M^ 8amslnl.z ail! 3.3ällller W3 Die ^Vmbach« Zeitung" erscheint, »nit Ausnahme der Sonn- nnb Feiertage, tUglich, nnd lostet sammt dm Veilagen im Comptoir ganzjährig 11 si., halv-löhrig 5 si. 50 lr., mit üreuzband im Comptoir ganzj. 12 si., haldj. 6 si. Für die Zustellung in'« Haus sind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., untn Kreuzband nnd gedruckter Adresse 15 si., haloj. 7 si. 50 kr. Insertionsgebül/r silr mic Garmond-^pallenzelle ober den Raum derselben, ist silr Nnaligc Einschaltung 6 lr., fl!r 2malige8lr., fiir .^malige I0lr. n, s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions-Stempel per 30 lr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten l si. 90 lr. für 2 Mal, 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. fllr 1 Mal (mit Inbegriff des Inftttionestempels). Amtlicher Theil. «^e. k. k. Apostolische Majestät babeu mit Allcr-l'öchster Eutschließling vom 17. Dezember u. I. den Kousistorialkanzler in Vudwcis. Johann Kubicek, zum Domherrn des dortigen Domkapitels allergnä-digst zn erkennen gcrnht. ,^^^'^ -^ Wostolische Majestät haben mit Aller-yochster Entichlicßung vom 16, Dezember v. I den Priester der Königgräl)er Diözese Dv. Joseph ^V i t« uar znm Professor der orientalischen Dialekte nnd der hoberen Eregese an der theologischen Fakultät vcr Wiener Universität allergnädigst zu ernennen z-a^' k' k. Apostolische Majestät haben mit Aller. Yuchfter Entschließung vom 14. Dezember v I die Errichtung einer Museums. Gesellschaft in 'Mn in -Uohmen allergnädigst zu bewilligen geruht. Am 30. Dezember 1802 wurde in der f. k. 5of-und I ^''^'^ '" ^'"' ^"^ ^^'- ^^"u'k desReichs. Ge,eß.Vlattes ausgegeben und versendet Dasselbe enthält unter . Nr. 103. Das Gesel) v. '7. Dezember 1862-wirksam fur das Königreich Vöhmen. das lombar-disch-venetianischc Königreich, das Königreich Dalma. tien, das Königreich Galizien und Lodomerieu mit dem Herzogtbumc Anschivii) und Zalor und dem Großherzogthumc Krakau, die Erzherzogtümer Oester« reich unter und ob der Enno, für die Herzogthümcr Ober- nnd Nieder, Schlesien. Steiermark, Kärnten lmd Kram. Salzburg l!„d Vulowina, die Markgraf-!chast Maliren. die gefürstete Grafschaft Tirol' uud ^ ^",d Vorarlberg, die gefürstetc Grafschaft Görz und Gradi^^dis Mavkgrafschaft Istrien und die Stadt ">e!t nut ihrrm Gebiete — über die thcilweise Auf. Hebung des Lchcnbandes. Wien. 31. Dezember 1862. Vom k. l. Nedaklionsbureall des Neichö-GcseiMlatles, Gesetz "om 17. Dezember l862. ubcr die teilweise Aufhebung des Lehenbandcs. (Schlnß.) ^> D u r ch füyruugsbesti n, m n n gen. f.",. >n' ^' Dle Durchführung dieses Gesehcs erfolgt mr aue laudesfürsllichru oder Privatleben durch bei mision '^^" ""fznstelleudc Allodialisirungs-Kom. ss. f?^'^'^.", ^lt''bcn unter dem Vorsiyc des Landes» de ^^''/l!"^ Stellvertreters aus einem Rathe ^ desstelle. zwei Instizräthen. einem Finanzra- d 'V l,^''.^' ^lernng ^ss^^n Vertreter l teN!'l .3,s '"7 cs stch u.u ein Privat» oder litn>lit/„ ^.'t /. ' '^ "nem vou der Regierung ^ d >. d Nän^' ^"""' "nd Afterlehenherre,. ^^^7 ndN R.^1' "' ^lallen und auch eiucn Ersatzmann """ ^"ennt d.e Nehrung §. 2l. Gegen die Aus»-^ dicser Kommi.no. nen stcbt allen Velheiligten der M'ubmchreUbaren Frist von sechs W^„ , ^ beinl ^taatöministerium bestellte Kommission offcn welche unter Vorsip des Ministes oder seines Vcr-' treters aus zwci Näthen des Staatsminissermms zwei Hofräthcn des Obersten Gerichtshofes und zwei Käthen des Finanzministeriums zusammengesetzt ist. a >... .. -^ ^6 ^ehenobjelt bezüglich seiner Vc. Nandthellc nicht gehörig ermittelt und kanu ciu Ein- Verständniß hierüber nicht erzielt werden, so l>at die Allodialistruugs« Kommission (8- ^^) vorläufig dessen Liqnidirnng im adlninistraliueu Wege zu veranlassen. Wird die Lehenbarkeit eines Objektes bestritten nnd dessen allodialc Eigenschaft behauptet. so kann vor Veendignng des Rechtsstreites znr Freimachung nicht geschritten werden, Ein Rechtsstreit über den Anspruch auf das Le> heuobereigcnthum steht der Freimachung des Lehens nicht entgegen. Mit dem Tage, wo die LebeN'Allodialisirnngs' Kommissionen in Wirksamkeit treten, gehören Strei« tigkeiten über unmittelbar landesfi'irfllichc Lehen, auf welche das gegenwärtige Geset) sich erstreckt, wenn der Streit den Lehenlierru bclrifft, vor den Gerichts« Hof erster Instanz desjenigen Ortes, an welchem die LchcN'AlIodiaIisirungs gemerkt werden. Ist dlis Lehcnobjekt kein Gegenstand der öffent« lichen Vncher, so sind nach Beschaffenheit desselben dic znr Sichcrstellung dieser Rechte (§.18) entsprc« cheudeu Vorkehrungen zu treffen. §. 24. Die bei der Landesstellc bestellte AUc" dialisirlings'Komlnission ist berechtigt, von den Justiz« und Finanzblhördl» , sowie von den Prival. Wasser »>. p. Plener »n. i» Auf Allerhöchste Anordnung: Freiherr v. Ran sonnet in. p. Der Staatsminister l?at den bisherigen Snpplen« ten Dr. Peter Eassani zu», wirklichen Lehrer an bcr k. k. Ober-Realschulc i» Venedig ernannt. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 3. Jänner. Der erste Monat des neuen Jahres wird reich au parlamentarischen Nachrichten sein. In Oesterreich werden die Landtage ihre Thätigkeit entfalten und der Zeitungsleser wird alle Aufmerksamkeit aufzubieten haben, um den sich höchstwahrscheinlich sehr interessant gestaltenden Verhandluugen zn folgen. In Prenöen und Frankreich werden die Kammern fast gleichzeitig eröffnet, und in ersterm Parlamente wer-den Gegenstände von grosser Tragweite berathen wer< den. Der Konfiikt. welcher zwischen Regieruug lind Volk lu Preußen besteht, bleibt nicht obuc Wirkuug auf die Nachbarstaaten und sollte dieselbe nur eine moralische sein Wird er nicht beigelegt und beharrt die Regierung bei ihren reaktionären Bestrebungen, so entfremdet sie sich die Sympathien des dentschen Volkes immer mehr und jcne Partei, welche PrenLcn ;niu Führer erkiesen möchte, wird diesen Plan aufge« ben. Das Urtheil, welches das Organ des National" Vereins über Oesterreich fällt (wir brachten es gestern), dentet bereits an. daß man aufhört, auf Pren» ßen zu hoffen. Nie stand Preußen so lief gedemü-lhigt, so ganz aller Sympathien beraubt da, als im gegenwärtigen Momente, alle seine Anstrengnngen, bestimmend und entscheidend einzugreifen in den Gang der deutschen Geschichte, sind unhlos wie Schläge in's Wasser. Und was Prenßen verlor, seit es den Inn« kern zum Spielball dient, das hat Oesterreich gewon< ncn; jedcr Tag zeigt uns deutlicher, daß dic Fi'chrer« schaft in Deutschland, welche nimmer einem rcaktionä« ren Preußen znfallen lann, vou einem liberalen Oesterreich behauptet werden wird. Die dentsche Frage gehört zn den Lebensfrage» Oesterreichs, es nüttt nns nichts, nns vor il>r zurückzuziehen. sie folgt uns und stebt uns sortwäbrend malmend znr Seite. Was wir bisber gethan habcn, nin uns mit ibr abzufinden, war nicht das Rechte; mögen wir dic Frist, die uns gegönnt ist, mit dem beginnenden Iabre besser benutzen, indem wir uns erinnern, daß jede Vm'änm« »iß. die wir begeben, auf uns selbst zurückfällt und daß der Zusammenbaug. in welchem wir mit Dentsch« >aud stehen, nnr durch das Vand der Freiheit für alle Zeit unzerreißbar gemacht werden kann. Die französischen Kammern sollcn anch, so vermuthet man in Paris, sehr bewegt werden. Die Eröffnung findet am 12. d. M Statt. Man glaubt, daß die Tbronrede schr kur; sein wird. lim allen fa» lalen Aufklärungen c>ns dem Wege gehen zu können. Dafür kündet man bereits sehr bcflige Reden der kl» rikaleu Depntirtcn und eine glänzende Rede Emil Olliviers an. der alle Parteien auffordern wird. daä Feld zu räumen und der neneu. einer nnd fest ge» schlosscuen Partei der Freiheit zn überlassen. Die Veivegung ist einmal da: Es wird vielleicht balo Neues in Frankreich geben! Aus London kommen Nachrichten über die Rc-volutionspartei, welche wieder Puische im neuen Iabre i» Aussicht stellt. So schreibt man dem „Potsch": «AIs ganz positive Thatsache lann ich es bezeichuen. daß die Altionspartel eine neue Schilderbebung in Italien vorbereitet. Die Hauptzcntren der Vcrschwö-rui'g siud London. Paris. Mailand. Genua. Livorno. Neapel und Palermo. Es handelt sich zunächst mu eiue Aggression gegen Rom, um die Mitwirk.,,.^ 0^ Papstes uud der Franzosen, um Prollamining ocr italienischen Republik ,>u„<' .« Vercils sammeln sich Vandcn zu Livorno, Neapel und Pa< lermo. und übermorgen wird sich Mazzini von bier zu Garibaldi nach Caprera begel'en. denn die Genannten, das Schwcrt und der Gedanke der Revo« lntion, sind die eigenllichen Leiter der Konspiration. O Mißglückt das Untcriiebmen gegen Rom. so soll beabsichtigt sein. die Banden anf französischen Boden zu werfen! Allein der Bcbtrrscher Frankreichs hat alle Fäden des Projektes in Häillen. welches er sogar bis zn einem gewissen Grade begünstigt, dcnn es wird ihm dadurch seine Absicht erleichtert, eine Armee in's Neapolitanische zu sende». In Süditalicn verfolgt tr offenbar einen bestinnulen Zweck; was er nbcr cigeiit. lich beabsichtigt, das ist bis jeßt lediglich sein Ge-hcimiliß." Die provisorische Regierung Griecheiilands be« findet sich in arger Geldverlegenheit und ihre Be-nnibuilgen um riil freiwilliges National^Anleben. das in seiner Durebsübrung sich zu einem Zwaugs Anlebrn gestalleie. babeil auch nicht den gcwünschlcn Erfolg gehabt. Da;n gesellt sich noch der u»rege!mäß!ge Zufluß der Sllucrn und die vielfach verniebrieu Aus> gabeil, so daß die griechischen Journale gezwungen sii^d, läßlich EchinerzeiiSschreie über den schlrä'ten Stand der Finanzeil auszustoßcn und die öffeulliche Mildlbäli.st'cit wach zu rliseu Dieser Miübcilung könne» wir uoch l'i»z»füge>i. dop die in Wien und Tril'st weinenden Griccheil bereits namhafte Belrägc ihrem Vaterlande zligesendst babe» solleii. welchem Beispiele auch anderwärts wohnende Griechen ge» folgt sind. Einer Wiener Korrespondenz der „Elerii'Ztg." zufolge hat Graf Rechberg unlerm 1^. Dezember dem österreichischen Gesandten in Paris eine Depesche über-sandt. in welcher er sich ül>er die griechische Frage und deren Zusammenhang mit der orientalischen Frage ausfübrlich aufspricht, die griechische Revolution als uul'erechligt tadelt und seinr Ver>ru»drruug darül'er nicht verhehlt, wie die drei Schntunächte sich sogleich zur Aufstellung von Thron> Kandidaten halten bereit findcu lassen, während doch König Olto und seine Familie uoeh im Vollbesitze des einzig legitiuien An< rechles auf den griechischen Thron sich befinde». Für Oesterreich eristire kein Thron-Kandidat außer der daierischeu Köuigsfamilie, und der österreichische Mi' nister gibt dcn Schul)>nächtc>l zll verstehen, daß es sehr angemessen wäre. wenn auch sie dieß den Gric« chen alisdrücklich erklären möchten- dcßglcichen. daß Griechenland alieil Vergrößeruugsgelüfleu auf Kosten der Türkei eiu für alle Mal entfageil müsse. Berichte auS dein Kallkasus, die in Konstauti-uopel in dem abgelaufenen Monat anlangten. sprc« chcn von mörderischen Gefechten der Tscherkessen n>it den Rllssen, Im November sollen sie das Fort Gior» giwiski erstürmt, fürchterlich unter den Rnssen ge-lueyelt, viele Gefangene. kW Gcn'cbrc und fünf Ka> nonen erbeutet baben. Nachdem sie die Besestignngs» wcrle von Giorgiwiski gänzlich niedergerissen, ließen sie noch das Pulvermagazin aufstiegen und zogen dann benlebeladen in ihre Auls zurück. Giorgiwiski ist derzeit komplet unbeivohnbar. In einem anderen Sturm auf eine Stanii)e bedeckten llltt Nüssen, unter ihnen der Oberst Manokoff il»o Ni Offiziere, als deichen den Kampfplaß, während bloß 82 Tschcrkessen gefallen sein solle», Die Beute der Tschersesse» in diesem Kampfe wird auf drei Millionen Piaster an> gegeben, während der Schaden der Russen, den ihnen diese Balaille und der dabei stattgcbabte Brand zu« gefügt. 3 Millionen Rnbel betragen soll. Korrespondenz. IVicn, l. Iäi.ncr. -schlichen Freiheit ivird aber Jeder gerecht werden müssen, sei er Zen» lralist oder Föderalist. Und darnm handelt es sich wenigstens vorläufig. Diese mildere Sliminung der Parteien bleibt auch gegenüber von Ungarn die herrschende. Der Wunsch, daß die Differenz zwischen den Bändern dieß« seits und jenseits der ^cilha möglichst bald ibre ^ fnng finden möge, ist ein einstimmig ausgesprochener Doch bleib! er eben ei» Wunsch. Selbst die sogenannten Opposilionsblätter kleiden denselben nilbt iu die Form eines Vorwürfet gegen die Regierung, Mail sieht eS eben heule, der Rückschau auf das Jahr l802 gegenüber, mrbr als sonst heraus: wie es wahrlich nicht die Schuld des Ministeriums ist, wenn diese Differenz noch ungelöst erscheint. Eine sehr bedentsame Illnstration erhalten diese Rückblicke durch die Haltnng uuserer Börse. Es haben die Metalliques in diesem Iabre eine Hausse von 10 pEt., das Silber>Agio eine Baisse von '^<> pEt, er» fahren. Die ersteren am Ende l^lil mit lili „olirt stehen hellte 70, das leplere an» Ende 18Ül ,nit l^l) schwer zu haben, wird heute mit >>4 weggegeben. Wer hätte am Beginne dieses Jahres gedacht, daß nns am Schlüsse dcSselb^n die Besorgniß wegen der übleil Folgen eines allzu rapiden Fallens des Silber» Agio's uahc treteu könnle, wer häctc es am Beginne des Jahres für möglich gehalten, daß am Ende dcö< jelben eine Eisenbahnkaffe die Barzahlllngen zurück' weisen und an den Durchschuittsknrs von 2li pEt. appslliren würde — und doch ist dieß in diesen Ta< gen geschehen. Man hat die hier lebenden Griechen mehrfach mit den Ereignissen in Griechenland in Verbindung gebracht. So ließ man dieselben zuerst dem König Otto eine ^oyaliläls-Aoressc votirci'. dann ließ mau dieselben ihre Stimmen für die Wal'I des künftigen Kö»igs abgeben, endlich ließ man sie große Snmmen zu der freiwilligen Anleihe der provisorischen Regle- rung beisteuern. Wie mir gesagt wird. sind unter diesen Griechen stets die sogenannten Nalivi, das ist lie in Gricchenland geborene» Grieche», keineowegs aber die hiesige griechische Gemeinde zu verstehen. Dieses Jabr scheint die im oergangenen Jahre bereits in voller Blülhc stehende Idee der Vcrguü« gnngszügc noch weiter ansbeuleu zu wollen. Es liegt mir eben das Programm eines für die Zeit vom 4, bis 22. April anberaumten derartigen Ausfluges vor. welcher von Triest abgeben. Eorsu. Syra. Kon« stantinopel, Alben nnd Venedig berühre!,, und inllu< si'.'c der R'cise von Wie» »ach Triest (lll. Klasse) und retour, so wie allcr Verköstigung und Nebenauslagcn uur oll. Das Progrannn selbst unifaßt drei Druckbogen ü»l> ist mit Umsicht und 5'iberaliläl ,-nlworfeu. Wünsche»5wer!b >väre vicllcicht. daß die Rückreise die Donaii'Fabrt ei»beg>cifen möchte. Oesterreich. Wien. Die ..Wilier Zeilnng" veröffentlicht die Ernen»l,!!g d.-s ^M^, Karl Firih, o. Merle nS zlün Stelloerlreler des Kriegsministcrö in den rein mllilä'.ischc» und poli!i!cl,e» Geschäften, so wie in den Ministerkonferenzen. dann des FM'. Friedrich Freib. v. Ten chert znm Strlloertreter des Kriegsministers i» den ökonomisch.administrativen Geschäften, — Bei der am 27, d. M. in Landeck vorge-nonlincnen Walil eines Abgeordniten znm tiroliscben Randlage an Stelle des pcnsionirten k. k, Stattbalters ' Dr. Fischer wurde Dr, Kathreiu. Advokat in Jinst, und bei der am gleichen Tage in K'pl'nhel stattge« fundenen Wab! eines Abgeordneten an dic SlcUc des abgetretenen Herrn Hintler der Advokat Dr. Eäsar Oüestingbcl von Innsbruck gcwälilt. In ^aiidcck bat die Wäblerversammlung am 27. d, M. a» Dr. Alois Fifcher ein Dankschreiben für seii>c parlamciltarischc Wirlsamkeit beschlossen. — Der Redakteur der „Humor. My" in Prag wurde wegen des Verbrechens der Störung der öffent» lichen Ruhe nn? dcs Vergehens der Aufwiegelung in den Anklagestand verseht. Trieut, 2«. Dezember. Wir lesen in der „Ga;;. di Trento" vom 2>-i. d. M : „Das hier — in Trient — >rir wissen nicht, ob ohne oder mit Grund vcr-breitete Gerücht, daß mebrere der jettt erwäblten ^andtagsabgrorpnetcn in einer a»l i). d, M. bei dem Ad «.'oka ten Dr, Dm'^i abgcbaltenen Privatkonferenz sich iu dem Beschlusse vcieint hätlen, am Landtag nicht zu erscheinen, scheint sich anch bis in die ent< legensten Bezirke verbreitet zu habeii, und hat a,l verschiedenen Orteil den Wählern Anlaß gegeben, sich mit besonderen Zuschriften an ihre Abgeordneten zu wenden, um denselben iu positiver Weise zu erklären, daß eine solche passive Haltung ibren Absichle» nicht entsprechen würde, nnd lim sie anzufordern, durch lbäligc Vclheili^un.,1. an dcn Diskussionen des Land« tagcs dein in sie gesetUen Vertrauen zll entsprechen. In den lehlen Tageil sind uns lmbrerc dieser Zu« schriften mit der Bitte um Veröffentlichung derselben zugekommen. Wir beginneil heute mit dieser Veröffentlichung: «Hochgeborner Herr Graf! ,,Es verbreitet sich ein Gerücht, daß unsere HH. Abgeordneten dcn Landtag zn Innsbruck nicht be« /cmllctM. Laibacher Plaudereien. (I'c,5l Oxlmü — Halbier — Die Miiosche dri« Fcmlk'tomslcn - Stadt >md Grniriüdl — Handel und Gewrrbe -^ Der Landtag — (5rscllschasilich^ ^'cdril — Hlunst und Wisftuschafl Unseru Lesern wird es aufgefallen sein, daß wir ihnen weder eiu Weihnachts-, »och ein Neujabrs-Fenlllcton gebracht babe», wie wir das stets zn thun pflegten. Besondere Umstände verhinderten uns daran; beute versuche» wir es in Einem zll thnn, l'l"l s^lm» zwar. doch uicht zll spät, den» die Ermnernng an die Feiertage uud a» den Jahreswechsel ist sicher noch frisch; an lenteren erinnern ja täglich eine Menge Gratulanten, oie keine Notiz davon ncbme», daß man sich eine Befreiungskarlc gelöst hat. Die Sitte, daß man zum Antritt des uenen Jahres Glück wünscht, ist sehr alt und an nnd für sich bnbsch, daß man aber die Wünsche. welche meist in die Gattung der frommen geboren, bezahlen muß, das ist nicht hübsch Zu Neujahr ist Habgier die vorwaltcudc Eigenschaft; wer uns ansi.l't, wem wir begegne». vom Kellner und Marqncnr an biö znm Straßenkehrer, der will für einige freundlich klingende Worte Etwas haben. Und von jcdcm Gratulanten wird man für den Bc> siher von Forlnneus Glückssäckel gehalten, denn leine Gabe scheint ihm groß genug. Nenu der Feuilletonist nachträglich auch noch gralulirt. so erfüllt er damil seine Psiicht den ge» neigten Lesern gegenüber; scine Wünsche spendet er in der aufrichtigsten Weise nnd begehrt dafür nichts, als das fernere Woblwolle». Wenn die Wünscbe etwas von der Politik angeweht sind. so'mag ihm das verziehen werden, rr wird i» Zukunft bei scine» Plaudereien stets das Goethc'fche Wort: „Ei» politisch Lied, pfui. ein garstig Lied" als Motto gellen lasscu, Für's Erste wünscht er der guten Stadt Laibach und der Gemeinde das beste Gedeilien. Die Gciueindc-kasse möge sich stets in solche» Znständen befinden, daß die Verbcsscriinge» imd Verschönerungen, i» denen im verfiosseuen Jahre Erfreuliches geleistet wurde, sor!,geset)t und vollendet werde» können. Das Ge» meindeleben möge einen immer größer werdenden Anf. schwnng nelnne», so daß der Vorsprung, den dasselbe iil andern Städten gewonnen hat. aufgehoben werde. Vorwärts heißt die Parole des neuen Jahres. Oemeinderath uud Magistrat mögen dieselbe beberzigen nnd nur in ibrcm Sinne beschließen und ausfübren. Der Zeitgeist fchrcilet unaufbaltsam fort, es kümmert ihn nicht, wenn Icmano ans eigener Schuld zurück» bleibt ..Wie man's treibt, so gebl's", ist ciu alles, wahres Wort Der Umstand, daß unsere Stadt vorzugsweise vom Handel lind vom Gewerbe lebt, g>bt dein Fcuil-letonisten Alllaß, diesen Erwerbszmeigeu ein gulcs Prosperircn zn wünschen. Der Handel hat i» den letUen Jahren einige empfindliche Schlappen erlitten; das Speditionsgeschäft hat fast ganz aufgelwrt und der Getrcidchandel an Bcdcutuna einacbüüt. Die Handeltreibenden müssen andere Wege einschlagen, sic müsseil in anderer Weise spckuliren; mögen sie es mit Erfolg lbnn. Bezüglich der Industrie lind des Gewerbes sind die Wünsche des Feuilletonists» am weitgehendsten, weil in diesen Branchen noch viel zu schaffen ist. Die Ueberzeugung, daß unsere Stadt m,r durch industrielle Unlernehmungen aufbinden kann. ist eine allgemeine geworden, Aber noch frblen die Unter-»ebmer und mancher Zweig, der dein Lande reichliche Einkünfte zuführen würde, liegt brach. Um industrillle Etablisscmeiua mit Erfolg zll grüilden, reicht beut« ;»tagc die Kraft dcs Emzelnen nicht hin; Association ist die Losung, und diese wünsche» wir vor Allriu. Nur dnrch die Association ist Großes zn vollbringen. Die bisherige Isolirnng der Untcrnebn'.cr uni? des Kapitals muß aufboren. Den einzelnen Gewerbs» lrnten wünscht der Feuilletonist, daß es ibnen gelingen möge ibre Erzeugnisse zu modernisiren. sie dem berr-schende» Geschmacke a»>upc,si>»; dadurch allein können sie sich Absatz erringen und dnrch denselben znm Wohl, stand gelange». Vor Allem möge das nene Jabr die Errichlnng jener Lehranstalten bringen, welche uöldig sind, um Indnstric uno Gewerbe zu fördern. Da dieß zunächst Aufgabe des Landtages ist. so kommen wir nun zu den Wünschen für denselben. Die Angrlegfnhciien dcs Landcs Krain zn l'c« rathen, ist Aufgabe des mit Nächstem zusammentretenden Landtage's. Möge er sich derselben in einer, unserin lieben Krain erspiießlichen Weise entledige»; möge er das alte Epilbelon „tren". das Krain sich Nets beilegen durfle. auf's Neue bcwabrheitcu; möge er solche Beschlüsse fassen, dic der Wohlfahrt dcr ? snchen wollen. Indem wir Ihnen, hochgeborncr Herr Graf. unsere Stimmen gaben, hegten wir cinch dic Ueberzeugung, daß Sic nicht unterlassen wcrdcn. beim Landtag zn erscheinen, lim dort mit aller Wärme unsere Rechte und Interrssen zn unterstützen. «Wir erneuern Ihnen daS Votnni unseres Ver. lrancns nnd zeichnen mit besonderer Hochachtung. (Folgen die Unterschriften) „Pievc di Ossanna. Bezirk Mali', l3. Dez. <8li2. «An den hochgebornen Herrn Grafen Mathias Thun in Tricnt." Folgt eine Reihe uon Znschriften ähnlichen In« Halts ans den Ortschaften Vollcntina. TcrzolaS, Ar< »ago, Ealdcs, Samocleuo, Nadln, Vermiglio an der lombardifchcn Grenze und Me^olombardo. Sic sind sämmtlich an den Gras.n Tl'nn gerichtet nnd ver« langen in der brstimmlcstcn Weise, daß dieser Dem in ihn gesetzten Vertrauen entspreche und ihm durch eifrige Betheiligung an den Arbeiten des Landtages nachkomme. Auch Karl von Niccabona, Graf Eonsolali lind Peter Baron Alteitbnrger erklären beim Landtage er« scheinen zn wollen. Innsbruck, 29. Dezember. Die liberale Partei sowohl als die Mittclpartci haben sich von Dr. Wil« daner als Kanditaien für den Landtag losgesagt, weil dic Klerikalen nachgcwic>'cn haben, daß er im Jabrc l8lil versprochen hatte, i>n glaubenscinhcitlichen Sinuc zn wirken. Kandidat der Liberalen ist nnn Dr. Blaas; Gegenkandidat: Dr. N^pp. Der Landes» ausschus von Vorarlberg hat in einer Zuschrift znm Beweise frcnndnachbarlicher Gesinnnng — über den Tod des Landeshauptiuannes Dr. v. Klcbelsberg den» hiesigen Landcsausschnsse sein Beileid ausgedruckt. Italienische Siaatrll Turin, 28. Dezember. 'Ganz Turin spricht seit einigen Tagen von nichts als von der mulhmaßlichen Ernennung des Generals Willisen zum preußischen Gesandten am hiesigen Hofe, und sieht darin den un« zweideutigsten Beweis des Unwillens der preußischen Regierung gegen die italienische Nation, welcher übri« gens durch die bekannte Handlungsweise des Krön« Prinzen gegen den König uud den Prinzen Humbert in Mailand bereits genügenden Ausdruck gefunden bat. Eine Szene jedoch,' welche gestern Abends im bocharislokratischen Whistklnb. dessen Ehrenmitglied^' anch die Prinzen sind, vorgefallen ist und für deren Genauigkeit ich einstehe, sctzt dem allgemeinen Un« ivillcn über diese Ernennung die Krone anf. Die Aristokratie war zahlreich versammelt, viele inländische und auswärtige Diplomaten waren anwesend. Man sprach uon der Ernennung des Generals Willisen znm hiesigen Gesandten. D" evhoben sich mehrere Harren un» bcanlnigten, daft der Punkt des Vercins-Regls' 'nents, wonach es für dic Vertreter der auswärtigen Mächte genüge, sich anzumelden, um aufgenommen zn werden, gestrichen nnd künftighin auch für diese die Vallotage anzuwenden sei. Der erste Legationssekre« tär der prenßischen Gesandtschaft sprang wie wüthend über dicsc Bclei^ignng auf, die in offencn Streit aur-br.ich. als ihai eiu der klerikale» Partei angeböriger Senator zurief: ..er betrachte die Ernennung Willi« sen's wegen seiner im Jahre 1849 in Italien beobachteten Handlungsweise als eine Beleidigung gegen Viktor Emcnmel nnd da5 italienische Volk." Schon waren die Karleil znm Duell gewechselt, als der Graf Brassier, dc St. Simon dazwischentrat, dessen Ver> mitllnng es gelang, den unliebsamen Vorfall anszn« gleichen. Amerika. Ueber dic Schlacht bei Fredcricksbnrg bringt die »Times" folgende gcnancrc N'achrichtcn: Die Schlacht vor Frcderickübnrg ain Samstag war eine der heiße« stcn und entschieden die allerunglückscligstc dieses Krieges für die Uniousarmec. Die Trnppcn kämpfien mit der entschlossenstcll Tapferkeit, aber General Lee's Position mif den dic Stadt beherrschenden Höhen war unüber-windlich. Die föderalistischen Generale Bayard und Jackson fielen und General Meagher, von der irischen Brigade, ward verwnndct. Der Angriff der Födera. listen wurde mit sehr schwerem Verlust ihrcrsetts zu« rückgcschlagen; man gibt die Zahl der Gefallenen auf der Seile der Föderalisten auf l0M0 an, und nach einigen Berichten zum wenigsten anf das Doppelte. Der Kampf wurde am Sonntag und Montag nicht crncnert. indem dic Föderalisten an beide» Tagen mit Aufsuchung der Vcrwuudeien und Beerdigung der Todten beschäftigt waren. Am Montag Abends erließ General Bnrnsidc nach einem kurzen nnd ernsten Kriegsrath Befehl, übcr den Nappahannock zurückzu« zicben. Dic Bewegung wnrde in der Finsterniß bei Sturm und Regen glücklich ausgeführt, indem die Konföderirten. diese Bewegung uermnthlich nicht wahr« nehmend, keinen Widerstand entgegensetzten. Die Po» tomnc-Armee ist jetzt in Falmonlh uno dcr Nachbar« schaft gelagert uud die Wintercampagnc wird für be< endigt gehalten. Grobe Unzufriedenheit herrscht in Ncw-)jorl und Washington. Der Präsident ist auf» gefordert worden, General Halleck und Sekretär Stannlon zu entlassen. Man tadelt General Burn-sioe. daß er eiue Bcweguug gegen seine eigene Ueber» zcngnng unternommen habe, die er selbst in einer Untcrreoung mit dem Präsidenten, dein Kriegsminister nnd General Halleck ausdrücklich mißbilligt haben soll. General M'ClcIIan erhielt gestern Nachmittags ein Telegramm »on Washington und reiste Abcnos dort. hin ab. Der Grund ist nicht bekannt. Man mulh« maßt, daß ihm das Kommando der Potomac-Armee wieder angeboten werden soll. lind daß er es aus-schlagen wird. wenn er nicht die Vollmacht bekommt, seine eigenen Pläne ansznführen. ohne von dem Kriegsdcpartement oder irgend einer andern Abthei« lling behelligt zn werden. Neuejle Nachrichten nnd Telegramme. Verlin, l. Jänner. Dcr Minister forderte die Vorlegung des Konzeptes der Glückwunsch»Adresse (der Stadt Berlin). Die Stadloerordnelen verwei» gertcn dieß und schickten dein Minister dic Adresse selbst zur Beförderung an dcn König. Die Adresse sa,,t unter Andcrm: «Wir vertrauen, daß es dem Konigc gelingen werde, dic schweren Besorgnisse zn zerstreuen; denn ein dcklagenswerlhcr Konflikt, welcher die Grundlage der Verfassung in Frage stellt, die Gemülber des Volkes verwirrt nnd die anßerc Gel« tnng Preußens vexinmmcrt, gebt ungelöst >n das neue Jahr. Möge der König Wege betreten, die zum Frieden und znr Versöhnung fübren." Dcr Magistrat hat eine besondere Adresse verfaßt. Paris, l. Jänner, (Abends.) Bei dem beuligen Empfang des diplomatischen Korps in dcn Tnilerieu hielt dcr Nnntins die Ansprache an den Kaiser, welcher in seiner Antwort die feste Hoffnung ausdrückte, daß der Friede im Jahre !8 >1^u>) das Tedenm znm Schlnsse des Jahres abgehalten. Eine große Menge uon Equipagen gabir ihiu gerne gönnen wollen. B v ü nng ,owohl. als anch dem Einheitsstaat volle ^,n '^ '"?" Unser Kronland ist ein herrliches d ^ ' oster.eichischen Kaiserkrone; es im strablen-S >i?^'^'/^"'""' "'l'ß die angelegentlichste M n^t ^^^"""^' '""^ ^"" ward ibnen ibr M .' .,.. " ^""^"' ^" "nderlhalbjälnigcn Kon. s tu l.,,..^ in Oesterreich ist ein Wiederkehren d s Vc,!rm>enr .nalcriellen G"ms,c nachstrebt. Möge auch in dicscr B . c>" ^orl,chritt bemerkbar werden, wir weroo!« ^ i n m't Vergnügen in unserer Wochenchronik verzeichnen ^^^'U^. dcr vor der Tbürc steht, wird zunächst dic gesellschaftlichen Kreise naher b'.ingen. nnd iväh, rend seiner (»wöchentlichen Daner wird es an Lnst und Fremc nicht niangcln. Noch haben wir kcinen Ueber» blick übcr dic Vergnügungen, wclchc in Aussicht stehen, wir müssen nn) daher vorläufig nnr auf dru Wnnsch beschränken, daß sie die Anforderungen er» füllen mögen, welche die vcrgnügnngslnstige Jugend an sie stellt. Kunst und Wisscnschafl schmücken das Leben mit unvergänglichen Reizcn. darnm wünscht der Feuilletonist b.idcn ein freudiges Gedeihen. Musik und Gesang, welche hier vorzugsweise gepflegt werden, haben in der pbilbarmonischcn Gesellschaft ihre festeste Stütze, nnd, »vollen wir uns nicbt wiedcrholcn, sc> düric» wir die ^'rtschritte nicht nochmals crwäbnen, welche seit der Reorganisation dicscr Gcscllschafl gcmacht wurden. Zn bcinerken nnr ist noch, daß anch das soziale Leben durch die Einkcbr eines fröhlichen Sän^ gcrtbnms. für welches dcr Sängcrabcni) der bcsle Vewcis war. einc frischere Pnlsaticm gewonnen bat. Möge das Streben des philharmonischen Vereines nno der Sänger vom bestcn Erfolge begleitet sein. Bezüglich der dramatischen Kunst wünschen wir für dcn Rest dcr Sa son ein gntcs Repcrtmr. so daß der Tbcaterfreund sich nicht genöthiget sieht, seinem Lieb« lingsvergnügen zn entsagen, Wir haben den letzten Vorstellungen nicht bciwobncu können, yabcn nns aber sagen lassen, daß sie Manches zn wünschen übrig ließeu. Unsere besondere Wünschc bezüglich die« scs Institllts, soweit sie vom Landtage realisirt werden köilnen, werden wir dieser Tage einmal in ei' nem besonderen Artikel znsammcnfassen. — Die Wis> fenschaft betreffend, wnnschcn ivir den. dieselbe pfi,'-gendcn Vereinen, dcn gcl'örigcn Ernst und den nö° tbigen Fleiß; alles Unnötige, U^bcrfiüßige. allcs Nl'bl»sächliche, alles Unbedeutende, alles Phrasenhaftc mögc bcsciligt, nnd nnr die Wissenschaft, frei von jeden, egoistischen Anbängscl. mögc das Ziel sein. Wir wifscn, es gibt da viel zn rcformircn, nianche Eim'ichlnng ist vcr.'Itet nnd abgenützt, mögc cs dcn Lcitern nnd ViMtanDcn gelingen, ncuc Grundlagen für ein kräfligercs W'irkcn zn gcivinncn. Das sind die allgcmcincn Wnnsclic des F.-nillc' tonisten, uud wenn cr schließlich noch einen speziellen >!!'» «lulno !'U,< bringt, so möge il>m da>? ni^t ver» argt lverden. Er wird auch im nencn Jabrc sich be« streben, seine Planprreicu anf jede Weise lnteress.int ;n lnacben. er wirc» alle Vorfälle in da-5 Bereich dcr Besprechung zieben, er wird pikante Mittbeilungcn inachcn. so,vcit es die Diskretion erlaubt, er wird sich dir Mühe uicht verdrießen lassen, dem Leser ein Vicllelstnndcben l>inweg;nplandern. Dafür wünscht er die Untcrnntznng von Seite der Lcser, Miübeilnng von Beubenl'eiten, deren Z,'nge er nicht sein konnte, gebcimnißvolle Historiettcn. die sich die Sta^t erzählt. Boninots und satyrischc Aussprüche treffender Art u. s. w . so daß er nic in dic Verlcgcnl'ei: komint, ivegen Mangel an Stoff sich selbst znin Schi^eigcn zn vcrnrtheüen. Jeder Fenilletonleser soll auch eiu Mitarbeiter scin. ^ ruck u>^ Verlag von Ignaz v. K'leinmayr st Fcdor Vambcrg. — Verantwortlicher Redaktellr:"Issnaz v. Kleinmayr. Anhang zur Kaibacher Zeitung. CfffkttH- nub lWcd)M-Hurst an fccr f. f. öffentlichen &örfe in SSJicit. Lnt 2. 3jnnrr 1863. ©ffcMcii. j; 28ed)fcl. 5V. SPtVtAriUiur« 77..M) !: Silba-.....112 d\9Ut '«Ml. 82 50 ! ?rn 24. ©fjembfr. grfiiilriu ftloifia (LMr mm *Pi!l'slcb. "X'iio.itif, oh 30 3o|)rc, in r-n* rr, ffin ftinP Jviiin^. nil 10 iVoihitc, XIa11 ilärtfr• "Ui*iflnM 9fr. 19, otu fiiud'^il'trii. 28. T'iiii llilMii Million, Xi^]lol)iuH-, fein SVmb SWmiii. «it 14 Lslrtf, in ^r ©[. tytttxt • ^otfniM 9fr. 2 I, iu< Si1)iuai1;f. 29. 5hul ©obltitmulö, ^iUtiiaiiur^sftllf, nit 17 3sltiro, im .3*»->(Ispit«i 1 9ir. 1, am ^ijpl;ii{5— 3ol;atm Gfdnno, ^ii^lol.mrv, olt «38 3^^p. ini ,3iot I spit ^ 1 9?r. 1 , on E»fV üiuiflrnläljnniiifl. 30. 3oGflmi «pirn. Liibler, slit 45 3obrf, int 3loil-" fpitol 'Hit. I , nm (Sitnuti^cficl'fr.— TOiivia *pi-öt>ir, 5)?slg^, nit 27 3nl,)Vf, im 3'v * * IP *f °' ^r- * < rttu ^9' pljnfl.— 3obtinn CstPJJ. ctufcljt, nit -'54 3altrr, im 3iüil|"pitsll 9?r. 8, in tfolfle iufiillifl erlittener $krlc juiut]ru. 31. 2^rm Slntoit ^ohiif, ©tcinmr^, ffin (ftiutf nuituilid;?n ©rfit)led)lcä. alt 1 % ©tiinD. jiott>octalift, in tcr ?polsljiO'^orftnr)t 9?r. 2">, an Sc^wadjc— S3l n in c r ? H li fl. 3m SMonak 2)c,^mlur 1802 fmD 49 «pcrfoiieii geßorbrn. 3. 2550. (1) 3)cinnärf)ft crfdjoint iit .J. **ioiitiui\«i SJcrfagc in Vaibncfj: „(^cutciiifdjafKtdjc '.Darstellung bcö nciitfii ^tctttpcl« „iinb (Scbübreitflcfefccö t>oi» 13. !T5ejcm: „bet imi'2 , im 3ufainlllcn')olt9c lllit ben -33c* „[timmmiflcn be* (McbiH)rciu]efc^cC< oom 9. ftcbr. „1850. Wit betn DuHfraufctrten Sarifc itnb „ben ÜTariffä'ljcu in öft. Stfätjr. 3UUI praftifdjen „@cbraud)c fur iBcamtcn, §(büofatcii, Notare ntib „jcbcu 1J3riüatmaiiii, bearbeitet Don ben f. f. ftinaiij* „ilonjipiftcu SK. 1) i m i t$- it. ftvicbriii) u. Jy o r m a * „rijcr. 8., imgcfatjr 8 «öogcii stars, ^retö 1 p." 2)urrf) ba^S nene ©tomVdgrfi1^ fiub »uirfjtiflp ?(ntbcni!tgfit imb 3»i«t?c ctiiflcfiitjrt luorbeii, luelcfye in nsle il>evl)ätiiuffe b«ö (^cfdjftftölfbcitfl ctiic|roifcii nub nur im 3lIl"rtl'lI»f"l)ii»slf mit ben iittfvou ^rflimtit'iiiiii'ii Tlav aufflffnfjt lucvbfii füiuicit. jDicfcu ,^iifaimne;i()aiig bax-.j11sicIte11 into Dobermann in bie i'ngr yt ft'^en, batf none t^i'fcjlj oils nils uovlommmbf ^iillc virijtifl mi- lur'nbftt 511 foiuicii, ift tuT ^iuecf obicjeu UUcvfrfjcii?. 3)ie Wiif; ltnljmc be« ü o stft ii tt b t fl r H % a v i f c tf (iiidjt ttwa Kofi bcr iifurn Xariföbcftimmungcn) blivftr bic 33vnudjbovffit a-()i%n. so and) fommenben ^tufta^ finbet im „Hotel-Elefant" cine Plic Concert-Soiree ©tott. !s v e u« den A u z e i g e. De» 3l. Dl,^ml>er l362 Hr. v. Iall'r'ol'i^». Aeo^l,!!. von A^rcim. --Hr. Pi^I. f. k. O erl.ls^r..fi l. von Kl.i^nfilrl. — Hr. Pen'. m'„ -Trilsl. — H>. P^'HI. A,,,ni. uc» Wtt». Dr» l I,',,!„,r Hr. E„c>l!ä,lr. l. f. Kl;!lt> Aklu.ir, uon ^>ö. — Hr. Sl Dlilc»!. — Hr. ^iill'ücr. Pl'0!0,;r>if. von ^gl.in, — Hr. Scherz. Hllntlk'm.i,!». l>on Oioß > K»n>ischl,. Z '. (2) ^ Vo i L. t oQlzi- «l«lvi«»V„t. <^m 3lchrmlnkl^sntze, zu sl'hen um- dillch 8 Cnue. Frell,,ee ?,r N^llir.^f^'lchlc, sonrero Iedtrinani« iuler-essiren müsscn. Die Mcnli^rrie ist den gan;cn Ta.z hi»d»r>1,l offen, lind nm li Uhr Al>«ndö die Hauotfülierima. der Tl'lcre, Elltv e l. Platz 2.! kr., 2. Platz X' kv. Nsbl» drr Mcül^erie lsl anch riiic gro^e Sannu> lun^ von Stereoskopen auoa/Nel!! , zlisammenge» seyt aus den vorzü^llchstel: Erzen.^lisscn vo:> P ,1 r i 6 lind 3 ondo »s. <5i>,tritlpreiö: bciul Tagr l<> kr, Al»e»ds 20 kr. 3 5>. (,) Gärtner-Lehrlinge werden aufgenommeil. Bei der .Ritter von Friedall'schei, Gutöver-waltung in Gradatz, B.zirk Mötll,ng in Un-lelkain, werden ^Ga'rlttcl-^.hrlings^lifg^noiumen. Dieselben müssen zwischen l7 und 2U Jahre alc, von gesunder Körper < Konsticution sein, und müßten sich auf il Jahre uertragsmaßig verdingen. Dafür erhalten sich nach Maßgabe der Brauchbarkeit l5, biü 20 st. Mouall.chn und s'r^le Wohnung. Sie koünen bei dem hiesiqcn Kllnstgärtner die Gättnerei, Obst. und Maulbeerbaum.-Zucht und die Klillur dcö WeiustockeS gründlich erlernen, welchc auf obigen Gute praktisch und im Großen ausgeübt wild. Die hieraus Aspirirenden haben sich vorerst mit ihren Gesuchen an die GutSvcrwaltung in Gradatz zu wenden, worauf der weitere Bescheid zur persönlichen Vorstellung erfolgen wird. Diejenigen, welchc bereits in einem einschlagigen Fache gearbeitet und einige Erfahrung haben, so wie solche, welche des Lesens und Schreibens und nebst einer slavischen auch der deutschen Sprache kundig find, werdcn den Vorzug erhalten. Fr. Ritter v. Fridau'sche Werk6 - u. Gattner-uerwaltting Gradatz am l. Jänner lttliA. Van den Besuchen nm Ncujnhrsfrste Mi3 haben sich Nachstehende, durch Enthebungökarten befreit, wl)fnr sie den Armm milde Gaben zukommen ließen. Alle wünschen, daß Gott, der Geber alles Guten, ihren hochverehrten Freunden und Vek'annten Glück und ^egen spenden möge. Dirjl'üigm, vor dcrcu Naiiim sich Stn'iir befinde», haben sich auch von dm Gratnlatioin'» an ytniiienStage!! besait -'Hr. Dr. (5mil N tier ^, Sirck! s.>»!inl Gelüaliü. " ', Dr. Ioscf L.ij>> k, k. ^inanz'Prr'l'nraluiö.^i'jnüll. " „ ssm'l von Wi'l^'alt'. ^ Fr. M^rie von '1Uur,;l,».>ch. " ^ Mli^!?. Hilim ^,. SchlN!c>l'N!ss s. Toäilsr M.nhiloe. Hr. Anton greihcnl, v. Cobslii f. Oe>l,a!i». ^ Sleflin Vregar s. Gcmalin. * ., Josef V. ^li^oer s Gcmlilin. " . Iohliün Poklnk.n', Piofsssor dcr Tt'lolo^ie. .. Josef Poklülar, Pfarrer i» Sl. Vcil l>. Lilü'ch. " « Mariin Ne^alli s. Familie. « Ioha»!'. Snpo^ül^ , pl»s. Swnls < Vl.nnle. „ A»!on E.,^tr. Haul.'lfass^A^»!'kl i» ^l.igr,,s»rl. " Fomilic 5l!enic»zl'i^I) in Ol'il'l!ch. -'Hr. i^nl ^e.^al. Norin.il. Lchli!-" Diilkl^r. " ^l. ')!»!o»i.> ^'cglU . Ve.üNleoü > Wi>ws. "Hr. I, Z.ich. Slal'.ll'.Ulcrci'Sflrclär. " « i^ricolich Frlilieir u. Giimschil) s, Gsinalin. » (5ou.nt> Gi'ttl. l. l. ^n'tesli.'l!.Linker, s. Glinal. Fr, Enima Tnir.i . Ii^clncnr^ ' Wilw»'. * Hr. Vinz, Seunig s. Familie. '-- ^ ^.>ll Khcrn. k. k. Fiiuili^'N'lll) s. Glniali». " ., i.'a!,drail) Kmischit) s. Ociualm o<' F^nnilis. ''Zamilic Galle in Frslii-cnld.il * Hr. A"lon ooil ^'auss.»stcin. " , Johann V:»!ich. f. f. Landes < Gerichlö - 3la!l>, s>ii»n>l FlNiiilis. « Iakod Varlol. Soarkassc'V'-aoite, * >, Jodann N.sch. D»chanl in Kraindnrg. „ Ssl'astian Echauni^ mit 5>'M'I c in Kiainl'nra. ., Iossf Sirzcll'.i s. Familie. * „ Fllioz Gct'.i sainnil Faüxlie. „ Hermann SlraksMiin samml Frau. -' Hr. Nikl'I.nis Necher. " i^r. Iechalina Nechcr. ^el', delColl. >' ^ll. Klnilie Hlixri^'. "Hr. Natlinüio Zbul'ls. f. s. Kll'i^erichls > 3^>tli. san!»ü Familie. " » Olio Zl'ill'.r. k. k. N^,>ru,,^.OffiziaI. f. F,n„. "' „ Anio,! ZI,über k. k. H.n'plmcNi". " .. Josef ^okooi;. k. k. Nech'niüqö'OffizilU. s. F.im. -' ^ ssranz Sch!,iselschi^h, k. k. Nechn»ng^'Ncuh. f. F.-. " ,, Dr. Ioh.uül Zl>»l'lr. * „ Dr. ^lnto» Pflffcrlr s.nmnt Familis. ., Franz Koschar. FclDkaol^,,. "Fr. Marie V-', Klei!lm>'z)l s. Tochter. - „ General Prosper. Dokicnr s^niml F.iniil!«'. ., Dr. ssoi'N.i»! Schroil. Fr. )I»»a Sä'»oll. « i.'eopoltiüe Sä'ulz. *Hr. 5'a»r>es'N!l Frau. « Iossf Hndovsl,!!,, s^mmt Frau. " Fam. P.nilizl» i>, Schis^k.i. *Hr. V^von Zc>l»l'er,^ sainmt Famil>e. * ,) Dr. OükcN' Pon^r.ip. Hof- unt» Gerichts »Ao- uokat, saniint GlmaÜ,!. " » Johann Cooler .^«'nioi- s.immt Frau. " » Jol'ann Cooler .!m>i<»r s^mml Fra». "Fr, Millie uon Schimpdoff,'». Frl. Amlaie uo» Scliinipl'offln. ''Fr. Tderese Schvcycr sammt F.nnilie. Hr. Philipp Schrsycr, ^Fr. MiN'ii Krlis^'ovil). Wiliue, sammt Familie. (Fo,«seh!U'a. folg!). Wet/en voryeriickter Winter-Saison werden von heute an sämmtliche Winter-Waren zu bedeutend her-abqeselztcn Preisen, welche auf jedem Stücke mit. Ziffern anyeselzl sind, verhaust, worunter besonders fertiye Jfiäntel-Pfiletot-tJoppen'&toffe auf MÜnteh Palelot vnä Joppen, einyearbeUete und (juadrWirte Ijony'"Sfiwat und Tücher, yUttte und quadrUHrie Zefii*m Whutmul, JLamas und §garchesii, so wie alle Gattunyen Wivhwaren sehr zu empfehlen sind. Auch werden sämmtliche Seiden - Stoffe und geÜVUCkte 'JFoulavd auf föleidev zu bedeutend herabgesetzten Preisen gänzlich ausverkauft. ALBERT TRm&BH, lliiuplplalz Nr. 239 in Laibach.