Laibacher Zeitung. .1° «TV. Freitag am 3. Vetober «82» r >>.. <3m,n- und Fci,rtc,ste, tHglich. und lostet sammt den Veilchen im Eomvtoir ganzjährig l< ss., halbjährig 5 ss. 3ft lr, mit Dl« „Laibacher Zeitnnq" erscheint, ,mt Auln^me oer ^^ . ,,-^^^. ß st. Mr die Zustellung in's Hans sind halbjährig W lr. mehr zu entricht,». Mit der Poft porto-,stl.'«,ljl,a»d im Conlotolr ga»z!ahr»g '. " ^", Mrcssc 15 fl' halbjähriq 7 st. 30 lr. — In scrat ionsgel'üh r fur eiile Svalten^il, oder den Naum derselbe», für ein-frei ganzjährig, unter Kreuzband und s""'" ^,,,^^ ^ /^ . u. das l^l. Stück, III. Jahrgang 18K1, des Landesgesen- und Regieruugsblatteo für das Kronland Krain ausgegeben und versendet. Das I.. Stück enthält unter Nr. 322 die Verordnung der Ministerien des Innern nnd der Finanzen vom 4. September 18!i1, wodurch im Nachhange des §. ü des a. h. Patentes vom 11. April 18l>1 die nähern Bestimmungen über die Tilguug der den Verpflichteten zur Last ermittelten Grund-entlastungs-Entschädiguugs- uud Abldsuugs-Capitalieu bekannt gemacht werden; nnd das l>l. Stü.-t nnter ?tr. 327, dcn Erlaß des Finanzministerinms vom 2^. September 1881, über die Verwendung der von den Invasionsschnlden herrührenden Domestic«! - Obligationen von Oesterreich nnter nnd ob der Enns nnd Steiermark znr Theilnahme an dem Staatsanlehen vom Jahre 1851. Laibach, am 3. October 1861. Vom k. k. Redactionsbureau des Landesgeseyblattes für Krain. Das k. k. Finanzministerium hat zn Steuer-Inspectoren in Steiermark ernannt: die Com-missäre der Vezirkshauptmaunschaften in Saalfelden nnd Tolmain, Anton Fischer nnd Johann Podrau-schek; dann die Cameral-Bezirkscommissäre Johann Repuik nnd Franz Zwergcr; die Stenereinnehmer Franz Einberger, Andreas Müllner, Hugo Pramber-ger, Johann Tomischck, Ferdinand Weisimeyer, Ednard Wenninger, Johann Wilfling, und die Finanzwach-Vommissäre Johann Hübner, Franz Wittermann nnd Gregor Zhadesch. Die Stener - Unterinspectorsstellen in dem genannten Kronlande wnrden den Steuereinnehmern Franz Chladek, Wilhelm Heilmaim, Carl Kracftig, den, Finanzwach-Commissar Anton Tyrolt, und dem Steueramts-Controllor Joseph Kastl verliehen. Die Steuer-Inspectorsstellen in Krain sind von dem k. k. Finanzministerium dem Commissär bei der Nadmanusdorfer Bezirkshauptmannschaft, Anton Ogrinz, dem Steuerdirections-Concipisten Carl Khcrn, dcn Steuereinnehmern Joseph 5^ofmann, Lucas No-bizh, den Finanzwach - Commissären Joseph Edlaner, Joseph Pfeifer, Lucas Notter, nnd die Steuer-Unter-inspectorsposten den Steuereinnehmern Franz Millaul), Johann Notter und Franz Schwokl verliehen worden. Das k. k. Finanzministerium hat für die Stener-Inspectorsstelleu ia Kärnte n den Stenerdirections-Concipisten Ernst Wlattnigg, dle Steuereinnehmer Marilnilian Andolscheg, Simon Klcß. Simon Ra-bitsch, Franz Tindl, und für die Stener-Unterinspec-torspost^n daselbst den Finanzwach-Commissär Wilhelm ^Babelsberger, dann den Stenerantts-Official Wenzel Aschenbreuncr ernannt. Das k. k. Unterrichtsministerium hat uach gepflogenem Einvernehmen mit den betreffenden übrigen k. k. Ministerien im Allgemeinen die für das Studienjahr 18-'"/5, ernannten Vorstände und Prüfungs-Kommissare für die theoretischen Staatsprüfungen auch für das Studienjahr ll^'/^ in ihren Fnnawnen bestätigt. Es werden daher bei den Prüfnngs-Connnissionen in Wien, und zwar bei der allgemeinen Abtheilung: Dr. Joseph Nitter von Kudler, k. k. wirklicher Regiernngsrath, Ritter des kaiserl. österr. Leopold-Ordens nnd emeritirter Professor; bei der staaSrecht- !ltch-administrativen Abtheilnng: Dr. Ioh. Springer, k. k. ordentlicher Professor und Nitter des kaiserl. Franz Joseph-Ordens; bei der judiciellen Abtheilung: Dr. Anton Hye, k. k. Ministerialrath des Instizministerinms nnd k k. ordentlicher Professor — auch im Studienjahre w^., das Präsidium führen. ! Die Veröffentlichung einer vollständigen Znsammenstellung der für die Commissionen in Wien bereits ernannten oder noch zu ernennenden Prüfungs-Com-missäre wird demnächst erfolgen. Nichtamtlicher Theil. Eorrespondenzen. Wie». 30. September. — (X D. — Der Eintritt des Herbstes rnft wieder ein vielgestaltiges Leben innerhalb der Linien unserer Stadt wach. Aber die Stadien des gesellschaftlichen Lebens stehen in vielfacher Vcziehnng zur po!i> tischen Negsamkeit. Der Publicist und Politiker weiß ans Erfahrung, wie fruchtbar die Herbstmonate in dieser Hinsicht, dem Sommer gegenüber, zu seyn pflegen. Das heurige Jahr wird hierin keine Ausnahme machen. Schon erblicken wir »n fast unmittelbarer« Nähe den Abschluß eines Handelsvertrages mit Sardinien, ein Ereignisi, dessen volle Tragweite vielleicht erst nach Jahren genng gewürdigt werden kann. In diesem Augenblicke drängt das patriotische Gefühl des Oesterreichers jeden materiellen Nebengedanken in den Hintergrund; neben dem neuen Triumphe, den seine Regierung in der mit eiserner Consequenz festgehaltenen Rlchtung auch hier feiert, läßt er die wichtigen handelspolitischen Folgen dieses bevorstehenden Vertrages fast unberücksichtigt. Was nns übrigens nicht wenig wundert, das ist, daß die Presse bis heute un-terlasseu hat, auf den Staatsmann hinznweisen, welcher die schwierigen Arbeiten der Unterhandlungen mit Sardinien überkommen und fast zu Ende geführt hat. Dnrch tiefe national-oconomische Stndicn nnd durch einen weiten Kreis von Erfahrungeu vereinigt der Sectwusrath des Handelsministeriums im Departement für Handel und Gewerbe, Hcrr Dr. Hocl, alle jeue Eigenschaften, welche vollkommene Nesnltate erwarten lassen. In seinen hohen Stellungen der lep teren Jahre, als Director der Hauptzollämter m Wien nnd in Triest. war es ihm gegönnt, die Verhältnis nnd Bedürfnisse des österreichischen Handels bio in'o Detail zu verfolgen; schon dieß gibt Garantien für die practischen Propositionen, die im Laufe der Unterhandlung von ihm gemacht worden. Gleichzeitig müssen wir den Scharfblick der Regierung anerkennen, die Hrn. N,'. Hock demnächst zur Vertretung der materiellen Interessen Oesterreichs nach Frankfurt sei»-det. Die neuesten handelspolitischen Vorgänge in Deutschland haben dort Aenderungen der Verhältnisse hervorgerufcu, welche den Einignugspläuen nnserer Regierung eiue breite Straße bieten. — Fast täglich langen im Handelsministerium Gegenstände ein, welche im Aufträge der Regierung bei der Weltausstellung in London angekanft worden sind. Das Depattenmtt d«z Hrn. Semonsralheo un Postwesen, Nitter v. Löwenthal, welcher morgen Abends zum Postcongresse nach Berlin abreist, dürfte nicht, wie von Blattern gemeldet wurde, vom Hrn. Eectionsrath Turn ere t scher einstweilen übernommen, sondern förmlich mit der Section dieses Ratl>es vereinigt werden, und es würde somit, wie in Anderm, nnr eine Section für das Postwesen bestehen. Die Truppen kehrten erst Nachmittags um 3 Uhr von dem hentigen großen Manöver in ihre Casernen. Die in den Dörfrrn am Marchfelde einquartierten Trnppen sollen wieder in thre Garnisonen abziehen. Heute waren sie noch bei den Erercitten betheiligt. Oesterreich Wien, 30. Sept. Dle „Augsb. Mg. Ztg." briugt eiuen Theil der diplomatischen Correspondent welche zwischen der österreichischen Internuutiatur in Coustantinopel nnd dem osmanischen Ministerium über Kossuth's Freilassuug gepflogen worden ist. Wir sagen absichtlich eiuen Theil, dcnn eines der wichtigsten Actenstücke in dieser Angelegenheit, nämlich die Note des türkischen Gesandten am hiesigen Hofe, Herrn Mussurus, vom 22. October 1849, gerichtet an den Ministerpräsidenten Fürsten v. Schwarzcnberg, ,st in jener Mittheilung Übergängen. Wir siüd der Meinung, baß auch die Kenntnis; dieser Note notlm'eudig sey, um in der Frage ein klares Urtheil sich zn bilden, und fügen dieselbe daher zum Schlüsse bei. Die vou der „Allg. Ztg." gebrachten Noten sind drei an der Zahl. Eine Note. unterz. Eduard Klezl, vom 29. Inli, die von All Pascha unterzeichnete und vom 16. August datirte Antwort des türkischen Ministeriums des Auswärtigen, und die vom Herrn von Klezl darauf erlassene Erwiederungsnote vom 18. August. Iu der ersten dieser Noten beschwert sich die k. k. Internuntiatur, daß die türkische Negierung ihren eingegangenen Verpflichtungen entgegen, Kossuth uud die übrigeu Internirten um die Mitte des September in Freiheit zu setzen gedenke. Abgesehen von den alten Vertragen, nach welchen Verbrecher nnd ^ Aufwiegler, welche österreichische Unterthanen sind, in dem türkischen Reiche nicht aufgenommen werden, oder wenn darin eingedrungen (Belgrader Vertrag Art. 18) an einen von dcr Gränze entfernten Ort verwiesen werden sollen, hat der Snltan in einem eigenhändigen Schreiben an Se. Majestät den Kaiser vom 17. Sept. 1849, welches durch eine Note der türkischen Regierung vom 6. April 1830 erläutert wnrde, die Verpflichtung auf sich genommett, die Internirten nicht ohne Znstimmung des kaiserl. österreichischen CabinetS in Freiheit zn seyen, und auch Reschid Pascha hat zu wiederholten Malen Versicherungen dieser Art ge» geben. Da nnn die Pforte troNdem diese Verpflichtungen außer Acht zu lassen gedenkt, so sieht sich der k. k. Geschäftsträger genöthigt, förmlich gegen jede Abreise eines Interuinen ohne Zustimmung der k. k. Negleruug zu protestiren uud zu erklären, daß ein solches Ereiguiß als ein Bruch des bejchlossenen Uebereinkommens, die schwerste Verletzung des zwischen beiden Reichen bestehenden Einvernehmens nach sich ziehen werde. Das Antwortichreiben der türkischen Negierung sucht der Note vom 6. April 585U bloß die Den- 930 ttmg zu geben, die Pforte habe versprochen, nach wieder hergestellter Ordnung in Ungarn, bevor sie die ungarischen Flüchtlinge in Freiheit setze, davon die österreichische Negierung zu benachrichtigen und um ihre Zustimmung sich zu bemühen. Dieß habe sie gethan. Aber wenn die kaiserl. österreichische Negierung, trotz-dem die Ruhe iu Ungarn hergestellt ist, dennoch ihre Genehmigung versage, so könne die Pforte dadurch ihre druckende Last nicht in's Endlose ausdehueu. Sie sey überzeugt, daß die Freilassung der Internirteu die Nuhe in Ungarn nicht bedrohen würde, und könne daher von dem gefaßten Entschlüsse nicht abgehen. In der Erwiederung wiederholt der k. k. Geschäftsträger seinen Protest und macht die Pforte im Namen der k. k. österreichischen Regieruug für alle Folgen verantwortlich, welche die Freilassung der Internirten nach sich ziehen könnte. Die im Eingänge erwähnte, von der „Allg. Ztg." nicht gebrachte Note lautet nach der herkömmlichen Eingangsformel folgendermaßen: „In der That, der Unterzeichnete u. s. w. ist ermächtigt, das k. k. Generalgouvernement im Namen der Hoben Pforte auf das Bestimmteste zu versichern, daß sie, um einen auffallenden Beweis von den Gefiihlen der Freundschaft zu geben, von denen sie für den österreichischen Hof durchdrungen, entschlossen ist, die Häupter der ungarische« Insurrection, welche sich auf ihr Gebiet geflüchtet haben, an geeigneten Orten zu inter-niren und zu überwachen, und zwar derart, daß sich dieselben in die Unmöglichkeit versetzt sähen, etwas zu unternehmen, was gegen die legitime Ordnung in den österreichischen Staaten gerichtet wäre. Der Unterzeichnete u. s. w. ist so glücklich, von ftinem Gouvernement den Auftrag erhalten zu haben, die unzweideutigsten Garantien für den Vollzug dieser Maßregel zu bieten, welche nur nach vorläufigem U eb er c in komm en mit dem österreichischen l5 a b i n e tc au f z u höre n h a b e, und er würde sich doppelt gli'iälich fühlen, wenn Se. Dmchlaucht der <5onscilpräsident Fürst Sclwnzenberg ihn iu die Lage sctzeu möchte, der hohin Pforte cmkundia.cn zu können, daß >o freundliche Auerbictuna.cn hinreichend ge^ürdi^t und mit aller Zufriedenheit von Sr. Majestät dem Kaiser von Oesterreich hingenommen worden seyen." Der Unterzeichnete u. s. w. W i e n, 22. October 1849. M u ssu r u s. (Presse.) " Wi.'n, 30. Sept. Die Stadt Skaliz hat dein Herrn Primas von Ungarn, Scitovszky, bei dessen Elukehr in diese Stadt auf seiuer Firmuugs-und Kirchenvisitationsreise einen Triumphbogeu mit slowakischer Inschrift errichtet. 40 juuge Slovakeu ritten auf roth-weiß geschmückten Pferden dem Kir-chenfürstel! entgegen, und begleiteten ihn im Triumphe in die Stadt, wo ihn eiue Bürgerdeputation, den Bürgermeister an der Spitze, mit Militär - Musik empfing. Der Stadthauptmaun Drabek hielt eine Rede iu slowakischer Sprache, und die Bürgerschaft widmete ihm eiu in derselben Sprache abgefaßtes Huldigungsgedicht. Abends war die Stadt beleuchtet. Tags darauf wurde gefirmt, uud Nachmittag eiue Festtafel mit 60 Gedecken gegeben. Mlien, 30. Sept. Der k. preusi. General v. Wrangl wird von Sr. Majestät mit großer Aus-zeichuung behandelt. Als Se. Maj. auf der Rückfahrt von dem Ausflug auf dem Lago maggiore uach Se-sto-Calcudo bei Marcussio zufällig deu Geueral ansichtig wurde, lud der Mouarch denselben sogleich eiu, die Fahrt au Bord des Dampfers zu machen. Auch ^ Päpstliche Gesandte, Cardinal Vauicelli, genießt d'e kais. Gnade im hohen Grade. Bei der iu Verona gehaltenen kais. Tafel ist ihm die Ehre zu Theil ^worden, ""mittelbar neben Seiner Majestät Platz nehmen zu dürfen. — Aus Anlast der eigenthümlichen Verhältnisse i" der Lombards hat der Herr Finanzminister verfügt, daß d,e Hauser jeuer Landleute, welche den Grund und Boden e'genhändig bearbeiten, steuerfrei zu behandeln sind, l,nd dlese Wohlthat selbst danu zu genießen haben, wenn sie sich iu Dörfern. Mark-ttn oder Städten befinden sollten. - Zur Feier des Namensfestes Sr. Majestät des Kaisers werden am 4. Octol-er auch heuer, so wie iu früheren Jahren, zehn Prämien, jede z» 180 fi., unter Dienstboten, welche mindestens 2.'i Jahre auf hiesigem Platze, uud 10 Jahre uuuuterbrocheu in einem und demselben Dienste treu, redlich und fleißig gedient haben, vertheilt werden. — Dem Vernehmen nach wird demnächst eine polizeiliche Verfügung, das Anschlagen von Placaten betreffend, erlassen werden. Wie man hört, werden eigene Plätze zum Anschlagen der Zettel bestimmt werden, mit dem Verbote, dieselben an andern Pläz-zen anzukleben. Auch soll, wie diesi in Paris und London üblich ist, jeder Zettelankleber mit einem Erlaubnißscheine versehen werden. — Die neue Vicariatsordnung ist für die Veröffentlichung vorbereitet, uud dürfte schon mit Neujahr 1832 in Wirksamkeit treteu. Die Zahl der Vicariate ist nach dem Autrage der Consistorien ge-nan und dem Bedürfnisse entsprechend regulirt worden. Ueber den künftigen Gehalt des niedern Clerus veruimmt mau, daß derselbe iu folgeuder Weise beantragt ist: für einen Pfarrer 6 bis 700 fi., für eiuen Localisten 4 bis ^00 fl. uud für einen Caplau oder Cooperator 260 bis 300 fi. jährlich, nebst dem Bezüge der bisher bestandenen verschiedenen Stift tuugeu. — Das hohe Miuisterium für Laudescultur und Bergwesen hat für das Krouland Siebenbürgen die Norm über Evidenzhaltuug der Vergbücher und Verg-lehensvormerkungen erlassen. In derselben ist der Grnndsatz der vollständigen Trennung der Verggc-richtsbarkeit von der Venvaltuug des Berg- uud Hüttenwesens durchgeführt. Es werden, wie iu deu übrigen Kronläuderu, Berggerichtssenate eingeführt uud die Berglehensbehörden sind verpflichtet, von jeder Velehnung und Concessiousertheilung die ersteren in Kenntniß zu setzen, welche sodann jede in dem Bergbuche verfügte Eigeuthums-Veränderung einer Bergbuchs-Entität der betreffenden Bcrglehensbehörde zur Richtigstelluug ihrer Vormerkbücher bekannt gibt. — Der Entwurf zu dem ueueu Börseugesetzi,-ist ueuestens Gegenstand von Verhandlungen im Finanzministerium geworden, uud man sieht der Ver-össemUchung der diesifalls gefaßten Beschlüsse noch im Lauft dieses Jahres entgegen, da das Bedürfmsi nach einem regereu Börsenverkehrs gelegentlich der neuesten Finanzoperationen auch höheren Orts anerkannt wurde. — Die Conferenz der Abgeordneten der österreichisch-deutschen Telegraphenvereins-Staaten beginnt nach den dießfalls erflossenen Bekanntmachungen am 2. October. — Zur möglichsteu Schonung der Finanzen uud Vermeidung überflüssiger Geldreste ist angeordnet worden, die Verlagsgeloer iu deu Militarcasseu möglichst zu beschränken uud den Bedarf stets nach der wirklichen voraussichtlichen Erforderniß zu bestimmen. — Dem Vernehmen uach wird demuächst eiu Disciplinargesetz für ausübeude Aerzte erscheinen, über dessen Inhalt commissiouelle Berathungeu bereits eröffnet sind. — Im Auftrage der Regierung ist eiu alls Eisenblech erbautes Donauschiff herbeigeschafft worden, desseu Bestimmung ist, alle im Iitteresse der Schifffahrt gelegenen Erhebungen auf der Donaustromstrecke in der Nähe Wicn's zu pflegen. — Die„Ostd. P." brachte a. 30.V.M. die Nachricht, daß die Ausfolgung der Prämie, welche deu für die Semmeringer Bahn bestimmten Locomotiveu ausgesetzt wurde, einstweilen nicht Statt finden könne. Sie will nämlich aus sicherer Quelle erfahren, daß der Ingenieur Hr. Bodmer durch einen erfahrnen uud energischen Rechtsauwalt die Auzeige an das Ministerium gemacht habe, daß die drei wettfahreu-den Locomotive sein ausschließliches Privilegium beeinträchtigen, und er daher gegen die Vonstructeurs dieser Maschinen, wie gegen den Staat, als Nachfolger im Besitze sein Privilegiumsrecht zur Geltung bringe. — Dieser überraschende Incidenzpunct, wobei das Recht auf Seite des Klägers zu seyn scheint, soll bereits Vergleichuugsunterhandlungen veranlaßt haben. - Wien, 1. October. Die „Wiener Zeitung" vom 30. d. bringt mehrere kriegsrechtliche Verur-theiluugen, worunter 1l Individuen wegen Theilnahme an einer unerlaubten Verbindung und «> Ge- sellcn M'geu Aufwiegelung der Mitarbeiter gegen ihren Meister sich befinden. " Am 16. d. ist der größte Theil der Stadt ^chäsiburg iu Siebenbürgen uach einem in derselben 'Nacht gefallenen starken Negeu abermals überschwemmt worden, wobei eine Frau in deu Wellen das Leben verlor uud das zur Aufbauung der Brücke in Bereitschaft gehaltene Bauholz weggeschwemmt ward. ' Mehreren ungarischen Handelskammern ist vom Handelsministerium bekannt gegeben worden, daß es sich bestimmt finde, die bisherigen Beschränkungen des Hausirhandels rücksichtlich des Alters der Paßbewerber und der controllpflichtigeu Waren in solchen Gegenden Ungarns zu modificireu, wo die Einwohner sich grösitentheils nur vom Hausirhandel ernähren. - In dem Conceptspersonalstaude der k. k. Staatsanwaltschaften von Oberösterreich und Salzburg siud Neductionen verfügt worden, wonach die Zahl der systemisirten 27 Substitute»! allmälig ans 19 vermindert werden soll. " Linz. Ueber den unnatürllichen zn Ottens-heim in Oberösterreich vorgekommenen Versuch eines Schauspielers, seiu 3 ^jähriges Kind zu ertränken, enthält die „Linz. Ztg." folgende interessante Mittheilung : Der Schauspieler I. und seine Haushälterin B. waren als Mitglieder einer wandernden Schauspielertruppe seit beinahe 14 Tagen in Ottensheim, innerhalb welcher Zcit 2 Vorstellungen gegeben wur-deu, deren Erträguiß nur einige Kreutzer für ein Mitglied styu kouuten. I., ohne Geld uach Ottens-heim gckommcu, musite mit B. , deren 2 ehelichen Kindern und seinem unehelichen Töchterchen, mit dieser spärlichen Einnahme das Leben fristen. Die 3. Vorstellung sollte zum Vortheile des I. Statt fiu-den. Mittlerweile aber wurde B. mit ihren Kindern wegen Ausweglosigkeit verhaftet, die Schritte zu ihrer Verschiebuug uach Wien eingeleitet uud, da die Truppe uur aus 4 Mitgliedern bestand, nicht bloß die anberaumte Vorstellung, die einzige Hoffnung auf eiue, weun auch noch so geringe, aber txsto heißer ersehnte Einnahme, sondern sogar der künftige Erwerb uud das gewohnte Zusammenleben in Frage gestellt. I. ging zum Hrn. Bürgermeister, um die Freilassung der V. wenigstens zu dieser Vorstelluug zu bewirken. Dieser, iu seinem ärztlichen Berufe beschäftigt, ließ I. etwas warten, womit sich jedoch I. nicht zufrieden stellte, sondern zur B. ins Gemeinde-Amt ging, und sein Töchterchen zum Spaziergange mitnahm. Au der Douau aufwärts gehend, mochte ihn iu seiuer Hilflosigkeit der Gedanke erfaßt haben, daß dcm Kinde der Tod eiue Wohlthat sey, und dasi auch er dadurch auf längere Zeit versorgt werde. Er packte nun das Kind, schwang es und schleuderte es, sonst seinen Liebling, mit aller Gewalt, etwa zwei Klafter in die Douau hinaus. Das Augstgcschrei von Leuten, die den Vorfall sahen, wttkte die Aufmerksamkeit der im nahen Gastgarten befindlichen Personen, darunter des k. k. Auscultaureu Johann Huemer, welcher augenblicklich, kein anderes Mittel zur Nettuug sehend, in vollen Kleidern, trotz der Gefahr, kühn iu die Donau sprang; er erhascht das schou übcrfluthete Kind uud briugt es mit eigener Lebeusgefahr wohlbehalten au's Land. Während der unnatürliche Vater, der sich vom Thatorte nicht entfernt hatte, verhaftet wurde, kleidete mau daS Kind um, uud gab eS dec crschrocteneu Mutter zurück. D e u l s ch l a ll d. Frankfurt, 2«. Sept. Die Aufstellung eines Truppencontingents von 12.000 Mann ist, der „Mg. Ztg." zn Folge, in der Vundesversammluug bereits vollständig geordnet, und werde der Vollzug dieser Maßregel nächstens eintreten. Lord Cowley, der englische Gesandte, berichtet dasselbe Blatt ferner, hat, wie die brittischcn Agenten allerwärts, auch am Bundestag die bekannten gedruckten Aufzeichnungen des Hrn. Gladstone über Neapel, versteht si^ '"" gehöriger Empfehlung Lord Palmerston's. übergeben. Die Bnudestagsgesandtfchaften siud jedoch Willens, diese Einmischung in die innern Augelegcnhetteu einer fremden Regierung sehr entschieden zurückzuweisen. Verlin, 20. Sept. Prinz Wilhelm von Preußen, der Oheim des Kouigs, Vater der Königin Ma- »31 rie von Baiern, ist in vergangener Nacht, ohne vor-hergegangme Krankheit plötzlich gestorben. Die Armen verlieren in ihm einen wahren Helfer in der Noth. Der Prinz war erst kürzlich von einer längeren Bade- und Vesuchsreise zn seinen Kindern in München und Darmstadt Hieher zurückgekehrt nnd fühlte sich wieder ganz wohl. Er war am 3. Juli 1783 geboren und prenß. General der Kavallerie; von seinen vier Kindern leben noch Prinz Adalbert, Chef der Artillerie nnd Marine, Marie Elisabeth, Großherzogin von Hessen, und Marie, Königin von Baiern; Prinz Waldemar ist vor einigen Jahren gestorben. Der gestern von Köln abgegangene Schnellzug erlitt auf der Potsdam - Magdeburger Bahn einen Arenbruch, wodurch ein ankommender Zug nut dle-sem zusammenstieß. Erhebliche Beschädigungen fanden nicht Statt, nur Material, keine Perjonen sind verletzt. w"sie.) — Ans einem Ausschreiben der königl. Negierung von Oberbaiern, Betreffs einer Sammlung für die durch Bergsturz beschädigten Bewohner de5 Dorfes Gemeind, kömgl. Landgerichts Nosenhcim, entnehmen wir folgende Schilderung dieses Ereignisses : Am 9. August begann am sogenannten Echrofen, einem mit Wald bewachsenen, etwa 2300 Fuß über dem Wasserspiegel des Inns erhabenen Vorberge, eine Flache von 70 bis 80 Tagwerk sich abzuschälen und über die Abhänge herabzustürzen. Das Eeuken von Steinmassen, Kies und Erdgerolle dauerte, begünstigt durch den beständig herabstromenden Negen, sechs Tage, mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 2 Fuß per Minute. Die gröberen Gemengtheile, als Felsen nnd Baumstämme, von 30 bis 60 Fnsi Länge, rutschten auf der breiartigen Lettenmasse unaufhaltsam fort uud Nichts konnte Widerstand leisten; Bäume von 1 bis 2 Schuh im Durchmesser wurden wie Strohhalme geknickt, Felsen uud vorspringende Eidmassen abgeschält und m>t fortgerissen. Am 13. August erreichte die Erdlawine die sogenannte Kirchbachmühle, zerstörte dieselbe, nachdem sie, zuvor ausgeräumt und der Dachstuhl abgetragen worden war. Am Ni. waren weiter abwärts eine zweite Mühle und fünf Wohnhäuser mit Nebengebäuden verschüttet und überfüllt. Erst als es nach mehrtägigen unaufhörlichen Anstrengungen gelungen war, dem durch den Erdsturz verschütteten Kirchbache — einem durch die Negenströme angeschwollenen Gebirgsbache — ein neues Bett zn graben, fing die Masse an, sich fest zn lagern. Der Verlust, den die durch dieses Elementarereigniß Verunglückten an Gebänden erlitten, beträgt über 12.000 si.; ungleich hoher ist der Schaden, wrlchen die aufgeschwemmten Erdmassen an den gutcnltwirten Feldern und Wiesen angerichtet haben. Italic n. ^ Turin, 23. Sept. Mittelst ton. Decrets ist die Reform des philosophischen Studieusystemes verordnet worden. Nom. Am 2l. September wurde in der Peterskirche zu Nom die solenne Beatification des ehrwürdigste Paters Peter Claver gefeiert. Er war in Verdu im Königreich Spanien geboren, Priester der Gesellschaft Jesu und unter dem 'Namen Mallrenapostel bekannt. An der äußern großen Loggia war eine große Standarte aufgepflanzt, das Bild des Heiligen tragend, wie er der Gnade Jesu Christi die Mauren anempfiehlt, deren Bekehrung durch 20 Jahre seine Lebensaufgabe war. Ueber der großen Eingangspforte des Doms hing ein Gemälde, die Ausschissuug der Mohren im Hafen zn Carthagena und den liebreichen Empfang darstellend, den ihnen der Diener Gottes bereitete; über den beiden Seltenpforten las man Stellen aus der heil. Schrift, die sich auf die Aufgabe des Seligen bezogen. Das Schiff der Kirche war festlich geschmückt. In den Seiten-Arcaden standen zwei große Altäre nnd über diesen zwei Gemälde, die beiden Wunder darstellend, die zur Beatification Anlaß gegeben hatten. Ein Meer von Lichtern umglänzte alle diese Apparate. Nach Verlesung des Beatificationsbreoes wurde unter Glockengeläute und Kanonendonner ein feierliches Hochamt abgehalten und hierauf der neue Selige enthüllt und verehrt. Eine abermalige Messe mit großen Chöreu beschloß die Ceremonie. Am Abende wurde der Selige von Er. Heiligkeit dem Papste nnd Ihr. Eminenzen den Cardinälen verehrt (v<,>nn-»lci). Die PP. Jesuiten hatten die Facade ihrer Kirche glänzend beleuchtet, welchem Beispiel die Vewohuer der naheligenden Häuser uachkamcn. Oroßluitaunien und Irland. London, 27. Sept. Der „Yorkshireman" theilt die neue miuisterielle Reformbill mit. Sie wird, wie das miuisterielle Proviuzblatt erklärt, die gemäßigteu Reformer zufrieden stellen. Sie läßt eine Art von Vildungs-Qualification zu, und gewährt Geistlichen, Schriftstellern, Buchhaltern, Handwerkern hohern Ranges, auch wenn dieselben keine >>lwu^l!(»!»lt>i-8" sind, das Stimmrecht. Die 10 L. Qualification im Burgstecken wird eine ansehnliche Reduction erleiden, und so die Wählerzahl von ganz England um wenig-steno '/4 vermehrt werden. Eine große Schwierigkeit bieten noch die Grafschaften, deren Vertretung die Bill ebenfalls popnlarisiren will. Das Ministerium des Innern vergleicht jetzt die Stimmlisten der letzten großen Parlamentswahl mit den Ergebnissen der dießjährigeu Volkszählung. Die Bill erstrebe den ^ größten Fortschritt. Bei der Eröffnung des Parla-j ments werde der Premier seinen Reformplan ausführlich mittheilen, um vor dem förmlicheu Einbringen der Bill der Presse und dem Lande die nöthige Mnße zur Diocussiou der Reformfrage zu lassen. London, 2ti. Sept. Englische Blätter sprechen mit glänzender Anerkennung von den in der Londoner Industrieausstellung befindlichen Glasgemälden der Mailänder Künstler Bertini uud Bagatti-Vab secchi, von den Möbelu des Brescianer Tischlers Nosaui, von den Seidenfabrikaten des Venetianers Querini und den rothgefärbten Vaumwollwaren aus Pordenone. Nenes und Neuestes. Laibach, 3. October. Hente früh langten Se. Ercellenz der frühere Hande"lsmi„ister Hr. Freih. von Brück hier an, und wurden vom Präsidenten der Handelskammer, Hrn. C. L. Lukmann, nebst mehreren Mitgliedern der Kammer achtungsvoll begrüßt. Um 10 Uhr wurde die Reise uach Trieft fortgesetzt. Wien, 1. October. Der neu^ Zolltarif wird demnächst veröffentlichet. — Die Verfassungs-Revision ist nnn vollendet. Ausgesprochen: Die Wahrung der Re ichseinheit und der Beirath der Provjnzial stände. (Tel. Dep. d. „Triest. Ztg.,, Wien, 2. October. Die „L. Z. (5." meldet: Die Ersparungen, welche im Laufe dieses Jahres in der k. k. Armee durchgeführt wurden, belaufen sich bereits auf mehr als 15) Millionen Gulden. Durch Anwendnng des Urlaubersysteins werden in diesem Monate abermals circa 80.000 Mann aus der Ae-rarialverpflegung gebracht. Telegraphische Depeschen. — Verliu, 1. October. Der Prinz von Preußen wird heute Abend hier erwartet. ^ Frankfurt, 1. October. Die Polizeicen-tralstelle für Deutschland wird unter dem Vorsitze Sachsens iu Deutschland errichtet werden. Feuilleton. Theater. (Oper.) Am 27. und am 30. Sept. d. I. wurde Fli-tow's liebliche Oper: >>^l,'85al,(lm 6tl-n-wurde brav gesnngen, und auch der Bortrag des ^lwz-io (k nlnl« 50tt N. (5. M...... 597 l/2 ft.'" E- M. Wechsel l «00 Thaler(5ur»a,tt, Ntt,l. l«tt Nso. A,l^Sl'l,rg. für »00 Guldc» <5ur., Guld. 119 1/2 2 Monat, ssranssilr! n.M., < fiir 120 fl, siidd, Ver- «ins-Währ. i», 24 !/i fl. Fuß. Gilld.) l »8 3/4 G. 2 Vionat. Hamburg, sur 100 Thaler Va»^, Rt!><. 17« 2 Monat. Livoruo, sur 3U0 Toscauische i!i,!> l Nl 1/2 Vf. i Vionat. Lond»», siir < Pfund St^Iiuq, Gulde« l l -50 3 M'»al. Mailand, für 300 Oeftc, reich. Lire, Guld. ,19 1/4 Vf. 2 M^iiat, Mars.ill., f,,r 300Fra»scu. . Onld. 141 1/4 Bf. 2Mnn.,t. Claris, ,'.27 Rilß, Imperial „.....— 9.43 Pmiß. D'ors „.....— 9.52 Eugl. Soveraings „.....— 11.49 Silberagiu .........— 17 3/4 M. K. Lottotiehungen. In Trieft am I. October »851: 55. 78. l2 8 tt«. Die nächste Ziehung wird am 15. October !85l m Tnest gehalten werben. Gctrcid-Durchschttitto-Prcisc ü, ^ail)'ch am l. ^ closer !85l. M a r k ! p r e » s c. <§in Wiener Me^e», Wei^l, . . li si. 54 fr, -^ — Kukurutz . . 3 „ ^i, ,/ " — Haldsrucht . — » — „ — — Korn ... 3 » ,8 >, — _^. Gerste . . . 3 » 2ft » — Hirse . . . 3 „ l2 „ __ — Heiden ... — „__ ^ — — Heiler . . . ^ „ 54 » Bett-Flaumen u. Federn, fettlge Bett-Deckenu. Matra-zcn, so wle die so beliebten Wle-ner Strohsessel, sind so cbcn wleder ^ngekominen in dcr Schmtr-, Currein- u. Modewaren- Handlung d^s Albert Trinker in Laidach. Im Hause Nr. 272, in der spitalgasse, ist ein Gewölbe, geeignet für eine Schnitt-, Gpe-cerei- oder Nürnbergerwaren-Handlung, sogleich oder zu Georgi ^l8ö2 zu vermiethell. Das Nähere ist im Hause Mst zu erfragen- ii. 1200. (2) 3n Mgn. v. WLlemmaur~ èrFedor ««»»H^I'^'^ Buchhandlung in Laibach ist so eben angekommen: Herbnche Nationallieder. Von ^°w. Aug. Frank!. W,M, 1852, I ft, 2U k, Neue Kanzelvorträge, qchalten während der Faste des Iahrcü ,8'»,. mchrentheils in der Hauptkllche zu St. Nikolaus. Wie,, !85l, I si. 20 kl'. Brot- u. Fleisch-Tariff in der Stadt Lmdach für den Monat October 1U51. Ge»vicht Preis Gewicht ! Preis Gattung der Feilschaft d^s Gebäckes Gattung der Feilschaft ^r Fleischgattung //. j H^ H^j ^^^^ Fl.ischabnnk)me uitter 3 Pfand Kat kcinc Zuqabe vom ^ l . . . — 3 3 '/» Hinifrkopf." . Obel'füßüi . Nicrc,, >lnd den uer^chi^dcnvn bei der »>>rblN. Vemmel >, __ 7 <» I Aueschrottui'ss sich ergebenden Abfälle, von Knochen, F!'tt und ' ' ' » ^ > Mlilk St.itl; lie, eln>>r Abnl,!)„ie von ?< l'is /i Pfund dl>g»>q<>n aus Mund-/ — !6 2 3 sind die Fleischel l'ercchl'aet. !^^ruon»^otl,, «nd l,iiß,»^siii, zxzuw^qe»; doch Wliien^Blot ^ / ».-^ ,<^ ^ wirb aüsdrück,ich verliott!,, sich l'c!c>!es«Z,!waq? fr.,„barliqerZleisch« aus orom. l — ^ 2 '» Semmelteiqv l l3 __ 6 Mcr immer eine ffciXchaft "icht n>»ch dcm tarmäsnae» P^is. G?- l m> s ^ wi^'t, uder in einer 4 ^^'''l ^ __ ? 't die T^l,.: vor^cschri^d^n ist, vers,n,ft, wird »ach d.» bestehenden .^'v^f,»^^,^» <^^ ^ ,-,, ^ ^ ., , W.,s,,tz,,,, „nnachstchllich beUrott werden, I>, weichn Hinsicht auch « . l 2 1 — ü das kaufende Pili'liku,!, auf^.ford^st wird, sin' cil: i>, diesli I«' '""^''"'^')! V. hell.- snt!>,iltcne„ F^lfch.ifls,, <,»f lein? Weise mel,r, als die oi'laftl'rot ails ?lack,^ ... < 2 2 3 S^tzimq answeiset, ^u l,l^,dl,n ^ jede Uedcvhs.Iumq »nd Äevor- »!tl)lte,q, vul^o !,«>- >» 5 z' »n>j abcr, w?>chf sich cin W^>uerbs>n>!,n qess?» dif Gatzimi, "''Uz. ge»a,!,it l . . , - » ,._ <> ! eil>»»t'en so», Stock, im vormals Hohn'schen Hause. Z. us?. (,) Bci Ign. v. Kleinnlayr Kt Fedor Vamberg in Laibach ist stets uolrathig.- Franklin's goldenes Sclialzkästlein, oiler Anweisung, wie rnan thätig, verständig, beliebt, wohlhabend, tugendhaft, religiös und glücklich werden kann. Kin Kathgeber in allen Verhältnissen des Lebens. Herausgegeben \on Dr. liergk. 2 Händchen. 2I.e verb. Aullage. Preis II. 1. 12 kr. 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Fr., Der oeutschc ,^horalge- sang der katholischen Kirche ft'"" ^'cy.chcl,che E..t-,mä.l».m, liturgische '^dennmg und^e», Verhaltn,,; ^n.u pro'testant.schen ^irchengesange. Tubingen I85l. l si. 30 k>.