LMachelOMtlma. Nr. 72. Plännmerallonspiti«: !1m Homptoll s>Hnz>. ss. li, balbj. N. 5.5l>. i>>!l dic.^llssellung , < sl.ilonN pl.Ztil»: !u>. 6lr.,«m.» lizien ernannt: den Staatsanwallssubslituteu Roman ^ewicti in Weinberg für Turla, den Vezirksgcrichtsaojuucteil Karl Hclzl in ^u. towista für Sololow, den Vczirlsamtsadjuncten Johann ^ulajiwicz für VorSzczow und die Äezirlsacrichlsadjmictc»: Martin ^i a wr or l i in Brudy fiir Kamionlll Slruulilowa, Johann Haszczyc in Bntowslo für Iaworow, Johann Adelmann in Znrawno für Trcm> bowla, Alfred v. UlrichstHal in Vaka für Brodel und Gustav Hl,sz in Milulince für Grzymalow. Heule wird in drulschrm nnd zuglcich slovcnischcm Text ausgcgrbril und urrscndrt: Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Hcr> zogthum Krain. IV. Stück. Jahrgang I80tt. Inhalts-Nclicrsicht: Kundinachung der l, l Fiilalizbirfction in Krain vom N. März ^(.«, ?lr, ^fss„b hi^ zeitliche Blf>ei»»ss von drr (Ksbäudesleucr aus dc», flachet ^'ands. Laibach, dc» '^. Mär; 1«NK. ^°>» t. l. Nedllctionbliurean drs Grsetz.- und Vrrordnungsblall^ für Kram. Nichtamtlicher Theil. «aibach. 27. März. Eine Mittheilung des Pariscr-Corrcfpondcutcn der .""öl». Ztg." scheint die Reise des Prinzen Napoleon "' ,c>n micrwartctcS Vicht zu slcllcn. ?iach dicscr Ätit-filling stünde eine ssuudgcbuug dcS französischen Kai ',.^ bevor, welche die Neise dcS Prinzen )iapolcou nach , l'll'n, sowie die Stellung Frankreichs zu Italien be-"chten und gleichzeitig eine partielle Hutwasfuuun. bc ^^rclgcn würde Wohl ist der „rothe Prinz" iu nnscrcm ^tgramm nicht genannt, aber da ausdrücklich die C>)a< ^.^nti^ Preußens für den zwischen Frankreich und fallen dctrcffs dcS Kirchenstaates adzuschlicßcudcn Bcr. ^9 hcruorglhobcn ist, so liegt der eigentliche Kern der ^"zlichcn MissiouSrcisc wohl osfcn vor aller Angcn; s.^llegcscl^t. daß die Äiillhciluugcn dco Pariser Coric' ^°"dcntcn richtig sind. ,,^. I" gewisse Uebereinstimmung lomilc dicsc Nach-^"" mit der gleichzeitig auftretende» gemacht werden: t>" .l.l anzösifchc Botschafter hal,c in W z c „ cwisirl. z^ ^lnc Regierung mit den Unterzeichnern der Bcr^ ^ "mi Ittis) erwägen werde, waS angesichts dee s^'cs. welcher das Königreich Polen aujhcdc, zu gc-er.^", lial'e. Vielleicht woll,'"^ Italien auseinander setzen und Preußen auf dcu ! " fi'hlcn, ehc er mit Rußland anzubinden sucht. Was die bereits dnrch den Telegraph gemeldete I Nachricht von der Reise des Prinzen Napoleon nach Wien anbelangt, so soll Graf Wimpffcn dem Baron Bcust die Meldung von der Absicht des Prinzen mit dem Znsatze gemacht haben, derselbe begebe sich nach Wicu, um „dem Kaiser und der Kaiserin seine Ehrerbietung zn bezeigen." AnS Franlreich kommen Nachrichten über wiederholte Unrnhen wegen des M i l i t ä rg c she S, insoweit cS die mobile Nationalgarde betrifft. In RenncS wurden anarchische Anschläge verbreitet, in Bordeaux wnrdc die Marseillaise gcsungrn, .,""' l" x'inllilxzm" gerufen, und dic rothe Fahne aufgepflanzt. Da« Ausrücken des Militärs gcnügle übrigens, um die Ordnung herzustellen. Es wnrdcn 20 -W Verhaftungen vorge» nommcn. Nach dem amtlichen Blatt: „Ionrnal dc Äor> dcanx" wurden jedoch vier Polizeiagcntcn verwundet oder verletzt. Kaiser Napoleon crperimcntirl inzwischen mit der ncncn Kanone, der Mitrailleuse, dic <>()() Meter weit tragen soll. Man meldet ferner, daß das Marineministcrinm einige Brandcr hat anfertigen lassen, wclchc sich durch ciucn ^«schanismu,? an die feindlichen Schiffe festtlam» inern und deren Preis fich auf 12.(X)0 FreS. das Stück belaufen s»ll. Von der Finanzlage Frankreichs entwirft übrigens eine eben erschienene Brochure H o rns, eines geborenen Nngain, ein furchtbares Bild' Das Kaiserreich hat von 1«5i2 bis (5ndc l<^;<; an ,A27.(DO Familien annimmt, so trifft von der bezifferten jährlichen Ausgabe anf jede Familie 2-^.) Frcs. Die Staatsschuld kostete in der gedachten Periode 7 Milliarden '.X'.'i Mill. d. i. durchschnittlich :'));> Mill, per Jahr. DaS KriegSinmisterium verschlang in dicscr Periode 7 Milliarden 2<.»4 M'll. d. i. 480 Mill, per Jahr. Staatsschuld, Krica, Marine kosteten 18.047 Millionen oder durchschmltlich I,20.'!M>0,000 ^r«-«,. per Jahr. Horn zieht auS diesen Ziffern den Schluß, so fm'lzusahrcn sei unmöglich, Frankreich habc nur die Wahl zwischen Reformen und Bankerott! 84. Sitzung des AbWrdnctcllhauscs vom 26. März. Aus der Minislcrbank: Ihre Excellenzen die Herren Minister : Dr. B crgcr, Dr. H c r b st, Dr. Oistra, Dr. Brcstcl, Graf Taaffc, Gras Potocti. Vicepräsidcnt v. Hopfen eröffnet die Sitzung um I I Uhr. Da« Protokoll der letzten Sitznng wird vorgelesen und genehmigt. Vorsitzender theilt mit, daß der RcichSralhs» Abgeordnete Michaeli o. Vituri gestern Abends hier verstorben sei. Das HauS gibt sein Beileid durch Er» heben von den Sitzen kund. Iustizministcr übermittelt eine an ihn gerichtete Eingabe der Handels- und Gewcrbctammcr von Prag um eine Abänderung der Regicruiigsuorlngc über das Concursvcrfahreu, dahin gehend, daß in der Regel nur Notare als GcrichtScommissäre verwendet werden mögen, nnd crsncht, dieselbe dem ConcurSauSschussc zuzuweisen. Unter den eingelaufenen Petitionen befindet sich die Petition der Handels- und Gcwcrbclammer nm Fortführung der Nordwcstbahn; die Petitionen mehrerer Arauntwcinbrenurrcibcsitzcr in Galizicu um Bclassimg des grgcuwärligcn Systems der Branntwein Panschal' bcstcucruug; f^ruer eine Petition aus Untersteiermarl um Ermäßigung der Eisenbahn-Frachttarife. Abg. Rech baner überreicht die Petition des drit« ten ArbcilcrlagcS in Wien um Erweiterung der Preß-frcihcit, Abschliffuug des ZeitungSstempelS und der Eau-tioncn nnd Zulassung der Colportage. Die Petitionen wcrdcu dcu betreffenden Ausschüssen zngcwicscn. Minister dcS Innern, Dr. Oistrc,, beantwortet darauf ciuc in dcr vorigen Siyuug an ihn gerichtete Interpellation dcS Abg. Dürkhcim und Gcnofscn iu Betreff dcr Verordnung übc, dic Zulassung dcr auSIäU' bischen AssccurauMssllschafteu. Das Material für diese Vorlage wird gesammelt, dieselbe könne jedoch in dicscr Session nicht mehr erfolgen, weil die Gesetzvorlage über die GcwerlSgcuossenschaflcn, die demnächst eingebracht werden wird, früher erledigt werden müsse. Instizministcr Dr. Herbst legt einen Gesetzentwurf, wodurch daS biehcrigc Verfahren bei Exccutioucu auf bewegliche nnd unbewegliche Sachen abgeändert wird, zur verfassungsmäßigen Behandlung auf den Tisch des Hauses nieder. (Bravo!) ES wird darauf ciuc Nachwahl in deu Vcrfasfungs« Ausschuß vorgenommen. Es werden I.'j.'i Stimmen ab» gca/bcn nnd erscheint Abg. ^conardi mit t>8 Stimmen gewählt. (Bravo im Centrum.) Es wird darauf zur Tagesordnung übergegangen. (Im Saale herrscht große Unruhe.) Erster Gegenstand dcrsclbcn ist dcr Bericht dcS confcssionellcn Ausschusses iu Betreff der vou dem Herreuhausc an dem Ehcgesctzc vorgenommenen Abänderungen. Vorsitzender v. Hopfen meldet, daß die Minister AucrSpcrg uud HaSncr zn Sr. Majestät berufen worden sind und deshalb der heutigen Sitzung nicht beiwohnen können. Er frägt, ob das Hau« hieraus uicht etwa einen Grund entnehmen wollte, dcu Gegenstand bis anf die nächste Sitzung zu vertagen. (Rufe: nein!) Bei dcr Abstimmung hierüber wird mit «0 gegen 55 Stimmen beschlossen, in die Debatte einzugehen. Dagegen stimmte ein Theil der Polen, das rechte Centrum uud die Minister Gislra und Taafsc. Die Mi-nislcr Herbst, Bcrger und Plcner hatten sich unmittcl. bar vor dcr Abstimmung aus dem Saale entfernt und lehrten erst kurze Zeit ^iach der Abstimmung wieber auf ihre Sitze zurück. Berichterstatter Dr. Sturm erstattet hierauf den Bericht. Dcr AuSfchuß beantragt, den ohnehin formellen Aenderungen des HcrrcnhcmseS beizutrcten. Die erste Abändcruug, betreffend den Titel, wird ohne Debatte angenommen. Zur zweiten, vom Herrenhausc vorgenommenen Aenderung, welche dahiu geht, daß im Art. lll die Worte: „sind die geistlichen Gerichte aufgehoben" ausgelassen, dagegen das Wort „ansschließlich" eingeschaltet werde, ergreift daS Wort: Aba. Graf Potocli. um deu Wunfch auszuspre» chcn, daß das Wort „ausschließlich" nicht nusgeuommeu lmd dcr Artikel mit Hinwtglassung dieses Wortes zur Abstimmung gebracht werde. Redner will nämlich, daß zwar die Ehcgcrichtöbarlcil von den weltlichen Gerichten ausgeübt werde, daß aber auch kirchliche Gerichte weiter belassen werden, namentlich i>r>, lorn ml.im, ,n Ge> wisscnsfragcn. Dieses werde gewiß auch leichter ein Einversländniß mit Rom herbeizuführen im Stande sein; darauf müssc man, und hauptsächlich er als Vertreter eines Vandcs, dessen gr?he Mehrheit katholisch gesinnt ist, nud in welchem dic Verfolgung dcr katholischen Kirche mit deu größten ^cidci, dcr Nation innig ticrblindcn ist, das größte Gewicht legen. Iuslizminister Dr. Herbst spricht >ich gegen die Ansicht dcS Vorredners aus. Er verweist auf die, in I dcr Eommission dcS HcrrcnhanscS über diesen Artikel slallgcfundcnc Berathung. Dic Gesammtheit dcr anwe« senden EomulissionS "Mitglieder mit Ausnahme eincr Stimme haben sich im Einverständnisse mit dem Mi nistcrium für dic geänderte Fassung ausgesprochen. Mau einigte sich darüber, daß jene geistlichen Gerichte, welche in Folge des Patentes vom Jahr I8ii(l ins Vrbcu gr-trctcn sind, durch dieses Gesetz, wcun eS überhaupt einen Gehalt haben soll, aufgehoben werden sollen. (Bravo!) Angesichts dieser Ansicht wurde nur durch Weglassuna. des eineu Satzes die Schroffheit im Ausdrucke beseitigt, dafür mußte aber daS Wort „ausschließlich" aufgenommen werden. Was die vom Abgeordneten Potocki berührte Gerichtsbarkeit >»!<» s»"»> iilloix» betrifft, fo ist dieselbe leine Gerichtsbarkeit, weder im Sinne der StaatSgrund' gcsrtzc, noch in dem Sinne, von welchem der Artikel spricht. Berichterstatter Dr. Sturm weist auf die Staats» grundgcsctzc hin, nach welchen die geistlichen Gerichte keineswegs bestehen dürfeu. Bei dcr Abstimmung wird der Antrag Potocki'S mit groszcr Majorität abgelehnt. Dafür erheben sich nebst dem Antragsteller nur noch vier Abgeordnete, darunter Freiherr v. Bcust. lie dritte Abänderung betrifft die Vollzugsclausel, i» welcher das unter den übrigen Ministerien angefühlte Ministerium dcS Krieges ausgelassen werdcu soll. Abg. Hormuzaly spricht sich aegln die Wca> lassung auS uud bcautragt die WicdcrannalMe dcr vom Abgeordneten hause beschlossenen Fassung. Iustizministcr Dr, Herbst bemerkt, daß die Boll-zilMlnnscl sich nur auf diejcmncn Mimster beziehen tönnc. welche für dic Durchführung dcS Gesetzes vcranlwortlih gemacht werden können. 5^ Nachdem auch dcr Berichterstatter sich gegen dcn Antrag Hormuzaty ausgesprochen, wird derselbe abgelehnt und die Aenderung de« Herrenhauses angenom-men. Auf Antrag des Berichterstatters erfolgt sogleich die dritte Lesung des Gesetzes. Nächster Gegenstand der Tagesordnung ist der Gericht dcs Vudgetauöschusses über die Regierungsvorlage, betreffend die Verlängerung dcr Ermächtigung zur Steuer-einHebung bis Ende Juni d. I. Abg W int erste in erstattet mündlich dcn Bericht und wird dcr im Namen dc» Ausschusses gestellte Antrag auf unveränderte Annahme des Gesetzentwurfes, nachdem Niemand das Wort ergreift, acceptirt und allsogleich auch die dritte Lesung vorgenommen. Die Tagesordnung ist erschöpft. Schluß der Siz-zung um halb 1 Uhr. Nächste Sitzung VamStag. Tagesordnung: Be» richt übcr die Petition der Mühlenbesitzer von Brau« nau, betreffs Regelung des Wasserrechtes; Ausschuß» bericht übcr den Roscr'schen Antrag anf Ermäßigung der Tclegraphengebührcn; Ausschußbericht über Aufhc-bung deS Einfuhrzolles auf Roheifen. Oesterreich. Wien, 24. März. Die „W. Abdpst." schreibt: Mchrcre hicsige Blätter bringen detaillirte Angaben über die Ovationen, welche am Abend dcs letzten SamS< tags auch Sr. Excellenz dem Herrn Reichskanzler Freiherrn v. Ben st dargebracht worden sind. Indem wir die Richtigkeit dicscr Angaben im allgemeinen be« stätigen können, haben wir indeß zu bemerken, daß die Berichte über eine Ansprache, die Se. Excellenz im Tratt-ncrhof gchaltcn hätte, dcr thatsächlichen Begründung entbehren. Der Herr Reichskanzler hat nicht nur dcn ihm in den Mund gelegten Satz: „Bisher hat unS noch immer ein feindlicher Geist getrennt — dieser Gcist ist mit ocm hcutigcn Tag geschwunden" nicht gc< sprochcn, sondern überhaupt mit AuSnahme der Dan» leSwortc. die cr, angelangt bci seiner Wohnnng auf dem Ballplatzc, an die Anwesenden gerichtet, keinerlei Ansprachen gehalten. — 26. März. (Delegationen.) Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht im amtlichen Theile die Beschlüsse der Delegation des Reichsrath«, betreffend die Festste!« lung des gemeinsamen Voranschlags für 1868 mit nach« folgender Einbegleitung: Die nachstehenden Beschlüsse, welche die von Mir für den 19. Jänner l. I. nach Wien einberufene rcichSräthliche Delegation in Bclreff deS gemeinsamen Voranschlages in Uebereinstimmung mit dcr vom ungarischen Reichstage zur Verhandlung dcr gemeinsamen Angelegenheiten entsendeten Delegation gefaßt hat, nnd welche Mir durch Mein gemeinsames Ministerinm unterbreitet wurden, finde ich in Gemäß» heit der Gesetze vom 21. nnd 24. December 1867 zn genehmigen nnd zu bestätigen. Ofen, am 24, März 1868. Franz Joseph '".!», Bcust m. p, Bccte m.p, Baron Kühn ">. >>.. FML. — 26. März. Die ,.Wr. Avopst." schreibt: Ein Wiener Correspondent der „Politik" erzählt. eS habe hier am 22. Abends in Gegenwart Sr. Excellenz dcs Herrn Reichskanzlers eine cisleithanische Ministersitznng stattgefunden, in welcher unter anderem auch die gegen-wänige Verwaltungsart in Galizicn und Kralau zur Sprache gekommen sei. AlS „merkwürdig" hebt dcr Correspondent hervor, daß der zur Zeit hier anwesende Statthalter von Gallien, Sc. Excellenz Graf Agcnor OolnchowSki, diesem Ministcrratt, nicht beigczogen wor. dc„ sci __ Nir hcmcrkcn dazu, daß die erwähnte Mini. sterrathssitzung und daß überhaupt eine Ministerberathung zu dem oben gedachten Zwecke nicht stattgefunden hat. Es entfallen daher auch die Vermuthungen. welche der Correspondent deS Präger Blattes an seine Meldung knüpft. Ausland. Berlin, 25. März. (FriedcnSaussichten. — Reichstag.) Die,.Provincial«Corresv." schreibt: In diesem Augenblicke gibt cS keine trübe Wolke am politischen Himmel; auch dic neuerlichen Besorgnisse wegen deS Orients, wclchc eine größere Bedeutung erlangt hätten, wcnn bei irgend einer Großmacht die Neigung zu ernsten Verwicklungen vorhanden wäre, sind durch die gemeinsame europäische Fricdcnsstimmung beseitigt. Der Reichstag wählte das bisherige Präsidium (Simon, Herzog von Ujcst nnd Bennigscn) mit starker Majorität wieder. — 26. März. (Ein preußisches Rund-schreiben) demcntirt die officicllc Mission deS Prin» zcn Napoleon, hebt dagegen die Befestigung der freund« schaftlichen Beziehungen zn Frankreich hervor, — 25. März. In den Besprechungen der Reichs-tagSmitgliedcr wnrden der baierischc Ministerpräsident Fürst Hohculohe als erster und v. Roggenbach als zweiter Viccpräsidcnt des ZollparlamentS in Aussicht genommen. Ueber die Kandidatur um die Präsidentschaft ist noch nichts entschieden. Stuttgart, 25. März. (Zollparlament.) Definitiv gewählt wurden zum Zollverbande: Oesterlen, Ramm (Ministerielle), Dörtenbach (Mittelpartci). Zwi. schen Freislcben (Vollspartei), Römer, Sicher, Mohl und Paihmger ist eine Nachwahl erforderlich. — 25. März. (Zo llparlament.) Bei der Wahl zum Zollparlamtnte siegte ilnoSp gcgcn Müller, ersterer erhielt 10.000, letzterer 4000 Stimmen. Weiter wurden gewählt: Mohl, Dcffner (Schuhzöllncr), Tafel (AoltSpartei), Probst, Erath (katholisch), Rcibel (Mit-telpartei), Neurath (Parlicularist). Schaffte (Freihändler, großdeutsch). Mittnacht, Varnbüler (Minister), Am- ^ mermüller (großdcutsch, Vollsftartei). « München, 26. März. (tt a m m ers i tz n ng.) Auf eine Interpellation Jörgs wegen der Vorlage eines Gesetzentwurfes zur Einführung de« directen Wahlrechtes erklärt der Cultusminister, die StaatSregierung gedenke! nicht einen solchen Gesetzentwurf einzubringen. Kolb > interpellirt wegen der in Frankfurt von baicrischen Unter« ^ thancn gefordcrtenSteucrn und der hicmit zusammenhängenden Belästignngen. Der Ministerpräsident antwortet, der! baicrische Gesandte in Berlin sei beauftragt, wegcn dcr Forterhebung der Caution und der Pcrmisfionsgebührcn auf Grund des ZollucrtrageS bei der preußischen Regie»! rung zu rcclamircu. Florenz. 25. März. (Sitzung dcr Depn-ti rtenla miner.) Menabrca kündigt in Beantwor-tuug einer Interpellation an, daß man die Corvette «Clotilde" ausrüstet, um dieselbe in die japanischen Gewässer zur Wahrung der nationalen Interessen zn entsenden. — Dcr Minister sagt ferner, daß es cnt« sprechend und legal sei, die Steuer auf das bewegliche! Vermögen der im Inlandc befindlichen Rente, nicht aber auf die Rente anznwendcn, welche Ausländer besitzen, welche letztere sich in einer ganz verschiedenen Stcllnng befinden. Menabrea bemerkt, daß bei 328 Millionen,> wclchc an Interessen gezahlt werden, das Sleucrcrträgniß des beweglichen Vermögens sich nur ans 28 Millionen belaufe. — 26. März. (Der Kronprinz von Prcu» ßen) wird bci Gelegenheit der Heirat deS Kronprinzen Humbert nach Turin und Florenz kommen. Venedig, 22. März. (Dic sterblichen Ueberre st c M anin S) wnrdcn soeben uon der ZachariaS'Kirche in die Kathcdralkirchc übertragen. Dic zur Betheiligung an dem Zuge zugclasscneu Personen versammelten sich uni 10 Uhr Vormittags auf dem Campo San Zaccaria, um sich durch die Riva degli Schiauoni auf den Marcusplatz zu begebeu. Dcr Sarg wurde uon Militärs getragen, wclchc dem Armeecorps angehörten, das Venedig im Jahre 184!) vertheidigte; Mitglieder dcr provisorischen Regierung trugen dic Enden de» Leichentuches; dem Sarge folgten die Vertretungen, welche ihn längs deS Canal grande begleiteten. Der ungeheuere Leichenzug, dessen Defiliren drei Stunden dauerte, machte auf allen Plätzen Halt und wurde dcr Sarg mitten am Platze nitdcrgcstcllt. kinieiitrnppen, Nationalgarde und uniformirte Eleven mehrerer Collcgien bildeten Spalier. E« sprachen 11 Redner in folgender Ordnuug: Dllforme, Ruffini, Herold, Callucci, Legouvö, Rcn;ovich, Foi cade, Priario, Barbieroli, Nar<>, Minotto. Die Reden Legouv^'S und Priario'S wurden mit großem Beifall aufgenommen. Dcr erstere sagte: Venedig ist stets berühmt gewesen, sein Ruhm verlosch nicht, als es aus der Zahl dcr Nationen gestrichen wurde. Es hatte immer seinen Botschafter in Frankreich, indem Mamn Venedig vertrat. Ihm verdanke man die Allianz Frankreichs mit Italien; er stirbt, abcr sein Einflnß bleibt. Die französische Armee ging nach Italien wie zn einem Kreuzzugc. Der Vertrag von Villafranca war eine grausame Enttäuschung; Venedig blieb außerhalb der Freiheit. Doch im Jahre 1866 sind es nicht die mächtigen Allianzen, welche Venedig befreiten, sondern eS war Man in, der anf dem Gewissen Europa'S lastete. Manin starb bei der Arbeit an dem Triumphe für ench, er zieht wieder in daS befreite Venedig ein, äußerlich als Leichnam, in Wirklichkeit aber als HeroS. Herold verlas Briefe, worin meh-rerc Freunde dcr Municipalität uon Venedig danken und anzeigen, daß sie ihre Einladung nicht annehmen tonnten. Nach den Reden wurden die Ueberrcstc in der Käthe-draltirche niedergelegt und ein feierlicher Traucrgottesdieust gefeiert. Der Sarg bleibt bis morgen ausgestellt. — 23. März. Heute Mittags um halb 1 Uhr wurden nach der kirchlichen Feierlichkeit die sterblichen Ueberreste Manin'e, seiner Fran und Tochter in einem Sarkophage im Vestibule der Kathedrale verschlossen. Nizza, 25. März. (Der Großfürst - Thron -folger) ist heute hier angekommen und von dcn Spitzen der Behörden empfangen worden. Russische Damen, welche dem Thronfolger durch Baron Budberg und Grafen Orloff vorgestellt wurden, dewilllommten denselben. Bern, 23. März. (V undeS rath.) Unmittel-bar nach dem Abschlüsse des Postverlrages mit dem deutschen Postvcrein werden die Unterhandlungen über den deutsch.schweizcrischen Handelsvertrag aufgenommen und solche über die Postverträge mit Oesterreich und Holland vom BnndeSrathe eingeleitet werden. Paris. 25. März. (Sitzung ocS gesetzge - bcnden Körper«.) Nach Genehmigung des Art, 9 des Vereinsgesetzes wurde daS gcsammte VcreinSgesetz mit 200 gegen 22 Stimmen angenommen. Da die ! Tagesordnung erschöpft ist, so vertagt sich die Kammer ! über Vorschlag Rouher« bis zur weiteren Einberufung. ! — 25. März. lCongrcß.) E« ist wieder Plötzlich , von dem Eongreß die Rede und auch ausdrücklich davon, daß derselbe nicht blo« wegen dcr römischen Frage, sondern auch zum „Studium" der polnischen Angelegenheit be- rufen werden soll. Als Ergebniß dcr Berliner Reise des Prinzen Napoleon wird ein russisch'ftrenßisches Schutz-uud Trutzbündniß (!) bezeichnet. London, 23. März. (U n tcrh a u s si tz u n g.) Gladstone beantragt drei Resolutionen, deren Hauptinhalt folgender ist: Die irischcHochtirchc müsse als Institut aufhören, oabci sind alle rcspcctivcn Pcrsonalintercssen und EigcnthnmSrcchtc zn berücksichtigen. Diöracli setzt die Debatte auf den 30. März fest. Gladstone erklärt sich damit einverstanden. — (Aufhebung Polens.) Die „Gaz. Na< rod." begleitet dic Nachricht von der Aushebung dcr Benennung deS Königreiches Polen, wclchc durch den jüngsten Ulas angeordnet worden ist. mit dcr Bemerkung, daß dic Lccrc dcr Vernichtung bereits dic Grenzen Westeuropas erreiche. Wir betteln Niemanden nm Erbarmen an -- setzt die ,.Gaz. Narod." fort - - aber wir wollen, daß die Welt erfahre, daß übcr dem Leib dcS ermordeten Polens dcr nordische Koloß vor dcn Thoren deS ciuilisirtcn Europa angelangt sei, und daß ihm schon seine Comites, die jedcn Begriff deS Eigenthums ableugnen, die Lehre dcö CzaratcS verkünden. Seine Synoden sind bestrebt, alle Religionen in einen Glauben zn Ehren des Czars zu verschmelzen, und Rußland selbst ist froh, daß der schatten Polens es nicht mehr von der preußischen und österreichischen Grenze trennt. „Doch was blieb jenem Schatten selbst, was verblieb nnscren Arüdern an der Weichsel, dem Nicmen und Bug? Ihrcu ermatteten Geist sammelnd, sollen sic trcn auf ihrem Posten, den ihncn Gott zugewiesen, bis znr Zeit verharren, in dcr die Vorsehung die russische Frage auf die Tagesordnung stellen wird." New-'Aork, 12. März. (Verschiedenes.) Der Gesetzentwurf über die ErgänzungSrcconstructioncn ist Gesetz geworden, da der Präsident den Entwurf, welcher officiell kundgemacht wurde, weder unterzeichnet, noch gcgcn denselben ein Veto eingelegt hat. Bci den Wahlen im Staate Alabama wurden 71.(XX) Stimmen abgcge< bcn. — Dic republicanischc Convention uon Pcnnsyl» vanien hat sick) zn Gunsten der Präsidentschaft Grants ausgesprochen. — Die demokratische Convention von New-York hat gestern eine Versammlung in Albany abgehalten, in welcher der Ex.Gouvcrncucr Seymour gegen die Abstattnng dcr öffentlichen Schuld durch Papiergeld gesprochen hat. Washington, 23. März. (Der Proceß ge -gen dcn Präsidenten) hat heute begonnen. Die Vertheidiger Johnsons haben die Antwort desselben vorgelegt, welche alle Anklagepnnkte in Abrede stcllt und eine Vertagung von 30 Tagen verlangt, um die Vertheidigung vorzubereiten. Der Senat hat dieses Verlangen mit 41 gegen 12 Stimmen abgc. wiesen. — 24. März. (Die Kammer der Reprä-jentantcn) lcgt eine Erwiderung auf die Antwort dcS Präsidenten Johnson übcr die Anklage wegen Pflichtverletzung vor. Dicsc Erwiderung constatirt neuerdings alle Anklagepunltc. Der Senat hat den Beginn deS Processes auf den künftigen Montag angeordnet. Hassesneuigkeiten. — Sc. Majestät der Kaiser haben sllr diejenigen Bittsteller, die wühlend der letzten Anwesenheit Sr. Majestilt in Ofen Gesuche um Gn^vr^spcnden «nigereichl haben, den Betiag von 500 fl. allergnüdigsl anzuwcisl» geruht: Wnet hüben Te. Majestät den Ofner Armen 335 fl. allercMdigll zu spenden geruht. — Se.Maj. der Kaiser haben der durch mcdl« fache UnglUctsfülle verarmten Gemeinde Borschitz in Mahren rine Unl.islükung von 800 fl. allergnärigst zu bewilligen geruht. — Se. Majestät der Kaiser haben zur Anschaffung rmer Orgel in der Pfarrkirche zu Arnsdorf bei Taschen einen Gnadcnbeilrag von 200 fl. allcignHdigst zu spende« geruht. — Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Pl> Zeitung" meldet, mit allerhöchster Entschließung ve'N 12. d. M. dem Ccharfschühcncoips der Stadt LandstroN in Böhmen die Fllhrung des Doppeladlers in seiner Corp«' fahne allergnüdigsl zu bewilligen geruht. — (Zur Affaire Lhterhazy.) Wie der ,.P< L." meldet, hat dieser Tage eine vollständige AussohnuNll zwischen den (5lb-n des Fürsten Paul Ihtethcizy und den« Grafen Franz Zichy stattgefunden. D.r belannle Proceß welchen die fülstliche Familie gegen ihren ehemaligen 3lom>' nistralor angcstrcngt, wurde zurückgezogen und sind velll Grafen Zichu von Seiten der (5ßterhazy's die befriedigendste« Erklärungen gegeben worden. — (O° erst gerichtliche Entscheidung.) ^e die Grazer „Tagespost" meldet, hat der l. l. Oberste s^ richtöhof dcr Berufung des Redacteurs des Grnzcr „Neu«" Tagblatt" Dr. Kosjet gegen das obergericMche Urlhe"' womit delssllie wegen Vergehens des § 303 St. ^'^, einem Monate strengen Arrestes velnttheilt wuibe, lel Folge gegeben, sondern den Schuldsvtuch bestätigt, die Stt" jedoch aus vierzehn Tage herabgesetzt. ^ — (2 in Schreiben Kaiser Maiimilia " / Von freundlicher Hand «ird der Redaction der „Tl. H?^ eine Abschrift folgenden, unseres Wissens bialier noch " ^ veröffentlichten Schreibens mitgetheilt: „Oueielaro, 16. ^ . 1867. Mein lieber Gros Vombcllcö! Mein H"l vr<^ mick, Ihnen in aller Cile in diesen wenigen 3"^" gtle« einmal meinen innigsten und wärmsten Danl ""^" heit, für die lreue Freundschaft und die rührende 6lge 523 die Sie mir während meines ganzen vielbewegten Lebens stet« in so liebevoller Art bewiesen haben. Zugleich ersuche ich Eie, alle meine treuen Freunde, die niemand so genau lennt wie Sie, in meinem Namen noch aus ganzem Hei» zen zu grüßen und ihnen zu sagen, das, ich stets treu mei> ner übre und nach Pflicht und Gewissen gehandelt habe und mich nur der Verrath nach einer langen, mühevollen, schweren Vertheidigung in die Hünde meiner Funde gelie» fert. Meine brave Armee hat mir treu zur Seite qeslan» d«n und Hal mil mir eine offene Stadt ohne Provision und gehörige Munition 72 Tage gegn cincn siebenmal stärke« ten Feind vertheidiget', ich lann nicht genug die delden» milthige Tapfe, keil meiner Generale, Officiere und Solda« ten loben. Indem ich Sie, treuer Freund, noch einmal an mein Herz drücke, verbleibe ich Ihr woblcrgebenstcr Maximilian, (m. l».)" Locales. — (Zur Abstimmung über da« (5H eg es eh) haben wir nack Wiener Blättern mitgetheilt, tah Se. fürst-bischöflichen Gnaden Dr. Widm er dabei nicht zugegen waren. Nach Mittheilung der „Danica" wurde die Abwe« senheit Sr. fürstbischöflichen Gnaden lediglich durch ein plötz» liches Unwohlsein vcranlahl. — (Iidesverweige rung.) Der Herr Religion«« lehrer am Krainburger Gymnasium hat Anstand gr« lammen, die Verfassungseioe«,formcl zu unlerjertigen, und es schweben diessalls Verhandlungen. — (ssinberspital.) Am 24. d. Ä. f«nd die Citzung des Ausschusses des Kindcrspital'Verwallunasralhes statt, und trug der Öl-nann Dr. C. H. CoslZ den dritten Iahre«ber>cht der Ve»samml»>ig vor. An der Spitze deö> selben steht das freudige Lnignih, das; Se. MajeflHt mit allerhöchster Entschließung vom 30. IHinicr l. I. allclgiia-dlftst zu gestatten geruhte, daß das lMabelb-Kinderspilal in kaibach für die Vethnligung an einer Staats'Wohltba'lia.leit?« 3ollcrie in Vormerkung genommen werde. Auch hat der Obmann seine le^te Anwesenheit in Wien dazu benutzt, dicse Angelegenheit lhunlichst zu fürder», und Schrille zur baldigen Nealisirung dieses Versprechens maßgebenden Olls gethan. Im abgelaufenen I. 1807 wurden <»U Kinder verpflegt, 34 lvUtden genesen, 8 gebcfjc>l und 1 ungehcilt entlasse»,'. gcslor« ben sold II und 14 mil 1. Jänner I^<'»8 i» Behandlung Verblieben i 3 davon wurde» von der Civilspilalö-Dilellion gegen eine Verpflegölare von 45 lr. dem Kioderspilal« zur ärztlichen Behandlung übergeben. Die Sterblichlcil betrug 1U^ pCt., ein günfliges Resultat gegen 24 pCl. Sterb' lichleit im St. Anna' und 19 vCl. Sterblichkeit im St. Joseph. Kintzeispitale zu Nie,,. Im Ambulalonum winden 30 Kin» der, und zwar 20 .ssxaben und 10 Mädchen, behanrclt. — Den chirurgiich-opclaliven Dienst leitete Herr Primariu« Dr. 3uf, Dperaleul, nus die unei^e»nü<»i^sle und beleilwiUigslc Weise. Nus dcm alztlicken Vclickle s eine Anstalt für die tranken Kinder des ganzen Landcs er» füllen möge. Es sind dem Institute im abgewichenen Jahr, zahlreiche Natural« und Gcldgabcn zugeflossen, wodurch dl'sstn (tlhaltung müglich wurde, und es gebuhlt in dieser Hiilsichl das gröhle Verdienst dem Herrn Dr. Kov ätsch und den Schuhdamcn, welche über Ersuchen »es ersteig »in« Samm» lung einleiteten, die von dem güüsliBen Krsolge geklönt war. Am Schlüsse der Sitzung des Ve>>,^l!ungsrathes wulde der Herr l. l. Megirneritsarzt Voct zum Obmannslellverlrcler an Stelle des verstorbenen hochw. Herrn Canonicus I. Po» llular erwählt, uno legte Dr. Costa unmittelbar dar« auf die Obmannsstelle in dessen Hände nieder, worüber der Verwaltungsrath snn Bedauern auösvrach. Auch Fr. Iacobine Suppan resignirte mit einem eingegangenen Schreiben aus ihre Stclle als Mitglied des Vcrwallungsralhes. 8ö bleibt uns nur noch übrig, den Wunsch ausjusprcchen, es möchte noch einem Punkte das wohlwollende llugenmerl der Lande»» oder OemeindevertrOUlig zugewendet werden, nämlich den mit ver« hältnihmählg so gelingen Kosten zu bewirkenden, aus den currenten Sinnahmen del Spilali aber nicht zu bestreilcnden Bauherstcllungen, wodurch eventuell dem Iüflitulc wieder ein nicht unbedeutender ülnlommen«c,ucll durch Vermilthung zu» gefühlt werden würde. Schließlich können wir nicht umhin, der Ausopserung zu gedenken, mit welcher Herr Dr. Wilhelm Kou ätsch al» Dilector und oldinirender Arzt j,ine Kräfte der Anstalt scit ihrem Beginne widmet und unermüdlich in jeder Richtung zu ihrem Vcslen wirkt. — (Der Forlbildungsvercin sür Buch» druckcr) hält morgen Sonnlag Voimiltag um I I l!hr im Z'nsaalc dl>l Obeirc^lschule im Vtc'hr'jchc,, Hause sline Monatsvcrjammlung ab. Hcir Dr. ssccsbacher wird einen Vertrag übei „LlNÄhiung u»d Nährwcrth" halten und Herr A. Klein die bei der vorigen Moualöversammlung btgonnciil' Vorlesung aus den hinleilasjcnen Papieren des P. Kulalj sollsehcn. Die Uülelstühcnden Mitglieder des Ver, »i„,s sind hiezu freundlichst eil'giladeü: auch Gäste haben Zutritt. — (Wissenschaftliche Ca s i n o - V o r l r a g e.) Gestern sprach Herr Dr. Schaffer über ein „Capitel au« de, Psychologie" betnsscnd die „üble Laune" mit viel G.ist und Oiündlichllit. Er entrollte ein anschaulich.« Bilo jeuec Sel-lensllmmul'g, ihrer Ursachen und ihrer HcilmilllI, nach dcm alte» Spruche: „,^<'»« >!>».» in c,»!^t»l< ^l>n<»." Bei l,ie> sem Anlasse habc'N wir ein Uebergahen hiebei voll« ständig, daß bereits jener des Herrn lDdlrrealschuIdincllirs Schrey über (ilccllicilat und Magneliimus in Vcibindung mit der Telegraphic — vorhergegangen war, was zunäckll ! au« dem Umstünde sich erklarl, daj, tc^ Hef'lent riefem ! buchst intet,sianten Vortrage belzuwohnen vslhinden war. — (Die 31 rt ille ile < M u s i lca p ell, ) wild hier am 1. ?lplil aufgelöst wcrdIa»bl. Da4 migünsligstt Looö trifft d,n Caplllmeister, der in lurzer Zeit um tine anderweitige Vebi>,chung sich umzusehen veranlaht ist. — Die ?lbschiedssoir<'e dieser Capelle am verflossenen Sonnlag war gnl b,sucht, eü wurde bis gegen Mitternacht gespielt, und gefiel unter andern die Phanlasie au« Oounod'S „Faust" und die „Erinnerung an Grollwardein" von Mo^elat. Mit blfonder«r Theilnahme wurde der Trennung« «Marsch von I. Wahel angehört, welcher wiederholt werden mußte. — (Concurs.) Eine Verichtsadjulnl'nstellt mit dem jährlichen Gebalt von 525 fl. ist beim Krei«qe,ichle in Nu« tzolfswelth zu b ihre blssere stimmliche D«i« position wiede,holten Applaus. Vortrefflich war H,rr Pod« hor sly all lXigolello in Spiel und Glfaxg. Herr Ander war prächtig bei Stimme i dies und sein tüchtig gefchulter Vorlrag verschaffte ihm insbesondere in der Arie „Trüglich si»d Weiberherzen", einen glänzenden Erfolg. Der Ehor hielt sicy gut. — (Zum Vorsteher der Ortsgemeinde Billichbera,) ist in Folge iliesign^lio» de» bishellgen Vllljiebtik Johann Hauplman der Vrundbesilier Anton Zaverl von G»o^goba gewählt worden. — (Die Weiber von VeldeS) loniUtu ,n !,d die Zeit zur Anfertigung einer neuen Dekoration — See- und Gebirgslandschaft von Ael-des - zu lurz ist Anch halte der Verfasser die Auffilh'-Ulig sei-nci< plllnulischcn Dramal« an die An«,f ff,!hrii>isj angcnomnien worden. — Ueber ouS ,u Trieft al« Buch erschiene«? Drnnia sage» die lehre» „Monalichefle sNr Thsaler i»,d Musil" (^-ipzig, Hcissrl), daj/ es ei» warme« ftcüriuüichei' Gesilhl, hübsche ElMalterislit und Sprache, ylllelliche «feuilleloll. Aus Sand gebaut? Ich slcuid im ferülii 5,'audt illiit licfr», Hclzrn^Irid, > Und fah vom ÄteereSstraube > Nüf'« Wogrufeld so weil. — Ich dllchlc drr Verge drüben Und wae ich dort »nipfaiid, Ich dachte mriner sieden Ini lraulen Hrimailalid. — Vorbei sind jene Stnndcn, Wo Sehnsucht nüch gcquäll, Ich hab' sie ja geiiiüden, Die Seligkeit der Well. — Ich fülile neues ^ebeu Und frische Kraft »lid Mülh, Mein Gllict niir zn nstredc», B'seelt durch ixn're Gliilh. Dem Schwur der i'i'v' und Treue Hnb' ich mtln Olllcl vertraut, Daß mich'« ja nis gns»!-, Wenn ich „cuif Sand qrl'ant!" Alfred Niller u. L e r ch e i, l h n l. ^er such^ ^sz. ^„hel, und wer nicht sucht, slndcl auch. Erziihlima, uon I. Hchiüiedl. Die schöne Sieben. '»id s^° ^'^ "'"" ""^ '"^"' ^'^ "^"^ Sicl'm spricht in t>> «>'^' ^' ^"c dcr sicdm Todfiüidcn zi, q^clilrii, ..Iuk " l "'^! ""^'^ "^ "^^ ^'cl'cn" odcr dc„ ^ i'l)r '/" ^v> "' ^"r da? Siclicnsscslirn, weil cO von ich ."" ^nmc.l entlehnt, das Ominösc hristt; so wagc darun. ' ^' ^"^ ^ort zu sprechen, sei c5 m.ch m,r! "', weil cine Assembler uon sieben liclienSwilrdigc,,, Damen — welche ich mit vollem Rechte die „schönen Siebe»" Preise — mir sieden Worte zn liclicliisscr ^ö> sliilg allfzugcl'cn die Oiite halten, uns denen nachstehen» der Aufsatz entstand: I. Madonnen' Kopf. Freund Wilm und ich saßcu nn der langweiligen l'lil'lo »i,! „znr türlischcn Hiaiscriü" in.....und wünschten beide einen französischen mmgranlen, der aller Ohren mit abgeschmackten Neisealicutcucln langweilte und nclicnl'ci im Pharaospicl — das seine Force zu sein schien — u»0 ^lumisuna. geben wollte, in sein redseliges Vaterland zurück, um freie Sprache über gegenseitige Millhclluugen führen zu lonucu. Unfer allerchristlichslcr Wunsch wäre jedoch nur Wunsch gclilie-beu, wenn nicht der Pharao-Efplicator uon mehreren spicllnstigcn jnngen Herren znr Bewährung seiner Theorie »wer das edle Spiel aus^cjurdcrt worden wäre. Natürlich, daß er einem so mächtigen Rufe nicht widerstand und, sein Abtreten euti'chuldigeud, uns einlud, seiner Praxis im Spiele, die den Mitspielenden die Görscn lichtete, den Point abzugewinnen. Wir lehnten sei» llnerliieten ab, tonnten aber deS Alleinseins mcht froh werden, denn lanm hatte dcr fade Sprcchcr die Stelle des Banquiers am PharaoTifchc eiugenommcu, als Meister Bassi, des Badeortes erster Porträtmaler, der Wilm einer einträglichen Protection wegen verlmuden war, zu uns trat und die vcrnrsachlc Störung durch ein vorgewiesenes, trefflich gelungenes Porträt gut zn ma> chcn snchtc. Wilm muszle das Original, dcfseu Copic ihm jetzt vorlag, näher tcnncu, denn mit dcr Ejlasc: „Findest Du nicht Vevcn in diesem Bilde?" hielt er mir das Porträt so nahe zur Nase, daß ich halle schielend werden müssen, wenn ich in dieser Nähe es delrachlct. Ich nahm es ans seiner Hand und war oon dcr bleu» dcndcn Schönheit, die sich inciüem Auge darbot, auf daS angenehmste überrascht. Ein wahrer Madu n ncn » Kopf, umstrahlt von jedem weiblichen Reize, lächelte mich so licl'lich an, daß ich im Ansehen vcrsuuleu die Zurückgabe des Bildes vergessen halle, wenn nicht dcr Maler mich liescheidentlich daran crinncll. 2. Perlenschnur. „(5inen Fehler wüßte ich doch auszustellen", war ^ meine nächste Aeußerung, durch die ich sogleich den Bor« ! theil errang, das lÄcmälde noch langer beschauen zu tonnen. „Und der wäre?" sagte der Künstler rasch. Hütten sie auf dieser schönen Stirne die Perlen. Schnur wcMlaffcn, welche statt zu zieren, sie vcrdun-tclt, die ganze Gestalt würde dadurch an ^icdlichtcil gewinnen, denn eine freie, glatte Stirn ist dcr Altar des ^Gesichtes, der nicht verhangen nerden darf durch un ! niche Schnörlcln. Zwar werden Sie mir einwenden, !die Perlenschnur sei im vergleiche zu den gewöhnlichen l Stiruzicrralhrn unserer Madonnen — die ganze Tableaux als Anhangschildc ans ihrem iiopse tragen — ein höchst einfacher Schmuck; al'er scldsl dieser ist lici solcher Schönheit ül'crflüssig. ~ Möge die Häßlichfcit sich dahinter vcrl'crgcu, doch holde Anmuth ginnzc frei!" „Auch ich liclic offene Stirnen, obschou ein Locken. Kops dcm Maler mchr zusagt", jcifcrtc Meister Bassi, dcm mein Borwurf zu nahe trat. „Doch vor dcr eigenen Ansicht geht dcr Wille der (Mieterin, die modcgrrcchl gepinselt sein will, wäre cs anch nnr, nm diesem mächtigen Höhen, der leidigen Mode nämlich, zn huldigen." Hierin seine Partei ergreifend, begütigte ich ihn meines früheren iöinwnrfs wegen, erlaubte mir jedoch, uud zwar mit Absicht, die Bcmcrlung - „Nicht alle Damen seien in dcr Mode eigensinnig und hängen der. selben nach, blos weil sic Mode ist; sondern bei vielen bedürfe cS nur der Erwahuuug, die mitgemachte Toi« lclte vcrdnnllc ihre Ncizc . . um fic sogleich von solcher abwendig zu machen." Meine blosse verfehlte das berechnete Ziel nicht, denn Bassi war a» gc^blicklich crbötig, einen gleichen versuch bei dcr bekrittelten Schönen zn wagen, und versprach, mit ciucm Scileublickc anf Freund Wilm, alles anzuwenden, nm von dem Fräulein, das sicher nicht unter die Mode-Trollen gehöre, die Erlaubnis zu crwirlcn, die Perlenschnur uon dcr hoh^i Stirne vcr wischen zu dürfen. (Forts, folgl) 524 Neueste M- Wien, 27. März. In Kreisen, welche der hicsi. gen Nuntiatur nahestehen, will man wissen, die Beru< fung des Vlinisterpväsidentcn und des Dr. Hasner an das Hosiagcr nach Pcst stehe mit cinem eigenhändigen Schreiben im Zusammenhang, welche« der h. Batcr an den Kaiser gerichtet hat. Cin Gerücht will wissen, daß auch die anderen Minister nach Ofen berufen worden sind und morgen (Freitag) an das kaiserliche Hoftagcr abreisen wcrdcn. 6S hat sich im vergangenen Sommer wiederholt ereignet, daß der Ministerrath in Ofen voll zählig versammelt war, und cs mag sich auch diesmal um eine Niederholung dieser Gepflogenheit handeln. Daß aber die Concordatsfrage den Gegenstand des in Ofen abzuhaltenden Ministerrathes bilden dürfte, ist nach der ganzen Sachlage kaum zu bezweifeln. Wien, 27. März. Die „Debatte" meldet.- Der hiesige Pfortenbotfchaftcr Haydar (iffendi wurde vom Sultan ins neue Ministerium berufen. Zum Nachfol» ger wurde Mitid Pascha, Gouverneur von Ianina, er< nannt. Innsbruck. 26. März. Der Ausschuß des hie» sigen constitntionellen Vereins hat telegraphisch dem Grafen Anton Aucrspcrg und der Herrenhaus-Majori-tät ans Anlaß der ühegese^'Debatte den Dank und die Verehrung des Vereins ausgesprochen. Eine Adresse wird der Verein folgen lassen. Teplitz, W. März. Die Gemeindevertretung des Kurortes Schön an beschloß heute, den Gefühlen der Freude über das ResMlat dev samötäglgcn Abslim« mul'g im Hcrrcichause dnrch ein dreifaches Hoch auf Ec, Majestät den Kaiser AnSdrncl gcbcnd. an das Gc> sammt.Vtinislcrinni eine Dank» und Vertranensadrcssc zu richten. Pest, 20. März. Ihre M^-stät die Kaiserin hat dem Ofner Frauenoercin den Äctiag von 648 fl. zur Vertheilung an Ofner Arme. welche bittlich eingeschritten sind, übermittelt. Pest, 26. März. Der „Pester Lloyd" meldet daß Pcrczcl in Folge einer in der gestrigen Sitzung des Honved' Ecntralausschusses entstandenen Differenz die Anflösnng dcS Ausschusses anssprach. Klausen bürg, 26. März. Die Stadtvertre« tungen von Klanscnburg, Karlsburg nnd Sepsi»S;cnt. György ernannten den lüniglichcn Commissar Pechy einstimmig zum Ehrenbürger, und die Commissionen der Comitate Inner-Szolnok und Untcr-Alba wühlten denselben einstimmig zum Vhrenmitgliede. Paris, 24. März. Wie es heißt, ist bald eine neue kaiserliche Knndgcbnng, eine Art von Proclamation, zu erwarten. Dieselbe soll sich mit der ünßercn Politik befassen. In dicfem Actcnstückc würde die vollständige Rüumung Roms für den Fall in Aussicht gestellt, daß die zwischen Italien nnd Frankreich Betreffs des Kir« chenstaales abgeschlossene oder abzuschließende nene Ueber« cinkunft die Garantlc Preußens und der übrigen Mächte erhalten werde, und zugleich eine partielle Entwaffnung beantragt. In welcher Form diese Kundgebung crschci« i'.cn wird, ist noch nicht gesagt. Paris, 26. März. Die Journale dementiren die Nachricht von der Znrüclberufung des türkischen Bot» schaftcrs Dftmil Pascha. St. Nazairc, 26. März. In ühili und Peru herrscht Ruhe. Es ist wahrscheinlich, daß Oberst Balta zum Präsidenten von Peru gewählt wird. G r ü s sel, 26. März. llnö Charleroi wcrden ernste Ardeiternnruhen gemeldet. Es wurde Militär icqmrirt. Washington, 25. März. Johnson verwarf mittels Veto die Bill, welche den Appell des nationalen Gerichtshofes an den obersten Gerichtshof untersagt. Telegraphische Wechselcoursc ucm 2?. März. üverc. M.-talli.iues 56.70. — 5>vrrc. Metallique« mit Mai- und Nouembel-Fi!ise»75.8 . — 5perc, National.Änlehen 63 90. l860tl 'Z'ac>!ia'lllb«> ,^2 20. - ^nilocllc:! 707. — !5redllclc-ti,n 189. — ^-.don 115>.50. — Hill>er113 25. — K.l. Ducateu 5.46'/.^. Wochenausweis der Nationalban? vom 23teu März. Banlnotciinmlauf 237,7!>7.730 fl, (nn> 2,5)03.399 si. nisiiiqtt' als in d<>l' Blilwochc,'. hievon ab: am Schlüsse dtS Mo-ualeo baar zu begleichende Forderung der Banl au« der commis-sionZwciscn Besorgung b?g Hypothclar - Anweisungeugeschäftes (§ 62 dcr Statntcn) 284,71« fl., verbleiben 237,:^13.01« fl Bedeckung : Metallschal) 1 l 1.320.307 fl (nnurrllndert). in M.tvll zahlliave Wechsel 37,7^2, fl. (linvclcindcri), Sraalöiiotrü, welche der Vcml gehören, 2,? litt, gewcsenc Magd, alt 6!>, an der ^uiiglnsucht. Den ^3. März, Vuvlo Kocijantii, Bsltler, all52Inhre, im Eiuilsplwl an (irschopslüls, dcr .ssmflc. Dem Joscf Perlctu, Hnn«l,lsitz>'r. sein M'itgcdor'nsc! Zwilling^lind männlichen Ge» schlechtes, alt '/. Elnnde, uolhgclnnft im Hnhncrdorfc Nr. 1, an Schwäche, De» 2 4. Mär,. Dem Herrn Matthäus Äem«, Mehl-Händler, scinc Gattin Maria, all «. am serüscn Schlagflnße. - Katharina Stamzcr, Taglöhncrstüchter, alt 2n üiuilspital an dcr ^nngentubercnlose. — Dem Josef Pcltelu, Hauebesit^cr, sein erslglliovncö ZwillingSlind Maria, alt 2 Tage, in der Gradischauorstadt Nr. 40, au Schwäche. Angekolltmette Fremde. Am 23. März. 2tadt 3ttie». Die hcrrcn: Petsche. Handele»!,, von Mitter' dorf. - Steher, Ha»dcl«m,, uon Windischdorf. — Wittgenstein, vc»> Wicn, — Pnchcr, Ha» elsm.. von Klagenfnrt. — ^'iljchel, Forstmeister, von Hanöbcrss. <5lefa,lt. Dlc H-rrcu: Nl»mcl>>!. Zuclcrbäcler. Ua„ Ttilllaart - Pcdclti üüd Allini, Mainrr, uo>, Barcse. — Bizzozoro Maurer, uoi, Vrena. --. Casttlli. — Eaftolago. -- Easlelli und Colombo, uon Induno. — Zohetto, — Äritti. -- Mai. — Oasperini, Priuatier, von Tri^st. Vaierischcr Hof. Die Herren: Kandler, Vahnbeamter, voll Steinbriick. — Oandollo, Slnnmel^. .Naiscr vo» vesterreicli. Herr Stcrbeni,. von Eisner», Nriejlmstm l)el' Rel)lnlitn,. Herrn Schig. hi^r: Dic Redaction beabsichtigt, den (Aegeu» stand demnächst selbst zn besprechen. Theater. Heute Samstag: Zum Vortheile deö Regisseurs nnd Schauspielere Fritz K rosset, Dic schölle Helena. Komische Oper in 3 Nblheilunn/il vc»i I. Offenbach. ^^'lc^r^lillMl;? .^9lintH'.n,!l^l:l« ul ^liwach. ' '5 Z « L 5 33 " «8 ?"V ^ <;u. M^. 3^3,..4 - 0.» "windstill heiler 27, 2 „ N. 323«, > 7., windstill dlinn brw. 0.«o t0„ Ab. 3^2.»2 l '. deö Saales (sür 1l»0 fl,) Geld Waare In ö. W. zu 5pEl. sür 100 si 53 30 b3 40 In osterr, Währung steuerfrei l>7 ?5> 57.6:'' *' Stelnraill. ill o. V. v. I. I. 1!?04zn 5pl!t. rückzahlbar . 9<) 5)0 >.>1... »/, SicucranIrlM in üst. W. . «7.75 8?<.-. Sllbcr-Anlchen von 1tt'i4 . . 70.-. ?l.— Silberanl. 1805 (FrcS.) rückz.ihlb. in37I. ;n 5pEt. fürI00si. 77-. 7y,— Nat-A!il.lNilIäii.^oup.z!l5°/„ »>3.lO »,.N)<> „ Apr.-Loup. ., 5 „ <'3.40 «3.<.0 Metallique«......5,. 5«.5u 5^.M detto mit Mai^oup. .5. o7.3. ^ oetto.....,'«." ,>,,l.^ Mit Verlos, v. 1.183ft - ^ " '?"" " " ," I I^0zn5.'.0ft. di.70 8190 " I .' I 1664 „100 „ ^4.«0 ^5- 20 -^ Domaiuen üperc in Silber 108,25 103./5 Geld Waare U. der Kronländer (für 100 fl.) Gr.-Entl.-Oblig. Nieder«,stcrreich . ,n 5°/» »6.50 «7, -Oberüsterreich . „ b „ 86.fO 87.- Salzburg.....5 .. 87.50 88.50 Whmeu...... 5 .. 91.50 9550 Mähren ......5 ,. "!'. - 90.— Schlesien...... 5 „ 87.50 58 50 Stelermarl ... „ 5 ,. 88.50 89.5u Ungarn.......5 ,. 70.75 71.25 Telmscr-Vanat . . ., 5 « 70.- 70.50 LrnaNtn und Slavonien „ 5 „ 70,25 70.75 Galizien......5 ,. 64.— 64,50 Siel^lloin-geu ... „ 5 „ «6.— 66.75 Vulouiua .... „ 5 „ 54.— 64,l>0 Ung. m. d. V,-T. 1867 „ 5 „ 68.50 68.?:'» Tcm.B.nl.d.P.-E. 186?,, 5> „ 68.25 6^.50 Acticn lpr. Stück), Nationalbanl (ohne Dividende) 704 — 705.— K.Ferd.-Nordb.zu 1000 st. ü. W. 1730.- 173.'> --Krcdit-Anstall ^u 200 fl. ö. W 18^ >,f) 18? — N. ö. Etzcom.-Ges.zl'500fl. ü.W. -'^ _. .',W — S.-E.-G.zu2^0fl.CM, o.50<»Fl,, ^49 3>> 249 50 Kais. Clis. Vühn zu 200 fl. CM. 139,25 139.75 Süo.-nordd.«er,-B.200 „ „ 138.50 l.38.75 Geld Waare Si,d,St.-,l.:ven,n.,,-,.E.200fl. I.I8.20 168.40 Gal. Karl-i'ud.-«, z. 2(X» st. EM. 202.— 2li2.' vcrlo«bar zu 5'/« 94 30 94,5)0 l<>.i<() W,,. Ung. Bob.-Crcb.-Nnst. zu 5'/,,. !,) ni. _ Allg. üst Boden-Crcdit-Änstall verlosbar zn 5°/, in Silbe,- 87... 88 -Äose (pr. Stuck.) Cred.-A.».H.u.G.z.100fl.ü.N. 131,30 131.60 D°u.-Dmpssch.-<3.z.100sl.EM 93.- 93.50 Stadtgem. Ofen „ 40 „ ö. W 26 25 26.75 EsterhaiY «,» ^ si. CM. 131.— 135.- Salm „ 40 „ ,. . U— 3^.50 Geld Waa" Pallffv zn 40 si, CM. 25.75 26.2» Clary .. 40..... 27 50 2«.5<) St. Gelloi« „ 40 „ „ . 24,25 24.75 Windiichgräl) „ 20 „ „ . 17.50 I^-5'O Nalosttin .. 20 „ „ . 21. - 22.^ Keglevich „ 10 .. „ , 14.75 U>.^ Rudolf-Stifluna 10 „ „ . 14 50 15.50 Wechsel. (3 Monate) Angöbnra für 100 fl sildd. W. 95.30 96.60 Franlsnrta.M 100 st. dctto 96.50 96.?^ Hambnrg. sllr 100 Marl Vanlo 85 30 85,v" London für 10 Ps. Sterling . 115,?<> ll5i«" Pari« für 100 FranlS . . . 45.90 4»!.-^ lkour« der Geldsorten Oeld W°°« K. Milnz-Ducalen 5 si. 47 lr. 5 si. A "' Napolconsd'or . - 9 „ 26; „ 9 .. ^ ' Rnss, Impenali« . 9 ,. 50 .. 9 « " , Vcrcinsthalcr . . 1 „ 69 „ l .. ^' Silber . . 113 „ 25 ,.N3 „ ^ " Krainische Grnndelltlaslnngs - ObligaNonen, V^ ^ vatnollrung: 86; Geld, «7j Waare,