leitung: «gaff» Skr. s »--»>. ili r»«l,» (nlt Mi Ctcn- a. Wn-11—1* Bit Kim. tcs min atchl ~Ü4 MaKatate Ei», »t«« toinattgt. Pmaaltaag »t»tw MDlgft «e». Ntm «»!»»,k». •Inigca fitn- a«b|. -«,»»" rtiarim ; BB* SxsiutlMi jf «Kl.*00. Mr. 8t. iBkrwaltuug: Rath Rr.» (gsmuTfat« H»,»». Vtjuq»dt»i»gii»zt0i tut® M« V«ft W«»t»Itmrl| . . i f. I« isIM'd»ii| ... 8. i-m «■JÜtrlt . . . B. 6'«« B*« ®Utl ml! SiStHiBg tu'« Hai«! «Rociatttl» —85 . . . I. I-SO £a(l|Igttg •iB4!tttrtg ! C. Balten» ertötn st« M itflartUttcn ura »Mtotml S letzten zehn bis fünfzehn Jahren, wie schon erwoähnie, viele Agitatoren erstanden, und „Zlngeedruckte Ariefe" Aoöert Kamerlings. Robert j Hamerling sagt einmal: ^Die Privat-e sind unnsere besten Lebenszeugen. Niemandem "t «an srso gerne, sei et Dichtung oder Memoiren Tagebuckchnoiiz, alS den Privatbriefen. Solche n nach i unserem Tode zum Ankläger, aber auch Vertheidiger werden." Für Hanunerling selbst sind seine Briefe, die vier Bärindchen stark, in der Nationalbibliothek Verlages» Daberkow in Wien vorliegen, zu en Zeuge,en seines edlen, echt deutschen Dichter-gewowrdev, sowie sie dessen Bethätigung in klein«m persönlichen Beziehungen spiegeln, nun die dlvaakenSwerie Publication einer staunen»-auSgebrmiieten „Correspondenz^ zu Tage ge» ct hat. Aber noioch in einem anderen Sinne sind dies« ' en Brief^auSgaben ein von echt Hamerling'schem erfüllte«?; Unternehmen geworden. Eine voiolkSlhümliche Ausgabe feiner Werke zeillebentis das Ideal und Ziel der Wünsche erlingS. dessen ganzes Schassen und Sinnen, und 3 Minnen einzig seinem deutschen Volke e. Er sc sollte sie nicht erleben, sie ist erst zum 'e nach |« seinem Tode zustande gekommen. I« bestesten Sinne ein volkSthümliche«, allen en zügänslnglich gemachtes Unternehmen ist nun HerauSgagabe der „Ungedruckten Briefe' bei erkow in n Wien, und in diesem Sinne ist die» gewiss n nicht in letzter Linie als ein Werk zu üben, dalat den gesammten Intentionen Hamer- ^ 26. Iayrgang. diese erlaube ich mir vorerst zu charakterisieren. In erster Linie muss ich darauf aufmerksam machen, dass leider sämmtliche Führer, die die Slovenen haben, durch deutsches Geld großgezogen worden sind und dass wir selbst im Unterland« unsere ärgsten Feinde großgezogen haben; es wird viel» leicht nicht für möglich gehalten, das» jene, die seinerzeit am deutschen Herde mit deutschem Gelde sich heranbildeten, heute gegen un« Deutsche so ausirtten! Ich mus» dabei auf di« slovenische Lehrerschaft im Unttrlande weisen. w«il sich unter dieser der bedeutendste Theil der slovenischen Führer befindet. Daran trägt die größte Schuld d«r Um» stand, das» wir im Unterlande «ine slovenisch« L«hr«rbildungSanstalt haben, durch welche die Lehrer in rein slovenischnationalem Sinne erzogen und zu Hetzern herangebildet werden. Al» classische» Bei« spiel eine» derartigen Produkte» verweise ich auf den leider au» Erfahrung am «igenen Leben be° kannten L«hr«r Gostincar. (Bewegung.) Wird be» rückiichtigt, das» dieser Mann, al» er vom Lande»» schulrathe, dessen Majorität nicht unserer Partei angehört, in glimpflicher Weis« für sein Vergehen discipliniert wurde, damit nicht zufri«d«n war, son» der» sogar noch die Beschw«rde gegen diese» Dis» ciplinarerkenntni» ergriffen hat (Ruft: »Tauben» berg"), so scheint e» wohl klar, wa» man von der« artigen Leuten zu erwarten hat. (Beifall.) E» ist bereit» der Name gefallen, den ich nicht zu nennen brauche, e» ist un» ja all«n bekannt, w«r da» treibende Element in allen von der Majorität de» LandtSschulralhe» erfolgten Beschlüssen ist! Wenn wir von dem Falle Gostincar absehen, so können wir im allgemeinen feststellen, das» die einzelnen slovenischen Lehrer in den Vororten draußen wohl da» B» streben haben, sich den Deutschen g«g«nüb«r scheinbar freundlich zu stellen, ihnen vor dem Ge-sichte freundlich zu thun, hinter dem Rücken aber, in»befondere in der Schule, wo sie nicht unmittel» bar überwacht werden, bewähren sie sich als fana-tische Gegner der Deutschen. (Hört! hört!) Sie trachten, .die Schülerschaft nicht im deutschen, sondern im slovenischen Sinne zu erziehen. Da» gilt auch von den Lehrerinnen, denen die Erziehung der Mädchen im clericalen Institute in Marburg an» ling'schen Geiste»strebe,i» und -Schaffen» in hohem Grade entspricht. Billiger Prei» bei guter Ausstattung, die den an Lehrbücher gestellten Anforderungen des öfter» reichischen UnterrichtSministerS entspricht, daS Papier gut. der Druck deutlich und leserlich, daS sind die zunächst ins Auge springenden äußeren Vorzüge der Daberkow'schen Bibliothek überhaupt, in der jedes Werk in Heften zu 10 Kreuzern erhältlich ist. Der innere Hauplvorzug aber lieg« in der mit wahrer Hingebung und Liebe zu dem großen deutsch» österreichischen Dichter und De ker gearbeiteten Herausgabe, sachkundig geleitet und redigiert von dem bestens bekannten Wiener Schriftsteller Josef Böck - Gnadenau. Der soeben erschienene vierteTheil berHamerling« briese umfasst 448 Seiten (23 Druckbogen) Octav und bildet mit seinen drei Vorgängern einen statt-lichen Band zu tausend Seiten, der sich in elegantem Einbande zum Preise von 6 X darbietet. Man frägt sich mit Recht, vermag dieser Preis nur die Arbeit der Drucklegung oder die aufopfernde Mühe des Herausgebers zu lohnen? Und welche reiche Füll« des anregendsten In» Halles bietet sich d«m Leser darl Nicht nur, dass f«Ibstv«rftändlich der Biograph HamerlingS durch eine Fülle neuer Züge aus dem Leben de» Dichters reichlich aus seine Rechnung kommt, der Literatur» freund überhaupt findet eine Menge ebenso treffender, wie feinsinniger Urtheile über literarische Erscheinungen de» abgelaufenen Jahrhunder», die Hamerling in feinen Briefen um so rückhaltloser niederlegt; al» er sie an befreundete Personen gerichtet weiß, der j vertraut wurde. ES ist begreiflich, meine Herren, ' das» jeder, der von klein auf in clericaler Er» ziehung stand, dann gewöhnlich im praktischen Leben unter der clericalen Fuchtel bleibt und clerical wirken wird. Da» erleben wir bei jenen Lehrerinnen, die in der Marburger Anstalt erzogen werden und welche gewis» ausnahmslos den ihnen eingeimpften Geist mit in« öffentliche Leben bringen. Ich glaube, e« könnte «n erster Linie dadurch Abhilfe geschaffen werden, das« von Seite unserer maßgebenden Faktoren erwirkt wird, das« wir eine selbständige Lehrerbildung«anstal> bekommen, damit auch unsere Kinder Lehrer ihre« Volke« bekommen und zu den Grundgedanken de« Volke« herange-zogen werden. (Lebhafter Beifall.) Wa« die slovenischen Advocaten und Notare betrifft, so weise ich darauf hin, das« die Slovenen al« hervorragende Führer Dr. Sernec und Dr. Deecko haben. Sie werden vielleicht die Bedeutung dieser Namen nicht so zu würdigen wissen, wie wir e» im Unterlande können, und ich will nur kurz hervor« beben, das« der Erstgenannte bi« vor einer kurzen Reihe von Jahren al« halber Deutscher galt, in deutschen Gesellschaften herangebildet wurde, und beute ist er der ärgste Gegner de« deutschen Volke«. Was ist von einem solchen Manne zu erwarten? Der Zweitgenannte ist für unser Unterland der Ge» fährlichere, weil er der Ehrlichere ist; er ist au« nationaler Ueberzeugung unser Gegner. Hinsichtlich der Geistlichkeit im Unterland« muss ich vor allem zurückgreifen auf frühere Jahre. Wir hatten als Vorgänger de« jetzigen Bischof« in Marburg den Bischof Stepifchnigg gehabt, zu gl«icher Zeit in ElJJi den deutschen Abt Wreischko. Der Unterschied zwischen den geistlichen Führern von einst und jetzt ist so groß, das« wir un« in die früheren Z«it«n zurückversetzt wünschen. Wird nun weiter« berücksichtigt, das« gerade der deutsche Bischof Stepifchnigg e« war. der in Marburg da« Institut dir Schulschwestern durch eine Stiftung von 10.000 fl. ermöglichte, und berücksichtigt man, das« diese« Institut im gegentheiligen Sinne de« Stifters wirkt, so ist die früher erwähnte Forderung nach Schaffung einer Lehrerinn.nbildungSanstalt nur noch mehr gerechtfertigt. (Zustimmung.) Literaturhistoriker kommt mit einer ganzen Reihe schristthümlich intereffanter Personen durch diese Briese in unmittelbare Berührung und selbst der Philosoph kommt nicht zu kurz, wie eS bei Hamer» ling gar nicht ander» sein kann, dessen poetische Schöpfungen nicht nur von den leitenden philofophi« fchen Zeitideen durchau» getragen waren, der auch selbst einer der Großen auf dem Gebiete deutschen WeltweiSthumes gewesen, als welchen ihn erst eine zukünftige Zeit an der Hand seines philosophischen Haupt» und Lebenswerke«: „Atomistik de« Willen«" noch recht zu schätzen und zu würdigen haben wird. Wahrlich der Herausgeber der Briefe, der mi: wahrem Bienenfleiße den Honig dieser weit verstreut gewesenen Documente eine« großen Denker« und Dichter« der jüngsten Vergangenheit zusammenge» tragen, hat nicht nöthig, sich dabei, wie er e« in seinen SchlusSworten thut, gleichsam zu entschuldigen, indem er an den Wahrspruch appelliert: .Allen Menschen recht gethan, ist eine Kunst, die niemand kann.- Die Zahl derer, die einen Hamerling nicht zu würdigen wissen, weil sie ihn mit dem Maße der eigenen geistigen Kleinheit maßen, ist heute bereit« eine so verschwindende geworden, das« sie füglich nicht mehr in Rechnung zu kommen braucht, und bei denen, die ihn bereits zu schätzen wissen, und daS ist die übergroße Mehrheit im deutschen Volke überhaupt, bedarf eS für das Beginnen, Hamerling in feinen Briefen unserem Volke näher zu bringen, einer solchen Entschuldigung gewiss am wenigsten. Sie würden e« im Gegentheile nur tief bedauern, wenn wirklich mit diesem vierten Briefbande „ernstlich Seile 2 Macht Nummer 81 In Cilli hatten wir den deutschen Abt Wretschko, sein Nachfolger ist, ich kann da« offen und unumwunden sagen, der erbittertste Gegner der Deutschen im Unterlande. Dieser Nachfolger, Abt Ogradi, weiß, dass seine gesammten Pfarrinsassen mit Ausnahme weniger der bauschen Partei angehören und vollkommen deutsch gesinnt sind und er entblödet sich doch nicht, unS bei jeder Gelegenheit einen Faustschlag zu versetzen. (Pfui-rufe.) Bei Wahlen wird zugunsten der Slovenen der gefammte CleruS aufgehetzt. Cilli hat eine deutsche Kirche und einen „deutschen Prediger', den der Abt zu den Wahlen mitbringt und der dann gegen seine eigenen Pfarrkinder die Stimme abgibt. (Pfuirufe.) Sie werben es daher begreifen, dass bei uns eine große Erbitterung gegen diese Männer vorbanden ist. (Rufe: Gewiss!) Der Abt Wreischko wurde seinerzeit aus daS ärgste von seinen eigene» untergebenen Geistlichen angegriffen und gerade diese Geistlichkeit befindet sich heule noch größleniheilS im Unterlande; darunter ist ein gewisser ßagran, der seinerzeit in den hefligften Artikeln seine Vorgesetzten angegriffen hatte und dann verurtheilt wurde — ich will nicht mittheilen, welchen DelicteS wegen, aber Sie können es sich ungefähr bei einem geistlichen Herrn wohl denken (Heiterkeit.) — DaS religiöse Bedürfnis ist bei den Deutschen rege entwickelt, wie muss eS durch solche Geistliche geschädigt werden I Unbe-greiflich ist, das« von unseren clericalen Gegnern in vollkommener Verblendung die unkluge Taktik nicht eingesehen wird und das« sie, vielleicht zu unserem Vortheile, unerschütterlich mit der Hetze gegen un« Deutsche fortfahren. Ich glaubt nun meine Herren, das« wir gegen die Angriffe der clericalen Slovenen im Unterlande am leichtesten dadurch gefchützt würden, wenn wir alle Hebel in Bewegung fetzten, die »ntfprtchendt Aufklärung in die slovenische Bevölkerung zu tragen. Die Landbevölkerung ist durchaus nicht ein so verbitterter nationaler Gegner. Mit Au«na hme des SannihaleS und theil weise in der Pettauer Gegend ist die Landbevölkerung den Deutschen entgegenkommend, waS daher komm», das« sie seit jeher gewohnt ist, den Deutschen als den Vermittler wirtschaftlicher Vortheile zu betrachten. Die Aufklärung unter der Landbevölkerung muss in erster Richtung dadurch geschaffen werden, das» man der Schreibweise der slovenischen Blätter in ausklärender Weise entgegentritt, insbesondere die Lügen enthaltenden Berichte der slovenisch-clericalen Blätter widerlegt. Die Frage der Presse wurde auf dem Marburger VertrauenSmänneriage in eingehender Weise besprochen und eS wurden zweckmäßige Maßnahmen vereinbart. Vielleicht den uns gefährlichsten Einfluss hat seit Jahrzehnten die Regierung im Unterlande aus-geübt. Es dürfte Ihnen bekannt sein, in welcher Weise die Regierung bis vor kurzer Zeit die Be« stredungen der Slovenen gefördert hat. wie sie durch Unterstützungen in wirtschaftlicher Beziehung, Schluss geläutet" würde, wie der Herausgeber vor-läufig versichert, zumal sich gerade au» dieser vierten Abtheilung der Briefe ergibt, wie viel interessante und bedeutende Privatcorrefpondenz des Dichters eigentlich noch an« Licht zu ziehen wäre! Erstaunlich bleibt hiebe, vor allem, wie der Jahre hindurch körperlich schwer leidende Dichter neben einer fruchtbaren poetischen Lebensarbeit, neben ebenso gründlichen, als umfassenden und tiefen philosophischen Studien, die allein die volle Kraft eine« Menschenlebens in Anspruch zu nehmen geeignet, Zeit zu einer solchen Fülle von Comspondenz zu finden vermochte. Und nicht etwa flüchtig hingeworfene Augen» blickSergüsse treten un« da entgegen, sondern bei aller Vielseitigkeit deS Denken» und aller Klarheit und krystallenen Durchsichtigkeit de» Stiles, wie sie Hamerling ia jeder Zeile, die er geschrieben hat. zeigt, weiß er noch den verschiedensten Adressaten, Malern und Musikern, fchriftstellernden Damen und ebensolchen Officieren, Dichtern und Kritikern von ach, Philosophen und „banausischen Philologen", ournalisten, Politikern und Diplomaten gegenüber stets den richtigen Ton zu treffen und jedem in Antwort und Fragen Anregende» zu bieten. Dabei verflechten sich, wie eS der Tag und die Stunde bringt, überall Seitenblicke auf die Fortschritte seiner eigenen schriftstellerischen Schöpfungen in die Brief» geilen, denn dieses Schaffen ist ja der eigentliche und wie Hamerling selbst wiederholt versichert, einzige EreigniSinhalt, der sein Leben erfüllte. Da ist vor allem die, Jahre der ersten dichte-rifchen Entwickelung bis zu deren Höhepunkt um-fassende Coerefpondenz mit Dr. Ludwig JfSleib, dem feinsinnigen Journalisten und Dichter, der in I im Volksschulwesen und bei Beamtenbesetzungen der slovenischen Bewegung Vorschub geleistet hat. Wa« die Beamtenbesetzungen anlangt, so kann ich hervorheben, dass im Unterlande nahezu sämmt-liche Steuerämter slovenisiert sind, dass bei den Gerichten zum größten Theile nur Slovenen ange-stellt sind und auch bei den Post» und Telegraphen-ämiern. Diese Angestellten sind dazu da, die nationale Hetze gegen un« Deutsche zu fördern, jeder einzelne benützt seinen Wirkungskreis, um gegen unser Volk zu arbeiten. Ein deutscher Beamter, wenn er im Unterlande angestellt wird, hütet sich auS Super-objectivität, in zweifelhaften Fällen zugunsten seiner Volksgenossen zu entscheiden; er verweist darauf, dass ihm dies von oben schlimm ausgelegt würde. All dies berücksichtigend, wissen wir. warum der slovenische Einfluss derartig im Uiterlande zuge» nommen hat l (Zustimmung.) Ja neuerer Z'it kann mit Befriedigung fest-gestellt werden, dass ein Stillstand bei den flavi-sierenden Stellenbefetzungen eingetreten ist und darin eine kleine Wendung zum Besseren gelegen zu fein scheint. ES wurde heule bezüglich der Schul« Ihnen schon vorgeführt, dass von Seite der Slovenen die Errichtung nationaler Schulen stet« angestrebt wird, welches Bestreben auch dahin gegangen ist, in Cilli eine Schule mit 16 Classen zu erbauen. Dieses Schulproject ist nur mit knapper Majorität im LandeSschulrathe gefallen.' Bei dieser Gelegenheit muss ich noch einer anderen Schule des Unterlandes gedenken, jener, welche allen von uns ein Dorn im Auge ist, de« bekannten Cillier Unter-gymnafiums. (Rufe: Sehr richtig!) Ich will diese Frage nicht weiter erörtern, weil sie binnen kurzer Zeit auf einem speciell zu diesem Zwecke einberufenen Vertrauensmänner-tage zur Sprache kommen wird. Sie werden aus den diesjährigen ZeitungS-berichten entnommen haben, dass die slovenischen Landtagsabgeordneten Abstinenzpolitik treiben, dass sie d.m Landtage ferne geblieben sind. Sie werden sich gefragt haben, lag eine Berechtigung hiezu vor, und Sie werde» alle zur Ueberzeugung gekommen fein, das» keine Veranlassung zur Abstinenzpoluit vorhanden war. Ich frage nun. ob durch diese Abstinenz für da» slovenische Volk Nachtheile ge-schaffen wurden, ob da» slovenische Volk darunter leidet. — und ich kann diese Frage beruhigt mit Nein beantworten, denn e» ist im Gegentheile der slovenischen Bevölkerung von Seite der deuischen LandtagSmehrheit alles, wa« in wirtschaftlicher Be-Ziehung recht und billig war, zugekommen, und daS slovenische Volk hat dicS auch dankend zur Kennt-nis genommen. Ich möchte nun erwägen, waS in dem gleichen Falle, wenn die Deutschen in der Minorität wären, diese in der Abstinenzpolitik sich befinden würden, die slovenische Mehrheit gethan hätte? Ich glaube, sie würde jede Gelegenheit be-nützt haben, alleS und jedes dem deutschen Volke Laibach, Klagensurt und Wien wirkte, dann Dr. Wilhelm Jordan, der Rhapsode der Nibelungen, für den Hamerling große Verehrung hegte, Anton Gras Prokesch-Osten, „der seltene Mensch, der Soldat, Gelehrter, Seemann, Staatsmann, Diplomat und Dichter in einer Person war und in jeder dieser Lebenssphären hervorragendes leistete', es folgt Dr. Karl Scherzer, der Weltumfegler und bedeutende Forscher auf dem Gebiete der Länder- und Völker» kund», Oberst Friedrich Marx der Dichtersoldat, weiter« Sacher-Masoch. der geniale Slave, ein Gegenpol Hamerling« insoserne, als dieser in jedem seiner Werke eine Idee verkörpert, die obenan steht, während eS jener „vom Anfange an mit bestimmten, höchst realistischen Größen zu thun hat, bei denen er die ihnen innewohnenden Begriffe von LebenS» wahrheit nur so weit zu verfolgen hat. al« die Personen, ihre Träger, selbst vorhanden sind." (S.93.) Hamerling selbst formulierte diesen Unterschied klar, indem er darauf hinwie«, dass er sich von jenem, „wie der Germane vom Slaven unterscheide". E« sei, hebt er weiter« in einer B> sprechung von Sacher-Masoch« „Republik der Weiberfeinde" und de« „Neuen Hiob' hervor, „ein unbestreitbarer Vor-theil gerade Sacher-Masoch«, dass er eine Menschen-welt schildert, die er persönlich kennt, die er entdeckt hat. eine Welt von höchst curiosen Leuten, an deren Wirklichkeit man zweifeln würd«, wenn man nicht {»fällig wüsSt«, dass der Dichter mit Ernst und Entschiedenheit für die Treu« und Wahrhrit des von ihm geschilderten einsteht". (S. 99.) Wie wichtig und unterfcheidend gerade dieser Punkt für Hamerling ist, geht am Deutlichsten darau« hervor, das» er am Schlüsse besagter Be-I sprechung nochmal» darauf zurückkommt, indem er I zu entziehen und nur Nachtheile dem deutsch» Volke zuzufügen! (Lebhafte Zustimmung.) Mr brauchen nur zu sehen, wa» die Slovenen in de» BezirkSvertretungen im Unterlande machen. Serück-sichtigen Sie die Steuerleistung der Deutscheu, die zwei Drittel der Steuern ausmacht, weilerS das» die Deutschen in nahezu ebenso starker Anzahl r«r> Handen sind, das« sämmtliche großen Unternehm» gen im Unterlande in deutschen Händen sich be» finden, und dann sehen Sie sich daS Wirken dieser BezkkSvertrelungen an, in denen die Slovan in den meisten Fällen mit zwei bis drei Siimae», in manchen nur mit einer Stimme die Majorität haben. Ich verweise auf alle BezirksoertrenaM deS Unterlandes, die sich in slovenischen Hände» befinden, die nicht» andere» sind, al» Anstalt» zweckt Beschaffung de» Capital» für die Slovenei um mit deutschem Gelde die Deutschen zu befeind» und Trutzanstalten'zu errichten. (Rufe: So ist et! Richtig I) Ich verweis» darauf, das» die Bezirkt-Vertretungen von Cilli und Rann in der Weis, arbeiten, dass nicht ein einziger deutscher Vertrete? in den BezirkSschulrath entsendet wird, die deutsch« Minderheit ist ia der wichtigsten Körperschaft voll« kommen unvertreten. Sie können daraus entnehme», was dies für ein Nachtheil für die Deutsche» i» Unterlande ist. Ich verweise weiter» darauf, dato die BezirkSvertretungen fast zwei Drittel ihm Mittel, die sie von deutschem Gelde bekommn dazu verwenden, um Trutzanstalten, slovenisch-nationale Musikbanden zu errichten und zu unler-stützen, sowie bedeutende Beiträge an irgendwo i» Unterlänge befindliche Hetzvereine zu geben; d« alle» Mögliche, nur nicht landwirtschaftliche Lerem find, und weiter» dazu verwenden, das» Slrab» und Wege gebaut werden, die nur dazu dinie», um den untersteirischen Hetzern eine b-ssere An-bindung zu den zu verhetzenden Bewohnern ,x bieten — einen anderen Zweck hoben sie nicht. (Lebhafte Znstimmung.) Ich muf« auch noch hervorheben, dass d« Möglichkeit einer slovenischen Mehrheit in den Be-zirk«vertr«tungen nur dadurch gegeben wurde, wie mit Verletzung de« Gesetze« von der Regier«»« da« Bezirk«vertrelungSg«fetz ausgelegt wird. Et klingt unglaublich, dass in Ober» und Minelstem-mark noch immer der Grundsatz besteht: wer 60 s. Steuer zahlt, ist Wähler in der Gruppe deS Großgrundbesitzes, bei ur.ft im Unterlande jedoch die Regierung das Gesetz derart ausgelegt hat, das« ein bestimmter Procentsatz an Grundsteuer gezahlt werden muss und sich diese auf Gebäude in ge« fchlossenen Orten nicht bezieht. Um dieser Recht«» Verletzung abzuhelfen, wurde vor Jahren bereit» vom verehrten Abg. Slallner im Landtage die sogenannte lei Stallner eingebracht (Heilrufe), die jedoch die Sanction nicht erhielt. Nun, ich dm überzeugt, dass auch heuer trotz der abermalige» Annahme de« Gesetze« seilen« de« Landtage« diese« Gesetz nicht sanktioniert werden wird. Ich glaube, das« eS eine der ersten unserer Forderungen sei» zusammenfassend sag», entschuldigen könne Sacher« MasochS abstoßende Realistik nur der, welcher, nrn Hamerling in feiner Besprechung gethan, dara»f eingehe, „dass eS Leute, wie sie Sacher-Masoch schildert, irgend wo auf der Erde wirklich gibt.' (S. 101.) ES folgt in der Reihe der Adressaten der Socialphilosoph Dr. Otto Spielberg. Hamerli»g hatte daS, seinen Ruhm begründende EpoS: „Ahatoer in Rom" dem Verleger Richter in Hamburg über-sendet und dieser hatte eS abgelehnt. Erst über eine von einem derben Ausdrucke Spielberg« be« gleitete Vorstellung ließ sich Richter da« Mamiscrrpt nochmal« senden und nahm e« in Berlag. Habest sua fata libelli — ist also auch an diesem Meister-werke wieder zum Wahrworte geworden. In der Correspondenz mit dem Kärntner Dichter Ernst Rauscher von Stainberg fällt Hamerling ein, in solcher Schärfe bei ihm seltene« Urtheil über einen noch lebenden Dichter. Warum dessen Name^ sowie die Namen feiner Werke in dem bezüglich» Briefe Hamerling« getilgt wurden, ist unerfindlich und gewif« eine allzuweit getriebene Rücksicht. Ma» wird doch wohl nicht in Zweifel ziehen können, »ist Hamerling, dessen Urtheil stet« ein wohlerwogenes war, genau gewuf«t habe, wa« er schrieb u»d der Leser hat ein Anrecht, eS auch zu erfahren, kam, er doch von dem Urtheile eine« solchen Aeistet. auch wenn eS einmal hatt ausfallen musste, nur gewinnen. Es folgen in der Reihe der Adressaten der deutsche Steirer Karl Pröll, der Dichter Sleph,» von Milow, der Maler August George Mayer, dessen Correspondenz in die Glanzperiode der Er-folge des Dichter» fällt, der Schauspieler LeiviaSky, Nummer 81 «Deutsche Macht- muss. die Abgeordneten aufzufordern, die Sanction der lex Stallner zu erwirken, um gleiches Recht zu fchanen. ES ist dies keine unbillige Forderung. (Zustimmung.) f_ Jcd möchte noch darauf hinweisen, dass der Endzweck sämmtlicher Hetzen der Slovenen gegen die Deutschen der ist, die Abtrennung Untersteier-markS von Mittel« und Obersteier zu erreichen und damit die vollständige Auslieferung der Deutschen im Unterlande an die Slovenen. (Sehr richtig!) Ich verweise darauf, dass die Slovenen damit be« gönnen haben, beim Obergerichte die Errichtung eines selbständigen slovenischen Senates zu fordern »ad eine slovenische Adsocatenkammer zu schaffen, — mit einem Worte, eS wurde eine Forderung »ach der anderen für selbständige slovenische Ver-waltunaSeinrichtungen vorgebracht. Ich glaubt, meine Herren, dass eS wohl für un« Deutsche im Unterlande eint Möglichkeit flibf, uns zu erhalt«», und DaS ist, das« wir von Mittel- und Obersteier-mark nicht abgetrennt werden. Ich glaubt, t« gibt jur uns nur ein Heil: das enge Zusammengehen mu Mittel, und Obersteierrnark (stürmischer Bei-fall), und deshalb müssen alle Deutschnationalen sich dagegen wehren, das« die Bestrebungen der Slovenen aus Selbsterhaltu.ig deS Unterlandes de-i willigt werden. - Ich lann bei Besprechung dieser Frage nicht unerwähnt lassen, dass in jüngster j Zeit diese« Bestreben der Abtrennung deS Unter-landet nicht nur von den Elooentn, sondtrn auch von deutscher Seite scheinbar unterstützt wurde — dadurch, das« man einen Zwist in da« Unterland hineinzubringen trachtete. Ich glaube, das» wir un« gegen solche Störung»o«suche so ablehnend verhalten müssen, wie wir un» den Forderungen de« slovenischen Gegner« gegenüber verhalten. Die eine Gefahr ist wie die andere. Sollten die Schönern:an«, wa« ich ja nicht glauben will, unsere Bereinigung mit dem Oberlande au» Partei-politisch«» Gründen antasten wollen, so würde hiedurch da« erreicht, wa« die Slovenen wollen: nämlich da« Zugrundegehen des DeutschthumS im Unterlande — nur mit dem Unterschiede, dass eS bei den Alldeutschen vielleicht nicht böse Absicht wäre, sondern möglicherweise nur daS Unverständnis. Um kurz alles zusammenzufassen, möchte ich I tten, dass zur Kennini» genommen werde, das» di« deutschen Unterst«ir«r stet» und immer nur ihr Glück und Heil in der Verbindung mit dem Oberlande erblickt» werden, dass tS aber auch für daS Unterland klar ist, dass nur ein einige« Zu-sammenwirken aller Parteien, welcher deutsch«! Panrifärbitng si« angehören mögen, unbedingt noch-wendig ist und ein ersprießliche« Arbeiten nur dann möglich ist», — und daS mus» ich hervorhebt« — wrnn anerlkannt wird, das» die Bahnen der Deutschen Volksparten, die allein im Unterlande allgemeine Geltung hiat, die richtigen bleibt». (Stürmi cher Beifall.) Ich glaube, meine Herren, das» wir Sie ver« sichern töniaen, das» wir dem slovenischen Gegner derHamerliing» berühmie»Gedicht von d«„Genziane" Mtisttrlich interpretierte, der Publizist und Kritiker Andrea» Ureiherr o. Sliff», der Redacteur Eduard Kulke, in !dessen Briefwechsel der scharfe Streitsall mit Han» WraSberger beleuchtet ist; weiter« kommen Musiker, Mialer und Illustratoren von HamerliagS Werken u. >v. a. m., darunter die Dichterin Earoline Bruch-Sinm und die Schriftstellerin Ottilie Ehlen. Namentlich i mit dieser währte der Schriftwechsel im letzten LebernSjahrzehnte dt« Dichter« bis zu beffen Todt. Seiin letzter Brief an Frau Ehltn datiert 13 Tage vvor dem Hinscheiden deS Dichters. In diesem Brrieswechsel mit einer feinsinnigen Frau spricht sichHamerling namentlich über da« Werden seiner letzten» Arbeite» auS und Hamerling sagt selbst in seinen EStationen (S. 424), dass die an Frau Ottilie Ehleim gerichteten Briefe fast die einzigen sind, welche sich . eingehender mit ihm selbst besassen und „Ausschluss I geben über Einztlheit«», Wtndungen und Wans lungeren seines äußeren und inneren ÄbenS.* Enthält der : un» vorliegende Band Briefe auch nicht die gefammme Correspondenz mit dieser Frau, die dieselbe g«sc enden herauszugeben beabsichtigt, so läsSt sich auS daem Vorliegenden doch ein vollgiltiger Schluss ausus die Bedeutung des Ganzen ziehen. Unier andererem gibt Hamerling hier auch Ausschluss über die fortrtgesehten Studien zu feinem bedeutenden philofophifchchen LebenSwerke. zu welchem er alltäglich »sein üblicheheS philosophisches Morgenpensum zu be-wattigen* psbflegte. (S. 268.) Hi«zu schreibt er unterm 2. Septembeber 1882: „Nebenbei (d. h. »eben dem in AuSarbeiteitung begriffene» EpoS: „HomunculuS") nehme» die C Studien und Vorarbeiten für mein philo-sophischeS WÄerk (Atomistik des Willen») ihren Fort- nicht weichen werden, wir werde» standhalten dem slovenischen und clericalen Gegner und — wenn rS sein müsste — auch den Alldeutschen. um Cilli al« Bollwerk zu erhalttn für da« deutsche Volk. Wir werden in aller Zukunft treue Mitglieder der Deutschen Volkspartei bleiben! (Stürmischer Beifall und Heilrufe.) Her deutsche Parteitag in Nadkersbarg. Die freudigen Erwartungen, welche jeder Ver-fechter der deutschen Volkssache in Steiermark dem Parteitage in RadkerSburg entgtgtngtbracht hat, sind in glänzender Weise überlroffen worden. Fast 500 deutsche Männer hatten der an si? erhangenen Einladung Folge geleistet und die Verhandlungen deS Parteitages boten eine Fülle von Anregungen, die, zur That geworden, im nationalen Kampfe unsere Position kräftigen müssen. Neben den untersteirischen Verhältnissen, die von Herrn Dr. Ernst M r a v l a g und Herrn Land tagSabgeordneten R ei ter lichtvoll erörtert wurden, war t< insbesondere der durch die verhängnisvollen Salzburger Worte Schönerer«, welche mit der Brück« Kundgebung in keinen Zusammenhang gebracht werden können, in die Alpenländer ge-worfene Zwist zwischen den Alldeutschen und der Deutschen Volk«partei, dessen Erörterung durch Herrn Dr. v. Derschatta da« Interesse der Versam-melte» in die größte Spannung versetzte. Die Rede Dr. v. Derschatta» bewies, das« die „Befürchtungen", welche von Anhängern Schönerer« an diesen Punkt der Tagesordnung geknüpft worden sind, ganz unberechtigte waren und wir müssen be-dauern, dass die Alldeutschen zum Theile dem Parttitagt frrnt geblieben sind, weil sie ja die Ueberzeugung hätten gewinnen müssen, dass ihre »Gefühle für ihren Führer Schönerer" auf einer solchen Tagung keiner Belastungsprobe, ausgesetzt werden. Dass die Redner, welch« drn Zwist zwischen den beiden nationalen Parteien berührt«», die maßlosen Angriffe, die gegen die persönliche Ehre aller Abgeordneten der Deutsch«« Volk«-partei gerichtet wurden, zurückgewiesen und einer vornehmen sachlichen Kritik unterzogen haben, entsprach doch nur dem auch von den Alldeutschen jederzeit voll anerkannten Gebote, dass jeder deutsche Mann seine persönliche Ehr« gegen jeglichen An-griff zu wahren habt. Und wenn Herr Professor Kr atter dtM Ab-g»ordneten Schönerer die Unfehlbarkeit absprach, so verwies er damit einerseits ein unwürdiges geistiges AnhängigkeitSverhältniS aus dem Gebiete der deutsche» gang. ES gibt Leute, die das nicht gerne sehen und meinen, ich versäume dadurch etwas in dichterischer Beziehung.*) Mir war aber mein Leben lang da« Interesse an den höchsten Problemen deS Dasein« die erste, natürlichst« und selbstverständlichst« Sache von der Welt, und ich begreife nicht, wie ein Mensch darauf verzichten sollte, sich damit zu beschäftigen, und wie einer eine Beschäftigung hierin erblicken mag. gleich anderen, die man betreiben oder bleiben lassen kann, etwa wie Bier brauen oder jagen oder fischen. (£. hiezu .Atomistik«, Vorwort S. 7.) Und wa« da« Versäumen anlangt, du lieb« Gott, so weiß ich, das« die Welt aus nicht« weniger erpicht ist, al« aus neue Verse von mir und auf neue Gedicht« überhaupt, — sie er-stickt im Uederflusse de» alten und neuen — während die Lösung d« großen Fragen imm« drin-gender wird, und jeder, der ehrlich mitarbeitet, sich ein reelle» Verdienst erwirbt.* Im Anhange zu den Briefen sind Poesien, die Hamerling angesprochen und worauf Briefe von ihm Bezug nehmen, gebracht, so von dem volkSthümlich deutschen A. A. Naaff, von Fritz Pichler, Fercher von Steinwand, Rauscher von Stainberg, Josef Böck-Gnadenau, Dr. Franz Giese. Carla Bruch-Sinn. Eine fleißig gearbeitete Bücherkunde von W«ken HamerlingS und üb« ihn, sowie ein Ztt Seiten umfassende« Sach- und Personen-Namenregister aller ! vier bisher erschienenen Briesbände bildet den Be- ' schluss deS trefflich gearbeiteten Werkes. *) Siehe hiezu das Vorwort zur »Atomistik des Wil- i len«* S. 9, öo Hamerling die gleichen Wendungen »ur Be- ! gründung seiner tiefen philosophischen Neigungen gebraucht. Seite 3 Politik, anderseits hat er aber damit allen selb-ständig denkenden Anhänger» der Alldeutschen Partei au» dem Herze» gesprochen. Ganz besonder« hat Abg. Dr. v. Derschatta den Zwist in seiner ruhigen, ernsten Ar» mit der ihm eigenen eisernen Logik beleuchtet und durch seine Ausführungen eine Plattform geschaffen, auf welcher die beiden nationalen Parteien sür unser deutsche» Volk gemeinsam wirken können. Hiezu ist e» vor allem nöthig, das» die Schlagworte, die im dkutsch-böhrnischen Wahlkamps« hüb«n und drüb«n ausgegeben worden sind, ihre friedensstörende Wirkung v«rli«ren, dass sich beide Parteien unter dem Gesichtswinkel einer gesunde» Realpolitik gegenseitig würdigen. Die Politik deS TageS muss ja doch in erster Linie auf das heute Erreichbare gerichtet fein. Der Blick für dieses Erreichbare ist die erste Bürg-schast deS Erfolgt»; tr wird ab« in vrrhängni»-voll« Weis« gttrübl, wenn «in Kampf entfesselt wird um Mittel, die der Erreichung erst zukünftiger Ziele, deren Realisierung erst einer fernen Zukunft vorbehalten ist. dienen. Die Rede Dr. v. Derschatta» war ein ge« waltiger Apell an die Einsicht aller Deutschgesinnten; sie bietet ohne Prei»gebung der Parteiehre den All-deutschen die Gelegenheit, sich zu segensreichem ge-meinsamen Wirken der Volkspartei wieder zuzuge-feilen, waS ja keine Schwierigkeit bereiten kann und — sagen wir es ehrlich herau» — bereiten darf, wenn die beiderseits begreifliche Erregung de« deutsch-böhmischen Wadlkampse« einer einsichtsvollen Ersassung jener Ausgaben gewichen sein wird, welche durch die nationalen Bedürfnisse aller Deutschen diese« Staate« bestimmt werden. « » # Wie schon erwähnt, halten sich an 500 Theil-nehmer am Parteitage eingesunden. I» besonders starker Zahl hatten sich die Deutschen Cilli« ein-gestellt. 120 deutsche Bürger waren aus Cilli ge-kommen, um zu beweisen, das« sie nicht nur da« Deutschthum in der engeren Heimat kraftvoll zu schützen, sondern auch den großen allgemeinen Fragen de« VolkSthum« das richtige Verständnis entgegen-zubringen wissen. Die Cilli« begaben sich in einem eigenen Sonderzuge um 6 Uhr morgens nach Rad-kerSburg; in Spielfeld gesellten sich ihnen die Theil-nehm« au« Mittelst«,rtnark. Graz und Obersteier-mark zu. Die geradezu imposante Betheiligung ver Cilli« erregte in RadkerSburg allgemeines freudiges Aufsehen. Sie wurden allenthalben in herzlichster Weise begrüßt. Insbesondere bot ihnen Herr Dr. v. Derschatta bei Eröffnung des Partei-tage» herzlichen Willkommengruß, indem « sagte: .Nicht zum mindesten begrüße ich frru- Da» Ganze ist eine« von jenen Büchern, die nicht bloß recensiert — die in weitesten Kreisen ge-lesen werden müssen, denn ei gehört zum Bestände der Bildung unserer Zeit. W« Einblick in daS Wesen, Werden und Wachsen der Werke Hamerling». ja. in den reichen, seelischen Inhalt diese» bedeutenden Menschen und Dichter« selbst gewinnen will, und da« wird jeder wollen, der voll in da« Verständni« fein« Dichtungen und sein« Lebensanschauungen eindringen will, der wird auch stets nach dieser Briessammlung al« einer reinen Quelle greifen müssen, auS der da« Innerste de« geistigen Gehalte» der bedeutenden Persönlichkeit ungetrübt hervorsprudelt. Und nicht bloß aus die Gegenwart, sondern vielmehr aus die Zukunft zieht d« Herausgeber dieser Brief-sammlung hiemit seinen Wechsel, denn die Zeit für daS volle Verständnis des großen Denkers und Dichter», eine» der größten, den unser allzeit sänge»-froher deutscher Osten hervorgebracht hat. bricht erst jetzt eigentlich an. WaS immer verständniSarme Verklein«« von HamerlingS Muse sich auch an Unkenrufen geleistet, al« sei seine Sonne bereits im Sinken an de« Abends Rand«, e« wird doch schon jetzt immer mehr zur Wahrheit, was Professor Michael Maria Raben-ltdjner, der ebenso kundige, al» unermüdliche Herold de» österreichisch-deuischen Dichterfürsten in den be-geisterten Vers«n ausspricht: »Ostwärts wirst du wiederkommen Ist die Zeit auch noch so fern: Neue Menschen, neue Herzen Grüßen dich alS MorgensternI" H. Seite 4 digen Herzen» die Bürger der Stadt Cilli. die in ungeahnt großer Zahl, treu ihrer bewus«ten Disciplin, ge» kommen sind*. Der Cillier Gemeinde» rath war corporatio vertreten. Anwesend waren u. a. die ReichSraih«abge« ordneten Lanbe«au«schusS Dr. Juliu« v. Derschatta. Karl Gasteiger, Fritz Hanisch, Professor Dr. Paul Hofmann o. Wellenhcs, Bürgermeister Franz Mo«-dorfer, Professor Dr. Joses Pommer, Otio Wilhelm, und Dr. Eduard Wolffhardt, die Landtag«abge» ordneten Lande«au«schusS-Beisitzer Johann o. Feyrer, Johann Gerlitz. Bürgermeister von Graz Dr. Franz Graf, Bürgermeister von RadkerSburg O«wald Edler v. Kodolitsch, Lande«a»«schusS-Be>sitzer Dr. Gustav Kokoschinegg, Josef Lenko, Dr. Leopold Link, Be» zirkSvertrrtung«»Obmann Ludwig Lipp, Bürger» meiste: von Pettau Joses Ornig, Johann Reitter, LandeSau«schus«-Beisitzer Dr. Josef Schmiderer, Be-zirk«oertretung« gregalionen einen gesährlichen Anschlag aus und Staat erblicken. Weil unsere PsaM mit der „Lo« von Rom*»Bewegung allem mh ferlig zu werden, solleu aalglatte, mit :ila Salben geschmiert« J«su wider in« Land! glieder jene« Orden«, der, zur Vernichtung M evangelischen Bekenntnisse« gegründet, den König«' .... empfiehlt, Millionen von Menschen o» Familien elend gemacht, der den 30jährigen Krug«-brand erregt und geschürt, der in den Auge» da Gebildeten aller Nationen dasteht ol« «inzigarl» Organisation zur ...... . alle« dessen, «J gut«» Menschen lieb und theuer ist. Spanien al Italien haben sie zugrunde gerichtet, Frankreich« den Rand de« Abgrunde« gebracht, jetzt solleu n an die Reihe kommen, nachdem sie au« alto anderen Ländern al«..............1 hinausgeschmissen worden sind. Ich glaube, N|l ist uns unsere Heimat denn doch etwa» z« gut! In Marburg, im Mürzthale, in Böhmen, wo ii» ein hoher Protector eines seiner Schlösse zur Verfügung gestellt hat. und an anderen Crm in Weichselstätten bei Cilli. überall sollen küntz hin Muschelhüte in warmen Nestern wod» Josef II. muss sich im Grab« umdrthev. 6a» Feinde, dir «r glücklich lo»g«word«n. da sind I wieder, «in« aurea aetas ist für fit hierlulande »-gebrochen, Oesterreich soll und muss ein Ätotto reich werden! DaS. hochansehnliche Versammln» ist eine Angelegenhiit, in der alle Dfutidjnaiioiula deS ganzen Reiches ohne FractionSunterschied m, eiserne Phalaux der Abwehr bilden müssen, gesäte« so, wie die« ver Fall sein würde und müsSle, r« plötzlich die Insassen der unterschiedlichen..... .....auf die Bevölkerung losgelassen tcitrta Die heutige Versammlung ist dazu angetha» u> berufen, ein weithin leuchtende« WarnunaSßgii'i aufzustecken, die noch ruhenden Volk«genosie» «t dem Schlaf« zu r«iß«n und si« zu beschwöre», » gebelenen Gäst«n mit fanfter Entschiedenheit « zeigen, wo der Zimmermann da« Lo« gemachi k Und wenn die „Südsteirische Presse" neulich a» la deutschen Kaiser da« unglaublich frech« A-im« stellte, «r mög« un« künftighin mit dem AM seiner Trupp«« — die doch trotz Absprrrunz «ra vitlgelitbtkn Brüder sind und bleiben — oerf jom* so geben wir das zurück, indem wir den Rö«lmp mit sehr viel größerer Berechtigung zurufe»: L. Ihr römischen Psaffen, verschont unS mit ta Anblick der französischen Jesuiten, Gott rveij tag folgende Entschließung zur Annahme „Der Parteitag der Deutsche» Lolktnao» zu RadkerSburg erblickt in der Einwanden«»» t» französischen Eongregalionen eine hohe Aisch sür Volk und Staat. Er v«rwahrt sich a»s w entschiedenst« dagegen, dass Leuie, derni dc> giftende Wirksamkeit ganze Reiche und Nut«,» elend gemacht hat, in die Ostmark einbrechet. Und da eS ganz ausgeschlossen erscheint, Wj die Machthaber in diesem Staate in GtfiM einer wahrhaft patriotischen Pflicht Schrine w Abwehr thun werden, erwartet er voi aüa Volksgenossen und allen deutschen GernnM dass sie mit gesteigerter Wachsamkeil ungen gegen daS drohend« Uebel treffe» rt kein Mittel unversucht lassen werden, um 94 und Heimat au« der Jesuiiengefahr zu erm»' Diese Entschließung wurde unter siünriilh« Beisalle einstimmig angenommen. Die Rede de« Herrn Dr. Ernst Mravlit über die untersteirischen Verhältnisse drMni ■ an leitender Stelle. Mit Bezug aus dieselbe t» tragte Herr Landtag«abgeordneter Reiter selgeck Entschließung: „Die am Parteitage zu Radkerttiag » 6. Oktober 1901 versammelten deutsche« (U genossen verurteilten aus da« Schärsste die ra slovenischen Volk«verführ«rn au«gehende» )» slavistischen Bestrebungen, welche daraus abM da« steirische Unterland durch udmmi'ltai* TheilungSmaßregeln vom Land« Eleier»«k.* zureißen. Di« Einheit deS Land«« Stmnurfl entspricht nicht nur der geschichtlichen sondern auch den kulturellen und wittfchiulitol Bedürfnissen de« Unterlande«, dessen üosemchl Bewohner durch Au«nützung der oo« Lande pl botenen Culturpflegemittel, namentlich der iia»l Beilage zu Nr. 81. ^otitische Wundschau. Sitzung der Deutschen ^otkspartei. Mit Rücksicht auf die Emberufunq de« Reichsralhes sind die Mitglieder deS Verbände« der Deutschen Volkspartei für den 16. d. um halb 3 Uhr nach» mittag« zu einer Verbandtsitzung einberufen worden. Am selben Tage um 10 Uhr vormittag» findet eine Bo'standSsitzung der Deutschen Volkspartei stau. Beide Sitzungen werden im Clublocale ab» gehalten. Z»ie AückKeßr bes österreichische« ßhiua- geschwaders. Drei Schiffe de« öfterreichisch-un-gartfchen Geschwader« „Kaiserin Elisabeth". „Zenta" und „Leopard' sind au« den chinesischen Gewässern nach einjähriger Abwesenheit Dien«tag nach Pola zurückgekommen. Die Besatzung der Schiffe, vor allem der „Z'ttta', hat bekanntlich trotz ihrer ge» ringen Anzahl an allen militärischen Acttonen, die der chinesische „Krieg" überhaupt Hervorries, theil-genommen: an der Erstürmung der Tiku-Forts. an den Kämpfen in Tientsin, an der Eroberung der Peking-Forts. Von der .Zenta' war auch die Abtheilung der Marinetruppen entnommen, die vn der Vertheidigung der Ges^ndfchuflen iheilnahm. Da« heimkehrende Geschwader wurde am I.d. M. im Haf?n von Pola mit aller Feierlichkeit em-pfangen. Zu seinem Empfang waren die gesammte Garmson und alle militärischen unv politischen Be» HSrden ausgerückt. An Bord de« Flaggenschiff «. der „Kaiserin Eilasabeth", begaben sich der Marine» eommanidant Spaun, um da« Geschwader im Namen de« Kaisers, und der Corp«commandant Succovaiy. »m e« nm Namen de« KriepSmimster» zu begrüßen. Wa« übrigen« auch «inen Menschen, der an mili» lärifcheni Festen weniger Antheil nimmt, interessieren kann, istt, das« die Mannschaft.» der Schiffe gesund heimkehiren und, so viel man wenigsten« bisher er» fahren bat, von keiner Seuche heimgesucht wurden. ZLititSr «ach Angarn. In Ungarn fanden bekanntl >ch jetzt die ReichSrathswahlen statt, wo e« sehr lustig zugieng. Mit Bestechunn jeder Art suchte jede Pairtei i'zren Eandivaien burchzudringtn. und wo da« Geld nicht hilft, wurde Gewalt angewendet, so das«! eingeschlazene Schädel, Raufereien und Todischltäge bei derlei Gelegenheiten nicht« Unge» wohnlich^« sind. Bezeichnend in dieser Hinsicht ist ja die Aniwort, welche ein ungarischer Korie« (Wahlmiacher) gab, al« man ihn sragie, wie sein« Partei ihren Candibaten burchgebracht hob«. «Tekinteetes nuram, gonz gut, bloß ain Haxel ser Wahlakt im Pinczehelyer Bezirke, wo da« Militär ou« Nothwehr von ver Seilenwaffe Ge» brauch i machen musSie, fu«pendiert un» in dem Sironibaaer Bezirke für uugiliig erklärt.' — Ra. also, wenn« in Ungarn die Todten nicht haufenweise liegen, gwhi'« ganz .ruhist und würdig' zu. Da« Ergebnis,« der Wahlen liegt nunmehr auS allen 503 Bezezirken, in welchen bisher gewählt wurde, vor. Jn)n 262 Bezirken siegte die liberale Partei, in 20 oioie Volkspartei, in 75 die Kossuih-Fraction der Unalllbhängigkeitspartei, in 9 die Ugron-Fraciion. UeberdieSe« wurden l I Parteilose. 5 der Nationali-lätenpartrtei Angehörende und 1 Demokrat gewählt. In 23 i Bezirken sind Stichwahlen erforderlich, in zweien w wurde die Wahl suspendiert. . Ms Stadt und Land. T»d«desfille. Unseren Mitbürger Herrn Rechts» anwal» Z Dr. August S ch u r b i hat ein herber Ver» lust betroroffen, indem am Sonntag, den 6. d. M. seine MÄutter, Frau Wilhelmin« Schurbi im Alt.r vor?on 75 Jahren nach längerem Leiden ver» schieden ii ist. Die hochgeachtete Frau wurde Dienstag Nachmittiltiag unier massenhafter Betheiligung der Bevölkermrung Cilli« zur letzten Ruhe bestattet. — Im Laibacher Garnifonsfpital starb am 4. d. der Hauptmann 2. Cl. im Jnfanterie-Regiment Nr. 95, Herr Johann R. v. G u g e n m o ß. ein Ctllier von Geburt. Derselbe hatte seine Dienstzeit von der Cadettenzeit an bis zu feiner im November de« Vorjahres erfolgten Ernennung zum Hauptmanne im krainischen Jnfanterie-Regiment Sir. 17 ver» brach». Die Leiche wurde nach Cilli überführt und hier zur letzten Ruhe bestattet. Ära», Schi»i»ger f. Sonntag, den 6. Oc» tob«, wuroe Franz Schöninger unter zahl» reicher Betheiligung aller jener, welche ihm durch Verwandtschaft und Freundschaft näher gestanden, zu Grabe getragen. Von der Liebe, die dem Ver» ewigten von allen Seiten war. zeugte die Fülle von Kränzen und Widmungsfchleifen von den Ver» wandten, Freunden und seinen Schülern. Wir konnten unsere Rührung nicht bemustern angesichts des stillen, aber furchtbaren Schmerzes der aliea Mutter, die ihren kränklichen Sohn mit so viel Liebe und Opfermuth ausgezogen, um dann im hohen Alter ihren Liebling in die Grube senke» zu sehen, während seine Gattin, mit doppelt,m Bansten der Zukunft entgegensehend, schwer krank darnieder» liegt. — Franz Schöninfter wurde im Jahr» 1866 zu Judenburg in Steiermork al« der Sohn eine« k. k. Gericht«adjuncten g, boren und besuchte, nach» dem die Eltern da« Talent ihres Sohnes zutage treten sahen, die Akademien der bildenden Künste zu Wien und Karlsruhe. Wie Schöninger für alles Gute. Edle und Schöne begeistert war, das spiegeln seine Werke wieder. Seine Porträts weisen die zartesten Charakterlinien und frisches, warmes, lebend. » Fleisch, helle Augen und ungezierte Haltung, seine Landschaften zeigen un» die ungeschminkte, darum um so schönere Wahrheit, seine innige, au» dem Herzen quellende Liebe, fein zarte» Verständni« für die von vielen so achtlos gesehenen Schön» heilen in Gotte« freier Natur. Wir betrauern in Schöninger aber nicht nur den wahren Künstler, sondern auch den wahren treuen Freund, den wahren und aufrichtigen Menschen, der au» feinen Gesinnungen und Gedanken nie ein Hehl gemacht und stet» nur da» beste erstrebt und gewollt hat. Und wenn wir da» herbe Geschick auch über uns ergehen laffm müssen, so wollen wir nicht klagen, aber auch Sclininqer nicht vergessen. Aamilienvachricht. Herr Ernst Lichtenegger. k. k. Ingenieur IN Cilli, hat sich mit Fräulein Frida R ü p s ch l, Tochter de« hiesige» Privat» wanne«, Herrn Ernst Rüpfchl vermählt. Theater«achrtcht. Sicherem Vernehmen nach ist Herr Dtrecior RoUmann gestern Nacht mit dem Schn.llzuge nach Wien gefahren behuf« Schaffung eine« vollwertigen Ersatzes für Frl. Louis? Körner, welche in Graz derart schwer erkrankt ist. das« sie laut Ausspruch des behandelnden Arztes circa zwei bis drei Monate ihrem Berufe fern bleiben muss. — Folgende Novitäten sind für den ersten Monat in Aussicht genommen: „Auf der Sonnenseite', „Sprechen Sie mit Mama", „Die Herren Söhne", „Flitterwochen", „Die Geyer-Wally", „Die Schrö. derischen". .Au« dem Herzen heraus'. „Das Huf» eisen de« Glucke«', „Platz den Frauen". »Leon» tinen» Ehemänner' und „Die Zwilling«schwester' Die Direktion betont in ihrem Programm, dass sie an den drei Wochrn'pieltagen jeden Abend eine Novität zur Darstellung bringt (Sonntags eine Re-prise) und dass keine Novität an Wochentagen zur Wiederholung gelangt. Alles Nähere brinqen die Tageszettel. — Ueber Herrn Direktor Rollmann, welcher als Darsteller in der österreichischen Bühnen-welt eine hervorragende Stelle einnimmt und in sechs der angeführten Bühnenwerke die Haupt, rollen inne ha», liegt un« die Kritik anlässlich seines Gastspieles in Luxemburg vor: „Durch da« Gastspiel de« Herrn Alexander M. Rollmann vom Wiener Volk«theater al« Franz Moor in Schillers Räuber wurde un« die Bekanntschaft mit einem äußerst interessanten Künstler vermittelt. — Eine mächtige, dabei doch elegante und geschmeidige Bühnen-erfcheinung, unterstützt durch ein sonore«, modula-tionssähige« Organ, start prononcierte Sprechweise, welche zwar den Süddeutschen nicht verleugnen kann, besonder« au«druck«volles Mienen- und Augenspiel, sind die Requisite, mit welchen der geschätzt« Gast die Hörrr im Sturm« eroberte und schonung«lo« bi« zum Schlüsse in feinem Banne hielt. E« war nicht da« Bravourstückchen eine« wandernden Vir« luofen, eS war die Meisterleistung eines vorzüglichen, denkenden Schauspielers. Geschmeidig und servil, stellenweise galant und voll Bonhomie. streng mo-dern aufgefafst und durchgeführt, im vierten Acte zur gigantischen Höhe wachsend, dabei niemals die Grenze des Gefälligen überschreitend, versetzte er den Recensenten in die angenehme Lage, die Feder des Krilikers der Ruh« und sich ganz dem Genusse hin» geben zu können. Der Herr Großherzog, welcher der Vorstellung bis zu« Schlüsse beiwohnte, ließ dem Gaste durch den Direktor seine allerhöchste An» erkennung ausdrücken'. — Die Preise der Plätze sind folgendermaßen festqefetzt: Große Log« K 8-—, kleine Loge K 7-—, Ba'konsitz K 1 80. Eperrsitze 1—60 K 1 40, Sperrsitze 61—118 K 1 20, Sperrsitz auf der Gallen« K —80. Log«»-Eintritt K 1*—, Stehparterre K —80, Siudentrn und Militär X —'50, StehqaLerie K —*40. Sekbstmord Dien«iag vormittag« hat sich die 22jaimae Kellnerin Anna Pirz au« G-az, welche in einer htesig-n Gastwirtschaft feit SamSiag im Dienste stand, aus unglücklicher Liebe erdängt. DaS unglückliche^ Mädchen war von ihrem Liebhaber in Graz im Stiche gelassen und von ihren Eltern wegen ihres Fehltrittes ve> stoßen worden. In der verzweifelt«» Stimmung brmächiigt« sich d«r Un-glücklichen eine tiefe Schwermuth, in drr si« bereits viermal an ihr Leben Hand anlegte. Sie wuide jedoch von ihren gegenwärtig.» Dienstgebern, die sich ihrer liebevoll angenommen hatten, jedesmal an der Bollbrtngung d.< Selbstmordes verbinde«. Als sie nun zum fünftenmale den Tod suchte, war da« Einschreiten der W'r sleule leider schon zu spät. 3>U Mirgermeisterwahk i« Sicher« findet heute Donnerstag um 9 Uhr vormiiiag im Ge-»eindebause zu Tüchern statt. Schade«fe«er ta Z>resche»dorf »ei Kilki. Sonntag, den 6. d. M. würd« dt« Feeiwilllue Feuerwehr Cilli auf privatem Wege von dem AuSbruche eines Schadenfeuer« in Dreschenborf bei Cilli verständigt. In kürzester Zeit nach der Alarmierung war genüftead viel Mannschaft für zwei Löschzüge am Sammelplatze erschienen, aber wegen mangels an Pferden konnte ein Zug unter dem Commando de« Sieigerzugssührer-Stelloertrete»S Wallenschag erst nach geraumer Zeit zum Branvorte abrücken. Auf der Straße kamen dem Löschzuge »ach der Reih« drei Radler — der letzt« d«r Haupt-«ann-Stelloertreter der Sachsenfelder F«u«rwehr — mit der Nachricht entgegen, dass die Ctllier wieder umkehren könnten, weil schon „Alles gerettet" wäre. Der Herr Hauptmann-Stell» Vertreter der Sachsenfelder Freiwilligen Feuerwehr, welcher im Gegensatze zu seinem elenden Deutsch und zu seiner Besinnung merkwürdiger Weise eine tupisch preußisch Mütze trug, wollte duichau« die Cillier nicht am Brandplatze haben und äußerte, die Spritze halte im Anfange zwar nicht rech^ „convenirt", sie hätlen da« Feuer aver schon vewäliigt. Erscheint es schon eiftenthümlich, ^«s eine Feuer-wehr die andere an der Erfüllung ihrer Pflicht zu hindern verntcht. so erfcheint es noch eigenthümlicher, dass sich zu diese« wenig edlen Zwecke der Com-Mandant einer Wehrmannschast vom Brandplatze «nts«rnt, wo er doch wohl am nothwendigsten wäre. Anlässlich des großen Brandes in Oder-Birndaum wurde es s«it«ns der Feuerwehr Sachsenfelo gleich-fall» versuch», unser« Bohrmannschaft zurückzuhalten. Aber so wie damals ließ sich unsere Feuerwehr in ihrem treuen Pflichtbewuistfein nicht betnen unl :ilte dem Brandpl»tz« zu, wosel- st si« f«i,«n konui«, dass ihr« Anwesenheit doch noch nöthig fei und M« der Brand bei dem herrschenden Winde noch immer gefährlichere Dimensionen annehmen könnte. Mti ge-wohntem Eifer gteng unsere wackere Feuerwehr» Mannschaft an die Arbeit un» dies mit umso mehr Erfolg, al» dte Cillier Landfahrspritze im Gegensatze zu der Sachsenfelder ausgezeichnet „conveniene"; der Feuerherd blieb aus die abgebrannten zwei Wohn» und 3 Wirtschafisobjecte beschränkt und die Gefahr erfchien von den zahlreichen um-liegenden e«inent fruerpefährlichen Objecten ab-gelenkt. Die Cillier blieben tn ihrer Beharrlichkeit und Gründlichkeit noch am Brandplatze, während die Sachsenfelder schon längst zu Muttern und zu ihrer wartenden Suppe abgefahren waren; da loderte es in einer Ecke des ersten Brandobjectes wieder hell aus. Als auch diese Flamme unter» drückt war und von einer weiteren Gefahr über-Haupt nicht mehr die Rede fein konnte, zogen die Cillier Feuerwehrmänner, bealeitet von den herz» lichsten Dankesworten des Bürgermeisters und des GroßtheileS der Bevölkerung wieder ab. Wir müssen hier trotz unserer einleitenden Bemerkungen voll und ganz anerkennen, dass auch die Sachsenfelder nach Möglichkeit ihre Pflicht gethan haben, ganz besonders ober verdient die bäuerliche Bevölkerung von Drefcheneorf unein» geschränkte Anerkennung für ihr, wahrhas« auSqe» zeichnete und opferwillige Haltung. Unverdrossen und unermüdlich arbeitet«» die wackeren Bauern und Mädchen an den Spritzen und nicht das leiseste stänkende Wort wurde den Cilliern nrtit i>i für rr» Seite 2 .V-«»fch- B»cht" Nummer 81 braucht. Andere Orte mit slavischer Bevölkerung können sich an der braven Hallung der Dreschen« dorser ein Muster nehmen. A« die löbliche Zteamtmschaft von ßilli. Die in der vorigen Nummer diese« Blatte« ange-kündigte Versammlung aus Grund des § 2 de« Verein«gesetzeS. in der gegen die geplanten Zoll-erhöhungen Stellung genommen und beschlossen werden soll, welche Schritte in dieser Angelegenheit zu unternehmen seien, findet heute Donner«-tag, den 10. October, u« 81/, Uhr abend« im Hotel Elephant statt. Ztri«de in Krai». Am Sonntag sind in Kram da« Dorf Podbukovje bei Obergurk im Bezirke Litlai mit 39 Häusern und da« Dorf Ober« d o r f bei Reifsitz abgebrannt. Marktbericht. Der Auftrieb am 2. October b. I. betrug 1263 Slück u. zw.: Pferde 130, Ochsen 333, Kühe 240, Jungvieh 210, Schweine 3S0. Der Abtrieb gestaltete sich infolge de« regen Besuche« auswärtiger Käufer recht lebhaft und rollten größere Mengen ab, nach: Pergine (Süd Tirol), Groß-Florian. Zwittau in Mähren (3 Waggon). Pola. Deulfch-Land«berg, Graz. Groß-M.serilsch in Mähren (1 Waggon), Salz-bürg (2 Waggon), Wien, Puntigam, Marburg. Nächster Schweinemarkl am 9. October, Großvieh» und Schweinemarkl am 16. October. Weiler« werden in diesem Monate noch zwei Schweine» Märkte, u. zw. aui 23. und 30. d. M. abgehalten. Der Besuch dieser Märkte wird auswärtigen Käufern auf das beste empfohlen. Wegen Ileberfülle an Stoff musste« mehrere Aufsätze, politische Rachrichten und Berichte ans Stadt und Land für die nächste Mummer zurückgestellt «erden. Das Localmufeum ist »äbrend der Ssmmermonate täglich von 9 bi» IS Air geöffnet Aie KintrittsgeVür betrügt 20 Keller. Alle Hesinnungsgenollen und Arennde unseres Alattes werden gebeten: 1. Ans neue Abnehmer vnd Kreunde ju-jnföhren. 2. Ans Anschriften für ?rolese»d»«ge« ausjugcvcn. 3. Ztnsere Zeitung für diesen oder jenm Krennd V« Aahr znr ?robe »« bestetlen. 4. Keleleue Kammern nicht wegzuwerfen, sonder« dieselben, mit einer 3 Keller-Marke »ersehen, »« beliebige AeS»««te za senden, d«-mit sich unser Leserkreis verdopple. 5. Aeim Aesache von Hast- und Kaffee-Häusern vvsere Zeitung zu verlangen vnd de« betreffenden Wirt zum Aezage derselbe« z« veranlasse«. k. Heschästsleute und Handwerker behufs Einschaltung »on Anzeige« a«f unser Alatt aufmerksam z« mach.». 7. Ziei Einkäufe« und Aekellunge« die in ««fern» Blatte angekündigte« Heschäfte ia erster Hteiße za berücksichtigen «ad za Vesachea. 8. Aas voa allen wichtigere« Aorkomm-»issen i« persönlichen, Kereins- und öffentlichen Angctegcuöeiten knrze Mittheilung darüber zn machen. S. Z>ie Aezngsgebüren pünktlich an uns einzusenden. 10. Anser Alatt auch in jeder »«deren Beziehung werkthätigst z« »aterstütze» und stch i« alle» völkische» A»g clegcnki-ite» vertraae»»-voll »« uns za wenden- Frene um Freue! &■ des „Deutschen Schul- ■j: \®rUlllltri Vereines" uud misereS EchutzvereiueS „Südmark" bei Spieler und Wetten, bei Festlichkeiten n. Testamenten^ sowie bei unverhofften Gewinnsten! ,LoS von Rom" Bew egung! „protestantische Klngblätter" können von Interessenten kostenfrei bezogen werden durch Karl Ära««'» Verlag, Leipzig. Darf ein junges Mädchen eine Liebeserklärung machen? DaS ist die Frage, mit der man sich jetzt in Amerika beschäftigt. Sie ist dadurch actuell ge« worden, das« «ine Mis« Lulu Bowlin. die heute Mr«. Biclor ist, sie in sehr entschiedener Weise bejaht hat. Mit 16 Jahren hatte sie sich in den Kopf ge» fetzt, nur einen Mann zu heiraten, den sie lieben würde, diesen aber auch um jeden Prei«. Sie war sehr schön, sehr reich, ihre Großmutter hatte ihr die Kleinigkeit von 100.009 Dollar« vermacht —, sehr intelligent und folglich auch fehr unabhängig. Ihr Vater, ein Rentier in Hopwood in Pensyl-vanien, ließ ihr jede Freiheit. Natürlich machte ihr die ganze männliche Jugend von Hopwood den Hof, aber bei Keinem hatte ihr Herz gesprochen. Endlich erschien der Manu ihrer Wahl. E« war ein Akrobat. Mis« Lulu sah ihn eine« Abend» im Hippodrom, und sie war sofort entschieden: dieser oder keiner! Aber als sie am folgenden Morgen den Mann aufsuchen wollte, hatte er bereits mit feiner wandernden Truppe die Stadt verlassen. Aber daS Bild des Akrobaten blieb unvergänglich in dem Herzen der schönen Lulu. Vier Jahre lang trauerte sie um den verschwundenen Geliebten. Unter-dessen hatte Mr. Biclor, wie daS in Amerika öfter geschieh», feinen Beruf gewechselt. Er wurde Agent eineS großen Hause« in Unionlown, einer Nachbarstadt von Hopwood. Als nun Miss Lulu eine« Tage« Unionlown besuchte, bemerkte sie ihren Geliebten auf der Slraße. Sie folgte ihm heimlich bi« zu feiner Wohnung, sandte ihm dann einen Eilbrief, indem sie ihm ihre Liebe gestand und ihn bat, sie noch am selben Tage zu besuchen. Der junge Mann war sehr überrasch», kam aber trotz« dem, und in einer Ecke deS Salon« im Hotel wiederholte ihm Mis« Lulu, das« sie ihn liebe und „den innigsten Wunsch hätte, seine Frau zu werden". Mr. Victor war zuerst ein wenig perplex, aber die strahlenden Augen de« schönen jungen Mädchen« entflammten bald auch sein Herz, und zwei Wochen später, an einem der letzten Sonntage, wurde Mis« Lulu Bowlin Mr«. Victor. Natürlich wurde die junge Frau sofort von Reporter» überlausen, und die Theorien, die sie diesen auseinandersetzte, stehen nunmehr zur DiScussion. „Ich hatle mir fest vor. genommen." erklärte sie. „wenn ich einem Manne begegnen würde, den ich lieb gewänne, ihm ohne weiter« meine Liebe zu gestehen und ihm zu sagen, das« ich von ihm geheiratet zu sein wünschte. Man wird mir vielleicht den Vorwurf machen, da?« ich unbescheiden bin; aber bin ich denn wirklich schäm-loser al« diese Fräulein, die in den Ballsälen. in den Bädern, überall, wohin si« gehen, und zu Hause nichl« andere« thun, al« ihre Angel nach einem au«-werfen? Ich bedauere diese unglücklichen Mädchen, denen eine sogenannte gute Erziehung eine falsche Bescheidenheit auferlegt. Ich habe umsomehr Mitleid mit ihnen, als mehr al« eine, die den un-schuldigen Blick und die reservierten Manieren hat, die Nächle schlaflos zubungt, indem sie die Mittel sucht einen Mann an sich zu fetten. Sie gelangen auch an ihr Ziel, wie Fischer, die im Besitz aller Hilfsmittel ihrer Kunst sind, von einem Platz zum andern springen, Bewegungen nach rechl« und links, Angriffe und Finten machen und all.« die« nur, um vor den armen Fischen zu velbergen, das« dieser kleine Bissen, der so verführerisch aussieht, einen Angelhaken verbirgt. Wenn eine Frau einen Mann liebt, so ha« sie da« Recht e» ihm zu sagen. Eine rechtschaffene Frau wird die Gattin de« ManneS, weil sie ihn liebt, und wenn sie ihn liebt, will sie ihm auch helfen. Ich bin reich nnd d.ihalb wird mein Galle meinelwegen keine Geldsorge haben. Aber wenn ich auch keinen Tollar Halle und nur gesund wäre, hätte ich dasselbe Rechl, mich ihm anzutragen. Man mus« bei eil s in, Glück und Unglück mit dem Gallen zu theilen. Natürlich wenn ich trank wäre, hätte ich nicht da« Recht ge« habt, einem Mann einen Anlrag zu machen, aber Sie sehen, nicht wahr, daf« es mir ganz gut gehil* Al« die junge Frau dies sagte, lächelte sie und warf «neu koketten Blick in den Spiegel, der da« Bild ihrer hübschen glückstrahlenden Gestalt zuiück-warf . . . Nur also frisch daraus loS, jede Jungfrau wähle selbst ihren Mann, denn in Herzkn«angelegen-heilen hat die Frau dasselbe Recht wie der Mann. Vermischtes. „1?est in Neapel" Sitzen da zwei polnische HandeKjuden im Elsenbahnwagen und fahren alle Beide 1 ach Moskau, der eine hat sein Leitblatt da« „Grazer Volk«b!att' in der Hand und ließt: »Pest in Neapel'. «Gott der Gerechte. Aron. kannste «t nich sogen, wa« ist Pest in Neapel?' — ,9k Gott der Gerechte. Kohn, Pest in Neapel i« gras so viel wie «Venedig in Wien"." Per Nationalitäten lireit — i« Ki>»i Da« ist da« Allerneueste, wa« die Herren Tschech» »u Tage gesördert haben. Der Himmel dehnt»? fortan ausgesprochen tschechische und auSgespnch» deutsche Heilige und wenn diese beiden Gruppe» Sa Menschen aus Erden nicht ein gute« Beispiel gew und sich um de« lieben Himmel«frieden« willei v» tragen, wird der liebe Gott in die Lage versitz werden, irgnd einen zufriedenstellenden Sprach» erlas« für die himmlischen Reiche zu erlasse«. U Anregung de« Oderforstcommissär« Herrn S»»b!t stellte nämlich eine tschechische Jagdgesellschaft » Großlatein am vorigen Sonntag im dortigen ffialk ein Bild de« heiligen Eustachiu« al« Schutzoat« der tschechischen Schützen auf. Ein Olmützer Tschech» blatt macht dazu die folgende köstliche Bemnkiiq: ES ist die« die erste Jagdgesellschaft in der ischch, fchen Welt, welche ihren eigenen tschechischen 3*^ patron haben will, damit sie nicht immer ia deutschen Heiligen Huberlu« al« Patron au«dorg» mus«. Ob sich der heilige Hubertu« darüber ttäata wird, wissen wir nicht, aber so viel wisse» m. das« e« um unseren nationalen Frieden gut bef>«» wäre, wenn e« zwischen un« keine weitere» % serenzen gäbe, al« die Verschiedenheil ver ber gute Z>e«tsche. Ein junger ElM Namen« Zink, der al« Matrose auf dem fort» schiffe .Hohenzollern' dient, war gelegentlich fe Anwesenheit de« russischen Kaiser« in Da»zig ^ persönlichen Dienstleistung beim Ezaren au, Schiffe bei Tische befohlen. Er durste dem Czi Cigarren reichen, wobei er von diesem gefragl woher er sei. Auf die Antwort: „AuS dem ßlfofl sag»e der Kaiser: .Da sind Sie wohl ein FraiiM Zink erwiderte: „Nein, Eure Majestät, ich b>» 1 Deutscher I* .Nun, dann bleiben Sie al« auch immer ein guter Deutscher!" war die Am, de« Czaren. Hierauf hatten die Malrosen wettrudern, wobei Zmk den ersten Prei« Zink wurde nun wieder zum Kaiser Nikolai! fohlen, der ihm mit den Worten: .Da« ist ja l gute Deutsche!" den Verdiensto« Mahnung: „Tragen Sie ihn slellj Ehren!" Die Franzosen dürsten voa der forderung de« Czaren an den jungen Elsüssn. möge auch immer ein guter Deutscher bleibe»,! sehr erbaut sein. £i« fetter Ztiffe« Von einem Miß da« de« tragikomiichen B.igeschmack« nicht entfo wurde, der „Danz. Zlg.' zufolge, ein La»d» au« dem Allenftetner Kreise betreff-n. Er sür ein Pferd 500 Mark gelötl und dafür Fünfhundertmarkschein erhalten. Zu Hause er dem Hau«gestno», da« noch nie einen.3» gesehen hatte, vie ReichSbanknole. Plözl>ch einer der Knechte, die gerade bei Tische saßm.! Schein au« Versehen in die dampfende Fleisch» fallen, zog ihn aber schnell herau« und " 'on in die Lust. Ein großer Hund, der all-1 wegunzen de« Knechte« beobachtet halle, sch» zu und verschlang zum Entsetzen de« Stützn« „fetten Bissen'. Wir machen ««sere geehrte» Leser xä \ Inserat der Uhrenfabrik und Exportfirma K 0 nrad in Brüx (Böhmen) aufmerksam mit 1 pfehlen den Bezug der von der genannte» F gestellten Waren, deren Güte sowohl durch silberne AnSstellungSmedaillen al« auch durch L Solde« und de« Silber«, sowie auch für tich verläs«llchen Sang. Reich illustrierte Prn«°t werden auf Verlangen grat!« und frank» «rswK Eingesendet. Bitte die heutige Coraclpfl Annonce: = zu beachten. Nummer 81 quisili'chen Schulen die wirtschaftlich« Zukunft ihrer Kinder sichern und au» einem friedlichen GesichSstSverkehre mit den deutschen LandeSge-nossen die größten Vortheile ziehen. Mit Rück-ficht auf die erwähnten deutschfeindlichen Be-strebungen ist ti daher nur eine Pflicht, aller betheiligten Facioren der Erhaltung de« deutschen Besitzstande« im Unterlande da« für-sorglichste Augenmerk zuzuwenden und inSbe-sondere 1. dafür Sorge zu tragen, das« bei den Behörden und Aemter-, in Untersteiermark deutsche Beamte in angemessener Zahl angestellt werde», damit 2. den einer zweckmäßigen Am-lierung hohnsprechenden Sprachspielereiein ein« zelner Hetzer ein Riegel vorgeschoben werde; 3. da« deiche Schulwesen im Unterlande wirk« sam zu söt^.rn und jeden Angriff gegen dasselbe energisch zu-ückzuweisen; 4. die Gründung von slovenischen Agitationslehranstalten mit allen ge« setzlichtn Mitteln zu verhiadtrn; 5. die Erhaltung der deutschen Studentenheime in Cilli, Pettau und Marburg als Pflanzstätten eine« deutschen Beamtennachwuchle« nach Kräften zu fördern; 6. der sinnwidrigen Auslegung de« Bezirkaver-tretung«gk'etzt« i« Untersteiermark durch Er« Wirkung der canc ion der „Lei Stallner" ein Ende zu machen; 7. die cltnult» Consumoer« «ine strengsten« zu überwachen, damit die gesetz-lichen Bestimmungen über die Erwerb«- und WirtfchafiSgenossenschaflen nicht umgangen wer' den und insbesondere diesen Coosumvereinen jene Steuerbegünstigung zu entziehen, dank welcher sie gegen die Kaufmannschaft eine Schmutzconcurrenz betreiben können. Um den Zusammenhang deS steirischen Unter« lanse» mit den übrigen LandeStyeilen zu festigen, ist die Durchführung der wirtschaftlichen For-derumgen de« Unterlands eine unabweitliche Noilzwencigkett. Solche Forderungen sind: a) Durchfudrunn t>er Flußregulierungen; d) Ausbau des miterfleinschen BahnnetzeS und Nutzbar» machung der bestehenden Landesbahnen für die Bedmüniffe d.S BerkehrcS; c) Förderung des imterHeirischeit Weinbau««, unter anderem durch die Erhöhung de« jährlichen Beitrages für un« verzim«iich» Darleihen, und Schutz desselben gegen die mugarifche und italienische Concurrenz; d) Eindämmung de« Zwischenhandel« für die Pro-ducte: der Hopsen- und Obstculiur. durch Er« richtuing ev»e« Hopsenlagerhause« und einer untercheirischen Odsto«rwertung«stellk. Die Ber« samtmelien stlttn, getragen von der sesten Ueber« zeugmng, das« ein einige« Vorgehen aller deutschen Kreist de« Landes im nationalen Interesse un« bediniyt nothwendig ist, in die Demfche Volk«-pariert daS vollste Vertrauen und erwarten von diesen die Durchsetzung der obangeführten For« derumgen.* Hirerauf sprach Abg. Dr. H o f« a n n v. W e l-lenhotf über gewerbliche Angelegenheiten und Pro« sesior Wr. Anton (Graz) über die geistige Er-liehung; unsere« Volkes und den vornehmlichsten Träger Derselben, den Deutschen Schulverein. Drr. v. D e r s ch a 11 a schloss den Parteitag mit den Wovrlen: „Mögen die Anderen senken, wie ich und Siae all»! Da« wünsche ich im Interesse d?S deutschen« Volke» und schließe den Parteitag der ftmtictettn Volkspartei mit einem kräftigen Heil!* Verttranensmünnerversammlung der j Deutschen Untersteiermarks. Zui»r Erörterung über die naiionale Organisation im Untemlande versammelten sich am SamStag abends in« Casifmo zu Marburg an 100 Vertrauensmänner au« de»n deutschen Orten Untersteiermark«. Die Bersammmlung nahm einen sehr schönen Verlauf, mi? wioic wollen zu ihrer allgemeinen Würdigung nur daiarauf hinweisen, daf« die flovenische Presse un?r dieie Ergebnisse dieser Tagung recht — stutzig g vorderen ist. E» handelte sich um die Anbahnung einer eningereü deutschen Organisation in Untersteier-mark ohihne Rücksicht auf die Parteizugehörigkeit und »>m die öEiölterung über die Ausbringung der Mittel zu einer er Parieicasse („unterfhtrifchec Wehrschatz"), uu» welalcher u. a. der wackere „Siajerc" eine weitere Forv rurunl? und Autgestaltnng erfahren könnte. NaiachS-m H rr Bürgermeisier N a g y die Ver« sammeltest«! begrüßt hatte, wurde Herr Bürgermeister O r n i g g zum Vorsitzenden gewählt, welcher auf die Beöeutunung des Tage« hinwies. Hieiierauf besprach Rechtsanwalt Dr. Edwin Amdrorositsch die Lage der Deutschen Unter-Neiermanarl«. Bezüglich der Städte, Märkte und Lantgememe'nden herrschen da große Verschiedenheilen. Mardursurg befinde sich in der angenehmen Lage, ein« ..z!e«!fche M-cht- deuische Majorität zu besitzen, und stehe noch immer güi.sttg da. Schlimmer stehe e« mit Cilli. wo die Landbevölkerung national erzogen werde. Auch in Peiiau entwickle sich eine starke slovenische Pro-paganda. Auch stori wer!'« o e Bevölkerung slavisch erzogen und seh« ia dem Deutschen den ärgsten Feind. Rann. Frieda», Luttenberg. Windischgraz und Windisch-Fe'stritz seien gefährdete Punkte. ES koste große Muhe und Op°er, dort da« Deuisch« thum zu erhallen. Hand in Hand mit dem Kampfe um die Bezirksverireiungen gehe auch der Kampf um den Bezirk«fchulrath. Die Slovenen seien national besser organisiert al« die Deutschen; die natürliche Organisation liege in der Geistlichkeit. Auch der slovenische Lehrer bekenne seine Nalio-nalität. Nun habe sich noch eine neue gefährliche Kampsorganisalion entwickelt, die Consumoereine, welche die deutschen Kaufleute schädigen, e« bedürfe großer nationaler Kraft, um diesen Vereinen den wirtschasilichen Boden zu entziehen. Die Slovenen leisten in nationaler Kleinarbeit mehr al« die Deutschen. Die Slovenen finden eine kräftige Unterstützung im erbitterten Kampf« gegen die Deutschen bei den Clericalen. Die Erziehung der Slovenen in der Schule sei bedeutend mehr national al« bei den Deutschen. Der Redner habe in ver-schiedenen stovenischen Lehrbüchern, welche an den Mittelschulen in Untersteiermark eingeführt sind, ge« funden, wie die slovenische Jugend zum Fanaii«mu« erzogen werde. Der Redner verweist dann auf den wirtschaftlichen Kampf der Pofojilnica« gegen die Deutschen, erstere wollen die ganze Landve-völkerung für sich gewinne». Um dem entgegen« zutreten, müssen auch die Deutschen eine kräitige Gcgenor^anisation schaffen und in nationaler Arbeit mehr leisten und sich reger belhätigen. Worte be-sonderer Anerkennung widmeie der Resner dem „Ztajerc" und empfiehlt denselben der wirksamsten Unterstützung. Die Deutschen Untersteieuuark» müs«ten fest zusammenhalten und sich kräftig für ihre Forderungen einsetzen, damit sie auch zum Ziele gelangen. Der Redner verweist auf die slovenische Organisation, welche sich in Untersteier entwickle. E« müssen von den Deutschen ebenfalls eine Anzahl Vertrauensmänner in Städten, Märkten und anderen Orten eingesetzt werden, nicht etwa um sich von der Parteileitung abzusondern, sondern um derselben Vorschläge zu ertheilen und von ihr die nöthigen Entschlüsse zu holen. Der Redner hoff«, das« die Berathungen von Erfolg gekrönt sein werden, um den Slovenen und Clericalen kräftig gegenüberzustehen. (Beisall.) Herr Direktor Schmid bemerkt, daf» die deutsche Schuljugend von slovenischen Lehrern anli-national erzogen werde. Abg. Dr. Wolsfhardt empfiehlt die Schaffung nationaler Kanzleien in Wien und Graz, hebt die Verdienste des „Siajnc* hervor und erörterte di« einzelnen Punkte der nationalen Klein-arbeit. Er beantragte, dass die Wahl der Ver-irauenSmänner durch die einzelnen deutschen Ge-meinwesen vorzunehmen sei. Sie seien von den Bürgermeistern von Cilli, Pettau und Marburg zu einer constituierenden Versammlung emzuverufen, in welcher alle weiteren Fragen zur Erledigung ge« langen sollen. Herr Franz Girstmayer empfiehlt den Ab« geordneten, sich auch den wirtschaftliche» Fragen zu widmen. Abg. Dr. Po mm er betont die Nothwendig« reit, die Bauern au« den Händen der slovetiischen VorschusScassen zu reißen. Bezüglich der Studenten-Heime empfiehlt er, sich mehr auf die Schaffung von Freiplätzen zu verlegen, waS durch Slatuierung höherer Prei«sätze für einzelne Zahlend« möglich gemacht werden könnte. Mit den slovenischen Dienstboten und Knechten solle man in erster Linie nur deutsch reden, damit wir e« dem slovenischen Volke zum BewusSsein bringen, dass die Sprache der Herren die deutsche ist. Dr. Pommer wendet sich dagegen, das« größere Bestellungen in Graz und Wien gemacht und die heimischen Erwerbs-leute dabei umgangen werden. Er empfiehlt die Anlage nationaler Flu» karten, um die Belastung und nationale Zugehörigkeit der einzelnen Grund-stücke ersichtlich zu machen. Wenn solche Flur« karten bestand«« hätten, hätte nach der Meinung deS Herrn Dr. Pommer der Narodni dom in Cilli nicht erstehen und der Eichenwald nicht in slovenische Hände übergehen können. (???) Der von Dr. Wolffhar dt beantragte Ver-trauenSmännerauSschusS besteht auS den Einbe-rufern deS Marburger TageS, nämlich den Bürger-meistern Nagq, Ornig und Gustav Stiger und den RechiSanwällen Dr. A m b r o f i t s ch (Pettau), Dr. G l a n t s ch n i g g (Marburg) und Dr. l Seite 5 Ernst Mravlag (Cilli). fowie den Vertrauensmännern de: einzelnen Orte. Di« Gründung d«r P«frrisse wird dem Vertrauen«vSnn?rau«schuffe übernimm. AI« s..S eigentliche Ergebnis de« S'bendS möch->en w.r Dt.t Antrag Oc« Herrn Dr. Gla >. lschnigg bezeichnen; derselbe bezweckt die Errichtung einer deutschen Laade« - Lehrerinnenbildung«anstalt in Marburg. Da« Land habe heuie nicht genug Lehrerinnen für deutsche Schulen, und so seien diese vieljach aus die Erzeugnisse clericaler Anstalten angewiesen, deren Einfluss auf die Jugend nur ein verhängnisvoller sein lönne. Wir begrüßen diese Anregung freudigst und hoffen, das» ver Landtag die Nothwendigkeit einer solchen Gründung würdign wird. Der Antrag Dr. Glantschnigg« wurde von den Herren Dr. Mally. Werksbesitzer Erb er und Schriftleiter Iahn wärmstenS unterstütz« und von Herrn Dr. Mravlag an, deutschen Partei-tage in RadkerSburg ausgenommen, wo er allge-meine Zustimmung hervorrief. Bemerkenswert ist. das« drr „Slovenec* über die VertrauenSmännerversamm-lung einen Originalbericht bringt. Ein aufdringlicher Waffe, der sich in die Versammlung einschleichen wollte, wurde von alldeutschen Ver» sammlungStheilnehmern hinausgeschafft. Trotzdem die Verhandlungen de« V ertr a u en S männertageS höchst nnvertraulich veröffentlicht wurden, ist der Kernpunkt dieser Verhandlungen unseren Gegnern allerdings nicht bekanntgegeben worden. Abg. Är. pommer vor seinen Wählern. Am 23. v. M. sprach Abgeordneter Dr. Josef Pommer in Rohitsch; der gut besuchten Ver-sammiung saß der Bürgermeister Herr Karl Ferschnig vor. Nachdem «r den Abgeordneten auf da« Herzlichste begrüßt hatte, erstattete Dr. Pommer in fast zweistündiger gemeinverständlicher Rede seinen Rechenschaftsbericht. Er gab zunächst eine kurz« Uebersicht über di« Thätigkeit des Ad-georbnetenhauseS während deS verflossenen Session«-abschnitte«. Einer besonders eingehenden Be-sprechung wurden die Regierungsvorlagen, be« treffend die Alpenbahnen und die Wasserstraßen, unterzogen. Hieraus wurde der groß n Zahl voll»-sreundlicher Anträge gedacht, welche Abgeordneter Dr. Pommer selbst oder mit ander«» Miiglitdtrn deS Verbandes der Deutschen VolkSpanei einge« bracht hatte. Da« Schwergewicht seiner Thätigkeit halle der Abgeordneten diesmal m ei« Dele-gation verlegt. Zum Schlüsse seiner üöerau« beifällig aufge-nommenen Ausführungen wies der Redner in ruhiger, leidenschaftSlofer Weis« an der Hand der stenographischen Protokolle veS Abgeordnetenhauses eine Reihe von Angriffen zurück, die von Seite deS Verbände« der Alldeutschen «ad namentlich von dem Führer dieser Gruppe, dem Abgeordneten Schönerer, in letzter Zeit gegen die Deutsche Volk«-partei erhoben worden sind, und forvene im Sinne de« Programme« seiner Partei nationale Eintracht und Duldfimknt. Herr Major v. Schlieben stattete dem Ab-geordneten im Namen der pensionierten Ossiciere und Officier«witwen und -Waisen den wärmsten Dank für dessen Eintreten zugunsten der genannten Kreise ab. Bürgermeister Ferschnig forderte die An-wesenben au», sich zum Zeich.n de« Einverständnisses mit den Ausführungen und dem Vorgehen des Abgeordneten Dr. Pommer, von den Plätze» zu erheben, und sprach dem beliebten Abgeordnete» daS vollst« Vertrauen seiner Rohiischer Wähler au«. Abgeordneter Dr. Pommer dankte in warmen Worten für die ihm und der Deutschen VolkSpanei erwiesene Ehrung. Zu Beginn der Versammlung war ein Telegramm von den HilsSbeamten de« Peliauer Bezirke» eingelaufen, in dem Dr. Pommer anläfSlich feines Erscheinen» in diesem Bezirke herzlich begrüßt wurde. 3-omiftk Rundschau. Zum Landeshauptmann von /trat« ist nach einer Meldung de» „Slov. Narod" der bisherige Landeshauptmann Otto von D e t e l a, ein ge« mäßigt« clericaler Slovene, wieder ernannt worden. Dr. Schlindra ist diesmal mit seinen ehrgeizigen Plänen durchgesallen. (Fortsetzung in der Beilage.) Seite 6 .D««tsq- Hv«chi' Nummer 81 Die Tanben hören. — Nr. 27 der Zeitschrift »Die Illustrierte Welt*, Cbiswick High Road, Nr. 626, London, W., enthalt eine Beschreibung Ober eine wunderbare Cur gegen Taubheit und Gerärsche im Kopfe, welchc Cur vom Patienten selbst in Hause vorgenommen werden kaun und stets einen gaten Erfolg haben «oll Die Nummer dieser Zeitung wird auf Verlangen an jeden frei gesandt, wenn die Adresse an die Redaction dar Zeitung eingesandt wird. 6140 (51 e i 1'« Bodenwichse) ist da« vorzüglichste EmlasSmittel für hart« Böden. Keil'S Bodenwichse kommt in gelben Blechdosen zum Preise von 45 Kreuzern in den Handel und ist bei Traun & Etiger erhältlich. f>908 R^^RUNH'OCtHP^ wtiTB£RVM*Ttsl I Erfn schungs-Qa trlakUc 0 berlraffcnasfUhnaW. Feinitte paBtourl»i«rto Süssrahm-Theebutter Blüthen-Honig Sannthaler Käse Mineralwässer bei AloisWallansl, cuneatiihaasi ••••••• Franz Wilhelms «tonte Thee von FRANZ WILHELM Apotheker, t u. k. 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