^m. Dienstag, 23. Mi 1893. 112. Jahrgang. kllibllcherMMung. °1i.^U f> °?^^- Mit PoNvrilcnd »„a- aamiäbria sl l5. halbjiihri a fl, 7'5l), Im >« <,<>!'Mr!<, fl. l. - Inscr, ^^ " "'« zu 4 Zellen U5 lr,. grüfi.'re per Zeile « lr,: bei üslerc» Wicderholllüssen per Z^!l>' ü lr. ? ^ bi« l" Uhr vormittag«. - Ui'lllliillfrie «riefe werben mch< angenommen und Manuscripte nicht zurückaefteN!, ^ Umtl'icher Hheil. Klient,» "^ k. Apostolische Majestät habe» dem ^ 15 ?"" "" Husarenregimeiitc Graf Moriz Pälffy ftlln^^ Grafen Pongräcz wie dem Vice-/izh AurrlSär- 'llltWf.. ! "ädasd die Kämmrreriwürde taxfrei "°W zu verleihen geruht. ^Msr!' und k. Apostolifche Majestät haben m^ ^l'Ms? Entschließung vom 6. Mai d. I. die ^'»sch f ^°N"nil Polesovsky nnd Friedrich ^Man! ^^ ^berfinanzräthcn für den Vereich der ^ ^?'"ct>on in Brunn allerguädigst zn er-^"ht. Steiubach m. p. ^Ntich^ustizminister hat den Landcsgerichtörath ftte i^"nz in Görz zum Handels- und See-^t> k, ?t verseht nnd zn Landcsgerichlsräthen ? Et'ei'^ ^"ksrichter ^"ton Gironcoli Edlen ?^iw,," °/ " " " für das Kreisgericht in Görz. den ^„n^s-Substituteu .„ ^j^ ^,,,^ bitter von ^/"Ui und den Bezirksrichter Karl Deja l '^T^rdas Landesgericht in Trieft. Nichtamtlicher UM. " bericht des Gewerbc-Inspectors ^>r. Valentin Pogatschnlgg. <^ I. ^ 3^/s anf die Art der Gegenstände ankommt, »,c N W^sbeamten beschäftigen, ist das ab-^ "' >vas >?^l"hr im wesentlichen dem gleich ge-3,Attisch ^s"e vorausgegangenen Jahre gebot >n haben. ?^st s,./ !^°ch eine Veränderung zu verzeichnen. 3>" N^tne Gesammtzahl der zur Behandlung t?^n ^Miafte eine Vermchruug erfahren. In den 2>in?pe" derselben machte sich die Veränderlich s^"'"kbar, dass einzelne Agenden ganz un-" >ch^"." zugenommen haben, während in an-^ ^ !Z«,^s Geschäft etwas nachgelassen hat. te>lllNia mntzahl ^"' "" Gestiönsprotokollc zur U ^s N"angt. sie sMrfen Antworten, die Seufzer und He Eck>!. ""über. und au ihrer Stelle Herrschi ltz^ie ez „ Mr, ^s starren Entschlusses, ^i^ber dip >runn äu antworten, haben augenfcheinlich Men Z: ?" das ungetrübte Glück dreier Jahre l!'s!n sindim N""Rssen gemacht. V/ M. kein « MNe anseinanderzngehen. Es g,bt, V? er w,^ °"b"e" Ausweg, und Er stimmt ihr ^>ü?re der sr . ^s es unmöglich ist. in einer ?l ^e^^ ^nttäuschuug zu leben. Und Sie ordnet "t als ob es mehr eine Frage °h>r bedk.^ ""W Wochen, als die Trennung i".e> yHm wache. Er gedenkt zu reisen, nnd H sie ^ "°h kurze Zeit im Hause zu blei-<1> ^, W Mutter zurückkehrt. Sie muss ^ fassen Kn Hausstaud auslösen, die Dienst-t V^t- ' " auf die alte Kindsfran, welche ihr ^so F der Gedanke an ihr Kind, der die und er fühlt, dass das letzte ?^^ sein wird. wenn er l <>. die ^".H°"d jener Frau qibt. die ihm ^^ "^t sog" hasst. Sie sitzt ^"um ^' '""K'g beim Feustcr hinaus^ uver die Todteustille, in welcher das Haus gefangen liegt. I„a Hofe spielt ein Leierkasten, und dess n Töne zerrm an ihren gepemlgten Nerven, dass sie laut aufschreien möcht. Aber sie sitzt still, mit Händen im Schoße, und versucht es stch glaubeu zu machen, dass ihr Vergangen- heit, Gegenwart oder Zuwnft; und doch lauscht ste un-bew lsst den raschen, schwereu Schritten un Neben-ummer wo ihr Gatte seinen Koffer packt. Einen Moment lang ist sie bennrnhigt, denn sie erinnert sich dass sie seinen Reisemantel m emen Kasten gehangt ha. wo er ihn nicht ftndm wird, und ste denlt^ dass er ihn brauchen könnte, wenn er etwa m das Gebirge bringt sie sich alles wieder in Erinnerung und erhebt sich mcht von ihrem Sitze, mi^/r aucüeu die bittereu Gedanken m lhrem Herzen n i? st davon überzeugt, dass diese Treuuung llls. UI'U I" ' w f, ,:,n,uer Wirt er wutheud seme K'V'n^s^n s w?? dieselben finden kann, kunter- ^ dem Gedanken an ihre ?/'" '" b" .H 'kei muss er alle seine Kräfte zu-s^U^ 'usbruch seiner Leidest zn llnwdrücken. ^.^ ^^ ^ ^^ ^ der Le rkasten spielt fröhlich weiter. Und schließlich ist .r fer ia und acht in das Vorzimmer, wo cr betreffs eimr S^ laute und barsche B^e ertheilt. D e kleine bleiche Frau hör jedes wer Worte, und sie sitzt wie eine Marmolstaw? am Fenster. Und nun ommt er iu das Zimmer den Hut in der Hand, sehr fest uud sehr ruhig. Sie bewegt stch mcht. -Adieu!-aat cr die Hand ausstreckeud. «Adml!. antwortet sie, indem sie dieselbe mechanisch berührt. Er bleibt bei der Thür stehen und ihre Augen begegnen sich. «Es ist viel besser so!» sagt sie schwach. Und er geht . . . Dann fühlt sie ein Singen und Klingen im Ohr. Die Töne des Leierkastens werden lauter und lauter, bis sie zu eiuem mächtigen Chorgesang anschwellen — das helle Tageslicht verwandelt sich iu die heilige Dämmcrnng einer Kirche — sie schreitet durch den Chorgang in einem rauschenden weißen Kleide, an welchem Perlentropfen leise erzittern, sie hört das Murmeln von Stimmen, und Blumenduft erfüllt den Raum. Sie v.rnimmt die Worte des Priesters, die sie bis in das Innerste ihres Herzens bewegen — und aus der Tiefe ihrer Seele verspricht sie ihm, ihren angetrauten Gemahl zu lieben, zu ehren und ihm zu gehorchen . . . O Gott, o Gott! Wie wollte sie dieses Versprechen halten, so treu, so inniglich! Dann hört sie wieder die murmelnden Stimmen und das Rollen von Equipagen. aber sie ist sich nur dessen bewusst, dass zwei starke Arme sie umfangen halten und dass sich ein ihr so theures Antlitz glückstrahlend über sie beugt. Mit leisem Ausschluchzen öffnet sie die Augen, hatte sie geschlafen? Nein; aber dll Leierlasten hat aufgehört zu spielen und rumpelt nun die Straße hinunter, gefolgt von einem Haufen kleiner Buben und Mädchm. deren Ohren nicht empfindlich sind für die Qualität der Musik, Sie erhebt sich. Ihre Knie zittern, während sie sich mühsam durch das Zimmer schleppt, uud als sie die Thürschnalle ergreift, erblickt sie gegenüber iu dem großen Spiegel ein geisterhaft weißes, verzerrtes Ge« sicht . . . Und draußen im Corridor der leere Kleider« rechen ... Sie fährt sich mit der kalten Hand über die feuchte Stirn ... «War es nur eme halbe LalhHcher Zl tung Nr. 116 992 23 Mai 16^ Die Anliegen um ein vermittelndes Eintreten des Gcwerbc-Inspectors zur gütlichen Beilegung von Lohn» rechtö - Streitfällen traten in noch größerer Zahl auf, als jene um Arbeitsvermittlung. Obwohl ich berechtigt gewesen wäre, derartige Gesuche durch den Hinweis auf die gesetzliche Begrenzung meiner Aufgaben und Rechte rundweg abzulehnen, glaubte ich doch in einer nicht unbedeutenden Zahl von Fällen auf die Sache ein' gehen und die erbetene Vermittlung eintreten lassen zu sollen. Hiebei leiteten mich insbesondere folgende drei Motive: 1.) dass die processuale Geltendmachung der Ansprüche des Arbeiters bei dem dermalen geregelten Rechtsgangc vor der politischen Behörde oder selbst vor dem Gerichte mit zu großen Weitwendigkeiten und vielfach mit Kosten verbunden ist, die der Arbeiter nicht erschwingen kann; 2.) dass eine Intervention zur Güte manchmal in der Lage ist, Vergleiche herbeizuführen, mit denen nachträglich die Härten und Unbil-ligkeiten der ersten Abmachungen saniert werden; 3.) dass das Eintreten des Gewerbe-Inspectors diesen in den Stand seht, die Verhältnisse des Lohnwesens wie die^ Art und Technik der Vertragschließungen weit genauer kennen zu lernen, als dieses ihm bei den einzelnen Inspcctionen möglich wird. In der Fülle der andringenden Fälle dieser Art musste jedoch eine Auswahl getroffen werden. Meine Intervention griff nur in solchen Fällen platz, wo entweder der betreffende Arbeiter sich in einer augenblicklichen Nothlage befand oder wo mir dessen Angaben im Zusammenhalte mit anderen mir bekannten Umständen mit einiger Sicherheit erkennen ließen, dass dem Arbeiter hart mitgespielt worden sei, und endlich, wo in den Umständen des Falles und in den Charakter-Eigenthümlichkeiten der Gegenpartei einige Chancen für das Gelingen nii,!n.r Action gegeben waren. In etwa einem Drittel dieser verhandelten Fälle hatte mein Eintreten gutc:: '^lfol.i; der Streitfall wurde nach kürzerer odcr länger Verhandlung endgiltig abgethan. In den a 'dl'N'il Fälli-» scheiterten meine Bemühungen entweder inf^a/ wr Schwäche des erhobenen Anspruches odrr a? lei Hatnäckigkeit desjenigen, gegen den er gerichtet war. Es kam^n indes auch Fälle vor, wo mir die L.idcnschasllichk.it und Unbesonnenheit der hilfesuchenden Par ei das Gelingen meiner Vermittlung erschwe t und verewlt hatte. Der Verkehr mit Gewerbe-Inhabern und deren Stellvertretern stand an Lebhaftigkeit gegen dem der Vorjahre nicht zurück. Auch die Gewerbetreibenden kamen vielfach mit schriftlichen Anliegen an mich heran. Besuche von dieser Seite empsieng ich im ganzen 89 in meinem Bureau. Die Anliegen derselben bezogen sich auf Betriebsanlagen, die entweder neu hergestellt, umgebaut oder erweitert werden sollten, auf Ueberzeit-bewilligungen. auf Arbeitsordnungen, deren Entwurf und Umgestaltungen, ans Unfälle und Sicherung der Betriebe, auf Fragen der Unfallversicherung, auf Fragen der Zulassung zum Gewerbebetriebe, auf Streitfragen wegen Ausübung der Gewerbercchte, auf das Lehrlingswesen, auf Genossenschaften, deren Schiedsgerichte, auf Steuerfragen u. dergl. Man bat mich um Belehrung, Rath. Ausluuft und Verwendung. Auch im Verkehre mit den Arbeitgebern überwogen die Fälle, welche nicht in den Krris der pflichtmäßig zu behandelnden Geschäfte gehörten. Und wie ich auf Seite der Arbeiter vielfach einer Ueberschähung der Macht des Gewerbe-Insp.ctors be< gegnet bin, so ließ mich der Verkehr mit den Gewerbetreibenden wieder vielfach die Wahrnehmung machen, dass auch diese von Seite des Gewerbe-Inspectors Rath nnd Hilfe noch in ganz anderen Richtungen erwarten, als in welchen derselbe sie nach Geist und Inhalt der gesetzlichen Normen zu gewähren verpflichtet ist. Vielen Parteien aus diesem Kreise ist der socialrechtliche Charakter der Institution noch nicht ganz geläufig; sie erblicken in derselben in erster Linie nur eine Institution der Gewerbeförderung, eine Auffassung, die aus einem begreiflichen Interesse weiterer Kreise des gewerblichen Lebens entspringt. Während des Berichtsjahres hat sich im Gange der Geschäfte jener Betriebe und Branchen, die mir bereits von früher her bekannt waren, keine nennenswerte Veränderung vollzogen. Auch die zum erstenmale angesehenen Betriebe fand ich gut beschäftigt. Ueber minder zufriedenstellenden Absatz und schlechte Preise klagten Glashütten, Holzschleifereien, Papierfabriken, Zündwarenfabrilen. Ganz eingestellt wurde eine Thonwarenfabrik und eine Glashütte. Arbeiterentlassungen größeren Umfanges haben außer jenen bei den Saisongeschäften, wie sie sich immer zu wiederholen pflegen, im Berichtsjahre nicht stattgefunden. Politische Uebersicht. (In Agram) wurde der Candidat der Nationalpark, Dr. Plivertt, mit 361 gegen 193 Stimmen, welche auf den Candidate» der Opposition, Prof. Smicillas, entfielen, zum Abgeordneten gewählt. (Landtagscandidatur.) Wie die Klagenfurter «Freien Stimmen» melden, haben sich viele maßgebende Wähler des Landtagswahlbezirkes Friesach-Straßburg-Althofen geeinigt, an Stelle des Dr. Traun, der sein Mandat zurückgelegt hat, den Bürgermeister von Friesach, Dr. Julius Iobst, zu candidieren. (Die Trie st er Handelskammer) hat beschlossen, an die Regierung eine Petition zu richten, dass sie der österreichischen Handelsmarine, um dieselbe vor totalem Ruin zu bewahren, die gleiche Unterstützung gewähre, wie die ungarische Regierung der ungarischen Marine. Die Kammer hat ferner beschlossen, die Kaffeearbitrage zu übernehmen. (DasungarischeMagnatenhaus) nahm Samstag die Delegationswahlen vor und nahm den Handelsvertrag und die Veterinür-Convention mit Serbien an, nachdem der Handelsminister erklärt hatte, diss der Vertrag die Wirtschafts- und Handelsinteressen Ungarns vollständig wahre, die Stabilität der Handelsverträge und der Concurrenzfähigkeit sichere und die Mittel zur Weiterentwicklung des Handelsoerhältnisses bieten werde. (Der galizische Landtag) hat eine Resolution angenommen, in welcher die Regierung und der Landesausschuss zur entschiedenen Intervention zugunsten Galiziens in den mit Ungarn inbetreff des Meerauges schwebenden Grenzstreitigkeiten aufgefordert werden, und weiter die Entsendung einer Deputation des Landtages an den Kaiser beschlossen, nm gegenüber den ungarischen Grenzansprüchen den Beschwerden und der Beunruhigung der Bevölkerung Ausdruck zu verleihen. (Zu den Wahlen in Trieft.) Das conservative Wahlcomite' hat ein von 200 Wählern des vierten Wahllörpers unterschriebenes WahlmaM lassen, in welchem ausgeführt wird, dass du" ".« nisse der Klein Industrie und des Handels " Aenderungen der Gemeindeverwaltung absolut "^^ dig erscheinen lassen. Dass es mit dem veM' ^ System nicht weiter gehe. bezeugen die W"" z rungen und der Niedergang des Tnester ^yl,» ,. Man brauche unabhängige und keinem "^""4^, standpunlte huldigende Vertreter. Hiemit haben."' ^, servativen auch im vierten Wahlkörper, der "^ ^. uneinnehmbare und unbestrittene Position der ^ ^ sistenpartei galt, den Kampf aufgenommen. ^^ Wahlkörper zählt 1444 Wähler. ^ .^ M< (Deutschland.) Die Rede, welche «"'"^ Helm in Görlitz gelegentlich der Enthüllung oe» ^ mals I. gehalten hat, wird ihren vortreWA' ^ druck bei allen Patrioten im deutschen vt"°Hon^ verfehlen. Mit Ruhe und Würde verwies der " ^ auf den Ernst der Frage einer Heeresverjtarl""^ forderte im Interesse des Bestandes und oer o ^. des Vaterlandes zur Einigkeit auf. Kaiser ild'^ ^j zeichnete es als seine Ausgabe, das zu /")"" ' ^ sein Großvater geschaffen habe. In dieser ^ ,^ bekundet sich die Friedenspolitik des deutschen '.^j und deshalb wird auch außerhalb des deutsch" ^ der friedliche und würdige Inhalt der Kal,e ^^ Görlih nur sympathisch aufgenommen werden ^ (Königin Natalie) ist Freitag an«' ^n. Postschiffes «Ferdinand Max. bei Palanka "M ^ woselbst sie eine Begegnung mit ih"M ?^«^ii> König Alexander, hatte. Der König und o« ^ umarmten sich bei ihrem Zusammentreffen M ^ lichsten Weise, die Königin war sehr bewegt ^^, tionen waren dem König mit zwei Dampfern ^ gefahren. Um 4 Uhr trafen der König und 0" " ^ von der jubelnden Bevölkerung stürmisch "9 ^»l Kladovo ein. woselbst beide drei Tage verble'vA ^ die Königin nach Bukarest zurückkehrt. 3" " V des Königs befindet sich Ministerpräsident " .^ hel («us Petersburg) schreibt man, ^ Verlauf des von den Officieren des k. u.l"''' ^ ^ finster. «Du siehst wie eine vornehme ^a ^ ich bin kaum mehr als ein elender -oen entkommst mir nicht - das merke du. ^^,! Sie presste die feinen Lippen^ "'^sGhil «Brauchst du Geld?» fragte ste daw- ^„ e» scheuen Blick hinter sich werfend. «^ ,/ geben, hier — nimm!» . s-we ö" Sie legte ihre gefüllte Börse M ,- g,e fuhr flüsternd fort: ., ^Ht al" ,"<> Erwarte mich heute um M.tt"N ^^ des Waldes, dort. wo drei Eichen dW ^v ^ stehen!. Sie deutete mit der Hand F ., m, ^"'s Oskar ll. von Schweden wird ^lUNllli' ^ ^"^ 25jährige Jubiläum seiner Promo-i<>hieri,„"? " ^" Philosophie begehen. Die Pro-^Mbllln^ ^""igen Prinzen Oskar, Herzogs von ^ dies^ ^ "folgte im alten Dom zu Lund, und eben ^nltaa,« ^ ""lb sich der König anlässlich dieses °'^lttnd °? ^^' ^ ^ begeben. Unter den zu ver-^t>,^,?. Festlichkeiten figuriert ein Fackchug mit ^ Menz der Studentenschaft von Lund. ^fer t>'"^ Katastrophe in China.) Der ^die ii, ?""' überbringt ausführlichere Meldungen MA "We Katastrophe zu Kamli in China, welche Mt '« als anfänglich geschildert wurde. Die ^lonen a "2 fand in Mattenzelten vor dreitausend ^l ^z ""t. Plötzlich brach Feuer an zwei Stellen ^Pllnil > " gissen rasch um sich; es entstand !° 3lucht "? Publicum, dem an den meisten Ausgängeu Mo^ Abgeschnitten wurde. Mindestens zweitausend ^uerz? " ^er wurden todt getreten. Während !^tn i^sn ""^ drang eine Räuberbande in die bren- l H^ ""d schleppte vierzig Weiber weg. Während ^crttn ." ^°" ^°"'ll halsen, die Flammen zu löschen, ^!ch°k. . Räuber deren Häuser und Läden und ^"Lcnen ^" kardinal in Jerusalem.) Am ?' >" bem ^""erstag hielt Cardinal Lanyenieux, ?»tG >, ""^ Jerusalem einberufenen eucharistischen ^z in^" Ersitz sichren wird, seinen feierlichen ? ^tdm"l ^^^e Stadt. Vor dem Davidsthore wurde !>!ilrs,, "°" den in Jerusalem schon versammelten ?'^ wli^"" ^m lateinischen Patriarchen an der °^"ll>b^ . bezrüht und unter Vorantragung von 7i ili^"'n die Stadt geleitet. Der Cardinal, der fM h^pur gelleidet war und sein Barett auf dem «sola, ' 'aß dabei auf einem Maulefel, während M inV" 3uß gieng. Der Cardinal begab sich t? W ve^""a.e OrabeSlirche, um dort seine An-'"" di ?"' Seit nahezu 700 Jahren hat kein l^(N ^'"a.e Stadt betreten. b°1 durü annt.) In Flankenborf bei Brunn ! ^ ^"vorsichtiges Gebaren mit einer Kerze im >l>ez ^""besitzers Stesse ein Brand aus. Die iz>en.s c^esihers, Marie Stesse, wurde von den Fw G^'nen, und die Betten, in welchen ihr vierten N" 3ranz und das sechs Jahre alte ^^^/"lyarina laa^n n-si^k^n auck in Brand. Frau Stesse und ihre beiden Kinder verbrannten. Der rasch herbeigeeillen Gendarmerie gelang es, den Grundbesitzer, der in seinem Bette lag und durch den Rauch schon betäubt war, zu retten. — (Tanzmeister ohne Concession.) Ein Afrilareisenber, welcher so bescheiden ist, seinen Namen zu verschweigen, will, wie die «Englische Corresvondenz» berichtet, den Ursprung des Walzers entdeckt haben. Er versichert in vollem Ernste, dass jeden Morgen beim Sonnenaufgang die Strauße sich in Gruppen versammeln und eine regelmäßige und graciöse Bewegung beginnen, welche nichts anderes als der Walzer sei. — (Ein Familiendrama.) Im Hause Nr. 14 der Valeriestraße im Wiener Prater hat die Kutschers-Gattin Marie Wagner ihr sechsjähriges Mädchen durch Einträufelung von Gift getödtet und sich dann aufgehängt. Die Frau fowohl als auch das Kind waren in weiße Kleider gekleidet und trugen Rosenkränze auf dem Kopfe. — (Localbahn.) Aus Klagenfurt wird gemeldet: Es ist eine Action im Iuge zur Erbauung einer Local-bahn ins Gurkthal, welche Bahn von der Station Hirt oder Treibach abzweigen, normalspurig sein und auf dem Straßenkörper geführt werden soll. — (Auszeichnung des Erzbischofs Dr. Stabler.) Erzbischof Dr. Stabler in Sarajevo wurde zum päpstlichen Thronassistenten und römischen Nobile anlässlich seines fünfundzwanzigjährigen Priesterjubiläums ernannt. — (Defraudation.) Im Leihhause zu Venedig wurden in jüngster Zeit Unterschleife entdeckt, welche sich nach oberflächlicher Abschätzung aus über 100.000 Lire belaufen. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Die Delegationen) treten Donnerstag zusammen. Die ungarischen Delegierten haben bereits ihre Functionäre designiert, während die Mitglieder der österreichischen Delegation zu gleichem Zwecke übermorgen vor der Plenarsitzung eine Besprechung abhalten. Beide Delegationen werden, wie bereits berichtet, am Samstag von Sr. Majestät dem Kaiser empfangen werden. — (Statistisches aus der Strafjustiz.) Von den sechs Gerichtshöfen des Grazer Oberlandes-gerichtssprengels nimmt, was die Zahl der im Jahre 1892 zur Erledigung gekommenen Criminalstraffälle anbelangt, Graz den ersten Rang ein, indem im genannten Jahre 4550 neue Strasfälle anhängig wurden. Daran reiht sich Cilli mit 3353, Klagensurt mit 2787, Leoben mit 1996, Laibach mit 1959 und endlich Rudolfswert mit 1343 Straffällen. Dabei weisen alle diese Gerichtshöfe gegen das Vorjahr 1891 ein mitunter bedeu« tendeS Mehr aus; nur Cilli ist in diesem Ausweisjahre um 103 Fälle zurückgegangen. Verhältnismäßig gering ist im allgemeinen der Procentsatz jener Fälle, die zu einer Anklage führten, gegen die eingestellten und abgetretenen Fälle. Derselbe beträgt in Laibach 34'7, in Cilli 30 in Leoben 28 8, in Klagenfurt und Rudolfswert je 25 8 und in Graz 22 8 Procent. Die Fälle, in denen sich der Beschuldigte in Haft befand, betrugen in Leoben b3 8, in Cilli 47 7, in Laibach 47 3, in Graz 36 6, in Klagenfurt «7 6 und in Rubolfswert 22 Procent, und berechnet sich die durchschnittliche Dauer der Hafl in Cilli und Leoben mit nur 12 Tagen, in Laibach mit 14, in Klagenfurt mit 20, in Graz mit 21 und in Rudolfswert mit 22. In allen diesen Gerichtssprengeln wurde auch der weitaus größte Theil jener Straffälle, die zu einer Anklage führten, im Zeitraume von längstens einem Monate erledigt, so in Laibach 91 Procent, in Leoben 82, in Graz 80, in Cilli 78, in Klagenfurt 75 und in Rudolfswert 64 Procent. Die Zahl der vor dem Schwurgerichte Angeklagten war im Jahre 1892 am größten in Cilli mit 93 Angeklagten; daran reihen sich Graz mit 79, Klagenfurt mit 63, Laibach mit 33, Leoben mit 25 und Rudolfswert mit 24 Angeklagten. Hievon wurden verurtheilt in Leoben 95 Procent, in Graz und Rudolsswert je 91, in Klagenfurt und Laibach je 90 und in Cilli 84 Procent. So ziemlich gleich verhält sich auch der Procentsah der vor den Erkenntmsgerichten ver-urtheilten, beziehungsweise freigesprochenen Angeklagten. Die Zahl der Urtheile im bezirksgerichtlichen Uebertre-tungsverfahren betrug im Jahre 1692 im Sprengel des Landesgerichtes Graz 9638, in Cilli 6359, in Klagenfurt 7591, in Laibach 4665, in Leoben 4590, in Ru« dolfswert 3544. Von diesen Urtheilen wurden mittelst Berufung angefochten in Rudolfswert 11'1 Procent, in Cilli 10 2, in Laibach 8 6, in Leoben 6 b, in Klagenfurt 5 6 und in Graz nur 5 3 Procent. Von diesen Berufungen hatten Erfolg in Leoben 38 3 Procent, in Cilli 29 2, in Graz 26 5, in Laibach 25 I, in Rudolfswert 17 9 und in Klagenfurt 15 1 Procent. — (Schutz gegen Quantitätsverkürzungen.) Wie bekannt, beabsichtigt das l. l. Handelsministerium im Reichsrathe einen Gesetzentwurf einzubringen, durch welchen der Handelsminister ermächtigt werden soll, für gewisse Warengattungen, welche in Paketen oder anderen Umhüllungen in den Detailhandel gelangen und bezüglich deren eine solche Anordnung zum Schuhe gegen Quantitätsverkürzungen noihwendig erscheint, vorzuschreiben, dass dieselben, sofern deren Quantität dem Käufer nicht vorgewogen, vorgemessen oder vorgezählt wird, nur unter ausdrücklicher Bezeichnung der Menge (Gewicht, Nlaß, Zahl) verlauft oder sonst in den Verkehr gesetzt werden dürfen. Die Uebertretung dieser Vorschrift soll nach dem Strafgesetze geahndet werben. Das bezügliche Gesetz soll auf nachstehende Artikel Nnwendung finden: Chocolade, Kaffeesurrogate, Garn, Zwirn, Spagat, Besehartikel, Webuno Tricotwaren, bedruckte Manufacturen, Knöpse, Hafteln, Nägel, Stifte, Schrauben, Stahlfedern, Kerzen, Zündhölzchen. Sämmtliche Handelskammern sind um ihr Gutachten bezüglich dieses Gesehentwurfes angegangen worden, und ein Theil derselben hat auch bereits im Principe beschlossen, dem Vorschlage der Regierung, unter Vorbehalt des Ausschlusses, beziehungsweise der Neueinbeziehung einzelner Warengattungen, zuzustimmen. — (Antispiritistifche V orstellun g.) Obgleich bei dem gesunden Sinn unserer Bevölkerung der Spiritismus mit all seinem Humbug und Schwindel, unter dem das von Amerika eingeführte «Gedankenlesen» sowie das im ersten Momente verblüffende Hauptexperiment, dass sich das Medinm mit den Händen an einen Stuhl anbinden lässt und hinter einer spanischen Wand al^?r-hand Kunststücke ausübt, der Mehrzahl nur vom Lesen l>A^" stehen blieb und ihr nachsah, bis i^^r w^' entschwunden war. V"sslln. Erster Selbstbeherrschung hatte Martha ^ zugeaa« °h". Sie war eiligen Fußes dem 'l. Mb^" und dort, durch dichtes Gebüsch 3'ihren "L' verborgen, hemmte sie, tief auf-^"le ^"^ch"tt. ^Min>.7 krampfhaft ineinander verschlungen, zitz 'Cch ick? "6 wie geistesabwesend vor sich hin. >^>Nen? '^ Zusammentreffen Glück oder Un» « erw^"'^""^ sie, langsam aus ihrer Er-^.""d n? . 'Er wäre der Mann, mir zu V"9s u. ^ es klug anstelle, so kann ich ihn ^ ^ d»,"",!""" Sclaven machen. Jetzt mehr iHhei,. u^ -^ Macht des Goldes wird er nicht ^'l)r all?'"D"itend, überdachte sie ihren Plan; >,^en hx ? 9 "eh; weun sie selbst Verbrechen auf ' wusste ? ^^. die Stellung, die sie sich er-'hr erhalten bleiben. ^" war^,"O Martha's Begegnung mit dem , >den d'e Gesellschafterin der Gräfin Rombach l>n ill» !^3 !°eite ^?? hatte in ihren Freistunden mit ^tl kinem't.Ä'""e Spaziergänge unternommen, ^ " solchen Ausflug war sie nicht zurück- blieben erfolglos, h H?t Uer ^.ch begann schon an eine heim->l,I. unweit^lellschafterin 3« denken, als man h., «zV'Nn f^. vom Flusse Clementine's Hut und h», f ?eder >, ^illill °^ ^e verunglilckt oder sie hatte ihrem '" Ende gemacht. Einigermaßen unsicher gestaltete die lehte Annahme freilich der Umstand, dass man nichts weiter von der Vermissten entdeckte. Aber der Fluss hatte ein starkes Gefalle und einmal erst in den nicht allzufernen Haupt> ström aelanat, war ein Ertrunkener so gut wie ver-beurtheilte die Allgemeinheit den Fall. Es dachte eben leiner an em Verbrechen . . . Aeiner? Auf die Nachricht von Clementine's Verschwinden war Graf Egon sofort heimgekehrt jedoch nicht a^ sondern in Gesellschaft ftmes Rech sanwaltes, der dem verzweifelten jungen Manne trostend zusprach und alles aufbot, um ihn zu berchlgen. ^etzt erst erfuhr die Graftn, m welchem Verhältnis ihr Sohn zu ihrer Gesellschafterin gestanden bate aw auf Anrathen des Anwaltes verschwieg Graf ^n seiner Mutter das Geheimnis EleMentine's, ,o grche Ueberwwdung es ihn auch kostete, ihr nicht die «"^Noca't ^r"'der Ansicht dass Clemens 5^e"di7^ °"s seinem Hause er sich von der Wahrheit der "Ur^ un) fand Gelegenheit, die lArän'n Neuenstein zu beobachten; er fand sie sehr M< seh klug und sehr Mu; es war daher sehr ?,m?r ibr auf irgend eine Weise beizukommen. aber dim scharfen Blick des Advocate» war ihre besondere bliebe für seineu Clienten doch mcht entgangen. Da? uhin baute er seinen Plan. Martha's Leid?ns^ft für den Grafen Rombach sollte ihr verderblich werden. Es kostete den Advocaten viele Mühe. den Grafen dazu zu bewegen, seine Besuche im Neuensteiner Schlosse wieder aufzunehmen. Graf Egon hatte emen glühenden Hass auf die schöne Frau geworfen, die das Weib seiner Liebe so schändlich betrogen und hintergangen hatte. Nur auf eindringliches Zureden entschloss er sich, der Gräfin nach wie vor zu begegnen; während aber sein Mund gezwungenerweise höfliche Worte sprach, schwoll sein Herz von Hass und Verachtung gegen die Frau, die er im Verdachte hatte, ihm sein Liebstes geraubt zu haben. Martha hingegen, die sich bereits auf dem Gipfel ihrer Wünsche träumte, schwamm in einem Meere von Entzücken; Graf Egon war liebenswürdiger als sonst, und ihre Leidenschaft für ihn wuchs von Taa. zu Tag. Sie sah die Zukunft im rosigsten Lichte und baute tausend Luftschlösser für dieselbe. Wenn es ihr gelang, den Grafen Nombach an sich zu fesseln, sich sein Herz zu erobern, so hatte sie ihr schönstes Ziel erreicht. Ihr Gatte ward täglich schwächer und hinfälliger und sein Tod mllsste sie bald zur Witwe machen; dann war ihre Hand frei und sie konnte über dieselbe verfügen. Paolo wollte sie sich schon vom Halse schaffen; sonst aber hatte sie niemand mehr zu fürchten. So schwelgte Martha in ihren Iukunftsplänen und unfähig, sich länger zu beherrschen, zeigte sie dem Grasen Egon in jedem Blick, in jeder Miene ihre wild aufflammende Leidenschaft. In dem großen Neuenstemer Schlossgarten begannen die Herbstblumen ihre Farbenpracht zu entfalten. Bunte Astern und Georginen öffneten ihre Knospen, und das noch immer dichte Laub der Bäume nahm eine bräunliche Färbung an. Ill dem Speisezimmer des Schlosses saßen der Gras und die Gräfin beim Diner. In Decken und Kissen eingehüllt, lehnte der Graf in einem Pulsterstuhl, nur hie und da etwas von den aufgetragenen Speisen zu sich nehmend. (Fortsetzung folgt.) Laibachrr Zeitung Nr. 116. 1006 23. MilM ober Hörensagen bekannt ist, muss es anderseits dankend und lobend anerkannt werden, dass die Experimentatoren den Spiritismus in einer Weise bekämpfen, welche neben angenehmer Unterhaltung auch einige Belehrung über schwierige Taschenspielerkunststücke spendet. Frau Lani hat allerdings anderenorts ihre Belehrung weiter ausgedehnt, indem sie das Befreien von den Fesseln, das in einfacher Weise in starker Anspannung der Armmusculatur während des Bindens der Hände und nachherigen Er-schlaffenlassens derselben, wodurch die Bandage gelockert und die schmal zusammengedrückte Hand herausgezogen wird, besteht, auf offener Bühne ausführte. Ebenso blieb sie die Erklärung des Gedankenlesens, das bekanntlich darin besteht, dass der Pulsschlag des Geführten der fein« sühligen Hand des Gedankenlesers durch eine gewisse Erregung das Annähern an die gedachte Person verräth, schuldig. Die Experimente wurden jedoch mit einer Sicherheit und Eleganz ausgeführt, die des reichen Beifalles, den sie errangen, würdig waren und der sich auch auf den mnemotechnischen Theil, der schon Dagewesenes in vortrefflicher Erneuerung brachte, ausstreckte. Interessant war schließlich die Enthüllung einiger Vortheile der vielgenannten magnetischen Dame, obschon Frau Lans hierin noch nicht die genügende Uebung zu besitzen scheint. Der Saal war mäßig gut besucht, das Publicum angeregt, gut gelaunt und mit dem Gebotenen zufrieden. ^. * (Pfingsten.) In herrlicher Frühlingspracht giengen die beiden Pfingstfeiertage vorüber und gaben den Menschen Gelegenheit, zwei Tage der Andacht, der Sammlung und der Erholung zu widmen. Die Eisenbahnzüge brachten zahlreiche Fremde nach Laibach und viele Lai-bacher verließen die Stadt, um Ausflüge zu unternehmen. Insbesondere war der Großgallenberg das Ziel zahlreicher Ausflügler. Der traditionelle Besuch der Ndelsberger Grotte am Pfingstmontag lässt allerdings einen kleinen Rückgang an diesem Tage wahrnehmen, seitdem auch sonst Gelegenheit geboten ist, die Wundergrotte im Glänze des elektrischen Lichles zu bewundern. In allen Kirchen, insbesondere aber in der Domlirche, wurde das Pfingstfest mit dem üblichen Glänze gefeiert. In der Domlirche spendete der hochwürdigste Herr Fürstbischof das heilige Sacrament der Firmung und die weißgekleideten Mädchen gaben den Festtagen ein erhöht feierliches Gepräge. * (Unglücksfall.) Am 18. d. M. um 3 Uhr nachmittags gieng der Herrschaftsverwalter Anton Czurda von Senosetsch aus der Waldung mit einem doppel-läufigen scharf geladenen Gewehre nach Hause. Bevor Czurda nach Senosetsch kam, übergab er das Gewehr seinem im vierzehnten Lebensjahre stehenden Sohne Johann zum Nachhausetragen, während er sich aufs Feld begab. Als der Knabe zu der Kaische des Josef Pegan in Senosetsch kam, zeigte er dem achtjährigen Knaben Johann Pegan, wie man mit dem Gewehre schießt, setzte das Gewehr gegen den Knaben aus nächster Nähe an und drückte ab, wobei die ganze Schrotladung dem Knaben in die Stirn und in die Augen drang, so dass dieser lebensgefährlich beschädigt wurde. —r. — («Narodni Dom» in Laibach.) Der Vau des «Narodni Dom» in Laibach soll bereits im Laufe des kommenden Monates in Angriff genommen und das Gebäude noch im heurigen Herbste unter Dach gebracht werden. Das Gebäude verspricht eines der schönsten unserer Landeshauptstadt zu werden. Bekanntlich besteht seit einem Decennium ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Mittel zum Baue durch freiwillige Spenden zu beschaffen; bisher ist der Bausond auf etwa 100.000 st. angewachsen. Da jedoch die Kosten des Baues sich bedeutend höher stellen werden, erließ das Comite des erwähnten Vereines, an dessen Spitze Herr Dr. Ritter von Bleiweis steht, einen neuerlichen Aufruf an die Connationalen, die Sammlungen mit erneuertem Eifer wieder aufzunehmen. * (Ingenieur Toman gefunden.) Die Leiche des seit 7. Mai verschollen gewesenen l. t. Ingenieurs Karl Toman in Krainburg wurde von Vauernburschen vorgestern nachmittags bei Prebacevo im Saveslusse ge> funden. Me vorgenommene gerichtliche Commission stellte fest, dass Toman ertrunken ist. Derselbe dürfte an den steilen Uferhängen der Save unterhalb Krainburg verunglückt sein, was umso wahrscheinlicher ist, als Toman erwiesenermaßen häufig an Schwindel litt und auch die Obduction pathologische Erscheinungen am Gehirn und im Herzen auffinden ließ. Bei der Leiche wurde kein Geld und von den Wertgegenständen, die er stets bei sich trug, nur die Uhr vorgesunden. Die Leiche wurde nach Laibach überführt und hier gestern nachmittags unter zahlreicher Betheiligung aller Gesellschaftskreise bestattet. ... ."7 (2°'l>acher Studenten« und Volks« !^ V<^" ^"'" b" Laibacher Studenten- und Volks« lüche halt am kommenden Freitag um 6 Uhr nachmittags in den Vereinslocalitäten seine diesjährige Plenar-versammlung mit nachstehender Tagesordnung ah- 1) Begrüßung durch den Obmann; 2.) Bericht über die Thätigkeit deS Vereines im verflossenen Geschäftsjahre-3.) Cassabericht; 4.) Bericht des Revisionsauzschusses -b.) Wahl des Verwaltungsausschusses; 6.) Wahl der Revisoren; 7.) eventuelle Unträge und Resolutionen. Eine zahlreiche Betheiligung ist erwünscht. — (Aus Handel streifen.) Um vergangenen Donnerstag waren es 40 Jahre, seit Herr Vaso Pe-tricic seine kaufmännische Thätigkeit in unserer Stadt begonnen hat. Durch Fleiß und Ausdauer hat es der Jubilar dahin gebracht, dass sein Handelshaus nun zu den größten und geachtetsten unserer Stadt zählt. Seit 19 Iahnn ist Herr Petrikc Gemeinderath, seit zehn Jahren Vicebürgermeister von Laibach. — (Reitpferde am Luschariberge.) Zum Besuche des Luschariberges können Reitpferde oder Maul« thiere beim Herrn Postmeister Ehrlich in Saifnitz bestellt werden. Es stehen drei Thiere mit Herren-Sätteln und ein Thier mit Damen-Sattel zur Verfügung. Die Bestellung muss einen Tag vorher erfolgen und müssen bezüglich jedes Pferdes 2 fl. beigeschlossen werden. — (Ausfuhr von Klauenthieren nach Tirol.) Wegen des völligen Erlöfchens der Maul- und Klauenfeuche in Krain hat die l. k. Ttatthalterei in Innsbruck mit dem Erlasse vom 15. Mai 1«93 die Ein- und Durchfuhr von lebenden Klauenthieren aus Krain nach und durch Tirol und Vorarlberg wieder gestattet. — (Ein verhafteter Redacteur.) Gegen den verantwortlichen Redacteur des Agramer «Obzor», Wilhelm v. Dorotka, wurde die Untersuchungshaft verhängt. Anlast hiezu gab ein von der Staatsanwaltschaft beanständeter und confiscierter Artikel, in welchem die« felbe die Kriterien des Verbrechens der Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung erblickt. — (In Agram) ist Samstag der Professor der Geologie und Mineralogie an der dortigen Universität und Director der mineralogisch-geologischen Abtheilung des Nationalmuseums, Dr, Georg Pilar, gestorben. Doctor Pilar war auch wirkliches Mitglied der südslavischen Akademie. — (Brand.) Samstag nachts ist in der Woh« nung des bekannten Schriftstellers Spiridion Gopcevit auf dem Rann bei Cilli Feuer ausgebrochen. Ein Theil der Bibliothek des genannten Schriftstellers sowie wert» volle Schriften und Bilder sind verbrannt. — (Aus der Laibacher D i ö c e s e.) Uebersetzt wurden die Herren: Johann Zu pan, Provisor in Vrezovec bei Laibach, als Expositus nach St. Peter in Innertrain; Johann Müller, Kaplan in Mariafeld, als Provifor nach Brezovec. — (Todesfall.) Wie dem «Slovenski Narod» gemeldet wird, ist am 17. b. M. unser Landsmann Herr Josef Slerbec, Steuereinnehmer zu Konjica in der Hercegovina, im Alter von 2? Jahren gestorben. — (Ernennung.) Unfer Landsmann Herr Dr. Ernst Kram er, Privatdocent an der technischen Hoch» schule in Graz, ist zum Vorstande der neuerrichteten land« wirtschaftlich-chemischen Versuchsstation für Körnten in Klagenfurt ernannt worden. — (Postsparlarten.) Infolge vorgekommener Unzukömmlichkeiten wurden die l. k. Postämter als Sammelstellen des Postsparcafsenamtes angewiesen, mit perforierten Briefmarken versehene Sparlarten als Einlage nicht anzunehmen. Neueste Post. Briginal-Telegramme der Laibacher Zeitung. Berlin, 22. Mai. Dem Vernehmen nach hat der Kaiser für den Bereich der preußischen Militärverwaltung befohlen, dass diejenigen Uebungen des Veur-laubtenstandes, welche in die Wahlzeit gefallen sein würden, nicht verschoben werden, sondern mit Rücksicht auf die bald darauf beginnende Erntezeit ganz ausfallen. Paris, 21. Mai. Heute vormittags erschoss der Weinwirt Coupe seine Frau und zwei Kinder und brachte hierauf einem dritten Kinde und sich selbst lebensgefährliche Wunden bei. Das Motiv der That sind Spielverluste beim Totalisateur. — In mehreren Gegenden Sildfraukreichs vernichtete Hagelschlag die Feldfrüchte und Weinstöcke. Bordeaux, 22. Mai. Bei dem heute stattgehabten Wahlbankette hielt Senator Goblet eine längere Rede, worin er zunächst betonte, dass die Wiederherstellung der militärischen Macht Frankreich Schutz vor Angriffen verleihe. Im Jahre 1889 habe sich eine Annäherung zwischen Frankreich und Russland vollzogen; eine Allianz mit diesem Staate würde freilich Franl-reich seine Stellung in der Welt in Wahrheit wiedergeben. Christiania, 22. Mai. Gestern fand ein Erdrutsch bei Vaerdalen statt, wodurch vierzig an dem Canal gelegene Gehöfte vernichtet wurden. Ungefähr hundert Menschen sind bei der Katastrophe umgekommen. Der Schade wird auf eine Million Kronen geschätzt. London, 21. Mai. Gegen den Eisenbahnzug, mit welchem Gladstone von London nach Chester fuhr, wurde ein schwerer Stein mit großer Heftigkeit geschleudert. Derselbe zertrümmerte die Fenster eines benachbarten Eoupis, ohne weiteren Schaden anzurichten. London, 22. Mai. Sonntag nachmittags fand im Hyoepart eine große Demonstration zugunsten der Homerule-Bill statt; es waren über 50.000 The nehmer anwesend. ^ ., Mh Petersburg, 22. Mai. Gestern wurde ein ^ amtlich veröffentlicht, tigung von zur Deportation verurtheilten Frauc geschafft wird. ______—- Verstorbene. ^ Den 19. M a i. Alexander Schneider, Privatier, ssranzensquai 29, Darmblutung. <, ^« A> 3" Den 2 0. Ma i. Maria Dolim'ar. I»""H"2r 493' Kuhthal 11. Altersschwäche. — Vincenz Tertn'l, Mveur, Kralauergasse 12, Lungentuberculose. , ^. Ach!"' Den 2 I.Mai. Sophia Span, Schuhmachern ^, ^ I., Wienerstrahe 8, Lungenentzündung. — 5""" Arbeiters'Sohn, 6 I., Austraße 11, l-^arlatica, ^-- Mswiiffchastüches. Laibllch, 20. Mai. Auf den, heutigen Marlte ' ^ schienen: 7 Wagen mit Getreide, 5 Wagen mit 50 7 — Milch pr. Liter. ^ ^ -> - Hafer . 7! 25 7 «« Rindfleisch pr. MW - ^ ^ Halbfrucht .---------------Kalbfleisch ' ^gz^, Heiden » 3 50 10— Schweinefleisch » 40^ Hirse » 6 25 6 50 Schöpsenfleisch » ^ g5 ^ Kulumz . 6 90 <'. 75 Hähndel pr. «tUcl -^ ^ Erdäpfel 100 Kilo »74-------Tauben ' ^10^" Linsen pr. Heltolit. 14-----------Heu pr. M»lltr. . ^78^^ Erbsen » 14-----------Stroh » - ' ! Fisolen . 10-----------Holz, hartes ^ ^ Rindsschmalz Kilo 110------- Klafter »^^ Schweineschmalz» —70-------—weiches, » ^z4"' Speck, frisch . -«4-------Wein,rotl).,i00Llt. ^z^ — geräuchert » — 66-------— weißer, ' Lottoziehung vom 20. Mai. Wien: 18 14 61 43 4. Graz: 60 41 86 76 ^^--^ ^Meteorologische Beobachtungeu^Laib^ "?U.M^.^ 15'4 O.schwäas Hl M" 20. 2 . N. 733 0 18 0 SW. schwach bew° «^ 9 '_Ab^ 7335 14-4 O. schwach^h^lr^^ 7 U. Mg. 734-2 10-4 windstill .^ "' 21 2 . N. 732-6 22 0 SW. schwach W 9 .Ab. 733 2 15 8 O. schwach^^^^^^ ?U Mg. 733 7 13 S N.'chwach ,^FhM 22.2. N. 732 9 2»-4 windstill the",-" 9 . Ab. 7334 16-5 W. schwach " «,M. ^, Den 20. morgens heiter, dann zunehmende "" ltend' ° „, 10 Uhr starker Platzregen beiläufig eine Stunde"!"^, ^ laugsame Aufheiterung; sternenhelle Nacht. ^ /s' 1,^^, nebel, dann wechselnde NenMlung, Sonncnschem,^^ yc ^ vorüberziehendes dunkles wewulle, ferner Donner, HM'N ^l — Den 22. vormittags und nachmittags heller, o«' 5^"^ schwül: abends ganz heiter. -Das Tagesnuttel ^ .^n^ an den drei Tagen 15-6°, 16 1» und 17'«, um 0 7°, 10' und 25° ilber dem _____I_________^^„_________sjl ^^ Verantwortlicher Redacteur: > Danksagung. ! W heit und anlässlich des Hinschcidens A ^,» » M gesslichen Gattin, bezw. Tochter, Schwel" ' » M gerin uud Tante, Frau ^/, > > Merefwa Fachet" > W für die zahlreiche Betheiligung " He" ^ > » begängnisse und für die schien KranM^d^ » W chen hicmit im allgemeinen und "^hlten ^ > W liibl. l. u. t. Officierscorps ihren tlesge,", » W aus . AchB > W Hauptmann Adolf ^. » > m!d FamiW^Nw^ Danksagung. ^ > Für die vielen Neweise heri^" ,^? """ > während der schweren Todeslranlyen » Votl ruhenden Bruders Herrn > Alemnder Schn>^",„,«S! für die schüncn Kranzspenden zu" "^ewsefHftl^ I für die zahlreiche Betheiligung ""^ten R > > eudlich sür das mir von so viele» ^ube.'^si"' > wie mündlich ausgedrückte Veilelv ' ^M » auf diesem Wege meinen herzua)" ^. » drücken. ..z KchN^V^ ^!^Zeitung Nr. 116. 1007 23. Mat 1893. Course an der Wiener Mrse vom 20. Mai 1893. Nach dan officiellen EourSblatte. . ^«-snlthtn. ,«elb War, '^'"dm^l . , , «7'8.> i.» Wtt ^Z. "°c!""«'lg!ls» »7 70 «7 9l> '^°lph^^!,!,!,ü>/<°^ 12» »0 124 10 ' u !0l l!)«l«,^b!v.!3t.) ^',,,,,"^«»Kr,N°m. »7 40 98«. ^Mw.._...,,, 3.2!,«,,. ll,«.U.ü°/° «"»5, -.. Geld ware Elisabethbahn, 400 », 2000 M. «no Vl. 4"/^......122 25 —'— ssranzIuscph.U.Vm, l»»4 4"/,, , 98 10 «»10 Valizisch!' «all - Ludwig Nahn ! Em, l««l »<»<» fl, N. 4"/, . 975» 9850 «urarlbelger Nahn, Emiss. l»»4, 4°/„. (div.St.) L.,f. 1«0fi.N. 98 75 99 50 Ung. Voldrcnte 4"/„ .... 115 — 115i!l' bto, Papierrente 5"/,,, , . . —'— — — bto, Mente Kronenwähr,, 4°/„, stelierfreiflir 200 Kronen Nom, 94 45 94 si5 b!°.Et.«,«l,Gold100N,.4>/,«/n 124 20 125- - bto, dto, Silb, «<»<> fl,, 4>/,°/n l01 ,5 102 Vchanlre8llI «lbl.^Obl. I «'50 101 30 dto, Urb..«l»l,°0bl, 5«/„, . . —'- - - bto, Pri!m,«nl. K IW fl, b, W, 147 50 148 50 dto, dto, ic 5N fi, ü, W, 147 50 148!.« Iheih «eg. Lose 4"/„ 1<><» ft. , >42 — 142 5« Grundentl.'Gbligatianen (für 100 fl, «M.). 5°/« gallzische......-'- - - b°/„ nledelüsterrelchische . . . 109 7b 11075 4°/^> lroat Ische »nd slavonische , »750 98-5" 4°/n ungarische («no ft. w) . ! »« »0 9730 Andere »ssentl. Anlehen. DonaU'«f«,'Lose 5"/» . . . 129-- 1»0.- dlo, «»leihe <«78 . . t<>« 50 109 50 «nlehen ber Stadt Vörz . , 111'— —'— Unlehen b. Stabtgcmeinde Wien 10750108 50 Nnlehen d, Stadtaemeinde Wien ! (Ellber oder »old), . , , 127 75 - -- Prümien Änl, b.Stadlam, Wie» 175 50 i?N- NOrsebai, «nlehe» v.-riolb, 5»/,. ion-. 10« 75 4»/, «rainer Landes «nl, , . 9775, !<« 75 Pfandbriefe (für 100 si.). Voocr. »llg.Ost, in50I,vl,4°/», 12,5» -dto, „ /,°/„ 10» - 100 20 ^ «eld w«e Bobcr. allg, östr, il,50I, vl,4"/» 98 80 99'L« bto, Pr«m,-Schldv, 3"/„. I.Vm, IX l>» Nk- - dlo. „ »"/.„Il.ltM. 11450 N5i!5 N. »sterl, Uanbr« Hl,p.«nst. 4"/„ e>»'?5 l0050 Oest. uiin. Van! oerl, 4'/,°/n . — - ^'" dto, „ 4"/n - - 100 30 101 - dto. 50jähr, ., 4"/« . . 100 »0 101- Lparcassr, I.öst.,8»I. 5>/,°/i>vl. 103— --^ PrioritlltS'Vbligati anen (!ür 10» fl,), «erbinlliib« «oiblmh» Lm.l888 lN0 - l«l — Oesterr. «ordwestbah» . . . 109 501105'» Etaaiebahn....... L0l 50 80? b<> Eüdbahii l^ 3°/„..... 158-159- ,. ll 5°/..... ««---------" Ung^aliz. Vahn . . . . IOS'75 l»8' 4"/„ Unterllainer Vahnen . . 98 50 99 — Diverse Kose (per Stuck), Uildapes, Äasilica (Dombau) , X - »üU Lrcbitlosr 10N fi...... 19S 75 19750 «llary «ose 40 ft. fi,!lM. 189 50 14l'5» Ofener «ose 40 fl..... 8» »5 68-- Palffy Lose 40 fl. CM, . . . 57^0 5850 iXotlici! ilreuz, ösl, «es.v,,10st. 18 30 13-70 «otliei, Krcli,, «iiss, Oe», u,, 5 fi, l»-^0 13 l0 Nubolph-Uose 10 ft..... —— 24-— Salm Lose 4« fl, EU, , . . 69- 70 — Tt.-Venoi« Lose 40 fl. «M, . «7 — «» — WalbstewLose 80 fl, CM, , . «- «-^- WinducharavLose 20 fl. CVl. . ?0'— ?»'— Gew.'Sch,d,3"/„Pläm, Fchuldv. b. Vudencrebiianstl.Vm. »l'^ »2- bto. II. /„ «. 14950 15050 Banlverein, Wiener, 100 fi. , «0 80 12140 Oklb ware Nodencr.-Nnst,.öst.200fl,S.40°/<, 427- 4«»— Crdt.'Unst.f, Hand, n,V,1«Ufl. - --! - >— «lrcbitbanl. «lla, «»«.. 20» ft.. «89-. 3V0'- Depositrülmül, Ällss., 200 fl. . 2I9-.!L20- GslllMptr Gi s,, Nbröst., 500 fi. 65"-—655-— Viio ii, llasienv., Wiener. 200ft. »48 — 250-HWot1)slr!ll>„öst,.2cX,fl,25°/„«. 7»' - ?»'5N Lünderbanl, öst,. 200 fl. , . . 254-- - 254 75 Oestell.-Una.ar. «anl 600 fi. . 97l» — 98» — Unionbaul 20« fi...... 252-75 25, 75 »erlchrlbllnl, «lllg.. 140 ft. . 1?«5<» 174. Krlien von Transport« Unternehmungen (per Stück). Mbrecht.Vahn 200 fi. Silber . »5'70 96-10 Msöld ssinm. Vah!!200fi,Ti'E. bto, (lit, L) 200 fi, S, , . —-— — — Vraa-DuzerEisenb, I5N fl. Vllb. »8-- 9»50 Viebenbülger Eisenbahn, erste. —— — — Staatseisenbcchn 200 ft. «2. . . —-— — — Südbahn 2(X> fi. Silber . . . ..>..—-.. Nüdnoibb. Neib.°V. 200 st. IM, I9< 50 I?« 5« Tr»mw»Y«»es.,Wl.,i70fl.e.W. »«I —2«4. .1S8?,»00fi. --. — — «eld «a« tramtvay'Ves., neue Wr,,Prio- ritüts-Nctien 10« ss, . . . 95— 97.-Ung.-galz.Eisenb. 200 fl. Silber «o« 50 «n»»ü Una..weslb.(«aab-<»rllz)200fl.E. »02 5<» »08 — Wiener Localbahnrn-Act,'«es. — — — — Industrie.Altt«n (per Vtücl). »auges., Allg, Oest., 100 fl. . U«- . ln — «tgydier Eisen- unb Vtahl'Inb. ' in Wien 100 fl.....S4 — «5-. Eisenbahnw-Leihg, erste, 80 fi. 89— 90 5« „Elbemühl", Papiers, u. «..«. 48'— 50- Liestnger Uieueiel 100 fl, , . 114 - -1155« Montan-Vesellsch,. vfterr,«alp.,Oes<.i!iW« 102- Deutsche Plätze...... «0 l?7. s» 40 London........ 12» 75 l»» W Paris......... 4» »» « ,b Vt'Petersburg...... — — — — Valuten. Ducaten........ 5»» 5-84 20'Frllncz-2tü«le..... 9 79. »«, Silber........ —— .... Deutsche Neich«banlnoten . . <»o,7. «o-»h PapleiMubel..... 1 «« i««^. *te^ Štev. 106. ^flnemu olaVnemu zlioru NtoJ**ke blagajne "B9a okraja logaškega ^ kateri bode ** «8. maja 1.1. St 3 v Doläyem Logatci 1 Sii * te'n"le Y8Poredom : !)vit^otevVodJi, 1892K in Predl°- Äv ?aardzofstva. %,ti ra«sodisea. ?»jt,J,!'1. ni uJn,ega 7-horovanja dne lOega \ "' dann« ll0 «adostno ilevilo bla- K^lovaL**,l0 bode P° 8 »0. druät. navzoiiK dne 28- maja t. 1. vsako {L , lh udov 2a sklepènost. loAništvo okrajne e ^lagajne v Logatci öe !8. maja 1895. (l5i^-^^°^Tollazxlj. r^ ^1 ^ St. 2818. ^ba OkHc- V* ^aniln0 Hodišèe v Mubljani «oÄa Tavlfrlinak' JosiPina Arce Vfte«nanft lS0 proti 8rosu Stras" O0^ nr?a-bivališèa>in njegovim C>s. on lm naslednikom tožbo ^^riP0serCa-1893'šlev'2818' Vrn°vsko nja vL šf- 1086kaL „vlOžile predl»estje pri tem so- i 6f t ' ^ ^en:SOdi^ ni znano, kje Sr>Iednki mu ludi njegovi \raV(inn ^ ,odo ln njihove troske WVLJübii« ^08P-dr- P1- Schoeppl, 1?navedeni tožbi na \9>Urido JUliJa 1893 >ietn ?oldne pri tem sodišèi z ^j0 se jj^iö> «umarnega patenla. %l »^ „, y. lo zvrho naznanja, N if8SnikS -° pravem èa«« dru- K>a« anvolili in lemu so" So Vse Li' pa Poslavljenemu Nial p°siavl?°.lzr°ti»i, ker bi sc ,, C ' k^r il m{°& te razprave ' *|Jril* i8°9asodiaèe v LJublJani Is Zur ^usgr»t>e ist g-elangrt : I Band I, II, III und IV von Levstikovi zbrani spisi. I Urèdil I Franèišek Levec. I Levsliks gesammelte Schriften werden ö Bände umfassen, und zwar: II I Band L: Pesni — Ode in elegije — Sonetje — Romance, balade in I legende — Tolmaè. I I Band II : Otroèje igre v p6sencah — Razliène poezije — Zabavljice j I in puäice — Ježa na Parnas — Ljudski Glas — Kralje- I dvorski rokopis — TolmaC. 1 Band III.: Povesti, pravljice in pripovedke — Potopisi — Zgodovinski I spisi — Književno-zgodovinski spisi — Tolmaè. I Band IV.: Kritike in polemike I. — Tolmaè. I Band V.: Kritike in polemike II. — Razni spisi. I I Subscriptionspreis für alle 5 Bände broschiert ö. W. fl. 10 50, in I I Leinen gebunden fl. 13 50, in Halbfranz fl. 14 50, in Kalbleder, Lieb- I habereinband, fl. 15-50. ö7 I Subscriptionen nimmt entgegen die Verlagshandlung Ig.v. Kleinmayr & Fed. Bamberg (1 in X-.ai"ba.clx. (2268) 3-1 Nr. 4424. Erinnerung. Von dem k. k. Landes- als Handelsgerichte in Laibach wird dem Johann Glavik, Holzhändler von Smca Nr 1, zuletzt in Loke bei Stein wohnhaft, hlemtt erinnert: ^ . ^. <- m^ Es habe wider ihn bei diesem Gerichte die Firma Berth. Karftlus in Men dieKlayec!8p^.9.M°i1893,Nr.4424 p..«. 250 fl. s. A. eingebracht wornbe die Tagsatzung im snmmar. Verfahren 7. August 1893, vormittags 9 Uhr, Hiergerichts angeordnet ""^Da der Aufenthaltsort des Geklagten diesem Gerichte unbekannt und derselbe mei-leicht aus den t. k. Erblanden abwesend ist, fo hat man zu seiner V^trewng Md aus eine Gefahr und Kosten den Dr. M N"«Ute wird hievon zu dem Ende verständigt, damit er allenfalls ^ur rechten Zeit selbst erscheinen oder cy ewen andern Sachwalter bestellen u d diesem Gerichte namhaft machen, uv -Haupt im ordnungsmäßlgeu Mgc em^ fchreiten und die zu seiner Ve" "dlguug erforderlicheu Schritte /lnle.eu könne widriaens diese Rechts ache mit dem aus-nach den Bestimmnngen der Gerichtsordnung verhandelt werden und der Geklagte, welchem es übrigens freisteht, seine Rechtsbehelfe auch dem benannten Curator an die Hand zu geben, sich die aus eiuer Verabsäumung entstehenden Algen selbst beizumessen habeu wird. K. k. Landesgericht in Laibach am 13. Mai 1893. "(2188) 3—1 Nr. 4180. Erinnerung. Von dem k. t. Landesgerichtc in Laibach wird dem Johann Birtiö und dessen unbekannten Erben und Rechtsnachfolgern hiemit erinnert: Es habe wider dieselben bei diesem Gerichte Jakob Gale von Laibach (durch Dr. Anton v. Schöppl) dic Klage Mu. Anerkennung des Eigenthumsrechtes rück» sichtlich der Realität E. Z. 587 der Cata-stralgemcinde Karlstädtervorstadt eingebracht, worüber die Tagsatzung zum summarischen Verfahren auf den 7. August 1893, vormittags 9 Uhr, Hiergerichts mit dem Anhange des 8 18 des Hfd. vom 24. November 1845, Z. 906 I.G.S.. angeordnet wurde. Da der Aufenthaltsort der Geklagten diesem Gerichte uubekannt und dieselben vielleicht aus den k. t. Erblanden abwesend Md, so hat man zu deren Vertretung und auf ihre Gefahr und Kosten den Dr. Max v. Wurzbach, Advocat in Laibach, als Curator aä aetum bestellt. Die Geklagten werden hievon zu dem Ende verständigt, damit sie allenfalls zur rechten Zeit selbst erscheinen oder sich einen andern Sachverwalter bestellen und diesem Gerichte namhaft machen, überhaupt im ordnungsmäßigen Wege einschreiten und die zu ihrer Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten können, widrigens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Curator nach den Bestimmungen der Gerichts-Ordnung verhandelt werden und die Geklagten, welchen es übrigens freisteht, ihre Rechtsbehelfe auch dem be« nannten Curator an die Hand zu geben, sich die aus einer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben werden. K. k. Landesgericht in Laibach am 6. Mai 1893. (2267) 3—1 St. 4432. okjic. C. kr. deželno,sodisèe v Ljubljani daje na znanje : Lovro Dovžan iz Spod. ftiöke je proti Gašparju Skerleku in njegovim neznanim pravnim naslednikom tožbo de praes. 9. maja 1893, öt. 4432, za priznanje lastninske pravice do zem-ljišèa vložek štev. 127 k. obè. Kapu-cinsko predmestje vložil pri tem sodišèi. Ker temu sodišèu ni znano, kje da biva toženec in mu tudi njegovi pravni nasledniki znani niso, se jim je na njihovo škodo in njihove troske za to pravdno reö dr. pi. Schoeppl, ad-vokat v Ljubljani, skrbnikom postavil in se o tožbi doloèil dan v skrajSano obravnavo na 7. avgusta 1893 ob 9. uri dopoldne pri tem sodišèi. To se jim v to zvrho naznanja, da si bodo mogli o pravem èasu dru-zega zastopnika izvoliti in temu so-dišèu naznaniti ali pa postavljenemu skrbniku vse pripomoèke za avojo obrano zoper tožbo izroèiti, ker bi se sicer le s postavljenim skrbnikom raz-pravljalo in na podlogi te razprave spoznalo, kar je pravo. C. kr. deželno sodišèe v Ljubljani dne 13. maja 1893. (2222) 3—3 St. 2030 Oklic. Neznano kje v Ameriki odsotnemu Primožu Kovaèu iz Pakega postavi se Anton Kobi z Brega skrbnikom in mu vroöi zemljeknjižni odlok z dne 31. marca 1893, št. 1750, in izvrfiilni odlok c. kr. okr. sodiSèa v Karnniku z dne 28. marca 1893, st. 1996. C. kr. okrajno »odiftöe na Vrbaiki dne 14. aprila 1893.