Intelligenz-Blatt zur Laibacher Zeitung N"' 26. Dienstag, den 5. April 1820. Gubernial-Verlautbarungen-. Z. 36^.. E^ u r r e n, d e Nr. 2Z56. des kaiserl'. königl«.iLyrischen,Gubcvniums zu Laibach. (2) ,Von den Weinen des Carlstädter Kreises,, und der übrigen von Illprien an die Krone Ungarn abgetretenewLandestheile, müssen bey der Einfuhr nach Kram wieder jene Localgebühren entrichtet, werden, welche vor der-Einverleibung,dieser Theile^ mit Illyrien bestanden hatten», MitdemhierortigcnCircularevom^Ium) i6lc), zur'Z'ahl6g55und65i7,, ist den im Earlstadter, Kreise, erzeugten Weinen bcychrcr Einfuhr ^nach Kraindie Begünstigung zugestanden worden, daß fle statt der bishin hiefür abgenommenen, in dem vollen Wcinaufschlage pr., 1 fi. 3o kr., der Paßwxe mit 2o kr., und der Weinimposüionpr. /,o kr., zusammen mit 2 fi. äo kr. pr. nicderösterrcichischen Eimer,, bestandenen Gebühren, nur der kraincrischen Bancat-Mnnimposition, mit /^c> kr.,, und, dem krainerischcn Provinzial- Wcinaufschlage mit ^5 kr.,, zusammen mit 1 fi. 26 kv. pr. niederösterreichischen Enncr, unterzogen wurden^ Da, nun seit dem 1. November u. I. die Wiedercinverleibung des' Carlüadter^ Kreises mit Ungarn erfolgt ist, so müssen in Folge hohen Hofkammcrdecrcts vom' 2. v.M.,Zahl/^3,Uon dem nähmlichen Zeitpuncte an die Weine> sowohl des gc-dachten Kreises,, als auch der übrigen von Illyrien nach Ungarn abgetretenen ?an-destheile,, hinsichtlich de.r bey ihrer Emfuhr nach Krain zu bezahlenden Gebühren, wieder auf diejenige Weise behand'ell werden/- welche früher,, dk diese Theile zu Ungarn gehörten z bestanden hatte., Diesemnach hat die obigeHegünstigung der gedachten Weine bey der Einfuhr' nach Krain, vom, 1. November v.J. aufzuhören, und dagegen für dieselben die' Entrichtung der oberwahnttn vor der Begünstigung bcsiusdcnen höheren Gebühren,, nähmlich der Wcmimpositionvsn^okr^respve. nach Abzug,der i2pEt.,mit25 1/4 kr.,, des Weinaufschlagcs mit i:fl. 3u kr.,, und der Paßta^-mit 3c> kr., zusammen mW 2 ff. 35 i/^:k^ pr.. nicderösterreich'ischew Euncr einzutreten, wobey es jedoch künftighin- von der früher vorgeschrieben gewesenen Beybringung der Gu-bernial-Einführst Bewilligungen nicht nur in^ Beziehung auf d« m der Ncde be-Zxiffenen/söndcrmüberhaupt in Absicht auf alle ungarischen Weine gänzlich abkömmt.. Dieß wird)mit dem-Bcysätze zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die mit dießortigcr Currende, uom, i5. November v.,I, Nro. i3cj6c> bekannt gemachten Gränzzoll!-Aemter aw de>r Granzzoll - Linie gcgm Ungarn, so wie auch das ncu errichtete Gränzzollamt Klana, und das Commerzialmnt St. Mathia im öster< reichischcn Küstenlande jene königl. ungarischen 3ogst., dann illyrische Weinimpo» sitions- die Weine aus dem König, reiche Ungarn gegen Entrichtung, der vollen tariffmäßigen Zoll- Weinimposttions' WtinHllfschlagsgebIhren- und der Paßtaxe, jedoch ohne Bepbringung der Gube»« nlal - Bewilligung, eingeführt werden dürfen. Laibach am 28. Februar 1823. Joseph Camillo Freyherr b. Schmidburg, Gouverneur. ____ Frani Skam.p erl, k. k. Gubernialrach. Z. 363. (2)^ ^ä^Nro. 3/i93. Durch die Beförderung'dcs Franz PMsiorf zum Gubernial-Registraturs-Director, ist die Registraturs-Adjunctenstelle mit dem systemmäßigen Gehalte jährlicher goofi. in Erledigung gekommen. , Die um diesen erledigten Platz Competirenden haben die dießfalligen, mit den erforderlichen Dienstes« und Moralitäts - Zeugnissen belegten Gesuche in dem hierzu festgesetzten Zeitraume von sechs Wochen bep dieser Landesstelle einzureichen. Vom k. f. illynschen Gubermum. Lcnbach km iL. März ^1823. Städte und landrechtliche Verlautbarungen. Z. 253. . O) Nro. i5o5. Von dem k. k. Stadt«,und Landrcchte in Krain wird,anmit bekannt gemacht: Es sey über das Gesuch des k. k. Fiscalamtes, jn Vertretung dcr landesfürstlicken Pfarr> kirche zu Läas, in die Ausfertigung der Amortisationsedicte rüclsichtlich der m Verlust gerathenen, auf die Pfarrlirchc St. Gcorgi zu Laas lautenden zwey Stiftungs »Dome» stical. Obligationen 3iro. 3l, dd. 1. August 1780, pr. 5o st. k 3 ^2 Pioc, und Nro. 2? dd. i. August 179a, pr. 5o st. ä 5 ljI Proc. gewilligct worden. Os haben demnach alle jene, welche auf gedachte zwey Obligationen aus was immer-für einem Rechtsgrunde Ansprüche machen zu können vermeinen, selbe binnen der gesetzlichen Frist von einem Jahre, 6 Wochen und 5 Tagen, vor diesem t. t. Stadt» uno Landrechte sogcwiß anza» melden und anhängig zu machen, als im Widrigen auf weiteres Anlangen des k. k. Fis< calamts die obg«dachten zwev Obligationen nach Verlauf dieser gesetzlichen Frist für g,«' . tödtet, kraft» und wirkungslos ertlärt werden würden. Laibach den 18. März »825. Z. 354. (,) , Nro. ,537. Von dem k. ?. Stadt« und Landrechte in Krain wird'anmit bekannt gemacht: .^s fey über das Gesuch der Ioscpha ReboN,'in die Ausfertigung der Amortisationsedic« cücksichtlich zwey angeblich in Verlust gerathener Obligationen , a) 3tro. 756g Ärar. old., dd. 1.Februar iLo3 pr..53a st. k 4Proc,, und d) Hiro. io6l Ärar. alte, d:. 1. NoveM' der iL«2, pr. 3oc> st. 5 5 Proc., beyde auf Ioftpha Reboll, PupiMnn, laut.n', gewilligt worden. Es haben demnach alle jene, welche auf gedachte Obligationen aus was imM^ für einem Rechlsgrunde Ansprüche machen zu können vermeinen, selbe binnen der g^ schlichen Frist von einem Jahre, 6 Wochen und 3 Tagen vor dicscm k. k> Stadt» uN° Landrechte sogcwiß anzumelden und anhängig zu machen, als im Widrigen auf weit/^ Atllangcn der heutigen Bittstellerinn die obgedachtcn Obligationen nach Verlauf die!« gesetzlichen Frist für getodtet, kraft- und wirkungslos eltlärt werden würden. Von dem k. k. Stadt «und Landrechte in Krain. Laibach den iL. März »82^ ^. Z. 362. "Q" Nro. i5<>H Von dem k. k. Stadt- und Landrechte m Krain wird bekannt gemacht: ^ ^ stpe über das Gesuch des k. k. Fiscalamts, in Vertretung der frommen V.tiftul' gen, und der Pfarrkirche zu Eisnern, in die Ausfertlguch dkt Amyrtisatwni-Edieie fücksichtlich naä)benannter bey, dem Brande dortselbst im-Monath« May v. I. zu Grunde gegangenen öffentlichen, Fonds-Obligationen, als: 1) der kraincrisch> ständischen Domestical^Acrar. ord. Obligation, Nro. 2o56, vom 1. November 1793, pr. 170 fi. a/^pEt, auf die Pfarrkirche St. ^.nwliii adaliz in E'sncrn, auf Martin Urbantschitsch'sche Hammerglwerke in Eisnern gemachte Messenstiftüng; , 2) der Aerar. ord. Obligation,, Nro. 3i8i, vom 1. Februar 179a/ pr. 525 st. ''' ^3 1^2 pCt., auf die Pfarrkirche dctto des det?b auf Messenstlstungen, für ' 'Georg Pototschnig 6u fl., Maria Gasserinn 85 st., Catharina Schussttschitsch 25 st. 3o kr., Elisabeth Hrovatin 12 fi. 45 kr., Joseph Grochar 3/,o fi., ' N. Wohlthäter 1 fi. 45 kr.; 5) der Domcslic. ord. Obligation, Nro. 2667 , vom 1. Februar 1795 pr. i^5st. Zl 4 pCt., auf die detto detto Pfarrkirche / auf Mcssenstiftungcn, für Valentin Koblar 5g5 fi., Lorenz Gobler 212 fi. Zo kr., Ioh. Bapt. Witzenstein 5« st., Gregor Tusner ^25 st., Jacob Fröhlich 212 fi. 2« kr.; 4) der Aeranal ord. Obligation, Nro. 3709, vom 1.Februar 1795, pr. 710 fi. ' 24 pEt., auf die dctto detto Pfarrkirche auf Messenstiftungen, für Maxm. ' Semann n3 st. 20 kr., Elisabeth Globotschnig 3/^0 st., Johann Merfl ' 56 5. äo kr., Helena Iellenzin 170 fi., Ignaz Tschadesch Zo fi.; 5) der Aerar. gratisicirten Obligation, Nr. 466, vom 1. August 1797, pr. iLo fi. ^ 5 pCt., auf Johann Bapt. Possovitsch'schen Verlaß ; 6) der Aerar. alten Obligation, Nro. i25o, vom 1. November 1807 , pr.32ofi. a g pCt., auf Matthaus Meguscher und dessen Ehegattinn Agatha, und Jacob Meguscher, für jährliche 16 Stiftmessen; 7) der Acrarial ord. Obligation, Nro. L73, vom 1. Map 1772, pr. Zoo fi. 24 pCt., Pfarrkirche St. H,nwnii adanz in Eisnern; , 8) der dctto detto, Nro. 3710, vom 1. Februar «795, pr. go fi. 2 4 pCt., auf dett? dctto zu Eisnern; '' 9) der detto detto, Nro. 3182, vom 1. Februar 1795, pr. 5o fi. ^ 3 ^2 pCt., auf die dctto detto; 10) der Domestic. ord. Obligation, Nro. 206, vom 1. Februar 1796, pr. 10c» fi. » 3 1^2 pCt., auf dctto detto, und 11) der Domestical ord. Obligation, Nro. 2568, vom 1. Februar 1796, pr. 120 fi. ^ 4 pCt., auf die Parrkirche St. Antonii zu Eisnern läutend, gewilliget worden; es haben demnach alle jene, welche auf gedachte öffentliche Fondsobligationen aus was immer für einem RechtsgrUnde Ansprüche machen zu können vermeinen, selbe binnen der gesetzlichen Frist von einem Jahre, 6 Wo? chcn und drey Tagen vor diesem k. k. Stadt-und Landrechte sogewiß anzumelden und sohin geltend zu machen, als im Widrigen auf weiteres Anlangen des - bittstellenden Fiscalamts die obgedachten öffentlichen Fondsobliaationcn nach Verlauf dieser gesetzlichen Frist für getödtct/ kraft-,und wirkungslos erklar.t werde» würden. Laibach am 16. März i62Z. — 386 — AemtlicheVerlautbarungi Z. 365. E d i c t.^ Nro. 2oH< Ueber die Beyschassung roher oder ausgearbeiteter Schaf, oder Hammelfelle. (2) Das k. k. Bergoderamt Idria bedarf für das kommende Militarjahr 1824 cine Partie von 12,2a« Stücken ausgearbeiteten weißen / oder 12,688 Stücken rohen Schaf-oder Hammelfcllen, und behalt sich den Ankauf jener Gattung uor, welche demselben (bey ersteren die Ausarbeitungskosten mk angeschlagen) wohlfeiler zu stehen kommen wird. DieMinuendo-Versteigerung wirb auf den 28. April d. I. festgesetzt,, und in dem Rathszimmer des i. k. Oberbergamtes früh um g Nhr abgehalten und di» Lieferung den Mindest-Fordernden überlassen werden. Damit auch Lieferanten/ welche sich zur Stellung der ganzen Menge nicht herbeylassen können/ an dieser Versteigerung Antheil nehmen / so wird nach dem Wunsche der Licttanten das ganze Quantum in mehreren Theilen besonders aus» gerufm werden. Die Bedingungen sind: istens. Jeder Licitant hat uor Anfang der Versteigerung ein Vadium oder Neu, geld von ein Hundert und fünfzig Gulden Conuent. Münze zu erlegen, welche denen, die die Lieferung nicht erstehen, gleich nach dem Schlüsse der Versteigerung zurückgestellt werden, dem Ersteher aber erst dann rückgegeben, wenn solcher nach erfolgter Ratifikation des Vertrages von der Hochlöbl. allgemeinen Hoft kammcr, die »auf die erstandene Menge 5 seyn soll. Felle die 2 oder 3 Löchel haben müssen, daher, um zur Annahme geeignet zu seyn, auch größere Breite haben. Mit mehreren Löcheln werden keine angenommen. Diese Felle müssen rein gearbeitet und ohne mindeste Steife seyn. Felle von solcher Größe/ in welche im Nothfalle zwey Beuteln besonders gebunden werden könnten, wer» den wohl angenommen, aber nur ,als Einfache vergütet werden. Htens. Die Lieferung der ausgearbeiteten Felle hat vom 1. November i82Z dergestalt zu beginnen/ daß im Februar 1824 solche beendet, Zder in jedem Monathe der vierte Theil der erstandenen Menge m das k. k. Fellmagazin eingeliefert werde. Ferners muß in jedem der angegebenen Monathe, vom 1. angefangen bis 8ten Tag des Monaths/ eine jede Lieferung ganz beendet sepn; im widrigen Falle, als die fessgesetzte Zeit nicht auf das genaueste zugehalten wird/ behalt sich das k. k. Oberbergamt bevor/ ohne Mahnung des Lieferanten, vder Berüa-Fchtigung eingetretener Umstände, und selbst dann,,^wenn wirklich von lfrüheren Lieferungen Vorräthe vorhanden waren, das Abgangige auf Gefahr des Lieft» ranten, um welch' immer einen Preis zu erkaufen, und sich hinsichtlich eines Mehrbetrags am der eingelegten Eaution schadlos zu halten. — 38/ — Für die Einlicferung de< rohen Felle wird mit nähmlichen Bedingungen, wie bey dcn Ausgearbeiteten, die Zeit auf vier Monathe mit dem bestimmt, daß von diesen die Einlieferung mit Anfang September zu beginnen , und mit An, 'fang December aufzuhören habe< 5tens. Die Felle werden in Gegenwart der mit diesem Geschäfte beauftragten 'Beamten durch Sachkundige ausgesucht/ und die Unbrauchbaren rückgegeben. 6tens. Der Geldbetrag wird fur jede Anlieferung gegen classenmaßig gestäm« pelte Quittung ausgefolgt werden. 7tens. Nach beendeter VerstnZerung wird selbst k. Bergoberamte Idria den 20» März 1825. Z> 26?' V « r 3 a ut ba r u n Z. Nro. 1261 (2) Am 9. April d. I.Vormittag bis 12 Uhr wird die öffentliche Versteigerung am Rathhause abgehalten, bey welcher das dermahl hinter dem Schießhause befindliche ganz baufällige städtische Gebäude dergchatt verkauft werden soll, daß der Ersteher dasselbe auf eigene Kosten einzureißen, und alles brauchbare Ma, teriale binnen einem Monathe -wegzubringen hätte. Das Gebäude besteht aus einem Erdgeschosse und ist mit Brctern eingedeckt. In demselben befinden sich zwey Wohnzimmer, zwey gewölbte Küch«n, cin Stall auf ^ Pferde und ein auf Z Seiten mit Mauerwerk eingeschlossener Raum zu< Aufbewahrung der Markth-ütten. Die Licitationsbedingnisse sind taglich bey d^m Expedite des Magistrats einzusehen. Vom Magistrate dir Landesfürstl.Prov. Hauptstadt Laibach-am 25«Marzi823. Vermischte Verlautbarungen. z. Z. iin. Feilbi<:tHunl)s-Edi^t. (l) Von dem Bezirksgerichte dcr Staatsherrschaft Veldes wird hiermit kund gemacht: Ei sey auf Ansuchen des Simon Zc-fsar, von Icreka in der Wochei,-«, in die cxecutiv« Feilbiethung der dem Anton Perk, Vater, un^ Anton Perk, Sohn von ebendort, eigen» tbümlichen, zu Iereka in der Wochcin -ub H. Nro. 26 liegenden, der Staatsherrschaft Veldes »ul> Urb. Nrs. 1252^c> zinsbar,«, wegen laut gerichtlichen Vergleichs ddo. 1. Juno 1816, über Abschlag der bereits bezahlten 5i ss. noch schuldigen 489 st. MM., mit Ntlichtlichem Pfandrecht belegten, und auf"7!?,ft. 3a fr. gerichtlich geschätzten Realitäten gewilliget worden. Da nun zur Vornahme dieser Licitatio» drey Termine/ und zwa« — '3L3 «> für Üen eisten der ,7. Februar, fürten zweyten der 17. März und für den dritten lct 14. April I. I», jederzeit Vormittags um 9 Uhr im Orte der Realitäten mit dem Bcy« fützT bestimmt rouroe, daß selde, falls sie bey der eisten oder zweyten Feilbiethungs-Tag« satzung nicht wenigstens um den Schätzungswert!) angebracht werden sollten, bey der drtt» ten Tagsahung auch unter demselben hintan gegeben «erden würdeü. Die Rcalitäten können besichtiget und die Licitatiousbedingnisse in dieser Amtscanzky angesehen werden. Es werden demnach die Kauflustigen', insbesondere aber die intadulirten Gläubiger zur Erscheinung bey der Viehfälligen Lintation vorgeladen. Bezirksgericht Staatshcrlschaft Veldes den 2«. Fedtuar 1825. Awmertung. Beo yer 2.. Feilbiethungs - Tagsahung hat sich kein Kauflustiger g«meldet. z. Z. i/,6. Feilbiethungs.Edict. , a nack dem im Jahre ,810 zu Udine verstorbenen Mathias Skubiz. Auersperg den 20. März 1823. Z. 55y. vi ' , ^ '^""'^ >i(2) Bon dem Bezirksgerichte der Herrschaft Egg ob Podpelsch wird anmtt bekannt g^ macht, daß die auf den 2». März, 4. 'und »3. Apcil d. I., gegen Herrn Ignaj Barr«' — 38g — q« zu Wildenegg bewilligte executive Feilbiethung einiger Mobilar-VegenstZnde, über Einwilligung deü ExecutionU^hrcrs Herrn Anton Sterger, bis auf weiteres lujpendirt Worten sey. . Bezirksgericht Egg ob Podpctsch am 20. Mä'r, ,823. ________ Z. 366. G d i c t. (2) Das Bez. Gericht der Staatsh. Lack macht bekannt: Gs habe über Ansuchen dei, Pri<7lus Kausitsch von Godcsitsch, c!« pi-ao«. 21,. März ,«23, Z.3Z9, die gerichtliche ? biethung der dem Urban Noömann gehörigen, gerichtlich'auf 2:8 st. geschätzten Fährnisse, M- eines Pferdes, » Ochsen/1 Ochsels, 2 Kühen 2 Kalbinncn, 2 Stück Leinwand, 6 Mecling Hader, 3« Merlmg haiden, wegen schuldign c>3 ft. /ig kr. MM. sammt -Nebcnverdindlichkeitcn bewilliget. und den ä, und 22. April, dann den 6. May l. I. früh n Uhr in der Wohnung deä Urdan Rosmann zu Godcsitsch mit dcm Versähe dazu bestimmt, daß benannte Gegenstände bey der 1. und 2. Fcicbictdnmv2tc!gsahung nur um. oder über den Schätzwerth, bey der5.FcilUethungstagsatzung aber auchuntcr dem Schätz» werthe hintan gegeben werden-. Das SchÄhun«sproiocoll und d,e Llcitationsbedingmsse können von den Kauflustigen in dicscr Gcrichtscanzley eingesehen werden. , ^ . Bez. Gericht Staatsh. Lack am 2». März 1823. Z. 35r. (3) Bey der zur Grafschaft Auersperg incorporirten, im Adclsberger Kreise lie« gendcn Herrschaft Nadlischcg ist durch den am 19. dieses erfolgten Tod des dor« tigen Beamten Georg Lenitsch, dieser Dienst erlediget. Jene, welche diesen zu erhalten wünschen,sich auch ledigen Standes befinden, haben ihre mit Taufscheinen, Dienst- und Moralitats-Zeugnissen belegten Gesuche an den Inhaber btp dleser Herrschaft, Weichard Grafen v. Auersperg, portofrep einzusenden. Laibach am 21. März 1823. Z. 338. Na ch r i ch t«^ (3) Endesunterzeichneter bietket einem verehrungswürdigen Publicum Lotterie« Lost von denen Herrschaften Klmgcnfels und Bwur ergcbenst an. Ich schmeichle , mich im Voraus eines gütigen Zuspruchs, da es krainerische Herrschaften sind, und wenn die Herren ?. 1. geneigten Gönner mir zehn Lose abnehmen/so bekom« men sie das eilfte ^i-aü». Auch empfehle ick mich auf kommende Ostcrferien mit frischen süßen Mandeln, Pomeranzen, kleinen Weinbeerln, Smyrner-Zibeben und übrigen Farb-Waarcn um die billigsten Preise. , Johann Carl Oppitz, . am »eucn Martt. Z. 292. Lotterie - Anzeige. (2) lBeine k. k. Majestät haben aus allerhöchster Gnade dem Freyherrn Anton v. Schweiger , k. k. wirklichen Kammerer, die gnadigste Bewilligung ertheilt, seine im Herzogthume Kram, im fruchtbaren Neustadtler-Kreise gelegenen, beyden Herrschafren Klingenfels und Swur, durch eine eigene Lotterie auszuspielen. Dem zu Folge werden diese großen Herrschaften, durch eine bereits im Jahre i6i5 im gerichtlichen Verlaffenschnfts - Abhandlungswege vorgenommene Schayung auf 277,592 st. i5 kr. E. M., oder 61,3/980 fl.^37 kr. W. W. geschätzt, durch iui,u«a 5ioie, a 1« fi. W. W., und 6oc»o Prämien- Lose ausgespielt. Außer dem Haupttreffer, der beyden Herrschaften Klingenfels und Swur/ befinden sich bey dieser Lotterie noch sehr bedeutende Geldgcwinnste, welche alle fünf und zwanzig Procent vom Schätzungswerthe der Realitäten ausmachen/ nähmlich I167 Geldgewinnsteuon 30,000, 16,000, 10,000, öoaa, 3oao, 2000, 1000, 5c»o, und so abwärts bis 12 st. W. W., 123,^90 fi. W. W. betragend;, dann 2102 Geldgewinnsie für die 6000 Prämien» Lose, von »5,000, 1000, 5ao, und so abwärts bls 12 fi. W. W,, im Betrage von 60,000 si. W.W., fi?lglich5269 Gcldgewmnsse, im Gesammtbetrage van 173,^90 ft. W. W. — Außerdem-sind ven/PramiewLvsen noch Hundert Gewinnst« in silbernen Gefäßen von bedeutendem, Werthe zugewiesen, wodurch beynahe jedes zweyte Prämien - Lost gewinnen» muA Diese 100 Gewinnste in silbernen Gefäßen sind zu I<-bermans belttbiger-Ansicht in der Gold-,, Silber- und Juwelen-Waaren-Niederlage des FranzWallnöfer, zuWienmderSingersiraßeNro.8g6, aufgestellt. Dem Gewinner der beyden^ Herrschaften Kling enfels und Swur wer» den, wenn er selbe nicht behalten-will, Ein Mahl Hundert Tausend Gul< den in Zwanzigern dafür angebothen. Durch genaue Prüfung des dießfalligen Spielplänes, oder durch Einsichtsnehmung devSchätzung selbst, als der eigentlichen Basis einer solchen Ausspielung, welche keineswegs zum Behufe dieser Lotterie, sondern im gerichtlichen wurde, wird sich übrigens das verehrliche mitspielende Publicum leicht die Ueberzeugung verschaffen, könn-en, wie sehr sich diese Lotterie in jcdcr Hinsicht zu ihrem Vortheile auszeichne,indem^ der Gewinner der Herrschaften dinch die Besitzergreifung derselben wirklich zu einem der Schätzung gleichkommenden Werthe gelangt«. Noch ist zu bemerken, daß so lange die im Plane enthaltenen 6000 Prämien-^ Lost nicht vergriffen sind, jeder Losabnehmcr, der 10 Slück Lose abnimmt, ein solches Pramien-Los unentgeldlich erhalt, welches nicht nur wie alle andern Lost auf die Herrschaften^ und Geldgewinnfte,. sondern, auch auf die so bedeutenden, diesen Prämien-Losen außerdem zugewiesenen Geld- und Silbcrgewinnste mitspielt. Das Großhandlungshaus Daniel Coith's Söhne in Wlen, welches di< Ausführung dieser Lotterie übernommen hat,. garanNrt dieses Spiel, so wi« dit Auszahlung der Geldgewinnst? und die angebothene Ablösungssumme für die bey^ den Herrschaften. Die Ziehung geschieht in Wien, am 2,6. November dieses Jahres^ Das Los kostet-10 Gulden Wiener - Währung» 3« 221. ' s2) Lose der schönw Herrfchaften Klingen f e l ö und G wur ä 10 fl. W. W., oder 4 st. Conv. Münze^ sind auch in der Specerey-und Eisen - Handlung des Johann PaM Suppentschitsch in der Spital Mffe zu haben. AK.. Bey Abnahme von zehn Losen wird eim Pra? WM-LoL^ mentg/ldlich verMeicht., — 2gi — Kreisämtliche Verlautbarung. Z. 5?o. ' Licitations-Knndmachlmg. ' Nrö. 2Z33.' (2) Von Seite der k. k. Carlstädter Fortisicatwn wird anmit bekannt gemacht: daß in dem befestigten Seehafen Zeng, in der Nahe der Fortezze, ein ncuts ^ eblnerdigcs Wachthaus s»cr I^nirepli!'« erbauet wird. Dieses Wachthaus ist im äußern Lichten im ganzen zusammen 5 Klafter Z ' Schuh lang und 3 Klafter 5 Schuh breit, besteht aus dcm Wachtzimmer, der Küche, dcm 5. v. Abtritt und dem Gange, durchgangig gewölbt, dann aus einem leeren Dachstuhle mit, Pstaster und Hohlziegeln eingedeckt. . , Um diesen Bau zu bcginnm, wird, demnach eine Ljcitation auf den 20. April ' d. I., früh um 9 Uhr anfangend, m der hiesigen Forusicaticns-Distrlcts-Dl« recUons-Canzley, jedoch mtt Vorbehalt der hohen hofkriegsrathlichen Ratisication, abgehalten, wozu jene Hcrren Unternehmer, welche Lust tragen, diesen Bau um den mindcstbiethendtu Preis ganz über sich zu nehmen, zu erscheinen vo«, geladen werden». , , , - Um von diesem Bau die genaueste KenntM zu «lang,en, auch die billigsten Preise entwerfen zu können, kann j^er Ost'e« tantcn aber gleich nach beendeter Licitation anwicder,ürncf erstattet wird. -Endlich wird bemerket, daß keine nachträglichen Anböthe, w« imMer beschnf« , fen, gehöret werden. Earlstadt am 20. März i823<- Franz Neyl, - Joseph Bellosovics, Ing. Hauplm. u. Grnlc.Dlstr.Dllector2^^^^^^ Stadt-und landrechtliche Verlautbarungen. X Z. 32Li V « r st c' i' g e r u n g S . ,O d i c t. Nr. ,5l».. (2) Von dcm k.f. karttzn. Stadt,- undöandrechtc, ^ls Concurs'mstanz, wirdhiemit bctmnt gemacht: Es werden zur Versteigerung der von der (ioncursmassa Sr. Eminenz d?ö Hrn. Cardin^len und Fürstbischof von Gurk, 8rafcn v. Salm, noch vorhandenen nachdcnanl^ ten unbestrittenen Gegenstände zwcy Tugsaliun^cn, und zwar die erste auf den 2<>. Mü? d. I. und die folgenden Tage, jeccs Mahl Vormittags v«n 9 bii »», und Nachmtttagi (Zur Beylage Nr». 26.) von 3 b,s 6 Uhr in dcr fürstbischästichen Residenz in der Vöttcrmarfter« Vorstadt abqf-j>alten werden. Die zu versteigernden Gegenstände sind: Mehrere Prätiostn, dann cm,, ges Gold» und Silbergeräthe, wovon die vorzüglichsten sind: ein aus 5Stück gelbe« Brasilianer Topas bestehendes, zierlich m Gold gefaßtes Pectorale; ein goldener Ring mtt einem ähnlichen Kroßen Topasftein; eine goldene ovale Dose, mit dem Miniatur» Gemählde der heil. Magdalena, 25Duc. schwer; ein rothes Trinkglas und ein kleine! rothes Aufsatzel aus chemisch» zersetzten echten Edelsteinen; ein in Gold gefaßtcs Miniatur« Portrait des Papstes Pius VI.; ein goldenes Medaillon mit der Devise »I'amine; ein ver« goldeter silberner Kreutzpartikel: ein glatt fa^onirter alter silberner und vergoldeter Kelch; einige vergoldete silberne Zuckersieblöffel; 2 ähnliche Tortenschaufeln; eine Schaufel zum Gefrornen, eine Spargelzange; dann ein sehr gut vergoldetes silbernes Reisebesteck, be< siehend aus »Löffel, Messer, Gabel, Markzieher und^Kassehlösseln, und 21 silberne Kaf-fchlöffcl ohne Probe. Mehrere Gold ° und Silberschaumünzcn mit Brustbildern der Gra< fen v. Thun und Salm-Reiferscheid, dann der Päpste Pius VI. und VII., und verschiedenen allegorischen Gelegenheitö, Geprägen. Mehrere anerkannte sehr gute Bildhauer« Kunstwerke aus Elfenbein, wovon vorzügliche Erwähnung verdient das außerordentlich« schöne Krucifix, welches Se. Eminenz nach seiner eigenen Angabe um circa 6aa Duc. gekauft haben soll, und vom Michael Angelo gemacht behauptete. Nicht nur die höhe desselben, bey 1 ^2 Schuh hoch von den Händen an, sondern auch die Breite desElfenbcinl, da es sammt den ausgearbeiteten Händen aus einem Stücke gearbeitet, ist eine Sel« tenheit. Der Christus selbst ist ein wahres Kunstwerk, die Zeichnung, der Ausdruck und die Bearbeitung des Materiale über alle Maßen schöne die Richtigkeit der Zeichnung << «natomischer Hinsicht bewunderungswürdig/ in aNen Theilen die höchste Vollendung, ein wahres Schahkammerstiick. Eine Gemählde »Sammlung, bestehend aus mehreren Bas' lelief» Landschaften, Blumenstücken, kirchlichen Bildern und Portraits. Von diesen sind die aufgezeichneten: das Original der Kreuzabnahme ?etri von I^ukens, geschäht auf l2,5oo ft. WW.; die^aclunna mit dem Christkinde, von Kap!, ael clellrl, inn. geschäht auf 760 fi. WW>; eine ^I-ltlonna für ^cin Altarblatt von (^arl ^laraNl; 2 große Tag' und 2 Nachtiiücke von Wui,l,IIo3»ili, vom Romer ?oinp«ju«; die Aurora., die heil. Agatha, der hcil. Sebastian, »nd Abraham. Eine Mineralien »Sammlung; eine Sammlung von bronzirten gyps^ nen Büsten der ausgezeichnetsten römischen und griechischen Imperatoren, Redner und sc>N' stiger uorzüglichec Männer. — Mehrere, theils von Seide theils Wolle,, zu Gobelin^ gewirkte Zimmertapetcn« Spalieren, mit Allegorien aus der mythologischen Geschichte T<" lemachs, der 4 Iahrszeiten, dann der verschiedensten ländlichen Beschäftigungen und Feste. Eine rothdamastene große, noch sehr gute Zimmer-Spalier. Mehrere Kirche"" Haramcnte, als 2 Vefpermäntel, 4L?vitenkleider, ein Meßtleid, eine Inful und sonst'' aes Zugehör, Lioner-Arbeit von weißem Atlas mit Gold» und. Seidensticktrei,'. Zw^ LevitenNeider von weiß und blauem Stoffe mit Silber und Golo gestickt. Ein lsf? «ros de tourenes Meßkleid mit Silber gestickt, mit gleicher Inful und Zugehör. 6^ Vespermantel mit weißem Gros de Tours mit Gold gestickt, sammt Vclum und ei«ew großen herzförmigen, vorwärts am Schlüsse angebrachten gelben Brasilianer Topaöstci"'' Kitt fürstenfarbcncs Meßkleid mit ganzen Goldborten sammt Zugehör. Zwey weihe M ' Gold gestickte Tunicellen, ein Paar rothe mit Gold gestickte Handschuhe, ei» Paar !«' dene veigetblaue mit Gold gestickte Handschuhe. Zwey Tunicellen von Goldstoff. 3"" einzelne rothe Levicentlcider von Goldstoff mit Spihbarten. Zwey weiße unv eine roty nut Gold gestickce, dann eine goldstossene Inful. Ein rothsimmctncs Stratuni ? .doppelten, dann 2 gleiche Polster und ein Pontifical-Sessel. Gme Alda mit Niederla'' »er Spitzen. Gine Alda mit Tullspitzen und ein Rötet mit Brüßlerspißen. Eine vt Holdete messingene Monstranzc,» ein ähnliches Glöckel und 2 ä^nttche Rauchfässer., ls , » sehr gut vergoldete hölzerne, große, zierlich geschnitzte hochamtlcuchtcr. Drey alo dasterne Ampeln. ' Ein Aufsatz mit Figuren für eine große Tafel. Über 2 Pfund fein« reine Ganzgoldborten. Ein Fortepiano. Mehrere verschiedenfarbige marmorne Tisch« mit gleichen Säulen. dann theils gvpsenen, theils alabasternen Büsten. Zwey aladaster. ne Vasen, zwey Büsten, wovon die eine die Abbildung der Maria in weißem Mai« mor, und die andere von Alabaster die Abbildung des Ehristuö darstellt. Gin kleiner Altar von Bernstein. Einige einfache Luster. Gin großer gläserner, sehr fein geschliffe» -«er Pocal mit Wapen und Zicrathen, dann mit sehr gut vergoldeter kupferner Fas. fung des Fußaestelles und Deckels. Eine repetirende Thrrmuhr sammt 2 mittleren gu« ten Glocken. Eine kupferne Tragsprihe. 2 hölzerne Flasäcnzüge. Hin grüner viersihiger alter Staatöwagen mit einemMagazinskasten. Gin grüner c»lter 2sitziger Reisewagen; ein grüner, mit messingenen und gut vergoldeten Zierathen aufgelegter schöner Staatsn-agcn im besten Zustande. Em schwarzbraun lackirter alter Ksch'iger'Wagen. Eine Schlitten ftmmt 2sitzigem grünen Kasten. Eine carmesinrothe tüchene Sckabrake mit Goldstick< borten, dann eine grüntüchene Schabrate mit Goldborten. Eine rothe GaNa ° Livree mit ganzen Goldborten für »o Mann. Ein massiv mit Messing beschlagenes rothleder. n«z tzalleschgcschirr für ü Pferde, sammt den dazu gehörigen Flocken von gedrehter ro. the« Seide und Goldfäden. ^ M werden sonach sämmtliche Kauflustige, zur Erscheinung am obcrwähnten Ort« «nd Zeit mit dem Beysatze vorgeladen, daß die zu versteigernden Gegenstände nur g». gen sogleich bare Bezahlung werden hintan gegeben werden, und wcgcn näherer Aus» kunft hinsichtlich der Qualität und Schätzung derselben, sich mittlerweile an den Loncuri. masse-Verwalter Herrn Franz Grundner, Ferdinand gräflich v. Eggerischcn Güter> In» spector, unmittelbar verwendet werden könne». ____Klagenfurt den 24. Februar 1L23, Z. 352, (3> Nw. 149I. Von dem k. k. Stadt> und kandrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen deö k. k. Fiscalamts.in Vertretung der Vorstadtpfarr St.Pe-. tcr/ als erklärten Erben, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 20. Jänner d. I. verstorbenen Priester Andreas Grill, die Tagsatzung auf dcn 28. April d. I. Vormittags um 9 Uhr vor diesem k. k. Stadt- und Landrcchte be< stimmt worden, bey welcher alle jene, welche an diisen Verlaß aus was immer für eincm Rechtsgrunde Ansprüche zu stellen vermeinen, solche sogewiß anmelden und rechtsgcltend darthun sollen, widrigens sie die Folgen des tz. L14 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. Von dem k. k. Stadt- und Landrechtt in Kram, kaibach den 18. März 1823. Z.355. (3) Nro. ,5«o. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: 3s sey über Ansuchen des Dr. Joseph Plller, Bevollmächtigten des Gregor Koßirnig, Vormundes der Gregor Winjcheg'schen minderjährigen Kinder, als erklärten Ex ben, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem im Monathe Februar d. I. «e« hier verstorbenen Joseph Winsch'g, pensionirten Normalschullehrer, die Tagsa. tzung auf den 28. April l. I. Vormittags um 9 Uhr vor diesem k. k. Stadl-und Landrechte bestimmt worden, bep welch« alle jene, welche an diesen Verlaß — 294 » ' «us was immer für einem Rechtsgrunde Ansprüche zu stellen vermeinen/ solche so» gewiß anmelden und rechtsgellend darthun sollen, widrigens sie die Folgen deß z. 814 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. Von dem k. k. Stadt- und L^ndrechte in Krain. Laibach den 16. März 183^ Aemtliche Verlautbarungen. Z. 2Z7. Minuendo-Licitation. (3) V^ontag den ,4. des nachkommenden Monaths April wird, auf Bewilligung ttt wohNobl, t. t. illynschcn Zoll.q^fällon.. Admitüstration, eine Minucndo-Licitation übt? die bel) ter Reparation des ZoNamtshaufts zu Wabenftld (Prasiel), erforderliche» Ae< beiten und Baumaterialien in der,hiesigen Mauthoderamts. Eanzleu am Raan Nr. izb, ^ zu Hcn gewöhnlichen 2lmtsstunden von g bis 12 Uhr Vormittags abgehalten werden. Die Gegenstände dicser Licitation mit il^rlN Ausrufsprcifen sind fl?Igcnde: , Maurerarbeit . . ,. . ö? ft. 56 lr. 3 dl. ^ > Maurer-Matcriale . > . ,2^ „ 54 „,— , Zimmermanns 2lrbeit . . 5ä „ 52 „ 1 ^ Zimmerinanns-Mateliale . . 2,1 „ — » — , Tischlerarbeit, ... ,. . 44 ,, 24 « — , Sä'osserarbcit ' . . . . 42 „ — „ — , hafncr,irdeit . .'. . 6„— „ — , Glaserarbeit » . . < 54 „ — „ — ^ zusammen . L07 st. 7 fr.— dl. Zu dicser abmindernden Licitanon werden di« Unternehmungslustigen, welclie />3k" tige Bcrtcägi: eingehen tonnen und im Stande sind, die erstandenen Arbeiten als Äle»» ster selbst auszuführen oter Sicherheit ,u leisten, daß sie solche durch die betreffendtR MtlsterschHften zwcckmgßjg wcrdc.n.ausführe« lassen, eingeladen, und es stcht ihnen »er Plan, Borausm^ß, Udcischlag und tie Licitalionsdedingnisse zur taglichen Einsicht i« der erwähnten Operamtsc^nzlcy während den Amtsstunden immcr ofs 227. , Licitations - (5dict. Nro. 1,16. (3) Bon dem Bezirksgerichte Radm.innscorf nitd hiermit allfsnicin lekar.nl, ccwacht: Vö sey auf frcywiNiaes Anlangen des Herrn Martin Füsicr, handclcmanns zu Rad> wannödorf. in die theilweise Feilbielhung ftin„ ^ Radmannbtorf gclegcncn, tcr Herr. fchafc Radmannödorf unterstehenden, und über ftin Begehren zusammen cuf3<53ss. sofr. gerichtlich abgeschätzten Realitäten, d.stcrend aus einlm säcnen, gemauerte»', mit «lntm obern Stocke versehenen, wohlerhaltenen und fur cin.'n handliemarm canz pceiss. n?ten Haufe in der Statt ^admannsdocf ^ul, Eonsc. Nro. .'^, eincm scdrncr, Mcierhofe san.Mt anstoßendem Quarten, dann 3 andern abgesondert qeft atzten, theils Äcker, thnls Bärten odcr Waldgrun!) ^ldendcn, gut beurbarten Grundstücken qerriNiaet, und :ur Vor> nähme dieftr the.Iwelscn L.cttatwn nne TaFahung aus den ,7. , ,sn 9 bis 52 Uhr ,n dieser Genchtsc-inzleo anberaumt rcorden ^"linu^g, Os werden demnach alle Kauftustiqe, inKb:font>,re aber die intabulirten (z läubiaer Herr «e°p°ld hr°rente,ck .n Luibach Johann Außcnea in Le.f,, Mathi.s Kuns ^0^ Radmarmsdorf, als ^ssionar des Herrn Ioscph Scuniq ron Laibach, IoftphPoNuk» ^ von Kerniya, Frau Maria Füster von Radmannsdorf, Herr Wenzel Etaimet von V^lf. labruck, Herr Andre KoNer von Lmbacb, Frau L^tharma IkNitsck von La^bac!', k>r Gan. ,«m und Livcsü von Trieft, Joseph Pogalscher von Vcrbnack, und das Grcikhandlunaz. hauS Geor.q BolHerauer zu Salzburg hierzu eingeladen. . Bez. Gericht Radmannsdorf am ». März 1823. 2 322 V e r l a u t b a r u n g. »ch> — 3g6 — liche Execution aczogenen, dem Iofcph MeNe gehörigen, der Hcrrs5aft haasbera sub Rect. Nro. 52^ zinsbaren, auf M fl. ^c> kr. gerichtüch geschätzten ^2 hübe ,n Selli^c» gewiNiget worden. . ^ Zu diesem Ende werden nun drey Licitationen, und zwar die erste auf den d. Ve< bruar, die zweyte auf den 6. März und die drnte auf den 12. Aplil 1823, jederzeit um 9 Uhr früh im Orte Sellsach mit dem Anhange ausgeschrieben, daß wenn diese Real«-tät weder bey der ersten noch zweyten Feilbiethungstagsahung wedcr über noch auch «in den Tchähungsweith hintan gegeben werden tonnte, solche beu der dritten auch unter der Schätzung veräußert werden würde. Die Schätzung und die Licitationsbedingnljll sind täglich bey diesem Gerichte einzusehen. Bezirksgericht Haasberg am 20. November 1L22. Anmertung. Bey der 1. und 2. Licitation hat sich kein Kauflustiger gemeldet.__. Z. 3^. V d i c t. Nro. 2556. (3) Von dem Bezirksgerichte Haasberg wird bekannt gemacht: W sey auf Un1,ucken oe» Hrn. Johann Hafner von Oorneg im Bezirke Prem, 6e pr^es. »li. December l. I>, "l-«536, kn die executive öffentliche Versteigerung der, wegen noch schuldigen 2i6fl°,samml Zinsen und Executionskossen in gerichtliche Gxecution gezogenen, dem Thomas OswoutY gehörigen, der Herrschaft Loitsch ^ud Nect. Nro. 54 zinsbaren, und auf »4»o fl. Io kr., eigentlich sammt der dazu gehörigen und nachträglich auf go ft. geschätzten Wiese Dolm» na Klanz, zusammen auf i5uo ft. 5o tl. gerichtlich geschätzten ^5 Hub« in Kuchdorf ö^ willigct worden. ^ Zu diesem Ende werden nun drey Licitationcn, und zwar die erste auf den 5. sf' l>ru,ar, Hie zweyte auf den ,0. März und die dritte auf den ^. April I. I., jedtN<^ um 9.Uhr früh im Dorfe Kirchdorf mit dem Anhange ausgeschrieben, daß wenn dm' Realität weder bey der ersten noch zweyten Licitalionstagsayung weder über noch/6^ um den Echätzungswcrth hintan gegeben werden tonnte, sie bey der dritten auch un^> dcr Schätzung veräußert werden wird. ' . Dessen die Kauflustigen durch Edicte, die intabullrten Gläubiger aber durch Rubr^ ttn mit dem Anhange verständiget werden, daß die Schätzung dieser Realität und ?'' Licitationsbedingnisse täglich zu den gewohnlichen Amtsstunven bey diesem Gerichte e»^ glsehen werden tonnen. Bezirksgericht Haasberg am 17; December »822», . Anmerkung. Bey der ersten und, zweyten Lic>tation hat Niemand den Schätzung^ werth angebothen. ^^ 5!. 5ä5. O d i c t. ' Nro. 349' z, (3) Von oem Bcürksgerichtc Haasberg wird bekannt gemacht: Gs sey auf Ansuchen ^ Herrn Jacob Gostischa von Unterloitsch, als Eessionär des Caspar Thomschih, in die ^ cutive Bersteigerung der dem Urban Thomfchitsch, von Martinhrib, gehörigen, der H^^' schaft Loitsch zinsbaren, wegen schuldigen 14» fl. c, 5, c, in die Oxecution gezogenen, U" »uf 225 st. gerichtlich geschätzten Räusche sammt An ° und Zugehör gewilligct worden-.^ Zu diesem Ende werden nun drey VersteigerunMagsahungen, und zwar die/^ nuf den i4- April, die zweotc auf den 12. May und dritte auf den 16. Im,» l. I., >^ « zeit um 9 Uhr früh im Schloßgebäude zu Loitsch mit dem Beysahe ausgeschrieben, ° Trenn diese Käuscke bey der ersten oder zweyten Taqfahung um die Schätzung oder ^. über nicht an Mann gebracht werden tonnte, selbe bey der dritten auch unter der,^" tzung um einen jeden Anboth hintan gegeben werden soll. Wovon die Kauflustigen und die intabulirten Gläubiger verständiget werden« Bez. Ge>icht haasberg am »7. Februar »625/ ^_<»—>- Z.256. Verlautbarungi'Tdict. l'^ H<: Vom Bezirksgerichte, der Herrfchaft Prem, in Innerkrain wird bekannt ge»""" — 3g7 - Ei feye« M° Liqmdlwng de? Activ- und PassivfiandeK und fohmiger Abhandlungspfik-ge »ach Ableben nachstehender Personen, folgende Tage bestimmt worden, als: Der ». April »823, „ach dem am 21. December 1622 verstorbenen Michael Micu» litsch,vulgoDermula, Wirth undBreterhändler zu Casscße; , ». » , nack dem am 7. August 1822 verstorbenen Johann Thomschitsch, MüNer von Feistritz; . H. « » nach der am 19. Jänner »628 verstorbenen ledigen Helena M»« , rintschitsch von WaatsH; Es haben daher alle jene, welche zu den gedachten Verlässen etwas schulden oder «der bey denselben quocunczue nwlc, etwas zu fordern haben, um so gewisser an obb«» stimmten Tagen früh 9 Uhr vor diesem Gerichte zu erscheinen und entweder ihre Schulden anzugeben, oder aber lhre Ansprüche geltend zu machen, M man im entgegengesetz« ltn Falle gegen die Vellaßschuldner nn Rechtswege auftreten, bey Ausbleiben der Glau< biger aber ohne ihrer Berücksichtigung die Nachlässe den sich legitimircnden Erben em-Worten werde. Bezirksgericht Prem den ,2. Februar 1822. .^. 542. G d i c t. 2c!Nro.Z23. (3 Von dem Bezirksgerichte der Herrschaft Ponovitsch wird hiermit bekannt gemacht, dah auf Ansuchen der Maria verwitweten Kommar von Dull, wider den Georg Firm von Wittesch, wegen nicht erfüllter Licitationsbedingnisse und daher noch schuldiger 5o fl. M. M- sc>mmt Interessen und Supererpenfen, in die neuerliche Fcilbicthung der im Orte Dull vorkommenden, dem Gute Steinbiichl dienstbaren, zu der Themas Kommar'schen Verlahmassc gehörig gewesenen, um den Mcistboth von 25i ft. MM. erstandenen Hub< realttät sammt An- nnd Zugchör gcwilligct wurde. Da man hierzu nur einen einzigen Termin, und zwar auf den 8. k.M. April Vol< MlttaqS von 9 bis 12 Uhr im Orte na Dull mit dem Berthe bestimmt hat, daß falls bey dieser Fcilblcthungstagsahung diese Realität um den e>stc», V> istboth oder d, rüber nicht an Mann gebracht werden könnte, auf Gefahr und Kosten dcs lZrstchcrs, dabey auch unter demselben hintan gegeben werden wülde, so werden aNc Kauflustigen, ins» besondere aber die intabuliiten Gläubiger zu erscheinen mit dem Bcysatze vorgclaten, daß die dießfälligen Bertaufsbedingnisse,täglich zu den gewöhnlichen Amtssiunden in der hiesigen Gerichtscanzley eingesehen werden tonnen. Bezirksgericht Ponovitsck den 6. März 1823.__________________ Z. 33c> Vorladung des abwesenden Michael Brentschitsch. (3) ?^on dem Bezirksgerichte der Staatshcrrschaft Sittich wird der am »5. März 181» ,um Militär gestellte dießhcrrschaftl. Grbhold Michael Brcntschilsch aus Podborst, bey dem Umstände, daß man seit dieser Zeit von seinem Leben ungcccht aNcr ämtlichen Nachfrage gar keine Nachricht erhalten hat, auf Ansuchen seiner Verwandten hiermit aufge» fordert, sich binnen einem Jahre entweder persönlich anher zustellen, oder dieses Gericht von seinem Leben und Aufenthalte in Kenntniß zu sehen, witngens derselbe nach frucht» losem Verlaufe dieses Termins über ferneres Anlangen für todt erklärt, sein ihm ange» - salienes ältcrliches Grbsuermögen gesetzlich abgehandelt und unter dessen Erben vertheilt werden würde. Bezirksgericht Staatsherrschaft Sittich den ,8. Februar 1828. . I. 34o. Abhandlung nach Mariin Hauptmann, vulgo Icranz» (3) Von dem Bezirksgerichte der Staatsherrscbaft Sittich wird hiermit bekannt gemacht, daß zur Liquidirung der Activ- und Passivschulden des am 20. v. M. Februar im Ort« Raan oder Breg verstorbenen Grundbesitzers und Schissseigenthümers Martin Hauptman» vulgo Ieranz, eine TaZsahung in hiesiger Gerichtscanzley auf den 3. May l. I. früh 3 Uhr angeordnet worden sey: wozu alle jene, welche zu diesem Verlasse schulden, s« wit — 598 — tiejewgün. welck'e einen Ansvruck) an diesen Verlaß zu.maHen gedenken, mit dem, Bt< deuten' vorgeladen »werden, sa^, >m Ausdlcibunqsfalle der Grstern im Klagswe^e vorg> gangen,beo Ausbleibender 3otztcrn aiicr oer Verlast obne,fernerer Bcdachtnahmc, der Old« nung qemist abgehandelt und'unt>'r die vorhandenen Krbcn vertkeUt »rerden winde. Bezirksgericht der Slaatsherrschaft Tlitil) am i5. März 1L20. Jene, welcke auf den Verlaß des Mathias Portel, gewesenen Grundbesitzers zu Sallcä'. aus was immer für einem Rechtsgrunde Ansprüche zu macken vermeinen, habt» selbe am tt. April l. F. B^rmitsaqs um 9 U^r scqcniß vor diesem Gerichte anzumelden, ali sie sick widrigens die aNfäNiqen Nacktheil«: selbst zuzuschreiben haben werden. Bezirksgericht Kaltcnbrun zu Laidack den '5. März 1L25., ?. 356 Anzciqe für kalholi.sche Seelensorger» (2)^ Im V^rlaqe der Herausgeber der wohlfeilen Bibliothek für katholische ^Veelensor« ger in Gratz erscheint und wird in allen ?a ib ach er Buchhandlungen zu haben sepn:- Neur Sammlun g kurzer und Icichtfaßucher christtatholischcr Predigten und H o m il i e n für das gemeine Volk überhaupt/ und das Landvolk insbesondere,, auf die Sonn« und FeY erta.gs«Evange!ien,, dann auf die heil. Fastenzeit und bey be° sonderen Festen und Gtlegenheiten«, In fünfzehn Bänden. Inhalt: I bis III) P. A. Iais Ho willen beym Fn-Hgottesdilnsie, 3> Bände. — IV bis VI) I. Gehrig's Frühpredigten vor dem Landvolke, 3 Bände. — VII bis IX) F., H. Schmidts Homilien vor dem Landvolke, Z Bande. — (Die vor 2 Jahren erschienenen Schmidt's Predigten wurden mit allg" meinem Beyfall aufgenommen). — X, bis XII) Ackermann's Volkspredigten und' Homilien «uf die Sonntage, 3 Bande. — XIII) Dessen Volksprcdigten auf die Feste des Herrn. — XIV) Dessen Volkspredia/en auf ke Fest- und Ge-dachwißtage der seligsten Jungfrau Maria und gnadenvollen Mutter unsers göttlichen Erlösers. — XV) Dessen, Volkspredigten an den Gedächtnißtagen." 1. aller heiligen Apustel, dann 2. verschiedener, der bekanntesten Heiligen. Die Auflage wird in groß Octav mit guten Lettern auf weißem Papier vcr<" anstaltet. Alle zwey Monathe erscheinen 3 Bände vom April angefangen in obew beschriebener Ordnung, demyach dle ganze Sammlung noch in diesem Iah" r,<, beendigt, wird«. Wohlfeilster Pränumerationepreis auf einen Band 20 kr. CM.— auf alle fünfzehn Bände zusammen 4 fi. CM" Dtcse Preise gelten nur bis leftcen April d, I. Nach Erscheinung wird ein tchöhcer, doch noch immer sehr billiger Ladenpreis festgesetzt. Wer für se6) s Exemplare zu i5 Banden die Summe von 25 ff. CM. l^n"" an die Fcrstl'sche Buchhandlung in Oräh einstndct, erhält für diesen Benag v) ein siebentesEremplar frey, und 2) alle s»ed«.n Exemplare zu i5 Bande" ^v.a.un,steif m,it S,child eingebunden.. Gudernial-Verlautbarung. A Z68» Kundmachung. Nro. 35?8. n ,5ou si.verbundene galizische Ftrakcnbau-Dircctorssiclle, tcr Crrn'rs bis ?o. Mcw l. I. mit dem Beysatze ausgeschrieben, daß die Comretentcn ihre mü dcn Beweisen übcrd'eKcnnt« Niß im Straßen«, Bracken- und Wasserbau , und die bisherige Dicnsilcislung, vergebenen Gelucke bcv dcr dorngcn Landcsslclle einzureichen haben / welches zu« allgemeinen Wissenschaft bekannt gemacht wird. Wom k. k. illyrischen Gubcrnium zu kaibach am ,8. März iss?3. ______B enedict Mansu et r>. Fradencck, k. k. ß'ub. Eccretar. Etüdt- und landxccktlicte Vcrlautbatungcn. Z. 3i5. _ (') Nrc. ,^«8. B>.'" rcm k. f. Stadt- und vantrccltc in Krain nird onwit lcsannt <,cmac!t: 8s ftp iil'cr d.'s t«cü^' tcs Ics'rl' Clule, Hcntllincscic» cit' ic, .-"alscld pelcunn C!u> s ?u 9icif. ,nh, in ric 7lvssc,lic^n a fcr An c,nsa,!f»,5ctutc n äs c!'Nc!' tcr vcii Anlo» Alcr<-nker r. hcffcrn, tcm kcil»', ^Iciblla c>m ,^. Mao ,7^7 ül-ci Lc,sl. cnifccs'slltcn. scit 5. März ,760 c>»s t«m l^utc Vc>fcnl^cl<, irttaluürtc,, ^cilta !ic,»ica scnilüa't ncrlcn. t'^, ^» Icn dcmnacl, c>l'r jcnc, wt!c!, anf ,qckc>dtc (5c,rta lionca avi' n-cs immer fnr cinem Rccltrcrunsc ?!>,sr>i!cjc macl«n zu lcrrcn rcinninsn, scllc lirncn t»t gistlliöci ^,list von ciüsm Ic^ic, 6 A. cd'l,i v,,t 3 ?c>acn rcr fustm l. l. Elc>tt^ ,»id 5,'. nlllci ,e so. fteirü, a»;um Il'cn l>nd cnbäliaiq zu macl en, cilö im V isriacn auf >vcitcrcö> A«lc>nacn dcr kluliü»!! Bittsscllcr Zcftfh und Alttc,, Eiul'e. kcinn Bulciici .^alfcle, tic clqctacltt lZ,nt.i bian^ n^cl' Bcllauf ticscr gesthliUcn Znsi für gctötlct, traft, und niltungslOö lMärt wcrdcn lviid. La> c,c. , si) nä Nro. ,/,3i — ,/,35. Von dem f. f. Etadt- und Landrcchte in Krain wird dem abwesenden Dr. der Medicin Franz Levinskr., oder seinen allsä'lliacn hierorts unbekannten Eiben, mittelst qcqenwartiaen Edicts erinnert: Es habe wider ihn und seine anfälligen E.bcn bett diesem Gerichte Dr. Lucas Ruß, als Franz Xav.zGlobolschmg'scher Concurs-Mass^Vcnretcr, die Gesuche zur Rcducnon a) der aus dem Schreiben vom iN. Iuny ,8o5 beygeben bemeldtcr Concurs» Ma'ssa richtig gcsicllten 5oo si. und N p?t.^Interessen, seit ,5. Iuny i8a5;i I») der bey eben dieser C.M issa aus dem Schuldscheine vom 1^. December ,804 liquldirten 5c>l> fl., mit Abschlag ,0 P?t., sammt 5 prct. Interessen, seit i5. März i8n5, «lif Conventions-MÜn,e; 0) der gegen d e nähmliche E. Massa richtig gestellten H ,)2 pCt. Hrfkammer, Obligation pr. 100c, ss., oder im Baren zuerkannten ioou fi. und b pcrct. In« teressen, seit 22. Mar; i«c>5, und ä) derbcy'cben derselben C.Massa llquidirtcn^ ,^2pCt. Hofkammer-Obligation Pr. 5uo ft. und 5 pcrct. Interess>n, ftit 7. December 1604, eingebracht und u» (Zur Beylage Nr. 26) — r bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. Der Dr. der Medicin Franz ?er»nsko, oder seine allfaülgen Erben, werden dessen zu dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Ze, Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte nahmhaft zu machen, und überhaupt in die rechtlichen ordnu gi« mäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, widrigenfalls sie sich die aus diescl Verabsaumung entstehenden Folgen selbst bcyzumessen haben. kaibach a>n l9. März »323. Z. Z6o. d) Nro. ,4»w Von dem k. k. Stadt« und kandrechte in Kram wird dem abwesenden Joseph Schopv, Priester, oder seinen allfallia.cn Erben, mmclst gegenwärtigen Edicts trinncrc: Es habe wider ihn oder seme anfälligen Erben bey diesem Gerichte de» Dr. Lucas Ruß, als Franz 3ar>. Globotschnig'scher Eoncurs-Massauertretcr, das Gesuch um Festsitzung der bei) dieser »ioncursmassa in einer oberkammeramcllcheN 5 prct. Oblization vr. 700 5. und B. Z. Interessen »ichtiq gestellten ForderuNs auf Convent. Münze, das Gesuch l dieselben vielleicht aus den k. k. ErblandeN abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertheidigung und auf lhre G fahr un» Unkosten den hierrrtiqen Gerichtsadvocaten Dr. Andreas Tau. Repeschitz als?U< rator bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden O^ richtsordnung ausgeführt und tntschieden werden wird. Der I>.ftpl) Zchopu, Priester, oder dessen allfallige Erben, werden desse» i" dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zot selbst erscheinen, 0^ inzwischen dem bestimmten Vertreter die Rtchtsbchelfe an die Hand geben, 0^ «uch sich selbst einen andern Bichwalier zu be!>ell^n und d esem Glicht« nah"' haft zu machen, und überhaupt in die rechtlichen ordnungsmäßigen Wege <^' zuschreiten wissin mo>,cn, msbesono >e, da d,c^lben sich die aus diese» Vcrabft"^ mung entstehenden Folgen ftlbst bcyzumessen haben werden. _____^übach am l3. Marj »»,3. ^« Vcemlschte Verlautbarungen. 3,2?'. l^ d i c t. (») . z,. Bon dem Btlirtsgtlichti ter St^tSherrschaft Veldes wird hiermit allgemtl" * «-> Hai — - - ' , sann! gcmast: Es scv eusAnlcmgsn der Meirfloretdo, l^dar zu Altbaniniel, m die Auß, fertiaunq der Amcrtisaticni'ctictc lüilsicltüä tci> auf tcm rcrqedlicl' in I'crlufl asra^e» ncn U,theils rcm 21. M^o it'7 blsinclici cn Iilorrlaiioniccrtisicct«' rcm «. 7lraufi 1^17, nomit p>m Bcrtdeilt tcr ?) crcaretd Oea, cm betrag fr. 2Z4 ft°, vrd an g«, wasi',',tc.-! Re6lescsien «6 ft. ^0 fr. aufter rclmabli! tlw ItrniNcilcviK scc!., ,wn tcs» scn Llbcn ficbciicjln, kcr lc!,I. Hcnsö att N^manne c" i'i t»l 3?cci. 3 rr. »c^ti licnst-l'a«n, zu Althammet H. Z»lc. 9 liegcntcn inL Hul-s rl'sc! clt nurtc, scnilUcct ncrdcn. Vs habcn rcwnack alle jene, n>r!cl'e auf yttasstss Unkcil oder auf der srci.ilichcn Huie haftcntcn Saepost aus rrai immer für lincm Nccl ts<,luntc ^lrsrrüci'c nicä rn zu tcnncn vermeinen, selve bmncn ter gesctzliclen Frist rc>, cincm I^bse, 6 Wcclcn und 2 Ta»,en vcr ricfcm k. t» Bcnrtffttli6,te segerriß c,n<„nic!lcn und andöng'q zu maäcn, «ls im Widri.qen auf wcitcrcS Anlanqcn tcr t'culiacn Linslelwinn Äiasclarltbc! Otar das cl-^eraäte UNheil vom 2,.Mao ,«»7 ^tls< tcm Intadulciticnkttltiscat rcm 4. Au» gust lU>7 »ack Vcllauf dieser gcschlichcn Frist für gctcttct, traft, und nnlungtloS «» tlüit rreioen rrild. Bezirksgericht Staatsherrschaft Pcldcö dcn 6. März 1823. ^ Bcn dem Bk„lf?aer><1?te dcr herrsH.ift E^q cd ^ctretscb rrcrdcn iUer Anluven dcs Herrn Icftph Dettclla rcn Wartender,, al5 >c!,amsnlllliscl'c Unirrrsüllllen tcr zu 9Lc>rtcnderg am ,. Iulo ,822 vcr«^!,'e»cn Tl^cicüa Cuxran ron 5tlann, c>'.'c j nc, »rclcke an dem Verlage dersclden aus welci^m ,i!tc, immer cine ^citcrunc, c,nsrrccl en ,u tcnncn vermeinen, anmit auf tcn 2. l. M. Ar>i! ^c,miltaas y llbr m dieser Amts» canzleu cntn-cdcr pcrlonlicb zu elsä'cinen elcr ihre llnm Itu,.g sänftlic!' zu iilcrl.icbcn nu qewrdclt, als „ .....,.^,.>.......-,. , , > >. —-------------------------«« Z. 2?7. Ein Reisegefährte wird gesucht. (,) Mit Anfang künftiger Woche fährt cine sehr bequeme Gelegenheit von hier nach Ofen; wenn Jemand Theil daran nehmen WM, wird nähere Auskunft im Zeitungs-Comptoir gegeben. Laibach am 3l. März ilj^Z. Z. 36c). Licitations-Ankündigung. (i) Freytag den ü. Apnl l. I. und an folgenden Tagen, werden in dcr Stadt am alten Markt Nro. 2, »m 2. Stock folgende Gegenstände, als: ein Sopha mit 6 Sesseln und 2 Fauteuils von Nußhol; nnt grünem Levantin, ein Ruhebett mit 6 Sesseln von Nußholz nut Cambrigv, ein Secretar, Commod-, Garde-rob-, Schänt^ und Hanqtästen, Spiel- undArbeitsUscht, moderne Betten und Nachtkasteln von Nuß- und Kirschholz, ein moderner Anziehspiegel, eine moderne Wanduhr von Bronze, und andere Gattungen Meubeln von hartem und weichem Holz, danrr vergoldete moderne Luster und Lampen, ein vollständiges Wiener Porcellan-Service auf 6 Personen, und ein br'llantirtes Glas-Service auf ,2 Personen, Wäsche, Kleidungsstücke, eine sehr ante Wiener Terz-Guitarre, Bettqewand und wkbrere andere Geräthschaften, zu den gewöhniichm Vor- und Nachmit-tagsstun^en gegen sogleich bare Bezahlung an den Meistbiethen-den bmtan qeqeben. Ein besonders gutes Wiener Forte - Piano von Brodmann mit6ij2 Octaven. . Z. 33,. Licitations-Verlautbarung. (3) Den 2^ Avril l. I. und die folgenden Tage werden in Folge hober stadt-und landrechtlichcr Bewilligung vom H. M^r< 1823, ;. ? 1199/ und dd. ,«. März 1Ü23, ?. !/»()3, ;^l den gewöhnlichen Amtsstunden Vor- und Nachmittags, in dem Verlaßhause des Ivsevh Winscheq Nro. i,^ in der Ss. Pcicrs-Vorstadt, ben 33o5>Maß alte und neue gute Mahrweine, dann Mannsklcidunq und Manns» 'wasche, B.'ttgewand und Bcttw^s1>e, Vackuhren, Tische, Aasten, Verstatte, So« pha und Tessel, ?!r>n> Kuvfer, Glas« und Ttcinqutgeschirr, dann verschiedene Wandbilder und Bücher gegen gleich bare Bezahlung hintan gegeben werden» Laibach am 21. März 1823. Vcrzcichliiß der hier Verstorbenen, An»a Pixlin, Witw?, a^t 79 I'br, iü:t>,r Kr.>fn> Nro. 74, an d?r ^?> »,'livai'frsiilbk' D?" 22. Herr Pdiü^o Hofna,,», t. t^ T,b>,f. ,ü,d Stämpelgef. Ao,»i»i,l. Kan^lliiV, alt 82 Jahr, auf del Poll^na Nro. >>, am s!,,rv,!isi^,''. De» 23. Elisab. Zi,z!,r, led. Iüstiünsarme, c>!i L3 I<,hr. auf der Er. P. V. Mro. ?6/ an Altels!ä'!u>il5<'. Dol 26. Ioftph Venden, Tch,uarzl»ack,l, alt 5o Jahr, auf d« St. P. V. Nro. 65, a«l .^^^.^^^^ _ . . . ., __ Getreid-Durchschnitts-Preise in Laibach vom 22. März 1823. 5 Weiden . ., .. . 3 fi. 13 kr. Kukuruz . . . . 1 „ 5^ „. Ein nieder - österreichischtr ^^'" ' ' » » « 2 .. 6 « Haiden.....l „ /.l « ^ Haber . . ., . . , ^ 13 ».