Lmllllcher Zeitung. Nr. 11. Pränumeiationspreis: Im Comptoir ganzl» st. I!, halbj. fl. 5.5«. Fill dic Znstelliina in» Hau« ha!bj.5Ull. Mit der Poft ganzj.fl. l5>, ha!b>.fl. 7.5«. Montag, 14. Iälmer Iuscrti onsgcvühr bis 1<> Zeilen: imalßu fr., 2m. «0 lr., 3m. l sl.! sonst Pr. Zeile im.«lr., 2m. 8 li., »m. lu lr. u. s. w. Inleitio:><>stc»ipel lcdcsm. Ao l». 1867. Amtlicher Theil. Vcsck vmn 8. Jänner 18«? in Betreff der Allsübllng der dcr Commission znr Con- trolc dcr Staatsschuld obliegenden Ucbcrwachnng des Umlanfcs dcr Staatsnotcn; giltig sur das ganze Ncich. Um der Commission zur Controle der Staatsschuld dic im Art. X des lMctzcö vmn 25). Angust 1806 (R G Bl. Nr. W1) aufgetragene Ucbcrwachimg des Nuilaufcs dcr m Staatsnotcn bestehenden ^taats-schnld zn ermöglichen nnd wirksam zu machen, finde Ich nbcr Anregung dcr Comnnssion znr Controle dcr Staatsschuld nach Anhörung I0ieincs Ministcrrathcs und auf Gruud Äiciucs Patentes vom 20. September 1865 zu verordnen, wie folgt: Art. I. Alle Erlässe des Finanzministeriums, mit welchen dic Aufcrtignng odcr Hinausgabc von Staats-notcn verfügt wird, erfordern, um giltig zu sein, die Gegenzeichnung dcr Commission zur Coutrolc dcr Staatsschuld. Solche Erlässe dürfe» daher ohne diese Gegenzeichnung bei persönlicher Verantwortung uud Haftung dcr vctheiligtcu Organe der Verwaltung für keinen Fall in Vollzug gesetzt werden. Art. li. Dic Wirksamkeit dieses Gesetzes hat mit dem Zeitpunkte seiner Kundmachung zn beginnen. Art. III. Mein Finanzminister wird mit dem Vollzüge dieses Gesetzes beauftragt. Wien, am 8. Jänner 1867. Franz Joseph in. p. Belcredi m. i>. Larisch m, >». Auf Allerhöchste Anordnung: Bernbard Ritter von Mayer m. l» Vcsch wirksam sür das Hcrzogthnm Krain, wodnrch die §§ 13 nnd 15> dcr Lnndtagöwahlurdnnng abgeändert werden. Mit Zustimmung des Landtages Meines Hcrzog-thums Krcnn finde Ich zu verordnen, wie folgt.- Die tztz 13 Mo 15) der Landtagswahlordnnng vom 26. Februar 1861 haben in ihrer gcgcnwärtigcn Fassung außer Wirksamkeit zn treten nnd künftig zn lauten: 8 1A. Die Abgeordneten dcr im ^ 3 aufgeführten Städte und Märkte sind durch dircctc Wahl allcr jener, nach dcm besonderen Gcmcindestatntc odcr dem Gemeinde-gcfctzc vom 17. Fcbrnar 18 1, Puukt 2, ohne Rücksicht anf Steuerzahlung wahlberechtigt sind. § 15. Die Wahlmänncr jcdcr Gemeinde sind dnrch jene nach ^m Gemcindcgesctzc vom 17. Februar 1866 c^"i« ^ ^ Gcmcindcvcrtrctuug berechtigten uud nach „ .,, ./^""dtnq^wahlordnung vom Wahlrechte nicht ausgeschlossenen Gc.ucindeglicdcr zu wählen, welche a) in lwnemden nlit drei Wahlkörpern den ersten nnd zweiten Wahlkorpcr bilden- d) i» Gcmciudcu mit wenigcr'als drei Wahltörpern die ersten zwei Drittheile aller nach der 5öl,c ihrer Iahrcsschuldigkcit an directen Stcncrn gcrcil tcn Gc-mcindcwählcr ausmachen. Diesen sind die Ehrenbürger odcr Ehrenmitglieder und jcnc Gcmcindcinit-glicdcr anzureihen, welche »ach dcr Gcmcindcwahl-ordnnng dcs Landes. § 1, Punkt 2, ohne Rücksicht auf Steuerzahlung wahlberechtigt sind. Wien, am 10. Jänner 1867. Fran.; Joseph in. p. Bclcrcdi m. i». Ans Allerhöchste Anordnung: Bernhard Ritter v. Meyer m. p. Sc.k. t. Apostolische Majestät haben sich mit Aller, höchster Entschließung vom 10. d. M. allcrgnädigst bewogen gefunden, allen jcncn Personen, welche mit den Allerhöchsten Entschlicßnngeu vom 18. November nnd 7tcn December 18<>5) amucstirt worden find, fo wie denjenigen, welche dieser Amnestie nnr ans dem Grunde nicht theil' haftig wnrdcn, weil sic bci dcr erfolgte» Kuudmachuug derselben dic vcrwirktc Strafe bereits abgebüßt hatten, endlich allen jenen, wider welche wegen dcr in den obigen Allerhöchsten Entschlicßnngcn bezeichneten strafbaren Handlungen nnr ein Frcisprechungscrkcuntuiß odcr ein Ablas-snngsbc,chlns; wcgcr Nnznlänalichkeit der Beweismittel "'gangen ist, alle mit den erwähnten straf-richterlichen Erkennt» isscu verbuudcucu nachthciligen gesetzlichen Folgeu nachzu- Die bezogene Allcrhöchftc Entschlicßuug voi» 18tc» .'iovcmbcr 18li5 lautete: l.Ich fiudc Nlich bcwogcn. ans (^nade I. alle von den Eivil- nnd Militärgcrichten in (halizic» mit Krakau vom Vegiunc dcö Jahres 18<;.'j bis jetzt wegen dcr nachstehend bezeichneten Verbrechen, Vergehen und Ucbcrtretungcn als: 1. wcgcn dcs Verbrechens des Hochvcrrathcs; 2. wegen dcs Verbrechens dcr Störung dcr öffentlichen Rnhc; 3. wcgcn eines ans politischen Gründen cutstandc-»en Allfstandcs odcr Aufruhres- 4. wcgc» des Verbrechens der öffentlichen Gewaltthätigkeit, wenn dcr strafbaren Wandlung politische Motive zu Grunde lagen; . 5). wcgcn dcs Verbrechens dcr Vorschublcistuug zu c,nem der vorgcnamitcn Verbrechen; 6. wcgcn dcr in der Knndmachung zur Einführung dcS Bclagcruugszustaudes vom 27. !) u, l), c, <1, u spccificirtcn Ucbcrtrctnngen insofernc die That auS poli-tlschcu Gründen entsprang; 7. wcgcn dcs Verbrechens gcgcn die Kriegsmacht des Staates dnrch unbefugte Werbung, wenn das Verbrechen durch Eiuilpcrsoncn begangen wnrdc nnd Individuen znm Gegenstände hatte, welche dcm Staude der k. k. Armee nicht angehören, — zucrkauutcn Freiheitsstrafen, wenn damit nichl anderweitige strafbare Handlungen concurriren uud insofcruc dicsc Strafen noch nicht abgebüßt sind, nachzusehen, nnd werden sonach die deshalb verhafteten Personen ohne Vcrzng in Freiheit zn setzen sei». II. Die wcgc» ciner der «ud I aufgeführten strafbaren Handlungen noch anhängigen Untcrsnchnngcn sind zn sistircu und dic deshalb etwa iu Haft befindliche» Iuqnisitcn ebenfalls auf freicu Fuß zu.setzen." Die weiter bcrnfcnc Allerhöchste Entschließung vmn 7. December 18<;5, aber lautete: ^ „Ans Gnade bewillige Ich, daß die mit Meiner Entschließung vom 18. November l. I. ertheilte Amnestic anch auf die Strafurtycilc nnd Untcrsuchuugcu dcr Gerichte außerhalb Galizicus uud 5lrakau's Anwcndnug fiude, iufofcrue diese Urtheile und Untersuchungen die iu dcr crwähutcn Entschließung bczcichnetcn strafbarcu Hnndlnngcn bctrcffcn nnd auf dcn Aufstand in Polen ^czng haben." Sc. f. k. Apostolische Majestät haben mit Aller' höchster Entschlicßnng vom 8. Jänner l. I. dcn k. k. Hofzahlmcistcr, kaiserlichen Rath Anton Spatz auf seiuc Aittc uud uutcr Aezeignug Allcrhöchstihrcr vollstcu Zu-fricdcuheit mit scincr vicljährigcn, stcts trcucu uud cr-spricßlichcu Dienstleistung in den wohlverdiente» Ruhestand allerguädigst zn verfcycn geruht. Zugleich haben Sc. Majcstät Sich huldreichst bewogen g'cfnndcn, dcn crstcn Hofzahlamtscassicr Friedrich Mayr zuiil k. k. Hofzahlmcistcr^zu ernennen. Sc. k. f. Apostolische Majcstät habcn mit Allcr-höchstcr Entschließung vom W. December v. I. dcn dalmatinischen Statthaltcrcisecrctär Nikolaus Fi» ü zum Stntthaltcrcirathc dcr d'ilmatiuischcu Statthaltcrci aller» gnädigst zu crucuucu geruht. Sc. k. k. Apostolische Majcstät habeu mit Allcr-höchstcr Entschließung voni 30. Deceniber v. I. dcn stcllvcrtrctcudcn KrcisconlNiissär Johann Eoporcich zum Kreisvorstcher in Eattaro allcrguädigst zu eruenncn geruht.___________ Mit Allerhöchster Ermächtigung hat das Fiuanz-mimsteriiim im Vcruchmcu mit der vestaudcncn Obcr-stcn RcchnuugscoutrolSbchördc dcu Vorstand dcr Tabak-uud Stcmpclhofbuchhaltuug, Rcgicrungsrath Äioriz Edle» v. Meyer, dcn Hofbnchhaltcr dcr Gcfällcn- nnd Do-maincnhofbuchhallung Adolf Arway nnd dcn Hofbnch-lnütcr dcr Ercditshofbnchhaltuug Joseph Stulier zu Oberfinanzräthcn im Fachrcchnungsdcpartcmcnt des Fi-uauzmiuistcrilims cruauut uud dcu crstcrcn zn»l Vorsteher der Abthcilnng für uumittelbarc Gebühre», den zweite» zum Vorsteher der Ablhciluug für Zoll- nnd Vcrzehrungsstencr, und dcn lctztcn znm Vorsteher dcr Abtheilung für die Staatsschnld bestimmt. Das ssiuauzmiuistcrim» hat dc» Vicchofbuch-haltcr dcr Crcditshofbuchhaltuug Frauz Palfy, de» Rcch»uugsrath dcr Tabak- uud Stcmpclhofbuchhaltuug Iatob Pfeiffer, dcu Rechuuugsrath der Ereditshof-buchhaltuug Joseph Hölzer, die Rechuuugsräthc im Filianzininistcrinm.- iniscrl. 9tath Johann Gloßncr uud Johann Ga b ricly, dann dcu Rcchnuugsrath dcr Eameralhaupt- uud Hiontanhofbuchhaltuug Eduard D a > vid zu Finanzräthcn uud Abtheiluugsvorstchcr», ferucr dcn Obcrrcvidcntcn dcs Rcchnilngsdepartculcnts dcr Een-traldircction dcr Tabatfabrilen und Einlösuugsämter Viuecnz Otto »nd dcn Rechnnngsrath dcr Tabak nnd Stcnipclhofbnchhaltnng Joseph Pcycrlc z» Rcchnungs-räthcn nnd Abthcilllngsvorständcu im Personnlstandc dcr Rechnuugsdepartcuiculs ilud dcs Fachrcchnuugsdepartcmcutö dcö Fiuauzmiuistcriums cruauut. Mit Allerhöchster Eriuächtiguug hat das Fmauz-niiuisicriill» i»i Vcruchmeu »üt der dcsta»dcuc» Obersten Nrchuuugscoutrolbchördc zu Vorsteher» bei dc» Rech-uuugsdcpartcmcuts dcr Finauzlaudesbchordc» mit dein Titel uud Charakter ciucs Obcrfiuauzrathcs eruauut: für Wie» dc» Viec-Staatsbuchhalter der n. ö. Staatsbuchhaltung Karl Hoschek: für Prag den Vicc-Staatöbnchhaltcr dcr böhmischen Staatsbuchhaltuug Karl K retsch »i c r; für Ärüuu dcu ^taatsbuchhaltcr dcr mährischen Staatsbuchhaltnug Joseph Dorn; für Kralalt dcn Viec-Staatsbnchhaltcr der sieben-bnrgischcn Staatsbnchhaltnng Andreas Pntschögel; sür^embcrg den Rechnnngsrath dcr dortigen Staatsbnchhaltnng Anton Filipowski; für Graz dcn dortigen Vicc-Staatöbnchhaltcr Anton Bnrgcr; für Innsbrnck dcn Vicc-Staatsbnchhaltcr der Tiroler Staatsbuchhaltung Karl A ig » cr v. A i g e» h o -fcu; für Ofe» den dortige» Grc»ualfi»a»zrath Wilhelnt S ch i m anu: für sscrmauustadt dcii siebcubürgischc» Staatö-buchhnltcr Ioscph Porschi» sky, u»d für Agram dcu Rcchuuugsrath der nicdcröstcrrci-chifchcu Staatsbuchhallmig Ioha»» Paul Thor. Das Finanzministerium hat bei den Rcchnungs' dcpartcmcnts dcr Finanzlandcsbehördcn zu Vorstäudcu cruauut, uud zwar mit dem Titel u»d Charakter cmes Finauzrathcs: für ^iu; dc» Vorstand uud Rcchnungsrath des Staatsbnchhaltnngsrcchnnngsdcpartculcnts in Salzbnrg Jakob Stifter nnd für Trieft den dcrinaligcn Zahlmeister dcr Landes-hanptcassc in Zara Franz Kn scher; mit dcm Titel und Range cincs Finanzrathcs: für Zara dcn Obcrrcvidcntcn der dalmatinischen > Finanzlandcsdirection kaiserl. Rath Ioscph Breu er; für Salzbnrg dcu Staatsbuchhaltungöufficial in Linz Eduard C au aval; für Klagcufurt dcu Obcrrcvidcntc» dcr Rechnungs-kanzlci der dortigen Finanzdircction Mathias Bluth; für Vaibach dcn Vorstand dcs dortige» Staats-buchhaltiiügsrechnnngsdcpartcmcnts Mathias Vanc r; für Troppan den Obcrrcvidentcn dcr Rechnnngs-kanzlci der dortigen Finanzdircetio» Karl W » r zcr, und für Czcrnowitz den Obcrrcvidenten dcr Rcchnnngs-tanzlci dcr dortige» ssinanzdircetion Cajctan Ritter v. Iclita - Ncron ovitz; ferner zu Vorstaudsstcllvcrtrctcru mit dci» Titel »»d Charakter ci»cs Finanzrathcs, nnd zwar: für Wicn dcn Obcrrcvidcntcu bci dcr Rcchuungö-abthcilnng dcr Wiener Finanzbczirksdircction Johann Dischbancr; für Prag den Obcrrcvidentc» bci dcr Ncchnunas-kauzlci dcr böhmischen Finanzlandcsdircttion Moriz H ilbcrth; 68 sin- Lcmbcrg dcn Obcrrevidcnten dcr Rechnlings-kanzlei dcr dortigcu Finanzlandcsdireetion Anton Stark; endlich für Osen dcn Viec-Staatsbnchhalter der nngarischcn Staatsbnchhaltung Iohauil Sterly nnd dcn Rcchnungsoberrevidentcn dcr uugarischell Finanz-landesdirection Anton Lange r. Am 1^. Jänner I8l>7 wnrde in dcr l. l. Hof- ni,d Staal^- drnckcrci in Win: da5 lV. Elilck dcS Ncich^cs^chllUlco an^^c- gcl>cn mid Ucrscndct. Dabscllic, cnthiilt nntcr Vir. <> die ^onccssiononrtnndc vom I, Dcccml'cr 1^ ^iiin Vail ' nnd Bclricl' I. cincr ^oconiuliocisculiahn znr Vcllän^crnng, drr südöstlichen Slaatöbahn uon Ätarchc^g ndcr Sladlan! »inch Wicn znr Einmilndnnss in dcn Wicn-Naadcr Eiscn- ! linhnhof; 2. cincr Eiscnliahn von Eladlan iibcr Siis;cn-drnnn, WolkcrSdorf, Mislrllmch, 5.'na, ssrischan diö ,^nr Cin-milndnna. in dic Äriinn-^lllssitzcr Äahn nächst dcr Bnlschci^ ncr Äl'ilhlc; !). rincr Zwcicsimhn dcr ^l,!, ^ sscnannlcn ^.'inic nach Znnim nnd cucntncll nach Horn znni Anschlnssc an dic (^isclidahn von Ä^'icn imch Pilscn, nnd ^. cincr Ciscn- ^ liahn znr Bcrliindniig dcr Nossitzcr Bahn ill Brunn mit ^ dcr nurdlichcn Limc dcr t. t', privilcgirlcn östcrrcichischril Slaatöciscndalmgcscllschast; Nr. 7 da« Ilcdcrcinloinmcn vom 1. Dcccmbcr 18(!l'>, wclchrö in GcmaMcit dcr Allcrhuchstcn äiitschlicßnnc; vom 1. Dcccm-licr 1666 zwischcn dcin l. l. Finanz- nnd Handcl^ministc-rinin rincrscilö nnd dcr k. l. prir>. östcrr. Siaalöeiscnliahn-«irscllschnst andcrcrscitü anö Anlaß dcrVcroollständiiiling dcö Ciscnl'nhnnchrö dcrsclbcn vcrcindart nnirdc; Nr. U da<< llcbrrcinlommcn vom 1. Drccmbcr 1^66, wclchc? in Gemäßhcit dcr Ällcrhochstc» Cnlschlicßnng rwm I.Dcccmbcr Ittl!«! zn'ischcn dem l. t. Finanz- nnd Handcl^ministcvinm rincrsciti« nnd dcr priu. Brunn Rossitzcr lHiscnIinhn^cscllschnst andcrcrsci!^ anö Anlas; dcr Eriilin;un^ dc^< Vahiinchcö s>l>r l. t. priu. ostcrr. Staal(«ciscii^nhngclcllschast abgcs^ylosscn wordcn ist; Nr. 9 das Gcsctz vom N0 Dcccmlicr 18«<> lllicr die ll!nslia.e Vc-stcnrrnnss r>c>n Wcin, Wcinmaischc nnd Most in Tirol und Vorarllicra.; Nr. l0 dcn Erlas; dcö ViinistcrS dcs kaiscrlichrn HanscZ nnd dci« Äcnßcrn vom 6. Iänncr 1,^<>7 ildcr dic Wc^lassnn^ dc« Tilrl«: „5löni<^ dcr i!oml>ardic n»d Vcncdigö" an^ dcn amtlichen Expcditioncn, — fiillili sür da^ ^anzc Rcich; Nr. II dic Vcrordnnna. dcö Älinistcrinins dcij Acnstcrii, dc^ Staal^niinistcrinmö nnd dcg Hiliiiislclinm^ für Handcl nnd Pnllönurlhschast vom !> Iänncr 1867 in Actrcff dcr Durch-fllhrnnss dcö ^».nschlü Ocstcrri,'ich nnd FranNcich absscschlus-scncn StaatövcrlrasscS wcn.cn sscgrnscitizicn Schn('cö dcü Änlorrcchtcö an Wcrlcn tcr ^itcrntnr nnd Kunst. (Wr. Ztg. Nr, 10 r>. 12. Iänncr,) Hcntc wird in deutschem und znsslcich slovcnischcm Tcjtc nnilssrgcbcn nnd vcrscndct: Gesetz- und VerordnnngS-Blalt fill,- daö Hc^ zogthum Kvain. III.Stnck. Jahrgang 1807. Inhalt-Ucücrsicht: :;. Kaiserliche Vcrordunnn vom 2^, Dcccmbcr 18CC, l'clrefscnd einige Acndcrnnczcn an dem HccrcScrn.änznna.ea.rsctze vum 2!). Scvtcml'rr 185)8. Wirksam silr dai! ganze Ncich, mit Nnknahmc dcr Mililärgrenzc,! i'aibach, den 1^. Iänncr 1867. Vom l, k. Rcdactionelmrcaii dcs Gcsrtz- nnd Verordnungölilatteli filr Kraili. Nichtanltlichcr Theil. Sc. l. t. Apostolische Majestät hnbcn nbcr deil vom t. t. Staatöministerinni iin (iinvcrnchincn niit den übri^ gen k. t. Ministerien nnd lnit der Obersten Nechnnngö-eontrulsbehörde nntcr dein 12. November u. I. erstatteten allcrnntcrlljänigstcn Bortrag, betreffend die Aehand^ lnng jencr Stndirendcn nnd Kandidaten dc>ü Slaatö-dicnstcö, dcr Atwocatnr nnd deö i'lc'tariatc'?, welche anö Anlaß dc^ lebten ziricgeö alc< lvreiwillige in die t. k. Armee oder in gesetzlich organisirlc Freicorps^ompagliicn dcr Vande^verlhcidignng eintraten, znfulgc allerhöchster Entschließung rmn M. ^ioucmbcr v. I. Rachstehcndcö nllcrgnädigst zn rcsoluircn gcrnht: „Um von dcn Slndircndcn, Aspiranten dcl> dcr Zcitpnnlt, lnit welchem das bezügliche Rcichsacsctzblatt allsgcgcbcn llud versendet wurde, oder welcher audcrc Tag, habcu sich die bctrcffeudcu Ccntrakstcllcn dahin geeinigt, daß dcr Tag, an welchem das Rcichsgcsctzbll^ oder die amtliche Intimation dcr kaiserlichen Verordnn^ den Behörden zukommt, als dcr Vcgiun der Wirksamkeit cmznnchmcu ist, somit von da ab MilitärbefreiungStafe» nicht mehr angenommen werden dürfcu. Die Intuit tion dcr Gesetze nud Vcrordnnngcn an die Zivilbchördc>l geschieht übrigens, wie bekannt, mir dnrch dic dicscn M' hördcn vorgesetzten höheren Stellen; cs kann daher lin-tcr keinen Umständen vom Kricgöministcrium cinc Frist' crstrecknllg znr Annahme von LoskaufStarcn ausgegaN' gcu sciu, so wcnig als das KricgSministcrinm in d^ Vagc ist, zn bcstimmcn, waun einc lediglich die Eiuu" bchördcn betreffende Verordnung, wic jcne bczüglich dcs gesetzlich äußersten Termines zum LoSkausc, dicscn M" hördcn zngcstellt wird. — Die „Ncnc Frcic Prcssc" hat ill ihren: Mora^ blatte vom 10. d. M. nntcr den Tagcsnrnigkcitcn cil^ )cotiz gebracht, in welcher in höhnischer Weise crzW' wird, daß in dcn Warmhänscrn dcS botanischen Garte»' in Schönbruun sehr viele höchst wcrthvolle Pflan^' deshalb zu Grnudc gegangen seien, wcil dcr Ersparü^ wcgcil die Tcmpcratnr ill den Hünscrn von 1,5 Graden ^> die Hälfte herabgesetzt wnrdc. Wir sind crmächt'^ diese Nachricht einfach als cinc müssigc Erfindung ^ bezeichnen. ^ — Die „Wr. Abdpst." schreibt: Im Gcgcnh"' zu eiuer alls dcm „Czas" iu Wicucr Blätter übcrgcg". geneil ?iotiz, nach welcher, in Folge dcs sür die SN > Häuser dcr Monarchic jüngst crflosseueu allerhöchsten c. ^ dcnaetcs, anch in Lcmbcrg sieben Sträflinge beg"" ^ werden sollten, welche jedoch von der kaiserlichen ^" 69 leinen Gebrauch machen konnten, well sic alle bereits gestorben waren, sind wir in dcr?age zn berichten, das; nach vorliegender amtlicher Anzeige v o^n sieben be-guadigten Sträflingen dec« Weinberger (Htrafhanses wohl einer vor iiilndmachnug des allerhöchsten Guadenaetes vom 30. December u. I. eiuem "Il'erveufieber crlcgcu ist, die übrigen sechs aber schon am l. Jänner l. I. in Freiheit gesetzt nnd mit einer ("eldunlerstütznng l»," theilt worden sind. — Die „Del,." schreibt: Eine kaiserliche Eut schließung Von principieller Bedeutung ist zn verzeichnen. Der obcrösterreichische Vandlag hat nämlich in seiner letzten Session den t, 5>.'j der Vandesordnnng dahin ab' geändert, daß anch in der zweiten ^audtagspcriodc An trägc ans Aeudcruug der Aestimmuugeu der ^audlags» wahl-Orduuug durch absolute Sliuimeuuiehrheil des nach H 3tt der Vandesorduuug ii b e r h a » pt b e s ch l n ß > fä hissen Laildtages augeuomuien werden lönncn. Dieser Beschluß, der offenbar von der Ueberzeuguug eingegeben war, daß das Vaudesstatut an Mängeln leide, deren Ac-scitiguug erleichtert werden müsse, hat nnn die a. h. Saiiction rrlangt, nnd es ist tanin zn zweifeln, daß die gleichen Beschlüsse anderer Landtage ebenfalls die laiser lichc Genehmigung erhalten werden. So wäre denn ans dem legalsten'Wege eine jener Umzännnngen beseitigt, mit welchen der Fcbrnarismus seine ^andesstatnte gegen die Nesormbestrebuugeu der Vaudlagsabgeordueteu selbst zn schntzen gedachte, indem er es in die Hand einer Minorität gab, alle von der Majorität aufgehenden Vcr« desseruugsauträge znm Falle zn bringen, wie denn anch überhaupt in der ganzen Febrnarversassnng die Para-lisirnng der Majorität dnrch die Minorität mit wahrhaft systematischem Nasfiucmcut dnrch' geführt worden ist. Pest. Ueber die s ch w cbcndcn inneren F r a -gen sind ferner die Anofnhrnna.cn des „Snrgöuy" her-uorznheben. Er legt den Ton daranf, daß das Zustande lommcn des außerordentlichen Neichsrathcs nicht blos ein Interesse der Weslhälsle des Reiches sei, die Dcut^ schcn würden unverständig handeln, wenn sie dnrch das Wortspiel der Nechtscoutiuuilät oder dnrch nationale Eifersüchteleien sich bestimmen ließen, die Eoustituiruug oder die Thätigteil des außerordentlichen Neichsrathes zn verhindern. In diesem ssallc föuue man ernstlich besorgen, daß anch der Hauptzweck, nämlich die consti« tntionelle Organisiinng der Aconarchie verhindert würde. Anch Ungarn löuute i» staatsrechtlicher Beziehung lei' nen Gewinn aus dem Umslaudc ziehen, daß sich die Unmöglichkeit einer gemeinsamen Behandlung der ge« mcinsamen Angelegenheiten herausstellen würde. Dic ungarische Verfassung wäre nicht gesicherter als vor 18-^, wenn in den übrigen Bändern der Absolutismus als die einzig mögliche NegievuuMorm sich eonstatiren ivürde. Es löuuc leincm Zweifel nntcrliegen, daß die Hosfuuu. gen aller, welche in diesem Zustaude die Möglichkeit der vollständigen Dnrchsührung der reinen Personal» »uion sehen N'ürdcu, eitel seien. Unsland. Veslill, 11. Jänner. Dic Justiz-Commission dcs Abgeordnetenhauses beschloß, einen Antrag ans Aufhebung dcs Staatsgcrichtshofcs im Hause einzubringen. — In Betreff der Regelung des Finanzwesens im uorddcuts ch cn Bunde läßt sich als zuverlässig mittheilen, daß anßer den Normalctats für Armee nnd Marine mit dem Reichstage ein Etat dcs Post- uud Tclcgravheuweseus vereinbart wird. Die Ucbcrschüsse dieses Etats, sowie die Zolleinnahmen nnd Uebcrschüsse der Verbrauchssteuer,, fließen in die Bnudcseasse. Ans dieser Easse werdcu bcstritten: die gemeinsamen Ans' gabcu fur cousularische Vcrtreiuug, für Armec nnd Dlegsflotte. Die itostcn der diplomatischen Vertretung des Buudes, welche ja ausschließlich der Präsidialmacht zusteht, würden demzufolge vou Prenßen allein zn tragen sein. Insoweit dic Einnahmen der Bnndcseassc nicht ansrcicheu, wird das Deficit durch Beiträge der Bundes-Naaten gedeckt, welche nach Maßgabe der Bevölkerung ^'"theilt uud von dcm Präsidium uutcr Eoutrole dcs Äuildcsrathes und dcs Reichstages ausgeschrieben wer-den. Diese Matricularumlagcn werden also in jedem ciuzclucu Falle von den Spccialvcrtrclungcn der Bundes-staaten bewilligt werden müssen. iMiinchen, 9. Iäuncr. Der V^inislcrrath hat, nachdrm smic sämmtlichcn Mitglieder gcstcrn bereits ^"? ^' ^'b""llcn der beiden iiammern dcs Landtags, dl.rch^ Audienzen „ud die Erledigung der lanfcudcu D,eu,lcsgc,chaste lu Anspr»ch geuomuicu geivcsen, Abends iu einer nahezu nuf,lüudige>, außerordeullicheu Sitzung die Berathung nbcr den Entwurf des die nenc leeres', organisation' betreffenden Gesetzes bcgouucn uud^ hcule Mittags abermals iu einer mehrstimdigeu Sitznua fort gesetzt. Mau sieht, dic Ruhe ist sür die Minister ein seltener Gast. Morgen ist Sitznng des Stnalsraths, in welcher das Gesetz über das Armcnwcscn zur Be-rathuug kommen wird. Von der iwlicllische» (^lo„;e, 6. Iänuer (Allg. Ztg.) Es werden die größten Austreugnugen ge-»nacht um die Nuchtige Breuuerbahn, vo» Botzeu bis Iuusbruck, bis ^uli d. I. zn vollenden und dem Ver> lehr zn übergeben. Dieses Ercigniß lvird epochemachend fnr den Verkehr zN'ischcn Deutschland und Italien sein, uud man kann Oesterreich mir danken, wenn es die Er-füllnng desselben so viel alö möglich beschleunigt. — Nach römischen Berichten ist der kirchliche Theil der Mission Tonello's erfüllt. Räch der „Italic" soll Aussicht vorhanden sein, daß cinc Anfhebnng der Zoll» schranken zwischen dem Kirchenstaat nnd Italien Platz greife, oder daß wenigstens dic Transitvcrhältnisse nach den südlichen Provinzen geregelt werden. — Anfsehen macht die Nachricht des .Diritto", daß wieder .'l()0 italienische Freiwillige »ach Eandia abgegangen sein. „Diritto" ist über ' garibaldischc Angelegenheiten sonst gnt unterrichtet, doch ist die Bestätigung dieser That-sache abznwarlcu, welche die italienische Regiernng cnt' schieden coinproniittiren müßte. Eine, wenn anch bis jetzt vertuschte, Thatsache ist aber, daß die Slimmuug in Picmont und ganz Oberitalien eine im bedenklichsten Grad gereizte ist. I>, mehreren Städten sind bereits Demoustrationen vorgekommen welche gegen die Mnni' eipieil gerichtet sind, die mit dem nencu Jahr das enorme Octroi nud damit alle Vebeusmillel ucucrdiugs steigeru mußten. In Mailmld wnrde z. Ä. folgende Proela< mation verbreitet: „Brüder! Wir loüneu nnd dürfen nicht länger diese Frevelthaten ertragen. Vaßt nns dieses Joch abschütteln nnd rnfen - Nieder mit dem Mnni-cipium, uiedcr mit dcr Junta! Vaßt nns retten, solang' es noch Zeit ist, solange wir noch etwas zn retten haben, -.dir glauben nicht, daß die Reqiernng sich dareinmische; w>r sind in uusevui stecht uud' werden es zu vertheidi. !M wissen. Wir siud die Mailänder dcr füuf Tage. ^>c .'iatwualgarde wird in Masse auf nuscrcr Seite liehen . . . Sollte es audcrs sein so werden wir Barri-caden nnd Aajouncttc denijelnäcn gegeiiüberstellen, welcher nns in der Ausübuug luisere'r ^.'echle hemmen wird." Paris, 7. Jänner. Die Feindfeligleit dcr ins 'e,ondcrc von Hcrrn ^couhcr inspirirtcn ..Palric" gcgcn "clglcn hängt vielleicht mit dcr Anzichung zusam incu, N'clchc Graf Bismarck auf den Staatsmiuistcr ausübeu soll. Es circlilircu ^.'achrichten nnd Gerüchte, welche für Belgien keineswegs nul'cdeullich siud. Die Schließung des flamändischeu Theaters in Brüssel, weil ihm vom Gemcindcrathe die SnlMUlion verweigert wnrde, wird als cinc Zuvorkommenheit gcgcn Frankreich ausgelegt; cs wird behanplct - dcr Gcmcindcrath habe cs nicht gmagt, der Uupopulärität z>l trotzen, welche 'hm dic Snbvcnliouirung dcs flainändischen Theaters »zogen halle, das „eine dcm Französischen feindliche Sprache uud Richwug" pflegt Die sranzöfischc Be> arbcilllng Belgiens zielt uicht blos dahin, ein Zerwürfe lul; znnschen den nicht wahlberechtigten Bollsmasscn nud dcr liberalen Volirgeoisie, zwischen den „belgischen Fran> zosen" und den Flamändern zu schüreu, sondern auch alls ciucu schwcreu Eoustiet zwischen der talholischen Partei und den ministeriellen liberalen, zwischen Hol-land und Belgien. Seit lnrzcm nimmt die Erbitterung der katholischcu Partei gegcu dic Herren Rogicr, Fr<>re< ^rbau n. s. w. ciucu bcdcnklichen Eharalter an. Es lm'rd fnuizösischen Einflüsterungen zugeschrieben, daß Holland m dem Schcldcstrcit leiu'Schiedsgericht zuläßt. Dieser streit soll allmälig bis zu einer bewaffneten Demon« jtralion gedeihen nnd Anlaß zn einer französischen Ein-mcnguug gebcn, welche nichts anderes bezwecken würde, "ls dic Theilung Belgiens zwischen Holland nnd Frank« "ich- Ich traf hicr angesehene uud hochachtbare Mäu< >lcr dcr katholischen Partei, welche in ihren Besorgnissen »nd Leidenschaften so weit gehen, den liberalen Mini stern dic Fähigkeit znznmnthcn, das Land lieber an Frankreich zn verkaufen, als iu Folge ihres Rücktritts cincr gründlichen Untersuchnng ihrer Geschäftsführung sich auszusetzen. Gewiß slcht die Gefahr uicht vor der Thüre; aber das immer leidcuschaftlichcrc Zerwürfnis der Parteien, Stämme uud Jutcresscu flößt deu Freuu deu Belgiens in dem Maße Befürchtungen ein, als fic die Gegner darüber frohlocken sehen. Ich sprach einen Abgeordneten, dem dcr Kaiscr selbst sngtc: „Dic Würde nnd das Heil Frankreichs hängen vou dcr Bcrmchrnng des Heeres auf 1M).0M Manu ab; ich wcrde damit Großes unternehmen." ^ An den Gerüchten nbcr den Eintritt dcs Hcrrn E. About iu den höheren lVtaals-dienst ist nnr so viel Wahres, daß derselbe auf den Wunsch des Kaisers Stimmungsbcrichte sür dic Tnil> "cn schreibt. Es sollen sich dieselben dnrch ihren Witz nnd ihre Anfrichtlglcit anözcichncn.-. Dic französischen Osfieierc in den Donaufürstenthümcrn kommen zurück. Der Fürst Karl ersetzt sie dnrch preußische Ercrciermcistcr und Professoren. lMg. Ztg.) — Dic „Opiuionc nationale" meldet, daß Marschall Vazainc nach dem Erscheinen dcr Proclamation dcö itaiscrs Marimilian cine Gcgcupro-elaination erlassen hat, der znfolge die französischen Truppen fortan sich nicht mehr an den mexicanischcn Angelegenheiten bcthciligen und dic strengste Neutralität beobachten werden. Der „Indcpcndancc" wird aus Madrid, 5i. d., geschrieben.- „Wie die Freunde dcr Miuislcr erzählen, wollen dieselben ans dcr jetzt eingehaltenen Bahn der Repression beharren und erwartet mau eiuc Reihe vo» Vorlagen für die nenen Eorles, welche die Reaction in Spanien anf lauge Zeit hiuaus zu cousolidircn gecig« net sind. (^eil einigen Tagen sind wir förmlich mit Flugblättern einer geheimen Druckerei überschwemmt, nud eiuc Proclamation der „revolutionären Junta" von Madrid rnst das Volk, die Armee nnd den Elerns anf gegen dic Äonrboncn. „Weg mit den Aonrboncn! ES lebe die National Souvcräuetät!" siud ihre Schlußworte. Tricst , 11. Jänner. (Tr. Ztg.) Der Lwyddampfcr „Ferdinand Max" brachte gestern Abends die bis znm l",. d. M. reichende L e v a n lepo st. Die Note, welche Aali Pascha am !^'l sl. 15 kr. si!r 100 Cliict »nd 3'/2 tr. Pro Sliki in Vcrfchllis,. — (Fo r slsch u lc in Ma ri a b rii » 11.) Laut allcr-lwchslcr Cülschlicsuiiig Tr. Ätlijl'st^t de-5 K.nfers wird die l. k. Forstschule in Miniadrumi sdie einzige in Oesterreich) zum Ncnige e'uicr Akademie erhoben und nach dem im Slant«-unnistcrilim aiisgcardcileteu Plane reorganise werden. Die Stiidireiidrii dieser?l»sllilt, welche bisher al-H Zöglinge unter der Di^cipliliarglwdlt ci»cö l. t. Obersten slciudcn »>»d gegen (irüig der vorgejchli^l)e»cn Summe Wohnung u>id Verpslc^ giiiig in der '.'lüstalt selbst erhielt«'», »oeideli llliiftighiii den Sludirenden der ilbrigen Hochschulen gleichgestellt »»d dem-gemäfl auch ans eigene Wohnung uud Verpflegung angewiesen sein. Die Stndircndeu werden uicht mehr Zöglinge, sondern l. k. Forstalademiler heißen, wahrend das Institut selbst durch Piosefforcu Kollegien mit deu cihnlichen Anstalten des Auslandes gleichgestellt wird. — (Anwendung der Strickmaschine in Amerika.) Tie Striclwaareu'Indnsll'ie ist in Amerika noch von sehr jungem Datum, und doch befinden sich schon über 10l»0 Maschinen daselbst im Gang und 40.000 Arbeiter werden in derselben beschäftigt, w.lche j^hilich snr 20 Mill. Dollars Wa^renvorräthe erzeugen. Eine besondere (i'igen-lhümlichleit dieses Geschcisleö liegt darin, das; es vielen Iraue» Arbeit gibt, die sie in ihren Wohnungen thun können. In allen Fabliten z. V., in welchen wollene Socken oder Strumpfe fabrieirt werden, wird der Socken oder Strumpf bis aus Ferse und Spitze, in der Fadrit vo.i der Ctiiclmaschine fertig gemacht, wahrend Ferse und Cpijze außerhalb de^ Hause-H von Frauen und Kindern gemacht werden. Locales. — (Zur Wahlbewegun g.) Eamölag Abends 5» l!hr velsammellen sich über Anregung der Herren Dr. Älelwels, Dr. Costa und Dr. Toman bei ^0 Gssimmng«. genossen im magistratlicheii Nathsaale, um ilber dic Wal>s> angslegenhellen zn lirralhen. Unter dem Volsilic des Dr. Nleiweiö beschloß die Versammlung einstimmig, die vorgelegte Ansprache an die Wähler in slovenischer und deutscher Sprache vervielfältigen zu lassen, dieselbe an die Veilrauen^m^nner im Kronlande zn versenden und jeder im ilronlande erscheinenden periodischen Druckschrift ein Cremplar beizulegen. Die Ansprache verfolgt im wesentlichen den Gedanlengang des in dem lchten Blatte der „Novice" erschienenen Auf« scches unter dem Titel: Dic ?teuwcchlen sür den Landtag. In das zur Besorgung der lausenden Aibeilen beschlossene engere Comit«! wurden !.><>,' lxx'illiüiiliou« »l Tr. AleiiveiZ, Dr. Costa, Dr. Toman und Magistratscommissa'r Svetcc gewühlt. Der Vorschende verlaö ein von Dr. ^lun, Pro« fessor an der Handelsakademie in Wien, eingclausene-5 Schreiben, in welchem er erklärt, al, Krain. bürg, de„ (^ulsbesitzer Anlon Freil'ttxi V. Zois «i"d den 70 Dompropstc» Kos, ausgeslM habe, welche drei Candidate,, von der Vlisammlung einstimmig als ihre Candidate» snr die erwähnten drei Wahlbezirke crtlürt wurden. Die nächste Wahlversammlung findet Dienstag den ID. d. M. Abends 5 Uhr statt. — (Dic Wa hlm Nn n er der P ola n av orsladl) pelilioni,en auf diesem „nicht mehr »„gewöhnlichen U'c^c" um Verbesserung ibrer ConinnunValion mit dem Nalhhanse dnrch Wegschassnng der Schnee- nnd Kolh>nassen, welche sich insbesondere ,ät gestern angeh^nst haben. Auch andere Vevdlternngsclassen und Sladtgegenden liaben in dieser Ve< ziehnng einiges zn wünschen. Eo ist z. Ä. der Marien-P l a jl bei Schnee- und Negenwelter in einen See verwan» delt, ans dem die Pslaslerüeinc unr hie nnd da eincn rettenden Ausweg gewahren. Wir zweifeln übrigens nicht, das» unsere thälige Stadlbehördc baldigst eine ausgiebige Abhilfe gewahren wird. — (Znr Li n lom mensl e n erb cnl essn ng silr 18 67.) Znfolge Knndmachnng des hiesigen Hanplslcner« amte-?, enthalten in unserm heuligen AmlMatte, ist die Frist zur Ueberreichung der Äelennlniise nber das Cmlommen liehuss Vemessnng der Lintommenstener silr dieses Jahr bis (5nde Jänner festgesetzt. Tic Ctenerpslichligen der Stadt Laibach haben ihre Fassioncn unmittelbar beim t. t. Hanplsteueramte zi, überreichen. — (Nchjagd.) Am 2. Jänner wurde im Jagdrevier der Herrfchast Frcudenlhal eine Rchjagd abgehalten, wobei i>, der Zeit von 3 Stunden bei slarleni Schneegestöber 21 Nrhe erlegt wurden und Seine laiserl. Hoheit (5'lzherzog Clnst durch 4 wohlgezielte Schlisse 4 Nehe erlegte. — (Jahrmarkt.) Tcr erste henrigc Iahrmarlt in ^'aibach beginnt am 21. Jänner. — (Gefundener V e rsakz et t ei.) Am ver> slossenen Dounslitag, 10. d. M, fand ein Dicnslmann einen Versatzzeltel, welcher im Inslilntscomptoir (Wienerstraße Froh' lich'schcs Hans) gegen glhdlige Au^wci>nng blboben wer^ den lann. — (Vom Theater.) Liner Verlegenheit nnscrer Theatcrleilnng wird nun, wie man nns ganz bestimmt versichert, endlich abgeholfen, da schon im Lause dieser Woche ein ncn engagnUr (^ e sa n gs l o m i te r, Herr Hermann Findciscn, hier eintrifft und in der nächsten Woche bc-reils auftreten wird. — Als eine der demnächst zur Ans-snhrnng grlangenden Novitäten nennt man nn>3 daH „Nalcll," die wilügc Parodie des Halm'schen „Wildscner." — (An die geehrte Th eat erdi re ct ion) er« laliben wir uns im Namen mehrerer Theaterfreunde die An-srage zu stellen, vd sie nicht vielleicht genrigt wäre, den 15>. d. M. znr Feier des 70. Geburtstages eines der nam< hastesteil dramatischen Dichter Deutschland? nnd zugleich Oesterreichs, Franz Gri llP a rz er ö, durch Ausführung eines ^ seiner Dramen zil bestimmen. Grillvarzer war am 15. Jänner I7<>»1 zu Wien geborcn und betrat die dramatische Lansbahn im Jahre 1910 mit der „Ahnsran," daher schon in das verflossene Jahr da? 5,0jährige Jubiläum seiner dramatischen Wirlsamkcit fiel. Wenn auch die „Ahnsran" dem verschollenen Genre der Schiclsalstragddien angehört, so gestehen ibr doch die strengsten Kritiker eine MlloMsc, weiche, lyrische Sprache und erschütternde Eilnalionen zu. Die übrigen Elnclc Grillvarzelö sind: „Savvho" (l?I<>), „Das goldene Vliesi" (1823), (in welchem die gvchc Sophie Schröder die Knnslfreundc entzückte), „,^5nig Oltolars Gl>1ck und ^ndc" (1825»), „<5in treuer Tieucr seines Herrn (1830), „Weh dem. der lügt" (1640), „Der Tranm ein Leben" (1840), „Des Meeres nnd der Liebe Wellen" (1840). Der Herr Director wird die seinen Kräften angemessene Wahl zu treffen wissen. — (Schluszv c rhandlnn gcn) beim l. l. Landes' gerichte in Laibach. Am 10. Jänner. Nlas Goocc: Brand-ll>c,ung. — Am 17. Jänner. Mathias Slejlo nnd Geoig Slei.lo: Diebslahl; Johann Suetel: Schwere löiperliche Äe« schädignng. — Am 18. Jänner. Lorenz Cvetc nnd Primus Suele: Diebslahl: Joses Gruden: Majeslälsbeleidigung. Neueste Post. Anicrikanischc Korrespondenzen der „France" berichten, daß drei Ha n ft tan klagen gcgcn dcn Präsiden-ten Johnson erhoben werden sollen. Er ist angcNagt 1. dcs Hochocrrathcs wegen seiner Haltnng dcin Sndcn gcgcniil'cr; 2. dcr Bcrgcndnng öffcnllichcr (^cldcr ; Z. der nngcsc^lichcn Eilthcluing von Bcamtcn, dic r>o>n Kongreß ernannt worden sind. In dcn politischen Kreisen Washingtons beschäftigt inan sich jetzt mit dcr Frage, ob Johnson noch im Bc^ sitzc dcr cz-ccnlivcn l^cwalt blcibcn könne, oder dcrsclbcn schon jctzt, wo noch die Anklage schn'cbl, zn entheben sci. Dic forlgcschriltenslcn Glieder dcr radicalcn Partei bc» tonc», das; Johnson, salls cr im Bcsitzc dcr Excenlivc blcibc, dicsclbc znr Ergrcisnng inconstilutioncllcr Maßnahmen mißbrauchen könntc. Die gemäßigten dagegen nnd die Frcnndc des Präsidenten suchen geltend zn machen, daß dic (5nthcb»»g von dcr cxcenlivcn ("cwall dic Vcrnrlhcilnng sclbst präjndicircn wnrdc, da dic etwaige Vcrnrlhcilnng von Ecitc dci< Scnalcö cbcnsnllö nnr die Enthcbnng znr Folge, haben künnc. Dic fr anzischen Kammern werden, wie man jctzt mit Ächimmthcit angibt, am ersten oder zwci» ten Niontage dec« nächsten Monatcö crösfnct wcrdcn. Die Negicrnng möchte vor dcr (äinbcrnsni'g dcö Icgis-lativcn ^ijrpcrö dic oricnlalischc Frage, dic Armec^tc organisationöfragc nnd das Finanzgcsctz in Ordnung gcbracht schcn. Dcr Kaiser müchtc in scincr Thronrcdc dic friedliche Lösung dcr crslcrcn anzcigcn töuucn nnd dic bcidcn lctzlcrcn gleich im Acginnc dcr Scssion dcn Dcpntirtcn vorlcgcn lasscn. Tclcglammc. Pcst, N.Ia'nncr. Bom Taucrnicns ist anö Wien cin nn dcn Pcstcr Bnrgcrincistcr nnd sämmtliche Ac. hördcn gcrichtctcr Crlaß hcradgclagt, laut welchem dic Mililärloi, dic Anzahl dcr Abgeordneten nach dcr Aunc^ion scststcllcnd, wird in zwcitcr Lcsllng nut allcn gcgcn N Sliuuncn angenommen. Pari^, 11. Iänncr. Dac< Ncl'crclnlommcn übcr dic rcligiöscn Fragcn zwischcn Rom nnd Italicn ist ad-gcschlosscn nnd in Form cincr Verbalnote rcdigirt. — Das „Ätcmorial diplomatiqnc" glmibt cincr Privat, corrcspondcnz znfolgc, daß dcr mcricanischc National' congrcß daö ssaiscrrcich anfrccht erhalten wcrdc. St. Petersburg, N. Jänner. Dcr Eisenbahn Gc< scllschaft Koölow-Woröuitsch wurdc gcstatlct, Obligatio ^ ncn im Bctragc von fünf Ntitlioncu prcußischcn Thalern nntcr cincr Ziuscngaranlic uon fm'f Pcrccnt nnd cincr ^ Tilgnngögarantic von cincm Zchntcl Pcrccnt zn cmitti- ^ rcn. Im Königrcichc Polcn wnrdc das ccntralislischc System dcö russischen Staates cingcfnhrt. ^ Tel?arafthispere. Vle«allic,i'rs 5i!>. — 5.<>crc. MelalliPils n,it Mai- nnd Novl'mber^iiism a!ija»lcl,r» «4,20, — Silber 1^1 25. - London 1^.30. -^ K. l.Dncnteu 0.27. Oeschcists-Ieitunss. Valbach, 12. Immer ?l»f brm hrntigrn Markte sind erschicnsu: 1^ W.igcn nlit Holz. Durchschnitts,Preise. st. lr. st. lr. , ft. , lv. fi. i lr. Wci',m pr, Mchrn 6 j<»-------' Bluter pr. Pfnnd -^40 —^— Kcir,l „ 4-------^— Cicr pr, stillt — 2;-------- Ons!e „ ^-------!- j Vtilch ftr. Mas, — 10------- Hasrr „ 1^70—!- Niüdslcisch pl, Pfd. - l8-------- Hawslücht „ —l - -^- ^all'slchch „ —22 — — Heiden „ .^ 2N — Schit'eilirslcisch „ — 20 — — Hirse „ 2^0 — — Schöpsrxslnsch „ __^2 — — >rül!!>i!h „ —------!—! Hählidll pr. Stillt —^35» —— ^ldäps^l „ 2-------—/Tandl'N „ -!12-------- ^i„s.'ii „ ü 80--------! Hcn pr. Zl-»t»»'r -^------------ Erbsen „ <<-------! Slrol) „ ---------------- Fist'l.>!i „ «-------!— Holz, hart., pr,Klfl.-------7 50 Riiidoschmal; Psd, — 45» — —^ — M'ichi'ö, „ -------5 5»0 ^chwcim'schnmlz „ — 40 —^— Wein, roller, pr. Spr,l, slisch. ,,._,2^»—'— Eimer - — !4 — — ssi'räüchrrt „ ^i5>^ —'— — wcißcr „-------l5 — 3lngokc»lunleue Fremde. Am ll. Iänucr. Stadt Wien. Di.' Herrm: M.Nierle, Ocschäsls.uann, von Ärünn, - Roh», Gcschäfl(ülia»!l, uon Wini. - Jäger, j?assre' sll'dn, ail^! der Schweiz. Elephant. D>!' H^nen: ssreiberqrr, v, Sanmbor. — Sncchetto und Hnnsirr, uou Padna. — WiiN^rleiliin', uou (i'raz, — Hcyedil^, l. t. Hmiplin,, von Wien. — Posni'g, Wcinhändlcr, ooii Kropp. ^ Fr. Nieser, Private, uun Niarbnrg. Theater. H c u t c Vl o n t ci s> den l 4,. I ä u nrr: Nuscrc Alliirtcu. ?ns!spiel in A Acleii vc'ii I. Mrucr. 3Nl»le0rol0^ijche Hielilinchllll^ell ill ^assiach. ^ 3^ ,3 U " " ^ «"» '«suTUi^i's?',!! I- «„l SW. z.sllNl.! trildc 12. 2 „ N.' ^20.72 ! 'l' ^ ? SW. niiißüs lrillio l'.,^ 10., Ab. 32Z,,8 ! 0.a NO. schwach Sch»^- s'i ll. Mq.l .^22.«!, ! - 0.» N0 schwach Schnee , 13. 2 „ 0i. i >'l2l.7? j !- 0.2 windstill ^ Nel-,en K'..?» U) „ Äb. l 320.?7 >-j-0.4 windstill Rebell In der Nnchl r'oin 1l, a,if den 12. heiliger SW. Ven 12, : Vm'iiiiüaH Slrichresie», Gegen Millmi ^cegeiid^ge,!. ^lachmiltag Wiiiddnhiüig, Adendö dichier Schiieesall durch die c>a»^e, Nach!. ^ Cch!n>edlckc 4 Zull »nichüa.. — Don I.'l. : lim '.» tlhr ^torgeiis « i1,ea,e» den ganzen Tag aiihalieod, initmiN-r Schneegiaüpeil. Die i,'aibach bedenlend gesliegm. Der ^iorast »heiln'sisr'linl^r Wasser. Verantwortlicher Redacteur: Iguaz v. Kleiumaur. ^ Gu!t dem ?lslii!0ch wnigstgelicbteii nnuergesilichcil Galten, lieziehniigöwcisc ^ Vater, den Hcrrn >> > Fllütt Fav. Zurhnleg > ^W l. l. M>,ch!N»!iM>,>i) ^W ^ n>n 12, Jänner Mittags i»i 5»3. Lebensjahre nach lan- ^l « gen, schmerzuolleii beiden, versehen init den heil Sterbe- « ^ salramenten, in ein besseres Jenseit« abzurufen. lW DaS Leichenbegängnis! findet am 14. Jänner nm ^ W I Uhr Nachmittags umn Hanse Nr, '.> am Hauplplatzc « M ans dem Friedlos zn St. Chrisiof statt. « W» Die heil. Seelenmessen werden in mehreren Kir? W^ ^ chm gelesen werden W^ ^ M>)gen dem lheneren Vevblicheueil seine Freunde ^ ^ nnd Velannten ein liebevolles Andeuten bewahren. >D ^> Laibach, am 12. Jänner 1.^'>7. »^l W Thcrcse Zurhalcc; geb, Zergoll, » M alö Gatliil, ' >> W Rudolf Zurlialeq, M W Victoria Zurhalc'ss, > W Sofie Zurhaleg, W ^ alö Kinder. W Dörscllbclicht. 3Uicu N Männer Die Vmse fest nnd S«aat5fondS c,rößle»lheil W. u. I. 18«4 zu s.pCt, ril^zahlbar . «'.00 89.W V, Stenernnl, in ü. W, v. I. 18'!4 zn 5>pCt. »Nl^ahlbar ^. ft7.-- ft7.!0 Silber^Allleheu vou 18«>1 . . 77 ^5 77.7s» Silberaul. 18(!5 (Frc«.) rllckznhlb. iu 37 Jahr. zn 5 pCt. 100 sl. m.25 «0.75 Nat.-?lul.n>itIän,-(5onp,;n5'^ ,.l»7^ s>.s, <„, ., „ Apr.'CouP. „5 „ «'.'.'.40 ('.«.,.50 MctalliqnrS . . . . „5 „ 5<>.20 s>'.>.30 dctto mit Mai-Coup. „5 „ 0^.40 02.<>0 delto.....„"N,, 51,50 51.75 Mit Verlos, u. I. 1«.^ . . . 130.50 14<:.- „ „ „ 1854 . . . 75.25 75.50 „ „ « 1«<;0zn500sl, «4,30 83.40 „ „ „ 1«<>0 « ><>0„ s»3.75 93,25 „ „ „ 1«<;l„ 100,, 75.30 75.40 Co,no Nentenfch, zn 42 !.. «»,^>'. 1><.— 1^.25 l!. dcr Ärmil/ixdcr (sür I0N st.) Gr.'Ellll.Obl!ss, viiederl'sterreich . . zu 5°/„ «4.— «4.50 Oderösterreich . . „ 5 „ «V50 --.— Geld Waare Salzbnrg....., 5°/. l".- ««.- Bohineu' .... „5 „ «li.50 «7.— Mähren . . . . zn 5 „ 82.— «3.— Schlesien .... „5 „ 87.— ««.— Sleiermatt . . . „ 5 „ 85.50 8«;.— Ungarn.....„ 5 „ 70.- 70.50 Temeser-Vcmat . . „ 5 „ - 7^l.— K.sserd, Nordb.zn 1000fl. C,M, 1000—1005,— Kredit Aüstal! zu 200 sl, ö. W, 159.30 15'.).4l) N. ö, Eticom.-Ges. z,'500sl. U,W. 01!»— 020.— S.-(5..tt,z>i^00sl,c<Äl, o.500Fr. 2<»7..^, 207,70 ötais. Elif. Bahn zn 200 sl. CM. I.'N.— 134.50 S,ld,.nmdd,Ver,-V.200 „ „ 123.- 123.25 SüdSt. ,l, ven,u,z,-!.C,200sl. 203.50 204.50 Gal. Karl V»d,-B, z.20l»sl, CM, 218.75 21'.».- Geld Waare Vohm. Westbahn zn 200 sl. . 157.- 157.50 Osst.Don.-Dampssch,.Oes. ^^ 47U.- 48<'.— Oesterreich, ^'loyd iu Triest Z>^ 170.— 178.— 480.— 4<»0.— Pester Kellenbrückc .... 340.— 350.— Anglo - Austria- Baul zu 200 st. 87.- - 87.50 Weinberger Ccrnowil^er Nclieu . 184,25 18-1.75 Pfandl'ricfe (silr 100 sl.) Nalional- ^ 10jährigc v. I. bank anf > 1857 zu . 5«/« IN5.- -.- (5. M. 1 verloöbarr 5 „ 97.50 «'7.75 Nat'wnalb. ansö,W verluöb.5 „ l»3.— l>3.25 Ung Bod.-Cred.'Aiist. zn 5'/, „ «8.- 88.50 Mg. öst. Aodcn-Credil'?l»stalt vcrloöbar zn 5"/. iu Silber 104.— 105.- Lose (pr. Slllck.) Cred -?l. f. H n.G. z. 100sl. U.W, 127.50 127.75 ' ^on.DniPfsch, G.z.ll"'sl,CM 85.50 —.-> Sladlgem. 0,'en „ 4" „ >j. W, 23,— 24.- Csterhazy „ ^» „ CM. 85.- '.'0.- Snlm „ "l" „ « - !l1,50 32.-- ^allsfy „ ^<> „ „ . 23.50 2,.50, Geld Waare Clary zn^O fl. CM. 26.50 27.50 St. Genois „ 40 „ „ . 25.75 26.-" Windischgrätz „ 20 „ „ . 17.— 18.-" Waldstein „ 20 „ „ . 21.— 22.^ Keglevich „ 10 „ „ . 13.— 14.-^ Nudolf-Stiftung 10 „ « . 12.— 12.50 W e ch se l. (3 Mouate) Augsburg siir 100 sl, slldd. W. 111.25 111.5«' ssranlfiirta.MKX» fl. della 111.40 111.^ Hamburg, filr 100 Mari Äanlo 99,— ' ^Midon slir 10 Pf. Sterling . 1^2.25 132.^' Pariö, für 100 F-rautö . . . 52.00 52.^ ('»"ouvs der Geldsorleu Geld Waare K. Münz-Ducaten 6 sl. 2>'. lr. 0 sl. 27 tt Napoleoucd'or . . l0 „ 5<1 „ 10 „ 00 " Nuss. In.perialö . 10 „ 7!» „ 10 „ 80 ,' Vereini'thaler . . 1 „ '.X'.z,, 1 „ '.'7 " Silber . . . '.'!' ,. ^ ,. I3l „ '^. " Krainischr Oruudenllastuug«' Obligalioiiei', 1'''' valnolirnng! «2 Geld, 80 Waare,