Lliiblilhcr Taablatt. Redaction und Expedition: Bahnhosgafle Nr. 15. Präuumerattonspreisr InsertionSPreise: Ein» Nr. 246. LLLSLL.W Freitaa, LS. Oktober 1878.— Morgen: Amandus. «8«N'.V« 11. Jahrg düt d-r t<°ft i SanMhr.fl.l-. ^ ^ ^ ,-ig-u bis S Zeilen 20 !r. / O Die Feinde der Neuschule. Tie Ultramontanen im Tiroler Lande debütierten während des Verlaufes der heurigen Landtagssession mit nichts weniger als graziösen Bockspringen in der Volksschulsrage, sie schütteten über die Häupter der liberalen Fraktion in der Landstube ein reiches Maß von Pech und Schwefel, in der Erwägung, als eben die liberale Fraction an den Prinzipien der Neuschule unerschütterlich festhält. Tie Ultramontancn schleuderten Bannflüche gegen das Institut der Neuschule, nahmen sich jedoch nicht die Mühe, die thatsächlichen Mängel derselben zu untersuchen und mit gesunden, praktischen Mitteln zur Abhilfe hervorzutreten; kritisieren ist eben leichter, als besser machen. Die liberale Fraction im Landhause zu Innsbruck Hütte gesunden Anträgen auf Aenderung der Volksschulgesetze ein freundliches Entgegenkommen gezeigt, aber mit einer bloßen halsstarrigen, auf dem vaticanischen Non xvssumus beruhenden Negation ist ein Übereinkommen, ein Compromiß nicht abzuschließen. Die Ultramontanen behaupten, die ganze Neuschule sei auf falschen Prinzipien aufgebaut, und der Staat sei nicht berechtigt, in das Wesen der Schule so tief einzugreifen; dieser Einfluß stehe nur der Kirche, Gemeinde und den Eltern zu. Der Staat habe sich widerrechtlich die oberste Aufsicht und Leitung der Schule angemaßt und übt eine Vergewaltigung, die dem Gedeihen der Volksschule nicht zuträglich ist; der Einfluß der übrigen Factoren sei auf ein Minimum reduciert worden, die Kirche, vormals erster, sei jetzt letzter Factor geworden. Die Ultramontancn bedauern, daß derWirk-amkeit der Kirche auf dem Gebiete der Volkschule so enge Grenzen vorgesteckt wurden. Die Utramontanen behanpten, die Schule sei, con-essionslos geworden und führe die Neuschule zur Entchristlichung und Verwilderung der Jugend, die sittlich-religiöse Erziehung der Jugend habe durch die Neuschule einen argen, unheilbaren Stoß erlitten. Die Neuschule ist nach Ansicht der Schildknappen des Vaticans ein Attentat aus das Christenthum, und die aus den Lehrer-Bildungsanstalten herausgehendeu Lehrer zählen zu den Giftmischern. In der am 19. d. stattgefundenen Landtagssitzung ergriff Dr. Wildauer das Wort, um die segensreichen Wirkungen der Neuschule zu konstatieren und zu bezeugen, daß die Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungsanstalten in Tirol sich eines sehr zahlreichen Besuches erfreuen, daß die Ge-meinden in der Neuzeit wegen Zuweisung tüchtiger Lehrer sich nicht an die geistlichen Behörden, sondern an die Direction des Pädagogiums wenden; Dr. Wildauer räth, das Land Tirol müsse die Regelung der Rechtsverhältnisse der Lehrer in die Hand nehmen. Dr. Wildauer betonte: Die Volksschule in Tirol wäre zugrunde gegangen, wenn nicht der Staat die leitenden Zügel ergriffen hätte. Die Bevölkerung Tirols ist bereits so reif und unabhängig geworden, daß an eine Ueberlieferung der Volksschule an die Kirche, beziehungsweise an den Klerus, nicht mehr gedacht wird. Der Klerus hat in früherer Zeit das Geschäft desBefehleus in drn Volksschulen lange genug besorgt, jetzt muß er sich schon bequemen, gegenüber der die Volksschule beaufsichtigenden und leitendend Staatsverwaltung gehorchen zu lernen. Von den Klubs. Die verschiedenen Klubs des Abgeordnetenhauses hielten am 23. d. Berathungen ab. Im Klub der Linken beschäftigten sich 38 Mitglieder mit Erörterungen über das bekannte Programm des Freiherrn v. Pretis, welches im allgemeinen günstige Zustimmung erfuhr. Auch der Klub des linken Ce nt rums billigte das Programm des Herrn v. Pretis und erklärte sich bereit, ein von demselben formiertes Ministerium zu unterstützen. Die Politik des Grafen Andrasfy erfuhr nicht die schmeichelhafteste Kritik. Im Fortschrittsklub wurden dem Minister mehrere Fragen in Bezug auf die Kabinettsbildung, das Wehrgesetz, die Erhöhung indirekter Steuern und die Gebürennovelle vorgelegt. Die anwesenden Klubmitglieder erblickten in den Antworten des Herrn v. Pretis nichts, was in der allseits ernsten und gefahrvollen Lage des Staates als ein erfolgverheißendes Programm gelten könnte. Die Anwesenden erklärten sich gegen die Beibehaltung des bisherigen Leiters des „alten" Kabinetts zur Durchführung der An-draffy'schen Politik, wodurch das Reich finanziell zugrunde gehen müsse. Ein Klubmitglied bemerkte: es gebe noch eine andere Ehre, als die militärische, nämlich die bürgerliche, darin bestehend — allen übernommenen Verpflichtungen nachzukommen; bei der erdrückenden Steuer- und Schuldenlast sei dies nicht mehr möglich; nur. ein solches Ministerium könne auf Unterstützung des Klubs rechnen, welches mit Ersparungen im Staatshaushalte und auch mit der Heeresreduction Ernst macht. Vonseite dieses Klubs hätte ein Ministerium Pretis eine Unterstützung nicht zu hoffen. Der Fortschrittsklub richtete auf Grund seiner Berathungen folgende Zuschrift an Freiherrn v. Pretis: „Der Fortschrittsklub hat die Mitteilungen einiger seiner Mitglieder, welche Euer Excellenz der gestrigen Besprechung beizuziehen die Freundlichkeit hatten, zum Gegenstände eingehender Bera« thungen gemacht und beehrt sich, die an ihn gerichtete Anfrage hiemit zu beantworten: Den größten Werth muß der Fortschrittsklub auf die Herstellung des Gleichgewichtes im Staatshaushalte legen, welche wir aber, wenn nach den von Euer Excellenz gestern entwickelten Ansichten vorgegangen wird, für ganz unmöglich halten. Alle Bemühungen diesfalls erscheinen dem Fortschrittsklub vergeblich, wenn nicht wenigstens für die Zukunft, für diese aber auch mit völliger Sicherheit, jene Maßregeln in Aussicht gestellt Feuilleton. Die neue Erziehung und ihr Recht. (Schluß.) Wir brauchen aber die wohlthätige Wirkung der neuen Erziehung, insbesondere der Kindergärten, für unser sociales Leben nicht erst von der Zukuuft zu erwarten. Sie ist jetzt schon sichtbar und fühlbar. Wenn Damen und Herren aus den höheren Stünden sich vereinigen, um den Kindern aller Stände und Consessionen eine Erziehung angedeihen zu lassen, welche sie nicht blos von der Straße entfernt, sondern in ihnen auch den Grund zu einem nützlichen Dasein legt, ihnen Augen und Herzen öffnet für eine edle Lebensauffassung, ihre Kräfte entwickelt zu einer achtuugs-werthen Laufbahn, dann möchte ich den „Arbeiter" sehen, der es wagte, den Wohlthätern seiner Kinder mit einem communistifchen Theilungsprojekt zu nahen! Hier hat die Liebe bereits getheilt und besser ausgeglichen, als es durch irgend eine socialistische Theorie möglich ist. Hier ist das Mittel gesunden, das aus allen Irrwegen heraus wieder auf den Weg des Friedens führt. Als in den Jahren 1855 und 1856 Frau v. Marenholtz-Bülow in Paris für die Errichtung von Kindergärten wirkte, hatte sie die Freude, unter allen Ständen und Consessionen, von Israeliten, Protestanten, Katholiken und selbst von dem Kardinal-Erzbischof Morlot von Paris die bereitwilligste Unterstützung ihrer Bestrebungen zu empfangen. In ihrem Bnche: „Die Arbeit und die neue Erziehung" hat sie die werthvollen Zustimmungserklärungen dieses hochansehnlichen Kreises von edlen Menschenfreunden in Frankreich aufbewahrt. Wir erkennen aus ihnen das glückliche Naturell der Franzosen, praktische Fragen leicht und richtig auszufassen. Leider scheint die Ausdauer in der Durchführung der damals begonnenen Erziehungsreform der Schnelligkeit in dem Beginn nicht entsprochen zu haben. Immer aber beweisen diese Zeugnisse aus Frankreich, daß man dort die neue Erziehung und somit auch die Kindergärten als eine Angelegenheit betrachtet hat, welche von den konfessionellen Verschiedenheiten nicht berührt wird, und daß man den allgemein menschlichen und somit inierconsessionellen Zweck dieser Erziehung mit richtigem Blick erkannt und sie deswegen willkommen geheißen hat. Wenn wir nun hoffen dürfen, daß der schöne Anfang, der jetzt in dieser alten deutschen Kcnser-stadt mit der neuen Erziehung gemacht worden ist, mit deutscher Ausdauer fort- und durchgeführt wird, habe ich dann nicht Ursache, dieser Stadt hierzu von Herzen Glück zu wünschen? Ja, mögen sie blühen und gedeihen, diese Kindergärten, und nach allen Seiten hin wirksame Anregung zur Nachfolge geben, auf daß bald in jeder Gemeinde der Pfalz sich die Kleinen einer gleichen Wohlthat zu erfreuen haben, und die Erwachsenen sich zu gleicher Theilnahme an der Jugenderziehung bewogen fühlen, wie hier in Kaiserslautern. Psarrer B. Baehring in Kaiserslautern. sind, welche, allein zur ausgiebigen Reduction der Heeres- und anderer Ausgaben führen können. Zudem muß die von Euer Excellenz in Aussicht genommene Fortdauer der gegenwärtigen, mit keinerlei politischen oder wirtschaftlichen Vortheilen verbundenen Occupation Bosniens und der Herzegowina unsere finanziellen Schwierigkeiten von Jahr zu Jahr steigern. Auch kann der Fortschrittsklub nicht außeracht lassen, daß Euer Excellenz als ein hervorragendes Mitglied des nun abgetretenen Kabinetts für so weitgehende Zugeständnisse an die andere Reichshälfte emgetreten sind, daß selbe sogar von der gesammten Verfassungspartei einmüthig als unannehmbar bezeichnet wurden. Ebenso haben Euer Excellenz während Ihrer bisherigen Amtsführung durch die Unterstützung der gegenwärtigen Occupationspolitik die jetzige beklagenswerthe Situation mit geschaffen. Der Fortschrittsklub findet daher keinen Anhaltspunkt, von einem von Eurer Excellenz gebildeten Kabinette eine nach seiner Ansicht den österreichischen Interessen gedeihliche Amtsführung zu erwarten. Wenn aber darauf hingewiesen wird, daß durch die Intervention Eurer Excellenz die einzige Gelegenheit gegeben sein soll, ein verfassungstreues Kabinett zu bilden, so spricht der Fortschrittsklub wol mit aller Entschiedenheit den Wunsch aus, ein verfassungstreues Kabinett gebildet zu seheu. Er ist jedoch nicht in der Lage, um dieses Wunsches willen die Bedürfnisse der Bevölkerung außeracht zu lassen. Er muß vielmehr bedenken, daß durch eine den Interessen des Reiches und seiner Bevölkerung abträgliche, wenngleich formell verfassungstreue Regierung die werthvollsten Bestimmungen der Verfassung selbst am schwersten geschädigt werden können. Von dieser Erwägung ausgehend, sieht sich der Fortschrittsklub zufolge einstimmigen Beschlusses zu seinem Bedauern nicht in der Lage, der in Aussicht gestellten Kabinettsbildung seine Unterstützung zuzusagen. Regierung und Opposition. Die Unabhängigkeitspartei in Ungarn beabsichtigt, nach Meldung des „Egyetertes", die Ministeranklage sofort in Form eines selbstäudi-, gen Antrages oder anläßlich der Adreßdebatte einzubringen. Die vereinigte Opposition ist noch unschlüssig über ihre Haltung in der Orientfrage, viele ihrer Mitglieder neigen zur Haltung der Unabhängigkeitspartei hin. Es fand diesertage in Pest eine Konferenz sämmtlicher Klubs behufs Organisierung von Bürgerversammlungen, die nacheinander in den einzelnen Bezirken abzuhalten wären und eine gemeinschaftliche Resolution zu fassen hätten, statt. In dieser gemeinschaftlichen Resolution wird die Politik der Regierung als gefährlich in politischer und wirtschaftlicher Beziehung bezeichnet und die Entfernung der jetzigen Minister gefordert, gegen die Annexion Bosniens und der Herzegowina protestiert und den Bedenken über die in der Thronrede angedeutete Beschränkung der Eompetenz des Reichstages Ausdruck gegeben. Der Antrag, eine Bürgerdeputation an den Kaiser zu entsenden, um an den Stufen des Thrones die Bedenken des Volkes über die Politik der Legierung auszusprechen, wurde fallen gelassen, um mcht allenfalls den Monarchen im Widerspruch Ee, erscheinen zu lassen. Der Antrag auf Bildung eines permanenten Agitationscomitcs wurde der Entscheidung einer zweiten Konferenz Vorbehalten. Die Lage Frankreichs. Gambetta entwarf vor kurzem gelegenheit-lich einer Privatversammlung in EhLteau-d'Eau folgendes günstiges Bild über die Lage Frankreichs : „Die Republik erfreut sich der Zustimmung der großen Mehrheit, und schon begrüße ich den Tag, da diese Mehrheit sich in Einstimmigkeit aller Franzosen verwandeln wird. In einigen Monaten, in einigen Wochen wird man das letzte Hindernis, den letzten Widerstand der alten Parteien gegen den gesetzlichen und friedlichen Triumph des allgemeinen Stimmrechts überwunden haben. An diesem Tage werden an die Männer, welche die zeitweiligen, aber verantwortlichen Bevollmächtigten des allgemeinen Stimmrechts sind, neue Pflichten herantreten; sie werden das ihnen anvertraute Gut zu befestigen und fruchtbar zu machen haben. Die Republik ist die Form, aber die Form bringt hier schon den Inhalt mit und löst alle in ihrem Schöße ruhenden Probleme." Tagesneuigkeiten. — Baron Philippovich und die Militärärzte. Die schroffe Aenßerung des ober-kommandierenden Generals über die Haltung der Militärärzte findet in allen Journalen Eingang und abfällige Kritik. In einem an die Grazer „Tagespost" gerichteten Schreiben heißt es: „Die Militärärzte erfüllten ihre Pflicht als Menschen und als Aerzte. Die große Sehnsucht des Herrn Feldzeug-meisters nach den ehemaligen Unterärzten, welche mehr Soldaten als Aerzte gewesen sein sollen, ist das größte Lob für die heutigen Militärärzte. Diese mögen sich daher über den Schimpf des Armee-oberkommandanten mit dem Bewußtsein trösten, daß der Dank der Zivilbevölkerung, welcher die Militärärzte durch ihr humanes Vorgehen viele ihrer Söhne gerettet habe», aufrichtig und warm gefühlt wird. Die Beschwerde des Herrn Fcldzengmeisters, wie sie von den Zeitungen wiedergegeben wurde, entspricht übrigens weder den Begriffen des An-standes noch der Billigkeit. Wenn einzelne Feldärzte ihre Soldatenpflicht wirklich verletzt haben sollten, so wären diese zur Verantwortung zu ziehen gewesen, anstatt den ganzen ehrenwerthen Stand, der für die mit Rücksicht auf seine Kenntnisse elende Bezahlung mehr als seine Schuldigkeit gethan hat, zn beschimpfen und ihm jede Lust für seinen militärärztlichen Berns zu benehmen. Wie kommt die militärärztliche Branche dazu, von einem Oberkom-mandanten insultiert zu werden, welcher die Kultur nach dem Osteu trägt?" — M edaillenprägnng im Hauptmünz amte. Nachdem alle jene Soldaten, welche die Känipfe in Bosnien mitgemacht haben, mit Kriegsmedaillen betheilt werden, so wurde infolge diesbezüglich erhaltenen Auftrages die hiezu erforderliche Meuge Brouee aus dem Wiener Arsenal an das Hauptmünzamt abgeführt und in diesem vorgestern mit der Prägung der Medaillen begonnen. Außer den Kriegsmedaillen, von welchen 250,000 Stück bestellt wurden, wird anch eine bedeutende Menge silberner Tapferkeitsmedaillen erster und zweiter Klasse angefertigt. Infolge dieser uuaus-schieblicheu Arbeiten und weil ferner die Prägung von Silbergulden noch immer in großem Maßstabe betrieben wird, wurde in den letzten Tagen das Arbeiterpersonale des Hauptmüuzamtes entsprechend vermehrt. — Eine Preisfrage. „War kostet in Bosnien ein halbes Liter Soldatenwein?" Hierüber stellt ein Vorspannspflichtiger folgende Betrachtung an: „Mein als Vorspann nach Bosnien requirierter Wagen sammt Pferden wurde von den Gemeindevorstehern nur so, daß vom verlornen Beil der Stiel überbleibt, — auf 300 fl. geschätzt. Da ich nicht selbst fahren konnte, nahm ich mir einen Kutscher auf, dem ich 4 fl. 50 kr. per Tag zahlte. Die VorfpannSfuhreu gingen am 3. September ab, mein Kutscher kam am 16. Oktober zurück, und ich hatte ihm also 198 fl. zu zahlen. Von der seitens der Gemeinde zu leistenden Zahlung blieben mir per Tag 1 fl. x>0 kr., für 44 Tage somit 66 fl. Von der Negierung wurden vom 10. September bis 10. Oktober 4 fl. 40 kr. per Tag, zusammen 132 fl. gezahlt. In Brod wurde auf meinen Wagen ein fünfeimeriges (ungefähr 2 5 hektolitriges) Faß Wein geladen und nach Mokro geführt. Unterwegs gingen Pferde und Wagen zu Grunde; das salus rsiM-dlieas wurde jedoch gerettet, die 25 Hektoliter Wem kamen in Mokro an, deren Transport bis dahin, alles zusammengerechnet, auf 696 fl. zu stehen kam, und die somit, da der Lieferant in Brod für das Hektoliter sich 18 fl. zahlen ließ, 741 fl. kosteten, das halbe Liter also 1 fl. 50 kr." — Armer Peterspfennig. Bischof Duft an loup hat seinem Pathenkinde, dem fünfjährigen Enkel des Herrn du Boys, auf dessen Schlosse er verschieden ist, die Summe von 40,000 Francs vermacht. Wenn die Fabel von der im Vatiean herrschenden Noth anf Wahrheit beruht, so muß tief bedauert werden, daß die „Jünger" in erster Linie ihrem „ersten Apostel" untren werden, d. H. ihren reichen Nachlaß nicht dem Peterspfennige, sondern ihren Freunden, Bekannten, Nichten, Haushälterinnen u. a. vermachen. — Soeialistische Bewegung. Die Lem-berger Polizei ist infolge einer ihr aus Leipzig zugegangenen Anzeige einer weitverzweigten soeiali-stischen Verbindung auf die Spur gekommen. Bei zahlreichen Personen, Vereinen und Druckereien wurden Revisionen vorgenommen, welche zur Entdeckung eines bedeutenden Vorrathes von Broschüren und Korrespondenzen socialistischen Inhaltes führten. Zwei Personen wurden auf Grund der Ergebnisse der Hausdurchsuchungen verhaftet und sofort dem Strafgerichte übergeben. Lokal- und ProvinM-Angelegenheiten. — (Patriotische Spenden.) Beim hiesigen Frauenvereine sind bis gestern an Unterstützungsbeiträgen für verwundete Krieger cinge-gangen 2268 fl. 45 kr. Dem Herrn Landespräsidenten wurden zur Betheilung verwundeter und kranker Soldaten und deren Familien übergeben: vom Landtagsabgeordneten Herrn A. Dreo und einem zweiten Landtagsmitgliede 105 fl., von der land-wirthschastlichen Filiale Wippach 102 fl. 24 kr. — (Der Laibacher Turnverein) eröffnet morgen abends in den Lokalitäten des Gasthauses zur „Schnalle" (Schellenburggasse) seine gesellschaftliche Saison. Auf der Tagesordnung des ersten Kneipabends stehen: Vereinsangelegenheiten, Gesang, humoristische Vorträge u. s w. Auf ein zahlreiches Erscheinen der Turnvereinsmitglieder wird mit Sicherheit gerechnet. — (Ein Schadenfeuer) kam gestern abends um 8 Uhr in Udmat zum Ausbruch. Aus einer bis jetzt noch nicht ermittelten Ursache gerieth eine Frnchtharpse in Brand. Die Laibacher Feuerwehr erschien sofort auf dem Brandplatze. — (Von Valvasors ChronikKrains,) neue Auflage, erschien soeben die '43. Lieferung — das 2. Heft des 10. Buches, — enthaltend biographische Skizzen über die Herzoge in Krain: Boruth (743), Carasto, Chetimaro, Arnnlph, Berthold, Heinrich III., Konrad, Lnitolph, Erbo, Engelbert. Heinrich IV., Friedrich II. und Ulrich III. (1254.) — (Der Verein derAerzte in Krain) zu Laibach hält am nächsten Mittwoch den 30. Oktober um 6 Uhr abends eine Vereinssitzung ab. Programm: H.. Innere Angelegenheiten, darunter 1.) Antrag auf Betheiligung am 70. Geburtstags-Jubiläum des Mitgliedes Dr. Johann Bleiweis; 2.) Mittheilung über die Lcscfilialen. — L. Vorträge: 1.> Stadtphysikus Dr. Kowatsch: Mittheilungen aus der Kinderpraxis; 2.) Prof. Dr. Schiffer: über cersbri; 3.) Prof. Dr. Balenta: über Heißwassereinspritzungen bei Gebärmutterblutungen. — (Nebenbezüge der Landes- und Bezirksschnlräthe.) Infolge des im Abgeordnetenhause eiugebrachten Gesetzes, betreffend die Vergütung der Reise- und Zehrungsauslagen der Mit- glieder der Landes- und Bezirksschulräte, soll das bisher geltende Gesetz vom 19. April 1872 folgenden Wortlaut erhalten: Z 1. Die Mitglieder der Landesschulräthe, deren Wohnsitz mehr als vier Kilometer von dem Amtssitze des betreffenden Lan-desschulrathes entfernt ist, erhalten aus Staatsmitteln die ihnen durch den Besuch der Sitzungen erwachsenden Reise- und Zehrungsauslagen. Z2, Das Ausmaß dieser Vergütung bestimmt nach Einvernehmen der betreffenden Landesschulbehörde der Unterrichtsminister; es dürfen aber die Reisekosten den Betrag von 1 fl. per 8 Kilometer und die Zehrungskosten den Betrag von 1 fl. 50 kr. für jeden halben Tag nicht übersteigen." Das neue Gesetz soll vom 1. Januar 1879 an in Wirksamkeit treten. — (Aus den Nachbarprovinzen.) Aus dem Flitscher und Tolmeiner Bezirke begab sich bereits eine bedeutende Anzahl von Arbeitskrästen nach Bosnien. Ueber Einladung der Bau-Unternehmer Bücher L Comp, in Görz führten bereits vor einem Monate drei Krainer 300 Arbeiter nach Bosnien, wo sie auf der Straßenstrecke Türkisch-Brod-Dervent-Serajewo Beschäftigung finden. Sie erhielten zusammen ein Reisegeld von 4000 fl. und bekommen per Tag durchschnittlich 2 fl. Diesertage begaben sich nun wieder über 500 Arbeiter, meist aus den Gegenden von Karsreit, Kot, Flitsch u. s. w., nach Bosnien, darunter sogar Grundbesitzer. — Der Musikverein in Graz erhält derzeit 4 Violin-schulen (3 Unter- und 1 Oberabtheilung), 2 Gesangschulen (Unter- und Oberabtheilung), 1 Celloschule, 1 Schule für Holzharmonie, 1 für Blech-Harmonie; die Schule für Harmonie- nnd Com-Pofitionslehre mußte wegen mangelnder Geldmittel aufgelassen werden. — Nach Bericht der „Klagenfurter Zeitung" ist im dortigen Militärspitale konstatiert worden, daß die Türken, welche die unglaubliche Frechheit hatten, die österreichische Armee der Verübung von Greueln in Bosnien zu beschuldigen, mit Explosionskugeln schießen. Verwundete im dortigen Truppenspitale sind auch im Besitze von solchen Kugeln. Dieselben sind sehr groß, an der Basis hohl. Im hohlen Raume, welcher durch einen hölzernen Stöpsel verschlossen ist, befindet sich der explodierende Stoff, und zerspringt die Kugel, wenn sie auf einen harten Gegenstand, z. B. auf einen Knochen aufschlägt. Die gräßlichsten Verwundungen werden durch solche Kugeln hervorgebracht, und sind dieselben wegen der großen Zerstörung, welche sie hervorriefen, meist unheilbar, und ist der Tod des Getroffenen meist die unmittelbare Folge, ilcber-haupt schießen die Türken in Bosnien aus einem verhältnismäßig großen Caliber, da die Kugeln 47 Gramm wiegen. Was die oberwähnteu Explo sionskugeln betrifft, so wurden Exemplare, welche sich im Besitze der Verwundeten befinden, bei den türkischen Gefechtslinien gefunden, wenn unsere vordringenden Truppen den Feind daraus vertrieben hatten und nun dessen Stellungen einnahmen. — Die Obstausstellung der kärntnerischen Landwirthschaftsgefell-schaft in Klagenfurt bietet einen tatsächlich überraschenden Anblick. Dieselbe zeigt über 200 Aepsel-und Birnensorten, namentlich jene der Herren Gebrüder v. Moro aus Viktring verdienen eine besondere Bewunderung. Viele Pomologen Kärntens, wie Herr Karl Stockert aus Freudenberg u. a., hatten die Ausstellung mit excelleuteu Exemplaren von Obstgattungen beschickt. Die permanente Obstausstellung hat für die Obstzüchter und Landwirthe insoferne einen besonder» Werth, als dieselben ihre unbekannten Obstsorten nach den ausgestellten Mustern bestimmen oder durch Einsendung von drei Stücken zur Aufstellung an die Landwirthschaftsgescllschast die richtigen Namen erfahren können. — Die Sterblichkeit in Agram betrug im Monate September l- I. 81 Individuen, 2 Todtgeburten mitgerechnet. Davon entfallen auf das männliche Geschlecht 54 Todte, auf das weibliche 27. 20 hievon sind Fremde. Hinsichtlich der Krankheit starben 24 an Tuberkulose, 4 an Herzkrankheit, an Rippenfellentzündung u. f. w. Was das Lebensalter anbelangt, so waren, wie erwähnt, 2 Todtgeburten, 21 im ersten Lebensjahre, 4 bis zum zehnten Lebensjahre, 2 bis zum zwanzigsten, 39 im Mannesalter bis 50 Jahre und schließlich 13 Greise bis zu 80 Jahren. — (Truppentransport.) Nach Bericht der „Kroat. Post" wird das Generalkommando in Agram immer von dem Eintreffen eines größern Truppentheils an der Save telegrafisch verständigt, welches wieder die in Essegg niedergesetzte Bahnlinienkommission behufs Weiterbeförderung desselben benachrichtigt. Da die Donau-Dampsschiffahrtsgesell-schast wegen Frachtübersüllnng einen sehr geringen Theil der Truppen zur Beförderung auf der Donau übernehmen kann, so werden die zurückkehrenden Regimenter so ziemlich alle ihren Weg über Essegg-Fünskirchen nehmen. — (Jahr- und Viehmärkte) werden im November l. I. in Kärnten abgehalten: am 2. in Feld; 4. in Winklern, Straßburg, Arnoldstein, Mal-borghet, Eisenkappel, Ebene Reichenau; 6. in St. Leonhard (Lavantthal); 11. in Gurk, Obervellach, Feistriz an der Gail, Bleiburg; 18. in Spittal, Alt-Hosen; 25. in Gmünd, Greifenburg, Glödnitz, Gnt-tenstein; 30. in Thörl, St. Andrä. — (Von den Grazer Hochschulen.) Sonntag den 20. d. fand im philologischen Hörsaale der Universität in Graz nach Bericht der „Tagespost" eine Versammlung von Vertretern weitaus der meisten „Couleurs" und Vereine beider Hochschulen zum Zwecke der Gründung eines Hilss-eomites zur Unterstützung solcher Hörer der Grazer Hochschulen statt, welche durch den Oceupationsseld-zug in mißliche Verhältnisse gerathen sind. Die Anregung hiezu war vom Vereine „Deutsche Hochschule" ausgegangen, der an sämmtliche 25 Vereine der Grazer Hochschulen Einladungsschreiben abgesendet hatte. 8tuä. .jui-. Klor eröffnete als Delegierter der „Deutschen Hochschule" die Versammlung mit einer kurzen Ansprache, in welcher er unter Hinweis auf das Beispiel der Wiener Studentenschaft die anwesenden Vertreter der Grazer Stu dentenvereine zur einmüthigen, kräftigen Unterstützung ihrer von der Mobilisierung zum Theile sehr schwer getroffenen College» aufforderte. Auf diese allseitig mit ungeteiltem Beifalle aufgenommenen Worte hin erklärte sich die Delegiertenverfammlung zum Comite, an dessen Spitze einstimmig der Obmann und Delegierte des akademischen Lesevereines, Herr Souvan, berufen wurde. Neben ihm wird stuä. Wed. Prafchil der „Norica" als Obmannstellvertreter, stucl. .M'. Klor als Schriftführer und stuä. jur. Philippovich der „Arminia" als Kassier fungieren. Ferner wurde beschlossen, die beiden Rectoren der Grazer Hochschulen um Uebernahme des Protektorates über das Hilsseomite zu ersuchen. — (Landschaftliches Theater.) „Eine Schwiegermutter und ein Schinken sind nur kalt zu vertragen." So sagt der bekannte Lustspieldichter R. Benedix in seinem vieractigen Lustspiele „Der Störenfried", welches gestern durchgehends, vom Alpha bis Omega, vorzüglich dargestellt wurde. Herr Direktor Ludwig spielte den „Stadtsyndicns Lonau" eminent, unter Anschlag tief klingender Gefühlssaiten; Fräulein Langhof gab den „Störenfried" (Geheimräthin v. Seefeld) in natürlicher Ungezwungenheit; Fräulein Wilhelmi entfaltete als „Thekla", namentlich in der Scheidungs- und Verföhnungsszene, ihre reichen Anlagen zur Schauspielerin nicht gewöhnlichen Ranges; Fräul. Sol-vey brillierte mit der ihr eigenen, auf künstlerischer Stufe stehenden Naivetät als „Alwine Weiß"; Herr Ehrlich war der gemütlichste „Lebrecht Müller", den es geben kann; Herr Arenberg erfüllte seine Aufgabe als „Hubert Maiberg" ganz gut; aber auch die Nebenrollen: „Gärtner Ehrhart" (Hr. Catterfeld), der Naturbursche „Henning" (Hr. Becher), „Köchin Babette" (Fräulein Meyer). „Kammerjungfer Ninette" (Fräulein Franz) und der Ga- Kräften wirkten alle mit, um den gestrigen Theaterabend zu einem sehr angenehmen zu gestalten. Witterung. Laibach, 25. Oktober. Wechselnde Bewölkung, einzelne Sonnenblicke, schwacher SSW. Wärme: morgens 7 Uhr -4- 8 4°, nachmittag« 2 Uhr 16 4° 6. (1877 13 2'; 1876 -s- 8 4« 6.) Barometer im Fallen, 73181mm. Das gestrige Tagesmittel der Wärme 10 3«, um 0 7° über dem Normale; der gestrige Niederschlag 2 00 mm. Regen. Angekommene Fremde am 24. Oktober. Hotel Stadt Wien. Csaus, Privat; Kaiser, Oblak, Kflte.; Ramisch, Bahnbeamter, nnd Hallecker, Wien. — Scheyer, Ratschach. — Modic, Kanfm., Steyr. — Fuchs, Gutsbesitzer, Kanker. — Perendorser, Graz. Hotel Elefant. Kramar, Materialverwalter, Steyr. — Lipold Rosalia, Praßberg. — Volk, Stationsches, Ro-vigno. — Nicolich, Triest. — v. Pulcioni, Ingenieur, Pisino. — Bruck, Ksm., Wien. — Renaldy, Handelsmann, Sissek. Hotel Europa. Jenko, St. Jovan. — Pavliiek, Hauptmann, Mostar. Baierischer Hof. Peternel, Eisnern. Pönke, Geschäftsmann, Krain. — Locke, Revident der Südbahn, Wien. — Vatove, Materija. — Podobnik, Jnnerkrain. Mohren. Dworschak Anna, Billach. Gedenktafel über die am 29. Oktober 1878 stattfindendeu Licitationen. 3. Feilb., Kmctiö'sche Real., Grad, BG. Krainburg. — 3. Feilb., Bcrne'sche Real, Nubdorf, BG. Adelsberg. — 3. Feilb., Pavlin'sche Real., Radnavas, BG. Nassen- fusz. — 3. Feilb., Kotnik'sche Real., Tschilpach, BG. Nassen- fuß. — 2. Feilb., Hasner'sche Real., Heil. Geist, BG. Lack. — 1. Feilb., Blans'sche Real., Treffen, DG. Treffen. — Reass. KruLik'scher Real., St. Veit, BG. Wippach. — 1. Feilb., Eepck'sche Real., Vouke, BG. Adelsberg. Theater. Heute (ungerader Tag): M o n t j o y e. Schauspiel in 4 Acten und einem Nachspiele aus dem Französischen von Octave Feuillet. Wer sich ein reichliches Nebeneinkommen rasch und sicher schaffen will, wende sich sud „1000" an die Annoncen-Expedition von O. I>. vitnde L vowp. in Wien. (462) 6—4 Wiener Börse vom 24. Oktober. Allgemeine 8taatr-sänkü. Papierrente 60 75 Silberrente 62 30 7150 332 — 106 50 111-50 121-50 139 75 Goldrente Etaatslose. 1839. 1854. „ 1860. „ 1860(5tel) 1864. . Hrunäentkastungr- Obligationen. Galizien............ Siebenbürgen . . . Temeser Banat . . Ungarn............... Anäere öffentkiiiie Ankeken. Donan-Regnl.-Lose Ung. Prämienanlehen Wiener Anlehen . . Aetien v. Hanken. Kreditanstalt f.H.n.G. EScompte-Ges., n.ö. Nationalbank. . . 82-50 72 90 74 75 79 50 Ware 60 80 62 40 71 55 334 — 107 — 111 75 122 — 140— 83 — 73 50 75 50 80 50 104 50 78-75 88 50 224 40 789— Aetien v. Traarpoet Unternekmungen. Alföld-Bahn......... Donau - Dampfschiff -Elisabeth-Westbahn Ferdinands-Nordb. > Franz-Ioseph-Bahn. Galiz. Karl-Ludwigb. Lemberg - Czernowitz Lloyd-Gesellschaft . 104 75 79 — 88 75 224 50 790 - L1650 486 -158 75 2000 128-233 25 124 — 557 — 117 -488 — 159 25 2005 12850 233 50 124 50 559 - Nordwestbahn .... Rudolfs-Bahn .... Staatsbahn............ Südbahn............... Ung. Nordostbahn . . Psanäbriese. Bodenkreditanstalt in Gold............. in österr. Währ. . . Nationalbank.......... Ungar. Bodenkredit- . Peiorilatr-Oblig. Elisabethbahn, l.Em. Ferd.-Nordb.i. Silber ssranz-Ioseph-Bahn Galiz.K-Ludwigb, I.E. Oest. Nordwest-Bahn Siebenbürger Bahn Staatsbahn, 1. Em. Südbahn L 3 Perz. »5 „ . Privatkose. Kreditlose........... NudolfSstistung. . . Geld 109 25 117— 253 — 65 75 11250 Ware 109 50 11750 258-50 66 25 112 7S 108 50 92 75 97 50 93 — 109 — 93 — 97 70 93 25 92 — 101 — 81 — 99 25 84 75 l 62'- >159— 110 75 94 — Devisen. London 92 50 101 25 84 25 99 75 85 — 62 25 159 50 111 — 94 25 160 25 14 117 50 Gekäsorten. Dukaten.................. gz 20 Francs..............9 4o»z 100 d. Reichsmark . . 58 05 Silber................100 — 160 75 14 50 117 60 5 63 S41 581S 100 — Telegrafischer Kursbericht am 25. Oktober. Papier-Rente 60 70. - Silber-Rente 62-25. - Sold-Rente 71-10. — 1860er Staals-ArilcheNo1tt 50-^ ?°°^ lanthomme „Graf' Marrling" (Herr Smaha ) > Silber Münzduk^tc-^5 62"-"20-Francs. waren in den besten Händen, und mit vereinten' Stücke 9-41. —100 Reichsmark 58-—. PA« XL X praktischer Ingenieur, Laibach, Schellenburggasse ober der alten „Schnalle", übernimmt alle in sein Fach gehörigen Arbeiten, nnd zwar: Anfertigung von Plänen, Projekte» und Kostenanschlägen für Wasser-, Straßen- und Hochbau (Gebäude); ferner Schätzungen genannter Bauten sowie Bermessnngeu und Bertheilungen von Grundstücken re. VE" Auch übernimmt er obgenannte Bauten zur Ausführung. (486, „zur Einäe Laibach, Ludengasse. Der ergebenst Gefertigte erlaubt sich hiemit anzuzeigen, daß diese Gasthanslokalität, entsprechend restauriert, morgen wieder eröffnet werden wird. Es wird das eifrigste Bestreben des Gefertigten sein, die Wünsche der P. T, Gäste in jeder Hinsicht durch beste und billigste Bewirthung zu befriedigen. Achtungsvoll Leor-Z Limori. (498) 2-1 Zialmder 187S. Auskunftskalender, Fromme's, für Geschäft und Haus, 14. Jahrg., cart. 50 kr. Berg- nnd Hütten kalender, österr.-uugar. Herausg. vom Red. d. „Bergmann." Leder, eleg. geb. fl. 1'60. 5. Jahrg. Bote, der Wiener, illustrierter Kalender von Karl Elmar. 10. Jahrg. 40 kr. Constitnt. österr. Kalender L 15 kr. Damen Almanach, 13. Jahrg., eleg. geb. fl. 125. Dorfmeister - Mansbergers Privat-Geschäfts n. Aus knnftskalender. 47. Jahrg., 4", cart. 48 kr. Einfchreib Kalender, Fromme's täglicher, für Comptoir, Geschäft und Haus. 1879. Gr. 8°, cart. 60 kr. Fenfers neuer Kalender für Landwirthe. 9. Jahrg. Mit Jllustr., geb. 50 kr. Forstkalender, österreichischer, von Pctraschek, 7. Jahrg., geb. fl. 1 60. Gartenkalender, österreichischer, von Stoll, 4. Jahrg., geb. fl. 1 60. Geschäfts - Notizkalender, Fromme's, 13. Jahrg., eleg. geb. fl. 110. Geschäfts - Vormerkblätter, 7. Jahrgang, 4°, cart. 30 kr. Hansfranen-Kalender, österr.- ung., für alle Stände. I. Jahrg., 8°, cart. 50 kr. Hitschmann, Taschenkalender für den Landwirth. 1. Jahrg., in Leinwand gebunden fl. 1 60. Jagd-Kalender, illustrierter, elegant gebunden fl. 1 60. Ingenieur und Architekten-Kalender, österr., herausgegeben von Sonndorfer, 11. Jahrg., geb. fl. 2. Kalender, Frommes, für den katholischen KlernS Oesterreich-Ungarns, 1. Jahrg. In Leinwand geb. fl. 1-50. Kalender für den österreich. Landmann. Herausgegeben von der k. k. Landwirthschaftsgefellschaft in Wien, 10. Jahrg., geb. 40 kr. Krakauer Schreibkalender, neuer, 125. Jahrg., cart. 60 kr. Landwirthschaftskalender, östcrr., von Dr. M. Wilckens, 5. Jahrg., geb. fl. 1 60. Lobes Kalender für die österr. Haus- u. Landwirthe, 21. Jahrg., geb. sl. 160. Wtedizinalkalender, österr., von Dr. Nader, 34. Jahrg., geb. sl. 1'60. Wkentor, österr.-ung. Kalender für Studierende an Bürger- und Mittelschulen, Handelsakademien rc. rc., 7. Jahrg., cart. 50 kr. Mentor für Schülerinnen, 5-Jahrg. cart. 50 kr. Montanistischer Kalender, österr., red. von Wolf, 3. Jahrg, geb. fl. 160. dtotizkalender für den österr. Lehrer, 11. Jahrg , von Brunner, eleg. fl. 1. Notizkalender für die elegante Welt, 19. Jahrg., eleg. geb. fl. 1'20. Notizkalender, Tagebuch für alle Stände, geb. fl. 1 20. Politischer Volkskalender, Linzer, 9. Jahrg., 30 kr. Portemonnaie Kalender, broschiert 20 kr., in Metalldecke von 36 bis 80kr. Rosegger P. K., das neue Jahr. Jllustr. Volkskalender, 7. Jahrg., 60 kr. Rückers Jnlins, deutscher Lehrerkalender, 9. Jahrgang, eleg. geb. 80 kr. Schreibkalender, nettester, für Advokaten uud Notare, Amtsvorstcher, Geistliche, Kaufleute re., 88. Jahrg., hcraus-gegeben von Krammer, geb. fl. 120. Schnlkalendsr, österr., und Handkatalog für Lehrer, 8.Jahrg., cart. 90 kr., in Leinw. geb. fl. 1'25. Staatsbeamte, der, Notizkalender für die österr. Zivilbeamten, 4. Jahrg., eleg. geb. fl. 2. Zur Ausführung geschätzter Bestellungen empfiehlt sich Tagebuch für Comptoire, Fabriken, Bureaur, Kanzleien und Gutsadministrationen. Schmalsolio, geb. fl. 1 20. TageS-Blockkaleuder, Fromme's (zum Abreißeu) L 50 kr. Taschenkalender, Dr. Holzers ärztlicher, mit Tagesnotizbuch, 6. Jahrg., eleg. geb. fl. 1 60. Vogls, Dr. I. N., Volkskalender, 35. Jahrg., redigiert von Silberstein, mit vielen Holzschn., 65 kr.' Volkskalender, illustr. österr., 35. Jahrg., 60 kr. Volks und Bauernkalender L 12 kr. Waldheims Comptoirhandbuch u. Geschäftskalender, 13. Jahrg., Schmalfolio, cart. 1 fl. Welt, die feine, Tage- und Notizbuch, 3. Jahrg., eleg. geb. fl. 1 25. Ferner: Eine große Anzahl anderer Kalender für spezielle Fächer und Berufsklassen. Brieftaschen-, Einleg-, Comptoir-, Notier-, Wand- und eleg. Salon-Wandkalender in allen Formaten nnd Größen zu verschiedenen Preisen. Lltttmcher Wandkalender mit Stempelscalen, aufgezogen L 20 kr. Laibacher To Mpioir-Ä Mit praktischen Notizen über Telegraphen-, Post-uud Eisenbahnwesen, Stempelscalen rc. Quer-Folivformat, aufgezogen 25 kr. Slovsnska ä, 13 kr. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. ksniliei'gs klilrlilmllllilig Aongrestpkatz Rr. 2. k Druck von Jg. v. KleinmatzrL F c d. Bamber,. Verleger: Ottomar B « mberg. Für die Redaktion verantwortlich: Franz Müller.