Nt. 24. Dienstag, 29. Jänner 1895. Jahrgang 114. Mibacher 'leine Inierar di«,'^/,,''"'^ i>"r d,e Z.,s!cll»"n , 1, - Insertlonilssebül: Für Die «Lnlb.Zeit,» rischriilt «Änlich, mi< «lusüahms drr Tonn' »nb FeierMsst Die Admlniftlation bsfiüb,l stch Vongrcsspllltz Nr, L, dif Mednctlon Vnl,!i!>o!ssl>slr Nr, Id, Sprcchstmibe» d« Ncdacliun von »< bi« n Uhr vormittaz«. Unfranlicrle Äiicse wrrdrn nicht angelwmmen, Mauujrriple nichl zurückgestellt. Mit 1. Februar beginnt ein neues Abonnement auf die Dailmcher Zeitung. U"^d7r?^ "eiben "" Versendung: ,Nr «albach: VhÄ " '3 fl. - kr. «au^jahria . . II fl. - fr. «°n K'« ' ? - 7« - vicrtel,ähri, . » . 7» . "'"a,... z . 2» . monatlich... — .»»» Nbon^n/n^^ Zustellung ins Haus für hiesige "nnenten per Jahr 1 Gulden. Portos /^^^Vränumeralions -Betrage wollen "»«t zugesendet werden. ^______Jg. v. Aleinmayr öe Fed. Hamberg. Amtlicher Hheil. Alleres/' "ü-b ^ Apostolische Majestät haben mit alleV^ Entschließung vom 31. December v. I. bricht« 3^c^" «'statten geruht, dass dem Oberlandes-Edrln, ' """' '" Vlimu, Geheimen Rathe Johann den dm,-. !>" "''lässlich seiner erbetenen Verfehilng in "kmnun.f." Ruhestand die besondere Allerhöchste An-»ezeicl,,,^« c^'"^ vieljährigen. stets treuen und aus-^»«rn Dienste bekanntgegeben werde. ^ttiMs/ ""b k. Apostolische Majestät haben mit und Com' ""t"zeichnetem Diplome dem Obersten wt?M Nr. 86 Karl Gstöttner den Adelstand geeiM ^renworte «Edler» allergnädigst zu verleihen Allerl^r!' ""^ ?' Apostolische Majestät haben mit d. N ^'^ unterzeichnetem Diplome dem Oberstlieutenant lv°Ne A< chlvaab ^'N Adelstand mit dem Ehren- '^dler» allergnädigst zu verleihen geruht. Alleres/' ""b k. slpostölische" Majestät haben mit Dberrp? Entschließung vom 20. Jänner d. I. dem ^cchn..^ ""«srathe des k. u. k. a.meinsamen Obersten betrnen «l^b ^«rk aus Anlas« der von ihm er-sinelfenn ^'"^ " ben bleibenden Ruhestand in echrirk,^"6 '""''r virljährigen psiichttrenen und sehr takter .' « «?""^^'^ung taxfrei den Titel und Cha-geruht. ^gierungirathes allergnädigst zu verleihen Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Jänner d. I. in ?I,ie,kennu"g ihrer vorzüglichen Dienstleistung dem Mmister'al'Scretä'r im Ackerbaumimsterium F'iedrich von Wazl das Ritterkreuz des Franz-Iosef-Ordens und dem Ministrlial'Viccslcretär in diesem Ministerium Peter Frech, rrn von Eiselsberg den Titel und Chirakter eines Ministerial Secretärs allrrgnadigst zu verleihen geruht. Falkenhayn m. p. Se. f. und k. Arostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 24. Jänner d. I. die! mit dem Titel und Charakter eines Sectionsrathrs b> kleideten Mmisterial'Secretäre im IustiMinisterium Witold Hausner und Franz Henker zu Sections' räthm und den in diesem Mimsterium in Verwendung stehenden Landesgerichtsrath Dr. August Ritter von Pitreich mm Minilterial-Secretär ,n demselben Ministerium allergnädigst zu ernennen und letzterem zu» gleich taxfrei den Titel und Charakter eines Sections» rathes allergnädigst zu verleihen geruht. Schönborn m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 22. Jänner d. I. dem in den dauernden Ruh'stand tietendeu Official des Oberlandesqerichtes in Graz Alexander Ußar den Titel und Charakter eines Hilfsämter'Vorstchers aller-gnädigst zu verleihen geruht. Schönborn m. p. Der Handelsminister hat der Wiederwahl des M„!mls Ganahl zum - - "^'l'^ Gohm zum !U>c psandenten der Handels« und Gl'- werbelammer in Feldlirch für das Jahr 1895 die Bestätigung ertheilt. Nichtamtlicher Geil. Minister v. Gicrs f Minister v. Giers ist am 26. d. M. abends an Brustbräune, complicert durch eine Lungenentzündung gestorben. Der russische Minister der auswärltgen Angelegenheiten Nikolai Karlowitsch v. Giers, Slaatssecretär und wirklicher geheimer NM. entstammte einer schwedischen Familie, welche sich in Finnland niederließ. Am 9ten Mai 1820 geboren, absolvierte Girrs das kaiserliche Lyceum in Iariloje Selo und wurde nach snnem Ein« tritte in das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten dem Departement für asiatisch? Ana/leqenh »ten ^zua/thM. Während des Krim Krieges befand er sich ^als Kanzlrichef d s General Commissäls in d>r Moldau-Walachei, im Jahre 1857 in Vessarabien. Nachdem Giers mehrere Jahre im diplomatischen Dienste im Orient und dann in Bern und Slockholm thätig gewesen, wurde er 1875 nach Peteriburg berufen, wo er in der Eigenschaft als Gehilfe des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten zunächst die schwierige Aufgabe erhielt, das russische Consularwesen neu zu ge-stalten. Später übernahm Giers auch den Verkehr mit den Gesandtschaften. Im Jahre 1878 verhandelte er mit England wegen Afghanistan und 1881 wegen des Vorrückens gegen Merw; zugleich erledigte er nach mehrjährigen Unterhandlungen den wegen des Kuldscha-Gebietes enlstandmen Conflict mit China durch Nb-schluss des Vertrag's vom 23. Februar 1881. Als der 84jährige Fürst Gortschakoff von der Leitung des Ministeriums dls Auswärtigen entbunden wurde, übertrug Kaiser Alexander III. am 9 April 1882 das Mm-sterium des Auswärtigen Giers, worin die öffentliche Meinung, namentlich des Auslandes, eine entschiedene Kundgebung für d?n Frieden erkannte In diesem Sinne wirkte Gicrs während seiner gangen mehr als zwölfjährigen Amtsführung. Herr v. Giers hat zu wieder« holtenmalen zu kurzem Aufenthalte in Wien geweilt, zum letztenmale im Jahre 1893. Er lehrte damals r»on der Riviera, wo er zur Erholung einen längeren Auf» enthalt genommen hatte, nach P^tersbur.lz.^ lM^lllWr' MÄe 'damals dem greisen und kränklichen Staatsmanne im Hotel einen Besuch ab. Die maccdonische Agitation in Bulgarien. Die »Presse» bespricht die in der letzten Zeit in Bulgarien wieder erwachte macedonische Agitation und findet sich veranlasst, mit Rückficht auf die diesbezüglichen Vorgänge, eine ernste Warnung an die Politiker in Eofia zu richten. «Wir wissen nicht,» so schreibt das Blatt, «wie man in Constantinovel über solche Vorkehrungen der freundnachbarlichen Fürsorge denkt und was man ggen dieselben vorlehren will. Aber was wir ganz genau wissen, das ist die Gewisiheit, dass es niemandem in Sofia gelingen wird, die macedonische Frage zu einer internationalen Affaire zu machen. Man beginnt jetzt wieder in Bulgarien mit macedomschen Meetings und Resolutionen, sucht mit Feuilleton. Das geheimnisvolle Sängerpaar. «on Wilhelm Müller. Am - "' der V°? "^sten Tage schlenderte ich mehrmals an ^°gt ^Ujung der Nachbarn vorüber. Allein, wie Men, w I"6 so weit von der Straße und war in selb» nicht ^°" Anlagen umgeben, dass man die-!?°hnernw ",!^°"k" vermochte, und von den Bc- - h einem s^e ?p"r zu sehen. Entweder gaben sie ln aller ^'.?"genügsamen Stillleben hin oder hatten ^ die Um ^' ^°" v°r Tagesanbruch, einen Ausflug E^Mnd unternommen. deinem. P^uanolich traf mich der Abend' wieder auf Ärrifendpn 5 ""^ ^0t?l wurde ich durch den Herz« - °s ich m' ."ückenden Gesang der Künstler belohnt. !" den so?' !^e" ersten Tagen erlebt, wiederholte sich ^^ges a; -W°^" meines Aufenthaltes. Während Drüber s^"9 ^ häufig an dem nachbarlichen Garten ." Nur V„/?°ch b.ssen I^ssen äußerst selten und f üblich veil o. 55"l"' Dabei wurde meine E'telkeit '"uMchst ,^ ' be"" wenn ich auch mit der Absicht, ^Ng^n ihren m^"^"' hinunter spähte, die beiden ?> »ar niii s??chrinqs/e uch selbst beschäftigt, da's sie mir nicht ^ s'e nifmnl/^""g. schenkten. Auffallend war es, ^" ""r na.!, ^"^""^ des Tages Musicierten, son- "^ln sanaen ü!""^ des Abends und immer im ^"' >lch hatte es jedenfalls mit aus- gesprochenen Sonderlingen zu thun, und weitere B> obachtungen, die ich bei meinen Streifereien machte, bestätigten diese Annahme. So zeigte sich das Paar bei Sonnenschein und Regen, Werktags wie Sonntags immer in derselben Bekleidung, dass ich beinahe an nehmen musste, rs habe nur einen Anzug. F rner bezog es keinerlei Nahrunasmiltel aus dem Curort. Weder der Bäcker noch der M.hger lieferte auf seinen Morgengängen Waren ab, ja nicht einmal der Bierwagen, der das' süffige Würzburger in Flaschen als Familienlabsal den Villen und Landhäusern der Umgegend zuführte, hielt vor dem Garten an. Und wenn ich mir schon ein Sängerpaar denken konnte, das während einer Sommerfrische, besonders in den W^nnestunden der Flitter-Wochen, sich für den Landaufenthalt mit Conserven verproviantiert und mit diesen und den Erzeugnissen des Bodens seineu Tisch versehen würde, so war mir doch in m wer ganzen E»fahrung noch kein Nachfolger und leine Jüngenn Arions, vom tiefen Vass bis zum lyii-schen Tenor, von einem heroischen Alt bis zum drama. tisch'N Sopran vora/tommen, die nicht der Gabe des Bacchus wie des Gambrinus hold gewl sen wären. Der Fall wurde immer räthselhafter und ließ mir keine Ruhe m.hr. Ich beschäftigte mich Tag und Nacht mit den geheimnisvollen Sängern und fieng an, mir alleilei Theorien über dieselben zu bilden. M iner Neuqier nicht länger mächtig, betrat ich eines Tugcs den Garten und näherte mich dem Vostett, welches ,hr Sommerhau« versteckte. Da erschien der junge Ehemann, und ohne ein Wort zu sagen, sah er mich nur mit sprechen.! den braunen Augen fragend und scheu, beinahe mit bittender Aengsllichleit an, dass ich meine Zudringlich« keit wie ein unverzeihliches Unrecht empfand und mich schleunigst wieder entfernte. Nach einigen Tagen stand mir eine große Ueber-raschunq bevor. Als ich zum Abend Concert vor dem nachbarlichen Garten erschien, blieb es drinnen ruhig und still; auch am solg nden Tage war der Gelang verstummt, von den Sängern wir nichts mehr zu sehen und zu hoVen. Icht fühl'e ich erst, welche lebhafte Theilnahme ich für dieselbe empfand, eine innerliche Unruhe erfafste mich und steigerte sich von Stunde zu Stunde. War das stimmbegabte, kunstreiche Paar von einer Krankheit heimgesucht worden; hatte es schon sein Sommerquartier aufgegeben oder — was bei der einsamen Lage des letzteren durchaus nicht ausgeschlofs n erschien — lag am Ende gar ein finsteres Verbrechen vor, welches die reizende Idylle zu einem tragischen Alischluls gebracht hatle? Jetzt war es nicht mehr müßige Neugierde, nein, eine dringende Mensch^npflicht, die mich hinüberfühlte. Vielleicht konnte ich den Nach-barn einen Dienst leisten, ihnen rathen oder helfen oder, falls das Aeuß'rste geschehen sein sollte, die rächende Nemesis zur Bestrafung des Frevels herbeirufen. Lang-sam gieng ich durch den Garten und näherte mich leise dem Gesträuch, desfen Zweige ich behutsam auseinander bog. Und siehe da — mit einem Bl'ck erfasste ich die Situation: Ein freudiges Familienereignis hatte meine Nachbarn beglückt, die Nachtigall sah auf dem Nest und brinete, während das Männchen aus dem Boden herumhüpfte und Würmer suchte. Laibacher Zeitung Nr. 24. 202 29. Jänner 1695. leeren Declamationen und Angstrufen ein Land jenseits seiner Grenzpfähle zu erobern, das doch nur durch da« Schwert oder durch die Gewalt einer langsam ein« bringenden nationalen Cultur erworben weiden könnte. — E« sieht so aus, als ob das Ministerium Stojlov — ganz im Widersprüche mit seinem anfänglichen Programm — die Schwächen seiner inneren Politik durch Scheinmanvver auf dem Felde der auswärtigen Politik maskieren wollte. Mit dem alten Cankov scheint auch der Geist seiner ruhelosen und wetter« wendischen Politik wieder in Sofia eingekehrt zu sein, und es scheint an die Stelle des ruhigen und consoli-dierenden Regimes das Politisieren mit kleinen Tages-effecten, das Herumtappen auf allen Fronten der auswärtigen Politik getreten zu sein — kurz es scheinen wieder jene Tage nahezurücken, da in Bulgarien der Menschen und Parteien Hass und Zwietracht eine Krise um die andere schuf, da nicht nur die Politik Bulgariens problematisch, sondern auch die Situation dieses Fürstenthume« schwankend geworden war. Man möge in Sofia wohl bedenken, dass gleiche Ursachen zu gleichen Wirkungen führen und dass seinerzeit auf die Guust der Hitrovo und Ionin, auf die Politik der Cankov und Karavelov die Anschläge der Grujev und Genossen, also derselben Leute gefolgt waren, welche foeben in die russische Armee aufgenommen worden sind. Nichts ist so leicht, als in der Politik auf die schiefe Ebene zu gerathen, nichts ist so schwer als den bergab rollenden Stein aufzuhalten, namentlich, wenn man in der Stunde der Noth und Gefahr auf sich allein angewiesen bleibt . . Politische Uebersicht. Laibach. 28. Jänner. Wie bereits gemeldet, hielt der Permanenzausschuss zur Vorberathung der neuen Eivilprocess-Ordnung am 21.. 24. und 25. d. M. in Anwesen« heit Sr. Excellenz des Iuftizministers Dr. Grafen Schönborn Sitzungen ab, in welchen die Einführungs« gefehe zu den Gesetzen betreffend die Executionsordnung, die Civilprocess - Ordnung und die Iuriödictionsnorm zur Berathung gelangten. Der Ausschuss beschloss eine Reihe von Abänderungen an den betreffenden Regierungs-vorlagen. Hinsichtlich der Uebergangsbestimmungen stellte sich der Ausschuss principiell auf einen andern Standpunkt als die Regierungsvorlage. Während diese davon Rechte begöMnw"NWllch..M^naH dem bisherigen Gesetze fortzuführen ist (davon sollten allerdings einige ziemlich weitgehende Ausnahmen bestehen, wenn das bisherige Verfahren noch nicht allzu weit gediehen ist), beschloss der Ausschuss die möglichst durchgreifende Anwendung der neuen Bestimmungen auf im Gange befindliche Executionen. Der Ausschuss erhob ferner über Antrag des Referenten folgende Resolution zum Be« schlusfe: «Die k. k. Regierung wird aufgefordert, eine gefetzliche Regelung der bisherigen politischen Execution in der Richtunq in Angriff zu nehmen, damit auch für diese die gesetzlichen Vorschriften der Executionsordnung zur Geltung kommen.» Das Subcomite' der Permanenzcommission des Herrenhauses zur Vorberathung der Eivilprocess-Ordnung hat auch in der vergangenen Woche täglich länger dauernde Sitzungen abgehalten und ungefähr die Hälfte der Eivilprocess-Odnung durchberathen. In gleicher Weise dürfte dasselbe in der nächsten Woche« täglich Sitzungen abhalten. > Die Durchführungsverordnung zu dem Gesetze be-, treffend die Regelung der Sonn- und Feiertagsruhe dürfte demnächst fertiggestellt sein und wird gleichzeitig mit dem Gesetze selbst publiciert werden. Im Handelsministerium ist außerdem eine Novelle zum Hausiergesetze betreffend die Sonntagsruhe beim Hausiergewerbe ausgearbeitet worden, welche, wie wir hören, dem Reichkrathe nach dessen Wiederzusammentritt vom Handelsminister vorgelegt werden wird. Das Reichsgesehblatt vom 26. d. M. publiciert die Concessionsurkunde für die Localbahn Neuhaus-Neubistritz. In der samstägigen Sitzung des niederöster-reichischen Landtages beantwortete der Statthalter Graf Kielmansegq eine Reihe von Interpellationen, worauf zur Tagesordnung geschritten wurde. Bei dem Berichte über die Durchführung des Landes-Armenfondes sah sich der Landmarschall infolge fort« gesetzter Anschuldigungen des Abg. Gregorig veranlasst, die Sitzung zu schließen. Die nächste Sitzung findet morgen den 29. d. M statt. Der kärntnerischeLandtag genehmigte die Fortsetzung der Glanfluss-Regulierung mit einem Kosten-aufwande von 280.000 fl., wozu der Meliorationifond die Hälfte beiträgt. In der Sitzung des Trie st er Landtages vom 25. d. M. wurde ein Protest gegen die Aenderung der Bezeichnungen einzelner Ortschaften des Territoriums Trieft im Ortsrepertorium der Monarchie beantragt. In der Debatte hierüber legte der Regierungsvertreter, Statthaltereirath Freiherr von Conrad die vom Ministerium des Innern vorgezeichneten Grundsätze dar, welche bei der Verfassung des Repertoriums maßgebend waren, und wies auf die Unterscheidung der ortsüblichen und sprachüblichen Benennungen hin. Es folge daraus, dass die Aufnahme der Bezeichnungen in der Ueberfehung in einer anderen Sprache keine Verletzung einer Nationalität involviere. Redner führte aus, dass den Ortsbenennungen in italienischer Sprache die volle gebürende Rücksicht zutheil wurde, wenn nur diese Benennungen orts- und sprachüblich waren. Im Tiroler Landtage wurde in der Sitzung vom 26. d. M. der Antrag des volkswirtschaftlichen Ausschusses, dahingehend, in die Berathung des vom Landesculturrathe vorgelegten Entwurfes betreffend die N«M5« ^Motorischer landwirtschaftlicher Bezirks-GenosjenjcyäMf ..^ c...gu^«,...'^..'.<. ^.. «u?,ur»- ausschuss zu beauftragen, mit dem Ackerbauministerium sich ins Einvernehmen zu sehen, angenommen. Nächste Sitzung Dienstag. In der gestrigen Sitzung des Bukovinaer Landtages wurde der vom LandesauSfchusse vorbereitete Gesetzentwurf betreffend die Hebung der Rind-viehzucht angenommen. Die Abgeordneten Freiherr von Hormuzaki und Genossen brachten einen Antrag auf Abänderung der Landesordnung ein, wonach die Landes» ausschussbeisitzer von vier auf fünf vermehrt werden sollen, so dass aus dem ganzen Hause nunmehr zwei Beisitzer gewählt werden. Der galizische Landtag verhandelt gegenwärtig über eine Regierungsvorlage betreffend die Abänderung einzelner Bestimmungen des Volkischulaussichts- gesetzes, womit gleichfalls eine Ausgestaltung oe« 1» schön aufblühenden galizischen Schulwesens zum Nutzen der Polen wie der Ruthenen intendiert ist. Sehr richtlg bemerkte diesfalls in der letzten Sitzung des Landtag» der ruthenische Abgeordnete Barwinski, keine Nationalität solle sich von der anderen durch eine chinesW Mauer abschließen. Das ist auch der Gedanke, welcher zum Wohle des Landes beide Nationalitäten desselben einander immer näher bringt. In Württemberg finden am 1. Februar 70 Neuwahlen in die zweite Kammer statt. MM zählte diese Kammer 40 Nationalliberale, 22 M-glieder der sogenannten Landespartei (zwischen liberal und conservativ), 18 Demokraten, 1.1 Wilde. Bei de" bevorstehenden Wahlen wird sich zum erstenmale die neug-gründete württembergische Centrumspartei be» theiligen. Der deutsche Reichstag erledigte die ersten Berathungen der Vorlagen betreffend die Binnenschiff fahrt,j Flößerei und Gewerbezählung sowie der Vel< ordnung über den Zollzuschlag auf spanische Warett» Im Laufe der Debatte theilte Unterstaatisecretär von Rottenburg mit, die Volkszählung weroe wahrscheinlich in diesem Jahre vorgenommen werden, womit sich ell" Statistik der Arbeitslosen verbinden lasse. Dienstag findet die Berathung der Gewerbe-Ordnungsnovelle staU' Das «Journal de St. Merövourg, schreibt: Rus«' land hat einen seiner ausgezeichnetsten Staatsmann^ verloren. Die Ernennung Giers' auf den Posten eines Ministers der auswärtigen Angelegenheiten datiert >M März 1882, aber schon seit dem Berliner ConM leitete er die auswärtige Politik in unabhängiger 33"! und man weiß, wie er unter drei Regierungen der g°/ treue, erleuchtete und überzeugte Vollsührer der fn^ lichen Absichten seiner erlauchten Souveräne war, t>M Dienste er, beseelt von glühender Vaterlandsliebe, se"? Talente, seine unermüdliche Arbeitskraft und seine well volle Erfahrung während seiner langen segenbringenvt" Laufbahn weihte. ., Die französischen Blätter erörtern in oU« führlicher Weise die Zusammensetzung des neuen ^ binetes, dem sie im allgemeinen mit Vertrauen eN gegenkommen. Die gemäßigteren republikanischen I^ nale heißen das Ministerium — allerdings U^ einigen Vorbehalten — willkommen und wünsch Ribot Glück zur schweren Aufgabe, die er auf sichH nommen hat. — Die radicalen und socialist^.. Blätter äußern sich unzufrieden und geben vor, "" der Ausbruch einer neuen Krise demnächst zu ö warilgen stl. Aus Bukarest wird gegenüber der Vlelb^ inbetreff einer angeblich drohenden Ministerlrisis bet""'' dass im Schoße des Cabinets volle Einigkeit uud Sol' darität herrsche. Die Bedenken, welche der Sena" Präsident etwa gegen eine einzelne Bestimmung "!' Berggesetze« erheben könnte, dürften weder im vorlM'" eine Wirkung ausüben noch eine Ministertrisis hel°/. zuführen vermögen. Bei der Discussion des Oe<^ werde der Senat sich äußern, und seine Haltung w^ dle Entschließungen der Regierung bestimmen- ." übrigen deute nichts auf Meinungsvelschiedenhe^ zwischen der Majorität des Senates und dem Eab'"" hin, noch sei Anlass vorhanden, solche vorherzuM"' Bemerkenswert ist, dass die bulgarisch^ Blätter selbst eingestehen, wie sehr die mit OesterrH Klippen. lloman au» der Gesellschaft von I. Tschürnau. (20. Fortsetzung.) Die Wintermonate verweilte Zähringen in Wien und er nahm dann an den geistigen Interessen der Großstadt weit mehr Antheil, als an der Geselligkeit seiner eigenen Kreise, so dass er in den aristokratischen Salons so halb und halb als ein Abtrünniger be» trachtet wurde. Die Zügel der Herrschaft auf seinen Gütern hielt er so fest in den Händen, dass während seiner Ab« Wesenheit alles seinen rechten, von ihm genau vorgeschriebenen Gang gieng. Er zahlte große Gehalte, aber er verstand es auch, seinen Beamten klar zu machen, dass er dafür gute Leistungen verlange. Sie hatten gelernt, seinen scharfen Blick, dem nichts entgieng, zu fürchten; sie wussten, dass er lässige Pflichterfüllung oder Zuwiderhandeln g/gen seine Befehle ohne jede Rücksicht rügte und bestrafte. So kam es. dass seine Güter vorzüglich verwaltet waren und dass seine Unter« gebenen sich wohlbefanden unter seiner Herrschaft. Er war streng, aber auch gütig, viel fordernd, aber gerecht, und wie er scharf zu tadeln verstand, so wusste er im andern Falle auch in wohlthmndster Weise zu loben; für ein fteundlich anerkennendes Wort von ihm oder einen kräftigen Händedruck wären feine Beamten für M ^H Heun nvd Waffer gegangen, tt^in!,",« ?^-chl mit seinen Standesgenossen war ^^ «"en Kameraden dessen V^ NochM >mme« offen ^nd. a5« wäh7 ^/^enums dienen sollen und betonen. Bulgarien ' 4..L '!? nur dann entwickeln, wenn es die Freund- ' Mt Oesterreichs besitze, und die letzten Proteste ! Äi ? betreffs drr Nccisengesehe beweisen, dass a« A^c ^ Interessen der Bulgaren verstehe, denn ^s ""''Msktz kann nie von den Bulgaren selbst ^l'8 aufgenommen werden. Es sei sicher, dass Oester-^ «? blew Kampfe siegen werde, ick^.c^s hing ton wird vom 26. d. M. be-^.' ^us R-Präsentantenhaus begann heute die ,« 5?'«"^" über die Vorlaee betreffend die Abschaffung ,° 7'^"ntialzolles auf Zucker. Hopkins (Republic enln ,1^^ "" Amendement ein, wonach der Zoll »rn ^des Land inkraft bleiben solle, welches Maß->jMkn gegen ameiikanisches Vieh und Fleisch ergreife, nayerbi'anlragte in einem Amendemente den »ä rNttn^^^ "" 10 Procent zu erhöhen. — Wilson "Mete me Debatte und erklärte, dass der Differential« led?... Artung des Meistbkgünstigungs Vertrages ei^ °"" ""las das deutsche und das öfter, ^'^unnarische Protestschreiben sowie ein Schreiben M ? '^" Botschafters, in welchem bestritten wirb, ins„k ^°" ^^ deutschen Regierung gegen die Vieh-Nj? ergnffenen Maßnahmen Repnssalien seien, on'? bchauptete. er glaube dennoch, dass der Zucker->baesck.«!'^ dieser Maßnahmen sei; derselbe müsse ass.,n^ ^^en. weil er mehreren Staaten Veran-^ zu Repressalien gegeben Tagesneuigleiten. lr.^^^reise Sr. l. und k. Hoheit des ^^ö°gs Karl Stefan.) Seine Majestät der l. b.bpi. !. "°^ """ Meldung aus Pola Sr. l. und Conire. Admiral Herrn Erzherzog Karl ll.^ """ achlwöchentlichen Urlaub ertheilt. Der Herr "it der n b den Urlaub zu einer größeren Seereise zranlr^^^cht «Christa, nach Italien, Malta und "«rily benutzen. 2e. N^x??* hunderttausendfte Gewehr.) ivehr !u!^. K"s" hat das hunderltausendste Ge- »vutd'e »n?^ " ^" ungarischen Waffensabtil hergestellt Fabrik a« ^^^" ^' Majestät von der Direclion der Museum ^""" geruhte, dem Budapester technologischen zum Geschenke gemacht. Kaiser <»°* Geburtssest des deutschen Geburt«!« .* ^est wird gemeldet: gur Feier des s^welt ^f.^^' Majestät be« deutschen Kaisers ver. NHbriae ^ «7 °" ^^ b' M. abends über hundert An« An der 2taa n ^ ^'^ 'Stein. Flaggengala gehisst. —Sei, .'»en de« l^^^"^^ ""ter heftiger Vora Schneesall. " Krika«3, « " ^'""s wurde der für Sonnlag auf gesagt. u«icylsse «Stein, projectierte Nachmittagsthee 3>C°nd^"^^""a desbeutschenKaiser«.) ^"licht ein ^ ^" Berliner «Reichsanzciger» ver° ^°blveror^ . ^b'nelsordre an den Magistrat und die 3"°s« der ^"«n"°" ^"lin. in welcher der Kaiser aus . 2e. als ». T^ederkehr der Gedenktage der glorreichen ^ ltrinneru ^" Anerkennung für die Stadt und Alande« ,z2 °" ^ ruhmreiche Vergangenheit des !" 6iege««n! ." ^"»schmuck für die Stadt stiftet. In ^ 3iltft^"" '"Thiergarten sollm Marmorstandbilder i °"f Wilb.l ^""denburg und Könige von Preußen 3^" i0lännp.1'" ' ""d neben denselben Bildwerke von ^"en ^./"WMt werden, die - sei es als ^'°"t>ers' ch "°,. n>"""er oder Vilrger — für ihre Feit " Kaiser a'5 "^"lch waren. Die Kosten übernimmt l°!l ^(Der^'^"^chatulle. A'""ch«r U^6<" für die Wissenschaft.) Ein 3^ 500^ « "" °"' bas» °us der Reichsrentei 3? ""d Publ.>^ " ^' hilfsbedürftige Gelehrte, Lite^ ^u l^ "«I «" ,^'l« in einmaligen Unterstützungen, u.! twister l"""'ch" Pensionen angewiesen werden, ben ^" Pliisid "t , °"«°"lklärung. der Finanzminister "" der ^/ ^" "^demie der Wissenschaften würbe. ^ lTodp«? lütrglementierung betraut, si^ ^imund ^, lall) ^r Bürgermeister vonSessana. «' ^< V^^' ^ "°ch danger Kr°^e'l ge- and, ^osdneter u ! c^ "" "^ Jahre hindurch Land- d°z ^°"wa»? ""k) Vürgermeifter und bekleidete auch «olde?^"""biae ^"ter. Se. M^>stät der Kaiser hai/e '"" ^dHn "" M°h°r^' durch Verleihung d«s '""uze« mit der Klone ausgezeichnet. — (Ein Vombenverfertiger.) Aus Mailand ,iro vom 26. d. M. gemeldet: Gestern gelang es der 3olizei, den Versertiger der Bombe, die vor einigen 5agen gefunden wurde, zu verhaften. Es ist ein junger Mechaniker Namens Arthur Milani, der zwar beharrlich eugnet; doch soll die Hausdurchsuchung ein erdrückendes seweismateriale geliefert haben. — (Die Verhaftung Mutlurows.) Die llgence Balcanique meldet: Der in einigen Blättern enthaltenen Nachricht von der Verhaftung Mutlurows, des yruders des ehemaligen Kriegsministers, liegt folgender Thatbestand zugrunde: Mullurow und Stojnow, beide üerwandte Slambulows, pflegen sich des Nachts mit mderen Individuen in Schenken aufzuhalten und dort, nit Revolvern bewaffnet, im Zustande der Trunkenheit ich gegen andere Leute herausfordernd zu benehmen. Mutlurow wurde nun, als er um 4 Uhr morgens eine olche Schenke verlieh und einen ärgerlichen Auftritt da« mrch provocierte, dafs er auf offener Straße Revolver» chilsse abfeuerte, verhaftet. Die Meldung, dass er im Urreft misshandelt worden wäre, beruht auf Elfindung. derartige barbarische Gebräuche gehören, wie die Ägence Valcanique versichert, in Bulgarien sür immer der Ver» zangenhcit an. — (Eine Erdbebenkatastrophe.) Wie die «Times» aus Teheran vom 2b. d. M. melden, hat der erste Erdstoß am 17. d. M. mittag« die Stadt Kuchan innerhalb drei Minuten zerstört. 600 Personen wurden in der Moschee und ebensovicle in verschiedenen öffentlichen Anstalten und Bädern begraben. Drei Tage lang herrschte Mangel an Wasser und Lebensmitteln. Die Ueberlebenden leiden schrecklich infolge der Entbehrungen und den täglich sich wiederholenden Erdstößen. Seit 17. d. herrscht starke Kälte, «lus «slabad treffen russische Aerzte ein. — (Aus Eapstadt.) Die Mörder des Vnglän-der« Percy Ehristle im Damara-Lande wurden von den deutschen Behörden nach dreitägigem Processe bestraft; ciner derfelben wurde erschossen, die anderen erhielten Ge» fängnisstrafe. Da« prompte Verfahren der deutschen Be« Horden findet allgemeinen Beifall. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Geschworn enliste.) Gestern erfolgte die Auslosung der Geschwornen für die nächstbeginnende erste Schwurgerichtsperiode beim l. l. Landesgerichte in Laivach. Ausgelost wurden als Geschworne die Herren: Voiljancic Josef, Fiaker und Hausbesitzer in Laibach; Burger Jakob, Grundbesitzer und Maurermeister in Unterschischla; Pecman, Handlungsreisender und Hausbesitzer in üaibach; Do« lenec Georg. Wachszither und Hausbesitzer in Laibach; Druilovic Andreas, Handelsmann und Hausbesitzer in Laibach; Druslovic Ignaz. Gastwirt und Hausbesitzer in Laibach; Hauptmann Adolf, Anstreicher und Hausbesitzer in Laibach; Icnic Alois, Procurist in Laibach; Iarc Josef, Realltälenbesiher in Iwischenwässern; Kajzel Alois, Geschäftsleiter in La«bach; Karinger Karl, Handelsmann in Laibach; Kaube Franz, Gastwirt in Laibach; Kozal Ferdinand, Fleischhauer und Hausbesitzer in Laibach; ttavkc Lorenz, Realilätenbesitzer, Gaftwlit und l. l. Post. meister in Zwischenwässern; Leslovic Franz, Handelsmann und Hausbesitzer in Laibach; Üimnger Johann, Handel«, agent und Hausbesitzer in Laibach; Lrnte Karl, Realitäten, besiher und Gemeindevorsteher in Laverca; Muthian Johann. Möbelhändler und Hausbesitzer in Laibach; Milusch Adolf, Regenfchirmfabr,kant in Laibach; Miluj Anton, Holzhändler, Gastwirt und Hausbesitzer in Laibach; Maljan Jakob, Realitäten- und Gasthausbesiher in Ober. schischla; Nolli Vmcenz. k. u. l. Hauptmann i. R.; Ogrin S'mon, Hausbesitzer und aladem. Maler in Oberlaibach; P,skur Franz. Gastwirt und Hausbesitzer in Laibach; Poüvalml Karl, Hotelier und Hausbesitzer in Laibach; Prezel Franz, Schweinehändler in Laibach; Ravnihar Anton, Schneidermeister und Hausbesitzer in Laibach; Roeger Johann jun.. Assecuranzstcretär in Laibach; Rohr« mann Victor, Handelsmann in Laibach; Dr. Schaffer Ädols. Landesausschusebeisitzer in Laibach; Souvan Ferdinand, Handelsmann und Hausbesitztr in Laibach; Spo-ljaric Johann, Handelsmann und Hausbesitzer in Laibach; Vrcaj MoiS, Hasnergestllschaster in Lmbach; Dr. Ibaiml Franz, landschaftlicher Secreiär in Laibach; gorec «nton, Mehlhändler und Hausbesitzer in Laibach; gupancic Joses. Advocaturscandidat in Laibach. — Als Ergänzung«, geschworne die Herren: Alkos Nikolaus, Comploirist; Grohman Julius. Eommi«; Kranjc Johann. Sparcasse-cassier; Lapain Karl. Handelsmann; Pavloclc Franz, Hausbesitzer; Pock Franz. Glaveur und Gasthauspächter; Podrelar Gregor. Kcämer; Swvia Leopold, Fleischhauer; Uranic Andreas, Schlossermeister — sämmtlich in Lalbach. __ (Typographen-Kränzchen.) Wie uns mitgetheilt wird, veranstalten die Buchdrucker Kraln« am l6. Februar l. I. in den Localilcilen der atten Schisß» ihrem I/lvallden/onde zukommt. Vei dem Umftande, als ^chon sett mehreren Jahren lein gleiche« Kränzchen ab-gehatten wurde, bei den Eympalhirn, welche die wackeren Jünger Gulenbergs genieß?« und mit Rücksicht aus den s eminent wohlthätigen Iweck der VcranftaUung ift an ewer zahlreichen Betheiligung nicht zu zweifeln. Das Eomitt trifft schon sorgsam alle Vorbereitungen, und e« ist begrünbete Hoffnung vorhanden, dass das Unternehmen, von Erfolg gekrönt, ein schöne« Fest deS heurigen Fasching« bilden wird. Mlt der Versendung der Einladungen wirb in den nächsten Tagen begonnen werden. * (Folgen der Trunkenheit.) Wie man uns aus Gurlfeld berichtet, wurden am 22. d. M. morgens die b6jährige Grundbesihers'Gattin Maria > Staatsbahn; Svoboda, Kfm., Wien. — v. Augner, Villach, ^ Thomas. Oberinspector der Südbahn, Trieft. — Pretner, ^>< vatier, Beldes. — Lenarciö, Besitzer, Oberlaibach. — Kohn. M' Budapest. — Krämer, Kfm., Ichenhausen. — «loch, Kfm., M — Herburged, Kfm., Schaffenburg. — Sponnagel, Kfm., ^!A nitz. — Vertovec, t. k. Linienschiffs'Lieuteuant, Pola. — "" fisch u. Nlummel f. Frau, Kflte., Fünflirchen. Hotel Lloyd. Am 28. Jänner. Sladovic, Apotheker, Rudolfswelt. ^ Machanek, Mayer, Kaufleute, Wien. — Salvi, Privatier, TM' — Wandschura, Kfm., Prag. — Wahavö. Kfm., Rudolfs^ — Schwarz, Rsd., Trieft. — Paunzen, Rsd.; Neumann, M"',' Salzburg. — N.delovic, Besitzer, Bedekoviiina. — SeeM«^ Beamter, Vudweis. Verstorbene. Am 27. Jänner. Emil Vohinc, Arbeiterssohn, s 3" Herrengasse 5, Lxsuäalum perieorcliale. — Rudolf KM'' Schneiderssohn, 11 Tage, Iiegelstraße 45, Fraisen. — Ka"»^ Neuwirth, Inwohnerin, 88 I., Nosengasse 1?, SchlaaMs. . Francisca Rudolf, Sparcassebeamtens-Gattin, 36 I., Kuhtha' ' Lungentuberculose. ^ I Lottoziehung vom 26. Jänner. Graz: 58 18 49 68 59. ^ Metcorologilche Beobachtungen in öaibach^. 7 Ü. VU^728"5"s^U^"NW. schnMI ^bMVllt^s^ 28. 2. N.! 728 4 —2 8 O. schwach bewölkt «nw — Das Tagesmittel der Temperatur 5> 3°, um 20" iiber " Normale. ^^ Verantwortlicher Redacteur: Julius OhlN'Ianuschow^ Riller von Missehrad. ßingesenöet. Vom Laibacher deutschen Turnvereine wild,^ i 2. Februar 1885 um 8 Uhr abends in den Sälen der <" ? Schicßstätte ein Turner-Kränzchen veranstaltet, dessen Reinertrag dem deutschen SchulvereiNt stimmt ist. ^ Eintrittskarten werden nur am Saaleingange s^ Vorweisung der Einladung verabfolgt. ,>^ Nachdem alle Einladungen schon ausgeschickt sind, es 1 ^ möglich ist, dass aus Versehen irgendwelche nicht zugestellt"'"^ so wollen jene, die noch Einladungen wünschen, so gefäW und ihre Namen dem Turnrathe mittheilen. La i bach am 23. Jänner 1895. , ^, (363) 2^ Her Turnraty> Vom tiefen Schmerze gebeugt, geben wir die b^ > trübende Nachricht von dem Hinscheiden unser" » innigstgeliebten Mutter, resp. Tante, Schwieg«- un» Großmutter, der Frau Barbara Vaupotiö ^ geb. Achtschin welche am 27. d. M. um 1 Uhr nachmittags, "A sehen mit den heiligen Stcrbesacramentcn, in ")"' 89. Lebensjahre sclig in dem Herrn entschlief. ^ Die entseelte Hiille der theuren Verblichene' wird Dienstag den 29. d. M. um 4 Uhr nachMltwS auf dem Friedhofe in Rudolfswert beerdigt werd^ Die heiligen Scelcnmessen werden in mehl" Kirchen gelesen werden. Rudolfswert am 27. Jänner 1695. Dr. Johann Naupotiö, t, t. Bezirlsarzt '>' Rudoltswcrt; Andreas Naupotiü, l. t. ^ Eontrolor in Sarajevo; Peter Vaupotiö, ''^ Steuereinnehmer in Kroimu. Söhne. -^ «.„u-«aupotiü gcl, vbrelar; Wilhelmine AA Potiü geb Faber; Marie Vaupotiö a/b »' zane, Schwiegertöchter. — Margarethe "" ^ Potiö. Marie Uchtschin, Nichten. — Gain"' » liche Enlel «. Enkelinnen. -------------------------------------.--------V^ ! Die i>. 5. ^t>o««<5N^n ylis «ßailmcher Zeitung», bei welchen ^ Abonnement mit diesem Monate e' z, ! werden höflichst ersucht, die weitere *^ numeration t>»I"'ch' Nenle in Noten ^ ""^ sscbrullr.Aunuft i 75, 1N0N5 " "wer vriz, Jänner-Juli 100-75 iu»»-9l> !»Wn ^ " ^?°"ö« üW ll. 157 - 158 - °"er L!aat«l°se , , ,00 fl. l««-, 1»<, s.n b°/ ^n«. ^^ - ' ü!> fl, 1!>8 — 19!»'5,0 N°U'»?°">lente, «^^ 1L5 75 1L>,-95 4°/ ^«?°'""'>^' 'teuerste! ->---------- siel ^ü!°'" '"«nenwäir.. »° k ^.^^""^°>>e"«°m, 1U1 05 ,01 z>5 ° "°- "0. per Ultimo . . 1(11-05 IVI 25 schreibungen. "(L"Z^.^ <«. steuerfrei ^l'° ^Krv»enw,steuerf,('dlv! . 89-5° 100 50 »to LIm^^?>' pr-C'Ucl ? 258 - z»0 50 dt«.^»^'». ' ^- - - - 240- . l>4<>'50 ^!z.«arl'«..bw..«,2U0fi.LM? »18 10 üi» 10 »elb Ware «0« 2ta«t« znr Zahlung Obligat»»««. «tlisabethbahn «00 «, 3000 M. für 200 M. 4»/„..... «1—1«» — ltüsabethbahn, 4N0 ». «000 Vl, 200 M, 4«/„..... ILö — 1LN «0 ssranzIoscvhV.. 128-5« —' - dto. dto. Vllber 100 fl., 4>/,"/„ 10» 20 104 20 dto. Staais-Oblig. (Ung. ONb.) V, I. 1«7/,"/„Echai!liegal'»lu!.'Ol>l, 1«« 8,^ ,01-85, dlu. Präm,>«nl. k 100 fl. », W. 15» l.0 15!» . dto. dlo. l^ 50 fl. », W, 15« 25 Il»9-— TheihNeg.'Lost 4"/„ 100 fl. . 14475, 145 75. GrundenU. - Gbligalionen (für 100 fi. 0 N..0sterr.Lanbe».Hyp..«nst.4°/« 9980 100-60 Ocft.'ung. «an» verl. 4'/,"/« . —— —-— dto. bto. ,. 4"/o . . 100— 100-80 dto. dto. 50jähr, 4«/, . , 100— 10080 Eparcasse, I.Ost.,3NI.b'/»°/»vl. 101-50 — — Prioriläts.Gbliglllilinen (für 100 fl,). sselbinanb«'Norbbal,i! l <0 Ocslerr. Nordwcstbclhn . . . Hl 50 112-85 Staatsbahü....... »80- - - Südbahn il 3°/»..... l?U-8ü 171 85 bto, k 5°/„..... l.-», - 132 — Un», „llliz. Nahn..... ii0?5 — — 4°/„ Untertrainer Vahnen . , 98 5o 9» - Diverse Lose (per Stuck). Bubapest'Nasilicll (Dombau) . »80 9-05 «lredillose 10« fi...... 1S7-75 19« 75 lllarl, Lose 40 fl. VVl. . . . z» zz, 5» z»,, 4'7nDoüa«.3)llmpfIch. l00fl.«M, - ^ 1hs<-. - Ofcucr Lose 40 ll...... «3-— —- — PlllffU'Lulr 40 fl, CM. . . . 58 50 .',9 s>0 Uutlie» Kreuz, Oest.Gts.v., 1« fl. 1? W lftxo Nolhc» Kreuz, Ung. Ves. v,, 5 fi. 18 — ,!i 5,0 Nudolph Lose I« fi..... «3-25 L4ü5. NlllmLose 40 fl. HM. . . . ßg — 7»-.. St.'Ornol» Lose 4« fi. TM. . 7225 7» L!> Waldstel» Luse 20 fl, TM, . . 50- - 52- WindisäMäh Lose 80 fl. TM. . —-— --- Vew. Sch.b. «"/„Präm.-Schulbv. d, Uodencredi!ans»al«,l.!tm. . l8-?5 2075 bto. blo. II, Tin, 188». . . »»-— »,-— Laibacher Lose..... 25— 25 l»o «e» War» Kllnll»Hctien (per Stück), «ngl0'0est. Van! »0« fl. «N°/„«. 133 - 18» 80 Vantverein, Wiener, l<>« fi. , IKS'50 15>7 50 Vobcr..Anst,.vest.,»^.2.40°/« l»b«b0 558 50 llibt'Nnft, f. Hanb.u,V, 1«0fl. —— - — bto. dto. per Ultimo Ecptbr. 412 90 4l« 4V Trebltbanl, «llll, ung.. 200 st, . 50385 50» 7t> Dtpllsllenlmni, «lla., »0« fi. . »64 — «65 — ««comptf'Ves,, Ndrüfl,, 500 fi, 85>» — 8««- Vlro-u Tllssenv,, Wiener,»0Ofi, 3L« — »li» 50 Hypothelb.,0tfl.,20Nfl.85°/o Unionbanl 200 fl...... 310 l!5 316 7!> Vertchrlbanl. «lla,. 140 fi. . l»4 «, 1»5 50 Actien von Transport« Unternehmungen (per Stück), «llbrecht'Vahn 200 fi. Silber . —— — - Nussla lepl. T-isenb. »ON fi. . . ,?W ,«»n Bohm, Norbbahn 15>N fi. . . 30? -- 310- . dlo. Wsstoahn 200 fi. . , . 41«-. 418- Vulchtifhradn^ »is. 500 fi. TVl. 1420 ,430 dto, dlo, M. L) »00 fi. . 588 — 53» — Donau ' Dampfschiffahrt»»Ves,, oesterr.. 50« fi, TM. . . . »»S»-—58»-— Dra»'lt,sVll».-Db,'Z,)20Nfl.E. —-—------ Duz iUobenbacherE.'«,200fi,L, «S'5,0 6750 Ferdinand« Norbb, 1000 fi. Till. 84W 8b0l. Lemb, ^rrnow'Iassy - »«end.. Ve!elllchaf> 20« fl, S, . . . »»» —«x,- Llond, vest,, Trieft, 500fl. IM. 54«-— b45 - 0es!err. NorbweNb,2NN fi.E. . 2« 50 »4» 50 dlo. bto. Ml. U) 200 fl, V, 278 «» »74 50 Prall'Duxer Eileich, 15U fl, L, . »l —> «15»' Siebenbülller Eisenbahn, Erst« —'—! —' - S (per Gtück). »auges.. »ll«. l!fi., 100 fi. . . l«?,«io,._ Egndler Visen' und Vtllhl'Fnb. in »ten 100 fi..... 77— ?,— T-isrnbahnw.'Lelhg., — ,«-«, Monlan'Velellsch., Vest, »alpine l»z»-«o 9« ,<, Praaer «t^en.Ind.Ves. »00 fi. 6S»— «««... Salyo«Tar!, Lleinlohlen »0 l. 788 — 78» — „Vchlbalmühl". Papiers.. »00 l. - - »,z — ..Stryrerm.^, Papiers, u. «.«». 187 — ,7« — lrifailer »ohlenw. - Ves. 70 sl. 174'- ,?? — waffens.^«..0est.lnW5 10»»«5 Deutsche Plähe...... «"8. «1 — London........ 1»4'25 124 85 Pari« ........ 4» 87 4» 45, St. Peterlburg.....-------— — Daluten. Ducaten........ z-8b! 5 37 20'ssranc«'stücle..... ' »8«' »»7. DeuÜche «eich«banlnoten . .,50 85.^««»»^ Ilaliemiche Banlnoten . . . 4« 4b 48 55 Papier'«ubel...... ! 1 »8 1 83», Mittwoch den 30. Jänner 1895 Gastspiel des I.Helden und Liebhabers Herrn Fritz Krastel vom k. k. Hof-burgtheater in Wien. EC ff m €» ml +• Trauerspiel in fünf Aufzügen von W. v. Goethe. Musik von L. v. Beethoven. Graf Klimmt: Herr Frit« Krastel, k. k. Hnfrchaugpieler, a\« Gast. Donnerstag den 31. Jänner 1895 zweites und letztes Gaatpiel des Hofsohauspielers Herrn Frits Kr aste 1 vom k. k. Hofburgtheater in Wien.____ Dei* *WolM.dkm.&MmJtw?&&m&Wm Lustspiel in vier Acten von Gustav von Moaer. — Repertoirestück des k. k. Hofburgtheaters in Wien. Victor von Berndt: Herr Frits Krastel, k. k. Hofschauspieler, als Gast. Die Billets zu obigen Vorstellungen sind von heute ab zu haben. tllndeAMeater in Lailiach. "^ ^luszer Abonnement. Grr. Ta«. Gasts.^?'""°ch den 30. Jänner Bericht. — 2.) Neuwahl. — 3.) Freie Anträge. Der Vorstand. Wiener Kaffee-Melange gibt dein Kaffee schöne Farbe, Wohlgeschmack und Kraft. Wiener Kaffee-Melange macht den Kaffee nahrhaft, gesund und billig. Nehmen Sie daher als Zusatz zum Kaffee nur echte Wiener Kaffee-Melange aus der Fabrik von Arnold & Ohitmann in Wien die in fast allen Spezereihandlungen zu haben ist. (376) 6—2 Gutachten des Herrn Prof. Dr. Monti k. k. Professor der Kinderheilkunde an der k. k. Universität in Wien, und im Spitale der allgemeinen Poliklinik. Gefertigter beehrt sich mitzutheilen, dass Ihre China Serravallo mit Eisen gerne genommen wurde und in Fällen von Anaemie sowie bei Reconvalescenz nach schwerer Krankheit gute Dienste geleistet hat. Wien, 12. September 1894. (414) 12-1 ..__. Prof. MONTJ. Haupt-Depot in Laibach: Apotheke Pioooli, Wienerstrawe, ferner in den Apotheken Job. Mayr, L. Oroetsohl, Ubald v. Trnköozy. (328) 3—2 Nr. 225. Todeserklärung. Vom k. k. Landesgerichte in Laibach wild über neuerliches Ersuchen des Friedrich Ankenius