Laibacher Mmg. Nr. 153. Piänumcrationsprtl«: Im Comptoir ganzj. st. 1 l, halbj. 5>.5l». ssür dlc Zustellung ins Haus halbj. !X» lr. Mit dei Post ganzj. fl. l5>, halbj. fl. ?/><> Samstag, 11. Juli InsertionOglbuhi: Fül Nnne Inslratr b« ,u ^ Zlilen ill. lr., größere pr. Zeill « lr.; bei ofte. rcn Wicberholungtn pr, Zeile 2 lr. 1874. Amtlicher Theil. ^e. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Aller. Mtter Entschließung vom 7. Juli d. I. den Statthalter "Trieft und im Küstenlande Alois Freih. v. CeSchi a Santa Croce die auS Gesundheitsrücksichten erbe. tene Versetzung in den zeitlichen Ruhestand unter Vor« behalt seiner Wiederverwendung im activen Dienste aller-gnäblgft zu bewilligen und demselben in Anerkennung seiner vieljährigen, treuen und ersprießlichen Dienstleistung bit Würbe eines geheimen Rathes mit Nachsicht der Taxen allergnädiyst zu verleihen geruht. Nuersperg m. p. Se. f. und l. Apostolische Majestät haben mit Aller« höchster Entschließung vom 7. Juli d. I. den Landes« Präsidenten in der Bukowina Hll'x Freiherrn Pino von Friedenthal zum Statthalter in Trieft und im KN-ftenlande und den Hofiath in Trient HicronymuS Alesani zum Landespräsidcnlel» in ocm'Herzogthume Gu-lowlna alleranädigst zu ernennen geruht. Auersperg m. p. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 5. Juli d. I. den mil Titel und Eharalter eines SectionsralheS belleideten Ministe« rialsecretär im Ministerium für LandeSoertheidigung Franz Leitner v. Leiten au zum wirtlichen Sectionsrathe oxtrk 8www daselbst allergnüdigst zu ernennen geruht. Horst m. p. Am 8. Juli 1874 wmdm in der l. l. Hof- und SlaalS-druclerei in Wim dic italienische, böhmische, polnische, ruthenische, slovlnischr, lranlische und romanische Ausgabe des am 2. Inlli 1874 vorläufig bloa in der deutschen Ausgabe erschienenen XX!!, Stlllleö dclj Reichegeschblattc« ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. «9 das Gesetz vom 1L. Mai 1874, wodurch einige Vestim-mungen «ber das milndliche, dos schriftliche und da« sum- > marischc Verfahren in Civilrechlsstreiliglcilen abgeändert' werden. (Wr. Ztg. Nr. 153 vom «. Juli.) Nichtamtlicher Theil. Bom Tage. Die wiener Glätter beschäftigen ftch mit den neue-sten im Gebiete der politischen Verwaltung«.' administration vollzogenen Ernennungen. Die „Tag eSftr esse" sagt: „Mit den neuesten' E.Nennungen der Slalthalter hat das Eabinet Auers-perg abermals bewiesen, daß es die schwierige Kunst versteht, aus dem vorhandenen Veamienmateriale die richtige Auswahl zu treffen und daß es bei der Be-slhung der hilchsten Verwaltungspoften in den Kronlän-dern mit Borsicht und Unbefangenheit zu Werte geht. Das Ministerium hat es velschmaht, alte abgenützte Kräfte zu der Leitung der LaudeSstlUcn heranzuziehcn, und vielmehr auf junge Kräfte Rücksicht genommen, welche in weniger hervorragenden Stellen bedeutende ad» ministratioe Fähigkeit entfalteten und deren Verfassung«, treue erprobt ist." Für Krain sind in erster Linie jene Journal-stimmen von großem Inteiesse. welche die Ernennung des Herrn v. Widmann zum Leiter der Landcsregle-rung in Krain besprechen. Die „Tage «presse" sagt: Der neue lrainlsche «andesches o. Wid mann ist ein verhältnismäßig jun-Ler Beamter, welcher mit vollkommen intacler Verfassungstreue auch viel administratives Talent verbindet. Verr v. Widmann, welcher als Leiter der Slatlhal' lerel nach Kraln geht, hat noch erst die Proben davon abzulegen, ob er einer so hervorragenden Stelle eben so «twachsln ist. wie der bisher von ihm in Mähr?« be. fidelen. Hier allerdings wußte Widmann die Auf. Msamleit in vorlheilhasler Weise auf sich zu lenlen. ^ dankt seine Ernennung der Intervention des Acker« """Ministers Chlumecly. welcher, mit den mährl. U" Personaloerhältnissen wohl vtltraut, in Herrn ""duiann die richtige Person sah, die Stelle eines trat-"« Landeschess zu versehen." 5>«s ^ .Fremdenblatt" schreibt: „Der zum "°'"th uno Leiter der Statthnlterei in Laibach er-Nl?,^ "^erige Slatthallereirath in Vlünn, Vohuslaw aber «.?" Wld mann, ist ein jüngerer Beamter, der »an «n m^""' blSherigei, Posten als Bezirkshaupt. lln, s«si '"lchlin und bei der brünner Statthallerel habm?«tt ^ichäslSlüchtigltlt und Energie bewiesen M, daß man glaubt, von seiner Thälialtll auch auf einem bedeutenden Posten günstiges erwarten zu können. Der Posten in Laibach aber ist von besonderer Wichtigkeit und Herr v. Widmann wird Gelegenheit haben, seine Vorsicht, Energie und seinen Tact zu erproben. Die günstige Situation, wtlche hier dadurch ge-schassen wurde, daß die Iul'gslovcnel, unter Führung Razlags sich der liberalen Sache anschlössen und in den meisten Fällen mit der Verfassungepartei zusammenwirkten, erleichtert dem neuen Staalhaltrr wohl feine Aufgabe, aber er darf nicht ermüden, zur Festigung diefer Vttbinduna beizutragen und durch entsprechende Leitung der administrativen Geschäfte wie durch die Erfüllung aller berechtigten Wünsche der Bevölkerung neue Anhänger der verfassungsmäßigen Zustände unter der altslooe-Nischen Fraction, die nur noch durch geistlichen Einfluß zusammengehalten wird, zu gewinne»,." Das „Neue Fremdend!alt" bemerkt: „Ritler v. Widmann gilt trotz seiner Jugend als einer der befähigtesten Beamten im politischen Dienste. Derselbe ist ein Schwiegersohn des bekannten Großindustriellen Slene und eine von den verhältnismäßig wenigen jungen Kräften, die vermöge ihrer Bildung und socialen Stellung auf leitelidc Posten zu aspirieren in der Lage sind. Daß derselbe immer strenge verfassungstreu war, ist selbstverständlich." In der „Presse" lesen wir nachstehende Expectoration .- „Der Mann, den der bisherige Statlhaltereirath in Vrürm, Ritter v. Widmann, an der Spitze drr Landesregierung in ttrain zu ersetzen berufen ist, war ein bewährter Anhänger der Verlassuug. Im Grafen Alexander Auersperg hatte die Verfassung einen ebenfo humanen und verständigen, als pfllcht- und ge-sctzeslrtucn Beamten, unter dessen energischer und tact« voller Verwaltung die früher durch allerlei Excesse der Nationalen aufgeregte Provinz w^der zur Ruhe kam. Unter scmer Verwaltung machte auch die Erkenntnis von der Erfolglosigkeit der von den EostaS und Blei« weis inaugurierten ul>d commandilrlen Politik oeS Nach» ässens der czechischcn Allüren die namhaftesten Fortschritte. Der neue LandeSpräsldent wird daher nur fortzusetzen haben, was sein allzufrüh dem Lande und dem Reiche entrissener Vorgänger so erfolgreich eilige, leitet hat. Dessen können wir uns auch von ihm ver-sehtn; denn Ritter v. Widmann, bis vor kurzem noch GezirlShauplmann in Mähren, ein verhältnismäßig noch junger Mann. wird un« bezeichnet al« unbedingt verfassungstreu, dabei mit dem Vorzuge vollständiger materieller Unabhängigkeit ausgestattet. Die Elmiente, welche ihn auf dem neuen Posten umgeben werden, haben mlt denjenigen, welche er verläßt, eine sehr nahe Analogie. Gin Großgrundbesitz, der in noch größerer und festerer Mehrheit al« der mährische verfassungstreu gesinnt ist; eine namhafte verfassungstreu gesinnte Be. völlerung in den Städten und auf dem Lande; eine mit dem UltramontaniSmuS velbündele nationale Oppo» sition. welche im Niedergange begriffen ist, ja mehr noch. welche zum Theile, wie die letzte Rcichsralhssession zeigte, sich von dem clerilalen Joche losgesagt hat, und in Freiheilsfragm mit der Verfassungsparlei Hand in Hand geht. In keiner Weis« ist daher zu besorgen, es könnte der neue Leiter der krainer LaudeSregierung auf den Einfall gerathen, mit den deposseoierten Grö. ßen deS Königreiches Slooenien zu kokettieren, oder um die Gunst der Zlonswüchter »m Lande zu buhlen." Aus dem Lcltartilcl der .N. Fr. Presse" ent. nehmen wir folgende Stellen: „Herr v. Widmann gehört offenbar dem jüngeren Geschlechte an, was wir allerdings als einen Vorzug ansehen, da Elasticität des Geistes, wenn sie mit genügender Erfahrung sich vereinigt, gewiß von hohem Wtrthe bei einer wichtigen lei. lenden Stellung. Dcr neue Ehef der Landesregierung Kram soll immer verfassungstreu gewesen sein, wir haben daher umsomehr Vertrauen, daß er seinen neuen Posten zum Heile der Verfassung, des Landes und des Reiches verwalten werde. Herr v. Widmann kommt aus einer guten Schule." bemerkt der wiener Correspondent des ..Pester Lloyd": ..Der Ausfall der LandlagSwahlcn in Böhmen hat hier einiges Interesse erregt, und zwar insoferne. als ts sich zeigt, daß die VerfasfungSparlci auch in den rein czechischen Bezirken immer mehr den Muth der Action gewinnt und ganz anständige Minoritäten zu erringen wußte. Dem Streite zwischm Jung» und Nltczeche steht Mlln hier ziemlich kühl geglnüber. Daß die All« macht Rlegers gebrochen, ift leine Neuigkeit von gtftern, sondern schon eine seit circa zwei Jahren zu conftatle« rende Thatsache, und daß ohne die Hilfe der Feudal-Ultramonlanen die sogenannten Altczechen noch mehr Terrain an die Iungczechcn abgeben müßten, ist gleichfalls cine Wahrnehmung, die sich schon seil Jahr und Tag machen lieh und bei dem letzten Wahlgange nur erneuert Bestätigung fand. Der junglzechischen Bewegung gehört in Böhmen eher die Zukunft als den Alten, daran ist kaum zu zweifeln. Es wird freilich noch der Jahre bedürfen, bis dieses Resultat ganz erreicht ift, allein man darf nach den Ergebnissen de« jetzigen Wahl-lampfeS im Gegmhalt zum vorletzten einen solchen Schluß schon wagen. Den Alten kommt der gesummte in ihren Händen befindliche AgitalionSapparat. die Reste vo» Nimbus, welcher die Führer noch umstrahlt, und sodann nebst der Macht langjähriger Gewöhnung an die alte Parole noch der große Einfluß der Klerikalen und der feudalen Gutsbesitzer mit ihrem Troß abhängiger Elemente zugute. Aber der „Fels der staatsrechtlichen Opposition" ift schon mürbe, sehr mürbe geworden und er zerbröckelt langsam aus sich heraus, von außen herab. Daß in einem rein czechischen Bezirke »ie Tau« ein verfassungstreuer Candida! durchdringen konnte, das wiegt die sechs jungczechischen Wahlsiege weit auf, denn darin liegt das sicherste Symptom, baß man in diesem reinczechl-schen Bezirke der Altczechen müde ist, aber auch der Jungen. Das altczechische Wahlcomils kann sich bei seinen Niederlagen dafür mit dem verfassungstreuen Lomlls trösten, dem wieder das Malheur passierte, daß sein einem verfassungstreuen Bezirke octroyierter Eandidat durchfiel. Für die Autorität Herbsts ein arger Stoß. ?r ist nicht der erste in dleser Richtung und sollte die Herren vom Eomil6 in Prag in Hinkunft doch volstch« liger machen." Die «Bohemia" schreibt über die letzten Wahlen! „Die Iungczechen haben diesmal in keinem einzigen Wahlbezirke einen Erfolg aufzuweisen; sie find überall unterlegen; auch Herr Dr. Julius Gregr, der Eigenthümer der „Nr. Listy", wurde in seinem bisherigen Wahlbezirke Schlan-Laun-Ralonitz durch den altcjechischen Eandidaten aus dem Felde geschlagen. WaS schon bei der Wahlen in den Landgemeinden auffiel, die vielfache Cnthaltuug von der Wahlhandlung, hat sich bei den vorgestrigen Stüdtewahlen ln noch viel höherem Grade gezeigt; in einzelnen Bezirken hat sich nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten eingefunden. Diese zahlreichen Wahlenthallungen documentieren deutlich, wie weit die Mulhlosigleit und Apathie im czechlschen Volle gegriffen hat. Auch noch tine zweite, schon bei den Wahlen ln den Landgemeinden zutage getretene Erscheinung hat sich be< den vorgestrigen Wahlen im erhöhten Matze wiederholt-das sind die namhaften verfassungstreuen Minoriläter in den c^echischen Wahlbezirken. Dieselben haben mit> unter eine überraschende Höhe erreicht, so das die Ver fassungepartei alle Ursache hat, auf den Ausfall dei vorgestrigen Wahlen mit großer Befriedigung zu blicken/ Zur Aushebung dcr Kapitulationen. Die „Vosj. Hl«."' laßt sich zur gra^e der Aufhe bung der Eapilulalionen ln voller Uebereinstimmung ml den hierüber an entscheidender Stelle in Berlin Herr fchenden Alisichten vernehmen, wie folgt: „Schon feil längerer Zeit werden von türkische Seite Anstrengungen gemacht, um bei den europäische» Mächten die Aushebung der sogenannten Capitulationen das heißt jener alten Verträge zwischen der Türlei un> den bedeutenderen europäischen Mächten, worin dieselbe» jür ihre Unterthanen gewisse Privilegien und Exemtione» zugcftanden und gewährleistet worden, zu erwitlen. No«l vor einigen Jahren erließ Fuad Pascha's Nachfolger in türkischen Ministerium deS Auswärtigen, Halil Bey eine Eircularnote, in welcher die mit den Eapllulalione» für die türkische Administration verbundenen Uebel stände beleuchtet waren und erklärt wurde, daß eine fortgesetzten Weigerung der Mächte die Pforte selbst dl Initiative zur Beseitigung dieser lästig gewordenen v« stimmungen ergreifen lönnte." „NuS hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet jetzl daß die Pforte gelegentlich der bereits angeregten Nevi sion und Kündigung der türkischen Handelsverträge d! Abschaffung der Eapitulatlonen beantragen werde. Schwll llch wird die Pforte mit einem derartigen Antrage durch dringen. Die Capilulationen find als völkerrechtlich bir, dende Verträge anzusehen, die im Interesse der beide, seitlaen Eonllahenlcn abgeschlossen wurden. Der Sulla 'war seinerzeit gezwungen, diese Eapilulationen abz« 1098 schließen, da es tint Unmöglichkeit war. die Gcsth^ebung dlS Korans nach allen Richtungen hin auf alle Aus. lander ausdehnen. Sowohl eine Beschränkung, als auch die Aufladung bcr Capitulationen kann nur im Einverständnis mit dtn betheiligten europäischen Mächten ge-schehcll. Was den Iichalt der Capitulationen betrifft, so sind deren wesentliche Bestimmungen folgende: Streitig, leiten zwischen Ausländern entscheiden die Consulate der jlreilenden Theile, Streitigkeiten zwischen Ausländern und Tüllcn dagegen das lürlische Ortsgericht mil der Maßgabe, daß den Verhandlungen ein Dragoman des detrlffenden Coxsulats beizuwohnen hat. Ein gegen einen Ausländer in rechtslastiger Form erlassener Richterspruch muß dem betreffenden Consulate behufs Vollstreckung des Urtheils mitgetheilt werden. Nachlaß-Regu-lierungen der Ausländer besorgt das compllente Con-sulat. Dm Ausländern ist die freie Ausübung ihres <5ultu« gewährleistet. Dem Militärdienste find die NuS-länder nicht unterworfen." „Es läßt sich nicht in «brede stellen, baß die türkische Regierung den in ihren Staaten ansässigen Aus» ländern mhr Rechte einräumt, als irgend ein europäischer Staat, Rechte, die mit dem Wesen eines souveränen Staates und mit d«l möcht« sagen schwarz. Sollte sie vorige Nacht bei ^ gewacht haben, um die Dienerschaft zu blenden? "der sollte sie die Zeit nicht abwarten lönnen, daß — >«ß sie Witwe wird?" (Fortsetzung fohl.) Locales. Auszug aus drm Protokolle Über die ordentliche Sitzung des l. l. Landesschulrathes für Krain in Laibach am 25. Juni 1874 unler dem Vorsitze des Herrn l. l. hofrathe« Fürsten Lothar Metter- nich in Anwesenheit von 6 Mitgliedern. 1. Die Sitzung beginnt «il dem Vortrage der seit , der letzten Sitzung erledigten Gefchäftsftücke durch den , Schriftführer, u»d c» wuo deren Erledigung ohne Be««» len zur KennlniS genommen. 2. Es wird der Vorschlag zur Vesehung zweier an dem t. l. Real- und Obetgymnasium in Rudolfswerth er- ! lebigten philologischen Lehrstellen erstattet. >j. Der Bericht dcr l. l. Gymnasialdircction in Laibach um Ermächtigung zur Nctivierung von 4 Parallelklassen pro 1874/5 für den Fall des Bedarfes wird dem hohen Ministerium für Cultus und Unterricht vorgelegt. 4. Einer Lehrerin an der Uebungsschule der l. l. Lehrerinnenbildungsanstalt wird über ihr Ansuchen ein Urlaub ertheilt, und es wirb die von der Direction wegen Besorgung der biesfiilligen Supplentur getroffene Verfügung genehmigt. 5. Es gelangt der Erlaß des hohen Ministeriums für Cultus und Unterricht vom 9. Juni 1874, Z. 7008, zur Verlesung, mit welchem die Stelle eineS Turnlehrers an der l. l. Lehrerbildungsanstalt in Laibach mit dem Range und den Bezügen eines Uebungslehrers systemisiert wird, welcher die Verpflichtung haben wirb, den Unterricht im Turnen sowohl an der Lehrer- und Lehrerinncnbildungs« anstatt, als auch an den beiden Mittelschulen, mit ber Ve-sammtzahl von 24 Slnnden in der Woche zu ertheilen. Es wild hierüber die Concucsausschreibung verfügt und die Direction der ^hrerbildungsanstalt beauftragt, sich inbelreff dcr Vornahme einer entsprechenden Verlheilung der Lehrstundcu an den verschiedenen Anstalten sowie der Ueber« wachung detstlbcn mit den Direclionen der beiden Mittel» schulen ins Einveinchmen zu sehen und das Resultat der getroffenen Vereinbarung dem Landesschulralhe zur Geneh. »igung vorzulegen. 6. Aus Anlaß des Berichtes des l. l. Landesschul-Inspectors für Volksschulen über die im adelSberger Schul« bezirke vorgenommene Inspizierung mehrerer Volksschulen, werden mehrere Weisungen an den l. l. Bezirlsschulralh in UdelSberg erlassen. 7. Nach dem wiederholten Antrage des l. l. Bezirks« schulralheS in Adelsberg wird die vom Orlsschulralhe in Senoselsch angesuchle Veräußerung einer Slaalsodligation des dortigen Localschulfondes ur.d Verwendung des Erlöses statt der Privaltapitalien für ten Schulhausbau in Seno« selsch und für die Zahlung elner conlrahierlen Schuld nach Maßgabe der Höhe des ungedeckten Eisolderuisses im Prin« clpe genehmigt, vorerst aber noch dieefalls eine Erhebung angeordnet. 8. Der Vorstellung der Ortsgemeinde St. Martin gegen die Berücksichtigung des Gemeindebeitrages per 200 ft. und des Holzrelicilalionsdeilrages per 16 st. im Plälimi» nare der Volksschule St. Martin in Tucham sür das letzte Quartal 1873 und sür das Jahr 1874, und gegen die vom l. l. Beziltsschulralhe in Stein getroffene Verfügung betreffend die Leistung diese« Beitrages nach dem bisherigen, nicht blos auf einem rechtskräftigen Verhältnisse, sondern auch auf einem Uebereinlommen der betreffenden Gemeinde« repräsentanten beruhenden Maßstabe wird lcme Folge ge, geben. 9. In Beantwortung mehrerer Anfragen des l. l. Vezirlsschulralhes in Ndelsbera. wild demselben bedeutet: k) daß es, nachdem die Leopold PhiUpp'sche Hchullehter« Aufbesserungsstiflung den jeweiligen Lehrern in Präwalb und Nadanjesclo sür die Schuljahre 1872, 1873 und 1874 bewilligt und angewiesen worden ist, keinem Nn< stände unterliegt, daß die pro 1874 fälligen Stislungs' betrüge von den betreffenden Lehrern erhoben werden; d) daß die vom Katecheten an der Volksschule in Seno» selsch für den Religionsunterricht bisher aus dem Local, fchulfonde bezogene jährliche Remuneration per 85 fl. im bezüglichen Schulvoranschlagc auch nachträglich nicht berück« sichligt und daher auch nicht flüssig gemacht werden kann, und c) daß die Ergänzung beziehungweise Rectlficicrung des Voranschlage« der Volksschule in Go?<: dulch nachtrug» liche Einstellung der Wilwrnpenston jährlicher 50 fi. 40 kr. für die Schullehrerswilwe Theresia Lena»?»? veranlaßt wirb. 10. Das Ansuchen des l. l. Bezirlsschulralhes in Adelsberg um einen Vorschuß per 400 st. aus dem Nor. malschulfonde für dm Schulhausbau in Vrabce gegen Ruck, zahlung biS lßnde diefes Jahre« wird de« lrainischen Landesausschusse mitgetheilt. 11. Das Gesuch eines Lehrers um definitive Anfiel, lung wird auf die zur definitiven Besetzung der Lehrnftelle zu erlassende Concursausschreibung gewusen. 12. Die Vorstellung des verstärkten Ollsschulralhes in Vigaun gegen d«n im reclificierten Schulvorauschlage erhöhten Ansatz des Schulgelde« wird abgewiesen, dagegen wird in Stallgcbung ber Vorstellung geqrn die Embe, ziehung der Ergänzung der Lehrerdolation jährlicher 199 st. 5 kr., diese Dolationsleistung aus dem Voranschläge der Schule in Vigaun ausgeschieden, und hiernach so wie «il Rücksicht auf da« nachgewiesene höhere Steuerordinariu« der Schulgemeinde der Voranschlag berichtigt. 13. Die Anfrage, welche Schnlpatronate i» Landes-gefehe vom 29. April 1873, I. 21, L. G. Vl. § 33, al« auf andern Titeln beruhend aufrecht erhallen wurden, »irb darauf hingewiesen, daß Patronate von Schulen entweder auf Stiftungen oder auf Verträgen oder i» Gesetze be» gründet sein lönnen. uud daß im Hinblick aus den § 33 dc's Landcsgesetzt« vom 29. April 1873, Z. 21. da« i» Gesetze (H 371 der polit. Schnlverfassnug) begründete Schulpatronat, sammt allen damit verbundenen «echten und Pflichten mit de« Zeitpunkte der Wirksamkeit diese» Gesetzes enlsallen ist. 14. Auf die gestellte Anfrage, ob das Schulgelb fltr die Zeit des wegen Biatlernepidemieu eingestellten Vch«l« befuche« entfällt, wirb bedeutet, baß vorübergehende Unterbrechungen des Schulunterrichte« während de« Schuljahres um fo weniger geeignet sind, von der Entrichtung de« vorgeschriebenen Schulgeldes zu entbinden, alS das während dieser Unterbrechung Versäumte entweder durch Erweitern»? der Unterrichtszeit oder durch Verlängerung be« Schuljahre« nachgeholl werden kann. 15. AuS Anlaß einer Anfrage wird ausgesprochen, daß die Besorgung der TodlP08; ?0tHM0ßston orispug und ?. Ii2t2li5, Laichkraut; üott0N)a Mustris; ^vinplisa eosruinz,, Seeblume; ^elulubiuln 8P60W3UIU, Lmosdlume; Oallg, p2lu8tri», Zehlwurz, Schlungenllaul; 8äßlt,wri2 8M6U8i8 und 8. »aßittiloliH, Pfeilkraut; ^,eoru3 ^HiauiUZ, Kalmus; Iris ?8euä-^coru3, Wasser-Schwertlilie; ^.lisma klauta^o, Froschlöffel; liiMUliCulUL ^UiiticuL, Wasser-Ranunkel; Oaliitriolw minima, Wafselstern; ZaururuZ I.0ui'6lll, Eidechsenschwanz; ^.nackans ^Iziuastrum, Wassetpeft; I^imnautlismum u^mz)lill.6oiä68, Schlammblume; (.')^)6ru3 punß6N3 und 0. Dives, Cypergras; V^a11i8ii6reiI. 8pi-l»li8; I'lHpa U2tan8, Wassernuß; Oßuautbe klisiiau-älium, Wassnfinchel; I»loin antIiS3 trikoliaw, Zollenblume; Hippuri» vul^iiri«, Tannenwedel; Xupliar ildvoim, N'f-blume; IVpdk miliimii, Nthnkolben; Orix», »ativ»., Reis, :c. Die da« Bassm bevüllelnde Thl«welt weist folgende auf: Fifche: ^)pvinu3 ^rpio, Flußtarpfen; 'linca vu1ß2,ri8, Schleie; ^HlH88iu8 aureu», Gold« und Silberfische; Ooditis to88i1i3, Echlammbc ß r; ^30X Wciu8, Hechl. Lurche: Triton cristatus, I'. iFU6U8 und I. z>almatu8. Küfer: U)ärolu8 car^baiäes, Kolben, wasseiläser; 6vriliU8 msrßU8, Taumelkäfer; V)'tieu8 mg,l^iuHii8, Faoenschwimmlalel; ^ei1iu8 sulcutug; ^^lidu3 Hdbl6vi2w8; ll^clropiiiiul? pioous, Kolbenwasserläfer. Wanzen: ^aucoris cimicMes, gemeine Echwimm-»anze; UanatrH UnsariZ, Naoelscolpionwanze; l^orixa (asoÜro^, Ruderwanze; ^otonoew ßiauoa, Rllclenschwlm-»er; ^epa ciuoloa, Wasserjcorpion. Endlich noch I^i-bellula äsple882, d,c Wassetjungfnlarven. — (Eine Bezirlslehrerconferenz) wird am 16. d. in Littai ftallsinden. Tagesoidnung: 1. Mittheilungen des l. l. Bezirlsfchulinspeclors über die bei den Inspektionen gemachten Wahrnehmungen. 2. Praktische Vor. träge, und zwar über: a) das Rechnen mit DecimalbiUchen »il Rücksicht auf die neue metrische Maß< und Gewichts« einlheilung; d) die sachliche und sprachliche Behandlung eine« Lesestücke«; c) die Lrlheilung des Turnunterrichtes 'an Volksschulen. 3. Wahl eines Abgeordneten für die Landeslehrerconfelenz. 4. Wahl des ständigen Ausschusses, b. Anträge der Mitglieder. — (Trieft.Lack.Launsdorf.) Der Präsident der liirntner Handels« und Gewerbelammer theilte in der am 22. o. M. abgehaltenen Kammersthung mit, daß infolge der i« Reichsrath betreff der Fortsetzung der Rudolf, bahn angenommenen Resolution der tricfter Stadlrath den Vefchluß gefaßt hat, eine Denkschrift an das hohe Mini. fteriu« zu richten, womit für die Fortsetzung der Rudolf, bahn bis Trieft die Lime Trieft-Lack-Launsdorf als im glöß. ten Interesse des Staate« wie des trieft« Handels gelegen empfohlen wird. Nndererfeits steht zu gewärtigen, daß die Negierung im Gegenfatze zu jenem Projecte das der Pie« dilbahn zur Vorlage bringt. Die lärnlnerifche Handels« lammer hat sich in diefer Frage bisher stets auf das mit dea geringsten Opfern des Staates Erreichbare, die Linie Lack'Trtest befchränll und die Fortsetzung derselben über die Karawanlen der Zukunft überlassen. Da nun diese« Pro. jecl von einer Seite al« geradezu unpraktisch verdächtigt wird, die lärntneilsche Handelskammer aber nicht durch selbst vorgekehrte Erhebungen in die Lage verseht ist, obigen Vor« wurs zu erwidern, so muß sie, um sür alle Fälle vorbe« «ilel zu sein. auf das lebhafteste wünschen, von einem vor. «»heilssreien, in der Frage ganz unabhängigen, gerade über den Vau einer Eisenbahn über den Karst nach Trieft sehr «fahrenen und vollkommen vertrauenswürdigen Ingenieur ein ganz fachgemäße« Urlheil über die beiden Projecte zu «sah««. Das L»fenbahn-Comil6 ist in der angenehmen Lage, mittheilen zu können, daß die obigen Anforderungen entsprechendste Persönlichkeit heir Reichsralhsabgeordneler Glockert auf da« an ihn gerichtete Ersuchen feine Verell-' Willigkeit erklärte, sich der Mifsion zu unterziehen, die Trace selbst zu revidieren und sein Gutachten darüber zu geben. Man hat sich daher sogleich an das Municipium in Trtest und die Direction der Rudolfsbahn«Gesellfchaft um die! durch sie vorgekehrten technischen Aufnahmen gewendet und! beide ersucht. Herrn Stockert in Erfüllung feiner Ausgabe aufs thatkräftigste zu unterstützen. Von beiden Seiten lang-! ten die bestimmtesten Zusicherungen ein und wurden die! vorläufig von Herrn Stockert gewünschten Behelfe geboten., Dleser gedenkt im Laufe des Monates Juli die Trace felbft zu begehen. — (Beförderung der Militärtrans^ Porte.) Es wurden alle Stalionsvorstä'nde strengstens an, ^ gewiesen, fortan leinen Militärlransport mit einem früheren als dem im Marfchplan angegebenen Zuge zu befördern^ und die Regelmäßigkeit im Verkehre folcher Militärtran«- ^ Porte führenden Zligc genau einzuhalten. Sollte es aus«^ nahmsweise dennoch vorkommen, daß avisierte Militärtrans. Porte von einer Anschlußbahn zu einer früheren als im Marfchplane vorgeschriebenen Zeit in der Grenzstation an- ^ langen, so hiben sie ohne Rücksicht auf die entstehende Wartezeit die Fahrordnung des Marschplanes wieder auf« zunehmen. Desgleichen haben sich die Vorstände der Grenz' station«« bei Zugsverspälungen mit dem Transporlcomman-! danten ins Einvernehmen zu sehen und dahin zu wirken,! daß der vorgeschriebene Marschplan erreicht wird. — (Neue Telegraphenstation.) Nir er. halten vom Gipfel der Villach er Alpe folgende« Telegramm: «Auf jener Alpe Kämtens. welche die Herr. lichfte Fernsicht bietet, wurde foebin die höchstgelegene Tele»! graphenftalion eröffnet. Sie liegt über 6800 Fuß über dem Meere/' — Die in unserem heutigen Blatte befindliche Gewinn-Mittheilung des Herrn Laz. ttamn. Colin iu Hum- ; burg ist ganz besonders zu beachten. Dieses Geschält ist ¦, bekanntlich das älteste und allerglücklichste; im Mai und Juni wurde schon wieder das grosse Los bei ihm gewonnen,' Im Ganzen st her 200,000 Thaler, wodurch viele Leute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es sind nun wieder für einen kleinen Einsatz grosse Capitalien zu gewinnen bis zu cv. 300,000 ITIark. Auch bezahlt dieses Geschäft durch seine weitverbreiteten Verbindungen die Gewinne an jedem Orte aus. Da eine grosse Betheiligung zu erwarten ist. möge man sich vertrauensvoll an die Firma Laz. Sams. Cohn in Hamburg wenden, bei der man gewissenhaft und prompt bedient wird. Ginnesendet. Herr I. A. Blaschte, derzeit leitender Dllectar der Pcrsichcrungsvllnt „Slovenija", bcadsichtigt im Vereine mit gleich-gesinnten Slovene,, einen Vorschuß- «ud iTiulastsvcrvil« ,u gründen, welchem später auch ein Pfandamt fur Sloveum beigesellt werden soll. Wenn erwogen wird, m welchem Geld-bcdrilngnis sich der sloucuische Lalidmaun »ur zu oft befindet; wenn man im Geiste alle traurigen Thatsachen, die iufolge Mis-ernten und anderen nngilnstia.cn Familicuerngnissen im Kreise der Land- und Gewcrbsbeuülteriiug auftreten, Neune passieren läßt, so gelangt man zur Einsicht, daß d>c Glllndung eilics Vorschuß-und Einlagsocreines, dann Pfandamtes slir Angehörige der slove-nischen Zunge von großlm Vortheile filr das i!aud Krai» sein wird. Vs fehlen Wahl auf hiesigem Platze Geldinstitut? nicht, aber bci denselben ist nicht jederzeit und von jedermann Gcld zu bekommen. Die sieiermiillljchc Escomplcbant dient nahezn aus- ^ schließlich der Handclswelt; die iiiationalbanl greisl in der Regel mir Industlielleu, giößcrm Etablisslmculs und garantirbietcnom'^ Privaten unter die Arme; die lrainische Sparlassc gibt nur auf größere Realitäten und nur auf erste Grnndbuchssiltze Darlehen. Der nenzugrilndende Verein wllrde bci genügender Sicherheit auch auf zweite Grundbuchssäye Darlehen reichen. Auch der gewerbliche Äushilsslasscuercin lanu dcn Anforderungen nicht mchr genügen und macht die Gründung eines neuen Vereines zur Nothivendigleil. Zur Gründung dcs projectiertcn Vereines wären 50 Mitglieder mit einer GriinbungSlapitalSeiuzahlung von je 200 fl. erforderlich; es lüimten auch einc größere Anzahl von Gründern und ein geringerer Gründungsbetrag angenommen werden. Die slovenischen dewohucr Krains und ^.'aibachs mügeu uicht säumen, diesem Projecte zuzustimmen und bcizutrclcn. Einige leit macht start, in tnr Liniglc,t liegt Kraft, in der Kraft Selbst-ständigleit! Unter einem wird bemerkt, daß dieser neu zu gründende Verein mit der Vcrsichcrungsbanl „Sloven,ja" in gar leincr Vcr bindung. sondern selbständig dastehen wird. Alle jene, die sich mit diesem Projecte befreunden, wollen sich dieserwegen und wegen weiterer Verständigung an Herrn I. A. Blaschke, Director der Vanl „Blovenija" in Laibach, wenden. ________________________ I. Äercb. Vankbcamle. Neueste Post. Neusatz. 9. Juli. Dtr zur Eröffnung dls larlo-wiher KilchencongresseS btstimmle königliche Eomm.ssär Hub« tl,fft morgen hier ein und wild am 11. Juli ohne «rlmonilllen Empfang dcn Eongrlß eröffnen, wcnn nicht der Umstand, daß das lönlgllch« ErössnungSrtfcripl zuetst im ungarischen Originaltexte und dann erst in serbischer Ucbersltzung vtrlesen werd«n soll, sich als Hin-dtlnis erweisen wird. Madrid.''. Juli. Die lepublilanischt Flotte führt fort, die Küste von ViScaja, dtr«n Hauptorle sich in d«r Gewalt der Larlistln befindln, zu bombardieren. Telegraphischer Wechselcur» vom 10. Juli. PllvlerlRente 7015. — «llntc.Rente 75 80. — lAsOl, slll<,l«-Anlehen 109 75. — «aul-«ttlen 982, — «red!t.zlct»t^> «l^l«Tnl. Gutlmann, Hall. — Schotten, Mattersdorf. Dvorak. Thierarzt. Laiback. - Nudnay mit Familie, llw gärn. -- Andriasi, Cummis. lind Graf Ducko mit Kammer- Mädchen, Trieft. Varon Tauffrer, Weirelburg. — Pampa« lani, Florenz, ««»»«l ««K^»,,n. Dr. Bisial, Ndvocat, Tnest. — Blau, Sisscl, - Plitsch, Pest. - Mehn, Consul, «rod. is. ^'AU' ^3" 4-l7ü' windstill heiter ' " ..."^ ^3" ^^' SO. schwach heiter 0,«, '"., Nd. 738^» ^I.ft SO. schwach heiter Morgens heiter. Hijhendnnst. nachmittag« Gcwittcrwollen in Südwest und in Nord. ziemlich starter Sudosi. abrnds heiter sternenhell. Das Tagesmittel dcr Wärme >- 23 10' um 4 2" über dem Normale. Vci^ntwarllicher Reoaclluc: Ianul o. Klesnniadr Wir theilen hiermit unseren Freunden und Vescum ten die traurige Nachricht mit, oaß Frau Anna Mosclie am 10. d. M. abends 9 Uhr iu ihrem 20 Lebensjahre zu VeldeS sanft im Herrn entschlafen ist Das Vegräbnis findet in Laibach Sonnlag den 12. d. M. nachmittag« halb 5 Uhr vom Slldbahnhofe uach dem Friedhofc zu St, Christof ftatt. Die heiligen Seelenmessen werden in der Pfarrkirche zu Acldes gelesen. Wir empfehlen die theuere Verblichene dem frommen Nudcnlm. Laibach, am 11. Juli 1874, Marie «rmnnia. Lp. A,fy,,H Mssch^, als Mutter. „,g Oatte. Vugen Mascha. als Sohn, Todesnachricht. ! Gott dcm Allmächtigen hat es gefallen, unsere > innigstgelirdte Schwester Emma Negnllld ! nach längeren Lcideu iu ihrem 19. Lebensjahre in ein ! besseres Icnseitö abzuberufen. > Sie starb in Wien am 6. d. M. um 8 Uhr abends s und wurde dort am 8. d. M. 4 Uhr nachmillaas seier > lich begraben. ! D« Dahingeschiedenc wird dem frommen Anden- > ten aller Verwandten. Vetanuten und Freunde rm-l pfohlm. > Laibach, am 10. Juli 1874. Grnestine »ifcher gcd Negnard, I Herminc Negnard, Maria Negnard. ---- __! 1101 '^«^fo^ovl^i- Wien, 9. Inli. Obn? die Hausfe-Vewegung entschieden fortzusetzen, verlchrtc die Vcirse in vollständig festei Haltung Dir Umsähe waren nicht sehr bedeutend, da ftch 'VvlslVkllsDl. «us uielen Perlchrsgcbirten Anglbot und Nachfrage die Wage hielten; doch war die Vürse mehr als seit lanqcm besuch« und da« Geschäft ein animierte« in Eisenbahn-llctieu und in solchen Vanlpapiercn, welche nach Ungarn rcssorlicren. Damit ist auch gesagt, was den Impuls gegeben hat: die günstig lautenden Crntebcrichte au« Ungarn waren da« Motlv ein« Nachfrage, welche den vorgekommenen Gewiunstrealiesierungcn Stand zu halten vermochte. «elb Na« «al« ) »^,.. (.....7025 7085 ßtbrnar«) """ (.....7010 70 20 Jänner.) «„5«,.«,. l - - - 7b 25 75 40 »°se, 1889.......25,8-— 264 - « 1854.......99 50 100 — . 1860.......110 25 110 75. , I860 zn 100 kl. ... 11450 11550 » 1864...... IN - 13» 50 Domänen-Pfandbriefe , . . 128-25 122 75 Prtlmienanlthen der Stadt Wien 98 75 99 — Ah«"» » M«,„^ ... 98- 9»-50 «»lizleu ^"l"' l . . 79 75 80 25 Silbmbürgw s ,"^ , 7g.5O 74.. Ungarn j last««, j 7^ .^ 77,. »LUau.»le,ulitruu8«.L»ll. . . 96-70 96 90 Uuz Elsenbllhn.Nn!.....96— 96 25 . U'^. Ptllmlcn.Nl.:......8650 87- «U^ner ««Vrnlwaf.«nlehw . . «650 8675 Bltt!,» v»» Na»ke«. «tld Ware «nglo.VUll...... 151 25 151 75 «°nlv?rew.......79-ß0 80 50 ""t>enertbilmft,l, ' - - ^'^ 99 — T tllliuüalt...... 228 -. 228 25 «eld »«,« Lreditanstalt, ungar. . . , 211 - 212- Depositenbank......189 - 140 - Eecompteanstalt......870 - 880 — ßrauco.Vaul......5975 6025 Handelebant ...... 75 — 75 50 «ationolbanl......983 — 985 — Oefterr. allg. Vanl ... 53— 54 — Oefterr. Bnulgesellschllf» . . . 1«6- 188 — Unlonbanl ....... 11650 11675 »lreln«°nrdbahn . . . 1992 1997-z«nl'I°sch5«V»hn. i . . .197 50 198-Leml'.'«,M».,I«lsy.B«<'u. . .145 50 146 — N»pb.«5f«'llsch......446—4:0 — l, >»»«. /»»rdwt^^l» . 163 75 164 25 Gelb »are Rn^olfsoV^hn.....152 — 153 GtlialsblHu......30950 31050 Sildbllhn........13350 134 - Xheiß.Vllhn.......239 - 28^25 Ungalische Nordoybatzn . . . 114 — 115 — Ungarische Oftbahn . . . . 62 — 62 50 Trl»»ay.Gelellfch......— — —— »»u«eseUsch«fte». Nllg. »fterr. »«maefellschaft . . 64- 6425 «imer Vanl,esellsch«ft.... 71 85 71 75 Vf»«>b»i,f». «llgnn. «sterr. V'dmeredit . . 95— 9550 dt°. i« 3v Jahre» 85 — 86 — »ationalballl 2. «2..... 9230 924b Unz. Vodmnldtl..... 95 50 8575 «llfabeth.V. 1. «m.....95 - 95 25 Ferd..««rdb. S......105 — 105 25 ßranl« Joseph.»......102 80 103 20 Val. «arl-Lndwi«.»., 1 »?-« . 107 t»0 10» -Oeftt«. H«rdVth,V. , .97— »725 S'ei<:!.U1rli:r . 79»50 8^)-— «'«>!!» 7':! , . 138 75 —-- Gelb »»r» «Uddllhu k 8',......108- 10885 b'/......9580 96 — südbahn, V«n«l.....824 50 225 50 '.lug. Oftbahn......6750 6« 75 «red«.«. ........ 157 25 157 7ft Uud2lls«r.......12 20 18-Stt »ngebnrz....... . 93 40 93 S0 Franljnr»........93 70 98 80 2»t!lbnr,........b4 70 b47b L«nd«u . . . 11165 11175 Pari, ... . . 44«0 44»» »elb »«l Oueatm . . . 5 fi. 83 ll. b ft. 34 l» «apoltl>u«d'«t . . 8 , 98 » 8 , 93j . »ireuß. «assenschewt 1 ,65j ^ 1 , «»; . ^l b« ... 104 , 75 .105 , - , »rawi'ch» Vrm»dn>«l«vnu,»«0bU,»>rl««»,