^^. Donutistllg, 10. Nuwnbcl 1898.________________Jahrgang 117. kaibacher Zeitung. ^l^,ll. hH Wt Postversrndun«: gnnzjähr!» sl. 15, Halbjahr!« fl. 7 5N. Im Comptoir: ^^ "°'t bi«».V7^- ^'^> 3>>r die 8»s!elli»il, in« Hau« aanzjährin ,i. ,. - Insertlonsaebiir: Für ^^^^ seilen ü5 lr,, «rohere per Zeile « lr,; bei 01!?«» Wiedecholuugen per Zelle 3 tr. Vie «Lalb. Ztg.» erscheint tilallch, mtt Ausnahme der Sonn- und Feiertage, Die Udmlnlftratlo» befindet sich Longrelsplah Nr, ü, die Medaclion Äarmherzigergasse Nr, 1b, Lprechstunden der Redaction von » bl« 11 Uhr vor« mittag«. Unfraniicite Äriefe «erden nicht angenommen, Manuscript? nicht zurNckgestellt. . Amtlicher Cheil. ""NdiM^und k. Apostolische Majestät geruhten, " etll,s^'.' °as nachstehende Allerhöchste Handschreiben ^ Kleber <^ ,^ )l^ f>err Vetter Erzherzog Rainer! ^ Nlml!s ^"hrhastem Bedauern vermag Ich ^>l Tt n^ >ö" willfahren und Euer Liebden t">R f-,v "nes Protectors des österreichischen Uen. >"r Kunst und Industrie in Gnaden zu Einsicht haben Euer Liebden im ^°n' "'^"gt durch die auf der Weltausstellung t^"stc>lt ?h^"'"l Eindrücke, zur Errichtung H? dm A Her Eigenschaft als Mein Minister-FWeu K^c '^b gegeben, niit glücklicher Hand die ^V^von^u ihrer Organisation und Ver-j^lich so^"'"', ln persönlicher Antheilnahme un-^ Mehl, "nd schützend fruchtbare Beziehungen 5«, "ntets., / künstlerischen und kunstgewerblichen «'"ve ' "^che der kunstgewerblichen Ae-d^ttleil ^""che zum Durchbruch verhalfen und ^erich«,,. Kumschen Kunstgewerbes ein Gepräge ^ i ^r ^ ^"'t»' gaben. sind das Museum und '»H ^htzel),,/ n^ gegründete Kunstgewerbc^Schule ^^^Ä^ Auster und Vorbild für zahlreiche, <^ don ? "lu entstandene Institute und für h/be«' wl^i ^"stalten, Schulen und Museen < Mdun,^ "nen sichtbaren Aufschwung öffent- H, ^ ""d gewerblichen Wohlstandes bc- ^ch ^ ,^"!^ '"it diesen Erfolgen und mit ^/"' Bcsim Mgabe und opferbereites Beinühen Z^^^k österreichischen Museums für «l!e^,glo^,, >lue dauernd verbnnden bleibt, werde ^?bt»en ,n?^"^ ft"s eingedenk bleiben, welche ' Me„ ^^urch Wir und dem Vaterlandc er. ^November 1898. Franz Joseph m. p. ^>liez------------ ^iH^l^ k-Apostolifche Majestät haben mit '^3 "'aH'dfchreiben vom 1. November d. I. > vo U"tst"tl der Geschichte, und die ^z ; ^nuiHs. -plsa, Salerno, Bologna u. s. w. ''!<>! es ('. genannt. Diese historische Rcmi-Hich^ flis d" Wahl des italienischen Re-^l? Wiener Universität als einen die? "leinen lässt. Waren aber bei ^ ^l?>l d ""h den Bestimmungszweck und den Hl I,« ,lt>ii5^.^'3enwart bedingten Modifications «^läch^H geringe und den Außencharatter ^K^ die Dinge in Bezug !>. ^, ' lvoli ' s"' das der Stil der französischen l'V^ l i„ Anbetracht der uutcr Corneille '^ti. ^urd/^"' Vlüte gekommenen Comsdie, "^le s!> Ein,, Uanz anders. Einen Theaterbau ""Vh ,li <äab es damals noch nicht, man ^M,?' und denkbar primitivsten Raum- 1^' Hz^us ^ gar äußerlich unterschied sich das ^ ^ ^rbäl?" """ den anstoßenden Häuser- ? sich dagegen beim Burgtyeater? k7 !^n Hu2 Gäulen getragene Seitenflügel ^'? dle'Ml,zu den Logen, die breite Frel- "'chler.. ?"genden Massen der Zuschauer ^l Thoren sich öffnenden Mitteltract empor. Der Zuschauerraum ist in seiner ganzen Große durch eine mächtige, weithin sichtbare Knftpel überwölbt und hinter derselben, gleichsam als Abschluss eines zweiten, sich eng daranschließenden Gebäudes, das die für ein Theater unumgäligllchen Nebcnraumlich-tciten birgt, ragt ein griechischer Giebel empor. Die Anlaae hat also nichts nut der Morsch hergebrachten gemein. Was die decorative« AangUeder und die ornamentalen Thelle betriff, fo stndet man die Motive der französischen Renalssance der Construction angepasst, die Vorbilder fur eben diese sind aber wieder nicht bmn Theaters sondern bei den Palästen imd Luxusbauten der in Rede stehenden Zelt m suchen so zwar, dass wir diese Formen nicht direct mtlehnt, wie beim Nathhause, sondern auf den modernen Bau übertragen und diesem angegliedert wiederfinden. . ^. ^ «^,,. Noch einen Schritt welter tn dieser Richtung aeben die Museen. Nehmen wir zum Beispiel das kunMiistorische; das Zweckentsprechende war hier das uaN P"""P- Das Erdgeschoss Mit den N breite,' Fenstern lässt genügend Licht eui-itrö en um eiue eingehende Besichtigung dcr m dcn ttämnen aufaestellten Sammlungen zu ermöglichen, ^m sten Stocke dagegen, in dem die Gemälde Platz ae m'de aw., wurde in erster Linie darauf Rucklicht gesungn liu schmä eren Saalrelhcn des struction untergeordnet. Insbesondere die Pracht der Innendecoration zeigt, dass die schöpferische Phantasie eines Künstlers aus den vorhandenen Motiven neue, ungeahnte Effecte zu erzielen vermag. Werfen wir nuu noch einen Blick auf die Zinspaläste, deren im letzten Decennium in Wien so viele entstanden sind. Der Palaststil des vorigen und der früheren Jahrhunderte hat bedeutende Modificatioueu erfahren. Statt des rusticiertcu Erdgeschosses und des mächtigen, von Säulen flankierten Portals fehcn wir Kaufläden sich um das Haus ziehen, zwischen denen die uuscheinbare Eingangsthür kaum merklich vortrttt. Erst vom ersten Stock an ist eine decorative Ausschmückung des Baues zu finden. Die Etagen sind in den meisten Fällen durch Gesimse streng voneinander aeschieden uud nur ausnahmsweise finden wir beim Mittelrifalit eine Säulenstelluug, welche sich über avei Stockwerke erstreckt und diese gleichsam zusammen-fasst Die Trennung wird im allgemeinen aufrecht erhalten, denn sie charakterisiert besser die Abgeschlossenheit der Bewohner uuter einander. Das Zweckdienliche ist bei der ganzen Anlage das Ausschlaggebende, die irgend einem Stile entlehnte Ornamentation ist an die zweite Stelle gerückt, sie muss sich den gegebenen Äaufmlnen anschließen und sie eventuell besser zur Geltung bringen. Schärfer tritt dies noch hervor zum Beispiel am Hause, welches an Stelle des ehemaligen Regcnöburgerhofes steht. Die Mitte der Facade nimmt das über das erste Stockwerk hinansragendc, riesige Schaufenster des Teppichhauses Prendi ein, und die Constructiou bildet gleichsam dessen Rahmen. In den phantastischen Wasserspeiern an den Ecken und in manchen Ornamenten ftndeu wk aber Remimscenzen Laibacher Zeitung Nr. 256. 2064 10. Novmw^>< von jener selbstbewussten Entschlossenheit der Deutschen Oesterreichs erkennen lassen, welche in ihrem Kampfe mit dem herrschenden System noch lange nicht verzagen und die nicht nur auf den Zerfall Oesterreichs nicht speculieren, sondern darall festhalten, dass dieses Neich um jeden Preis erhalten werden müsse. Gegen-über diesen Ausführungen wird man mit dem Ausfalle dieses Artikels gegeu den Grafen Thnn, der es «gewagt» habe, vom österreichischen Staatsgedanten zu sprechen, nicht allzu scharf ins Gericht gehen dürfen, und dies um so weniger, als sich die beste Wirkung der samstägigcn Rede des Herrn Ministerpräsidenten darin zeigt, dass sich das deutschnationale «Salzburger Tagblatt» uicht einmal getraut, dieselbe iu seinem ausführlichen Neichsrathsberichte wiederzugeben. Die beiden conservative:! Organe «Grazer Volksblatt» und «Linzer Voltsblatt» sind über Schonerers Rede entrüstet; letzteres findet es überdies tief bedauerlich, dass auch Redner der deutscheil Volkspartei mit Schönerer und Wolf in der Erzeugung frecher, das patriotische Gefühl tief verletzender Wortgebilde zu wetteifern suchen. Die Berliner «National-Zeitung» tadelt das «nutzlose Schwenken der irredentistischen Fahne» seitens der Schönerianer ill der letzten Sitzung des Abgeordnetenhauses und erklärt, die Rede Schönerers enthalte vom Anfange bis zum Ende die allerbedeuklichsten Aeußerungen über die Stellung der Dcutfchuationalen zu Oesterreich und Deutschland. «Glaubt denn Schönerer wirklich», sagt die «National-Zeitung», «dass er mit deutschchauvinistischen Declamationen jemals in ernsten deutschen Kreiseil Anklang und Gegenliebe finden könnte? So warmes Interesse wir Deutsche unseren Volksgenossen jenfeits der schwarzgelben Grenzpfähle entgegenbringen, so wenig können wir uns mit dein phrasenhaften Demagogcnthum von Schönerer uud Geuofsen befreuuden.» Die deutfchfortschrittliche «Silesia», die über Schiiuerers Ausführungen mit Geringschätzung hinweggeht, fährt in der Vertheidigung des verfaffungstreuen Großgrundbesitzes fort und findet, dass sich die Richtigkeit feiner Haltung im Ausgleichs-Ausschussc immer besser zeige. Durch dieselbe sei ersichtlich gewordeu, dass die Rechte keiue verlä'ssliche parlamentarische Mehrheit in der Ausgleichsfrage bilde und dass Graf Thull es uicht nöthig habe, freigebig gegen die Ezechen zu sein, da die Stimmen des deutschen Großgrundbesitzes und der Mauthner-Gruppe hinreichen, um die Verhandluugeu über den Ausgleich nicht zu einem jähen Abbrüche kommen zu lassen. Politische Ueberficht. Laibach, 9. November. Die gestrige Clubsitznng des Verbandes der deutschen Voltspartei brachte uicht die Ent-scheidnng über die Frage der Wiederaufnahme der Obstruction. Es wurde die Situation erörtert, eiue bestimmte Beschlussfaffuug wurde jedoch auf heute verschoben. Die christlich - sociale Vereiiligung hielt gleichfalls eine Sitzung ab, in welcher ein Eandldat für die Ausschusswahlen nominiert werden soll. Außerdem wurde eine kurze Debatte über die politische Lage geführt.____________________________________ Der Iungczechenclub hat beschlossen, an Stelle des Abgeordneten Dr. Forscht den Abgeordneten Jan da in den Ausgleichsausschuss zu entsenden. Wie gemeldet wurde, hat Seine Majestät der Kaiser die Wahl des Dr. Franz Graf zum Bürgermeister der Landeshauptstadt Graz bestätigt. Die rasche Durchführung der Neuwahlen für den alls' gelösten Gemeinderath sowie die baldige Erwirkung der Allerhöchsten Bestätigung der Vürgermeisterwahl zeigen — bemerkt das «Fremdenblatt», — dass es sich der Negierung bei der Auflösung des Gemeiuderathes nicht um Personen-, sondern um reiu sachliche Fragen handelte. Nur wegen des Inhaltes der bekannten Beschlüsse des Grazer Gemeindcrathes, deren Mildernng übrigens Dr. Graf seinerzeit versucht hatte, erfolgte die Auflösung. Man wird daraus die Ueberzeugung gewinnen können, dass zwar die Regierung auf das Aufsichtsrecht des Staates nicht verzichtet und auch entschlossen ist, in jedem Momente dasselbe auszuüben, aber keineswegs dabei die Absicht hat, die Rechte der autonomen Körperschaften irgendwie zu schmälern. Im uugarischeu Abgeordu etc u hause kam gestern wieder die Affaire Dessewffy znr Sprache. Die Opposition setzt die Discussion fort und verlangte eine geschlossene Sitznng, welche um 12 Uhr ihren Anfang nahm. Obgleich die Obstructiou uoch fortdauert uild durch die Affaire Desfewffy neue Nahrung gewann, liegt dieselbe dennoch in den letzten Zügen. Im Schoße der Opposition selbst ist Uneinigkeit entstanden. Die hervorragenden Mitglieder der Unabhängigkeitspartei Karl Eötvös und Ludwig Olay haben sich gestern in starker Weise gegell den persönlichen Kampf uild gegen die gegenwärtige Obstruction geäußert. Die Faschoda - Frage beschäftigt die französische Presse auf das lebhafteste. Die Parifer Blätter gebeu der Meinung Ausdruck, dass die Kammern geneigt zu sein scheinen, lange Debatten in Angelegenheit dieser Frage zu vermeiden; sie billigen diese Absicht und beschwören die Abgeordneten, im Laufe der Debatte über die Interpellation jedem Zwischenfalle aus dem Wege zu gehen, welcher geeignet wäre, die Verhandlung erbittert zu gestalten, das Erwachen des britischen Iingoisinus hervorzurufen uild auf solche Weise den Conflict, den man für be-eudigt ansehen könne, aufs neue zu entfachen. Die Blätter glaubeu nicht, dass sich die militärischen Rüstungen Englands einzig und alleiu gegen Frankreich richten, sondern dass dieselben vielmehr bestimmt sind, ganz Europa eiuzuschüchtern. Die französische Dcputiertenkammer nahm am 8. d. M. die Wahl zweier Vicepräsidenten zum Ersatz für die zu Miuistern ernaunten Deputierten Leygues und Kranz vor. Nach der Abstimmung kam Deputierter Vrunet zum Wort, der eiue Interpellation über die Faschoda-Frage angemeldet hatte. Brunet erklärte, seine Interpellation einfach zurückzuzieheil. (Beifall im ganzen Hause.) Die Kammer gieug sodann zur Tagesordnung über. Nach emer aus Paris zugehenden Meldung wird in den dortigen unterrichteten Kreisen bestätigt, dass illfolge des zwischen den Eabinetten in Angelegenheit der Abrüstungs - Eonferenz stattgehabte» Meinungsaustausches, sowie der Unterredungen, welche Graf Murawiew während se"" . ^ l)F über diesen Gegellstand zu pflegen w"G ^. ^l, der Rahmen des Conferenzprogrammcs c ^ als ursprünglich beabsichtigt gewesen !"" '^M^' werden wird. Mail sei allseits zu der "' ^H gelangt, dass die Einschränkung der ^ ^B der Eonferenz auf eine Anzahl genau '^,'ch Puukte das geeignetste Mittel darbiete, oe.^^^, vou Mifsverstäudniffen vorzubeugen ""dä"^ii^ Formulierung von einmüthig gehegten ">"' .,^W.^ seitens Russlands angeregten Richumg z" ^,^, welcher mau für die Zukuuft prattM werde erhoffe» dürfeu. bcsch^' Der fpauische sich in seiner letzten Sitzung nnt d "^ chy^ Friedensconferenz in Paris, bei der letzten Sitzung die aineritanijchcn l ^^AB verlangt, dass Spanien die ganze Pl)"^ ..-Ai, ^ abtrete, eine Forderung, von der die !p"Hi<'. treter umsumeyr überrascht waren, als ''" /^M,^ vertrage uur vou einer Besetzung o^ ^Mi^ Manilla die Rede war. Die sp""!^" ^^ ^, nahmen die Forderung vorläufig zur " ,^ s» ^ berichteten darüber, da ihre Vollmachten '" ^ ci reichten, ihrer Regieruug, gleichzeitig erwn ^, Unterbrechung der Berathungen "s ö" ^ ^ Tage, an dem in Nordamerika t"e ^^^B'', Repräsentantenhaus stattfiudeu. Welchen " > ^ ^ spanische Regieruug gefasst hat, ist "cht ,^eft^ so viel wird gemeldet, dass sie hoffe, «ung"' ^lü ^ Antwort der Vereinigten Staaten ""^'^sW^ züglich der Philippinen zu erhalten. ^',B° Munster dürfte» die Friedeusverhandnii^ oder vier Sitzungen iu Anspruch nehme". ^ ^ Wie aus Belgrad gemeldet wird, 1" ^ spräche des Königs Alexander ^M, Führer der liberalen Pa^el 'N ,^ der Bevölkerung, eiu lebhaftes Echo h^u^ ^ W , neuerdings nachdrücklich betonte Intem' ^ sü archen, das bestehende Regime ""s"chtä" /^c l'^, allseitig rückhaltlose Zustimmung. ^"" ^il '^ ragende Liberale haben beschlossen, "5 ^nijati?',,, verband zu verlassen nnd eine neue ^ yie^, Leben zn rufeu. Es stehe bereits M^ ""'schti»" i' der liberale» Majorität in der V^ ^ Eabinet Ojorgjevii ihre Zutuuft bieten werden, so dass ^ ^l'^° ^ Haltuug eiues Theiles des liberalen ^' W> auf die parlamentarische Situation ^, ausüben werde. ,^ 3l0^. Die Stupschtiua wird am ^^'"'"H' inNischznihr!r^ wohin sich auch der königliche Hof ?" begebeu wird. „e" ^ Aus Athen meldet man, dass ' 3^^ stärkungeu der iu ternatioliale' ^B auf Kreta nicht beabsichtigt sind, °^,M^ . rath den gegenwärtigen Stand d" ^B'^ F ausreichend erachtet, um uuter "l"N B M^ Ruhe aufrechterhalten zu können, Anocu) ^, ^, des russischen Regiments Zamojsk lM ^tc'i' F ins Innere von Rethymno a"s "»HiB^ Bataillon des Modlincr Regiments Yt ^ ierung uach Odessa eingeschifft worden^ an den mittelalterlichen Bau, der früher eines der Wahrzeichen Wiens bildete. Das Zweckdienliche allein-herrschend zeigen Gebäude, wie es beispielsweise das neue Warenhaus von Herzmanstu ist. Durch drei Stockwerke die ganze Facade eümehmend, dehnen sich die Schanfenster aus. Oben schließt eilt betröuendes Gesimse das Ganze ab, es ist größtentheils eine Eiscn-coustructiou, uud auch im Iuuercn finden wir in den Gallerien und der überwölbendeu Decke, der breiteu, uach beiden Seiten sich theilenden Freitreppe das Princip des rein Constructiveu festgehalten, die Ornamentation fehlt gänzlich. Häuser dagegeu, die eine Stilart streng copieren, wie etwa diejenigen am Mehlmarkte, weisen Banformen cmf, die durch den Zweck des Gebäudes teiucswegs bcdiilgt stud, uud eben diefelben sind zu charakteristisch durchgebildet, als dass man sie als eiueu allgemein behandelten architektonischen Schmuck gelten lassen könnte, deshalb auch muthcn sie uus befremdend an uud wirkell beiläufig cbeuso, wie ein historisches Costüm inmitten einer modern gekleideten Gesellschaft, und je treuer mail sich an das Vorbild hält, umso schärfer tritt der Contrast hervor. Das bisher Besprochene in kurze Worte zusammen« fassend, können wir also sagen: dem Stile des neun« zehnten Jahrhunderts zugrundeliegend ist das Militärische Princip. Aufgabe der Construction ist es, die Bestimmung eines Baues klar und harmonisch zum Ausdrucke zu bringen. Dem vorhandenen reicheil Material der bisherigen Stilarten ist die Ornamentik und architektonische Ausschmückung entlehnt, die, frei dchaudcU, sich den gegebenen Formen anpasst uild diese ^charscr zum Ausdrucke bringt. Roman nach dem Französischen voll Ludwig Wechsler. (34. Fortsetzung.) «Was wollen Sie damit sagen?» stammelt Arthur de Vröze. «In Ihren Worten, Herr de Bre'ze,' fährt der Commiffär fort, «ist zwar gar nichts enthalten, was meine Meinung ändern könnte, so lieb mir dies im übrigen auch wäre —» «Gar nichts?» «Nichts! Und trotzdem ist doch ein Puukt vorhanden —» «Welcher?» «Sie selbst!- «Wie das?» «Die Sache ist sehr einfach. Ihr Entschluss, sich gerade an mich zu wenden, dieser uubedachte Schritt überhaupt, den ich infolge Ihrer ganzen Haltuug uud Ihres Gesichtsausdruckes weder für gewandte Verstellung noch für uucrhürte Verwegenheit ansehen kann, sodann Ihre ganze Redeweise, Ihre Worte —» «O, Herr, Herr!» entfährt es dem jungeu Manne. Und geblendet durch diefes Aufflackern des ersten, obgleich schwachen Hoffnungsstrahles, fühlt Arthur, dass die Welt sich mit ihm im Kreise dreht. Er taumelt. Der Commissar erfasst noch rechtzeitig seinen Arm und drückt ihn auf eiueu Stuhl uieder. «Ei,» fagt er dann, nachdem er das blasse Gesicht und den unsicheren Ausdruck in den Augen des jungen Mannes aufmerksam betrachtet hat, «ich ge» traue mir, zu wetten, dass ich den wirklichen Grund dieser plötzlichen Schwäche errathe. ^^^ ,^ stern abends nichts gegessen und gen» ^^ > «Mag sem!» stammelte MM. .^ ^ Bezug hat das auf meine Angelc^l'ye' ' ^cr. ^ «Welchen Bezug!» wiederholt ^^iige! ^ deukbar größteu! Denn in Ihrem geg"^ >M^ stände sind Sie absolut unvermögend, ^M'"^>!° verstehen, mich anzuhören und über ,^ig^ ^ zudenken, die ich an Sie zu richten ^" '^ i^ ,1. daher unumgänglich nothwendig, oa> ^ Oy ^, wenig stärken. Erweisen Sie mir "' scheid^ an meinen Tisch zu setzen uud mein v , F mit mir zu theileu.» ^ slcty «Aber, Herr Commissär -'^ „^ wenden, doch Ehevrier kommt lhm z" .^i^ F, «Entschuldlgeu Sie, ich splele f^,^.^ die Rolle des Arztes, uud so müssen "^N, M Verorduung Folge leisten. Ich erllare ^v ^ unumgänglich nothwendig ist.- , „ < ^ Einige Minuten später saß.^"^'»li'la' „> ^ lizeicomm.ssar zu Tische, uud "ll e , A ihm das Essen uud Tunken wieder n ^"^>. schien ihm, als wäre er gleichsam '^^0^'^^ ^ Chevrier war ein sehr "ä 5>^ Während er seinen Gast zum 1 "'^ "nein Nachschlüssel öffnetell.' Die °- >vo si/Mtm die Stiege und die Umfassungsmauer, ?"' In ei ^ "^ Bcniltzuug von Leintüchern herab-^euge u?" benachbarten Vauernhause uahnlen sie gierte S? ^^leidet als Bauern passierte» sie dann ^llii^ g^f ^^'"- Sonntag früh wnrde einer, Namens Mete P.. ^' Hühe bei Paugnano durch eiue aus-^ ^'vohns« ,"^^ gefangen; der zweite, Anton Cepillo, "dritte ^s°leb, s"t Mai wieder verurtheilt, uud " drei Iabrp. ^^hissa, im August wegen Diebstahls ,. ^. ^^" verurtheilt, wurden bis jetzt nicht eruiert. °°. "isl dios ^"chter des Dictators.) In 3^". die - ^ " Einsamkeit uud Armut eine Frau ü, >°lNe ^ ^ " ^"' ^"litik von Südamerika ciue ., ^e ^""c gespielt hat: Madame Nosas. Sie ?^'"en D 7 "°" Juan Manuel Nosas, dem einstigen s. ^s'he „j. "or der argentinischen Conföderation, der ^behaus ' ""umschränkten Gewalt sich 23 Jahre ^?"sende„ "^ "ährend dieser Zeit seine Gegner ? Vlanu/""^" ließ. Als er Dictator wurde, '.^ »", " "» achtzehnten Jahre; sie war ein 2^3" E,H""'em Charakter, guter Erziehung und '> > dielte ?"'"'"kl- ^"hrend der Herrschaft ihres ^ fte ^^ !'e ihm als Secretärin und war seine ^ "zählt 5' ^°hl wurde von ihrer Grausamkeit ^i»,t ^. doch hieß ,'s auch, dass sie, trotzdem ihr ^' ^ ein' !^ ^^ ^"^"' "" Schrcckensthaten ver-I'ie?' "ni N„'s ^ Herz bewahrte und ihre gauze Kraft i/'elen G«'blichen ihr Los zu erleichtern, nnd dass I^^hre ^"^>l,.n das Leben rettete. Sie begleitete l.,' l"o er 1^ 'lireu Vater anf der Flucht uach Eng. ^.sie eine,, ^ "^ Sonthhamftton starb. Dann hei-'!>„ ^'^ die «n "bsma.l.l, Don Mar.imo Terrero, uud ''t>i?"ä aii d s Erschollen, bis jetzt der Tod die Er-'Ht, »efts ablucchslllngsreiche Dasein wieder auf- >l!^lche n^ " ^zeue Sfteiseu) habeu schon man-!v^this^^Mnlach heraufbeschworen. Eine Art ho-k>» > ^' l,csj<>s '^' ^'" fehler wieder gut zu machen, ''«! '^ö , ^"' bass mau anf den betreffenden Topf "'s'brei/t 6' "'^ ^"^ belegtes Mullstück vor- !l!?^ an ^)^llung in Como.) Laut einer l^r ^t in,^ H""belsülinisterillNl gelangten Mitthei-'"t^" Hcier ^ """"ldcn Jahre in Como znr hundert-ü^^Nclti ^ Erfindung der Volta'schen Sänle eine ^ 5^ichei,w Elektricitäts-Ausstellung ^st el ^ ^e natioual-italicnische Seiden indu stri c-lz^'^.^^'üt einer internationalen Abtheilung für ^!'"^ hin ;"^ ''ach der einen oder der andern K oc»dm'"r ^leuchten, ohne dass dieser selbst eine bt^^r h^ l)atte. ioh^ dasz hatte er so vieles in Erfahrung ge-bel', ^Ner A, M «n seiner ersten Annahme bestärkt ^ ?iM E^"^ ""ch konnte Arthur von Br^ze in liz 'kiii, ^"5/ . nur das ausübende Werkzeug ge-lhcz Iitc da' ^!^l, ob er schnldig war oder nicht, ^a,, ^lcsse <^ ^ Erfahrung gebracht werden, wel- Mbc„ f„ ^ Harrison und deren Schwester '^^Ute ,/!""'' dass Lord Harrison sterbe. ^>/l^h' Mimen Sie noch eine Tasse Kaffee!» ^. ester M. danken. Auch ein Gläschen Cognac >!"« ' dic ui^^kung. Hier sind ferner einige Ci-^t ,^ davy^ "bcrmäßig schlecht sind. Zünden wir 'V ^ c^p " ""d plandern wir, wenn es Ihnen '>^!°tdm ^'3- Die Lösung derartiger Pro-^ 3". Bn, "'s ^ ^nn alles sonst Nuhe ulid Ve- ,'e ^ ^ alleul sagen Sie mir in erster Linie, ^isM, "er Falnilie Harrison wissen.» ^ .^cht ^, ."r das, was man von ihr spricht, und '^3eM es Ä^' entgegnet Arthur. M^Nea^^^ "cht, wenn ich Ihnen einige K. u^' fragt der Commissar mit raschem "N' ' '"llV > „, '> H^r^t, was Sie wollen,, bescheidet ,^Z" osf^l" beginnt Chevrier, «so sagen Sie ^t ^e: c.'^s Sie wissen. Und daist meine ' ^^ sie k ^"b^ Harrison Geld ins Haus ge-"le Gattin des alten Lords wurde?» (Fortsetzung folgt.) > solche Maschinen, Geräthschaften und Verfahren, welche auf die Seidcuindustrie Bezug haben, statt. Die Dauer dieser Ausstellung ist vorläufig für die Zeit vom 15teu Mai bis 15. October 1899 in Aussicht genommen. Die Anmeldungsfrist für diese Ausstellung ist bereits abgelaufen. Anfragen zu richten an das Executivcomite' (Omitato L8j)08i2i0no) in Como. Local- uud Promuzial-Nachrichten. * Concert Krämer-Gerbih. Innige Hingabc all den Vernf, ernstes Streben find auch auf dem Gebiete des Kunstgesanges erforderlich, nm Hervorragendes zn leisten. Dass es Herr Professor Krämer mit seinem Beruf als Sänger und Lehrer ernst nimmt, zeigen seine und seiner Schüler Darbietungen nno Erfolge. Als Sänger achten und schätzen wir an Herrn Krämer vor allem die Begeisterung, mit der er für alles eintritt, was ein Anrecht hat, gehört zu werdeil. Die Wahl seiucr Vortragsordnungen, sein von edelster Empfindung durchgeistigter Vortrag, die herz-bezwingcnde Innigkeit, Einfachkeit und Natürlichkeit wenden sich hauptsächlich an eine feinfühlige, kunstsinnige Zuhörerschar. Er versucht es, unter Verzichtleistnng auf brutale Effecte, das Publicum für die Schöpfungen neuer Com-ponisten zn gewinnen; eine meist dornenvolle Aufgabe, wenu mall bedenkt, dass sich ein Großtheil des Publi-cums nur zögernd und schwer dem Neuen erschließt und die süße Macht der Gewohnheit anch da eine große Nolle spielt. Zn besonderen! Danke war daher jeder Kunstfreund Herrn Krämer verpflichtet, dass sich in der Vortrags-ordnung seines vorgestern in der Tonhalle veranstalteten Concertes lieben den schönsten lyrischen Blüten älterer Tondichter auch die zeitgenössische Schaffenskraft abspiegelte. Voller Antheilnahme begegneten insbesondere die Lieder Hugo Wolfs; das Bestreben des Componistcn, den dichterischen Gehalt bis in die verborgensten Tiefen zu verfolgen und musikalisch auszudrücken, kam durch die geistvolle Wiedergabe des Sängers überwältigend zur Geltung. Die Lieder übten daher tiefen Eindruck, und wir möchten den Ansspruch eines bekannten Kritikers, dass es seitens der Sänger zum Vortrage Wolf'scher Lieder einer gewissen Selbstlosigkeit bedarf, nach der begeisterten Aufnahme, die sich sogar zum stürmischen Verlangen nach einer Zugabe steigerte, bestreiten. Zum volleu Genießen solcher Schöpfungen ist freilich ein gebildeter Künstler, ein künstlerisch gebildetes Publicum Voraussetzung; trifft diese Voraussetzung zu, dann ist der schönste Erfolg gesichert. Liederpcrlcn von Schubert, Schumann, reihten sich neben solche von Brahms, Cornelius, Wagner u. a. Herr Krämer trng alle geistvoll und schön vor; nicht durch deu Anfwand von Stimmitteln, sondern durch den Zauber seelenvollen Vortrages übte er tiefe Wirkung. Die musikalisch-poetischc Verseukungsfähigkcit fehlte anch feiner Partuerin Fräulein Mitzi Gerbitz nicht; ihre Vortrage bewiesen, dass ihr Lehrer sein Hauptaugenmerk darauf richtet, nicht nur Sänger, fondern auch Musiker heranzubilden. Das üppige, wohllautende Organ der Sängerin, dein es an dramatischer Kraft und Ausdrucksfähigkeit nicht gebricht, weisen der künstlerischen Thätigkeit der juugen Dame eigentlich einen weiteren Wirkungskreis, den der dramatischen Kunst, an. Umso erfreulicher erscheinen ihre Erfolge auf dem befcheidenen Gebiete der Lyrik, und es traten alle Vorzüge einer trefflichen Schule, Wohlklang des Gesanges in Verbindung mit der Deutlichkeit des gesprochenen Wortes, kurz eine künstlerisch wohl ausgebildete Stimme bestrickend zntagc. In der Wahl der Lieder zeigte die Sängerin den gebildeten Geschmack ihres Lehrers, nnd im Vortrage derselben findet ihr richtiges künstlerisches Fühlen auch den richtigen Ausdruck. Fräulein Gcrbitz fand die volle Anerkennung des dankbaren Pnblicums, das die begabte Künstlerin durch reichen Beifall ehrte. Eine wertvolle Unterstützung fanden die Künstler durch die feinfühlige Clavicrbcglcitung, die Herr Musik-director Zöhrer mit gewohnter Meisterschaft besorgte. ^. — (Widmungsgabe.) Se. k. und t. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog FranzFerdinand von Oesterreich-Este hat zur Erinnerung an die Huldigung, welche die österreichischen Waidmäuner Seiner Majestät dem Kaiser am 25. Juni d. I. anlässlich des 50jährigen Negierungs-Iubiläums in Schünbrnnn dargebracht haben, ein künstlerisch ausgestattetes Gcdenk-blatt anfertigen lassen. Dasselbe zeigt das vortrefflich gelungene Bildnis Sr. Majestät des Kaisers, die gedruckte Nede welche ans diesem Anlasse der durchlauchtigste Herr' Erzherzog all Se. Majestät gerichtet hat, uud die darauf erfolgte Erwiderung. Jeder Thcilnchmer an dem erwähnten Huldigungsacte erhält als Widmungsgabc von Sr k und k. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzoge Franz Ferdinand von Oesterreich - Este ein solches Gedeukblatt, das jeder Wohnung zur Zierde gereichen wird. c - ^.-^ < __ (Neue Stem pel marten fur dle Ent-richtnng der Effectenumsatz-Steuer.) Zu-folge Verordnung des l. k. Finanznunisterumls vom 8ten August 1898 wurdeu vom I. October I898 neue Stempel-marken für die Entrichtung der Effecteuumfatzsteuer mit der Wertbezeichnung in Kronenwährung in Verschleiß gesetzt. Dieselben gelangen in 18 Kategorien, lind zwar zu 10, 20, 40, 50, 60 und 80 Heller, dann zu 1, 2 3 4, 5, 6, 10, 20, 30, 40 und 50 Kronen, zur Ausgabe! Die derzeit im Verschleiße befindlichen Stemvelmarlen für die Entrichtnng der Effecteuumfatzsteuer (Emission 1892) werden mit 30. November 1898 gänzlich außer Ver-schleiß gesetzt. Die Verwendung der außer Gebrauch gesetzten Effectenunlsatzsteller - Stempelmarken nach diesem Zeitpunkte ist daher der Nichterfüllung der gesetzlichen Stcuerftflicht gleichzuhalten und zieht die hiemit gesetzlich verbundenen nachtheiligen Folgen nach sich. Die außer Gebrauch gesetzten, unverwcndct gebliebenen Effectenumsatzsteuer-Stempelmarken der Emission 1892 werden ullter Beobachtung der bestehenden Vorschriften vom I. November bis einschließlich 31. December 1898 von den mit der Ausgabe von Effcctcnunlsatzsteucr-Stcmpcl-lnarken betrauten Stempelverlags' und Vcrschlcißämteru gegen neue Marken unentgeltlich umgetauscht. Die bezüglichen Eingaben der Parteien sind stempclfrei. Nach dem 31. December 1898 findet weder eine Umwcchslung noch eine Vergütung bezüglich der aus dem Verkehre gczogeuen Effectenumsatzsteuer-Stempelmarken statt. — (Zum Kapellmeister der Musik-kapelle des k. u. k. Infanterie-Regiments N r. 1 7 ) wurde der Kapellmeister des k. u. k. Infanterie-Regiments Nr. 95, Herr I. Hnrka, ernannt. Kapellmeister Hurka tritt feinen Dienst am 1. December auf eine Probcdienstzeit von sechs Monaten an. — (Instandhaltnngs - Pauschale für Fahrräder.) Das jährliche Instandhaltungs-Pauschale für die den Festungscommauden und Militär-Baubehördeu zugewiesenen ärarischen Fahrräder wurde mit 10 fl. festgesetzt. Mit diesem Pauschale, welches nicht überschritten werden darf, sind diese Fahrräder in vollkommen brauchbaren: Zustande zu erhalten. Die Militär-Baubehörden haben diese Pauschalicu iu die jährlich vorzulegenden Äauauträge einzustellen, und übergehen jene Fahrräder, welche bisher den Fcstungscommanden zugewiesen waren, iu die Vcrwaltuug der Gcuiedirectioneu. — (Handelsfirmen in Constantinopel.) Das t. k. Handelsministerium hat der Handels- und Gewerbetammer die Abschrift eines dem Jahresberichte pro 1897 der österreichisch'llngarischen Handels- und Gewerbekammer in Constantinopcl beigelegten Verzeichnisses der dort etablierten österreichisch'Ungarischen Handels- und Gewerbeftrmen zur Verfügung gestellt. Das Verzeichnis kaun in der Kanzlei der Handels- uud Gewerbekammer eingesehen und können über Wunsch auch Abschriften desselben übermittelt werden. — (Ehrung.) Der fürstlich Schönburg-Walden-burg'sche Oberförster Herr E. H. Schollmayr wnrde für seine wirksame Förderung der Strahenangelegeuhciten vom Gemcindcrathe in Zagnrje in Innertrain zum Ehrellbürger ernannt. — (Fremdenverkehr.) In Adelsberg silld im Laufe diefes Jahres 1531 männliche und 795 weibliche Fremde, zusammen 2316 Personen, angekommen, welche sich auf die verschiedenen Länder folgendermaßen vertheilen: aus Kram 810, aus audcrcu österreichischen Provinzen 902, aus Uugarn 206, aus Bosuieu uud der Hercegovina 16, aus Deutschland 202, aus Frankreich 30, aus Italien 102, aus England 25, aus Nusslaud 4, aus Nordamerika 7, aus anderen Länderu 10. Von denselben verblieben dortselbst 3 Tage 2104, 7 Tage 28, 14 Tage 30, 3 Wochen 24, 4 Wochen 36, 5 Wochen 42, 6 Wochen 27, über 6 Wochen 25. —o. — (Frecher Raubzug.) In der Nacht vom 7. auf den 8. d. M. wurde im Brmchause des Herrn Peter Iaklitsch in Gottschee von bisher unbekannten Thätern eine schwere Wertheim'sche Casse erürochen uud des größten Theiles ihres Inhaltes, bestehend in Wertpapieren und Sparcassebücheln, beraubt. Der gcsammte Schaden lässt sich noch nicht feststellen, dürfte aber etwa 3000 fl. betragen. Man muss übcr die feltene Frechheit der Diebe staunen, wenn man erfährt, dass der Gendarmerie-Posten in Gottschce vorher von verlässlichstcr Seite die telegraphische Verständigung erhielt, sechs bekannte kroatische Einbrecher aus der Opuliner Gegend beabsichtigten einen Naubzug nach Gottschcc und seien bereits nnterwegs. Die ganze Stadt wurde sofort alarmiert; Gendarmerie, Finanzwache, Feuerwehr theilten sich in den Patrouillen-dienst nnd hatten vornehmlich die Meierhöfc im Ange, weil man befürchtete, es könnte dort Feuer gelegt und die allgemeine Verwirrung dazu benutzt werden, allerlei Dieb-stähle auszuführen. Aber der Eiubruch vollzog sich an einem Orte, den man ruhig sich selbst überlassen zu lömien glaubte, umsomchr, als in der Schankstube des Brauhauses, das in unmittelbarer Nähe des stets belebten Bahnhofes liegt und über eine große Zahl Bc-oienstctcr verfügt, 17 Mauu die Nachtwache hielten. Aber während diese wahrscheinlich dem Wciue zu start zusprachen uud um 4 Uhr morgens schlafen gicngen, »errichteten die Einbrecher unbehelligt im Nebenzimmer ihre gewiss nicht geräuschlose Arbeit, durchstcmmten eine mlhalb Centimeter starke Eisenplatte der Cassc in einer Länge voll 30 und emer Vreite von 14 Centimeter, Laibacher Zeitung Nr. 256. 2064 " 10. Novembers rissen sie auf und brachten ihre Beute in Sicherheit, ohne dass sie jemand gestört oder aufgehalten hätte. Als der Buchhalter morgens den Einbruch entdeckte, hatten die Thäter, welche offenbar die örtlichen Verhältnisse genau kennen, längst das Weite gesucht. Die sofort eingeleiteten Erhebungen und Verfolgungen haben bisher zn keinem greisbaren Ergebnisse geführt, obschon aus Lienfeld ein verdächtiges Individuum eingeliefert wurde. Der Ve» vMerung hat fich eine große Unruhe bemächtigt, die durch Uebertreibungen und ausgesprengte Gerüchte aller Art stets nenc Nahrung erhält. — (Liefer ungs - Ausfchre ibung.) Das t. l. Haudclsmiuisterium theilt der Handels- und Gewerbe« kammer mit, dass laut Kunduiachung des königlich rumä-nifchen Kriegsministeriums am 14. November 1896 in der Sanitätsabtheilung desselben eine öffentliche Licitation für Lieferung von 15.000 Meter Zeltleinwand, 7200 Meter Futterleinwand, 2600 Meter Leinwand für Osfi-ciers- und Operationszelte stattfinden wird. Special« bedingungen könnenim genannten rumänischen Ministerium eingefehen werden. — Die k. und k. Theresianische Akademie sandte der Handels- und Gcwerbekammer eine Kundmachung bezüglich der Lieferuug der für die nächste Nnsmusteruug der als Officiere aus der k. und k. Thc-rcsianischen Militärakademie in das k. und k. Heer ein« tretenden Zöglinge erforderlichen Betleiduugs- und Ausrüstungsstücke, so Czako, Helme, Schuhe, Säbel, Hand-und Sacktücher, Handkoffer, Handschuhe, Feldstecher, silberne Taschennhrcn u. s. w. Die bezügliche» schriftlichen, gestempelten Offerte sind unter Aeifchluss der Muster bis 22. November 1898, 12 Uhr mittags, an das Commando der k. und k. Theresianischen Militärakademie in Wiener-Neustadt einzusenden. Die näheren Bedinguugeu könne» in der Kanzlei der Handels- uud Gewerbekammer eingesehen werden; auf Wunfch werden auch Abschriften der Kundmachung ausgefolgt. * (Deutsche Bühue.) Am 12. October vollendete sich ein Jahrhundert, seitdem Schillers großartigstes und bedeutendstes Werk, dessen Abschluss Göthe mit dem Ansrufc begrüßte: «Unendliches ist für sie gewonnen!» die Wallensteiu-Trilogie, enthüllt wurde. Das unübertreffliche Kunstwerk, das ewig jung bleibt, erfüllt uns jetzt, nach hundert Jahren, noch mit derselben Begeisterung, Wie die Kuustsreundc jener längst entschwundenen Zeit. ^ Festtage ill des Wortes hehrster Bedeutung, getragen von reinster Begeisterung, bilden daher die Aufführungen der unsterblichen Dichtung, die jedem Gebildeten theuer ist. Schiller im Herzen, strömte auch jung und alt gestern in den Kunsttempel, um der herrlichen Sprache zu laufchcn, sich an der Glut der Verse zu wärmen und mit gespauutester Antheilnahme die Vorgänge auf der Bühne zu verfolgen. Wir werden der Aufführuug des gauzen Werkes eine ausführlichere Besprechung widmen und bemerken einstweilen, dass alle Darsteller sich mit schönem Erfolge bemühten, ihr Bestes zu leisten, die Vorstelluug innerhalb der Grenzen, die der Schaubühne in Laibach gezogen find, würdig verlief, die weihevolle Stimmuug bis zum Schlusfe anhielt uud die Begeisterung in stürmischen», jubcludcm Beifalle uach jedem Auszuge Ausdruck fand. Mit aller Sorgfalt war die Inscemerung vorbereitet worden, die prächtigen, neuen Costume, die malerischen, farbenreichen Gruppierungen,! boten Anziehendes und Ucbcrraschendcs; überhaupt trat die Liebe zur Sache, das Kunstverständnis der Leituug hell zutage, uud der wichtigsten Ausgabe der Bühue, uu-sterbliche Werte unserer Dichterfürsten würdig zu vermitteln, ward Genüge geleistet. Das Haus war bis zum Giebel gefüllt, ein ungcmcin ersrcnliches Zeichen, denn das Publicum chrt sich selbst, indem es seinen Lieblingsdichter ehrt. Die morgige Aufführung von «Wallcnstcins Tod» Wird zweifellos eine gleich begeisterte Ausnahme finden. ^. * (Brände.) Am 27. v. M. gegen 4 Uhr nachmittags brach ill der Drefchtcnnc des Besitzers Johann Prah in Smetschitsch, politischer Bezirk Gurkfeld, Feucr aus, welches diefclbc, daun das Wohn- und Wirtfchafts-gebäude fowic den Schwcinestall uud sämmtliche Futter« nnd Getrcidevorräthe des Genannten, dann das der Besitzerin Marie Hribsek gehörige Wirtschaftsgebäude fammt Futter- und Getreidevorräthcn, weitcrs das dem Besitzer Johann Prah gehörige Haus und Wirtschafts, gebäudc nebst der Harfe und dem Schweinestall, ebenfalls sammt allen Vorräthen, uud schließlich das dem Be-sitzer Josef Cerovsek gehörige Haus, Wirtfchaftsgebäude nebst Harfe und Schwcinestall sammt allen Futter-, Getreide- und sonstigen Vorräthen total einäscherte. Der Schade beträgt bei Johann Prah 1450 fl., gegen welchen er mit 400 st. versichert war, bei Maria Hrib« Zek 640 st., welcher durch die Assccuranz mit 1000 fl. gedeckt erfcheint, bei Johann Prah 1570 st., dem der geringe Versicherungsbetrag von 190 st. gegenübersteht, während Josef Ccrovsek, der einen Schaden von 1073 st. erleidet, mit dem Betrage von 650 fl. versichert ist. Der Gesammlschade beträgt somit 5233 st., die Gesammt-assecuranz 2240 st. Die Weitervcrbreitung des Feuers auf die benachbarten, nur mit Stroh eingedeckten Objecte konnte uur mit großer Anstrengung seitens der Ortsbewohner verhindert werden. Den Brand verursachte der VchMhrige Bchtzcrs5°hn Joses Voztt aus Smetschitfch welcher bei der Drefchtenne des erstgenannte» Josef Prah spielte, indem er die Höhlung eines Regenschirm-griffes mit Schießpulver lud, welches er mit Zündhölzchen anzündete, wobei das nmherliegende Stroh Feuer fieng. Woher der Knabe das Pulver bekam, konnte bis nun nicht eruiert werden, während vermuthet wird, dass er die Züudhölzcheu von dem blinden Pflegling Johann Ginivali, der bei Boziö wohnt, erhalten haben dürfte. Die gerichtliche Allzeige hierüber wurde erstattet. — Am 3. November gegen 4 Uhr früh ist in der mit Stroh gefüllt gewesenen Schupfe des Besitzers Johann Cesto in Lack Nr. 36, polit. Bezirk Stein, auf bisher nnbckannte Weife Fener ausgebrochen, welches ill einer Stunde dieselbe sammt der daneben befindlichen Drefchtenne und den Stallnngen des Ceßko eingeäschert hat. Das Feucr, welches sich leicht hätte verbreite» kö»nc», wurde von den Ortsbewohnern von Lack und der freiwilligen Feuerwehr von Mannsburg gedämpft. Cesko erlitt eiuen Schaden von 750 fl., wogegen er auf 600 fl. versichert war. -i'. — (Erdbebe u warte an der k. k. Staats« Oberrealschule in Laibach.) Gestern gegen 7 Uhr 42 Minuten abends wurden von den Ausläufern eiues ferne» Vebeus wieder alle Iustrumente der Warte in Bewegung gesetzt, welche bis zur 51. Mmute andauerte. Der größte Ausschlag am empfindlichsten Instrumente betrug 3 mm. U. * (Dieb stahl.) Am 1. d. M. zwischen 10 und 11 Uhr vormittags wurde beim Gruudbesitzer Michael Novak in CateZ, Gemeinde Großlack, politischer Bezirk Rudolfswcrt, während sämmtliche Hallsbewohner vom Hause abwesend waren, in das unversperrte Dachzimmer des versperrten Hanses eingebrochen und alls dein unversperrten Kleiderkastcn ein hölzernes Kistchen sammt dem darin befindlich gewesenen Geldbeträge von 500 st. nebst mehreren Wertpapieren und Schuldscheinen gestohlen. Als der That dringend verdächtig wurde der 48 Jahre alte Knecht Anton Gracer aus Zirnik, Gemeinde Nendegg, am 2, d. M. arretiert lind dem competentcn Gerichte ! eingeliefert. Bei demselben wurde jedoch uichts Verdächtiges vorgefunden, nnd ist derselbe bisher der That noch nicht überwiesen. —r. — (Ans der T he a t e rl a u z l e i.) Morgen wird mit «Wallensteins Tod» die Trilogic becndet. Auch für diese Vorstellung herrscht ein äußerst reges Iuteresse, und sind die Parketsitzc bereits zumeist vergriffe». Im December wird i» glä»ze»der Ausstattung Shakespeares «Sommernachtstraum' mit Musik vou Mendelssohn zur Ausführung gelangen. Die Operette bereitet Plancmettes «Nip-Nip» für Sonntag vor. Das Schauspiel wird «Frou-Frou» und «Relegierte Stndcnteu» ueu einstudieren. Ausweis über den Stand der Thicrseucheu in Kram für die Zeit vom 28. October bis 3. November 1898. Es ist herrschend: die Notzlraulheit im Bezirke Nadmanusdorf m der Gemeinde Äeldcs (1 H,)! der Rothlaus bei Schweine« im Vezirke Krainblirss in der Gemeinde sslüdnM (1H.); im Bezirke Radmamisdorf in der Gemeiilde Nadmaunsdorf (3 H.); die Gchweiuepest im Bezirke Gilrlfeld ill der Gemeinde Großdolina (3 H) im Vezirle Tschernembl in der Gemeinde Suchor (1 H.). Erloschen: die Schweinepest im Bezirke Gurtfeld in der Gemeinde Zirkle (l H.).___________________________________________ Neueste Nachrichten. Parlamentarisches. Wien, 9. November. (^rigllilll-Tclegramm.) Ein Communique des Verbandes der deutschen Volkspartci besagt: Der Verband nimmt deu Bericht des Vorsitzenden über den Grazer Vertrauensmännertag zur Kenntnis. In der diesbezüglichen Debatte verwahrten sich zahlreiche Verbandsmitglicocr, und zwar Vertreter aller Kronländer, dagegen, Vorschriften über ihr Verhalten von dcr Veriranensmänner-Vcrsammlung eines einzelnen Kronlandes entgegenzunehmen. Schließlich wurde die politische Lage besprochen. Der Vor. stand wurde beauftragt, über die gegenüber den zu gcwärtigenden Ereignissen zu beobachtende Stellung binnen acht Tagen Vorschläge zu erstatten. Ausgleichsausschuss. Wien, 9. November. n,) Das Subcomite' fürs Zoll- und Handels-bünduis nahm Artikel 8, bctrcffeud deu Bau und Betrieb der Localbahneu, ferner Artikel 9 betreffs Regelung der Eisenbahntarife, Artikel 10 betreffs Entsendung fachmännischer Attaches an die Consulate, alle unverändert, nach Ablehnung sämmtlicher Abä'nderungs-Anträge an. — Nächste Sitzung morgen. DasSnbcomits für die B a n k - und Valuta» Vorlage nahm nach lebhafter Debatte Artikel 25, betreffend die Befugnisse und Pflichten des Gencral-rathes, Artikel 27, betreffend die Functioned dcs Gouverneurs, unverändert an. Ebenso die Artikel 28, 29, AI bis 41, 44 bis 46, welch ^ ^, Organisation der Bank regelt, uud M"p ^>f 47, 51 bis 55 alle unverändert nach d" V ^M^ Vorlage an und lehnte sämmtliche Mindens ab. Nächste Sitzung Freitag. Die Affaire Dreyfus. s0rlglnl>l'3>learamine,> sfiMlkl ^ Paris, 9. November. Die St" .^^ Cassationsgerichtshofcs scheint beschlossen z'^^F Untersuchung iu der Revision des DM"» ^o" so rasch als möglich durchzuführen, .pc" gewesene Kriegsminister Cavaiguac veryon. ^« Paris, 9. November. Gerüchtwe se ^,, W< der Cassationshof habe für deu Fall, a" ^i sagew der fünf einvernommenen sprüche enthalten sollten, beschlossen, "'" ,dcü, "'' zum gegenwärtigen Kriegsminister zn ^lA. ,. desseu' Zeugenaussagen eutgegeuzuuehniei^ ^M eutscheideud augeseheu werdeu würden. ^ ^M', uahmte Pauspapier-Brief Esztcchizys «" ,^^ Beweisstück, da iu diefem Muster papier seltcu sei. Im Jahre 1894 sei es e ' ^ eommissär nicht möglich gewesen, denn ^ hier aufzutreibeu. ^ ^ Spanien. (Original Telegramm,) .. „!,Wl ^ ,' Paris, 9. November. Die "Ul"'^'!o«', missäre legten eiu Memorandum vor, ^ f die von fpauifcher Seite gegen die ^".^ ^'ü. ^, lippinm vorgebrachten Ärgnmcnte "^ ^jlFl ^ eineu Vorschlag zu formulicrcu. D" ' . Zchl^ harreu bei ihrer Weigerung, die sich zu uehmeu uud verlangen die - ^„> Philippine!,, was bis jetzt vou deu SP"'" wurde. _____^ Die Lage auf Kreta. Kauea, 9. November. Au Scha^H^c ein Ultimatum gerichtet, wouach "M ',^„ .^liB'.A türkischen Officierc, Soldatcu und ^ ^ic«< Ausuahme, sowie die vor Suda licge»o" .,,,,nlc^ die Iusel verlasseu habeu müssen. D"» " '^^^ , tische Kriegsmaterial verbleibt untcr ". .M'"' Admirale. Die türkische Flagge wurde e» Wien, 9.Novelnber. (Orlg.-Tel.) ^ ' .^i^ Hoheit die durchlauchtigste Frau Krm'P ^, >< Erzherzogin Stefanie ist priuzcu Leopold abends nach Muua>' ^^^l^ ,<, Wien, 9. November. (Orig.-Tel.) ^ ü' ^ füufzigjährigen Ausficht geuommencn militärischen ^I^. V) ,^, bleiben. Ill allen Garuisoueu sil'dct "" ,^ichc'!_> ciuc Netraite statt; am 2. Dtt'embcr ^" ^!^ gleituug der Negiuieutsmusikcu, .!" ,,,s!l'<,^ sowie hierauf Vertheilung der I'lbw"' >^nl^,,F Wien, 9. 9iovciuber. (Orig.-Tel.)^' ,^^' .! kreisen verlautet, dass das Säbelduell ^l^"" Wolf - Guicwosz morgen früh Zll^' ' ^!^ langeu wird. ^ .. Oie ^,, ^' Wien, 9. November. (Orig.-Tel. ^,,i«'/ hatten die Vertreter des Abgeordnet«.'!' ^^ ^^. powski uud Henzel, mit den Vertreter ^l ^, neteu Wolf, Sylvester und LcmiW, ^jilie^" ^ kunft. Den Abendblättern zllfolge y" ^L Herausfordcrnng Wolfs augcuoinnleu- ^ < ^ Wien, 9. November. (Orig.-^ ^W ^ Abendpost» uleldet, anf Grund " Mg« fchlicßilng wurden in den Staatsvora>'i ,^ „i ^ für die Errichtung einer böhmische» " ^ ^ als erste Rate 100.0U0 fl. eingestellt. . ^, Budapest, 9. November. (Orlg.^^iell ^/'! des ung. Tel.-Corr.-Vureaus.) Da^ ^fe»,'/. deu Abgeordneten Edinnnd Gajary "" , ^c» ^ hat hente früh stattgchmdcn. ^^"....t l0^^< war zweimaliger Kugelwechfel verelilU"^^ ^i' ^, dem ersten Kugelwechfel trat Oal"") ^ i»^!^, Karolyi mit den Worten zn: '^^,^r .^ /'' Absicht sein, Eure Excclleuz "' ^ntc>'>>',' Ehre zu beleidigen.. Die Gegner veH Hl^ die Secundantcn das Duell für l'^ ^. Berlin, 9. November. (Orlg.-^hr "l" ,,. Fürst Hohculohe ist gestern u'N 1' .^ ^ eingetroffen. . ^<)Dl"V^ Nom, 9. November. (Orlg.^"' n,iil ^.„ l> > lichcs Dccret wurde eine ColNlNlslwli^^lM^^ gesetzt, die Wirkuilg der in K"'l ^^^'l^ ^' ventionen über den Betrieb der -^.wicü z > ^ Adriabahn und der sicilialiisch" ^'cN-,. i^,^ »lnd eine neue Organisation vorzuM <^ V> .^°/ Madrid, 9. November. (Orig'^ ^ch^^ >, Regierung wnrde verständigt, dajS r a!'..,„B'! zollern- mit dem dentschen Kaü^lp. ös'^>l 20. November in Cadix eintreffen ^^ ^ dass die Yacht nur zur Kohleuanl"^ Anker gehen wird. ^iHilung^N,. 256_____________ 2065 _____________ 10. November 1893. "lMonlmene Fremde. ^» ? ^ Hotel Elefant. '..^tt!l.°"?'ber. v. Pelzl, l. ll. k. Geniechanptmann: -V^flic ^^"«rtsanger; Gerbitz, Concertsängerin! i!i ^l,enie>,r sc' "" Snncler, Ingenieur, Lichtenwald. .^?'ltstteVV'.,^y' Kaufmannsgattin; H"'"", Parigi ^ ^1. "^ l> O - ^^"""^r, s. Gem,, Trieft. - Kovacs, "'"an, 3l„ u'eittenants, Laibach. -- Dr. Maydic, ^tt «^.^ Klei'^l ^„"Vutodc. Mühl° undRcalitiitenbesiher, ^< D°nm.t!'F"e"crwalter, s. Sohn. Finmicello. - Vnrckhart, Heller, Neih, Kosler, 3'ütt '5' Vb a.'^ '"'' " ^el, Kfn.., Heilbronn. -h°l m^ft,!, ^°'b"^ - Havas, Kfm., Grohlanizsa. -^Ä'^r/gK'bruck. __ Lilpoft, Kfm„ Weißenfes. - t^M^l. l^,^,^«. ^' franken, Veamtensgaltin, Krain« ^,T ,7- Hiidcl , ^eutenant. Pcttau. - Dr. Iagodih,, K,K"'CtH.r„ ^l- Oberlieutenant- Lazar, Mayer, I ^! .! ^l/K ^ngel, Haas, ssischer, Weiß. Balar, >!<>^ezir c'ts' ^""eur; Kurz, Ingenieur, Wien. ->M'/Mei. 3, ""it, (^ottjchce. - Lezhiuger, Directors. X'Mi, N,^??"°lsern. - Kaufe, Kfm, Kopreinitz, ^,L".Ks>, "°pest. ^ I^ich Privatier, Trieft. - ^ 2'' ^PM«?' ^ ^"i, Kfm., Innsbruck, - ike-! m^»,e, ^oar. __ ^icich, Kfm., Pisino. - Koller,! Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 u». <, ii U. N. 742 9 W 7 S. fchwach bewöltt < " 9 . Ab. 742 6 9 8 windstill bewölkt ! 10,1 7 U. Mg. j 742 0 ! 8 6j windstill , Gewollt ,02 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatür 9-5°, um 4 4° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowstp Üiitlci von Wisfehrad. Depot der k. u. k, Generalstabs-Karten. Maßstab 1 : 75 000. Preis per Vlatt 50 lr., in Taschcufunnal ans Leinwand gespannt 80 tr. Jg. u. Klrinmayr ü Fed. ZambergZ Huchhandlunl; in laidach. Ein sc! möbliertes litzimer ebenerdig, ist Petersstrasse Nr. 79 sofort oder mit 1. Deoember zu vermieten. Näheres dortselbst. (4331) 2__2 Wilhelms flüssige Einreibung ,,«»850Nl»« faif. fönia.1. prioiteflicvt 1871. greife: 1 $(ufcer( 1 fi., 6 Widert ö ff., 12 ^filters 9 f(. franco jeber ^oflftation iu Dcftcrrci^-Uuöar«. SBUfjelinž faif. Wttigt. ^riü. «SBoffovin» ist ein WitM. beffen SBirffamfeit auf toiffenid&aftlidjen Untcrfud&unflen unb ^vnfttfdjett Erfahrungen berutjt unb »üirb oHSfdjIie^Iic^ in ber 91 po11)efe bcž 5r«»S SBilljehn in 9?eunftrrfjert erzeugt. SÜ3 Einreibung oitgeröcnbet, tuirft eg Ijeilfain, berufjigenb, Idjiner^tidenb unb bejänftigenb bei sJierbeuIciben solute bei Sdjmei'äcn in ben SJiuöfedi, öJItcberu nub iinodjcn. 5Jon ffiterjten roirb bašfetbe gegen biefe 3uftänbe, in«t-befonbere wenn biefesben nad) starsen Wnftrengungen auf 3Kärfd)cu ober bei bcrolteteu ßeiben auftreten, angetueubet; beS^alb luivb eö aud) uon $ourificit, $urft(«iücur («ävtucni, Turnern unb Wabfsl^icni mit bestem (ürfolge gebraudjt. (3813) 9—2 Course an der Wiener Börse vom 9. November 1898. ^« °«°sn ^n Courm^ ^lltt^ hl". b"b Märe 0?>d War, vom Vtaate zur Zahlunz überilomnicilc Eisenb.-Prlor.» Obligationen. El!lal>r two u, 3U00 Vl. ->«/„ al> iu°/„ E, Lt. ... l>4'70 l>t> 70 Elisabctlibahü, 400 u. 200(1 Vl. 800 M, 4"/„.....l,9 — l,9 ?', Franz IusliÄ,, Em. l»84, 4«/, lü'äO'lW^o «alizilche Karl - Ludwlg ° «ah», diuerjo Stücke 4"/„ . . , . 88'85 99 85 Vlirciribcrger Äahii, Em. l«8t, 4"/n (diu. St,) S,, f. 100 fl. N. »S-4? l0N 4« Un«, Guldreütt 4°/« per r Ultimo , . 8« — 9« ^,» dto,St,V,Al,Golbl«»sl,,4>/,^/. 119ZU 12,,,„„ bto, dto, Silber loo sl,, 4'/,"/» luO'— l»l dt«, Slallt«.Oblig, (Ulig,t)stb.) v.J. 187«, 5°/«..... is.,-- i8l-^ bto.4>/,°/»Schanlreglll-Nbl.-Obl. ^<,25 i»l 2ö dtu, Piam,'«,il. k 100 N. 0, W. !lul-?ä ,6H K0 dto, bto. k lO ft. e, W. ,Ui S0,8!i.iü theih Ne«,.Los« <«/, l«o ft. . ,»8 —iz« 7b Grundentl.«Tl>ligatisne» 10«, «' <^, l«atllcht unb slavonisch« . 95 75 «g 75 A»d<« 3ff»ntl< Anlehen. Dona«.«««..öuse »°/,. . . . iZs,>_ 131 - «»leben der Stab, W« . . ii^_ __ ^ llnleyen b. LtadlütMliübc Wirn ,04.— lOl 90 Anleben b, Stadtüenieiiibc Wie» (sllber oder «old) . . . . <<,.,'7. . -- Piamieil°Ai,l. d. Etabtgm, Wen ?" " ^:!' '" sjörseb«u.«»lehn.. verwsb, 5°/. «t.«? n,'^.^ «eld Ware PflNldlirles, (sür l<>0 fl,). Vodcr. almost,in5NI.verl,4°/, , ^ ., g<, ^, dto. Pram.^chlbv, 8°/«. I «m, I,,2, .. „3 io dto. dto, 2"/,,, Il,.-A,!st.4<>/„ '^,^ ^,^ dto. dto. üoiahr, ,, 4°/,, . . ^,^,« ,,,,'in PrlolilawVbllgattonen (fiir 1N0 fl,). ßerbiiiaiids Äordlmh» Vm. 188S inoso l0l'2u Oesterr, Mrdwsslliahn . . . l10'— liO«^ LtalltljbahoZ^^Frcs^Wp.St, ^._ ^.>- Lüboati» 3"/„ i»Frcs. 500p, St. >i?y <5ÜO«fl,p. lOO fl. ,««>25 127'2i> Ung,-ssn!!z, Vahii . , . . . 1054« ins 40 .» »k, Vobcl,°«!isl,,Oest,,!iU0fl,S,i0»^ 45l._!45<,_ Erbt,.Nnst. f,Hand,»,G, tttOfl. ^.._ .',.,^ dto. dto, per Ullimo Septbr. 254-7535585 llredltbanl, Allg, ung., 200 fl. , »84 — 385 — DeposUtülmül, «llss,, 20« fl, . 221 _ 2ll«-- Escomple.Wes,. Ilbröst,. 500 fl. ?4i? 5<> hypothec., Ocst,, 20« fl, 2b"/«». ««.__ «4.,^ Lünberbanl, vest., 200 fl. . . zz^.z^ 224-75 Oesterr,'Ungar. Vanl, S00 sl. »^ 912 ^ 9,5 _ Ulllonbanl 200 ft. . . . »j zgI __ 294' — »Nvht«b«»l, «»>., U!!schtichvad,'r Els, 500 fl, CM, !7S5 <7?5 dto, bto, llit,. !!) 200 fl. . S4»--2 - «2- Dux Audenl'acherE, B üNl'fIZ, i 75 2b 76 25 Ner'dinands'Nordli, i0M»i!,SÄ, ^4«ü- ^475' Len!l>,°Czer»ow,° Iajju. Eiseob,' GeseNIchaft 200 fl, S, . «W 75 291 2' Lloud, OeN,, Triest, s,«»Ofl.CM, 42! - 4^i Oesterr, Nordwcstb, 200 si, 2. i».l 5>(> ^4 >-. »> bto. bto, slit. «) 200 fl, V. 26'^,'«' 3«! Pran-Dnxer Eiscnb. 150 fl. Z, , ! »«> - ! » ritHts-Aciien loa fl, , . . ll» — ^?-- Unss-qaliz ltisenli, 20,'fl, Silbe« 214, — 8l4'25 Ung-Wsstb.(Raal> Graz)200fl.S. z,3'b0 »14Ü0 al,»w,°üeilig,, «rste, »0 fl. i.i7.go 1^ zy z,«llbemahl". Papierf. u. A,.«, g^n 90oU »«finger «rauerel loo fl. , . !,«z _ i«.«, 5,, «t«,tan.X, VaxacseNschast 100 si. , , ,^.^ ,1.,,^ Wlennberger üiegel.Uctien-»«,. U^ ^-g I Diverse suie (per Glllck), bndaftest Basilica (Donibau) . «70 ,._ «n-bitluse lUO ,1...... 20^50 yül'b» «Ian, Lose 40 fl. «W. . . . <,,... g,,II 4"/,,Dl'»a»'Dampfsch. inofl,«M. 170-—, >sl»-— Ofl'iier Lose 40 fl..... 62-7!» «»-75 Palsft,^ose ^0 fl, CM, . . . ^85 «,-85 1lo0 255U 3alm Lose 40 sl. CM, . . . «^o 82-5U S>, Wciwls-Lose 40 sl, EM. . u^ »l — ValdslcixLose 20 si. CM. . . A „._ «e>l'i!,stsch, d. 3"/,. Pr,-Schulbv. ' b, Äobencredilanstalt, I, ,>. <".,^. bto, dtu, ll, «m 1889 . , ^" !;,^ «aibacher Lose...... ^,_ j^ Devise». Amsterdam....... ^<,