Ar. 71. Donnerstag, den 4. September lS7t). IV. Jahrgang. Cillier Zeitung. Pränumerations-Bedingungen. rtür 6111t: Mit Vost- Versendung: ViauliatKig . . l.M pitviciiiilti.1 . . i.ij» &Alb)dHtij ... 3.— wnnjtunfl' . . *•— , . . .«.«» l««m> .miiimtn | (fiincliic Nummer» 7 fr. » > Erscheint jeden Nnnneistng nnd Lonntag Morgen». lnssrüte >vei-6on sngsnommon , I* tc»»>»» W „SiUicr jritiag". H<«. rr»g»ffe #lr. «' n»i 3ol>«;ij| *•»■(«). 3i|cr>li fUt die ..3itl ci J-tMit)" an • H. Vltnt in »>:?». Bit» oj II ttbcuitnüm innen» t iSantincit« Jo>. ffitv icidi tu »'las. ,1. CvtKtit null «»»«. u Smv. 1.1 itfun. ä ''"1- „•(ciu«»* • i* X i ital]. * ■ — » P otitischc Rundschau. Lil!i, 3. September. Die Anbahnung einer Vereinigung aller verfassungstreuen Fraktionen de« ReichSrathe« wäre somit auf dem Linzer Asgeordneten Tage erfolgt. Die dort versammelt genesenen 77 Abgeordnete« sprachen im Namen aller Schattirungen der Vsch in da« Paschalik defiznirt. Der preußische Minister der öffentlichen Ar-betten, oder richtiger „Eijenbahnministn" Herr Maybach scheint in dem Ankaufe von Bahnen für den Staat keinen Halt machen zu wollen. Heute läßt er bereit» außer dem Angebot für die Rheinische Bahn auch den Prei« veröffentlichen (eint Rente von 4 Proc. in Eousol«), den er für die Berlin An« haliische Eisenbahn zu geben entschlossen ist. Ob die Aktionäre aus ein solche« Gebot eingehen werden, ist doch sehr zweifelhaft. Thäten sie e«, so blieben von den in Berlin einmündenden Vitticn nur noch »ivei, Berlin-Görlitz und Berlin-Hamburg in Pri-valbesiy. Der Ankauf der ersten würde nur eine Frage der Zeit sein, wahrend Berlin Hamburg, ein außerordentlich sundirie» Unternehmen, dem nicht so leicht Eo.currenz geboten werden krnn, sich mit Zähiikeit wehre» würde. Die Unterhandlungen zwischen Berlin und dem Vatikan scheinen denn doch nicht so glatt ab-laufen zu wollen. Es zeigt sich wieder, daß Bis-mark geleistete Dienste sehr leicht vergesse. Die« gehl aus folgender Meldung der „Pall Mall Gazette" h?r»or: „Cardinal Roncetti, der neue päpstliche Nuntiu« >» München, hat berichtet, daß da» Resultat einer Unterredung, die er mit Bis-m irk» Sekr.tär gehabt, ein günstige« sei. Deutsä» lau) hat jedoch Gren.en um seine Loncefsionen gezogen, welche unmöglich überschritten werden können, der Nantiu« hat daher um ausgedehntere Vollmachten zur Führung der Unterhandlungen gebeten. Die todte Saison dürfte in Frankreich die i nächsten Wochen sehr lebendig werden. Während I für die Ultramontanen die Periode der Wall-fahrten und Wunderkurcn begonnen hat. die Re-publikaner und Konservativen sich mit den Gene-ralralräthen um da« Unterrichlsgesetz hrriimslrcilcn, landen dieser Tage in dem Pyrcuacnhafen Port Bendres — dem einsamsten Winkel, welchen sich Feuilleton. Hin erster Versuch. (Schluß- > Direktor Müller, der vielleicht befürchten mochte. Dr. S. könnte plötzlich seinen Entschluß bereuen, ergriff ihn hastig am Arm und zog ihn nach dem Bübuenraume. „Verzeihen Sie, wenn ich Ihnen kein Sevarat-Garderobe-Zimmer anweisen kann, sondern Sie zu d,m Gro« meiner Truppe bringe" sagte er sich entschuldigend und ließ Dr. S. in ein von Talglichtern erhellte« Zimmer eintreten, in welchem ungefähr zehn Mimen sich ankleideten. „Platz dem Landvogt!" rief der Bühnenchef. der durch die unerwartet glückliche Löjung feiner Bedrängn iß, den alten Humor wiedergefunden hatte. Da« chaotische Stimmengesurre verstummte, neugierig und fragend blickten die Mitglieder den Direktor und seinen Begleiter an. „Meine Herren!" sprach nun mit vieler Würde Direktor Müller, „da» Unheil, da« uu« durch die Unmäßigkeit eine« Paria« der Kunst, — ich könnte ebenso gut eine« Schweine« sogen. — drohte, ist glücklich abgewendet, Herr Hendrich«, von dem Sie jedenfalls schon gehört haben, Herr Hendrich« der gefeierte Künstler de« Berliner Schauspielhauses, ver Abgott der Fraueu, da« Schoßkind der Kritik, die Zierde der Künstler-fchaft. erweist un« die unsterbliche Ehre in unserer Mitte eine seiner Glonzrollen vorzuführen. Schafft mir diesen au» den Augen!" dabei wie« er auf den ursprünglichen Mortimer, der noch immer in der Ecke de« Zimmer« auf einer schlecht gemalten Rasenbank kauerte uno jetzt, al« ihn zwei handfeste Statisten hinau«fchleppten einige unartikulirte Töne au«stieß. Tireklor Müller bat nun in der devotesten Weise den großen Künstler Platz zu nehmen, jagte seine berei» angekleideten Mitglieder au« dem Zimmer und begann seine Garderobiersdienste zu verrichten. Mittlerireile fing da« Publikum an ungeduldig zu werden, der Direktor eilte daher auf die Bühne, ließ den Vorhang aufziehen und meldete, daß in letzter Minute die Rolle de« Mortimer von einem ersten Künstler Deutschlands übernommen worden sei. Ein lebhafter Beifall de« Publikum« lohnte die Mitheilung de« Direktors. Jetzt begab sich derselbe wieder zu Dr. S. brachte den Anzug teSselden in Ordnung und nachdem er ihn auf da« vorthe'lhasteste geschminkt hatte, fragte er ihn noch, »d er vielleicht nicht eine kleine Probe mit der Stuart haben wolle. „Die Stuart spielt doch ihre Rolle unge-strichen?" fragte Dr. S. „Das will ich meine«," verletzte der Direktor. „Dann werde ich nur vor dem dritten Acte um eine kleine Flxirung der Tullun.ieu bitten." ^Die Komödie kau» angehen," rief der Direktor. Alle« ging auf seinen Posten. Die Maria Stuart hatte sich zwischen der zweiten und dritte» Eoutisse aufgestellt, so daß sie von Mortimer nicht sofort bemerkt werden konnte. Die Vorstellung begann. Ein Gemurmel an-genehmer Ueberraschung durchlief den Zaschaucr-räum, al« die hohe Gestalt der schottischen Königin die Scene betrat. Da« edle wohlklingende Organ fesselte sofort sämmtliche Zuhörer. — Jetzt ge> wahrte auch Monimer die Darstellerin, er er-erkannte seine Reisesährtiu von gestern und einem stillen Seufzer gleich enlstohen ihm die Worte: „eine Schauspielerin als«." Die beiden Scenen init Paulet und Kennedy spielten sich rasch ab und hätte nicht Direktor Müller den tiefnachsinnenden Mortimer erinnert, daß jetzt sein Stichivort komme, er hätte vielleicht daraus vergessen. Da« Stichwort fiel nnd Mortimer trat auf. Glücklicher Weise entfesselte die schmucke jugend-frische Erscheinung de« Dr. S., so wie der bereit« verbreitete Ruf feiner sein sollenden Künstierschaft einen so lebhaften beifälligen Empfang, daß Nie- die Regierung an der Mittelmeerküste ausgesucht hat — die eisten Transporte der begnadigten Communard«. Sie sollen zurNacht,eit an.'geschifft werden, wie da« Ministerium in weiser Bor-sorgt g.gen -iHe Demonstrationen verordnet Hot, und man «wir? a auch >a.»st otimmhlj* nicht an Maßregeln t)adtii fehlt >' l.isfM, itnt alle unliebsamen Zwisichrnspt^ zu verhindern. In ^'xeitwv' g stcht -,un auch ein Cnltiirkampf vor der Tlstir' I» das ttvioirte Strafgesetz de» Großher;ogtb>!iiis würd: auch die Bestimmung auf-nommen. daß Geistliche, welche eine Regiru»g«ma«> reget auf der sianjH kritifiren oder tadeln, straf-fallig sind. Der Bischof von Luxemburg protestirt in einem langen Schreibe» an den Regirung«prä-siacnte» gegen diese Maßregel deren Spiee nur gegen die Freiheit und Unabhängigkeit der Kirche gerichtet sei. Wie immer, fließen die bischöflichen Lippen auch hier Öaer von LoliatiätSbezengungen gegen ten König-Großderzog. und der Bischof weiß die Frage über Befolgung der Gesetze sehr schlau auf das Gebiet der Ehrfurcht gegen die Person des Monarchen hinüberzuspielen. Zum Schlüsse erklärt der «irchcnfürst. er weide sich glücklich schätzen, um der „.stiich: und der Wahrheit willen Schmach und Hohn zu erleiden." Älcinc Chronik. Cilli, 3. September. (Ihre kaiserliche .Hoheit die Kronprinzessin des deutschen NeicheS) trifft Freitag den 5. d. unter dem Namen einer Gräsin von Leiden zu einem niehrivöchentliche» Curgebrauche in Rönierbab ein. ((Kvan^elischer Gottesdienst.) Sonn, tog d n 7. d. Bo mittags IU Uhr wird Herr Pfarrer Schock in der hiesigen evangelischen Kirche den Gottesdienst abhalten. (Der Sanntbaler üllpenklub) hatte sich bekanntlich die Ausgabe gestellt, den bewal-beten Gipfel des Dostberges dem Publikum al« Aussichtspunkt zugänglich zu machen. Er unter-handelte mit den Besitzern des Walde« am Dost-berge, besorgte die Äbstockung der Bäume, ließ Bänke »nd Tische aufstellen und eine Stange aufrichten, welche im Bereine mit 3 kleinen Bäumchen die Spitze de« Berge« weithin kenntlich macht. Der Berein veranlaßte ferner den ©tabtförster. Kummer für Unterkunft zu sorgen, so daß Partien selbst von 20—30 Personen, wenn nicht übertriebene Ansprüche gemacht werden, eine gute Unter-funft bei Kummer finden; u. z. unentgeltlich, wa« besonder» hervorgehoven wird. Da« Publikum hat die Bestrebungen des hiesigen Alpenklub« gelohnt, indem e« thatsächlich den Dost zum Zielpunkte zahlreicher Au«flüge machte, und jetzt gibt e« nur mehr wenige Personen, die noch nicht den Dost bestiegen kalten. Dem Pernehmen nach haben die Arbeiten am Dost dem hiesigen Alpenvereine 33 fl. gekostet. Man kann darau« entnehmen, wie viel bei umsichtiger Gebahrung mit geringen Mittel« erhielt werden kann. Da« Publikum wird dem Bereine feine Mühewaltung am besten lohnen, wenn e« recht zahlreich den Dost besucht und zu weiteren Arbeiten in der Umgebung von Cilli an-regen, we.in recht Viele dem Bereine al« Mit-glieder bcineten. R. 6. (Gemeinderathssiyung.) Auf der Tagesordnung der am Freitag den 5. ». M. 4 Uhr Nachmittag« stattfindenden Gemeinderathsitzung stehen: Mittheilung der Einkäufe, so wie diverse Berichte der einzelnen Sektionen, darunter auch der Bericht der Sectiou I. über die Angelegenheit der Marienkirche. (Die Kapelle des Cillier Musik Vereines» fonzertirte Sonntag den 31. August im Brauhausgarten zur „goldenen Krone." Der Besuch diese« Konzerte« gab wieder den erfreulichen Bewcis.daß unsere Einwohnerschaft, die Entwicklung der neugeschaffenen Musikkapelle mit regstem Intcr-esse verfolge. Der große BrauhauSgarten wir ge« drängt voll und der Beifall den die vorg-tragencn Piecen fanden ein überaus herzlicher und crma> thigender. Da« Programm brachte diesmal fast lauter fremde Musikstücke. Wenn man auch nicht stet« da« Fremde meiden kann, so >iegt u»S da« Gute doch so nahe, daß wir bei musikalisch.'» Ge nässen, nicht gerade nach fremden weniger bekannten Meisten, ein besondere« Verlangen hegen. Darum glauben wir im Namen Bieler 51, sprechen, wenn wir der anerkannt tüchtigen Leitung unserer Musikko-pelle bei künftiger Zusammenstellung derProgramm-Nummern mehr Rücksicht auf bekanntere musikalische Größen empfehlen. (Cillier Turnverein.) Wie in unserer SonntagSnummcr bekannt gemacht wurde, ver-anstaltet der Eillier Turnverein unter Mitwirkung de« Turnvereines von Laibach zu Gunsten de« schulpfennig« und der freiwilligen Feuerwehr von Tüffer, dortselbst ein Schauturnen im Hofe de« Genckisgebäude« und Abend» im Salon de« Hotel« „Horiak" zu gleichem Zwecke ein Turner-Kränzchen. Zur Theilnahme an diesen beiden Bcr-gnügungen sind Eintrittskarten per Person ä k fl. und Familienkarten ^ 2 fl. zur Bequem-lichkeit de« P. T. Publikum« schon von Sametag den 6. d. aus Gefälligkeit in drr Leihbibliothek de« Herrn Johann Rakusch in Cilli uns an dem Festtage selbst an der Lasse im GerichtSgebäude und im Hotel „Horiak" in Tüffer zu lösen. Unter-stützende Mitglieder de« Cillier Turnvereine« haben zu dem Schauturnen freien Zutritt; zu dem Kränzchen jedoch hinsichtlich des wohlthätigen Zwecke« ein Entröe von 50 kr. per Person und l fl. per Familie zu entrichten. Nachdem sämmt-liche Kosten vom)Turnvereine getragen werden und daher die Gesammteinnahme zu gleichen Theilen ihiem bestimmten Zwecke zugeführt wird, ist rege B.theiligung erwünscht. mand den heftigen Schreck der Stuart, die unter ihrer Schminke erblaßte, bemerkte. Auch ihr that e« unendlich weh, gestern so getäuscht worden zu sein. Ihr erste« Erscheinen aus den Bretern ließ sie schon überall nur Entweihung der Kunst und Falschheit erblicken. Doch jetzt gab e« keine Zeit zu ernsteren Reflexionen. Die Begrüßung verhallte und die Scene nahm, mehrmals von einem lebhaften Bei« fall«sturme de« Publikum« unterbrechen, ihren Verlaus. Der erste Act war zu Ende. Maria und Mortimer wurden wiederholt stürmisch ge« rufen. Dr. S. der an die Künstlerin einige Worte richtete, erhielt kaum eine Antwort. Dieselbe eilte in die Garderobe, in welcher sie bi« zum Schlüsse de« zweiten Acte« verblieb, während Mortimer seine Triumphe feierte. Vor Beginn de« dritten Acte«, ließ Dr. S. durch den Direktor die Gastin bitten aus die Bühne zu kommen, um über die Stellungen während der großen Gartenscene Rücksprache zu Pflegen. Die Darstellerin der Maria Stuart erschien und man einigte sich rasch über die wichtigsten Momente der Gartenscene. Kein Blick, kein Wort ließ vermuthen, daß sich die Beiden schon irgend-wo gesehen hätten, ja e« hatte sogar den Anschein al« ob die Debütanten jede Unterredung mit Dr. S. scheute. Aber auch dieser war ganz wort-karg geworden und schien bereit« seine übermüthige Laune, die ihn zum Komödiespielen verleitete, zu bereuen. Der dritte Act nahm seinen Ansang. Die jubilirende Freude, welche die Worte Maria«, mit denen sie die neue Freiheit begrüßte, durch-wehte, drängten Dr. S. gegen feinen Willen, dem Spiele derselben zuzusehen. Seine Berstim-mutig begann allmählig zu weichen, er vergaß die Enttäuschung, er sah und hörte nur mehr die Künstlerin, die in der großen Scene mit Elisabeth, mit hinreißender Leidenschaft ihrem Temperate freien Lauf ließ. Dr. S., der nach dem Abgange Elisabeth« auf die Bühne stürzte, brachte die wilde Liebe«-Werbung de« ha'b wahnsinnigen Schwärmer« zu so packender Wirkung, daß die Gastin selbst vor der dämonischen Leidenschaft erzitterte. Ein brausender in den bescheidenen Räumen de« kleinen Theater« noch nie vernommener Bei« fallssturm erscholl, al« der Vorhang fiel. Der übrige Theil der Vorstellung nahm rasch seine» Verlauf. Al« der Part de« Mortimer de-endet war und er sich nach der Garderobe be» geben wollte, bemerkte er, daß auch die Gastin au« der Tiefe einer Coulisse seinem Spiele zuge-sehen habe. Er trat auf dieselbe zu. Diese wollte (Promeaade-Coneert.) Morgen Don« nerStag fünf Uhr Nachmittag fura im Stadt« park fall* das W>tter bleibt ein Promenade« Concert der HjrmooucapeUe des Cillier Musik-Vereins statt. * (Coneert ) Sonntag den 7. d. findet im Garten de« Hotel« Kim „goldenen VSweir" ein Concert der Cillier Musit-Vereins-Cap.-U- unter Leitung de« Cipellmeister« David statt. (Die Jkase abgeschnitten.) In der Nacht vom 31. August auf den 1. September ent« spann sich zwischen demGrunddesitzerssohn PrevorSnig »nd Franz Stoibic in einem Gasthause zu Sachsenfeld ein Streit und würd n beide handgemein, bei welcher Gelegenheit Koibiö den PreoorSnig mit einem zerbrochenen Glase die Rase »ollständig ab« schnitt so daß dieselbe nur mehr an der Haut hing. („Jtix deutsch — lieber kroatisch!") So lauft die neueste Devise de« „Slovenec", schreibt das „Laibacher Tagblatt" : Warum ? Wut wie der „Slooenec" bemerkt, man für die Jlo-venen in Deurfchland, besiehung«weiie in Berlin, doch nur Stellen al« „Hausknechte" oder „Stiefelputzer" offen hätte. Sine solche Aussicht sei aber nicht werth, daß man ihretwillen Deutsch erlerne. Der gute „Sloxnec" hat wol gar keine Ahnung davon, wie viele Kcainer in den deutschen Provinzen Osterreich« uns auch dra ißen im deutsche» Reiche eine angesehene Lebensstellung einnehmen. Würde es 'einer Meinung nachgebe» und anstatt des Deutsche» in den krainischen Schulen da? Kroatische eingeführt werden, dann allerdings müßte der spätere Nachwuchs der nationalen Bevölkerung darauf verzichten, anders-vo al« in „Slovenien" und Kro-atien fein Bros zu verdienen. Was aber die Ber-liner Hausknechte und Stiefelputzer anbelangt, welche der „Slovenec" für die flovenische Naiion reciamirt, so dürfte er sich wohl in Irrthums be-finden. Denn Leute, welche in der Schule so wenig gelernt haben, daß man sie nur zu derlei Hantie« rungen gebrauchen kann, giebt e« auch in Deutsch-land so viele daß man für letztere die geeigneten KanZidate» nicht erst unter de» Leser» de« „slovenec" zu suchen braucht. Landwirtichast, Handel, Industrie (Phyloxera vastatrix.) Eine mit Recht so sehr gefürchtet: Reblaus, die „Pbyloxera vasta« trix" hat, «ie nunmehr als feststehend betrachtet wer« den kann, ihren Einzug auch in Italien gehalten, und zwar ist dieselbe zunächst in der Provinz Com» ausgetreten. Von Seite der agrarischen Station i» Florenz, welche al« die erste im Lande gilt, ist so« fort ein Inspector. mit allen Ingredienzen und Werkzeuge» versehen, weiche sich bisher in der Be« kämpfung jener Krankheit respectioe de« dieselbe her-vorbringenden Insekt« am Wirksamsten bewiesen haben, an Ort und Stelle entsandt worden, um dem weitere» Umsichgreifen dc« Uebel« zu fteutrn. sich entfernen. Aber schon hatte Dr. S. ihre Hand ergriffen, „leben Sie wohl mein Fräulein/ sagte er mit hervorbrechender Innigkeit, „möge die Kunst sie für so »anche Enttäuschung entschädigt» und vor allen Unannehmlichkeiten de« schlüpfrig glatten Bühnenleben« wahren. Die Gastiu wollte antworten, doch Dr. S. hatte sich bereit« enfernt und al« am Schlüsse der Vorstellung, sie durch den Direktor Dr. S. zu einer aufklärenden Unterredung bitten ließ, war letzterer bereit« verschwunden. Am frühen Morgen de« nächsten Tage« fuhr Dr. S. mit widerstreitenden Gefühlen »ach seinem neuen Bestimmungsorte. Er hatte sich der Dank-barkeit des überglücklichen Direktor« zu entziehen gewußt. Auch die Gastin verließ da« Städtchen. Gerne hätte sie noch den Namen ihre« Partner« erfahren, allein Direktor Müller konnte ihr nur Vermuthungen aussprechen. Zwei Monate waren seit d»iesem Theater-abende vergangen. Dr. 6. hatte in seiner neuen Stellung nicht die gehofft» Erwartungen ge« funden. Er war daher entschlossen seine Verbind« lichkeiten wieder zu lösen. Er wollte sich soeben zur Baronin begeben, al« man chm mittheilte, daß dieselbe einen Besuch hätte. „Nun so «arten wir," dachte sich Dr. S. und ließ sich im Vorzimmer nieder. Buntes. (Ein Schmetterling als —Brand- jiister.)DasIourna> „Memorial de lo ^oire" bringt sollende fast unglaul>l»ch kündende Ärandgeschichie: In einer der letzten Nächte wäre in der Sainl Paul-en.öornillion, in der Wohnung der Eheleule D. ein Bratd au«gebrochen, der von einem — Schmetterling gcftiftrt worden war. Herr und Frau D. waren sammt ihren Kindern seit gercu'mer Wette eingeschlafen, als H.'rr D., vom Rauch kalb erstickt, erwachte. Seine Frau athmete kaum, seine Äinder waren dem Tode nahe. Zum Gllick hatte er noch soviel Geistesgegenwart, rasch da« Aenster zu öffnen. Der Ärand war bald gelöscht, ganz eigen-thiimlich ttt aber die Entstehung«ursache desselben. Ein großer Nachtfalter hatte eine Nachtlampe um-flattert und sich dabei die Leine, dcn dickcn L.il, und die Flügel verbrannt, worauf er verendend auf da« Bett der Frau D. niederfiel. Seine glim-menden Ucberreste wirkten hier so genau wie ein Zünsschwa nm, »nd bald w^ren sowohl die Bet-tiicher al» auch da« Over?ett. die Polster un i die Malratze in Ärand gesetzt. Einige Minuten spüler wäre Frau D. lebendig verbrannt, ihr Aatle und ihre Kinder erstickt gewesen. (Dem kleinen Rechenkünstler Frankel») der bereit« die staunenSwcrthcsteii Proben schnellen Kopsrcchnc«» gegeben hat, werden mitunter sonderbare Aufgaben vorgelegt. Im ÄkUe-AIliance-Theatcr z» Äerlin erhebt sich auf dem letzten Platze ein Mann und sagt: „Ick habe hier noch 'ne Ansjabe zu jeden. Mein Freund, wat der verstorbene Aujust Kniepmeier war, i« nümlich 62 Jahre, 8 Monat un 17 Tage alt jeworden. Bon sein vierzehn und en halbste« Jahr an hat er nu jeden Tag sechs Seidel und zwei Schnitte jedrunken. Nu kost' bet Seidel fufzehn Fennij« un der Schnitt jehnr. Wie ville i« det nu. »eß er seit sein vierzehn un'n halbste« Jahr an Fennije verdrunken hat?* . .. . Ob dieser tiessinnigen Frage entsteht allgemeine Stille. In dem kleinen Frankl fangt e« an zu arbeiten, man steht, wie die Maschinerie feine« kleinen Kopfe« in Thätigkeit ist uns allmälig flößt er dann die Ziffern heran«: .... 1,618.87t) Pfennige. — Der Fragesteller ist befriedigt. „Det stimmt/ meint er. „Det bade ick mir zu Hause au»jerechnet. So ville hat mein Freund Aujust Kniepmeier jrade versoffen, di« er jestorben i«: 16.188 Mark 70 Fennije." Voll Bewunderung über den kleinen Rechnung«künftlcr verläßt der Freund de« ver» storbenen Herrn August Kniepmeier da« Theater in der Belle Alliance Straße.... Aus dem Gerichtssaale. Bereit« angeordnete Verhandlungen der V. Schwurgericht-Session. Montag den 15. Sluga Anton, Todtschlag; Kristosiä Philipp, Brandlegung. Dien«lag den 16. Dr. S. überließ sich seinen Gedanken. Der Theaterabend trat lebhaft in Erinnerung und da« Bild der reizenden Künstlerin erstand wieder in seiner vollen Schöne. Da öffnete sich plötzlich die Thüre de« Salon« «nd die Baronin in Begleitung einer fremden Dame erschien in derselben. Ein leiser Ruf der Ueberraschung ja de« Schrecken« entfuhr der Fremden, al« sie Dr. S. erblickte. Aber auch dieser bedürfte seiner ganzen Kraft, um sich zu beherrschen. Die gegenseitige Verlegenheit und da« tiefe Erröthen entging der Baronin nicht. „Ihr kennt Euch?" fragte sie daher Dr. S. „Nein!" entgezneten fast zu gleicher Zeit die Fremde und Dr. S.— ,Dr. S. unser neuer Erzieher, Fräulein von K. meine Nichte", bemerkte die Baronin die Beiden einander vorstellend. „Wa«, Sie sind nicht Künstler", rief in plötzlichem Selbstvergessen mit leuchtenden Blicken Fräulein v. K. „Also kennt ihr Euch doch", forschte fast strenge die Baronin. „Ach ja Tantchen", entgegnete die Nichte, „boch unsere Bekanntschaft erfolgte unter so eigen-thümlichen Umständen, daß wir gegenseitig miß» trauisch werden mußten." Priprot'ik Rcsa. Bct.uz. Mitlwoch 17. Plcunik Andrea« und Schober Josef, EredilpapierfSlschung Donnerstag den 18. Malaln Maria, Brandle-gung. Freitao den 19. Groß Josef, Amt«verun-treuung. Sam«lag den 20. Äot«bacher Eduar», Amlsveruutreuung. Fremden - Perzeichniß. Vom 27. August di« 3. September. Hotel Erzherzog Iobann (5arl Redived, Apocheler, Ludwig Wallenko, Di«-ponent, Conslanlin Reycr, Turnlehrer. Carl Martinas, cand. jur. und Ferdinand KrauS. landsck. Rechnung^. Offizial, sämmtlich aus Graj. — Josef Emminger, i. I. Gericht« Adjunkt Brück a. d. M. — Dr. Joses Pohl, Arzt und Operateur aus Budapest. — Maria Nepallek, BeamtenSwitwe Wien. Vinzenz Skodler. Direktor s. Toch:er Messendors. — A- Schreiner, Bergwertsbestyer Lilienfeld. — Otto Köhler, Privai s. Familie Trieft. — Alexander Musulin. Privat Agram. Hotel E i e p h a n i. Johann Ritter v- Äottic I l General-Zntendani und Ferdinand Pannlli, Capilän s. Familie. Graz. — Joses Nädl, Ingenieur AdelSberg. — S Zerlugg. Kauf-mann Sisieg. — Oslar Cattori, Fabrikant Kroß KanizSa. — Ferdinand Pirner. f. k Bezirk^bauptmann s. Familie Leibniy. — Johann Ribitich, I. l. Landesgerichtsrach Laibach. — Friedrich u. Weslb, geh. Archivar Karlsmhe in Baden. — Baron MageS, Rentier Florenz. — Dr. Guitav Hecher. Hos- und GerichlS-Advotut, M Weber. Privat und Richard Jarisch, k. l. Landesgerichtsadjunit s. aus Wien- — Johann Wagncr, Student Marburg. Hotel Ochsen. Dr. Georg Terra, Professor Neusatz- Ignatz VogI, Bahnbeamle. Joses Forstner. k f. Rechnung« Rath, Joses Deinjac.Scriptoe. Moritz Weiser, Reisender, Dr Wieder-wald, pralt. Arzt s, Familie und Franz Prohaöka, Kaufmann, sämmtlich au» Wien. — Johann Reiner. Professor Klagensurt — E. v. Vinsewelter, i I Ober-lieulennnt a. D. Judenburg. Hotel goldenen Löwen G. Föckerl, Kaufmann Wien. — Paul Fischer, !. f. Geomeier Graj. — Josef Strauch, ölon Schätzung»-Reserent Wind. Graz. — Johann Dimcoglic, Privai Agram. — Andreas Wels, Privat Sauerbrunn. — Carolinc Brunner. Kauftnannsgattin Triest. Gerzeichnitz der im Mo-ate August in Cilli getauften Kinder. Regul Mathäus; Vrelo Maria; Bobisut Cäsar Ferdinand: Kompan Rosalia: Skrober Johann! Majcen Angela; Bre-nit Maria: Doler Maria! Schmerz Mathäus! Ambroiii Olga Maria! Beloglavec Rosalia Aplenc Maria; Obreza Karoline; Kokesch Jsabella Iosesa Antonia i Bianchi Augustin! Schoster Franz; Weiseler Maria ; Matjaiiö Johanna! Jezernik Maria; Zupanc Maria: Rebernik Augustin; Zaver-nil Albina. Und nun erzählte sie die Art und Weise ihre« Zusammentreffen« mit Dr. S. „Du weißt liebe Tante, wie ich für die dramatische Kunst schwärmte. Ich mußte meine Schwingen versuchen und ich will es offen sagen, daß ich vielleicht schon Schauspielerin wäre, wenn ich nicht bei meinem ersten Schritte zur Bühne auf ullerding« einge-bildete Falschheit gestoßen wäre." Sie reichte nun Dr. S. die Hand, die dieser lebhaft ergriff und an die Lippen führte. Die Baronin, besaß genug Menschenkenntnis! um da« liebliche Errölhen ihrer Nichte zu deuten. Daß Dr. S. auf die beabsichtigte Kündigung gerne vergaß ist wohl selbstredend. Den geschilderten Aufklärungen folgten bald noch zartere, da« süßeste Geständniß entfloh beider-seit« den überglücklichen Herzen und da Fräulein von K. allein über sich und ihr Vermögen zu verfügen hatte, so erhielt schon in wenigen Wochen die Liebe, die auf den Brettern entkeimte, die Weihe am Altare. P. W. Verstorbene im Monate August. Apnar Joses. Zimmermannskmd, 8 M, Fraisen: Klinik Antonia. WagnerSkind, 2 M, Schwäche. Kodela Fsanz. MüllerSfohn, 4 I., Angina: Gu ei Johann ; Bergknappe, 28 I. Tuberkulose; Lampe Peter Kaminfeger-sohn, « Waffertopf; Sterle Union t. k Auskultant, 28 I., Typhus; Spleit Anna: Wäscherin, 53 I., Leistenbruch; Weiseler Maria. Köchin. 26 I.. Unlerleibs'Cnlartung; Ose» Maria, Taglöhnerin. 7l> I, Altersschiväch«: Galler Anton, Gastwirth, 43 I., Lungenläbmung: Studovnik Apolonia, Taglöhnerin 45 I. Krebs; Ter>ntfaÄ»e. I. St««k, 3 Ziiamer und Zugehttr ist jjfgtu Ende September zu vennit'then. Auskunft in der Eipedition d. Hl. 380 2 H omINI ml eil len werden aufgenommen. D&*elb»t wird auch Ckvier-UnterricLt ertheilt. Aofik. i. d. Kxp. d. Bl. 383 Billig zu verkaufen 100 Schaff Hafer, 30 Ctr. Haferstroh, 70 Ctr. Heu und 100 St. Karbisse. 384 2 Gleich zu verpachten 1 grosner Garten, 1 BaU'-mgrand «amint ilaznpehörieen Räumlichkeiten. Anzufragen GraEergagw Nr. 14._ lioral - Veräiiileruiij^. I< h Wehre mich meinen geehrten Kunden höflich *t nnznieigen. das* ich seit dem 1. September d. J. mein Geachäft*-Locali: nach der Orazergasse, Schwab'sches Haus verlegt habe und bitte um geneigten Zuspruch. HochachtungsToIl Anton sturhi» 383 3 Herren- und I'aiuen-Schuhiuacher. Kosflnaflohen mi Knaben BIN tsabiei ter Holid^MtcrConxtrnction mitPlatinxpitze und feuer-vergnldetcn Fiingern, fflr Kirchthilrme. Häuser wie alle der Gefahr des Blitzstrahle« ausgesetzten Objecte, werden bei Gefertigteui billigst verfertigt und von ihm persönlich angelegt Auch werden von demselben veraltete unverlSssllche Leitungen gegen billigste Berechnung mittelst eines electriftchen Frobir-App«-ratex untersucht, etwaige Mangelhufligkeit derselben schnellstens beseitigt, sowie abgestandene Spitzen gut und stark feuervergoldet. Ueberdie* macht der Gefertigte aufmerksam, dass er im Besitze aller zu obigen Verrichtungen nöthigen Arbeitskräfte und de« tiiezu erforderlichen Steig&pparatee sieh befindet und »onach befähigt ist, die geehrten Auftraggeber ohne der geringsten dies«fälligen Bethätigung besten» zu bedienen. 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