.!« H«» Mittwoch am »«. November »853. .^ - . ^ m <..^,,.e der Ion"- n»? ^>ert,i^. täglich, »»si fustct sa,»mt den Aeiloqcn i>!> <5o,»vt»ir gan zjährig 1< ft., linlbjäbrlg 5 st. .IN lr, mil Die „Laibachcr 3«t!i>,g" er,chm,t, m,t /l>l3!lai»",k l s,„ > t'jä briq »l st. , 5>li dic 3»!^ll>ll>q iu's Ha,,H unst haldjäi, i,q ^,» ss. m.ln z» entrichlcn. Mil, t>er Pl',l l.^rt.'-.ssr,»zba>!d im (lmiN'toir ganz, a »rig ' ''' >)^^,s. <5» si., l, ^l l'iä hri ^ 7 ,1. ^» fc — In serai >o» sli e b ,'i l, l f»r ti»r 3l'altsii,tiie ^0,r d.n R»»m ^lnlblil. siir ei»-fre, nanii.il.r^,, untev Kr.nzbmlo >>„» ^'^. ^ ^.^„,.,,i^ -, s^. » <>. NDvcml'er l«5U für I»j>tu'».'s!ä»N'c!" noch ltt lr. sill lim jtd^maugc ^inschaltuug hin^l z« vcchntü. . . , Zu diese» Gebühsf» ,ft »ach dcu, „'.''0vl!or,,n)s" , p ___________________________"____„_^__________ _______ ' '-____ Amtli'cker Theil. ^as k. k. Finanzministerium hat den Finanzsecre-tär der k. k. n"garischeu Fiuauz-.^andesdireciiou, Jo« s^ph Koucclik. zum Fma.izraihe uud Finauz-Be-zirkodilector im donigen Verwaltnngobereiche ernannt. Nichtamtlicher Theil. Die politisclie nnd gerichtliche Nr ftattisation des Kaiserstaates. * Das große Werk der politische!, und gerichtli» cheu Organisation des Kaiserstaates ist seiner VoU» endung nahe. In Gemaßhic der früher schon aller^ höchst getithmigten organisatoriichen Gruudzüge ist dies« wichtige, für den Bestand einer geregelten Ort: uung der Dinge m>d füc d>e knnfnge Eiuwicklnng des Reiches so unerläßliche Arbiit bereilS für die mei' sttn Kronlünder in den wesentlichen, die Einlheillmg in Gerichiosprengcl, Kreise u»d V^irke, so wie die Standorte und den Personalstaud der Vehorden be-treffende», Veziehmigen zu Ende gediehen. Die hiebe« Ulin'andell'lN' »ncis:gcbe>idc>i Gesichtspunkte: waren alte, durch die Macht der Gewohnheit den Bölkein lieb gewordene Formeu der administrativ gerichtlichen Einlheilung und Gliederung mit den dmch dle Verhältnisse der neueren Zeit gebotenen Rücksichten n»d Wauuigfach hervortretenden Vc^ürfnilfen in ein pas-sendes Gleichgewicht zn sepen, den Geschäftsgang über-, ^upt auf möglichst einfache, dem Berstandnisse und ^U Wünschen der Bevolkernng nahe liegende Bedingungen Mückzufnhren, ai'.s;erdcm .'ber bei der Her. stellulig ciner zweckeiltsprechcnde» «»d geregelten Bcr-walnll'g auch noch die tduuliche Schonung des Slaato-schapcs in das Änge zn fassen. Ein sehr beachtend «ellher Vorcheil der neuen Einrichtung ist, das; durch die Bildung der Bezirksämter an der Stelle dcv, einen pst weit ausgedehnten Nayon umfasscnden Beziikc-Haupt-manuschafteu, die Organe der politischen Vcwalcung dem Volke gewissermaßen näher geruckt und die Berührungen zwischen den Administrireuden und den Administlirten dadnrch unverkennbar erleichtert werden. Die Ergebnisse früherer Organisationen wurden bei dleser Arbeit in sorgfältig gewissenhafte Erwägung gezogeu; es lag sowohl in der Natur der Sache, daß leycere uur vor^ übergehend eine» relativen Werth beanspruchen und behanpcen mochten, da sie uiner cigenthümichen, nunmehr beseitigten Einflüssen entstanden waren. D>'bllct in das betreffende Sachse,halcniß zu; allein schon di.ser Elnblilk genügt, nm die rolle Veitammllchkeit deo ^'al'stchligten U»c<>rnehn,e»s zn befunden. Den» ev handelte sich nicht blos; um dqnenze!, , welche fie nach den Zengniste noch jungen Geschichte über Frankreich gebracht haice, sondern noch um weil mehr, um einen frevelhaften Angriff gegen das veben des ScoatScbcrhanpces, um Anarchie nnd Mord. Die Organisation der geheimen Gesellschaften, welche zu diesem Behnfe in geheimnisvoller StiUc Uch bildeten, beruht, wie gewöhnlich, wieder auf eioei» -Princip.', das vorzüglich darauf berechnet erscheint, die einzelnen Milwisser -qlet nnd findet seinen Snmpuuct >n der Regierung, welch« mit an-, ertennenewerther Energie gegen die geschworenen Feinde verfährt, und bei diesem Beginnen der Znstimmnng aller Derjenigen, welche das Gute nnd Rechte wollen, und das Wohl der Menschheit nicht in cillen Trugbildern, sendern m der uaturgemästeu Eulwicke, lung ihrer Kräfte in altgewohnten und bewährten Bahnen suchen, mit 3nve>ficht zählen kann. Eorrespoudeuzem^ ^ '< '" Trieft, M. November.- ~^- Die hohe Central; Seebehörde veröffentlicht heute eine Kundmachung, welche in Folge einer Mit-ihtilung der k. k. Imernunliatur von ^onstantinopel einige Maßregeln enidält, die die h. Pforte hiosichlllch der Schifffahrt im Booporns verordnet- Kein Handelsschiff, welches vom Maimorameer oder vom gol» denen Hörn sich in'o sch»rarze Meer begibt, daif über das Vorgebirge von Tenikai segeln, wenn es einen uügünstigen ^l)lnd hätte, um über den Canal in'S schwärze Meer zu geläugen. Falls ein Schlff mit güüstig^m Winde den bezeichneten Punkt nbe'schril-teu, und dann wegen Windstille nicht weiter segeln kann. so da>f es nicht dort verweilen, sondern es muß zmüctkehien, Wenn der Wind znr Rückkehr ungün» stig ware, so muß sich das Schiff von Schaluppen buriren lasse,,. Nnr bei „ebellchcem Wetter kanu es bleiben, muß sich aber an die Flotten wenden, welche ihm den Hnkerplap auweisel'.. Kein Schiff darf je» dl'ch in der Nähe der Flotten ankern. Gegen Ucber-ireter dieser Bestimmungen wurden Strafen festgesetzt. Heule wnrde anch für unser Kronlaud eine Kund-machuug über die Ausführung des Theacerreglements v^öfftnllicht. I» Trirst wird eine Commission, be-stebend aus zwei hödereu Polizeibeamteu, nnd uölhi» Wenfalls alich ano einem oder »nehreren Sachv^rstän» diglu. die Theater.Pi.<.'nl vor der Aufführung piüfen. Die Maßregel n-ird besonders für die Sittlichkeit von Bclang sein. V e ft e r r e i ch. Wicn, 12. November. Die s. t. dst„>. Re-giernng hat im Namen deo deutsch - osterr. Telegra-vben»Vereines mit Sardinien einen Vertrag abge« schlössen, welcher, wenn die Znstimmnug sämmtlicher Vereins--Regierungen erfolgc, am 1. Jänner l«!;4 in Kraft tritt. Nach dieftm Vertrage finden für den telegraphischen Verkehr mit Sardinien die Bestimmungen des deuisch - bsterr. Telegraphen -. Vereins ganz in gleicher Weise Anwendung, wie diesi in Folge des Staatsvertrages vom October 18l>2 für den telegraphischen Verkehr zwischen dem Vereine Belgien und Frankreich Ver Fall ist. Die Telegra» phenverbiudnng zwischen Oesterreich und Sardinien erfolgt in der limie zwischen Mailand und Novara. — Das Mluisterium des Innern hat in der Veroldnnng des vorbestandenen Ministeriums für ^andcscultnr und Bergwesen bezüglich der Abhaltungen von Staatsprüfungen für Foistwirlhe einige u>dlnl'gen mit der freien Hansestadt Hamburg aufknüpft, »m iu dem zum Gebiet derselbe» gehörige» Amc? Eurhafen an der Mündung der Elbe die Abtretnüg einer Strecke Landes zu erlangen, auf welcher ein preußischer KricgShafe» angelegt weiden soll. — AuS Kirchdorf wird der „Linzer Ztg." unterm 2. Nov. gemeldet: Am 28. v. M. begab sich der Forstgehilfe zu Spital I. V. iu Begleitung eineS Treibers in daS Hochgebirge am kleinen Pirkae,. Da sie beim Aufsteigen in dieses Gebirge einen Wild-schüßen erblickte», übergab I. V. dem Treiber sein Gewehr und entfernte sich von demselben, mit dem bloßen Gebirgsstocke versehen, um den WildschlMen zu verfolgen. Der Treiber bemerkte ans der Ferne, daß I. V. mit dem Wildschünen zusammentraf, verlor jedoch beide a»s dem Gesicht. Als durch längere Zeit die Znrückkunfl des I. V. nicht erfolgt war, begab sich der Treiber an den Ort, wo I. V. mit dem Wildschiweu zusammentraf, und sah, daß an dieser Stelle nur eine zimmergrosie Fläche sei, an dessen Seite ei»» tiefer Abgrund gätnie; da er hier nur deu Gebirgsstock des I. V. fand, kel'rre er nach Hanse, und brachte diesen Vorfall zur Kenntniß des k. k. Bezi,ksgerichreS Spital. In Folge der hierauf erfolgten Nachforschuu«; wurde Tags darauf die Leiche des I. V. in dem vorerirähnten Abgrunde anfgefundei'. — In Turin wird dortigen Blättern zn Folge die Ankunft des Prinzen Napoleon Bonaparte erwartet. — Im Haag ist eiu türkischer Abgesandter angekommen mit dem Auftrage, niederländische Marine Off'cicre für deu Dienst der türkischen Flotte anzu« werben, was ohne Zweifel recht wohl möglich ist, da es wohl nirgrndS so viele noch rüstige pensiouirte See-Officiere gibt als in den Niederlanden. — Vor einigen Tagen ist die betrübende Nachricht ans New-Dork eingetroffen, daß der benihmle Erickso», der Erfinder der „calorischen" Schifffahrt, dort au der Cholera veistorben ist, ehe eS ihm gelungen, die projeciircel, Verbesserunge» für seme Cr-finduug in Anwendung bringen zn tonnen. Wicn, l3. November. Se. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Franz harl haben bei Höchstihrer leyten Anwesenheit in Blünn zum Zwecke der Errichtung von Bade - Anstalten bei den Kloster-spiläler» der barmherzigen Brüder deu Betrag von ü0 fl. b'M. gewidmet- — Die „Präger Ztg." schreibt: „Erst vor Kurzem hat ein Taglöhner aus dem Bndwelser Kreise die Bewilligung znr Auswanderung nach Nordamc-rika für sich und seine aus Weib und acht Kindern bestehende Familie angesucht. Alle Vorstellungen, welche ihm von der Behörde über dao Gewagte sei-neS AuSwanderungsprojecleö, vorzüglich wegen deö Maugels nöthigen Reisegeldes gemacht wurden, fruchteten nichts; er hegte den Wahn, sich in Hamburg over Bremen entweder dnrch Arbeit Geld zur See-Ueberfahrt erwerben oder auf einem Schiffe selbst die Uelxrfahrtsgebühr abdienen zu kö»neu. Mühselig genug gelangle er mit seiner Familie nach Bremen; allein dort fand sich für ihn weder Gelegenheit zu eiuem Erwerbe, uoch ein Wohlthäter, der ihm das Geld zur Seereise hätte schenken oder borgeu mögen, noch auch ein Schiff, das ihn ohne bare Bezahlung bloß gegen Arbeit aufnehmen und befördern wollte. In jammervollen Briefen sendet er nun Bitten um H,lfe i» sein früheres Vaterland, ohne daß jedoch auf seine Lag« hier ein behördlicher Einfluß geurm-meu werden könnte. Znlept ist er von der Polizei« behörde in Bremen, wegen seiner gänzlichen Mittel» losigkeit gar von dort ausgewiesen worden und diese Ausweisung kauu ihn nicht einmal in die Heimac zurüctführeu, weil hier eiuem uach Amerika ausge« wauderten, oder doch mit einem Auöwanderungs-consense für Amerika anSgeschiedenen Individuum die Wiederkehr in die Monarchie in der Negel verwehrt werden muß. So hat sich deun dieser Mann mit seiner Familie durch seinen Eigensil-.u in Verkeunuug der wohlgemeinte» Warnungen der Behörden iu die traurigste Lag« der Heimatlosigkeit verseftt. Es möge dieser Fall andern AuSwanderungSlnstigen zu War« mmg dienen, die Geldmittel zu einer AllöwanderungS' reise nach Amerika nicht zu leicht und zu uiedrig anzuschlagen, vielmehr wohl zn bedenken, daß auch be» deutendere Mittel schon durch die Laudreise erschöpft werden können, nild dasi die Hoffnung, die See-fahrtsgebühie» auf den Schiffen dnrch Händealbeit abdienen zn können, nnr zu häufig getäuscht wird." Marburg. Ein Denkmal anf unserem Kirch« plai'",' an der Kreishauplschnle, daS deS 18l1!1 hier kämpjvno gefallenen Karlik, wurde dieser Tage er, nenert, oder eigentlich durch die edle Sorgsalc des biederen NormalschnlcireclorS Herr» Caspar Wieder« hofer unserer au Kunstmonnmenten eben nicht überreichen Stadt im strengsten Sinne wiedergegeben. Es stellt einen Sarkophag mic Marmor-Iüschiift vor, an desseu Hintergründe eine Pyramide sich erhebt, vor welcher Helm, Schwert, Lanze und Schilo als kriegerische Epolie» ginppirt st»d. Das Ganze, stark beschädigt nnd im After-Geschmacke der größten Geschmacklosigkeit vor Jahren mit paperlgrüner Oelfarbe! übertüncht — der Decanalskirche gegenüber anfgestells, war bereits dem Verfalle nur zu sehr preisgegeben. Herrn Wiederhofer gebührt das Verdienst seiner Ret» cung, und frisch und hell prangt nun wieder in reich vergoldete» Buchstaben, durch den Kunststelnmeft Herrn Stichel ernent, die Inschrift: „Wenzel Karlik, ein Böhme, 3!1 Jahre als. Corporal dee löbl. k. k. Fürst von Hoheolohe Dragoner-Regimentes. Starb am K. Juni 18W hier auf diesem KirchplaNe deu Heldentod sür'ü Vater« land! Uncer Anführung des tapfern Majors von Veigel, alarmiree er am obigen Tagen die ganze feindliche Besaftnng in Marbnrg n»d wmde, nachdem rr sich von der Draubrücke l'is anf den Kirchplaft mnchig durchgeschlagen, rist durch emen Schuß in's Knie verwundet nnd dann, als das angeschossene Pferd unter ihm stürzte nnd er sich den aufgeschreckten Feinden gefangen ergab, von drri feindlichen Infan« teristen durch Flintenschüsse und Bajonuelstiche wehr» los ermordet." DaS MonumlNt ist zn Mcoburg — einer Bil» dungs-Ctätte junger Krieger — besonders ron sinni« ger Bedeutung! (Graz. Ztg.) Vriinu. l». ??oo^mder. ftüun'. erfährt, sagt die „Pr. C.", daß daS Eonilic, welches dem Herrn Minister-Prälldenten znr Feier deö Jahrestages seiner Benifniig an die Spipe des Staore-Ministerinms, eiue öffentliche Hnldigxng in Verbindung mtt eiuem Ehrengeschenke darzubringen beabsichtigte, dem Wun« sche Sr. Ercellenz gemäß, von weiteren Schritten Ab> stand genommen hat. Dasselbe hat beschlosst», die bereits gesammelten Geloer den Betragenden zurück» zuerstatten, nnd die durch ihre VorbereitnngSmaßre» geln ve>anlaßlen Kosten aus eigenen Mitteln zn tragen. Kassel Ueber daS Ereigniß in 6ass.l bringt die „Cöln. Ztg." folgende Details: Graf Pslnburg. Schwiegersohn deS Churfürsten, hat gestern anf der Hnbenus-Iagd einen kleinen Wortwechsel mit dem Mlnister Hasse„pfl"g gehabt- Al'endS uach der Tafel fährt er zn ihm, »'" ihn darüber zur Rede zu stellen, uud als er ihn nicht zu H^ise u,'d schon im Theater findet, läßt er ihn herausrufen, nimmt seineu Arm, gehl mit ihm auf den Ererzir» plal), und fragt ih>, nochmals, eb er auf seinen ge» brauchte» Ausdrücke» beharre. Als Hassenflug dieß in hochtrabender und grober Weise bejaht, tritt der Graf einige Schritte znrück, nimmt dem begleitende« Lakeien den nachgetragenen Spazierstock ab und „tra-schakt" Herrn Hassenpflng dermaßen ab, daß er um Hilfe und alles Mögliche schreit. Als darauf einige vorül'ergeheude Easselauer herbeieilen, wendet sich der Graf ruhig mit den Worten an si,: „Lieben Leute, ich bin der Graf Vsenbnrg und prügle hier den Mi 1092 nisttl i^asseupsiug." Und darauf fährt er mit seiner Erecution in der unbarmherzigsten Weise fort, bio nur noch ei» St»mpf vou dem Rohr ihm in der Hand zurück bleibt. Er verläßt den gefürchteten Premier bluttriefend und roll von Beulen am Kopf und am Gesicht, und geht ruhig in seine Wohnung. Das ist der Heissang der Sache, die hier alle Welt nicht zu Athem kommen laßt. Die Bestürzung. u> die der Hof dadurch verschc worden, >st uubeschreib-lich. GrafYseuburg nebst Gemall.i si»d heute Morgens mit ei»em Ercrazug nach Erfurt zurückgereist. Ausgemacht ist. daß der Graf sich schon se't lauger Zeit mit der Idee getragen hat, Hasse"psi«g i« stürzen. Wer die Verhältnisse hier kennt, wird w.ssen. daß es dazu eines „kräftigen Mittels" bedürfte und in stalker Dosis. A..f deu ersten Bl.ck sch''"t d,e,er Echr.tt ercentr.sch. und .st auch so »on Y,euburgs Femdeu nndHassenpftugüA»hä.n,ern ausgebeutet wo,-den. nämlich das; Iexer wahusinnig geworden wäre. D'ise A.isichl fi»det bei Denen, die den Grafen nicht persönlich kenne,'. A»klang, da der Vater an derselbe» Krankheit leidet. Ich kenne ihn persönlich und gla»be 'i„ anderes Motiv zu diesem Echrllt gehabt, alo Hessen von diesem Ma>,»e zu befreien, der so viel Elend über das unglückliche Vaterland gebracht habe uud bringe. Die „Casstler Zeitnng" vom 8. d. M. enthält nachstehende Mittheilung: „Ein beklagenswerthe? Er-«lgniß, welches am vergangenen Freitag Abend (den 4. 5. M.) auf der Straße in der Nahe des Thea« lerS stattfand, hat Se. k. Hoheit den Chulfürsteu zu einem aUerguädigsteu Schreiben und die erste Kam mer der Stünde znr Abseudung einer Deputation, bc-stehend aus deren Prasioeule» , Herrn Oberoolstchei v. Mllchliug, dem Herru Erb-MarschaU Fveiherrn von Niedesel, so wie dem Herrn Eup«rinrel>deniel> Merle, an Se. Ercellenz den Herrn StaalSmiuister 5^assel!pftug veranlaßt, um demselben Namens sammt licher Mitglieder der ersten Kammer ihre Theilnahme Ul,d lebhaftes Bedauern wegen des ihm widerfahrenen gewaltsamen Ucberfalles auszudrücken." Das erwähuie Haudschrclben tes Churfürsten lautet: »Mein lieber StaatSminister s^assenpssug! Ich babe auö Ihrem heutigen Schreiben erfahren, das; Sie wegen deS »on Mir sehr bedauerten Vorfalles "°M 4. d. M. selbststäudige Schritte zu thun beab-^chligeu. Ich hege jedoch den dringendsten und leb» bafteu Wuusch, Ihre Mir bisher geleistet,!, treue!' Dleuste Mir auch für die Zukunft zu "hallen, uud forder« es daher bei der iumittelst elügeleitete» ge-tichlllcheu Uutelsuchuxg als eine» Beweis Ihrer Er« g sämmtliche vocalbehorden auffordert, ihre ernsteste Aufmerksamkeit den Facliouel, zuzuwenden, die das Laud aufzuregen verwchen. Die Municipalbehdrdeu werden namentlich ermähnt. j<»e IodioiDueu im Auge zu behalte», die durch falche Nachrichten über die Getreide»Verhältnisse Unznftiedeuheit z>, errege» bemüht sind. DaS Rundschreiben schließt Mlt de» Hiuweisung auf 0ie Nothwendigkeit, öconomische Vorkehrungen zu treffe», , WohllhäiigkeitS - Comite zl, errichten und öffentliche Albeiteu zu fördern. Ein zweites ministerielle Rnndschrelben ordnet genaue Erhebungeil über Mmlizipalzolle, Getreide-, Mehl« uud Broloorrüthe an. Die Quästur der Sladt und Provinz Turin ha« folgende Kuudmachung vom 4. l. Vi. erlasseu: Das ^änneu, die Gesänge und die Musik bei vorgerück' ter Nacht sind eine Verleyung des von der Natur vorgezeichneten uud der bürgerlichen Anordnung ancr-kaiüuen Gesel)eS der R»l?e, dessen in unserer Hauptstadt allgemein beklagten Nichtachtung mau begegne» muß. ES wird deßhalb mit Bezug auf die Artikel 2.'i, 27 und 31 der kon. Patente vom 111. October l8!1 uud 477 des Geseyeg vom 7. October I«43 bekannt gemacht: 1. Nach 11 Uhr MendS darf die öffentliche Nuhe durch barmen, Gesang und M»sik u,chc gestört werden; 2. g/gen die Uebertreter wird Kraft des GrsefteS rerfahren; 3. die Offiziere und Agenten der öffentlichen Sicherheit siud mit der Vcllziehuug beauftragt. ^.'ord Mluco ist iu FIoie»z angekommen, wo er den Wmcer zuzubringen gedenkt. Der Cardlual Wiftman, welcher nach einigeu Zeitungen eine Reise nach Griechenland uuclruehu^u soll, befindet sich jept in Rom uud schelnl daselbst einige Wochen verweilen zn wollen. Aus Malta vom <>. November wird berlchtcl, daß k!old Redcliffe bei der Admiralität i" Lavalelta die Sendung aller verfügbaren Truppen nach Con« stautluopel beantragt habe (?) Rom, l. November. Dir vorgestrige Feier i» der St. Peierokirche war so glanzvoll wie sie leiten ges.heu worden ist. In spater Nachmittagsstuude ec-schieu auch Se. Heiligkeit der Papst alö audächügel Beter am Grabe des Apostels Peiruo vor dem Hoch« altar, wo das Bildnis; dee seligen Bolwla anfgesteill war. Gestern Abend wohuce er der das heutige 'Al» lecheillgeufcst ouleileudeu Vesper bel u»d alWnte cieseu Vorminag, als Sumlinio Poutlser geklooec, mit dem Tllreguum auf dem Haupt uud auf eiuem Thron siftend, iü der Sirilua dem felelliche,, Hoch-mnc, nach welchen, eiu Zbglmg des (5ollegii Ger. maxici vor Sr. Heiligkeit und dem ganzen anwesen» oen geistlichen m>d welllichen Hofpe,soual über den Festaulaß eine laceiliische 'predig: hielt- Der heilige Vater erfreut sich des besten Wohlseins, was besm,-dero iu der Leichtigkeit aUer se">er Bewegungen uud in seiner rüstigen Halcuog wahrend der kirchliche» Fuuciionen sicherlich herrollritt- S ch w e i ,. Von den Mitgliedern deß BuudeSracheS wa> früher kel^S bei der radicalen Partei beliebter ale> Druey. Seitdem er aber als (5hef deS eidgeuössisci^'i, PolizeidepartemeulS nutcr den Flüchtlingel, .n,f>aumce. hat er seine Popülüütat eingebüßc. Buudespi-asioeut '?t^ff sucht sein Ausehe» t»lrch erhöhten Eifer für dao ^.kmauierpi-oject i" l"'feigen. Er ist von Ma.seille nach Genua gereist, ",'d wt.d sich vou da uach Tu^ riu begeben, um d«e sardimscheu Behörden gauz für die Ll. auf der Fregatte „Terrible" (2l Kanone») «ach Malta elugeschiffc. Aus Dubliu wird von gestern gemeldet, das; vier Regimenter Befehl erhalten haben, sich iu Bereitschaft zu halten, um vou Cork ans uach Malta uud Gibraltar uncer Segel zu gehen. Die Iiiauguiaiion des nengewahlteu Lord-Mayoro, Alderman Sidney, die übermorgen stattfindet, wird mm denn doch im herabgebiachien Style vor sich gehen. Nur hie uud Oa sollen einige Neuerun' gen decrecirt worden sei»; so werden statt der traoi> tiouellen geharnischten Mauuer 18 rettende Herolde, i» den Farben der größeren europäische» Staaten gekleidet, einen von 6 Pferbeu gezogenen Wagen begleiten, auf welchem die Göttin der Gerechtigkeit elu» herfahren wird; ihr wird eiu Ochsengespann mit Trophäen folgen; außerdem wild man eine Menge all,, gorischer Figuren, des FriedeuS. der Wohlfahrt, des Gewerbsieißes u. f. w, zn sehen bekommen. Die mit dem „Humboldt" augekommene New« Porker Post ist vom 22. October. Iu d,u Walder» und Witseugrüliden von Detroit hatte eiu gewaltige Brand 10.000 dicker Laud verwüstet, uud wa, am 49. der Stadt auf eine Meile nahe gerückt. Die Waldungen laugs der Elseubahn standeu in Flam men, so daß der Verkehr unterbrochen war. In New Pork waren am 2l. October 10 ElNigranteüschiff, mit 3779 Elnwanderern angekommen. Auf diesen, wie auf sämmtlichen in der lebten Zeit aus Europa angelangten Answandererschiffeu war die Sterblich« keit ungeheuer groß. Der „Washington" aus Liverpool hactc 00 Chrlerakrauke au Bord, NW waren auf der Ueberfahrt gestoben. Bei Mr. Webb ,n New-Yott läßt Se. Maj. der Kaiser von Rußland eiu l'luieuschiff von 100 Kauoueu baue», mil -!00 Pfeldckraft und mit der Schraube versehen. Dei Erpräsident Arista auS Meriko äußert sich in eiuem Schreiben, er wolle, da ,r jept vou seiner Kraukheit hergestellt sei, nach Europa gehen und den militärischen Operationen an der Dooau bei> wohuen. D«e P. P. Jesuiten sind wieder in Menko in» stallire uud lu den Besip ihrer sämmtlicher Güter wleder eiugeseftt worden. H lll c r i k a Ein vou Tacubaya den 1!). September ,«lasse« ueS Dec^t des Präsidenten Santa-Auua, coulrasi« guirc vou de>u Minister der Justiz ^ar«'>o, ordnet d«e Mctbernfuug der ehrwürdigen Vacer Jesuiten nach Mexico an. Neueste Post. * Wien, IN. November. Telegraphischen Nach» rlchlen aus Bukarest v. 9. d. M. zu Folge, horte man seit etlicheu Stunden Kauoneudonuer, doch war mau uugewiß, ob derselbe vo» Oltenizza oder Giurge» wo heilührte. Sämmtliche russische Brückeneqüipagen sind von Kolenlira nach Giurgewo abgegangen. Die R>sseu haben >>, Fialeschti auf elxer zwei Stunden vou Gluigewo befindlichen Aohöde in der Richtung von Bukarest sich i» der Slälke von 7 bis 8000 Manu aufgestellt. Das russische Haumquariier l'e» fand sich am K. lu Budescht,. vier Stunden vou Bukarest gegen Olteuizza gelegen; dorthin begibt sich morgen die ciplcmalische Kauzlci. Die Türken haben bei Ol^eniz^a ungefähr 17.000 Manu reguläre Infanterie, AliOl) M. Voschi Bugat und ^000 Arlille-üsteu übergese^t. Dem Vernehmen nach befindet sich Geiinül Prim bei dem dortigen Corps, uud soll bis zur angeblich erwarterel, A>lk»uft des „»garischen Re-v>,'ll!tiouoch,fo Klapka daoselbe commaudlren. Ver« läßlich,' Pl'ioac»ach>lchteu melden ferner, daß die Tür° sen a>n 9. vo>, der I,.s,'l bei Giurgewo, welche sie am 8. bescht hatten, durch den General Soimonoff vettlleben wurden. Das lü,k,sche Corps bei Kalafat wiid von Ismail Pascha commaudirt, u»d soll 24 Tausend Mann stark sei». Die Nüssen haben bei Budeschti 3i'i.000 Manu concentrirt. General Bud» berg wurde zu Bukarest erwartet. (Oest. d'z.) Telegraphische Depeschen. " Vcncdig, 1^. Nov. Dle Probefahrt auf c:er Eisenbahu von Verona b1d'or's „ . . . . — 15.50 Nuß. Imperial ...... — 9.24 FrlcbrichSb'or'S ...... -^ 837 Gnql. SoveraingS „....— 1l.22 Silbcra.,,0 . . ., .... 151/2 15 Getreid - Durchschnitts - Preise in Laibach am 12. Noucmber 1853. Ein Wienrr Metzen ^ ' _____________________ fl. ^ kr. 'si. j kr. Weizen ... 5 33'^ 6 44 Kukurutz . . . _^ — 4 10 H-lldfrucht . . '— — 4 42 K'rn .... 4 ,2'^ 4 12 Gerste .... 3 53'^ l 3 55 Hirse .... 4 2^4 , 4 Heiden ... 3 34'^ ^ — — Hafer .... 2 l2'^ 2 12 ! 3 1098. (3) Menagerie - Anzeige« Unterzeichnete gibt hiemit zul Nachricht, daß auf kurze Zeit eine Menagerie, in der ^ radisch^ Vorstadt Haus ° Nr. 2!», zu sehen ist. Die Fütterung ist täglich 4 Uhr Nachmittags, Zu sehen ist sie von !> Uhr Früh l)iö 8 Uhr Abends. Alhiua ISciiiii, 3. »3^8 (3) In allen Buchhandlungen, in Laibacb bei lgii. V. Mlclit,« »yr *Ä? *\ II»mlftcrg. ist zu haben: Neu eröffnete Erwerbsquellen für den iudnstriösen Geschäfts mann. Oder Nachweisung und Anleitung zum Betriebe einfacher, zeitgemäße,' Industrieziveige für kleinere Unter' „ehuier, welche mir gelinge,- Anlage eine» solide», vortheilhafleu Erwerb, und fur Kauf' und Handelsleute, »reiche ein einträgliches Neberigeschafr such»'». Praktische ?lnweisung zur Anfeitigung und Heistellung der mannichfalli^sten, für jede Geaend geeignetsten Fabrikate uud Handels-?lrtikel, »reiche iu unserer Zeit gitteu Absatz finden; ferner, wie schlechte, verdorbene Waaren zu verbessern und wieder herzustellen sin5, u. A- m. Won Aug. Köhler. 8. geh. Preis: .'.... si- l 24 kr. Eiue'für Materialisten, Handels- und Geschäftsleute sehr gewinnbringende Schrift, nn'Iche eine Masse der jetzt gangbarsten Artikel auf leichte, einfache Weise anzufertigen lehrt und Fabriratious Geheimnisse enthält, die sonst mit 4 — lO Louisd'or bezahlt »verden müssen. Wer nun vorcheilhafte Erwerbs-quellen sucht, wird in diesem Bnche die gehörige Au5' kmU'r und die practischeu Anweisungen zur vorthcilhaf-teste» und besten Aufertigung der neuesten gangbaren Artikel sinden, ur,d jedem speculative», Geschäfc^inauue, dem, wenn auch mir geringe Hülfsmittel zu Gebete stehen, werden sich hier mehrere, für ihn, sein Geschäft und seine ^ccalitat geeignete, neue und reichlich loh. nende G.-scha'tszweige darb'etcu. — Diese höchst zeit-hemäsie Schrift findet daher überall reif;euden Absatz St. M. Henning: Geheim gehaltene Fisckk»inste. Oder Anweisllug, <,uf alle A>ten Fische den Köder, die, Witterung oder Locksveise zu machen, um sie iu Reusen! und Säcken, mil der Angel uud dem Zeuggamc und mit den blosie" Hänt><» z« fange»; eben so auch die Witterung auf Krebse, sie in Reusen und Säcken, mit dem Ketscher und d,„ Stecknetze», zu fangen, uebst manchem Wisseuswürdigen für Fischliebhaber, Teichbe-siyer und Fischer, die Besamung der Teiche mit Fische» und Krebse,', und mehrere geheim gehaltene Kü„st> betreffend. Dritte Aul läge. 8 geh. PreiS: 34 kr Die Angelsischerei, „ach allen ihren verschiedenen Betriebsweisen dargestellt. Nebst qenauen Belehrungen über die Selbstverfert.guna, 'der Angelgeräthe, über deu Köder m,d über das, was in Bezug auf deu Fang der emzelnei, be> uns vor- kommenden Fische insbesondere zu beobachten »I, Von H. A. D. Werner. Mit 2 Tafeln Abbildungen, Zwtitc Auflage. 8. geh. Preis: 34 kr. Rugqicri'ö Handbüchlcin der Vnstfeuerwerkerei. Eine praktische Aiur'^'ung zllr Anfertigung aller Gegenstände der Lustfeuerwevtkunst, als: Schwärnier, Na-keten, Näder, Sonnen, ^^n^en, Windmühlenftügel, ^enchtkugeln, bengalischer Flammen :c. ic., so wie vollständiger ^and- und Wasserfeueru^rke. Für Me, welche sich mit dieser Kunst beschäftigen, insbesondere aber für Dilettanten. Zweite Auflage. M,t 29 Tafeln Abbilduug«,,. 8. geh. Preis: 50. Blumensprache. Der Liebe und Frenudichafr gewidmet, Achte Auflage. 12. geh. Preis: 34 kr. Deutschlands edlen Jünglingen und Iungsraucn dürf'.n wir solche mit Recht empfehlen. Neuester und vollständigster Briefsteller für Liebende. ^ine Sammlung von Musterbriefeu für alle Fälle und Verhältnisse, welche bei liebenden eintrecen können, Vierte, verbesserte Anflage. 8. geh. Preis: :t4 kr. Vielen, die in tie ^age fommen, einen Brief an geliebte Personen schreiben zu müssen, fehlt es zwar nicht au Scoff, aber e? f.hlt ihnen die Gewandtheit, guter Form zu Papier zu bringen. (5ür solcht ist dieser Briefsteller besonders bestimml. Ferd. Allt. Bcchstein: Dcl Fang der deutschen Nanb nnd Nanchthiere. i^dei! wie fängt man Fuchse, Allein, n'iide, Taljen, ^auln. und Sceinmaider, Ilci), Wiesel zc. Mit ge-nauer Beschieibling der eiser,-cn lind hölzernen Fallen, der Netze, Witterungen :c Für Weidmänner, Jagd-freunde, Kürschner :c. 8. Preis: 34 kr. Anleitung zur Zucht und Dressur aller Arten der Jagdhunde, msbesondel'e des Hichner.-, Lcit-, Schweißhundes, des Saufindevs, d«ü Hetz>, ^ au - oder Packhundes, der Jagdhunde zm' dclnschcn u»d ^>r fi.ni>öslschen oder Paifo>'ce>agd, der Wndhlinde, deö Tach^sind.i), der Dacl'5l)!lnde, de>5 T!Üft'>'N)l>nde!? :c. Nebst dr:> nellesten. best.» Mitteln, d,e an, häüflgsteu vorkoiumenden Krank' heiten der Hunde zu heilen. ^,„e nützliche Schüft für Jäger und Jagdfreunde. Von A. t?. Hohnau. Dritte Auflage. PreiS: 50 ti'. H. H. Krelle: Die Fabrikation der Preft-oder Pfundhefe, so>vie d>r tilnstlichen Gähi Nügsuntt.! filr Braniu,vilt, »velche wir über diese» Gegenstand besitzen; denn sie ercheUi nicht nur den gründlichste!, Unteiricht, die schöüsten und vollkommenste', Früchte zu erziehen, sondern giebt auch sehr »„Nässende natu,geschichtliche Bel.hruugeu über diese Psianze. Die der Schrift bcigcgeb.neu Abbilduu-gcu sind in großem Mafistabe gezeichnet und liefern ei» höchst nalurgecreues Bild aller bekannte» Varietäten der Melone. l),-. G. H. Vollmer'5 deutscher Universal Briefsteller füv alle Tiände und Verhältnisse des Lebens. Enthüllend die Regeln dev Nechlschieibuni, und AU'-Weisung, alle A>ren von Bnelen und schr,fluchen Auf sähen, als: Ei„aab — __________ ucr Beiträge aller Art, als: Verkaufs', Bau., Pacht-und Miechcoutracte, sowie Cessionen, Vollmachte,,, Zeugnisse, Quittungen u. a. m., richtig und allgemein verständlich zu verfassen, uebst Belehrungen über die jetzt gebräuchlichen Titulatuien und Adressen, über kaufmännische ?lnfsätze und Buchführung, üb.r mancher- . lei Rechtsangelegenhelten, über Steuer- und Post^e-, sen; Eiklärung uud Verdeutschung der gebräuchlichsten Fremdlvoiter u. dgl. m. Zehnte, verbesserte und vermehrte Auflage, bearbeitet von Friedv. Bauer. 8. geh. Preis: 50 kr. Beleits iu zehnter Auflage erscheint hier eine. für alle Stände sehr nützliche uud brauchbare Schrift, welche höchst piaccische Anweisungen und Foimulare ' zu allen möglichen, im bürgerlichen Leben vorkommenden Briefen und Auss.ißen in manmchfachstcr Auswahl enthält. Friedr. Stoltz: Gründliche Anweisung zur orientalischen Malerei, Ti'anipai'enr.-Malerei und ^um llebercragen von Kupferstichen auf Holz, Papve n. s. ,v. ; nebst Belchrun-r,en, !>as Firnissen ron Kupfei stichell, Karten und allen Wasserfarben-Malereien, Relief-Arb/icen in Moos und Haar, Bronciie,, der Bilden ahmen zc. betreffend, jowie An,veisui'g>'!i . alle hierzu e>fo> de> lichen Lacke und Gummiauflösungen l>, dgl, iu, ^u verfertigen. Für, jede,, D'lett^nce» der M.'Iel'i, für junge Damen, so^ wie insbesondere fü> L^ckirer v.u Hcl;-, Blech., ^^der.-und W.?: 50 k>. ' ' ' '^.^ <:> -n ^ y Handbuch der Miniatur- und Gouache-Malerei. ,Von Vl. Hr, C o n st ant- V iguier in P^ris. Ver« «bunden »ui einer ?lbhai,dlung über S»v>e »"d A^ua->ell von F, P. Langlois d e L o u g n e v i 11 e. Aus dem Französischen. Mit 4 Tafeln Abbildungen. 8, geh ! Prcis: l ft.,?/^ Mnsterblätter für St u b c n :n a l c r. lI>» lwtiulicher G>ösie. C'nlh^ltend: Bordüren, Neset-len, Friese, Medaillons lc. ^„c>^o,s'e!, und a.e;eich»et vo>, Anq, Wolfrc»!,,, l0. Heft. e»thalle»d Taf. 72-79 in großen Noy.,!boa,?„. Preis: l sl. 40 kr. Enthält neu.', geschmackvolle Muster, o,e in so groslem Maßstabe gezeichnet sind, das; darnach sogleich die Schablonen g^schintten w.rdeu können. P re i s .(3r m ä slig ul» g, Das l — 9. Heft erlassen w>r e,uzelu ü Heft > si 7 kr. — Säiumt->iche v frühere Hefie, zus^lllmen^enounnen, tosten jedoch jetzt nur 5 fl. — für welchen herabg» setzten Preiö sj/ jede Blich- und Kunsthaüdlung lieferc, ' ^ G. Basse'sche Buchhandlung. ' Der Natnrzeichner. Eine stründliche ?ln!eitu»g, eine» jeden Gegenstand, ohne Kenntnis; de^ Perjpeciive, Oplik n. s. w,, >u kluger Zeit richtig »ach der Natur zeichnen zu lernen. Mit 5 Tafeln Abbildungen. Von K. N oh ue 8. geh. PieiZ: 50 kr. Den Liebhaber» der Zeichnenkunst, w,lche aus Mangel an ^eit odei an Gelegenheit sich llicht so weit habeu ausbilden können, das, sie im Stande «vären, einen Gegenstand nach der Statur zu zei<1n>en, wird hier eine ebeu so gründliche al) leichcfasiliche ?ln' >l.'e,sll»g geboceu, wie sie diese Fertigkeit anf kürzerein Wege und ohne unnöthia/n Zeitaufwand sich zu eigen machen. Vollständiges Handbuch der Bleichknnst. Ei,>e glündliche Anleicmi^, Ha„f, ^ei»en, Bauinwolle, Wolle und Seide i», rohen Znst."""^'»d als G.webe, so >vie auch Wachs, B^de'ch.ve,"»", ^'chelll^ck. Papier Stroh ?c. schnell, gut n»d ""t ger.ng^eul Aus.vande zu bleichen Eine vollständig Z>',au>menstellu!!g aller Entdeck»ngeu. Verbesserungen ">'d neuen Verfahrens-arte" durch welche die Bleichknust ausgebildet ist. ' Vo" Il'I. v. Fonre nelle," Mil 4 Tafx'll' Adbilduligen. 8. geh. Preis: l fi. 7 kr. »»-. C. Achtermann: Taschenbuch der vorzüglichsten Ttnbenvögel Deutschlands, Emhalteod! Die Wartung, Fütterung. Lebensweise und Behandlung derselben bei Ärankheilel», Nebst einer natm'hulorischeu Beschreibung der Singvö' gel, welche die Merkmale der Gattungen und die ge? naueu Aen»zeichen aller Arten derseldeu enthält, so deft der Liebhab»',' beiiu Ankauf niemals getäuscht werdeu kanu. 16 g