^UHs^ ^»844./i Latbachep Settung. Vinstag den 13. Februar. Tyrol. ^er Bote von Tyrol vom 1. Febr. mel« det: „ES steht zu besorg,«, daß uns der in den lchtocrflossenen Tagen im nördlichen Theile Tyrols Statt gehabte außerordentliche Schnccsall mchrere Elementarunglücke bringen werde. Am 28. Jänner hat bcrenS der erste tragische Vorfall am Fernsteme Stait gefunden. Eine ungeheure Lawine stürzte sich gerade vor dem Weile» Fernstem auf der Landstraße «no bedeckte in einer Höhe von 75 Fuß die darun» ter liegende Mühle. Ein Mann. der darin wohnte, wurde durch die Lawine begraben'. Sobald sich die Nachricht von dem erfolgten Unglück verbreitete, wurde sogleich an der Ausgrabung gearbeitet, ohne daß von d,m Erfolge näher« Nachrichten bisher e,n. gelangt sind. Auf der Straße selbst erhöhte die La« wine dcn Schnee auf 50 Schuh, so daß man meh. rere Tage Arbeit benölhigcn «vird, um die Commu« nication mit Reutte herzustellen." (Oest. !V.) Königreich beiver Aicilien. Das ..Dilnio uig ganz m>t eincr schwär, z'n Kruste überzogen hat. (W. Z.) D e u t s ch l a n v. Die Bremer Zeitung bringt aus Olden» bürg vom 27. Jänner d,e höchst betrübende Nach» richt von dem an diesem Tage Nachmittags UM 4 Uhr darbst erfolgten Ableben Ihrer königl. Hoheit der Frau Oroscherzogmn von Oldenburg in folgen» dcn Worten: »Die laute und innige Freude Aller hat sich ,n blttcrn Jammer und Thränen verwan» delt. Uoscre geliebte und verehrte Großhcrzogin« Cäcilie (die vor vier Tagen erst entbunden worden) ist nicht mehr! Schon gestern Abends verbreitete die Kunde, daß die erhabene Fürstinn >n einem bedenk» lichen leidenden Zustande sich befinde, allgemeine Besorgniß in der Stadt. Am Morgen erzählte man sich, daß ein von dcn Aerzten ausgegebenes Bulletin von einem gefahrvollen, wcnn gleich nicht hoffnungS» losen, Zustande spreche. Emer schlafioscn Nacht mit schweren Beängstigungen waren indessen gegen Mor< gen beruhigende Symptome gefolgt, und schon schöpfte man wieder neue Hoffnung, alS gcgcn Mittag 5>e Kunde von dem Wiedereintritt der früheren Anfälle die steigende Gefahr verkündete. Man vernahm, daß d»e vlhabcne Leidende schon in der Nacht se der Königinn Christine nach Madrid, »velch« auf den 28. Jänner festgesetzt war, würbe wegen Unpäßlichkeit verscho» ben, soll nun ab«r bestlmmr am 8. diS 10. Febr. Statt finden. Auf der Eisenbahn von Paris nach Or« leans »st am 28. Jan. ein großeS Unglück vorgl» fallen; e«n Wagenzug Mit Waren beladen, genech aus der Schienenlage heraus, wobei e>n avgehäng» ter Waggon m,t sicben Reisenden umgestürzt wur^ de^zwei dieser Passagiere blieben todt auf dem Platz» (Vest. V.) K p » n i e n. Nach Briefen aus Madrid vom 28. Jänner beschäftigt sich der Flannz.Mimstcr sehr emsig m>t Errichtung einer neuen Bank; sie soll auf Accicn gegrünbet weiden und ein Capital von 109 Mil» llonen Realen haben; die angesehensten Häuser von Madrid mteress»ren sich für dieses Unternehmen «nd haben bereits erklärt, für eine nahmhafte Anzahl ActiiN zu unterschreiben. In Folge der Ereigniss» von Saragossa herrscht einige Spannung in den Gemüthern. Die Regie» rung tnffr deßhalb Vorsichtsmaßregeln. — ES heißt, General Prim solle zum Gouverneur von Madrid ernannt werden. Man sagt ferner, General Ser. rano wolle die General Inspection der Cavalier»?, und General Pezuela die Stelle alö Gencral.Capi^ län der bastlschen Provinzen nicht annehmen. — Dl« Regierung scheint gesonnen zu seyn, sich die so nöth.gcn Geldmittel durch Verpachtung der Tabak, zolle auf zchn Iah,-« zum Preise von 30 Millionen Realen zu verschaffen. Es .st »aS Gerücht verbreitet, daß der Befehl crthe.lt worbcn sey, «n.gst Trupp^Vcrstattungen nach Saragossa abgehen zu lassen; der Regierung sollen gehe,me Benachrichtigungen zugekommen seyn, nach welchen ganz in tuizem der AuSbruch einer Bewegung Statt finden würde. W»e «s heißt, hat Baron de Meer den Befehl erhalten, sich nach Saragossa zu begeben, um die Gesinnungen der E,n' wohnerschaft zu erforschen. Durch ein Decret deS Ministers deS Innern» ist Tolosa zur Hauptstadt der Provinz Gmpuzco» erHoden worden. (W. Z.) In Flgueras und dessen Veste sind zwei In» fanterieregimenter, 160 Mann Reiteiei und c,ne Batter,« alK Besatzung zurückgeblieben. Man wlll in Catalonlen progrclsistlsche Emissäre zur Aufwiegelung dcS LanbiS bemerkt haben. Selbst zu Barcelona ist man nicht ganz sicher und hat schon ver» schledenemale d>e Posten verstärkt; d?ch vertraut die Regierung der Fest.gk.it Baron Meer's. E>n Häuflein spanischer Flüchtlinge versuchte auS Pormgül in die Provinz Zamora einzudringen, ward jedoch durch die portugiestschen Behörden daran verhindert und zum Theil gefangen nach Braganza abgeführt. Bayonne, 28. Jänner. Am 22. Abends hat die Entwaffnung der Miliz zu Saragossa zu einigen Unordnungen Anlaß gegeben, welche schnell gedämpft worden sind. Die Adlieferung der Waffen bewerkstelligte sich am 23. ohne Schwierigkeit. General Serrana wurde zum Generalmspcclor der CavaUcrie ernannt. General Eonch» hat als Generalinspector der Infanterie seme Entlassung zenommen; er wur. dt durch General Soria ersetzt. PariS, 30. Jänner. D,c Unordnungen zu Sa» ragossa am 22. sind leider Nicht ohne Blutvergießen abgelaufen. Am 13. hatte der Generalcapirän Cla. v.-l'ia ln einem Banoo anbefohlen, daß alle Indira dul>z leistete Gehorsam, die Commandanten der andern Waffcngallungen legcen Verwahrung ein. Da erließ der Gtneralcapltän am 22. cmen „eucn Bando, ivoiin er in se>ner Eigenschaft als UntellN-spcctor dcr Nat>onalnnl>z die Infanterie, Atilleric, PompicrS und Sapveuis derselben als aufgelöst erklärte, Ablieferung der Waffen, Munition zc. be> Strafe anbefahl, und die Reorganisation dcr M>l>z dem Gesetz gemäß anordnete. Im Fall des Ung^ horsams wurde m>t andcrn Maßregeln gedrohct. Ain frühen Morgen schon belehre die gan^e Garn,so„ bie Hauplpuncte der Stadt und clttscndcte Pacr^ul. 83 len Nüch all.'»'Inchttmgcn, während sich Gruppen zu sammln begann.«, wclchc die Stiaßon unter : aNerlc, Geschrei durchlogen, und d,e wenigcn Mill» tianoS, welch« 'hre Waffen abliefern wolUen, davon obhleltcn. So wurde denn nur «me geringe Anzahl zerbrochener, unbrauchbarer Gewehe gleichsam zum Spott abgeliefert. Um 9 Uhr verbreitete sich das Gerücht, daS Martialgefttz solle verkündet werden. Um 1i Uhr erschien cm Maueranfchlag deS Gene-ralcapiläns, cS war aber nur dcr vorerwähnte Van» do. D»e Volkshaufen r,ssen >hn augcnl>l>ckl>ch wieder ob und in Stücke. Da die Volkshaufen immer star« ker wurden, und lemer Weisung zum Auseinander« gehen gehorchten, l»eß dcr Gcneralcapltän endlich um halb 3 Uhr eine Escadron Reiter und zwei Compagnien Infanterie vorrücken, und an dcr Straßenecke San Gll das Martlalgesetz verkünden, daS Mil G.'schrcl aufgenommen wurde. Da fielen Schüsse auS den VollShaufen. Der befehligende Officer ließ nun gleichfalls auf die Masse feuern, auS welcher zwei Personen gelobtet, an zehn verwundet wurden. Das Volk stäubte nun nach andern Straßen aus» einander. D,e Aufregung dauerte fort. Un> 6 Uhr cvschl.n ein Band», woduich cS jedermann verboten ward, nach dem <Äcl>ctläuten >ln Mantel noer der landesüblichen Malna (eine Deck« vom gröbst«« WoNcnzeuge, welche d»e Landleute m Aragonien statt deö ManielS um d,s Schnltern zu werfen psiegen) auf der Straße sich blicken zu lasscn; olle Fenster der Häuser sollccn beleuchtet werden u. s. w. 3)>s 7 Uhr Abends waren bcrcitS einige Personen, dar« unter angeblich ein Commandant dcr Miliz, ver« haftet; mchrere Ofsiciere der Miliz sollen sicy aus der Etadl cn.'fcrnt haben. Am 23. war d,e 3>uhe vollkommen wieder hergestellt. Nach einer Entsche,dung deS obersten Gerichts. Hofs deS Kr.cgs und dcr Marine brauchen die Ml' litärpersonen dcn Eid der Treue nur auf chr Ehren--wort, und das Kreuz deS Degens zu le.stcn, als e.n .hnen verliehenes altes Pr.°ileg,um. Den fiüher vom Agenten bewohnten Palast von Buena V'sta s°ll nun der Infant Don Franc.öco beziehen, der zu Ehren der Kon.g.nn Chr.st.ne glc.ch nach lhrer Rückkehr dort e.n glänzendes Fest veranstalten will. DaS Apunt.m.emo von Madrid w.u der K'ön.gmn Nutter c.ne Adoldnutig b.S an o.e ^.^^ ^,^^ genschick.n. Das Enllc>ssuligl?gcsuch deo Gcncrallieu. tenants Concha ist von der Kömginn angenommen worden; Übcr den Anlaß lozu weiden allcrle, Ver-MUthUNgen aufgestellt, «M wahrscheinlichstcn ein Mißverständlich zmschcn ,hm und Narvaez. (Alig. Z.) Großbritannien. ,^/^Ho^don, 29. Jänner. Am 27. Jänner, dem zwölften Tage des Prozesses in Dublin, begann das Verthe!d,gungsvc>fahrcn. Hr. Richard Lalor Ehlcl, alS Anwalt John O'Connclls, eröffnete es Mlt einem glänzenden Plaldoyer, welches man dcn besten Leistungen semer Beredsamkeit beizählt. Der Ten füllt sechSlhalb Spalten der TimeS. Dcr Ge« nchtSsaal, welcher in den letzttn Tagen dcS wenig anziehenden ZeugenvcrhorS zicmjich verödet gcstan. den, war zum Erdrücken gefüllt, und namcnll,ch waren viele Damen anwesend. AlleS lauschte in athemloser Stille. Nachdem Hr. Shltl semen Vor» trag beendigt, bat Hr. Moore, der an die Reihe kommende zweite Verlheidigungsanwalt, seine Rede auf dcn nächsten GcrichtStag (29.) versch,cben zu dürfen, well cs höchst cntmuthigcnb füi- >hn seyn würde, wenn er unmittelbar auf dcn durch die Rede semcS gelehrten Freundes hervorgebrachten Eindruck zur Jury sprechen müßte. Ein schottisches Provinzialblatt, dcr Perthshire Advertiser, enthält folgende fast mähichcnhafl lautende Notiz übcr dcn „fetzten del Stuarts': „ Die» ser höchsl wuodeisame Mann lebt annach in Tweed-mouth, und ,st an» Chlistlog 18^3 Il5 Iahie alt geworden. Sein Vater, General John Stuart, war ein Vetter des Prätendenten, deS „Prmzcn Karl« chen," wie er noch im Munde dcs Volks heißt. Seine Großmutter war dle Lady of A,,ie, wohlbe^ kannt aus dem alten schottlschcu Volküli.d. Er selbst, James Stuart, sah d,e bsrühmt.n Schlachten bci PrestonpanS und Culloden in der Rebellion von 1745, sprach und trank mit dem Prätendenten. Er diente auf Seite der Noyalisten »m amerikanisch«« Unabhängigkeitskrieg, und focht Mlt in der Schlacht bel Quebec, wo General Wolfe im Moment des SiegeS ficl. Viele Jahre diente er unter d«n See-Helden Rodney und Hood. Hünfmal war er verhei» rathet, seme jetzt lebende Frau >st 75 Jahre jünger alS er. Von semen verschiedenen Frauen hatte er 27 Kinder, von welchen zehn Sohne in Schlachten starben, fünf in Ind.en, zwei bci Trafalgar unter Nelson, c.ncr bei Waterloo, zwei vor Algier. Seit fast 60 Jahren »st er m den schottischen Gränzbezir. kcn (III« lilii-lior«) a!« wondcrntcr Minstrel herum gezogen, die Geige spielend, ober ohne jcmalS eme Gabe. zu verlangen. Seine erstaunliche Körperkraft in jüngern Jahren können Hunderte von Personen l»c-zeugen; er erhielt davon den Namcn «Iemmy Stren» glh.« Der alte Mann erzählt am Ilclsten vom Jahr 1745 und von dcm »jungen Chevalier.« (Alig. Z.) 84 Vermischte Nachrichten. Während eineS heftigen Gewitters in del Nacht vam ^2. auf den 23. Jänner schlug der Blitz bei« lausig um zwei Uhr in die Kirche zu Sommerein (im Viertel unter W»ener Wald, an der Gränze von Ungarn) ein. Selber fuhr, der gepflogenen Beau-genscheinung zu Folge, neben dem Thurme auf der Frontseite in das Mauerwerk, dann auf der Seite »viedcr heraus, durch ein Fenster in eine neben dem Chore befindliche kleine Kammer, wo sich mehrere Kirchen,equ'suen befanden, hierm, durch den Boden dieser Kammer und das Gewölbe der unterhalb befindlichen Taufkavelle in dieselbe, enbkch von da durch das Ziegelpflaster in den Boden. In der erst' bemeldeten neben dem Chare befindlichen Requisiten« kammer, zündete er die darin befindlichen aufbe« wahrten Gegenstände, als: die Dekorationen des heiligen Grades, drei Fastentücher, die Stangen zum Himmel, alle Leuchter ?c. an, welche auch sämmtlich, so wie alles andere, was irgend von Holz daselbst befindlich war, die Thüren, Fenster, rahmen ,c. gänzlich verbrannten. Das Feuer, durch die Thüre vom Luftzug abgesperrt, brannte in, Stillen bis gegen scchs Uhr Früh fort, ohne be» lnerkt zu werden, erst als durch das Zusammen« trennen der Thüre der Luftzug größer geworden, «ud selbst schon der Chor an der Seite zu brennen anfing, schlug die Flamme auch beim Fenster her« «us, wo sie bemerkt, und die Kirche durch die schleunigste Hilfe vor weiterem Schaden ger.ttet würde. Es »st also nichts als besagte Kammer mit ollem Inhalte an meistens alten Kirchcngcräthcn r,in ausgebrannt, und der Chor an der Seite et» was beschädigt. Wäre der Wind von eincr andern Seite ge« gangen, so hätte bei der Nähe des Pfarrhofdaches dieses und vielleicht der ganze Markt Somcrcin ein Naub der Flammen werden können. Merkwürdig bleibt eS, daß alles in dieser Kam« wer befindliche Eisenwerk, selbst eine metallene, iVc,u.lschl aus d/n Trümmern herausgegraben. Der Anblick dieser Scädte der Verwüilmig ist grau.ncrrcgcnd, und der Weg, welchen die Lawine genommen, stellt sich dem Auge wie eine Furche dar, von einem Rlesenpfiu^c ausgeschalt, und aller Bäume und allen Erdreichs beraubt. <— Noch verheerender in ihren Wirkungen war d>e Lawine, welche sich um d.eselbe Ze,t vo» dem Lansattcl hei Maria 3>ll im stets vergrößern« den llmfange niederwälzte, und zw,', Baucrngchöfte lmt der wirbelnden Wucht von Schnee, Stemen, lvaunien und Erde ze>schmetterte. Unter 14 Perso« nen, welche in t>en Armen des SchlafeS lagen, wurde nur ein Klud vom Tode gerettet; die übrigen alle halten Nicht mehr dab G'.ück, zum Leben zu eiwachen. Der Niedersturz dieses Lawine er-schülteite die Umgegend wie ein Erdbeben, und das bonnerahnliche Getose vervielfältigte sich in den Mi,' l„a/noen Bergen ,n schaurigen Echoklänqen. Die 13 Opser dieses Ereignisses wurden von den Nachbarn nnt Mühe aus dem Schneegradc zu Tage st?' fördert und am 26. Jänner, theils auf den Schultern,'theilS auf Schl'tt.'N/ nach dem fünf Htund.'li entlegenen Kirchhofe zur Beerdigung gebracht. S.it dem Jahre l8N haben sich auf den Gebirgsscheiteln dicscr Gegenden te,ne solche Schncemafsen aogehcintt Und s.lt dieser Zeit wurde auch hier van k.in.ul ähnlichen Unglücke durch Lawinenfälle vernommen« Verleger: Ignaz Aloiö Gdler v. Kleinmayx. Sours bam 8. ^ehruar I8l4 M'tttlvrclö. «taatsschl'Idverschrelbung.zuS s^t. (>nCM.) »" N5 0ttto detto detto . 4 » luiCM.) i"«?^ Verloste Obligation.. Hofkann i^^ ^/l ^ M.r-Obligatio,,. d. 3'vangS» l^ä i/, »» l Narlchtns in Krai» u. Aera°< " ^ "" », ^ rial. Obligat. V.Tyrol < Nor-l'"^,/>, '" l 99»^ «rlberg und Salzburg ^ / « ^ Darl. mit Verlos, v. I. »824 für boo N. (illC.Vt.) ?^^ä Wi«!,.Stadt«Vauco'Obl.zu, lj« p^t. (ul(5M.> b5 »z4 Höstammtr. t>er älter» itc»m. lzu^lll ^, l "- baldische» Hchllldcn, dcr in /z,,2,^ „,. ^ " Florlnz »i»d G«liua aufg«, l zu, >.,' ! 7" , ,,c>mmt»e„ Aillehen ^zu »2^ ,^ 1 ^? ^» 0bl^atio»el> der Staude - ,s>,- ^ > /<< >)i> ^ v. Oesterrcich unter «nd^ zu 3 ,,ct. X^ ^. ^ ^"l.., ob del Enils. vo>» Vbh.^ zu, ,>, F _ _> men. Mähre» . Schle., z», .ji " l ^ — fie... Sl.ycrmare. )l^r.,. ^zu , .. ? 54 2j,j -t,n. Krall,. Go,z und/zuiZ,^ ,. ^ _ ^ _ de5 W. Oberk. AmteS ^ - H Aciie» der Kaiser Ferdi»ands Nordbahi, ju >oao ft. C M.......,365 fi. in C. Vt. Äolitl, >— , — — Hafer . ..,«,<» » . Llteransche Anzeige». ' V 0 r räthig Lalbach und dc, .^V,z)^.^^. i, H,j,st. Die katholischen VIKtterauK Tirol crfch.'!Ntn auch im zwelien Jahrgange deqfi,r). — Di, ^tl» stalling eines Convictea in Innsbrlick unter der Leitung der Iesllilen. — Iranz Ge!gcr, (^horh rr zu Llizern. — Der Streit des französischen Clerus mit der Universttät (von P. Albeit I.'iger). — Ueber di« Vertheilt d.r Einfühlung des kirchlichen Meßgebelbn, chcs. als eines gemeinsamen, uiuer das gläubige Volk (von Dr. Werner). — Maria Christina von Peissk,-. — Uebel dl« Entstehung und Ausbildung ein.r lrelc-lichcn Gerichtöb.nkeit in der christlichen Kirche ^oi, Dr. und Prof. Ioh. Kop.usch). — Etwas über die katholische Kilche in den vereinigten Staaten von Nordamerika. __ Uebcr Begriff und Umfang der symdo-lischen Theologie lc. (von Dr. Werner.) __ OdeS. chalchi als Jesuit. — Ueber die Bildung kirchlicher (5ommunilätcn in Nordamerika (von A. I.) __Der Adfall von der Kirche (von Pr. G. T. .».)__Bericht über die plül)liche Heilung zweier Kranken durch das Gebet deS hochw. Fürsten von Hohenlohe. -^ D>« deutschen Päpste (uon I. St. in St. Fl,) — Katho. lizismus und Protestantismus.—Der EommuniSinns nach seinen lchllN Erscheinungen in der Schweiz (von P. 'Alb.rt Jäger). — W.»rnn, lnthält dic christlich» Religion Mpjwlen? (von Prof. Alois Flir). — Dlt Ansichten der apostol. Väter über die heil. Buclier. —> Ein Wott lider Ingenbschristen. — Job, ein Vo«-bild Jesu Edristi. — M'ss'onSnachlichlen. — Kirch, lichl Nachrichlen aus allen Ländern der Erde. Es smo auch nocl) einige wenige com-p'e'e Exemplare des ersten Iahles zu glei-chcm Preise zu haben. 1l6 iAubernial - Verlautbarungen Z. 166. (i) 2a 455 Nr. 379/». Kundmachung, wegen Verfrachtung von Elsenmate-v lallen für dieStaalS-Elsenbahnen. — In Zulge des hoyen Hofkammer, Pichenau »n Nlcderöster» ve ch/ dann zu Neuderg, Mariazell und St. Stefan in Slkiermarl, so wie »n den Elsen» Hütten der Herrschaft Zbirow in Böhmen berelt liegenden Eisenm^terialien für dle Staats« Ei' scnblchnen/ >>n Wege der öffentlichen Versteigerung, lnltlel'^ Ucderrclchung schriftlicher Offerte, an o»e M>nde>if^!der«'den zu üderlassen. — Del, Antragsteller,, haben folgende Bestlm» mungen zur Richtschnur zu dienen: — ». Es sind aus oem Gußwerke zu E d l a ch nächst Neichellau lu N>edlröstcrrelch b^c»0 Centner Schlsnen!il)^le ln daöM^g^zlnzu Bruckan der Mur; - aus dcn Acrarlalwerken zu Lanau und ^teuberg »n Btclelmark 22,000 sent» ner Sch>enen in duü Magazin zu Mürzzu-schlag; — aus dem Gubwcrkezu Mariazell in Slt»ermark i5 000 Rentner Gchienenstühle m das Magazin zu Brück; aus dem Gußwcr, ke St. Stefan in Steiermark 36oo Eentner Schlenen!^ühle ebenfalls nach brück; — end» lich aus den Gußwerken zu lOtr asch, t), Hol' lanbkau, ^l a rl sch ü l t« n und Franzens« Ihul auf dcr Hinschaft Zbnow ln Bö^lNtN/ zuscnnmen 5ac,c> e amtliche Bcstat'gung des k. k. UniversakCa, meral^ Zahlamtes in Wien, oder cineS Prov>n.-zlal-^ahlanucs belzuschließen, daß d?r Offerent das 5F V^dium des e«itfallenden Frachtlohnes für dle zur Verfrachtung übernommene Waren« menge »n Barem oder m annehmbaren haflungs« freien Staat«»papieren nach ihrem börsenmäßlgm Werthe erlegt habe, oder ,s ist eine diesem Va« dium abgemessene/ von der k. k. Hofkammcr-Procuratur oder einem k. k. Fiscalamte früher geprüfte, und nach §. 2Za und 1374 dis a. d. G. B. annehmbar «lklärte Sicherssellung beizu» bringen. — 6. Die zu verführenden Eise^mate-rialien sind gegen Certificate der k. k. General« Direction für die Staats-Elfenbahn,n oder des hi,zu ermächtigten Beamten, wodurch lh c Eigen«' schaft als Acranalgut bestätigt wird, »reg- und brückenmauthfrelzu behalid ln. —> 7. Das Gewicht der Fracht wird »i>ht durch die Abwlegllng der Ware, sonder,', nach der Stückzahl der E>-senmaterlalien, m>t Anwendung des i.i jcd,m Werke festgesetzten Normalgcwichtes erhobs». — 8. Der Unternehmer haftet für die richtige Abstellung der Ware in unbeschädigtem Zustande. Für die fehlenden, so wie für d»e du>ch VeschF« digung. unbrauchbar gewordenen Stücke leistet derselbe den Ersah des Ankaufspreises und des auf der Ware allenfalls schon hütenden Fracht, lohns. Dieser Ersatz wird gleich von dem in das Verdienen gebrachten Frachtlohne ,n Abzug ge, bracht werden. — 9. Der Frachter erhält uon dem Werke, von welchem er eme Ladung über» liimml, 'inen Frachtbrief ln doppelter Ausser» tigung / ln welchem die Anzahl dcr Stücke jammt dem auf od»ge Art btlechnetcn Gewichte angeg,, ben »st. Beide Exemplare sind bei dem Eintreffen der Ware ln dem Adstellungsorte dem Maga« zinsbeamten zu übergebell. Ein Exemplar bleibt in den Händen des Mag^msbeamten, das zweite Efemplir erhalt oer Frachter m Verwaltung übernomm«,, wurde. — ic». Auf Grundlage dleses UebelnahmSscbe«nes, welcher bll der k. k. General - Direction für d,e Staats-Eisenbahnen zu überrelchm lst, wnd die Zahlung, nach dem Wunsche des Frachtun« ternehme s, lntwen, oder be» emem dtr k. k. Camcral- Zahlämter ln dcn Proollizen erfolgen. — l i. 'Auf Nnbote, welche den uor^ gcsch'ltbcnen Orf^rdernlssen nlcht entsprechen, wob kcine Nücksichc genommen. — 12. B,S,ur Entscheidung über das Ergebniß der Verneigt» rung, wclHe nach Maßgabe der Annchmbarlnl der Offerte und dcr Verlrlluensrvürdlgkcit der Offeremen erfolgen wird, blelbt jeder Antrag-stiller für dcn Itih'lt semes Anbotes rechtsver. bindlich, und er ist un Falle der Annshme desselben verpstichrct, das angenommene Vcr« sprechen «n alien Puncten zu elfüllcn, und den förml'chcn Vertrag hierüber zu unterfertigen. — IZ. Die Vadicn der angenommenen Anbote »ver? hcn als Eauiion zurückbehalten, die übrigen aber sogleich zurückgestellt. — Den Erstehcrn bleibt es unbenommen, die-Eaution auch auf e,ne andere volschnflmaßl^c Att sicherzustellen. — ,4. Sollte sich der UlUnnehmer wolgein, den Ver» trag zu unt^rfcrligcn, oder sollle derselbe die übernommene Verbindlichkeit in Bezug auf tue Menge ocr zu verführenden Gegenstände, oder den festgcs.tzten Termin zum Beginne und zur Vollendung dcr Ve:frochlung Nlcht erfüllen, so Neht rs derGia^'s« Verwaltung frei, dens^lbm seiner Verbindlichkeit gän,l,ch zu entheben, und rücksichtlich dcn abgeschossenen Vertrag für d,e ganze noch übrige Dauerzelt als aufgelost zu be. trachten, vder sich an das V^rsplechen zu Hal« len, und auf Grfahr und Kosten des Unlerneh. mers uud unter ausdrücklicher Vcrzichtlclstung desselben auf d,e Einwendung der Vcrleyung über d«e Hälfte, über die von »hm übernomme» lie Verfrachtung limn neuen Vertrag mit wem »mmer, rvu »mmer, aufjedt von iyr zweckmaß^ er. kannte Art, und gegen jeden belledi^inFrachilohn einzugehen, und sich aus der Eaution Ultt' dem übrigen Vermögen des Unternehmers zahlhaft zu machen, wodcl dieser letztere d»t von dem Nech, nu"gs» Deparlcmsnt der k. t. General«Diiec. lion für die Staats. Eisenbahnen ausgefertig: te BcrechlNllig des zu ^setzenden Kostenbetrages als eine rollen BewelS machende Urkunde an« zus.hen sich verpfilchtet.— i5.ImFalle desAb» sterbens dcs Unternehmers ge ^rben zu erfolgen. — 16. Der Unttinehmer hat dcn classenmaßigen Stäm« pcl für ein Contract Exemplar aus Eigenem zu bestreitcn. —Von der k. k. General» Direction für die Staats - Eisenbahnen. — Wien, am Zi. Jänner ,8^4. Ktavt- unv lanvlecktliche Verlautbarungr«. 3. 182. (l) Nr. 733. Von dem k. k. Stadt- und Lar.drechte in Kram wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen des Vormundes der m. Johann Swe-titz, Fosfpl) Stare, als erklärten Erben, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 20. November !843 zu Wien verstorbenen Handelsmanne Johann Nep. Swetih, die Tag-sahung auf den 1«. März !9l4 Vormittags l,m <) Uhr vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte bestimmt worden, bei wclcher alle jene, welche cm diesen Verlaß au5 was immer für einem Nechtögrunde Anspruch zu stellen ver-meinen, solchen so gewiß anmelden und rechts-gelcend darthun sollcn, widrigens sie die Folgen des§. 81^ b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. — Laibach am 27. Jänner 1344. Z. 187. (1) Nr. 1111. Edict. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte, zugleich Merkantil-und Wechselgerichte inKrain, wird durch gegenwärtiges Edict bekannt ge-macht: Es sey durch die Pensionirung deS Gerichtsbedientcn Joseph Iäckl, bei diesem ^k. Stadt- und Landrechte die Stelle eines Ge« r'chtsbedientcn, mit dem jährlichen Gehalte von 300 si. in Erledigung gekommen; daher aUe Jene, die sich um diesen Dicnstposten bewerben woll«n, aufgefordert werden, binnen 4 Wochen, vom Tage der.ersten Einschaltung dieses Edictes in die Laibacher Zeitungöblätter, ihre Gesuche, und zwar, insoferne sie in öffentlichen Diensten stehen, durch ihre vorgesetzten Stellen alcher zu überreichen und darin sich 118 über ihre bisherige Dienstleistung, Moralität, körperliche Beschaffenheit und Fertigkeit in schriftlichen Aufsätzen, so wie auch über die Kenntniß der deutschen und krainischen Sprache auszuweisen. — Laidach am 3. Februar 1844. Z. 175. (2) Nr. 39. Edict. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte, zu-gleich Mercantil- und Wechselgcrichte in Krain Wird bekannt gemacht, das; Friedrich Hcimann, Handelbmann am hiesigen Platze, unter oer Handlungs-Dita: „Gebrüder Heimann," seinen Better Leopold Fleischmann, pm 1'i'ocni-u zu Firmiren daö Necht ertheilt habe, und daß diese vnter 1. Jänner ausgestellte, dahin lautende Vollmacht in allen diese Handlung betreffenden Angelegenheiten für Rechnung deö Gewaltgc-berK,—per riorum zu Firmilen, — in daö Mercantilgerichts-Protocoll eingetragen worden fcy. — Laibach am 23. Jänner 1644. Z. ,6,. (3) Nr. 52,- Von dem l. f. Stadt« und ?anorechte »n Krain wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen dls Franz Oven, im eigenen Ramm, als «rklarlen Erben, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am iy. September ,6^3 zu St. Cantion im Bezirke Nllsscnfuß verstorbenen Priester Joseph Over», die Tagsahung auf den 2«. Februar l3ää Vormittags um 9 Uhr vor dicscm k. k. Stadt »und Landrechte bel^lmmt worden, bei welcher alle jene, welche an di<-sen Verlaß aus was immer für einem Necbls-grunde Anspruch zustellen vermeinen, solchen so gcw>ß anmelden und rechtsgeltend darlhun sollen, wldr'gens sie dle Folgen des §. 61/. b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. — La^bach den 20. Jänner 1644. ^. ,68. (3) Nr. 6I7. Von dem k. k. Stadt« und Landrechte m Krain wird bekannt gemacht: Cs scy über An« suchen der k. k. Kammerprocuracur, uoinille der Armen der Pfarr Altenmarkt bei Pölland, als erklärten Erben, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 8. October i6^3 zu Unter, tcutschau nd ints^luw verstorbenen cxponic-t«n Kaplan Franz Grum, dlt Tagsatznng auf dcn 1,. März ,N/,4 Vormittags um 9 Uhr vor dicscm k. k. Stadt, und kandrechte vest,m» wet wovden, bei welcher alle jene, welche an d'chnVcllaß aus was »mmer für einem IUchls, gründe Anspruch zu stellen uermcmen, solchen so qcwiß anmelden und rcchls^elli'' d darlhim sollen, srit!r,gens sie die Folg.li des §. g,^ b. G. B. sich salbst zuzu1chrc>bcn h^ben werdm. — Laibach am 23. Iännrr 18^4. 3- »67. (3> N,-. s)<)6. Von dem k. k. Stadt- und Landrechle in Kral« wlrd besannt gemacht: Es sey üb«? Ansuchen der M^r>a Vlrant, als erklärt^, Erhlnn, zur.Erforschung dcr SHuldenlast n<,ch dem am Hl. December >8/,3 m>t Hlnlcvlas.-sunq cincs schvif'ltchcn Tc!!amentes vc'stosh?-ncn AlUon Virant, gcwesenein Rcalltä-enbe--siycr, oic Tagsatzung auf den 26. Febülar l6ä4 Vormittags um 9 Uhr vor diesem f. f. Stadt« und Lai'drcchte bestimmt wilden, bei welcher alll jene, rvclche an dlescn Verlaß au6 was immer für einem R