^ 227. Freitag am 3. Mwlier l862 Die „5aibacher Zeitung" erscheint, mit Nusnllhm« der S«nn- und Feiertage, täglich, ,md lostet s«mmt dm Beilagen im Comptoir gnnzjährig n si-, halb-jiihrig 6 fl. oo lr., mit Arcuzvano im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. e fl. M die Zustellung in's Haus sind yalbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., Ulltn Kreuzband und gedruckter Adresse 15 si., halvj. 7 fl. oo lr. Inserttsnsgebühr fllr eine Gannond - SpaltmzeNe oder dm Raum derselben, ist slir imaligc Elnschal« tung ß lr., ftlr 2malige8lr., fllr Amalige 10 lr. u. s. w. Zn diesen Gebühren ist «och der Insertion« - Stempel per 30 tr. für eine jedesmalige EinschalNrng hinz» zu rechnen, Inserate bia 10 Zeilen losten 1 fi. 90 lr. filr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. ftlr 2 Mal und 90 lr. sUr l Mal (mit Inbegriff des Iusertionsstempele). Imllichn Thn!, <3^c. k. k. Apostolischc Majestät haben mit der Aller-höchsten Entschließung vom 22. August d. I, dir Wahl drö evangelischen Pfarrers und Mitgliedes dcs Obcr« lirchenraibcs Andrcas Glincsch, znm Superintend deuten der Wiener evangelischen Snperintendenz Angs' bllrgcr Konfession allcrgnädigst zll bestätigen gernht. Am 1. Oktober 1862 wurde in der k. k. Hof- und Staat^druckcrci in Wien das .XXX. Stück oes Reichs' Gesey-Blattcs ansgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. l>7 den Erlaß dcs Finanzministeriums vom 28. September 1802, giltig für alle Bänder nnd ^,'an> dcsthcile. in welchen die Branntwein-Besteuerung nach dcr Erzellgung stattsindrt. in Betreff einiger Erlänternngen zll der Voll;iehnngs Vorschrift vom 17. Inli 1«<>2. Wien, 2. Oktober 1862. Vom k. k. Ncdaktionsbureau dcs Neichs'GesewVIattcs. Nichtamtlicher Chril. Dic <3zcch^tt i»» Skeichsrnthe. Solitc man ei« wohl meinen — dic Anhänger der Konina c;csla im Reichöratbc werden nicht müoc, cinen alten Witz, oer schon Anspruch auf den Titel Mcidiuger" h"t, immer wieder zu machen. Sie hc'ibcn bei der Abstimmung über die, die Revision dco Katasters betreffenden Anträge ihre Opposition gegen die Verfassung lmcocr gezeigt. Dlc>er Widerstalw streift schon an gelinden Wahnsinn, denn anoerü kann man es nicht ncnnc», »vcnil dlc Vevtreter clllco ^an« drs l»ci ciner so den Säckel ihrer Mandatm-e derud-rcnden Angelegenheit lvälligl,' Pn'ss>>' di.c (5zechcn in« Reichsraihe, oie wir wohl als Fcindc der Freiheit l'^trachten können, ocnriycilt, er^ sill't man ans dem „Journal des Debals". Dieses Vlatt ist dekaniUlich lein besonderer Freund Oesterreichs. Es steht uns namentlich in der italic» nisch^u Fragc enlschiel'en gcgenül'er, und ist durch diesen Ocqc„sap l'ft ucrlcilct ivorden. 0cn Oesterreich feindlichrn Ele>nelttcn in Europa das Wort zu reden. Für die Polen hat das Journal cine altc Vorliebe, die lwch aus dcu Zeiten ^,'ouis Philipp's datirt, nnd bekanntlich ist der ungarische Emigrant Horn'cincr der eifrigsten Milarbeitcr ?cs Blattes. Dic Stimme dieses Vlaltes mn6 also bci dcn Gegnern des östcr-rcichischen Verfassnngslcbei,s Beachtung findcu. ^l»gc< sehen davon. daß es noch immer das Vlatt ist, wel» ches in den eigentlichen politischeu Kreisen der ganzen Welt mü Aiifmerlsamkeit gelesen wird. Unstreitig hat der gesunde und kräftige Gang des österreichischen Parlamentarismus dem „Journal dc Del'ats" imponitt. und dic unwandcll'arc ^!iebe dieses Blattes fnr da« cchte konstilntioncllc Prinzip und für die l'esonnenc Gcstaltnng des Nechtsstaates u»d dcr bürgerlichen Freiheit hat über seine sonstigen politischen Divergenzen den Sieg davon getragen. In seiner allmälig gewonnenen Anerkcnnnng der uincrcn Poliliü Oesterreichs wendet sich nun das Ionrnal mit der ganzen Wucht der Ueberzeugung lind nut 5cr vollen Kraft seiner bernhmtcn SnMik gegen ^ Fanatiker, welche das schöne, zulunflreichc Werk bcr östcrr. ichischen Verfasfnng zerstören möchten. Es clzalilt spöttisch, wie die separatistischen Abgeordneten, nachdem sie vergebens die Kompetenz des Neich ralhcs bestritten, das sinnige Manöver erfanden, dn, ,. Wegbleiben die Gesepgebn»g zn hindern. Der Ei'.c^ schuhte seine mangclhaflc Gcsnndhcit vor, dcr Andere gab vor, seine Frau könne die Wiener Luft i.icht vertragen, ein Dritter versicherte, er müsse nachsehen, warum seine Schafe an den Pocken leiDcn. Das Journal schließt nun mit folgenden Wor« ten: «Mögen sic pch a!lc lossagen, die Verbleu-dcten, die W a h n sinnigc n ! Mögen sie, so viel sic können, das Ansehen des NcichZrathes nntcrgra« ben! Mögen sie mit eigenen ruchlosen Händen den Absoliitiöinns wieder herstellen, der zel»n Jahre lang anf ihnen lastete! Sie werden eines Tages zn ihrem cigcneu Schaden erfahren, daß sie weniger Gefalir laufen, dnrch eine Zentralvcrsammlung. deren Mitglieder sie sind. gewaltsam gcrmanisirt zn werden, alö durch den burcankralischen und militärischen Dcspo« tismns, für den sic arbeiten! Sie werde» das mit Schmerzen erfabrcn, und das liberale Europa, dessen Mitleiden sie dann anrnfcn werden, wird ihnen nur eine verachtungsvolle G.l eichgiltigkc it bezeigen." Auö dem Finanzausschüsse. 5ÜZie„, 3(1. September. Dcr Fiiuinzmiöschlli; sc^te i„ dcr liclltlgeu Sipling oic Vcralhnng über das Utbcicinlomincn nut 0er Bank fort. Die ^H. 8, !1 und U> n'iirdcn erledigt. An der Debatte i'iVer ^. 8, resp 9. bctheiligten sich Szabcl, Nyger. Brosel/c :c Brosche stellte folgenden Antrag: Ans den eingehenden Geldern sind mit Rücksicht auf dcu Verkehrsbedarf die Banknoten all« mälig derart zn verringern, daß nut Ende !8l>li das im ^, U) des Statuts bestimmte Verhältniß der Banknoten znm Barschah hergestellt sei. Szabcl hält es nicht für zweckmäßig, die Bank als das einzige Mittel. Geld zu beschaffen, erscheinen zu lassen. Er hält bei normalen Verhältnissen einen Notenumlauf von 3.^) Millionen für genügend, Sein Antrag gebt dabin, e>ic Nationalbank verpflichte sich, die durch den Vcr> kauf rcr Essektcu eingehenden Noten ans dcm Ver» kebre zu ziehen und bis !8lilj fünfzig Millionen zum Eokompte und Lombards zu verwenden, Kinsky in-lcrpcllirle bei dieser Gelegenheit den Finanzminister. ob er die Einhaltnng der Verpflichtungen des Staates an die Bank für gesichert balle. Minister Plencr cr< widert, für die Zukunft lönnc Niemand mit Sicher» heit garantiren. Nach einer längeren Debatte und nachlrm mchrcre Anträge gestellt wurden, erklärte sich Plcner für Broschc'o Antrag, womit auch dcr Berichterstatter Prof. Herbst einverstanden ist. Vro> sebc's Antrag bleibt in der Minorität, dcr Kommis-sionsantrag wird genehmigt. Zn §. 10 beantragt 5iinsky: Die Wicdcrher» stcllung dcs Pari-Kurses dcr Banknoten sci der Bank bis 1. Februar 18«7 zur Pflicht zu machen. Die Barzablnngcu seien am 1. Mai 1807 aufzunehmen. An der Debatte becheiligen sich in lebhafter Weise Liebig. Skcne, Brosche. Vrin^, Giskra und Tlamm. Brentano macht anf dic Gcfabren einer peremptorischen Frist aufmerksam. Der Bank lönnc nur dauu eine solche Verpflichtung auferlegt wcrdcu. wenn dcr Staat seinen Verpflichtungen naebssekom-meu. —. Nach einer ungemeiu hitzigen Debalte. in dcr Giskra und Slcne für Kinoky's Antrag. Bren> tano. Hein, Szabel nnd Plencr dagrgcu sprachen und Brosche beantragt hatte, dic Bank znr Anfnabme dcr Bavzablungcn l/ Monate nach vollständiger Erfüllung »er Verpflichtungen des Staates zn verbalten, wurde folgender Antrag Herbst's mit einer Majorität von 2,'i Stimmen ai'genommen: Die Wicdcranfnabme der Silberzablungcn bat im Jahre lUU7 stattzufin-den, Die nähere Bestimmimg über deu Zeitpunkt ,nd die Modalitäten hierfür werden durch ein Gcsch geregelt. Kinsky's Antrag wurde als eigener Paragraph in folgender Fassung genehmigt: Nach Wiedcrauf. nähme der Silbcrzahlungcn unterliegen etwa uoch im Umlaufe befindliche Noten unler 1U ss. den Bestim» i'.ulngcn dcs §. lii des Bank-Instituts. Die Versammlung deutscher Abgeordneter in Weimar. Bekanntlich hattc das von dcr Frankl'nrtcr Pfingst» Versammlnng cingeseyte .^omit^ unter dem Vorsitze dcs Hofralhcs Blnnlschli für deu 2s. bis 3N. Sep. lember nach Weimar eine Versammlung deutscher Abgeordneter einberufen, an der die dazu eingeladenen Deutsch Oestcrreicher. insbesondere der von dem Komit»': beliebten Tagesordnung wegcn sich nicht bclheiligcn mochten. Am 28. Slptcmbcr Vornuttags nach 1 l Ubr trat nun in dcm Saale des Stadthauses in Weimar die crstc Plcnarocrsammlnng deutscher Volks« Vertreter, zumeist Norddeutsche, zusammen, die Dc. batte» derselben liegen in einem Berichte der Deutschen Mg. Ztg. vor. den wir auszugsweise mittheilen'.: Nachdem Rcchtsanwalt Frics von Weimar dic Versammlung im Namen der Bürgerschaft Weimars lviUlmnliien gebciilcn, betrat Dr. Vluntschli dic Tri< biiiic, mü scln Vclflchrcu betreffs der crganaexcu Ein« liidunaen, dcr Waht des Ortes, der Festsetzung dcs Programms darzulegen. Auf Vorschlag Vlunlschli's wiro Fries aus Weimar zum Präsidenten dcr Vcr« sammlnng crnannt, v. Unruh aus Berlin und Barch aus Baicrn zn Vizepräsidenten. Dr. Friedleben aus Frankfurt stellt deu Antrag: «Die Versammlung wolle idr Bedauern über das Nichterscheinen dcr Deutsch« Oesterrcichcr aussprccheu und erklären, 'daß sie keine Ursache gehabt, sich hier auszuschließen." O. Wigand und noch einige Redner sprechen sich gegen diesen Antrag aus und die Versammlung geht anf dcn An« trag dcs Vizcprasiocntcn v, Unrnh zur Tagesordnung »bcr. Dr. Ooscph aus Leipzig bcgründct nun dcn von ihm in Gemcinschsift mit Dr. 5,'ange aus Wies« badcn gestellten und von dcr Kommission augcnom. mcncn Annag: Da in mehreren dcutschcu Staaten auf geseh. mäßigem Wege vereinbarte und in Wirksamkeit getretene Verfassungen von dcn Negierungen einseitig theils aufgehoben, theils abgeändert, und an dic Stelle der gesetzmäßigen Volksvertretungen Stände-Versammlungen einseitig wieder hergestellt odcr nun geschaffen worden sind, und da die unheilvollen Folgru dieser Nechtsbrüchc in verschiedene,, 5'äudrr,, noch beutc fortbestehen, so beschließt die Vcrsammlimg: 1) I>, l>rv Zulassnng der Mitglieder sc'lcl'cr thalsächlüi, bcstebcndcn Ständcvcrsannnlnngen ist ein Anerkenntniß jener rechts« widrig erlassenen Bestimmungen keineswegs cm halten; viclmchr ist 2) die Wisdcraufrichwng ^g Rechtszn« standcs in jenen Bändern ein allgemeines deutsches Interesse. Trabert aus Knlhcsscn, Wiggerö aus Mecklenburg sprechen für diesen Antrag. Wcvnher ans Nicr-stein gegen denselben; er wird schließlich gegen sechs Summen angenommen. Dic Versammlung schreitet dauu zu dcm Autragc dcr ^oinmission. dic dculschc Nlformfragc bclrcsscud: Bei Würdigung der Neformvorschläge. wcl^c dermalen am Bunde verhandelt wcrdcn, sommen die Bcdinguugen der Nechtsgiltigscil solcher Reformen und ihr materieller Werth in Vctt.icht. Dic Vcr« sammlnna erklärt jedc Verandcrung des bcstchendeu deutschen'Verfassu»gs>ech's n.'l- dann fu>- .Ma n'.nn sie unter Mi.wi.kn.'.i n"d Z.'st.mmnng emer a o a . Vertretung ;» Stanoc gekommen lst. Dl Aufschub leidet. Das vorgeschlagelle Bundesgericht erscheint »lach Ein» richtnug li»d Zuständigkeit als cine der Freiheit höchst gefährliche Iilstitlitio», Dir projektirtc De!egirtcn< Vcrsannnlllng aber, zlimal wenn sie ständig dem Blindestage zur Seite treten soll, stellt sich als eine Einrichtung dar, durch welche der Gang der Ge« schäflc noch schwerfälliger gemacht wird. ohne daß sie andererseits einen wesentliche!, Nutzen zn gewaiiren vermöchte. Dein Bedürfniß nach Vertretling der Galion kann nllr durch ein Parlament genügt werde» Ein Parlament kann al»er nicht oem Bundestage, sondern uur einer wirklichen Zentra!s,ewalt gegenübergestellt werden Parlament und Zenlralgewalt sind dalicr als die beide» Angelpunkte der deutschen Bestrebungen festznbalteil. Nur der Uebergailg ans dem Staattn-bundc ln den Buudesstaat vermag die dcnlsche Nation zn befriedigen, wie dieß bereits in der Rcichsverfas sung von 1l^49 anerkannt ist. Dem Blindesslaat sollen alle deutschen Bundesländer mit Einschluß von Drutsrh Oesterr-eich nugehören,. ivoge^en die Zuziehung der übrigen Krouländcr als verwerflich bezeichnet wird Außerdem liegen eine Menge von Anträgen, so 'wie von Alnendements vor, von Hallsmann, Venedev. Welcker. Wigard, O. Wigand. Schassratb; wir können diese Allträge bier nicht alle wiederholen, nnd bemerken nur, daß sic fast sämmlich auf Anerkciüluug der Reichsoerfassung uon 1849 und anf Herstellung cines deutschen Parlaments Hinanslaufen, Die bei Gelegenheit des Vortrages der gestellten Anträge vonl Vorsitzcildeu angeregte nnd von llim selbst verneinte Frage", ob die Mitglieder des ehemaligen Vorparia« ments kraft dieser ihrer Eigenschaft Zutritt zn dem Abgeordnetentage liaben sollen, wird. nachdem sich Heinrich Brockhaus von Leipzig für Bejahung der-selben ausgesprochen hat, zu Gunsten der Betreffenden entschieden. — Hierauf erhält Nittinghauscu mit Gc-nel'miglmg der Versammlung das Wort zn einer Schlußbcmerknng über den erfolgten Beschluß. Redner benutzt diese Gestattung dazu. der Versammlung so» wohl," wie insbesondere dem Bureau einen tendenziösen Beschluß wegen seines auf Herstellung einer Dele« girtcnversammluug beim Bundestage gerichteten An« träges deßhalb beizumessen, weil dnselbc den Gesinnungen d«;r Nationalvereinler nicht entspreche; in Ver< anlassung dieser Aeußerung entzieht jedoch der Prä' sideitt unter 'allgemeiner Zustimmung der Versamm-Illng Vcm Redner alsbald das Wort. — Advokat Dr. Barth aus Baieru begründet als Berichterstatter den Antrag der Kommission, welchen wir oben mit« getheilt baben. Der erste Redner, Vencdey, spricht gegen den Antrag der Kommission und für den von ihm und Genossen gestellten, welcher einen höheren uud klareren Standpunkt ciiinähmc; namentlich betont er, daß sei» Antrag kräftig u»d deutlich ausspreche, was man wolle, nicht nur von „Bedürfnissen", sondern auch von „Rechten und Pflichten" spreche. — Geheimrat!) Welcker aus Heidelberg sprach in längerer Rede für den Kommissiionsanlrag und mahnte vor Allem zur Wabrnng deö «historischen Nechtsbodcns der teutschen Reichsverfassnng, welchen zu verlassen ein unglückseliger Gedanke wärc," — Professor Wigard erklärte sich gegen mehrere Punkte des Kominissions« anlragcs und wünschte ebenfalls ein offeneres Her» ausgeben mit der Farbe; man solle gerade heraus« sage», daß es nur reu einen Rechtsboden gebe: den der Neichsverfassnng und des Wahlgesetzes von 1849. Heinrich u. Gageru ist zeitweilig für, zeitweilig gegen den Kommissionsantrag. In langem Vortrage bespricht er die sogcuannlen Würzburger Vorschläge uno geht dann zn ausführlicherer Scyilderuug der besondern Stellung Prenßens und Oesterreichs über; für Oesterreich, führt er aus. sei die Möglichkeit eines Anschlusses an Deutschland in neuerer Zeit eher größer geworden als geringer, es könne nicht mehr daran denken, seinen Einheitsstaat ill der bisherigen Gestalt anfrecht zu erhallen; nicht als ob es den Verband seiner einzelnen Provinzen brechen sollte, aber einen konstitutionellen Gcsammlstaat aufzurichten, diesen Gedanken löuuc es nicht mehr verfolgeu ^); so habe ja, auch die österreichische Regierung in ihrer Antwort auf das von Herru v. Beust ausgegangene Reform^ projelt deutlich gesagt, daß Oesterreich sich der E»t Wicklung zu einer volkschümlichen Vertretung bei-ru« tend genähert habe; von selbst verstehe es sich dabei, daß es ilnr mit seinen deutschen Provinzen an einer solchen Neugestaltung theünehmen könne. Der Redner behauptet, es gäbe zwischen Prcußm und Oesterreich keinen wahren Widerstreit uud das habe schon der Graf v. Brandenburg am 25. Mai 1849 deutlich ausgesprochen, daß die damals beabsichtigte Union und Oesterreich n^'ch außen hin als ein Ganzes erscheinen müßten, während ihnen nach iunru die Frei» heit der Entwicklung gswahrt bliebe; in dieser Weise sei die Sache auch jetzt anzusehen und eine Zentral-gewalt ohne Preußen und Oesterreich zugleich für jetzt nicht mcbr deutbar; hierin zeichne sich der Haupt« puilkt: das wichtigste Bcdürfuiß sei die Vereinignng Deutschlands unter ciucr Zentralgewalt, wobei Prcnßcn und Oesterreich eine paritätische Stellung zukomme, ualürlich aber unter dem Druck eines deutschen Parlaments. — Herr v. Gageru sprach fast eine ganze Stunde, die Versammlnng folgte ihm aufmerksam, am Schluß äußerten sich Beifall und Zischen in ziem-lich gleichem Maße. Es war uutcrdrssen 4 Uhr ge^ worden und man ließ eine Pause von zwei Stunden eintreten. Räch dieser Pause verkündete der Vor» sipcudc bei Wiedereröffnung der Sitzung, daß man sich nunmehr zu folgender Fassmig vereinigt l>l'c: Wir beantragen: dic Versammlung deutscher Volksvertreter wolle erklären: 1) Die bundesstaallichc Einheit Deutschlands, wic sie, unbeschadet der Selbständigkeit der eilizclnen deutschen Staaten in iiiiic-ren La»desa»gclegc»hciten iu der deutscheil Reichs-Verfassung vom 28. März 1849 ihren rechtlichen Ausdruck gefunden hat, ist eine politische Rothwcn« digkeit für die Selbstcrhallung und das Ansehen Deutschlands nach außen, sowie für die Begründung und Festhaltung der Freiheit und eines gesicherten Rechtszustandes uach innen. Sie kann nur herbei- geführt werdeil durch Einberufung eines Parlaments. Die Herstellung eines solchen für ganz Deutschland ist ein Recht des deutschen Volks, Dessin Errichtung mit allen gesetzlicheil Mitteln zu betreiben, ist die Pflicht eines jeden Deutschen, sowie aller deutschen Regierungen und Landtage. 2) Das deutsche Paria-meilt muß aus freien Volkswahlen hervorgehen. Die vrojektirte Delegirtenversammlung aus den Kammern der einzelnen deutschen Länder ist nicht einmal als eine Abschlagszahlung anznseben, sondern von den Kammern zurückzuweisen. 3) Das vorgeschlagene Bun< dcsgericht erscheint nach Einrichtung und Zuständig, keit als eine der Freiheit höchst gefährliche lind durchaus verwerflliche Institution. 4) Dic nationale Einigung bat das gesammte Deutschland zu umfassen, es darf nicht nur kein deutscher Vrnderstamm ausgc« scblosfeu werden, sondern es ist ebenso sehr das Recht wie die Pflicht aller einzelnen Staaten, dem Gesammt-verband sich anznschüeßen. Dieß gilt namentlich anch in Beziehung auf das Verhältniß zn Deutsch Oesterreich Sollten aber der Herstellung einer Demsch« Oesterreich umfassenden bundesstaatlichen Einigung für deu Anfang unübersteiglichc Hindernisse im Wege stehe», so darf dieß für die übrigen deutschen Staaten keiil AbhaltNllgsgrund fein. mit der Ansführnng des nationalen Werkes an ibrem Theil zu beginnen, Dagegen ist der Eintritt der bisl'er nicht im deutschen Builde befindlich gewesenen Länder Oesterreichs unver« einbar mit dem nationalen Bedürfniß des deutschen Volkes. .>) Die Frage über die deutsche Ereknlioge» walt ist unter Mitwirkung und Zustimmung des deut« scheu Parlaments zu regeln. Dieser Autrag war unterzeichnet: v, Benni^sen. Fnes. Holder, v. Hovcrbeck, Met), Schulze-Dclitzsch. Schaffrath. Derselbe ward schließlich (über die darüber uoä» gepflogene Debatte morgen) fast einstimmig, gegen vier Stimme», angeuommcu. Oesterreich. Wir», 1. Oktober. Aus guter Quelle ersah-ren wir. daß die Ansfülirnng desjenigen Artikels der türkisch'Monteueglinischeu Friedens Konvention, welcher der Pforte die Anlegung eiuer voll Blockhäuser»! do-Minirlen Militärstraße von Spuz uach Eettinje znge-steyt, iu Folge der dagegen erhobenen, keineswegs vereinzelt gebliebenen Einsprache Rußlands vorläufig in ^n^nnx» l'Iribr. Den russischer Scits geltei.d gc-machien Einwendungen hat sich zunächst Frankreich ausdrücklich beigesellt, und ist mit ziemlicher Sicher-hcit auch dic GeltcndiNlichung einer gleichen Ausfas» snngsweisc von Seite Preußens zn gewärtigen. — Wir knüpfeil hieran die thatsächliche Mittheilung, daß ill deu ätzten Tagen bezüglich der moi'tenegrinischell Frage ein sehr lebbafter Depeschenweehsel zwischen Petersburg, Berlin und Paris stattgefunden habe. — Am 23. September kam es bei dem ärari« sehen Kobleuwerkc zu Tnfail. durch Arbeitsverweigerung der dortigen Bergknappen abermals zu einem /cuillclllll. Die <5amorra in Neapel. Diese Geißel ist ihrem Ursprünge wic ihrer Aus> breitüng uach em ausschließlich neapolitanisches Uebel. Sie ist nicht schr alt, sie datirt aus dcu letzten Zeilen des Vizeköniglhums. Im Aufaug war die Iu-stiluliou. sagen wir cs offeu. ehrenvoll, da die Ea-morra den cinzigtu Zweck hatte, den Schwachen gegen den Mächtigen zu vertheidige,,, und für die Sache Unterdrückter sich l/H!i'chcr Gefahr auszuscheu. Später artete sie, wic Vieles ill dieser Welt, aus, unc, wurde ein Vereiu von Bcutelschncidcrn, Dieben, Räubern uud Mördern, uud diese ruhmvolle Bcschäf-liguug^ül'en die Eamorristeu auö ohne Scham wic ohne Furcht, am hellen Tage, in dru Häusern, den Kaufladen, auf den Straßen uud Märkten, iu den Kirchen, überall. Heutigen Tagts ist bic Camorra eine wirkliche Scllc. Lie b.at ihre Grundsätze, ihre Gesetze, Grade, Zeichen und ihrcu Eid Der Graec gibt cs dici. Zu untcrst stehen die „Knirpse" ll"^m!l.), cigeullich Lehrlinge; sie müssen Probeu von Tauglichkeit, Eifer, Much uud Liebe gcbeu. Aus Eifcr müsscu sie fleißig ^l dcu Lektionen, und in Allem blind gehorsam sein; mit Muth müssen sie jede ihnen befohlene Unternehmung ausführen uno wehc drm, der zittert! dic Strafe würde eiuc schwere sein; ihre Licl'5 müsicu sie dadurch be-reisen, daß sie dcu großen, Thcil uou dem was sie «verdienen", an die Gesellschaft abgeben Wenn sie einc bestimmte Zelt hindurch m:zwclfcllMe Probeu vou Muth und Verwendbarkeit abgelegt haben, ,o werden sie zum 2teu Grade befördert, wo sie ulcht nur zahlreichere uud gefährlichere Aufträge auszufülireu haben, sonder» auch lerueu müssen. Unternehmnngen zu lcitcn und sich Gehorsam zu verschaffen. Werden sie auch hier tüchtig befunden, so versammelt sich die Gesellschaft, und besteht der Betresscudc glücklich ein strenges Examen über seine „Ehrlichkeit", so leistet cr den feierlichen Eid, der nichts Anderes ist. als das Gelübde, im Namen Gottes ciu guter Dieb. Mörder und Räuber, uud stets zum Dolche bereit zu sei». Die Eamorristcn erkennen außer den, ihrcu kein Gericht uud kein Gesetz an; ihrc Urtheile, selbst die zum Tode, vollziehen sie selbst. Kein Stand. Alter. Amt, Grad oder Geschlecht ist srei von ihrem Dolche, Ein Eamorrist des drilteu Grades ist nur dcr Generalversammlung unterworfen. in dringenden Fällen jedoch siuo drei Mauu beschlußfähig, uud dic Majorität vou zwci Stimmen kanu ciuen der Ihren oder einen Fremden zum Tode vcrurtheileu. Es crinucrt uus das iu ctwas au dcn fürchterlichen Rath dcr Drei zu Venedig. Fällt Einer von ihncn dcr Gerechtigkeit in die Hände, so wird er fortwährend uud mit allcu Mitteln von dcr Gesellschaft unterstützt, der cs nie all Geld fcblt, da sic stcts zwei Drittel von dem in dcr Stadt Gestohlcuen einzieht und sich gc waltsamc Erpressungen zum Nachtheil des kleiucu Handels und dcr kleinen Industrie erlaubt. Wird Einer von ibuen beleidigt und kann er sich nicht rächen, so stehen dic Dolche der ganzen Gesellschaft zu seiner Verfügung. Unter ilmcu herrscht voll-komineuc Brüderlichkcit uud uic Streit. Entsteht ein Zwist unter „Knirpsen", so legt die Aufforderung ci^ ucö vom zweiten Grad ihn sofort bei; bci Zwistig-keilen unter Mitgliedern vom zweiten Grade genügt dic Stimme ciucs vom dritten Grad, um Alks zu bccudigcn. Wche dcm. der nicht gehorcht! Dcr Vor« gesetzte ist berechtiget, sich mit dem Dolche Recht zu verschaffen. Der Zeichen der Camorristen c^ibt cs viele. Ei« nige. dic nur dcu Mitglieder» bekannt sind. bestehen i» einer Vewegnng des Auges, iu einem Schwung des Stockes, ohne den sie nie ausgchcn, ciucr gewissen Positur dcr Füßc oder dcr Arme; andere Zeichen sind für Allc sichtbar und jetzt auch vo» Allen gekannt, da dic Cmnorristen sie zur Schau tragen, als wolltcn sie sich dadnrch allgemein gefürchtet ma-chsu. Ein weiter Shawl oder Plaio (<:<)!"viUttm<>) uoli gestickter Wolle, dessen zwei lange Zipfel den Rücken hiuabhängen, eine Jacke, weit und bauschig, um leicht Waffen oder Beute zn verbergen, ein gewaltiger dicker Rohrstock, dic Finger mit Ringen überladen . das sind die stehenden Abzeichen des Camor-ristcu. Gewöhnlich werden die „Knirpse" angewendet, um die Diebstäblc und Erpressungen zn begehen, während die älteren Wachc stehen. Gelingt dein „Kniivö" der Raub. so uehmeu sie ihm sofort das gestoblenc Gut ab, das vou Hand zn Haud gehend bald verschwindet, und die Gerechtigkeit findet keine Spur; wird aber der „Knirps" enldeckt lind kann cr nicht fliehen oder läuft er Gefahr, so eilen sie vor uud bereiten ihn» Gelegenheit zu cutwischcu, und weun dcr Vestohlene nicht schweigt, so riskirt er sci» Lebe». Bis jetzt hat die Regierung an >W0 Eamorri' sten verhaftet. Das genügt nicht. Die Gesellschaft besteht in Reapcl allein aus 2000 Mitglieder» vom ersten und zweiten Grade uud ans 3000 „Knirpsen"-Sie sind bekannt. Dic Nationalgardc, Volk iin Volke, kennt sie mehr oder weniger. Man ermutl'igc entschiedeu und ordentlich die Nalioualgardc und die gan;e camornstischc Canaille wird dalo in dcr Tl>t zerstört ftin, 907 bedentendcn Erzesse. Gs mnkie zur Herstellung dcr Nnhc Gendarinerie requirirt werden. Nichtzubaltung bedungener Arbeitslöhne wird als Ursache des Erzesses angegeben. — Vli einem ain am 29. u, M. in dcr unweit Vnbenc gelegenen und als Nnlerhallungsort der Pragcr bekannten „iiais^rmühlc" ausgebrochencn furchlbarcn Prande wurden die Pappcudeckelfabrik dcs Herrn Kobler, die Vellmann'sche Papierfabrik, dir Papier-Trnelerei. die Mablmüble sammt dem Werke und andere Fabriksgebändc ein Nalib dcr Flammen. Ilssram, 1, Oktober. Hcute mn halb 9 Uhr Früh tilif dcr erste Zng der Steinbrück-Agram.Sissc. ker Vahn von S'ssek hier an. Einc grope Zahl von ^nschancrn batle »uh auf der Südpromenadc, von wo ans man den Train, weit vor Goriea auskommend , recht gnt beobachten kann, soivic am Vahnbof selbst eii'gefnnden. Vom Verwaltnngsralhe der Di« rcklion waren gleichfalls mehrere Viitglicdcr anwesend. Aus der Provinz. -l- üraililllirg, l. Oklobcr. Dcr heutige Tag war ein Tag, der den Krain« bürgern stets in theuerem Andenken verbleiben wird. An diesem Tage fand nämlich, nachdem dcr k. k. Schulrall) niid Probst Herr Dr. Anton Iarz in der Sladlpfarrkirchc das h, Geistcsamt abgehalten, durch l-len deüselben die feierliche (Einweihung des neuen Gl/'unasialgebäudeö in Gegenwart niedrerer Priester, des Herrn Bürgermeisters, des Lehrkörpers, anderer Herren und der gesammteu Schnljngcnd Slalt. Nach vollendeter Pcncdiktion begab sich der l'ocl'wür?igsle Herr Probst, umgeben vom Herrn Dechant. Herrn Bürgermeister, von den übrigen anwesenden Priestern und dem Gymnasial-Lehrlörper. in das Gymuasial-Lehrzimmcr. wo die gcsammte Gymnasial«Iugc>:d ver« sliniluclt war, und hiell eine gediegene, herzliche Anrede, in welcher er crwäbnlc, wie durch die bohe Gnade Sr. k. k. Apostol. Majestät der Sladt Krain-bürg im vorigen Jahre das Untcrgmnnasium bewil« ligt. und in Folge dessen mit den zwei ersten Klassen der Anfang gemacht wnrde. deute aber durch die Gnade Sr. k. k. Apostol. Majestät die Eröffnung des ga»;cn Untcr^Slaat^gymnasillnis den Anfang nehme. (5r pries in seiner Nedc den Eifer der Bewohner Ärainburgs, hob insbcsondcrs hervor die Verdienste des Herrn Bürgermeisters, und die uncrmüdctc Thä< tigkeit und den st>errn Iob,ann Globocnik, so wie des für lilacs Gute stets eingenommenen und dasselbe mit Wort und Tbat stets fördernden Herrn Dcchants Johann Ncsch, und erinnerte mit ernsten Worten, wie nun dahin gearbeitet werde» müsse, daß diescs Gnmna» sinn, den übrigen Gymnasien Oesterreichs gleichkomme. Daß diescs geschehe/ ist wesentlich nötbig die Tl'älig. keit ziveier Fakloren: des Lehrkörpers Nlld der Schüler. Was den Lehrkörper betrifft, bemerkte der Herr Red» „cr, muß eingestanden werden, daß derselbe aus lauter pädagogisch und scienlifisch gebildeten Männern bestehe, „no somit alle Hoffünng vorhanecn sei, daß von dessen Seite Alles geschehen werde, was nur immer möglich ill; aber der zweite Faktor, sagte der Herr Probst, sich an die Jugend wendend, sei» ihr. n»d an ench liegt es insbesondere, daß ihr durch Sittlichkeit. Frö'm< migkeit, Religiosität und unermüdeten Fleiß der Lehranstalt Obre machet, euch dadurch dankbar bezcnget der Stadt Kraiubnrg, die keine dosten scheucte, daß das Gymnasium zu Stande kam, dankbar eueren Lehrern, die dcr Eltern Stelle vcrtrctciw, euch zu or« dcnllichen Menschen erziehen, dankbar eueren Eltern, die für euer gesammtrs Wobl besorgt sind. Zum Schlnß ermunterte er znr Dankbarkeit gegen Sc. k. k, Apoüol. Majestät den Kaiser, nnd zum Gebete für Alkrhoch,tdcusclbcn, auf daß Gott Ihn lange und wohl erhalten möge, worauf die Anwesenden in ein „Hoch" aufbrachen. Darauf dankte Herr Vürgcrmcistcr Konrad Lokcr dem Herrn Schulratbc für das der Stadt bis jcht gc< schenkte Wohlwollen und empfahl dieselbe seinem weiteren Wohlwollen. Darnach begab sich der Herr Schnlrath in das Lrhrzimmer der vierten Hauptschnlklasse, in welchem die Hinder der gesammten Hauptschule versammelt waren, biclt an dieselben in slowenischer Sprache cine lccht geniüthlich,' Anrede, die jcdcm Äinde. wcil populär, im Gedächtniß bleiben wird. Zu Mittag versammelte der Herr Dechant dic "» der Feierlichkeit sich belheiligtc Geistlichkeit, den Herrn Bürgermeister uud den Gymnasial.Lehrkörper z» einer mit Heiterkeit und Freude gewürzten Tafel bci sich. Abends war das Schulgebäudc beleuchtet und dann Zapfenstreich mit Gesang. Tagesbericht. Laibach, !l. Oktober. Zur Fcicr dcö Namcnsfcstcs Sr. k. k. Majestät wird morgen ein solennes Hochamt ill dcr Domlirchc zelcbrirt werden. Heute Abend, zur Vorfeier, ist Fest-Vorstellung im Theater bei großer Beleuchtung des äußern Schauplapes. — Vci der vorgestern stattgehabten Versteige, rnng von Moorgründeu »vlirdru, wie wir hören, zwci größere Komplexe, der rinc zu 1l!> Joch, der audcrc zu 1(!'i, erstanden, letzterer von dem aus Norddnnsch-land hicher gekonnneuen Orkonomcn Herrn Fellscr. Dcr Prcls dcs Joches war für unlultivirtcu Bodcn 20—H6 fi, öst. W., für bcrcits kultivirtcu 4l1—W Guldcn. — Hcrrn Miroslav V!l her ist dic nachgesuchte Konzession zlir Herausgabc cincs slovcnischcn polit, Blattes ertheilt worden, und soll dasselbe unter dcm Titel „k'l'l"'^!" von Neujahr an wöchentlich zwei Mal erscheinen. Wien, 2. Oktober. Se. Majestät dcr Kaiser sind vorgestern Nachmittag mit Sr. k. Hoheit dem Krouprinzeu von Sachsen nach Ischl abgereist. Man glaubt, daß dic Abwcsen. hcit Sr. Majestät etwa 14 Tage dauern dürfte. — Nach cincm Telegramme aus Nom wird die Vermälung der Prinzessin Annunciata. dcr Schwester Franz ll., mit dem Herrn Erzherzog Karl Ludwig von Oesterreich am I.'i. Oktober durch Prokuration in Nom stattfinden, — Der Bundespräsidial »Gesandte Freiherr von 5lübek hatte am Dinstag Mittags 12 Uhr in Schön« brnnn eine Audienz bei Sr. Maj. dein Baiser. — Unter dem Vorsiye dcs Herrn Erzherzogs Rainer fand gestern Nachmittags 2 Uhr cin Mini. sterrath Statt. — Ans Pest. 30. Septbr.. wird geschrieben i «In der Geschäftswelt erlebten wir liier gestern das Pt'änomen, daß mehr Gold und Silber als Papiergeld vorhanden war. Viele Lnitc brachten nebst Werthpapiercn Dukaten. Thaler ll. s. w. in die Mechsclslubcu, konnten aber kein Papiergeld dafür erhalten, an dcm ein fabelhafter Mangel sich geltend machte." Vt a ch r r a g. Trieft, 1. Oktober. Die hiesige Handelskammer ivild .mf ocin ds,itschc>n ^lidelcltiiar ill München oiiich dic Hcrrlii Strtttier und Hnttcr^rt ^sllrl-len srin. VrüttU, l. Oktober. Ii» dcr hentigcn Engn^lc dcs Vereins der österreichischen Industriellen, erklären sich dic anwesenden Vertreter dcr Erzeugung feiner Schafwollwaren mit dcm Eintrittc Oesterreichs in den Zollverein unbedingt einverstanden. Dlc Fabrikation von mittclfeincr Ware war bei den Berathungen nicht vcrtrclcn Bezüglich der Nübrnznelererzen^ung wurde die Erklärung abgegeben, daß eine Zolleiniguug unler den obwaltenden Vcrbältnissen nachthcilig crschrinc. Prag, ^0. Sept. (Nachts) In der heutigen Enqm'te dcs Vcrcins dcr österreichischen Industriellen sprachen sich die anwesenden Vertreter dcr Ledcrcncr Vokalstück überreich ist, unterdrückte man das Lachen. Hier verdiente das Pnblikum ein Bravo. Die Darsteller waren recht gnt, die beiden Komiker Weid m a n n und P r c> k sch ernteten wohlverdienten Beifall. Fräulein Sachs mit ihrer Einlage hatte dagegen keinen sonderlichen Sncceß. — Ueber „Crom-wclls Aide« und «Maria Stuart" morgen ein Näheres. Theater. Heute, bei Beleuchtung des Schauplatzes znr Vorfeier dcs Namensfcstes Sr. Majestät des Kaisers, znm ersten Male: Gräsin Höckerchen, Lustspiel in 1 Aufzug, von Görner. Hicranf zum lsten Mal: Ich werde mir den Major einladen, Lustspiel in 1 Akt. von Moser. Morgen, znm ersten Male: Deutsche Treue, Schauspiel in 1 Akt, von Wolmuth. Hierauf: Hwei Soloszeneu. Zum Schluß: Gin Hauskreuz, , Lustspiel in 1 Akt, von Friedrich. Ucbenn.: Iriny, Schauspiel in ü Akten, von ! Theodor Körner. Mit dnrch a us neue m Kostüm. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. Heit der . Varometcrstcmb piilttrmiieratiir ««. ^ l Niederschlagt Tag HaclMng " P. L^ m.f 0« N. ^ ch?c^ W.ud Witterung binnen .'4 S.^on __________________^__________redu.zlrt________^________________________^_^____^_______> iu Pariser Liülcn 25. Teptbr. 6 Uhr Mrg. 526.^3- -s-13.00 Gr. — Nebel 2 „ Nchm. 325.5>8 .j.16.80 „ 3>V. schwach Sounensch. 0.0) 10 „ Abd. 92U.4^ >12'.60 „ KW. ziemlich bewöllt 26. „ 6 Uhr Mrg. 32?. 28 ^12.10 Gr. s. schwach leicht bewölkt 2 „ Nchm. 326.84 417.«0 „ 3. delto h"tcr 0. «0 10 „ Abd. , 327.26 >l1.6'^ „ Windstille st""lM Druck nnd Verlag von Ignaz v/Kleinmayr st Fedor Bamberg. — Verantwortlicher 3tcdaktcur: Ignaz v. Kleinmayr. Anhang zur Laibacher Aeitnng. Dcvi,cn wti.ig vccandsrt gcg.n Astern; Gl'Iv »twaS st^fcr. Das (^.Id «och imimr nicht fiüsstg , im Cn'tVüiplt l!,^.H P.ipicv (;"/ . l u - Veffentllche Hchuld. ^. dr« Slant« (für Ilw ft.) <^cld War. In üstcrr. Währung . z„ 5'/, 0!i 90 <)?.— 5'/. Ankl,. v. 1861 mit Niich '.»3 60 ii.'j dc dctll' uh»c 'Al'sl,)ü>tt 1862 . l»^,40 '.»^ <;(! lNati^'Niil« ^üll!,l» niil I^iiNll-l^'uprnS . „ 5'/. 83— 83 10 National-Aülilien mil Äpnl.ls . . « 5 „ 82 80 82 W Vi.t.,üqu.s . . . . ., 5 „ 71.15 71 ii<> dciio mit Äiai-Coup. „ 5 .. 71.30 71 50 dctlo . . . . . „ 4j„ 63.— «3 25 mit Einlösung v. Iah» 1839 136,50 137- „ ,. 1851 ^59 <,^ „ ^ 1860 zu 500 ft . 90 20 90 40 ., z» 100 sl 9l ?0 !»180 lllinio - ^i^!ll>l,ch. ju42 l..-,u>>ts. 1? 30 17 6l> l<. dcr Klonläudrr (sür Il)l) ft ) (i>iu»dlNlla!'lungs»Ol'I>lzat!!.'Nl!,. Vlle^r'O.').sr.ich . , zu 5'/, «5 50 86 50 wcld W.nl Ob.'O,st. und Salzb. zu 5'/. 86.- 86 50 B^lüütil .....5„ 86,— 8. Ban , Kro. u Slav. 5 70 50 71 - "'alizi.n.....5 „ 71.25 71 75 Silbliil' u. Vulew. . . 5 ., «950 70.- Vrixtiaiuschls !?lnl. 1859 5„ 95 50 96.- Aktien (pr. Slücl), Nationalbans.....794,— 796 - Kr.oit-'-'liünilt Fr......24«.- 246 50 Kais. 6>,,.-Aahn zu200fl, l5^?. 15,150 152.-S>ld,'Nc'rc>d.V.>l?.-Ä.200„ ^ 123 30 123 50 Süd. Ltaats?, lomd, v^n. >,. <5enir. ital. ^is. 200 ft, ö. W 500 ,vr, n> 180 ft. (90"/,) 6i»l!U!4 273 — 280.- ! ii>cl0 War. ' G.>!i,,.ssml.L»5lv,-P.is!n z. 200 st. CM. „,. 180 si. (90°„) ^iilj. 2^7 25 2^7,75 O.n. 2l,'n.-D.!'!U'iscY -l,^ls. d-. ^ 411 — 4I,j — Olsllirnch. ^!>,".)d in Tric» § ^ 229.— 2.'i0,— Wic»c^a»N',i»,-'.'lfl.'Oss,'^V 380,- 385.— Htslrr K.tt.ül'riitt,» .... 4l»5,— 410,— Aölmi. W.sll'.U!,, zu 200 fl, . 169 25 169 50 Tl).'!ftl^l)!<-A.'ti.'n 200 st (> M. m. 140st. (?07„1 ^i''^!>l>!!,^. 147.— 147.- Pfandbriefe (fü, 100 ft.) National- 6jäh.u. ^. 1857z 5'/, 103.- 103,50 ba„l .,uf 10 „ d>tlo 5„-------100,— (5. M. vrl^l'ari 5 „ 88 25 88 75 Hatioiiall'. mifö.W ,'crll'sb. 5 „ 8415 84 30 ^os> (p.r Sunk.) Krrd.-Anstalt snr Handel u Gew. zn 100 fl. öl. W. . . . 131,25 13l 75 Dc'N,-Da>nl'!!.0 95 — Kalm 40fl,östW 37- .'!7.'.0 Valssy jn-IO fl. Cü^. . Z,;,__ 3,^25 ^'l>n,i „ .^0 .. „ . 35,- 35,50 st, ws,„.'iz „40.. „ . 3550 36." Wüipis^räl) „ 20 ., „ . 22.25 22.75 Waldein „ 20 „ „ . 21.50 22 — Keglcvich „ 10 , .. . 15 - 1.'> 25 Wechsel. 3 Monat,. <5).ld Vritsc Augsburg für 100 ft, südd. W. 105,10 105,30 Fian inlt a. M. drtto I05.20 105.40 H^üil'liisi snr 100 Mark Vanko 92.80 93.— London ,N! 10 Pf, Sterling . 124 80 125 — Pans fur 100 ^r.niko . . . 49-15 49 50 (5ours der Geldsorte». 0>'ld Mar, K. Münz. DulattN 5 si, 9^ fr. 5 ft 99 Ml «",'n.n .... 1? „ -^5 „ 17 „ 28 ^ ''^ipol,"l>öd'or . . 10 „ 1 ., 10 „ 3 „ Rn,s. Im.crials . 10 „ 32 , 10 „ 33 . V.lliu^!»al.r . . I .,«5 ^ 1 .. «5>j „ sill'^-'.'^io , , 123 .. 50 .. 123 .. 75 « Effekten- und Wechsel-Anrse au der k. k. öffentlichen Vörse in VZieu Dlll 2. Ollodll 18U2. Effekten. Wechsel. b°/. Vl.lalli^ma 71.75 ' Silber.....123 25 5°, Nat .'.'lnl. 83.05 , Lono.» ....124,40 Va.!faftic!l . . . 7l»? .lt.l. Dukaten. . 5W Krrditalticn . . 221.20 Lottozichungen vom l. Oktober. Tvirn: 75< ^H 3tt 32 AH. Graz: ,3 5tt 2tt 44 7. Züüe der k. k. 6ill)Laljn»^esollschnjt von» 1. Mal 1862 dill »,ll ^v«lt»ro«. ") ^ügr zwischl-n ^iibcich lind Wien. I>l dcr Uichlüiig unch W>',,,. knibach Abfahrt Nachm. 1 Uhr 9 Ü'i. u. NachtS 12 Uhr 57 M Stlindilick „ 3 „ 26 „ „ Frilh 3 „ 12 „ Cilü „ 4 „ 16 „ „ „ 4 „ 1 „ PnM-chof „ 5 „ 54 „ „ „ 5 „ 39 „ Ätarding „ 6 „ 5<» „ „ „ ,6 „ 15 „ Grn, AdrudU 8 ,. 55 „ „ „ « „ 34 „ Bvlick a. 3)i. „ 10 „ 42 „ „ „ 10 „ 23 „ ^illifladt ssrüh 3 „ 34 „ „ Nachm. 3 „ 34 „ Wil'ü Aülmift „ 5 „ 1? „ „ „ 5 „ 24 „ In dcr Uichtung uon Nlilil. Nirn Abfahrt Vorm. 9 Uhr 30 M, ».Abcndö 9 Uhr 30 M. Nrufladt „ II „ 2? „ „ „ II „ 28 „ Brück n. Z)l. Nachm. 4 „ Ü8 „ „ Früh 4 „ 23 „ Ow; „ tt „ 31 „ „ „ 6 „ 16 „ Marburg Mcudö 8 „ 46 „ „ „ 8 ,. 30 „ Prassnhof ,. 9 „ 22 „ ,. „ 9 „ 6 „ E'lli „ 11 „ 1 „ „ „ 10 „ 45 „ Strinbri!^ „ 11 „ 47 „ „ „ II „ 32 „ Laidach Aulmift Fnih 2 „ 1 „ „ Mittag« 1 „ 46 „ l') ^mil zwischen Laibach, Trirst Ilnd Venedig. Laibach Abfahrt Frilh 2 U. II M. Nachm. 2 U. 7 M. Adll^I'slq „ „ 4 „ 38 „ „ 4 „ 34 ., Nabr^fina „ „ 7 ,. 32 „ „ 7 „ 29 „ Trich '.'liiliiiifl „ 8 „ 15 „ Abends 8 „ 12 „ Nabri-sina Adf. Friih 7 „ 55 „ „ 9 „ 50 „ Vri!l>dig Aul. Nachm. 3 „ 6 „ Frllh 4 „ ^0 „ In der Richtnng von Vcnediq, Tricst nnd Laibach Venrdiss Al>f. Abclids 11 u. — M. ll. Vorm. II u. — M. Nalivcsüia?lnlft. Fnlh 6 ,. 26 „ „ Abds. 6 „ 56 „ Trust Abfahrt „ 6 „ 45 „ „ „ 6 „ 45 „ Nabresüia ,, „ 7 „ 48 „ „ „ 7 „ 46 „ Ad^!<c,hn'3nspcktor, — ^o.Zlclitschcr, und — Wiomar, uc»» Wic». — Hr. Stcr». H.inoelsmmm. vl)n A^llnn. — Hr. 5t>s« iii.niii, Privalicr, von Gr>iz. — Hr. Wl'er. Kommissionär, von Marlim^. — Hr. Prmlkcl. uoil Veneoig. — Hr. 'vonoier. von W. Gr.iz. Z. 1929. (2) Bäckermeister, am alten Markt 9tr. A<5, zeigt hiemit er^cbel'sl an. laß vem nnn täglich zweimal frisches Gcl'ü'ck z>l haben isl: A»ch ist st.'ls a»tcs Kornbrot vorrätlii^. Indem delsell'e für dag ihm bisher erwiesene Verminen dt)l>lt, billct er a»ch ferner nni sslneigttu Zuspruch.____________ i. 104«. (t) Hausverkauf. Daö Haus Nr. Äl in Hllhnerdorf ist aus freicr Hand zu vclkanfcn. Nähclc Auskunft in der Apotheke des W. M a y r. ^ Z. 19477' (!)' Neucr. sehr lußtl Proseker, die Maß 8« kr. in der Gasino-RestanvatiVN. <<5on der bei Emil Hochdan; in Stuttgart erscheinenden Mnfter-Mtung Album snr weibliche Arbeiten nnd Moden. 59" Jahrgang. ?rei8 vieltel^ätirliel! '/2 Ibil. — l ». N kr. 0. U. ist dic rrsir Nummer drö IV. i7.i>artali< filr 18i, und wcrdcn hicranf »oil jeder Vuchhandlttllst und alle» Postämter» Vcsttllnua/n angenonnnrn. Dic Mllllcr ><öcitMlg erscheint monatlich H Mal, liefert jährlich 24 Bogen Text, mehr als lOOO Schnitt-, Stück-, Häkcl- nnd andere Mnster, tttt—7O colorirte Modcfignrcn, H4 Nel'liö nnd andere Extra-Beilagen. Dic anßcrordrntlichc Theilnahme, mit welcher dic MgrlllrliU' Muster - Zrltltltss bei ihrem ersten Er-schcinencn berußt wllrde, hat sich bis hente erhalten, sie ist stelö eine freundlich willl^mmeur ^rscheinunl; nl der Familie ^ebliebm — ein mitnlsslichrr Beweis, das; die Art nnd Weise der Anöführnug, die Gewissetlhaftigfeit nnd Deutlichkeit im Beschreiben der Arbeiten. Torafalt in der Auswahl der Zeichuunssett, Schlntt- nud anderer Vorlagen, da« zeitaemäsic Fortschreite» nnd Verbessrrl,, welche« fich Nedaltion nnd Verleger immer zur strengen Anfgabe machten, anch die allseitige, Anertennnng gesnnden ha!. Tie Verarofteruna dcO Formates, so wie die A»fl,npfu»a weiterer «crl,lud>l»ssen mit den beste« Quellc», die nnö gediegene Beiträge liefern, machten es uuo möglich eine viel reichhaltigere nnd clc-stantere Auswahl der Mnstcr ;n bieten. , ^ ^ ^ < ^ «^ , So N'erdcn wir daö Vertrauen, daö anf un,erem Blatte ruht, anch fernerhin durch die gleichen Mittel zu erhalten suchen, ohne dcr Besorgnis; Naum zu geben, daft eö dnrch die Anpreisungen nnd Versprechungen neuer Kon-lnrrenzblättcr. wount das Publttum heutigen Tageö übcrschttltct wird, eine Schmalermiss erleiden Imme. Zu Aufträgen empfohlen von Georg Lercher, Lail, aeh. 3"'m **** HMNUL'8 ^ 8eidlitz-Pulver (in versiegelten Driginalschachteln sammt Gebrauchsanweisung __________l st. 2^ kr. ö. W.) Dorsch - Leberthran -Gel lim! I.«e»-^ ^" H"<"'<<>« ä" Alrl'cht ill Ail!dersnnd (in OnginalbouMllcn s. Gcbrallchsanweis :i ^ si. ,<>kr, u , ss. 5,kr.ÖN.) VloU's Seidlitz-Pulver sioo u^ch ^»ssprilch ler erste» al^ilichfl, ?I>l?' tolilatei, li>, cr^rol'lsö Heilmilttl I>ei den meist.,, ?)tagen- und Unterleibs-besckwerdeu, Veberleiden, Verstopfuuss, Hämorrhoiden, Sudbrennen, Magenkrampf, dc», velschiereünti^ists» weiblichen Krankheiten :c. Warnu»a. Da ich in Erfahrung gebracht habe, das; ^eidlitz - Pulver mit ("ebranchi>au-weisnngen verkauft werden, die'den mein.'" Wort für Wort nachgedruckt sind nnd zur Tän!'ä,'nng deö Pnl'lilnm^ sogar meine gesälschle ?iamenö»uterschrist tragen, desjhalb der "lehnlichkeil dcr änftern ^urm'nach leicht mit meinem Fabnlaic uerwechselt werden lönnen. so warne ich ^wr dem Äütanfe dirser ssalsifilate mit dem Bemerken, das, „jede Schachtel" „der vou mir cr;e,,sstc» 2eidlitz-'vu1ver ;„m Unterschiede vo» ähnlichett" „<5r;c«at,issc,l mit meiner Tchlltzmarte und Nltterschrift versehe» ,l»l> a,«f" jcdcul dio einlcltte'Vttlvcrl'osiH umschllesieilde» weifte» Papier daö >el lviid mit !'cstc,n (!<>fol^ .i»>)^ wendet dci Vrust- und Lun<,enkrantheiten, Tkropheln »»d Nhackitis. Eö licilt die vlrliltttsts!' Gicht- »»d rhenmatischen ^eirc», s^wie chronische Hautauöschläge. ^n Laiback) befindet sich die Hanpt'Mdcrlagc obiger Heilmittel einzig und nlleni in der Apothcl'e znm „goldenen Hirschen" des Herrn 5ViN>l>I,« 1»!»^''. in Görz bei Hrn. «5. .4« «-»v«Z. ll