbfrilcht . . / . > — l — 4,7 Heiden..... -. ! -_ 3 ' 30 Hirse..... 2 z 74 3 52 Kuluruh ....-_ _^ 4 , 37 Theate r. Heute, zum ersten Male: Hochzeit oder Festung, i!ustsviel iu drei Akten, von Drcher. Morgen, zum ersten Male -. Unsere Lehrbuben, Posse mit Gesang in drei Akten, von Bcrla. Ueberm.. geschlossen. Mcltlirologischc Beobachtungen in Laib ach. Ift. Slptdr. N Uhr Mrg. 32?. «1 ^. 18.00 Gr. 3>V. schwach theilw. l'l-dcckt 2 „ Nchm. 327.51 -l'13.0,) „ 5>V. dsUlsl»»m l lt«)l. Schlailltii stau, »aiNlütlich lUüUcl'Ll'sl' und National - Anlch.'» an^g.bot.n. In Indnftric.-Effcttcn ein !ll auch cinc n.iüihasil- Kili^^ss.rnng. Grid sortwahrc»? lxapp. ft'wl'HI i», (iv's^niptt als im i'ril!^sch^t<. Deffclltliche Hchuld. . >. dl« Slaolt« (sür KW st.) («lll» War. ^n östcrr. Währnug . zu 5'/, 00,60 litt.70 5°/„ Anleh. v. 18<;i init Niickz l»3 >^0 «4 d.»to ohne Abschnitt 160^ . 92.30 92,50 NatiDNallAnlchc» »Nl I^!!!tt-O'l'»po!»z . „ 5°/. 82!>0 83 — N.illl'lml »Äülthcu „lil April-^l'upoüS . . „ 5 ., 8310 83.20 Viltaliqucs . . . . „ 5 „ 71.— ?l.10 dltio mit U»tc»i-(5l,'up. „5„ 71.15 7130 dctto......,4;., U2.75 03- mit Verlosung v. Jahre 1M9 13<>25 I3(> 75 ., .. 1^54 l)0 75 i^i — ., ., I860 zu 500 fl. . 90 «0 90 90 ., ., zu 100 ft, 92-. !»2 15 E^nil, l Rlillciisch. z»4^! l..!Nl»l!-. 17.— 17 25 U, der KroiUänder (siir l00 ft) Giuüdllitlailungl'-Ol'N^itil'!!,'!!, Nic5er-O.sllN'.ich . . zu 5°/« ^> "0 K6 50 Ob,-Ocsl. und Salzl'. zu 5'/. 8! ..... 5 ., «<;,- 8650! Sl>ic>!natf..... 5 .. 85 — 85 50 Mähicu u. Cchl.si.» . 5., 87... 89 — lin^n»...... 5 „ 7175 ?^ i^5 Tl>». Äail.Kr^. u Slav. 5. 70,50 71,^5 ^alizi.n..... 5 „ 71.50 7l 85 Si.l'.ul', u, Vil^w. . . 5 ., 69.- 69,90 Vcncli.niischlS >,'!»!. 1859 5 „ 96.— 96,50 Aktien (pr. Slücf). Nationalbanl......793 — 795 — .>.'lnstalt ^n 200 fl ö. W. ^16 90 21?.-N.ö (5öc>.'!»,-O,s, z, 5^)0 sl. ö, W. 6^ — 625,— .«. Fcl'd -^iordl'.z. 1000 si. (>M. 1815.-1817,-StaatS-His.-Wcs. zu Ä»0 sl. (5M. oder 500 Fr......233.50 234,- Kais. 6lis.-Vahn zu 200 sl. CM. 155 155.50 Slid-u^Dd.^.rl'.-Ä. 200 „ „ 124 50 I'24 75 S»o. slaats^. Ivmb. v!U. «. u z. 200 st. <5M. m. 180 fl. l90°,) izy „40„ „ 94.50 95- Zalin „40 st. >in W 3?" 37.50 ^alssy zü40sl. CM. . 36 25 36 75 lzlary „40., ., . 35,- 3550 Gt, 0'üioiS „40.. „ . 3550 36.— Wi„5ischgräl) „ 20 „ ^ . 22.— 22.50 Waldsts», .,20., „ . 2l.25 2l 75 Kegllvich „ 10.....14 75 1.> - Wechsel. 3 Monate. Ktld Vrieft Augsburg für 100 fl. südd. W. 12550 125.75 Fian^llit a. M. dttto 125 60 125.80 Hanil'Uig für 100 Marf Vanko 93 50 93.75 ^mdou ,'n- 10 P>. Gttrliüg . 125 50 125 60 PaliS snr 100 Fr.niss . . . 49 60 49 70 <5ours der Geldsorten. (!>>>ld War« .«?. Ms>nz,Dus.it.n 6 st..— lr. 6 st. 1 Mr. .ttll'n.'u . . . . 1? „ 25 „ 17 „ 28 ., Napoleon^d'oi- . . 10 „ 3 „ 10 „ 5 „ Nuss. ^m, t>ia!s . 10 .. 30 „ 10 „ 32 „ VcrrinOth^sr . . I „ 8? .. 1 „ 8?i., ZiN'cr-^'lqi!.' . . 124 .. 25 „ 124 .. 50 „ Effekten- und Wechsel-Kurse au der k. k. öffentlichen Vörse in V3ie»l Dm 2lj. Slpleml»tr 1«(i2. Effet ten. Wechsel. ü°/<, MltalliqueS 71.10 ^! Silber.....123,50 5°., N«t - Äul. 82.75 ' ! l!oi>5 n .... 124 80 Banf.,ltlln , . . 794 ! K.f.Dlllaten . . 5 95 Kr.ditafti,,, . . 216.«0 ! F*€iM§*or€inuMfß der Züge der k< k. 8ildfinyn-HesMcs)nst vom l. »»1 1862 b!» l^uk ^Vvlt«r««. ' l») Züqc zwischen ^!aibach lind Wien. Hll der Vichtilüg nach Uüen. Laibach Abfahrt Nachni. 1 Uhr 9 M. u. Nachts 12 Uhr 57 M Stlindril^ „ 3 „ 26 „ „ Friih 3 „ 12 ., <^illi „ 4 „ 16 „ „ „ 4 „ 1 „ Prasslrhuf „ 5 „ 54 „ ,. „ 5 „ 39 „ Marburg ,. 6 „ 50 „ „ „ ch i e r a ab. Die Abfahrt liou ^ Wien crfolgt Frllh 6 U. 30 M. Trieft Abf. Früh 6 U. 30 M. ttra; Äl'ittng 12 „ »1 „ Lailiach „ „ 10 „ 51 „ Cilli Abcnds 3 „ 39 „ Cilli „ Mgö. 1 „ 6 „ ^'"ibach ., 5 ,. 44 „ Gra: „ Adds. 4 „ 13 „ Tricst Ant. Abd«. l) „ 5li „ Wien Aul. „ 9 „ 54 „ Fvemdcu 'Anzcifte. Dc„ 22. Ssptsmdcr l8«2. Dir Hcri-rl!: l). Lütrow. k. k. Frc^ntcn ^^pliäi', und — VrlDmilr. ^talifiüaini. voi> Tiicst. — Die Hc,rc>,: Dsll.nis. k. k. PoIizsi.Obel-Kommifsar. nnd — ^llnnogol^nlo. Privalicr. uc>n Vclltsig. — Hr. Ay'N. Gl.lsbsslpcr. z)o„ Graz. — Die Hcrrcn: AilickmüIIcr. Ncliluatc»bssii)r, — Twoischak. m,d — HlNlman,,. Km.stexic. uo» Wir,,. — Hr. Puhkcr. Km,fma„!l. von Aril»». — Hr. Dr. H.wS. ^oi, T>ld!l>aen. — Hs. Simon. Hopfsich^ioltl. uon Nci< ckcn.iu. — Hr. Neichcl. Age.'t. uo>, Z.viltml. Z. 3««. a "(>) N^"5»l3'. Aus dcr hiesigl>n städtische Baumschule köimcn rilUge Tacisend bei zwci Klafter hohe, , gut ausgewachsene Pappelbäume zu ^0 N.'ll' kl-cuzcr pr. Stück, dann »W Stück 7 Schuh hohe Rl)s;kastalM'l,baume zu KU Ncukrcuzer pr Stück gegen gleich bare Vezaylung bezogen lvci'dcn. Kauflustige wollen sich dicßfalls uunmtel. bar hieramts melden. Stadttnagistrat Laibach am «7. Scptenv ber I6U2. Vcrsichclltngs-Altgclegenhcitcll. Es lieben u»ö zilin Vroichürcil ii> V'rslchcv»n^>3' ^lngclc^slchl-ill'l! vor. Die cine, i» !.'s!p^g cischicin» lnw uoit dem Millldlikicil!.' oer N.ucn Fr^lillliricr ZclüMH. Helln H<>ssc!l'^i!>n, verf.^t. l'eschältig! sich mil slimmlüche» ostcrrcichlschell u»c> dllllschli, Vcisi-chlriü'gs'G>scllschaftc>! . ^cvöffcilllicht die Er^mss« lind Adschlüsft der ^clschlrdei's» Gcs.llschlifien lür »ac-vorige I^hr und lmlcrzicl)! glcichzeili^ oic Gl^il,'rnu^ dersslbcil einer Nre»^ geschäfllichs», adrr dadci wcl)!-liwllcl'dll» Krilif. Der Vcrf.'sscr weist dar.nlf l,'iil >l.'ic die Ocssenllichlcit das l'lsle Fmeculligömillcl für ?ic Zwrcle rcr Vcrslcherluuiv-GlscUschaslcll n't mil) l>c< incrkt. daL. lroßocm orr Vcrslchciili!^ ciil i°^>l'ss>>Ill Wl-llh zll^änglich gemacht wurde, ociu Vcrsichcllii^u« Ocschäfle doch, g.niz al'gescheu von cllv.n^cn »lllco Zivei^cl,, dercn sich daöscll'e in der Zullllift lwch l>c> ,»ächli^sli dlnflc, ci» liüeodlichcö Fclo noch zu dc« blnirn lilcil't. dc»n nolorisch sri seldsl m zioilisiltln ^äüdrrii bis jrt)t kaum ^ bis ^ l'^ rm-h.mrclicll Eigenlhlims versichert. h.l>le klare m,d l"lbclsichl!>chl Zllsdmmrnstcllllng der L.'gc. in der sich die ucrschic. rc>icn Glsellschafls» dcfinden. gibt dcm ^'cs^r d>»' Millci an die Hand, selbst über die Vcrttli»sn?wür. oi^kclt dcr cii'zelncn '^ssckllranz > NlUcliitl^nnnigsl» ciu Nrlhcil zu fällen. Eine zwliie Vroschüre, die lluö vorlief, bettiffl die hiesige VcrslchcrlillgS-GeseUschast.- ,,D«'r öittlrci. chische Phöüij". Sie ist, im Gegelisayc zur rliblgcii und objcklwrll Hallüüg, welche die nstgenailillc Schrift auszeichnet. dilrch.niS priratiU'pl'l.'m,scher NiNur — sie stammt aus lvr Fcrcr eincö eheina!,^!! )Igl'»tsl! res „Phönix" — und zeichnct stch rnrch yochsl on-^inellc mit «ropcr (5'mpdasc heruor^chol'.'nr »alioiuU-ökonomische L>l'rc» — ^die Höye d^r Plä'milU >!! oirlkt proporl,o»ilt mit orr Sichlrl)l>it der Gls, 1^ schaft; m,o,rclsli!ö sleht die Vil^^klit dcr Prämie im veikehrtln Vcrhällüisse znr Höbe de^ 'Aoll^e-Kcipilals. zur Soliculät dcr Äüslalt" — in cinlr Weise nns. daß die Broschüre der (ihre >u.l.'t ,rc«ll) ist. an einer auderu Slclle, als in dcn IoseratlN. spalten rcr „Pllssc" gclnnüN zu werdl-u. S'»d wli doch auf dicscldc zu sprcchcn ncfommeu. so ^cschic^l oleö, weil die Otffcuülchllit von den Aüglissc» gs-qen ciue Glsellschafl Noliz ucluncu mujj, l'ci orr schou zu Eudc voligen Jahres on Pclr^ rou s.'sl dlilihalbhuildsrt Millionen Gnlrm v.lsichclt wal, während sich „ach r>em Au^wciic ^on En?c ^lu^ust 0. I. die Piämicii'EmmiyMln in cicscm Iahrc vcr< roppcll habcu. Skizziren wir in Kurzem, was in lchier Zcit vor^an^eu >st. Der Dircllor dcr Dreö« ocurr Fcunurrsichcrungö > Anstalt l>al mi! si'inm Vc-:ragc oou 80.UU0 Tdalcrn duö Wcile ^'sucht. D Nc^soren eine schr mangcll)as>c a/weseu war. Das Endlssnll.it l'ci einer solche,, Grl'al,,rn»g, an rie sich noll.'we>iri^ noch wliiere Man^cl knüpfen mußlcu, ist leicht zu rrralhen: rie G.'ftllschaft l'alie schlechte Glsä'äfic gcmacht. Die Arli,n eer Drcü< otncr Gcscllschasl. oic lnrz vor der Auoschreioung lnit ll.^ Thali-r» dezadlt moldcu waren, wichcn rasch auf 20 Thaler. Ein rerarligir Rück^in^ ciinö Papiers kouule in dcr Oegcuwarl, >M) Tansendc oou llu^en allen Elscheinungeu c,uf den: Effckleumarkle mit der qespanntcNcu Aufmerksamkeit folgen, »ich! ! ^en «Phönil". Eine Mei'^e 'Ansichlen. VclMUthungen. Vehaup» lungcu. anch Vcrdächtigungell wurden geqeu daö In. ^itut losglist. welche der -Pl'önlj'« an sie zn Nellcn t>as Nech« l.'at. Unc> woriu dcsteht dieses Ilechl? Einfach daiin, daß, wenn ihm die Vrsihfr der Aktien, kanfinäuiüsch gesagt, nicht mchr «gui" schein,», cr ciue weitere Ei»;ah-!ung ans die Müe» au^schlsibeu lau». Ein solcher 'l^schluü hangt aber füe die Einzalilui'g l'iv zur Höhe oou ciucr Million Gulden alleiniglich uom Wiener 'Uerwalluilgsralbe al'. Nnr d>e Staalöorrwaltung kauu anch eine E,»zal.'lu»g anoidnen. um die Nechte l^er Versicheittl! ,^u wahren. Wlld sie nicht gelcislet, so uersallen die Aktien, und rie Nächster in dln» G.schäfle würden dasselbe mit einem nahmhaften, ihuen gleichsam geschlükien Kapitale anlllltn. Was nun die Geschäfte r>es «Phönir" betrifft, so ist von demselben oor etwa uicr Monlilen die eiste Vilan^ oero'sfenilicht worden. D<>3 über ^ Hmnllc^ling der Prämien.Zisserue. der Veiiräge für schwel'enDc Schäoen „. s. ,v. vo>, Seiie o,r l2laa!s' oerwallung ülliige Voischrislei', wie sie von fachkuu« diger Hano llüluorfru. eistossen sind, ist bekaunt. Weiter ergicbl die seinerzeit in der „P>'>'sse" reröf« fenlllchie Vll.'nz, daß. wahrend andere Geselljchaftcn unr l> P>'r;eul dcr Orgauisalioü^kosten j.ilnlich tilgeu, rer nPl'önit" ^l) Perzenl ans seine ersten Anslaa/n al'gfschriel'cn und anch eine Kapital'Nl'seiVe zu dildsN begrünen l.'al' daß ferner iin uori^e,, I.'hre >>nr die ^pclzlUiigen Zu's'ii des A^la^e' Kapitals ans^ezablt ivliroen. wain's»» cs, ipollle mau dadurch ll» ,^Ior der Gcsellschasl beweisen, ciu ^eichleS gewss,» ware, eine 8—lOperzenli^e Diridcnde a!!ö,usen nnl' zu nercheile». M.>n ging edcn regelrecht vor, n> d w,e cs bei einer V>isichlrn»gs > Geslllschaft in der ersten Zeit ihres Vestaildes. angesichts dcr melen E^'a»ce», oic cln solches Unlernelxncn läuft, Net^ geschcl^eu !o!Ue, mit strenger Nückslchlsnalime auf die V'rsicher« ten und uichl auf den nugeudlickllcheu Voridei! der Älül'iiäie. (5>n ncuevcr. nur provisorischer Aiiviweis der GeselAcha t zelgt, daü lie Prämien > Einnahme» ^egtn vorlgeö Jahr al,f l>>s Doppelle gest,e,,eu siuo. n»d tue Schäle» vcrlällnißuiaöig lllin w»«ren. Dies oie Sachlage. Znge» wir noch hinzu. daß. wie man m>s heute oon unlsriichlctcr Seile mittheilt, dir Vrrhällnisse dir Dicsocncr FlUeruersicherliilgs.Gesellschaft t'lirch c>ie ani 9. d. qcleistele Einzahlnug der Aktionäre inl betrage uou !ll)l) 000 Thalern vollstäus>ig gtort-net sil,0. und daß dcr G^ellschaft die Kredite i» Hranl'-snrt änd^8>rlin wici^cr ciöffnet mnroeu. so beriihigt sich — uil, wieder auf unsern Ausgaugspunli zniück« ^»kommen — mit dieser Tlials.'che u^llcicht selbst dcr Vlrfasser der zweiten uns vorliegende^ Vroschüre. GW Förster, geprüft und praktisch gebildet, der windischen Iplache kundig, nicht über 45) Jahre alt, wird am Gute Oberburg in Stcicrma'k sogleich auf-gc»wmmeu Mit dieser Stcllc ist ein Ial^resgehalt Pl'. :l85» si. öst. W., freie Wchuung uebst Breu"< holz, der Gcnusl eines Gartens und au Aeckern uud Wiesen bci 4'/,^ Joch verbnndeu. Die Gesuche, worin das Alter, dcr Stand, und allfa'llig die Anzahl der Kinder anzugeben sind, wollen bis l5. Oktober d. I. bei der Gutävcrwaltung zu Oberburg, Post Cilli, frauko überreicht werden.