Nt.N5. Samstag, 19. Mai 1900. Jahrgang 119. Macher Zeitung. °'"K> !>2!5?' ^t Pollverssndun«: aanMli,, »0 «, Halbjahr!« ,ö X, Im Comptoir: ganz-^nl'«!e b.«" ° " ^ 3ür b« zu 4 Zellen L» l», grüßcre per Zeile lU d^ bei «lteitn Wiederholunzen per Zsile N l>. Die «Laibacher Zeitung, erscheint tilalich, mit «lulnahme der Loiin. und l,,i^>»n, ,.!. »^».. .. ^ ^ . . sich tdenN^?"Mießung vom 11. Mai d. I. dem °n der U .^"sessor des Straßen« und Wasserbaues ^hann w '^" Hochschule in Wien. Regierungsrathe b°Wt>P« ?s Ritter v. Schoen den Titel eines ^ allergnädigst zu verleihen geruht. ^doi/ss! ^rbauminister hat den Cassacontrolor bei der N ".^ bes Hauptmünzamtes zum Probierer ^ergdirection in Idria ernannt. 3" W^iiA 3""blatte zur «Wiener Zeitung, vom I7ten Enisle vHot "^ ^" Weitervcrbreitung folgender Press- 3l5 4° 'l>c>mavin». vom 11. Mai 1900. Nr. iu '" Kecolo» vom 11. Mai 1900. '^«»^ ^- ' ^°" ^- Mai 1900. 3lr. il. ^"7' vom 10. Mai 1900. Ar. IM ,^" 6omakr»eie. vom 11. Mai 1900. 3li. 4, ^"» e<«oclu» vom 12. Mai 1900. 5zz^^^««»pliüä. vom Ili. Mai 1900. Nichtamtlicher Theil. Ttift Kundmachung. ^'".Mle zu Mayerling fiir arme erwerbs-"Nsay.ge Jäger und Forstarbeiter. ^jl> " Juwels?"' "ar der Vertrauensmann der ill il" rechts^ . "" ^torr und Mortimer in London, ein 3" sewen ?^ ^as Vertrauen, welches seine Chefs l«? Wen«' ^°llem Maße. Nicht allein besah « M> grüke^lblick fur echte Steine, so dass H "b gVchlnss ^"lauf in diesem Artikel ohne seinen <>lt< "GebiA ^" ""roe, sondern auch auf einem ill k b" Lan- ^ " durchaus versiert und dadurch hch ^hrei, A^'e Firma vor Schaden und Verlust ^ ?", Indus - "kannte mit untrüglicher Sicher-^n^Aft "'.""ltter und jede Hochstaplerin, welche V°" rassig" lhrem Besuche beglücktm, und so ^r>^^ dle Firma zu schädigen, ^ell«t ^lläuA °bgeschwgen. Dabei war er em biit^Heaa" v°" gewinnendem Aussehen und "l»s . ."ah!, ss.'T' an seinen weihen, wohlgepflegten ii^t, - seine Kleber Ring doppelt vortheilhaft ^tin ^ NalffüÜ^ Uockenmälme bildete das Ent-^« nH"r 3i.W^' welcher das Geschäft besuchte, ^t 3 Under" ""e Schwäche besaß, so war es '«ende ^ ^iese, eines spöttischen Beillang« «^laui^ ^uwung übel genommen hätte. '" K' bey "" Ku. da er in Wuth gerieth, wenn '"vernen Simson nannte, und das gieng Lines Taaes erschien eine reizende, blondlockige junge Dame m tiefer Trauer im Geschäft und bat mit trübem Gesichtsausdruck, man möge chr Trauer-^nae «iaen. Da sie bei dieser Gelegenheit ihren femen Kandschuh abstreifte und zufällig ungeschliffene Namanten welche in Händler zum Kaufe angeboten lagen, hielt George dle Augen erlra weit offen, denn er wusste, wie leicht es ist, m t dem feuchten Finger die kleinen. unansetMchen Z eine^n ich zu nehmen. Die Dame, deren Wagen wr dem Laben hielt wählte lange und als fte sich endlich ftlr Mi kostbare Ringe entschieden hatte zog ie br Checkbuch au« der Tasche und füllte den Betrag ^ es wa«n 250 Pfund - aus. Als sie mdes das Blatt Herrn R'hler bot, sagte er mit graziöser Ver-beugung: -Ich bedauere, gnädige Frau, Ihnen mit-tbeilen zu müssen, dass wir Ct)ecks nur von lang-nehmen - bel Fremden verlangen "" Ver" Th°t, baranf war ich nicht gefasst^ ,'aate die Dame lächelnd; «nun. hoffentlich habeich aenüaende Barschaft bei mir, um den Betrag decken ?u können-. Die seidene Börse enthielt wnllich w raaliche Summe in Gold; nachdem der Preis gezah t war gab die Fremde ihren Namen und ihre Adresse und bat. man möge ihr den Einkauf zuschicken «Ich heihe Frau Morton», sagte sie. «und wohne in Piccadilly, im Hause des Hoffriseurs Bms lm lweiten Stockwerk». ^ «« , ^ Herr Rißler notierte Namen und Wohnung und die Dame entfernte sich. An der Thür indes kehrte sie nochmals um und sagte lNchelnd: «?lch !M, die N'W ebenso gut gleich mitnehmen, denn da mein Bargeld erschöpft ist, muss ich doch erst nachhause fahren, um neuen Vorrath zu holen». Der Verläufer verbeugte sich, trug der Dame das kleine Päckchen zu dem vor dem Laden haltenden Wagen und half ihr beim Einsteigen, wofür ihm ein bezauberndes Lächeln zutheil wurde. Schon zwei Tage später erschien Frau Morton wiederum und zwar diesmal mit der Absicht, ein Medaillon im Auftrag einer Bekannten zu laufen. Diesmal konnte sie nicht fo rasch zum Entschlüsse kommen — es war. wie sie Herrn Rihler mittheilte, eine gar zu große Verantwortung, ein Medaillon im Preise von 1000 bis 1200 Pfund zu laufen. «Es wäre mir am liebsten, wenn Sie mir etliche Medaillons zur Auswahl schicken könnten», meinte sie endlich seufzend, «meine Nichte, die bei mir wohnt, aber leider heftig erkältet ist, hat Verständnis für Brillanten — sie könnte mir bei der Nuswahl helfen ...» «Unter diesen Umständen werbe ich mir ein Ver-gnügen daraus machen, Ihnen die Schmucksachen felbst zu bringen, gnädige Frau», sagte Rihler verbindlich; «wann wäre es Ihnen denn angenehm?» «Vielleicht morgen gegen Abend, wenn ei möglich wäre?» «Ich stehe ganz zu Diensten», beeilte sich Rißler zu entgegnen. «Gut, sagen wir morgen um 6 Uhr. Aber da füllt mir ein, dass ich moraen zu meiner Schneiderin bestellt bin und nicht weih. wie lange ich dort zu chun haw weide — wissen Ge WH? Ich hole S« Laibacher Zeitung Nr. 115. 952 19. Mai 19^ der ungarischen Delegation über das Budget des Kriegsministeriums ungemein glatt gestalteten und stellenweise den Grundton einer außerordentlichen Vertrauenstundgebung für den Reichs-Kriegsminister trugen. Diesen Eindruck erhalte man nicht allein aus den Worten des Delegierten Ho-ranszky. dass er stets das Gefühl für die Bedürfnisse des Heeres habe, auch in den Ausführungen der übrigen Rebner lonnte man den gleichen Grundton erkennen. Das «Neue Wiener Journal» wendet sich gegen die Obstruction in der italienischen Kammer; es weist darauf hin, welche entschiedene Kräftigung Italiens Stellung nach außen durch die Berliner Festtage erfahren hat, ferner darauf, wie sehr die wirtschaftliche Lage im Innern nach Abhilfe schreie. Nur das Parlament tonne helfen, wenn es nicht zur Ohnmacht verdammt wäre. Nur eine völlige Aus» rottung der obstruierenden Parteien werde von Erfolg sein. Jeder Freund Italiens müfse mit ehrlichem Bedauern die Verhältnisse betrachten, die sich herausgewachsen haben und für die lein Ende und lein Aus-gang sichtbar ist — es sei denn, man vertrüge sich endlich und prüfe mit ehrlichem Wohlwollen die gegenseitigen Forderungen mit dem Wunsch und dem Ziele, sich endlich einmal zu verstehen. Im deutschen Reichstage wurde am 17. d. die dritte Lesung der lsx Heinze, die vor den Osterferien wegen der obstructionistischen Haltung der Oppositionsparteien unterbrochen worden war, wieder aufgenommen. Die Stellung der Parteien zu dieser Vorlage, die bekanntlich eine Verschärfung einzelner Nestimmungen des Strafgesetzes bezweckt, hat sich in der Zwischenzeit nicht geändert, es dürften sich also die Vorgänge, die am 17. März zur Vertagung der Angelegenheit geführt haben, jetzt wiederholen. Die Een-trumsfraction will die Vorlage erledigt fehen, bei der ihre Ehre engagiert sei, und darum hat ihr Organ, die «Germania», allen Mitgliedern der Partei auf das eindringlichste nahegelegt, sich an den bevorstehenden Sitzungen des Reichstages zu betheiligen. Die Mehrheit des Reichstages — sagt das Blatt — darf sich nicht von der Minderheit durch die fortgesetzte Obstruction tyrannisieren lassen, es ist ihre Ehrenpflicht, Sorge zu tragen, dass diesmal nicht wieder die Obstruction den Sieg davon trägt, sowohl wegen der hohen idealen Bedeutung eines besseren Schuhes der christlichen Sittlichkeit als auch weil ein solcher Sieg den Beginn des Ruins eines gesunden Parlamentarismus bedeuten könnte. Die Linke hat ebenfalls ihre Vorbereitungen für die nächsten Tage getroffen und sich zur Wiederaufnahme der Obstruction gerüstet. Die Druckerei deS Reichstages, hatte, wie ein Berliner Blatt mittheilt, schon am Montag alle Hände voll zu thun, um die seitens des socialdemokratischen Abgeordneten Rechtsanwaltes Heine zur lsx Heinze eingebrachten neuen Anträge in Druck zu legen. Da die Vorlage den allgemeinen Titel «Gesehentwurf betreffs Ergänzung und Abänderung des Strafgesetzbuches» führt, kann die Opposition übrigens zu allen Paragraphen des Strafgesetzbuches Abänderungsanträge stellen, und der Majorität dürfte es kaum möglich sein, sie an diefer Verschleppung der Arbeiten zu hindern. Sollte es den 207 Abgeordneten, die seinerzeit den Compromissantrag für die lox Heinze unterzeichnet hatten, trotz aller Obstruction der Socialdemokraten und der Freisinnigen gelingen, ihren Antrag durchzubringen, so wäre es doch noch nicht sicher, ob ein praktischer Erfolg damit erzielt ist, denn nach Meldungen von verschiedenen Seiten soll angeblich der Vundesrath der lex seine Zustimmung nicht geben, schon wegen des starken Widerspruches, den die Vor» läge bei einigen Bundesregierungen finden würde. TageSlieuigleiten. — (Die verhängnisvolle Postkarte.) Ein Hamburger Blatt berichtet: Vor einigen Tagen erhielt ein an d»r Grindelallee wohnhafter Herr von ihm unbekannter Seite eine Postkarte folgenden Inhaltes: «Wenn Sie morgen (Sonntag) Mord, Grohfeuer, schwere Unglücksfälle oder Aehnliches haben, bitte mir sofort Mit< theilung davon zukommen zu lassen». Wenige Stunden nach dem Empfange der Postkarte brach in der Wohnung des Kartenempfängers Feuer aus, dessen Entstehungs-ursache nicht festgestellt werden lonnte. Jetzt wendete er sich mit der verdächtigen Karte an die Eriminalpolizei. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet; diese ergab, dass der Absender der Karte ein Zeitungsberichterstatter war, der einem Collegen geschrieben hatte. Die Karte war aus Versehen an die verkehrte Adresse gelangt. — (Italienisches.) In Apullen beschloss kürzlich der Gemeinderath von S. Marco in Lamis ein Bittgesuch an den König um Abschaffung des Gesetzes, betreffend den obligatorischen Schulunterricht. Die Gemeinde Villaminozzo beschloss zweimal die Unterdrückung sämmtlicher Elementarschulen und petitionierte deshalb. Das Gleiche that die Stadt Eastiglione in den Abruzzen unter dem Vorwande, dass die Schulen zu viel kosteten. Wie gegen die Schule protestieren einzelne halbafrilanifche Gemeinden auch gegen die Hygiene. Es ist noch gar nicht lange her, dass in einem Städtchen der Provinz Ron« ein Aufstand ausbrach und der Bürgermeister erschossen wurde, weil er verboten hatte, dass die Schweine ohne Aufsicht überall herumspazierten. Ein ähnlicher Aufstand für das Recht der Unreinlichleit brach vor einigen Tagen in Pescocostanzo bei Aquila (Abruzzen) aus. Der Bürgermeister hatte befohlen, dass die Einwohner allen Unrath und Mift aus den Häusern zu entfernen hätten und weiterhin verboten, dafs die fchmuhige Wäsche am Trink-brunnen gewaschen würde. Das war den Bauern zuviel. Am Abend rotteten sich ihrer Zweihundert zusammen und sehten es durch, dass das Rathhaus geschlossen wurde, zerstreuten sich aber, als der Bürgermeister erklärte, er werde am anderen Tage eine Beschwerbecommission empfangen. Und so geschah es. Man traf ein Com-promiss. Als aber die Commission das Rathhaus verließ, stürzten sich sieben« bis achthundert Bauern auf die Earabinieri, umzingelten deren Lieutenant und verwundeten ihn schwer. Die Carabinieri machten darauf von ihren Revolvern Gebrauch, die Bauern antworteten mit Steinen, Messern und Flinten und hüben und drüben gab es Verwundete, bei den Aufrührern auch einen Todten. Von Sulmona herbeigerufene Soldaten stellten die Ordnung wieder her. — (Fünfzigmal um die Erbe.) Welche große Entfernung ein Elsenbahnbeamter im Laufe der Ausübung feines Dienstes zurücklegt, darüber kann man sich schwerlich eine zutreffende Darstellung machen. Der Zugführer Max Struve in Eckernförde, welcher seit 25 Jahren im Fahrdienste steht, hat bei der Mona-Kieler Eisenbahn während der Zeit vom I.April 1875 bis zum 31. März 1881 laut Diensteintheilung im Monate 8084, in sechs Jahren also 581.448 Kilometer durchfahren, in der Zeit vom 1. April 1831 bis 31sten März 1900 bei der Kiel-Flensburger Eisenbahn im Mo- nate «080, in 19 Jahren also 1,386.240 KW durchfahren; dies ergibt zusammen 1.967,68« M""" ' so dass demnach nur noch 32.312 Alomeier an zwei Millionen fehlen, welche nach "orsiehcnder "^ schniltsberechnung in einem Jahre zurückgelegt ."" Zwei Millionen entsprechen aber einer Entfernung, " gleich ist dem 49V«fachen Umfang der ^0"" Rechnet man hinzu, dass zu den der DieB"" A" i, entsprechenden Touren noch verschiedene Außerdw'M ^ sich gesellen, so dürfte Herr Struve wähm'd >^ Dienstzeit als Fahrbeamter im ganzm dm W'g etwa fünfzig Erdumkreisungen zurückgelegt haben- > -(Eine wenig geistreiche Olfil'd"^ nennt die römische Zeitung «Tribuna» d»e " ^ wonach dem italienischen Kronprinzen auf der ^e»! Berlin zu den Festtagen sein gesammtes G»päs "' ^ Gescheüleil für die kaiserliche Familie u. s. lv, gc>^ worden sei — was man erst in Basel aemerlt H°A italienische Vlalt constatiert, dass das Gepäck des p ^ von Neapel vollkommen intact, nur etwas vew".^ Berlin eingetroffen fei, und fchlieht mit dem v>" ^ dass derartige Nachrichten geeignet seien, den, «enormen Schaden» zuzufügen. ^«Ai — (Der neue Salomo.) Aus S" wird vom Anfang April gefchrieben: Von M ^ falomonischen Urtheil eines chinesischen Richters ww ^ in der Provinz Honan erscheinende MisfionszeltM' berichten. Drei Männer wendeten sich an diesen ^,^ und machten Anspruch auf ein und dasselbe Weib. von ihnen wollte den beiden andern nachgeben,^^ bestand hartnäckig auf seinem angeblich" ^, Schließlich rief der Mandarin anscheinend in v° ^ Ernst: «Nun. wenn ihr euch nicht einigen lönni, ^ mufs ich den Fall dadurch aus der Welt s^"' ^si ich die Frau sterben lasse.» Er lieh also einen '^« ^ Becher Wein bringrn. schüttete einen Swss """ ^e" Farbe hinein und zwang die Frau, den Becher i" ^ Bei der großen Erregung, in der sie sich besä«", « H der Wein bald feine Wirkung zu üben. Das M" ^ mit lallender Zunge und geberbete sich. als ob 1"^, nahe wäre. Hierauf hatte der kluge Richter «"8^ ^ Er rief einen der drei Männer heran und so"« ^st auf. feine Frau wegzuführen. Aber dem war ° ^ dazu vergangen. Er begab sich vielmehr schrw ^ Rechte auf sie. Ebenso machte es der zweite M" ^ ^ dritten war die Sache auch ungemüthllch, .^Mhl^ der rechtmäßige Ehegatte war, so verstand er sich '^ ^ dazu, seine Frau mitzunehmen. Darauf sagle ° ^„. darin: «Dieser weise Entschluss wird dich nicht u^ ,„ Dein Weib ist nur betrunken, denn was '^ .^. den Wein thun saht, war nichts als brauner ö> ^b — (Eine furchtbare Katastrop«^ hc-aus Ronciglione gemeldet. Inmitten des Sees ,^che findet sich auf einer llewen Insel die Wall "y ^ß, Eauta Lucia. Viele Landleute aus der Umgeli"'«^ fahrteten zur Kirche. Eine« der dicht beietzt" ^ kippte um und alle Infassen fielen in das Vail, ^, zweites Boot, welches zur Rettung herbeikam, "p^^leü falls um. Es sind neununddreihig Person" ^„hB Das Marineministerium sandte Taucher z".^Mdchl"' der Leichen. Visher wurden elf Leichen, zumew geborgen. bett? ^ — (Wegen unerlaubten Schief .Fl Walde) Vor einiger Zeit machte ein Berliner ^« einen missglückten Selbstmordversuch in der -" "Ali«" vielbesuchten Vorortes im Osten Berlins. Ta 0 ^le, sich im Bezirle einer königlichen Oberförsters ^^, hatte derselbe für den Selbstnwrocandidaten no°^^ in meinem Wagen ab, wenn ich von der Anprobe lomme». «Ich werde bereit sein, gnädige Frau», sagte Rißler mit einer abermaligen tiefen Verbeugung, und Frau Morton rauschte hinaus. Die Dame, welche, wie sie angegeben, im Hause des Hoffriseurs möblierte Zimmer inne hatte, fuhr direct nach Piccadilly und in des Herrn Bois Laden tretend, sagte fie: «Mein Herr, ich komme mit einer sonderbaren Anfrage — würden Sie es übernehmen, einem nervenkranken jungen Manne — der Bedauernswerte ist mein Neffe, der einzige Sohn meiner armen verstorbenen Schwester — gegen seinen Willen das Haupthaar glatt abzurasieren? Die Aerzte sagen, es fei die einzige Möglichkeit, den Armen vor dem ihn bedrohenden Wahnsinn zu retten; mein Neffe, der sehr stolz auf seine prächtige Lockenmähne ist, weigert sich entschieden, seinen Hauptschmuck herzugeben, und so muss es mit List geschehen, wenn er nicht zugrunde gehen soll. Der Arzt stellt die Bedingung, dass die schwierige Procedur von einem Künstler in seinem Fach vorgenommen werde, und deihalb habe ich mich an Sie gewandt — würden Sie die Sache über« nehmen?» «Wenn ei, geschehen muss. lonnte gnädige Frau sich an leinen Beeren wenden», sagte Bois stolz, «wch! wnd'» st' Pünktlich zwischen 6 und 7 Uhr abe'"»'^ M dann in Begleitung Rihlers am Friseurladen ^h begab sich. von dem Verläufer gesagt, "'H ^M zimmer. Kaum waren sie eingetreten, als " ^,iB junge Leute mit weißen Schürzen und '" ^H<.N< in der Hand ins Zimmer stürzten. den."'°^hl!e!. Rihler mit mitgebrachten Gurten auf eme ^ Kff' banden und scine Mähne nach allen Rege" ^ ell» abschnitten, worauf sie den Kopf Ml ^ ll' V-llardlugel rasierten. Der Ueberfallene >^,, ^ tobte umsonst - man lieh ihn schreien. "^^1' als er behauptete, Eommis bei Storr "«" ^to> zu sein, und achtete nicht darauf, dass '5/ § gn 1. nachdem sie das Päckchen mit den Mkdal"^^ genommen im anstoßenden Schlafzimmer ^hl0" Als Rißler endlich wieder den l"^n,,ch e". seiner Glieder hatte und ins anstoßende ^ ^ sM, war dies. wie er vorausgesehen, ^r Ag!'ale"l zum nächsten Polizeiamt, gab ein s"'^« ^b ^ der Gaunerin und lehrte dann unlenn" " ^zch ^ schlagen zu seinen Chefs zurück. Selbstver ^ ^ und blieb Frau Morton verschwunden, u> ^. den Medaillons ward nichts wieder Y^" gßel ^ neue Delila hatte ihre Vorkehrungen nm u ^ stcht getroffen, und der arme Simeon Hture Hsche bezahlen. jacher Zeitung Nr. 115. 953 19. Mai 1900. n,^"^ Nachspiel. z>e„n ihm ist inzwischen ein Straf-in, w^b" zehn Mark wegen — unerlaublen Schießens ^^zugestrllt worden. local- und Provinzial-Nachrichten. 5" Verlegung der Aemter von Sittich nach Weichscllmrg. Wals bes! ^" Decennien beiläufig war es, als das da-unterae^. ""b jahrelang in der Stadt Weichselburg 'Neichselk ^"^"^ l. l. Bezirksamt als Gericht leine Url ^" ^Uch. mangels genügender Localitäten leih« in .^""^ ""^ Sittich finden musste, allwo das-^Wen ^»^'"^ "°" dem Cistercienser. Orden be-blinguna w!^^°^" l" Sittich, welches zu seiner Unter-seine n^,""lnlichleiten in Fülle bieten konnte, auch Etadt 3L?Il ^"b. Von diesem Schlage wurde die lW. e^Melburg, ^^^ ^^.^ ^.^ unvorbereitet dwciliaen? ^ getroffen; man konnte jedoch bei den siichluna ^"^^"'^en °" eine Zurückziehung der in dieser s<°ndenem?"D"s ersiossenen Weisung bei factisch be-besten N„"°hnungsmangel in der Stadt selbst beim ^nderlia/." >"^ ^""'' ""b so geschah das Un-"ach CittiH ^"legung des genannten Bezirksamtes Als «^ breitete ?t""" ^" ungefähr drei Jahren die Kunde »lbliude ,'u? ^" ^^eil der llistercienser im Kloster-"""lnehrill»« « ^' ^en Räumlichleiten theilweise die lassuiw " ?, ^mter ausfüllen, seine neuerliche Nieder-" rüssick,^ ' ""b als in der That bald nachher Mver ^ ^ °" Aemter mit dem Nerar bestehende ^ Interpss "^""bigung gelangte, drehte sich allgemein Mern? '3 "" die Frage: Wohin nun mit den Mselburn i U^ch ^" in dieser Richtung die Stadt Mer H^",'" den Vordergrund. Um die ehemals in ?^ die K^?""^"" Aemter zurückzugewinnen, unter-Dritte ^^Gemeindevertretung sofort alle möglichen !. tlt lvaren ""H "°" einem positiven Erf.lge be- Locality' . ^bstverständlich galt es in erster Linie, ^ in bies/r m^ zu lösen. Die Gemeindevertretung ^ 3urs.' ..""chtung zunächst mit Seiner Durchlaucht ^llbura wV^^"«' °" Esther des Schlosses ?"d. für V ?^" schloss, in der Nähe der Stadt ?"' in c!" Unterbringung der Aemter wie geschaffen I ^lsbesik^ "2- Als nun seitens des genannten ^»nanbaas zustimmende Erklärung herablangte, ^ beseltillt ^ 7°"pthindernis, nämlich die Localitätenfrage, c?ben der ^"' ^es hatte zur Folge, dass die >» l Aemter ^-^""geinelnde betreffs Wiedererlangung ^Wie2""^"s die günstigste Aufnahme fanden, b ^Verle««« ^em endgiltigen Beschlusse gipfelte, h? "och ^""» der Aemter von Sittich nach Weichsel-' >d da?» ^!°"l des Jahres 1900 zu geschehen ^Iiinn^ i. '^n ^bre Thätigkeit daselbst bereits tz^^r vo" ??^ aufnehmen sollen. V <" selbst im"^"^ hbhere Beschluss hatte in der l5 ? wach'"' in deren Umgebung die freudigsten z°.. ler tints' ' "elche die Stadtvertretung den ihr L> du7ch'»"heit behilflich zur Seite gestandenen ^ brache ^?'"se DanNundgebungen zum ^! ^eichs°l^"'^ Verlegung der Aemter hat in der de n "°thw2 "" äußerst rege Vaulust bewirkt, oli! ^auzus^"aen Adaptierungen, welche im Schlosse, ^^?^end °"°./'^s zu wünschen übrig lässt, sich ^ ? beaonn?"°!?ltellcn, wird noch im Laufe dieses i" ^' °ls d°! w?"' ""d dürften dieselben beim ^. "ftg zw.: «^materiale bereits vorbereitet liegt, ^!^ der 3.^ °""en durchgeführt werden. Ebenso seit Frühjahr Adaptierungen und Umbauten an Wohnhäusern vorgenommen, so dass an entsprechenden und bequemen Wohnungen für die Beamtenschaft ein Mangel nicht zu befürchten sein wird. Zur Bequemlichkeit der in der Stadt ihre Geschäfte abwickelnden Parteien wird neben dem knapp unter dem Stadthügel befindlichen Bahnhofe ein Restaurationsgebäude! entstehen, dessen Bau seitens eines Privatunternehmers! bereits in Angriff genommen wurde. Da die Stadt Weichselburg mit sehr gulem Quellwasser versehen ist und' es auch an schattigen Spazierwegen in den das Schloss umgebenden Buchenwäldern nicht fehlt, deren Instandhaltung man bereits die vollste Aufmerksamkeit widmet und da die Gemeindevertretung auch im Sinne hat, die ehemals bestandenen Wochenmärkte mit Beginn des nächsten Jahres wieder aufleben zu lassen, wodurch auch die Hebung des wirtschaftlichen Verkehres im allgemeinen zu gewärtigen ist, dürfte nach dem Vorhergesagten der Beamtenschaft ein in jeder Richtung angenehmes Dasein geboten werden. I Durch die Wiedergewinnung der Aemter dürfte die^ Stadt Weichselburg, in welcher infolge Wegnahme derselben jahrelang Handel und Gewerbe fast zur Gänze stockten,' wieder ausblühen. Möge derselben jener Aufschwung zu-' theil werden, welchen die lieblich gelegene Stadt im vollsten Maße verdient. __________ —ik. — (Ernennungen.) Das Präsidium der lralnischen Finanzdirection hat den Finanzconcipisten Valentin Zun zum Steuerinspector in der IX. Nangs-classe und den zugetheilten Finanzwach - Oberrespicienten Franz Habjan zum Finanzwach - Commissar in der X. Rangsclasse ernannt. — (Militärisches.) Zu dem von uns letzthin registrierten Programme, betreffend die Studienreise der Corps-Officiersschule in Agram, geht uns die Nachricht zu dass dieses Reiseprogramm insoferne eine Aenderung erfuhr als die Ankunft der Theilnehmer an dieser Reise in Krain um einen Tag später, als ursprünglich bestimmt wurde, erfolgt und dass demnach in Kronau am 12^ in Asslin'g am 13., in Radmannsdorf am 14., in Laibach" am 1b, in Ndelsberg am 16. und 17. Juni Nacht-station gehalten wird. — Die Weiterreise erfolgt am 16. nach Fiume. —"- — (Eine moderne Schulbank), von der hiesigen Möbelfabrilsfirma I. I. Naglas conftruiert. wurde von der l. u. l. Kriegsmarine als bestes Modell acceptiert und für die k. u. l. Marine-Maschinenbauschule bestellt Da in Schullreisen eine neue Schulbank Interesse erwecken dürste, so hat die Firma I. I. Naglas eine solche Musterschulbanl in ihrem Möbelmagazin zur all-aemeinen Besichtigung aufgestellt. --- (Oemeinderathswahlen in Laibach.) Bei der gestern vorgenommenen Ergänzungswahl aus dem ersten Wahllörper wurden von 167 erschienenen Wählern die Candidate« der fortschrittlichen Nationalpartei, und zwar Johann Gogola und Johann Vellovrh mit je 166, Franz Zuzel mit 165, Johann Dejak mit 162 und Dr. Josef Stari mit 149 Stimmen in den Gemeinderath gewählt. Als Vorsitzender der Wahlcommission fungierte Gemeinderath Dr. Tavkar. — Hiemit sind die diesjährigen Ergänzungswahlen be- — (Landeshilfsverein vom «Rothen Kreuze» für Krain.) Die auf den 17. b. M. fest-aesehte Generalversammlung des Landeshilfsvereines vom «Rothen Kreuze» für Krain konnte wegen nicht ge-nüaender Anzahl der Erschienenen nicht abgehalten werden. Die zweite Generalversammlung wird mit der gleichen Tagesordnung am 23. d.M. um 6 Uhr nachmittags in der Kanzlei der Handels- und Gewerbekammer ohne Ruck-sichl auf die Anzahl der Anwesenden abgehalten werden. — (Elektrische Straßenbeleuchtung.) Am Pogakarplahe wurden diese Woche die Arbeiten für die Aufstellung zweier Bogenlampen — je einer an der ^Ecke des Äürgerfonds- und des Seminargebäudes — in Angriff genommen. Eine dritte Bogenlampe gelangt in der Lingergusse zur Aufstellung. x. — (Nrbeiterstrile.) In der Papiersabrils-Acliengesellschaft Leykam - Iosefsthal in Iosefsthal wurde vorgestern von den dort beschäftigten 700 Arbeitern die Arbeit bis zur Gewährung der geforderten Lohnerhöhung und Entfernung der missliebigen Beamten und Werkführer spontan eingestellt. --(Handel und Gewerbe.) Im politischen Bezirke Stein haben im Monate April Gewerbe neu angemeldet, ^respective Concessionen erhalten: Simon Hladml in Zaga und Katharina Kmetik in Tersein, Ge-mischtwarenverschleiß; Peregrin Ieretina in Rodica und Franz Pavlit in Pobsmrecje, Holzhandel; Paul Lavrit in Kraxen, Husschmiedgewerbe; Vernarb Ravnikar in Podrecje, Brantweinhanoel; Igüaz Grohar in St. Gott-hard, Hand?! mit Wacholder und Feldfrüchten. — Im politischen Bezirke Krainburg hiben im Monate April Gewerbe neu angemeldet, respective Concessionen erhalten: Johann Bercik in Bischoflack. Katharina Kriznar in StraMe und Matthäus Agon in Pölland, Gemischt-warenhanbel; Anton Nerkit in Strazisie und Gregor Dolenc in Nfriach, Gast- und Schankgewerbe; Johann carman in Zminec, Zimmermannsgewerbe; Valentin Ienlole in Mavklke, Evezereiwaren^mdel; Barthelmä Mezeg in Studor, Viehhandel; Landwirtschaftliche Genossenschaft in Untetdobrava, Weinhandel (mit der Beschränkung auf Mitglieder); Johann Gros in Srednjavas, Maurermeistergewerbe; Ursula Erjen in Freithof, Schweine-Handel; Rudolf Marlelj in Krainburg, Vrotverlauf; Andreas Prezelj in Neumarltl und Johann Troha in Straziöke, Schuhmachergewerbe; Maria Govelar in Alt-ohlih und Simon Kumar in Oßlitz, Vrantweinbrennerei; Johann Dolinar in Pölland, Handel mit Sensen, Messern, Nürnberger- und Galanteriewaren; Lorenz Naglii in Heiligenlreuz, Erzeugung von Cementziegeln; Maria Naglik in Olievl, Handel mit Landesproducten und Eiern; Eduard Dolenc in Bischoflack und Johann Hafner in Oberfeichting, Brantweinhanbel; Johann Tolar in Zali-log, Handel mit Südfrüchten und Samen; Lorenz Pogatar in Neumarlll, Schuhmachergewerbe; Anna Uröit in Krainburg. Eierhandel; Franz Keftic in Obersernig, Mahlmühle; Johanna Tomazic' in Krainburg, Handel mit Pomeranzen; Anna Sirc in Krainburg, Töpferwarenhandel. — (Restaurierung der Pfarrkirche zu St. Georgen.) Die Restaurierung der Pfarrkirche zu St. Georgen bei Krainburg wird im Laufe dieses Jahres entsprechend ausgeführt werden. Mit der Restaurierung der schönen barocken Frescomalereien wurde der akademische Maler Stern in betraut. Zur Ermöglichung dieser Arbeiten hat die Centralcommission für Kunst- und historische Denkmale eine Staatssubvention in Antrag gebracht. * (Heilige Mission.) Zufolge Mittheilung des Pfarramtes in Radmannsdorf wird daselbst in der Zeit vom 16. bis 24. d. M. von Priestern des Franciscaner-Ordens eine Mission abgehalten. —r. — (Todesfall.) In Gote bei WlPPach starb gestern der dortige Lehrer. Herr Franz Mercina. — (Generalversammlung.) Der Turnverein «Nkßurnki koko!» in Sagor hält am 20. d. M. eine außerordentliche Generalversammlung mit nachstehender Tagesordnung statt: 1.) Wahl des Obmannes und zweier Nusschussmitglieder. 2.) Beschluss über die im Laufe des Jahres zu veranstaltenden Vereinsausflüge. 3.) Nllfällige Anträge. —ik. Kevzensirren. «"""n von vrwano» «andor. ^ Gottsri°>> ^' Fortsetzung.) Mv w"ll!ed sln„k - Zock ^ulstro^ 7 «nen Augenblick wie versteinert. ^Mi Arm An, O"" aus seinem Gesichte gewichen. "^V vanqe ^" ^" er in die Stube, in der ^h>"ten^"n vor seinem Werlzcugstisch sah ., 'K^ch'K^'ch °uf seinen Platz im Lehnstuhl i>^hn^ sagte er endlich keuchend. ^ bü 'st ktwazU'sg'stehen! Die AngeUla und ich . 5 ""! Mick ^'!^" uns vorgefallen - sie ist ^ 3 Nlte ie?."I.^ "ill Ihnen alles erzählen!- >e "«beneble winzige Zange aus der Hand. '^ial', Hi, so»?" "nem Taschenuhrwerle herum-.. '^,^ch ln""barez, halb wehmüthiges, halb ^h°./lt>^" g ltt über seine Züge. ^ «'«.er ,.. ""d halb herankommen sehen». I lurzen Pause fort, «und es war unrecht von mir, die Gesch.chte gewissermaßen zu sanc-tioimren, indem ich Sie täglich hierherkommen ließ und anstatt Sie zurückzuhalten, Sie eher heranzog und Sie'zu Ihren Besuchen bei uns animierte. Aber was will das saaen? In jedem Menschen steckt ein guter Tbeil Eaoismus, und der Verkehr m,t Ihnen that mir lo wohl Ich habe Sie so lieb gewonnen, als wären Sie mein eigenes Kind. Es hatte etwas so unendlich Reizvolles für mich. Ihnen zuzuhören, mich an dem Quell Ihnr unverdorbenen Jugend zu erfrischen und in Ihrem von tiefer Innerlichkeit und dabei gediea/ilen Gesinnungen zeugenden Denken das Spiegelbild meiner eiaenen geistigen Vergangenheit nnt ihren gold.nen Träumen und Illusionen zu erblicken. Ihre Besuche waren die Lichtblicke meines armen Lebens, das leinen anderen Inhalt mehr hat. als die Liebe zu meinem Kinde und das bisschen Philosophieren. Und um metner selbstsüchtigen Freude an Ihrer Gegenwart willen veraatz ich die ewigen Naturgesetze - vergaß ich dass der täaliche Umgang zweier Mger Menschenkinder verschiedenen Geschlechtes unter hundert Fällen neunzig-ma zu demselben Resultate führt, vergaß ich meine höchsten, heiligsten Pflichten, denen ich alles andere, alle eigenen Wünsche hätte opfern müssen.. «O, nein, Herr Langermann! Stellen Sle es nicht in diesem Lichte hin l» sagte Gottfried flehend. «Ich meine e« jo ehrlich mit WMa l Ich !icd? sie über alles! Sobald ich mit meinem Studium fertig bin. heiraten wir — natürlich mit Ihrer Einwilligung, und ich hoffe doch, Sie werden mich würdig halten, Ihr Kleinod zu behüten. Wenn ich nur jetzt Angelica wieder versöhnt hätte! Ich will ja alles thun — ich will heute noch meinen Eltern alles offenbaren l O, ich bin nicht feige, wie fie denkt!» Tusebius Langermann machte eine abwehrende Handbewegung. «Angelilas Zorn ist kindisch und beweist mir — zn meiner Erleichterung, wie kindisch unreif noch Ihre Ansichten und ihr Wesen sind. Gott sei gedankt dafür — fo wirb sie es leichter überwinden!» «Sie wollen mir Angelika nicht geben?» stotterte Gottsried. «Trauen Sie mir zu, ich könnte ehrlos, wortbrüchig werden?» Der alte Uhrmacher schüttelte den Kopf. «Nein, nein, an drr Lauterkeit Ihrer Absichten und Ihres Charakters zweifelte ich nie, mein junger Freund! Aber nicht nur um Angelicas, sondern ebensoviel — vielleicht mehr noch — um Ihretwegen muss es zwischen euch beiden zu Ende kommen. Unterbrechen Sie mich nicht — ich weih es besser — ich spreche aus Erfahrung!» Er >uhr sich mit der HM über d'.e Augen. Laibacher Zeitung Nr. 115. 954 19. Mai lM- — (Auszeichnung.) Herr Franz Doberlet, junior in Abbazia wurde von Sr. Majestät dem Könige von Rumänien mit dem Ritterkreuz des Kronen-Ordens ausgezeichnet. — (Vom Forstwesen.) Der Ackerbauminister hat den Forst-Inspections-Commissär zweiter Classe Karl Zellen in Adelsberg zum Forst-Inspeclions-Eommissär erster Classe ernannt. — (Warnung für Auswanderer.) Ciner officiellen Information zufolge werden die schon feit mehreren Jahren in den Vereinigten Staaten von Nordamerika bestehenden Gesetzesbestimmungen, wonach die Einwanderung von folchen Ausländern verboten ist, welche vor der Einwanderung einen Contract abgeschlossen haben, durch den sie verpflichtet werden, Arbeit oder Dienste irgendwelcher Art — wenige specielle Thätigleiten ausgenommen — in den Vereinigten Staaten, den Territorien derselben oder im Districts Columbia zu verrichten, in der letzten Zeit ungleich schärfer gehandhabt, als dies früher der Fall war. Diesfalls muss insbefondere hervorgehoben werden, dass nach den neueren Vorschriften der Contract nicht ausdrücklich abgeschlossen zu sein braucht, sondern dass die Thatsache eines stillschweigenden Contractes schon bann als bestehend angenommen wird, wenn der Einwanderer auch nur einer einfchlägigen, im Drucke veröffentlichten privaten Aufforderung zur Einwanderung nach den Vereinigten Staaten Folge geleistet hat. Der Ueber-tretung dieses Verbotes überführte Perfonen werden sofort heimgesendet. Die Heimsendung lann auch binnen Jahres« frist nachgeholt werden, wenn eine gegen das Verbot eingewanderte Person gleichwohl zur Landung zugelassen worden war und die Uebertretung des Verbotes erst später festgestellt wurde. Mit Rücksicht auf die in diefer Angelegenheit bereits gemachten Erfahrungen — namentlich haben sich im vorigen Jahre wiederholt Fälle ergeben, in welchen lroatifche Holzarbeiter nach längerem Aufenthalle in Nordamerika in Anwendung des Contract-Arbeitsgesetzes heimgesendet und dadurch empfindlich geschädigt wurden, werden die hier in Betracht kommenden Auswanderungslustigen in ihrem eigenen Interesse auf die strenge Handhabung der erwähnten gesetzlichen Bestimmungen und die aus dieser Anwendung sich ergebenden Gefahren für die Auswanderer nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika aufmerksam gemacht. — (Schülerconcert.) Morgen um halb 5 Uhr nachmittags findet in der Tonhalle ein Concert der Zöglinge der Musikschulen der Philharmonischen Gesellschaft mit nachstehendem Programme statt: 1.) Jos. Haydn: Erster Sah aus dem Streichquartett, op. 74; die Herren Fryda, Tarter, Sedminel und Praschnigg. 2. a) F.Ries: «Wiegenlied», b) E. Grieg: «Solvejgs Lied», für Sopran; Fräulein Toni Priboschitz. 3. a) Ferd. Laub: Canzonetta, d) Ch. Dancla: Andante und Rondo, für Violine; Herr" Iaroslav Cerny. 4. a) I. L. Nicods: «Gute Nacht»/ b) P. Mascagni: «Blumenorakel», für Alt; Fräulein Sylva Luckmann. 5.) Fr. Seitz: Concert in v-äur für Violine mit Clavierbegleitung. ^Ile^rn moäerato Herr Karl Pavlikek; ^äu^io unä ^.IleFi-ottn Herr Rudolf Iunowicz; Clavier Fräulein Maxa Krenner. 6.) Franz Schubert: Militärmarsch für Clavier zu acht Händen; die Fräulein Maxa Krenner, Valerie Mühleifen, Martha Nndolsek und Emma Zallmann. 7.) P. Rode: ^.ir variö für Violine mit Begleitung von Streichinstrumenten/ Violin-Solo Herr Adolf Klauer. 8. k) C. Bohm: «Im Grafe thaut's», d) W. Taubert: «Dem Herzallerliebsten», für Mezzosopran; Fräulein Pauline Hail. 9.) Julius Klengel: Concertstück in O-moIl, op. 10, für Violon-cell mit Clavierbegleitung; Herr Leopold Praschnigg. 10.) F. Mendelssohn. Vartholdy: ^.äagio und ^inalo aus dem Clavierconcerte. np. 40, mit Begleitung eines zweiten Claviers; Solo Frl. Marie Ranth. 11.) H. Hof-mann: Schlummerlieb und Gavotte für Streichorchester. * (Schadenfeuer.) Am 9. d.M. nach Mitternacht brach in den Häusern des Johann Pestator und des Alois Pest a tor in Gradisk, Bezirk Stein, ein Feuer aus, welches die beiden Häuser sammt einigen Einrichtungsstücken total einäscherte. Bei Johann Pestator belauft sich der Schaden auf 200 X, bei Alois Pestator auf 1000 X, wogegen der erstere auf 240 k, der letztere auf 1420 X versichert war. Wegen dringenden Verdachtes, das Feuer selbst gelegt zu haben, wurden die Genannten verhaftet und dem k. l. Bezirksgerichte in Egg eingeliefert. —r. — (Ein praltischerWasenmeister.) Vor kurzem stand ein der Baronin Apfaltrern im Schlosse Grünhof bei St. Martin gehöriges Pferd an Alters« schwäche um. Hierüber wurde von der Gutsverwaltung dem in Rann bei Littai domicilierenden Wasenmeister Krumpeftar die Anzeige mit dem Auftrage erstattet, den Cadaver wegzuführen. Krumpestar führte nun denselben weg und verscharrte ihn auf dem neben seiner Wohn« statte befindlichen Aasplahe. Am 15. d. M. kam der die Gegend von Rann abpatrouillierende Nezirlsgendarmerie« Wachtmeister aus Littai in die Nähe des erwähnten Aasplatzes und bemerkte auf demselben den Wasenmeister im Augenblicke, als derselbe mit seiner Ehegattin das Fleisch des Cadavers au« der Eide grub und in vor-b«nkk Säcke füllte, «rumpestar gab d"!Nkir-Repertorium), ein genaues und umfangreiches Orts-, Namen- und Sachregister zu allen vier Bänden von Valvafors «Ehre des Herzogthums Krain», wurde im vorigen Monate mit der Bemerkung angelündet, dass eine sofortige Subscription zu I K allein eine Garantie bietet, ein Ezemplar dieses Nachschlagewerkes zu erhalten; denn die Auflage be'" Drucke wird sich nur nach der Zahl der s'che«" . ° nehmer richten. Nun haben viele Perfonen den SchrW« der < Musealmittheilungen. Prof. Dr. v. GratzY '« Laibach bloß mündlich erfucht, sie als Abnehmer vo:zu merken. Da hiebei leicht ein Vergessen oder UeberM eintreten könnte, fo werden hiemit alle diese 3""" Valvasors ersucht, doch lieber in ihrem Interesse dieM meldung durch Posteinsendung der 3 K baldigi zu bewirken, wodurch sie auch ihren Anspruch auf o Werk seinerzeit — es dürfte fchon im Herbste erM"" — beweifen können. .. — (Karl Goldmarl.) der Componisi " Opern «Die Königin von Saba» und «Heimchen °" Herd», begieng gestern seinen siebzigsten Geburtstags. Telegramme des k. k. Telegraphen Corresponded -Bureaus. Neichsrath. Sitzung des Abgeordnetenhauses. ^ Wien, 18. Mai. Am Beginne der Sitzung " antwortet der Unterrichtsminister eine Neihe Interpellationen, darunter die Interpellation des ' geordneten Weißkirchner und Genossen, benw die Vorgänge an der Wiener Universität. Der M'" gibt eine Darstellung der Vorfälle und sagt, M" " Disciplinarunterfuchungen gegen die bei den A'^l! Bethätigten feien im Zuge. Auch die Polizel-^g" haben außerhalb der Universität elf Studierende ° haftet, wobei sich zeigte, dass fünf davon nicht " versitätshürer, fondern Hürer der Technil seien. ^ Energie, welche die akademischen Behörden durV^ Erlass des Farbenverbotes zeigten, und die FeM womit diese das Farbenverbot insolange "".'"Ahie erhalten gewillt sind, als nicht volle Sicherheit su Wiederkehr normaler Zustände geschaffen 'st, "^ Eindruck auf die Studierenden. Keiner derselben >" sehte sich bisher ihren Anordnungen. Der M'n, verweist darauf, dafs die Vertreter von vierzig I" ^ tragenden Korporationen beim Rector erschienen '^ um zu versichern, dass sie, obwohl schweren H"z sich dem Gebote fügen. Zahlreiche nicht farventtG,^ Vereine wendeten sich an den Rector mit der " ^ sie gegen die möglichen Folgen der Gewaltacte, gangen durch die farbentragenden Verbindung"', schützen. „he« Alle diese viele Hunderte zählenden Stutnem ^ verurtheilen die Austragung des Kampfes ^^ demischem Boden. Die Studierenden aller ^>" ^ fühlen es felbst. dass sie von dem ihnen so "' ^ wiesenen Wohlwollen der akademischen VePrden ^ zu erwarten haben als von der Auflehnung geg^g alademifchen Gesche, und dass mit der ^lMl dcl> der Autorität der akademischen Behörden die be,^ Behörden in diefem Bestreben stören oder "^e Competenz eingreifen, konnte die Sachlage, ^l sich zu klären beginnt, neuerlich complicieren- ^ Minister wünfcht, dass die akademischen ^^ nicht durch von außen kommende Angriffe yern werden. . . §l^ In Beantwortung der Interpellation ^^ geordneten Schoiswohl-Eich Horn und " ^„,5 wegen des von zwei Schülern des StaatWNi'^» in Leoben in der dortigen Stadtpfarrlirche ^ss groben Unfuges stellt thatsächlich zwei Schüler vor Beginn des Na^' M" gottesdienstes sich arge Ausschreitungen U/F kommen ließen, dass aber die Schnlcr, '"Hel'^ Unterrichte ausgeschlossen wurden, vom ?"^M' Leoben von der Anklage wegen des erwayw ^ gehens mangels eines subjective« Thatbe^» gesprochen wurden. «.^ntni". Ministerpräsident Dr. v. Koerber ""« A, die Interpellation des Abgeordneten Nosle ^i,. nossen, betreffend die Wiener GemeinderaW'" ^, Nachdem der Präsident die Regierungv ^hoi betreffend die Regelung der Verteilung ver Alg mengen, sowie betreffend den Neunstundentag ^ baue. mit Zustimmung des Hauses ohne m^ W den Ausschüsfen zugewiefen hatte, begann lesung des Einlaufes. .:„e 3" ü Im Einlaufe befindet sich u. a. "" st,' " pellation des Abgeordneten Reset und chusse zu. > ^bacher Zeituna Nr.115 . 955 19. Mai I900. stM nsZ ^ Tagesordnung der morgigen Sitzung Gegenstand: Erste Lesung des Vudget- Dcr Krieg in südafrika. ^onft ü^"' Is. Mai. Lord Roberts meldet aus Hern ^'" Heutigen: General Methuen rückte sl°ßen <3? Hoopstad ein, ohne auf Widerstand zu 40 W.„ Vurengenerale Duprez und Daniels sowie Nio^w. ergaben s^- Die Cavallerie unter General Anblei r ^^ 6^^"" ""ch geringem Widerstände berwn^m ^2lisch?r Seile wurden nur zwei Mann Aeaint n i> ^^^ent Steyn war nicht in Lindley, die ^lM<^ f Freistaatsregierung waren bereits letzten Huntm, ?^M- Die berittene Infanterie des Generals ikon« ,5 ^""schte Astern W Meilen nordöstlich von sie °I. ^"'""l Votha und 23 Buren und nahm Weiieral N l/ ^ Engländer hatten leine Verluste, die N,ff """ lneldet, dass mehrere Farmer in Natal L n k Lesern. N D^ r"' 18. Mai. Reuters Bureau meldet von? 5."^ l^atal) vom 17. d.M.: Die nördlich ^Aba m ^ stehenden Buren haben sich nach den L°'n?" zurückgezogen. "us ks^ 3°"' 19. Mai. Lord Roberts telegraphiert Gern?.' ? ""er dem 18. d. M.: Methuen rückte ^eral/^ '^"bslos in Hoopstad ein. Die Buren-^n 3^"ez und Daniels ergaben sich mit 40 button nV fische Cavallerie besetzte Lindley. — <5oin n,^M gestern nordöstlich von Kroonstad den '"Nll n ?"'Uen Botha und 23 Buren ge- ^ ", d,e Engländer erlitten leine Verluste, lug«/»« ria, ^- Mai. (Officiell.) Die Be-«e siidli^ ^Mafekingswurde aufgegeben; '^ Entsatzcolonne nahm Besitz von der Stadt. '»eldet °?', 16- Mai. Wie die «Ngenzia Stefani» °'e AuM. öelchnete der König das Decret, betreffend "»»!j 'c^ug der Kammer. Die Neuwahlen finden ?" H ' ^'^ Stichwahlen am 10. Juni statt. 16 zusammentritt des Parlamentes erfolgt am Angekommene Fremde. A vl'n 17 m> Hotel Stadt Wicn. H'^ 0aor«3°1'«^mng. Kräftner, Leonhardt, Reisende, Her. 3iH" ' ^"" E'Ui. - Koth. Reisender, Pcttcm. -3°> Priva 3/ ^Odors. - Dcmöar, Kfm, Eisnern. -lkr'^uHe? ^°ib°ch. " ^°yer. Beamter, Iosefsthal. -W 3"> bll^ ^"ovitica (Slavonien). — Sobernil, Beamter. ^d5^El° ??, (Kärnten). - Strimpsl, Gouvernante, Hl ^' Tries! ' ^wale. Rudolfswert. ^ ChnstalluiM. 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