^^46.__________________Dienstag, 25. Februar 1890. 109. Jahrgang. Mibacher Zeitung. l'nMii« n <^!"^ - Mit Postvcrscnbung : «ll!,zj«hrig st, 1ü, halblährig fi, 7^5u, Im «omptoir: s Dir «llaibllchn Zeitung» erscheint täglich mil Vulnahme der Vcinn' unb Feiertage, Die Ubmlnlstratil»» lleliit ^>,l < liulbjühlin fl, ö'5u. gür die Zustellung in» Hnu» gnnzjHhiig si, 1, — InsertionsaebUr: Für V befindet sich Lonssrellplah li. die Nedoction «ohnhosgasse »4. Lvrechstunden der «ebllction lüglich von operate bis z» 4 Zeilen üü li,, glühe« per Zell, e tr,: bci »fteren Wicberholuiige» per Zeile » lr, V ,<» b!« 1» Uhr vormittag«, ^ Uiisillnlierte Äriefe werbe» nicht angenommen unb Nanulcriple nicht zurückgestellt. Amtlicher Hheil, Uss ^ ^ ""b k. Apostolische Majestät haben mit ""erhöchster Entschließung vom 17. Februar d. I. dem Mimen Rathe und Sectionschef des Ministeriums anl«w^ ^- 3wnz Freiherrn von Mahinger ^°'°l!ch seiner aus Gesundheitsrücksichten erbetenen Äll ,« N m den dauernden Ruhestand die besondere """höchste Zufriedenheit mit seiner fünfzigjährigen kuen und ausgezeichneten Dienstleistung allergnädigst b^gen zu lassen geruht. ,ll,^ t. und k. Apostolische Majestät haben mit ^"«höchster Entschließung vom 10. Februar d. I. dem ll >.. ^'^^ ""b Charakter eines Sectionsrathe« be. dk« , ? H."^' "nd Milnsterial'Secretär im Ministerium » laiserlichen Hauses und des Aeußern Eugen Frei. n " ^n Haan taxfrei den Orden der eisernen l°"e,dritter Classe und dem Kanzleuathe bei der daz w' ^"lschast in Constantinopel Longin Holbura ,„ /!"erkseuz des Franz. Josef-Ordens allergnädigst '" verleihen geruht. Al>,^k. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Nächster Entschließung vom 14. Februar d. I. den Etal/l. , ^ Dr. Ferdinand Sauter in Vozen zum der Ä^Mralhe und Landes - Sanitätsreferenten bei ntatlhalterei für Tirol und Vorarlberg allergnädigst Hennen geruht. Taaffe m.p. Nichtamtlicher Hheil. Die Aushebung der Wiener Liuienwiille. j^z,.^" Finanzminister Herr Dr. Ritter v. Duna-haul-« ^ '" ^" jüngsten Sitzung des Abgeordnet, n< lasck... ? Stadt Wien eine qroße freudige Ueber-ein s? « "'^t- Er brachte nämlich zwei Gesetzentwürfe Neuer ü^ ^'^ Regelung der Wiener Verzehrungs. 3lach ^ ^" Ausdehnung der Verzehrungssteuerlinien. ^nbatt ?- , lposs. in welchem der Finanzminister den g'erun, >!> ^ «r ^"lagen skizzierte, wird von der Re-schieb n ^ Auflassung, beziehungsweise die Hinaus-der 3< Wlener Linienwälle und die Vereinigung der A«? - '"'^ ^" vorgeschlagen; gleichzeitig wird «^^UgeVerzehrungssteuertarlf ^'^ ^'^" """ Revision unterzogen. Ein Theil der Wiener Linienwälle ist zur Durchführung des Projectes der Wiener Stadt, bahn bestimmt, bezüglich drs übrigen Theiles sollen Verhandlungen mit der Gemeinde Wien eingeleitet werden. Der Herr Fmanzminister sagte zur Beleuchtung der von der Regierung vorgeschlagenen Maßregeln: «Wenn man die Linien soweit vorschiebt und einen großen Theil der jetzt in das geschlossene Verzehrungs. steliergebiet nicht gehörigen Ortschaften miteinbezieht, so war es selbstverständlich die nächste Aufgabe, den jetzt geltenden Tarif einer eingreifenden Veränderung und Umarbeitung zu unterziehen. Das Wichtigste nun, was dieser Tarif bringt, besteht derin, dass außer den auf Wein. Bier. Fleisch, Schlacht- und Stcchvieh und Fische bezüglichen Tarifsätzen alle übrigen Steuersähe, deren es eine bedeutende Zahl gibt. aufgelassen werden. Zu den also jetzt freizulassenden Gegenständen gehölen namentlich Brennmaterial, Cerealien. Heu, Fett und dergleichen. Dann kommt in dem Tarife eine nicht un« bedeutende Ermäßigung des Steueisahcs für Wein in Gebinden von 5 fl. 9 kr. auf 4 fi., für Bier von 1 fl. 68 kr. auf 1 fl. per Hektoliter, für Schlachtvieh per Stück von 9 fl. 45 kr:, wenn das Viehstück 350Kilo. g, amm nicht übersteigt, auf 3 st. 40 kr.; beim frischen Rindfleisch ist der bisherige Steuersah von 3 fi. 30 kr. per 100 Kilogramm auf 2 fl. 50 lr. herabgesetzt Eine mähige E'höhung ist nur für da« eigentliche Luxus« fleisch: Geflügel, gewisse Sorten Wildpret und einige Fischartcn vorgeschlagen. Die Regierung erwartet nun für Wien in materieller Beziehung eine Entlastung, deren theilweise Kosten der Staat dadurch zu tragen haben wird, dass das Gcsammteinkommen der neu ge» planten Verzehlungssteuellinie zum allermindesten um eine Million geringel sein wird, als das jehiqe Ein. kommen. Cs sind das Berechnungen, über welche sich streiten lässt. Zweitens erwartet die Regierung, dass für die Haupt- und Residenzstadt ein nicht unbedeutender Vor» theil dadurch entstehen wiid. dass auf naturgemäßem, einfachem Wege durch die Hinwegräumling der bis» herigen Linienwälle und Mauten selbstverständlich die Thätigkeit der Baugewerbe und der damit verbundenen Industriezweige für eine längere Zeit gehoben und eine physische Annäherung der Vororte an die Hauptstadt langsam angebahnt wird. Es ist nun wahr und auch gar nicht zu bestreiten, dass sehr oft, was dem einen recht ist, dem andern nicht als billig erscheint, dass die Vororte sich gegen eine solche Vereinigung gewisser-maßen sträuben, wie ja jedermann die auf ihn ent» fallende Last mit Widerwillen erträgt und sie den an» deren gönnt. Nun aber muss man doch auch Nach, stehendes erwägen. Es ist denn doch kaum zu leugnen, dass die Vororte durch eine solche unmittelbare Verbindung mit der Haupt« und Residenzsiadt an allen Vortheilen, Bequemlichkeiten und Genüssen des städti-schen Lebens in höherem Giade theilnehmen werden als bisher.» Der Minister besprach dann die Frage des Eigen« thums der Wiener Linienwälle. Die Regierung könne auf das Eigenthum derselben nicht ganz verzichten, da sie bei Annahme des vorliegenden Gejeh's bedeutende Investitionen zu machen haben werde. Dazu komme, dass der Handelsminister verlangt, es sollen für die künftige Stadtbahn die nothwendigen Streifen oder Theile dieser Grundstücke vorbehalten werden. Eine bei» lausige Schätzung, welche die Finanz.Verwaltung veranstalten ließ. gibt den Wert der gesummten Linienwälle und Gräben auf 2.400.000 fl. an. «Ich werde.» fuhr der Minister fort, «mit der Stadtgemeinde in Ver» Handlung treten, und wenn diese Verhandlung zu einem günstigen Abschlüsse kommen wird. so bin ich bereit, dem Hause eine Vorlage zu machen, kraft welcher der übrig bleibende Theil dieses Wertes oder dieser Grundstücke der Stadtgemeinde unentgeltlich zu überlassen sei.» Der Minister schloss seine Darlegung folgender» maßen: «Es dürste die Hoffnung nicht trügerisch sein. dass die Haupt- und Residenzstadt, verbunden mit den Vororten, auf eine breite und solide Grundlage eines großen Territoriums und einer qrohen arbeitenden und erwerbenden Bevölkerung gestützt, es wohl auch immer leichter finden wird, jene Aufgabe zu erflillen, dir ihr als der ersten Gemeinde des Reiches zukommt, ein leuchtendes Vorbild zielbewusster, ernster und tüchtiger Selbstverwaltung allen übrigen Theilen des Reiches zu bieten, und nachdem unsere Haupt» und Residenzstadt sowie jede andere in einem großen Staate in einem gewissen Sinne das Product der jahrhunderte« lagen Arbeit der Generationen aller Theile des Staates ist und sie vor allem dazu bestimmt ist, nicht nur ein Muster der Selbstverwaltung und des Gewerbe- Feuilleton. Die Philosophie eines Kinde«. Luftbmü*.^ 6"t war das Athmen so süß; jeder köstliches Gefühl; der Wechsel der und dip m. ^og sich in freudigen Überraschungen, leit Unk n ! schelte in bezaubernder Jungfräulich-war h^l.« ^ war, weil ich fünf Jahre zählte. Ich den Sckm lener großen Neugierde erfüllt, welche sollte u?3 U"d die Freude meines Lebens bilden Nie findet ""^ "°H ben, suchen machte, was man die N^tu^ü'?^" wissen es. welche Fülle von Ideen hält. M,i ^s°phie eines fünfjährigen Kindes ent-KoSmoara^ ^""graphic — ich hatte bereits eine Ich hi«!."?" — umfasste einen ungeheuren Raum. stand f. °l" Platz, auf welchem mein Vaterhaus Zimmer ;„, Mittelpunkt der Welt. Das grüne die Seite k « . ^n, meine Mutter mein Vettchen an seiner null, <^'^n gestellt hatte, betrachtete ich in krit als ? Mabenheit und seiner Familienheilig, seinen Stl^l ^""^' °"s welchem der Himmel mit ^s Heili^-Ü. °" leine Gnade ergoss. wie man das Aiinde. w°l^ "" sieht. Und doch waren diese vier "Oerien "^ so wohl bekannt waren, voller ^ltsame n^?"cht sah ich von meinem Lager aus M verschalten, und plötzlich öffnete sich das so Ue Schwäne, so warme Zimmer, in welchem der Sterte, an«." ^ Kaminfeuers auf den Dielen ver-«"wett der Invasion der übersinnlichen Welt. Legionen gehörnter Teufel tanzten dafelbst ihren phanta-stischen Reigen; dann schritt plötzlich eine Frau aus schwarzem Marmor weinend durch das Gemach; und erst später erfuhr ich, dass diese Teufelchen nur in meinem Gchirn tanzten und dass die langsam einher, schreitende, schwarze und trauernde Frau mein elgener Gedanke war. . . . Meiner Weltanschauung zufolge bildete die Erde, wie bereits erwähnt, einen großen Kreis um mein Haus. Täglich sah ich bei meinem Kommen und Gehen durch die Straßen eine Menge Leute, welche mir mit einem sehr somplicierten und dabei sehr amüsanten Spiele beschäftigt schienen, mit Spiele des Lebens nämlich. Ich dachte, dass es deren viele gäbe, vielleicht mehr als hundert. Ohne im geringsten daran zu zweifeln, dafs ihre Arbeiten, ihre Fehler und ihre Leiden eine Art Unterhaltung für sie wären, dachte ich doch nicht, dass sie sich. sowie ich, unter einem vollkommen glücklichen Einflüsse, geschützt vor jeder Sorge und Beunruhigung, befinden. Um die Wahrheit zu sagen, ich hielt sie für weniger wirklich als mich; ich war nicht einmal voll» ständig davon überzeugt, dass sie wirkliche Wesen seien, uud wenn ich sie von meinem Fenster aus so klein und putzig vorüberhasten sah. erschienen sie mir mehr als Spielzeug, denn als wirkliche Personen. Ich genoss hieburch beinahe die Freuden des Riesenkindes in der Fabel, das. auf einem Berge sitzend, mit den Bäumen und Häusern, mit den Kühen und Schafen, mit den Schäfern und Schäferinnen sem Spiel trieb. Mit einem Worte, ich stellte mir dle Schöpfung als eine große Schachtel Nürnberger Spiel-zeug vor, deren Deckel sich jeden Abend schloss, wenn die kleinen Männchen und Frauchen wieder sorgfältig in dieselbe zurückgelegt waren. Man wird sich vielleicht darüber wundern, dass ich mit fünf Jahren eine so ungenaue Vorstellung von der Welt hatte. Allein man muss bedenken, dass ich Paris noch kaum jemals verlassen hatte, wo mein Pater, der Arzt Dr. Ruzieres, das ganze Jahr zurück-gehalten war. Wohl hatte ich zwei oder drei kurze Elsenbahnreisen gemacht, allein ich hatte wenig Vor-theil für meine geographischen Kenntnisse aus den« selben gezogen. Man wird sich auch darüber wundern, dass ich von der moralischen Welt eine Vorst.llung hatte, welche so wenig der Wirklichkeit entsprach. Es ist wahr, dass ich zu jener Zeit glaubte, man weine nur, um zu lachen. Allein man muss bedenken, dass ich glücklich war und dass glückliche Wesen nicht viel vom Leben wissen. Der Schmerz ist der große Erzieher der Menschen; er ist es, der sie die Künste, die Poesie und die Moral gelehrt hat; er ist es, der ihnen den Heldenmuth und das Mitleid eingeflösst hat; er hat dem Leben seinen Wert verliehen, indem er ermöglichte, dass es als Opfer dargebracht werden könne; (Der Verzehrungssteuer-Ausschuß beräth heute die Vorlage über die Linienwälle. ^ Regierung wünscht, dass die Erledigung des Gesetze» im jetzigen Sessionsabschuitte erfolge, so dass die <»'" berufung des niederösterreichischen Landtages zu ew außerordentlichen Session im Mai behufs Erlasse des nothwendigen Landesgesrtzes möglich ist. ^, > (Die jungczechische Denkschrift.) ^ Besprechung der jungczechischen Denkschrift über ve Ausgleich gibt «hlas Näroda» eine Chakteristil °" Unterfertiger der Kundgebung und sagt, solche Herr unterstehen sich. der czechischen Nation einzureden. ^! der nationale Club unter Riegers Führung eine 3A <,, an der Nation verübt habe. Die jungczechische "uN gebung habe der Nation die ganze bodenlose ^n^.v^ heit und die politische Unfähigkeit der jungczechN Agitation enthüllt. Die «Politik» versichert,' dass ^ treffs der Aufforderung zur Maudatsniederlegung" Altczechen den pfiffigen Plan durchblicken und n>^ zur Ausführung bringen werden. Der Ausgleich y° den Czechen schwere Opfer auferlegt, aber eine a lehnende Haltung hätt«: der czechischen Nation ew großen, vielleicht irreparablen Schaden gebracht. , ^ (Aus Lemberg) wird gemeldet, dass ° Nachricht eines Lemberger Localblattes. unter "^ Laudvolke in einem ostgalizischen Bezirke sei ^, Hungertyphus ausgebrochen, jeder beglaubigten Ol>w läge entbehrt. Das Gerücht dürfte auf den UnM' zurückzuführen sein, dass in jenem Bezirke luw!3 wie es alljährlich in diejer Jahreszeit der Fall zu >^ pflegt, einige typhöse Erkrankungen vorkamen, wH zu einer durch dm Nothstand verursachten Ep^" aufgebauscht wurden. ^ (Deutschland.) Die bisherigen CrgebM.^ deutschen Neichstagswahlen haben zunächst den 3" ^, Cartellmehrheit gebracht, an welchem der denkbar 9 stigste Ausfall der Stichwahlen nichls m.hr wird aN^ Und bann plauderten fie ein Weilchen. Unter« dessen besichtigte ich die Brillen, die Monocles, die Zwicker und eine Anzahl von Medaillen und Mineralien, die der gute Mann noch als Handelsartikel führte und die mir als unermessliche Schätze erschienen. Ich wunderte mich namentlich über die Menge blauer Gläser. Ucbrigens schliefen diese Gläser, ob blau oder farblos, ungestört in ihren Etuis. Nie-mand besichtigte sie, ebensowenig wie die Medaillen und Mineralien, und der Rost zerfraß ihre stählernen Einfassungen. «Nun. gehen die Geschäfte schon besser?» fragte meine alte Bonne. Herr Hamoche, der mit gekreuzten Armen, düster und den Blick nach dem Horizont ge. richtet, dastand, gab keine Antwort. ... Er war ein kleiner, ganz kahlköpfiger Mann mit einem ungeheuren Schädel, düsteren und entzündeten Augen, bleichen Wangen und einem so schwarzen Barte, dass derselbe fast in das Bläuliche spielte. Seine Tracht war seltsam, wie sein ganzes Aus-s,hen; er trug ?inen langen Rock von olioengrüüem Tuche, der am Rücken und auf den Schultern gelblich aeworden war und dessen Scköhe ihm fast bis an die Sohlen reichten. Dabei truq er den höchsten hohen Cylmder, dm ich jemals gejch n, zerbrochen, ftttglän-zend, ein wunde,bales Monument des Elends und der EiteltVit. Nein. die G schäste gienqen nicht. Herr Hamoche sah nicht wie ein Mann aus, der Brillen ver« kauft, und seine Augengläser sahen auch nicht wie so'che aus. die man kauft. Er war Nrillenhändler durch d«e Tücke des Schicksals gworden, und wie er so vor sei» nem kleinen Kram stand, hatte er eine Aehnlichke>t mit Napoleon auf St. Helena. Auch er war ein zu Bodeu geschmetterter Tltan. Nach dem Wenigen zu urtheilen, was ich be« halten, drehten sich seine G spräche mit meiner alten Bonne um seltsame und entfernte Abenteuer. Er erzählte von langen Seefahrten auf dem stillen Ocean, von Bivouacs unter rothen Cedern und von Chinesen, die Opium rauchen. Dann erzählte er auch, wie er in einem Gässchen von Sacramento von einem Spanier einen Messerstich erhalten und wie die Malaien ihm sein Gold gestohlen hatten. Seine Hände zitterten dabei, und er wiederholte unaufhörlich das tragische Wort: Gold. Herr Hamoche war wie so viele andere nach Californien gegangen, um daselbst Gold zu suchen. Er hatte von märchenhaften Schätzen geträumt und von der SierraNewada bloß das Fieber, das Elend, den Hass gegen die Menschen und den unheilbaren Abscheu vor der Arbeit heimqebracht. Meine alte Bonne hörte ihm mit über der Schürze gefalteten Händen zu und sagte kopfschüttelnd: «Oolt ist nicht immer gerecht». Und dann sehten wir, ich und meine Bonne näm» lich, unseren Weg nach den Champs-Elysies fort. nach-denllich und traurig. Das Stille Meer, Californien, die Spanier, ChineZm und Malaim, die Goldberg» weile, all das gieng mir im Kopse herum, und aus dem ganzen Wirrsal wurde mir bloß das Eine klar. dass die Erde nicht, wie ich a/glaubt hatte, hinter der Allee von Neuilly mde. Der Nrillenhändler hatte mir die Augen geöffnet, und ich konute sein verwittertes Gesicht nicht ansehen, ohne die Schauer des Unbekannten zu fühlen. Er lehrte mich. dass die Erde groß, so gruh sei, dass man sich auf derselben verlieren könne, unn dass sich unbekannte und furchtbare Dinge auf ihr brfilideu. In seiner Nähe ahnte ich auch, dass das Leben tVin Spiel sei und dass man in demselben viel leiden könne. Und das versetzte mich in tiefes Erstaunen. «Er ist unglücklich.» sagte mir meine ^ ^ Und meine gute Mutter sagte einmal seufzend: < arme Mann. er ist schr unglücklich!» ... Der A"^ Händler beunruhigte und interessierte mich. S^hD bsgegnete ich ihm abends auf der Treppe. Er b^^ eine Bodenkammer in unserem Hause. Bei A'>v ^ des Abends klomm er die Treppe hinauf, '" s^ unter jedem Arme ein länglich's Etui trug, in wel^, sich ohne Zweifel seine Brillen und Mineraliell . fanden. Allein diese beiden Etuis glichen W^i 'lr.^ Särgen, und ich fürchtete mich so sehr, als ob oi' Unglücksmensch ein Todtenqräber gewesen wäre. ^, Ulld das war er auch. Halte er doch mem ^ trauen und meine Sicherheit begraben. Ich bega" zg allem zu zweifeln, da diefer Mann unter um Dache, in unferem gesegneten Hause unglücklich "^',B Seine Mansarde gieng auf den Hof. und nirine ^ .^ hatte mir g. sagt, dass er, um darin aufrecht z"'^ seinen Kopf durch die Bodenluke stecken müsse. U>' ^ ich zu jener Zeit manchmal heiter war. lachte '^A, vollem Herzen bei dem Oedankm an Herrn H/'^che wie er seinen una/heuren Hut aus dem Äove ^ st.ckte. w,e sich derselbe üver die Rauchfänge "yo^l dass an demselben bloß einer jener Pfeile all» " fehle, die sich im Winde drehen. «,^el! Eines Abends sagte die alte Bonne meinem ",^z «Der Brillenhändler ist sehr krank; er hat "" y''^ Fieber.» — «Ich will nach ihm sehen.» ""3"^. mein Vater. Nach einer Viertelstunde kam er ^^ «Man kann noch nichts sagen.» meinte .mew ^e indem er wieder smle Serviette nahm, mit de ^ eine« Mannes, der an jede Alt menschliche" ,^ gewöhnt ist. «Ich glaube, er hat ein hitz'g" ^a" Er will nichts vom Spital hören, und doch w ^ ^cht ihn dahin bringen müssen, da man ihn Y" ^Ü!^W Zeitung Nr. 46.______________________________________361____________________________ 25. Februar 18W. wu'll. Der sieghafte Ansturm, mit welchem die Social-"emolraten im ersten Mahlgange den bürgerlichen Par-"eine Mei'ge Mandate entrissen und viele andere U^chwahl bedroht haben, dürfte durch deu Zusammentu^ ?^nungsparteien im zweiten Wahlgange großen-«Ms wieder rückläufig gemacht werden. ^./^k'Sultan Murad im Sterben) In w°Y »lutcrrlchttten Constantinoftler Kreisen ist das Ge-."?n ^rettet, dass Sultan Murad, der ältere Bruder lno ^ganger des jetzigen Sultans, im Stuben liege, ^lt einher Zeit soll rasch fortschreitende Gehirn« 'lweiHima. zutage getreten sein. (Sultan Murad, 8^ ""I 21- September 1840. folgte seinem Oheim ".7" Aziz am 30. Mai 1876 auf dem Throne, wurde "ver Ho« nach drei Monaten als geisteskrank abgesetzt.) L,l ^." s englische Oberhaus) nahin in erster " >,ng d,e Regierungsvorlage an, welche dem Legislativ» "Ye von Ost-Indien das Recht gewährt, das Budget K^l?t^"' und zwar selbst dann. wenn dasselbe leine N' ""U erfordert, und Interpellationen an die w-?""5 ö" "chten. Der Vicekönig soll ermächtigt «rroen. die Zahl der von ihm ernannten Mitglieder ^ «eMalivrathes zu vermehren. M. .^."ltugal.) Das gegenwärtige ftortugiesifche " unerium hat sich bekanntlich veranlasst gesehen, die "rr dem vorigen Cabinet im Spätherbste gewählte ^"'"tenkammer der Cortes aufzulösen. Die Neu. te« ^V"b "us den 30. März angesetzt, und die Cor werden am 19. April wieder zusammentreten, s^.^eneral Castex.) «Temps» meldet, dass der Cast ^ Kriegsminister an den General Hubert Nl«i? Anfrage gerichtet habe, ob er eine von den anerk ^lM"ilichte ungehörige Rede als die seinige den, ^? neueSultan von Zanzibar) theilte m". °"ltschen Kaiser seine Thronbesteigung mit dem lun. ' ^" Ergebenheit mit. Eine gleiche Milthci. Un?. ??""9 an den Reichskanzler mit der Bitte um Volk. Tagesneuigleiten. h!.,,^'Majestät der Kaiser haben, wie die «Linzer Etevs <5 ?^"' ^" Dechant und Vorstadlpsarrer in Us^' Mann Dürrnberger. als Leiter des dortigen Ne >>i^ ' !, verwahrloste Knaben anlässlich des dur'ch-iU sve k "^ ""^ "^""' Anstaltsgebäudes 300 fl. lcbi^V (^lne romanhafte ErbschaftS-Ge-lvirt, ^^ ^'^ ^""en vor kurzem mit, dass dem Gast-Herrn 3 Nealitätenbesitzer in Neualgersdorf bei Graz, Wllin ^ ^°b. die Anwartschaft auf eine englische dass k schast zugefallen sei, und nun erfahren wir. hasten w> b thatsächlich Aussicht haben soll, die fabel< lomm«.« . ^""" ö" erwerben, die auf seinen Theil den, ss^?« "' Es gelang ihm, die Verwandtschaft mit zuweisp « ^"^ Großonkel, documentarisch nach. Bethe,l ^terer hatte sich das riesige Vermögen durch hatte ei"u>°" ^"' ""d Straßenbauten erworben, a«s Vn s ""Uaiig dem Großvater des Herrn Josef Roß lpäter «A Unterstützungen zukommen lassen, lieh aber »^......."'^^ mebr nnn «^. hören. Im Jahre 1664 erhielt Josef Roß, welcher damals in Oberitalien Militärdienst leistete, die Nachricht, es sei ihm eine große Erbschaft in England zugefallen, doch konnte er die Angelegenheit da» mals nicht nachdrücklich betreiben; jetzt aber wirb die Geschichte ernst genommen, und Herr Roß macht alle erforderlichen Schritte, um in den Besitz der vielen Mil« lionen zu kommen, die ihn zum reichsten Manne Europa's machen würden. ' — (Das Neueste vom Monde.) Mond» beobachtungen, welche in neuester Zeit von dem Stenographen Thury angestellt worden sind, lassen keinen Zweifel bestehen, dass in der Zeit vom 13, September bis zum 1. November vorigen Jahres an einer bestimmten Stelle des Mondes sich eine sehr bemerkenswerte Veränderung von dessen Olierflächexgestaltung vollzöge» hat. Herr Thury halte zu Ausgang des Sommer« seine besondere Aufmerksamkeit dem Mondlrater Plinius zugewendet. Bereits am 13. September glaubte er, eine Veriinderuug im Aussehen dieses Ringgebirges zu erkennen. Schlechte Witterung unterbrach aber die Veobach» tungen, die nicht vor dem 1. November wieder aufgenommen werden konnten. Nun zeigte sich aber sofort, dass am Plinius in der That Aenderungen sich voll« zogen halten, indem dieses Ringgebirge in seiner Mitte statt, wie bisher, einem einzigen zwei Krater auswies. Derjenige direct im Centrum war bei achtzigfacher Vergrößerung leicht zu beobachten, während der andere, ostsüb-östlich gelegen, viel weniger deutlich wahrnehmbar erschien. Nichtsdestoweniger blieb ilber die Existenz dieses vorher nicht gesehenen Kraters nicht der geringste Zweifel. Zudem hat sich auch mefsungsmiißig ergeben, dass überhaupt die gesummte centrale Partie des Ringgebirges — die Oeffnung — sich sehr verbreitert hat. Auch ist der Durchmesser des Hauptlraters im November breiter gewesen als im September. Die Aenderung ist somit offenbar. Herr Thury meint, dass aus dem Mond - Innern gewöhnlich Wasserdämpfe ausströmen, die, da die Temperatur der Mondoberfläche nie den Gefrierpunkt überschreitet, sich sofort als Schnee und Eis niederschlügen, wodurch dann der gewöhnliche helle Glanz des Gebirges hervorgebracht werde. Er nimmt ferner an. dass in der Zwischenzeit infolge von Ausbrüchen heißer Gasmassen jene Schnee- und Eismassen geschmolzen seien und nun das nackte dunkle Gestein bloßliege, woher der veränderte Anblick komme. Anderseits neigt man hingegen der Annahme zu, dass auf dem Monde bebenartige Vorgänge stattgefunden haben, die sehr wohl mit teltonischen Modi-ficierungen, ja Zerstörungen — wie Krater>Erweiterungen und Neubildung von Kralern sowie ausgedehnten Terrain-senlungen — verbunden sein können. — (Die slavonische Hausind u strie.) Wir erhalten folgende Mittheilung: Was das flaoonische Land-voll auf dem Gebiete der nationalen Hausindustrie leistet, steht wohl ohnegleichen da. Slavonien sowie das kroatischserbische Volk der beiden Königreiche hat alle Ursache, stolz darauf zu sei,,, dass die weibliche Bevölkerung des einsti-gen «2llt.onnlrale ekrisUaniwtis» eine durch Farbenpracht und Formschönheit bewunderungswürdige Textil.Haus-industrie geschaffen hat. welche, auf den Voben hervor-ragender Culturvölker verpflanzt, zum unversiegbaren Quell des W?Wandes der betreffenden Völker werden müsste. Darum ist auch da« Streben und Trachten der maßgebenden Kreise darauf gerichtet, diese nationale An- lage der slavonischen Bevölkerung zu einer so schö.,en und eigenartigen Kunstindustrie mit voller Hingebung zu pflegen, und wird kein Mittel gescheut, um diese Bethätigung nationalen Geistes zum Wohle der Bevölkerung zu kräftigen und zu heben. Und dass die slavonischen Fabrikate der Nationalindustrie nicht nur im Inlande, sondern auch im Auslande namhaften Absatz finden werben, dafür bürgt nicht nur ihre Preiswürdigleit, sondern namentlich die Originalität und Formschönheit derselben. Während der Pariser Ausstellung wurden über 10 000 CilimS, Fenstervorhänge, Tisch- und Netldeckcn und Salonteppiche von einem slavonischen Unternehmer an Mann gebracht und waren es vorherrschend die vor» nehmen Kreise, welche ihre Appartements mit diesen ihnen ganz fremden eigenartigen und farbenprächtigen Arbeiten der slavonischen Landbevölkeruug ausstatteten. Auch die Bevölkerung Krains soll mit dieser Industrie bekannt gemacht werden und hat eine slavonische Unlernehmerin das Vommissionsgeschäft an Frau F. Merschol in Laibach übertragen, welche in einigen Tagen prächtige Muster-sendungen erhält. 8. ?. — (Aus Newyork) wird telegraphisch gemeldet: Der große Damm am Hassayampa>Fluss unterhalb PreS> colts (Arizona) ist infolge der Gewalt des Stromes eingestürzt. Visher wurden 40 Todte aufgefunden. Die benachbarte Stadt Wickenburg ist bedroht. Der Schaden wird auf mehr als eine halbe Million Dollars veranschlagt. — In Richmond (Virginirn) sind drei Tabal-sabriken abgebrannt. Der Schaden beträgt 220.000 Dollars. — (Affaire To mit.) Die Untersuchung in der Strafangelegenheit des gewesenen Redacteurs der «Za> stava», Iaill Tomic, welcher seinen politischen und persönlichen Gegner Dr. Misa Dimitrijevic am 4. Jänner niedergestochen hat, ist bereits zu Ende geführt und die Vchlusllverhanblung auf Montag den 10. März anberaumt. Dieselbe findet im llomitatssaale zu Neusatz statt. — (Eine schöne Statue.) Ein japanesischer Mathematiker hat soeben das Gewicht der berühmten bronzenen DaibutsU'Statue zu Nara in Japan berechnet und dafür die enorme g'ffer von 8.166,739 630 Pfund ge-funden! Die Statue stellt den Gott Buddha in sitzender Stellung dar. — (Selbstmord eines Osficiers.) Au» Pisel wird berichtet: Vensation erregt der Selbstmord des Bataillons-Adjutanten Oberlieutenants Austel von Vuchenheim des Infanterieregiments Nr. II. Austel vollführte den Selbstmord unter ganz eigenthümlichen Umständen. Er warf nachts Mantel und Kappe aus der hiesigen Steinbrücke ab, burchschoss sich mit einem Revolver die linke Hand, bestieg sodann das Brückengeländer und schoss sich in den Ki'pf, worauf er lodt auf die Eisfläche hinabstürzte. Austel war in letzter Zeit auffallend schwermülhig. Das Motiv der That ist bisher unbekannt. — (Erdbeben.) Aus Nevesinje in der Hercego-vina wird gemeldet, dass dort am 14. d. M. um 5 Uhr nachmittags ein heftiges Erdbeben verspürt wurde. Sämmtliche Uhren blieben stehen, und an mehreren Häusern sind die Schornsteine eingestürzt. Auch barsten mehrere Mauern. Den ganzen Tag über hatte die Bora in fürchterlicher Art gewüthet. Aten m /'"'' Ich fragte: „ bl""a. das Zwitschern der Sperlinge mit herein ^' ^ ^ ""b den Düften blühenden Flieders und dp. ^"^ eme Arche Nuä. die ganz neu war haucht? k "'genehmen Geruch nenen Spielzeugs aus-reihenn>^" '? ? ^hr liebte. Ich stellte die Thiere das PsÄ ?"l dem Tische auf und bereits schritten und de. K ^" ^' der Elefant, der Husch, das Reh TUndstut r tt p?""eise zur Arche, welche sie vor der Spiels"-^ "icht. w.lch köstliche Träume das Process,'«., n ? Kiuderseelen erweckt. Diese friedliche in der ^ . . Thiere der Schöpfung flöjste mir Natur .in /"" mystische und süße Idee von der Ich enwsm.^ ."" von Zärtlichkeit und Liebe erfüllt. Vlük ^ ""e unaussprechliche Freude am Leben, eines Slur?« "^°" """ Hofe her der dumpfe Klang "nem unl,A' "" liefer, schwerer Klang, der mich mit an das c^ 5"''ten ^"setzen durchscheuerte. Ich stürzte verhörtes w'.c""b ^ iumilten des Hofes etwas doch nie!,^,^°^'ches; es war ein unheimlicher und "un gellt? ^7 Klumpen, eine blutige Mafse. Und Nufe d " ?6 Geschrei von Frauen und unheimliche leicheiivlal^ , ^ H°"s. Meine alte Bonne stürzte ?"Uenhäi,dl." °k" Speisesaal: .Großer Gott. der bers aus d,.„ 3" ^ch in einem Anfalle hitzigen Fie- Von d c ""^" ^stürzt!. «?' das« z?' Tage an war es mit meinem Glau-^"berger A - 7^e» ein Spiel und die Welt tine "' Ich w^w""'sch"chtel s<.i, fur alle Zeit vor-^ '"" Pessimist geworden. Auutolc France. Zie Zrilte. Au« den Memoiren cineS Malers. Von Heinrich «ienliewiez. (2. Fortsetzung,) Cs schien bald die Morgendämmerung hereinbrechen zu wollen, als plötzlich über unseren Köpfen Krächzen und Flügelfchlag hörbar wurden. Es war noch dunkel, man konnte nichts unterscheiden, doch war ich überzeugt, dass Adler über dem Abgrunde kreisten; «krä», «krä» tönte es immer stärker in der Höhe nnd Dnnkelhnt. Das große Geschrei, als ob ganze Adlrrlegiouen vorbeifliegen würden, wilnderte mich; allenfalls waren sie doch Vorboten drs Tages. Nach einiger Zeit erblickte ich wirklich meme auf der Felsenwand gestützten Hände, nachher zeigte sich drr Nückm Swiatecti's in Umrisse», gänzlich wie eine schwarze Silhouette auf einem dunklen Hintergrunde von unbestimmter Farbe, der mit jedem Augenblicke bleicher wurde. Nachher schimmerte über den Felsen, dem Rücken Swiateckl's, cin wunderbarer, mattsilber-ner Ton, immer mehr die Dunkelheit sättigend, gleich als ob man derselben silberne Flüssigkeit. d,e sie durch, träukt und innig vermischt, beimengte, so dass das Schwarze ins Graue, das Graue ins Peilfarbige llber-floss. Dabei fühlte man zugleich eine gewifse Rauheit und Feuchtigkeit; nicht nur dcr Felse". auch d,e Luft schien feucht zu sein. Jeden Augenblick wurde es heller. Ich schaue und trachte diefe Uebergänge meinem Gedächtnisse einzuprägen, ich malte mir es schon langsam in meinem Innern ans, als mich plöhl,ch em Mus Swiatccki's unterbricht: «Pfui! Idioten!. Senie Schultern entschwinden meinem Nllcke. «Swiatccki!» rief ich. «was machst du?» «Schreie nicht! Schaue nur!» Ich bückte mich und schaute.... Ich saß auf einem steilen Felsabhange. etwa anderthalb Ellen nie. driger grünte eine ebene Wiese, deren mächtiges Gras das Geräusch der herabgelassenen Steine dämpfte. In der Ferne war ein Weg sichtbar, auf drin Krähen, meine vermeintlichen Adler, spazierten. Wir brauchten nur unsere Neine von der Felskante herabzulassen, um ruhig nach Hause gehen zu können. Indessen saßen wir zähneklappernd die ganze Nacht auf dem Felsen. Gott weiß warum, aber eben da wir im Atelier den Besuch des Hausherrn erwarteten, stand mir di.ses Erlebnis, welches vor anderthalb Jahren stattgefunden, fo lebhaft im Gedächtnisse, als ob rs uns g. stern passiert wäre. Diese Erinnerung hob gleich meinen Muth. und ich sprach zu Swiatecki: «Schau Antek.» sprach ich. «dlimass meinten wir auch über einem Abgrunde zu sitzen, inbesj ,l eine ebene Wiese zu unseren Flißen lag. Auch jetzt könnte uns fo etwas passieren. Arm sind wir zwar wie Kirchenmäuse, der Hausherr will uns hinausschmeißt'«. l,i,d doch kann sich alles ändern. Wenn so Ruhm und Gold uns über-schütten möchten» . . . Swiatecki saß eben auf dem Slrohsack. zog Stiefel au und brummte, dass das Leben aus dem Stüfel-auzieheu in der früh und Stiefelausziehen des Abends bestehe, dass nur derjenige Verstand habe. der den Muth. sich zu erhängen, b-sitze, was er aber auK« schließlich deswegen bis jetzt noch nicht ausaMhtt habe. weil er der letzte Dummkopf und ein elender Feigling sei. iZaibacher Zeitung Nr. 46. 362 25. Februar 1890. — (Ausweisungen aus Russland.) Aus Warschau wird gemeldet, das« dort 73 Ausländer, da« runter 10 Preußen und 32 Oesterreicher, Vefehl er« hielten, Warschau und russisches Gebiet sofort zu ver» lassen. — (Gute Diagnose.) Alte Kokette zum Arzt: Ich befinde mich wirtlich im Carneval meistens krank, diese Menge Välle . . . Arzt: Ja, das viele Sitzen lann nicht gut thun. ?ocal- und Provinzial-Nachrichten. — (Decorierung.) Se. Majestät der Kaiser hat mit Allerhöchster Entschließung vom 6. d. M. dem Locomotivführer der priv. Südbahngesellschaft Herrn Georg Ionle in Laibach anlässlich seiner Versehung in den Ruhestand und vieljähriger belobter Dienstleistung das silberne Verdienstlreuz mit der Krone verliehen. Die Decorierung fand am 23. d. M. in den Localitäten d s Inspectorates der III. Section in Anwesenheit des Heiz« Hauschefs Breindl, des Souschefs Iefser, vieler Lollegen und mehrerer Familienmitglieder statt. Nachdem Herr In» spector Hauser in einer Ansprache die Verdienste des zu Decorierenden, der auf eine 40jährige Dienstzeit im Loco« motivführerstaude zurückblickt, hervorgehoben und die Be« deutung dieser Feier für den ganzen Locomotivführerstand betont hatte, brachte er ein dreimaliges Hoch auf den Kaiser aus, in welches die Anwesenden enthusiastisch einstimmten. Nunmehr hestete Herr Inspector Hauser die Decoration an die Brust des genannten Locomotivführers, der tiefgerührt Worte des Dankes erwiderte, womit die Feier ihren Abschluss fand. — (Kleinkinder-Vewahranstalt.) Heute um 3 Uhr nachmittags findet die diesjährige General« Versammlung der hiesigen Kleinkinder«Newahranstalt, und zwar in den Räumlichkeiten der Anstalt, statt. Auf der Tagesordnung befinden sich die Vorlage des Rechnungs« abschlusses pro 1889 und die Neuwahl des Ausschusses. Wie d.'m Iahn'sberichte pro 1889 (welcher uns jedoch von der Anstalt nicht zugesendet wurde) zu entnehmen ist, hat sich die finanzielle Lage des Vereines im ver« flossenen Jahre wesentlich gebessert, und zwar theils durch Legate, theils durch Spenden. Die Anstalt zählte im Jahre 1889 170 Zöglinge, von denen 60 im Winter auch die Kost in der Anstalt erhielten. Wie alljährlich wurde den Kleinen auch im Jahre 1889 in der Anstalt eine Weihnachtsbescherung zutheil, wobei 147 Kinder mit warmer Kleidung, 60 auch mit Schuhwerl betheilt wurden. Die Kosten wurden durch Spenden gedeckt. Mögen die Wohlthäter dieser humanitären Anstalt ihre Unterstützung dieser Anstalt auch in Hinkunft nicht entziehen! Vor» steherin dieser Anstalt ist Frau Baronin Maria Würz« bach, Director Pfarrer Rozman, Cassier Max Sa massa. — (Defraudation beim Postamt« in Pinguente.) Bei einer von einem Beamten der Post» Direction in Trieft vorgenommenen Cafsascontrierung im Postamte Pinguente wurde der Abgang von 1511 fl. 4V kr. constatiert. Die Defraudation hat der Postexpeditor Ernst Vassa begangen, doch erleidet das Postärar kei» nen Schaden, da der Postmeister Johann Cerovac vertragsmäßig für jeden Abgang haftet; der Schaden, der den Postmeister durch die fraudulüse Manipulation Vafsa's effectiu betrifft, beziffert sich übrigens auf nur 750 fl, da in der Wohnung des Expeditors 761 fl. ge« funden und mit Beschlag belegt wurden. Vassa, welcher Der Ausbruch meines Optimismus störte ihn in seinen Betrachtungen, er heftete deshalb auf mich seine hellen Augen und sprach: in. welche sich als Dichterin und Feuilletonist,» einen ge. achteten Namen erworben hat, bietet uns mit ihrem Novelle»-Kranze «Aus Oesterreich» eiue herzerfreucnde Schöpfung, die mit Recht ihren Titel führt; die Novellen athmen Wiener Luft, und das leichtflüssige Blut der Oesterreicher pulsiert in den Adern ihrer Helden. Gleichwohl ist es nicht die Nativität der Dichterin allein, die sich als ausschlaggebend für ihre Charakt,rengierten der Wähler in Ixngbunzlau stellte als C°>l' di'daten für den Reichsrath an Stelle des M"' getretenen Dr. Mattus den Landtags-Abg^ordnetel! Emannel Tonner auf. . Audupcst, 25. Februar. Der FinanzanssaM acceptiertt die Vorlage, betreffend die Errichtung ellle» Denkmals Nndrässy's auf Staatskosten. ., Verlin, 24. Februar. Die hier verhafteten soc«^ demokratischen Abgeordneten aus Holland wurden nacy fünfstündiger Interniernng und einem Verhör wegen verbotener Schriften wieder auf freien Fuß gesetzt, ade mit dem Bedeuten, dass sie Berlin alsbald verlässt" müssen. Sie reisten anch sofort ab. . Paris, 24. Februar. Der Unter-Staatssecrclär oee Colonien. Ministeriums erhielt eine Depesche von dw Gouvernmr von Semgal, worin mitgetheilt wird, da> fünfhundert Mann regulärer Truppen des Königs von Dahomey die französischen Posten bei Kotonon a"' griffen. Dieselben wurden von dm französischen Tira'l' l>llrs unter dem Commandanten Terillon in voM Auflösung zurückgeschlagen und ließen 60 Todte au dem Platz?. Auf Seite der Franzosen wurden M' Tiraillenrs leicht verwundet. « Paris, 24. Februar. Die Blätter bezeichnen «>» Resultat dkr gestrigen Besprechung Tirards und 20"'' stans mit Carnot den Beschluss, dass der Herzogs Orleans noch einige Tage in der Conciergerie verble ben und sodann in ein Strafhans gebracht werden ft"' Sofia, 24. Februar. Die Regierung ermiichH die bulgarische Nationalbank, die rückständige rusW Occupationsschllld sofort auszuzahlen. .,^ Lissabon, 24. Februar. Der König erli.'ß anläs^ seines Regierlmgsantrittcs eine Amnestie für P^.!A Vergehen und für solche, begangen durch den W'^' stand gegen die Staatsgewalt.______ ^-- Alls dem Publicum. Au« dem Kreise der Besucher der philharmonischen 6n ^, ders unangenehmer unk zugleich ärgerlicher Weise sutilbal gcw ^ hat. Das von den Damen beliebte Mitbringen von "',M. und zwar wlchen, die häufig noch nichl einmal das s^"^c-tige Alter erreicht haben, hat nämlich jetzt schon deract " handgenummen, dass sehr viele Gesellschafts.Mi^liedrr, '"s"^ dere ältere Herren, die Concerte gar nicht mehr besuche"' ^ sie nicht gewillt sind, zwei bis drei Stunden zu stehen, w^. ^ die Plätze vou Kindern, die gar nicht in den Co""lt'A ^c hören, besetzt sind. Wenn man bcdenlt, dafs sich d>rl>'" ^. auf ihren Plätzen nur langweilen und axherdem dir ^ sitzenden durch ihre stete Unruhe arg belästigt n. dass " ,^ letzteren Ucbelstand auch die neu zu erbauende TonlMe ^ abhelfen lann, erscheint es jedenfalls wünschenswert, "^DN Direction der philharmonischen Gesellschaft — wenn diese o ^, nicht allein schon Atihilfe schaffen — in dieser Sache ^hB allemal eine Verfügung treffe, etwa dahingehend, dafs ^' ^h, lnilcr 12 Jahren der Zutritt in den Concerlsaal untersagt ^, Der lebhaften Zustimmung aller wirtlich lunstsinnige» -^'"hB der, namentlich der älteren Herren, welche sich jcht'^ ^ kleinen Raum bei der Eingangsthilr beanügen müssen "^.he», in Zugluft stehend, ein sehr zweifelhaftes Vergnügen gen lann sich dieselbe vollauf versichert halten. s^ützt^ Indem ich Sie bitte, diesen Zeilen in Ihrem ge>3 Vlatte Raum geben zu wollen, zeichne ich hochachtungs»"" Laibach am 23. Februar 1890. __________________Mitglied der philharmonischen^^^ Ungelulllmclle Fremde. Am 22. ssebruar. Al' Hotel Stadt Wien. ssrnnz Hauff, Postmeister, G^sch"- ^ nlllbic, Reif.; Leopoldcr, ssabrilant, und Pufchbauni. ^ Knrfchaurcl >md u. Sirgl, Graz. Pe^l Gasthof Kaiser von Oesterreich. Wolf, Agent, Gcaz ^ j. Frau. Agent, Graz. ,^,f ^ Hotel Slidbahuhof. Cilenti, Fiume. - Schuster, KerM" Vozic. Sela. — Woschnaga. Rast. — Tomazin. ArcY. ^ Hotel Vairischer Hof. IvamK Lehrer, Tagor. — P'p"' riiic-Ulitrrufficier, Pola. — Loquenz, Capodistril'^^^.— Derin'llicile ^ Den 22. Februar, ltmil Omahen. Aufsey"" 2 Mon., Froschgasfe U, PemphyguS. , ^ch!"< Den 23. Februar. Karolina Tancel, Gärtnerö'» ^a 1« Mon,, Alter Marlt li). Urni^liili» capülan». ^ '" Mozina, gewesene Köchin, Floriansgasfe 15. Apoplex,«-. ,^e'^ D^n 24. Februar. Francisca Zebre, Z'"'"/Mjl^' Tochter, 2'/, Mon., Glockengüsse 7. Fraisen. - I"'" Hza"" Hausbesitzer, 70 I., Kulrsiagasse 20, Wassersucht. 77 Malheu, Inwohnerin. N8 I,. Rüi^ "^ ^u Mg 745 3 -^L iM^M^L! ' NebÄ <).ol) 24 2 . N. 742'« 2 0 W, schwach h«!"' » . Uv. > 741 4 -34 W. schwach l ^" ^rN^!' Dünner Morgenncbel, dann wolkenloser Tag ^ 1 ^ 3' Nacht. Das Tagesmittel der Temperatur —3'4 , . unter dem Normale. ^^——^"" Verantwortlicher Redacteur: I. Nagltt- 363 Course an der Wiener Oörse vom 24. Februar 1890. ^«dem 0^.«°«, l°ur«bl°te Geld Narr Etllats-Äulrhen. 3?<3^,^.°^"""' sleucrlre, , „a K, ,1« 80 ^"»ntiertt fflstnbahn. "°.'N^«''." s"U«,r.i ' "»»"'9 15 ». >il, nb..«.„, ,l.0f,,«,W,K, „S S„ 1,7 ,0 b!° ^ ""!' ^ U"' ft, «, W. 1»v?s. ,8» 25 tbe^l« .«. ^ "'»>««», 12? 75 ,«8 «ü Velb Ware Grimdcntl.-Ol>linatloncn (für «00 fl, , 5"/^ galizische...... 104 50 U>5 50 ,^/„ mührlsche...... l<)»'50 NN — b"/„ ttraln und l»>>ai>b . —>— — .. 5"/,. nirdsiüsterreichüchf , . lNS— llN'25 5'7„ steiiischc...... --... -- b"/, lioatische und slavonis^e . lNb'— —'— b"/» siebenbüla-. —-— b"/„ Temeser »anal , . , , —... —>- 5"/« ungaiislbe...... 88L0 89 1U Andere öffentl. Anlehen. ! DonaU'Nen,.Lo!e b°/„ lNN fi, , l«l-— i»2 .. bto, «lulelhe 187« , . 106 50 107 bn NnIchlN b« Stlldt Vürz . . NN — — -Nnlehrn d. Ntabtffemcinde «», d, sladtgem, Wlen >z<4- l4t?u Äörjrnbau'NnIshs!! vcrln«, K",„ ^ »>8 — U8'6c, Pfandbriefe (slir ic»s> fl,), «odliür, all«, ölt, 4°/„ <» , »8— - - ^ dlo, . 4'/,"/°, , . !01'- l<»ü0 dto. > 4°/^ , , , »N»s, S8?c, dto, Prüm. Bchuldv,r lN8 »k 108 75 Or«, ^ksililhl-ltuba»! 1Uj. z<>°.„ »S'VN ,00 2n i>ft, un«, «anl v«l, 4>/,"/» , ll»'»b l<,2 «5 ^etto » 4"/„ . . ,00'— l0N'4<> detto 5Njühl, » 4°/, . . in».. l, ,««! 3W n, 3. 4>,,°, . ,u«>— lon so «slb W»re Oesterr. Nolbweftbahn , , . W» — ln» 5" Llaat«bahn....... >9L — i»4 — Liidbahn k »»/^..... l4» «» «49 »ü » ^ 5»/„..... 119'— l»N- . Uüß.'gal!,. Vahn , 1Ul bft ln»k.o Diverse 3ose (P^r Vlücl), «redttlole 100 fl...... <°» _ ,«< . «llarnLole 40 fl...... ^-- 59— 4«/« Donau.Dllmpfsch. 10« ff. . 1,7... izfl,_ Llllbachrr Präm.'Anlrb, »0 »l. »z-^ «4 ^ Osslicr Lose 4N fi. . , . . ?.»^ «1._ Palf,y°L°k 40 st...... U-50 °7-_ Nudolph Lose w st, . , , . ,».U ey 50 Lt.'«knoi«L°sf4(,fl, . . g°,^ ^" Walbftrm^nse 20 fi..... ?«.75 ^,7". Vew.°Gch. d, »"/„ Prüm.-Lchulb. vtrjch d Vobrili-i-cditanNaK ,7. >« - Vanl. Actiln Nnglo-Oest, Vanl AW fi, «„'/^ <. ,?» 75 ,?z «', Uoulvereiil, Wiener l<>0 fi, . . l«7 ?ü l«8 »5 Vducr.lVlüsl, üst. 2N0 fi, S. 40°/« 31» ^" l!20 — Crbt.'Unst. >. Hn7,d. u, V, 1N0fi. »ei — 82l'5l» llrcdObllNl, Nllg, uiig. 2»)!> fl. . !I^il»5»5»7b DepoNieübaul, «llg, z»u(» ff, , »<>z »5 Lo« 25, Cscuiüplt ^r).,ü!it>r0ft. ül»ü fl, , 588'—59» —> G!ro- »«lassen!,,, W»-— «17 — bl»>lltdele»l>., üsi. »l^N. xb»/„> vlfterr-ungar. »anl 600 fl. . 98» — !»3» — Unionbllnf »00 ss...... »64 «ü »l>4'ü0 Vrrllhrlbanl. «ll«, 14<' N. . . «K4 «5 l«!< 25 Actien von Transport« Untcrnehmnngen. (per Ltück). »lbrechl'Vahn »no fi. Vllber . 59 bft yo zc> V!!eld°ssiuman. Vllbn 200 fl. T. »02 l>0 »0» — Vühm. Nordbahn 150 fl. . . . ll»<» — «n > Westbahn 200 fl.. . . »3»-— 54» - Vuschtlehradei , Donau ° Dampfschifflahrt . Ves., Otsttrr. 500 fl. LVl. . . . «97 - 8Ul» Drau.ltis. l«.'Db.-Z.)20N fi.S. —— >-^ Dul-Vobenb. «tis.'U. 20« fl, E, —>- — — Ferblnllnb« Nordb, I0W fl,LM. 2«»« »K45 Val, llarl^ubn,.», lim, ss. 0« fl. L. . . »Sü — L.V>'ü0 Ll°Yb.öft..u!'«..Ir!ssl5<«'slclM 89; 3»»- O^rr. Nordweslb. 2!X> ft. ö!Ib 204—^80^ ^ dln. (llt. U.) >i,x» fl 3. . »»» 5«» 22» — Prag'Dullr EUrnb. 150N. Bilb. ?4'— 76 — Rudolph Ällvi «00 ft. sillier .----------------- Ltllll<«ci!snbllhi! 200 fl. Nilber 213 50 2L<» 50 Kilbdahi, »<»o fi, Gilber , . , 13«!' - 13« 50 SüdM°rdd.Verb..Ä.L<»NN.llM. 1?» — 17»üi> Iiammay Vts.,«8r.,l7<»fl °. W. 2X4 - 2l!l Ü0 ' »tue Wr., Prlo,KÜ<» l Nctien 100 fl...... 101-85 10I 7!^ Un«,'a»Iiz.<«lt!!b.»0U fl. Silbe,- 195 75 l»e L> N.3. li>3 — «94 — )nduItrie0!1 fl, . l»0'-> »,- — «lgybiei- und Ztihl»)«». ln <8lel! !0U sl...... 9!» 5» 100 !»0 Klenbllbnw'Uflhg, erste, »0 st. 94— »'i — 'Eibeinühl», Paplerf. u. V.'G. 5? 7b 5.» — lllrslager Urauerel l00 fl. . . 96 bo 97 — Montan >»«lell., Ofterr,>alpine lll 75 ll« >5 brnaer ^nb.-Ves. »00 fl. «3 — 4»b — Halzv larj, Steinlohlen 80 fl. 484- 488 — 'Hchl».ilmi!l»l'. Pllpierf, 2'«1 st. »0« — 208 -- 'Vtsyrs^mü^I'.Pavieif.u.V,»«^, <38 50 189 — Iiisailri «^yl>',!w,>Hes. 70 fi. . l47«> »48' — VllNc^f.G ,l>s< in Men lWst. 455'— 4», .. wangoü lielhanf!.. «ll, in Peft «" fl......... 8!i lil> 8« 5>> Wr. »Uauaelelllchaft 100 fl. . . »8 50 8» 8 ^SV «0.ssranc»Vtü.l...... i'«8„ ,ü8« ^talteoUck, «axtnottl! sK« L) «-4U 4« 4b