Vri»,merati«uS - Preise: FLrLaibach: «anzjährig . . 8 fl. 4V kr. Halbjährig . . 4 . 20 „ Vierteljährig , 2 „ 10 „ Monatlich... — 70 „ Mit der Post: daurMrig 12 fl. Halbjährig ... . g vierteljährig 3 I Zustellung in- HauS irrtelj. 25 kr., monail. 9 kr. Einzelne Nummern 6 kr. Laibacher Anonyme Mittheilungen werden n!Lt berücksichtigt; Manuscripte nicht zurückgesendet. Nr. 169. Mittwoch, 26. Juli 1876. — Morgm: Pantaleon. «rdaktisa vahnhofgaffe Nr. 1LL. Srt>editi««s- L Inserate*-v»rr»«: Longreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jg. v. »lei«, mayr L Fed. Bamberg.) Juserti-nSpreise: Für die einspaltige Pei L 4 kr, bei wiederholt« scbaltung L S kr. Anzeigen bis S Zeilen Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Für complmerten Gatz besondere Vergütung. 9. Jahrgang. Anneyons-Gedanken. Einige öffentliche in- und ausländische Organe, namentlich die „Politische Eorrespondenz", das telegraphische Bureau in Wien, die „National-Zeitung" und das „Berliner Tagblatt" ziehen die Möglichkeit einer AnnexionBo«niensvonsettrOesterre>chS tn den Bereich ihrer Besprechungen. Ein solches Projekt verdient nach Anficht der „Repub. Franc." keine nähere Erörterung; es harmoniert einerseits nicht mit der vom Grafen An-drassy eingeschlagenen und bisher befolgten Politik, andererseits verstößt e» gegen die wohlerwogenen Interessen Oesterreichs. Es ist, wenn sich die über die Monarchenbegegnung in Reichstadt in Umlauf gebrachten Mittheilungen, wornach die Kaiser von Oesterreich und Rußland über die Action in der orientalischen Frage vollkommen einig sein sollen, bestätigen, geradezu undenkbar, daß Oesterreich den Plan nährt, die slavischen Protectionskinder Ruß lands zu adoptieren. Rußland würde wol nie der Bundesgenosse eines Reiches bleiben, das Anstalten träfe, ein Land, einen Bolksstamm an sich zu ziehen, für dessen Freiheit (?) es sich so lebhaft in-«refsiert. Die „Republ. Franc." kann dem Gedanken nicht Raum geben, daß Oesterreich auf Com-bmationen sich einläßt, die nicht geeignet wären, «ne friedliche Lösung der Wirren und Kämpfe auf dem serbisch-türkischen Kriegsschauplätze und der orientalischen Frage überhaupt herbeizusühren, son- dern im Gegentheil eine reiche Quelle von Verlegen-heiten bieten würden. Die in Frage stehende Annexionsidee wurde schon im Dezember vorigen Jahres, als Graf An-drassy eine Circularnote an die europäischen Mächte richtete, in Anregung gebracht. Damals sagte man ganz offen: in Oesterreich wolle man von Bosnien nichts wissen, man wird Oesterreich Bosnien nicht aufzwingen, Oesterreich habe schon genug Slaven. So lauteten die Oppositionsrufe der Magyaren, denen es nach achtjährigen mühevollen Anstren. gungen gelang, die politische Bewegung in Kroatien zu dämpfen, indem sie den Kroaten alle er-denklichen Zugeständnisse machten, denselben die Au. tonomie der Kirche und Schule, überdies eine ansehnliche Subvention von vier Millionen Gulden be> willigten. Nach Ansicht der „Republ. Franc." würde Oesterreich durch die Annexion Bosniens neuen Schwierigkeiten entgegengehen, und man dürfe nicht annehmen, daß die Magyaren, 4'/, Millionen an der Zahl, geneigt wären, das Corps ihrer politischen Feinde, welches bereits. 11 Millionen zählt, zu ver. mehren; oder sollten etwa die Deutsch-Oester-reicher die Bosnier übernehmen? — Die Türkei dürfte sich nicht ein Gebiet entreißen lassen, für dessen Erhaltung sie seit einem Jahre Krieg führt Oesterreich müßte, wenn es Bosnien annectieren wollte, mit der Türkei und mit Rußland Krieg an. fangen, jedoch Oesterreich will keinen Krieg, kann keinen Krieg wollen. Die „Republ. Franc." wittert in diesem Projekte eine ultramontane Jntrigue. — Hören wir über diese Annexionsidee noch die berliner „Post". Dieses Blatt offeriert uns daS Project einer Donauconsöderation und rühmt sich, zu wissen, daß der Wunsch Ausdruck fand, Kaiser Wilhelm möge bei der Entrevue in Salz» bürg eine „Intervention im großen Siyle" anregen. Unter Intervention versteht man die Herstellung erträglicherer Zustände in der Türkei, und diese Action bedeute eben nichts mehr und nichts weniger, als die Depossedierung der Pforte im größeren Theile ihres europäischen Länderbesitzes. Nach Meinung der berliner „Post" wäre ein solcher Schritt unanfechtbar. Die Rechtsfrage könne nur zugunsten der Depossedierung beantwortet werden; die Türkei habe jedes Recht verwirkt, als gleichberechtigter Genosse der civilisierten Staatensamilie angesehen und behandelt zu werden. Das berliner Blatt ordiniert zur Herstellung erträglicherer Zustände in der Türkei folgendes: „Wir nehmen an, Paß B 0 snien an O est er -reich fällt, Serbien und Montenegro selbständige Staaten werden, ebenso wie Bulgarien, dieses viel-leicht unter einem russischen Großfürsten, und ebenso wie Rumänien. Wir nehmen an, daß das Königreich Griechenland durch die griechischen Inseln, namentlich durch Kreta, sowie durch die im Norden des jetzigen Königreiches gelegenen, fast rein hellenischen Districle vergrößert wird. Konstantinopel und ritt Feuilleton. Eine Viertelstunde zu früh. (Schluß.) XI. 5"^ Herren nicht immer zu Dien- sten sem, wenn es ihnen gerade beliebt! Sie kom-Arr,-b.'?^°nze Viertelstunde zu spät!-?ord entgegen. - Der tigkelt verwünschendem»«»* ^"""0 und Zaghaf- stimme ertönte, deren melodischer K ana ibn selbst noch von der Schwelle des Trabes hätte wrückrufen können. - Ein- schlank- weiblich? Gestalt in sei" demn Gewändern, das Antlitz von einem fein/n Sp.tzengewebe umhüllt, schwebte den Vorsaal ent- «ME. L Die Dame stand still, ein leises: „O, Gott!" ^ L'M"' sie warf den Schleier Mück und — er blickte «n einen Himmel voll Liebe ^- S°>»° M-m-m- w«n '«2"^ beschrieben sein; wie könnte auch das schwache Wort die freudigen Pulsschläge de« ungestüm klopfenden Herzens wiedergeben I — Nothwendige Wechselgeschäfte hatten Adeline hiehergeführt. n. . Jetzt, meinte sie, könne das alles unterbleiben. Edwards geleitete sie die Treppe hinab ; ein Bedienter in glänzender Livräe öffnete den Schlag einer nicht minder glänzenden Equipage. — Sie stiegen ein. Nicht ohne geheimes Lächeln bemerkte Adeline, daß ihn der Glanz ihrer Erscheinung in eine gewisse ängstliche Stimmung versetzte. Beruhigend drückte sie ihm die Hand und gab ihm, während sie rasch ihrem prächligen Landsitze zufuhren, den gewünschten Aufschluß. Seit dem Augenblicke, wo sie sich getrennt, hatten die Frauen s-iner verlassenen Creolenbraut die arme Adeline mit Argusaugen bewacht. Sie hatte keinen freien Schritt. ^ Fünf Ta^e nachher erschien die Fregatte, und damit die schöne Unruhestiftrrin nicht etwa noch öfters die Bräute in Honduras um ihren Verlobten und die leckeren Gäste um den HochzeitSschmaus bringe, ward sie unverzüglich an Bord gebracht. — Arm und hilflos betrat sie Englands Küste. Bittere Thränen, die theils ihrer verwaisten öage. mehrtheils aber, wie sie erröthend ein-gestand, seinem verschollenen Andenken flössen, netzten den heimatlichen Boden. Kaum wußte die Verlassene, wohin sie sich wenden sollte, denn kurz vor ihrer Ankunft hatte man den letzten Verwandten begraben, zu dem sie allenfalls ihre Zuflucht hätte nehmen können. Dieser war ein alter mürrischer Geizhals gewesen, der jeden Verwandten aus seiner Nähe bannte, welcher sich angelegentlich nach seinem Ge-sundheits-, nach seiner Meinung VermögenSzustande erkundigte, oder ihm, als sein letztes Standlein augenscheinlich nahte, ein seliges Ende wünschte. Irgend jemanden aus freiem Antriebe zum Erben seines theuern Geldkastens einzusetzen, . schien dem allen Knauser so widernatürlich, daß der bloße Gedanke daran ihm Fieberschauer erregte. Er starb daher ohne Testament und hinterließ den Advocaten die Sorge, sein großes Vermögen an den rechtmäßigen Besitzer zu bringen. Adeline, als eine der Nächstberechtisten, machte ihre Ansprüche geltend, und — nach einer im Advocatenverkehr unverhältnismäßig kurzen Zeit, freilich bei reichlichem Palmare, ward die arme Waise eine reiche, oielumwvrbene Erbin. Als Edwards —- zum crstenmale im Leben offenbar glücklich Adeline traf, wollte sie eben England verlasse», nicht etwa, um nach Rom, Paris pder - ach einem sonstigen Wallfahrtsorte reicher Briten, sondern um nach — Westindien zu gehen. Was sie dort hinzog, hatte ihr Mund ihm nie vertathen, doch haben die losen Amoretten in Theil der jetzigen Provinz Rumelien kann für jetzt ln den Händen de» türkischen Staates bleiben, dessen Hauptbefitz, so lange er noch besteht, in Asien liegt. Wir wissen nun sehr wohl, daß die politische Schwierigkeit erst anfängt, wenn man die Folgen einer Veränderung, wie sie eben skizziert wurde, ins Auge faßt. Wir wissen auch, daß ähnliche Vorschläge längst gemacht find. Die Schwierigkeit liegt aber darin, Laß diese kleinen Staatswesen auf der Batkanhalb» inseh wenn ihre Bevölkerungen aus dem Todes-schlmniner, in dem sie die Türkenherrschaft erhalten, erwachen, einen Schauplatz det mannigfaltigsten Rivalitäten streitender Interessen und religiöser wie Mässengegensätze hervorbringen werden, welcher durch die Mitleidenschaft, in welche er die benachbarten Großmächte ziehen muß, für die Ruhe Europa'« gefährlicher werden kann, als der Halbtod dieser Gegenden unter dem Halbmond. Hiegcgen nun gibt es nur ein Mittel, daß wir aussprechen auf die Gefahr, der Naivität geziehen zu werden. Man hat oft von einer Donau-Conföderation gesprochen, als naturgemäßem Ergebnis der Befreiung der Balkan-Halbinsel. Nun wol: das Protectorat über diese Donau-Conföderation kann im Interesse der euro-päischen Kultur und des europäischen Friedens nur einer Macht zufallen. Diese Macht istOesterreich. Man braucht uns nicht sofort spöttisch an den russischen Einspruch zu verweisen. Rußland ist bis jetzt durch den Widerstand Europa's in die schlimme Lage gebracht worden, die Qualen seiner Stammes« und Glaubensgenossen durch die Türkenherrschaft ruhig hinnehmen zu sollen, um nicht durch seinen Ehrgeiz Europa zu beunruhigen. Rußland stellt alle ehrzcizigen Pläne in Abrede. Man versuche, es beim Worte zu nehmen. Man gewähre ihm die'Besreiung seiner Glaubensgenossen und fordere von ihm den Verzicht auf die politische Suprematie der Balkan-Halbinsel, wenigstens zunächst des nördlichen TheileS derselben. Denn wenn Konstantinopel wirklich der Traum des russischen Volkes ist, so läßt es sich, wie einst das christliche Konstantinopel der griechischen Kaiser, auch von Asien aus erobern. Rußland hat neuerdings wiederholt erklärt, daß es für den Besitz Aonstantinopels in seinen eigenen Gesammtzuständen nicht gereift sei. So möge es die Verwirklichung dieses Traume» auf die Vollendung seiner asiatischen Eroberungen verschieben. ES wäre wenigstens der Mühe werth, die russische Uneigennützigkeit, welche dort so oft versichert wird, auf die Probe zu stellen. Oesterreich aber müßle als Protector der Donau-Conföderation eine freisinnige Handelspolitik annehmen, die über kurz oder lang münden müßte in einen europäischen Hzndelsbund. Dies wäre die beste Heilung der wirlhfchaftlichen Krisis und die beste Bürgschaft des europäischen Friedens. ' " - k". . - ? ' - - Nicht die Phantasie, wir wiederholen es, hat uns die Feder geführt, sondern die Logik. Inter-vention in der türkischen Krisis heißt Emancipation und Organisation der Völkerschafleo der Balkan-Halbinsel. Die Organisation führt zu dem bezeich-neten Ziel." Politische Rundschau. Laibach, 26. Juli. Inland. Die Centralcommission für Grund-st euer-Regulierung faßte betreffs einiger auf die EinschStzungSarbeiten bezugnehmenden Anträge folgende Beschlüsse: ,1. Die Centralcom- Mission wolle das Präsidium ersuchen, daß die in diesen Anträgen hervorgehobenen Mängel den betreffenden Bezirks - LchätzungScommissionen unter Anführung der zu dieser Bemänglung leitenden Berichtsmotive mitgetheilt werden ; 2. das Präsidium wolle dir betreffenden Bezirks-Schätzungscommis, sionen dahin anweisen, seinerzeit anzuzeigen, ob und wie weit sie diese Mittheilung im eigenen Wirkungskreise benützt haben oder nicht; 3. für den Fall, als die BezirkS-SchätzungScommisfionen von diesen An-deutungen keinen G-branch machen sollten, behält sich die Centralcommission vor, bei der endgiltigen Feststellung der Tarife diese Anträge des WaldcomitäS selbst in Erwägung zu ziehen und darüber zu ent-scheiden." Die Direclion der StaalSbahn hat vom Reichs-Kriegsministerium den Auftrag erhalten, längstens bi« 15. August d. I. 400 Sa nt t ät S - Wag -gons bereitzustellen. Infolge dessen läßt die Staats-bahn je 200 Waggons in Wien und in Prag adap. tieren; außerdem werden sämmtliche Reserve-Ma. schinen in Stand gesetzt. Aehnliche Aufträge bekamen auch ungarische, mit dem Kriegsschauplätze in Ver« bindung stehende Bahnen. Zu den wichtigen Reformen, welche in Kroa > tien in Angriff genommen wurden, zählt auch die zeitgemäße Umgestaltung des I u st i z w e s e n s. Der Reorganisation desselben stellt sich aber unter anderm auch da- Gesetz über die Unabhängigkeit der Richter in den Weg, indem es dir Regierung hin. dert, über die verwendbaren Kräfte des Richter-standeS nach Bedarf zu verfügen. Um sich nun die ände diesbezüglich freizumachen, beabsichtigt die rgierung, wie „Obzor" erfährt, dem Landtag den Entwurf eines Gesetzes vorzulegen, durch welches namentlich jene Bestimmungen des oberwähnten Gesetzes, welche der Regierung untersagen, Richter gegen deren Willen zu transferieren oder zu pensio- nieren, für einen gewissen Zeitraum suspendiert werden soll. In der am 24. d. stattgefundenen Sitzung des kroatischen Landtages interpellierte Popo» vic den Banus, er möge den Flüchtlingen au-Bosnien freie Heimkehr erwirken. Makanec forderte den Banus auf, er möge die Erlaubni-zur Abhaltung einer Lotterie zugunsten der Flücht« linge erwirken und denselben bei öffentlichen Bauten Verwendung verschaffen. An der österreichischen und serbischen Grenze wurden die Paßvorschriften verschärft, weil vielr Flüchtlinge aus Semlin in Belgrad eintreffen. Au-lau-. In Konstantinopel wird eine ungarische Legion gebildet, die nach i Widdin gegen die Serben geschickt werden soll. A« ! 17. fand auf dem SeraSkieraie eine Versammlung von angeblich mehreren hundert Ungarn stakt, welch« dem Stellvertreter des Kriegsminister« die Bitte, vortrugen, ein Freicorps bilden zu dürfen, und sofort die Gewährung dieses ihre« Ansuchen« zugesagt ei« hielten. Die Unternehmer wollen Emissäre au-' senden, um ihren Kriegshaufen zu vergrößern und insbesondere unter den in Rumänien an gesiedelte« Landsleuten Zuzug für ihre Legion werben. Dir .Presse" fügt dieser Nachricht folgende Bemerkung bei: „Das neutrale Oesterreich-Ungarn wil seiner emsig und ängstlich verfolgten Friedenspolitik, seiner feierlich proclamiertrn Nicht-Intervention steht mithin kaum vierzehn Tage nach der Entrevue vo« Reichstadl, wo diese Grundsätze der Neutralität und Nichteinmischung neurrdingS feierlichst bekräftig! wurden, einer höchst fragwürdigen Thatsache gege«? über. Einer Thatsache, die mit der Neutralität, der Nicht-Jntervention, der vorsichtigen Frieden*' Politik, welche osficiell von Kaiser und Reich befolgt wird, in sonderbarem Widerspruche steht." In der französischen Kammer spralh der Legitimist Larochette die Absicht aus, de« Minister des Aeußern wegen Erhebung der fran« zösiichen Gesandtschaft in Rom zum Range eintl Botschaft zu interpellieren. Die Republikaner b^ sichtigen: 1. die Wahl de« klerikalen Herrn für ungiltig zu erklären; 2. den Antrag Chatineau't, betreffend die Einstellung der Commune-Prozefle, i« votieren; 3. jeden Credit für die FeldgeistliLkeit j» verweigern und 4. das CultuS.Budget überhaupt nach Möglichkeit zu restringieren. Die italienische Regierung beruft Heuer, wie alle Jahre, ein Contingent von 65.000 Ma»» ein, und ordnete die Errichtung von Uebung-' lagern an. Reuter« Bureau meldet, daß Graf DerbV mit dem amerikanischen Gesandten über dk« Abschluß eine« neuen Auslieserungsvek' trage« verhandle. Die mexikanischen Regierungstruppen schl«' gen eine Jnsurgentenschar. Lerdo de Tejad» wurde mit großer Majorität zum Präsidenten der Republik von Mexiko wiedergewählt. Die Nachricht, daß der österreichisch-ungarisA General-Consul in Belgrad, Fürst Wrede, ins»!' tiert wurde, beruht auf einer Erfindung. Aus einem Artikel der „Montags Revue" tp zu entnehmen, daß das t ü r k i s ch e Reich aber« mals vor einer neuen inneren Krise stehe. Gesundheitszustand Murad V. soll in jüngst^ Zeit derartig bedenkliche Dimensionen angenomme« haben, daß ein naher Thronwechsel nicht unmöM erscheint. Sultan Murad soll an einer unhe^' baren Geistesstörung leiden, hat bis heute noch kei«t" ^ der Vertreter fremder Mächte empfangen, ist u«' empfänglich für Regierungsgeschäfte und unzugängu« ; für seine Minister. __ Vom Kriegsschauplätze. Nach einem Telegramme de« Gouverneur«»^ Travnik hat der Commandant von Bihak, Vessel Bey, mit einem Bataillon Jnfanter und 2000 Redif» von Travnik am 22. Jul in der Umgebung de« Grmec-Gebirges befindlich ihren Wangengrübchen ihm es sud rosL gestanden. Konnte sie und kann er es, ohne schamroth zu werden, nicht mittheilen, so kann der Autor als Interpret beider Gedanken doch versichern, daß das schalkhafte Verschweigen der kleinen Schelmin, gegen die gewöhnliche Ueblichkeit der Hinterhalte, ihn zum glücklichsten Manne der Welt machte und daß seine Heißgeliebte schon im Augenblicke des Wiedersehens ihrm westindischen Reiseplan gänzlich aufgab. — Bleibe im Heimatlande und nähre dich redlich! — So hatte denn die kurze Verspätung einer Viertelstunde die Macht des bösen Geschickes gebrochen, da« Edwards von der Wiege an verfolgte. Wäre er eine Viertelstunde früher, Punkt Zwölf, zum Direktor von Sierra-Leone gegangen, wahrlich! er hätte gegen Alligatoren und Afchantis zu Felde ziehen müssen, während seine treue, zärtliche Adeline vergeben« den weiten Ozean durchkreuzt und ganz Westindien nutzlos nach ihm durchforscht hätte. Eine Jagd ohne Erfolg, vielleicht wäre die kühne Diana «in Opfer de« westindischen Klima» geworden. Heil und Segen euch, ihr Spätlinge! Seit Edwards zum erstenmale zu euerer Fahne schwor, versank sein Unglücksstern in Nacht; der Morgen, ftern in der Morgenröthe der goldigen Liebe ging seinem Leben strahlend aus und himmlische Wonne widerfpiegelte sich in den, Auge der geliebten Braut. Sie wurden öffentlich verlobt, allein er hatte jetzt eine so heilige Furcht vordem: „je früher, je besser", daß er selbst seine liebende Ungeduld zügelte und statt sich die Erlaubnis zur schleunigen Vermälung auszuwirken, ruhig, wie ein echter Phi. lister, erst das dritte Aufgebot abwartete, ehe er seine Adeline zum Brautaltare führte. „Meux t»rä yus ist der Wahlspruch seines Herzens und „lsstina Isnts« der seines Wappens infolge des ihm später verliehenen Adels. Adeline führte in ihrem vom Oheim übernom. menen Wappen und Diplome die vielsagende Devise: „Adel edelt die That." — Al» glücklicher Ehemann hatte unser Edwards sich erboten, die erloschene Herrlichkeit der St. Georgs, uhr, aus welcher ihm die Stunde der Glückseligkeit geschlagen, durch eine frische Emaillierung unter der Bedingung zu restaurieren, „daß man solche stets regelmäßig eine Viertelstunde zum Frommen jener zurückstelle, die da überall iu der Welt zu früh kommen." Seit jener Zeit retardiert die St. GeorgSuhr in Hannover«Square um eine Viertelstunde, wenn e» seither nicht ander» ge» worden ist. Insurgenten angegriffen. Die Insurgenten erlitten eine Niederlage und halten große Verluste. Vorläufigen Erhebungen zufolge find in den Bezirken von Philippopel und Tatar.Bazar djik von den dem Aufstands-Territorium an-gehörenden 14,600 Hütten, 6584 Hütten christlicher Besitzer und 920 nichtchristlicher eingeäschert worden. tzs ist nachgewiesen, daß die meisten Brände nicht durch türkische Truppen, sondern durch die Aufständischen selbst angestiftet wurden. General AlimpiL rapportierte dem Fürsten Milan -. „Ueber die Schlacht bei Pop ovo ist zu melden: Die türkischen Bafchi-Bozuks gingen mit weißer Fahne, aus welcher ein Kreuz war, und den Rufen: „Es lebe Fürst Milan Obreno-in den Kampf, um die serbischen Truppen M täuschen. Die Täuschung ist mißlungen, die Frei-willigen-Colonne vernichtete die Baschi-BozukS, nahm Me Fahne und machte Gefangene. Die Türken verloren ihr gefammtes Pionnier- und VerfchanzungS-Material und hinterließen Kisten mit Munition und Gepäck, außerdem über 1000 Todte und Verwundete. Die bosnischen Flüchtlinge erzählen im Lager, daß die Türken in dieser Schlacht am ärgsten gelitten paben. Der bisherige Pascha wurde wegen des Verlostes der Schlacht bei Mediusch (?) abgesetzt." Am 21. d. griffen die Türken mit 2000 ^iizams und Artillerie die serbischen Lrrschanzungen "kt Klein-Zwornik an, wobei sie den Hauptanprall gegen eine Redoute richteten, die das türkische User beherrscht und die Verbindung von Groß-Äw o rnik mit Bjeli n a erschwert. Diese Redoutr wurde nur durch zwei Compagnien vertheidigt. Die Gurken wurden aus allen Punkten geschlagen und ließen 100 Todte auf dem Platze. BeiRakitn tca am Timok fand ein Gefecht statt, wobei die Türken vollständig in die Flucht geschlagen wurden. In der Schlacht bei Veliki - Izvor (Timok) vom 18. d. war das Feuer besonders heftig, und hat die serbische Artillerie den Türken Verluste zugefügt, die auf 2000 bis 3000 Mann geschätzt werden, worunter sich mehrere höhere Offiziere be> finden. der Vorstellung ausgebrochene Feuersbrunst total eingeäschert. Kein Theaterbesucher wurde beschädigt. Einige beim Theater beschäftigte Personen und einige Feuerwehrmänner erlitten Brandwunden. — Sin echter Republikaner. Advocat Sk-nard in Paris richtete an den Siegelbewahrer Frankreichs unterm 19. d. folgendes Schreiben: »Mein lieber Minister I Ich lese soeben im „Officiel" ein Decret, welches mich aus Ihren Vorschlag zum Ritter der Ehrenlegion ernennt. Ich danke Ihnen fitr meine Person und in meiner Eigenschaft als Advocaten-Aeltester (Stabträger), aber ich habe mich in meiner bisherigen juristischen und politischen Lausbahn grund-ätziich den äußern Auszeichnungen aller Art serngehalten, und in meinem Aller ändert man seine Ansichten nicht mehr. Ich kann nicht im Jahre 1876 einen Titel annehmen, den ich zum erstenmale im Oktober 1830 und dann noch zweimal, als ich, wie jetzt, Stabträger war, abgelehnt habe. Ich bitte Sie also, mein lieber Minister, nichts dagegen zu haben, wenn ich von Ihrem Decret nur den guten Willen festhalte, der es eingegeben hat." Zur Tagesgeschichte. --Landesgesetz. Jnbetrefs der Hereinbringung von Forderungen der Bezirksvertretungen an Gemeinden S'lt i„ der Steiermark nachstehendes neuestes Gesetz: Art. I. Degen eine Gemeinde, welche mit einer an den Bezirk für öffentliche Zwecke zu leistenden Zahlung oder mit der Zurückzahlung eines aus Bezirksmitteln an oder für sie geleisteten Vorschusses oder Darlehens im Rückstände bleibt, ist die Politische Execution zulässig und von den k. k. Behörden über das mit Zustimmung des Landesausschusses gestellte Ansuchen des Bezirksausschusses durchzusiihren. Art. II. Zur Hereinbringung solcter Forderungen (Art. I.) kann über Antrag des Bezirksausschusses der Landesausschuß im Ein> Verständnisse mit der k. k. Statthaltern für die zahlungS pfllchtige Gemeinde Umlagen mittelst eines entsprechenden Zuschlages zu den direkten oder indirekten Steuern anord-nen oder erhöhen und die Einhebung derselben sür Rechnung des Bezirkes durch die hierzu gesetzlich verlangen. In solchen Fällen ist die wagen sonst gesetzlich nothwendiqe mchl erforderlich. n,.^.^."?^'"^",che Advocatenkam-mer ha sür den 29 d.M. eine außerordentliche General-Versammlung einberufen. Auf der Tagesordnung steht die Berathung, wodurch dem Uebelstande der verspäteten Zustel-ung gerichtlicher Erledigungen, insbesondere in ExecutionS-lachen, am wirksamsten begegnet werden könnte. - Unglücksfall. Aus der Südbahnstrecke zwilchen «raz und Jndendors wurde von der Maschine des KnaeS -»r. 4 ein Mann übersahren und zermalmt. - Der besorgte Klerus. In Prien (Baiern) wurden die Brüste der «ictoria des dortigen Siegesdenk-«als au, Anregung der Geistlichkeit, der sie zu verführerisch Ichienen, auf das patriotische Normalmaß abgeseilt. - Theaterbrand, «m 24. d. M. wurde ,n -vamburg das Lentral-Hallen-Theater durch eine während berufenen Organe zur Einhebung der höhere Genehmigung Mal- und Provinzial-Angelegeuheiteu. — (Gemäldeausstellung.) Wie wir vernehmen, ist von morgen Donnerstag an bis zum Schlüsse am Sonntag der Eintrittspreis zur Besichtigung deS LhristusbildeS von Gabriel Max ununterbrochen aüf 10 kr. herabgesetzt. Hiemit wurde einem vielfach geäußerten Wunsche Rechnung getragen und so den weitesten Kreisen die Möglichkeit geboten, bas große Kunstwerk bewundern zu können. — (Schluß des Schuljahres 1876.) Die Prüfungen an der Lehrerin nenbildungsanstalt wurden am 18. d. beendet; 16 Eandidatinnen unterzogen ich denselben. — Die Prüfungen an der Lehrerbil- ungsanstalt, welche mit 24 Landidaten vorgenommen wurden, schlossen am 23. d. M. — (Liedertasel.) Die philharmonische Gesellschaft arrangiert Samstag den S. August zum Bortheile ihres Baufondes eine Liedertafel im Garten der Tastnorestauration. — (S ä n ger a u s fl u g.) Der Männerchor der phil> harmonischen Gesellschaft unternimmt am Sonntag den 6. August nachmittags einen Ausflug nach Lanerza. Scimmt liche Mitglieder der philharmonischen Gesellschaft werden zur Theilnahme eingeladen werden. — (Internierungen.) Mehrere in der Nähe der österreichischen Grenze mit de» Türken kämpfende und aus österreichischen Boden geflüchtete Insurgenten und auch 11 Türken passierten heute die Station Laibach; vier von denselben, namentlich der Jnsurgentenführer BabiL, wu» den in «lagenfurt interniert. — (Z i t h e r c o n c er t.) Heute abends um 8 Uhr producieren sich die hier schon bekannten Zitherlehrer Edmund Zerschnig aus Marburg und Josef Omuletz aus Klagenfurt im Salon „zur Stadt Wien." — (Ueber die sinanzielle Lage der Bank „Slovenija") bringt auch das „Vaterland" eine län gere Lorrespondenz aus Laibach. Am 3. August soll da« Isal dieses Institutes entschieden werben. Das zur Prüsung der finanziellen Lage dieser Bank ausgestellte Lo mit gen Betriebe getrennte, selbständig dastehende Zweige be< schränken? Einige allgemeine Betrachtungen über die Bedingun gen, unter denen man in der Regel aus das Gedeihen einer Genossenschaft zählen kann, sowie der Hindernisse, mit denen kooperative Production im allgemeinen zu kämpfen hat, werden die Borfrage leicht erledigen. Gleiche Einsätze, sei es an Geld oder an Arbeitskrast, oder bestimmter ausgedrückt, Einsätze, deren genaue Abschätzung bei der seinerzeitigen Bertheilnng des Gewinnes keinen Schwierigkeiten und Streitigkeiten unterliegen kann, sind gewiß eine Grundbedingung, ohne welche ein genossen schastlicheS Unternehmen nicht gelingen wird, weil bie nvthige Harmonie der einzelnen Theile unerreichbar bleiben dürste. Eine zweite Bedingung ist, daß wo kein Geld, sondern Arbeitsleistungen von den Genossenschaftern verlangt, diese unter der Lontrole der Gefammtheit verrichtet werden. Wo diese Lontrole mangelt oder unmöglich wird, dort muß, allen Eigenschaften der menschlichen Natur zusolge, das Gesühl, daß man an dem Vortheile der eigenen Mehrleistung doch nur in geringem Grade selbst participiert und der größte Theil der Produkte seines Fleißes anderen zugute kommt, höchst ungünstig aus die Produetionskrast der einzelnen einwirken, wenn es nicht geradezu die Arme lähmt. Die Inschrift, welche LouiS Blanc in goldenen Buch staben an die Thüren seiner National-Werkstätten schrieb „Die Faulen sind Diebe", hat sich bis jetzt noch nicht zum Glaubensbekenntnisse der großen Mehrzahl ansschwingen können. Wer sür andere statt für sich selber arbeiten muß, wird oft faul arbeiten und wenig leisten; daß er aber des halb ein Dieb ist, davon dürste wol mancher sich nicht überzeugen lassen. Und so lange die Menschennatur so bleibt, wird auch ein genossenschaftlicher Betrieb, bei dem die Einzelleistung nncontrvlierbar ist, nicht gedeihen. Me kandwirthschaft im ganzen genommen scheint nun gerade jener Bedingungen und Voraussetzungen zu end behren, von welchen die Genossenschaft ankgehen muß. Wie will man die verschiedenartigsten Ark-eiten und Leistungen, die das laiidwirthjä'astliLe Gewerbe ersordert, in ihren Einwirkungen auf das Endergebnis richtig abschätzen können, und wie will man all diese einzelnen Verrichtungen, welche der individuellen Thätigleit nickt entzogen werden können, nn'er eine greignete Lontrole der Gesammtheit bringen ? Der das Feld mäht, wird sich nicht überzeugen können, ob bie «übe gehörig gefüttert vier gemolken werden, und wer im Hanse scvnsit und waltet, wird es nicht überwachen können, c b der Mäher arbeitet oder die Zeit vergeudet. Des Herrn Auge selilt der Genossenschaft und ebenso das Bewußtsein, daß Lässigkeit im Dienste de» Dienst kosten kann. Die Ersahrung bestätigt diese theoretischen Erwägungen. In der Provinz Drentbe in Holland wurden wieder« . holt verunglückte Versuche mit auf genossenschastlicher Basis dernbenden Ackerban-Lvlonien gemacht; sie mißlangen. In Frankreich begrub man Millionen, um die Ideen von Fourier und St. Simon in der Landwirthschast zu verwirklichen, und in Amerika war man nicht glücklicher. Ueber die russischen Gemetnde-Lommunismen hat die Bolkswirthschast den Stab gebrochen und würde eS überall thun müssen, wo ähnliche Versuche in erneuerter Auflage gemacht werden. Wo hingegen der Grund und Boden, srei von jeder Last, am ungebundensten der unumschränkten Bersügnng de- einzelnen Individuums überlassen bleibt und nur in dem gleichen Benützungsrechte seiner Nachbarn seine noth-wendige Grenze findet, dort begegnen wir der größten Production, dem größten Wohlstände, der vorgeschrittensten Bevölkerung. Wenn es nun wüuschenswerth ist, daß der landwirth-schaftliche Betrieb als Ganzes der individuellen Gebarung überlassen bleibe, so folgt daraus nicht, daß einzelne Theile dieses vielgestaltigen Ganzen des Mittels der genossenschaftlichen Vereinigung entbehren könnten, um zum höchstmög. lichen Ertrage zu gelangen. Besonders die Umwandlung der landwirthschaftlichen Rohprodukte in Gebrauchswerthe, der Verkauf derselben, sowie der Ankauf von landwirtbfchaftlichen Geräthen, Maschinen, Sämereien und Vieh, die Herbeischaffung des immer unentbehrlicher werdenden Betriebskapitals wird durch bie Bermittluug von Genossenschaften angestrebt werden müssen. In allen diesen Fällen ist die Einzelleistung genau abschätzbar und erhöht sich durch Zusammenwirken mit andere» oft nicht nur in arithmetischer, sondern geometrischer Pro-gression. (Schluß folgt.) Witterung. Laibach, L6. Juli. Morgens bewölkt, etwas nebelig, gegen Mittag volle Aufheiterung, Ostwind. Wärme: morgens 6 Uvr 17 2», nachmittags 2 Uhr -j- 24 7- 6. (1875 > 246-, 1874 -j- 20 6° 6.) Barometer im Steigen, 739.70 mm. Das gestrige Tagermittel der Wärme -s- 20 9°, um 13° über dem Normale. Der Niederschlag vom gestrigen nachmittägigen Gewitterregen 6 92 wm. vor wurden in fiebenstündigem erfolgrrichem Kampfe mehrere türkische Kanonen demontiert. Bei Basiljevici verschanzten sich die Serben in den den Türken ab« genommenen Positionen. In der Richtung von Sjr« nica bemächtigten sich die Serben mehrerer türkischen Schanzen und Dörfer. Solide Agenten gesucht für den Verkauf von Bern-steinerzeugnifsen. Offerte sab 8. I. an Ruäolk No8»e, VNen. <410) JmHauseRr. A, Fra«;tska»ergasse, sinb leere Mf- W-infäff-r -MG von verschiedener Größe billig zu verkaufen. (408) 3—^ Karten des Kriegsschauplatzes, oo« 1» kr. bis 1 fl. pro Blatt, stets vorräthig in Meinmayr N Kambergs Kurkkmnäkung (Sternallee Nr. 81.) Lugekommeue Fremde am 26. Juli. Hotel Stadt Wien. Schöpser sammt Frau, Marburg. -Trebomislic sammt Gemaliu, Baiern. — Mazgon, Wirth, Petrinja. — Maria Baronin v. Ballin, Dalmatien. — — Bauer, Privatier, Innsbruck. — Sachs, Reisender, Bruckbach. — Pieroban, Lsm.; Frau Kraus, Doctors-Gattin, und Krilauovic, Triest. — S. Löwy, Commis; H. Löwy, Kfm.; Hörmaun, Reisender, und Dr. Redten-bacher, Wien. — Ecker, Stockerau. — Huber, Dornbirn. — Schoninger, Haida. Hotel Elefant. Koievar, Agram. — Tänzer, Wien. - Franz Anna sammt Familie, Santi, Vidic und Gräfin Ducco, Triest. — Vogel, Steyr. Hotel Europa. Rappaport, Reis., Wie». — Baegel, Forst, inspector, sammt Frau. Tarvis. — Pick, Assecuranzinspec-tor, Pest. — Valerin Evler v. Urbanicky, Klagensurt. Kaiser von Oesterreich. Schnabl, Handelsm., Görz. — Bartolo, Triest. Motzrcn.. Erschen, Steueramts-Adjunct, Loitsch. — Keiner sammt Gemalin, Görz. Stadt Laibach. Wilisch, Wien. — Mayer und Zenker sammt Frau, Graz. Gedenktafel über die am 31. Juli 1876 stattfindenden Lici-tationen. 3. Feilb,, Turk'sche Real., Sckwörz. BG. Teisenberg. — 3. Feilb., Skufija'sche Real., Vizaji, BG. Seisenberg. — 3. Feilb., Papez'sche Real., Langeuthon, BG. Seisenberg. 3. Feilb , Fabiani'sche Real., Seisenberg, BG. Seisenbcrg. 2. Feilb., Wernig'sche Real., kaibach, LG. Larbach. — 2. Feilb., Zmeck'sche Real., Laibach, LG. Laibach, — 3. Feilb., Äapretz'sche Real., Laibach, Ltv. Laibach. — 1. Feilb., De-dek'sche Real., Laibach, LG Laibach. — 1. Feilb., Breslwar'sche Real., Laibach, LG. Laibach. Natürliche M meralwim Füllung Telegramme. Wie», 25. Jnii. Die „Politische (Lvrrespon-denz" aiilnel aus Ragusa: Infolge einer ernsten, von den Moulei egrmern am 23. Juli bei Bicije nächst Nevesirje erliUcncn Schlappe zog sich der Fürst von Montenegro nach Gackv zurück. In der Umgegend von Podgvnca nehmen die Türken zahlreiche Christenvc, Haftungen vor. Belgrad, 25. Juli. (Osficiell.) Die Armee dcö General Zach Halle am 24. Juli auf der gan-zen Linie Zusammenstöße mit den Türkei!., Bci Ja- 8vIb8t-kl^8tiL'-^pp»rat«z (Ll^soxuwpM, Irri^atsurs), IkIl3.lLt1oi1L-H.x2Lr3.t6, Ureirak-. unä Mntter8xrihen. 8ii8jiW«M» lliül ürlicl>t»rli»l«r rum fsbrlllsprekv nur bei (83j 10 -b ük*L, . )est. Nordwestbahn . Siebenbürg. 7L'75 73 75 Ungarn 73 L5 74 50 H VUVL. ünalo-Bank . . . . . Lredilanstalt ..... 72 - 72 25 141 30 141 5-0 Depositenbank .... 1L7 - 128'- LScompte-Anstalt . . 660'- 670 - Franco-Bank . . . . Handelsbank -taliovalbank . . . . 86b-- 867-.. Oest. Bclnkgesells. . . Union--Bank 67 25 57 50 Kerkehr-dank 81.50 8-50 «lföld-BaYn . . , . 100 50 10 — Karl Ludwigbahu . . Kais. Elis.-Vahn . . «ais. Fr. IosefSb . . 1»7'7b 198— 15.3 60 154 50 129 50 18«'- Staatsbahn 872. - 272 »0 tzüdbahn 77-50 77-75 Geld War« 106-SO 1»?.^ dto. Sons 88'S» 97-90 8L- ss-eo 81 1S«-5V II«— Eredlt - Lose . , Rudolf- Lose , Wscd«, (3Mon.) /tugSb. lavfl. südd.w. ran«, roc Marl. , 8S'i« S8-- SSÄ 8S'«« SS-St «! ILb b» >S-> IZ 50 rs»° London w Pfd. Sterl. ffranc- . . amburg oudon U P-rriS 100 Kais. Münz-Ducatt» -yrancSftüS . . . / reutz. Kassenscheine. über . . i«, St'IO 81 10 «1'10 1L8'-49 7S «-!>« 10 o> 81'85 >01'«b 81^ 8l'Z I-6-« 18-0» l»r«" Telegraphischer Lurskerich! am 26. Jnli. Papier-Rente 85'60 — Sitber-Rente 69 — . StaatS-«nlehe„ 113 -. - Bankactien 870. - Lredit >4^ - Lonboir >26 10. - Silber >01-80 - K. k. M»»» biikaten S-S2. M"FrancS Stücke 10 01. — 10-^ ^qrk 6170 Druck von Jg. v, Kleinmavr L Feb. Bamberq. Verleger Ottomar Bamberg. Für die Redaktion verantwortlich: Franz Müller.